„Handle so, dass

die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“ Dieser berühmte Satz des Philosophen Hans Jonas aus dessen 1979 erschienenen Hauptwerk „Das Prinzip Verantwortung“ kommt mir in den Sinn, wenn ich die erschütternden Berichte aus der Region Fukushima lese, höre oder sehe. Wäre der „ökologische Imperativ“ des von den Nazis aus Deutschland vertriebenen Philosophen und Religionswissenschaftlers Jonas beherzigt worden, hätte man die Atomkernspaltung niemals aus den Labors in die Waffenfabriken und zivilen Atomreaktoren überführen dürfen. An allen Orten großer Atomkatastrophen sind die Bedingungen des Lebens zerstört worden - vom russischen Kyschtym (Majak) bis zum britischen Sellafield und vom ukrainischen Tschernobyl bis zum japanischen Fukushima.  Bedrückend bleibt, dass die deutschen Großparteien und Energiekonzerne noch weitere 10 Jahre -  einige europäische Partner starrsinnig sogar auf alle Zukunft -  den Irrsinn fortsetzen wollen. Wer das „Prinzip Verantwortung“ ernst nimmt, darf mit dem halbherzigen Atomausstieg der Bundestagsparteien nicht zufrieden sein.


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