"Mehr Diktatur wagen…"

… will Peter Sloterdijk,  der Medienstar unter den Philosophen.  Unter diesem unsinnigen Motto hat er bei einem verkehrspolitischen Kongress in Bonn kürzlich einen vernünftigen Vorschlag vorgetragen: Angesichts des weltweiten Klima- und Energienotstandes müsse man ein „persönliches Mobilitätsbudget“ von ca. 15 000 km pro Kopf und Jahr einführen. Wem das nicht reiche, der müsse eben Lizenzen zukaufen; wer weniger verbraucht, könne seine Kilometerlizenzen verkaufen. Im ÖDP-Programm findet sich seit einiger Zeit der Vorschlag, ein persönliches CO2-Budget als „Zweitwährung“ einzuführen. Sloterdijk denkt offensichtlich ähnlich. Ich frage mich nur, wo hier die „Diktatur“ sein soll? Vielmehr handelt es sich bei der Budgetierungsidee um eine sehr vernünftige und noch dazu absolut marktwirtschaftlich-liberale Reaktion auf ein naturwissenschaftlich erkanntes Problem.


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