Landung auf der Erde?

Immer wieder hört man, dass die Mondlandung vor 50 Jahren den Umweltschutz ganz fest im Denken der Menschheit verankert hat. Der Blick von außen auf die Erde hätte das Bewusstsein für die Einmaligkeit des „blauen Planeten“ als Lebensraum der Menschheit und ihrer Mitwelt-Geschöpfe verändert.  Die Landung auf dem Trabanten hätte auch zu einer Art „Landung auf der Erde“ geführt: Das Wertebewusstsein sei auf die materiellen Lebensgrundlagen ausgerichtet worden. Mehr „Bodenhaftung“ sei eingetreten. Die Erfahrung der Unwirtlichkeit des Mondes (und des uns bekannten Universums) hätte die Freude über die Erde gestärkt.

Sollte dem wirklich so sein, dann kommt man ins Grübeln: 50 Jahre Umweltbewusstsein und so wenig reale Erfolge, ja dramatischere Schäden denn je! In den kommenden 5 Jahren muss mehr geschehen als im vergangenen halben Jahrhundert! Wir wissen nämlich, dass es keine Emigrationsmöglichkeit für die Menschheit gibt. Wir wissen auch, dass das damals entstandene Bild vom „Raumschiff Erde“ falsch ist: Unser Planet ist kein von Menschen gemachtes technisches Gerät. Wir sind auch keine Astronauten oder Passagiere. Wir sind abhängiger Teil dieses sehr sensibel reagierenden Gesamtsystems. 


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