60 Stück

Jede(r) Deutsche kauft durchschnittlich pro Jahr 60 Kleidungsstücke. 24 davon werden niemals oder nur zweimal getragen… So absurd diese statistische Nachricht erscheint, so leicht kann wohl fast jede(r) von uns die Wahrheit der Aussage abschätzen. Die Klamottenberge in jedem Haushalt sprechen Bände…

Man kennt mittlerweile die ökologischen Folgen des Baumwollanbaus. Man kennt die menschenverachtenden Verhältnisse in den Textil-Betrieben Pakistans, Kambodschas, Bangladeschs und anderer Länder. Man weiß um die „bunten“ Flüsse und Gräben hinter den Färbereien… Das alles für 40% nicht genutzter Klamotten und für einen absoluten Überfluss an manchmal und oft nur für eine einzige Saison getragener Kleidung.

Ähnliches lässt sich auch für Lebensmittel sagen. Auch hier Überproduktion, Tierquälerei und schnelle Verwandlung in Müll. Es wird nicht reichen, darüber zu jammern und zu moralisieren. Wir brauchen eine andere Wirtschafts- und Steuerpolitik, andere Anreize für Hersteller und Verbraucherschaft. So wie es derzeit läuft, läuft es verkehrt. 


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