Traurige Zahlen

kommen vom statistischen Bundesamt: 110 431 Abtreibungen geschahen  im Jahr 2010 in Deutschland. Bei lediglich knapp 700 000 Geburten im gleichen Zeitraum erscheint diese Zahl noch bedrückender. Nur 2,8% der Abtreibungen haben eine medizinische oder kriminologische Begründung. In 97,2 % der Fälle wird die Schwangerschaft nach Beratung abgebrochen. Das erschreckt mich: Ist unsere Gesellschaft wirklich so eiskalt strukturiert, dass die Geburt eines Kindes das Leben einer Frau in so extremer Weise belastet? Kann auch in einer Beratungssituation keine Hoffnung auf gutes Leben für die Frau und das Kind geweckt werden? Ich bin überzeugt, dass ein existenzsicherndes, sozialversicherungspflichtiges  Erziehungsgehalt einem Teil der betroffenen Frauen die Angst vor dem drohenden Absturz nehmen und das Ja zum Kind begründen könnte.

 


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