Auf geht´s, G20!

Auf dem letzten Treffen der G20 war die Gerechtigkeit angeblich das große Thema. Die Globalisierung hat zu viele Verlierer produziert. Nun droht Destabilisierung auch in den letzten ruhigen Zonen unserer Welt.  Erstaunliche Erkenntnis bei den Regierungschefs: Die „trickle-down-Theorie“ hat sich als Schwachsinn erwiesen. Wenn die Reichen reicher werden, sollten nach dieser Annahme auch die Armen profitieren, weil durch den Hyperkonsum der Milliardäre viele Arbeitsplätze entstehen sollten. Wie man hört, glaubt diese Story kaum noch jemand von den Regierungschefs der „Großen 20“. Selbst Milliardäre leben nämlich in begrenzten Konsum-Welten; man bevorzugt deshalb die Spekulation an den Finanzmärkten!

So weit so überraschend. Künftig soll es also gerechter zugehen in der Welt des globalen Kapitalismus. Ich bemühe mich positiv zu denken und möchte an die fortgeschriebenen Milleniumsziele der UN erinnern: Eine Finanztransaktionssteuer in den Staaten der G20 wäre in der Lage, das Erreichen dieser Ziele zu beschleunigen: Gesundheitsversorgung, sauberes Trinkwasser, kostenlose Bildung für alle Kinder, Klimaschutz durch erneuerbare Energiesysteme…


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