27.02.2012

Wer hätte gedacht…

Bernhard G. Suttner

…dass bei stagnierender Förderung („peak-oil“!), anhaltend hoher Nachfrage, geringem Wettbewerb auf einem von wenigen Konzernen beherrschten Markt und drohender Kriegsgefahr am persischen Golf die Treibstoffpreise steigen würden? Die hysterische Forderung von ADAC, Radau-Presse, Bund der Steuerzahler und populistischen Politikern nach Wohltaten für die Autofahrer war zu erwarten: „Senkt die Energiesteuer! Erhöht die Pendlerpauschale!“ Es wäre unverantwortlich, so zu verfahren. Wir haben endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass die Party der Ölverschwendung zu Ende geht. Der Druck steigender Preise muss als erkenntnisförderndes Mittel wirken dürfen! Jede und jeder kann (und muss!) durch ein verändertes Fahrverhalten, durch Reduzierung des Freizeit- und Kurzstreckenverkehrs, durch Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad und durch die Anschaffung von treibstoffsparsameren Autos reagieren. Zum Wohle des eigenen Geldbeutels und vor allem auch zum Wohle des Weltklimas. 

 

Kategorie: Werte / Menschenbild, Verkehr