Falsche Freunde

Es kann immer wieder passieren: Man hat zu einer gesellschaftlichen Frage eine ganz klare Position. Dann stellt man fest, dass eine weltanschaulich ganz anders eingestellte Person oder Organisation in dieser einen Frage ganz ähnlich tickt. Unabhängig davon, dass eine solche Erfahrung verunsichern kann („muss ich nicht anders denken, wenn diese gefährliche Gruppe eine meiner Positionen teilt?“) besteht die Gefahr, dass Gegner diese Tatsache nutzen, um einen in den schmutzigen Topf zu werfen, in dem diese „falschen Freunde“ ganz zu Recht sitzen.

Der Ausweg ist relativ einfach: Für die Definition von Unterschieden zwischen Gruppierungen eignen sich Einzelfragen nur bedingt. Man muss die Grundsätze prüfen und die Gesamtheit der jeweiligen Antworten und Problemlösungsvorschläge betrachten. Dass es in Einzelfragen auch mit ganz konträren Gruppen und Personen Ähnlichkeiten geben kann, ist eigentlich keine Überraschung, sondern eher die große Wahrscheinlichkeit.


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