Robotersteuer?

Der reichste Mann der Welt, Bill Gates, hat eine Idee: Das Aufstellen von Robotern soll besteuert werden. Da der Staat für sinnvolle Tätigkeiten Geld braucht und das bisherige Hauptsteuerobjekt, nämlich die Arbeit von Menschen mit Hirn und Muskeln, durch Roboter mehr und mehr ersetzt werden wird, soll man eben die Roboter zum Steuerobjekt ernennen.

Dier Idee ist nicht wirklich neu: Schon angesichts der ersten großen Mechanisierungswellen im Verlauf des 20. Jahrhunderts kamen immer wieder einmal Vorschläge, doch eine „Maschinensteuer“ einzuführen. Realisiert wurde sie nie. Der Robotersteuer wird es wohl ähnlich ergehen, weil sie – wie ihre verflossene Schwester Maschinensteuer - den Geruch von Fortschrittsverhinderung ausstrahlt.

Meiner Meinung nach sollte das Steuer- und Abgabensystem der Zukunft nicht die Maschinen und die Roboter, sondern deren Treibstoff (also die Energie) und das Ergebnis, (also die Wertschöpfung bzw. den daraus gezogenen Gewinn des Unternehmens) besteuern. Die menschliche Arbeit muss im Gegenzug massiv von Abgaben entlastet werden. Es geht uns nämlich die Arbeit nicht wirklich aus; es bleibt nur zu viel Arbeit (Pflege, Bildung, Reparatur, Recycling, Innovation, Beratung etc.) ungetan, weil sie wegen der Abgabenlast als nicht rentabel gilt. 


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