„Geplante Obsoleszenz“

- braucht man diesen neuen Begriff wirklich?  Eigentlich nicht. Man sollte nur wissen um was es geht: Um den Absatz in gesättigten Märkten anzukurbeln, kann man als Hersteller gezielt technisch oder per Marketing für den Verfall, für die echte oder gefühlte Unbrauchbarkeit eines Gerätes sorgen. Das „obsolet“-Sein wird geplant. Nicht nur der Verfalls-Chip im Drucker und die eingebaute Alters-„Macke“ im Leuchtmittel gehören dazu – vor allem auch das Tempo beim Modewechsel und die Pflege von rasch sich ändernden Lifestyle-Trends sind dazu da, Absatz und Konsum anzuheizen. Wir reden zwar bis zum beginnenden Überdruss von „Nachhaltigkeit“; die Fakten werden aber nach wie vor und immer mehr auf das Gegenteil getrimmt: Im Zeichen des Profits verwandelt die Menschheit unersetzliche Rohstoffe immer schneller in Müll und Schadstoffe. Ich empfehle ein Gespräch, das der Bayerische Rundfunk mit  Prof. Christian Kreiß von der Hochschule Aalen zu diesem Thema geführt hat. Der Mann ist mehr als interessant!

www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/gespraech-mit-christian-kreiss-geplante-obsoleszenz100.html

 


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