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            <title>ÖDP Bundesverband: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:02:54 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 19 Apr 2026 19:02:54 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:29:35 +0200</pubDate>
                        <title>Krankenversorgung darf nie nur für Menschen mit Einkommen gelten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/krankenversorgung-darf-nie-nur-fuer-menschen-mit-e</link>
                        <description>Die ÖDP-Arbeitskreise Gesundheit sowie Familie und Soziales machen Vorschläge für eine gerechte und solidarische Gesundheitsfinanzierung.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die aktuell in der Spardebatte um unsere Gesundheitsversorgung</strong> aufflammende Auseinandersetzung um die Mitversicherung von Familienangehörigen spiegelt eine zentrale, gesellschaftliche Grundentscheidung wider. „Wir stehen am Scheideweg“, bringt es der Bundesarbeitskreis (BAK) Familie und Soziales der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) auf den Kern: „Wollen wir in einem rein profit-orientierten System unter dem Motto ‚nur wer Geld verdient, ist etwas wert‘ leben, oder wollen wir unseren Staat als Solidargemeinschaft gestalten?“ Die ÖDP bezieht klare Position und fordert schon seit Langem ein Erziehungs- und Pflegegehalt als leistungsgerechtes Einkommen. „Daraus können dann auch Versicherungen und Steuern wie üblich bezahlt werden“, sagt Christine Mehlo-Plath vom BAK Gesundheit der Partei: „Damit hätte sich die Mitversicherung von Ehegatten erledigt.“</p>
<p>Das Versicherungswesen in Deutschland stammt aus der Zeit als in aller Regel „Vati“ das Geld verdiente und „Mutti“ zu Hause die Kinder, die ältere Generation und den Haushalt versorgte. Das hat sich in den letzten hundert Jahren geändert: Männer und Frauen sind zunehmend gleichberechtigt, beide haben einen Beruf. Aber deshalb hat sich die Notwendigkeit von Care-Arbeit nicht in Luft aufgelöst. Kinder brauchen Fürsorge und Erziehung, im Alter oder durch eine Behinderung ist Hilfe im Alltag notwendig. Wird dies im familiären Rahmen geleistet, bleibt es weitestgehend unbezahlt. Zwar geht der Trend – auf Wunsch der „Wirtschaft“ – zur Betreuung außerhalb der Familie. Die Versorgung in Kitas und Seniorenheimen ist aber teuer und oft nicht besser. Das ist der Skandal: Betreuung in Institutionen wird mit öffentlichen Mitteln subventioniert – Familien gehen leer aus. „Care-Arbeit ist aber auch im familiären Rahmen kein Privatvergnügen sondern systemrelevante Arbeit“, betont Christine Mehlo-Plath als Vorsitzende der ÖDP-Gesundheitsexperten. Sie nimmt die Verfechter der profitorientierten Gesundheitspolitik in die Pflicht: „Wenn sich „Leistung lohnen soll“ – dann wird es höchste Zeit, auch familiäre Care-Arbeit zu entlohnen.“ Solange das aber noch nicht umgesetzt werde, müssten Menschen, die aufgrund von familiärer Care-Arbeit kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen haben, in irgendeiner Form beitragslos am Gesundheitssystem beteiligt sein!</p>
<p>Auch um die „mitversicherten Kinder“ kümmert sich die ÖDP.  „Sie sind die Zukunft – ihr gesundes Aufwachsen muss ein Anliegen der ganzen Gesellschaft sein“, fordert der BAK. Die Partei stehe eindeutig für eine soziale Gemeinschaft. Mehlo-Plath fordert daher eine solidarische Finanzierung der Kosten im Gesundheitswesen: Jeder Bürger soll entsprechend seinem Gesamt-Einkommen seinen Beitrag zu den Kosten im Gesundheitswesen leisten. Höchstbemessungsgrenzen seien zu kappen, auch Beamte und Abgeordnete ins System zu integrieren. Die ÖDP ist sich sicher: „Gemeinsam können wir uns ein gutes Gesundheitssystem für alle Bürger leisten.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:44:03 +0200</pubDate>
                        <title>Jetzt reicht es: „Reiche muss weg!“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/jetzt-reicht-es-reiche-muss-weg</link>
                        <description>Nach neuer Eskalation im Ministerium fordert die ÖDP den Rücktritt der Ministerin und will stattdessen „eine echte Wende der Energiepolitik zum Wohl aller Menschen“.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genug der Unfähigkeit:</strong> „Reiche muss weg!“, fordert der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) in einem Beschluss des Gremiums aus aktuellen Anlass: „Wer sich als Bundesministerin seine <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/katherina-reiches-ministerium-bat-enbw-um-argumente-fuer-gaskraftwerke-a-1ce69ada-8eff-444b-a7f9-4eaf4d6e5447#ref=rss" target="_blank">Argumente zum Aushebeln der Energiewende von der Gas-Lobby diktieren lässt</a> und damit Batteriespeicher als wichtigen Teil der der heimischen Erneuerbaren Energienverteufelt, hat in einem Kabinett nichts verloren.“ Die christdemokratische Wirtschafts- und Energie-Ressortchefin zeige damit erneut, dass sie auf dem Sessel der Ministerin eine glatte Fehlbesetzung ist.</p>
<p>Gleich mehrfach musste die ÖDP die Ministerin in deren erst kurzer <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/blog-montagsgedanken/newsdetails/news/merz-packt-aus-neues-team-alte-seilschaften" target="_blank">Amtszeit im Kabinett Merz</a> kritisieren: Ihre „<a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/aufstand-gegen-reiches-holzhammer-politik" target="_blank">Holzhammer-Politik</a>“ sei kontraproduktiv. Reiches Entscheidungen – etwa zum <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-kritisiert-reiches-energie-plaene" target="_blank">Förderstopp privater Solaranlagen</a> oder zum <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-steht-fuer-fortschritt-bundesregierung-fuer-rueckschritt" target="_blank">Ausbremsen des Kohleausstieg</a> – zementieren nach Ansicht der Naturschutzpartei auf Jahre die Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffimporten und gefährden damit Arbeitsplätze. „Das zeigt ihr Versagen als Wirtschaftsministerin“, kommentiert ÖDP-Chef und Ökonom mit Hochschulabschluss, Günther Brendle-Behnisch.<br /> Deutschland brauche statt den Uraltrezepten und einer weiteren Anbiederung an fossile Konzerne endlich die versprochene <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/blog-montagsgedanken/newsdetails/news/100-erneuerbare-energie-bis-2030-die-haeufigsten-f" target="_blank">echte Wende in der Energiepolitik</a>, fordert der ÖDP-Bundesvorsitzende. Er verweist auf das Programm der Naturschutzpartei: „Alles andere würde bedeuten, dass wir unsere Klimaziele massiv verfehlen, und das können wir uns angesichts der Klimakrise einfach nicht leisten. Denn auch deren Folgen belasten Wirtschaft und Bevölkerung immer stärker. Auch finanziell!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 19:11:21 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesregierung belohnt Raser</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundesregierung-belohnt-raser</link>
                        <description>Tankrabatt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung ist falsch! ÖDP fordert dagegen: „Menschen durch Klimageld endlich entlasten.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) fordert zumindest für die Zeit des Tankrabatts eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 120 Stundenkilometer (km/h) auf deutschen Autobahnen. „Der Tankrabatt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung subventioniert Fahrer mit großen Fahrzeugen und Raser. Bezahlen muss dies der Steuerzahler“, argumentiert Günther Brendle-Behnisch, der Bundesvorsitzende der Partei. Auch seien durch den Tankrabatt die Preissignale, welche aktuell und ausgelöst durch die Seeblockade im Persischen Golf und den Irankrieg an der Tankstelle zu spüren sind, abgeschwächt. Damit würde der Verbrauch zu wenig gedämpft.</p>
<p>Die ÖDP fordert statt eines fragwürdigen „Tankrabatts“ eine soziale Abfederung der derzeitigen Situation durch ein Klimageld für alle Bürgerinnen und Bürger. Letztlich wirkten sich die Preiserhöhungen nicht nur an der Zapfsäule aus, sondern insgesamt auf die Lebenshaltungskosten in allen Familien. Der „Tankrabatt“ sei eine einseitige Bevorzugung von Autofahrern gegenüber allen anderen Verbrauchern. Die ÖDP plädiert deshalb für das Klimageld, das allen Menschen zu Gute käme. Die Naturschutzpartei betont auch ihre Forderung nach einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km /h auf Autobahnen. Denn langsameres Fahren erhöht nicht nur die Sicherheit im Verkehr. Es spart nachweislich auch Sprit und damit Kosten. „Außerdem ist es gelebter und praktischer Klimaschutz“, begründet die ÖDP ihre Forderung.</p>


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                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 19:45:33 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP ruft zur Energie-Demo am 18. April in gleich vier deutschen Städten auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-ruft-zur-energie-demo-am-18-april-in-gleich-v</link>
                        <description>Energiepolitik der Wirtschaftsministerin führt in falsche Richtung. „Dagegen zeigen wir Flagge.&quot;
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) sabotiert die Energiewende. „Das nehmen wir nicht hin", sagt dazu ein breites Bündnis von Organisationen, das am 18 April 2026 in gleich vier Städten Deutschlands gegen diese falsche Politik auf die Straße geht. Unter dem Motto „Erneuerbare retten" werden die Menschen in Berlin – (Invalidenpark), Köln (Heumarkt), München (Siegestor) und Hamburg (Jungfernstieg) demonstrieren. Mit dabei ist auch die Ökologisch-Demokratische Partei <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/termine/detailansicht/event/erneuerbare-energien-verteidigen-demos-am-18-april" target="_blank">(ÖDP – Die Naturschutzpartei)</a>. Sie ruft alle Mitglieder und Sympathisanten auf, sich den Veranstaltungen gegen die Rolle rückwärts in der Energiepolitik anzuschließen. „Die nämlich wird erneuerbare Energiequellen verteuern, notwendige Investitionen bremsen und uns in der fossilen Falle einklemmen", warnt der ÖDP-Bundesvorsitzende Günther Brendle-Behnisch in seinem Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration am 18. April: „Wir werden zusammen deutlich Flagge zeigen, für eine andere, weil intelligentere Energiepolitik."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 15:21:52 +0200</pubDate>
                        <title>„Sie haben es wieder verpasst, Herr Bundeskanzler: Jetzt wäre der Zeitpunkt zur Klimageld-Auszahlung gewesen.&quot;</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sie-haben-es-wieder-verpasst-herr-bundeskanzler-je</link>
                        <description>ÖDP kritisiert vertane Chance, den Menschen in Deutschland in der aktuellen Preiskrise an Tankstellen und Supermarkt einfach und rasch beizustehen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Jetzt, lieber Herr Kollege, wäre genau der richtige Zeitpunkt gewesen, Ihr Versprechen endlich einzulösen und den Menschen im Land ihr Geld zurückzuzahlen", appelliert der Parteivorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) an sein CDU-Pendant Friedrich Merz: „Das hatten Sie uns allen versprochen." Günther Brendle-Behnisch hat gute Gründe, den Bundeskanzler kurz vor Ostern harsch zu ermahnen. „Dieses Festtags-Präsent für die durch die Preiskrise an Trankstellen und in Supermärkten arg gebeutelten Menschen hätten alle verdient", ist der ÖDP-Bundeschef sich sicher. Er gibt dem Kanzler noch einmal den Rat, sich an den Vorschlag der Naturschutzpartei zu halten, die Mehreinnahmen aus der Besteuerung von CO2 als <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/blog-montagsgedanken/newsdetails/news/koalitionsvertrag-klimageld-in-der-mogelpackung">Klimageld</a> an alle Bürgerinnen und Bürger direkt wieder auszuzahlen. „Das haben Sie, Herr Kollege Merz, im Wahlkampf versprochen. Da kann der Hinweis, dass ihr Finanzminister die jeweiligen Kontodaten seiner Bürger nicht kenne, bloß ein Vorwand zur Ablenkung sein." Diese für die Menschen im Land so wichtige Hilfe habe die Regierung schon wieder versäumt – „einmal mehr zeigt sich: „Schön reden aber nicht handeln", stellt die ÖDP als Ausweis dieser Regierungsarbeit fest. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123428</guid>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:59:32 +0200</pubDate>
                        <title>Kinderwünsche verantwortungsvoll erfüllen: Tiere sind mehr als kurzfristige Ostergeschenke</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kinderwuensche-verantwortungsvoll-erfuellen-tiere</link>
                        <description>ÖDP mahnt Verantwortung und Verpflichtung für die Lebewesen an: „Tiere sind keine Waren.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahlen variieren, sind aber gigantisch – und auf jeden Fall viel zu hoch: Zehntausende Hunde, Katzen oder Kaninchen erleiden alljährlich das gleiche, tragische Schicksal. Die Begeisterung über verhätschelte Schmusepartner (meist der Kinder) verfliegt nämlich oft nur allzu rasch. Das Wunschtier mutiert zum Ballast in Familien. Niemand findet dann mehr Gefallen am Gassigehen, Futter kaufen ist schnell zu teuer – Tierarztrechnungen oder Abgaben an Kommunen sprengen die Budgets. Am Ende landen Hunde, Katzen und Kaninchen festgezurrt am Gartenzaun, auf dem Parkplatz einer öden Autobahnraststätte oder im – leider dann oft völlig überfüllten – Tierheim. „Gerade vor Feiertagen wie Ostern sollten Eltern, Tanten oder Onkel vor dem Kauf von Haustieren gut die damit verbundenen Konsequenzen bedenken“, mahnt der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Der Theologe Günther Brendle-Behnisch weiter: „Tiere sind Lebewesen und keine Waren.“ Gemeinsam mit Experten aus Tierschutzverbänden mahnt die ÖDP, Tiere nicht zu verschenken, ehe nicht gesichert ist, dass sich jemand garantiert für ihr ganzes Leben um die geschenkten Tiere kümmern kann, will und wird: „Wer ein Tier verschenkt, übergibt damit nämlich Verantwortung und Verpflichtung.“</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 21:34:20 +0200</pubDate>
                        <title>Über 28.000 Menschen fordern mit ÖDP-Petition Videoüberwachung in Schlachthöfen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ueber-28000-menschen-fordern-mit-oedp-petition-vid</link>
                        <description>Mehr Tierschutz: „Weniger Fleisch essen hilft Tieren und dem Klima.“ Über 28.000 Unterschriften sammelte die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei) mit ihrer Petition „Videoüberwachung in Schlachthöfen&quot;.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterzeichner wollen besseren Schutz von Schlachttieren vor unnötiger Tierquälerei erreichen. Die Partei übergab diese Unterschriftenlisten nun an den Petitionsausschuss des Bundestags.<br /><br /> „Unsere Initiative war damit nicht nur erfolgreich“, betont ÖDP-Bundesvorstand Günther Brendle-Behnisch, „die Forderungen müssen endlich in die Tat umgesetzt werden.“ Die Partei fordert<br /><br /> •    lückenlose Überwachung der tierschutzrelevanten Bereiche in Schlachthöfen mit Videokameras ein. Veterinärämter sollen die Aufnahmen stichprobenweise kontrollieren. „Dazu ist das Personal in den Ämtern bedarfsgerecht aufzustocken“, sagt ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Helmut Kauer als Initiator der Aktion.<br /> •    achtsamen Umgang mit den Tieren von der Verladung über den Transport bis zur Betäubung und Schlachtung. Kauer: „Die derzeitigen Vorschriften reichen sichtbar nicht aus, um einen leidfreien Umgang mit den Tieren zu gewährleisten."<br /><br /> Mit diesen weitergehenden Forderungen der Naturschutzpartei steht die Petition im Widerspruch zum ankündigten Gesetzentwurfs aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Der nämlich will nur eine Handvoll Großbetriebe überwachen. Betroffen wären dabei lediglich Schlachthöfe, die mindestens 1.000 Tiere wie Rinder oder Schweine im Jahr schlachten; bei Vögeln oder Kaninchen greift der Gesetzentwurf erst ab 150.000 Tieren. Laut WDR-Recherchen wären dadurch bundesweit gerade einmal 230 Schlachthöfe betroffen. Dabei gibt es mehr als 1.100 Fleischverarbeiter im Land. Ein Grund mehr für die ÖDP, dagegen klar Position für die Tiere zu beziehen: „Sobald sie zur Schlachtung vom Hof transportiert werden, muss die Anlieferung und Schlachtung videoüberwacht werden", fordert die Partei. Einzige Ausnahme könne die Weideschlachtung bleiben.<br /><br /> „Wie wir mit Tieren umgehen, ist ein Spiegelbild der Gesellschaft“, betont Kauer. „Tiere sind fühlende Lebewesen, und müssen auch so behandelt werden. Betriebe müssen bei wiederholten Verstößen geschlossen werden, denn sie zeigen damit, dass sie nicht in unsere Gesellschaft passen.“ Für den ÖDP-Politiker gibt es für den falschen Umgang mit Schlachttieren mehrere Gründe. An erster Stelle stehe Geiz. Fleisch muss billig sein. Daraus resultiere der tierquälerische Umgang mit dem Vieh. „Man muss nicht Veganer werden, um den respektvollen Umgang mit Tieren zu unterstützen. Man muss sich aber Gedanken machen, wie ein Hähnchen billiger sein kann als eine Schachtel Zigaretten“, so Kauer und gibt zu bedenken: „Weniger Fleisch essen hilft nicht nur den Tieren, sondern auch dem Klima.“ Er rät daher: „Essen Sie bewusst, kaufen Sie regional und am besten Bio.“<br /><br /> Wir bleiben an dem Thema dran, besonders an den Transportbedingungen für Lebendtiere. Bei Hunden und Katzen hat die Europaabgeordnete der ÖDP Manuela Ripa schon deutliche Verbesserungen erreicht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 17:22:18 +0100</pubDate>
                        <title>„Migrationspolitik muss rechtsstaatlich, menschlich und europäisch verantwortungsvoll sein“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/migrationspolitik-muss-rechtsstaatlich-menschlich</link>
                        <description>Manuela Ripa (ÖDP) begründet ihre Ablehnung so genannter „Rückkehrzentren“ im Europäischen Parlament. „Meine Entscheidung beruht sowohl auf inhaltlichen als auch auf grundsätzlichen prozeduralen Erwägungen&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine durch die Rechten zustande gekommene Mehrheit des Europaparlaments hat heute in Brüssel für eine Verschärfung der europäischen Asylpolitik gestimmt. Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei – (ÖDP – Die Naturschutzpartei) hat den hoch umstrittenen Gesetzentwurf über „Rückkehrzentren“ in Nicht-EU-Ländern in der vorliegenden Form abgelehnt.</p>
<p>Ripa begründet Ihre Abstimmung: „Meine Entscheidung beruht sowohl auf inhaltlichen als auch auf grundsätzlichen prozeduralen Erwägungen.</p>
<p>Inhaltlich überzeugt der Vorschlag nicht. Insbesondere der Umgang mit schutzbedürftigen Gruppen wie Minderjährigen und Familien bleibt unzureichend geklärt. Es fehlt an klaren Garantien für Kindeswohl, rechtlichen Schutz und menschenwürdige Unterbringung. Gerade bei sensiblen Gruppen darf es keine Grauzonen geben. Ein Konzept, das diese Fragen offenlässt oder unzureichend beantwortet, ist für mich nicht zustimmungsfähig.</p>
<p>Ebenso entscheidend sind für mich die prozeduralen Aspekte. Demokratische Kräfte dürfen nicht mit extrem rechten Akteuren zusammenarbeiten. Dies gilt insbesondere für die AfD. Für mich ist ganz klar: Eine Zusammenarbeit mit der AfD darf es nicht geben. Gesetze, die nur mit solchen Kräften zustande kommen, untergraben die Glaubwürdigkeit demokratischer Politik.</p>
<p>Es muss klar sein: Wenn am Ende eines solchen Gesetzgebungsprozesses die AfD jubiliert, dann ist das ein politisches Alarmsignal. Ein solcher Effekt schwächt das Vertrauen in die demokratische Mitte und schadet letztlich uns allen.</p>
<p>Aus diesen Gründen habe ich den vorliegenden Text, der mit 389 Ja-Stimmen bei 206 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen angenommen wurde, abgelehnt.</p>
<p>Wir brauchen eine Migrationspolitik, die rechtsstaatlich, menschlich und europäisch verantwortungsvoll ist – und die sich klar von rechtsextremen Positionen abgrenzt."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 18:13:59 +0100</pubDate>
                        <title>Umweltminister Carsten Schneider rechnet Klimaschutz schön</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/umweltminister-carsten-schneider-rechnet-klimaschu</link>
                        <description>Neues Klimaschutzprogramm der Bundesregierung  aus Sicht der ÖDP „enttäuschend&quot;.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Schein – aber leider wenig Substanz: Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) zeigt sich vom heute präsentierten Klimaschutzprogramm der Bundesregierung enttäuscht. Die ÖDP reichte einen umfangreichen Forderungskatalog bei der Verbändebeteiligung ein, mit dem das Klimaschutzziel erreichbar gewesen wäre. In der jetzt vorliegenden Form sieht die Partei jedoch ein unzureichendes Ankündigungspapier, für deren  Umsetzung bei der derzeitigen Koalitionspolitik wenig Chancen bestehen.</p>
<p>Mit immerhin 67 Maßnahmen will Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) nun bis 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 weniger in die Luft blasen – das soll das 65 Prozent-Minderungspotenzial an Treibhausasen garantieren. Die ÖDP und andere Beobachter bleiben skeptisch. Laut Experten des Öko-Instituts könnten trotzdem Strafzahlungen von 10 Milliarden Euro auf das Staatsbudget zukommen, weil Deutschland seine Messlatte beim Klimaschutz reißt. „Wir sind von diesem Ergebnis enttäuscht", kommentiert der ÖDP-Bundeschef das nun präsentierte Programm zum Kampf gegen die Erderwärmung. Günther Brendle-Behnisch: „Das bleibt hinter den Erwartungen zurück. Zudem gerät der vom Umweltminister angekündigte ‚Schub für den Umweltschutz' zum Rohrkrepierer, solange seine Kollegin Reiche im Energieressort die Erneuerbaren abwürgt und stattdessen weiter auf fossile Quellen setzt. Das torpediert alle Bemühungen im Klimaschutz."</p>
<p>Schneiders Ankündigungen lassen nur scheinbar hoffen, ist die ÖDP überzeugt: Er will zwar 2.000 zusätzliche Windräder bauen und rund 800.000 Elektroautos durch bessere Förderungen auch für Haushalte mit wenig Geld bezahlbar machen. „23 Maßnahmen werden zudem die Wälder, Moore und Böden fit machen im Einsatz gegen den Klimawandel. Für alle neuen Maßnahmen werden zusätzlich insgesamt acht Milliarden Euro für die nächsten vier Jahre bereitgestellt", preist seine Pressestelle das Programm. Energieexperten von Agora-Energiewende bemängeln jedoch, dass das neue Programm auf Basis veralteter Zahlen eher wackelig sei. Am Geld soll der Klimaschutz, verkündet der Umweltminister, nicht scheitern. „Für die Maßnahmen des Klimaschutzprogramms werden ab 2027 bis einschließlich 2030 zusätzliche Mittel im Klima- und Transformationsfonds in Höhe von insgesamt 7,6 Milliarden Euro sowie zusätzlich 400 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereitgestellt. Damit gibt es für die kommenden Jahre finanzielle Planungssicherheit."</p>
<p>Der Haken an diesen schönen Daten: Es gibt Zweifel an der Berechnungsgrundlage. Die Crux liegt im Detail, etwa den so genannten Negativemissionen, die den Wert der atmosphärischen Treibhausgas-Verschmutzung schmälern könnten. Kohlenstoffsenken – wie Wälder und Moore – sind jüngst eher als Quellen, denn als Senken in Verruf geraten. „Schneiders Klima-Bilanz rechnet mit vielen, unsicheren Unbekannten", stellt die ÖDP ernüchtert klar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 09:24:04 +0100</pubDate>
                        <title>Schutz des Wassers ins Zentrum der Umweltpolitik rücken</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schutz-des-wassers-ins-zentrum-der-umweltpolitik-r</link>
                        <description>Am Weltwassertag mahnt die Naturschutzpartei zum achtsameren Umgang mit dem nur scheinbar unendlichen Lebensquell Wasser.
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltwassertag (22. März) verdeutlicht die zwiespältige Sicht auf das<a href="https://www.oedp.de/aktuelles/blog-montagsgedanken/newsdetails/news/grundlage-des-lebens-schuetzt-unser-trinkwasser" target="_blank"> lebenswichtige Element</a>: Ohne Wasser können weder Menschen noch Tiere oder Pflanzen überleben. Theoretisch gibt es genug davon auf dem Globus – trotzdem ist Wasser in vielen Regionen knapp. Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser" target="_blank">Umweltbundesamt</a> spricht vom überwiegend „guten ökologischen Zustand" des Wassers in Deutschland – trotzdem gibt es immer wieder Streit um diesen Rohstoff – etwa wenn Unternehmen wie <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/trinkwasser-in-gefahr-tesla-darf-kein-praezedenzfa" target="_blank">Tesla in Brandenburg </a>zu viel davon beanspruchen oder wenn Wasserprojekte zum Ärgernis geraten, wie bei der <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-skandal-scheint-gross-genug-es-geht-immer-noc" target="_blank">Umleitung des Rheins zum Auffüllen der verlassenen Tagebaugruben in Nordrhein-Westfalen.</a></p>
<p>Regelmäßige Überschwemmungen beleuchten zudem die dunkle Seite des Lebenselixiers. Einerseits plätschert zu wenig, andererseits strömt zu viel. Die Infrastruktur in Deutschland ist nicht ausreichend auf die stärkeren Niederschläge in Folge des Klimawandels vorbereitet. Überflutungen verursachen daher massive Schäden. Eine verfehlte „Wasserpolitik" und die Verdichtung der Böden führen dazu, dass der Boden die Niederschläge nicht ausreichen aufsaugt. Er vertrocknet und vernichtet Ernten. „Die Politik muss auf diese veränderte Situation reagieren", drängt der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Günther Brendle-Behnisch: „Wir alle müssen umdenken und künftig noch behutsamer mit Wasser umgehen."  Für die ÖDP gilt: „Der Schutz unserer Wasserreserven muss ins Zentrum der Umweltpolitik rücken."</p>
<p>Die ÖDP Bayern hat hierzu eine Petition „<a href="https://www.oedp-bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/trinkwasserversorgung-vor-kommerzielle-interessen" target="_blank">Trinkwasserversorgung vor kommerziellen Interessen</a>“ mit über 10.000 Unterschriften beim Bayerischen Landtag eingereicht. Ziel der Petition ist es, das Staatsziel „Trinkwasserschutz“ in der Bayerischen Verfassung zu verankern. Dies hätte deutschlandweite Ausstrahlung. <br /> Der ÖDP-Chef verweist darauf, dass Wasser ein Gemeingut ist. Heute werde es nahezu kostenfrei aus Brunnen gepumpt, deren Wasservorkommen aber in Zukunft versiegen können. Daher dürfe Wasser nicht für Anerkennungsbeträge an die Industrie abgegeben werden. Es müsse für alle, die es nutzen wollen, einen angemessenen Preis haben - nicht nur für Haushalte. „Unser Trinkwasser ist zu wertvoll für viele aktuelle Verwendungen", stellt die ÖDP klar: „Um Trinkwasserknappheit zu vermeiden, ist daher die Trennung in einen Trink- und einen Brauchwasserkreislauf unabdingbar."</p>
<p>In der neuesten Ausgabe ihrer Pateizeitschrift <a href="https://www.oekologiepolitik.de/" target="_blank">ÖkologiePolitik</a> widmet sich die ÖDP daher ausführlich diesem Schwerpunktthema. Gerne senden wir Ihnen ein Pressefreiexemplar: Anfordern können Redaktionen dieses unter <a href="mailto:presse@oedp.de">presse@oedp.de</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 17:03:53 +0100</pubDate>
                        <title>„Mehr Mitte und mehr Balance: bessere Politik für das Land an Rhein und Mosel“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mehr-mitte-und-mehr-balance-bessere-politik-fuer-d</link>
                        <description>ÖDP-Spitzenmann Dr. Claudius Moseler wirbt um Stimmen und Vertrauen der Menschen bei der Landtagswahl am Sonntag.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rennen um die 101 Sitze im Landesparlament von Rheinland-Pfalz geht am Sonntag auch wieder die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Mit ihrem Generalsekretär Dr. Claudius Moseler als Spitzenmann verspricht die Partei den Bürgerinnen und Bürgern an Rhein und Mosel vor allem, sich für die Themen Sanierungsstau an Schulen, gegen die weitere Schließung von Krankenhäusern oder den Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten einzusetzen. Die ÖDP will laut ihrem Spitzenkandidaten die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für Anwohner in den Kommunen unterstützen. Die ÖDP positioniert sich als Partei in der Mitte der Gesellschaft und will vor allem die demokratische Beteiligung der Menschen verbessern, damit die Demokratie gestärkt wird. Moseler ist von diesem Programm der ÖDP im Bundesland überzeugt: „Wir sind klar, in dem was wir erreichen wollen“, bittet er die Menschen in Rheinland-Pfalz um das Vertrauen und ihre Stimme für seine Partei, „damit es schneller besser wird,- für alle!“ Unterstützung bekommt er von seinem BUndesvorsitzenden. Günther Brendle-Behnisch lobt seinen Generalskretär: "Er kennt die Menchen vor Ort und weiß, was sie brauchen. Das will er mit der ÖDP dann auch erzielen. Darauf können sie sich verlassen."<br /> Weitere Informationen: www.oedp-rlp.de</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bundesregierung und EU gehen Schritt in den Untergang</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundesregierung-und-eu-gehen-schritt-in-den-unterg</link>
                        <description>ÖDP-Chef: „Ministerriege missachtet, dass Klimaschutz immer auch Menschenschutz ist.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir müssen als ÖDP massiv gegen die Klima- und Naturzerstörung eintreten", betont der Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Günther Brendle-Behnisch am Rande einer Tagung in der Franken-Akademie Schloss Schney. Dass dies eine Überlebensfrage sei, habe die Tagung und die Beiträge der Referenten deutlich gezeigt.</p>
<p>Brendle-Behnisch nahm an einer Tagung zum Thema „Vision Ökologisches Deutschland - ein Jahr Schwarz-Rot", veranstaltet von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. teil. Die Beiträge der Referenten hätten gezeigt, so der ÖDP-Bundeschef, dass die Fortschritte in der Klima- und Artenschutzpolitik der letzten Jahre zur Erreichung kurzfristiger Vorteile massiv zurückgedreht würden. „Klima- und Artenschutz sind aber keine Politikbereiche, die nach Belieben herauf- und heruntergefahren werden können", so Brendle-Behnisch, die jetzt durch fehlerhafte Politik ausgelösten Rückschritte ließen sich nur langfristig wieder aufholen: „Die derzeitige Politik geht zu Lasten unserer Kinder und Enkel.“</p>
<p>Besonders gefährlich sei der Verlust an biologischer Vielfalt. Es ginge dabei um unsere Lebensgrundlagen, die massiv gefährdet würden. Die Biologische Vielfalt sichere langfristig unsere Ernährung. Wer diese gefährde, setze unsere Lebensgrundlagen aufs Spiel. Beim Klimaschutz sei das Ziel der Erhalt eines Klimas, das für menschliches Leben, die menschliche Kultur und auch die Wirtschaft erforderlich sei. Die Welt werde weiter bestehen, sagt Brendle-Behnisch. Es sei jedoch fraglich, ob die Menschen in einem veränderten Klima auch weiterhin in Wohlstand und gesund leben könnten, wie es derzeit der Fall ist: „Letztlich geht es beim Klimaschutz in erster Linie um Menschenschutz.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 11:55:47 +0100</pubDate>
                        <title>Tempolimit hilft knapper werdendes Benzin und Diesel zu sparen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/tempolimit-hilft-knapper-werdendes-benzin-und-dies</link>
                        <description>ÖDP: „So können wir Tankstellen-Abzocke verhindern und der Öl-Lobby ein Schnippchen schlagen.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ölverknappung infolge des Irankriegs setzt ein altes Thema wieder oben auf unsere Agenda: das Tempolimit. „Wer langsamer über die Autobahn pendelt, kann als Autofahrer der Abzocke an Tankstellen die Stirn bieten“, rechnet der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) vor. Günther Brendle-Behnisch: „Wer statt zu brettern langsamer fährt, braucht weniger Sprit. Das schont unser Klima und auch massiv den Geldbeutel.“</p>
<p>Um in der Breite den Ölverbrauch zu senken, sei jetzt die Zeit für ein Tempolimit gekommen. Der ÖDP-Chef verweist dabei auf den Rat von <a href="https://www.t-online.de/finanzen/frag-t-online-ihr-geld/id_100507888/sprit-sparen-auf-der-autobahn-dieses-tempo-ist-am-effektivsten.html" target="_blank">ADAC oder TÜV</a>.  Beide Verbände, die eigentlich ja die Interessen von Automobilisten hochhalten, empfehlen ein Tempo von maximal 130 Stundenkilometern. Eine Berechnung des <a href="https://www.karlsruhe-insider.de/mobilitaet/umweltamt-tempolimit-auf-deutschen-autobahnen-spart-sprit-ein-233768">Umweltbundesamts</a> beziffert die Einsparung der jährlich in Autos auf deutschen Straßen verbrannten über 23 Milliarden Liter Benzin und über 18 Milliarden Liter Diesel, auf rund 600 Millionen Liter Kraftstoff, wenn alle Autolenker sich an ein Tempolimit hielten. Brendle-Behnisch: „Wer sich an solche Regeln hält, kann also erheblich Sprit sparen und zudem seinen oder ihren Geldbeutel sowie die Umwelt und auch unser Klima schonen.“ Ein Tempolimit reduziere somit die Ölmenge, die in Deutschland gebraucht wird und wirke somit in marktwirtschaftlichem Sinne preisdämpfend: Ein Vorteil für alle.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 19:09:27 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Chefin verharrt wider besseres Wissen auf Atom-Holzweg </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-chefin-verharrt-wider-besseres-wissen-auf-atom</link>
                        <description>&quot;Keine Lösung unserer Energiefragen, aber hochgefährlich.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe kritisiert ÖDP-Chef Brendle-Behnisch Ursula von der Leyens neue Pro-Kernenergie-Aussage und das Bestreben, noch mehr Geld an private Kernkraftinvestoren zu zahlen: „Keine Lösung unserer Energiefragen, aber hochgefährlich.“</p>
<p>EU-Chefin <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-frankreich-atomkraft-von-der-leyen-100.html" target="_blank">Ursula von der Leyen bezeichnet die Abkehr von der Kernkraft als „strategischen Fehler“</a>. Dafür erntet die CDU-Frau harsche Kritik des Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Günther Brendle-Behnisch kritisierte auch die Ankündigung der Kommissionspräsidentin, dass die Gemeinschaft weitere 200 Millionen Euro zur Absicherung privater Investitionen in neue Atomanlagen ausgeben will: „Das ist der absolut falsche Weg die Energieengpässe zu beseitigen. Wir sollten lieber konsequent erneuerbare Quellen ausbauen, die uns mit dezentraler Energie unabhängig von Krisenherden und Autokraten und vor allem sicherer und ohne das noch immer ungelöste Atommüllproblem beliefern.“</p>
<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise durch Konflikte wie dem Ukraine- sowie dem Irankrieg erinnert Brendle-Behnisch an das Atomdrama von Fukushima vor 15 Jahren (11. März 2011). Es habe die Problematik der Kernkraft der ganzen Welt vor Augen geführt: „Das darf es nie wieder geben.“ Atomkraft ist nicht zukunftsfähig, ist sich die ÖDP sicher und lehnt diese gefährliche Technologie ebenso strikt ab, wie ein Festhalten an der klimaschädlichen fossilen Energie. <a href="https://www.oedp.de/themen/energiepolitik" target="_blank">Die ÖDP setzt stattdessen auf dezentral genutzte erneuerbare Energie.</a> „Die ist nicht nur sauberer und sicher. Sie ist zudem auch günstiger. Atomenergie dagegen ist die teuerste Form der Energieversorgung, wenn wir die tatsächlichen Kosten nicht einfach nur den Bürgern auferlegen“, betont der ÖDP-Chef.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 10:46:52 +0100</pubDate>
                        <title>Energiewende zu größerer Unabhängigkeit von Energieimporten fehlt</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/energiewende-zu-groesserer-unabhaengigkeit-von-ene</link>
                        <description>ÖDP: &quot;Nun zahlen alle die Rechnung.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Plötzlich ist es offenbar, was unsere Regierungen wieder versäumt haben: Eine Krise und die Energiepreise gehen durch die Decke,“ sagt der Bundesvorsitzende der Ökologisch-demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei), Günther Brendle-Behnisch: "Unsere Abhängigkeit von Energieimporten zeigt ihr hässliches Gesicht."</p>
<p>Die gegenwärtige Politik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche scheitere dramatisch, so die ÖDP: Die fossile Energieversorgung zeige die Verwundbarkeit unserer Gesellschaft. Die Orientierung an der fossilen Lobby gefährde die Sicherheit und den Wohlstand in unserem Lande. Die „Rolle rückwärts“ in der Entwicklung der regenerativen Energien zeige sich nunmehr deutlich als Fehlentwicklung. „Wer anstelle heimischer  regenerativer Energie auf ausländisches Öl und Gas setzt, gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Brendle-Behnisch.</p>
<p>Nicht einmal im fossilen Energiebereich habe die deutsche Wirtschaftsministerin die Sicherung der nationalen Energieversorgung im Fokus: Die Genehmigung des Verkaufs eines deutschen Tanklagerbetreibers an einen US-Ölkonzern unter dem Einfluss eines Trump-Freundes setze der wirtschaftsgefährdenden Politik Reiches die Krone auf. Die Aufgabe einer Bundeswirtschaftsministerin sei die Sicherung der deutschen Energieversorgung und nicht der Gewinne von ausländischen Öl- und Gaskonzernen. Die ÖDP erinnere Frau Reiche an ihren Amtseid, ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen und Schaden vom deutschen Volk abzuwehren. Diesem Amtseid komme sie derzeit nicht nach.</p>
<p>Die ÖDP fordere eine massive Beschleunigung des Ausbaus regenerativer Energien und deren Speicherung. Die technologischen Voraussetzungen seien längst entwickelt und müssten endlich in die Tat umgesetzt werden. Hierbei ginge es unter anderem auch um Wärmespeicher und weitere Speichertechnologien. Der Standort Deutschland brauche hier Energiesicherheit und keine Abhängigkeit von internationalen riskanten Lieferanten. Die deutsche Wirtschaft habe einen Anspruch auf Planungssicherheit und sichere Energieversorgung. Diesem Anspruch laufe eine Abhängigkeit von international hochriskanten fossilen Energielieferanten entgegen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 14:19:42 +0100</pubDate>
                        <title>Am Sonntag: In Bayern und Baden-Württemberg ÖDP wählen!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/am-sonntag-in-bayern-und-baden-wuerttemberg-oedp-w</link>
                        <description>Für mehr Ökologie in der Politik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) - „Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) ruft alle Wählerinnen und Wähler in Bayern und Baden-Württemberg auf, am Sonntag ihre Stimmen den Kandidierenden und den Listen der ÖDP zu geben. „Deutschland braucht mehr ökologische Orientierung in der Politik!“ so der Bundesvorsitzende der ÖDP Günther Brendle-Behnisch.</p>
<p>Derzeit sei ein deutlicher Trend weg von der Erhaltung der menschlichen Lebensgrundlagen hin zu kurzfristigem Profit zu verzeichnen. Es sei daher bitter nötig, eine Kraft zu stärken, die den langfristigen Erhalt unserer Erde und der Kraft in der Politik wichtig.“</p>

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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 15:37:07 +0100</pubDate>
                        <title>Reiches Atomkraftplan provoziert leichtfertig und unnötig neue Energierisiken</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/reiches-atomkraftplan-provoziert-leichtfertig-und</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Wirtschaftsministerin für unsinnige Pläne und setzt weiter auf 100 Prozent erneuerbare Versorgung: „Sie ist schon heute machbar&quot;.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Energie- und Wirtschaftsministerin treibt unser Land in immer weitere Abhängigkeit von fossilen und nun sogar erneut von radioaktiven Rohstofflieferungen. Katharina Reiche (CDU) setzt – nach ihrer offenen Vorliebe für noch mehr klimaschädliche Gaskraftwerke – <a href="https://www.bi-luechow-dannenberg.de/2026/02/16/katharina-reiche-plaediert-fuer-die-atomkraft/" target="_blank">nun öffentlich auf eine Renaissance der Kernkraft</a>. Sie missachtet dabei nicht nur die bestehende Beschlusslage der Bundesregierung. Sie riskiert sehenden Auges, dass Deutschlands Energieversorgung durch weitere Staaten erpressbar ist. „Das widerspricht klar ihrem Dienstauftrag als Ministerin", kommentiert dies Verhalten der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) Günther Brendle-Behnisch: „Anstatt ‚Schaden vom Volk abzuwenden', wie es ihr die Amtspflicht auferlegt, provoziert die Ministerin diesen geradezu. Sie missachtet die dadurch wieder zunehmenden Risken der Kernspaltung sowie des nach wie vor ungeklärten Umgangs mit dem strahlenden Atommüll." Der ÖDP-Chef verweist auf die klare Haltung seiner Partei zur Kernenergie. Die setzt auf eine dezentrale, möglichst in Bürgerhand betriebene Energieproduktion aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen. „Das wäre schon heute machbar" ist die ÖDP überzeugt, es fehlt lediglich der politische Wille zur Umsetzung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 18:36:47 +0100</pubDate>
                        <title>Gesunde Ernährung nicht durch Parteispenden torpedieren</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gesunde-ernaehrung-nicht-durch-parteispenden-torpe</link>
                        <description>ÖDP-Gesundheitsexpertin Mehlo-Plath kritisiert Unions-Angst vor einer Zuckersteuer und plädiert für Förderung guter Lebensmittel.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Sprecherin des Bundesarbeitskreises Gesundheit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Christine Mehlo-Plath, ist es „absurd, dass der CDU-Parteitag jüngst die Einführung einer Zuckersteuer ablehnte“. Eine solche Abgabe auf zuckerhaltige Getränke wäre „zumindest ein erster wichtiger Schritt zur Vermeidung von Zivilisationskrankheiten, die viel Leid und rasant steigende Krankheitskosten verursachen“, begründete sie die Haltung der Ökodemokraten.</p>
<p>Gegen die Lobbyarbeit der Zuckerindustrie und gegen den Widerstand von Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) jedoch hatte Ministerpräsident Daniel Günther aus Schleswig-Holstein wohl keine Chance mit seinem Antrag, vermutet die ÖDP: „Auf die <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Parteispende:S%C3%BCdzucker_AG-CDU-2021" target="_blank">Parteispenden der Südzucker- AG</a> will man bei der Union wohl auch in Zukunft nicht verzichten“, begründete Mehlo-Plath ihre Kritik an der Union. Weder die ökonomisch fundierte Empfehlung des Instituts der Deutschen Wirtschaft noch die handfesten medizinischen Gründe, die der Marburger Ärztebund und Foodwatch für eine Zuckersteuer anführen, konnten offensichtliche den CDU-Parteitag überzeugen, ist die ÖDP-Expertin enttäuscht. Die von Parteispenden absolut unabhängige Ökologisch-Demokratische Partei fordert dagegen schon lange <a href="https://www.oedp.de/themen/gesundheitspolitik" target="_blank">ohne Wenn und Aber die Einführung einer Steuer auf alle raffinierten Zucker</a>, da deren schädliche Wirkung seit Jahrzehnten bekannt ist. Im Gegenzug dazu möchte die Naturschutzpartei den Anbau und Verkauf gesunder Lebensmittel durch eine Mehrwertsteuersenkung fördern. Die ÖDP fordert auch, Produkte mit hohem Zuckeranteil zu kennzeichnen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher am Regal die Wahl haben, sich dagegen zu entscheiden. Und sie will generell ungesunde Lebensmittel besteuern, die Mehreinnahmen dann in Gesundheitsbildung oder Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten investieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:01:18 +0100</pubDate>
                        <title>Konflikte sind nur im Gespräch zu lösen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/konflikte-sind-nur-im-gespraech-zu-loesen</link>
                        <description>ÖDP-Chef Brendle-Behnisch plädiert zum 4. Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine auf einer Veranstaltung seiner Partei für den Dialog auch mit Präsident Putin.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundeskanzler nennt Russland, vor dem 4. Jahrestag seiner Invasion in der Ukraine am 24. Februar barbarisch. „Markige Worte jedoch lösen das Problem nicht“, ist der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) sich sicher. Günther Brendle-Behnisch plädiert im Gegensatz zu Friedrich Merz (CDU) stattdessen lieber für Verhandlungen, um dem Frieden in Osteuropa endlich wieder einen Schritt näher zu kommen. „Konflikte lösen wir nicht mit immer mehr Waffen“, so der ÖDP-Chef: „Was hilft ist nur ein Austausch – auch mit potenziellen Feinden.“ </p>
<p>Natürlich verurteilt Brendle-Behnisch den Angriffskrieg Russlands als Bruch des Völkerrechts. Selbstkritisch räumt er aber ein: „Wir als Westen haben es teilweise versäumt, die russische Perspektive besser zu verstehen und zu berücksichtigen.“ Daher mahnt er, über dem Krieg in der Ukraine alle anderen Konfliktherde der Erde nicht auszublenden. „Wollen wir nicht heucheln, müssen wir uns weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen“, zitiert er die Position seiner Partei zur seit der „Zeitenwende“ vorherrschenden Lage auf der Erde. Auf einer ÖDP-Veranstaltung in Nürnberg fordert er am Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine, „nicht zu heucheln, sondern uns weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen“. Das jedoch erfordere zwingend und dringend den Dialog auch mit Aggressoren und autokratischen Herrschern – „in beiden Lagern“, so Brendle-Behnisch. Er spielt damit darauf an, dass auch die USA – zumindest unter Donald Trump als sich immer häufiger ebenso autokratisch gebärdendem Präsidenten – nicht mehr jener freundliche Partner sind, der sie einmal als Garant unserer Weltordnung waren. Auch hier gilt für den ÖDP-Chef, dass Unstimmigkeiten nur im direkten Gespräch behoben werden. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 19:36:44 +0100</pubDate>
                        <title>Demokratiewagentour führt nach Oberfranken</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/demokratiewagentour-fuehrt-nach-oberfranken</link>
                        <description>Der ÖDP-Demokratiewagen macht am Mittwoch, 25.02.2026, auf Einladung des ÖDP-Kreisverbands Bamberg (Stadt und Land) Station. Um 12:30 Uhr wird auf dem Maxplatz in Bamberg aufgebaut. In der Zeit von ca. 13 bis 17 Uhr stellt 1. Bundesvorsitzender Günther Brendle-Behnisch die Partei samt den Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 in Bamberg vor. Mit einem bunten Programm sollen die Wähler auf die Potenziale der ÖDP in Oberfranken aufmerksam gemacht werden. 

</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>44 Kandidatinnen und Kandidaten mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und aus allen Stadtteilen Bambergs kandidieren auf der ÖDP-Liste. Darunter auch viele jüngere Kandidatinnen und Kandidaten.</p>
<p>Spitzenkandidat auf Platz 1 ist der selbstständige Zimmerermeister Lucas Büchner (37), der seit 2020 Mitglied des Bamberger Stadtrats ist. Wie in der jetzigen Amtszeit möchte er sich auch in Zukunft als Stadtrat dafür einsetzen, dass in Bamberg ökologisch und nachhaltig gebaut wird. Dazu gehört für ihn die vermehrte Nutzung der Baumaterialien Holz und Lehm, so wie der Einbau von Zisternen und Grauwasseranlagen bei neuen Bauprojekten. Angesichts der Wasserknappheit in Bamberg ist dies ein äußerst wichtiges Thema. </p>
<p>Auf Platz 2 der ÖDP-Liste kandidiert Ferdinand Bergrab (35), er ist Theologe und arbeitet als Redakteur in einem Bamberger Schulbuchverlag. Da Bamberg eine der heißesten Städte Deutschlands ist, möchte er sich als Stadtrat für die konsequente Klimaanpassung Bambergs einsetzen. Wichtig ist für ihn dabei, den Ausbau Bambergs zur Schwammstadt voranzutreiben, die Begrünung der Innenstadt konsequenter voranzutreiben und die Südflur als Frischluftschneise unbebaut zu erhalten.</p>
<p>Neben den ökologischen Themen setzt sich die ÖDP auch für ein gutes soziales Miteinander in der Stadt Bamberg ein. Mit einem guten Ergebnis bei den Kommunalwahlen will die ÖDP den Grundstein für eine erfolgreiche Landtags- und Bezirkstagswahl in Bayern setzen."</p>

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                                <category>Demokratie-Wagen / Bauwagen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 15:51:39 +0100</pubDate>
                        <title>Ministerin Reiche erneut auf dem Holzweg</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ministerin-reiche-erneut-auf-dem-holzweg</link>
                        <description>ÖDP-Chef Brendle-Behnisch kritisiert Ausbremsen der Energiewende aus „Kostengründen“ und stellt ÖDP-Konzept als mach- und bezahlbar gegenüber. Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) torpediert erneut die Energiewende.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Spiegel plant sie den Wegfall von Entschädigungen, wenn Betreiber von Wind- und Solaranlagen ihren Strom wegen überlasteter Netze nicht einspeisen können oder sollen. Sie will damit Kosten senken. Das Gegenteil trifft zu. „<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katherina-reiche-wirtschaftsministerin-plant-massive-einschnitte-fuer-erneuerbare-energien-a-c8d3fb96-2d80-41c4-9ff4-dc7a82f9019e" target="_blank">Das verteuert den Bau neuer Ökostromanlagen</a>“, fürchtet die Branche und sieht einen „Energiewende-Stopp durch die Hintertür“. „Die CDU-Ministerin verkennt erneut die Zeichen der Zeit“, kommentiert dies Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei). Und weiter: „Klimaschutz ist und bleibt vorrangig, dabei ist die Verringerung von Treibhausgasen unabdingbar. Die rasche Energiewende kann dies garantieren – Frau Reiche ist also auf dem Holzweg.“</p>
<p>Das Kostenargument der Wirtschaftsministerin sei ein Fake, betont der ÖDP-Chef: „Seit Anfang der 2010er Jahre ist eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung kostengünstiger als eine fossile.“ Brendle-Behnisch korrigiert die Ministerin: „Der schnelle Umstieg war und ist nicht im Interesse derer, die mit fossiler Energie weiter ihr Geld verdienen. Sie wollen die Energiewende daher im Namen der ‚Wirtschaftlichkeit‘ ausbremsen.“ Der ÖDP-Chef verweist auf die <a href="https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/00/programm/programme/BundespolitischesProgramm2025.pdf" target="_blank">Pläne seiner Partei</a>: Sie plädiert für einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2030. Dazu sollen dezentrale, sichere und weitgehend importunabhängige Versorgungsstrukturen überwiegend im Besitz von Bürgerinnen und Bürgern geschaffen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122940</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP-Kritik Unions-Vorwürfen gegen Arbeitnehmer: „Unlautere Politik&quot;</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-kritik-unions-vorwuerfen-gegen-arbeitnehmer</link>
                        <description>Parteichef Günther Brendle-Behnisch: Merz und Söder sollen erst eigene Hausaufgaben lösen, ehe sie Arbeitnehmer anschwärzen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU bläst seit Wochen zum Großangriff auf deutsche Arbeitnehmer. Der <a href="https://www.fr.de/wirtschaft/acht-stunden-tag-merz-und-die-maer-von-den-faulen-deutschen-93769983.html">Kanzler hält die Menschen für „faul"</a>, Sein CSU-Pendant <a href="https://www.n-tv.de/politik/Soeder-fordert-eine-Stunde-Mehrarbeit-Schwesig-widerspricht-id30312625.html">Markus Söder will ihnen mehr Arbeitsstunden aufbrummen</a> – um die Wirtschaft in Schwung zu bringen. „Die Herren sollten erst einmal ihre eigenen Hausaufgaben abliefern", kontert dies dreiste Fordern der Unionsgranden Günther Brendle-Benisch als Chef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Söder schafft es in Bayern nicht einmal, Kitas und Schulen so auszustatten, dass die Betreuung der Kinder dort immer garantiert ist – das aber ist doch zwingend Voraussetzung dafür, dass Eltern überhaupt noch mehr arbeiten können." </p>
<p>Auch zeigten die Unionspolitiker Reiche, Merz und Söder ein sehr einseitiges Bild von "Wohlstand". Wohlstand hat nicht nur etwas mit Produktionsmengen zu tun. Wohlstand braucht auch Lebensqualität. Gegen diese polemisiert die Union mit der Verächtlichmachung von „Work-Life-Balance“. Der Mensch lebe nun mal nicht nur von Gütern alleine. Diese Erkenntnis scheint den Unionspolitikern völlig abhandengekommen zu sein.  </p>
<p>Auch strafen sie die Fakten lügen: Die geleistete Arbeitszeit in Deutschland hat 2024 einen Rekordwert von 54,7 Milliarden Stunden erreicht. 20 Jahre zuvor lag dieser Wert bei 47,7 Milliarden Stunden. Die individuelle Arbeitsleitung je Vollzeit-Erwerbstätigen lag 2024 bei 40,2 Wochenstunden; bei Teilezeitbeschäftigten ist diese binnen 10 Jahren von 19,3 auf 21.8 Wochenstunden in 2024 gestiegen. 2023 leisten Arbeitskräfte im Schnitt pro Jahr 13,2 bezahlte und 18,4 unbezahlte Überstunden.  Dies entlarvt die Mär von den faulen Deutschen als plumpe Polemik.</p>
<p>Das ständige Eintreten auf angeblich nicht willige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist für den ÖDP-Chef nicht nur die falsche Politik. Wer dies so unlauter, jedoch umso lautstärker vertritt, disqualifiziere sich als ehrlicher Vertreter der Menschen. Brendle-Behnisch verweist dagegen auf das ÖDP-Programm: „Aufgrund zunehmender Belastungen im Erwerbsleben und oftmals unsicherer Arbeitsbedingungen fällt es vielen Menschen schwer, das Berufs- und Familienleben miteinander in Einklang zu bringen", analysiert die Naturschutzpartei richtig. Gute und ehrliche Politik müsse dafür Lösungen anbieten – „Beschimpfungen helfen niemand", so der ÖDP-Bundesvorsitzende.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 09:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geplantes NRW-Wahlrecht kein Ausweis demokratischer Gerechtigkeit</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/geplantes-nrw-wahlrecht-kein-ausweis-demokratische</link>
                        <description>ÖDP-Landeschef Jens Geibel fordert daher in Brief an Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) Änderungen, um die Demokratie im Land zu stärken.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Brief an NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) fordert der nordrhein-westfälische Landeschef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Jens Geibel, die im Bundesland geplante Änderung des Wahlrechts noch einmal zu überdenken. Geibels Hauptkritik an der Gesetzesnovelle ist die fehlende demokratische Ausgewogenheit des Vorhabens. Es benachteilige die ohnehin im Wettbewerb mit bereits im Parlament vertretenen Parteien schon jetzt durch die Unterschriftensammlung vor Wahlen. Das verzerre den Wettbewerb um Wählerstimmen. Es benachteilige kleinere Parteien. Geibels Kritik am neuen Wahlrecht: „Dann entscheidet nicht mehr allein der Wählerwille über politische Repräsentanz, sondern zunehmend die Fähigkeit, formale Voraussetzungen mit erheblichen organisatorischen und personellen Ressourcen zu erfüllen.“ Die Lage für kleinere Parteien werde mit dem neuen Gesetz weiter verschärft. Die Folge: „Viele Menschen fühlen sich politisch nicht mehr vertreten“, schreibt Geibel an Wüst und regt an, „ob eine Stärkung der Demokratie nicht eher durch einen Abbau von Hürden als durch deren Erhöhung erreicht werden kann“. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 13:38:52 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP-Chef: „Wer anschafft muss zahlen&quot;</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-chef-wer-anschafft-muss-zahlen</link>
                        <description>Günther Brendle-Behnisch fordert: Bund muss Kommunen laut Grundgesetz angemessen ausstatten, damit sie ihre Leistungen erbringen können.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Die erste Aufgabe der Kommunen ist es, ihre Bürger zu versorgen mit dem, was sie zum Leben und an Unterstützung brauchen. Das ist eine funktionierende Infrastruktur und die kommunalen Sozialleistungen, also das Gemeinwesen an sich", sagt der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei), Günther Brendle-Behnisch auf einer Veranstaltung seiner Partei in Dinkelsbühl. Die Kommunen seien jedoch flächendeckend in finanziellen Schwierigkeiten. Brendle-Behnisch nannte dafür 2 Gründe: Sie bekämen immer mehr Aufgaben zugewiesen – aber das grundgesetzlich garantierte Recht der Kommunen auf die Zurverfügungstellung der dazu notwendigen Mittel durch den Staat, würde dieser nicht einhalten. </p>
<p>Brendle-Behnisch erinnerte an das Wort des Bundeskanzlers Merz vom November 2024, der im Interview gesagt habe: „Für das, was wir wirklich wollen, ist auch Geld da!" Eine auskömmliche Ausstattung der Kommunen scheint somit nicht zu dem zu gehören, was die Bundesregierung wirklich wolle. Auf der einen Seite gönne sich die Bundesregierung 500 Milliarden zusätzliche Kreditaufnahme. Sie argumentiere aber auf anderer Seite, für den Sozialstaat sei kein Geld da. Da müsse man die Frage schon stellen: Was wolle diese Regierung wirklich? – Und was wolle sie nicht? "Noch einmal: Der Sozialstaat ist die genuine Aufgabe der Regierung. Das ist im Grundgesetz verankert. Und diese Aufgabe hat sie zu erledigen", so Brendle-Behnisch. Er ist selbst seit vielen Jahren kommunaler Mandatsträger und wird deutlich: „Hier findet derzeit eine Arbeitsverweigerung der Regierenden statt."</p>
<p>Die ÖDP sei eine ökologische Partei, so der Referent. „Ökologie ist unser Wort – die Umwelt, der Naturschutz, Klimaschutz sind unsere Ziele." Dieses Thema würde die ÖDP gerade angesichts des derzeitigen politischen Klimas nicht außer Acht lassen. Die ÖDP dürfe sich da nicht zurückziehen, sondern müsse hier umso lauter werden. Dies sei gerade deswegen wichtig, weil es die anderen Parteien nicht mehr oder nicht mehr ausreichend tun. Für die ÖDP gehöre der Mensch genauso zur Ökologie. Er sei Teil des Ganzen, Teil dieser Natur. Das würde immer gern getrennt gegeneinander ausgespielt. Die ÖDP würde dies aber nicht zulassen. Natur und Mensch müssten in Balance zu einander stehen. Dies sei kein Gegensatz. "Hier müssen wir allen widersprechen, die das versuchen." so Brendle-Behnisch.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122866</guid>
                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 18:58:59 +0100</pubDate>
                        <title>Der ÖDP-Bundesvorsitzende in Würzburg: Kommunen ausreichend mit Mitteln ausstatten! Wirtschaft muss dem Gemeinwohl dienen.</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/der-oedp-bundesvorsitzende-in-wuerzburg-kommunen-a</link>
                        <description>Das Grundgesetz garantiere den Kommunen die Selbstverwaltung und damit auch die Zurverfügungstellung der dazu notwendigen Mittel durch den Staat, so der Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei), Günther Bendle-Behnisch, am Freitagabend in Würzburg.  Hieraus folge eine grundgesetzlich abgesicherte Verpflichtung zur Finanzierung des Sozialstaats. Das sei der Regierungsauftrag! Die Kommunen bekämen immer mehr und mehr Aufgaben zugeschanzt. Die Finanzierung würde hierbei aber nicht schritthalten. &quot;Das ist Arbeitsverweigerung des Bundes&quot;, so Brendle-Behnisch.
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Aufgabe der Kommunen sei es, ihre Bürger zu versorgen. Sie müssten das zur Verfügung stellen, was sie zum Leben und an Unterstützung brauchen. Dies sei eine funktionierende Infrastruktur, somit das Gemeinwesen an sich. Dafür sei die Kommune da. Und sie müsse diese Aufgaben erfüllen.</p>
<p>"Woran liegt das eigentlich, dass die Kommunen nahezu flächendeckend Schwierigkeiten haben, ihren Aufgaben nachzukommen?" fragte Brendle-Behnisch. Er nannte hierbei 2 Punkte: Erstens: Die Kommunen bekämen immer mehr Aufgaben, ohne die hierfür erforderlichen Mittel. Zweitens: Das Grundgesetz garantiere den Kommunen die Selbstverwaltung und damit auch die Zurverfügungstellung der dazu notwendigen Mittel durch den Staat. Und dieser Verpflichtung käme die Bundesregierung nicht in ausreichendem Maße nach. "Es tut mir leid, aber das hört sich für mich nach Auftragsverweigerung an!" so der ÖDP-Bundesvorsitzende.</p>
<p>„Ökologie ist unser Wort – die Umwelt, der Naturschutz, Klimaschutz ist unser Ziel." so Brendle-Behnisch weiter. Die ÖDP dürfe sich bei diesen Themen nicht zurückziehen.  Sie müsse hier lauter werden – gerade deswegen, weil es die anderen nicht mehr täten. Wichtig für Brendle-Behnisch: "Für uns gehört der Mensch genauso dazu, er ist – wir sind Teil des Ganzen – Teil dieser Natur auch Teil dieser Ökologie." Diese beiden Aspekte würden gerne getrennt und dann gegeneinander ausgespielt. Das dürfte die ÖDP aber nicht zulassen. Mensch und Natur müsste in Balance zueinander stehen und dürfe kein Gegensatz sein.</p>
<p>Und für diese Einheit stünde ein Wort: „Gemeinwohl!“ Dies bedeute „Ein gutes Leben für alle!“ – Und damit meine die ÖDP grundsätzlich: alle auf diesem Planeten! "Nicht nur für jetzt und heute, sondern generationenübergreifend. Unser Wort dafür heißt 'Enkeltauglichkeit'". Das Wort "Gemeinwohl" stünde an zwei entscheidenden Stellen in der bayerischen Verfassung. Art. 3 (1) lautet: „Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat. Er dient dem Gemeinwohl.“ – Und Art. 151, (1) bestimmt:: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“  Diese Bestimmungen hätten genauso für die Bundesregierung Gültigkeit, auch wenn sie im Grundgesetz nicht so schön formuliert seien. Wenn die Bundesregierung dies nicht durchsetze, dann sei dies Auftrags- und Arbeitsverweigerung.</p>
<p>Derzeit setze die Bundesregierung falsche Prioritäten:  Die Wirtschaft ist die Hauptsache, alles andere hat sich dem unterzuordnen. Unsere Wirtschaft lahme. Der Ruf nach dem Staat würde hier immer lauter. Merz habe versprochen, zu liefern. Es ist nun nicht neu, dass Aufträge die Wirtschaft ankurbelten. Dazu zählten durchaus auch die öffentlichen Aufträge. Brendel-Behnisch stellte die berechtigte Frage: "Wie viel kann ich aber mit Rüstungsaufträgen die Wirtschaft ankurbeln?" Dazu sei das große Sondervermögen gedacht! Der Anteil der Rüstungsproduktion läge derzeit bei 1,9 %. Die deutsche und die europäische Wirtschaft könne man hiermit nicht ankurbeln. Das Problem sei, dass die Güter in den USA gekauft würden, nicht in Europa.</p>
<p>Eine Investition in die Infrastruktur, in die allgemeine Daseinsvorsorge und die Inlandskaufkraft habe ich einen ganz anderen Effekt: Hierdurch würde das Leben in Deutschland und die europäische Wirtschaft gleich mit verbessert. Zurück zu den Kommunen. Diese müsse man entsprechend ordentlich finanziell ausstatten. Genau das wäre jetzt das Gebot der Stunde.  Und die Wirtschaft, gerade die lokale und regionale, die Klein- und Mittelständischen Betriebe würden davon profitieren. Und wenn es der Wirtschaft wieder besser ginge, ginge es auch dem Staat wieder besser.</p>
<p>Die ÖDP vertrete das Konzept zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft. Diese stelle notwendigen Transfer zum Paradigmenwechsel dar: Erst die Ökologie und das Soziale, und daraus folge die Wirtschaft. Alles das diene dem Gemeinwohl, denn alle Politik und alles Wirtschaften habe genau diesen Sinn: Dem Gemeinwohl zu dienen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunale Finanzen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 11:06:00 +0100</pubDate>
                        <title>EU öffnet Hintertür für Gentechnik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-oeffnet-hintertuer-fuer-gentechnik</link>
                        <description>Manuela Ripa: NGT-Gesetzentwurf bringt große Risiken für Verbraucher, Umwelt und Bauern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit scharfer Kritik reagiert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) auf die heutige Entscheidung des Umweltausschusses des EU-Parlaments, der neuen EU-Verordnung zu sogenannten Neuen Gentechniken (NGT) zuzustimmen. „Die Verordnung bedeutet einen massiven Rückschritt für den Verbraucher- und Umweltschutz sowie für die gentechnikfreie Landwirtschaft in Europa“, so die Europaabgeordnete Manuela Ripa. „Nun kann nur noch das Plenum des Europaparlaments  die Reißleine ziehen und diesen Text stoppen - das wird allerdings aufgrund der Pro-Gentechnik-Mehrheit sehr schwer!“</p>
<p>NGTs sind moderne Gentechnik-Verfahren, mit denen das Erbgut gezielt verändert wird – meist ohne Fremdgene, aber mit Hilfe biotechnologischer Werkzeuge, die Präzision und Schnelligkeit ermöglichen. Dadurch sind tiefgreifende Veränderungen an Pflanzen möglich, die oft durch konventionelle Züchtung nicht erreicht werden können.</p>
<p>Der EU-Beschluss sieht vor, trotzdem einen sehr großen Teil der NGT-Pflanzen als gleichwertig mit herkömmlichen Pflanzen einzustufen („Kategorie 1“). Bei den NGT- Pflanzen dieser Kategorie wird deren Erbgut gezielt im Labor verändert, ohne dass artfremde Gene eingeführt werden. Diese Pflanzen und -Erzeugnisse müssen nicht für den Verbraucher sichtbar gekennzeichnet werden. Nur für Saatgut gibt es eine Kennzeichnungspflicht. Auch Vorsichtsmaßnahmen wie eine umfassende Risikoprüfungen und umfassende Rückverfolgbarkeit entfallen.</p>
<p>Pflanzen mit komplexeren Erbgutveränderungen fallen in „Kategorie 2“. Für sie gelten die bisherigen Regeln über genveränderte Organismen (GVO). Dazu gehört u.a. eine detaillierte Kennzeichnung von Produkten. Den EU-Ländern steht es frei, sich gegen den Anbau von NGT-2-Pflanzen in ihrem Gebiet zu entscheiden. Sie können auch Koexistenzmaßnahmen beschließen, etwa Abstandsregeln, um ein Vermischen verschiedener Pflanzen und Produkte zu vermeiden.</p>
<p>„Was hier als wissenschaftlicher Fortschritt verkauft wird, ist hauptsächlich Deregulierung und eine Abkehr vom wertvollen Grundsatz der Vorsorge“, kritisiert Ripa. Dies gehe zu Lasten der  Artenschutzes und der Verbraucherinnen und Verbraucher: „Ohne Kennzeichnung gibt es keine Freiheit zu entscheiden, was man auf dem Teller hat.“</p>
<p>Auch für Bäuerinnen und Bauern berge die Verordnung erhebliche Risiken. Die ÖDP warnt vor einer weiteren Konzentration von Marktmacht bei großen Saatgutkonzernen, steigender Abhängigkeit durch Patente und zunehmenden Konflikten bei unbeabsichtigten Verunreinigungen von Feldern. Die ökologischen Folgen neuer Gentechniken seien weiterhin unzureichend erforscht: „Eingriffe in das Erbgut könnten komplexe Wechselwirkungen in Ökosystemen auslösen, deren langfristige Auswirkungen nicht absehbar sind.“</p>
<p>Statt auf Gentechnik zu setzen, fordert Ripa eine konsequente Förderung von ökologischer Pflanzenzüchtung, vielfältigen Fruchtfolgen, resilienten Agrarsystemen und einer Agrarpolitik, die regionale Kreisläufe stärkt.<br /> <br /> „Die wirklichen Lösungen gegen Artensterben und für Ernährungssicherheit liegen nicht im Labor, sondern auf dem Acker – in einer nachhaltigen, gentechnikfreien Landwirtschaft“, so Ripa.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122841</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 13:32:09 +0100</pubDate>
                        <title>Mercosur-Vertrag vor dem EuGH - wie geht es weiter?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mercosur-vertrag-vor-dem-eugh-wie-geht-es-weiter</link>
                        <description>Europa-Abgeordnete Manuela Ripa bezieht Stellung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Nach der <b>Unterzeichnung des EU-Mercosur-Freihandelsabkommens in Paraguay</b> (17. Januar) und der <a href="https://manuela-ripa.eu/mercosur-abkommen-soll-vor-den-eugh/" style="color:#467886; text-decoration:underline">Anrufung des Europäischen Gerichtshofs durch das EU-Parlament</a> (21. Januar) treiben EU-Ministerrat und EU-Kommission nun die <b>provisorische Anwendung des Vertrags</b> voran. Nach Auffassung der EU-Kommission ist dies möglich: Der Ministerrat hatte ihr Anfang Januar 2026 das Mandat zur Unterzeichnung erteilt und sich ausdrücklich für eine vorläufige Anwendung ausgesprochen. Nach Meinung der Kommission ist es nicht zwingend erforderlich, dafür eine Entscheidung des EU-Parlaments oder ein Gutachten des EuGH abzuwarten</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Diese Rechtsauffassung ist allerdings umstritten: So verweist etwa Bernd Lange, der Vorsitzende des Handelsausschusses des Europaparlaments, darauf, dass der EU-Grundlagenvertrag von Lissabon eine vorläufige Anwendung eines Handelsabkommens ohne Zustimmung des Parlaments ausschließt. Befürworter des Mercosur-Abkommens im Europaparlament planen daher, zeitnah <b>eine Parlaments-Abstimmung über die vorläufige Anwendung</b> herbeizuführen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Vor diesem Hintergrund war der EU-Gipfel am 22. Januar für die EU-Kommission von zentraler Bedeutung. Sie wollte ausloten, wie viel politische Rückendeckung die Mitgliedstaaten für eine vorläufige Anwendung noch vor einer Parlamentsentscheidung geben würden. Die deutlichen Stellungnahmen von Ratspräsident António Costa und mehreren Regierungschefs dürften diese Rückendeckung geliefert haben und machen eine provisorische Anwendung des Abkommens <b>wahrscheinlicher</b>.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Seitens des Mercosur-Staatenbunds muss mindestens ein Mitgliedsland das Abkommen ratifiziert haben, damit es vorläufig in Kraft treten kann. <b>Uruguay</b> gilt als möglicher erster Kandidat, ein konkreter Zeitplan ist jedoch bislang nicht bekannt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><b>Inhaltlich bleibt das Abkommen weiterhin stark umstritten</b>. Kritiker weisen unter anderem darauf hin, dass Landwirte in den Mercosur-Staaten auch künftig Pestizide einsetzen könnten, die in der EU verboten sind, und dass das Abkommen zusätzliche Anreize für die Abholzung des Amazonas-Regenwalds schaffen dürfte. Viele Kritikpunkte würden übrigens auch dann bestehen bleiben, wenn der Europäische Gerichtshof grünes Licht für den Vertrag gibt. Denn der EuGH prüft nur die Vereinbarkeit des Vertrags mit EU-Recht in drei zentralen Fragen (siehe unten), nicht aber z.B. das Niveau des Umweltschutzes in Drittländern und die Auswirkungen des Mercosur-Abkommens auf diesen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Die Prüfung des Abkommens durch den EuGH dürfte etwa ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Beanstandet der Gerichtshof Mängel am Vertrag, muss er nachverhandelt werden. Rechtliche Bedenken hat nicht nur das Europaparlament: So hatte auch Polen bereits eine Klage vor dem EuGH angekündigt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Bei der Abstimmung im Europaparlament zur EuGH-Anrufung <b>hat die ÖDP zu keinem Zeitpunkt gemeinsame Sache mit Rechtsaußen-Kräften gemacht</b>. Die angenommene EuGH-Resolution wurde ausschließlich von demokratischen Abgeordneten erarbeitet und eingebracht. Für diese Resolution hat Manuela Ripa gestimmt. Die Rechtsaußen-Fraktionen hatten ebenfalls eine Resolution eingebracht, die Manuela Ripa abgelehnt hat. Es gab also keine Absprache oder gemeinsame Sache mit den extremen Rechten.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">Die drei Fragen, die der EuGH prüfen soll:</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">1. <b>Ist die Aufspaltung des Abkommens in eine Handelsteil und ein Partnerschaftsabkommen rechtens? Das Partnerschaftsabkommen müsste von den 27 nationalen Parlamenten, der Handelsteil nur vom EU-Parlament ratifiziert werden.</b> Das Parlament „ist besorgt darüber, dass die Aufteilung des Mercosur-Abkommens der EU in das Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur und das Interimsabkommen über den Handel möglicherweise nicht mit Artikel 218 Absätze 2 und 4 AEUV sowie mit dem Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung, dem Grundsatz des institutionellen Gleichgewichts und dem in Artikel 4 Absatz 3 und Artikel 13 Absatz 2 EUV verankerten Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit vereinbar ist; ist besorgt darüber, dass die vom Rat festgelegten Verhandlungsrichtlinien möglicherweise nicht eingehalten werden und dass sich dies auf die Abstimmungsregeln im Rat auswirken und die nationalen Parlamente daran hindern könnte, ihr legitimes Recht auf Mitsprache bei dem Abkommen auszuüben“</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">2. <b>Ist der Gleichgewichts-Mechanismus rechtens? Dieser würde Konzernen Klagemöglichkeiten z.B. gegen europäische Umweltgesetzgebung einräumen.</b> Das Parlament „ist besorgt darüber, dass der im Mercosur-Abkommen der EU vorgesehene Mechanismus zur Wiederherstellung des Gleichgewichts zumindest mit den Artikeln 11, 168, 169 und 191 AEUV und den Artikeln 35, 37 und 38 der Charta unvereinbar sein und die Fähigkeit der EU, die Autonomie der Rechtsordnung der EU zu wahren, gefährden könnte“</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif">3. <b>Ist das europäische Vorsorgeprinzip in Gefahr?</b> Das Parlament „ist besorgt darüber, dass das Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur und das Interimsabkommen über den Handel die Anwendung des Vorsorgeprinzips beeinträchtigen könnten, was zu einer Unvereinbarkeit zumindest mit den Artikeln 168, 169 und 191 AEUV sowie den Artikeln 35, 37 und 38 der Charta führen könnte; ist ferner besorgt darüber, dass das Vorsorgeprinzip beeinträchtigt werden könnte, wenn einem Schiedspanel die Befugnis erteilt wird, die Anwendung des Vorsorgeprinzips durch die EU zu bewerten“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122537</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 13:11:22 +0100</pubDate>
                        <title>Erfahrene ÖDP-Kommunalpolitiker als Ratgeber für Politik-Einsteiger</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/erfahrene-oedp-kommunalpolitiker-als-ratgeber-fuer-1</link>
                        <description>Bei Onlineevent verraten Parteiprofis Tipps und geben Rat, wie Politik die Welt vor der Haustür verändern kann.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt verbessern, beginnt mit dem eigenen Engagement – meist zuhause oder vor der eigenen Tür. Diesen Leitspruch nehmen Mitglieder der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ernst. Sie geben ihr Wissen nun weiter, damit auch andere ihre (Um)Welt mitgestalten können. Bei einer Onlineveranstaltung der Parteizeitschrift ÖkologiePolitik stehen erfahrene Kommunalpolitiker der Naturschutzpartei allen Teilnehmenden Rede und Antwort, geben Tipps und raten aus eigener Erfahrung, wie sich unser aller Welt verändern lässt. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift dreht sich schon alles um Kommunalpolitik. Es werden ÖDP-Mitglieder vorgestellt, die seit Jahren auf lokaler Ebene engagiert sind. Mit einer weiteren Online-Veranstaltung der Reihe „ÖkologiePolitik im Dialog" will die Redaktion das Thema zusätzlich vertiefen und um eine Diskussion zu individuellen Fragen erweitern. Die Teilnahme steht allen Interessierten über die Partei hinaus offen. Sie ist über <a href="https://app.bbbserver.de/join/a7a9d742-6348-48e1-9057-bbb3e6100410">https://app.bbbserver.de/join/a7a9d742-6348-48e1-9057-bbb3e6100410</a> erreichbar und beginnt am 26. Januar 2026 um 19 Uhr. Telefonische Teilnahme ist unter der Rufnummer 02195 9449 964 mit dem PIN 432 080 533 ebenfalls möglich.</p>
<p>Fragen beantworten an diesem Abend:</p>
<ul> 	<li>Frank Deworetzki, seit 2016 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Herborn (Hessen), aber schon seit 2001 im Ortsbeirat des Stadtteils Uckersdorf und seit 2008 Ortsvorsteher (zum ÖP-Beitrag).</li> 	<li>Michael Finger, seit 2020 Mitglied des Gemeinderats Oberstdorf (Oberallgäu) (zum ÖP-Beitrag).</li> 	<li>Inga Hager, seit 2020 Mitglied des Stadtrats Nürnberg (Mittelfranken) (zum ÖP-Beitrag).</li> 	<li>Willi Reinbold, lange Jahre Ortsvorsitzender in Eichstätt (Oberbayern). Seit 1996 sitzt er für die ÖDP im Eichstätter Kreistag, seit 2002 im Eichstätter Stadtrat (zum ÖP-Beitrag).</li> 	<li>Dr. Claudius Moseler, ÖDP-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Mainz (Rheinland-Pfalz) und seit 2014 Ortsvorsteher im Mainzer Stadtteil Marienborn (zum ÖP-Beitrag).</li> 	<li>Peter Seubert, seit 2008 Mitglied des Gemeinderats von Parkstetten. Zudem ist er dort 3. Bürgermeister und Kultursprecher.</li> 	<li>Claudia Wiest, seit 2020 Mitglied im Kreisrat des Landkreises Regensburg.</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Stadtplanung / Kommunalpolitik</category>
                            
                                <category>Online-Diskussion</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122530</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 13:02:48 +0100</pubDate>
                        <title>Mercosur-Abkommen soll vor den EuGH</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mercosur-abkommen-soll-vor-den-eugh</link>
                        <description>Das Europaparlament will den umstrittenen EU-Mercosur-Freihandelsvertrag vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) prüfen lassen. Eine entsprechende Resolution nahmen die Straßburger Abgeordneten am Mittwoch mit knapper Mehrheit an.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es gibt erhebliche juristische und inhaltliche Bedenken – und das aus gutem Grund“, kommentiert Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). "Das Mercosur-Abkommen muss mit den EU-Verträgen vereinbar sein. Durch die Aufteilung des Abkommens in ein gemischtes Partnerschaftsabkommen und in einen Handelsteil könnten nationale Parlamente umgangen werden. Ob diese Änderung rechtmäßig ist, muss überprüft werden. Denn demokratische Mitwirkung ist kein Hindernis, sondern Voraussetzung nachhaltiger Außen- und Handelspolitik. Parlamente auf nationaler Ebene einzubeziehen, stärkt die Akzeptanz politischer Entscheidungen.</p>
<p>Durch das Abkommen dürfen auch nicht Umwelt- und Sozialstandards sowie das europäische Vorsorgeprinzip ausgehöhlt werden. Letzteres ist umso bedeutender, als das Abkommen das Recht für die Mercosur-Staaten enthält, auf Ausgleichszahlungen klagen zu können, sollten Exporte aus diesen Ländern durch europäische Regeln eingeschränkt werden. Damit droht ein unzulässiger Druck auf bäuerliche Betriebe und auf europäische Gesetzgebung in den Bereichen Klima-, Umwelt-, Gesundheits-, und Verbraucherschutz. Eine resiliente Lebensmittelversorgung und damit Ernährungssicherheit setzt voraus, dass landwirtschaftliche Betriebe in Europa bestehen können. Wenn Produkte aus Regionen mit niedrigeren Produktions- und Kontrollstandards zusätzlichen Preisdruck erzeugen, gerät diese Versorgungssicherheit unter Druck. Die notwenige Agrarwende hin zu mehr Umwelt- und Tierschutz darf nicht durch Handelsregeln konterkariert werden.</p>
<p>Wir müssen die Sorgen der Landwirte und der vielen anderen Kritiker auf beiden Seiten des Atlantiks ernst nehmen. Eine enge Zusammenarbeit mit Lateinamerika ist wichtig – das muss jedoch auch im Einklang mit europäischem Recht stehen. Denn eine EU, die ihre eigenen Verträge, Grundrechte und das Vorsorgeprinzip nicht konsequent verteidigt, würde sich geopolitisch nicht stärken, sondern angreifbar machen. Wir brauchen ein rechtssicheres, transparentes und ökologisch verantwortbares Abkommen - statt eines Abschlusses um jeden Preis."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122524</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:53:38 +0100</pubDate>
                        <title>„ÖDP steht für Fortschritt – Bundesregierung für Rückschritt“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-steht-fuer-fortschritt-bundesregierung-fuer-rueckschritt</link>
                        <description>Naturschutzpartei kritisiert Wirtschaftsministerin Reiche fürs Ausbremsen des Kohleausstiegs in NRW.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wirtschaftskompetenz geht anders.“ Günther Brendle-Behnisch, Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), kritisiert mit scharfen Worten Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU), weil sie den noch unter der Ampel-Regierung beschlossenen <a href="https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101089404/kohleausstieg-in-nrw-auf-der-kippe-neue-kraftwerke-kommen-zu-spaet.html">vorzeitigen Kohlestopp in Nordrhein-Westfalen nun doch verschleppt.</a> „Die Ministerin ignoriert bewusst die Zeichen der Zeit“, schlussfolgert er. Immerhin hatte 2022 selbst der Energieversorger RWE dem Deal mit Bundes- und Landesregierung zum Wohl des Klimas zugestimmt. Brendle-Behnisch: „Nun zeigt die Wirtschaftsministerin eindrücklich, dass sie offensichtlich nichts von ihrem Metier versteht oder gar nicht verstehen will. Sie praktiziert aktiven Rückschritt.“ Die ÖDP betont hingegen und immer wieder, dass „die neue Zeit anders aussieht: nämlich ökologisch, und der Weg dahin führt auch zu technischem Fortschritt“.</p>
<p>Das hatte die ÖDP auch in ihrer Argumentation zum neuen <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wie-klimaschutz-gelingt-und-der-wirtschaft-hilft">Klimaschutzgesetz</a> unterstrichen. Brendle-Behnisch: „Die ÖDP praktiziert den Fortschritt und die Bundesregierung den Rückschritt.“ Es komme eben darauf an, was man als Fortschritt propagiert und inwieweit man die Zeichen der Zeit korrekt interpretiert und danach handelt: „Frau Reiche ist hier jedenfalls auf dem Holzweg.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 09:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wie Klimaschutz gelingt und der Wirtschaft hilft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wie-klimaschutz-gelingt-und-der-wirtschaft-hilft</link>
                        <description>Beitrag der ÖDP zum neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer umfangreichen Stellungnahme beteiligt sich die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) derzeit an der Ausarbeitung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) hatte im Herbst zur Anhörung aufgerufen und Verbände sowie Organisationen zur Mitwirkung aufgefordert, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 abzusichern. Die Aufgabe koordinierte ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Helmut Kauer. Er stellte dem Forderungskatalog der Öko-Demokraten voran, dass Klimaschutz-Maßnahmen „aus Sicht der ÖDP verbindlich, sozial ausgewogen und ökologisch wirksam sein“ müssen. Dies gelingt nach Auffassung der Partei nur mit einer Kombination aus verbindlichem Ordnungsrecht, verlässlicher Finanzierung, sozialem Ausgleich und konsequenter Orientierung am Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. „Freiwillige Maßnahmen allein reichen kaum für echten Klimaschutz“, stellt Kauer als 2. Stellvertreter des ÖDP-Bundesvorsitzenden klar.</p>
<p>Bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen muss nach Auffassung der ÖDP stets ein „Klimavorrang“ Berücksichtigung finden. Nur so sei das Ziel für 2045 erreichbar. Als wichtige Voraussetzung gilt der ÖDP eine „stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft und Kommunen in Planung und Umsetzung“. Die Akzeptanz aller Maßnahmen bei möglichst vielen sei Grundvoraussetzung. Dies abzusichern ist nach ÖDP-Meinung „nur durch eine frühe Beteiligung der Zivilgesellschaft und transparente Kommunikation“ schaffbar. </p>
<p>Klar ist für die Naturschutzpartei: „Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie wird nicht durch das Festhalten an fossilen Strukturen, sondern durch frühzeitige Investitionen in klimaneutrale Technologien, Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien gestärkt. Klimaschutzprogramm kann einen wichtigen Beitrag zur konjunkturellen Belebung leisten, wenn es gezielt Investitionen auslöst, regionale Wertschöpfung stärkt und private Mittel mobilisiert.“</p>
<p>Als konkret erforderliche Schritte nennt die Partei in ihrer Stellungnahme an das Ministerium die „vollständig erneuerbare Stromversorgung bis spätestens 2035“, den „Ausbau von Speichertechnologien, Netzinfrastruktur und Lastmanagement“ sowie einen „vollständigen Abbau fossiler Subventionen“. Das erfordert nach Meinung der ÖDP eine gezielte Transformationsförderung sowie die verursachergerechte CO₂-Bepreisung mit sozialem Ausgleich.</p>
<p>Im Sektor Mobilität will die ÖDP eine Priorisierung von Verkehrsvermeidung, den massiven Ausbau des Bahn-, Rad, und Fußverkehrs und den Ausstieg aus klimaschädlichen Subventionen. Im Bereich der Gebäude schlägt sie „die deutlich beschleunigte energetische Sanierung des Gebäudebestand“ vor. Wichtig ist der Partei dabei „flächensparendes Bauen oder gemeinschaftliche Wohnformen“. </p>
<p>Die „konsequente Ausrichtung der Agrarpolitik auf Klimaschutz, Biodiversität und Tierwohl“ nennt die ÖDP im Bereich der Landwirtschaft als Voraussetzung für ein Erreichen der Klimaschutzziele. Dazu zählen „die Reduktion der Tierbestände sowie die Förderung pflanzenbasierter Ernährung“. „Hier könnten öffentliche Kantinen als Vorbilder Maßstäbe setzen“, ist Kauer überzeugt. Die Partei ist sich sicher, dass ein klug ausgestaltetes Klimaschutzprogramm konjunkturelle Impulse setzen kann, ohne den Bundeshaushalt dauerhaft zu überlasten. Kauer: „Wenn öffentliche Mittel gezielt, effizient und prioritär eingesetzt werden, können investive Maßnahmen mit hoher Hebelwirkung, den Abbau klimaschädlicher Subventionen sowie eine konsequente Ausrichtung auf langfristige volkswirtschaftliche Vorteile wie geringere Energieimporte, stabile Preise und zukunftsfähige Arbeitsplätze bewirken.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 16:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP macht sich in Berlin für Tierschutz und Biolandbau stark</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-macht-sich-in-berlin-fuer-tierschutz-und-biol</link>
                        <description>Parteivorstand trifft Staatssekretärin Breher – Bauwagen wirbt im Regierungsviertel für Biobauern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wochenende im Zeichen des Tierschutzes: Gleich zwei Veranstaltungen am Rande der Landwirtschaftsschau „Grüne Woche“ in Berlin nutzte der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) zu Gesprächen und zum deutlichen „Flagge zeigen“ für mehr und besseren Tierschutz in Ställen, auf Weiden oder im Schlachthof. Beim Empfang des Deutschen Tierschutzbunds trafen Parteichef Günther Brendle-Behnisch und seine Stellvertreterin Kirsten Elisabeth Jäkel neben Tierschutz-Präsident Thomas Schröder auch die neue Tierschutzbeauftragte des Bundestags, Silvia Breher zum Austausch über die Verbesserung von Haltungsbedingungen und das neue Tierschutzlabel als Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher. Tags darauf zogen beide mit vielen weiteren engagierten ÖDP-Aktiven gleich mehreren Landesverbänden der Partei durchs Regierungsviertel in Berlin. Bei der „Wir haben es satt“-Demonstration zeigten sie Haltung. Gemeinsam mit einigen Tausend traten sie bei der alljährlichen Demonstration als Kontrapunkt zur Leistungsschau der Agrarindustrie für eine Stärkung des Ökolandbaus, gesunde Lebensmittel, und gerechte Preise für Lebensmittel ein. Unterstützung erhielt die ÖDP dabei erneut durch den Demokratie-Bauwagen der Naturschutzpartei. Er war als eines optischen Highlights erneut eine der Attraktionen des Zugs durch Berlin. So konnte die ÖDP ihr Eintreten für eine bessere Lebensmittelproduktion deutlich sichtbar vertreten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 20:11:30 +0100</pubDate>
                        <title>„Wir sind dabei&quot;: Aufruf zur Demo für eine andere Landwirtschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wir-sind-dabei-aufruf-zur-demo-fuer-eine-andere-landwirtschaft-1</link>
                        <description>ÖDP zieht mit Demokratie-Bauwagen bei „Wir haben es satt&quot;-Demonstration durchs Berliner Regierungsviertel</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind dabei", verspricht Bundeschef Günther Brendle-Behnisch von der Ökologisch-Demokratischen Parei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), wenn es am Samstag in Berlin (ab 12 Uhr) wieder „Wir haben es satt" heißt. Zur bundesweiten Agrarkundgebung angesichts der in der Hautstadt stattfindenden Landwirtschaftsschau „Grünen Woche", reihen sich die Öko-Demokraten – wie im Vorjahr – wieder ein in den Kreis der aus dem ganzen Land in die Hauptstadt kommenden Demonstranten. Beim Protestzug vom Brandenburger Tor durchs Regierungsviertel zeigen sie Flagge: für nachhaltige Landwirtschaft, gesundes Essen, mehr Tierschutz in Ställen und die Bewahrung der Natur auch auf den Äckern. An einem Stand am Brandenburger Tor informieren ÖDP-Mitglieder über das Parteiprogramm der Partei. Blickfang im Demo-Zug der Trecker und Landmaschinen ist erneut auch der Demokratie-Bauwagen der ÖDP.</p>
<p><strong>Wer dabei sein und sich für eine umweltverträgliche Produktion in Ställen und auf Feldern engagieren will, ist eingeladen: Treffpunkt ist am Samstag, 17. Januar 2026 ab 12 Uhr am ÖDP-Stand (Nummer: 13, gegenüber vom ÖDP-Bauwagen), der Demo-Zug startet von dort ab 13 Uhr. </strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 14:33:10 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP: EU-Mercosur-Abkommen schadet Klimaschutz und Biodiversität</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-eu-mercosur-abkommen-schadet-klimaschutz-biodiversitaet</link>
                        <description>Europaabgeordnete Manuela Ripa kritisiert Entscheidung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach langem Ringen haben die EU-Regierungen einem Freihandelsabkommen mit dem lateinamerikanischen Staatenbund Mercosur zugestimmt. Ein großer Fehler, kommentiert Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). „Dieses Abkommen ist ein gewaltiger Schritt in die falsche Richtung. Es steht für eine überholte Handelspolitik, die wirtschaftliche Interessen über Klima-, Umwelt- und Menschenrechte stellt.“</p>
<p>Auch die in letzter Minute beschlossenen Schutzmaßnahmen für europäische Bauern änderten daran nichts, so Ripa: „Ein paar Zusatz-Maßnahmen machen aus einem falschen Abkommen kein richtiges. Sie täuschen lediglich darüber hinweg, dass Europa sich mit dem Mercosur-Vertrag selbst schadet. Das Europaparlament wird noch über diesen Vertrag abstimmen - und den Irrweg hoffentlich verlassen, indem es ihn ablehnt.“</p>
<p>Während sich die EU offiziell zu Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltiger Entwicklung bekenne, setze das Abkommen neue Anreize für Entwaldung, industrielle Landwirtschaft, hohen Pestizideinsatz und Ressourcenübernutzung – mit gravierenden Folgen nicht nur für europäische Betriebe, sondern auch für Kleinbauern in Lateinamerika. „Das Mercosur-Abkommen fördert genau jene Produktionsweisen, die wir global eigentlich zurückdrängen müssten: großflächige Abholzung, Massentierhaltung und rohstoffintensive Exportmodelle.“</p>
<p>Auf diese Weise mache sich Europa selber langfristig abhängiger von klima- und umweltschädlichen Importen. „Das ist keine strategische Autonomie, sondern ihr Gegenteil.“ Besorgte europäische Landwirte mit Milliarden aus Brüssel besänftigen zu wollen, sei kurzsichtig: „Statt strukturelle Probleme zu lösen, versucht man, sie mit Geld zu überdecken.“</p>
<p>Die Mittel würden dringend an anderer Stelle gebraucht – für den ökologischen Umbau der Landwirtschaft, für resiliente regionale Wirtschaftskreisläufe, für Klimaanpassung und Artenschutz. Notwendig seien ein Schutz vor unfairen Handelspraktiken und eine moderne Handelspolitik, die Klima- und Biodiversitätsziele konsequent integriere. „Der Handel des 21. Jahrhunderts muss fair und nachhaltig sein und allen Seiten zugute kommen“, unterstreicht Ripa.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 17:35:26 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP wirft Merz nach US-Überfall auf Venezuela „Feigheit vor dem Freund“ vor</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-wirft-merz-nach-us-ueberfall-auf-venezuela-fe</link>
                        <description>Naturschutzpartei zu aktuellen Konfliktherden: Nur Dialog auch mit Diktatoren kann Frieden sichern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit scharfen Worten kritisiert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) Bundeskanzler <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/bundeskanzler-friedrich-merz-erklaert-zur-situation-in-venezuela-2401528" target="_blank">Friedrich Merz (CDU) für seine allzu lasche Reaktion auf den Überfall der US-Truppen in Venezuela</a> und der Verhaftung von Präsident Nicolas Maduro: „Das war ein eklatanter Bruch des Völkerrechts“, kommentiert ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch, „hier zu lavieren wie der Kanzler das macht, ist grundfalsch, auch wenn Maduro die Menschen seines Landes unterjochte. Merz hätte den Angriff der US-Soldaten ebenso verurteilen müssen, wie den Überfall Putins auf die Ukraine. Beides sind Verbrechen.“ "Lächerlich, wie Merz sich hier windet und behauptet, es sei rechtliche komplex", so Brendle-Behnisch. Der Völkerrechtsbruch ist hier so offensichtlich, dass er in jedem Lehrbuch Aufnahme fände. "Das ist nur als Feigheit vor dem Freund zu verstehen."</p>
<p>Aus Sicht des ÖDP-Vorsitzenden ist es höchste Zeit, für Gespräche und Initiativen, wenn wir zunehmend von Potentaten und Möchtegerndiktatoren umgeben sind. "Nur im Dialog sind die Konflikte der Welt zu befrieden. Wir müssen mit Putin reden, ob uns das gefällt oder nicht, denn er ist momentan der einzige – und nicht Trump! – der den Ukraine-Krieg wirklich beenden kann – wenn er will." Ein Angebot zum Dialog an und mit Putin kann nach Ansicht des ÖDP-Chefs, „die EU wieder als geopolitisch bedeutsamen Partner zurück aufs Parkett" hieven. Nur diese Rückkehr in den Kreis der Player garantiert nach Auffassung der Naturschutzpartei, „mit einem entsprechenden geopolitischen Gewicht die Möglichkeit, demokratische Strukturen und Kultur zu erhalten und beeinflussend zu wirken". Der ÖDP-Bundeschef bezieht sich dabei auf das Parteiprogramm, in dem es heißt: „Die ÖDP geht nicht den Weg bequemer Kompromisse, sondern tritt konsequent für die streitbare Demokratie und die Erhaltung der ökologischen und sozialen Lebensgrundlagen ein und für Abwehrbereitschaft und -fähigkeit gegenüber den Zerstörern des freiheitlichen Rechtsstaates."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 12:34:49 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP wirkt: Agrarminister greift Forderung der Ökopartei zum Tierschutz auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-wirkt-agrarminister-greift-forderung-der-oeko</link>
                        <description>Auch Welpenschutz will Alois Rainer verbessern und damit die Politik der ÖDP im Europaparlament unterstützen. Geht doch: Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) greift die Forderung der ÖDP zur Videoüberwachung in Schlachthöfen auf und will damit Tierleid stoppen. 
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Naturschutzpartei ist das ein kleines Weihnachtspräsent und Ansporn, als „außerparlamentarische Opposition konsequent weiter Ideen ins politische Geschehen einzuspeisen“, zieht Helmut Kauer als wesentlicher Initiator der Aktion für mehr Tierschutz erste Bilanz der noch laufenden Petition: „Mit nun rund 25.000 Unterschriften sind wir offensichtlich stark und deutlich hörbar, sodass die Parlamentspolitik auf uns reagiert – nun gilt es die restlichen der 30.000 Unterschriften noch zu sammeln.“ </p>
<p> ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch freut sich über die vorweihnachtliche Botschaft: „Das belegt, dass wir als Partei Dinge nicht nur anstoßen, sondern auch bewegen – selbst wenn wir bislang noch nicht im Bundestag sitzen“. Er hofft, dass „steter Tropfen hier wirkt und viele Wählerinnen und Wähler dies goutieren: Denn die ÖDP wirkt!“ Den Beleg dafür lieferte ebenfalls der Agrarminister. Er will gleich auch noch den Welpenschutz verbessern – auch das eine langjährige Forderung der ÖDP Europa-Abgeordneten Manuela Ripa . Brendle-Behnisch: „Das widerlegt die These, dass Stimmen für kleinere Parteien ‚verloren‘ seien – die ÖDP zeigt: Das Gegenteil ist der Fall.“<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 16:00:22 +0100</pubDate>
                        <title>Weihnachtsgrüße der EU-Abgeordneten Manuela Ripa (ÖDP)</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/weihnachtsgruesse-der-eu-abgeordneten-manuela-ripa</link>
                        <description>Liebe Freundinnen und Freunde,

das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und es ist der Moment, in dem wir zurückblicken, innehalten und uns auf das besinnen, was uns als Gesellschaft verbindet. Es ist auch eine Zeit, in der wir mit Hoffnung und Zuversicht auf das kommende Jahr blicken – trotz der Herausforderungen, die vor uns liegen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten haben wir uns im Europäischen Parlament intensiv mit vielen wichtigen Themen auseinandergesetzt. Als Europaabgeordnete der ÖDP habe ich mich dabei immer wieder von einem klaren Ziel leiten lassen: der Vision eines Europas, das nicht nur ökologisch, sondern auch sozial gerecht und demokratisch bleibt.</p>
<p>Die globalen Herausforderungen des Klimawandels und des sich beschleunigenden Artensterbens haben in diesem Jahr erneut unsere Aufmerksamkeit erfordert. Besonders die Verhandlungen im Rahmen der 20. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES COP 20) im November und Dezember in Usbekistan waren von zentraler Bedeutung. Dort leitete ich – gemeinsam mit einem sozialdemokratischen Kollegen – die Delegation des Europäischen Parlaments. So konnte ich aktiv an den Verhandlungen teilnehmen –ein Erfolg, der auch auf die ÖDP ausstrahlt. CITES feierte dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen und regelt en internationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, um diese vor übermäßiger Ausbeutung zu schützen. Das Treffen dient dazu, über die Aufnahme von Arten in die CITES-Anhänge (Schutzlisten) zu entscheiden, den Schutzstatus zu ändern oder neue Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels zu ergreifen. Heute schützt CITES über 40.000 Tier- und Pflanzenarten – ein Wunderwerk internationaler Kooperation!</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Thema, das mich in diesem Jahr beschäftigt hat, ist der Umgang mit Hassrede und Desinformation in sozialen Netzwerken. Wir alle haben in den letzten Monaten und Jahren beobachten müssen, wie digitale Plattformen zu einer Quelle der Polarisierung geworden sind, die unsere Gesellschaft spaltet. Die sozialen Medien bieten zwar unzählige Chancen zur Vernetzung und zum Austausch, doch sie schaffen auch Räume für Hetze, Intoleranz und Fehlinformation. Unsere Aufgabe bleibt es, den Schutz der freien Meinungsäußerung zu verteidigen, gegen Hass, gegen Desinformation, gegen Gleichgültigkeit.</p>
<p>Als Europäische Union müssen wir stärker regulierend eingreifen und sicherstellen, dass die Grundwerte der Demokratie, Toleranz und des respektvollen Dialogs auch im digitalen Raum gewahrt bleiben. Es ist an der Zeit, dass wir den sozialen Plattformen klare Regeln auferlegen, die sicherstellen, dass sie ihrer Verantwortung für die Gesellschaft gerecht werden. Aber nicht nur das. Wir brauchen ein europäisches Gegengewicht gegen die großen amerikanischen und chinesischen Plattformen. Wir müssen als europäische Gesellschaft eine eigene digitale Infrastruktur aufbauen, die den Anforderungen des Datenschutzes und der digitalen Souveränität gerecht wird. Was ebenso wichtig ist: qualitätsvolle, mit journalistischer Sorgfaltspflicht produzierte Inhalte, die einen gesellschaftlichen Mehrwert haben, müssen auf den Plattformen auch sichtbar, leicht auffindbar und zugänglich sein. Hier sind nicht nur die politisch Verantwortlichen gefordert, sondern auch die Zivilgesellschaft und die Unternehmen, die innovative Lösungen entwickeln. </p>
<p>Europa braucht Mut – den Mut, eigene digitale Räume zu schaffen, eigene Werte, eigene Verantwortung.  Die ÖDP steht für diesen Mut: frei von Lobbyismus, getragen von der Überzeugung, dass Wahrheit, Maß und Menschlichkeit stärker sind als Algorithmen.</p>
<p>Aber es sind nicht nur die digitalen Herausforderungen, die uns im kommenden Jahr fordern werden. Die Krise des Klimawandels wird immer spürbarer, die Flüchtlingsbewegungen werden weiter zunehmen und die Armut und Ungleichheit in der Welt sind weiterhin Themen, die wir nicht ignorieren können. Wir als ÖDP haben uns immer für ein Europa eingesetzt, das seine Verantwortung gegenüber der Weltgemeinschaft ernst nimmt. Ein Europa, das sich nicht<br /> von nationalen Egoismen leiten lässt, sondern das mit einer Stimme spricht und auf globaler Ebene für Ökologie, Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit eintritt.</p>
<p>Wenn wir auf das kommende Jahr schauen, dann wissen wir: Der Weg bleibt steinig, aber er lohnt sich. Wir werden weiter kämpfen – für Artenschutz, Demokratie, Gerechtigkeit, europäische Eigenständigkeit und eine Politik der Kreisläufe statt der Sackgassen.<br /> <br /> Die ÖDP bleibt eine Partei mit Haltung, Herz und Geschichte. Wir haben bewiesen, dass man auch ohne laute Parolen Wirkung entfalten kann. Unsere Stimme wird gebraucht – im Europäischen Parlament, in Deutschland, in den Kommunen, in den Herzen der Menschen, die Hoffnung suchen.</p>
<p>Darum geht es zu Weihnachten: Hoffnung zu bewahren, wo andere resignieren. Mut zu schenken, wo andere zögern. Und die Quelle lebendig zu halten, aus der unsere Bewegung schöpft.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien ein frohes, friedliches und erholsames Weihnachtsfest und ein frohes und gesundes Jahr 2026!</p>
<p><em>Manuela Ripa, MdEP</em></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122163</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 11:27:26 +0100</pubDate>
                        <title>„Auf zur ‚Wir haben es satt‘-Demo in Berlin“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/auf-zur-wir-haben-es-satt-demo-in-berlin</link>
                        <description>ÖDP demonstriert im Januar im Regierungsviertel mit für tierwohlfreundliche Landwirtschaft, gesundes Essen und den Erhalt der Lebensgrundlagen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind dabei“, sagt der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), wenn es am 17. Januar 2026 in Berlin wieder heißt „Wir haben es satt!“ Günther Brendle-Behnisch ruft möglichst viele Parteifreunde und -mitglieder auf, an der bundesweiten Demonstration im Regierungsviertel Flagge zu zeigen: für nachhaltige Landwirtschaft, gesundes Essen, mehr Tierschutz in Ställen und die Bewahrung der Natur.</p>
<p>Bereits zum 16. Mal wird der Marsch von Landwirtinnen und Landwirten, Tierschützerinnen und Tierschützern, Gärtnerinnen und Gärtnern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern oder Mitarbeitende in Lebensmittelbetrieben durch Berlin von einem breiten Bündnis aus rund 60 Organisationen organisiert. Zentrale Kundgebung ist am Brandenburger Tor. Immer zum Jahresauftakt zeigen sie dabei Haltung und stemmen sich gegen Lobbyisten, die den Trinkwasser- und Bodenschutz aushöhlen und den Klimaschutz abbauen. Die Demo findet alljährlich als ökologischer Gegenpol parallel zur weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche" statt. Das Bündnis eint ein gemeinsames Eintreten für eine gentechnikfreie, bäuerliche und umweltverträgliche Landwirtschaft - mit fairen Erzeugerinnen- und Erzeugerpreisen, gutem Essen für alle, artgerechter Tierhaltung und Klimagerechtigkeit. „Das sind alles genau die Themen unserer Partei“, unterstreicht Brendle-Behnisch seinen Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 17:57:34 +0100</pubDate>
                        <title>Mercosur-Schutzklauseln: Kein Grund zum Feiern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mercosur-schutzklauseln-kein-grund-zum-feiern</link>
                        <description>Das Europaparlament in Straßburg hat mit breiter Mehrheit für die sogenannten Mercosur-Schutzklauseln gestimmt. Was auf den ersten Blick positiv aussieht, ist kein Grund zum Feiern, unterstreicht Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP):</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die sogenannten Schutzklauseln sind bestenfalls ein kleines Feigenblatt. Sie sind nicht stark genug, um bäuerliche Betriebe im Europa vor den massiven Folgen des Mercosur-Abkommens zu schützen. Auch schützen sie nicht Kleinbauern, den Regenwald und die Biodiversität in Südamerika. Es ist nicht möglich, ein grundsätzlich falsches Abkommen mit ein paar Zusatzklauseln zu reparieren. Das wird das Europaparlament hoffentlich 2026 klar machen, wenn es über den Mercosur-Vertrag insgesamt abstimmt“, so Ripa.</p>
<p>„Das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Ländern fördert ein Agrar- und Exportmodell, das auf Entwaldung, Monokulturen und massiven Pestizideinsatz setzt“, hebt Ripa hervor. „Auch die Arbeitnehmerrechte in den Mercosur-Staaten geraten weiter unter Druck. Kleinbäuerliche Strukturen und lokale Märkte werden verdrängt, während große Agrarkonzerne profitieren. Nachhaltige Entwicklung sieht anders aus. Gleichzeitig drohen Landwirten und Verbrauchern in Europa massive Risiken durch die unterschiedlichen Standards.“</p>
<p>Die ÖDP fordert daher weiterhin eine klare Absage an das Mercosur-Abkommen und stattdessen eine Handelspolitik, die sowohl europäische Bauern schützt als auch Umwelt-, Klima- und Arbeitnehmerstandards weltweit stärkt. „Fairer Handel muss Menschen und Natur dienen – der Mercosur-Vertrag verfehlt dieses Ziel auf beiden Seiten des Atlantiks“, so Ripa.</p>
<p>Hintergrund: Das Plenum des Europaparlaments hat sich am 16.12.25 mit 431 Ja- und 161 Nein-Stimmen sowie 70 Enthaltungen für die Mercosur-Schutzklauseln ausgesprochen. Die Schutz-Verordnung legt fest, dass die EU die durch das Abkommen abgeschafften Zölle vorübergehend wieder einführen kann. Dies soll dann möglich sein, wenn die Einfuhren bestimmter Produkte wie Geflügel oder Rindfleisch stark ansteigen und in der EU die Preise drücken. Sie muss nun noch mit EU-Ministerrat und -Kommission verhandelt werden.</p>
<p>Der Schutzmechanismus war im Mercosur-Vertrag ohnehin vorgesehen; er soll nach dem Willen des Parlaments nun präzisiert und verschärft werden. Ziel ist auch, skeptische Länder wie etwa Frankreich ins Boot zu holen. Das Ja des Europaparlaments zu den Schutzklauseln bedeutet jedoch nicht automatisch ein Ja zur Ratifizierung des Mercosur-Vertrags, die gegebenenfalls im Frühjahr 2026 ansteht.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122073</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 13:36:11 +0100</pubDate>
                        <title>Haie, Rochen, Leguane: Artenschutzerfolg in Usbekistan Weltkonferenz endet in Samarkand - EP-Delegationsleiterin Ripa (ÖDP): EU braucht eigenes Gesetz gegen Wildtierdiebstahl</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/haie-rochen-leguane-artenschutzerfolg-in-usbekista</link>
                        <description>„Mit Blick auf die mageren Resultate der Klimakonferenz in Belém schneidet die CITES-Konferenz in Usbekistan gut ab“, bilanziert die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa zum Abschluss der Artenschutzkonferenz CITES COP20 in Samarkand. Ripa hatte dort als Co-Leiterin der Delegation des Europaparlaments die Stimme der Europäischen Union (EU) gestärkt. Die CITES COP, die alle drei Jahre stattfindet, war am Freitag (5.12.2025) nach zweiwöchigen Debatten zu Ende gegangen.

</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders zufrieden ist Ripa mit der Entscheidung der CITES-Konferenz, mehr als 70 Hai- und Rochenarten besser zu schützen. Für elf besonders gefährdete Arten – Walhai, Weißspitzen-Hochseehai und verschiedene Teufelsrochenarten – gilt künftig ein globales Handelsverbot. Für Dutzende weitere Arten gelten strenge Handelsbeschränkungen. „Dieser Schutz ist längst überfällig“, unterstreicht Ripa. „Wenn Haie an der Spitze der Nahrungskette ausfallen, schädigt dies ganze Ökosysteme wie Korallenriffe und Seegraswiesen. Diese werden dann auch verletzlicher gegenüber Temperaturanstieg und Meeresverschmutzung.“<br /> Ripa begrüßt auch den besseren Schutz für bestimmte Schildkröten, Leguane, Geckos, Vipern und weitere Tiere. „Es ist weltweit ein beunruhigender Trend, exotische Wildtiere als Haustiere zu halten, nicht zuletzt befeuert durch Influencer im Internet. Dem müssen wir entgegenwirken“, sagt sie. Sie ist außerdem erleichtert, dass mehrere Anträge zur Herabstufung des Tierschutzes abgewehrt werden konnten. „Wanderfalken bleiben weiter geschützt, ebenso wie Elefanten, Nashörner, Giraffen.“</p>
<p><br /> Bedauerlich ist laut Ripa, dass sich die EU mit einem Antrag zum Schutz von Aalen nicht durchsetzen konnte. „Dies wäre ebenfalls dringend nötig. Hier gab es aber, aus kommerziellen Gründen, starken Gegenwind aus den USA, Kanada und Japan.“ Gleichzeitig habe die EU angesichts des dramatischen weltweiten Artensterbens auch eigene Hausaufgaben zu machen, unterstreicht die ÖDP-Politikerin. „Um die Ausbeutung von Wildtieren einzugrenzen, würde eine EU- Positivliste helfen, die bestimmen würde, welche Tierarten als Haustiere gehalten werden dürfen.“ Auch habe die EU immer noch kein Gesetz, das den Handel mit im Herkunftsland gestohlenen Tieren in Europa grundsätzlich strafbar mache. „Andere Länder haben längst solche Regeln. Ein Gesetz ähnlich dem US-„Lacey Act“, nämlich dass illegal eingeführte Tiere nicht legal verkauft werden dürfen, würde präventiv greifen - und Zeit haben wir im Kampf um unsere Lebensgrundlagen wahrlich nicht zu verlieren“, so Ripa.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122065</guid>
                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 16:58:55 +0100</pubDate>
                        <title>Ripa pocht auf Kennzeichnung und Wahlfreiheit: „Verbraucherschutz geht vor“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ripa-pocht-auf-kennzeichnung-und-wahlfreiheit-verb</link>
                        <description>EU-Abgeordnete der ÖDP lehnt die geplanten EU-Regelungen für neue Gentechniken ab.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Guten Appetit: Das kann aber nur ironisch gemeint sein! Denn die EU will uns künftig Lebensmittel aus mit Gentechnologie manipulierten Pflanzen auftischen – zum Entsetzen von an Verbraucher- und Gesundheitsschutz denkenden Politikerinnen und Politikern wie Manuela Ripa. „Ich bin strikt gegen die geplante Lockerung für so genannte Neue Gentechniken (NGT) in der Pflanzenzucht, auf die sich Verhandler der EU- Institutionen geeinigt haben“, betont die EU-Parlamentarierin der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Vor allem, dass diese Produkte dann ohne Kennzeichnung in unsere Regale kommen sollen. Das geht gar nicht. Aber nicht nur das. Umwelt- und Verbraucherschutz werden auch dadurch massiv geschwächt, da es keine umfassende Risikobewertung  geben soll. Ebenso soll es Patente auf diese neue Gentechniken geben, womit kleine und mittelständische Pflanzenzüchter das Nachsehen haben und die Saatgutvielfalt gefährdet wird.“</p>
<p>Noch sieht Ripa eine Chance, das Desaster zu verhindern. Denn abschließend muss das ganze Parlament noch zustimmen. Sie will daher weiter für gesunde Lebensmittel werben und Kolleginnen und Kollegen überzeugen, dass gentechnische Eingriffe wie die Crispr/Cas-Genschere, die nach Einschätzung der EU-Kommission herkömmliche Züchtung nur beschleunigt, falsch sind und solche Produkte weder auf den Acker noch auf unseren Tisch gehören. „Es gilt das Vorsorgeprinzip“, so Ripa, „deshalb müssen Verbraucher auch in Zukunft die Wahl haben, sich für gentechfreie Lebensmittel zu entscheiden – deshalb ist der Verzicht auf Kennzeichnung der manipulierten Produkte ein No-Go.“ </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Einigung: Kampf dem illegalen Welpenhandel</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-einigung-kampf-dem-illegalen-welpenhandel</link>
                        <description>ENVI-Berichterstatterin Ripa: Chip-Pflicht erschwert kriminelle Machenschaften</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Union (EN) verschärft den Kampf gegen den illegalen Welpenhandel. Am Dienstagabend einigten sich Vertreter von Europaparlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission in Straßburg auf einen Gesetzentwurf dazu. Auch auf private Tierbesitzer kommen wichtige Neuerungen zu: Künftig müssen alle privat gehaltenen Hunde und Katzen gechippt werden. Allerdings gelten dafür mehrjährige Übergangsfristen.<br />  <br /> „Der illegale Tierhandel ist ein Milliardengeschäft und sorgt für unermessliches Tierleid“, sagt Manuela Ripa (EVP/ÖDP), Berichterstatterin des mitberatenden Umweltausschusses ENVI. „Die Rückverfolgbarkeit mittels Mikrochips und Tier-Datenbanken hilft im Kampf gegen illegale Geschäftemacherei und tierquälerische Welpenfabriken. Sie dämmt auch die Ausbreitung von Tier-Mensch-Krankheiten wie Tollwut ein und entlastet Kommunen und Tierheime.“<br />  <br /> Das Gesetz sieht einen mehrstufigen Zeitplan vor: In einer ersten Phase müssen Züchter und Händler alle Hunde und Katzen chippen, die sie in der EU auf den Markt bringen. Ein System aus miteinander verknüpften nationalen Datenbanken sorgt dafür, dass die Käufer und Behörden zurückverfolgen können, woher ein Tier stammt. Für diese Regeln gilt eine Übergangszeit von vier Jahren. In einer zweiten Phase sind zusätzlich alle privaten Tierbesitzer am Zug, auch wenn sie ihre Tiere nicht weitergeben: Spätestens in zehn Jahren müssen alle privat gehaltenen Hunde, in 15 Jahren alle Katzen gechippt sein.<br />  <br /> „Ich hätte mir kürzere Übergangsfristen gewünscht, da sehr viele EU-Länder, Städte und Gemeinden bereits schärfere Regeln zum Chippen haben, die natürlich bestehen bleiben“, unterstreicht Ripa. „Trotzdem ist das Gesetz ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein großer Erfolg für das Europaparlament.“ Ein passiver Tier-Mikrochip hat die Größe eines Reiskorns und wird vom Tierarzt unter die Haut injiziert. Üblicherweise geschieht das gemeinsam mit den regulären Impfungen.<br />  <br /> In dem Gesetzentwurf geht es nicht nur um illegalen Handel: Zum ersten Mal überhaupt gibt sich die EU umfassende einheitliche Schutzvorschriften für Katzen und Hunde. So ist es künftig unter anderem verboten, Tiere ohne medizinische Notwendigkeit zu verstümmeln, ihnen also etwa die Krallen oder Teile der Ohren zu entfernen; auch dürfen sie nicht mit Stachel- oder Würgehalsbändern traktiert werden. Tiere, denen ausgeprägte körperliche Eigenschaften angezüchtet wurden, die ihnen Leiden verursachen, dürfen nicht weiter für die Zucht eingesetzt werden.<br /> Die Verordnung muss nun vom Europaparlament und vom EU-Ministerrat formal angenommen werden und tritt dann 2026 in Kraft.<br />  <br /> Weitere Informationen des Europaparlaments <a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20251121IPR31539/protection-of-dogs-and-cats-deal-on-eu-rules-to-stop-abuse">hier</a> (englisch)<br />  <br /> Kontakt Büro Ripa: <a href="mailto:manuela.ripa@europarl.europa.eu">manuela.ripa@europarl.europa.eu</a><br /> Tel. 0032-2-4845739</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 10:32:26 +0100</pubDate>
                        <title>„Erziehungsgehalt“ kann Altersarmut verhindern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/erziehungsgehalt-kann-altersarmut-verhindern</link>
                        <description>ÖDP greift in Debatte um Rentenreform mit neuer Idee ein: Betreuung und Erziehung wie Erwerbsarbeit bewerten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem Vorschlag zur Einführung eines „Erziehungsgehalts“ erweitert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die aktuell laufende Debatte zur Reform der Rente um eine wesentliche Komponente. Statt mit Floskeln wie „Mütterrente“ falsche Hoffnungen zu provozieren, fordert die ÖDP, „für Mütter und Väter, die Kinder auf ihrem Weg ins Leben begleiten, aus Paritätsgründen eine finanzielle Anerkennung ihrer Arbeitsleistung“. „Das würde dazu führen, dass Eltern im Alter eine Rente bekommen, die ihrer Lebensleistung tatsächlich entspricht“, betonen Mitglieder des Bundesarbeitskreises Familie und Soziales (BAK) der Partei.</p>
<p>Im aktuellen Rentensystem werden, so die ÖDP-Expertinnen und -experten, jene Menschen finanziell bestraft, die für den Nachwuchs sorgen, der später die Renten für die ältere Generation erwirtschaftet. Der sogenannte „Generationenvertrag“ werde mit der realen Situation ad absurdum geführt – mit schlimmen Konsequenzen: 41 Prozent der männlichen Altersrentner bekommen weniger als 1.200 Euro pro Monat Rente – bei Frauen sind es sogar 77 Prozent. Weniger als 600 Euro Rente bekommen 33 Prozent der Rentnerinnen. Bei den Männern: 18 Prozent. </p>
<p>Grund genug für die Ökodemokraten, das System – für alle Menschen im Land - zu verbessern. Denn es waren vor allem Frauen, welche die Fürsorgearbeiten übernommen haben: Begleitung und Erziehung der Kinder, die Pflege der alten oder aus anderen Gründen hilfsbedürftigen Angehörigen. Selbst berufstätige Frauen haben oft viele Jahre in Teilzeit gearbeitet, häufig in schlechter bezahlten „Frauenberufen“. „Das rächt sich im Rentenalter“, betont Ute Hermann vom BAK der ÖDP.</p>
<p>Bis sich die Erkenntnis, dass Eltern im Alter eine Rente bekommen, die ihrer Lebensleistung tatsächlich entsprich, als Mehrheitsmeinung etabliert, schlägt die ÖDP vor, Kindererziehungs- und Pflegezeiten um der Gerechtigkeit willen bei den Rentenpunkten wie Zeiten in Erwerbsarbeit zu behandeln.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 15:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wildtierschmuggel stoppen, Arten retten: Weltkonferenz beginnt in Usbekistan</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wildtierschmuggel-stoppen-arten-retten-weltkonfere</link>
                        <description>EP-Delegationsleiterin Ripa (ÖDP): „Illegaler Wildtierhandel ist viertgrößte Form organisierter Kriminalität weltweit“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Walhaie, Mantas, Waldgiraffen, Weißrückengeier - mit dem Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten befasst sich ab heute die internationale Artenschutzkonferenz CITES COP20 in Samarkand (Usbekistan). Die Konferenz, die alle drei Jahre stattfindet, dauert bis zum 5. Dezember. Die Europäische Union legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf übernutzte aquatische Arten und hat unter anderem Schutzanträge für Süßwasser-Aale, Wasserfrösche und verschiedene Hai-Arten gestellt. Sie will auch Seegurken besser schützen lassen, die getrocknet vor allem in Asien als Delikatessen gelten.</p>
<p>„Seit 50 Jahren ist CITES unser effektivstes Instrument gegen das Artensterben“, unterstreicht die Europaabgeordnete Manuela Ripa (EVP/ÖDP), die zusammen mit ihrem sozialdemokratischen Kollegen die CITES-Delegation des Europaparlaments leitet. Die CITES-COP sei ebenso wichtig wie die gerade zu Ende gegangene COP30 zur Klimapolitik. „Doch gerade angesichts zunehmender Wildtierkriminalität müssen wir das Abkommen modernisieren“, sagt Ripa. „Der illegale Wildtierhandel ist inzwischen die viertgrößte Form organisierter Kriminalität weltweit. Er zerstört Ökosysteme, beschleunigt den Artenschwund und verlagert sich zunehmend in Online-Marktplätze.“</p>
<p>Neben einem stärkeren Schutz für gefährdete Arten via CITES-Listung spricht sich das Europaparlament für grundlegende neue Weichenstellungen im CITES-System aus. „Der illegale Wildtierhandel muss als schwere, organisierte Kriminalität anerkannt werden“, so Ripa. „Darüber hinaus benötigen wir in Europa ein vollständig modernisiertes digitales System, das den gesamten Wildtierhandel von der Quelle bis zum Verkauf nachverfolgt, und wir brauchen Vorschriften, die den Handel und die Haltung illegal beschaffter Wildtiere unter Strafe stellen.“</p>
<p>Ripa warnt dringlich davor, aus kommerziellen Gründen Schutzregelungen für gefährdete Tiere zu lockern oder berechtigte Schutzanträge abzulehnen. „Von allen Säugetieren auf der Erde sind nur noch vier Prozent Wildtiere nach Biomasse, und ihr Anteil sinkt weiter“, unterstreicht sie. „Das zeigt: Die Zeit für symbolische Versprechen ist vorbei - wir müssen alle mit der Ernsthaftigkeit handeln, die diese Krise verlangt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-121975</guid>
                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 15:22:10 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP zur Wehrpflichtdebatte: „Gemeinwohl, Gleichheit, Verantwortung“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zur-wehrpflichtdebatte-gemeinwohl-gleichheit</link>
                        <description>Musterung „für alle“ eröffnet laut Naturschutzpartei Chance für „echte Gleichberechtigung“ und wäre Motor für ein funktionierendes Gemeinwesen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wellen in der Wehrdienst-Debatte schlagen hoch. Während die Regierungskoalitionäre im Bundestag stritten und die Menschen im Land laut aktuellen Umfragen unschlüssig sind, steigt die Zahl der Kriegsdienstverweigerer in Deutschland wieder an: So viele junge Menschen wie zuletzt 2011 wollen nicht zur Bundeswehr. In dieser Lage bezieht die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) mit einem eigenen, konkreten Vorschlag klar Stellung. Die Regierungskoalition will lediglich Männer mustern. Der ÖDP-Bundesvorsitzende Günther Brendle-Behnisch spricht sich für „echte Gleichberechtigung“ aus. Er will eine „Dienstpflicht für Männer und Frauen und die freie Wahl für jede und jeden, ob sie diese Aufgabe für unsere Gesellschaft in der Bundeswehr oder einem sozialen Dienst leisten“.</p>
<p>Die ÖDP dreht die Notwendigkeit in eine Tugend. Junge Menschen sollen herausfinden für welche Art von Dienst an der Gesellschaft sie sich berufen fühlen. „Am Ende helfen wir damit allen“, betont der ÖDP-Chef: „Junge Menschen sammeln in diesem Dienst dann Erfahrung für ihr Leben, die Gesellschaft bekommt Hilfe für die Verteidigung des Landes und für die Daseinsfürsorge. Zudem stärken wir ein Gefühl von ‚Geben und Nehmen‘ als Motor fürs Gemeinwesen.“ Der Satz „ich habe gedient“, gewinnt damit für den ehemaligen Wehrdienstverweigerer Brendle-Behnisch eine neue Bedeutung. „Das wertet die Bedeutung des ‚Ersatzdiensts‘ auf: als Dienst an unserer Gemeinschaft.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 16:34:56 +0100</pubDate>
                        <title>Haushaltsausschuss streicht Mittel für &quot;Fonds Sexueller Missbrauch&quot;</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/haushaltsausschuss-streicht-mittel-fuer-fonds-sexueller-missbrauch</link>
                        <description>ÖDP kritisiert fehlenden politischen Willen, um Sexualopfern zu helfen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Skandalös!“: Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) kritisiert mit deutlichen Worten die Streichung der Übergangsmittel für den "Fonds Sexueller Missbrauch" durch den Haushaltsausschuss des Bundestags. Hier werde, so die Ökopartei, „zu Lasten derjenigen gespart, die es mit am nötigsten haben“.</p>
<p>Der "Fonds Sexueller Missbrauch" stellte eine niederschwellige Hilfe für all diejenigen dar, die Opfer sexueller Gewalt sind. „Diese Kriminalitätsopfer kämpfen meist ihr Leben lang mit den Folgen der Taten“, betont Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der ÖDP: „Hier kleinkrämerisch eine schnelle Hilfe zu verweigern, ist nicht akzeptabel.“ Der Fonds war Teil des "Ergänzenden Hilfesystems". Das Geld konnte Folgen von Missbrauch lindern. Es hilft, wenn weder Kranken- noch Pflegekassen oder das soziale Entschädigungsrecht einspringen. „Bisher wurden durch den Fonds Hilfen in Höhe von 165,2 Millionen Euro geleistet“, weiß der ÖDP-Chef, „36.000 Betroffene hatten einen Antrag gestellt.“</p>
<p>Im Sommer 2025 wurde diese Hilfe rückwirkend zum 19. März 2025 eingestellt. Begründung: Die Mittel im Bundeshaushalt reichten nicht. Der Fonds müsse aufgrund haushaltsrechtlicher Bedenken neu aufgestellt werden. Es stünde zwar prinzipiell Mittel für die Folgejahre zur Verfügung, am Antragsstopp wurde aber festgehalten. Gebraucht würden rund 35 Millionen Euro für eine Übergangslösung im laufenden Jahr. „Das Geld würde es den Opfern ermöglichen, einen Antrag zu stellen und kurzfristig Hilfe zu erlangen“, so der ÖDP-Politiker.</p>
<p>Die ÖDP fordert daher nun den Bundestag und alle Bundestagsabgeordneten auf, kurzfristig Mittel für die Hilfe von sexuellem Missbrauch Betroffenen zur Verfügung zu stellen und den Antragsstopp unverzüglich aufzuheben. „Bei der Höhe der erforderlichen Mittel müsse dies möglich sein“, meint Brendle-Behnisch: Es fehle aber hier offensichtlich am politischen Willen, diesen von schwerem Leid aufgrund krimineller Taten Betroffenen Hilfe zu leisten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 10:17:37 +0100</pubDate>
                        <title>Aufstand gegen Reiches Holzhammer-Politik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/aufstand-gegen-reiches-holzhammer-politik</link>
                        <description>ÖDP will die Merz-Regierung mit Petition zu einer menschen- und klimafreundlicheren Politik zwingen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wachstum über alles: Mit ihrer <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/agenda-2030-katherina-reiche-vermutet-dass-rente-nicht-mehr-zum-leben-reichen-wird-a-5ff8508f-28ea-4431-951f-1071c8b921b5" target="_blank">„Agenda 2030"</a> lässt Wirtschaftsministerin Katharina Reiche die Katz' aus dem Sack. Um endlich das BIP in Deutschland wieder nach oben zu schrauben, will die CDU-Frau „Subventionen und Förderprogramme rigoros überprüfen" – sie meint wahrscheinlich streichen. Die Ministerin im Kabinett Merz plädiert laut <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/reiche-neuausrichtung-wirtschaftspolitik-100.html" target="_blank">Medienberichten</a> für längere Lebensarbeitszeiten und will die Lohnfortzahlungen bei Krankheit kappen. Diese in den Augen arbeitender Menschen in Deutschland wohl kaum anders als „Giftliste" zu nennende Agenda Reiches versteckt sie verharmlosend hinter dem Stichwort „Mut zur Vereinfachung": Es brauche weniger Vorgaben, meint Reiche, da das Geld im Staatssäckel für Infrastruktur und Aufrüstung gebraucht werde.</p>
<p>„Das sind wieder Beispiele für die ‚Rolle rückwärts', mit der Reiche wirksamen Klimaschutz ausbremst", sagt Kirsten Elisabeth Jäkel als stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Dagegen setzen wir mit unserer <a href="https://www.oedp.de/stoppt-die-rolle-rueckwaerts" target="_blank">Petition</a> ein klares Zeichen. Wir fordern möglichst viele Menschen dazu auf, die sich von dieser Politik nicht mehr vertreten fühlen, das deutlich auszusprechen." Die Politik der Regierung missachtet, nach Auffassung der ÖDP, nicht nur das Wohl der Menschen. Sie schert sich auch nicht um den Erhalt der Natur und den Schutz des Klimas. „Wir müssen Merz und Reiche zeigen, dass die Menschen in Deutschland aber ganz andere Pläne haben und ihre eigenen Prioritäten setzen", so Jäkel.</p>
<p><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/keine-rolle-rueckwaerts-im-klimaschutz-2" target="_blank">Hier geht's zur Abstimmung mit der Petition.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Schluss mit dem Klima-Blues</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schluss-mit-dem-klima-blues</link>
                        <description>10 Jahre nach der Weltklimakonferenz in Paris ist klar: Wir haben das 1,5 Grad Klimaschutzziel gerissen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neueste Zahlen zeigen: <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimaschutz-erderwaermung-eu-100.html" target="_blank">Die Welt steuert auf 2,8 Grad Celsius Erwärmung zu.</a></p>
<p>Alle vollmundigen Versprechen, an der Seine noch beklatscht, haben die Weltgemeinschaft und die Regierenden nicht annähernd umgesetzt. In der Folge hat sich die Erderwärmung kaum abgemildert. Die Menschen aber unterliegen einem Gewöhnungseffekt. Mit fatalen Konsequenzen. <a href="https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/mobilitaet/sorge-vor-globaler-erwarmung-gesunken-mehrheit-der-deutschen-will-fur-klimaschutz-nicht-auf-verbrenner-oder-fleisch-verzichten-14796968.html" target="_blank">Die Sorge vor das Klima schwindet. </a>Die Menschen verspüren daher wenig Lust auf Fleischverzicht oder ein Verbot von Verbrenner-Motoren. Und Urlaub fernab der Heimat ist kein Tabu mehr – aber im Flugzeug gut erreichbar. Zu sehr sind Politikerinnen und Politiker noch immer darauf fixiert, ihre vielerorts lahmende Wirtschaft in Schwung zu bringen. Zu selten nehmen sie Rücksicht darauf, dass gerade dies der Irrweg ist, um den Planeten vor dem Hitzeschock zu retten.</p>
<p>Nun also pilgern erneut Zehntausende Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt in den Tropenwald nach Belem. Wieder verhandeln sie. Wieder werden sie – hoffentlich – am Ende einen Kompromiss finden. Doch auch dieses Mal ändert der wohl nicht wirklich viel – und vor allem kaum rasch.</p>
<p>Die Welt wird auch dieses Mal deshalb nicht gleich untergehen. Genau das ist die Crux: Der Klimawandel kam bislang eher leise und schleichend. Mal hier eine Dürre, mal dort ein Wirbelsturm. Dann gibt es – meist aber eher regional begrenzt – mahnende Stimmen, vereinzelte Korrekturen. Selbst wenn zutrifft, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler uns vorhersagen, scheuen sich alle Verantwortungsragenden das Steuer wirklich herumzuwerfen und die Richtung ihres Handelns zu ändern. Nur das jedoch würde helfen. Erst wenn wir unsere Prioritäten neu justieren, wenn wir unser Leben und vor allem unser Wirtschaften – und als Bürgerinnen und Bürger unseren Konsum – neu ausrichten, kann es gelingen, den Planeten für künftige Generationen bewohnbar zu halten.</p>
<p>Bestimmt nicht hilfreich sind im Moment verstärkt auftretende <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/emissionshandel-wirtschaft-krise-100.html" target="_blank">Mahner aus der Wirtschaft, die eine Umkehr beim Klimaschutz fordern</a>: Er bürde zu hohe Kosten auf. Er verzerre Wettbewerb. Die Wirtschaftsbosse mahnen zu „neuem Realismus“.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/2025-11/cop30-belem-klimakonferenz-klimaziele-erderwaermung-5vor8" target="_blank">In Belem ist daher wieder Detailarbeit angesagt.</a> Ähnlich wie auf Parteitagen der ÖDP geht es um Formulierungen, hinter denen sich am Ende der Debatten viele versammeln können. Das ist mitunter zäh und ermüdend. Ohne diese Anstrengung aber kann es kaum funktionieren.</p>
<p>Es geht darum, die Grundstimmung zu revidieren. In Belem muss das spürbar werden. Bleibt es beim Untergangsblues, der am Ende auch kleine Fortschritte eher lähmt, oder schaffen es die Verhandler, uns wieder Aufbruchstimmung einzuhauchen? Dann bleibt die Hoffnung, dass uns auch kleinere Schritte, dem Ziel näherbringen.</p>
<p>Das wäre wichtig! </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 14:49:50 +0100</pubDate>
                        <title>Verbrennung fossiler Energieträger tötet</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verbrennung-fossiler-energietraeger-toetet</link>
                        <description>Laut Lancet-Studie jährlich rund 3 Millionen Tote: Für die ÖDP ist das ein Grund mehr für konsequenten Klimaschutz.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Verbrennen fossiler Energieträger führt jährlich weltweit zu mehr als 3 Millionen vorzeitigen Todesfällen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt im renommierten britischen Wissenschafts-Journal The Lancet veröffentlichte Studie. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei) ist dies ein deutlicher Beweis für die Schädlichkeit der mangelnden Klimapolitik der Bundesregierung. „Letztlich ist jede Verzögerung der Klimaschutzmaßnahmen ein Spiel mit Menschenleben“, betont Dr. Herbert Einsiedler vom Bundesvorstand der Partei.</p>
<p>Bei 13 von 20 Indikatoren seien 2024 Extremwerte erreicht worden, schreiben die Autoren des „2025 Reports of the lancet coutdown on health and climate chance“. Allein die Luftverschmutzung durch das Verbrennen fossiler Energieträger sei für ca. 2,5 Millionen Todesfälle verantwortlich. Hinzu kämen pro Jahr ca. 546.000 Hitzetote in Folge der Erdüberhitzung als Folge des Klimawandels, den unter anderem die Verfeuerung fossiler Ressourcen anheizen.</p>
<p>Die Forscher kritisieren, dass dabei das Verbrennen fossiler Energieträger durch hohe Subventionen vorangetrieben wird. Waldbrände, die in Folge des Klimawandels deutlich häufiger auftreten, seien nach dem Forschungsbericht für weltweit jährlich 154.000 Todesfälle mit verursacht.</p>
<p>Die ÖDP wendet sich angesichts dieser eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse entschieden gegen eine Verlangsamung des Klimaschutzes durch die derzeitige Bundesregierung. Mit ihrer aktuell gestarteten Petition „Keine Rolle rückwärts im Klimaschutz“ sammelt die Partei Unterstützerunterschriften gegen die Verzögerungstaktik- und Abschwächungstendenzen im Kampf gegen die Erdüberhitzung.</p>
<p>Link zur Petition: <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/keine-rolle-rueckwaerts-im-klimaschutz-2">https://www.openpetition.de/petition/online/keine-rolle-rueckwaerts-im-klimaschutz-2</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 15:00:32 +0100</pubDate>
                        <title>Deutschland muss in der Wirtschaft umsteuern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/deutschland-muss-in-der-wirtschaft-umsteuern</link>
                        <description>ÖDP-Chef Günther Brendle-Behnisch: „Die derzeitige Krise markiert das Ende des Wachstums“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Deutschland muss in der Wirtschaftspolitik umsteuern“, so der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Günther Brendle-Behnisch: „Die derzeitige Wachstumsschwäche zeigt, dass das bisher auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaftssystem nicht mehr trägt.“</p>
<p>Auf der Konferenz zur Wirtschafts- und Finanzpolitik der ÖDP am Wochenende in Würzburg diskutierten die Ökonomie-Experten der Partei Wege aus der derzeitigen Dauerkrise. Die Wirtschaft stoße derzeit an ihre Grenzen: Fachkräftemangel, Ressourcenverfügbarkeit, Lieferketten, Umweltzerstörung und Klimakatastrophe läuteten das Ende des unbegrenzten Wachstums ein. Die Naturschutzpartei fordert daher ein Umdenken in Richtung einer nachhaltigen Gleichgewichtswirtschaft, „die nicht mehr verbraucht, als der Planet zu geben im Stande ist“, unterstrichen sie die Richtung ihrer Partei in der Wirtschaftspolitik. Nur so könne ein Wohlstand auf Dauer gesichert werden.</p>
<p>Die ÖDP setzt dafür auf eine „ökologisch-soziale Marktwirtschaft als Weiterentwicklung des derzeitigen Wirtschaftssystems“. Nur durch eine konsequente Kreislaufwirtschaft an Stelle der Wegwerfwirtschaft, so die Fachleute der ÖDP, sei eine dauerhafte wirtschaftliche Stabilität vorstellbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 18:11:37 +0200</pubDate>
                        <title>Petition „Gegen die Rolle rückwärts“:  Menschen statt Regierung bestimmen Klimaschutzpolitik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/petition-gegen-die-rolle-rueckwaerts-menschen-stat</link>
                        <description>ÖDP gibt Bürgerinnen und Bürgern Heft des Handelns wieder in die Hand und stärkt damit Demokratie. Jetzt reicht’s! Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) will der gleichermaßen planlosen wie inkompetenten Klimaschutzpolitik der Regierung Merz mit ihrer auf dem Bundesparteitag am Wochenende beschossenen Petition gegen die „Rolle rückwärts“ endlich eine klare Alternative entgegensetzen:
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p> „Schluss mit dem Zickzackkurs“, betont Günther Brendle-Behnisch als Parteichef: „Wir bieten den Bürgerinnen und Bürgern endlich Orientierung statt dieses täglichen Bäumchen-wechsel-dich-Spiels zwischen fossilfreier Zukunft und dem Rückfall in klimazerstörerische Varianten politischen Irrlichterns. Denn das ist keine Politik für die Menschen. Das ist Kleinkinder-Ringelreihn.“ </p>
<p> Die ÖDP begegnet dieser vernunftbefreiten „Politik mit Schnappatmung“, die heute „Hüh“ – morgen „Hott“ als Losung ausgibt, lieber mit echter Entscheidung. Sie bietet mit ihrer Petition allen Menschen, die Klimaschutz ernst nehmen, die Chance, selbst aktiv den Wandel zu gestalten. „Jede und jeder kann mit eigener Unterschrift mitbestimmen, wie wir der Klimakatastrophe begegnen“, so Brendle-Behnisch. Dabei legt die ÖDP die Latte hoch: Eine Million Unterschriften gibt sie als Gemeinschaftsziel aus. „All diese Menschen werden damit ihren Unwillen über die verfehlte Politik der Regierung äußern und ihr die Richtung weisen“, sagt Kirsten Elisabeth Jäkel als stellvertretende Parteivorsitzende: „Sie machen mit der Petition deutlich: Klimaschutz ist keine Option, sondern Pflicht.“</p>
<p> „So viele Statements kann die Regierung nicht länger ignorieren und muss ihr Lavieren endlich beenden.“ Dass sie Aktion kann, hat die ÖDP mehrfach bewiesen. Schon mehrfach veränderte die Partei als außerparlamentarische Opposition die Politlandschaft in Deutschland. Den Mut zu ihrer neuen Petition schöpft die Naturschutzpartei unter anderem aus dem Erfolg, den sie gemeinsam mit vielen Organisationen zum Schutz der Bienen errang. Schon einmal sammelte sie dabei 1,7 Millionen Unterschriften für besseren Artenschutz. Auch jetzt will die ÖDP der Regierung – gemeinsam mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern oder weiteren Vereinen und Verbänden – zeigen, dass sie auf die Menschen im Land hören soll. „Nur dann funktioniert Politik“, ist Brendle-Behnisch überzeugt: „Sie soll Weichen stellen und Verantwortung übernehmen, aber nicht den Partikularinteressen einzelner Wirtschaftszweige hinterherlaufen.“ </p>
<p> Mit der ÖDP-Petition „Gegen die Rolle rückwärts“ können die Menschen wieder selbst entscheiden. „Wir gehen voran“, so Brendle-Behnisch, „und wir hoffen, dass sich uns möglichst viele Menschen im Land anschließen.“</p>
<p> <a href="https://www.oedp.de/stoppt-die-rolle-rueckwaerts" target="_blank">Weitere Informationen zur Petition finden Sie auf der Webseite.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 15:28:52 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Petition gegen „Rolle rückwärts beim Klimaschutz“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-petition-gegen-rolle-rueckwaerts-beim-klimaschutz</link>
                        <description>Auf ihrem Bundesparteitag kündigt die Naturschutzpartei eine Unterschriftenaktion für konsequente Klimapolitik an und ruft viele Menschen und Organisationen zum Mitmachen auf.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Latte liegt hoch. Das schockt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP- Die Naturschutzpartei) keinesfalls. Denn während und weil die amtierende Bundesregierung in der Klimapolitik weder konsequent agiert und stattdessen lieber Klimaziele aufweicht oder deren Umsetzung verschleppt, starten die Ökodemokraten auf ihrem 65. Bundesparteitag am Wochenende in Bingen eine neue Petition: Sie sammeln Unterschriften gegen die „orientierungslose Klimapolitik“. „Wir setzen ein klares Zeichen“, betont Kirsten Elisabeth Jäkel als stellvertretende Bundesvorsitzende auf dem Konvent am Rhein: „Wir wollen eine Million Menschen hinter uns vereinen, die ihren Unwillen über die verfehlte Politik der Regierung äußern und ihr die Richtung weisen – denn Klimaschutz ist keine Option, sondern Pflicht.“</p>
<p>Den Mut zu ihrer neuen Petition schöpft die ÖDP aus ihrem Erfolg, den sie gemeinsam mit vielen Organisationen zum <a href="https://www.oedp.de/partei/geschichte/erfolge/volksbegehren-artenvielfalt-rettet-die-bienen" target="_blank">Schutz der Bienen</a> errang. Schon einmal sammelte sie dabei 1,7 Millionen Unterschriften für besseren Artenschutz in Bayern und stützte den Artenschutz in Europa. Auch ihre Petition für mehr <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/unterstuetzung-zur-abschaffung-von-tierleid-gesuch" target="_blank">Tierschutz</a> hat binnen Tagen gut 20.000 Unterzeichner gefunden. Das spornt an. „Klimaschutz ist kein nice-to-have“, so Jäkel: „Es geht um unserer Kinder, um Frieden und unser aller Zukunft“. Auch die neue Klimaschutz-Petition will die ÖDP anstoßen, um möglichst viele Mitunterzeichner zu gewinnen. „Vereine, Bürgerinnen und Bürger oder verschiedene Initiativen können sich einreihen und sich gemeinsam mit uns für mehr Klimaschutz engagieren.“ Denn „zusammen können wir die Regierung dazu bringen, endlich echten Klimaschutz umzusetzen“, hofft Jäkel.</p>
<p>Die ÖDP setzt damit deutliche Zeichen. Sie will Politik für die Menschen im Land nicht länger nur auf die lange Bank schieben. Sie will dem Rückwärtskurs der Bundesregierung eine klare Linie gegenüberstellen. Jäkel: „Die ÖDP steht für Verlässlichkeit, Langfristigkeit und Verantwortung.“ Die Politik der Naturschutzpartei „zeigt Haltung statt Ausreden zu suchen“, so Jäkel: „Nur so können wir der Klimakatastrophe begegnen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-121591</guid>
                        <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 13:41:37 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Ruckrede küsst ÖDP-Chef seine Partei wach</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mit-ruckrede-kuesst-oedp-chef-seine-partei-wach</link>
                        <description>„Wir sind nicht wirkungslos“: Brendle-Behnisch schwört Naturschutzpartei auf Erfolgskurs ein.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gäb’s die Bezeichnung einer „Ruckrede“ noch nicht, sie wäre beim 65. Bundesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) zu Recht zum Leben erweckt. Wie weiland Bundespräsident Roman Herzog Deutschland aufpeitschte, versetzten Günther Brendle-Behnisch als Bundeschef der Ökopartei und seine Stellvertreterin Kirsten Elisabeth Jäkel die Delegierten beim Konvent in Bingen in Begeisterung. „Es geht doch!“, verwies der ÖDP-Bundesvorsitzende auf die jüngsten Kommunalerfolge etwa in Elmshorn oder Bad Drieburg, mit denen sich die Partei aus dem Nischendasein verabschieden und zum auch vom politischen Konkurrenten ernst zu nehmenden Rivalen mauserte. „Die Welt braucht uns“, rüttelte der Parteichef den Ehrgeiz der Delegierten auch jenseits der bayerischen Landesgrenzen wach: „Wenn wir zusammenhalten, sind wir nicht wirkungslos. Wir sind meist die ersten und oft die einzigen die Probleme der Menschen erkennen und ansprechen – und wir helfen ihnen mit unseren Lösungen.“</p>
<p>Das erkennen allmählich auch Verbände und Initiativen außerhalb der Partei. Die ÖDP will sie überzeugen, als ihr politischer Arm Erfolg zu erzielen. Die Partei ist sicher, dass sie gebraucht wird. „Es gibt mehr als genug Situationen, in denen es nötig ist, der skrupellosen Ausbeutung von Allgemeingut wie dem frevelhaften Umgang mit der Ressource Wasser die Stirn zu bieten“, so Brendle-Behnisch: „Gemeinsam mit NGOs und Menschen, die ähnlich denken wie wir, kann die ÖDP im Land eine Kraft zur Veränderung sein – packen wir das gemeinsam an, dann  klappt’s“, so der ÖDP-Chef vor den Delegierten des Parteitags in Bingen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 14:47:11 +0200</pubDate>
                        <title>Unterstützung zur Abschaffung von Tierleid gesucht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/unterstuetzung-zur-abschaffung-von-tierleid-gesuch</link>
                        <description>ÖDP-Petition erreicht Etappenziel, braucht aber noch tierliebe Helfer, die bereit sind eine Petition zu stärken.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel sind (fast) geschafft: 30.000 Unterschriften für besseren Tierschutz in Schlachthöfen will die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) mit einer Petition sammeln. Gut <a href="https://www.openpetition.de/petition/statistik/videoueberwachung-in-schlachthoefen#map">20.000</a> sind es inzwischen. „Mit der weiteren Hilfe tierlieber Menschen, die Kühen und Schweinen unsägliches Leid ersparen wollen, können wir es schaffen", ist Prof. Dr. Herbert Einsiedler vom Bundesvorstand der Partei optimistisch und hofft auf weitere Unterstützerinnen sowie Unterstützer der <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/videoueberwachung-in-schlachthoefen-soll-tierleid">Unterschriftenaktion</a>. Sie soll im Bundestag eine Änderung des Tierschutzes erzwingen: „Die Zustände in Schlachthöfen sind immer wieder brutal und grausam, das darf so nicht bleiben", sagt Einsiedler.</p>
<p>Hintergrund ist ein Fall vor einem Gericht im niedersächsischen Vechta. Das verurteilte Tierschützer, die dort in einen Schlachtbetrieb eingedrungen und per Video Beweise dokumentiert hatten. Nicht die eigentlichen Frevler standen vor dem Kadi, sondern Menschen, die das Tierleid anklagten. Für die ÖDP ein Skandal. Sie will dies ändern, indem künftig in allen Schlachtbetrieben offiziell Kameras alle Arbeiten überwachen. Die Partei hofft auf zahlreiche Menschen, die sich der Unterschriftensammlung noch anschließen und so einen Stein ins Rollen bringen, der am Ende der Aktion endlich eine gesetzliche Verbesserung für die geschundenen Tiere bewirkt. „Wir hoffen noch auf viele Menschen, die ihr Herz für die Tiere entdecken, und deren Leid endlich abschaffen helfen", sagt Helmut Kauer als einer der Initiatoren im ÖDP-Bundesvorstand.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:22:02 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP präsentiert bessere Alternative zu Streichung des Pflegegrad 1</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-praesentiert-bessere-alternative-zu-streichun</link>
                        <description>„Pflegegehalt“ könnte Betroffenen und Angehörigen familienfreundliche Hilfe leisten sowie Heime entlasten.

</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesarbeitskreis Gesundheit (BAK Gesundheit) in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) lehnt die in der Unionsfraktion des Bundestages diskutierte Abschaffung des Pflegegrades 1 in der gesetzlichen Pflegeversicherung ab. „Die Lücke in der Pflegeversicherung in Höhe von 2 Milliarden Euro darf keinesfalls auf dem Rücken der Pflegebedürftigen geschlossen werden“, betont Christine Mehlo-Plath als BAK-Vorsitzende: „Die Stufe 1 wurde zu Recht 2017 eingeführt, um geringfügig Pflegebedürftige im Haushalt zu unterstützen und damit länger im häuslichen Umfeld wohnen zu lassen“, begründet sie die Forderung ihrer Parteifreundinnen und -freunde. Denn Plätze in Heimen für die zurzeit rund 900.000 Pflegebedürftige der Stufe 1 „werden nicht nur rarer, sondern für Normalverdiener auch zunehmend unfinanzierbar.“</p>
<p><br /> Wenn die Regierungskoalition tatsächlich die Stufe 1 abschaffe, befürchten die ÖDP-Aktiven, würde sie genau den Eindruck bestätigen, den viele Menschen in Deutschland zurzeit von ihr haben – bei den Schwächsten und Ärmsten zu sparen. „Pflegebedürftigen und deren Angehörigen wäre langfristig am meisten geholfen, wenn endlich das von der ÖDP geforderte Pflegegehalt für pflegende Angehörige eingeführt werden würde. Dies wäre wirklich familienfreundlich und würde helfen, so manchen Heimplatz einzusparen und Einsamkeit im Alter zu verringern“ ist Mehlo-Plath überzeugt. </p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 22:35:17 +0200</pubDate>
                        <title>Bundeskanzler will „einen neuen Aufbruch“: ÖDP zeigt ihm den Weg</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundeskanzler-will-einen-neuen-aufbruch-oedp-zeigt</link>
                        <description>Parteichef Brendle-Behnisch bietet Merz nach dessen Festtagsrede das ÖDP-Programm als Richtungsweiser für Deutschland an. Packen wir den Kanzler doch bei seinen eigenen Sonntagsreden. Friedrich Merz (CDU) forderte in Saarbrücken am Jahrestag der Deutschen Einheit: „Wagen wir einen neuen Aufbruch!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Richtig“, konstatiert <strong>Günther Brendle-Behnisch</strong> als Bundeschef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei). Angesichts des von Merz ebenfalls jüngst großspurig angekündigten „Herbst der Reformen", bietet Brendle-Behnisch dem Regierungschef in Berlin nun Hilfe an. „Da hätten wir in unserem ÖDP-Programm ein paar wichtige Ideen für einen echten Aufbruch in eine neue Zeit zum Thema Klimaschutz und Erhaltung der Artenvielfalt – alles zugesagt als Noch-Nicht-Kanzler, um die Grünen für die Zustimmung zum Sondervermögen ins Boot zu holen. Und zum Thema Infrastruktur wäre endlich eine anständige Finanzausstattung der Länder und Kommunen angesagt, damit sie ihren Aufgaben für das Gemeinwohl und die allgemeine Daseinsvorsorge wieder im vollen Umfang nachkommen könnten. Wenn Sie wirklich die drängenden Probleme Deutschlands und der Menschen im Staat lösen wollen, hat die ÖDP in ihrem Programm genau die nötigen Punkte längst verankert. Greifen Sie zu und lassen Sie uns alle jetzt umsetzen. Denn echte Hilfe für Bürgerinnen und Bürger lösen nicht Milliarden für Rüstung. Damit blockiert die Regierung nur den Etat auf Jahre für bessere Bildung, bezahlbare Wohnungen oder gute Gesundheitsversorgung.“</p>
<p><br /> „Es ist unser Land.“ – Auch richtig, aber was meint Merz damit? „Eine gemeinsame Kraftanstrengung“? Versteht er darunter beispielsweise das Kürzen des Bürgergelds, das den Schwächsten Hilfe bietet; oder die Abschaffung des Pflegegrads 1? Seine Energieministerin will die Förderung der Erneuerbaren kappen. Und vom einstigen CDU-Programm als Garant sozialer Marktwirtschaft ist laut <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/friedrich-merz-cdu-macht-in-der-wirtschaftspolitik-einen-grossen-fehler-kolumne-a-a731f0e2-4879-408b-a2c7-0d565db916e4" target="_blank">Spiegel</a> nur wenig übrig. Ist es das, was er damit meint: „Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten“, schwadroniert Merz. Aber: Der Staat solle „strategischer Investor, Rüstungsunternehmer und Innovationsmotor werden“, kommentiert die Presse. „Da steuert Merz in die falsche Richtung“, glaubt <strong>Brendle-Behnisch</strong>: Es ist gerade der Auftrag des Staates, für das Wohl der Gesamtgesellschaft und also auch des Bürgers zu sorgen. Einen anderen Auftrag hat er – wenigstens von Staats wegen nicht. „Wir Bürger sollen die „gemeinsame Kraftanstrengung“ besorgen, den Profit streichen andere ein. Und dafür will er sich dann feiern lassen? – „Ist das das Kalkül des Kanzlers?“, fragt die ÖDP.</p>
<p><br /> Was jetzt wirklich angepackt gehört, könne der Bundeskanzler im <a href="https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm" target="_blank">ÖDP-Programm</a> en détail nachlesen: Dort finde Merz den Fahrplan in eine gerechte und ökologische Gesellschaft auch ohne zwanghaftes Wachstum der Ökonomie. <strong>Brendle-Behnisch</strong> zitiert den Kanzler noch einmal aus der Presse, als der sagte: „Für Pessimismus und Larmoyanz haben wir keine Zeit.“ Die Menschen, so der ÖDP-Bundeschef, „brauchen keine besserwisserischen Ratschläge. Sie brauchen einen Regierungschef, der den Weg weist. Und unser ÖDP-Parteiprogramm kann die Richtschnur dafür sein.“</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:05:33 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP und Mehrheit der Menschen fordern Tempolimit auf Autobahnen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-und-mehrheit-der-menschen-fordern-tempolimit</link>
                        <description>Laut Studie rettet Geschwindigkeitsregel viele Menschenleben und spart enorme Mengen klimaschädliches Treibhausgas ein.
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei) fordert seit langem ein Tempolimit auf Autobahnen von 120 Stundenkilometern (km/h). Jetzt hat eine Studie von Maike Merz-Peeters an der Ruhr-Universität Bochum eindrucksvoll die positiven Wirkungen einer solchen Geschwindigkeitsregel nachgewiesen.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pro Jahr könnten, laut der wissenschaftlichen Auswertung, 58 Menschenleben gerettet werden, gelte auf Autobahnen ein Tempolimit 120 km/h. Neun Prozent weniger Unfälle mit Leichtverletzten, 26 Prozent weniger mit Schwerverletzten und 35 Prozent tödliche Unfälle weniger wären der positive Effekt einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Gesundheit von 904 Schwerverletzten und 1375 Leichtverletzten könnten demnach jährlich erhalten bleiben.<br /> Ein Tempolimit 120 führte in Deutschland auch zu jährlichen Einsparungen an Unfallkosten von 216 Millionen Euro, so die Untersuchung. Zudem ließen sich laut Umweltbundesamt etwa 11,7 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen.</p>
<p><br /> „Für die ÖDP ist es nicht nur unverständlich, sondern skandalös, dass bei diesen Fakten aus rein ideologischen Gründen die logische Konsequenz zum Schutze von Leben und Gesundheit der Menschen nicht umgesetzt wird“, sagt dazu <strong>Prof. Dr. Herbert Einsiedler</strong> vom Bundesvorstand der Naturschutzpartei: „Die ÖDP fordert die Verantwortlichen im Bundestag auf, sich für Leben und Gesundheit der Menschen einzusetzen und zügig ein Tempolimit einzuführen.“<br /> Eine breite Mehrheit in Deutschland jedenfalls unterstützt diese Maßnahme. So veröffentlichte der ADAC eine Zustimmung von 55 Prozent der Befragten, das Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung zählte gar 63 Prozent. Die ÖDP liegt mit ihrer Forderung nach Tempo 120 auf Autobahnen also genau beim Willen der Menschen im Land.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 18:35:47 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Politik für einen „Wohlstand ohne Wachstumszwang&quot; wissenschaftlich bestätigt - Neue Oxford-Studie zeigt: BIP als Maßstab für Wohlergehen begünstigt soziale Ungleichheit und ökologische Krisen.</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-politik-fuer-einen-wohlstand-ohne-wachstumszw</link>
                        <description>(Würzburg) - Alles bloß Gerede?  Eine neue Studie der Universität Oxford widerlegt jetzt klipp und klar das Geschwafel sogenannter etablierter Politikerinnen und Politiker, wonach „wir uns Umwelt- oder Klimaschutz erst leisten können, wenn die Wirtschaft dafür genug Geld verdient&quot;. Die Wissenschaftler um die Begründerin der sogenannten Doughnut-Theorie, Kate Raworth, beweisen genau das Gegenteil.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen dem Jahr 2000 und heute, so ihre <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-09385-1" target="_blank">Studie</a>, kletterte das weltweit erwirtschaftete Bruttosozialprodukt (BSP) auf mehr als das Doppelte. Davon profitiert haben aber lediglich wenige ohnehin schon Vermögende – Milliarden Menschen auf dem Planeten finden dagegen bis heute keine angemessene Wohnung, sie leiden noch immer unter Hunger und mangelnder ärztlicher Versorgung – und: Auch die Klima- und Umweltkrisen auf der Erde verschärfen sich rapide, trotz oder vielleicht auch gerade wegen des ökonomischen Erfolgs der Bessergestellten.</p>
<p><br /> „Das zeigt die Unfähigkeit der Regierungsverantwortlichen, sich ernsthaft für Umwelt- und Klimaschutz sowie soziale Belange der Menschen einzusetzen", kommentiert <strong>Prof. Dr. Herbert Einsiedler, Mitglied des Bundesvorstands der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)</strong>: „Sie halten Sonntagsreden, denen aber nie konsequentes Handeln folgt. Das führt zur Politikverdrossenheit vieler Menschen und in eine ökonomische und ökologische Katastrophe."</p>
<p><br /> Die Wissenschaftler aus Oxford betonen, dass sechs von neun planetaren Grenzen bereits 2022 überschritten waren. Diesen Trend umzukehren, erfordere mindestens eine Verdoppelung der Gegenmaßnahmen. Ihre Studie, die erstmals mit jährlichen Daten den Zusammenhang zwischen ökonomischem Erfolg, sozialer Ungleichheit und ökologischer Fehlentwicklung im Überblick berechnet und aufzeigt, verdeutlicht, dass wohlhabende Länder den größten Teil der ökologischen Überschreitungen verursachen. Hingegen tragen ärmere Länder die Hauptlast der Negativfolgen. Die Wissenschaftler um Kate Raworth sind sich daher sicher: Das Bruttosozialprodukt als Maßstab des Wohlstandsgrads einer Volkswirtschaft hat ausgedient.</p>
<p><br />  „Das Ergebnis bestätigt die ÖDP-Parteilinie", bekräftigt Einsiedler: „Die ÖDP fordert schon lange ein Wirtschaftssystem für „Wohlstand ohne Wachstumszwang“. Dies bedarf effizienterer Messkriterien für den Wohlstand einer Gesellschaft. Die Orientierung am Gemeinwohl muss für die Politik in den Mittelpunkt rücken.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-121374</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 14:50:47 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Deutschlandticket statt Dienstwagenprivileg</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-deutschlandticket-statt-dienstwagenprivileg</link>
                        <description>Klima schützen statt klimaschädlicher Subventionen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) - Die geplante Preiserhöhung des Deutschlandtickets zeigt nach Meinung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) überdeutlich die Fehlsteuerung der Verkehrspolitik der Regierung Merz auf. Während die Förderung des klimafreundlichen Deutschlandtickets bei 1,5 Mrd. € verbleibt, subventioniert der Bund die Autoindustrie und Besserverdienende über das Dienstwagenprivileg mit ca. 5,5 Mrd. € jährlich.</p>
<p>Der Bund hätte die Möglichkeit gehabt, durch eine Umwidmung von klimaschädlichen Subventionen zu klimafreundlichen Subventionen den Preis des D-Tickets stabil zu halten. Stattdessen hält er am klimaschädlichen Dienstwagenprivileg und der Erhöhung der Pendlerpauschale fest. Das Nachsehen haben die Nutzer des ÖPNV. Dies stelle nach Meinung der ÖDP auch eine soziale Schieflage dar. Das Dienstwagenprivileg komme gerade dem besserverdienenden Teil der Menschen zugute. Die Menschen mit geringerem Einkommen würden als ÖPNV-Nutzer jetzt in 2026 um 60 € pro Jahr zusätzlich belastet. Für Dienstwagenfahrer vielleicht ein geringer Betrag, für Menschen, die jeden Euro umdrehen müssen, eine deutliche Belastung.</p>
<p>Insgesamt sind im Bundeshaushalt über 10 Milliarden € klimaschädliche Subventionen enthalten, wie das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft vorrechnete. Diese müssten nach Meinung der ÖDP in klimafreundliche Maßnahmen umgewidmet werden. Hierzu zähle auch die Beibehaltung des Preises für das Deutschlandticket.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 15:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP unterstützt die Klima-Demo am 20. September 2025: KLIMASCHUTZ STATT GASKRAFTWERKEN</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-unterstuetzt-die-klima-demo-am-20-september</link>
                        <description>Demonstration von fridays for future geht in die richtige Richtung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) - Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei) ruft zur Teilnahme an der Klimademonstration am 20. September 2025 auf. Klimaschutz müsse nach Auffassung der Partei wieder einen angemessenen Stellenwert in der deutschen Politik bekommen. Die ÖDP wende sich ebenso wie die Demonstrierenden gegen den destruktiven Kurs der Wirtschaftsministerin Reiche, die der Energiewende und dem Klimaschutz mit ihrer Politik schweren Schaden zufüge.</p>
<p>Die Klimakrise und ihre Folgen zerstörten weltweit Existenzen von Menschen, ja ganzer Staaten. Dennoch heize die Bundesregierung diese weiter an, statt beherzt gegenzusteuern. Neue Gasbohrungen in der Nordsee, neue Gaskraftwerke, neue fossile Abhängigkeiten; diese Maßnahmen der Merz-Regierung gingen in die völlig falsche Richtung.</p>
<p>Unter dem Motto #ExitGasEnterFuture protestiert am Samstag fridays for future mit einer Klimademo gegen diese Politik.  Die Demonstrationsteilnehmer werden sich für einen sofortigen Stopp aller neuen Erdgasprojekte aussprechen. Sie fordern einen echten Gasausstieg und einen radikalen Umbau der Energieversorgung. Dieser müsse sozial gerecht gestaltet werden. Erdgas stelle kein harmloser Übergang, sondern einen extrem klimaschädlichen Brandbeschleuniger dar.</p>
<p>Die ÖDP unterstützt diese Forderung von fridays for future. Die Partei macht deutlich: Wer jetzt noch in fossile Infrastruktur investiere, setze unsere Zukunft aufs Spiel!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 18:14:28 +0200</pubDate>
                        <title>Europa hat Nachholbedarf beim Schutz vor Waldbränden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/europa-hat-nachholbedarf-beim-schutz-vor-waldbraen</link>
                        <description>EU-Abgeordnete der ÖDP äußert sich zu der Plenardebatte zu Waldbränden und Wiederaufforstung. Manuela Ripa: „Aufgabe für Generationen.“
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Europas Wälder brannten im zurückliegenden Sommer wie bislang noch nie: Über 10.000 Quadratkilometer (eine Fläche, so groß wie etwa 1,4 Millionen Fußballfelder) verkohlten vornehmlich im Süden des Kontinents, der Schaden beziffert sich auf viele Millionen Euro. Menschen verloren Hab und Gut - einige ihr Leben. Tiere und Pflanzen verbrannten, ganze Habitate sind vernichtet. Auch in Deutschland vernichteten Feuer zehnmal mehr Fläche als üblich – und die EU-Kommission steht diesen Katastrophen eher hilflos gegenüber. Der Rechnungshof der Gemeinschaft kritisiert: „Die Kommission hatte keinen vollständigen Überblick über die Gesamthöhe der EU-Mittel, die für Maßnahmen im Zusammenhang mit Waldbränden ausgegeben wurden“</p>
<p>Im EU-Parlament debattierten daher die Abgeordneten in dieser Woche wie die Wälder wieder aufgeforstet und in Zukunft geschützt werden können. Eine wichtige und schwierige Aufgabe. Nach einem Bericht der UN-Entwicklungsorganisation UNEP werden Brände bis 2030 um 14 Prozent und bis 2050 – angefacht vom Klimawandel – um 30 Prozent zunehmen. „Der von Forstexperten geplante Waldumbau aber dauert“, betont die EU-Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei), Manuela Ripa: „Bei Buchen rechnen Waldexperten mit 90 Jahren. Wir reden also von einer Generationenaufgabe, bei der die Politik heute die Weichen für morgen korrekt stellen muss.“</p>
<p>Für Ripa ist klar: „Der Klimawandel verstärkt Hitzewellen, doch die Ursachen für die verheerenden Brände liegen tiefer. Jahrzehntelang verlassene und vernachlässigte Landflächen, eine problematische Forst- und Umweltpolitik sowie fehlende Vorsorge haben Brände in vielen Regionen überhaupt erst so gefährlich gemacht.“ Die Mitgliedsstaaten weiten ihre Maßnahmen zum Schutz vor Waldbränden zwar immer weiter aus. Der EU-Rechnungshof bemängelt aber, dass Entscheidungen oft übereilt getroffen und schlecht koordiniert sind.  Auch die „langfristige Nachhaltigkeit wurde nicht konsequent sichergestellt, und die Überwachung gab nur wenig Aufschluss über die Ergebnisse“, kritisiert der Rechnungshof. „Die Aufforstung aber muss geplant und langfristig betrieben und die Überwachung gewährleistet sein“, so Ripa: „Dazu zählt auch, dass wir den Schutz der Böden in Europa gewährleisten.“</p>
<p>Die begleitende Forschung ist laut EU-Rechnungshofbericht ebenfalls nicht frei von Kritik. „Die in der Stichprobe enthaltenen Forschungs- oder Demonstrationsprojekte waren erfolglos, verzögerten sich oder wurden nicht ausgeweitet“, schreiben die Gutachter und liefern den Parlamentariern damit Argumente, den Waldbrandschutz in Europa nachzubessern. „Aufforstung allein reicht nicht“, betont Ripa dazu, „es muss nachhaltig betrieben werden. Wälder müssen wieder mehr heterogene Ökosysteme werden“. Sie betont: „Zwar gibt es mit der EU Forest Strategy 2030 bereits einen strategischen Rahmen der Kommission für den Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder, doch jetzt braucht es auch ein Gesetz, um europaweit verlässliche Daten zu sammeln, Risiken frühzeitig zu erkennen und präventiv handeln zu können.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 09:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP warnt: Mercosur-Abkommen ist ein Angriff auf Klima, Bauern und Demokratie</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-warnt-mercosur-abkommen-ist-ein-angriff-auf-k</link>
                        <description>Naturschutzpartei kritisiert EU für „juristischen Kniff“: „Schlag ins Gesicht der Demokratie.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat die Verhandlungen zum Mercosur-Freihandelsabkommen abgeschlossen. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ist das ein fatales Signal. „Das Mercosur-Abkommen ist ein Brandbeschleuniger für Entwaldung, soziale Ungerechtigkeit und Demokratieabbau“, warnt daher Helmut Kauer als 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP: „Es nützt Konzernen – und schadet Klima, Bauern und Verbraucherinnen.“</p>
<p>Kritiker befürchten massive ökologische Folgen. Die Abholzung des Amazonas würde weiter beschleunigt, Monokulturen und Pestizideinsatz nähmen zu. Die angeblichen Nachhaltigkeitsklauseln der EU-Kommission seien nichts weiter als Symbolpolitik ohne Durchsetzungskraft. Schutzklauseln für landwirtschaftliche Produkte, die laut Meldungen ins Gesetz geschrieben werden sollen, wertet die ÖDP als „unzureichend“. Kauer vermutet, sie werden „sicher nur die Großen, nicht aber die Bio- und Familienbetriebe schützen“.</p>
<p>Auch die Landwirtschaft in Europa gerät unter Druck. Billigimporte von Fleisch und Soja aus Südamerika bedrohen bäuerliche Familienbetriebe, die unter deutlich strengeren Tierwohl- und Umweltstandards arbeiten. Frankreich, Österreich und Polen haben deshalb bereits klar Stellung gegen das Abkommen bezogen. Besonders empörend ist für die ÖDP das geplante Verfahren: Mit einem juristischen Kniff will die EU-Kommission den Handelsteil als „EU-only“-Abkommen durchsetzen – und damit die nationalen Parlamente umgehen. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der Demokratie“, so Kauer.</p>
<p>Am Ende profitieren vor allem internationale Großkonzerne aus der Auto-, Chemie- und Agrarindustrie. Verlierer sind Kleinbauern, indigene Gemeinschaften und die Bürgerinnen und Bürger auf beiden Kontinenten. Schon ÖDP-Politiker wie Professor Dr. Klaus Buchner und die Europaabgeordnete Manuela Ripa haben das Abkommen als Paradebeispiel für fehlgeleitete Globalisierungspolitik kritisiert. Kauer fordert einen klaren Kurswechsel: „Wir brauchen keine Handelsdeals aus den 90er-Jahren, sondern moderne Partnerschaften, die Klima und Menschenrechte schützen. Dieses Abkommen muss gestoppt werden – sofort.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 20:03:27 +0200</pubDate>
                        <title>Umwelt- und Sozialpolitik dürfen nie Gegensätze sein</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/umwelt-und-sozialpolitik-duerfen-nie-gegensaetze-s</link>
                        <description>ÖDP-Chef kritisiert Merz‘ Politik: Sie schürt Unfrieden in der Gesellschaft und gefährdet Demokratie.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Populistischer geht’s kaum: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/merz-fordert-einsparungen-sozialsystem-100.html" target="_blank">"Wir können uns dieses System nicht mehr leisten"</a>, skandiert Kanzler Merz vor der CDU und kündigt tiefgreifende Einschnitte bei Bürgergeld und mehr Arbeit für und durch Rentnerinnen und Rentner an. Dabei kann die Regierung aus dem Vollen schöpfen. Sie hat mit dem 500-Milliarden-Paket noch vor Amtsantritt ihre Kassen gefüllt. „Sozialabbau geht gar nicht“, kontert daher Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Niemand darf Umweltschutz und Sozialpolitik nach Kassenlage gegeneinander ausspielen.“ Anlässlich des Antikriegstags (1. September) erinnert der ÖDP-Chef nach Abschluss eines Klausurwochenendes seiner Partei in Würzburg, wo gleichzeitig auch die Fraktionsspitzen der Koalition tagten, dass auch die „zurzeit im Trend liegende Aufrüstung der Bundeswehr nicht zu Lasten des sozialen Ausgleichs und Zusammenhalts der Menschen im Land gehen darf“. Brendle-Behnisch: „Diese Entweder-Oder-Politik des Bundeskanzlers mit Schwarz-Rot ist grundfalsch. Sie demontiert unser Sozialwesen und gefährdet damit unsere demokratische Ordnung.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 15:48:26 +0200</pubDate>
                        <title>Kandidat Olaf Kipp sprüht vor Ideen für Elmshorn</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kandidat-olaf-kipp-sprueht-vor-ideen-fuer-elmshorn</link>
                        <description>Transparenz aller Entscheidungen als Wahlversprechen des ÖDP-Kandidaten an alle Menschen in Elmshorn.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Traditions- und stilgerecht lud Olaf Kipp zum Oberbürgermeister-Wahlkampf auf einem Frachtschiff: Im Laderaum der „Klostersande“ präsentierte der OB-Kandidat der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) sein Programm im Wettstreit um den Sessel des Oberbürgermeisters der 51.000-Einwohnerstadt. Das passt genau zum Motto des ÖDP-Bewerbers: Offenheit ist Kipp wichtig, Mauschelei in Hinterzimmern lehnt er ab. Vor Verbandsvertretern sowie Bürgerinnen und Bürgern von Elmshorn stellte Kipp deshalb im zur Eventbühne umgestalteten Frachtraum des Kahns im Hafen sein Programm öffentlich vor: „Es ist Zeit für Neues – Durchschnitt hatte Elmshorn lange genug“, lautet das Moto des OB-Kandidaten. „Elmshorn braucht Ideen und Mut“, so Kipp: „Beides habe ich reichlich.“ Er will Veränderung anstoßen, Kultur fördern, Familien unterstützen, Integration ermöglichen oder Wohnen bezahlbar gestalten. Mehr zum Programm finden Interessierte hier.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 15:42:16 +0200</pubDate>
                        <title>Olaf Kipps Ideen für Elmshorn: „Wer sich engagiert, soll davon profitieren.“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/olaf-kipps-ideen-fuer-elmshorn-wer-sich-engagiert</link>
                        <description>OB-Kandidat der ÖDP präsentiert seine Pläne für „lütje Hamburg“ mit Unterstützung der Parteispitze.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unterstützung für Olaf Kipp: Mit dem „Demokratie-Bauwagen“ der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) kam extra deren Bundeschef Günther Brendle-Behnisch aus dem fränkischen Ansbach nach Elmshorn, um seinen Parteifreund Olaf Kipp im Wahlkampf ums Amt des Oberbürgermeisters der Stadt am 28. September zu unterstützen. Der Bauwagen parkte als Blickfang in der Fußgängerzone von „lütje Hamburg“ – davor lockte der Parteichef unterstützt von André Bujok (ÖDP Hamburg) mit Gitarren-Musik und Liedern die Passantinnen und Passanten an. Kipp informierte über seine Pläne für die Zukunft der Stadt Elmshorn: Als „einer von euch“ will sich der OB-Kandidat der ÖDP als Stadtoberhaupt für die Menschen in Elmshorn um bezahlbares Wohnen, guten Nahverkehr und die Entlastung von Eltern kümmern. Schwerpunkt seiner Politik im Rathaus soll vor allem Transparenz aller Entscheidungen und der erklärte Wille Kipps sein, die Bürgerinnen und Bürger an der Rathauspolitik teilhaben zu lassen. Mit einer „Elmo-Card“ will er ein Instrument schaffen, das Engagement für die Gemeinschaft belohnt. „Wer mithilft, Elmshorn noch lebenswerter zu gestalten, soll davon profitieren“, erläutert Kipp seinen Plan: „Wer hilft, unsere Stadt voranzubringen, hat dann etwas davon.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Europaabgeordnete Ripa (ÖDP): Nicht von Trumps Drohungen einschüchtern lassen!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/europaabgeordnete-ripa-oedp-nicht-von-trumps-drohu</link>
                        <description>US-Präsident Donald Trump droht der Europäischen Union erneut mit Strafzöllen - diesmal wegen der europäischen Digitalgesetze DSA und DMA. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel/Saarbrücken. Dazu kommentiert die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP), Mitglied im Kulturausschuss des Europaparlaments:</p>
<p>„Die Drohung von Präsident Trump, neue Strafzölle gegen die EU zu verhängen, sollte uns nicht einschüchtern. Die europäischen Digitalgesetze Digital Services Act (DSA) und Digital Markets Act (DMA) dienen dazu, Europas digitale Souveränität, faire Wettbewerbsbedingungen und unsere Grundrechte online zu schützen. Die Gesetze sind kein Handelshemmnis, sondern nötig, um unsere Werte im digitalen Raum zu wahren – Schutz vor Desinformation, Datenschutz und faire Marktbedingungen.</p>
<p>Sehr große Plattformen und Suchmaschinen unterliegen dabei besonderen Pflichten - völlig unabhängig davon, aus welchem Land sie kommen. Die Haltung der EU dazu darf sich nicht ändern, schon gar nicht aufgrund von Drohungen durch den US-Präsidenten, der hier rein die Interessen der großen Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley im Blick hat.</p>
<p>Während meiner Gespräche in den USA, die ich im Mai 2025 als Mitglied einer Delegation des Kulturausschusses geführt habe, habe ich von verschiedenen Interessenvertretern - etwa der Gewerkschaft der Schauspieler, den Vertretern der Drehbuchautoren, aber auch der Musikindustrie - gehört, dass sie unsere Digitalgesetze sehr begrüßen und als vorbildlich ansehen. Unsere Regulierung setzt Maßstäbe, die auch dort zunehmend Anerkennung finden.</p>
<p>Europa darf sich nicht von Drohungen beirren lassen. Die digitale Zukunft Europas wird nicht durch Handelsdruck, sondern durch klare, faire Regeln gestaltet. Wir stehen zu unseren demokratischen Prinzipien und dürfen uns nicht erpressen lassen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 11:29:25 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP beweist Weitsicht und Beharrlichkeit in der Politik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-beweist-weitsicht-und-beharrlichkeit-in-der-politik</link>
                        <description>„Antibiotikaeinsatz eindämmen: Resistenzen gefährden Menschen und bedrohen die Weltwirtschaft.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind zwar fünf Jahre alt, schocken aber auch heute noch: 2019 starben in Deutschland über <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/antibiotika-resistenz-krankheiten-tote-bakterien-100.html">„45.000 Menschen im Zusammenhang mit antibiotikaresistenten Infektionen“</a>. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ist diese aktuelle Horror-News der Tagesschau ein weiterer Beleg ihrer weitsichtigen Politik für die Menschen im Land. „Unser damaliger Europaabgeordneter hat schon vor zehn Jahren das <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-buchner-oedp-zu-antibiotika-einsatz-in-der-t">Problem des viel zu exzessiven Antibiotika-Gebrauc</a>hs“ vor allem in Ställen angesprochen, unterstreicht Helmut Kauer als 2. stellvertretender Bundesvorstand der Partei – nur blieben ausreichende Reaktionen der in Parlamenten vertretenen Parteien auf die ÖDP-Warnung aus.</p>
<p>Die Gefahr steigt derweil weiter: Zahlen der EU und der WHO machen die Dimension des Gesundheitsproblems mehr als deutlich. „Eine weitere Zunahme antimikrobieller Resistenzen würde weltweit zu schätzungsweise 10 Millionen Todesfällen pro Jahr und zu einem Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsprodukts um 2 bis 3,5 Prozent führen. Bis zum Jahr 2050 könnte die Weltwirtschaft dadurch bis zu 100 Billionen US-Dollar verlieren.“, <a href="https://health.ec.europa.eu/antimicrobial-resistance/eu-action-antimicrobial-resistance_de">heißt es dort</a>.</p>
<p>Vor allem die Massentierhaltung in der Landwirtschaft bleibt – neben dem Antibiotikaeinsatz in Kliniken – eine wesentliche Ursache der verbreiteten Resistenzen, die im Ernstfall die Genesung erkrankten Patienten be- und im schlimmsten Fall verhindern. Denn selbst Reserve-Antibiotika helfen zunehmend nicht mehr.</p>
<p>Die Bundesregierung hat zwar im Rahmen ihrer <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/antibiotika-resistenzen/dart-2030.html">Antibiotikaresistenzstrategie 2030</a> schon vor zehn Jahren einen <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/groehe-legt-10-punkte-plan-zur-bekaempfung-resistenter-keime-vor-46a51589-e55e-4632-97ba-ed3308010f5e">10-Punkte-Plan</a> als Leitlinie zum Gegensteuern publiziert. Die ÖDP packt dagegen die Ursachen des Übels an. Sie will den Einsatz der Medizin in der Tierhaltung reduzieren und so die Quelle für die Resistenzbildung austrocknen. „Auch wenn EU oder WHO vorwiegend die ökomischen Einbußen der Weltwirtschaft befürchten, bleibt doch das menschliche Drama und Leid durch solche Krankheitsverläufe im Fokus“, betont ÖDP-Mann Kauer und legt damit den Finger in eine für die Naturschutzpartei in der politischen Auseinandersetzung mindestens ebenso wichtige Wunde: „Nicht der Profit darf unser Handeln vorwiegend leiten, Politik muss mehr an die Menschen denken.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 16:24:28 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-kritisiert-reiches-energie-plaene</link>
                        <description>Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) kündigt massiven Widerstand gegen die rückwärts-gewandte Politik der neuen Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CSU) an.</p>
<p>Ausgerechnet die Wirtschaftsministerin denkt über ein Aus der Förderung privater Solaranlagen nach. „Folgt jetzt der Reiche-Kollaps nach dem bekannten Altmaier Knick, der die deutsche Solarindustrie von ihrem weltweiten Spitzenplatz vertrieb“, fragt die ÖDP. Für die Partei stellen diese Überlegungen eine drastische Gefährdung für die deutsche Solarwirtschaft dar. Förderung der Wirtschaft scheint für die CDU-Ministerin nur gut zu sein, wenn diese bestimmte Industrien beglückt, die ins konservative Weltbild passen. Dies ist insbesondere bei der fossilen Wirtschaft, der Fall. „Zukunftsindustrien scheinen für Reiche nicht förderfähig zu sein“, kommentiert das Bundesvorstandsmitglied der ÖDP, Prof. Dr. Herbert Einsiedler.</p>
<p>Er erinnert an den Altmaier-Knick, benannt nach Ex-CDU-Minister. Dessen Politik katapultierte die deutsche Solarindustrie von ihrem weltweiten Spitzenplatz – direkt ins Aus. „Ein schwerer Schaden für die deutsche Wirtschaft“, so Einsiedler. Altmaier hatte die Förderung Erneuerbarer Energien für den Solarstrom zusammengestrichen. Das Ergebnis war der Verlust der deutschen Spitzenposition am Markt. Die übernahm China. Der Solar-Ausbau stürzte von 8.000 Megawatt auf unter 2.000. Firmenpleiten in Deutschland folgten – „und der Verlust von 80.000 Arbeitsplätzen“, erinnert ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch.</p>
<p>„Wirtschaftsministerin“ Reiche eifert offensichtlich Altmaier nach: Deutsche Zukunftstechnologien und die Energiewende ausbremsen, zugunsten der fossilen Industrie der Vergangenheit – egal, was das für die Wirtschaft bedeutet. „Dagegen hilft nur Widerstand“, ist die ÖDP sich einig.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 10:08:39 +0200</pubDate>
                        <title>Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-skandal-scheint-gross-genug-es-geht-immer-noc</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gigantismus war im Braunkohle-Tagebau schon immer Tageslosung: Die dicksten Bagger buddeln wüste Löcher in die Landschaft. Im nordrhein-westfälischen Garzweiler paart sich solch riesige Umweltzerstörung künftig mit ebensolcher Dummdreistigkeit und heraus kommt ein waschechter und gesundheitsgefährdender Umweltfrevel. <a href="https://der-lokalbote.de/neues-aus-der-region/news-region/ewigkeitschemikalien-werden-in-braunkohle-grube-gepumpt?tx_news_pi1%5BcurrentPage%5D=14&cHash=2730f10492b239be78197e8952796c44" target="_blank">Mit giftigen Ewigkeitschemikalien belastetes Flusswasser soll von Dormagen über 45 Kilometer in die ehemalige Grube gepumpt</a> werden, um aus Kohlelöchern blühende Erholungslandschaften zu basteln. „Der Hambachsee hat keinen wirklichen Abfluss“, kommentiert Prof. Dr. Herbert Einsiedler als Bundesvorstandsmitglied der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dieses Mammutprojekt von RWE: „Darin reichern sich die PFAS an. Das gefährdet die Natur und alle Menschen, die dort leben oder sich erholen wollen – ein Skandal!“</p>
<p><br /> Das Gift stammt aus den Chemiewerken am Rhein. Laut einer <a href="https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/meeresschutz/pfas-umweltproblem-mit-ewigkeitswert" target="_blank">Greenpeace-Probe</a> ist das Wasser mit verseucht. Energie-Riese RWE hält das „Renaturierungsprojekt“ laut eigener <a href="https://www.rwe.com/forschung-und-entwicklung/projektvorhaben/rheinwassertransportleitung/" target="_blank">Website</a> dennoch und wider besseres Wissen für „unverzichtbar“ und deutet das Gefahrprojekt in „Naturschutz“ um. Die ÖDP kritisiert jedoch schon die Einleitung des Gifts im Chemiepark Leverkusen und fordert eine „Überarbeitung des Konzepts der Flutung der Tagebaugrube unter Berücksichtigung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf die Wasserführung des Rheins“ sowie eine „Vor-Klärung und Reinigung des Flusswassers vor Einleitung in die Rohre nach Garzweiler“. Einsiedler erinnert daran, dass ein Chemieunfall 2021 Tote und Umweltschäden verursacht habe: „Es ist unerträglich, dass hochgefährliche Stoffe weiterhin in den Fluss gelangen.“</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 16:23:04 +0200</pubDate>
                        <title>Tierschutz ist für Bauernminister Rainer „überflüssig“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/tierschutz-ist-fuer-bauernminister-rainer-ueberflu</link>
                        <description>CSU-Metzger mimt den Zampano und entlässt Tierschutzbeauftragte Ariane Kari</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Politik in schlimmster Trump Manier: Bundes-Bauernminister Alois Rainer ist im Stall der Chef. Das beweist der Metzger eindrücklich. Weil der Christsoziale Tierschutz und das Amt einer dafür verantwortlichen Beauftragten in der Regierung für „überflüssig und falsch“ hält, wirft unter seiner Ägide die Bundes-Tierschutzbeauftragte Ariane Kari das Handtuch. Tierschutz ade. Ober sticht Unter. Macht gewinnt – nur: Die Tiere müssen dies Zampano-Gehabe ausbaden.</p>
<p>Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ist eine solche Amtsführung „unsäglich“. ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch kontert Rainers selbstherrliches Handeln: „Die Aufgaben der Tierschutzbeauftragten sind wichtig. Sie zu streichen, nützt niemand – am wenigsten den Tieren.“<br /> <br /> Die Naturschutzpartei hatte sich noch vor Wochen für Kari stark gemacht. Nun tritt ein, was die Partei befürchtet hatte: Der CSU-Minister opfert den Tierschutz und das Amt den Profitinteressen der Agrarlobby – darunter leiden die Tiere. „Bleibt nur noch zu hoffen, dass diese Entscheidung der jetzigen Regierung ordentlich auf die Füße fällt“, kommentiert Brendle-Behnisch, „und die Menschen sich bei der nächsten Wahl daran erinnern – und entsprechend wählen.“ </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 09:01:05 +0200</pubDate>
                        <title>Bahn-Sanierung fatal: „Einzelwagenverkehr nicht abschaffen“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bahn-sanierung-fatal-einzelwagenverkehr-nicht-absc</link>
                        <description>ÖDP gegen „Schnapsidee“ der Deutschen Bahn: Sparprogramm auf Kosten von Umwelt- und Klimaschutz

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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre ein Mehrfach-Debakel: Laut Medienberichten befürchtet die Eisenbahnergewerkschaft EVG, dass die Bahntochter DB-Cargo ihren europaweiten „Einzelwagenverkehr“ kippt. Mit dem Verlust dieses Lieferdienstes gingen aber nicht nur Tausende Arbeitsplätze verloren. Noch schlimmer wiegt, dass unter der Entscheidung des Bahnmanagements die Umwelt und das Klima leiden, weil statt der Güterwaggons täglich zusätzliche 32.000 Lastwagen über unsere Straßen rollen. Laut DB-Eigenlob blasen die „1,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr“ in die Luft. Prof. Dr. Herbert Einsiedler vom Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) spricht vom „Schlag gegen das CO2-Reduktionsziel Deutschlands“.  </p>
<p><br /> „Natürlich muss die Bahn Verluste möglichst vermeiden“, erkennt Einsiedler an. Trotzdem setzt die Schnapsidee an der falschen Stelle an, ist sich der Ökonom sicher: „Die Bahn AG ist zu 100 Prozent im Besitz der Bundesrepublik Deutschland und die Bundesregierung hat als Eigentümerin die Verpflichtung, das Gemeinwohl zu berücksichtigen. Der Artikel 14 des Grundgesetzes sagt klar: Eigentum verpflichtet.“ Deshalb spricht sich die ÖDP klar für den Erhalt des DB-Einzelwagenverkehrs aus. Er ist eindeutig umweltfreundlicher und emissionsärmer als der Gütertransport im Lastwagen über die Straßen.<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 20:29:28 +0200</pubDate>
                        <title>EU im Würgegriff des US-Potentaten Trump</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-im-wuergegriff-des-us-potentaten-trump</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Einknicken der EU-Kommission als „Bankrotterklärung für konsequenten Klimaschutz“.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat unseren Planeten verraten.“ Drastisch urteilt Prof. Dr. Herbert Einsiedler als Vorstandsmitglied der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) über den jüngsten „Deal“ zur Begrenzung der drohenden US-Zölle, mit dem die Trump-Administration der EU-Kommissionspräsidenten eine Vereinbarung zu Lasten von Verbrauchern und Wirtschaft abgenötigt hat. Diese „Einigung“ macht ökonomisch keinen Sinn, befürchten <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/us-zoelle-experten-rechnen-mit-milliarden-schaden-fuer-deutschland/100144426.html" target="_blank">Wirtschaftsexperten</a> und rechnen mit Schäden in Milliardenhöhe. Mit der Verhandlung torpedierte die EU-Chefin zudem – und schlimmer noch! – ihren eigenen Green Deal, um sich die Gunst des Rambos im Weißen Haus mit einem mehr als wackligen Versprechen zu sichern: Die Staaten des alten Kontinents müssen innerhalb von drei Jahren für 750 Milliarden Dollar fossile Brennstoffe – und damit klimaschädliche CO2-Schleudern - aus der Neuen Welt kaufen. Heißt konkret: Klimaschutz ade! „Wir brauchen schnellstens 100 Prozent erneuerbare Energie“, fordert stattdessen ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Helmut Kauer: „Das schützt nicht nur das Klima, sondern uns auch vor solchen Erpressungen durch das Ausland.“</p>
<p>Der ÖDP-Bundesvorsitzende Günther Brendle-Behnisch spricht vom Kotau von der Leyens vor dem Möchtegern US-Potentaten Trump: „Das war ein Offenbarungseid.“ Einsiedler ergänzt: „Damit wird die Energiewende sabotiert und dem Green Deal der Todesstoß versetzt.“ Selbst wenn, <a href="https://www.politico.eu/article/eu-trade-war-donald-trump-us-oil-gas-energy/" target="_blank">was einige Medien und EU-Politiker in Brüssel munkeln</a>, dieser Energiezukauf der Europäer in Trumpland „unrealistisch“ ist, bleibt das bloße Abnicken zur Erpressung des US-Präsidenten ungeheuerlich. Für Brendle-Behnisch ein „Kniefall vor der Macht“. Besser wäre es, empfiehlt der ÖDP-Chef und selbst ehemaliger Unternehmer, „sich auf andere Märkte zu konzentrieren und sich möglichst schnell aus diesem Würgegriff zu befreien.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 16:23:48 +0200</pubDate>
                        <title>Naturzerstörung entzieht Menschen die Lebensgrundlage</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/naturzerstoerung-entzieht-menschen-die-lebensgrund</link>
                        <description>ÖDP zum Welttag des Naturschutzes: Gesunde Umwelt ist Basis jeder stabilen Gesellschaft, deshalb fordert die Partei die „Rechte der Natur“ im Grundgesetz zu verankern.
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine gesunde Umwelt sichert das Wohlergehen der derzeit lebenden Menschen sowie zukünftiger Generationen“, betont zum Welttag des Naturschutzes (28. Juli) Prof. Dr. Herbert Einsiedler als Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Deshalb ist Natur und ihr Schutz für die ÖDP kein „Nice-to-have“. Die ÖDP setzt darauf, die „Rechte der Natur“ im Grundgesetz zu verankern. „Das wird zu einem Mind-shift führen“, betont Kirsten Elisabeth Jäkel als 1. stellvertretende Bundesvorsitzende: „Nur so schützen wir bedrohte Ökosysteme.“</p>
<p><br /> Einsiedler: „Naturschutz ist Menschenschutz.“ Deshalb steht beides unverrückbar oben auf der Prioritätenliste der Partei: „Hierzu zählt auch der Erhalt der natürlichen Ressourcen“, so Einsiedler. Denn wer Raubbau an der Natur betreibt, zerstört Mittel- und langfristig die menschliche Lebensgrundlage. Davon sind die ÖDP und ihre Mitglieder überzeugt. Daran richten sie ihre Politik aus. Sie will die Trennung von Menschen und Natur beenden: „Wir sind Teile der Natur“, sind die Parteimitglieder überzeugt. „Es wird daher Zeit, dass wir unseren verengten Blick auf Natur als Objekt weiten und Tiere, Pflanzen und Ökosysteme als eigenständige Subjekte anerkennen“, begründet Jäkel.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 09:08:24 +0200</pubDate>
                        <title>UN-Gericht: Natur- und Klimaschutz sind Menschenrecht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/un-gericht-natur-und-klimaschutz-sind-menschenrech</link>
                        <description>ÖDP begrüßt IGH-Urteil und hofft auf Einsicht und konsequente Umkehr, damit die Erde lebenswert bleibt.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es war die – positive - Eilmeldung des Tages (23. Juli 2025): Der Internationale Gerichtshof erklärte „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt zum Menschenrecht“: Den Planeten nicht vor dem Klimawandel zu schützen, könne einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellen, urteilte das <a href="https://www.icj-cij.org/sites/default/files/case-related/187/187-20250723-sum-01-00-en.pdf" target="_blank">Gericht der Vereinten Nationen in Den Haag</a>. „Zurecht“, kommentiert dies Helmut Kauer als 2. Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Diese Entscheidung war überfällig und setzt die Prioritäten für uns alle, aber speziell für die Politik, neu: Wir sind als Menschheit aufgefordert unseren Planeten lebenswert an die nachfolgenden Generationen zu vererben.“ Für das ÖDP-Bundesvorstandsmitglied ist wichtig, dass damit bereits das zweite Gerichtsurteil vorliegt, das „die deutschen Regierungen zum Handeln verpflichtet“. Kauer: „Wir erwarten von einem Kanzler Merz, dessen Partei sich schon vom Namen her der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet hat, dies endlich in Politik umzusetzen.“</p>
<p><br /> Kurz vor dem diesjährigen globalen <a href="https://www.welthungerhilfe.de/informieren/themen/klimawandel/earth-overshoot-day-welthungerhilfe" target="_blank">Erdüberlastungstag </a>(25. Juli 2025) unterstreicht der IGH-Spruch die Dringlichkeit zur Umkehr. <a href="https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/ab-sofort-auf-pump-erdueberlastungstag-immer-frueher/" target="_blank">„Wir leben auf Pump“</a>, hatte der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) vermeldet. Wir Menschen verschwenden nicht nur die Ressourcen von 1,8 Planeten. Wir beuten die Erde auch immer rascher aus. Das muss auf Dauer in einer Katastrophe enden.</p>
<p><br /> Dem wird der IGH nun mit seinem aktuellen Urteil gerecht. „Es zwingt Staaten und Menschen, mit unserer Erde endlich pfleglicher umzugehen und den Planeten nicht zu ruinieren, bloß weil einige dadurch ihren Profit ziehen. Denn die leben auf Kosten aller übrigen Bewohner und Kreaturen“, zieht Kauer ein Fazit aus dem IGH-Spruch: „Das muss künftig unsere Leitlinie sein. Danach handelt die ÖDP seit ihrer Gründung.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 16:27:30 +0200</pubDate>
                        <title>Videoüberwachung in Schlachthöfen soll Tierleid mindern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/videoueberwachung-in-schlachthoefen-soll-tierleid</link>
                        <description>ÖDP will mit Petition grausame Behandlung von Schlachtvieh abschaffen und hofft auf 30.000 Unterstützer.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tierschutz konkret: </strong>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) initiiert eine <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/videoueberwachung-in-schlachthoefen" target="_blank">Petition</a> an den Deutschen Bundestag, die in deutschen Schlachthöfen Tierqualen endlich stoppen soll. Sie will mit Video-Überwachungen verhindern, dass Rinder oder Schweine auf den letzten Metern ihres Lebens unnötigem Stress oder Gewalt und Verletzungen ausgesetzt sind. Dies beschloss der Bundesvorstand der ÖDP nach Diskussion des Urteils auf seiner jüngsten Sitzung.</p>
<p>Damit zieht die Ökopartei die Konsequenzen aus jüngsten, für Tierfreunde zum Teil skandalösen <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-schutz-fuer-tierquaeler" target="_blank">Gerichtsurteilen gegen Tierschutzaktivisten</a>. Die wurden verurteilt, weil sie das Leid in Schlachthöfen heimlich filmten, um die Öffentlichkeit auf Missstände in den Betrieben aufmerksam zu machen. Diese Verfahren zeigen nach ÖDP-Auffassung, dass „Tiere zu wenig Schutz und Gewinnmaximierung Vorrang hat“. Derart deutlich begründen Helmut Kauer und Prof. Dr. Herbert Einsiedler vom Bundesvorstand der Partei die neue ÖDP-Tierschutzinitiative: „Wir sammeln Unterschriften, um die aufgedeckten Lücken im Tierschutz zu schließen, indem wir für alle Schlachthöfe Videoüberwachung fordern. Das soll eine pfleglichere Behandlung der Tiere garantieren, wenn Veterinäre die Aufnahmen stichprobenartig kontrollieren und illegale Aktionen von Tierschützern unnötig machen.“ Unser Appell richtet sich an die Abgeordneten im Bundestag, dieser Grausamkeit endlich ein Ende zu setzen. Die derzeitigen Vorschriften reichen sichtbar nicht aus, um einen leidfreien Umgang mit den Tieren zu gewährleisten, begründet die ÖDP die Petition  <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/videoueberwachung-in-schlachthoefen" target="_blank">(https://www.openpetition.de/petition/online/videoueberwachung-in-schlachthoefen)</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:10:26 +0200</pubDate>
                        <title>Kein Schutz für Tierquäler</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-schutz-fuer-tierquaeler</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Urteil gegen ARIWA-Aktivisten: „Wenn Boten bestraft werden, läuft gehörig was falsch.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Überbringer schlechter Botschaften mussten und müssen oft selbst mit üblen Konsequenzen für ihre Aufklärung rechnen. Das war in der Mythologie so und im Mittelalter. Es wirkt bis heute: Vor dem Landgericht Oldenburg bekamen dies zwei Aktive von Animals Right Watch (ARIWA) zu spüren, die in einem Schlachthof bei Vechta <a href="https://www.ariwa.org/co2-betaeubung-schweine/">heimlich unsägliche Tierqualen gefilmt</a> und die Aufnahmen publiziert hatten. Sie zeigen wie Schweine vor ihrem Tod in einem düsteren Schacht eingepfercht und mit CO2 betäubt werden. Bei der Prozedur vor ihrem Tod auf der Schlachtbank brüllen die Tiere panisch, verletzen sich, wollen verzweifelt fliehen. Was aber die<a href="https://taz.de/Verurteilung-zweier-Tierschuetzer/!6098156/"> Presse als „wichtigen Beitrag“ zum Tierschutz</a> bezeichnet, galt dem Gericht als Straftat.</p>
<p>„Leid wird anerkannt – aber nicht beanstandet“, bewertet dies <a href="https://www.ariwa.org/zwiegespaltenes-urteil-im-co2-schlachthof-prozess/">ARIWA</a>. Auch Helmut Kauer, stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) kritisiert das Landgericht. Er verweist auf zahlreiche Initiativen der ÖDP, die seit vielen Jahren von im Parlament vertretenen Parteien ein konsequenteres Eintreten für besseren Tierschutz fordert: „Erreicht ist das noch lange nicht, wenn solch abscheuliches Verhalten gegenüber unseren <a href="https://www.oedp.de/programm/europawahlprogramm/5-konsequenter-tierschutz-tiere-sind-unsere-mitgeschoepfe">Mitgeschöpfen</a> noch immer legal ist und diejenigen, die uns dies drastisch vor Augen führen deshalb dafür sogar bestraft werden.“ Die Naturschutzpartei setzt sich dagegen für Tiere ein. Denn „wahre Menschlichkeit strebt nach <a href="https://www.oedp.de/programm/europawahlprogramm/5-konsequenter-tierschutz-tiere-sind-unsere-mitgeschoepfe">höchsten Standards beim Tierschutz</a>“.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120652</guid>
                        <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 20:02:23 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP lehnt Frauke Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin ab</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-lehnt-frauke-brosius-gersdorf-als-verfassungs</link>
                        <description>Schutz des Lebens ist Teil der DNA der Naturschutzpartei: „Eine Frage von Würde und Werten.&quot;

Die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) zeigt Haltung. In der in Teilen der Öffentlichkeit aufgeheizten Debatte um die vorerst gescheiterte Wahl von Prof. Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin am Karlsruher Bundesverfassungsgericht betont der ÖDP-Bundesvorsitzende Günther Brendle-Behnisch die Ablehnung der Juristin auch durch seine Partei.  „Sie vertrat Positionen, die unseren konträr entgegenstehen&quot;, sagt der Parteichef: „Seit unserer Gründung 1982 setzen wir uns für den Schutz des ungeborenen Lebens ein. Für die ÖDP gehen die Konsequenzen aus der Haltung von Frau Prof. Brosius-Gersdorf über den Paragrafen 218 hinaus.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„Wann beginnt das menschliche Leben"</b></p>
<p>Es geht um die Frage, wann menschliches Leben beginnt. Und es geht um Menschenwürde. Das Kriterium der vollen Würde nur für Menschen, die nicht unmittelbar körperlich abhängig von einem anderen sind, wie es Brosius-Gersdorf andenkt, führt unmittelbar dazu, dass auch andere, die nicht in der Lage sind, Herausforderungen aus eigener Kraft zu bewältigen, zwangsläufig keine volle Menschenwürde mehr haben. Das widerstrebe der ÖDP: „Das will diese Partei verhindern."</p>
<p>Brendle-Behnisch, selbst evangelischer Pfarrer, kann sich noch gut an die Diskussion um die "<a href="https://landessynode.bayern-evangelisch.de/downloads/Rosenheimer_Erklaerung_1991.pdf" style="color:#0563c1; text-decoration:underline" target="_blank">Rosenheimer Erklärung</a>" der Evangelisch-Lutherischen Kirche auf der bayerischen Landessynode in Rosenheim erinnern, in der er als Student involviert war: „Sie wurde später nicht nur von den anderen Kirchen, sondern schließlich auch vom <i>Deutschen Bundestag</i> als Vorlage genutzt und führte letztlich zur derzeitigen Gesetzesformulierung des Paragraphen 218." Der ÖDP-Chef erinnert sich: „Schlimmste Position zum Recht auf Leben hat damals der australische Philosoph <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Singer" style="color:#0563c1; text-decoration:underline" target="_blank">Peter Singer</a> vertreten." Die Argumentation<b> </b>von Frau Prof. Brosius-Gersdorf geht, sagt er heute, „verdächtig genau in diese Richtung, dass ein menschliches Leben im Vollsinn erst mit hinreichender Autonomie und der eigenständigen Fähigkeit zur Rechtsausübung gegeben und nur damit schützenswert sei."</p>
<p><b>„Politik-Einfluss auf Richterwahl am BVG eindämmen"</b></p>
<p>Generell sollte nach Auffassung der <i>ÖDP</i> überlegt werden, dass das Bundesverfassungsgericht nicht zum Spielball der politischen Parteien verkommt, sondern als selbständiges und unabhängiges Verfassungsorgan der Justiz gewahrt wird. Für die <i>ÖDP</i> wäre es daher sinnvoll, wenn Verfassungsrichter nicht mehr parteipolitisch vorgeschlagen würden, sondern das Verfassungsgericht Vorschläge erarbeitet, die abwechselnd vom Bundestag und Bundesrat mit zwei Drittel Mehrheit bestätigt werden müssen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120583</guid>
                        <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 15:23:27 +0200</pubDate>
                        <title>Seit 15 Jahren: ÖDP-Initiative sorgt für rauchfreie Restaurants und Kneipen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/seit-15-jahren-oedp-initiative-sorgt-fuer-rauchfreie-gastronomie</link>
                        <description>Mit Volksentscheid initiierte die Naturschutzpartei ÖDP Gesundheitsschutz in Restaurants für alle.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bayerns Wirte waren anfangs gar nicht begeistert, es gab emotionale Debatten. Dennoch triumphierte die Ökologisch-Demokratische Partei und ihre Unterstützer am Abend des 4. Juli 2010: Beim Volksentscheid in Bayern hatten die Bürgerinnen und Bürger dem Antrag der Partei mit überwiegender Mehrheit zum großen Sieg verholfen – heute vor genau 15 Jahren votierten sie für echten Nichtraucherschutz. Die Initiative der ÖDP schrieb Geschichte.</p>
<p>Fortan waren Glimmstängel und dicker Qualm in Gasträumen tabu. Seither können Menschen beim Essen im Restaurant dank der Initiative der ÖDP gesündere Luft atmen – zumindest in Bayern. Denn nicht alle Bundesländer zogen mit. Bis heute ist das Rauchen - zumindest in speziellen Raucherzimmern – in Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen noch immer erlaubt. Dabei spart der Nichtraucherschutz der Gesellschaft laut Berechnungen des <a href="https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Krebspraevention/Download/pdf/AdWfdP/AdWfdP_2015_Die-Kosten-des-Rauchens-in-Deutschland.pdf">Deutschen Krebsforschungszentrums</a> jährlich über 25 Milliarden Euro an Kosten für die Behandlung von Gesundheitskosten durch das Rauchen. Den Erfolg der ÖDP bewertet deren Generalsekretär Dr. Claudius Moseler: „Nichtraucherschutz ist Gesundheitsschutz.Die ÖDP hat gezeigt, wie es geht! Allerdings brauchen wir weitere Anstrengungen auch auf Bundesebene: Verbot von offener und verdeckter Tabakwerbung. Verabschiedung eines bundeseinheitlichen Nichtraucherschutzgesetzes unter Einbeziehung des Mitarbeiterschutzes, denn kein Mensch darf zum Mitrauchen gezwungen werden! Die Kosten der Schäden durch Tabak- und Alkoholgebrauch müssen entsprechend dem Verursacherprinzip wie in den USA von den jeweiligen Industrien getragen werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120576</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 12:03:17 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Gas-Öfen trotz Hitzewelle: Regierung verweigert Politik fürs Volk</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/neue-gas-oefen-trotz-hitzewelle-regierung-verweige</link>
                        <description>Zu heiß für kühle Köpfe? ÖDP kritisiert „Kopf-in-den-Sand-Politik&quot; statt kluger Klimaschutz-Entscheidungen durch die Merz-Mannschaft.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„36 Grad, und es wird noch heißer...", sangen Zweiraumwohnung 2007. Das Lied wurde zum Hit in Deutschland – heute ist der Inhalt der Verse alltägliche Realität: Und alle stöhnen ob solcher Hitze! „Wann wird man je verstehen", reagiert daher Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei) ebenfalls mit einem altbekannten Liedtext – diesmal von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marlene_Dietrich">Marlene Dietrich</a> – auf die haarsträubende Performance der nicht mehr ganz neuen Bundesregierung: „Trotz offensichtlicher Folgen des sich abzeichnenden Klimawandels steckt die Merz-Mannschaft weiter den Kopf in den Sand, statt zu handeln. Das ist grob fahrlässig. Kanzler und Ministerrunde verstoßen gegen ihre Amtseide." Sie schworen, „dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..." werde. Nichts gegen den Klimawandel zu unternehmen, ist nun genau das Gegenteil dieser Amtspflicht. Seine <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alles-auf-gaskraftwerke-kritik-an-reiches-energie-strategie/100132770.html">Folgeschäden</a> addieren sich zu Milliarden und kosten Leben. Wer zudem wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche noch weiter auf <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alles-auf-gaskraftwerke-kritik-an-reiches-energie-strategie/100132770.html">neue fossile Gas-Kraftwerke setzt</a>, handelt sogar kontraproduktiv.</p>
<p>Die Menetekel leuchten unübersehbar an der Wand. Trotzdem verweigert die Bundesregierung ihren Job. Brendle -Behnisch: „Sie vernachlässigt Klimaschutz und Artenschutz – <a href="mailto:https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromsteuer-kritik-100.html">entlastet dagegen steuerlich Unternehmen</a> und Normalmenschen müssen wieder einmal in die Röhre schauen – ehrliche Politik geht anders."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120520</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 17:48:26 +0200</pubDate>
                        <title>Regierung enttäuscht „ihre“ Bürgerinnen und Bürger erneut</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/regierung-enttaeuscht-ihre-buerger-erneut</link>
                        <description>ÖDP-Chef kritisiert Wortbruch von Merz und Klingbeil: Bürger mit Energiekosten entgegen Koalitionsversprechen allein gelassen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder bricht die Regierungskoalition aus Union und SPD gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland ihr Wort. „Im <a href="https://www.rnd.de/wirtschaft/koalitionsvertrag-2025-entlastung-bei-stromkosten-klimaschutz-geraet-ins-hintertreffen-ZVZJ4VMZV5EM7KZ7M7ZNAQRXWA.html">Koalitionsvertrag</a> hatte sie uns Entlastung bei den Energiekosten versprochen, nun organisiert sie tatsächlich kleinere Rechnungen – aber bloß für die Industrie“, wertet Günther Brendle-Behnisch als Bundeschef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei): „<a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromsteuer-regierung-100.html">Bürgerinnen und Bürger gucken in die Röhre! </a>Verbraucherschützer sprechen zurecht von ‚Vertrauensverlust‘ in die etablierte Politik.“</p>
<p>Die Klientelpolitik der neuen Bundesregierung stößt selbst bei Teilen der deutschen Wirtschaft auf Missfallen. Dieser haben Merz, Klingbeil & Co eine Wende in der Politik versprochen. Das war bloß Koalitions-Sprech. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks sprach von einem "Schlag ins Kontor für den Mittelstand", zitiert die <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromsteuer-regierung-100.html">ARD-Tagesschau</a> die Reaktion auf die nun publizierten Pläne der Regierung und ist sich in seiner Bewertung dieses Wortbruchs einig mit Verbraucherschützern. „So darf man nicht mit den Menschen umspringen“, kommentiert Brendle-Behnisch: „Das zeugt von Abgehobenheit und Arroganz, aber keinesfalls von Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen: Die ÖDP würde so nie so regieren. Das Geld, das ursprünglich den Bürgern für Kosten der Klimawende zugutekommen sollte, wird nun für fossile Zwecke missbraucht. Das ist nahe am Betrug!“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120509</guid>
                        <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 17:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>US-Angriffe auf iranische Atomanlagen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/us-angriffe-auf-iranische-atomanlagen</link>
                        <description>Inititiativ-Antrag auf dem ÖDP-Bundesparteitag am 22.06.2025</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ÖDP-Bundesparteitag ist besorgt über den Eintritt der USA in den Krieg zwischen Israel und dem Iran. Die ÖDP ruft alle Beteiligten dazu auf, die Eskalation des Kriegs zu stoppen. Als vertrauensbildende Maßnahme sollten alle Atomprogramme in der Region sofort gestoppt werden, damit erst gar keine Zweifel mehr entstehen über eine zivile oder militärische Nutzung.</p>
<p>Die ÖDP fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln für einen gerechten Frieden im Nahen Osten einzusetzen, der ein friedliches Zusammenleben Israels mit seinen Nachbarn ermöglicht. Allen Menschen, die im Nahen Osten leben, muss ein menschenwürdiges und sicheres Leben in ihrer Heimat ermöglicht werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120475</guid>
                        <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 12:55:41 +0200</pubDate>
                        <title>„Auch kleinere Parteien setzen wichtige Impulse“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/auch-kleinere-parteien-setzen-wichtige-impulse</link>
                        <description> ÖDP-EU-Abgeordnete Manuela Ripa zeigt, wie Einsatz für Tier-, Arten-, Umwelt- und Klimaschutz wirken kann.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer es schafft Gleichgesinnte zu finden und Brücken zu bauen, erzielt Wirkung.“ So erklärte Manuela Ripa als Europa-Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), den Delegierten des 64. ÖDP-Parteitags in Würzburg, warum und wie auch eine kleinere Partei sich erfolgreich für die Anliegen der Menschen einsetzen kann: „Wir müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen – wir setzen Impulse – etwa, wenn wir die ‚Rechte der Natur‘ ins Bewusstsein der Menschen bringen“, griff Ripa einen aktuellen Vorstoß der Naturschutzpartei auf.</p>
<p> Der Wirkungsgrad der ÖDP, erläuterte Ripa den Parteifreundinnen und -freunden, habe sich durch ihre Mitarbeit in der größten Fraktion des EU-Parlaments „um ein Vielfaches erhöht“: „Wir sind als Partei sichtbarer denn je“, erklärt sie ihren Wechsel in die Fraktion der Konservativen: „Dies müssen wir nun für unsere Themen Klima- und Naturschutz nutzen. Gerade jetzt, wo wirtschaftliche Interessen viele ökologische Ziele auf die Opferbank oder gar die Schlachtbank bringen, braucht es klare Stimmen für Nachhaltigkeit und Gemeinwohl.“</p>
<p> „Die ÖDP ist wie ein Baum mit starken Wurzeln – tief verankert in den Idealen des Gemeinwohls“, so Ripa. Sie verwies damit auf die „Gründungsinspiration des Club of Rome“ für die Naturschutzpartei: „Heute führen wir dies in konkreten politischen Formaten weiter“: mit ihrer Arbeit für Arten-, Tier-, Klima-, Gesundheits- und Verbraucherschutz im Brüsseler Parlament. Eine Arbeit, der auch außerhalb des Parlaments immer wieder Experten Anerkennung zollen: So bezeichnet die internationale Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ Ripas Parlamentsbericht zum Gesetz zum Wohlergehen von Hunden und Katzen  als „Goldstandard“. Ripa verschaffte dem Tierschutz nach jahrelangem und vergeblichem Bemühen der Nichtregierungsorganisationen endlich einen Platz auf der Parlamentstagesordnung. Mit ihrem neuen Einfluss in der konservativen Fraktion löste sie die dortige Blockadehaltung zugunsten der Tiere.</p>
<p>Erfolg spornt an. Die nächste Aufgabe steht bereits bevor: „Mein nächstes Thema – wo ich auch wieder Berichterstatterin für meine Fraktion bin – ist die COP 20 in Usbekistan zur Weltartenschutzkonferenz CITES.“ Dort kann die ÖDP-Politikerin nicht nur die größte Fraktion im EU-Parlament vertreten. Sie wird auch vorab die Positionierung des Parlaments mit erarbeiten. Dabei will sich Ripa für den Schutz der Biodiversität stark machen und damit erneut belegen, dass auch vermeintlich kleine Parteien großen Einfluss erzielen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120474</guid>
                        <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 16:46:42 +0200</pubDate>
                        <title>„Engagement der ÖDP lohnt auch in Zukunft“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/engagement-der-oedp-lohnt-auch-in-zukunft</link>
                        <description>Parteichef Günther Brendle-Behnisch ermuntert Parteitagsdelegierte sich für den Schutz von Natur und Klima einzusetzen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem klaren Bekenntnis zum politischen Wert kleinerer Parteien, ihrem gesellschaftlichen Nutzen sowie einem Aufruf zum Engagement der Mitglieder stimmte Günther Brendle-Behnisch als Parteichef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die Delegierten des 64. Bundesparteitags in Würzburg am Wochenende nicht nur zum Weitermachen ein. Er stärkte ihnen zugleich mit Verweisen auf vorzeigbare Erfolge der Partei den Rücken. Er zählte auf, was über 500 ÖDP-Mandatsträger in deutschen Kommunen und Kreistagen für die Menschen vor Ort erreichen. Er unterstrich, wie die EU-Abgeordnete der Naturschutzpartei Entscheidungen in Brüssel und Straßburg beeinflusst. Brendle-Behnisch unterstrich, wie ÖDP-Volksbegehren immer wieder Landespolitik aufmischen und die Teilnahme von ÖDP-Aktiven an Demonstrationen Themen auf die Tagesordnung der Politik hieven. Dafür wird die Partei auch ohne Volksvertreter in großen Parlamenten von den <a href="https://www.merkur.de/lokales/weilheim/die-oedp-geht-mit-diesem-faz-zitat-gestaerkt-in-einen-erfolgversprechenden-wahlkampf-am-oktober-92519618.html">Medien</a> geadelt: Sie titulieren die Naturschutzpartei als  „wirkmächtigste Opposition“ – „das ist Grund genug, dass wir unserer Überzeugung treu bleiben“, ist sich Brendle-Behnisch vor den Delegierten sicher: „Das belegt, dass wir nicht umsonst antreten und uns ins Politgeschehen einbringen. Deutschland braucht die Ideen der ÖDP.“</p>
<p>Brendle-Behnisch versprach, dass die Bundespartei die Gruppierungen an der Basis deshalb noch stärker als bisher unterstützen will: Mit dem ÖDP-Bauwagen, der als Aufmerksamkeit stiftender Werbeträger mit einer Tour bei Veranstaltungen für die Partei und deren Programmatik die Trommel rühren soll. Verstärke Socialmedia-Aktivitäten und ein Kampagnen-Kollege sollen die ÖDP bekannter und ihr Programm näher zu den Menschen bringen: „Wir werfen unser Gewicht mit unserem Programm in die Waagschale“, gab der Parteichef vor den Delegierten die Losung aus: „Wir müssen besser werden – und wir werden noch besser.“</p>
<p>Das lohne sich. „Es geht uns darum, letztlich diese Welt zum Besseren zu verändern, eine lebenswerte Welt für die nächste und übernächste Generation zu schaffen und zu hinterlassen“, begründet der ÖDP-Chef dieses Engagement. „Wir wollen enkeltaugliche Politik betreiben.“  Die ÖDP will eine Gesellschaft mit einem gelingenden Gemeinwohl. Sie will durch die Menschen angerichtete Schäden wieder in Ordnung bringen – Umweltschutz, Klimaschutz, Artenschutz – aber auch und in gleichem Maße das Soziale zu fördern. „Das ist die Gründungsurkunde der ÖDP“, erinnert der Parteichef beim Parteitag: „Dafür lohnt es weiter zu kämpfen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120470</guid>
                        <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 09:47:38 +0200</pubDate>
                        <title>Agrarminister soll Grundlagen des Lebens statt Agrarprofit schützen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/agrarminister-soll-grundlagen-des-lebens-schuetzen</link>
                        <description>Offener Brief der ÖDP an Bauernminister Alois Rainer. „Stoppen sie die ‚neue Gentechnik‘ auf Äckern und in Lebensmitteln.“ Aufruf zu Brief-Kampagne gegen Gentechnik in unserer Nahrung.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem <a href="t3://page?uid=62218">offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU)</a> fordert der Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz & Gentechnik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) das zuständige Mitglied der neuen Bundesregierung auf, sich in den aktuellen Verhandlungen mit der Europäischen Union um die sogenannte „neue Gentechnik“ (NGT) für die Beibehaltung der Sorgfaltspflicht in der Landwirtschaft sowie die Wahrung des Verbraucherschutzes und der Kennzeichnung genveränderter Produkte und Lebensmittel einzusetzen. Der Zerstörung des natürlichen Erbgutpools muss Einhalt geboten werden, fordern die ÖDP-Politikerinnen und -Politiker.</p>
<p> „Die Deregulierung der Gentechnik vernichtet alle Grundlagen und Wettbewerbsvorteile für eine konventionelle, gentechnikfrei arbeitende und vor allem die ökologische Landwirtschaft“, begründen die Mitglieder der Naturschutzpartei Ihren Appell an den Minister: „Um die Lebensgrundlage der uns nachfolgenden Generationen zu sichern, fordern wir Sie auf, sich dafür einzusetzen, dass ein konsequentes Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen in der EU zugesichert wird.“</p>
<p>Die Verfahren der NGT degradieren alle Landwirtinnen und Landwirte „zu beliebig, austauschbaren Rohstofflieferanten“, schreiben die Mitglieder der ÖDP an Rainer. NGT vernichte das Innovationspotenzial der Züchter. Die Abhängigkeit der Landwirtinnen und Landwirte werde über das Saatgut hinaus, hin zum energieintensiven Dünger und Pestiziden zunehmen. „Eine Entwicklung, die kein Landwirt gut finden kann“, kommentiert Dr. Corinne Enders vom ÖDP-Bundesvorstand die sich abzeichnende fatale Entwicklung in der europäischen Agrarwirtschaft, die unser aller Ernährung betreffen würde: „Mit NGT ergeben sich zudem Gefahren, die zufällig irgendwo im Genom der Lebewesen Erbgut in einem Ausmaß ändern, welches mit konventioneller Züchtung unmöglich wäre. Der Einsatz von Lebewesen, die durch NGT verändert und ohne Risikoprüfung freigesetzt würden, würde alle bisherigen Anstrengungen und Erfolge hinsichtlich einer klimaresilienten Landwirtschaft und damit eine zukunftsfähige Landwirtschaft gefährden.“</p>
<p>„Es war ein harter Kampf unsere Felder frei vom Anbau gentechnisch veränderter (GVO) Nutzpflanzen zu halten. Doch mit der geplanten Deregulierung des Gentechnikgesetzes droht jetzt, dass sich die Agrar- und Lebensmittelkonzerne durchsetzen“, begründet die ÖDP ihren Einsatz gegen NGT. „Um die Lebensgrundlage der uns nachfolgenden Generationen zu sichern, fordern wir Sie auf, sich dafür einzusetzen, dass ein konsequentes Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen in der EU zugesichert wird“, heißt es in dem Brief der Naturschutzpartei. Sie fordert die Menschen im Land auf, sich ebenfalls mit Briefen an Rainer dem Protest anzuschließen. Dafür stellt die ÖDP Vorlagen per <a href="t3://file?uid=75317">Download</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120465</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 12:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>EU sagt dem illegalen Welpenhandel den Kampf an</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-sagt-dem-illegalen-welpenhandel-den-kampf-an</link>
                        <description>ENVI-Berichterstatterin Ripa: „Tierfabriken und skrupellosen Geschäftemachern das Handwerk legen!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kranke, unterernährte, misshandelte, viel zu junge Tiere - der illegale Haustierhandel sorgt in Europa für erschreckende Missstände. Häufig zieht sich die Spur des Leides durch mehrere Länder. 2023 hatte die EU-Kommission daher den Verordnungsentwurf „Wohlergehen von Hunden und Katzen und ihre Rückverfolgbarkeit“ vorgelegt. Diesen hat das Europaparlament heute mit 457 Ja- und 17 Nein-Stimmen sowie 86 Enthaltungen angenommen und ihn zugunsten des Tierwohls weiter verschärft.</strong></p>
<p>Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP/EVP) hat als Berichterstatterin des Umweltausschusses ENVI an dem Gesetz mitgearbeitet. Dank der ENVI-Anträge konnten die lückenhaften Vorschläge der Kommission und des federführenden AGRI-Ausschusses deutlich verbessert und viele Schlupflöcher gestopft werden. Jetzt beginnen Trilog-Verhandlungen mit Kommission und Ministerrat.</p>
<p><strong>Manuela Ripa kommentiert das Ergebnis der Plenarabstimmmung:</strong></p>
<p>„Es geht um Missstände in einer äußerst gewinnträchtigen Branche: 1,3 Milliarden Euro werden in Europa jährlich mit dem Verkauf von Katzen und Hunden umgesetzt. Im Kampf gegen illegalen Tierhandel ist die neue EU-Verordnung ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Neben dem illegalen Handel geht es auch um allgemeine Tierschutzstandards in Europa: Zum ersten Mal überhaupt gibt sich die EU einheitliche Schutzvorschriften für Katzen und Hunde, etwa Beschränkungen der Qualzucht oder eine gute ärztliche Versorgung vor dem Verkauf.“</p>
<p>Kernstück des Gesetzes ist eine weit reichende Chip-Pflicht: In einer ersten Phase müssen Züchter und Händler alle Hunde und Katzen chippen, die sie in der EU auf den Markt bringen. Ein System aus miteinander verknüpften nationalen Datenbanken sorgt dafür, dass die Käufer und Behörden zurückverfolgen können, woher ein Tier stammt. Die Rückverfolgbarkeit hilft im Kampf gegen illegale Geschäftemacherei, tierquälerische Welpenfabriken und die Ausbreitung von Tier-Mensch-Krankheiten wie Tollwut. Sie entlastet auch Tierheime und Kommunen.</p>
<p>In einer zweiten Phase sollen auch private Tierbesitzer der Chip-Pflicht unterliegen. Es gilt eine Übergangsfrist von fünf Jahren für Hunde und von zehn Jahren für Katzen. „Das ist ein großartiges Abstimmergebnis des Parlaments - jetzt müssen EU-Kommission und Ministerrat im Trilog zustimmen“ unterstreicht Ripa.  „Eine allgemeine Chip-Pflicht ist wichtig, um Schlupflöcher in der Kette der Rückverfolgbarkeit zu schließen. Illegale und skrupellose Händler tarnen sich sehr gerne als Privatleute. Außerdem wird es dann schwieriger, Tiere auszusetzen, und einfacher, verloren gegangene Tiere zurückzubringen. Tierheime fordern diese Chip-Pflicht schon lange, und auch viele Kommunen und etliche EU-Länder haben sie schon.“</p>
<p>„ich freue mich außerdem riesig, dass das Parlament den Verkauf von Katzen und Hunden in Zoohandlungen verbieten will“, so Ripa. „Der Text enthält auch eine verbindliche Klausel zu einer sogenannten Positivliste. Wird sie Wirklichkeit, dürften nur noch Tiere als Haustiere verkauft werden, die auf der Liste stehen - eine sehr wichtige Maßnahme gerade zum Schutz von Wildtieren! Die EU-Kommission muss jetzt endlich liefern und eine solche Liste erstellen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120450</guid>
                        <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 15:42:21 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltpionier Hubert Weinzierl verstorben</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/umweltpionier-hubert-weinzierl-verstorben</link>
                        <description>Grandseigneur der Umweltschutzbewegung in Deutschland</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Er galt als der Grandseigneur der Umweltschutzbewegung in Deutschland: Hubert Weinzierl, lange Jahre Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sowie aktiv im bayerischen Landesverband der Organisation (BN) verstarb in der Nacht zum Dienstag im Alter von 89 Jahren. Das meldet die Süddeutsche Zeitung.</p>
<p>Weinzierl gilt als Konstrukteur des politisch erfolgreichen Umweltschutzes vom eher beschaulichen Natur-Liebhaberverein in einen aktiven und wirksamen Verband. Als studierter Forstwirt krempelte er den 1913 gegründeten BN in eine breit aufgestellte Mitgliederorganisation mit rund 500 Ortgruppen im Freistaat um. Zwischen 1969 und 2002 leitete er den Bund Naturschutz als Landesvorsitzender. Seit 1975 war er als Gründungsmitglied im BUND aktiv und lenkte diesen ebenfalls lange Jahre als Vorstand.</p>
<p><strong>Naturliebhaber, Lyriker und Ökopionier</strong></p>
<p>Er war aktiv im Kampf gegen die geplante (und dann verhinderte) atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf. Die Gründung des ersten deutschen Nationalparks, des Nationalparks Bayerischer Wald, wäre 1969 ohne Weinzierl kaum möglich gewesen, würdigt die SZ „einen der größten Naturschutzerfolge Weinzierls“. Die Zeitung zitiert den Umweltschützer: „Das war und ist ein Stück meines Lebens.“</p>
<p>Naturschutz sei letztlich eine Frage der Liebe, zitiert der Bayerische Rundfunk den deutschen Umweltpionier. Hubert Weinzierl hatte das einmal rückblickend auf mehr als ein halbes Jahrhundert konfliktreicher Umweltpolitik und auf ein Leben als Naturliebhaber: als Forstwirt, Jäger, Ökolandbauer, Naturphilosoph, Lyriker und Buchautor gesagt.</p>
<p><strong>ÖDP Bayern würdigt Weinzierls Erfolge: „Er hat uns ein neues Verständnis von Heimat geschenkt“</strong></p>
<p>Die ÖDP Bayern würdigt den am Montag im Alter von 89 Jahren in Wiesenfelden verstorbenen Hubert Weinzierl als „Pionier der Wildnis“. „Als ehemaliger Landesvorsitzender des Bund Naturschutz war Hubert Weinzierl einer der Wegbereiter der Nationalparkidee, die Natur Natur sein zu lassen. Er betrachtete Wildnis als ursprüngliche Schöpfung. Hubert Weinzierls Erkenntnis ‚Wildnis ist nicht nur ein Erfolg für die Artenvielfalt. Wir brauchen sie auch für unser seelisches Gleichgewicht‘ war eine wegbereitende Einsicht, die in späteren Naturschutzerfolgen wie dem Volksbegehren ‚Rettet die Bienen‘ aufging“, sagten die ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker und Tobias Ruff.</p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-120434</guid>
                        <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 00:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>17. Juni als „Tag der Freiheit und Demokratie in Europa“ feiern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/17-juni-als-tag-der-freiheit-und-demokratie-in-europa-feiern</link>
                        <description>ÖDP-Vize Helmut Kauer plädiert zum „Tag der deutschen Einheit“ die weltweit bedrohte Demokratie zu schützen und zu feiern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bis zur Wende zelebrierten die Menschen in Deutschland alljährlich den 17. Juni im Gedenken an dieses Datum im Jahr 1953 als Feiertag. Der damalige Arbeiteraufstand in der DDR war Anlass zum „Tag der Deutschen Einheit“. Er wich seit der Wiedervereinigung dem 3. Oktober. „Leider“, wertet Helmut Kauer als 2. Stellvertreter des Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) diese Degradierung des Gedenkens: „Ich sehe den 17. Juni weiter als Tag der ‚Demokratie‘ und des ‚Demonstrationsrechts‘. Gerade jetzt, wenn ein US-Präsident massiv demokratische Rechte beschneidet, sollten wir vermehrt an sie erinnern und unsere Grundordnung schützen.“</p>
<p>Denn Demokratie ist – leider! – kein Selbstläufer. 80 Jahre lang galt sie den Menschen in Europa nicht nur als Friedensgarant. Demokratie erlebten viele als selbstverständlich. Das war ein trügerischer Irrtum. Heute ist die „beste aller Staatsformen“ in vielen Ländern (wieder) bedroht: Autokraten wollen ihre Macht ausleben und erweitern, sie pflegen ihren Narzissmus auf Kosten anderer Menschen. Auch in Deutschland sind Rassismus und Verachtung wieder „salonfähig“ – Hass und Verleumdung gelten wieder als erlaubt. „Dem müssen wir aktiv entgegentreten und unsere Demokratie als das erkennen, was sie war und ist, betont Kauer. „Sonst leben wir bald erneut in einer gewaltbereiten Gesellschaft.“ Für ihn steht das Gedenken an den 17. Juni „in einer Reihe mit dem Arbeiteraufstand in der Danziger Werft oder dem Aufstand auf dem Tiananmen-Platz in Peking“.</p>
<p>Deshalb bleibt für Kauer und die ÖDP der 17.Juni 1953 ein wichtiges Datum, „dem wir auch künftig alljährlich in angemessener Form gedenken sollten“. Kauer nimmt die Idee des ehemaligen Ostbeauftragten der Bundesregierung auf. Carsten Schneider forderte: „Der 17. Juni sollte künftig ein Tag der Freiheit und Demokratie in ganz Europa sein!“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120425</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 17:23:54 +0200</pubDate>
                        <title>Koalitionsvertrag subventioniert Umweltzerstörung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/koalitionsvertrag-subventioniert-umweltzerstoerung</link>
                        <description>ÖDP: Union und SPD verwenden 9 bis 15 Milliarden in Bundeshaushalt zur Schädigung der Umwelt.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Milliarden Euro für mehr Umweltschutz: Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) sieht riesige Summen im deutschen Bundeshaushalt, „die zu vernünftigerer Verwendung umgeschichtet werden müssen.“ Das rechnet Finanzexperte Prof. Dr. Herbert Einsiedler vom Bundesvorstand der Ökopartei vor: Im Koalitionsvertrag stünden 9 bis 15 Milliarden jährliche Ausgaben und Verzicht auf Einnahmen, die direkt oder indirekt der Umwelt schaden, betont er: „Hier hat der Bundesfinanzminister ein großes Umschichtungspotential, das er nutzen muss.“</p>
<p>Der ÖDP-Finanzexperte beruft sich auf <a href="https://foes.de/publikationen/2025/2025-06-FOES-KOA-Vertrag-Subventionen.pdf" target="_blank">aktuelle Zahlen des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft</a>. Die Nichtregierungsorganisation kommt in der Studie „Umweltschädliche Subventionen und Anreize im Koalitionsvertrag“ vom Juni 2025 zum Ergebnis, dass pro Jahr zwischen 9,1 Milliarden und 14,9 Milliarden Euro bei Umsetzung der Vorhaben im Koalitionsvertrag für umweltschädliche Subventionen und Anreize aufgewandt würden. Sie verteilen sich auf die unterschiedlichen Sektoren:</p>
<ul> 	<li>Verkehr: 1,9 Mrd. €</li> 	<li>Energie: 5.9 Mrd. € bis 9,6 Mrd. €</li> 	<li>Industrie: 0,6 Mrd. € bis 1,5 Mrd. €</li> 	<li>Landwirtschaft: 0,6 Mrd. € bis 1,5 Mrd. €</li> </ul>
<p>Für die ÖDP ist diese Politik der Bundesregierung ein Weg in die völlig falsche Richtung: „Statt Steuermittel zur Umweltzerstörung auszugeben, sollten diese Gelder in den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, also Gesundheits-, Umwelt-, Arten- und Klimaschutz investiert werden“, schlägt die ÖDP den im Bundestag sitzenden Parteien und der neuen Regierung vor. Die ÖDP befürchtet, dass unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ vernünftige Schutzvorschriften im Arten-, Klima- und Naturschutz und auch im Gesundheitsschutz „klammheimlich abgeräumt werden“. „Regelungen zum Schutze derzeitiger und zukünftigen Lebensgrundlagen sind keine überflüssigen Bürokratien, sondern eine Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung, unseren Kindern und Enkel“, so Prof. Dr. Einsiedler. „Sie dürfen keineswegs kurzfristigen Vorteilen geopfert werden. Sonst sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen.“</p>

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                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120384</guid>
                        <pubDate>Sun, 08 Jun 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Meineid des neuen deutschen Ministers</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/meineid-des-neuen-deutschen-ministers</link>
                        <description>ÖDP und Verwaltungsrichter kritisieren bewusste Missachtung des Rechts an deutschen Grenzen: „Von Regierung wird Gesetzestreue erwartet.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Alexander Dobrindt (CSU) hält an den Zu­rück­wei­sun­gen Asyl­su­chen­der an der deutschen Gren­ze fest – einer Ent­schei­dung des Verwaltungsgerichts (VG) Ber­lin zum Trotz. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) wertet dies ebenso wie die <a href="https://www.neuerichter.de/">Neue Rich­ter- und Richterin­nen­ver­ei­ni­gung</a> als <a href="https://www.neuerichter.de/richterverband-erschuettert-ueber-fehlende-rechtstreue-des-neuen-innenministers/">„feh­len­de Rechtstreue“</a> des Neuministers: „Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden“, lautet Artikel 20 (3) des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html">Grundgesetzes</a>. „Dieser Paragraf, wie das ganze Grundgesetz, ist mittlerweile über 75 Jahre alt“, betont Helmut Kauer als 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP, „da kann man von amtierenden Bundeskanzlern und Ministern erwarten, dass sie es kennen.“ Insbesondere, da sie einen Eid auf dieses Grundgesetz geschworen haben. „Die Missachtung der Gerichtsentscheidung kommt daher einem Meineid gleich.“</p>
<p>In seiner Begründung gegen Dobrindts eigenmächtiges Handeln an den Grenzen verweist das VG Berlin auch auf geltendes <a href="https://www.jura.uni-bonn.de/fileadmin/Fachbereich_Rechtswissenschaft/Einrichtungen/Lehrstuehle/Koenig/Materialien_2024_SS/Skript_Europarecht_SoSe_2024_FINAL.pdf">Europarecht</a>. Mit der Missachtung dessen schwächen Merz und Dobrindt die Europäische Union und spielen deren „inneren Feinden“ wie dem neuen Präsidenten Polens, Karol Nawrockis oder dem ungarischen Premier Viktor Orbán in die Hände. „Wenn sich Regierungen nicht an Recht und Gesetz halten, spielen sie immer den Demokratiefeinden in die Hände und erhöhen die Politikverdrossenheit“, sagt Kauer. Dies spalte unsere Gesellschaft und stärke auch bei uns die politischen Ränder. „Merz und Dobrndt haben einfach im Wahlkampf bewusst Versprechen gemacht, die sie nicht halten können, nur um die eigene Macht auszubauen. Es ging und geht ihnen nicht ums Wohl des deutschen Volkes, wie es der Eid der Regierungsmitglieder verlangt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120383</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 17:04:28 +0200</pubDate>
                        <title>Bremer ÖDP wählt neue Führungsspitze</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bremer-oedp-waehlt-neue-fuehrungsspitze</link>
                        <description>Timmy Schwarz folgt auf Kara Tober in der Hansestadt – ÖDP-Bundesspitze will Zusammenarbeit der Landesverbände im Norden enger verknüpfen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Beisein der Bundesspitze der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) kürte der ÖDP-Landesverband Bremen bei einem Parteitag am 4. Juni seinen neuen Vorstand. Die Wahl war nötig, weil die bisherige Landesvorsitzende Kara Tober wegen Umzugs zurückgetreten war. Künftig leiten Timmy Schwarz als Landeschef mit Antje Piegsa als Stellvertreterin gemeinsam mit Schatzmeister Thomas von Müller den Bremer Landesverband der Naturschutzpartei.  ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch hatte die Wahlen des Landesverbands gemeinsam mit seiner 1. Stellvertreterin Kirsten Elisabeth Jäkel für die Parteifreunde im Küsten-Bundesland unterstützt und begleitet. Die ÖDP-Führungscrew nutzte den Besuch der norddeutschen Basis auch zum Austausch mit den Bremer Delegierten: Sie informierte über die geplante Tour mit dem ÖDP-Bauwagen durch die Verbände an der Küste und besprach eine engere Kooperation zwischen allen Partei-Gliederungen im Norden und Nordosten. Dazu schaltete sich aus dem Landesvorstand Hamburg, André Bujok, per Video dem Bremer Parteitag zu. Auch er plädierte für eine engere Zusammenarbeit der Nordverbände und auf die damit verbundenen Synergien für den ÖDP-Norden und einen gemeinsamen Auf- und Ausbau der Landesverbände.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120365</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 13:24:03 +0200</pubDate>
                        <title>Kippen-Gift endlich effektiv aus der Umwelt verbannen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kippen-gift-endlich-effektiv-aus-der-umwelt-verbannen</link>
                        <description>ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa fragt EU-Kommission ganz aktuell zum „Tag der Umwelt“ (5. Juni), wie sie giftige Abfall-Flut des Zigaretten-Konsums stoppen will?</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit dem „Danach“ ist enorm: Nach <a href="https://greenwire.greenpeace.de/greenpeace-hildesheim/veranstaltung/zigarettenkippen-problem">Greenpeace-Angaben</a> landen rund 80 Prozent der 75 Milliarden Zigaretten, die Menschen allein in Deutschland jährlich rauchen, schlicht im Gully oder am Straßenrand – schlimmer noch: in der Natur! Denn die Zigerettenstummel sind verseucht: neben Nikotin mit Arsen, Cadmium, Quecksilber und Mikroplastik. Die Gifte belasten Böden und Gewässer. In der Landschaft verrotten Zigarettenstummel erst in bis zu 400 Jahren! „Das darf nicht sein“, ist Manuela Ripa als Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) überzeugt: „Zigarettenabfälle sind eine der häufigsten Umweltverschmutzungen.“ Deshalb stellt sie der EU-Kommission Fragen, wie die der „sichtbaren Vermüllung“ entgegentritt und die Tabakindustrie in die Pflicht nehmen will.</p>
<p>Zwar habe die EU in der <a href="https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2019/904/oj">SUP-Richtlinie (2019/904)</a> das Problem auf dem Papier gelöst. Sie fördere die Aufklärung der Raucherinnen und Raucher oder die Forschung und Entwicklung umweltfreundlicher Alternativen. Diese Anstrengungen aber kommen der Achtlosigkeit der Rauchenden nicht bei. „In der Praxis bleibt die Umsetzung der Richtlinie in vielen Ländern zurück“, weiß Ripa und reicht zum Umwelttag (5. Juni) daher eine Anfrage an die EU-Kommission ein.</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin will damit die Lösung des Umweltproblems mit Zigarettenstummeln endlich vorantrieben. Ripa fragt konkret nach einem Verbot von Plastikfiltern oder einer Verpflichtung zu natürlichen Alternativen. Sie weiß: Die Herausforderung bestehen, effektive Lösungen zu finden, die sowohl die Umwelt schützen als auch von den Verbrauchern angenommen werden. Sie betont: „Es ist Aufgabe der Politik auch diffizile Probleme zu lösen – für die Menschen und die Natur.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-120354</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 11:31:23 +0200</pubDate>
                        <title>Aktenvernichtung statt Skandal-Aufklärung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/aktenvernichtung-statt-skandal-aufklaerung</link>
                        <description>ÖDP kritisiert mangelndes Interesse etablierter Politik an Aufarbeitung des Cum Ex-Skandals und befürchtet, dass Akten bald geschreddert und Beweise vernichtet sind.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem „blauen Auge“ kam einer der wichtigsten Köpfe des <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Cum-Ex">Cum-Ex</a>-Wirtschaftskrimis jetzt aus dem Gerichtssaal. Als Kronzeuge erhielt Kai-Uwe Steck eine Bewährungsstrafe von der 12. Großen Strafkammer des Landgerichts Bonn – der 53-jährige Steueranwalt muss zwar 23 Millionen Euro an die Staatskasse zahlen (Aktenzeichen 62 KLS 1/24), das war’s dann aber schon für den Milliardenbetrüger. Die Menschen in Deutschland müssen den Betrug jetzt allein tragen.</p>
<p>Zu Ende ist der Justizskandal damit noch lange nicht. Der Staatsanwaltschaft jedoch läuft die Zeit davon. <a href="https://www.finanzwende.de/themen/cumcum/2025-muss-das-jahr-der-cumcum-aufklaerung-sein">„2025 muss das Jahr der CumCum-Aufklärung sein“</a>, titelt das Infoblatt des Vereins <a href="https://www.finanzwende.de/themen/cumcum/2025-muss-das-jahr-der-cumcum-aufklaerung-sein">Finanzwende</a>, denn der Bundestag beschloss mit dem <a href="https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/323/VO.html">Bürokratieentlastungsgesetz IV</a> unter dem beschönigenden Titel „Gesetz zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger“ genau das Gegenteil einer Entlastung: Jetzt zahlen die braven Bürgerinnen und Bürger die Zeche des Milliarden-Steuerbetrugs. Denn die im Parlament vertretenen Parteien beschlossen mehrheitlich, dass die Akten des Cum Ex-Betrugs ab 1. Januar 2026 geschreddert und damit eine weitere Strafverfolgung verhindert oder zumindest erschwert wird. „Ein Skandal“, kommentiert Prof. Dr. Herbert Einsiedler vom Bundesvorstand der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Der Staat gibt die Möglichkeit, das entwendete Geld zurückzuholen auf und uns allen gehen Milliarden verloren.“</p>
<p>Immerhin konnte Finanzwende erreichen, „dass Banken im Jahr 2025 die wichtigen Beweise für CumCum-Gestaltungen noch nicht schreddern dürfen“. Bleibt also noch – wenn auch wenig – Zeit, die Vernichtung der Skandalakten aufzuhalten – „nur macht die etablierte Politik im Bundestag keine Anstalten, die wenigen Monate zu nutzen, um die endgültige Vertuschung des größten Finanzskandals der Republik doch noch aufzuhellen“, kommentiert ÖDP-Bundesvorstand Einsiedler: <a href="https://correctiv.org/aktuelles/cumex-files/2018/11/08/scholz-kubicki-merz-die-rolle-der-spitzenpolitiker-bei-cum-ex/">„Kein Wunder, da in allen Parteien Politiker offensichtlich verstrickt waren.“</a> Die ÖDP fordert daher zuallererst die Beweissicherung im Cum-Ex-Skandal, statt eines Freibriefs zur Beweisvernichtung sowie die Verlängerung der Verjährungsfrist für derart skandalöse Fälle von Steuerbetrug.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120358</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 13:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Felix Schimke-Klubuk fordert Transparenz bei Herkunftsangaben im Online-Handel   </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/felix-schimke-klubuk-fordert-transparenz-bei-herku</link>
                        <description>ÖDP fordert Nachbesserung auf europäischer Ebene</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Weilheim-Schongau / Brüssel. – Der ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau begrüßt eine aktuelle Anfrage an die Europäische Kommission, die auf ein drängendes Problem im Online-Handel aufmerksam macht: Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU haben derzeit kaum Möglichkeiten, gezielt Produkte „Made in EU" zu finden oder beim Online-Shopping die Herkunft von Waren zuverlässig zu erkennen.</p>
<p>Diese Initiative geht zurück auf ein Gespräch, das der Weilheimer Felix Schimke-Klubuk Mitte März dieses Jahres im Rahmen eines Besuchs mit dem ÖDP Kreisverband Weilheim-Schongau in Brüssel mit der Europaabgeordneten Manuela Ripa (ÖDP) führte. Aus diesem Austausch ist nun eine offizielle Anfrage an die Europäische Kommission entstanden.</p>
<p><strong>Herkunft oft intransparent – trotz klarer EU-Vorgaben</strong></p>
<p>Online-Marktplätze verstoßen laut Einschätzung der Beiden vielfach gegen Artikel 6 der EU-Verbraucherrechterichtlinie (2011/83/EU), der die Angabe wesentlicher Produktmerkmale – darunter auch das Herkunftsland – vorschreibt. Statt Transparenz dominieren jedoch Algorithmen, die häufig Produkte aus Drittstaaten bevorzugen, während EU-Produkte im digitalen Wettbewerb benachteiligt werden.</p>
<p>„Verbraucher, die bewusst europäische Produkte wählen möchten oder Importe aus Ländern mit fragwürdigen Umwelt-, Sozial- oder Sicherheitsstandards vermeiden wollen, stehen aktuell vor großen Hürden", so Felix Schimke-Klubuk. „Die fehlenden Herkunftsfilter sind nicht nur ein Transparenzproblem, sondern auch ein Nachteil für unsere regionale Wirtschaft und die europäische Industrie insgesamt."</p>
<p>Auch Manuela Ripa betont: „Es darf nicht sein, dass europäische Produzenten im digitalen Raum durch mangelnde Kennzeichnung benachteiligt werden. Die EU hat klare Vorgaben – jetzt geht es darum, deren Umsetzung auch gegenüber großen Plattformen konsequent einzufordern.“</p>
<p><strong>Konkrete Fragen an die Kommission</strong></p>
<p>Die an die EU-Kommission gerichtete Anfrage umfasst drei zentrale Punkte:</p>
<p>1.         Ist der Kommission bekannt, dass die Herkunft von Produkten auf vielen großen Online-Marktplätzen nicht zuverlässig angegeben wird – und stellt dies einen Verstoß gegen die Verbraucherrechterichtlinie dar?</p>
<p>2.         Wird das Fehlen von Herkunftsfiltern als Einschränkung der Wahlfreiheit von Verbrauchern und als Wettbewerbsverzerrung im Binnenmarkt gesehen?</p>
<p>3.         Plant die Kommission gesetzgeberische Schritte, um große Online-Händler zu verpflichten, klare Herkunftsfilter einzuführen und so die strategische Autonomie der EU-Industrie zu stärken?</p>
<p><strong>ÖDP fordert Nachbesserung auf europäischer Ebene</strong></p>
<p>Der ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau setzt sich für eine faire, nachhaltige und transparente Wirtschaft ein. Dazu gehört, dass Verbraucher im digitalen Raum dieselben Rechte und Möglichkeiten haben wie im stationären Handel. „Die Kommission ist jetzt gefragt, eine echte Chancengleichheit für europäische Hersteller zu schaffen und den Verbraucherschutz im Online-Handel zu stärken", so die Forderung des Ko-Kreisvorsitzenden Markus Kunzendorf.</p>
<p>„Als EU müssen wir sicherstellen, dass unsere Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehen können, woher ein Produkt kommt – das ist eine Frage der Wahlfreiheit, aber auch der fairen Wettbewerbsbedingungen für unsere heimischen Betriebe. Seit Beginn meiner Arbeit im Parlament setze ich mich für ‚Made in Europe‘ ein, denn nur mit klaren Herkunftsangaben und fairen Bedingungen – auch online – können wir europäischen Unternehmen den Rücken stärken und unsere hohen Standards im Umwelt-, Sozial- und Verbraucherschutz verteidigen“, unterstreicht auch die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120294</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 May 2025 11:48:52 +0200</pubDate>
                        <title>Prozess verdeutlicht: Politik darf nicht gekauft sein</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/prozess-verdeutlicht-politik-darf-nicht-gekauft-sein</link>
                        <description>ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Kirsten Elisabeth Jäkel unterstreicht Unabhängigkeit der Naturschutzpartei</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Prozess um eine <a href="https://www.nordkurier.de/regional/brandenburg/zahlung-an-berliner-cdu-spender-soll-vor-gericht-aussagen-3605696" target="_blank">820.000 Euro-Spende des Berliner Immobilienunternehmers Christoph Gröner an die CDU</a> in der Hauptstadt unterstreicht einmal mehr die Alleinstellung der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Wir nehmen als einzige Partei in Deutschland seit unserer Gründung kein Geld von Unternehmen. Nur deshalb können wir unbeeinflusst von Interessen anderer Politik gestalten“, kommentiert Kirsten Elisabeth Jäkel als Mitglied im ÖDP-Bundesvorstand die jetzt an der Spree vertagte Beweisaufnahme. Fest steht nach dem ersten Verhandlungstag: Die Kammer am Verwaltungsgericht hält die Klage für zulässig.</p>
<p>Ins Rollen gebracht hatte die Verhandlung Martin Sonneborn, Gründer der Satirepartei „Die Partei“. Die Bundestagsverwaltung hatte die Spende als unproblematisch bewertet. Der Kläger hält das für rechtswidrig, weil er die Rechte seiner Partei verletzt sieht. Das erkennt Richterin Erna Xalter nun an. Gröner hatte <a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/820000-euro-von-bauunternehmer-groner-gericht-pruft-klage-zu-grossspende-fur-berliner-cdu-13733719.html" target="_blank">öffentlich angedeutet</a>, für eine Unterstützung Gegenleitungen zu erwarten. Dem widersprechen er und der heute Regierende Bürgermeister und bereits zur Zeit der Spende CDU-Landeschef Berlins, Kai Wegner (CDU).</p>
<p>Auch wenn dieser Prozess noch kein Ende fand, sieht sich Jäkel bestätigt, dass die konsequente Haltung ihrer Partei richtig ist. „Wer Politik macht, der sollte dies für die Menschen machen und deren Probleme lösen“, ist sie überzeugt: „Eigene Interessen dürfen uns nicht leiten – und schon gar nicht gekaufte.“ Die ÖDP will den weiteren Prozessverlauf daher beobachten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120272</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 May 2025 15:00:19 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP stützt Tierschutzbeauftragte </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-stuetzt-tierschutzbeauftragte</link>
                        <description>Naturschutzpartei warnt Regierung, nicht vor Agrarlobby einzuknicken: „Tierwohl muss über Profit stehen.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nächster Hinweis auf „Trumpismus“ in der Merz-Regierung: Das Amt der Bundestierschutzbeauftragten wackelt. Ariane Kari steht auf der Abschussliste der CSU. Die Christsozialen sehen keine „Notwendigkeit“ für einen solchen Posten.</p>
<p>Statt heikle Themen politisch zum Guten zu wenden, verfallen konservative Politiker und Politikerinnen offensichtlich auf die Methoden des aktuellen US-Präsidenten. Der schließt einfach die zuständigen Ämter, wenn ihm ihre Entscheidungen nicht gefallen. Damit aber ist Tierleid nicht aus der Welt. „Das ist der völlig falsche Weg“, kommentiert Kirsten Elisabeth Jäkel vom Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) solches Kopf-in-den-Sand-Verhalten. „Wir trafen Frau Kari“, pflichtet ihr ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch bei, „sie konnte uns von ihrer guten Arbeit für leidgeprüfte Haus- und Nutztiere überzeugen. Diese Aufgabe ist wichtig. Sie zu streichen, nützt niemand – am wenigsten den Tieren.“</p>
<p>Die Tiere brauchen eine Stimme. Davon sind nicht nur viele Tierschutz-Organisationen überzeugt. Auch die Ökopartei unterstreicht die Notwendigkeit, denn allzu viele Mitgeschöpfe fristen in Massentierhaltungen ihr tristes Dasein. Die Partei hält daher auch Initiativen wie die Petition zum Erhalt eines oder einer Bundestierschutzbeauftragten für richtig und wichtig. „Wir müssen diesen Geschöpfen helfen“, ist Jäkel überzeugt: „Das heißt: Dieses Amt und damit der Tierschutz dürfen nicht der Agrarlobby geopfert werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120243</guid>
                        <pubDate>Thu, 15 May 2025 19:00:44 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Gentechnik durch die Hintertür!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/keine-gentechnik-durch-die-hintertuer</link>
                        <description>Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) fordert strikten Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft – Umweltministerkonferenz muss klares Signal senden</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Orscholz, 15. Mai 2025 – Während sich heute die Umweltminister und Umweltministerinnen der Bundesländer im saarländischen Orscholz zur Umweltministerkonferenz treffen, wächst der Druck auf die Politik: Der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission zur Deregulierung neuer Gentechnikverfahren (NGT) gefährdet zentrale Prinzipien des Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes.</p>
<p>Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) aus dem Saarland, warnt vor einer schleichenden Aushöhlung des EU-Vorsorgeprinzips:<br /> „Neue Gentechnik darf nicht durch die Hintertür in unsere Landwirtschaft und auf unsere Teller gelangen! Wer gentechnisch veränderte Pflanzen ohne unabhängige, umfassende Risikoprüfung, ohne Kennzeichnung und ohne Rückverfolgbarkeit zulässt, nimmt Verbraucherinnen und Verbrauchern aktiv die Wahlfreiheit. Wir brauchen starke Regeln für die Koexistenz genveränderter und gentechnikfreier Pflanzen und weitere Schutzmaßnahmen, um das Saatgut nicht zu verunreinigen und eine gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung auch in Zukunft zu ermöglichen. Dies sieht der EU-Gesetzvorschlag bisher nicht vor. Wer für gesunde, transparente und ökologische Lebensmittel steht, muss jetzt klar Stellung beziehen. Die Bundesländer dürfen sich nicht wegducken, sondern müssen ein starkes Zeichen setzen“, so Ripa.</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin fordert deshalb:</p>
<ul> 	<li>    Eine konsequente Anwendung des EU-Vorsorgeprinzips auch für neue Züchtungstechniken</li> 	<li>    Den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft und Verarbeitung</li> 	<li>    Klare Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit aller Gentechnik-Produkte</li> 	<li>    Rechtssichere Haftungsregeln bei Kontaminationen durch Gentechnik</li> 	<li>    Wirksame Koexistenzregelungen</li> </ul>
<p>„Im Moment laufen in Brüssel Trilogverhandlungen zwischen der Kommission, dem Parlament und dem Rat - daher ist es wichtig, dass Deutschland, das im Rat vertreten ist, jetzt Verantwortung übernimmt“, betont Ripa. „Dafür ist ein deutliches Signal aus den Bundesländern nötig. Wir brauchen ein klares Nein zu Deregulierung und ein klares Ja zu Umwelt-, Biodiversitäts- und Verbraucherschutz.“</p>
<p>Mitglieder der ÖDP-Saar sind heute vor Ort in Orscholz, um im Rahmen einer friedlichen Kundgebung gemeinsam mit Umwelt- und Verbraucherorganisationen für strenge Regeln zur Gentechnik und für die Wahrung des Vorsorgeprinzips zu demonstrieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120193</guid>
                        <pubDate>Mon, 12 May 2025 15:38:10 +0200</pubDate>
                        <title>Schwieriges Gedenken: 60 Jahre Diplomatie mit Israel</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schwieriges-gedenken-60-jahre-diplomatie-mit-israel</link>
                        <description>Für ÖDP-Chef Brendle-Behnisch ist dogmatisches Festhalten am Begriff der Staatsräson falsch</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik: „Ein schwieriges Datum“, wertet Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) das Gedenken (12. Mai). Er plädiert für eine differenzierte Betrachtung unserer moralischen Verpflichtung gegenüber den Nachfahren der während der Naziherrschaft Verfolgten: „Angesichts der aktuellen politischen Lage in Nahost gilt es einerseits klar festzustellen, dass wir Deutschen selbstverständlich eine historische Verantwortung gegenüber den Juden und den Menschen in Israel haben. Aber wir müssen unterscheiden: Wo wir erkennen, dass der Staat Israel und Teile seiner Regierenden Fehler machen, können wir diese nicht weiter mit dem historischen Verweis auf die Verbrechen des Holocaust schönreden.“</p>
<p>Der ÖDP-Bundeschef zitiert bei seiner undogmatischen Haltung den jüdischen Historiker- und Erziehungswissenschaftler Meron Mendel. Er ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main und als solcher über jeden Verdacht des Antisemitismus erhaben. Mendel mahnt ein Überdenken der so genannten deutschen Staatsräson an. Den 2008 von der damaligen CDU-Kanzlerin Angela Merkel bei einer Rede in Israel geprägten Begriff hält er angesichts des Festhaltens von Israels Regierung am Gaza-Krieg heute für „falsch“. Er fragt, wem wir uns als Deutsche „moralisch verpflichtet“ fühlen? Mendel gibt die Antwort: Deutschland müsse die regierungskritischen Stimmen der Menschen, die in Israel täglich auf die Straße gehen und gegen die Regierung protestieren ernst nehmen und ihnen mehr Gewicht verleihen – nach Mendels Meinung mittlerweile die Mehrheit im Volk. Das ist auch Brendle-Behnisch wichtig: „Wir sollten nicht blind dem Begriff einer einst postulierten Staatsräson nachlaufen. Wir müssen uns hier entscheiden, wem wir moralischen Beistand leisten.“ Der ÖDP-Chef, selbst protestantischer Pfarrer, betont: „Ich sehe im Volk und der Religion der Juden gleichsam meine ‚älteren Brüder‘. Wir dürfen aber als Politiker nicht den Fehler machen, deshalb auch die Fehler der israelischen Regierung zu sanktionieren.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120153</guid>
                        <pubDate>Fri, 09 May 2025 14:58:55 +0200</pubDate>
                        <title>Hoffen auf den neuen Brückenbauer in Rom</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/hoffen-auf-den-neuen-brueckenbauer-in-rom</link>
                        <description>ÖDP setzt auf Papst Leo XIV.: „Frieden braucht die Welt zurzeit mehr denn je“.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großen Erwartungen blickt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) auf den neuen Papst Leo XIV. nach Rom. „Mit ihm bestimmen nun gleich zwei US-Amerikaner die Geschicke der Welt“, bringt der ÖDP-Bundesvorsitzende und selbst evangelischer Theologe, Günther Brendle-Behnisch es auf den Punkt: „Während Donald Trump im White House seit Monaten allerdings mit seiner polternden ‚Politik‘, eher spaltet, hoffen die Menschen nun mit der verbindlichen Art des Kirchenmanns und Augustinermönchs auf einen Brückenbauer.“ Die ersten Worte als Pontifex lassen hoffen: Der Papst hat den Frieden ins Zentrum seines Handelns gerückt. „Das braucht die Welt derzeit mehr denn je“, sieht die ÖDP sich bestätigt.</p>
<p>Frieden unter den Menschen und mit der Natur stellt die Partei in den Fokus ihrer Politik. „Daher freuen wir uns, dass wir mit dem Papst nun einen Weggefährten finden“, betont Kirsten-Elisabeth Jäkel als Stellvertreterin des ÖDP-Chefs. Noch vor einer Woche hatte sie sich im Brüsseler Europaparlament ins Kondolenzbuch für den verstorbenen Papst Franziskus eingetragen. Nun hofft sie, „dass Leo XIV. in seinem Amt fortsetzt, was er als Bischof in Lateinamerika begann, wenn er sich wie sein Vorgänger für die Schwächeren engagiert – und auch Natur und Klima wieder stärker in den Blick nimmt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 08 May 2025 14:51:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kein Abschuss von Wölfen nach dem Rasenmäherprinzip!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-abschuss-von-woelfen-nach-dem-rasenmaeherprinzip</link>
                        <description>EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) fordert besseren Herdenschutz statt Zerstörung von Wolfsrudeln</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Jagd auf wild lebende Wölfe soll in der EU künftig leichter möglich sein. Das Europaparlament in Straßburg hat sich am Donnerstag dafür ausgesprochen, den Schutzstatus des Wolfs im Rahmen der EU-Habitat-Richtlinie von „streng geschützt“ auf „geschützt“ zu senken. Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), kritisiert diese Entscheidung scharf und warnt vor einem „Abschuss nach dem Rasenmäherprinzip“.</p>
<p>„Jeder Wolfsriss ist einer zu viel“, unterstreicht Ripa. „Die Sorgen der Nutztierhalter sind berechtigt und ernst zu nehmen.“ Nötig sei daher ein Ausgleich zwischen dem Schutz der Natur und der Artenvielfalt einerseits und den berechtigten Sorgen der Landwirtschaft andererseits - eine Herausforderung.</p>
<p>Angesichts der Problematik müsse der erste Schritt sein, die aktuellen Gesetze konsequent umzusetzen und existierende Möglichkeiten zu nutzen, so Ripa. „Wir brauchen vor allem einen guten Herdenschutz. Siehe zum Beispiel Brandenburg: Dank starker Schutzmaßnahmen ist die Zahl der Übergriffe dort erheblich gesunken.“ Wirkungsvolle Zäune, gut ausgebildete Schutzhunde, der Abbau bürokratischer Hürden, gezielte und individuelle Beratung - all dies helfe Weidetierhaltern.</p>
<p>Eine ungezielte Jagd im Rahmen eines Quotenabschusses von Wölfen sei hingegen nicht sinnvoll, betont die ÖDP-Politikerin. „Ein Abschuss nach dem Rasenmäherprinzip wäre fatal. Studien zeigen beispielsweise, dass willkürliche Abschüsse die Rudelstruktur zerstören können. Dadurch ist es möglich, dass überlebende Tiere ihre Jagdstrategien ändern und erst recht Weidetiere angreifen.“ Eine gezielte Entnahme von Wölfen durch sachkundige Jäger könne dort angebracht sein, „wo Wölfe gelernt haben, auch guten Herdenschutz zu überwinden.“</p>
<p>„Ein Zusammenleben von Wolf und Weidewirtschaft ist nur mit gutem Herdenschutz möglich“, so Ripa. „Dies ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch notwendig, um Akzeptanz für den Wolf in ländlichen Regionen zu schaffen.“ Wichtig sei auch zu betonen: „Die allermeisten Wölfe sind völlig unauffällig und richten keinen Schaden an, sondern helfen dem ökologischen Gleichgewicht. Für den Menschen gefährlich sind sie ohnehin nicht.“</p>
<p><em>Hintergrund</em></p>
<p><em>Brandenburg weist mit 58 Wolfsrudeln die höchste Wolfsdichte aller Bundesländer auf. In Brandenburg ist die Zahl der Nutztierschäden und der Risse – trotz zunehmender Wolfsdichte und lückenhaften Herdenschutzmaßnahmen – in den letzten drei Jahren rückläufig. Im Zeitraum 2023/24 stieg die Zahl der Wölfe in Brandenburg um 12,6 % auf insgesamt 484 Tiere. Gleichzeitig ging die Zahl der Übergriffe auf Nutztiere signifikant zurück – von 358 Fällen im Jahr 2023 auf 279 im Jahr 2024, was einem Rückgang von 22 % entspricht. (1)</em></p>
<p><em>Studien aus anderen EU-Ländern zeigen, dass die Jagd auf den Wolf die Risszahlen nicht verringert: So gab es in der Slowakei keine spürbaren Effekte (2), während in Slowenien die Risszahlen auch in 15 Jahren Bejagung nicht sanken (3).</em></p>
<p>(1)     <a href="https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/">https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/</a></p>
<p>(2)     <a href="https://conbio.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/conl.12994">https://conbio.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/conl.12994</a></p>
<p>(3)     <a href="https://www.researchgate.net/publication/233792224_Effectiveness_of_wolf_Canis_lupus_culling_to_reduce_livestock_depredations">https://www.researchgate.net/publication/233792224_Effectiveness_of_wolf_Canis_lupus_culling_to_reduce_livestock_depredations</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-120145</guid>
                        <pubDate>Thu, 08 May 2025 14:12:33 +0200</pubDate>
                        <title>Kein Zusatz-Geld an Tesla und Elon Musk</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-zusatz-geld-an-tesla-und-elon-musk</link>
                        <description>ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa will keine Verrechnung der Emissionsgrenzwerte mit zugekauften E-Auto-Zertifikate</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Abstimmung im Europaparlament über die Einhaltung der CO2-Grenzwerte von Kraftfahrzeugen enthielt sich Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Sie macht damit deutlich: „Die Klimaverpflichtungen sind einzuhalten.“</p>
<p>Selbst wenn durch die jetzige Entscheidung Europas Autoherstellern mehr Zeit bekommen, um ihre Motoren umwelt- und klimafreundlicher zu bauen, darf die zeitliche Verzögerung nicht bedeuten, „dass Tesla ohne etwas zu tun mehr Geld verdient, nur weil die Autofirmen sich mit Abgaszertifikaten von emissionsärmeren Elektroautofirmen aus ihrer Verpflichtung freikaufen“. Ripa: „So geht die Rechnung nicht auf!“</p>
<p>Europas und damit auch deutsche Autobauer müssen ab 2025 mit Geldbußen kalkulieren, wenn sie die EU-Abgasnormen nicht einhalten. Die neue Entscheidung des Parlaments in Straßburg räumt ihnen nun mehr Zeit ein, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. „Wäre die Verschiebung nicht gekommen, hätten Autohersteller wie in der Vergangenheit Geld an E -Autobauer zahlen können, um ihre eigenen Emissionen klein zu rechnen. Dieses sogenannte CO2-Pooling darf es nicht geben. Es würde nämlich vor allem Tesla-Besitzer Elon Musk oder der chinesischen Konkurrenz heimischer Hersteller Geld in die Kasse spülen – ohne dass die dafür eigene Leistung erbringen.“</p>
<p>Laut Branchen-Medien entwickelt sich Tesla derzeit nämlich schon durch diese Deals zu einer Art „Öko-Bank der Autoindustrie“.  Musk verdient demnach Milliarden Euro mit Zertifikaten, die er an die Konkurrenz verhökert, damit die ihre Pflicht auf dem Papier erfüllen. Ripas Kommentar zu dieser Praxis: „Das Pooling ist nicht akzeptabel.“ Klar ist für die ÖDP-Europaabgeordnete aber ebenso: „CO2 Emissionen müssen reduziert werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 07 May 2025 09:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden im Europäischen Parlament</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/gedenkfeier-zum-jahrestag-des-endes-des-zweiten-weltkriegs-auf-europaeischem-boden-im-europaeischen-parlament/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 07 May 2025 09:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>PFAS haben in unserem Wasser nichts verloren</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/abstimmung-zur-europaeischen-strategie-fuer-eine-resiliente-wasserversorgung/</link>
                        <description>Abstimmung zur Europäischen Strategie für eine resiliente Wasserversorgung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 16:46:34 +0200</pubDate>
                        <title>Merz‘ Kanzlerwahl: Fehlstart ins Regierungsamt</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/merz-kanzlerwahl-fehlstart-ins-regierungsamt</link>
                        <description>ÖDP: Neuer Regierungschef in Deutschland „kein Kanzler fürs Volk“ </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang gleich ein Desaster: Nach über 20 Jahren als Möchtegern-Bundeskanzler muss Friedrich Merz, den seine Parteifreundin Angela Merkel schon 2002 ausbremste, nun auch zweimal antreten um seinen Wunschposten zu ergattern. Im Bundestag verpasste der CDU-Chef die nötigen Stimmen und musste in die Wiederholung. Am Tag nach der Unterzeichnung des neuen schwarz-roten Koalitionsvertrags missriet seine Wahl zum deutschen Regierungschef trotz rechnerisch vorhandener Mehrheit zum Flopp – für Merz, seine Partei, die SPD als Juniorpartner der angepeilten Regierung und deren neu-starken Boss Lars Klingbeil. Erst im zweiten Anlauf erreichte Friedrich Merz sein Ziel: Er ist Bundeskanzler.</p>
<p>Für alle Demokraten war das ein Armutszeugnis: Den Fehlstart muss Merz sich selbst ankreiden. Er ist laut Umfragen alles andere als ein Sympathieträger der Menschen im Land. „Das ist die Quittung für seinen Wortbruch“, kommentiert Brendle-Behnisch: „Wer im Wahlkampf zum Sparen auffordert und dann mit Hilfe des abgewählten Kanzlers eine 180 Grad-Wende hinlegt, dann zunächst für die Infrastruktur entsprechende Investitionen verspricht, denen er vorher  eine Absage erteilt hat, um anschließend in einer Pirouette die Finanzwirtschaft zu begünstigen und zugleich gegen den Wohlfahrtsstaat zu wettern, der darf keine Solidarität vom Volk erwarten – er hat tiefstes Misstrauen verdient.”</p>
<p>Die Kritik der ÖDP am Neu-Kanzler bleibt hart: „Ein Kanzler fürs Volk ist Merz nicht.” Die Begründung ist deutlich: „Eine Umkehr der deutschen Politik, wie die Union dies ankündigte, gibt es allenfalls in dem Sinne, dass die – wenigen – guten Ansätze der Ampel nun wieder zunichte gemacht werden.”</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 06 May 2025 09:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) fordert erleichterte Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Projekten</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/mdep-manuela-ripa-oedp-fordert-erleichterte-zusammenarbeit-bei-grenzueberschreitenden-projekten/</link>
                        <description>Ripa: „Heutige Abstimmung ist eine verpasste Chance für Stärkung der Grenzregionen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 12:49:35 +0200</pubDate>
                        <title>„Uns allen zur Mahnung: Nie wieder!“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/uns-allen-zur-mahnung-nie-wieder</link>
                        <description>Im ehemaligen KZ Dachau trifft die ÖDP am 80. Jahrestag der Befreiung Überlebende und mahnt, dass Erinnerung an die Nazi-Schreckensherrschaft nie enden darf.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau durch US-Truppen legten der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) Günther Brendle-Behnisch, der stellvertretende Vorsitzende des ÖDP-Bezirksverbands Oberbayern, Adrian Heim sowie die ÖDP-Kreisvorsitzende Lydia Bartmann in der KZ-Gedenkstätte einen Kranz mit der Aufschrift „Uns allen zur Mahnung: Nie wieder!“ zum Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft nieder.</p>
<p>„Es ist immer wieder bewegend, die Berichte der Zeitzeugen zu hören. Das geht weit über Wissensvermittlung aus Geschichtsbüchern hinaus. Und gerade auch die Perspektive der Befreier - Zitat: nachdem wir die Tore des KZ Dachau geöffnet hatten, wussten wir, für was wir kämpfen - macht nachdenklich“, so Heim. „Sind wir heute wirklich bereit, alles für den Erhalt unserer Demokratie in Deutschland zu tun, um eine Wiederholung der Abläufe von vor fast 100 Jahren zu verhindern? Das Erstarken rechtsextremistischer Kräfte und die bisher nur schwachen Reaktionen der Institutionen unseres Staates lassen mich da zweifeln.“</p>
<p>Der ÖDP-Bundesvorsitzende Brendle-Behnisch zeigte sich besonders beeindruckt von den offenen Worten eines ehemaligen Häftlings, der mit den Worten „Kriege kennen keine Sieger“ vehement für Frieden warb: „Ich sehe das als ein Vermächtnis des 2. Weltkriegs, das wir bewahren müssen. Wir müssen alles dafür tun, die Kriege auf unserer Erde und speziell in Europa zu beenden. Wir müssen unbedingt verhindern, dass die verschiedenen Konflikte in vielen Teilen der Welt zu einem neuen Weltkrieg eskalieren. Und wir müssen alles dafür tun, dass keine neuen Kriege mehr ausbrechen.“</p>
<p>„Angesichts des Alters der letzten verbliebenen Zeitzeugen steht die Erinnerungsarbeit vor einer Zäsur. Sie darf aber nicht in einem Schlussstrich enden, denn wir dürfen die Lehren aus der NS-Schreckensherrschaft nicht vergessen. Sonst wird aus 'nie wieder' schnell ein 'schon wieder'. Ich bin daher froh, dass sich Dachau als Lernort für die Schrecken des NS-Regimes etabliert hat und die Erinnerungsarbeit bei uns einen hohen Stellenwert hat“, betont Lydia Bartmann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 02 May 2025 14:03:29 +0200</pubDate>
                        <title>Die immensen Kosten des Klimawandels erfordern „Handeln statt Palavern&quot;</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-immensen-kosten-des-klimawandels-erfordern-han</link>
                        <description>Naturschutzpartei ÖDP mahnt neue Regierung zu konkreter Aktion, damit Menschen und Wirtschaft nicht weiter für Fehler falscher Klimapolitik bezahlen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es erneut <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-023-41888-1" target="_blank">wissenschaftlich belegt</a>: 1,7 Billionen Euro kostet uns der Klimawandel – und das Jahr für Jahr. Forscherinnen und Forscher der US-Eliteuniversität Harvard werteten dafür <a href="https://www.focus.de/earth/1-7-billionen-euro-schaden-doch-wer-zahlt-die-zeche-des-klimawandels_34f9fabf-8a69-47fa-9229-4af4189ce275.html" target="_blank">22 Jahre lang Zahlen aus</a>. „Diese Rechnung für unser jahrelanges Fehlverhalten kann niemand mehr ernsthaft abstreiten", kommentiert das Bundesvorstandsmitglied Prof. Dr. Herbert Einsiedler der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Die Menschheit – und vor allem die auch in Deutschland jetzt in der neuen Regierung verantwortlichen schwarz-roten Politiker und Politikerinnen – müssen sich endlich ernsthaft um den erforderlichen Klimaschutz mühen."</p>
<p>Auch Ex-Kanzlerin Angela Merkel stellte auf dem evangelischen Kirchentag zum Klimaschutz fest: „Gerecht werden wir dieser Menschheitsaufgabe bis heute nicht.“ Niemand kann sich daher mehr rausreden. Die Daten der US-Forscher sind längst bekannt und alle öffentlich zugänglich. Auch, wer die größten Klimasünder der Wirtschaft dahinter sind: <a href="https://www.focus.de/earth/studie-zeigt-die-groessten-schmutzfinken-das-unternehmen-das-im-alleingang-so-viel-co2-verbraucht-wie-deutschland_644beda6-1fb4-48b9-b220-cf1b976c53f8.html" target="_blank">BP, Gazprom, Saudi Aramco, ExxonMobil und Chevron</a>. Alarmierend: Die Forschenden halten ihr Ergebnis zur Kostenberechnung sogar noch für „erheblich unterschätzt".</p>
<p>Umso dringender ist Umdenken und Umschwenken. „Wer Klimaabkommen als <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-weltklimavertrag-und-jetzt" target="_blank">Beruhigungspillen</a> nutzt, verkennt die Zeichen der Zeit", moniert die Naturschutzpartei. Deutsche Politiker, die Klimaschutz als „Ideologie“ lächerlich machten, handelten verantwortungslos und versündigten sich an unseren Kindern und Kindeskindern!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 15:42:51 +0200</pubDate>
                        <title>Merz-Regierung missachtet Basis für Wohlergehen von Menschen und Wirtschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/merz-regierung-missachtet-basis-fuer-wohlergehen-v</link>
                        <description>ÖDP kritisiert falsche Schwerpunktsetzung im jetzt verabschiedeten Koalitionsvertrag</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gerade einmal 0,6 (!) Prozent des, nach der Zustimmung der SPD-Genossen, nun verabschiedeten Koalitionsvertrags der kommenden Bundesregierung unter Leitung des CDU-nun-endlich-doch-auch-Kanzlers Friedrich Merz widmen sich einem der brisantesten Themen unserer Zeit: dem Umwelt- und Naturschutz. „Ein Skandal“, kommentiert Prof. Dr. Herbert Einsiedler als Mitglied des Bundesvorstands der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Wer nur 29 der 4.588 Zeilen des <a href="https://taz.de/Koalitionsvertrag-von-Union-und-SPD/!6081312/" target="_blank">Koalitionsvertrags</a> Natur und Umwelt widmet, zeigt, welchen Stellenwert die schwarz-rote Bundesregierung dem Schutz unserer wichtigsten Lebensgrundlagen beimisst: Das kümmert sie nicht!“</p>
<p>CDU, CSU und SPD setzen ganz auf ein Florieren der Wirtschaft. Das ist der neuen Koalition in Berlin  noch immer wichtiger als der Schutz des Planeten, auf dem wir alle leben und der am Ende auch die Wirtschaft am Laufen hält. Die Merz-Regierung missachtet damit die Zeichen der Zeit, wenn durch den Klimawandel induzierte Naturkatastrophen Leib und Leben der Menschen bedrohen und – auch wirtschaftliche! – Existenzen zunehmend bedrohen. „Politik für Menschen (und Wirtschaft) sieht anders aus“, betont Einsiedler und verweist auf das Programm der ÖDP: Die Naturschutzpartei setzt am Wohl der Menschen orientierte Präferenzen. „<a href="https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm/wohlstand-ohne-wachstumszwang" target="_blank">Wirtschaft</a> muss stärker dem Gemeinwohl verpflichtet sein“, heißt es dort: „Das Bruttoinlandsprodukt darf nicht mehr alleiniger Maßstab für den Erfolg der Wirtschaft bleiben, da dieses über den tatsächlichen Wohlstand eines Volkes nichts aussagt.“</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 09:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/internationaler-tag-zur-abschaffung-der-tierversuche/</link>
                        <description>Der 24. April ist der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 14:16:09 +0200</pubDate>
                        <title>Die ÖDP trauert um Papst Franziskus </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-oedp-trauert-um-papst-franziskus</link>
                        <description>Mit dem verstorbenen Papst verliert die Welt auch einen Fürsprecher für Natur- und Artenschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Papst Franziskus haben wir nicht nur ein liebenswertes und nahbares Oberhaupt der katholischen Kirche verloren, sondern einen entschiedenen Fürsprecher für die Menschen – gerade diejenigen am Rande der Gesellschaft – und einen ebenso entschiedenen Fürsprecher für diese Schöpfung. Er hat wie kein anderer Papst vor ihm die Dinge beim Namen genannt und die Missstände angeprangert. Er ist herausgekommen aus den Mauern des vatikanischen Elfenbeinturms der reinen Lehre und einer herrschenden Kirche, ist in die Zentren des Elends und zu den Übersehenen dieser Welt gekommen, hat sie begrüßt, geküsst, gesegnet und ist für sie eingetreten, hat mutig deren Positionen eingenommen, ohne Ansehen der Person, der Religion, der Herkunft, sondern hat die Nöte der Menschen gesehen und darauf hingewirkt, sie zu beenden.<br /> <br /> In genau derselben Art und Weise ist er für die Natur und den Schutz der Artenvielfalt eingetreten, hat Missstände angeprangert; und er ist auch da vor Ort gewesen, hat sich informiert, mit eigenen Augen gesehen, ist immer wieder laut geworden, wo die Umwelt und in der Folge auch die Menschen in Bedrängnis geraten sind, hat vor der Klimakrise gewarnt und sich nicht durch Kritik einschüchtern lassen.<br /> <br /> Ein mutiger und gleichzeitig demütiger Papst! Aber das kam nicht einfach nur aus ihm selbst; es war seine tiefste Glaubensüberzeugung. Aus seinem Glauben an Jesus Christus und als Nachfolger auf seinem Weg war er zutiefst überzeugt, dass nur durch diesen Einsatz die Welt – unsere Schöpfung – zu einem besseren Ort werden kann.<br /> <br /> Die katholische Kirche, ja diese Welt verliert mit seinem Tod einen entscheidenden Zeugen der Botschaft Jesu Christi von der Versöhnung und der Liebe und dem Einsatz für alle Menschen und für die Schöpfung. Man kann auch sagen: Er war der Papst, der die Liebe Gottes zu den Menschen und zu seiner Schöpfung wieder spürbar gemacht hat.<br /> <br /> Die ÖDP trauert um Papst Franziskus, nicht nur, weil er wie kein anderer Papst sich für die gleichen Ziele eingesetzt hat wie wir, sondern auch, weil er mit seinem Leben uns für unser Handeln ein großes Vorbild war und auch für die Zukunft sein kann: Aus einem gefestigten Glauben heraus und den damit verbundenen Werten die Kraft und den Mut zu gewinnen, aufzutreten, zu reden, zu fordern und auch zu handeln. Nur aus unseren Werten heraus gewinnen wir die Überzeugungskraft, uns einzusetzen für die Menschen, für diese Schöpfung, für den Erhalt der Natur, der Artenvielfalt, Klimaschutz; und uns nicht entmutigen zu lassen durch Rückschläge und Enttäuschungen, sondern durchzuhalten.<br /> <br /> Wir danken Papst Franziskus für das große Vorbild, das er uns hinterlassen hat; und wir danken Gott dafür, dass er ihn uns geschenkt hat.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 11:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP ruft bundesweit zu Aktionstag am „Tag des Baumes“ auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-ruft-bundesweit-zu-aktionstag-am-tag-des-baum</link>
                        <description>Naturschutzpartei fordert „konsequenten Schutz der Wälder“: „Jeder gepflanzte Baum sichert uns eine lebenswerte Zukunft.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. April 2025 veranstaltet die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) deutschlandweit Aktionen zum „Tag des Baumes“. Unter dem Motto „Starke Bäume für eine lebenswerte Zukunft“ setzen sich an zahlreichen Orten quer durchs Land ÖDP-Mitglieder in zahlreichen Regionalverbänden für den Schutz von Bäumen ein.</p>
<p>„Der Zustand unserer Wälder ist alarmierend. Dürre, Schädlinge und Monokulturen setzen ihnen massiv zu“, begründet Norman Heß das Engagement der Freiwilligen. Als Sprecher der Parteiarbeitsgruppe Wald weiß er um den vielerorts eher katastrophalen Zustand unseres Forsts: „Noch immer werden Bäume viel zu rasch ökonomischen Interessen untergeordnet.“ Gleichzeitig, so Heß, schreitet die Flächenversiegelung voran. Sie bedroht wertvolle Waldgebiete. „Oft stehen Bäume dem Straßenbau und Industrieansiedlungen ‚im Weg‘ und werden leichtfertig gefällt. Schluss damit! Wir fordern ein Umdenken, um unsere grünen Lungen zu schützen und zu stärken."</p>
<p>Heß kennt die Gefahr für die Wälder in Deutschland aus eigener Erfahrung. „Die Ansiedlung der E-Autofabrik Tesla in Brandenburg zeigt, wie fahrlässig wir mit unseren Naturgütern im Allgemeinen und dem Wald im Besonderen umgehen. Auch wir sind für den Ausbau der Elektromobilität im Rahmen einer Mobilitätswende, aber eben NICHT im Sinne des Profits eines Multimilliardärs wie Elon Musk auf Kosten der Natur“, betont Heß. Er freut sich daher, wenn am „Tag des Waldes“ 2025 viele Aktive der ÖDP – und mit ihnen zahlreiche weitere naturliebende Menschen überall in Deutschland – angeregt durch die ÖDP sich um den Schutz der Bäume kümmern.<br />  <br /> Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an den lokalen Aktionen der ÖDP-Regionalverbände zu beteiligen. <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/aktionen/newsdetails/news/tag-des-baumes-25042025" target="_blank">Informationen zu Veranstaltungen in Ihrer Nähe finden Sie auf den ÖDP-Webseiten unserer Landes- und Regionalverbände</a> – Pressevertreterinnen und -vertreter sind jeweils vor Ort ebenfalls als Beobachter willkommen.</p>

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                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Müllsammeln / Arbeitseinsatz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 16:24:11 +0200</pubDate>
                        <title>Entsetzen über „Gruselkabinett Merz“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/entsetzen-ueber-gruselkabinett-merz</link>
                        <description>ÖDP kritisiert: Proporz und Seilschaften sind Union und SPD wichtiger als Kompetenz und gutes Regierungshandeln.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>KASSEL – „Blankes Entsetzen“ löst die jetzt bekannt gewordene Namensliste der künftig verantwortlichen Ministerinnen und Minister der neuen Regierung von CDU-Mann Friedrich Merz aus. Auf einer Sitzung des Bundesvorstands der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) bewertet deren Parteichef Günther Brendle-Behnisch die kursierenden Namen der 7 CDU-, 5 SPD- und 3 CSU-Regierungsmitglieder als „echtes Gruselkabinett“: „Sie verstehen alle ihr Handwerk nicht.“ Sein Vize-Parteichef Helmut Kauer legt nach: „Da regiert wieder einmal der Proporz über Kompetenz.“ Und Kirsten Elisabeth Jäkel, 1. Stellvertretende ÖDP-Bundesvorsitzende, ergänzt: „Diese Bundesregierung kann den Schutz unserer Lebensgrundlagen nicht gewährleisten – genau das aber wäre angesichts der Klimakrise und des Artenschwund dringender denn je.“ Deshalb gibt es eine klare Ansage der Naturschutzpartei an die neuen Koalitionäre im Bundestag: „Wir beobachten die Regierung und werden unsere Konzepte für eine bessere, weil näher an den Menschen gemachte Politik als außerparlamentarische Opposition einbringen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 09:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Breite Mehrheit für Tierschutz in Europa!</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/breite-mehrheit-fuer-tierschutz-in-europa-abstimmung-zu-meinem-bericht-zum-wohlergehen-von-hunden-und-katzen/</link>
                        <description>Abstimmung zum Bericht von MdeEP Manuela Ripa zum Wohlergehen von Hunden und Katzen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 12:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Richtige Antwort auf Trumps Chaospolitik“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/richtige-antwort-auf-trumps-chaospolitik</link>
                        <description>ÖDP sieht in Zoll-Wut Chance für neues Wirtschaftsziel: „regional first“ – Produkte der kurzen Wege sowie „nachhaltig first“ – umweltfreundliche Waren mit hohen Sozialstandards.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Welt jammert über Donald Trumps Zoll-Wutausbruch. Investoren rund um den Globus zittern, Politiker hadern mit unkalkulierbaren Spontanentscheidungen im Oval Office. „Lasst uns nicht in der Ecke schmollen“, kontert Günther-Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die Tiraden des US-Präsidenten. Er sieht darin eine Befreiung: „Nutzen wir diese Chance!“</p>
<p>Der ÖDP-Chef ist sicher: „Trumps Rundumschlag verleiht neue Freiheiten, die wir jetzt selbstbewusst für unsere Ziele nutzen können.“ Wenn der Chief im White House die Globalisierung schrottet, setzen wir als Europäer auf Re-Regionalisierung. „So gewinnen wir neue Unabhängigkeit von Uncle Sam“, skizziert der ÖDP-Parteichef seinen Plan für die korrekte Reaktion auf das Chaos in Washington. Die Partei setzt dabei auf die Grassroot-Bewegung Buy European. „Der sollten wir uns anschließen“, fordert er alle Menschen auf, die mit der Polterpolitik Trumps hadern. „Kaufen wir nur noch, was regional erzeugt wird und schippern Waren nicht länger um die Welt, sondern nur noch dorthin, wo sie gebraucht werden.“ Das Ziel der ÖDP ist klar: „regional First“ – die Wirtschaft der kurzen Wege und „nachhaltig First“ – umweltfreundliche Waren mit hohen sozialen, Umwelt- und Qualitätsstandards.</p>
<p>Produkte, deren Herstellung der Umwelt oder den Menschen schaden, will Brendle-Behnisch durch die in der EU schon mögliche Grenzausgleichssteuern verteuern. „Das schafft Chancengleichheit am Markt, weil damit fair und ehrlich produzierte Waren nicht länger benachteiligt sind, nur weil die Konkurrenz Umwelt- oder soziale Schäden nicht in ihren Preis einkalkuliert, sondern deren Begleichung der Allgemeinheit aufs Auge drückt“, rückt Brendle-Behnisch einen der Hauptfehler unseres aktuellen Wirtschaftssystems zurecht: „Das ist keine Bestrafung für die Hersteller, wir bitten sie nur angemessen zur Kasse, damit wir die dadurch verursachten Schäden ausgleichen können.“ Der große Unterschied zu Donald Trumps Zollplänen wird deutlich: „Unser Wirtschaftsplan ist fair und nicht das, was der US-Präsident dafür hält oder behauptet! Genau das hätte das im EU-Parlament verschobene Lieferkettengesetz erzielt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 18:22:44 +0200</pubDate>
                        <title>EU gibt Unternehmen mehr Zeit zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht und Nachhaltigkeitsberichterstattung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-gibt-unternehmen-mehr-zeit-zur-einhaltung-der-s</link>
                        <description>ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa stimmt zu, um Unternehmen zu entlasten, warnt aber vor Abschwächung der Gesetze</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>531 Ja-Stimmen, 69 Nein-Stimmen und 17 Enthaltungen: Das EU-Parlament verschob mit großer Mehrheit der Abgeordneten das Inkrafttreten neuer Regeln zu Sorgfaltspflichten und zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. So haben Unternehmen mehr Zeit, sich auf die Anforderungen einzustellen.</p>
<p>Auch Manuela Ripa hat für den Aufschub gestimmt. „Es darf jedoch keine Abschwächung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und der unternehmerischen Sorgfaltspflichten geben“, betont die Vertreterin der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) im Europäischen Parlament, „Unternehmen dürfen nicht mit zu bürokratischen Regeln überfrachtet werden. Daher brauchen wir weniger Bürokratiebelastung, um zu große, regulatorische Anforderungen zu vermeiden.“ Der Aufschub soll das jetzt gewährleisten. Ripa: „Wichtig ist aber, dass die Ziele des European Green Deal eingehalten und die EU-Gesetze nicht entkernt werden.“ Die Verbesserung der Nachhaltigkeitsinformationen, die Umlenkung von Finanzströmen in nachhaltige Wirtschaftsbereiche sowie eine stärkere Rechenschaftspflicht von Unternehmen in Bezug auf Umwelt- und Nachhaltigkeitskriterien müssten weiter oben auf der Agenda stehen: „Damit wollen wir Menschenrechte und Umweltstandards in den Lieferketten garantieren, und das muss auch so bleiben“, so die ÖDP-Europapolitikerin, die auch dem Bundesvorstand ihrer Partei angehört. Dort ist sich Ripa mit Günther Brendle-Behnisch einig. Der ÖDP-Bundesvorsitzende drängt darauf, dass mit dem Aufschub „auf keinen Fall eine Verwässerung der Regeln einhergehen darf“. Er fordert daher, die Zeit richtig zu nutzen: „Das EU-Parlament muss die Regeln allenfalls weiter verbessern.“</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-119787</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 14:37:14 +0200</pubDate>
                        <title>Ungarns Regierung tritt internationales Recht mit Füßen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ungarns-regierung-tritt-internationales-recht-mit-fuessen</link>
                        <description>ÖDP warnt Merz, schlechtes Beispiel nicht zu kopieren: Statt Israels Regierungschef Netanjahu bei Staatsbesuch festzunehmen, beschädigt Ungarns Staatschef Victor Orban den IStGH. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ungarns Regierungs-Rambo Victor Orban verwechselt wieder Politik mit Provokation: Er lud Israels Ministerpräsident Netanjahu ein und missachtet damit bewusst den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH). „Dies widerspricht den europäischen Werten und sollte Konsequenzen durch die EU nach sich ziehen“, kommentiert Helmut Kauer als 2. Stellvertreter des BUndesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dieses selbstherrliche Gebaren Orbans: „Er schwächt damit das Gericht.“</p>
<p>Formal versucht Ungarns Regierungschef den Sumpf, in dem er mit seiner Missachtung des Gerichtshofs in Den Haag stecken blieb, einfach auszutrocknen: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/ungarn-zieht-sich-vom-internationalen-strafgerichtshof-zurueck-104.html">Ungarn zieht sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurück.</a> Dies miserable Beispiel politischen Verhaltens darf, nach Meinung der ÖDP nicht Schule machen. Die Ökodemokraten senden diese unmissverständliche Botschaft an den designierten nächsten CDU-Bundeskanzler. Friedrich Merz hatte noch am Wahlabend mit dem israelischen Regierungschef telefoniert und ihn nach Deutschland eingeladen. Geht gar nicht:  Laut Juristenmeinung nämlich sind alle 125 Vertragsstaaten nach Art. 86 <a href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl200035.pdf%27]#/switch/tocPane?_ts=1743683932532">IStGH-Statut</a><a href="Ungarns Regierungs-Rambo Victor Orban verwechselt wieder Politik mit Provokation: Er lud Israels Ministerpräsident Netanjahu ein und missachtet damit bewusst den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH). „Dies widerspricht den europäischen Werten und sollte Konsequenzen durch die EU nach sich ziehen“, kommentiert Helmut Kauer als 2. Stellvertreter des BUndesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dieses selbstherrliche Gebaren Orbans: „Er schwächt damit das Gericht.“  Formal versucht Ungarns Regierungschef den Sumpf, in dem er mit seiner Missachtung des Gerichtshofs in Den Haag stecken blieb, einfach auszutrocknen: Ungarn zieht sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurück. Dies miserable Beispiel politischen Verhaltens darf, nach Meinung der ÖDP nicht Schule machen. Die Ökodemokraten senden diese unmissverständliche Botschaft an den designierten nächsten CDU-Bundeskanzler. Friedrich Merz hatte noch am Wahlabend mit dem israelischen Regierungschef telefoniert und ihn nach Deutschland eingeladen. Geht gar nicht:  Laut Juristenmeinung nämlich sind alle 125 Vertragsstaaten nach Art. 86 IStGH-Statut zur Kooperation mit dem Gericht verpflichtet. Orbans Schachzug ist skandalös – und die Einladung des deutschen Kanzlers in spe brächte diesen ebenfalls ins juristische Abseits. „Die Einladungen an Netanjahu schaffen der IStGH ab“, wertet Kauer solche Gedankenspielereien als Siel mit dem Feuer"> </a>zur Kooperation mit dem Gericht verpflichtet. Orbans Schachzug ist skandalös – und die Einladung des deutschen Kanzlers in spe brächte diesen ebenfalls ins juristische Abseits. „Die Einladungen an Netanjahu schaffen der IStGH ab“, wertet Kauer solche Gedankenspielereien als Spiel mit dem Feuer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-119762</guid>
                        <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 19:19:19 +0200</pubDate>
                        <title>Offener Brief: ÖDP mahnt Merz zum „Schutz der Lebensgrundlagen“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/offener-brief-oedp-mahnt-merz-zum-schutz-der-leben</link>
                        <description>Naturschutzpartei erinnert künftigen Kanzler, sich um das „Wohl des Volkes“ zu bemühen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Offenen Brief unter Bundesvorsitzenden zweier Parteien mahnt Günther Brendle-Behnisch als Chef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) den designierten Unions-Kanzler Friedrich Merz, in seinem künftigen Regierungsprogramm, die wichtigsten Aufgaben für die Menschen in Deutschland nicht aus den Augen zu verlieren: „Auch wenn die Weltlage bedrohlich ist: Setzen Sie sich persönlich dafür ein, dass die nächste Bundesregierung vor allem ernst macht mit dem Schutz der Lebensgrundlagen“, heißt es in dem Schreiben, das die ÖDP heute persönlich ins Bundestagspostfach des CDU-Chefs legte und in der CDU-Parteizentrale in Berlin abgab. Brendle-Behnisch fordert vom kommenden Bundeskanzler, die Chance des neugeschaffenen Finanzspielraums verantwortungsvoll zu nutzen. „Denken sie beim Gestalten unseres Landes daran: Sie schwören, das „Wohl des Volkes“ zu wahren und „Schaden von ihm zu wenden“, schreiben der ÖDP-Bundesvorsitzende und seine Stellvertreterin Kirsten Elisabeth Jäkel in ihrem Offenen Brief.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-119761</guid>
                        <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 19:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Union will unsere Demokratie demontieren“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/union-will-unsere-demokratie-demontieren</link>
                        <description>ÖDP-Vize Helmut Kauer kritisiert Angriff auf Informationsfreiheit als Sabotage an der Demokratie.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU will das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) abschaffen. Das berichten aktuell Medien aus den laufenden Koalitionsverhandlungen mit der SPD. „Das ist die konsequente Fortführung der Anfrage zu Steuergeldern für unliebsame NGOs“, kommentiert Helmut Kauer als stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) den skandalösen Vorgang.</p>
<p>Laut dem Papier aus den Koalitionsverhandlungen will die CDU auf Drängen ihres Abgeordneten Philipp Anthor das IFG abschaffen. Dieser CDU-Mann ist selbst „Opfer“ des Gesetzes. Seine schmutzigen Machenschaften wurden 2020 durch das IFG entlarvt.</p>
<p>Die CSU hat in Bayern schon zuvor begonnen, die Demokratie im Land einzuschränken. Sie will die Bürgerbeteiligung beschneiden.</p>
<p>Ohne Information und ungehinderten Zugang zu staatlichen Vorgängen ist Demokratie nicht möglich. „Wir brauchen mehr Informationen statt weniger, denn wir brauchen mehr Demokratie und nicht weniger“, ist Kauer überzeugt. Er erinnert daher die SPD als derzeitigen Gesprächspartner der CDU an ihren Ex-Kanzler Willi Brand und dessen Aufruf „Mehr Demokratie wagen“: „Seien Sie standhaft und verweigern Sie sich den Angriffen auf die Demokratie und Bürgerbeteiligung!“, so Kauer an die Adresse der Sozialdemokraten. Er warnt auch Bündnis 90/Die Grünen: Sie brauchen sich nicht als große Empörer gerieren, sie haben den bundesweiten Volksentscheid aus ihrem Programm gestrichen, so Kauer. Dem designierten Kanzler Friedrich Merz sagt der ÖDP-Vize: „Herr Merz, nehmen Sie sich nicht länger den Despoten Trump zum Vorbild, sondern setzen Sie sich an die Spitze der Gegenbewegung für Informations- und Pressefreiheit! Verteidigen Sie die bisherigen Errungenschaften in Sachen Demokratie und Bürgerbeteiligung! Sorgen Sie dafür, dass Deutschland und die EU die führenden Demokratien in der Welt werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-119725</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Mar 2025 12:58:35 +0100</pubDate>
                        <title>Karlsruhe lässt FDP abblitzen: Soli darf weiter erhoben werden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/karlsruhe-laesst-fdp-abblitzen-soli-darf-weiter-er</link>
                        <description>Statt Wohlhabenden Geld zu sparen, will die ÖDP die Abgabe reformieren und mit den Einnahmen Infrastruktur für alle Menschen verbessern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) sieht sich in ihrer Rechtsauffassung bestätigt: Die höchsten Bundesrichter in Karlsruhe haben den Solidaritätszuschlag (Soli) entgegen dem Antrag von sechs FDP-Parlamentariern für rechtens erklärt (Urt. v. 26.03.2025, Az. 2 BvR 1505/20). Karlsruhe bestätigte damit auch ein Urteil des Bundesfinanzhofs von 2023, dass der Soli rechtmäßig ist und weiter erhoben werden darf. Die aktuelle Entscheidung des zweiten BGH-Senats sichert dem Bundeshaushalt weitere Milliardeneinnahmen. Die streitbaren Liberalen sahen durch den Aufschlag zur Einkommenssteuer ihr Grundrecht auf Eigentum verletzt und wollten die seit 1991 im Zug der Wiedervereinigung und zur Deckung zusätzlicher Lasten des Golfkriegs erhobenen Zuschlag politisch kippen. Das war ihnen im Parlament misslungen, weshalb sie den Umweg über Karlsruhe beschritten. Dafür mussten sie sich jetzt deutliche Kritik des Gerichts anhören. Die ÖDP befürwortet dagegen eine Reform des Solidaritätszuschlags. „Sie will mit dem Soli-Geld Infrastrukturmaßnahmen in strukturschwachen Regionen Deutschlands bezahlen“, betont ihr Generalsekretär Dr. Claudius Moseler.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 15:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) ist „Ökologia“ 2025</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/eu-abgeordnete-manuela-ripa-oedp-ist-oekologia-2025/</link>
                        <description>(Straßburg/Saarbrücken) Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) ist am Montag in Straßburg als „Ökologia&quot; 2025 berufen worden. Ripa ist somit ein Jahr lang Ökologie-Botschafterin der Stiftung Ökologie und Demokratie aus Rülzheim. Die Stiftung vergibt den Preis seit 2001 an Frauen, die „mit Ausstrahlung und Kompetenz“ für die Ökologie werben. Ripa übernimmt die Aufgabe von der Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. Hans-Joachim Ritter, Gründer der Stiftung Ökologie und Demokratie, dankte Frau Seiler für ihre einjährige Amtsausübung als „Ökologia“.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Europaabgeordnete kämpfe ich dafür, dass ökologische Themen nicht nur am Rande behandelt, sondern als zentrale politische Aufgaben verstanden werden“, unterstrich Ripa während der Preisübergabe im Europaparlament. Der Schutz der biologischen Vielfalt, der Klimawandel und die Energiewende seien Herausforderungen, die nur gemeinsam und parteiübergreifend bewältigt werden könnten, sagte die ÖDP-Politikerin.</p>
<p>Manuela Ripa sitzt seit 2020 im Europaparlament, wo sie der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) angehört. „Die Berufung als Ökologia ist für mich ein Ansporn, mich weiterhin mit voller Überzeugung für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen“, hob die Europaabgeordnete hervor.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 18:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP will Bundestagsabgeordnete zur Kasse bitten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-will-bundestagsabgeordnete-zur-kasse-bitten</link>
                        <description>Weil Parlamentarier ihre Pflicht verschliefen, fordert Naturschutzpartei, dass Strafzahlung an EU nicht aus Bürger-Steuern zu zahlen sind, sondern von den Bundestagsfraktionen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Satte 34 Millionen Euro: So viel Geld muss Deutschland aus seinen klammen Kassen nach einem Bescheid des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Donnerstag an die EU überweisen, weil die Bundesrepublik es verschlief, die Whistleblower-Richtlinie der EU rechtzeitig in deutsches Recht umzusetzen. Für den Bundestag kein Problem. Die Strafe wollen die Abgeordneten jetzt aus dem Steuertopf der Bürgerinnen und Bürger begleichen. „So nicht!", wettert deshalb Helmut Kauer als Bundesvorstandsmitglied der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Das müssen – wie immer im Leben – die Verursacher zahlen."</p>
<p>Kauer wird deutlich: „Verantwortlich sind die Bundestagsabgeordneten und die Regierungs-Fraktionen. Die haben versäumt, rechtzeitig zu handeln. Schuld sind nicht die Menschen im Land." Der ÖDP-Mann pocht deshalb darauf, dass den Schaden auch jene beheben oder bezahlen, die ihn anrichteten. „Den Fraktionen könnten wir die Gelder um den Betrag solcher Strafen kürzen, damit wäre weiterhin die Unabhängigkeit der Abgeordneten gegeben", so Kauer: „Das wäre doch nur gerecht."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 17:36:31 +0100</pubDate>
                        <title>Am Weltfrauentag nicht (nur) feiern, sondern handeln</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/am-weltfrauentag-nicht-nur-feiern-sondern-handeln/</link>
                        <description>ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa: Gesellschaft muss Räume sichern, damit Frauen ihr Potenzial entfalten können.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Nicht Frauen müssen sich ändern“, fordert die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa anlässlich des Weltfrauentags (8.März): „Wir müssen die Strukturen unserer Gesellschaft verändern.“ Am Weltfrauentag geht es nach Ripa, die auch im Bundesvorstand der Naturschutz-Partei sitzt, nicht ums Feiern. Sie ist überzeugt: „Es geht ums Handeln. Für eine Zukunft, in der alle Mädchen und Frauen in einer Welt leben, die ihnen wirklich offensteht und in der sie ihr Potenzial entfalten können.“</p>
<p>Noch immer nämlich sieht die Europa-Politikerin genau hier das Defizit auch in der deutschen Gesellschaft: Jeden Tag stießen Frauen auf Hindernisse – von der Belästigung auf der Straße bis zu Hasskommentaren im Netz, von der gläsernen Decke in Führungspositionen bis zu strukturellen Benachteiligungen in Wissenschaft und Wirtschaft. „Wir bewegen uns in Räumen, die nicht für Frauen gemacht sind. Zu oft wird von uns erwartet, dass Frauen sich anpassen, anstatt diese Räume so zu verändern, dass sie allen Menschen gerecht werden.“ Ripa fordert „eine Gesellschaft, in der alle die gleichen Chancen haben“. Der Schlüssel dazu ist Bildung – vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In diesen MINT-Fächern liegt der Frauenanteil nur bei 18 Prozent. Frauen erhalten weniger Forschungsgelder und fehlen in technologischen Zukunftsfeldern.</p>
<p>Ripa kritisiert auch soziale Medien und die Rolle von künstlicher Intelligenz: „KI muss Gleichstellung fördern und nicht bestehende Ungleichheiten zementieren. Algorithmen sind nicht neutral, sie verstärken oft Stereotype.“ Hier plädiert Ripa: „Frauen müssen bei der Entwicklung von KI mitentscheiden.“ Die Gesellschaft muss nach Ansicht der ÖDP-Abgeordneten genau hinsehen, „welche Auswirkungen soziale Medien auf Jungs und Männer haben und welches Frauenbild in sozialen Medien vermittelt wird“. Sie warnt: Sonst werden falsche Rollenbilder als normal angesehen. Das geht am Ende zu Lasten der gesamten Gesellschaft.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 17:29:01 +0100</pubDate>
                        <title>„Endlich setzen Union und SPD das Finanzkonzept der ÖDP um“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/endlich-setzen-union-und-spd-das-finanzkonzept</link>
                        <description>Naturschutzpartei begrüßt geldpolitisches Einlenken der CDU zur Lösung der Probleme in Deutschland</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Plötzlich scheint alles möglich. Als Antwort auf Trumps Polterpolitik kündigt EU-Chefin Ursula von der Leyen ein 800 Milliarden-Europaket zur Stärkung der Verteidigung des Kontinents an. Und in Berlin ist Unionschef Friedrich Merz egal, was er noch im Wahlkampf seinen Wählerinnen und Wählern versprach. Ihm galt die Schuldenbremse als Garant wirtschaftlicher Vernunft. Mit den Sozis schnürt der CDU-Chef jetzt aber ein 500-Milliarden-Sondervermögen. Die wahrscheinlichen Neukoalitionäre wollen damit – zusätzlich zur Zusage nahezu unbegrenzter Ausgaben für die Bundeswehr – den Sanierungsstau im Land abbauen.<br /> <br /> Das ist nichts anderes als eine politische Kehrtwende der CDU – hin zur politischen Linie der ÖDP.<br /> <br /> Alles gut also? „Wer's endlich kapiert hat, weiß, wie er handeln kann und handeln muss“, kommentiert der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) die plötzliche Einigung über Lagergrenzen hinweg. Günther Brendle-Behnisch: „Was die da treiben gehorcht genau den ökonomischen Regeln der <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/geldpolitik-2022/507736/modern-monetary-theory/" target="_blank">Modern Monetary Theory</a> (MMT).“ Der ÖDP-Chef weiß, wovon er spricht. Er ist Ökonom und begrüßt die Wende in der deutschen Finanzpolitik.<br /> <br /> Allerdings entspringt dieser neue Wille zur Einsicht bei Friedrich Merz wohl nicht finanzpolitischer Erkenntnis. Er nutzt nur die Gunst der Stunde: Die Tür stieß ihm – ausgerechnet – Donald Trump mit seinem unsäglichen Auftritt vom Wochenende auf, als er Wolodymyr Selenskyj erpresste. Das eröffnet die Möglichkeit, neues Geldausgeben zu propagieren. Dem bevorstehenden Amtsantritt von Merz als Kanzler räumt Trump damit Steine aus dem Weg – das ist Glück.<br /> <br /> Es braucht jedoch Expertenwissen. Darauf setzt Brendle-Behnisch: „Es geht jetzt darum, dass sie das richtig spielen.“ Dann kann Handeln nach der MMT unsere Probleme lösen helfen und auch die befürchtete Inflation begrenzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 19:16:12 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) begrüßt Einigung auf Finanzierungsplan bei Artenschutzkonferenz</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/mdep-manuela-ripa-oedp-begruesst-einigung-auf-finanzierungsplan-bei-artenschutzkonferenz/</link>
                        <description>Ripa: „Wir müssen die Biodiversität erhalten!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 15:26:27 +0100</pubDate>
                        <title>Reicht der “Clean Industrial Deal” aus?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/reicht-der-clean-industrial-deal-aus</link>
                        <description>Statement der EU-Abgeordneten Manuela Ripa von der ÖDP</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission hat heute in Brüssel ihre lange angekündigte Industrie- und Klimastrategie „Clean Industrial Deal“ vorgestellt. Dazu kommentiert die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa (Ökologisch-Demokratische Partei / Fraktion Europäische Volkspartei):</p>
<p>„Mit dem heute vorgestellten Clean Industrial Deal bewegt sich die EU in die richtige Richtung. Die CO2-Minderung kann in der Tat ein innovativer Motor für Europas Industrie sein, um Europa weltweit führend in dem Bereich zu machen und die von der EU festgelegten Klimaziele zu erreichen. Ich freue mich, dass das Ziel bekräftigt wurde, künftig 40 Prozent der klimafreundlichen Technologien wie Solarzellen oder Windräder innerhalb der EU herzustellen und so den „Made in Europe“-Gedanken zu stärken. Hier ist aber noch Luft nach oben! Industriepolitisch sehr sinnvoll ist auch die Einführung von grünen Leitmärkten durch den Clean Industrial Deal.</p>
<p>Allerdings sind viele Ideen der EU-Kommission vage und müssen erst noch in spezifische und wirksame Maßnahmen verwandelt werden. Ein Ansatz wäre zum Beispiel, Autoherstellern zu erlauben, die Verwendung grünen Stahls in der Produktion in ihre offizielle CO2-Bilanz einzurechnen. Das wäre ein Anreiz, sich auf innovative Weise an die gesetzlichen CO2-Flottengrenzwerte anzupassen. Im Moment zahlen die Autobauer Milliarden an Tesla und andere Elektroauto-Hersteller, um sogenannte CO2-Pools zu bilden, innerhalb derer CO2-Emissionen verrechnet werden können. Das ist einer der Gründe für die massive Überbewertung von Tesla. Hier umzudenken, würde der Autobranche, der Stahlindustrie und dem Klimaschutz helfen.</p>
<p>Auch Europas Rohstoffpolitik muss sich grundlegend ändern. Im Moment schaffen die USA mit dem Rohstoffdeal in der Ukraine neue Fakten, an denen die Europäer nicht vorbeikommen. In Europa muss eine umfassende Kreislaufwirtschaft, insbesondere der Rückgewinn kritischer Rohstoffe aus Abfällen, die neue Priorität werden. Nur durch eine Führungsrolle Europas in diesem Bereich erreichen wir Nachhaltigkeit und Resilienz. Grundsätzlich gilt: Die Ziele des European Green Deal müssen weiter Bestand haben und dürfen nicht unterwandert werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Feb 2025 15:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP ist empört: Sollen missliebige Nichtregierungsorganisationen eingeschüchtert werden? </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sollen-missliebige-nichtregierungsorganisationen-eingeschuechtert-werden</link>
                        <description>ÖDP sieht in kleiner Anfrage der CDU/CSU einen Schlag gegen die demokratische Kultur </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg/Berlin) - Die kleine Anfrage der Union mit dem Titel „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ (Bundestag Drucksache 25/15053) kann nach Meinung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) durchaus als Einschüchterungsversuch von kritischen politischen Nicht-Regierungsorganisationen verstanden werden. Im äußersten Fall sei die Anfrage geeignet, die Existenz dieser Organisationen zu gefährden.</p>
<p>In einer umfangreichen Anfrage mit 551 Fragen nehme die Union ausgewählte politisch aktive Organisationen aufs Korn. Zwar dürften staatlich geförderte Organisationen nicht parteipolitisch betätigen. Eine sachpolitische Betätigung sei jedoch keinesfalls ausgeschlossen, so die ÖDP. Diese läge ja gerade in der Natur derartiger Organisationen. Mögliche einzelne Grenzüberschreitungen dürften nicht dazu führen, die NGOs pauschal zu diffamieren.</p>
<p>Die Union stellt nunmehr umfangreiche Fragen zu gesellschaftlichen Organisationen, die sich kritisch zu politischen Inhalten, die u. a. die Unionsparteien vertreten haben, äußerten. Kritische Aussagen in der Sache verletzten aber nach Meinung der ÖDP keinesfalls die parteipolitische Neutralität. Die Vorgehensweise der Unionsparteien sei geeignet, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratische Pluralität zu beschädigen. Auch gefährde dieses Verhalten den bereits brüchig gewordenen demokratischen Frieden der politischen Mitte Deutschlands.</p>
<p>Die ÖDP fordert die Unionsparteien auf, den Angriff auf missliebige gesellschaftliche Organisationen sofort einzustellen. Demokratische Parteien müssten Kritik aushalten. Dies sei ja gerade ein tragendes Element der Demokratie. Sie appelliert an die SPD, in einem eventuellen Koalitionsvertrag die gesellschaftliche Vielfalt zu sichern und diesen demokratiegefährdenden Versuch der Unionsparteien zu verhindern.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-119475</guid>
                        <pubDate>Sat, 22 Feb 2025 15:50:22 +0100</pubDate>
                        <title>Schlechte Luft über Deutschland: Feinstaubwerte besorgniserregend</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/schlechte-luft-ueber-deutschland-feinstaubwerte-besogniserregend/</link>
                        <description>ÖDP verlangt konsequente Umsetzung europäische Maßnahmen zur Luftreinhaltung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 19:52:38 +0100</pubDate>
                        <title>Die Klimakrise spitzt sich dramatisch zu</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-klimakrise-spitzt-sich-dramatisch-zu</link>
                        <description>Bundestagswahlkampf ignoriert existenzielles Thema weitgehend</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg/Berlin) – „Für das Klima ist es bereits nach 12 Uhr“, so die 1. Stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Kirsten Elisabeth Jäkel.  Das 1,5 Grad Limit der globalen Erderwärmung würde derzeit überschritten. Neben großen Anstrengungen zur Verhinderung eines „Klimatsunamis“ seien dringend Vorbereitungen auf dessen Folgen erforderlich.</strong></p>
<p>Während sich durch die Terroranschläge in den letzten Wochen alles um das Thema Migration zu drehen scheint und dies das Wahlkampfthema Nummer eins geworden ist und auch das bisherige Spitzenthema Wirtschaft von den Wahlkämpfern nur in eine Richtung bestritten wurde: „Wachstum, Wachstum, Wachstum!“, wurden die eigentlich drängenden Probleme unserer Zeit in keinster Weise berücksichtigt – außer von der ÖDP – nämlich Artenschwund und Klima. Dabei könne man die Auswirkungen dieser Überschreitung fast täglich in den Nachrichten verfolgen: Stürme, Überschwemmungen, Dürren und andere Naturkatastrophen stünden auf der Tagesordnung. Daher sei es nach Auffassung der ÖDP dringend geboten, das Thema „Klimakrise“ wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussion zu bringen.</p>
<p>Gerade die Wahl von Trump in den USA hätte diejenigen, die für Klimaschutz eintreten, in die Defensive gebracht. Auch im deutschen Bundestagswahlkampf würde das Thema „Klimaschutz“ sekundär behandelt. Es stehe hinter anderen Themen zurück. Die Klimakrise, besser der bevorstehende „Klimatsunami“, bedrohe aber alle derzeit diskutierten Themenbereiche. Er führe zu immensen wirtschaftlichen Schäden, löse Fluchtbewegungen großen Ausmaßes aus und gefährde die Gesundheit der Menschen. Unser Gesundheitssystem sei keineswegs auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet.</p>
<p>Wir durchleben ein gigantisches Experiment, dessen Ausgang leider ziemlich eindeutig ist. So werden wir auch das Zwei-Grad-Ziel nicht halten können. Aber Naturgesetze könne man nicht einfach abwählen. Diese blieben unabhängig von Wahlentscheidungen in Kraft. Die Leugnung des Klimawandels führe nicht zu dessen Beseitigung, sondern direkt in die Klimakatastrophe.</p>
<p>Manche Politiker machten den Menschen weis, die Erderwärmung sei durch „technologieoffene Maßnahmen“ dann doch wieder in den Griff zu bekommen. Dies werde sich jedoch als Irrtum herausstellen. Seien die Kipppunkte erst einmal überschritten, so gebe es keinen Weg mehr zurück in die vorherige Welt.</p>
<p>Die ÖDP fordert deshalb ein verstärktes Engagement ganz Europas in konsequentem Klimaschutz durch Reduzierung von Treibhausgasemissionen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung von Energieeffizienz. Dies bedeute im Energiebereich Energieeinsparung sowie die Nutzung erneuerbarer Energien.<br /> <br /> Zudem  sei die Vorbereitung der Infrastruktur auf die Auswirkungen des Klimawandels wichtig. So würden insbesondere im Gesundheits- und Katastrophenschutzbereich Maßnahmen zum Schutz der Menschen bei Hitzewellen und Starkregen- und Hochwasserereignissen dringend erforderlich. Die Maßnahmen zur Reduktion der Klimaerhitzung stellten jedoch den ökonomischeren und humaneren Weg zur Vermeidung der Klimafolgen und der damit verbundenen Kosten und dem hieraus resultierenden menschlichen Leid dar.</p>
<p>Die gerade jetzt im Wahlkampf unterschwellig immer wieder aufgezeigte Gegenüberstellung der Alternativen „Wirtschaft oder Klimaschutz“ sei falsch. Günther Brendle-Behnisch, Bundesvorsitzender der ÖDP setzt dagegen das Modell einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft: „Die Ökologie hat die oberste Priorität. Aber darin funktioniert ein Miteinander von Klima- und Umweltschutz, Gemeinwohl, d.h. ein gutes Leben für alle und eine erfolgreiche Wirtschaft. Es ist klar, wenn wir damit gerade jetzt als Europa innovativ vorangehen, ist das zunächst eine große Investition; aber wir investieren damit in die Zukunft. Und es ist die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Und wir werden dann auch wirtschaftlich die Nase vorn haben.“<br /> <br /> Noch eine Verzerrung der Wirklichkeit stellt Kirsten Elisabeth Jäkel richtig: „Gemäß einer EU-Umfrage haben junge Menschen keine Angst vor Migration, sondern davor, ihre Lebensgrundlage zu verlieren und ihre eigene Lebenshaltung schließlich nicht mehr finanzieren zu können. Die Wähler sollen sich also gut überlegen, wem sie hier ihre Stimme geben, denn diese Wahl ist eine Schicksalswahl vor allem auch für unser Klima.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:25:12 +0100</pubDate>
                        <title>Wasserkrise in Deutschland und weltweit   </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wasserkrise-in-deutschland-und-weltweit</link>
                        <description>Wasseratlas 2025 zeigt dringenden Handlungsbedarf – Die ÖDP fordert nachhaltige Lösungen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 18. Februar 2025 – Die globale Wasserkrise spitzt sich zu. Der kürzlich veröffentlichte Wasseratlas 2025 der Heinrich-Böll-Stiftung und des BUND zeigt auf, wie Klimakrise, Umweltverschmutzung und unregulierter Wasserverbrauch die Wasservorräte weltweit bedrohen. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sieht sich in ihren Forderungen nach einer konsequenten Wasserpolitik bestätigt und schlägt hierzu nachhaltige Lösungen vor.</p>
<p>Nach Meinung der ÖDP sind die Hauptprobleme der Wasserkrise vielschichtig. Trotz internationaler Anerkennung als Menschenrecht haben über 2,2 Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch in Deutschland gibt es Regionen, in denen Wasserknappheit droht. Der Klimawandel verschärft die Wasserkrise durch steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse wie Dürren und Hochwasser. Ein weiteres ernsthaftes Problem ist die Verschmutzung und Privatisierung von Wasser. Mikroplastik, Pestizide und industrielle Chemikalien verunreinigen Gewässer, während die Privatisierung der Wasserversorgung oft zu steigenden Preisen und schlechterer Wasserqualität führt. Auch die derzeitige Form der Landwirtschaft und industrielle Nutzung verschärfen das Problem erheblich. Die Landwirtschaft verbraucht rund 72 % des weltweit verfügbaren Süßwassers, während fossile Energien und der Metallbergbau immense Wassermengen beanspruchen. Zudem führt die anhaltende Wassermisswirtschaft zu beschleunigtem Artensterben. Der Verlust von Feuchtgebieten, Flüssen und naturnahen Lebensräumen verursacht einen dramatischen Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten. Besonders betroffen sind aquatische Ökosysteme, in denen bereits zahlreiche Fisch- und Amphibienarten vom Aussterben bedroht sind. Auch das Wasser der Nord- und Ostsee ist ernsthaft in Gefahr, da Überdüngung, industrielle Einleitungen und Plastikverschmutzung zu Sauerstoffmangelzonen, einem massiven Rückgang der Fischbestände und einer Zerstörung der marinen Biodiversität führen.</p>
<p>Die ÖDP fordert nachhaltige Lösungen zur Beseitigung der Wasserkrise. Eine Möglichkeit bietet das Konzept der Schwammstädte, bei dem Wassermangel und Hochwasser durch innovative Konzepte bewältigt werden. Die Partei setzt sich dafür ein, dass die Wasserversorgung als Grundrecht anerkannt wird, ein Verbot der Privatisierung der Wasserversorgung durchgesetzt und kommunale Wasserwerke gestärkt werden. Ebenso ist eine Förderung nachhaltiger Landwirtschaft entscheidend, um Wasserverbrauch und Verschmutzung zu reduzieren. Pestizide müssen drastisch eingeschränkt, regionale und ökologische Landwirtschaft gefördert und Ausnahmegenehmigungen zur Pestizidausbringung in FFH-Gebieten untersagt werden. Zudem darf es in Wasserschutzgebieten keine Risikoindustrien wie Tesla in Grünheide/Brandenburg geben. Der Schutz von Feuchtgebieten muss Priorität haben, um wertvolle Lebensräume für bedrohte Arten zu erhalten.</p>
<p>Auch die Textilindustrie als Wasserverschmutzer muss in die Pflicht genommen werden. Die ÖDP fordert strenge Umweltauflagen für die Modeindustrie, da diese weltweit immense Mengen Wasser verschwendet und verschmutzt. Eine konsequente Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialien müssen Standard werden. Der Schutz der Meere vor Verschmutzung ist weltweit zu verstärken. Die Partei fordert eine drastische Reduzierung von Nährstoffeinträgen durch Landwirtschaft, ein konsequentes Verbot von Mikroplastik und eine strikte Kontrolle industrieller Einleitungen, um Nord- und Ostsee zu schützen. Das Modell der Schwammstädte muss als Zukunftslösung etabliert werden, indem urbane Räume mehr naturnahe Versickerungsflächen, Dachbegrünung und Regenrückhaltebecken erhalten, um mit extremen Wetterlagen besser umzugehen. Zudem müssen politische Steuerung und Transparenz ausgebaut werden. Die ÖDP fordert eine gesetzliche Verpflichtung für Konzerne, ihre Wasserentnahme offenzulegen und den Wasserverbrauch zu minimieren.</p>
<p>Die erste stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP, Kirsten Elisabeth Jäkel, erklärt hierzu: "Der Wasseratlas 2025 zeigt eindrücklich, dass Wasser die zentrale Ressource unserer Zukunft ist. Wir müssen jetzt handeln, um Wasserverschwendung und Verschmutzung zu stoppen. Die ÖDP setzt sich konsequent für eine nachhaltige Wasserpolitik ein, die Mensch und Natur gleichermaßen schützt."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 15:34:13 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP: Deutschland-Ticket muss erhalten bleiben!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-deutschland-ticket-muss-erhalten-bleiben</link>
                        <description>Öffentlichen Verkehr ausbauen und attraktiv machen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) - Führende Unionspolitiker, wie etwa der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase, stellten das Deutschland-Ticket infrage. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wolle für das beliebte Ticket kämpfen, so die Partei</p>
<p>Die Abschaffung des Deutschland-Tickets könnten Pendlern mitunter tausende Euro im Jahr kosten. Gerade ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung sei von diesem Vorhaben negativ betroffen. Auch würde dann die einfache Mobilität im öffentlichen Verkehr auslaufen. Das Deutschland-Ticket mache das Studium unterschiedlicher Tarifsysteme des ÖPNV überflüssig und stelle somit einen großen Vorteil für Bahn- und Busreisende dar.</p>
<p>Die Abschaffung des Deutschland-Tickets stelle weiter einen Schlag gegen den Klimaschutz dar. Der Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) habe deutlich zur Senkung der CO₂-Emission beigetragen. Derzeit nutzen nach Angaben des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen etwa 13,5 Millionen Menschen das Ticket.</p>
<p>Die kommende Bundesregierung müsse, so die ÖDP, neben der Förderung der Deutschland-Tickets auch in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investieren. Ziel müsse sein, dass alle Menschen in Deutschland das Angebot eines öffentlichen Verkehrs nutzen könnten. Verkehrsinfrastruktur gehöre zur Daseinsvorsorge. Hier sei über viele Jahre und Jahrzehnte, vor allem unter CSU-Verkehrsministern, die Infrastruktur sträflich vernachlässigt worden.</p>
<p>Das Deutschland-Ticket sei eine der wenigen positiven Errungenschaften der Ampel. Diese jetzt im Zuge eines Rollbacks abschaffen zu wollen, könne nur als eine kurzsichtige Revanche-Aktion der Union gewertet werden.</p>
<p>Die ÖDP werde jedenfalls um das Deutschland-Ticket kämpfen, so die Partei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 11:20:59 +0100</pubDate>
                        <title>Welternährung: 10 Milliarden – kriegen wir alle satt?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/welternaehrung-10-milliarden-kriegen-wir-alle-satt</link>
                        <description>Der Hunger in der Welt ist zuletzt wieder gestiegen. Die Unkenrufe werden immer lauter, dass wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, um die Weltbevölkerung zu ernähren</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte Online-Veranstaltung ist dem Thema Welternährung gewidmet. Er findet statt am</p>
<p><strong>Donnerstag, dem 20. Februar 2025 ab 19:30 Uhr.</strong><br /> <br /> Referenten der Veranstaltung sind:</p>
<ul> 	<li>    MdEP Manuela Ripa, zum Thema künftige EU- Agrarpolitik</li> 	<li>    Jürgen Schilling, Biobauer, zum Thema grüne Gentechnik</li> 	<li>    Günther Brendle-Behnisch, zum Thema Welternährung.</li> </ul>
<p>„We feed the World“ behauptet die Agroindustrie der Pharmariesen. Stimmt das wirklich? – können wir nur durch intensive und Chemiegestützte Landwirtschaft oder durch Einsatz von Gentechnik überleben? Überraschende Ergebnisse wird hier Günther Brendle-Behnisch in seinem Vortrag präsentieren.<br /> <br /> Manuela Ripa wird die Landwirtschaft aus EU-Sicht beleuchten und ihre Perspektiven und Forderungen aufzeigen. Für sie ist klar: „Die Bedeutung einer nachhaltigen Landwirtschaft, die innerhalb der planetaren Wachstumsgrenzen wirtschaftet, ist essenziell. Dazu müssen auch faire Preise für die Bäuerinnen und Bauern gehören sowie ein größerer Schutz vor unfairer Konkurrenz aus Drittstaaten, die unsere Umweltstandards nicht respektieren.“<br /> <br /> Jürgen Schilling stimmt mit ihr völlig überein in seinem Vortrag. „Wir lehnen die vorgelegte Gentechnik-Verordnung der EU insgesamt ab, denn wir wollen die Vielfalt des Saatguts bewahren. Eine Monopolisierung des Saatgutmarktes durch wenige große Konzerne würde bedeuten, dass Landwirtschaftsbetriebe zunehmend auf patentiertes Saatgut angewiesen sind, das oft nur in Verbindung mit bestimmten Pestiziden verwendet werden kann.“<br /> <br /> Und alle drei Referenten sind sich darin einig: „Ein maßvoller Umgang mit wertvollen Böden und damit verantwortungsvoller Bodenschutz ist für eine funktionierende Landwirtschaft, wie auch für die Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels und den Erhalt der Artenvielfalt unerlässlich. Bleibt es bei der aktuellen Entwicklung, kann dies zu erheblichen Schwierigkeiten für die europäische Landwirtschaft und damit auch für die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung mit europäischen Produkten führen. Für uns als „ÖDP – die Naturschutzpartei“ besteht kein Zweifel daran, dass die biologische Landwirtschaft und der Schutz unserer Böden ein Schlüssel sind, um unsere Ernährungssicherheit nachhaltig zu gewährleisten.“<br /> <br /> Das berühmte Gandhi-Zitat auf den ÖDP-Plakaten kennt jede und jeder: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier" - Behält er auch diesmal recht?</p>
<p>Zu dieser Online-Veranstaltung laden wir herzlich ein.</p>
<p>Einwahl-Link:<br /> <a href="https://app.bbbserver.com/join/6090076f-7e54-4b43-888f-3712a285d95d">https://app.bbbserver.com/join/6090076f-7e54-4b43-888f-3712a285d95d</a><br /> Eine telefonische Teilnahme ist möglich unter:<br /> 02195 9449964 (PIN: 619956365)</p>
<p>Die Veranstaltung ist kostenlos - Gäste sind willkommen.<br /> Die Teilnehmerzahl ist auf 200 begrenzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 19:14:25 +0100</pubDate>
                        <title>Verabscheuungswürdige Tat: ÖDP entsetzt über Anschlag von München</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verabscheuungswuerdige-tat-oedp-entsetzt-ueber-ans</link>
                        <description>Konsequentes Handeln statt vorschneller Forderungen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg/München) - Der Anschlag von München erfüllt die ÖDP mit Entsetzen. Das Mitgefühl ist mit den Verletzten, denen die ÖDP rasche Genesung wünscht. Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Besonders betroffen macht, dass von dieser verabscheuungswürdigen Tat bei der Ver.di-Demonstration Menschen betroffen sind, die in ihrer täglichen Arbeit Menschen helfen. Auch ist schrecklich, dass wieder ein Kind unter den Opfern ist. Anschläge, die sich gegen Kinder richten, sind besonders verabscheuungswürdig.</p>
<p>Aus dieser Tat, wie auch aus den jüngsten Anschlägen, müssen alle erforderlichen Konsequenzen gezogen werden; sowohl bei der gesetzlichen Grundlage, als auch bei deren Umsetzung.</p>
<p>Hierzu ist eine nüchterne Bestandsaufnahme erforderlich. Lautes Wahlkampfgetöse wird dem Ernst der Situation nicht gerecht. Auch dürfen Menschengruppen nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Dies führt nur demTerror neue Unterstützer zu. Wer in Deutschland Straftaten begeht, muss zuverlässig mit den gesetzlichen Konsequenzen und auch damit rechnen, das Land verlassen zu müssen. Dies gilt ausdrücklich auch für Gefährder.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 15:29:03 +0100</pubDate>
                        <title>Recht auf analoges Leben!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/recht-auf-analoges-leben</link>
                        <description>Bahnbonuskarte nur noch digital - ÖDP spricht sich gegen Ausgrenzung analog-lebender Menschen aus
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg) - „Jeder Mensch hat ein Recht auf analoges Leben“, so der 2. stellvertretende Bundesvorsitzender, Helmut Kauer. Es dürften nicht Menschen aufgrund mangelnder digitaler Kenntnisse oder Ausrüstung zu Menschen zweiter Klasse gemacht werden.</strong></p>
<p>Zwar seien Anstrengungen zur Digitalisierung unbestritten erforderlich. Nur darf der Staat als Eigentümer der Deutschen Bahn, nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Es muss gewährleistet sein, dass auch Menschen ohne Internetzugang sowohl Bahncard als auch das Bonussystem nutzen können. Die Deutsche Bahn, wie auch weitere Verkehrsverbünde, sind in Sachen Datenschutz kein Vorbild, Dies legte der Verbraucherzentrale Bundesverband in seiner Stellungnahme „WAHLFREIHEIT STATT DIGITALZWANG IM ÖFFENTLICHEN VERKEHR“ gemeinsam mit weiteren Verbänden.<br /> <br /> „Datensparsamkeit ist eine der entscheidenden Eckpunkte in der Digitalisierung.“ so Kauer „Und danach folgt der Datenschutz“ „Digitalcourage“ hat sogar gegen die Deutsche Bahn Klage erhoben, da die App Bahn Navigator ungefragt Daten an Dritte weitergibt. „Datenschutz muss in der neuen Bundesregierung höchste Priorität haben Ebenso muss auch in Zukunft allen Menschen die Teilhabe am Leben ohne Digitalzwang möglich sein“ so Kauer.<br /> <br /> Der ÖPNV ist gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Voraussetzung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und bei der Versorgung mit Gütern des täglichen Lebens. Darum dürfen gerade diese nicht ausgegrenzt werden.<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-119364</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 20:17:21 +0100</pubDate>
                        <title>Naturschutz ist Menschenschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/naturschutz-ist-menschenschutz-1</link>
                        <description>ÖDP fordert ganzheitliches Denken </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg/München) – „Naturschutz ist Menschenschutz“, so die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) – die Naturschutzpartei. Der Natur werde im derzeitigen Wahlkampf eine untergeordnete Bedeutung beigemessen. Wenn überhaupt, würde diese als „Dispositionsmasse“ für die Wirtschaft dargestellt. Dabei stelle eine intakte Natur eine überragende Bedeutung für die Lebensgrundlage der Menschen dar.</strong></p>
<p>Für die ÖDP sei Schutz von Natur, Artenvielfalt und Klima eines der Hauptanliegen. Das von der ÖDP initiierte bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen" aus dem Jahr 2019 stelle einen bedeutenden Schritt in Richtung Erhalt der Artenvielfalt und einer nachhaltigen Landwirtschaft dar, die für Leistungen beim Artenschutz nun fair bezahlt wird.<br /> <br /> Die Partei trug mit dieser Initiative maßgeblich dazu bei, die politischen, gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für den Schutz der Biodiversität in Bayern zu verbessern.<br /> <br /> Mit der Unterstützung von mehr als 1,7 Millionen Menschen konnte das Volksbegehren eine umfassende Gesetzesänderung im bayerischen Naturschutzgesetz durchsetzen. Ein ganzes Maßnahmenbündel, wie z. B. das festgelegte 30-Prozent Ausbauziel für den Ökolandbau bis 2030, die Halbierung des Pestizideinsatzes bis 2028, der verbindliche Schutz von Gewässerrandstreifen und Streuobstwiesen bis hin zur Eindämmung der Lichtverschmutzung und der Schaffung eines Biotopverbunds, ist in der Umsetzung. Für das Erreichen dieser Ziele braucht die Landwirtschaft selbstverständlich Geld, das auch in Zeiten knapper Kassen unbedingt zur Verfügung stehen muss.<br /> <br /> Durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ ging 2019 ein Signal aus, das auch auf nationaler Ebene die Diskussion über mehr Artenschutz angestoßen habe.  Es habe dazu beigetragen, dass ähnliche Initiativen auch in anderen Bundesländern gestartet wurden, und einige Ziele fanden Eingang in Koalitionsverträge. Auf europäischer Ebene seien insektenfreundliche Landwirtschaftspraktiken und eine Reduktion des Pestizideinsatzes mittlerweile zentrale Themen in der Agrarpolitik der EU.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 17:32:58 +0100</pubDate>
                        <title>„Kurs halten“ in der Klimapolitik ist zu wenig</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kurs-halten-in-der-klimapolitik-ist-zu-wenig</link>
                        <description>ÖDP: Weitere Anstrengungen dringend erforderlich</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) - „Kurs halten in der Klimapolitik“ gab Robert Habeck heute in seiner Pressekonferenz als Ziel der GRÜNEN aus. Nach Meinung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) ist dieses Ziel der GRÜNEN viel zu wenig ambitioniert. „Die ÖDP fordert weitaus größere Anstrengungen in der Klimapolitik", betont ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler.<br /> <br /> Deutschland hat 2024 das EU-Klimaziel verfehlt. Zwar hat die Bundesregierung ihr selbstgestecktes Ziel erreicht. Dies geschah aber nur, weil dies für das Erreichen des 1,5 Grad Limits des Pariser Klimaschutzabkommens unzureichend gering war. Die Problembereiche Deutschlands in der Klimapolitik liegen vor allem beim Verkehr und in der Gebäudesanierung. Vor allem hier ist ein „weiter so“ der falsche Weg.<br /> <br /> Im Vergleich mit anderen Ländern ist Deutschland im vergangenen Jahr im Klimaschutz um 2 Plätze auf Rangplatz 16 „abgestiegen“. Hiermit kann sich Deutschland und die grüne Partei doch nicht zufriedengeben! „Die ÖDP fordert hingegen in ihrem Bundestagswahlprogramm verstärkte Anstrengungen, um die Klimaneutralität spätestens bis 2030 zu erreichen“ so Moseler.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert mehr Demokratie für Deutschland</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-mehr-demokratie-fuer-deutschland</link>
                        <description>Volksbegehren und Volksentscheide auch auf Bundesebene ermöglichen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) – Die Naturschutzpartei fordert die Einführung verbindlicher Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene. „Wir brauchen mehr Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger für eine lebendige und motivierende Demokratie in Deutschland auf allen politischen Ebenen. Mehr Mitbestimmung ist aber vor allem ein Instrument gegen Politikverdrossenheit und Extremismus“, betont ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler. Im Grundgesetz heißt es im Artikel 20 (2): „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“ In vielen Bundesländern gibt es bereits diese Möglichkeit auf Landes- und kommunaler Ebene. Warum nicht auf Bundesebene?<br /> <br /> Bei den Wahl-O-Mat-Antworten zu dieser Frage hat sich leider gar keine Bewegung bei den klassischen Parteien gezeigt: CDU/CSU und FDP wollen von diesem demokratischen Instrument gar nichts wissen. Andere Parteien wie z.B. die Grünen, SPD und Volt fordern nur die „handverlesenen“ Bürgerräte und wollen daher nicht für alle Wahlberechtigten Volksbegehren und Volksentscheide ermöglichen. Man hat leider wenig Vertrauen in die Bevölkerung“, kritisiert Moseler und stellt fest: „Demokratie geht anders!“ Selbstverständlich brauchen Volksbegehren und Volksentscheide eine ausreichend hohe Legitimation und wir brauchen auch eine gesellschaftliche Debatte, welche Fragen und Themen per Volksentscheid überhaupt abgestimmt werden könnten.<br /> <br /> Die ÖDP sieht sich als die erfolgreichste Volksbegehrenspartei in Deutschland. So hat die ÖDP z.B. in Bayern das Volksbegehren Artenschutz "Rettet die Bienen" initiiert und gewonnen. Zahlreiche Umweltgesetze im Land Bayern gehen auf dieses Volksbegehren zurück. Darüber hinaus hatte die Partei auch einen Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern erfolgreich initiiert und bis zur endgültigen Abstimmung durch die Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Dieses Ergebnis löste in Deutschland die bundesweite Entwicklung zur rauchfreien Gastronomie und zu rauchfreien Veranstaltungen aus. „Wir können also mit Volksbegehren und Volksentscheiden zahlreiche positive gesellschaftliche Entwicklungen auslösen“, so der ÖDP-Generalsekretär abschließend und fordert die Parteien auf, ihre ablehnenden Positionen endlich zu überdenken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-119274</guid>
                        <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 12:27:58 +0100</pubDate>
                        <title>Naturschutz ist Menschenschutz </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/naturschutz-ist-menschenschutz</link>
                        <description>Einladung zum Online-Vortrag u. a. mit Agnes Becker, ÖDP-Landesvorsitzende in Bayern und Initiatorin des Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“, am Mittwoch, den 12.02.2025, um 19:30 Uhr</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kommende Woche jährt sich in Bayern ein denkwürdiger Tag zum sechsten Mal. Bis zum 13. Februar 2019 hatten sich in nur vierzehn Tagen weit über 10 Prozent der Wahlberechtigten in den bayerischen Rathäusern für mehr Arten- und Naturschutz eingetragen und so das Thema Artensterben auf die politische Agenda gezwungen. Das ÖDP-Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ wurde zur erfolgreichsten direktdemokratischen Initiative in Bayerns Geschichte. Am Ende waren es über 1,7 Millionen Menschen, 18,3 Prozent der Wahlberechtigten, die unterschrieben und so die Staatsregierung zu entscheidenden Verbesserungen im Naturschutzgesetz verpflichteten. Diese Initiative wirkte und wirkt weit über die bayerischen Grenzen hinaus und war Anstoß für viele ähnliche Projekte.<br /> <br /> Im aktuellen Bundestagswahlkampf spielen die Überlebensthemen Artensterben und Klimaschutz allerdings kaum eine Rolle. Dabei fehlt es nicht an deutlich mahnenden Worten: „Der Klimawandel entscheidet darüber, wie wir leben […]. Der Artenschwund entscheidet, ob wir leben“, sagt beispielsweise Frau Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Trägerin des Deutschen Umweltpreises. Umso größer sei daher die Aufgabe für die ÖDP auch im aktuellen Wahlkampfgetöse diese drängenden Probleme bei jeder Gelegenheit anzusprechen, so ÖDP-Bundesvorsitzender Günther Brendle-Behnisch.<br /> <br /> Warum unser Land stolz sein darf auf die vielen ehrenamtlich aktiven Naturschützerinnen und Naturschützer und warum wir gerade jetzt nicht nachlassen dürfen, darüber und warum Naturschutz immer auch Menschenschutz ist, sprechen Agnes Becker und Matthias Reimann. Reimann ist ÖDP-Bundestagsdirektkandidat aus Trier, Imker und Gründer des Vereins ANUK e. V. und setzt sich für deutliche strengere Regeln beim Umgang mit Pestiziden ein.<br /> <br /> Wir laden alle Interessierten herzlich ein zum Online-Vortrag am kommenden Mittwoch, 12. Februar 2025 um 19.30 Uhr. Nach den Impulsvorträgen freuen sich Frau Becker und Herr Reimann auf eine spannende Diskussion!</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/aktuelles/termine/detailansicht/news/naturschutz-ist-menschenschutz-ganzheitlich-denken" target="_blank">Link zur Veranstaltung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klimastreik am 14. Februar 2025: Die ÖDP unterstützt die Forderungen von Fridays for Future</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimastreik-am-14-februar-2025-die-oedp-unterstuetzt-fff</link>
                        <description>Aufruf der ÖDP zur Teilnahme am Klimastreik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg) – „Für das Klima ist es bereits nach 12 Uhr“, so die 1. stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Kirsten Elisabeth Jäkel.  Das 1,5 Grad Limit der globalen Erderwärmung wird derzeit überschritten. Die Auswirkungen dieser Überschreitung ist fast täglich in den Nachrichten zu verfolgen: Stürme, Überschwemmungen, Dürren und andere Naturkatastrophen stehen auf der Tagesordnung. Daher ist es nach Auffassung der ÖDP dringend geboten, das Thema „Klimakatastrophe“ wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussion zu bringen.</strong></p>
<p>Millionen junger Menschen haben weltweit auf die Klimakatastrophe und ihre dramatischen Folgen hingewiesen. Dies ist leider bisher nicht in der der Dramatik der Situation angemessenen Form bei den politisch Verantwortlichen angekommen. Gerade die Wahl von Trump in den USA hat diejenigen, die für Klimaschutz eintreten, in die Defensive gebracht. Naturgesetze kann man jedoch nicht einfach abwählen. Diese bleiben unabhängig von Wahlentscheidungen in Kraft.</p>
<p>Daher ist es für die ÖDP besonders wichtig, den Klimastreik von Fridays for Future am 14. Februar 2025 zu unterstützen und sich aktiv daran zu beteiligen. Diese Klimastreik habe zum Ziel, das für die Menschen existenzielle Problem der Klimakatastrophe vor den Bundestagswahlen nochmals ins Bewusstsein zu bringen.</p>
<p>Es waren und sind da junge Menschen, die sich mutig für ihre Zukunft einsetzten und sich den Gewinninteressen der fossilen Industrie entgegenstellten. Im Moment ist es unglaublich anstrengend, für das Klima zu kämpfen. Und es wird nicht einfach so von selbst leichter.</p>
<p>Preissteigerungen, Wirtschaftskrise, Kriege in der Ukraine und Nahost bereiten vielen Menschen Sorgen. Die politischen Verhältnisse werden rauer. Die USA steigen unter Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Dies ist ein Angriff auf unser aller Zukunft, so die ÖDP. Die wichtigste staatliche Wetterbehörde NOAA, unter anderem zuständig für Frühwarnung bei Wetterextremen, will Trump abschaffen. Trump sei ein Präsident, der “DRILL, BABY, DRILL” schreit, weil er 75 Millionen Dollar Spenden von der fossilen Industrie für seinen Wahlkampf erhalten hat.</p>
<p>In Kalifornien haben die Flammen so viele Häuser verschlungen, weil Dürre, Rekordhitze und ausgetrocknete Pflanzen dafür gesorgt haben, dass sich die Brände viel schneller ausbreiten können. Jeder noch so geringe Anstieg der Welt-Durchschnittstemperatur hat konkrete Auswirkungen.</p>
<p>Die Fake News gegen den Klimawandel werden vor allem durch Rechtspopulisten, Lobbyisten fossiler Energien und Unterstützer in Russland verbreitet. Das ist ein Kampf gegen die Wahrheit und gegen wissenschaftliche gesicherte Erkenntnisse.</p>
<p><br /> <em>Quelle: Aufruf von FFF zum Klimastreik <a href="https://www.klima-streik.org/infos/aufruf">https://www.klima-streik.org/infos/aufruf</a></em></p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-119216</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 10:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Demokratie wagen? Kleine Parteien werden bei der vorgezogenen Bundestagswahl behindert</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/demokratie-wagen-kleine-parteien-werden-bei-der-vo</link>
                        <description>ÖDP fordert Ersatzstimme, solange eine Sperrklausel besteht</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg/Traunreut) – „Fair ist anders“ so der 2. Stellv. Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Helmut Kauer. Für den Antritt zur vorgezogenen Bundestagswahl galten zwar sehr enge Fristen, die Anzahl der erforderlichen Unterstützungsunterschriften seien jedoch diesen Fristen nicht angepasst worden. Dies führte zum Scheitern einer Vielzahl von Wahlantritten nicht im Bundestag vertretener Parteien. Dass ein Europamandat bei der Regelung zur Unterschriftensammlung nicht das Gewicht fünfer Landtagsmandate habe, sei für die ÖDP befremdlich.</p>
<p>„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“ Diesen legendären Satz sagte damals der neugewählte Bundeskanzler Willi Brandt am 28. Oktober 1969 in seiner ersten Regierungserklärung. Und was sei geschehen? Die im Bundestag vertretenen Parteien schränkten die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger immer weiter ein. Zum einen dadurch, dass auf Bundesebene direkte Demokratie nicht vorgesehen ist, zum anderen durch die Behinderung der nicht im Bundestag vertretenen Parteien weit über die 5 %-Sperrklausel hinaus.<br /> <br /> Die den „nicht-etablierten Parteien“ auferlegte Pflicht, für die Wahlzulassung tausende von Unterstützungsunterschriften – diesmal in kürzester Zeit – zu sammeln, wirke wie eine zusätzliche „Sperrklausel". Dies verwehre Wählerinnen und Wählern ihre bevorzugte Partei zu wählen, da diese nicht auf dem Wahlzettel stünde. Hinzu komme, dass viele kleinere Parteien von der dringend benötigten Wahlkampfkostenerstattung ausgeschlossen würden. In der Folge dieses Ausschlusses stünde den großen Parteien mehr Geld zur Verfügung, als ihrem Stimmenanteil entspreche. Die Krone der Zugangssperre zu den Parlamenten stellt dann noch zusätzlich das Verhalten mancher Medien dar, über außerparlamentarische Parteien nahezu nicht berichten.<br /> <br /> Solange diese Hürden bestünden, fordere die ÖDP eine Ersatzstimme bei Wahlen. Mit dieser Ersatzstimme könne der Wählende bestimmen, welche Partei seine Stimme für den Fall bekäme, dass seine bevorzugte Partei die 5 %-Hürde nicht überspringe. Grundsätzlich fordert die ÖDP die Abschaffung der Sperrklausel bei allen Wahlen.<br /> Werte man die aktuellen Wahlumfragen aus, führe dies zu dem Ergebnis, dass auf Grund der Sperrklausel von 5 % voraussichtlich 20 bis 25 Prozent der Wählerinnen und Wähler nicht berücksichtigt würden.  Trotz Stimmabgabe seien dann deren Meinung im Bundestag nicht vertreten. Für eine repräsentative Demokratie sei ein Ausschluss des Votums von nahezu einem Viertel der Wählenden nicht hinnehmbar. Dies führe nur zu einem weiteren Verfall der Akzeptanz des demokratischen Systems in Deutschland bei der Bevölkerung. Hier sei dringend eine Wahlrechtsreform zu „mehr Demokratie“ erforderlich, so die ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-118930</guid>
                        <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 14:47:25 +0100</pubDate>
                        <title>Wirtschaftswende zum Klimaschutz: Speicherfähigkeit der Ozeane und des Waldes nimmt ab</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wirtschaftswende-zum-klimaschutz-speicherfaehigkeik</link>
                        <description>Die ÖDP verlangt die Einbeziehung auch dieser Effekte in eine wirksame Klimapolitik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) – Mit großer Sorge beobachtet die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) die Veränderungen in der C02-Speicherung der Natur. Die Pufferfunktion der Ozeane und der Waldflächen lasse deutlich nach. Dies stelle eine dramatische Entwicklung dar, die die Ernsthaftigkeit des Kampfes gegen die Klimaerwärmung noch deutlicher mache.</p>
<p>Ozeane hätten eine wichtige Funktion im C02-Kreislauf und in der Dämpfung der Erderwärmung. Diese absorbierten rund ein Viertel unserer CO2-Emissionen. Es seien erste, deutliche Anzeichen erkennbar, dass diese Pufferfunktion sich bereits vermindere. Für die Zukunft würde das zunehmend befürchtet. Ozeane seien nicht nur riesige Wasserflächen, so die ÖDP. Sie stellten auch lebendige Ökosysteme dar, die eine entscheidende Rolle für das globale Klima spielten. Sie wirkten wie eine „grünen Lunge“ unserer Erde. Ozeane absorbierten CO2 und besäßen eine wichtige Regulationsfunktion für des Klima.<br /> <br /> Für die C02-Speicherung seien die Funktionsfähigkeit dieses Ökosystems von entscheidender Bedeutung. Dies würden aber durch Vermüllung, wirtschaftliche Nutzung und Rohstoffabbau ernsthaft gefährdet. Die Artenvielfalt im Meer stelle einen wichtigen Aspekt dar, der die Bedeutung der Ozeane für das Klima unterstreiche. Jede Art habe ihre Rolle im Gleichgewicht des Ökosystems. Würde dieses Gleichgewicht gestört, führe dies zu weitreichenden Folgen. Jüngste Forschungen zeigten einen natürlichen Mechanismus auf, wie die Ozeane organischen Kohlenstoff in ihren Tiefen speichern. Meeressedimente spielten demnach eine bedeutende Rolle in der Regulierung des Klimas, indem sie bedeutende Mengen CO2 speicherten.<br /> <br /> Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Algen und Meerestiere große Teile vom CO2 aufnehmen. Der Kohlenstoff sinkt in große Tiefen des Ozeans hinab und bleibt dort gebunden. Die wirtschaftliche Nutzung der Meeresböden stelle somit ebenso eine Bedrohung für das Weltklima dar wie die Vermüllung der Ozeane. Die Höhe der Schäden wird steigen, wenn es zu keiner ambitionierten Klimapolitik käme, die auch diese Effekte mitberücksichtige.<br /> <br /> Der Wald stelle eine weitere wichtige Kohlenstoffsenke dar. Alarmieren die jedoch, so die ÖDP, dass seit 2017 die Freisetzung von Treibhausgasen aus den Wäldern deren C02-Speicherung überschreite. Damit sei der Wald von einem CO2-Speicher zu einem CO2-Emittenten geworden. Die ÖDP sieht daher die Notwendigkeit einer Wende in der Wald-Wirtschaft. Die überauswichtige Speicherfunktion der Wälder müsse erhalten und gefördert werden.<br /> <br /> Deutschland habe sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein. Die Jahresauswertung von Agora Energiewende zeige jedoch bei der Stromerzeugung in den letzten 34 Jahren eine Halbierung der klimaschädlichen Emissionen. Dies sei insbesondere auf die Reduzierung des Stromanteils aus Kohlekraftwerken zurückzuführen.  Derzeit würden 55% des Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt. In Deutschland seien bis jetzt 100 GW Solarleistung installiert worden. Der Zubau der Windenergie fände jedoch noch viel zu langsam statt.</p>
<p><em>Quelle: Century-scale carbon sequestration flux throughout the ocean by the biological pump,, 2023, Nature Geoscience</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-119199</guid>
                        <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 09:43:00 +0100</pubDate>
                        <title>Politik ohne Hinterzimmer! Demokratie zurück in Bürgerhand</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/politik-ohne-hinterzimmer-demokratie-zurueck-in-bu-1</link>
                        <description>Online-Veranstaltung der ÖDP am 5.2.2025</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg) – „Die Demokratie ist derzeit von vielen Herausforderungen bedroht." so der 2. stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Helmut Kauer. Der weltweit aufkommende Rechtspopulismus wie auch religiöser Extremismus stellten unser Gesellschaftssystem auf die Probe. In Zeiten, in denen viele Gewissheiten in Frage gestellt werden, schwindet auch das Vertrauen in die staatlichen Institutionen.</strong></p>
<p>„Wir wollen mehr Demokratie wagen." Diesen legendären Satz stamme vom damaligen Bundeskanzler Willi Brandt, den dieser am 28. Oktober 1969 in seiner ersten Regierungserklärung zum Leitsatz machte. Und was ist geschehen? Die im Bundestag vertretenen Parteien schränken die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger immer weiter ein.</p>
<p>Gerade deshalb sei es für die ÖDP wichtig, nicht nur eine wehrhafte Demokratie zu kämpfen. Die ÖDP stehe für eine bürgernahe und offene Demokratie, die Menschen einbindet. Für die ÖDP bedeutet dies auch, dass auch Volksentscheide und Volksbegehren auf Bundeseben eingeführt werden müssten. Um der zunehmenden Demokratieverdrossenheit zu begegnen, müssten die Menschen stärker an politischen Prozessen und Entscheidungen beteiligt werden. Auch sei mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen erforderlich. Entscheidungen dürften nicht in „Hinterzimmern" getroffen werden. Mehr Mitbestimmung ist für die ÖDP zudem ein wichtiges Instrument gegen den aufkeimenden Extremismus.</p>
<p>Mit diesen Fragen rund um unsere Demokratie setzt sich der</p>
<p><strong>stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP, Helmut Kauer,</strong></p>
<p><strong>am Mittwoch, dem 5. Februar 2025 ab 19:30 Uhr</strong></p>
<p>in einer Online-Veranstaltung der ÖDP auseinander.</p>
<p>Hierzu sind alle Interessierten herzliche eingeladen.</p>
<p>Einwahllink: <a href="https://app.bbbserver.com/join/bffe999e-8d2a-4cb8-8d31-f789ab3f585c" target="_blank">https://app.bbbserver.com/join/bffe999e-8d2a-4cb8-8d31-f789ab3f585c</a></p>
<p>Teilnahmemöglichkeit per Telefon: 02195 9449964 (PIN: 898 062 534)</p>
<p>Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind zu dieser Online-Veranstaltung ebenfalls sehr herzlich willkommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-109177</guid>
                        <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 14:51:50 +0100</pubDate>
                        <title>Statt Jammern über Wirtschaftsflaute: ÖDP setzt auf ökologische Steuerreform</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/statt-jammern-ueber-wirtschaftsflaute-oedp-setzt-a</link>
                        <description>Naturschutzpartei zeigt, wie Wirtschaft flott wird und wir zugleich Ressourcen schonend nutzen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Wandel ist längst überfällig: Mit einer „ökologisch-sozialen Steuerreform“ reagiert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) auf die weiter miesen Prognosen, die Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dem Bundestag präsentieren muss. Statt über schrumpfendes Wachstum zu jammern, weisen die Ökodemokraten zum wiederholten Mal den Weg zu einer gezielten Stabilisierung der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts. „Unser Konzept reduziert den Rationalisierungsdruck für Unternehmen und fördert stattdessen eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise“, betont der ÖDP-Bundesvorsitzende und Ökonom Günther Brendle Behnisch: „Damit lassen sich Jobverluste eindämmen und der Wirtschaft wieder Schwung verleihen.“</p>
<p>Die von der ÖDP schon lange vorgeschlagene ökologisch-soziale Steuerreform will Arbeit entlasten und dafür Energie- und Rohstoffverbrauch belasten. Sie setzt auf eine Reduzierung der Lohnnebenkosten. Das wird die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung senken und mindert so den Druck auf Unternehmen. Zur Gegenfinanzierung schlägt ÖDP-Steuerexperte Dr. Peter Schneider vor, Rohstoff- und Ressourcen-Verbrauch zu besteuern. So erreicht diese Steuerreform der Naturschutzpartei zugleich eine ökologischere Nutzung der Lebensgrundlagen: Sie schützt Natur und Klima.</p>
<p>Bei all dem will die ÖDP, die Menschen im Land nicht überstrapazieren. „Die von den Verbraucherinnen und Verbrauchern erbrachte Ökosteuer muss durch eine Pro-Kopf-Umlage („Ökobonus“, einem erweiterten Klimageld) ausgeglichen werden – nach dem Grundsatz: Belohnung für die Bürger, die wenig Ressourcen und Energie verbrauchen, keine finanziellen Vorteile für die, die sich unökologisch verhalten“, schreibt die Partei in ihrem Programm.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-109172</guid>
                        <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 11:50:11 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert nachhaltige Flüchtlingspolitik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-nachhaltige-fluechtlingspolitik</link>
                        <description>Keine Symptombehandlung a la Merz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg) - "Flüchtlingspolitik und Verhinderung illegaler Migration erst dann zu beginnen, wenn die Menschen vor der Grenze stehen, springt zu kurz" so die stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Kirsten Elisabeth Jäkel. Flüchtlingspolitik könne nur erfolgreich sein, setze sie an den Fluchtursachen an. Wer dies ignoriere, wie derzeit die Union, für dessen Politik sei das Scheitern vorprogrammiert.</strong></p>
<p>Statt die derzeitige Politik der Bekämpfung von Flucht und illegaler Migration an deren Symptomen fordere die ÖDP eine klare Konzentration auf die Bekämpfung von Fluchtursachen. Niemand nähme ohne Not eine lebensgefährliche Fluchtroute auf sich, um seine Heimat zu verlassen. Eine erfolgreiche Politik müsse die Not, die zur Flucht und Vertreibung führe, bekämpfen, nicht die Flüchtenden, so die ÖDP.<br /> Hierzu sei zwingend erforderlich:</p>
<ul> 	<li>Die Beendigung von Kriegen und Konflikten durch verstärkte diplomatische Bemühungen.</li> 	<li>Die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit durch fairen Handel und Entwicklungszusammenarbeit.</li> 	<li>Der konsequente Einsatz gegen Umweltzerstörung und den Klimawandel, die zunehmend Menschen in die Flucht treiben</li> </ul>
<p>Für die Menschen, die an den Grenzen der EU stehen, setze die ÖDP auf eine solidarische europäische Flüchtlingspolitik in der EU, die Schutzsuchenden faire Asylverfahren und eine gerechte Verteilung innerhalb der EU garantiere. „Wir brauchen keine Abschottung, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Eine solidarische Flüchtlingspolitik ist nicht nur ein Gebot der Humanität, sondern auch der Vernunft", so Jäkel.</p>
<p>„Grenzschließungen sind keine Lösung, sondern verschärfen die Probleme. Sie widersprechen unseren humanitären Werten und verletzen die Genfer Flüchtlingskonvention", erklärt die stellv. Bundesvorsitzende. Die ÖDP sehe in solchen Forderungen den Versuch, politische Verantwortung abzuwälzen und durch Symbolpolitik kurzfristig Wählerstimmen zu gewinnen. Dies dann noch mit Parteien am rechten und linken Rand des politischen Spektrums zu versuchen, sei brandgefährlich und legte die Axt an die Wurzeln unsere Freiheitlich-Demokratische Grundordnung.</p>
<p>Neben der Aufnahme von Schutzsuchenden betont die ÖDP die Bedeutung einer gelungenen Integration. Diese muss sozial und ökologisch nachhaltig gestaltet werden, um langfristig das gesellschaftliche Zusammenleben zu sichern. Kriminelle unter den Schutzsuchenden gefährdeten jedoch die Sicherheit aller Menschen in Deutschland und damit sowohl die Aufnahmebereitschaft als auch die Akzeptanz für Geflüchtete. Wer in Deutschland kriminelle Taten begehe, müsse zuverlässig damit rechnen, Deutschland auch wieder verlassen zu müssen. Dies gelte ebenso für Gefährder.</p>
<p>Die Priorität müsse nach Meinung der ÖDP bei der Bekämpfung und Beseitigung der Fluchtursachen liegen. Dieser Aufgabe würde aber leider in der derzeitigen Diskussion viel zu wenig Beachtung geschenkt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 19:55:01 +0100</pubDate>
                        <title>Merz reißt die Brandmauer ein: Union öffnet Rechtsradikalen das Tor zur Macht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/merz-reisst-die-brandmauer-ein-union-oeffnet-recht</link>
                        <description>ÖDP spricht sich gegen jede Zusammenarbeit mit Rechtsradikalen aus</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Berlin/Würzburg) - Als ein politisches Erdbeben bezeichnet die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) die gemeinsame Abstimmung der Union und FDP mit der in Teilen gesichert verfassungsfeindlichen AfD. Es komme, so die ÖDP, jetzt darauf an, den Anfängen eines Marsches nach rechts mit Entschiedenheit zu Wehren.</strong></p>
<p>Nach Ende der Abstimmung machte die Aussage der AfD den Bruch der Brandmauer deutlich. Die AfD reklamierte die Führung in Deutschland mit Unterstützung der Union. Das Abstimmungsverhalten von Union und FDP könne als Wegweisung in eine Koalition mit der AfD gewertet werden.</p>
<p>Für die ÖDP kommt nach ihrer Beschlusslage keine Zusammenarbeit mit der AfD in Frage. Die Partei fordert die Union und die FDP auf, unverzüglich in die demokratische Mitte zurückzukommen.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 11:07:30 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) spricht sich gegen permanente Grenzkontrollen aus</title>
                        <link>https://manuela-ripa.eu/mdep-manuela-ripa-oedp-spricht-sich-gegen-permanente-grenzkontrollen-aus/</link>
                        <description>Ripa: „Die ungehinderte grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa darf nicht gefährdet werden. Es braucht gemeinsame europäische Lösungen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 10:47:23 +0100</pubDate>
                        <title>Wo bleibt das Klimageld? ÖDP fordert Umsetzung wirksamer Klimamaßnahmen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wo-bleibt-das-klimageld-oedp-fordert-umsetzung-wir</link>
                        <description>Klimapolitik bleibt im Bundestagswahlkampf auf der Strecke</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Würzburg) – „Im derzeitigen Bundestagswahlkampf bleibt das wichtige Thema Klimapolitik auf der Strecke“ so der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Günther Brendle-Behnisch.  Die ÖDP fordere hier einen Strauß von Maßnahmen: die Umsetzung einer wirksamen Ökosteuer, die Senkung der Lohnnebenkosten, die Ausweitung des Emissionshandels sowie die schnelle Einführung von Klimazöllen und des Klimageldes. Auch strebe die ÖDP den massiven Ausbau von Erneuerbaren Energien und den Ausbau des Stromnetzes an.</strong></p>
<p>Die schnelle Einführung des Klimageldes pro Kopf ist für die Akzeptanz der Energiewende nach Meinung der ÖDP dringend notwendig. Die Ausreden der etablierten Parteien zerstören bewusst oder unbewusst die Unterstützung für mehr Klimaschutz. Ein „Klimageld für alle“ bedeute, dass diejenigen, die wenig fossile Energie verbrauchten, mit dem Klimageld trotz der steigenden CO2-Kosten für Heizung und Kraftstoffe unter dem Strich mehr Geld haben. In anderen europäischen Ländern funktioniere das seit vielen Jahren.</p>
<p>Die deutsche Industrie müsse allein aus Wettbewerbsgründen die Anpassung an emissionsarme Produktionsverfahren weiter vorantreiben. „Wenn Deutschland jetzt mitten im Umbau stecken bleibt, verlieren wir die Zukunft.“ so die Brendle-Behnisch, der auch Spitzenkandidat seiner Partei zur Bundestagswahl in Bayern ist. Die EU führe auf Initiative der ÖDP Klimazölle ein. Dies verteure die fossil erzeugten Produkte aus dem Ausland. Ein Viertel der Emissionen weltweit unterläge inzwischen einer CO2-Bepreisung.</p>
<p>Die ÖDP fordere darüber hinaus die Einführung unterschiedlicher Strompreiszonen in Deutschland. Lokale Strompreise bedeuteten, dass neue Industrieinvestitionen vom lokalen Grünstromüberschuss profitieren würden.</p>
<p>Die Flexibilisierung des Stromverbrauchs sowie der flexible Betrieb von Kraftwerken erfordere eine Umstellung der deutschlandweiten Strompreisbildung in lokale Preiszonen.  Eine Förderung der lokalen Stromspeicherung sowie ein Ausbau der lokalen Energieerzeugung aus Sonne und Wind seien für den Erfolg der Energiewende zwingend erforderlich.  Die großtechnische Umwandlung von Energieüberschüssen in synthetische Gase erforderten neue Anreize für Investitionen.</p>
<p>Das Finanzierungsproblem der Energiewende müsse gelöst werden, so die ÖDP: Neue Technologien, wie Solar-Thermische Kraftwerke, Erdwärme und Großwärmepumpen, Elektrolyseure und wirksame Speichertechnologien ergäben finanztechnische Herausforderungen. Die Vergütungen müssten genügend Anreize bieten, damit sie entsprechend den Anforderungen der Stromnetze europaweit systemdienlich geregelt würden.</p>
<p>Kritisch sieht die ÖDP die angekündigten neuen Gaskraftwerke mit einer Gesamtleistung von 24 GW. Großbatterien und Unterwasser-Pumpspeicher könnten diese weitgehend ersetzen. Rein auf Gaskraftwerke zu setzen, stelle nach Auffassung der ÖDP eine Verschwendung von Steuergeldern dar und halte Deutschland in Abhängigkeit von Einfuhren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 09:55:27 +0100</pubDate>
                        <title>Die ÖDP ist besorgt: CO2-Emissionen müssen deutlich gesenkt werden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-oedp-ist-besorgt-co2-emissionen-muessen-deutli</link>
                        <description>Nach Austritt der USA aus dem Klimaschutzabkommen sind besondere Anstrengungen erforderlich</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) – „Der Klimaschutz ist nach Austritt der USA aus dem Klimaschutzabkommen in ernster Gefahr.“ so der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Günther Brendle-Behnisch. Dies erfordere für die nächsten Jahre verstärkte Klimaschutzanstrengungen, um die Klimakatastrophe zumindest abzumildern. Hierzu hat die ÖDP konkrete Vorschläge an die Verantwortlichen nach der Bundestagswahl.<br /> Deutschland habe sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Jahresauswertung der „Agora Energiewende“ zeige Positives: Die Emissionen der Stromerzeugung wurden in den letzten 34 Jahren durch die Stilllegung der Kohle- und Atomkraft halbiert. 55% des Stroms würde jetzt mit erneuerbaren Energien erzeugt. Dadurch sanken die Großhandelspreise für Strom bereits um 20%.<br /> In Deutschland seien bis jetzt 100 GW Solarleistung installiert worden. Der Zubau von Windenergie ginge jedoch immer noch viel zu schleppend voran. Hier bestünden noch reichlich bürokratische Hürden und politische Widerstände. Hier müsste nach Meinung der ÖDP konsequent die Behinderungen für den Klimaschutz beseitigt werden. Speichertechnologien müssten sich lohnen.<br /> Sorgen bereite der ÖDP die mangelnden Aktivitäten im Gebäudesektor. Hier seien sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen verstärkte Anstrengungen erforderlich. Leider stünden diesen in Deutschland eine populistische Propaganda mit Halb- und Falschinformationen gegenüber.<br /> Derzeit würden drei Viertel der Gebäude mit fossilen Energien beheizt. Eine spürbare Senkung der Emissionen sei bisher nicht gelungen. Die Sanierungsrate läge viel zu niedrig. Etwa die Hälfte der gesamten Gebäudefläche Deutschlands gehörten zu den drei schlechtesten Gebäude-Energieeffizienzklassen. Der Wärmepumpenverkauf sei 2024 um 44% gesunken. Ebenfalls stagniere die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmesektor. Hier fehlten weiterhin  die nötigen Anreize für eine Gebäude-Sanierungs-Offensive.</p>
<p>Die kommunale Wärmeplanung und die Schaffung von Wärmenetzen mit erneuerbaren Wärmequellen überfordere viele Kommunen. Diese würden hier viel zu sehr alleine gelassen. Hier sei nach Meinung der ÖDP eine staatliche Unterstützung von der Landes- und Bundesebene zu forcieren.<br /> Insbesondere der Verkehrssektor sei – so die ÖDP – in punkto Umwelt- und Klimaschutz in skandalöser Weise bei der Klimaschutzpolitik ausgeklammert worden. Die enormen Widerstände durch Lobbyverbände -wider besseres Wissen - waren leider erfolgreich, so die ÖDP.  Die Krise der deutschen Automobilindustrie sei ein deutlicher Beweis für die Ineffizienz rückwärtsgewandter Konservierungsideologie.  Die Automobilindustrie würde derzeit für ihre Inflexibilität vom Weltmarkt abgestraft. Leider verhalte sich die derzeitige Politik ebenfalls rückwärtsgewandt, statt massiv in zukunftsorientierte, saubere Lösungen zu investieren.<br /> Um die Strukturen im Verkehr zu verändern, bedürfe es wesentlich höherer ökologischer Investitionen. Die Zahl der verkauften reinen E-Pkw müsste kurzfristig verfünffacht werden. Hinzu kämen seit Jahrzehnten fehlende Investitionen in neue Batterietechnologien.<br /> Die öffentlichen Investitionen in die Schiene seien richtigerweise erhöht worden. Ob dies trotz der Schuldenbremse eingehalten werde, würde erst sichtbar, wenn die nächste Bundesregierung dann tatsächlich die Bahn saniere. Deutschland als Industrieland benötige eine massive Investition in den Erhalt und den Ausbau der Schiene, so die ÖDP. Unterlassene Instandhaltungen seien auch „Schulden“, und zwar Realschulden, die zukünftige Generationen für die Instandsetzung und den Neubau der heruntergewirtschafteten Infrastruktur bezahlen müssten.<br /> Die Bahnunternehmen müssten zu einem zuverlässigen und pünktlichen Verkehrsmittel ausgebaut werden. Um die Anforderungen an den Verkehr und Transport von morgen gerecht zu werden, sei ein „Sondervermögen“ Schiene zwingend erforderlich. Die ÖDP setzt sich ausdrücklich für eine Förderung des schienengebundenen Personen- und Güterverkehrs ein. Nur so können sowohl den ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen für die nächsten Jahrzehnte entsprochen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 10:57:13 +0100</pubDate>
                        <title>Gemeinwohl als Wirtschaftsziel: Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gemeinwohl-als-wirtschaftsziel-oekologisch-soziale</link>
                        <description>Günther Brendle-Behnisch stellt das Wirtschaftskonzept in einer Online-Veranstaltung vor</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) – Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) vertritt ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaftskonzept: Die Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft. Der Bundesvorsitzende der ÖDP, Günther Brendle-Behnisch stellt dieses Konzept in einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, dem 29. Januar 2025 ab 19:30 vor.</p>
<p>Die Bewältigung der derzeitigen Herausforderungen, insbesondere im Klimaschutz, mache eine Umgestaltung unseres Wirtschaftssystems erforderlich. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) stehe das gemeinwohlorientierte Ziel einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft.</p>
<p>Die derzeitigen Krisen seien nach Meinung der ÖDP auf das Zaudern und Zögern der Regierenden in den letzten zwanzig Jahren zurückzuführen. „Im Jahre 2000 hätte eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von 4 % ausgereicht, das Klimaziel von 1,5 Grad einzuhalten. Aktuell sind weitaus einschneidendere Maßnahmen erforderlich, um ein wesentliches Überschreiten dieses Zieles zu verhindern“ so der Bundesvorsitzende der ÖDP, Günther Brendle-Behnisch. Als einzigen gangbaren Weg ohne soziale Verwerfungen sieht die ÖDP die Einführung einer „Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft“.</p>
<p>Die Bewältigung der derzeitigen Krisen, nicht nur der Klimakrise, erfordere eine Umgestaltung des Wirtschaftssystems. Ein „weiter so“ führe in die Katastrophe, unendliches Wachstum sei nicht möglich. Dies sei seit Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts bekannt gewesen. Damals veröffentlichte der „Club of Rome“ den Bericht „Grenzen des Wachstums“. Wirklich gelernt hätten die wirtschaftspolitisch Verantwortlichen hieraus nichts.</p>
<p>Ein Ende des Wachstums würde derzeit als Lösung gefordert. Würde dies angestrebt, müsse auch dargestellt werden, wie dieses Wirtschaftsmodell funktionieren könnte. Ohne eine Umgestaltung des Wirtschaftssystems ist dies nach Meinung der ÖDP nicht möglich. Deutschland und Europa bräuchten ein Wirtschaftssystem, das nicht mehr zum permanenten Wachstum zwinge und so den Wohlstand und den sozialen Frieden sichere. Erst eine Umgestaltung zu einer wirklichen Ökologisch-sozialen Marktwirtschaft mache ein gutes Leben in einer nicht mehr allein auf Wachstum ausgerichteten Welt möglich.<br /> Die ÖDP sei davon überzeugt, dass eine Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft zu einem ökologischen Wirtschaftswunder führen würde.</p>
<p>Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 29. Januar 2025 ab 19:00 Uhr online statt. In dieser Veranstaltung stellt der Autor Günther Brendel-Behnisch sein "Manifest einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" vor.<br /> Dieses Buch stelle einen Entwurf einer neuen Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft zur Bewältigung der heraufziehenden Klimakrise, der ökologischen Krise sowie der damit verbundenen sozialen Verwerfungen vor. Hervorgegangen sei dies einem Symposium namhafter WissenschaftlerInnen und ExpertInnen. Das Buch zeige ein neues ökologisches, soziales und wirtschaftlich-gesellschaftliches Gesamtkonzept auf. Es präsentiere nicht nur das Ziel, sondern auch die praktische Umsetzung.</p>
<p>Der Link zur Teilnahme per Videokonferenz:</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://app.bbbserver.com/join/cfaabd76-4e71-4e3e-91b4-350ae53618f2" target="_blank">https://app.bbbserver.com/join/cfaabd76-4e71-4e3e-91b4-350ae53618f2</a></p>
<p>Der Link zur Teilnahme zur Konferenz mittels Telefon:<br /> Einwahlnummer 02195 9449964 (PIN: 575 921 297)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 14:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) fordert Grundschulen ohne Handys</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-fordert-grundschulen-ohne-handys</link>
                        <description>Ripa: „Medienkompetenz ja. Handynutzung nein! Keiner will stille Schulhöfe“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Straßburg/Saarbrücken) Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) fordert, Smartphones an Grundschulen zu verbannen. Luxemburg gehe mit gutem Beispiel voran und verbiete ab Ostern Handys an sämtlichen Grundschulen, so die Saarländerin. Auch andere europäische Länder hätten dies bereits getan. Ripa verweist auf Studien, die die positiven Auswirkungen eines solchen Verzichts belegen. „Die Studien zeigen ganz klar, dass handyfreie Schulen förderlich für das Wohlbefinden und die Lernleistung der Schülerinnen und Schüler sind. Die Handynutzung lässt die Konzentrationsfähigkeit schwinden. Es tut auch den sozialen Kontakten und der Gesundheit der Kinder gut, wenn sie sich austauschen und in den Pausen draußen zusammen spielen. Keiner will stille Schulhöfe, auf denen die Kinder herumsitzen und sich gegenseitig Nachrichten schicken“, so die Europaabgeordnete.</p>
<p>Gerade Kinder seien wegen ihrer mangelnden Erfahrung in der digitalen Welt anfällig für Suchtverhalten, ebenso steige durch die Handynutzung in der Schule die Gefahr von Mobbing und Ausgrenzung. „Es liegen alle Fakten auf dem Tisch, jetzt muss es nur die Weitsicht geben zu handeln“, so die ÖDP-Politikerin, die die saarländische Bildungsministerin Streichert-Clivot (SPD) dafür kritisiert, dass diese ein Handyverbot an Schulen ablehnt.</p>
<p>Doch nicht nur in den Grundschulen, auch in den weiterführenden Schulen ufere die Handynutzung teilweise aus. Dort könne man zwar mehr Freiheiten bei der Handynutzung zulassen. Viel wichtiger sei es, die Schülerinnen und Schüler insgesamt in allen Schulformen zu befähigen, in einer zunehmend digitalen Welt mit ihren Chancen und Gefahren zu bestehen. „Keine Handys in der Schule bedeutet nicht, dass den Kindern keine digitale Kompetenz in der Schule vermittelt werden soll - das wird in der Debatte oft vermischt. Es ist sogar sehr wichtig, dass im digitalen Zeitalter Kindern in der Schule beigebracht wird, mit digitalen Geräten kompetent und verantwortungsvoll umzugehen. Gerade im Zeitalter von KI müssen die Schülerinnen und Schüler lernen, Informationen und Quellen kritisch zu hinterfragen – sie sollten einen KI-Führerschein machen! Das KI ihre Hausaufgaben machen darf, ist dagegen sicherlich keine Lösung“, so Ripa abschließend. „Auch hier kann ich Ministerin Streichert-Clivot nicht folgen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 17:32:53 +0100</pubDate>
                        <title>Die ÖDP unterstützt die &quot;Wir haben es satt&quot; - Demo in Berlin</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-oedp-unterstuetzt-die-wir-haben-es-satt-demo-i</link>
                        <description>Gemeinwohl statt Konzerninteressen in der Landwirtschaft - ÖDP fordert eine Umsteuerung in der Landwirtschaftspolitik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) - "Die Landwirtschaft ist die Grundlage unseres Lebens! Ziel der ÖDP ist eine regenerative Landwirtschaft, die weit über die heutigen Vorgaben einer „guten fachlichen Praxis“ hinausgeht“, so das Programm der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Die Landwirtschaft müsse in der Lage sein, den Kohlenstoff im Boden zu speichern und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Sie müsse die Ernährung sicherstellen und den Schutz der Artenvielfalt ernst nehmen. Daher unterstützt die ÖDP wieder die "Wir-haben-es-satt"- Demonstration am 18. Januar 2025 um 12:00 Uhr vor dem Platz der Republik in Berlin.</p>
<p>"Wer profitiert hier eigentlich?" lautet das Motto der diesjährigen "Wir-haben-es-satt"-Demo.</p>
<p>"Wer profitiert eigentlich von Klimakrise, Artensterben und dem Verlust fruchtbarer Böden?", fragt sich auch die ÖDP. Seit Jahrzehnten stellten die Mehrzahl der Agrarpolitiker der etablierten Parteien die Interessen der Agrar- und Lebensmittelkonzerne vor das Gemeinwohl. Mit fatalen Folgen!</p>
<p>60 % aller Höfe in Deutschland hätten die letzten 30 Jahre nicht überlebt. 60 % der Böden in Europa seien geschädigt. Über 60 % der Tier- und Pflanzenarten stünden auf der Roten Liste und seien massiv gefährdet. Dies betreffe vor allem den Lebensraum der Ackerlandschaften. Noch schlimmer sei es, so die ÖDP, dass weltweit 733 Millionen Menschen von Hunger betroffen seien. Seit der Corona-Pandemie sei diese Zahl der hungernden Menschen um 150 Millionen Menschen angewachsen. 1/3 der Weltbevölkerung könnte sich keine ausgewogene Ernährung leisten. Die ÖDP ruft dazu auf, sich am 18. Januar an der Demonstration in Berlin zu beteiligen. Durch ihre Teilnahme fordert die ÖDP eine Landwirtschaft, die gemeinwohlorientiert eine Lebensgrundlage für alle Menschen darstelle und den Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzenwelt erhalte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Demonstration</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 16:02:57 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP lobt VdK-Vorstoß zur Einheitskrankenkasse</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-lobt-vdk-vorstoss-zur-einheitskrankenkasse</link>
                        <description>Vereinfachung des Versicherungssystems spart den Menschen viel Geld und macht die Medizin für alle gerechter.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Sozialverband <a href="https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/privatpatienten/ein-viertel-ersparnis-moeglich-radikale-vdk-idee-soll-ihre-krankenkassenbeitraege-auf-den-stand-der-1990er-senken_id_260623522.html" target="_blank">VdK will das deutsche Gesundheitssystem umbauen</a>. Durchschnittsverdiener sollen damit bis zu 600 Euro im Jahr sparen, propagiert Verbandschefin Verena Bentele in Medienberichten. „Ihre Idee ist keinesfalls neu“, kommentiert dies Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Ein solches Konzept hat die ÖDP seit Jahren in ihrem Programm verankert – weil es gerechter wäre.“</p>
<p>Würden alle Versicherten gleich in einer einheitlichen Krankenkasse versorgt, ließe sich in der Tat Geld im Gesundheitssystem sparen. <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-zusammenschluss-aller-krankenkassen" target="_blank">Das fordern die Ökodemokraten seit langem</a>: „Zum einen müssten alle Einkommensarten, nicht nur die der abhängig Beschäftigten, zur Beitragsberechnung herangezogen werden. Zum anderen könnte bei Medikamenten massiv gespart werden.“ Die Partei sieht den VdK auf dem richtigen Weg, der aus der jetzigen Zweiklassenmedizin führt und den Menschen in Deutschland nicht nur die identische Behandlung bei Ärztinnen und Ärzten garantiert. Sie würden dies zudem als Kostenersparnis im Portemonnaie spüren. Brendle-Behnisch: „Für die ÖDP wäre dies die gerechte Lösung und würde zudem den drohenden Finanzkollaps unseres Gesundheitssystems stoppen helfen.“ Wer möchte, kann sich dann immer noch darüber hinaus privat zusatzversichern lassen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 27 Dec 2024 20:09:44 +0100</pubDate>
                        <title>Bundespräsident zeigt wenig demokratisches Gespür vor Bundestagswahl</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundespraesident-zeigt-wenig-demokratisches-gespuer</link>
                        <description>ÖDP-Bundeschef Günther Brendle-Behnisch: Wahlterminierung widerspricht dem weihnachtlichen Demokratiebekenntnis Steinmeiers.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat nach dem Aus der Ampelregierung in Berlin den Bundestag aufgelöst und Neuwahlen (am 23. Februar 2025) anberaumt. Was in einer Demokratie ein eigentlich normaler Vorgang sein müsste, stößt beim Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dennoch auf Widerspruch. Günther Brendle-Behnisch kritisiert das deutsche Staatsoberhaupt: „Noch in seiner Weihnachtsansprache hat der Präsident betont, wie wichtig ihm die Demokratie sei. Trotzdem lässt er jetzt bei der Terminierung der Neuwahlen den möglichen Zeitraum ungenutzt und benachteiligt damit alle kleineren Parteien in Deutschland.“<br /> <br /> Alle bislang noch nicht im Parlament vertretenen Parteien müssen nämlich vor der Wahl erst noch Unterstützer-Unterschriften sammeln. Sonst werden sie von der Wahl ausgeschlossen. „Das ist kein guter Dienst an der Demokratie, Parteien und Wähler auf diese Weise in der Ausübung ihrer demokratischen Rechte zu behindern“, sagt der ÖDP-Bundeschef: „Wenn kleinere Parteien diese Aufgabe unter immensem Zeitdruck in der Fest- und Ferienzeit zum Jahreswechsel erledigen müssen, grenzt das an ein zutiefst undemokratisches Verhalten. Davon profitieren dann die ohnehin etablierten Politgrößen. Das ist neues Wasser auf die Mühlen aller Demokratie-Skeptiker.“<br /> <br /> Der Druck, dem der Bundespräsident nachgab, kommt zustande, weil sich Noch-Kanzler Scholz sowie seine Möchtegern-Kanzlerkonkurrenz von Union oder den Grünen vom raschen Wahltermin den eigenen Erfolg versprechen. „Ob dies jedoch jenes Vertrauen stützt, das der Bundespräsident als Garant unseres gesellschaftlichen Miteinanders in seiner Weihnachtsansprache unterstrich, darf bezweifelt werden“, so der ÖDP-Chef über Steinmeiers nun ohne wirkliche Not leichtfertig verpasste Gelegenheit, eben solches Vertrauen in die Demokratie zu stärken.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 17:33:16 +0100</pubDate>
                        <title>Bundesverfassungsgericht weist Klage der ÖDP zu Unterschriftenhürden ab</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundesverfassungsgericht-weist-klage-der-oedp-zu-u</link>
                        <description>Karlsruhe sieht keine verfassungswidrige Benachteiligung kleiner Parteien – ÖDP: Nicht zeitgemäß!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Organklage der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) gegen Benachteiligungen bei der Wahlzulassung wurde heute von den Richterinnen und Richtern des Zweiten Senats zurückgewiesen. Wie schon in ihrer bisherigen Rechtsprechung betonten sie erneut den weiten Ermessungsspielraum des Gesetzgebers; dieser sei in ihren Augen nicht verpflichtet, niedrigere Unterschriftenquoren einzuführen.</p>
<p>Die ÖDP reagierte befremdet auf diese Entscheidung. Die Partei hatte argumentiert, dass die Wahlrechtsreform 2023 die Benachteiligung in verfassungsrechtlich relevanter Weise verschärft hätte. Dahingegen urteilte das Gericht, dass die Klage der ÖDP zwar zulässig, aber nicht begründet sei. Das Verfassungsgericht hält das Ziel, Wahlvorschläge auszuschließen, die „völlig aussichtslos“ seien, weiterhin für gerechtfertigt. Dazu Helmut Kauer, 2. stellv. Bundesvorsitzender der ÖDP: „Eine Einteilung in aussichtsreiche bzw. aussichtslose Wahlvorschläge kann überhaupt nicht sinnvoll vorgenommen werden! Auch bewirkt ein solcher Schritt keine Stabilisierung der demokratischen Prozesse und Institutionen. Im Gegenteil: Die vielbeschworene Integrationsfunktion von Wahlen wird auf diese Weise konterkariert und viele Wählerinnen und Wähler, die ihre Lieblingspartei nicht auf dem Stimmzettel finden, bleiben der Wahl fern oder wenden sich extremen Alternativen zu. Der heutige Beschluss ist eine riesige Enttäuschung für alle, die auf fairere Wettbewerbsbedingungen bei Wahlen gehofft hatten.“</p>
<p>Laut dem Verfassungsgericht hat das Unterschriften-Erfordernis den zulässigen Zweck, die Anzahl der Wahlvorschläge zu reduzieren. Die ÖDP hingegen sieht in diesem Zweck einen reinen Selbstzweck bzw. eine Leerformel ohne inhaltliche Aussagekraft. Sie hat in ihren Schriftsätzen stets darauf hingewiesen, dass Wahlzugangshürden und die mit ihnen verbundenen Einschränkungen des passiven Wahlrechts bzw. der Chancengleichheit der Parteien immer durch ein verfassungsrechtlich relevantes Ziel wie beispielsweise die Sicherung der Durchführbarkeit der Wahl legitimiert sein müssen. Nach Meinung der ÖDP bleibt die heutige Entscheidung aus Karlsruhe einen solchen Nachweis schuldig.</p>
<p>Zur Bundestagswahl 2025 werden nun voraussichtlich sehr viel weniger Parteien zur Wahl antreten können als in den Jahren 2021 und 2017, zumal die verkürzten Fristen viel weniger Zeit für das Sammeln von Unterstützungsunterschriften lassen. Dazu Helmut Kauer: „Kleine Parteien haben in der Demokratie eine wichtige Funktion: Sie sorgen dafür, dass die im Parlament vertretenen Parteien nicht in Selbstgefälligkeit erstarren. Wer es den kleinen Parteien unnötig schwer macht, beschädigt das Vertrauen in die demokratischen Prozesse. In diesem Sinne ist die heutige Entscheidung aus Karlsruhe absolut nicht zeitgemäß und wird die bestehende Politikverdrossenheit weiter verstärken.“</p>
<p>Weitere Informationen zur Klage der ÖDP (inklusive aller eingereichten Schriftsätze):<br /> <a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/themen/unterschriftenquoren" target="_blank">https://www.oedp.de/themen/unterschriftenquoren</a></p>
<p>Siehe auch: Pressemitteilung vom 21. November 2024:<br /> <a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/unterschriftensammlung-bei-vorgezogener-bundestags" target="_blank">https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/unterschriftensammlung-bei-vorgezogener-bundestags</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 12:30:38 +0100</pubDate>
                        <title>Gips-Bohrungen im Südharz überprüfen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gips-bohrungen-im-suedharz-ueberpruefen</link>
                        <description>Verstoßen Bohrpläne gegen EU-Recht? Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP): EU-Kommission muss bei geschützter Karstlandschaft in Sachsen-Anhalt genau hinsehen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wegen geplanter Probebohrungen eines gipsverarbeitenden Unternehmens in einem durch EU-Recht geschützten Gebiet im Südharz hat sich Manuela Ripa, ÖDP-Abgeordnete im Europäischen Parlament, mit einer Anfrage an die EU-Kommission gewandt. In dem Gesuch vom 27.11.24 verlangt sie Aufklärung darüber, ob die Kommission Kenntnis zum laufenden Genehmigungsverfahren für die sieben beantragten Probebohrungen hat. Außerdem möchte Ripa wissen, ob die Kommission einen Verstoß gegen die Vorgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sieht, ob sie plant zu intervenieren, und ob es bereits einen entsprechenden Austausch zwischen der Kommission und den zuständigen Behörden vor Ort gab. Bei dem Schutzgebiet handelt es sich um die „Buntsandstein- und Gipskarstlandschaft bei Questenberg im Südharz“ in Sachsen-Anhalt.</p>
<p>Die Europaabgeordnete erläutert: „Biosphärenreservate wie die Karstlandschaft im Südharz stehen zu Recht unter Schutz. Der Reichtum an Arten darf in diesen Naturschutzgebieten nicht gefährdet werden. Gerade in Zeiten des Klimawandels und des dramatischen Artensterbens ist dies unverantwortlich. Um Gips zu gewinnen, brauchen wir nicht die Natur zu zerstören, es gibt durchaus nachhaltigere Möglichkeiten. Daher habe ich die Europäische Kommission als Hüterin der Verträge zu diesen Vorgängen befragt und erhoffe mir deutliche Worte für die Einhaltung der EU-Gesetze durch deutsche Behörden. Für den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen.“</p>
<p>Die Anfrage an die Kommission wurde in Zusammenarbeit mit dem „Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.“ (VdHK) sowie dem BUND ausgearbeitet. Bärbel Vogel, Vorsitzende des VdHK, zeigt sich angesichts der beantragten Probebohrungen besorgt: „Probebohrungen haben nur den Zweck, Flächen zu explorieren, die für den Gipsabbau in Frage kommen. Das weltweit einzigartige Ökosystem mit Buchenwäldern auf der Gipskarstlandschaft wäre somit für immer und unwiederbringlich zerstört. Ein Ausgleich oder Renaturierung kann diesen Verlust nicht ersetzen.“</p>
<p>Der BUND erläutert das Potential des aus der Düngemittelindustrie anfallenden Phosphorgipses und resümiert: „Solange Naturgips zum Nulltarif abgebaut werden darf, obwohl dadurch ein Hotspot der Artenvielfalt zerstört wird, solange der hohe Verlust an Artenvielfalt und intakten Biotopen nicht als Umweltsteuer auf den Gipspreis aufgeschlagen wird, wird die Aufbereitung von Phosphorgips oder der Griff auf andere ökologische Baustoffe wie Lehm, Holz oder Stroh nicht umgesetzt.“</p>
<p>Manuela Ripa wird in Absprache mit dem VdHK sowie dem BUND nach der Veröffentlichung der Antwort der EU-Kommission über weitere Schritte entscheiden.</p>
<p>Die Anfrage an die Kommission im Wortlaut: <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-10-2024-002637_DE.html">https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-10-2024-002637_DE.html</a></p>
<p>Stellungnahme des VdHK: <a href="https://www.vdhk.de/schutzgebiete-und-geoparks">https://www.vdhk.de/schutzgebiete-und-geoparks</a></p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-108347</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 13:00:51 +0100</pubDate>
                        <title>Wolfschutz bedarf wissenschaftlicher Grundlage</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wolfschutz-bedarf-wissenschaftlicher-grundlage</link>
                        <description>Die ÖDP sorgt sich um den Wolf: Keine Herabstufung des Schutzstatus aus populistischen Gründen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sorgt sich um den Schutz des Wolfes. Die EU-Kommission habe beantragt, den Wolfschutz herabzustufen. Hierbei würde sie von der Bundesministerin Lemke (Bündnis 90/Grüne) unterstützt. Die ÖDP fordere hingegen eine Entscheidung auf wissenschaftlicher Basis.<br /> <br /> Der Wolf sei seit Jahren ein zentrales Thema in der Naturschutz- wie auch der Agrarpolitik. Vornehmlich dort, wo Wölfe auch gut geschützte Weidetiere reißen, bestünden verständliche Spannungen. Hier sehe die ÖDP das Erfordernis einer klaren Güterabwägung aufgrund objektiver wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Wolf habe zweifelsfrei eine wichtige Rolle im Ökosystem und für die Biodiversität. Er trüge zur Regulierung von Wildpopulationen bei. Auch sei sein positiver Einfluss auf den Waldumbau und das Ökosystem nachgewiesen.</p>
<p>Die artgerechte Nutztierhaltung sei aber ebenso ein schützenswertes Gut. Diese habe positive Auswirkungen auf Tierwohl, Biodiversität und nachhaltige regionale Landwirtschaft.</p>
<p>ÖDP fordere einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Wolf. Es sei eine Balance zwischen Artenschutz und den Interessen der Landwirtschaft anzustreben.</p>
<p>Die bewährten und wissenschaftlich gesicherten Maßnahmen zum Schutz artgerechter Nutztierhaltung seien umzusetzen. Entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse alleine aufgrund populistischem Druck den Schutzstatus des Wolfes herabzustufen, stelle einen gefährlichen Präzedenzfall dar, so die ÖDP. Dies würde in Zukunft nach Meinung der ÖDP den Schutz weiterer Arten gefährden. Die ÖDP sehe sich hier durch die Experten des Lage Carnivore Initiative for Europa (LCIE) bestätigt.</p>
<p>Eine von einigen Akteuren geforderte Bejagung der Wölfe nach Quantität durch Quotenabschüsse würde das Ziel der Förderung der Biodiversität und der artgerechten Nutztierhaltung gefährden. Der Schlüssel zur Koexistenz von Wolf, Mensch und Nutztier sei hingegen ein guter Herdenschutz verbunden mit konsequentem und zeitnahem Handeln, so die ÖDP. Letzteres sei erforderlich, wenn Wölfe gelernt hätten, den Herdenschutz zu überwinden. Hierdurch sei beidem gleichermaßen gedient: der artgerechten Nutztierhaltung und der Förderung der positiven Auswirkungen auf das Ökosystem durch die Anwesenheit von Wölfen.<br />  </p>
<p><strong>Quellenhinweise:</strong></p>
<p>1) Experten warnen vor Präzedenzfall: <a href="https://www.riffreporter.de/de/umwelt/eu-schwacht-wolfsschutz-ab-experten-warnen-vor-prazedenzfall">https://www.riffreporter.de/de/umwelt/eu-schwacht-wolfsschutz-ab-experten-warnen-vor-prazedenzfall</a></p>
<p>2) Schadensmanagement<br /> In Brandenburg (dem Bundesland mit der höchsten Wolfsdichte) waren auch im Jahr 2023 nur 13% der gerissenen Schafe gut geschützt (gemäß den empfohlenen Maßnahmen zum Schutz von Weidetierbeständen). In den 66 nachgewiesenen Rudelgebieten (Wolfsterritorien) in Brandenburg konnten nur in wenigen Ausnahmefällen einzelne Tiere einen guten Herdenschutz überwinden. Quelle: <a href="https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/">https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/</a></p>


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                        <guid isPermaLink="false">news-108346</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 12:55:28 +0100</pubDate>
                        <title>Frieden als oberstes Ziel</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/frieden-als-oberstes-ziel</link>
                        <description>ÖDP positioniert sich im Wahlkampf als Partei, die auf keine Machtinteressen Rücksicht nehmen muss und daher konsequent für Umwelt, Klima und Gerechtigkeit einsteht.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In unsicheren Zeiten regiert Angst. Davon profitieren Rüstungskonzerne und verdienen laut Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri <a href="https://www.deutschlandfunk.de/ruestungskonzerne-steigern-umsatz-2023-deutlich-100.html">mehr Geld mit dem Verkauf ihrer Waffen</a>. Die aber sichern keinen Frieden. „Das ist eine Mär“, urteilt der neue Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Günther Brendle Behnisch: „für Frieden gibt es keinen Ersatz. Frieden ist das einzige, das wirklich alternativlos ist!“<br /> <br /> Für den ÖDP-Chef ist klar: „Friedenssicherung kann nur mit Diplomatie und Gesprächen gelingen.“ Politikerinnen und Politiker, die etwas anderes propagieren, täuschen ihre Wähler. Sie streiten sich um vermeintlich existenzielle Probleme, die am Ende des Tages immer den Interessen Einzelner dienen. Dabei verlieren sie die eigentlichen Bedrohungen der Menschheit aus den Augen.“ Mit seiner Partei will er daher konsequent das Klima schützen, die Natur bewahren und die soziale Schieflage im Land ins Lot bringen. „Für all das haben wir Lösungen“, verweist Brendle-Behnisch zum Beginn des Wahlkampfs auf das <a href="https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/00/programm/programme/BundespolitischesProgramm2023.pdf">Programm seiner Partei</a> – er ist sich sicher: Nur das führt uns in eine friedlichere Welt von der alle profitieren. „Geben wir unser Geld nicht aus, um zu Töten und zu Zerstören. Investieren wir es für das Leben und den Aufbau des Friedens und des Wohlstands für alle.“ (Gemeinwohl)<br /> <br /> Ihm und der ÖDP ist dabei wichtig, dass die Partei seit über 40 Jahren ohne Parteispenden von Unternehmen oder Mäzenen auskommt. „So machen wir uns von niemand abhängig und müssen uns nicht verbiegen“, unterstreicht der ÖDP-Vorsitzende den Unterschied zu allen Mitbewerbern im anstehenden Bundestagswahlkampf. „Wir können uns konsequent für Natur und Klima positionieren und uns für die Gerechtigkeit engagieren – wir müssen nicht auf die Interessen anderer Rücksicht nehmen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 16:04:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kein Blankoscheck für neue EU-Kommission</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-blankoscheck-fuer-neue-eu-kommission</link>
                        <description>Manuela Ripa: &quot;Auf die proeuropäischen, ökologischen und demokratischen Kräfte in Europa kommt es jetzt an&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Europaparlament in Straßburg hat heute mit 370 Ja- und 282 Nein-Stimmen sowie 36 Enthaltungen die 26 EU-Kommissare rund um Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigt. Damit kann die neue EU-Kommission am 1. Dezember ihre Arbeit aufnehmen. Ihr Mandat läuft bis 2029. Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP, EVP-Fraktion) meint dazu:</p>
<p>„Die neue Kommission ist in vielen Bereichen ein Kompromiss, und ich hätte mir gerade bei den Themen Ökologie und Tierschutz mehr Klarheit und ehrgeizige Ansagen gewünscht. In den Anhörungen ist vieles im Vagen geblieben. Es ist bei allen Fragezeichen aber auch wichtig, dass das neue Kollegium jetzt eine Chance bekommt. Angesichts der geopolitischen Lage brauchen wir eine handlungsfähige Europäische Union. Jedoch bedeutet das keinen Blankoscheck an die neue Kommission. Sie muss sich jedes Mal aufs Neue messen lassen und Einsatz beweisen: für Rechtsstaatlichkeit, für demokratische Werte und natürlich auch für die Umsetzung des Europäischen Green Deal. Diesen Strategieplan für Klimaneutralität, umfassenden Natur- und Umweltschutz bis 2050 muss Präsidentin Ursula von der Leyen, wie angekündigt, weiter verfolgen und vorantreiben. Hier werde ich als Ökologin, als Vertreterin der ÖDP, im Europäischen Parlament immer wieder den Finger in die Wunde legen.</p>
<p>Große Bedenken habe ich bei einzelnen Kommissaren wegen ihrer Zuständigkeit. Nehmen wir nur mal die Anhörung zum Tierschutz, die ungenügend war. Ebenfalls große Bedenken habe ich bei der Aufnahme rechtspopulistischer Kräfte in die neue Kommission. Hätte es hier Einzelabstimmungen über die KommissarInnen gegeben, hätte ich Kommissare abgelehnt. Es ging aber heute um ein Personalpaket aus 26 Kommissarinnen und Kommissaren - und im Vordergrund steht nun, dass das Kollegium funktions- und arbeitsfähig ist. In einer Zeit, in der die Welt zunehmend mit antidemokratischen Kräften konfrontiert ist, ist es nötig, dass die EU als starkes Gegengewicht agiert. Es gibt viel zu tun. Auf die proeuropäischen, ökologischen und demokratischen Kräfte in Europa kommt es jetzt an.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 13:26:49 +0100</pubDate>
                        <title>Lippenbekenntnisse bei COP29 in Baku helfen Klima nicht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/lippenbekenntnisse-bei-cop29-in-baku-helfen-klima-nicht</link>
                        <description>Klimaschutz-Enttäuschung von Aserbeidschan: ÖDP fordert mehr Anstrengungen von allen Verhandlern noch vor der COP30: Am Amazonas muss 2025 auch endlich Brücke zwischen Biodiversität und Klimaschutz geschlagen werden.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Tragisch und zynisch“ bewertet Manuela Ripa als Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) den Ausgang der Weltklimakonferenz (COP29) in aserbaidschanischen Baku: „Die Konferenz ist nicht geplatzt. Die Weltgemeinschaft hat sich zu gemeinsamem Klimaschutz bekannt und in einem Minimalkonsens etwas Geld auf den Tisch gelegt“, beschreibt Ripa das für Klimaschützerinnen und Klimaschützer enttäuschende Abschlussdokument der Verhandlungen vom Wochenende. „Die schleppenden Maßnahmen und Lippenbekenntnisse reichen längst nicht, um die weltweite Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen.“<br /> <br /> Mit dem Bundesvorsitzenden der ÖDP ist Ripa sich einig. „Da muss mehr kommen.“ Günther Brendle-Behnisch fordert: „Industrie-, Schwellenländer und auch die Europäische Union müssen sich ihrer Verantwortung als Mitverursacher der Klimamisere stellen und den 1,3 Billionen Dollar-Hilfsplan für den Globalen Süden konkret zur Umsetzung verhelfen.“ Für das Spitzenpersonal der ÖDP ist klar, dass Klimaschutz und Klimahilfen nicht nur Staaten allein stemmen können. Unternehmen, die die Klimakrise verschärfen – etwa mit Öl- und Gas-Geschäften – müssen dafür besteuert werden. Ripa: „Die COP in Baku ist hier nicht weit gekommen ist. Es ist skandalös, dass Saudi-Arabien und andere arabische Länder in Baku verhindert haben, dass der schrittweise Ausstieg aus fossilen Energien – eine Binsenweisheit – in den Erklärungen klar festgeschrieben wurde.“<br /> <br /> Deshalb richtet die ÖDP den Blick nach vorn. Ripa hat bereits die nächste COP30 im brasilianischen Belem im Visier: „Nächstes Jahr muss die COP in der Amazonas-Metropole Führung zeigen und Brücken schlagen zwischen den Themen Klimaschutz und Biodiversität. Dort sind Synergien wichtig.“ Ripas Fahrplan für die COP30: „Dort muss auch die Europäische Union 2025 neue, ehrgeizige Klimapläne vorlegen. Das ist entscheidend für ihre Glaubwürdigkeit – gerade mit Donald Trump als neuem US-Präsidenten, der dem globalen Klimaschutz den Rücken kehren will.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-108119</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 10:19:06 +0100</pubDate>
                        <title>Unterschriftensammlung bei vorgezogener Bundestagswahl</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/unterschriftensammlung-bei-vorgezogener-bundestags</link>
                        <description>ÖDP reicht Eil-Antrag beim Bundesverfassungsgericht ein</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat gestern einen Antrag auf einstweilige Anordnung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Der Eil-Antrag bezieht sich auf eine Organstreitigkeit, die ihren Ursprung im Jahr 2023 hat. Die ÖDP klagte damals gegen den Deutschen Bundestag, weil sie sich von der Neuregelung des Bundeswahlgesetzes im Bereich des Unterschriftensammelns noch stärker als bisher belastet sieht. Doch während zu den sieben anderen Klagen, die gegen das Bundeswahlgesetz 2023 eingereicht worden waren, bereits im Juli 2024 ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts erging, ist einzig und allein die ÖDP-Klage bisher noch nicht entschieden worden.<br /> <br /> Als positives Zeichen wertet es die ÖDP, dass mittlerweile auch das Bundesverfassungsgericht mit Brief vom 20. November bestätigt hat, dass man sich dort der Dringlichkeit des Verfahrens bewusst sei und beabsichtigt, über die Organklage zeitnah zu entscheiden.<br /> <br /> Dies ist angesichts der nun früher als geplant stattfindenden Bundestagswahl und den dadurch drohenden Benachteiligungen kleiner Parteien tatsächlich dringlicher denn je. Alle Kleinparteien, die auch diesmal wieder auf dem Stimmzettel erscheinen möchten, sehen sich bei dieser Wahl heftigsten Herausforderungen gegenüber. Wenn unumgängliche Fristen und Zeitverluste wie z.B. die Einladungsfristen von Aufstellungsversammlungen, die Postlaufzeiten und die Bearbeitungszeiten der Wahlämter berücksichtigt werden, haben die kleinen Parteien nach Berechnung der ÖDP maximal nur 39 Tage Zeit, um die Unterschriften in der geforderten Anzahl zusammenzubekommen – Feiertage, Ferienzeit und widrige Witterungsbedingungen inklusive.<br /> <br /> Die ÖDP weist in ihrer Organklage nach, dass spätestens seit der Wahlrechts-Novelle 2023 die verfassungsrechtlichen Gründe für ein Unterschriftenquorum im Wahlkreis nicht mehr stichhaltig sind. Auch die Unterschriftenhürde für die Zulassung der Landeslisten ist zumindest von ihrer Höhe her unverhältnismäßig – ihr Schutzzweck könnte genauso gut mit einer geringeren Hürde erreicht werden. Das belegen nicht nur die deutlich niedrigeren Quoren in manchen Landtagswahlrechten (in NRW z.B. sind nur 1.000 und in Mecklenburg-Vorpommern nur 100 Unterschriften für die Wahlzulassung erforderlich), sondern auch die Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie, als nur noch maximal 500 statt normalerweise 2.000 Unterschriften pro Bundesland gesammelt werden mussten. Diese erleichterten Zulassungsbedingungen führten zu keinerlei Problemen bei der Durchführung der Wahl.<br /> <br /> Deshalb wäre eine solche Anpassung auch langfristig verfassungsrechtlich geboten, erst recht aber unter den außergewöhnlichen Umständen der Bundestagswahl 2025. Eine Lockerung der Unterschriftenpflichten würde nicht zuletzt auch die Wahlbehörden entlasten, die pro Bundesland teilweise mehrere zehntausend Unterstützungsunterschriften mit den Einträgen in den Wählerverzeichnissen abgleichen müssen.<br /> <br /> In der 1982 gegründeten ÖDP, die schon seit gut zehn Jahren mit einem Sitz im Europaparlament vertreten ist und mehr als 500 kommunale Mandate innehat, hat man wenig Verständnis dafür, bei jeder Bundestagswahl immer wieder aufs Neue die Ernsthaftigkeit des Wahlantritts unter Beweis stellen zu müssen. Helmut Kauer, 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei, hofft, dass das Bundesverfassungsgericht der steigenden Benachteiligung kleiner Parteien nun endlich Einhalt gebietet: „Auch wir leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie, indem wir politische Positionen vertreten, die sonst nirgendwo Gehör finden. Wenn es keine Kleinparteien mehr auf dem Stimmzettel gäbe, wäre das eine Verödung der politischen Landschaft. Ein demokratischer Protest gegen die im Bundestag sitzenden Parteien wäre dann nicht mehr möglich und würde nur den rechten Rand stärken“, warnt er.<br /> <br /> Weitere Informationen über die Klage der ÖDP (inklusive aller eingereichten Schriftsätze) sind unter der folgenden URL zu finden:<br /> <a href="https://www.oedp.de/themen/unterschriftenquoren">https://www.oedp.de/themen/unterschriftenquoren</a></p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-108047</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 13:50:25 +0100</pubDate>
                        <title>Manuela Ripa (ÖDP): Desaströser Tag für den Waldschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ripa-oedp-desastroeser-tag-fuer-den-waldschutz</link>
                        <description>Mehrheit im Europaparlament stimmt für Verschleppung und Verwässerung der EU-Entwaldungsverordnung EUDR</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mehrheit aus Konservativen, Rechten und Liberalen hat am Donnerstag in Brüssel die Axt an das EU-Entwaldungsgesetz EUDR gelegt. Das Gesetz wird jetzt nicht nur um mindestens ein Jahr verschleppt, sondern durch die Einführung einer „Kein Risiko“-Länderkategorie auch noch verwässert. Eine große Enttäuschung, unterstreicht die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Manuela Ripa.</p>
<p>„Ich habe alle Änderungsanträge abgelehnt und dafür gestimmt, dass das Gesetz direkt in Kraft tritt“, so Ripa. Die Parlamentarierin setzte damit ein Zeichen – auch in ihrer eigenen EVP-Fraktion des Europaparlaments. Kritiker des Gesetzes wehren sich gegen verpflichtende Auflagen, die zum Ziel haben, die Rodung von Bäumen zur Ausweitung von Plantagen und Weideflächen sowie die Herstellung und den Handel mit Produkten, für deren Erzeugung Wald vernichtet wird, zu unterbinden.</p>
<p>Zwar konnten einige schädliche Änderungsanträge abgeschmettert werden, das Gesamtergebnis sei aber dennoch eine schlechte Nachricht, so Ripa. Und zwar nicht nur für die Wälder weltweit, sondern auch für viele Firmen: „Viele Unternehmen, darunter auch sehr viele kleine Firmen, haben bereits investiert und sich vorbereitet, um ab 2025 die Auflagen zu erfüllen.“ Ein schnelles Handeln wäre wichtig gewesen: „Bis zu 90 Prozent der globalen Entwaldung gehen laut der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen auf Rodungen für die Landwirtschaft zurück.“</p>
<p>Auch Günther Brendle-Behnisch betont als gerade erst neugewählter Bundesvorsitzende der ÖDP: „Der angebliche Schutz der Kleinbauern in den Ländern des Südens ist nur vorgetäuscht. Das weiß ich aus eigener Erfahrung aus persönlicher Anschauung. Diese Bauern sind von den Regeln des EUDR nicht betroffen. Die Verordnung schützt Wald, der durch großflächige Abholzung bedroht ist. Dahinter stecken große Unternehmen.“</p>
<p>Ripa unterstreicht die Haltung der ÖDP: „Gerade wir in Europa haben laut einem Faktencheck von <a href="https://www.germanwatch.org/sites/default/files/wwf_fakten_zur_eudr.pdf">Germanwatch</a> mit Konsum und Handel von waldkritischen Rohstoffen den weltweit zweitgrößten Entwaldungsfußabdruck. Wer EUDR verschiebt oder abschwächt, gefährdet Nachhaltigkeits- und Biodiversitätsziele.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 10 Nov 2024 15:37:24 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Führungsspitze: Günther Brendle-Behnisch ist ÖDP-Parteichef</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/neue-fuehrungsspitze-guenther-brendle-behnisch-ist-parteichef</link>
                        <description>Der 63. Bundesparteitag der ÖDP komplettiert mit der Wahl von Kirsten Elisabeth Jäkel und Helmut Kauer als Stellvertretende Bundesvorsitzende ihr neues Spitzenpersonal. Die Delegierten legen bei der Versammlung zudem ein klares Bekenntnis ab, an der kommenden Bundestagswahl antreten zu wollen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die anstehende, vorgezogene Bundestagswahl stellt alle Kleinparteien in Deutschland vor Probleme. Sie müssen nach dem Scheitern der Ampelkoalition im Bund in aller Eile notwendige Unterstützerunterschriften für den Wahlantritt sammeln. Ein Kraftakt: Die ÖDP nimmt die Herausforderung an und plant zur Abstimmung anzutreten.<br /> <br /> Beim 63. Bundesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) am Wochenende im hessischen Gersfeld (Rhön) votierte die Mehrheit der versammelten rund 210 Delegierten für den Diplomkaufmann und Pfarrer Günther Brendle-Behnisch (68) aus dem Landesverband Bayern zum neuen Bundesvorsitzenden der Ökopartei. Zu seiner Stellvertreterin bestimmten sie die aktuelle Mitarbeiterin im Stab der Europaabgeordneten der ÖDP, Kirsten Elisabeth Jäkel (58) aus dem Landesverband Brandenburg. Ebenfalls Stellvertreter im Bundesvorstand ist Helmut Kauer (63) aus Bayern.</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://page?uid=55642" target="_blank">Ergebnisse der Bundesvorstandswahl</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 12:06:05 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP organisiert ersten klimaneutralen Parteitag Deutschlands und strebt langfristig vollständige Klimaneutralität an</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-organisiert-ersten-klimaneutralen-parteitag-d</link>
                        <description>Als einzige Partei in Deutschland verzichtet die ÖDP vollständig auf Firmenspenden und ist weltweit als erste Partei gemeinwohlzertifiziert</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) setzt mit dem ersten klimaneutralen Parteitag Deutschlands ein wichtiges Zeichen für nachhaltigen Klimaschutz und Verantwortung. Zum Ausgleich der CO₂-Emissionen, die durch Anreise, Abreise und Hallennutzung des letztjährigen Parteitags im Mai 2023 entstanden sind, pflanzt die ÖDP beim diesjährigen 63. Bundesparteitag vom 8. bis 10. November 2024 in Gersfeld (Rhön) fünf Spitzahornbäume im Schlosspark des Kurortes. Diese Maßnahme soll belegen, dass die ÖDP auf konkreten Klimaschutz vor Ort statt auf abstrakte Kompensationszahlungen setzt.<br /> <br /> „Mit der Pflanzung der Spitzahornbäume kompensieren wir die 5,5 Tonnen CO₂, die beim 62. Bundesparteitag entstanden sind – und zwar dort, wo die Emissionen verursacht wurden,“ erklärt ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. „Dies ist ein direkter und greifbarer Beitrag, der zeigt, dass wir uns für eine echte Klimaneutralität einsetzen, die nicht nur auf dem Papier existiert.“<br /> <br /> Als einzige Partei in Deutschland verzichtet die ÖDP vollständig auf Firmenspenden und ist weltweit als erste Partei gemeinwohlzertifiziert. Dies unterstreicht ihr Engagement für ethische und nachhaltige Politik. „Unsere Spitzahorn-Pflanzaktion ist mehr als ein symbolischer Akt,“ ergänzt der stellvertretende Bundesvorsitzende Helmut Scheel. „Sie steht für ein Umdenken, das in der Politik dringend nötig ist: Klimaschutz muss dort greifen, wo wir ihn selbst beeinflussen können, direkt vor Ort.“<br /> <br /> Langfristig verfolgt die ÖDP ein ehrgeiziges Ziel: die erste vollständig klimaneutrale Partei in Deutschland zu werden. Diese Maßnahme in Gersfeld ist ein Schritt auf dem Weg dorthin und soll die Entschlossenheit der ÖDP zeigen, Verantwortung für den eigenen ökologischen Fußabdruck zu übernehmen und Lösungen zu finden, die über das übliche Maß hinausgehen. „Unser Ziel ist klar – eine realistische, ausführbare Politik, die auf allen Ebenen Vorbildcharakter hat,“ so Schmid.<br /> <br /> Mit dieser konkreten und lokalen Aktion will die ÖDP auch andere politische und gesellschaftliche Akteure dazu inspirieren, Verantwortung zu übernehmen und Klimaschutz vor Ort zu betreiben. „Nachhaltigkeit erfordert greifbare, nachvollziehbare Maßnahmen. Es reicht nicht, auf Kompensationszahlungen zu setzen – echte Klimaneutralität muss gelebt werden,“ betont Schmid abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 06:06:09 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP drängt auf grundgesetzlich gewährte Chancengleichheit bei Neuwahlen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-draengt-auf-grundgesetzlich-gewaehrte-chancen</link>
                        <description>Scholz gibt endlich Arbeitsunfähigkeit der Ampel zu und kündigt Vertrauensfrage an</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Spannungen innerhalb der Ampelkoalition haben einen dramatischen Höhepunkt erreicht: Bundeskanzler Olaf Scholz entlässt Finanzminister Christian Lindner. Nach monatelangem Machtgerangel und zunehmend lauteren Forderungen nach Neuwahlen hat Lindner offenbar eine Grenze überschritten. Scholz kontert Lindners „Messerattacke“ mit dem Ruf nach Neuwahlen und zieht Konsequenzen, die die politische Landschaft Berlins erheblich verändern könnten.<br /> <br /> Lindner, der als Kopf des kleinsten Koalitionspartners FDP wiederholt Kritik an der Zusammenarbeit geübt und zugleich sein Profil in der Öffentlichkeit geschärft hatte, konnte sich über die letzten Jahre immer mehr Gehör verschaffen – teils auf Kosten der Koalition. „Die Blase ist nun geplatzt,“ kommentiert Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), die plötzliche Entlassung. „Was sich hier abspielt, ist symptomatisch für die Spaltung und den wachsenden Druck innerhalb einer Regierung, die kaum noch tragfähig erscheint.“<br /> <br /> Auf der noch am Abend einberufenen Pressekonferenz äußert sich Bundeskanzler Scholz, dass im Januar die Vertrauensfrage gestellt werden soll. Das Ergebnis könnten vorgezogene Neuwahlen sein. Für kleinere Parteien wie die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) brächte Letzteres jedoch erhebliche Herausforderungen mit sich. „Die Hürden bei Neuwahlen benachteiligen gerade kleinere Parteien in gravierender Weise,“ kritisiert Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. „Während große Parteien automatisch auf den Wahlzetteln stehen, müssen wir in kürzester Zeit Landeslisten aufstellen und danach tausende Unterstützungsunterschriften sammeln, um überhaupt teilzunehmen. Das ist eine klare Verzerrung der demokratischen Grundprinzipien.“<br /> <br /> Falls es tatsächlich zu Neuwahlen kommt, beabsichtigt die ÖDP, sich für eine Überprüfung dieser Regelungen beim Bundesverfassungsgericht einzusetzen. „In Krisenzeiten wie diesen, in denen die etablierten Parteien zunehmend an Vertrauen verlieren, ist es umso wichtiger, dass auch kleinere Parteien eine faire Chance haben, den Wählerinnen und Wählern Alternativen anzubieten,“ ergänzt Schmid. „Bei vorgezogenen Neuwahlen im März werden unter diesen Umständen kleine Parteien, die Unterstützungs-Unterschriften sammeln müssen, im Zweifelsfall auf Grund dieser massiven Hürde nicht mal an der Wahl teilnehmen können. Dabei gibt es für die Parteien eine grundgesetzliche Chancengleichheit, welche jedoch in diesem Fall keineswegs gegeben wäre.“<br /> <br /> Stellvertretender Bundesvorsitzender Helmut Scheel verweist auf die Grundwerte einer vielfältigen Demokratie: „Es kann nicht sein, dass systematisch Barrieren aufrechterhalten werden, die neuen politischen Stimmen den Zugang erschweren. Gerade jetzt braucht es frische Ideen und nachhaltige Ansätze, wie die ÖDP sie in die Diskussion einbringt.“<br /> <br /> Die ÖDP fordert daher gleiche Bedingungen für alle Parteien, um das demokratische Spektrum zu stärken. „Falls es zu vorgezogenen Neuwahlen kommt, werden wir einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht einreichen, um sicherzustellen, dass die demokratische Vielfalt in Deutschland gewahrt bleibt,“ betont Schmid abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 12:41:53 +0100</pubDate>
                        <title>Sorge um Klima und globale Stabilität nach Wahlsieg Trumps in den USA</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sorge-um-klima-und-globale-stabilitaet-nach-wahl</link>
                        <description>ÖDP zum Wahlsieg von Donald Trump</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der erneute Wahlsieg von Donald Trump und seiner republikanischen Partei in den USA löst bei der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) tiefe Besorgnis aus. Die Vorzeichen für eine klimapolitisch nachhaltige Zukunft könnten nicht schlechter stehen. Mit einer Mehrheit der Republikaner im Senat steht Trump eine weitreichende Gestaltungsmacht zur Verfügung – und die Befürchtungen, dass Umwelt- und Klimaschutz unter seiner Führung weiter unter Druck geraten, wachsen.<br /> <br /> „Wir respektieren den demokratischen Willen des amerikanischen Volkes und gratulieren dem Wahlsieger Donald Trump“, äußert Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP, in einer ersten Stellungnahme. „Doch es fällt uns schwer, über die Konsequenzen für den globalen Klimaschutz hinwegzusehen.“ Auch die deutsche Umweltpartei hatte auf einen Wahlsieg der demokratischen Kandidatin Kamala Harris gehofft, die sich für eine umfassende Reform und für den Schutz von Natur und Umwelt ausgesprochen hatte.<br /> <br /> Scheel verweist auf die großen Risiken für die globale Umweltpolitik: „Wir sehen mit großer Sorge auf die nun wahrscheinlichen Schritte, etwa die Erschließung neuer fossiler Energievorkommen, darunter durch die umstrittene und umweltschädliche Fracking-Technik sowie in sensiblen arktischen Gebieten Alaskas.“ Derartige Vorhaben stehen nicht nur dem Klimaschutz diametral entgegen, sondern bergen auch unkalkulierbare Risiken für die Natur und den Erhalt der Artenvielfalt.<br /> <br /> Trump könnte die geopolitische Weltordnung weiter destabilisieren, indem er strategische Entscheidungen trifft, die weit über die amerikanischen Landesgrenzen hinaus Auswirkungen zeigen werden. Die Fragen zur inneren Stabilität und Demokratie in den USA selbst machen ebenfalls Sorgen: „Wie wird Trump mit jenen umgehen, die den Angriff auf das Kapitol unterstützt haben? Werden einflussreiche Unterstützer wie Elon Musk eine bevorzugte Position einnehmen?“, fragt Scheel. „Die Antworten auf diese Fragen werden weltweit Einfluss haben – und in Europa und Deutschland hohe Wellen schlagen.“<br /> <br /> Hinzu kommen wirtschaftspolitische Spannungen, die sich durch protektionistische Maßnahmen und mögliche Zollerhöhungen verschärfen könnten. Auch Trumps Haltung zu internationalen Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten könnte Auswirkungen auf die Sicherheit und Stabilität Europas haben. Die ÖDP fordert von der Bundesregierung, wachsam zu bleiben und sich intensiv für die Werte der Demokratie und des Umweltschutzes auf der internationalen Bühne einzusetzen.<br /> <br /> „Die nächsten Jahre werden eine herausfordernde Zeit für die weltweite Klimapolitik und für die westliche Allianz“, betont Scheel. „Wir werden den Verlauf dieser Präsidentschaft genau beobachten müssen, denn die Konsequenzen betreffen uns alle.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 15:25:24 +0100</pubDate>
                        <title>FDP erklärt Verantwortung und Klimaschutz für obsolet – 18-Punkte-Plan als Golfparcours für die Wohlhabenden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/fdp-erklaert-verantwortung-und-klimaschutz-fuer-ob</link>
                        <description>ÖDP positioniert sich gegen Neoliberalismus und Abkehr von Klima- und Naturschutz sowie sozialer Solidarität.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem "18-Punkte-Plan" fährt die FDP einen Kurs, der die Probleme unserer Zeit nicht etwa löst, sondern sich wie ein luxuriöser 18-Loch-Golfparcours ausschließlich an die Interessen der Wohlhabenden richtet. Solidarität, Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt? Fehlanzeige! Den Liberalen geht es hier offenbar nur um eine exklusive Runde für die eigenen Unterstützer – abseits der realen Herausforderungen, denen sich der Rest der Gesellschaft stellen muss.<br /> <br /> Der Plan von FDP-Chef Christian Lindner, der sozialstaatliche Prinzipien opfert und Klimaziele über Bord wirft, zeigt die kalte Berechnung hinter dieser Politik: Die Regeln dieses Parcours lassen Profite durch die Abschaffung von Umweltstandards und sozialer Absicherung maximieren – und das alles auf Kosten von Mensch und Natur. Justizminister Marco Buschmann setzt mit dem Fall des Lieferkettengesetzes noch einen drauf und macht den Abschlag auf diesem elitär geprägten Kurs vollends frei.<br /> <br /> „Diese Politik ist nicht nur rücksichtslos, sie ist zynisch. Hier spielen einige wenige auf dem Golfplatz der Profite, während der Großteil der Bevölkerung für die Folgen aufkommen muss,“ kritisiert Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). „Die FDP bricht damit nicht nur den Koalitionsvertrag, sondern stellt sich auch gegen die Verpflichtungen, die Deutschland gegenüber der EU und der Weltgemeinschaft hat.“<br /> <br /> Scheel verurteilt die FDP scharf dafür, dass sie ihre Macht nutzt, um Gesetze abzubauen, die die Umwelt und die sozial Schwächeren schützen sollen. „Diese Art Politik ist ein Spiel mit der Zukunft unseres Landes und unserer Erde – ein zynisches Golfturnier, bei dem der Gewinn allein den Wohlhabenden vorbehalten ist.“<br /> <br /> Die ÖDP steht im klaren Gegensatz dazu: Sie fordert eine Politik, die nicht zum Spielplatz der Reichen wird, sondern für das Gemeinwohl und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen arbeitet. „Nur wer die Interessen der gesamten Gesellschaft vertritt, gestaltet eine zukunftsfähige Politik,“ stellt Scheel abschließend fest.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 15:19:26 +0100</pubDate>
                        <title>Naturschutz erneut aufgeschoben</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/naturschutz-erneut-aufgeschoben</link>
                        <description>COP16 in Cali endet mit leeren Händen, weil Delegierte ihre Rückflüge erreichen mussten</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltnaturschutzkonferenz (COP16) in Cali, Kolumbien, endete als Paradebeispiel für halbherziges Engagement im Naturschutz: Zwei Wochen intensiver, aber weitgehend ergebnisloser Diskussionen brachten am Ende keine konkreten Fortschritte im Natur- und Biodiversitätsschutz. Die entscheidende Frage der Finanzierung blieb ungelöst. Zudem brauch in einem symbolträchtigen Finale die Konferenz abrupt ab, weil etliche Delegierte wegen fehlender Mittel zur Umbuchung ihre Flüge pünktlich erreichen mussten. Die Konferenz war nicht mehr beschlussfähig – ein Armutszeugnis für den internationalen Naturschutz.<br /> <br /> „Ein blamabler Abschluss, der symptomatisch für den Zustand dieser Verhandlungen ist“, urteilt der stellvertretende Bundesvorsitzende Helmut Scheel der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Ein kleiner Lichtblick bleibt: Immerhin einigten sich die Delegierten darauf, die Rolle indigener Völker in künftigen Verhandlungen zu stärken. „Diese Entscheidung ist ein positives Signal“, so Scheel, „denn indigene Gemeinschaften sind die wahren Hüter ihrer Lebensräume und können wichtige Impulse für den Schutz der Natur geben.“ Dies könne ein erster Schritt sein, um das Verständnis der Staatengemeinschaft für die Rechte der Natur zu vertiefen. „Doch wo bleibt das große Ziel? Wenn die Zukunft der Natur an Flugplänen scheitert, ist das ein trauriger Spiegel unserer Prioritäten“, resümiert Scheel.<br /> <br /> Dabei ist das Versagen umso schwerwiegender, da die Länder des globalen Südens längst substantielle Zusagen für den Schutz ihrer Naturgebiete fordern – von den Nationen, die über Jahrzehnte von der Ausbeutung der Ressourcen profitiert haben. Ein globaler Fonds für Naturschutz und Biodiversität stand im Raum, doch erneut scheiterte die Staatengemeinschaft daran, diesen entscheidend zu finanzieren.<br /> <br /> Scheel zieht ein bitteres Fazit: „Der Schutz von Natur und Biodiversität wird erneut vertagt. Da die Weltgemeinschaft offenbar unfähig ist, sich auf verbindliche Finanzierungen zu einigen, bleibt nur die Hoffnung, dass der Handlungsdruck bis 2030 so groß wird, dass man sich dann im letzten Moment auf ein echtes Engagement einlässt.“<br /> <br /> Die ÖDP fordert hier ein Umdenken und prangert die Praxis an, dass die wenigen Finanzzusagen an den globalen Süden bislang fast ausschließlich in Form von Krediten gewährt werden. „Damit treibt man diese Staaten, die oft ohnehin finanziell am Limit sind, nur weiter in die Abhängigkeit. Kredite sind keine Lösung – echte Unterstützung erfordert direkte Investitionen, keine neuen Schulden. Andernfalls wird jeder Plan für den Klima- und Naturschutz von vornherein untergraben.“<br /> <br /> Die Naturschutzkonferenz in Cali hinterlässt also das bittere Bild einer Weltgemeinschaft, die ihren Worten keine Taten folgen lässt und dabei riskiert, die letzten Chancen für den Schutz der Natur zu verspielen. Wie ernst kann das Engagement der Staatengemeinschaft wirklich sein, wenn der Natur- und Klimaschutz dem pünktlichen Abflug untergeordnet wird?</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 12:50:53 +0100</pubDate>
                        <title>Zeit für das X-it! ÖDP steigt aus X/Twitter aus</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zeit-fuer-das-x-it-oedp-steigt-aus-x-twitter-aus</link>
                        <description>ÖDP distanziert sich konsequent von Hass, Hetze und Anti-Demokratie</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Als Verbraucherin oder Verbraucher hat jede und jeder die Option, einem ungesunden Produkt sich den Rücken zu kehren. Genau deswegen hat der Bundesvorstand der ÖDP nun beschlossen, das Konto bei X (vormals Twitter) am 01.12.2024 zu löschen.  Die politischen Aussagen von Elon Musk, zusammen mit der zunehmend hetzerischen und Hass-fördernden Aktivität im Social Media Kanal X, haben uns zu diesem Schritt gebracht. Wir weigern uns, eine derartige Kommunikationsart und politische Richtung länger mitzutragen,“ so ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid.<br /> <br /> Unter der Führung Musks haben sich nicht nur die Inhalte auf X (ehemals Twitter) verstärkt in den Bereich der Hetze verschoben, sondern auch sein Verhalten gegenüber Mitarbeitenden sowie seine umstrittene Einflussnahme auf politische Prozesse zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Zuletzt sorgte eine Lotterie, mit der Musk zur Teilnahme an einer stark republikanisch geprägten Petition aufrief, für Empörung, da sie in den demokratischen Prozess der Meinungsbildung und politischen Partizipation in problematischer Weise eingreift. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer wenden sich von X ab, weil sie sich mit dem einst beliebten Kanal nicht mehr identifizieren können.<br /> <br /> „Andere Parteien nutzen X nach wie vor, da sie anscheinend ihre Followers nicht verlieren wollen. Aber der Bundesvorstand der ÖDP betrachtet es als eine wichtige Aufgabe für alle Parteien, die sich als demokratisch beschreiben, auch die globale Demokratie möglichst zu unterstützen. Mit unserem Rückzieher aus X (Twitter) versichern wir unseren Followers, dass unsere konsequente Unterstützung der Demokratie uns wichtiger ist als eine mühsam aufgebaute Präsenz in einem Social-Media Kanal, welches unseren eigenen Grundsätzen immer stärker widerspricht.“<br /> <br /> Die ÖDP ist nach wie vor in Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn, TikTok und Vimeo zu finden, wie aber auch in den neueren Kanälen Mastodon und Bluesky.<br /> <br /> „Wir freuen uns sehr darauf, die Followers, die uns bisher auf X treugeblieben sind, künftig auf diesen anderen Kanälen begrüßen zu dürfen,“ so Schmid.<br /> <br /> <strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p><a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/musk-lotterie-staatsanwalt-klage-usa-wahl-100.html">https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/musk-lotterie-staatsanwalt-klage-usa-wahl-100.html</a></p>
<p><a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/09/elon-musk-x-twitter-hass-hetze-politischer-einfluss-tesla.html">https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/09/elon-musk-x-twitter-hass-hetze-politischer-einfluss-tesla.html</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Keine weitere Aushöhlung des Schengener Abkommens!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/keine-weitere-aushoehlung-des-schengener-abkommens</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) äußert sich besorgt über Ausweitung der Grenzkontrollen in der EU - Ripa: „Geist des Schengener Abkommens wird immer mehr ausgehöhlt“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Deutschland schon seit Mitte September an den Grenzen zu allen neun Nachbarländern Kontrollen durchführt, hat nun auch Frankreich abgekündigt, ab dem 1. November wieder Grenzkontrollen einzuführen – vorerst begrenzt für sechs Monate.</p>
<p>Die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Manuela Ripa, zeigt sich besorgt über diese Ausweitung der Kontrollen an den Binnengrenzen der EU. Deutschland sei hier mit schlechtem Beispiel vorgegangen, was nun leider auf andere Länder ausstrahle. „Der Geist des Schengener Abkommens wird durch die Ausweitung der Kontrollen immer mehr ausgehöhlt. Der freie Personen- und Warenverkehr wird so leider massiv behindert und die Wirtschaft geschädigt. Dabei fehlt es in Frankreich genauso wie in Deutschland an dem nötigen Personal, um flächendeckend alle Grenzübergänge zu kontrollieren. Allein Deutschland hat eine 3876 Kilometer lange Außengrenze.“</p>
<p>Die Grenzkontrollen sieht Manuela Ripa vor allem als eine Reaktion auf die erstarkenden Rechtsextremisten. Dabei sei die Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention und ggf. die Gewährung von Asyl unsere Pflicht und ein unverzichtbarer Akt der Menschlichkeit. Die Europaabgeordnete fordert, dass Geflüchtete in allen europäischen Staaten nach Menschenrechtsstandards behandelt werden und ihre Verteilung gerecht geregelt wird. „Es darf nicht zur völligen Überlastung einzelner Staaten, Regionen oder Kommunen kommen. Deshalb brauchen wir beschleunigte Asylverfahren mit einer menschenwürdigen und ordnungsgemäßen Verwaltung der EU-Außengrenzen. Die Kontrollen an den Außengrenzen dürfen nicht zu Gewalt gegen Flüchtende führen. Menschen müssen dort mit Würde behandelt werden und in geordneten Verfahren einen Asylantrag stellen können. Am besten sollten sie nach Möglichkeit den Asylantrag bereits in den jeweiligen Botschaften der Mitgliedsstaaten in ihrem Heimatland stellen können. Gleichzeitig braucht es eine bessere Integration anerkannter Flüchtlinge im Innern. Darum muss Deutschland auch deutlich mehr tun, um Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren und den Schulerfolg ihrer Kinder zu garantieren. Das gebietet schon allein die Vernunft aufgrund der demographischen Lage“, so die ÖDP-Politikerin, die darauf verweist, dass andere Länder bei der Integration erfolgreicher sind.</p>
<p>Grenzkontrollen innerhalb der EU seien auf jeden Fall keine Lösung. „Unter den Behinderungen leiden vor allem Grenzregionen wie das Saarland. Grenzregionen sind das Paradebeispiel für das gelebte Europa, indem Menschen in einem Land wohnen und in dem anderen arbeiten, einkaufen oder auch die Kinder in die Schule gehen. Sie leiden alle besonders unter den neuen Kontrollen“, so Manuela Ripa.</p>
<p>Ein ordnungsgemäßes Verfahren an den EU- Außengrenzen in Kombination mit einer besseren Integrationspolitik seien jetzt stattdessen gefordert. „Dann braucht man auch keine Grenzkontrollen im Innern und die EU kann bleiben, was sie ist – ein grenzfreier Raum!“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 11:04:52 +0100</pubDate>
                        <title>„Starke Stimme für einen noch stärkeren Wald“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/starke-stimme-fuer-einen-noch-staerkeren-wald</link>
                        <description>ÖDP: Bemühungen um widerstandsfähigere Wälder beginnen langsam zu wirken – zu langsam!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unserem Wald geht es besser. Dennoch bleibt viel zu tun, bis er naturnah und klimaresistent umgebaut ist. Zehn Jahre sind seit der dritten Waldinventur in Deutschland ins Land gegangen. Anfang Oktober veröffentlichte das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft die Ergebnisse der aktuellen Schadenserhebung. Die gute Nachricht: Die Fläche der Laubbäume hat im Vergleich zum Jahr 2012 um 7 Prozent zugelegt; ebenso hat sich die Strukturvielfalt verbessert. 79 Prozent der Fläche sind Mischwald, 77 Prozent zwei- oder mehrschichtig aufgebaut. Dies führt auch zu einer leichten Verbesserung der Widerstandsfähigkeit unserer Wälder.</p>
<p>Kein Grund jedoch zum Jubel. Was den Forstbetrieben in Deutschland weiterhin zu schaffen macht, ist ein häufig großräumiger Verlust von Waldflächen. Hiervon sind oft Fichten- und Tannenbestände betroffen, die aufgrund von erheblichem Trockenstress sowohl ihre Abwehrkraft gegenüber Schädlingen als auch die Standfestigkeit verlieren.</p>
<p>„Aus diesem Grund dürfen wir mit dieser leichten Verbesserung noch lange nicht zufrieden sein“, resümiert die Arbeitsgruppe Wald und Forst im Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). So hat sich die Naturnähe der Wälder nur geringfügig verbessert. Außerdem hat der Holzzuwachs im Deutschen Wald um stattliche 16 Prozent abgenommen. Das ist hauptsächlich durch den Ausfall der schnell wachsenden Fichte verursacht. Dies führt auch zu einer Verschlechterung bei der Kohlenstoffspeicherung im Wald.</p>
<p>Für Norman Heß, Sprecher der AG ist daher klar: „Für eine deutliche Verbesserung der Resilienz und ökologischen Leistungsfähigkeit müssen wir dem Waldumbau, dem Walderhalt, der nachhaltigen Waldbewirtschaftung sowie dem Waldnaturschutz zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit schenken!“</p>
<p>Daher wurde auch für den kommenden Bundesparteitag der ÖDP im November ein Antrag zur Ergänzung des Parteiprogramms gestellt. Diese Forderungen sind u. a. darin enthalten:<br /> •    Ausweitung der naturnahen Waldwirtschaft (Dauerwaldprinzip, Forcierung des Waldumbaus zu mehr Laub- und Mischwäldern)<br /> •    Schutz, Pflege und Neuanlage von Waldmänteln und Waldsäumen (Wiederherstellung der „Haut des Waldes“)<br /> •    Erhalt alter Bäume und von Totholz<br /> •    Entwicklung von Wildnisgebieten in dafür geeigneten Arealen (2 Prozent der Gesamt-waldfläche)<br /> •    Flächendeckende Beratung aller Waldbesitzer.</p>
<p>„Unser Wald spielt eine zentrale Rolle bei der Abpufferung des Klimawandels und der Bewältigung seiner negativen Folgen. Er hat noch mehr Unterstützung verdient!“, betont der Bundesarbeitskreis der Partei: „Die ÖDP möchte eine starke Stimme für einen noch stärkeren Wald sein.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 16:25:52 +0100</pubDate>
                        <title>Zeitumstellung: Symptom der Unfähigkeit Problem anzupacken</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zeitumstellung-symptom-der-unfaehigkeit-problem-anzupacken</link>
                        <description>ÖDP kritisiert mangelnde Bereitschaft ernsthaft über Konsequenz unseres Handelns und Energiesparen nachzudenken.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für Helmut Scheel, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) hat die jährlich wiederkehrende Doppeldebatte im Frühjahr und Herbst um Sinn oder Unsinn der Zeit-Umstellungen (wie am zurückliegenden Wochenende) durchaus Bedeutung. „Sie zeigt, dass wir uns in den 1980er-Jahren ernsthaft ums Energiesparen kümmerten. Heute schaffen wird es nicht einmal mehr, ein Tempolimit oder das Dimmen unnötiger Laternen in Nebenstraßen umzusetzen. Das zeigt, dass wir die Wichtigkeit des Themas verlernt haben – oder es verdrängen statt anzupacken.“<br /> <br /> Der jährliche Wechsel unserer Sommer- und Winterzeit in Deutschland hat durchaus Tradition. Erstmals angeordnet im Kaiserreich 1916 sollte die Stunde mehr Tageslicht die damalige Kriegswirtschaft in Schwung bringen – nach drei Jahren war mit der deutschen Kapitulation der Spuk vorbei. Seit 1980 – bis heute – ging und geht es beim Vor- und Zurückdrehen der Uhren ums Energiesparen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/tipps-energiesparen-die-zeitumstellung-tut-es-nicht">Der Effekt bleibt – wenn überhaupt – überschaubar.</a> Trotzdem war man damals bereit, größere Dinge umzusetzen.<br /> <br /> Die Debatte um das Thema muss aber sein. Scheel ist nicht das ewige Lamento über Sommer- und Winterzeit wichtig. Er drängt vielmehr, dass die Menschen im Land, in Europa und der Welt sich des Energiesparens endlich wieder ernsthaft widmen. „Es gilt generell Energie zu sparen. Die Diskussionen um die Zeitumstellungen haben einen wahren Kern: Sie wird nur falsch geführt“, so der ÖDP-Vize. Er hofft, dass wir uns wieder auf Energiesparen besinnen, statt über das Vor- und Zurückdrehen der Uhrzeiger zu diskutieren. „Wir sollten uns um die wahren Probleme hinter diesem symbolischen Akt kümmern. Denn hier eine Lösung zu finden entscheidet, ob die Erde bewohnbar bleibt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:36:49 +0200</pubDate>
                        <title>Sofortige Streichung klimaschädlicher Subventionen und faire Verteilung der Steuerlast gefordert</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sofortige-streichung-klimaschaedlicher-subventionen</link>
                        <description>ÖDP will Regierung bei Finanzpolitik helfen, „die den Haushalt entlastet und zugleich Umwelt und Gesellschaft zugutekommt“.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) fordert umgehend die Streichung klimaschädlicher Subventionen und eine gerechte Steuerpolitik. „Dieselsteuervergünstigung, Dienstwagenprivilegien, Kerosinsteuerfreiheit und andere Maßnahmen müssen endlich gestrichen werden. Diese Subventionen belasten nicht nur das Klima, sondern fördern auch die soziale Ungleichheit, da sie vor allem finanzstarke Gruppen bevorzugen,“ erklärt Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP. Die Partei setzt sich für eine grundlegende Neuausrichtung der Finanzpolitik ein, die den Haushalt entlastet und zugleich Umwelt und Gesellschaft zugutekommt.<br /> <br /> <strong>Lindners Hilfeschrei in Tagesthemen: ÖDP bietet Lösungen an</strong><br /> <br /> Nach dem jüngsten Hilferuf von Finanzminister Christian Lindner (FDP) in den Tagesthemen zeigt sich die ÖDP bereit, der Bundesregierung unter die Arme zu greifen. Lindner, der angesichts der neuen Steuerschätzung für Bund, Länder und Kommunen um Vorschläge für Einsparungen bat, scheint ratlos: Laut Prognosen fehlen dieses Jahr etwa 9 Milliarden Euro und im nächsten Jahr 13 Milliarden Euro an Einnahmen. „Wir von der ÖDP können der Bundesregierung gerne zur Seite stehen, um die Haushaltsprobleme zu lösen und dabei sogar einen positiven Effekt für die Gesellschaft und das Klima zu erzielen,“ bietet Charlotte Schmid, Vorsitzende der ÖDP, ihre Unterstützung an.<br /> <br /> <strong>Kritik an Lindners Sparpolitik: Schwache treffen, Reiche schonen</strong><br /> <br /> Die ÖDP kritisiert scharf die bisherige Praxis der Bundesregierung, die finanziell Schwächeren stärker zu belasten. „Minister Lindner neigt dazu, vor allem bei den finanziell Schwachen zu sparen, anstatt bei den großen Ungerechtigkeiten und klimaschädlichen Privilegien anzusetzen,“ so Scheel weiter. „Ein ‚Weiter so‘ wird die bestehenden Probleme nicht lösen. Es braucht eine radikale Kehrtwende in der Politik. Mehr vom Falschen führt nicht in eine neue Richtung, sondern verstärkt nur die Fehler der Vergangenheit.“<br /> <br /> Die ÖDP sieht in der Abschaffung klimaschädlicher Subventionen einen ersten, aber dringend notwendigen Schritt, um die Staatsfinanzen zu stabilisieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Partei ist überzeugt, dass mit einem grundlegenden Wandel der Finanz- und Wirtschaftspolitik eine nachhaltige und gerechte Zukunft für Deutschland möglich ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 12:56:52 +0200</pubDate>
                        <title>Elon Musk &quot;kauft&quot; Wählerstimmen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/elon-musk-kauft-waehlerstimmen</link>
                        <description>ÖDP fragt: Liegt unsere Demokratie im Sterben?</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Elon Musk <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-10/us-wahl-pennsylvania-elon-musk-donald-trump-geldgeschenke" target="_blank">„kauft“ Wählerstimmen</a>. Jede Unterschrift unter eine Petition für "freie Meinungsäußerung und das Recht, Waffen zu tragen" berechtigt zur Teilnahme an einer Verlosung von täglich einer Million Dollar (rund 900.000 Euro). Die Prämie unter US-Bürgerinnen und -Bürgern, die sich für die Präsidentschaftswahl registrierten, schüttet Musk mit seiner Organisation America PAC aus – und manipuliert mit dem Glückspiel eindeutig die Präsidentschaftswahl zugunsten der republikanischen Partei und ihres Kandidaten Donald Trump. Denn die Tombola rührt die Trommel für die Position der Rechten. „Diese Lotterie übersteigt bei weitem alles, was einen fairen Wahlkampf auszeichnet“, kommentiert Helmut Scheel als stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) diese Wahlbeeinflussung.</p>
<p>„Zustände wie im alten Rom“, kommentiert er diesen Wählerkauf: „Damals bestachen Politiker das Volk mit ‚Brot und Spielen‘. Jetzt sind uns die USA in der ‚demokratischen Entwicklung‘ voraus“, so Scheel und unterstreicht: Die ÖDP ist die einzige Partei in Deutschland, welche seit Anfang an keine Spenden von Firmen und Organisationen annimmt, weil sie darin antidemokratische Einflussnahme sieht.</p>
<p>Spender und Finanzierer von Parteitagen erwarten eine Gegenleistung für ihr Geld, weshalb immer wieder auch in Deutschland festgestellt wird, dass Gesetze firmenfreundlich geschrieben werden oder gar direkt aus der Feder der bevorteilten Unternehmen stammen. „Auf Basis dieser Mechanismen wird der Zusammenhang deutlich, welcher zu einer firmenfreundlichen oder gar industrieabhängigen Politik führt. Während die allgemeine Infrastruktur darnieder liegt, freuen sich die Konzerne über Zuwendungen. Gekaufte Politik ist asozial und undemokratisch. Die Politik ist dem Wohle der Bürger und dem Gemeinwohl verpflichtet,“ unterstreicht Scheel die ÖDP-Parteiposition. Daher ist die Naturschutzpartei für ein Verbot von Firmenspenden an Parteien.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 15:08:22 +0200</pubDate>
                        <title>Klimaneutrales Wirtschaften ist ein Trugschluss</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimaneutrales-wirtschaften-ist-ein-trugschluss</link>
                        <description>ÖDP kritisiert BDI-Präsident Russwurm, der ‚klimafreundliche Geschäftsmodelle‘ propagiert.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Klingt gut: Industrie-Boss Siegfried Russwurm fordert von seinen Unternehmer-Kolleginnen und -kollegen laut Medien den Einstieg in „klimafreundliche Geschäftsmodelle“. Endlich, könnten Klimaschützer frohlocken. Als Vizechef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) misstraut Helmut Scheel diesem angekündigten Klima- und Umweltschutzversprechen des Unternehmers: „Klimaneutrales Wirtschaften, wie es der BDI-Präsident ankündigt, gibt es gar nicht.“<br /> <br /> Die deutsche Wirtschaft lahmt. Um sie wieder flott zu machen, brauche es bis 2030 mindestens 1,4 Billionen Euro Investitionen. Das rechneten dem BDI dessen Berater der Boston Consulting Group und des Instituts der Deutschen Wirtschaft vor. Erst dann könnten in Zukunftsmärkten wie Klimaschutz, Digitalisierung, Gesundheit und Sicherheit bis zum Ende des Jahrzehnts 15 Billionen Euro Umsatz winken. Schöner Plan – aber mit einem Pferdefuß.<br /> <br /> Scheel wirft dem Industriechef ein Täuschmanöver vor: „Wer euphorisch von klimaneutralem Wirtschaftswachstum redet, blendet dabei alle Schäden aus, die diese Art des vermeintlichen Wohlstandsgewinns an Natur, Biodiversität und Klima anrichten.“ Der ÖDP-Vize bemüht dafür ein drastisches Bild: „Der BDI-Präsident spendiert der Braut ein schönes weißes Kleid, während sie darunter schmutzige Unterwäsche tragen muss.“ Die ÖDP setzt sich weltweit für eine saubere Produktion ein. Alle Produkte, die wir in Europa einführen, müssen mindestens klimaneutral und naturverträglich hergestellt sein. Dies ist die Bedingung, damit global den Menschen eine faire Behandlung und Bezahlung gewährleistet werden kann. „Schließlich macht auch der Klimawandel nicht an Grenzen halt“, sagt Scheel: „Wir dürfen die Lasten nicht fernen Länder aufhalsen und nur die Vorteile der Waren hier bei uns genießen – das ist kein Klimaschutz. Das ist unfaires Geschäftsgebahren.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 16:31:32 +0200</pubDate>
                        <title>Verquere Weltsicht des CDU-Kanzlerkandidaten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verquere-weltsicht-des-cdu-kanzlerkandidaten</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Merz‘ Entgleisung: Er verunglimpft „Leistungsträger der Gesellschaft“.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass Unionschef Friedrich Merz Steuervorschläge der Sozialdemokraten abqualifiziert, ist im politischen Tagesgeschäft so normal wie banal. Wie er es aber macht, entlarvt den Oppositionsführer. Es legt seine Denkweise bloß: Die SPD will laut Medienberichten „95 Prozent der Steuerzahler entlasten“ – dafür sollen Besserverdienende höhere Steuern zahlen. Im sonntäglichen TV-Interview bei Caren Miosga konterte Merz diese Idee: Sie belaste „die Leistungsträger unserer Gesellschaft“. Deshalb sei die CDU dagegen. Merz meint mit „Leistungsträger“ jene Besserverdiener, die ihr Vermögen gut vor dem Fiskus verheimlichen oder verschleiern, um möglichst wenig Steuern zur Finanzierung von Straßen, Bahngleisen oder Krankenhäusern bezahlen zu müssen.<br /> <br /> Und plötzlich ist sie wieder da: Die Debatte um die „Leistungsträger der Gesellschaft“ – und sie bleibt heute genauso unlauter wie zu Corona-Zeiten.<br /> <br /> Zur Erinnerung: Als die Pandemie unser Land lahmlegte, hatten viele von Balkonen geklatscht, um „Kassiererinnen an der Supermarktkasse“ oder „Pflegekräften“ Respekt zu zollen. Sie sollten Anerkennung finden für das, was sie täglich für andere tun: als „Leistungsträger der Gesellschaft“. So war das Wort korrekt verwendet. Nun jedoch reklamiert Merz die Bezeichnung für jene, die über die Maßen gut betucht sind. Er glaubt sie schützen zu müssen vor dem Sozialneid der weniger Begüterten. Das bringt die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) auf die Palme: Charlotte Schmid kontert die herabsetzende Äußerung des Unionskandidaten: „Merz diffamiert 99 Prozent der Menschen unserer Gesellschaft. Sie alle ermöglichen unser Zusammenleben – nicht die oberen Zehntausend.“ Die nämlich können und werden sich einer drohenden Besteuerung entziehen. Auch das gab Merz freimütig (aber sicher ungewollt) sogar zu, als er sagt: „…dann brauchen wir uns über die Abwanderung von Unternehmen… nicht wundern.“ Wer es sich leisten kann, so der CDU-Chef, kann einfach dorthin gehen, wo er oder auch sie weniger in die Gemeinschaftskasse einzahlt – Gerechtigkeit à la Union.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 08:55:47 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP gegen Mobilfunk-Netzausbau in Naturschutzräumen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-gegen-mobilfunk-netzausbau-in-naturschutzraeumen</link>
                        <description>Bundesarbeitskreise protestieren gegen geplantes Telekommunikationsgesetz: „Es hebelt den Naturschutz flächendeckend aus. Es gefährdet die letzten Refugien der Natur und von Menschen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Vor den Beratungen zum neuen </span></span><a href="https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2024/0301-0400/391-24.pdf?__blob=publicationFile&v=1" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Telekommunikations-Netzausbau-Beschleunigungsgesetz</span></span></a><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"> (TK NaBeG) im Bundestag (am 11. Oktober 2024) warnen die <i>Bundesarbeitskreise (BAK) Mobilfunk </i>sowie<i> Arten- und Naturschutz</i> in der <i>Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)</i> nachdrücklich vor weiteren Beeinträchtigungen durch Funkstrahlung in Gebieten, die heute (noch) relativ funkarm sind.</span></span></span></span></span><br /> <br /> <span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">„Hiervon würden 99,4% der Flächen Deutschlands betroffen sein, sogar </span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="line-height:107%"><span style="color:black">N</span></span></span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">ationalparks, das e</span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="line-height:107%"><span style="color:black">uropäische Schutzgebietsnetz </span></span></span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">NATURA 2000</span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="line-height:107%"><span style="color:black">, Flora-Fauna-Habitate und Kernzonen von Biosphärenreservaten. </span></span></span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Das Gesetz <em><span style="font-family:"Calibri",sans-serif">hebelt den Naturschutz flächendeckend aus.</span></em><i> </i><em><span style="font-family:"Calibri",sans-serif">Es gefährdet die letzten Refugien der Natur und von Menschen“ </span></em></span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">betont Marion Schmidt als Vorsitzende des <i>BAK Mobilfunk</i>:</span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="line-height:107%"><span style="color:black"> „</span></span></span></span><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Dort werden dann nicht nur Tiere und Pflanzen künftig viel stärker bestrahlt. Das trifft auch Menschen, die in diesen Regionen Erholung suchen oder für ihre angegriffene Gesundheit funkarme Lebensräume benötigen.“ </span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Der TK NaBeG-Entwurf legt den Bau von Mobilfunkmasten als ein „überragendes öffentliches Interesse“ fest. Dieses soll immer dort gelten, wo keine Maximalversorgung nach neuester Mobilfunktechnik vorhanden ist. Abwägungsprozesse sind damit faktisch vorentschieden. Nicht nur Bundesstraßen, sondern auch nachgeordnete Straßen, sogar Radwege und Wanderwege sollen in die Versorgungsauflage für die Mobilfunkanbieter eingeschlossen werden. Schmidt: „Es wird deutlich, dass es nicht um eine zu garantierende Grundversorgung, sondern um eine ‚Idealversorgung‘ geht.“</span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Die Konsequenzen sind absehbar: </span></span></span></span></span></p>
<ul> 	<li style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Schon heute gehen bei den Unteren Naturschutzbehörden Anträge auf Befreiung vom Bauverbot in Naturschutzgebieten ein, um einen Funkmast für wenige Hundert Meter Bundesstraße zu errichten, die dann eine größere Waldfläche "versorgen". Aufgrund des Dämpfungseffekts der Waldbäume müssen dort relativ hohe Sendeleistungen abgestrahlt werden. Dies alles würde sich mit Funkmasten für Rad- und Wanderwege noch vervielfachen. </span></span></span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom:11px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Der Bau von Funkmasten in Naturschutzgebieten ist nicht nur wegen möglicher Risiken der Dauereinwirkung des Funks auf Flora und Fauna, sondern auch wegen der mit dem Bau verbundenen Aushubarbeiten, Bodenversiegelung, Stromzufuhr, Zuwegungen, damit Eingriffe in Habitate und Lebensräume seltener Arten sehr kritisch zu sehen.</span></span></span></span></span></span></li> </ul>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Die <i>ÖDP</i> ist nicht grundsätzlich gegen die Möglichkeiten der Funktelefonie. Sie fordert aber eine Bewertung und Abwägung der Risiken dieser Technologie:</span></span></span></span></span></p>
<ul> 	<li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="color:black">Keine Festlegung des Ausbaus von Mobilfunkanlagen als "überragendes öffentlichen Interesse".</span></span></span></span></span></span></li> 	<li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="color:black">„Schutzzonen“ mit Verbot oder starker Einschränkung von Sendeanlagen als Vorsorgemaßnahmen, wie im </span></span></span><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/056/2005646.pdf" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="color:black">Technikfolgenabschätzung-Bericht (TAB) 2023</span></span></span></a><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="color:black"> vorgeschlagen, gesetzlich verankern / umsetzen.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="background:white"><span style="color:black">Minimierungs- bzw. Vermeidungsmaßnahmen zu Mobilfunkanlagen durch eine Funkinfrastruktur für alle Anbieter gemeinsam.</span></span></span></span></span></span></li> 	<li style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt">Keine Maximalversorgung im Mobilfunk, Grundversorgung ist ausreichend.</span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom:11px; margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Wegen der möglichen Risiken der Mobilfunktechnologie sollte sich die vom Bundesrat verpflichtende Versorgung mit Telekommunikation in das Baurecht und Förderrecht möglichst nur auf die Kabelversorgung beziehen. Eine volle Gleichstellung der kabelgebundenen Versorgung mit der funkgebundenen Versorgung ("Technologie-Neutralität") sollte aufgrund der möglichen gesundheitlichen Risiken von Mobilfunk nicht erfolgen. </span></span></span></span></span></li> </ul>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">So will die Partei auch das „Recht der Natur“ schützen und wendet sich klar gegen die Beschränkung der Mitwirkungs- und Klagerechte der anerkannten Naturschutzverbände. Schmidt ordnet den Gesetzentwurf so ein: „Insgesamt ist er von umweltzerstörerischer Wachstums-Ideologie geprägt.“ Sie ruft daher dazu auf, die vom Bundestag eingeräumte </span></span><a href="https://epetitionen.bundestag.de/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Petitions-Möglichkeit zu nutzen</span></span></a><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">, sich gegen die neue Regelung auszusprechen. Vorlagen hierzu gibt es auch z.B. bei der </span></span><a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&newsid=2134" style="color:#0563c1; text-decoration:underline"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk</span></span></a><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">.</span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Mobilfunk</category>
                            
                                <category>15 LV Sachsen-Anhalt</category>
                            
                                <category>Montagsgedanke</category>
                            
                                <category>Mobilfunk / Digitales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:40:36 +0200</pubDate>
                        <title>Mammon statt Tierwohl: Entwurf des neuen Tierschutzgesetzes katastrophal </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mammon-statt-tierwohl-entwurf-des-neuen-tierschutz</link>
                        <description>Eva-Maria Kastell, Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Landwirtschaft, Tierschutz, Gentechnik in der ÖDP ist mehr als enttäuscht</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf des neuen Tierschutzgesetzes enthält zwar einige Verbesserungen, „insgesamt ist er jedoch kein großer Wurf und greift schwerwiegende Missstände gar nicht auf“, kommentiert die Vorsitzende des BAK LTG in der ÖDP - Die Naturschutzpartei: „Die Chance, das Gesetz dem Ziel einer artgerechten Tierhaltung nach den Vorgaben des Grundgesetzes und des Tierschutzgesetzes anzunähern, wurde wieder kommerziellen Interessen geopfert. Gutachten und Gerichtsurteile im Interesse der Tiere wurden ignoriert. Der Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz, Gentechnik (BAK LTG) setzt sich vehement dafür ein, dass es sowohl Nutz-, als auch Wild- und Haustieren zukünftig besser gehen wird", verspricht Eva-Maria Kastell.<br /> <br /> Die seit Jahrzehnten nachweislich tierschutzwidrigen Tiertransporte in EU-Drittstaaten werden noch immer nicht verboten, obwohl dies das EU-Recht ermöglicht. Die Landwirtschaftsvertreter der ÖDP kritisieren zudem das viel zu schwache Nachjustieren bei Qualzuchten: „Paragraph 11b verbietet Qualzuchten bereits jetzt", so Kastell.<br /> Jürgen Schilling, Biobauer und Sprecher der ÖDP-Arbeitsgruppe Landwirtschaft ergänzt: „Der jetzige Entwurf des Tierschutzgesetzes steht in krassem Gegensatz zur Nutztierhaltungsverordnung.“ Bauern sitzen seiner Meinung nach daher „zwischen zwei Stühlen“: Die Anbindehaltung für Rinder ist bereits jetzt tierschutzwidrig. Anstatt sie weitere 10 Jahre zu dulden und in bestimmten Ausnahmefällen dauerhaft zu erlauben, müssten die Bauern für einen schnellen Umstieg in eine artgerechte Rinderhaltung, also mit Hörnern und Weidegang, mit staatlichen Mitteln ausreichendend unterstützt werden. „Der Gesetzgeber muss nachbessern und Rahmenbedingungen schaffen, welche eine Umsetzung ermöglichen. Ansonsten müssen viele Höfe aufgeben, besonders in den Bergregionen Süddeutschlands“, so Schilling.<br /> <br /> Die Konsequenz dieses schwachen Gesetzentwurfs zeichnet die ÖDP schwarz: Das schafft nur weitere große, enge Laufstallhaltungen, ohne Weidegang, aber mit enthornten Kühen. Dabei gibt es bessere Ansätze. Schilling: „Die Borchert-Kommission hatte sehr gute Vorschläge erarbeitet, die aber scheiterten an der Finanzierung.“<br /> <br /> Es ist für die ÖDP-Experten auch unverständlich, warum die Video-Überwachung von Schlachthöfen erst ab 1.000 Großvieheinheiten und jeweils 150.000 Federtieren oder Kaninchen pro Jahr vorgeschrieben werden soll. Die ÖDP-Bauern fragen: „Warum wird nicht auch die Schlachtung der Tiere überwacht, die in weniger großen Schlachtstätten ebenso durch rohen Umgang oder Betäubungsfehler leiden müssen?“<br /> <br /> Kritik auch an der Tierzucht: „Der Paragraf ist zu unkonkret, um zuchtbedingte Schmerzen und Leiden zu verhindern. Auch der neue Entwurf unterbindet nicht wirkungsvoll die Züchtung mit Rassen, deren Nachkommen an Schäden leiden“, bemängelt Willi Reinbold, Sprecher der Arbeitsgruppe Tierschutz. Tierärztin Karin Ulich fügt hinzu, dass es ursprünglich vorgesehen war, die Strafnorm nach §17 Abs. 2, deutlich zu erhöhen. Auch in diesem Punkt wurde der ursprüngliche Referentenentwurf stark abgeschwächt. Ulich: „Weiterhin ist unbefriedigend, dass Wildtierhaltung im Zirkus nicht konsequent untersagt wird. Künftig können Löwen und Elefanten durch zahlreiche Wildtierarten ersetzt werden, die nicht auf der Verbotsliste stehen, zum Beispiel Papageien oder Riesenschlangen.“ Das darf nach ÖDP-Meinung nicht sein. Die Partei fordert daher konkrete Nachbesserungen am Gesetzentwurf.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 14:42:06 +0200</pubDate>
                        <title>„Keine Angst vor dem Bauernverband!“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/keine-angst-vor-dem-bauernverband</link>
                        <description>Die bayerische ÖDP sieht in der Agrarstudie der Bischofskonferenz eine „historische Leistung!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die bayerische ÖDP sieht in dem aktuellen kirchlichen Plädoyer für eine Agrarwende eine „historische Leistung der Kirche“. Parteichefin Agnes Becker erinnert daran, dass „viele große Weichenstellungen wie die Westbindung und die soziale Marktwirtschaft von bürgerlich-konservativen Politikern angestoßen wurden. Bei den zentralen ökologischen Zukunftsthemen fehlen die Stimmen aus dem bürgerlich-ethischem Spektrum völlig“. „Umso bedeutender ist es, dass die Bischofskonferenz dies aufgreift und eine schöpfungsverträgliche Wende der Agrarpolitik anmahnt. Das könnte im Rückblick einmal als historische Leistung der Kirche gesehen werden. Deshalb können wir mit großer Anerkennung den Deutschen Bischöfen nur empfehlen: Keine Angst vor dem Bauernverband!“</p>
<p>Das von der Bischofskonferenz veröffentlichte Papier deckt sich nach Ansicht der ÖDP mit dem Stand der Wissenschaft. Becker: „Wir müssen die Agrarpolitik umstellen. Eine Subventionspolitik, die denen am meisten gibt, die viel Fläche besitzen, führt zur Ausbeutung der Natur und zum Verlust der bäuerlichen Familienbetriebe. Vielmehr müssen die umweltfreundliche Lebensmittelproduktion und die von der Landwirtschaft erbrachten Leistungen für das Gemeinwohl finanziell viel besser honoriert werden“.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04 LV Bayern</category>
                            
                                <category>Bundes- und Landespolitik</category>
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 15:35:14 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer Preis fürs Deutschlandticket</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/neuer-preis-fuers-deutschlandticket</link>
                        <description>ÖDP begrüßt Verlängerung des Deutschlandtickets als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz: „Finanzierung wäre aber über Subventionsabbau noch besser.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>58 statt 49 Euro: Die Verkehrsminister der Länder einigten sich bei einer eigens anberaumten Sonderkonferenz auf eine Preiserhöhung für das Deutschlandticket zum 1. Januar 2025. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) begrüßt, dass die Ministerrunde damit eine Entscheidung für den bei Pendlern und Ausflüglern gleichermaßen beliebten Fahrschein fand: „Der Erhalt, des aus Sparzwängen bei manchen auf der Abschussliste stehenden Tickets ist richtig“, argumentiert die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. „So wird das Erfolgsmodell für die Menschen abgesichert; Klima und Natur profitieren ebenfalls, denn das Deutschlandticket hilft, CO2-Emissionen zu sparen.“<br /> <br /> 13 Millionen Menschen nutzen derzeit den Fahrschein, der es ihnen erlaubt überall im Land ohne langes Forschen im Tarifdickicht den klimafreundlichen ÖPNV oder Regionalverkehr zu nutzen. Je 1,5 Milliarden Euro zahlen Bund und Länder an die Verkehrsverbünde für diesen Umwelt- und Klimaschutz. Einige Länder wollten den Preis deutlicher nach oben treiben. „Es wäre sinnvoll gewesen, das fehlende Geld durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen zur Finanzierung des Deutschlandtickets heranzuziehen“, kommentiert Schmid diese Debatte, „dort gäbe es genug Milliarden die Klimaschutz verhindern statt fördern.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 14:38:33 +0200</pubDate>
                        <title>„Das ‚Dagegen-Sein‘ entscheidet im Osten die Wahlen“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/das-dagegen-sein-entscheidet-im-osten-die-wahlen</link>
                        <description>ÖDP sieht im Destruktiven den entscheidenden Grund für die Ergebnisse bei den jüngsten Landtagswahlen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aus Sicht der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) verbindet die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ein Merkmal: In allen drei Bundesländern ging es gegen eine Partei. Ziel des „Dagegen-Votums“ waren entweder die AfD, die Grünen oder die Ampel.<br /> <br /> Vor den Urnengängen arrangierten sich Kurzzeitbündnisse, um gegen eine mögliche Parteienkonstellation zu kämpfen. Manche Parteimitglieder empfahlen sogar, die Konkurrenz zu wählen – nur damit die Hauptgegnerin nicht die Mehrheit erhält.<br /> <br /> Hauptziel war in allen Ländern die AfD. Die CDU hatte trotz allem nicht in dieser Partei ihren Hauptfeind ausgemacht, sondern in den Grünen. Also wurde ein Nebenkriegsschauplatz gegen die Ökopartei eröffnet, hauptsächlich von der Bundes-CDU. Zu diesem speziellen Kampfplatz kam noch jener gegen die Ampel. Dort wurde scharf geschossen. Während die FDP atomisiert wurde, gelang es den Grünen wenigstens noch in den Grafiken der Medien aufzutauchen. Ins Landesparlament kamen sie – mit knapper Mehrheit – nur noch in Sachsen. Auch die Ost-Partei per se, die Linke, wurde zerlegt.<br /> <br /> Aus all dem sammelte das BSW seinen Dünger, um wie Phönix aus der Asche auf zu erstehen. Mit zwischen 12 und 16 Prozent profitierte das personenbezogene Bündnis aus der Zerfleischung der anderen Parteien. Freilich bietet auch BSW keine Lösungen für die Länderprobleme.<br /> <br /> „Dieses taktische Wählen zerstört den Sinn der Demokratie“, merkt Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP, resultierend an. „Wurden früher Leihstimmen vergeben um einen kleinen Politpartner zu stützen, werden heute die Wählerstimmen eingesetzt um politischen Gegnern zu schaden.“ Schmids Stellvertreter Helmut Scheel ergänzt: „Die Wahlkämpfe in den drei Bundesländern hatten keine positiven Zukunftsziele, sondern waren geprägt von destruktivem Parteienkampf. Wenn im Vorfeld von Wahlen die Entwicklung und Zukunft eines Landes thematisch fast keine Rolle mehr spielt, dann hat die Demokratie verloren.“<br /> <br /> Das Führungs-Duo der Naturschutzpartei sieht eine schlechte Zukunft auf Deutschland zukommen, wenn nicht wieder Positives in den Blick genommen wird. „Die etablierten Parteien haben verlernt, auf die Nöte der Menschen im Land zu hören. Deshalb fühlen die sich nicht vertreten“, weiß Schmid. Die ÖDP dagegen steht für einen gerechten Umbau zu einer sozial-ökologischen Gesellschaft. Statt die Spaltung heraufzubeschwören, gilt es für einen gesellschaftlichen Konsens zu sorgen. „Der Mensch und die Natur müssen Mittelpunkt allen politischen Handelns sein und nicht die Konzernpolitik. Diese gräbt den Menschen im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser ab – siehe Tesla“, ergänzt Scheel.<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 10:32:33 +0200</pubDate>
                        <title>Populistische Schnellschüsse à la CDU sind keine Antwort in Migrationsfrage</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/populistische-schnellschuesse-a-la-cdu-sind-keine</link>
                        <description>ÖDP diskutiert Positionierung: Machbare Lösungen zu Zuwanderung und Integration</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema scheidet die Geister: Migration ist das Reizwort, das viele Menschen in Deutschland zugleich bewegt und spaltet. Die Positionen differieren zwischen Willkommenskultur und Abschottung. Anders als die CDU-Opposition im Bundestag jedoch, die Gespräche mit den Ampelkoalitionären über Migration erst erpresst, dann abbricht, debattiert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) mit Mitgliedern und Interessierten sachlich über den richtigen Weg zur Aufnahme zugereister Menschen und deren Einbindung in die Gesellschaft. „Dabei ist Differenzierung wichtig“, sagt der stellvertretende ÖDP-Bundesvorsitzende Helmut Scheel: „In der aktuellen, öffentlichen Debatte werden zu viele Fakten vermengt. Das führt zu populistischen Holzschnittthesen. Die gaukeln Lösungen vor, die keine sind. Da will die ÖDP einen Kontrapunkt setzen.“<br /> <br /> Grundlage des Online-Events der Naturschutzpartei war ein Positionspapier, das auf dem anstehenden Bundesparteitag im Herbst beschlossen werden soll. Nach intensivem Austausch waren sich die Debattenteilnehmer einig, dass Lösungen nicht fest zementiert werden können. Sie müssen sich den Gegebenheiten anpassen. „Das Thema ist zu komplex für einfache Lösungen“, fasst Scheel zusammen: „Wir wollen dynamische Lösungen für dynamische Prozesse. Die Menschen hier sollen angstfrei leben und Migranten sich im neuen Zuhause integriert fühlen.“<br /> <br /> Der Blick in die <a href="https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/AsylinZahlen/aktuelle-zahlen-februar-2024.pdf?__blob=publicationFile&v=3">amtliche Zahlen</a> zeigt: Die öffentliche Aufregung weicht – auch geschürt durch manch allzu forsches Politikerstatement in Debatten der Bundestagsparteien – von der Realität ab. Die Zuwandererzahlen liegen weit unter jenen der Migrationswelle 2015 und 2016. Im Vorjahr suchten 1,9 Millionen Menschen ihre neue Heimat in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist für 2024 bisher ein Rückgang von über 13 Prozent zu vermelden. Generell ist aber zwischen der gewollten Zuwanderung, die 85 Prozent ausmacht, und der hauptsächlich in der Migrationsdebatte diskutierten zu unterscheiden. Auf die Bevölkerung berechnet, zeigt sich: Während 2023 in Deutschland <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/migration-gefluechtete-zahlen-fakten-deutschland-europa-100.html">auf 10.000 Einwohner 29 Asylanträge kamen</a>, waren es in Zypern (241) und Österreich (123).<br /> <br /> Nicht nur die Statistiken rücken das Zerrbild der Debatten zurecht. „Das Vermengen der Migrationsdebatte mit jener um Sicherheit schürt Ängste“, warnt Scheel: „Deshalb sind statt populistischer Parolen ernsthafte Bemühungen um gelingende Integration aller Migranten wichtig. Wir müssen den Menschen, die zu uns kommen, gute Betreuung und Chancen auf ein Einleben in unserer Gesellschaft bieten. Das verringert die Gefahr, dass sie enttäuscht und am Ende sogar gewalttätig werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 17:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) äußert sich zum strategischen Bericht zur Zukunft der EU-Landwirtschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-aeussert-sich-zum-strategis</link>
                        <description>Ripa: “Viele Forderungen der ÖDP wurden übernommen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/09.09.2024) In dem von einer Dialoggruppe erarbeiteten Konzept zur Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung in der EU, das Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen überreicht wurde, sieht Manuela Ripa viele wichtige Aspekte zur nachhaltigen Transformation des europäischen Agrarsektors berücksichtigt. Die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) betont etwa die in dem Bericht berücksichtigte Empfehlung, weg von der Flächenprämie zu kommen, dass also Subventionen künftig nicht mehr rein nach Fläche vergeben werden, hin zu einer Einkommensunterstützung von Betrieben, die die Zahlungen am dringendsten benötigen. Auch begrüßt die ÖDP-Europaabgeordnete die Förderung nachhaltiger Leistungen im Sinne von mehr Ökologie und Tierschutz. Dazu die ÖDP-Politikerin: „Immerhin rund 32 Prozent des Gesamtbudgets der Europäischen Union sind in den Jahren 2021 bis 2027 für die Gemeinsame Agrarpolitik vorgesehen. Dass ein Großteil der Gelder rein nach Fläche vergeben wird, war schon lang nicht mehr zeitgemäß. Deshalb begrüße ich die Empfehlungen der Dialoggruppe, dass Bäuerinnen und Bauern zukünftig für Umwelt- und Tierwohlleistungen entlohnt werden sollen. Genau das hat meine Partei, die ÖDP, immer gefordert“.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt des Konzepts, der direkt aus dem ÖDP-Programm entnommen sein könnte, ist laut Manuela Ripa die Betonung der Bedeutung einer nachhaltigen Landwirtschaft, die innerhalb der planetaren Wachstumsgrenzen wirtschaftet. Dazu müssen laut Ripa auch faire Preise für die Bäuerinnen und Bauern gehören sowie ein größerer Schutz vor unfairer Konkurrenz aus Drittstaaten, die unsere Umweltstandards nicht respektieren.<br /> Außerdem wird im Bericht die Beibehaltung und vollständige Durchsetzung bestehender Umweltvorschriften bestärkt und die Notwendigkeit nach Einrichtung eines Fonds zur Wiederherstellung der Natur unterstützt.</p>
<p>Die Empfehlungen des Dialogs, an dem 29 zentrale Akteure aus Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutzgruppen sowie dem Lebensmittelhandel beteiligt waren, sollen eine wesentliche Rolle bei der Ausarbeitung einer langfristigen Vision für Ernährung und Landwirtschaft in der Europäischen Union spielen. Manuela Ripa betont, dass es nun wichtig sei, dass die konstruktiven Ergebnisse des Berichts unmittelbar in den Arbeitsplan der EU-Kommission eingearbeitet werden. Angesichts des Artenschwunds und des schlechten Zustands der Böden in der EU dulde eine Umsteuerung in der Nahrungsmittelproduktion keinen Aufschub mehr. „Der vorgelegte Bericht zeigt auf, dass ein breiter Konsens gefunden werden kann, um die Art zu verändern, wie wir Lebensmittel produzieren und um die planetaren Grenzen zu respektieren. Es gilt jetzt, diesen aufgezeigten Weg in EU-Gesetze zu bringen, um eine gerechte und nachhaltige EU-Agrarpolitik zu erreichen“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 20:43:27 +0200</pubDate>
                        <title>Wahlen in Thüringen und Sachsen zeigen Versäumnisse etablierter Parteien</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wahlen-in-thueringen-und-sachsen-zeigen-versaeumnisse</link>
                        <description>Urnengang als Weckruf für Demokraten: Statt Parteien-Zwist sind Lösungen für die Probleme der Menschen gefordert</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahlausgang in Thüringen und Sachsen serviert den etablierten Parteien die Quittung für deren verfehlte Politik. Für den Vize-Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Helmut Scheel, strafen die Wähler die bislang Regierenden für deren verfehlte Politik ab. „Wer sich mit Milliardensubventionen mehr um das Wohl der Wirtschaft als um die Sorgen der Menschen kümmert, verliert deren Vertrauen. Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich und ihre Bedürfnisse nicht mehr vertreten und wählen Protestparteien.“ Das führt wie in anderen EU-Staaten zu einem Umbau des gewohnten Parteiensystems.<br /> <br /> Der Urnengang vom Sonntag legt vor allem die Schwächen der etablierten Parteien Deutschlands offen. „Friedrich Merz hat sich als CDU-Vorsitzender mit seiner Haltung, die Gespräche mit Linke, AfD und BSW zu verweigern, in eine Zwickmühle vor der nächsten Bundestagswahl manövriert“, kommentiert Scheel: „Er macht sich damit als potenzieller Kanzlerkandidat unmöglich. In einer Demokratie müssen Parteien miteinander um Lösungen ringen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger erarbeiten. Wer das von vornherein ablehnt, disqualifiziert sich und seine Partei. Demokratie geht anders.“<br /> <br /> „Viele Bürger in Sachsen fühlen sich von den politischen Entscheidungsträgern nicht mehr wahrgenommen. Das hat das Wahlergebnis mit dem großen Erfolg von AfD und BSW deutlich gemacht“, so der sächsische ÖDP-Vorsitzende Jens Gagelmann. „Die ÖDP in Sachsen fordert daher mehr Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie. Nur so können wir dem mit der steigenden Unzufriedenheit fortschreitenden Rechtsruck begegnen, und wieder mehr Vertrauen in demokratische Prozesse zurückgewinnen.“ In diesem Zusammenhang wurde eine Petition gestartet, deren Anliegen eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen für die Aufgaben der Bürgerbeteiligung und Klimaanpassung ist.<br /> <br /> Für Martin Truckenbrodt, ÖDP-Landeschef in Thüringen, war der Wahlausgang „nicht überraschend“. Für ihn ist jetzt vor allem eines wichtig: „Ich bin sehr gespannt, ob nun auf Grund der Sperrminorität der AfD die Thematik unserer aktuellen 5-Prozent-Sperrklausel, deren Hauptsacheverfahren noch nicht entschieden ist, in der öffentlichen Diskussion aufgegriffen wird. Denn je mehr Wählerstimmen im Landtag vertreten sind, desto weniger Sitze bekommt anteilig die AfD.“<br /> <br /> Demokratie lebt vom Diskurs. Wir müssen ihn einfordern – und pflegen. „Ausgrenzung gehört nicht zur demokratischen Kultur“, ist ÖDP-Vize Scheel überzeugt: „Wir sollten unserer Gesellschaftsform vertrauen und sie stärken. Angesichts der Wahlerfolge, die vom Frust der Menschen profitierende Populisten einsammeln, ist das wichtig. Nur das kann Antidemokraten in Schach halten.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 26 Aug 2024 17:32:28 +0200</pubDate>
                        <title>Kasernierung ist Nährboden für Straftaten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kasernierung-ist-naehrboden-fuer-straftaten</link>
                        <description>Nach der Messerattacke von Solingen warnt die ÖDP vor populistischen Kurzschlussreaktionen und fordert konsequente Eingliederungen der Migranten in unsere Gemeinschaft.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Messerattacke von Solingen ist tragisch. Die Trauer um die Opfer groß. Die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid drückt Hinterbliebenen, Verletzten und den Menschen in Solingen ihre Anteilnahme aus. Die Betroffenheit vieler Menschen im Land steht dabei im Kontrast zu manch öffentlicher Reaktion wie dem TV-Auftritt von CDU-Chef Friedrich Merz. Sein medienwirksames „Es reicht!“ zeigt ein immergleiches Muster: wenig differenziert, dafür umso populistischer. „Wer derart pauschal Menschen mit ausländischen Wurzeln in eine Ecke stellt, redet der AfD nach dem Mund“, warnt Charlotte Schmid als Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Das ist unterirdisch!“<br /> <br /> Schmid sieht vielmehr die mangelnde Integration migrantischer Mitbürger in Deutschland als Ursache für wiederkehrende Konflikte: „Die Ghettoisierung in Flüchtlingsunterkünften verstärkt genau dies. Wir müssen diese Menschen stattdessen in unsere Gemeinschaft einbinden. Dazu ist Sprachbildung wichtig und dass sie Jobs finden sowie arbeiten dürfen.“ Nur so könne die Ausgrenzung vermieden werden. Der bisherige Umgang mit Migranten ist der Nährboden für Radikalisierung und Gewaltbereitschaft.<br /> <br /> Auch die ÖDP nimmt dabei die Versäumnisse des Staats ins Visier, die zu Fällen wie jetzt in Solingen führen: „Nordrhein-Westfalen hätte den Täter abschieben müssen. Das wurde versäumt.“ ÖDP-Vize Helmut Scheel wird deutlich: „Wer in Deutschland kriminell wird, hat sein Bleiberecht verwirkt.“ Er verweist darauf, dass je freier eine Gesellschaft ist, auch die Kriminalität steigt: „Es gilt, diesen Teufelskreis von Gewalt und Repression zu durchbrechen.“ Der ÖDP-Vize warnt davor, Fälle zu vermischen: „Wir sollten trotz aller Tragik zwischen Terrorismus, Privatfehden und weiteren Ursachen unterscheiden.“ Daher ist eine detaillierte Aufklärung der Gründe notwendig.<br /> <br /> Eine differenzierte Bewertung der jüngsten Messerattacken ist der ÖDP wichtig: „Pauschalierte Schuldzuweisungen sind falsch.“ Einerseits gelte es Integration zu fördern, um Zugewanderten eine Chance zu eröffnen. Andererseits setzt die Naturschutzpartei sich für konsequente Abschiebungen von Straftätern ein – „auch in Länder wie Syrien und Afghanistan“, betont Scheel.  Zuvor allerdings gebiete es, die Achtung der Menschenrechte zu wahren: Täter zu ermitteln und Fälle rechtsstaatlich aufzuklären. Dann muss der Staat mit aller Konsequenz handeln. „Hier haben die Bundesländer und damit alle etablierten Parteien seit Jahren und bis heute in ihrer Verantwortung versagt“, konstatiert ÖDP-Chefin Schmid. „Denn auch – und vor allem - zu Integration gehört es, konsequent und fair mit allen Mitgliedern einer Gesellschaft umzugehen. So kann man klarmachen: Nur wer sich sozial verhält, ist willkommen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 10:48:40 +0200</pubDate>
                        <title>„Mit Harris bekommt Klimaschutz eine neue Chance“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mit-harris-bekommt-klimaschutz-eine-neue-chance</link>
                        <description>ÖDP-Chefin Charlotte Schmid blickt optimistisch auf die mögliche erste US-Präsidentin: „Harris zeigte sich mit Wort und Tat offen für mehr Klima- und Umweltschutz.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lange wirkte sie vornehmlich im Hintergrund. Nun strebt sie den mächtigsten Job der Welt an: Kamala Harris ist von den Delegierten ihrer US-Demokraten als Bewerberin um das Amt der ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika nominiert – und die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei) in Deutschland hofft, dass die einstige Generalstaatsanwältin von Kalifornien Umwelt- und Klimaschutz auf die Tagesordnung der Weltpolitik zurückbringt. „Wenn Harris auch nur einiges von dem, was sie bislang als Vize der USA auf Konferenzen und in Reden vertreten hat, verwirklichen kann, könnten bessere Zeiten anbrechen“, hofft Charlotte Schmid. Die ÖDP-Bundesvorsitzende hat als gebürtige Engländerin das Auf- und Eintreten von Harris für Umwelt- und Klimaschutz in der US-Presse verfolgt. Sie weiß: „Harris hat sich seit Jahren für eine soziale Abfederung von Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt und sie hat beharrlich dafür gesorgt, dass das Thema auf der Agenda bleibt. Damit unterscheidet sie sich fundamental von ihrem Präsidentschaftskonkurrenten Donald Trump.“ Die ÖDP sieht daher einen Lichtstreif am Horizont, wenn mit einer US-Präsidentin Harris „der Klimaschutz eine neue Chance erhält“.</p>
<p>Noch ist sie nicht US-Präsidentin. Die Wortmeldungen von Kamala Harris stimmen die deutschen Ökodemokraten aber gut auf die Zeit nach Januar 2025 ein. Harris hat den Green New Deal unterstützt und sich für eine CO2-Steuer eingesetzt. Sie sorgte im Kongress dafür, dass Joe Bidens Gesetz zur Erneuerung maroder US-Infrastruktur verabschiedet und Trinkwasserrohre aus Blei ersetzt wurden. Sie initiierte einen 10-Billionen-Dollar-Klimaschutzplan, sicherte den Entwicklungsländern eine 3 Milliarden US-Dollarhilfe im Kampf gegen Klimawandelfolgen. Sie ist gegen Ölbohrungen im Meer und hat eine differenzierte Meinung zu Fracking - im Vergleich zu ihrem Gegner. Und schon als Staatsanwältin in Kalifornien führte sie gegen Ölfirmen wie Exxon Mobil Prozesse oder verhandelte im Dieselskandal gegen Volkswagen. „Das sind alles ermutigende Anzeichen“, resümiert Schmid die zahlreichen Presseberichte über das Wirken von Kamala Harris: „Die ÖDP setzt daher darauf, dass die USA ihre Rolle als Taktgeber auch in der Klima- und Umweltpolitik ernst nehmen und sich nicht weiter nur auf Wirtschafts- und Machtpolitik konzentrieren.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2024 15:50:20 +0200</pubDate>
                        <title>Jetzt in Kraft getretenes EU-Gesetz gibt der Natur endlich eine Chance</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/jetzt-in-kraft-getretenes-eu-gesetz-gibt-der-natur</link>
                        <description>Trotz Verwässerung begrüßt ÖDP das Gesetz zur Renaturierung der Natur in Europa – fordert aber mehr „Rechte der Natur“ als einzig wirksames Schutzinstrument.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lange verhandelt und im zähen Ringen vor allem mit der Landwirtschaftslobby aus Sicht des Naturschutzes auch „verwässert“, ist das EU-Gesetz zur Renaturierung bedrohter Ökosysteme nun endlich in Kraft. „Jetzt ist eine schnelle Umsetzung der neuen Regelungen entscheidend“, betont Manuela Ripa als EU-Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Laut der Europäischen Kommission sind 80 Prozent der europäischen Lebensräume in einem schlechten Zustand. Es ist deshalb für die Mitgliedstaaten unverzichtbar, sofort ins Handeln zu kommen.“</p>
<p>Ripa hatte sich für das Gesetz im Europaparlament als „wichtigen und längst überfälligen Schritt zum Naturschutz sowie für den Schutz unserer Ressourcen“ eingesetzt: „Angesichts des dramatischen Artenschwundes und der Klimakrise ist es keine Frage, dass wir die Wiederherstellung geschädigter Land- und Meeresgebiete in der EU brauchen.“</p>
<p>Die neue EU-Regelung stellt für die ÖDP aber nur den Anfang dar. Helmut Scheel tritt als stellvertretender Bundesvorsitzender grundsätzlich für mehr <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/blog-montagsgedanken/newsdetails/news/natur-hat-schutz-des-grundgesetzes-verdient" target="_blank">Rechte der Natur</a> ein: Erst wenn die Natur von einer Sache zu einem Rechteinhaber wird, können ihre Schätze vor der noch immer anhalten Plünderung durch Menschen und Wirtschaftslobbyisten besser geschützt werden.“ Auch Ripa will beim Thema nicht lockerlassen: „Das Gesetz ist erst ein Mindestschutz, den wir bekommen haben. Aber er gibt der Natur eine Chance!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 14:45:42 +0200</pubDate>
                        <title>Wahlen sind Sieg der Demokratie</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wahlen-sind-sieg-der-demokratie</link>
                        <description>ÖDP erinnert an erste freie Wahl zum Bundestag in Deutschland nach dem Nationalsozialismus und Krieg vor 75 Jahren</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es war der Sieg der Demokratie über die Despotie“, mahnt Helmut Scheel als stellvertretender Parteivorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) am 75. Jahrestag an die Wahl zum ersten Deutschen Bundestag.</p>
<p>Vieles, was wir heute als gegeben betrachten, war (noch) anders: Als am 14. August 1949 knapp über 31 Millionen damals volljährige Bundesbürger (über 21 Jahre) ihren neuen Bundestag wählen durften, entsandten diese mit ihrem lediglich je einem Kreuz auf dem Stimmzettel 410 Abgeordnete ins Parlament nach Bonn. Fast 17 Jahre nach der Reichstagswahl vom November 1932 und  der gesellschaftlichen und menschenverachtenden nationalsozialistischen Herrschaft hatten Bürger der drei Westzonen Abgeordnete aus elf Parteien sowie drei unabhängige Volksvertreter bestimmt. Zwar gab es auch 1949 eine Fünfprozenthürde. Sie galt jedoch nur auf Länderebene. Parteien konnten sie mit nur einem Wahlkreissitz (Grundmandatsklausel) überwinden. „Das zeigt, dass freie Meinungsbildung auch durch Kleinparteien im Parlament nicht blockiert, sondern eher befruchtet werden kann“, kommentiert Scheel.</p>
<p><a href="https://www.dw.com/de/vor-75-jahren-deutschlands-erste-bundestagswahl/a-69918182" target="_blank">Schon damals gingen Wahlkämpfer wenig zimperlich miteinander ins Gericht</a>. „Disput gehört zum politischen Geschäft“, sagt Scheel. Angesichts von Populismus und Fakenews mahnt der ÖDP-Vize aber: „Wahlkämpfer dürfen sich nie zu unwahren Aussagen hinreißen lassen und‚ unter die Gürtellinie‘ treten. Der Streit um die beste Idee darf eine spätere Kooperation in der Sache nicht blockieren. Denn Politik ist immer Austausch. Nur so finden wir die besten umsetzbaren Lösungen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 15:41:39 +0200</pubDate>
                        <title>AUTOmatismus der AUTOkraten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/automatismus-der-autokraten</link>
                        <description>Nach FDP-Gedanken sollen Blechlawinen deutsche Städte unter sich begraben. ÖDP sagt dazu NEIN.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Finanziert Durch Porsche (FDP), als Stellvertreter der AUTOmobilindustrie, macht ihrem Ruf oder sollte man sagen „ihrem Hupen“ alle Ehre: Der AUTOmatismus dieser AUTOkraten ist auch ohne Verkehrszeichen unübersehbar.</p>
<p>Doch ihre AUTOrität hat diese Partei längst verloren. Wer AUTOmobilität wünscht, braucht neue Konzepte und kein Umkehrkonzept von „Zurück in die Zukunft“. Wie fast alle Parteien in den Parlamenten wünscht sich die Lindnerpartei ein „Vorwärts in die Vergangenheit“. Nicht mehr Asphalt – schlimm genug – soll die Innenstädte prägen, sondern geformtes Blech mit einem stinkenden, abgaseerzeugenden und platzraubenden STEHzeug.</p>
<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) fordert dagegen weniger AUTOmobile, die durch die Blechlawinen inner- und außerstädtisch zu AUTOimmobielen werden. Die ÖDP fordert dafür mehr Pflanzen und unversiegelte Flächen in Innenstädten. „Entsiegelung fördert die Mobilität der Menschen, weil Fußgänger und Radfahrer nicht mehr durch Stehzeuge auf den Fuß- und Radwegen diese einschränken,“ so Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der ÖDP: „Mobilitätsfördernd ist alles, was Menschen dazu bewegt, sich wieder zu bewegen.“</p>
<p>Mittlerweile ist auch nachgewiesen, dass gerade Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche das Flanieren, Bummeln und sich Treffen-Können fördern – und zwar dauerhaft. Die Lebensqualität steht für die ÖDP im Vordergrund.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-107324</guid>
                        <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 16:54:11 +0200</pubDate>
                        <title>Krieg ist immer falsch</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/krieg-ist-immer-falsch</link>
                        <description>ÖDP erinnert am Jahrestag der Genfer Konventionen an absoluten Verzicht auf Gewalt als Mittel der Konfliktlösung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der 160. Jahrestag des ersten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genfer_Konventionen" target="_blank">Genfer Abkommens</a> vom 22. August 1864 und das 75. Jubiläum der <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/551159/1949-unterzeichnung-der-genfer-konventionen/" target="_blank">Genfer Konvention</a> von 1949 (12. August) sowie 70 Jahre nach der Ratifizierung dieses Abkommens durch die Bundesrepublik mahnen die Menschheit an die Einhaltung humanitärer Standards in Konflikten. Die damals verabredeten Regeln gelten bis heute. Aber sie sind genau wie damals bedroht. „Die immer noch gewalttätige Vorgehensweise bei Auseinandersetzungen an vielen Orten weltweit zeigen, wie wenig die Menschen aus der Geschichte gelernt haben. Obwohl es durchaus eine große Bandbreite an möglichen friedlichen Lösungen gibt, wird zu häufig viel zu schnell zu Gewalt gegriffen. Sogar unsere Kinder im Kindergarten lernen, wie sie ohne Gewalt Konflikte lösen. Sollen sie dieses Wissen als Erwachsene über Bord werfen? Das muss der Mensch doch besser können“, betont Charlotte Schmid als Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) vor dem Hintergrund aktueller Waffengewalt etwa in der Ukraine und Nahost. <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/blog-montagsgedanken/newsdetails/news/frieden-dafuer-brauchen-wir-mut" target="_blank">Frieden steht als Thema wieder auf der Agenda</a>.</p>
<p>196 Staaten der Erde haben die Konventionen unterschrieben. Vor Kriegen schützt das leider nicht. „So lange Aggressoren wie Putin durch die Welt reisen können und keine Angst vor Verhaftung haben müssen, bleiben die Konventionen zahnlos“, resümiert ÖDP-Vizechef Helmut Scheel. Gewalt gegen Zivilpersonen sind an der Tagesordnung. Der in der Konvention geforderte Schutz von Gefangenen und Zivilisten steht nur auf dem Papier. Das zeigt der Krieg in Gaza täglich: Die Realität belegt das Grauen der Gewalt. „Geißelnahmen und so genannte Kollateralschäden an Infrastruktur und Menschenleben gehören geächtet und deren Täter sowie Auftraggeber vor ein internationales Gericht“, fordert Scheel am Jahrestag der humanitären Vereinbarungen. „Wir alle sind gefordert, Hass, Streit und Aggression im privaten wie im zwischenstaatlichen zu beenden und Zwist mit friedlichen Mitteln beizulegen.“</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:50:36 +0200</pubDate>
                        <title>Doppelter Nutzen für Bauern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/doppelter-nutzen-fuer-bauern</link>
                        <description>ÖDP für bundesweite Förderung der Agrokultur: Sie bietet Chancen für Natur und Landwirtschaft</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Doppelnutzung macht Sinn – ökonomisch und ökologisch. Nicht nur die Ernte von Sonnenstrom über Äckern mit Agri-Photovoltaik kann die Erträge von Bäuerinnen und Bauern stabilisieren. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) fordert auch die bundesweite Förderung so genannter Agroforst-Kulturen. „Ein finanzieller Anreiz und praxisnahe Regeln würden es Landbau-Betrieben erleichtern, Agroforst auf den Äckern zu integrieren“, sagt Landschaftsökologe Norman Hess als Sprecher der Arbeitsgruppe Wald & Forst im Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik (BAK LTG) seiner Partei.</p>
<p>Agroforst-Kulturen kombinieren Gehölze mit Ackerkulturen oder Grünland auf derselben Fläche. Die Gehölze werden dabei so angepflanzt, dass Garten- und Ackerbau sowie Tierhaltung unproblematisch nebeneinander stattfinden. Diese Art der Bewirtschaftung ist gar nicht neu. Hess: „Bereits im Mittelalter gab es Landnutzungsformen, wie Streuobstwiesen, die Schneitelbaumwirtschaft (Rückschnitt von Futterbäumen zur Gewinnung von Viehfutter) oder Hutewälder (etwa die Eichelmast von Schweinen).“ Auch heute hätte die Doppelnutzung durchaus Sinn. Parteivize Helmut Scheel: „An heißen Sommertagen könnten etwa Weidetiere die Hitze im Schatten von Bäumen leichter ertragen.“</p>
<p>Seit dem 19. Jahrhundert wurde diese Form der Landwirtschaft allerdings immer mehr verdrängt. Sie musste der Intensivierung und Rationalisierung weichen. Viele Gehölze verschwanden aus der Landschaft, weil sie die Bewirtschaftung „störten“.</p>
<p>Das wandelt sich. „Der Klimawandel, Biodiversitätsverluste sowie die steigende Nachfrage nach Bio-Energierohstoffen führen allmählich wieder zum Umdenken in der Landwirtschaft“, freut sich Hess. Inzwischen gewinnt die Gehölzpflanzung auf Äckern wieder an Bedeutung. Denn sie hat gleich zehn Vorteile:</p>
<ol> 	<li>Verringerung der Verdunstung und</li> 	<li>Verbesserung der Wasser- und Nährstoffversorgung</li> 	<li>Schutz der Ackerkulturen gegen Starkwinde und daraus folgender Bodenerosion</li> 	<li>Schutz vor Wassererosion</li> 	<li>Grundwasserschutz</li> 	<li>Langfristige Kohlenstoffbindung in Biomasse und im Boden</li> 	<li>Steigerung der Bodenfruchtbarkeit</li> 	<li>Erhöhung der biologischen Vielfalt</li> 	<li>Erweiterung der Produktpalette und somit Schaffung einer zusätzlichen Einkommensquelle</li> 	<li>Verschönerung der Landschaft</li> </ol>
<p><a href="https://pflanzen.fnr.de/energiepflanzen/anbausysteme/agroforstsysteme" target="_blank">Deshalb fördern</a> Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sowie seit 2024 auch Niedersachsen und Sachsen solche Kulturen. Die Naturschutzpartei fordert eine Ausweitung dieser Unterstützung auf alle deutschen Bundesländer – zum Wohl der Landwirtschaft und der Natur.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 11:31:10 +0200</pubDate>
                        <title>Rumdoktern rettet keine Krankenhäuser</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/rumdoktern-rettet-keine-krankenhaeuser</link>
                        <description>ÖDP zur Krankenhausreform des Bundesgesundheitsministers: Geld der Patienten an Konzerne zu schaufeln ist keine Therapie.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Siechtum der Kliniken muss endlich ein Ende finden. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) will das leidige Debatten-Drama um die richtige Therapie für unsere Krankenhäuser beenden. „Jeder Mensch sollte wohnortnah Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung haben, inklusive Notaufnahme, Geburtshilfe, Kinder- und Palliativmedizin,“ fordert die Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Gesundheit der Partei, Christine Mehlo-Plath. Wer wie Karl Lauterbach nur ökonomisch denkt, transplantiert das Geld der Beitragszahlerinnen und -zahler in die Kassen profitorientierter Klinikkonzerne. Eine gute Gesundheitsversorgung ist aber Allgemeingut. „Darauf haben alle Menschen Anspruch“, ist die ÖDP überzeugt.</p>
<p>Die Diagnose ist unstrittig: Krankenhäuser sind am Limit, das Personal ebenso. Klatschen alleine genügt nicht. Wie bei seinem letzten kontraproduktiven Therapieversuch mit der Fallpauschale, kann auch die Wiederholung des gleichen Ansatzes nicht zur Gesundung des Systems beitragen: „<a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kritik-an-oekonomisierung-der-kliniken" target="_blank">Die Ökonomisierung der Kliniken ist ein Irrweg.</a>“</p>
<p>Erklärtes Ziel der ÖDP ist, das Ausbluten der medizinischen Infrastruktur zu stoppen. Von der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens profitieren allenfalls Großkrankenhäuser in Ballungszentren und private Klinikkonzerne. Nach Auffassung der ÖDP darf aber nicht allein das Wirtschaftsargument zählen. Der Staat muss dafür sorgen, dass Krankenhäuser nicht weiter als cirka 30 Kilometer vom Wohnort entfernt sind und jederzeit erreichbar bleibt. Kliniken für spezialisierte Therapien sollen künftig mit Häusern der Grundversorgung kooperieren. Eine Umverteilung der Finanzmittel, wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach dies plant, reicht dafür nicht aus. ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid: „Es braucht mehr Geld im System. Die Gesundheit der Menschen muss an vorderster Stelle stehen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 13:27:49 +0200</pubDate>
                        <title>Ausbeutung der Natur endet in Katastrophe</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ausbeutung-der-natur-endet-in-katastrophe</link>
                        <description>Am World Overshoot Day (1. August) fordert ÖDP anderen Maßstab für das Bemessen ökonomischen „Erfolgs“ und die Bewertung eines zufriedenstellenden Lebens</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder leben wir auf Pump. Und erneut früher als im Vorjahr. Laut <a href="https://www.wwf.de/earth-overshoot-day/" target="_blank">WWF</a> erreicht die Menschheit heute (1. August) den Tag, an dem sie global alle Reserven aufgezehrt hat – einen Tag eher als 2023! „Das zeigt unseren unverantwortlich verschwenderischen Umgang mit den Schätzen der Natur“, kommentiert der stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) Helmut Scheel den Drang der Menschen nach stetem Wachstum von Produktion und Konsum. Es ist die Ursache für den Verbrauch der Rohstoffe und für die Zerstörung von Natur und Klima. Scheel: „Deshalb fordert die ÖDP den Verzicht auf die Fixierung auf das wenig aussagekräftige Bruttoinlandsprodukt als Gradmesser für ein sogenanntes ‚gutes Leben‘. Wir müssen endlich andere Messlatten finden, die ein zufriedenstellendes Leben beschreiben. Sonst treiben wir die Erde in eine unumkehrbare Katastrophe.“<br /> <br /> „In Deutschland hatten wir 2024 das Budget, das die Natur uns bereitstellt, schon am 2. Mai verbraucht. Das zeigt, dass unser Lebensstil maßgeblich Umweltzerstörung und Klimawandel antreiben. Das muss enden“, betont Scheel. Er plädiert dafür, die Rechte der Natur zu stärken. „Das wird unsere Beziehung zur gesamten Natur verändern“, ist der ÖDP-Mann überzeugt. „Wir müssen ihr mit Respekt begegnen und ihre Schätze als wertvoll betrachten.“ Erst wenn die Menschen wahre Preise für die Nutzung der Naturreserven bezahlen, werde deren rücksichtslose Ausbeutung enden. <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/default-64dabfd221" target="_blank">Dafür setzt sich seine Partei ein.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-107210</guid>
                        <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 15:17:09 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: “Verfassungsgerichtsurteil geht in die falsche Richtung“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-verfassungsgerichtsurteil-geht-in-die-falsche</link>
                        <description>Spruch des Bundesverfassungsgerichts stärkt große Parteien und schwächt Anzahl der Direktmandate</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) kommentiert die aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVG) zur Wahlrechtsreform der Ampel in Berlin mit einem eigenen Vorstoß. „Wir wollen die direkte Demokratie stärken“, begründet Helmut Scheel, der stellvertretende Bundeschef der Partei den Wahlreformvorschlag aus den Reihen der ÖDP. Denn das Gericht hat nach Auffassung der ÖDP eine Chance vertan. Der Anstoß der ÖDP dagegen begrenzt den Bundestag dauerhaft auf 598 Abgeordnete. „Das spart Geld, das der Staat für wichtige Ausgaben wie Klimaschutz und die ökologische Transformation braucht“, begründet Scheel: 299 Abgeordnete sollen dafür in den Wahlkreisen direkt mit absoluter Mehrheit bestimmt und 299 über Parteilisten ins Parlament entsandt werden. „So senken wir nicht nur die Größe des Gremiums. Das stärkt vor allem direkte Demokratie und entmachtet Parteien“, sagt Scheel. Noch wichtiger:  Ein solches Wahlsystem betont die Verantwortung des Parlaments. Abgeordnete können und müssen dann jeweils Partner suchen und Kompromisslösungen finden. „Das wird ähnlich gut funktionieren wie im Europäischen Parlament“, ist Scheel überzeugt. „Ein Parlament, in dem Inhalte mehr zählen als Fraktionszwänge, ermöglicht Abgeordneten, ihre Themen mit Kolleginnen und Kollegen umzusetzen, die ähnlich argumentieren. Das öffnet Gestaltungsmöglichkeiten.“ Manuela Ripa, die seit Jahren für die ÖDP im Europäischen Parlament sitzt, bestätigt es: „Die volle Funktionsfähigkeit des Europaparlaments beweist dies tagtäglich. Auch der Deutsche Bundestag sollte mit der Zeit gehen und mehr Demokratie wagen.“<br /> <br /> Die Karlsruher Richter hatten zuvor das von der Ampel in Berlin gewünschte Wahlrecht zum Deutschen Bundestag gekippt. Es sollte die stetige Aufblähung des Parlaments einhegen. Tenor des Richterspruchs: Die Fünf-Prozent-Klausel ohne Ausnahmen ist verfassungswidrig. Ripa fasst den Spruch zusammen: „Die 5-Prozent-Sperrklausel ist unter den geltenden rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen nicht in vollem Umfang erforderlich, um die Arbeits- und Funktionsfähigkeit des Bundestages zu sichern.“ Eigentlich brauchen wir eine umfassende Debatte über den Sinn und den Nutzen der Sperrklausel.<br /> <br /> Wichtigste Kritik: Die so genannte Grundmandatsklausel (wonach eine Partei auch mit nur drei Direktmandaten in den Bundestag einzieht, auch wenn die Prozentsperre nicht überwunden ist) bleibt. Allerdings vergrößert sich der Bundestag durch den Richterspruch ampelgewollt auf 630 Parlamentarier, was 32 mehr sind, wie nach ÖDP-Modell. Das höchste deutsche Gericht hat hier eine Causa-Union mit ihrer Fraktionsbildung zugrunde gelegt. Es hob die jahrzehntelange Fraktion von CDU und CSU in den Vordergrund, weshalb die kleine bayerische Schwester der CDU nicht zu einer Zersplitterung beiträgt und deshalb die 3-Mandatsregel erhalten bleibt, bis zu einer endgültigen Wahlrechtsreform. „Das müsste konsequenterweise bedeuten, dass das Bundeswahlgesetz diesbezüglich eine wahlrechtliche Regelung benötigt, die allen politischen Gruppierungen offensteht, sonst ist es eine Lex CDU/CSU“, so die ÖDP.<br /> <br /> Für Scheel haben die Richter mit ihrem Spruch eine Chance verpasst. „Sie hätten die Richtung vorgeben können, wie das künftige Wahlrecht aussehen kann. Da sie das versäumten, wird der Streit um künftige Parlamentswahlen neu ausbrechen.“ Genau dies zeichnet sich unmittelbar nach dem Urteil ab. Im als „salomonisch“ geltenden Richterspruch können sich alle Verfahrensbeteiligten „ein bisschen als Sieger oder als Verlierer fühlen". Im Vorschlag aus der ÖDP sieht Scheel daher nicht nur die eindeutige Fixierung der Parlamentsgröße: „Es ist vor allem eine Aufwertung direkter Beteiligung an politischen Entscheidungen. Wir stärken Abgeordnete und beschränken den Einfluss der Parteien.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 15:30:25 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Bevölkerung durch Regierung mehr und mehr gesundheitlich gefährdet</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-bevoelkerung-durch-regierung-mehr-und-mehr-ge</link>
                        <description>„Weitere gesundheitliche Gefährdungen durch die Bundesregierung sind nicht mehr hinnehmbar!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erneut unterliegt die Bundesregierung in einem Gerichtsverfahren beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Einer von vielen Punkten, welche die Richterin Ariane Holle (AZ.:11 A 1620) aufgreift, sind veraltete Daten der Bundesregierung. „Nicht einmal Auswirkungen der eigenen Gesetze auf die Umweltverschmutzung kann die Bundesregierung in Maßnahmenpaket für eine bessere Luft integrieren! Das ist die Bankrotterklärung von Regierungsarbeit,“ so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). „Danke Deutsche Umwelthilfe!“, freut sich Schmid über die erfolgreiche Klage des Umwelt- und Verbraucherschutzverbands. „Von diesem Urteil profitieren alle Menschen. Wir leben künftig gesünder.“ Sie ist sich in der Bewertung des OVG-Spruchs einig mit DUH-Chef Jürgen Resch: „Dieses Urteil ist wegweisend.“</p>
<p>Verklagt wurde die Bundesregierung von der DUH wegen unzureichender Maßnahmen zur Reduzierung von Luftschadstoffen wie Feinstaub, Schwefel- und Stickoxiden. Die Klage wurde bereits im Jahr 2020 eingereicht, also noch unter der Vorgängerregierung. „Es ist ein deutsches Trauerspiel, wie fahrlässig Regierungen in Deutschland mit der Gesundheit ihrer Bevölkerung umgehen. Ob Große Koalition oder Ampel, keine Regierung ist gewillt dem Schutz der Bevölkerung Priorität beizumessen und das, obwohl der Schutz der Menschen die oberste Prämisse einer Regierung sein müsste,“ resümiert die Chefin der ÖDP. Ihr Stellvertreter Helmut Scheel ergänzt: „Umweltverschmutzung führt nicht nur global zu immer mehr Todesopfer (6,7 Mio. Tote in 2019 nach einer Veröffentlichung in „Lancet“ 2022). Auch in Europa (ca. 250.000 im Jahr 2021 durch Feinstaub) und damit in Deutschland nehmen die Todesfälle zu. Alle die mit rechtsstaatlichen Mitteln für die Verbesserung der Umweltbedingungen kämpfen und die Regierungen zum Handeln zwingen, sind Verteidiger unserer Bevölkerung.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-107122</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 12:42:56 +0200</pubDate>
                        <title>„E-Fuels für Verbrenner: Lärm, schlechte Luft und Flächenfraß“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/e-fuels-fuer-verbrenner-laerm-schlechte-luft-und-f</link>
                        <description>ÖDP kritisiert sogenannte „Technologieoffenheit“ als unsozialen Irrweg</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das in der Polit-Debatte aktuell arg strapazierte Schlagwort der „Technologieoffenheit“ führt für den Klimaschutz- und Energieexperten der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Dr. Michael Stöhr, in der Debatte um das „Verbrenner-Aus“ nur auf den Holzweg und Autokäufer in die Kostenfalle. „Es ist eine Offenheit für Lösungen der Vergangenheit. Sie dient nur den Wohlhabenden, die 2 Euro und mehr pro Liter Sprit zahlen können. Das Klima wird nicht geschützt, die Natur weiter zerstört und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger leidet“, kommentiert der Spitzenkandidat seiner Partei bei der jüngsten EU-Wahl.</p>
<p>Es ist erstaunlich, dass die EU-Chefin Ursula von der Leyen mit etwas für ihre Wiederwahl warb, was längst beschlossen ist: Auch nach 2035 können Neuwagen mit Verbrennungsmotor noch zugelassen werden, wenn sie mit E-Fuels betankt werden. Nur wird das eben teuer und E-Fuels für alle wird es gar nicht geben.</p>
<p>„Für mit E-Fuels betankte Fahrzeuge benötigen wir siebenmal mehr Windkraft- und PV-Anlagen als für batterie-elektrische Antriebe. Heißt: Siebenmal mehr Flächen für Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Für den Naturschutz wäre das eine Katastrophe“, rechnet der Physiker Stöhr vor. „Allenfalls für die Stahl- und Chemieindustrie, LKW, Flugzeuge oder Schiffe sind E-Fuels sinnvoll – und überhaupt verfügbar. Stöhr und die ÖDP setzen lieber auf ein frühes Ende der Neuzulassungen von Verbrenner-PKW, „damit genug E-Fuels für diese Anwendungen zur Verfügung stehen“.</p>
<p>Von der Leyens Einsatz für „Technologieoffenheit“ bedeutet etwas anderes: Verbrenner sollen in großer Zahl weiter laufen, E-Fuels werden nur Benzin und Diesel beigemischt, die Luft wird etwas besser, der Lärm bleibt, genau wie die Abhängigkeit von Autokraten, die Menschenrechte mit Füßen treten. Alle zahlen mehr, aber nur die Ölindustrie macht Profite. Das Null-Schadstoff-Ziel der EU rückt in weite Ferne, Gesundheit, Klima- und Naturschutz ebenso.</p>
<p>Die Lösung im Kampf gegen den Klimawandel ist nach Überzeugung von Stöhr und seiner ÖDP eine andere. „Wir brauchen eine echte Mobilitätswende: weniger Verkehr, anderer Verkehr, andere Antriebe. Nur so können Natur, Klima und die Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern geschützt, nur so kann bezahlbare Mobilität für alle gesichert werden“, ist Stöhr überzeugt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 20:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP – die Naturschutzpartei) zur Wiederwahl Ursula von der Leyens</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-die-naturschutzpartei-zur-w</link>
                        <description>Ripa: „Europäischer Rechtsstaat und die Umsetzung des Europäischen Green Deals bleiben Priorität!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/18.07.2024) Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der „ÖDP – die Naturschutzpartei“ hat bei der Abstimmung im Europaparlament einer zweiten Amtszeit Ursula von der Leyens zugestimmt. Ripa erwartet von der alten und neuen Kommissionspräsidentin, dass sie den „Europäischen Green Deal“ weiter vorantreibt, wie sie heute zusagte. Dazu Manuela Ripa: „Der ‚Europäische Green Deal’ schreibt das Drehbuch für eine grundlegende Transformation der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft, deren Ziel die Klimaneutralität bis 2050 bleibt. Ursula von der Leyen muss die Vorreiterrolle Europas durch den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und den Wandel hin zu einer klimaneutralen Industriepolitik vorantreiben. Dies wirkt nicht nur der Klimaerwärmung entgegen, sondern erhöht auch die europäische Wettbewerbsfähigkeit.“</p>
<p>Die Politikerin der „ÖDP – die Naturschutzpartei“ baut darauf, dass von der Leyen das von ihr selber angestoßene Projekt des „European Green Deal“ zu einem guten Ende bringt und will sie dabei nach Kräften unterstützen. Neben der Klimaneutralität enthält das Paket wichtige Elemente für eine ökologischere Landwirtschaft und damit für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Manuela Ripa erinnert daran, dass 80 Prozent der Lebensräume und 70 Prozent der Böden in der EU in einem schlechten Zustand sind. Dadurch gehen immer mehr Arten verloren.<br /> <br /> Besonders hervorzuheben ist die Absicht von der Leyens, in der von der EU maßgeblich finanzierten Landwirtschaft endlich Umweltschutzmaßnahmen der Betriebe direkt zu entlohnen. „Daher begrüße ich sehr, dass die alte und neue Kommissionspräsidentin wesentliche ÖDP- Forderungen angehen will, denen wir jetzt konkret Nachdruck verleihen können, wie ein faires Einkommen für Landwirtinnen und Landwirten, dass sie ihre Erzeugnisse nicht unter Produktionskosten verkaufen müssen und dass sie endlich für Umweltschutz angemessen entlohnt werden sollen,“ kommentiert Manuela Ripa die Neuausrichtung.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Kandidatin für das Amt der Kommissionspräsidentin einen für öogische Politik wichtigen „Akt für eine Kreislaufwirtschaft“ angekündigt hat mit dem Ziel, über die längere Erhaltung von Produkten auch über ein verändertes Konsumverhalten zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beizutragen. Die Tatsache, dass sie in ihrer politischen Rede die Ära fossiler Kraftstoffe für beendet erklärt untermauert ihre feste Absicht, eine klimaneutrale Industriepolitik zu verwirklichen.</p>
<p>Als Mitglied im Kulturausschuss des EU-Parlaments verweist Ripa auf die Absicht Ursula von der Leyens, die kulturelle und vor allem mentale Entwicklung junger Menschen stärker ins Visier zu nehmen. Der Einfluss der digitalen Entwicklung und insbesondere die negative Wirkung vieler sozialer Netzwerke und Medien soll Gegenstand einer EU-weiten Untersuchung seitens der Kommission sein. „Der Schutz der heranwachsenden Generation vor den Gefahren die von digitalen Medien ausgehen ist von entscheidender Bedeutung, gerade für die Entwicklung des Gehirns und der Persönlichkeit unserer Kinder. Deswegen freue ich mich, dass die alte und neue Kommissionspräsidentin dieses Thema in den Vordergrund stellt,“ erklärt die Europaabgeordnete mit Verweis auf die alte ÖDP-Forderung, mehr analoge Möglichkeiten zuzulassen, als immer nur auf digitale Lösungen zu setzen.</p>
<p>Die Europaabgeordnete betont aber auch, dass sie nicht in allem mit Ursula von der Leyen übereinstimmt. Insbesondere Hinweise auf die Amtsführung zur Zeit der Pandemie-Bekämpfung werfen Fragen auf, die es aufzuklären gilt. Aber sie sehe sonst keine Persönlichkeit, die das Projekt des „Europäischen Green Deal“ mit der gleichen Autorität verwirklichen kann.</p>
<p>Aber auch das Thema Demokratie und Rechtsstaat seien ein Grund, Ursula von der Leyen für ein zweites Mandat zu wählen. „Gerade das Erstarken der Rechtsextremen bei der Europawahl bringt auch ökologische Themen unter Druck. Vor wenigen Tagen hat sich mit den ‚Patrioten für Europa‘ eine neue, weit rechtsstehende Fraktion im Parlament gebildet, die den Europäischen Green Deal am liebsten ganz kippen würde. Zusammengenommen haben die drei ultrarechten Fraktionen mehr Abgeordnete als die größte Fraktion der EVP. Da Ursula von der Leyen sich eindeutig von rechtspopulistischen Parteien distanziert hat und für ihre Wiederwahl auf eine Koalition aus demokratischen Parteien gesetzt hat, habe ich ihr meine Stimme geben. Der Rechtsstaat darf nicht zur Disposition stehen“, so Manuela Ripa, die ebenfalls begrüßt, dass die Kandidatin sich für ein Initiativrecht des Europäischen Parlaments einsetzt, was einer wichtigen ÖDP-Forderung entspricht.</p>
<p>Manuela Ripa stellt klar, dass ihre Entscheidung nichts mit ihrem Fraktionswechsel zu tun hat, zumal sich auch ihre ehemalige Fraktion Greens/EFA der sogenannten Gestaltungsmehrheit im Europäischen Parlament angeschlossen hat und mehrheitlich für die Kandidatin von der Leyen gestimmt hat. „Eine Abstimmung gegen Ursula von der Leyen wäre jedoch ein Triumph für die Radikalen insbesondere von rechts gewesen. In Abwägung aller Gesichtspunkte war es daher wichtig, die demokratische und rechtsstaatliche Gestaltungsmehrheit zu unterstützen,“ so die Abgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 09:04:07 +0200</pubDate>
                        <title>Weltfremd! Steinmeier unterstützt faule und rückwärtige Klimapolitik der Ampel-Regierung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/weltfremd-steinmeier-unterstuetzt-faule-und-rueckw</link>
                        <description>ÖDP unterstützt weiter die Klagen der Umweltverbände für mehr und ehrlichen Klimaschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Er hat es tatsächlich getan: Gegen allen Protest von Wissenschaftlern, Klimaschützern und Bürgerinnen sowie Bürgern unterschrieb Bundespräsident Steinmeier die umstrittene Novelle des Klimaschutzgesetzes. Er verwässert damit den Klimaschutz in Deutschland und verschiebt ihn in die Zukunft. Die Jungen sollen es später ausbaden. Das ist fatal. Es ist Klimaschutz à la FDP. Er passt vor allem dem neoliberalen Verkehrsminister. „Dieses formalistische und wenig sensible Verhalten unseres Staatsoberhaupts ignoriert das Engagement unzähliger Menschen, die sich für unseren lebenswerten Planeten einsetzen“, kommentiert die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die ignorante Handlungsweise dieser etablierten Politik: „Es ist für die ÖDP als Naturschutz- und Klimaschutzpartei unvorstellbar, dass eine deutsche Bundesregierung im Jahre 2024 ein Klimaschutzgesetz abschwächen möchte. Ich erwarte von einer deutschen Bundesregierung das Zugeständnis, dass sie bei den Klimazielen versagt hat und alles in Bewegung setzen wird, um dieses Versagen wieder auszubügeln. Mit der Klimakatastrophe ist nicht zu spaßen."</p>
<p>Die ÖDP hatte sich Seite an Seite mit Aktiven der Umwelt- und Klimaschutzszene bis zuletzt gegen die Gesetzesnovelle positioniert. Die Partei hatte ihren Mitgliedern empfohlen, sich mit Briefen an den Bundespräsidenten zu wenden und ihn zu bitten, das Gesetz nicht mit seiner Signatur in Kraft zu setzen. Bundes- und Kommunalpolitiker der ÖDP zeigten Flagge für den Klimaschutz. „Mit der Aufgabe der Sektorenziele, insbesondere für den Verkehr, knickt die Ampelregierung vor der fossilen Kraftstoffindustrie ein. Anstatt eine echte Mobilitätswende einzuleiten, von der viele profitieren, bleibt es bei kosmetischen Verbesserungen, damit wenige Aktionäre noch reicher werden“, sagt Dr. Michael Stöhr, Spitzenkandidat bei der jüngsten Europawahl.</p>
<p>Bernd Wimmer aus der breit aufgestellten Riege der politisch aktiven ÖDP Mitglieder ergänzt: „Ich klage für unsere Kinder, Enkel und bereits heute vom Klimawandel bedrohten Gebiete. Es ist bezeichnend für die Klimapolitik hierzulande, dass das Bundesverfassungsgericht die neoliberale Politik zu tatkräftigem Handeln beim Klimaschutz zwingen muss."</p>
<p>Die ÖDP-Mitglieder wenden sich gegen eine Entkernung des Klimaschutzes in Deutschland und die Befolgung des Auftrags der Verfassungsrichter. Die gaben eine generationentaugliche Klimapolitik vor.</p>
<p>Die ÖDP gibt nicht klein bei. Sie unterstützt die Umweltverbände Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, BUND und German Watch, die für besseren Klimaschutz in Deutschland vor das Verfassungsgericht ziehen. Sie fordern die Umsetzung der Karlsruher Klima-Beschlüsse insbesondere im Verkehrssektor. Die ÖDP fordert nun als Unterstützerin dieser Klagen möglichst viele Menschen dazu auf, sich mit ihrer Unterschrift für besseren Klimaschutz zu engagieren. Personen, die ihr Recht geltend machen wollen, können der Verfassungsbeschwerde über die Webseiten von Greenpeace und Germanwatch bis Ende August 2024 beitreten. Charlotte Schmid erklärt ihre Motivation: "Ich persönlich schließe mich an der Klimaklage von Greenpeace an, da ich die Abschwächung des Klimaschutzgesetzes für verfassungswidrig halte und nicht bereit bin, untätig zuzuschauen, während die Regierung zu der Klimakatastrophe aktiv beiträgt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 15:03:52 +0200</pubDate>
                        <title>Regierungsmitglieder fliegen Kurzstrecken für EM-Spiele, während die wahren Klimaschützer Klimaklagen aufsetzen müssen </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/regierungsmitglieder-fliegen-kurzstrecken-fuer-em</link>
                        <description>ÖDP kritisiert nächtlichen Kurzflüge von Regierungsmitgliedern nach EM-Spiel.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es hagelt – völlig zurecht – harsche Kritik: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) steigt für eine kurze Reise von Frankfurt nach Luxemburg (kaum 200 Kilometer!) ins Flugzeug. Sie lässt die Maschine zudem noch vom Airport abheben, als dort das Nachtflugverbot schon gilt. „Ein Doppel- Fauxpas“, urteilt Helmut Scheel als stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei): „Im Zug wäre die Ministerin klimaschonender gereist, aber sogar eine Autofahrt wäre in diesem Fall klimaschonender gewesen! “ Auch Kanzler Scholz nutzte den Regierungsflieger von Berlin nach Frankfurt, um als Zuschauer ins Stadion zu kommen.<br /> <br /> Das Außenamt rechtfertigt den Reise-Skandal seiner Chefin nach deren Besuch des EM-Fußballspiels Deutschland-Schweiz bis kurz vor Mitternacht in Frankfurt/Main laut <a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/annalena-baerbock-kritik-an-em-flug-gr%C3%BCne-au%C3%9Fenministerin-unter-beschuss/ar-BB1pic0L" target="_blank">Presseberichten</a> mit dem am nächsten Morgen beginnenden Treffen der EU-Außenminister im Nachbarland. In der Tat wäre nachts gar kein Zug mehr zwischen Frankfurt und Luxemburg gefahren. „Das zeigt, dass der öffentliche und klimaschonende Verkehr in Deutschland und Europa entgegen aller politischen Beteuerung kaputtgespart ist“, beschreibt Scheel die eigentliche Ursache für solche Fehltritte Baerbocks.<br /> <br /> Selbst von Ampelpartnern kommt Kritik am Jet-Set-Gebaren der Außenministerin während der EM. Die Reise nach Luxemburg war nämlich nicht der einige Nachtflug zu EM-Spielen. Auch das grüngeführte NRW-Verkehrsministerium hatte bereits Ausnahmegenehmigungen erlassen. „Das belegt, wie wenig konsequent diese Partei es mit dem Schutz des Klimas und der Menschen vor Lärm meint“, unterstreicht Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. Die Klimakatastrophe macht solche Umweltsünden seitens Politikerinnen und Politikern, die es besser wissen müssten, zunehmend schwerwiegend, findet Schmid. „Es ist für konsequente Klimaschützer und Klimaschützerinnen offensichtlich, dass Kurzstrecken nicht geflogen werden dürfen. Solche Ausnahmen – für die es immer schönklingende offizielle Ausreden gibt - sind ein heftiger Schlag ins Gesicht für Menschen, die Klimaschutz ernst nehmen.“ Auch deshalb führen einige Naturschutzverbände derzeit gemeinsam mit einer kleinen Gruppe junger Menschen eine Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht. Sie wollen damit die Aushöhlung des Klimaschutzgesetzes verhindern.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 11:17:32 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserschutz wichtiger als „schnelles Geld“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/hochwaserschutz-wichtiger-als-schnelles-geld</link>
                        <description>ÖDP: Online-Debatte über mangelnden Hochwasserschutz und Einbeziehung von Verantwortung der Kommunen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Debatte, wer für die Folgen mangelhaften Hochwasserschutzes verantwortlich ist und was sich dabei ändern muss, will die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei) endlich aufklären. Sie lädt am 16. Juli 2024 zu einer Online-Diskussion mit ihrem stellvertretenden Bundeschef Helmut Scheel sowie dem Mitautor des Hochwasser-Schutzkonzepts der Partei Otto Baronky ein. Die Online-Veranstaltung startet um 20 Uhr.<br /> <br /> Die ÖDP setzt beim Hochwasserschutz auf die vorsorgende Hilfe der Natur. Ihr Konzept des „naturnahen Hochwasserschutzes“ will die Folgen der Klimaveränderung mit lokalen, naturnahen Maßnahmen abmildern. Für die ÖDP ist Hochwasserschutz direkt-ökologischer Klimaschutz: Die Vernetzung von Boden, Wasser, Moor, Heckenrainen, Sträuchern, Kleingehölz, Auen und Wald erhöht die Aufnahmefähigkeit des Bodens für Wasser. Das schafft Kleinklimazonen, die zugleich die Biodiversität und damit auch die CO2-Aufnahme des Ökosystems erhöhen: Hochwasserschutz ist also zugleich auch Klimaschutz.<br /> <br /> Die Naturschutzpartei ist dagegen, durch eine von der politischen Konkurrenz geforderte alleinige Pflichtversicherung für Hochwasserschäden, Betroffenen falsche Sicherheit vorzugaukeln. Für die ÖDP liegt des Pudels Kern an anderer Stelle begraben: Die Naturschutzpartei will als erstes jene zur Verantwortung ziehen, die Baugebiete in gefährdeten Lagen ausweisen. Die Partei sieht vorweg kommunale Verwaltungen und Mandatsträger in der Pflicht, ihrer Verantwortung für die Menschen gerecht zu werden. „Niemand im Gemeinderat und der Verwaltung darf sich durch Eurozeichen in den Augen blenden lassen und Baugebiete ausweisen, wenn ein Areal potenziell von Hochwasser oder andere Naturgefahren bedroht ist und dabei mögliche Schäden auf später und auf andere verschieben“, so Scheel.<br /> <br /> LINK zur Online-Veranstaltung: <a href="https://app.bbbserver.de/join/299272e0-d885-4ff2-bfdf-3968a009700c">https://app.bbbserver.de/join/299272e0-d885-4ff2-bfdf-3968a009700c</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 17:56:44 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Greenwashing-Urteil hat doppeltem Nutzen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-greenwashing-urteil-hat-doppeltem-nutzen</link>
                        <description>Naturschutzpartei zum BGH-Spruch gegen einen Süßwarenhersteller: „Starkes Signal für Verbraucher- und Klimaschutz“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Greenwashing geht gar nicht“, kommentiert der stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Helmut Scheel, den aktuellen Richterspruch zum Verbraucherschutz am Bundesgerichtshof. „Auch wir in der ÖDP wollen, dass Waren und Dienstleistungen klimaneutral sein sollen. Wer damit wirbt, muss dieses Versprechen auch tatsächlich einlösen – eine Täuschung der Verbraucher ist nicht akzeptabel.“<br /> <br /> Die Bundesrichter warfen einem Süßwarenproduzenten unlauteren Wettbewerb vor. Der preist in einem Fachartikel seine Fruchtgummis als „klimaneutral“. Das ist Verbrauchertäuschung, so die Bundesrichter. Die Herstellung sei keineswegs ohne CO2-Produktion erfolgt. Der Hersteller hatte die entstandenen Klimakillergase lediglich mit Kompensationszahlungen vom Tisch gewischt. Für die Richter ein Fall von Greenwashing, brandmarkten sie die Verbrauchertäuschung.<br /> <br /> „Klimaneutrale Produktion muss Ziel unseres Wirtschaftens sein“, skizziert Scheel die Haltung seiner Partei: „Vortäuschen falscher Tatsachen aber ist illegal.“ Dass das nicht sein darf, sieht auch Manuela Ripa so. Die Abgeordnete der ÖDP im Europaparlament kämpft in Brüssel und Straßburg für Verbraucher- und für Klimaschutzschutz. Sie betont: „Das Urteil hat eine doppelt positive Wirkung: Erstens werden irreführende Informationen verboten - das stärkt Verbraucherrechte auf informierte Kaufentscheidungen. Zweitens stärkt das Urteil den Klimaschutz, denn wenn ein Unternehmen künftig mit Klimaneutralität auf einem Produkt wirbt, muss dies auch tatsächlich zutreffen!“ Ripa unterstreicht den Wert des Richterspruchs: „Da es sich um ein Grundsatzurteil handelt, wird es große Auswirkungen auf andere Branchen und Unternehmen haben, die mit dem Merkmal ‚klimaneutral‘ kein Greenwashing mehr betreiben dürfen!“ Die EU-Abgeordnete der ÖDP fügt an: „Noch klarer werden die Regelungen ab 2026 dank einer EU-Richtlinie. Dann wird es sogar verboten sein, ein Produkt mit ‚klimaneutral‘ zu bewerben, wenn dies lediglich auf Kompensationszahlungen an Klimaschutzprojekten beruht.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:10:30 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert zur Teilnahme an Klimaklage beim Bundesverfassungsgericht auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-zur-teilnahme-an-klimaklage-beim-bund</link>
                        <description>Naturschutzpartei: Mitglieder sollen aktiv für mehr echten Klimaschutz eintreten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als erste politische Partei in Deutschland unterstützt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die neue <a href="https://globalmagazin.com/aufstehen-fuer-den-klimaschutz/" target="_blank">Klimaschutzbeschwerde</a> deutscher Umweltverbände vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe. „Wir stehen Schulter an Schulter mit unzähligen betroffenen und wütenden Bürgerinnen und Bürgern!“ sagt Charlotte Schmid, ÖDP-Bundesvorsitzende. „Die etablierten Bundestagsparteien müssen Verantwortung übernehmen und wirksame Maßnahmen gegen die Erderwärmung ergreifen – und zwar sofort! Eine Vertagung der Aufgabe auf spätere Generationen, wie es die Novellierung des Klimaschutzgesetzes vorsieht, widerspricht eklatant den Rechten aller heute sowie künftig lebenden Menschen.“<br /> <br /> Drei Jahre nach dem historischen Klimabeschluss des Verfassungsgerichts am 24. März 2021 scheinen sich alle Regierungspolitiker nicht mehr um die vom BVerfG übertragene Aufgabe zu scheren. Diesen klaren Verstoß gegen die Rechte der jungen Generation gelte es zu korrigieren, so Schmid: „Machbare und zumutbare Maßnahmen sind nicht umgesetzt worden, daher wäre es einfach und sogar kostensparend, ein Tempolimit als sofort wirksames Mittel einzuführen oder die Dienstwagenbesteuerung im Sinne des Klimaschutzes zu kippen. Alleine durch die Streichung aller klimaschädlicher Subventionen könnte dem Bundesverfassungsgerichtsurteil, dem Klimaschutz und dem Bundeshaushalt genüge getan werden. Eine klassische Win-Win-Situation, gegen welche sich die Regierung stellt.“<br /> <br /> Die ÖDP will die Ignoranz der etablierten Bundestagsparteien nicht länger akzeptieren. Sie unterstützt daher öffentlich die Beschwerde der Umweltverbände BUND, DUH, Germanwatch und Greenpeace. Die ÖDP fordert all ihre Mitglieder dazu auf, sich bis Ende August der Verfassungsbeschwerde der Umweltverbände über die Webseiten von <a href="https://zukunftsklage.greenpeace.de/">Greenpeace</a> und <a href="https://www.germanwatch.org/de/zukunftsklage">Germanwatch</a> anzuschließen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 21 Jun 2024 09:59:12 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Konzept für sicheres Wohnen trotz Hochwassergefahr</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-konzept-fuer-sicheres-wohnen-trotz-hochwasser</link>
                        <description>Statt neuer Pflichtversicherung fordert die Naturschutzpartei: Verantwortung in der Kommunalpolitik zu übernehmen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Ruf nach einer Pflichtversicherung für Hausbesitzer nach den diesjährigen Flutkatastrophen in Deutschland wird lauter und drängender. In Berlin beraten Politikerinnen und Politiker aller Bundestags-Parteien publikumswirksam darüber. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) liegt des Pudels Kern jedoch an ganz anderer Stelle begraben: Die Naturschutzpartei will als erstes jene zur Verantwortung ziehen, die Baugebiete in gefährdeten Lagen ausgewiesen haben. Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP: „Wenn eine Kommune ein Baugebiet in einer gefährdeten Lage in Punkto Überschwemmung, Lawinen- oder Murenabgängen ausweist, muss bei Schäden in erster Linie die Kommune haften.“ Für Scheel steht fest: „Sie hat zu verantworten, dass in diesen Gebieten gebaut wurde. Nähme man Kommunen in Haftung, würden sehr schnell keine Gebiete in Gefährdungslagen mehr zum Bauen oder zur Ansiedlung von Gewerbe ausgewiesen.“<br /> <br /> Eine solche Haftungsregelung würde Wildwuchs von Baugebieten eindämmen. Sie würde die Ausweisung neuer Gebiete erschweren und den Flächenverbrauch reduzieren. „Gerade kommunal Verantwortlichen ist ihre Pflicht zum Schutz von Leben, Hab und Gut der Menschen nicht bewusst, wenn sie oft leichtfertig in Gefahrenzonen Neubaugebiete oder Gewerbeansiedlungen ermöglichen“, so Scheel. Er kennt aber den Grund für solches Fehlverhalten: „Der Reiz des Geldes in Form von vermehrten Einnahmen lässt das Hirn der Kommunalpolitiker in die kommunale Kasse wandern“, kommentiert Scheel und ergänzt: „Den Stadt- und Gemeinderäten muss deutlich bewusst gemacht werden, dass ihr Amt mehr ist als ein reines Abnicken einer Vorgabe der Verwaltung. Jeder und jede trägt eine große Verantwortung und muss die Folgen von Entscheidungen ertragen können.“<br /> <br /> Ein restriktiver Umgang mit Flächen würde zudem dem Naturschutz dienen. Gerade Flächen, die sich die Natur bei Hochwasser, Murenabgängen und Lawinen zurückholen möchte, sind prädestiniert nicht in die menschliche Nutzung einzubeziehen. Damit würden gleich mehrere positive Ziele erreicht werden: Erstens, wären keine Menschen und deren Hab und Gut mehr gefährdet; zweitens würden bei Hochwasser gerade Überflutungsflächen erhalten bleiben und drittens, könnte die Natur sich auf diesen Flächen wieder ausbreiten. <a href="https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/bundesverband/aktuelles/Hochwasser/Hochwasserschutzpapier_190424.pdf" target="_blank">All das fordert die ÖDP.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 09:02:46 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP will EU-Regeln nun in konkreten Naturschutz wandeln</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-will-eu-regeln-nun-in-konkreten-naturschutz-wandeln</link>
                        <description>EU-Renaturierungsgesetz: „Nach der Verabschiedung im Europaparlament muss Theorie nun Praxis folgen und intelligente Lösungen umgesetzt werden.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleich in doppelter Hinsicht war das positive Votum der EU-Minister für das umfassendste Renaturierungsgesetz auf dem Kontinent bemerkenswert: Zum einen, weil es – zumindest theoretisch – den Naturschutz einen großen Schritt voranbringen kann und auf großer Fläche der Natur den Vorrang gegenüber einer Bewirtschaftung einräumt. Deshalb begrüßen die deutschen Umweltverbände die Entscheidung unisono mit der Umweltministerin. Zum zweiten: Weil sich die österreichische Umweltministerin über die Wiener Koalition hinweg und für Naturschutz stark machte. Solche Konsequenz führte an der Donau prompt zum Koalitionskrach. In Deutschland kann manches Regierungsmitglied von so viel Prinzipientreue nur lernen!<br /> <br /> Was jetzt aber – überall – fehlt, ist ebenso beharrliches Umsetzen der neuen Regeln. Das braucht, fordert etwa BUND-Chef Olaf Bandt, einen Fonds „damit die Ziele aus dem Gesetz erreicht werden können“.<br /> <br /> Ohne finanzielle Unterfütterung bleibt das Gesetz ein Papiertiger, moniert auch die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Ihr stellvertretender Bundesvorsitzender Helmut Scheel schiebt den Wünschen der Umweltorganisation recht konkret nach: „Wir dürfen uns jetzt nicht auf dem Erreichten ausruhen und müssen dafür sorgen, dass eine intelligente Kombination aus Renaturierung und Hochwasserschutz gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann.“ So will seine Partei durch mehr mäandrierende Gewässer zusätzliche wertvolle Überschwemmungsräume schaffen, die als natürliche Polder dienen können. Die Wiedervernässung von Mooren schafft zudem zusätzliche Auffangsysteme für Hochwasser sowie CO2-Speicher und wertvolle Ökosysteme. „So können wir die Vorteile der Natur unterstreichen und aus dem Renaturierungsgesetz mehrfache Win-Win-Situationen ableiten“, ist Scheel überzeugt. Die ÖDP will es daher nicht bei der EU-Abstimmung belassen. Sie will für die konkrete Umsetzung der neuen Naturschutzregeln sorgen.<br /> <br /> „Die Aufgabe der Politik in den nächsten Jahren muss es sein, endlich mit den Gegebenheiten unserer Umwelt zu kooperieren und die gemeinsamen Vorteile daraus zu schöpfen“, so ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. „Gegen die Natur zu kämpfen ist sinnlos. Diesen Kampf wird die Menschheit schmerzlich verlieren. Stattdessen müssen wir die neoliberale Politik endgültig verabschieden, durch die die Menschheit seit Jahrhunderten (!) unsere Natur monetarisiert und gegen Bereicherung zerstört hat. Die ÖDP fordert seit eh und je eine durchdachte Ko-Existenz mit der Gewalt der Natur, um ein Win-Win Situation für alle zu schaffen. Denn es ist durchaus möglich, dass Bienen und Menschen glücklich nebeneinander leben können. Wir müssen nur klug handeln.“<br /> <br /> Natürliche, funktionierende und kosteneffiziente Lösungen zu Hochwasser sind bei der ÖDP <a href="https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/bundesverband/aktuelles/Hochwasser/Hochwasserschutzpapier_190424.pdf" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-106702</guid>
                        <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 16:52:09 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP wieder im Europaparlament vertreten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-wieder-im-europaparlament-vertreten</link>
                        <description>Manuela Ripa wurde wiedergewählt</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Naturschutzpartei ÖDP hat bei der Europawahl ihren Sitz im Europäischen Parlament verteidigen können. Allerdings gab es bei einen Stimmenrückgang von 1% auf 0,6%. Absolut erhielt die ÖDP bundesweit knapp 260.000 Stimmen. Gewählt wurde die bisherige Abgeordnete Manuela Ripa aus dem Saarland. „Wir gratulieren Manuela Ripa zu ihrer Wiederwahl und freuen uns, dass sie die ÖDP wieder vertreten wird. Wir freuen uns sehr, dass wir im EU-Parlament weiterhin die Stimme für Naturschutz, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung sein können“, so ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. „Wir sind aber beunruhigt, dass diese wichtigen Themen leider nicht für einen großen Teil der Wählerinnen und Wähler entscheidend für die Stimmabgabe waren – hier überwogen Themen wie Migration und Außenpolitik in der Wahlentscheidung“, so die ÖDP-Bundesvorsitzende weiter. „Während diese Themen wichtig sind, darf der Schutz unserer Mitwelt nicht vernachlässigt werden. Einige der Parteien, deren Einfluss im Europaparlament zugenommen hat, haben vor, umweltrettende Maßnahmen zu blockieren. Das darf nicht passieren: Ohne eine funktionierende Natur ist der Mensch verloren. Die verbleibende Naturschutzpolitikerinnen und -politiker haben nun eine noch schwierigere Aufgabe vor sich.“<br /> <br /> Um weiterhin für unsere Natur zu kämpfen, vor allem wo die Regierungen derzeit versagen, möchte die ÖDP sich in Zukunft wieder einem großen politischen Projekt widmen, ähnlich dem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Bayern. Damit möchte die ÖDP kontinuierlich Mitglieder und Aktive mobilisieren sowie neue Mitglieder gewinnen, um ihrem Ruf der „außerparlamentarischen Volksbegehrenspartei“ gerecht zu werden. „Die Beteiligung der Menschen an politischen Entscheidungen ist der wichtigste Schlüssel gegen den gefährlichen Populismus von AfD und BSW“, so Charlotte Schmid weiter.<br /> <br /> Bei den gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen konnte die Partei zahlreiche kommunale Mandate halten und dazugewinnen. Noch laufen aber die Auszählungen in Baden-Württemberg, so dass eine Gesamtzahl der gewonnenen Mandate noch unbekannt ist. In Rheinland-Pfalz gewann die ÖDP 32 Mandate in Städten, Kreisen, Gemeinden und Ortsbeiräten. Auch in Brandenburg konnte die ÖDP Mandate gewinnen, sowie vor zwei Wochen in Thüringen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 12:45:23 +0200</pubDate>
                        <title>Manuela Ripa verteidigt Sitz im EU-Parlament </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/manuela-ripa-oedp-die-naturschutzpartei-verteidigt</link>
                        <description>ÖDP wieder mit einer Abgeordneten im EU-Parlament vertreten</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Saarbrücken/Brüssel (10. Juni 2024) Bei der gestrigen Europawahl konnte Manuela Ripa (ÖDP - die Naturschutzpartei) ihr Mandat im Europäischen Parlament verteidigen. Damit ist sie dort wie bereits in der vergangenen Legislaturperiode die einzige Vertreterin des Saarlandes.<br />  <br /> „Ich möchte mich herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützer für Ihre Tatkraft im Wahlkampf und für das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler bedanken! Es ist mir eine Freude und Ehre weitere 5 Jahre für Mensch, Natur und für den Tierschutz im Europaparlament zu kämpfen! Es war zwar ein knappes Ergebnis, das es genau zu analysieren gilt, dennoch freut es mich sehr, dass ich weitere 5 Jahre ökologische Politik im Europäischen Parlament machen kann. Viele tiefgreifende Entscheidungen stehen in den nächsten Monaten und Jahren an und ich bin überzeugt, dass die ÖDP hierbei einen entscheidend positiven Einfluss haben wird.“<br />  <br /> In ihrer bisherigen politischen Arbeit konzentrierte sich Manuela Ripa auf die Bereiche Biodiversität, Tierschutz, Klima- und Verbraucherschutz. Für diese Schwerpunkte möchte sie sich auch in der nächsten Legislaturperiode weiterhin einsetzen. Das neu gewählte EU-Parlament nimmt seine Arbeit mit einer konstituierenden Sitzung Mitte Juli auf. Eine der ersten Aufgaben wird es sein, über die Spitze der Europäischen Kommission zu entscheiden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 08 Jun 2024 12:52:05 +0200</pubDate>
                        <title>Habecks Philosophie – das Ende grüner Werte</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/habecks-philosophie-das-ende-gruener-werte</link>
                        <description>Ein Affront gegen die Menschenwürde und den Kinderschutz – nichts anderes wäre die diskutierte Aussetzung des deutschen Lieferkettengesetzes. Die ÖDP kritisiert dafür Wirtschaftsminister Robert Habeck aufs Schärfste. „Habeck verliert seinen grünen Lack und seine schwarze Seele kommt zum Vorschein.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Habeck denkt. Er denkt laut. Er denkt ans Lieferkettengesetz. Er denkt, dieses sollte pausiert werden. Denken ist eines Philosophen würdig. Aber ist es eines Grünen würdig, lange verhandelte Gesetze pausieren zu lassen, die der Menschenwürde, den Kinderschutz, Umweltstandards und der Natur dienen? Habecks Vorstoß, zielt darauf ab, ein deutsches Vorbildgesetz auszusetzen – das deutsche Lieferkettengesetz war Vorbild für das europäische, Ein solches Gesetz für zwei Jahre auszusetzen, ist ein Schlag ins Gesicht all jener Firmen, die sich durch das deutsche Gesetz endlich ermutigt sahen, sich für einen besseren und faireren globalen Handel einzusetzen. Und man bedenke, welche Kraftanstrengung es gekostet hat, in einer uniongeführten Bundesregierung dieses Gesetz durchzubringen. Das Gesetz ist seit dem 1. Januar 2023 in Kraft. Doch dieses Gesetz nutzt auch der in Deutschland ansässigen Wirtschaft, da Firmen sich nur hier wirklich sicher sein können, dass nach entsprechenden Standards gearbeitet wird. Damit lässt sich die Produktion nicht mehr in Länder auslagern, welche zu menschenfeindlichen und umweltzerstörenden Bedingungen produzieren.</p>
<p>„Welcher Irrsinn! Welch ein Schlag gegen alle Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen! Allein der Gedanke, das Lieferkettengesetz, welches nur ein zarter Anfang in den Einstieg eines fairen globale Wirtschaftens war, für zwei Jahre auszusetzen, zerstört einen weiteren Mythos angeblich grüner Politik,“ so Charlotte Schmid. Die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) weiter: „Wäre dieser Vorschlag von Merz gekommen, hätte Habeck und seine Politfreunde diesen in Busch und Bogen verurteilt und als Angriff gegen die Grundwerte verurteilt.“ Für die ÖDP dagegen steht das globale Gemeinwohl im Vordergrund. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) sind hierbei für diese Partei entscheidend wichtige Orientierungspunkte.</p>
<h3>Schwarze Seele</h3>
<p>Schmids Stellvertreter Helmut Scheel greift Habeck und die Grünen noch schärfer an: „Nach zweieinhalb Jahren in der Regierung verliert Habeck seinen grünen Lack und seine schwarze Seele kommt zum Vorschein. Nachdem die Grünen in dieser Legislaturperiode bereits gezeigt haben, dass es keine ökologischen und humanen Grundwerte in der Partei mehr gibt, ist dieser Vorstoß Habecks ein letztes Indiz dafür, dass es den Grünen nur noch um Macht geht. Deshalb lassen sie sich auch von der FDP vor sich hertreiben.“ Man denke hierbei an das gebrochene Versprechen zum Thema Verkehr und die geplanten ca. 100 Mrd. allein für den Aus- und Neubau von Bundesfernstraßen, an Habecks Murks-Heizungsgesetz, das alles Vertrauen an eine umweltfreundliche Politik verspielt und die dringend nötige Energiewende unnötig verzögert hat. Man denke an die lächerlichen 3,5 Milliarden Euro, die im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz vorgesehen sind. Noch dazu die unnötige Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten, der unnötige Bau der LNG-Terminals und damit einhergehend die Missachtung aller Natur- und Umweltschutzgesetze, die massive Förderung der Rüstungsindustrie mit Rekord-Exporten in Länder, die aktiv in Bürgerkriege verwickelt sind, mit dem einhergehenden Kriegsgeschrei, das grüne Spitzenpolitikerinnen und -politiker besonders laut anstimmen, seit sie in der Ampel mitregieren.</p>
<p>„Wer jetzt noch denkt wie Habeck, ist bei den Grünen genau richtig. Grundwert- und Umweltschutz-orientierten Grünen bleibt nur noch eine Alternative: die ÖDP“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende Scheel.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 08:57:01 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasserschutz vs. Straßenneubau</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/hochwasserschutz-vs-strassenneubau</link>
                        <description>Die Ausgaben für sinnvollen, naturnahen Hochwasserschutz erscheinen geradezu lächerlich – verglichen mit den immensen Kosten des Straßenbaus. Dieser wiederum trägt entscheidend dazu bei, die Auswirkungen etwa von Starkregen zu verschlimmern. Wie soll da der Hochwasserschutz gewinnen?</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Zahl müsste alle Alarmglocken klingeln lassen: 98,3 Milliarden Euro. 98,3 Milliarden Euro sieht der aktuelle Verkehrswegeplan des Bundes 2030 vor für den Aus- und Neubau von Fernstraßen.(1)  „Das ist Wahnsinn, völlig unverantwortlich“, stellt Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) - Die Naturschutzpartei fest. Hinzu kommen auch noch in den kommenden Jahren Milliarden Euro in den einzelnen Bundesländern auf Landes- und kommunaler Ebene, beispielsweise auch dafür, dass immer mehr Forststraßen von schweren Fahrzeugen befahren werden können. Zwischen 2012 und 2021 hatte allein das Land Bayern nur für die Förderung von Straßenbaumaßnahmen auf kommunaler Ebene – z. B. für Umgehungsstraßen – mehr als zwei Milliarden zugeschossen.(2)</p>
<p><strong>Lächerlich niedrige Ausgaben für natürlichen Klimaschutz</strong><br /> <br /> Geradezu lächerlich niedrig erschienen dagegen die geplanten Ausgaben, die für intakte Naturräume ausgegeben werden sollen. Das vor zwei Jahren vorgestellte „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ soll Böden, Gewässer, Moore und Wälder besser schützen – und dafür sind gerade mal 3,5 Milliarden Euro vorgesehen (3),  etwa ein Fünfundzwanzigstel der astronomischen Summe allein für den geplanten Fernstraßenbau. Dieser wird zwangsläufig weitere hohe Folgekosten für den Unterhalt nach sich ziehen.<br /> <br /> Vorgesehen sind über 850 Kilometer neue Autobahnen und ca. 3000 zusätzliche Kilometer Bundesstraßen – wobei absehbar noch mehr Verkehr entstehen wird und elf der zwölf selbst gesteckten Umweltschutzziele verfehlt werden.(4) „Allein der geplante Autobahn-Irrsinn entspricht einer Neubau-Strecke von München nach Hamburg“, sagt Helmut Scheel, Stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP. Wie grotesk hoch die absehbaren Kosten dieser Maßnahmen sind, zeigen interne Berechnungen des Ministeriums: Sie summieren sich einschließlich Verwaltungskosten auf sage und schreibe 573.922 Euro pro Autobahn-Kilometer. (5)<br /> <br /> Der seit 2013 bestehende, fortgeschriebene Nationale Hochwasserschutzplan (NHWSP) von Bund und Ländern, die hauptsächlich für den Hochwasserschutz verantwortlich sind, hat Stand 2023 ein Gesamtkostenvolumen von rund 6,2 Milliarden Euro.(6)<br /> <br /> Selbst wenn man also die geplanten Ausgaben für das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz und diejenigen des NHWSP zusammenzählt, ist das Verhältnis eindeutig: Ausgaben für indirekte und direkte Maßnahmen zugunsten des Hochwasserschutzes stehen allein mehr als zehnmal so hohen Ausgaben im Bereich des Straßenneubaus gegenüber. Dieser wiederum hat einen sehr hohen Anteil von über zehn Prozent am Flächenfraß von über 50 Hektar täglich in der Bundesrepublik (7) ; die damit einhergehende Bodenversiegelung wiederum verringert die Aufnahmefähigkeit des Bodens – und trägt unter anderem dadurch dazu bei, dass sich Starkregen immer verheerender auswirken müssen.(8)<br /> <br /> „Wie soll da der Hochwasserschutz gewinnen können?“, fragt sich Dr. Michael Stöhr, Energie- und Klimaschutz-Experte der ÖDP und Spitzenkandidat für die Europawahl. Stöhr fordert den Vorrang natürlicher vor technischen Hochwasserschutz-Maßnahmen: „Die Natur ist unser bester und zudem billigster Verbündeter gegen Umwelt-Katastrophen.“<br /> <br /> Zugleich verweist Dr. Stöhr auf das fünfstufige, naturnahe Hochwasserschutzkonzept der ÖDP, um im besiedelten Bereich schwere Sachschäden zu begrenzen und Menschenleben zu schützen (9):<br /> 1.    Hochwasser- und Bodenvorsorge<br /> 2.    Wasserrückhalt in der Fläche<br /> 3.    Verlangsamung des Wasserablaufs<br /> 4.    Wasser-Rückhalt im Fließgewässer – Hochwasser zu „Breitwasser“<br /> 5.    Technischer Hochwasserschutz</p>
<p><strong>Terminhinweis: Sintflut - Arche ÖDP</strong><br /> <br /> Am Freitag, 7. Juni 2024, ab 20 h findet eine Online-Experten-Veranstaltung der ÖDP zum Thema Hochwasser statt. Referenten sind der EU-Spitzenkandidat und promovierter Physiker Dr. Michael Stöhr und der Hochwasserexperte Otto Baronky. Interessenten mögen sich bitte unter <a href="mailto:anmeldung@oedp.de">anmeldung@oedp.de</a> anmelden: Stichwort „Hochwasserschutz“. Ihnen wird dann der entsprechende Link zugesandt.  </p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>(1) Verkehrswegeplan des Bundes 2030, <a href="https://bmdv.bund.de/DE/Themen/Mobilitaet/Infrastrukturplanung-Investitionen/Bundesverkehrswegeplan-2030/bundesverkehrswegeplan-2030.html">https://bmdv.bund.de/DE/Themen/Mobilitaet/Infrastrukturplanung-Investitionen/Bundesverkehrswegeplan-2030/bundesverkehrswegeplan-2030.html</a></p>
<p>(2) Kosten neue Straßen in Bayern, <a href="http://www.stmb.bayern.de/vum/strasse/bauunderhalt/finanzierungundfoerderung/index.php">www.stmb.bayern.de/vum/strasse/bauunderhalt/finanzierungundfoerderung/index.php</a></p>
<p>(3) Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, <a href="http://www.bmuv.de/natuerlicher-klimaschutz#c66493">www.bmuv.de/natuerlicher-klimaschutz#c66493</a><br /> Der Bundeswegeplan 2030, <a href="https://www.bund.net/themen/mobilitaet/infrastruktur/">https://www.bund.net/themen/mobilitaet/infrastruktur/</a></p>
<p>(4) Interner Finanzplan des Bundes: So viel kostet ein einziger Kilometer Autobahn, <a href="http://www.businessinsider.de/politik/deutschland/interner-finanzplan-so-viel-kostet-ein-einziger-kilometer-autobahn">www.businessinsider.de/politik/deutschland/interner-finanzplan-so-viel-kostet-ein-einziger-kilometer-autobahn</a></p>
<p>(5) 10 Jahre Nationales Hochwasserschutzprogramm (NHWSP), <a href="http://www.lawa.de/documents/230531-broschuere-10-jahre-nhwsp-barr_1685951529.pdf">www.lawa.de/documents/230531-broschuere-10-jahre-nhwsp-barr_1685951529.pd</a></p>
<p>(6) Flächenschutz in Bayern, www.bund-naturschutz.de/flaechenschutz; Umweltbundesamt, <a href="http://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#-das-tempo-des-flachen-neuverbrauchs-geht-zuruck">www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche#-das-tempo-des-flachen-neuverbrauchs-geht-zuruck</a><br /> <br /> (7) Flächenschutz in Bayern, <a href="http://www.bund-naturschutz.de/flaechenschutz">www.bund-naturschutz.de/flaechenschutz</a><br /> <br /> (8) ÖDP fordert naturnahen, dezentralen und integrativen Hochwasserschutz und „Beschützergaranten-Pflicht, <a href="http://www.oedp.de/themen/hochwasser">www.oedp.de/themen/hochwasser</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 20:23:47 +0200</pubDate>
                        <title>„Regierung für größte Flutschäden mitverantwortlich“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/regierung-fuer-groesste-flutschaeden-mitverantwortlich</link>
                        <description>ÖDP kritisiert mangelnden Hochwasserschutz durch Ignorieren wissenschaftlicher Erkenntnisse und Festhalten am starren Staustufen-Management.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Hochwasserwelle in Süddeutschland hätte zwar nicht ganz verhindert, wohl aber abgeschwächt werden können. Das hätte einigen Menschen vermutlich das Leben gerettet und vielen den schmerzlichen Verlust von Hab und Gut erspart. „Dass die Flut so heftig durch Bayern rauscht und zu Millionenverlusten führt, liegt mit am Zögern der Staatsregierung“, kritisiert die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei), Charlotte Schmid: „Söders Mannschaft hat jahrelang wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und versäumt, rechtzeitig die starre Wehrbetriebsordnung für die Staustufen an Donau und ihren Nebenflüssen zu reformieren.“<br /> <br /> Ein wissenschaftlich fundiertes Management der Staustufen hätte die Pegel an den Flüssen vorsorglich ausgleichen und durch rechtzeitiges sowie kontrolliertes Ablassen des gestauten Wassers ein Anschwellen der Flut dämpfen können. Nach Auffassung der ÖDP wäre die zerstörerische Flutwelle auf diese Weise um 50 bis 60 Zentimeter weniger stark gestiegen. „Das hätte viele Schäden verhindert“, betont Helmut Scheel. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP beruft sich hierbei auf eine Studie der Universität Kassel.'<br /> <br /> Die ÖDP hat hierzu gleich mehrere Studien ausgewertet, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Kassel – im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums (!) – erstellten. Alle belegen, wie gutes Wassermanagement an den Staustufen der Flüsse, die Naturgefahr im Zaum hätte halten können. Die Landesregierung setzte aber lieber auf teure Technik. Dabei wäre der günstigere Hochwasserschutz durch eine schlichte und sinnvolle Änderung der Wehrbetriebsordnung viel günstiger gewesen. „Das letzte Jahrhunderthochwasser an der Donau liegt 11 Jahre zurück“, so Scheel, „die Staatsregierung hat aber anstatt ihre Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser zu bewahren bei den Maßnahmen statt den ICE zu nehmen, den Bummelzug gewählt. Jetzt müssen die Menschen den Schaden, den diese Politik mitzuverantworten hat, im wahrsten Sinn des Wortes ausbaden.“<br /> <br /> Am Freitag 7.6 um 20 h findet eine Online-ÖDP-Experten-Veranstaltung zu diesem Thema statt. Referenten sind EU-Spitzenkandidat und promovierter Physiker Dr. Michael Stöhr und Hochwasserexperte Otto Baronky. Interessenten mögen sich bitte unter <a href="mailto:anmeldung@oedp.de">anmeldung@oedp.de</a> anmelden: Stichwort „Hochwasserschutz“. Ihnen wird dann der entsprechende Link zugesandt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 20:20:55 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP – die Naturschutzpartei kritisiert EU-Wahlarena Sendung in der ARD</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-die-naturschutzpartei-kritisiert-eu-wahlarena</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa: „Wir verlangen eine Gleichbehandlung mit Wagenknecht im Fernsehen!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/06.06.2024) Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der ÖDP – die Naturschutzpartei hält die Zusammensetzung der ARD-Sendung „Wahlarena 2024 Europa“ für undemokratisch und fragwürdig. „Es ist ein unmöglicher Vorgang, dass kleinere Parlamentsparteien draußen bleiben müssen, gleichzeitig aber Parteien eingeladen werden, die noch nicht im Europaparlament vertreten sind. Dabei sitzt die ÖDP schon seit zehn Jahren im Europäischen Parlament“, so Manuela Ripa, die seit Juli 2020 Europaabgeordnete ist. Die Politikerin der ÖDP – Naturschutzpartei führt weiters aus: „Es muss das Gebot der Chancengleichheit für alle Parteien, die im Europäischen Parlament vertreten sind, gelten. Zumal es bei der Europawahl am kommenden Sonntag, 09. Juni 2024, keine Sperrklausel gibt. Seit Jahren machen wir eine gute Arbeit im Europäischen Parlament, aber werden nicht zur Wahlarena eingeladen. Das ist keine Gleichbehandlung“, so die Europaabgeordnete.</p>
<p>Die ÖDP will nach der Europawahl eine grundsätzliche juristische Klärung dieser Frage für künftige Wahlen herbeiführen.</p>
<p>Hintergrund ist eine Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichtes das die BSW-Partei zur Sendung der ARD zur Europawahl zulässt. Der WDR hatte nur Spitzenvertreterinnen und -vertreter von CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, AFD und Linken eingeladen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 12:29:11 +0200</pubDate>
                        <title>Wetterextreme – Folgen der Klimaerhitzung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wetterextreme-folgen-der-klimaerhitzung</link>
                        <description>Extreme Wetterlagen wie Starkregen nehmen durch den Klimawandel rapide zu. Die ÖDP fordert den konsequenten schnellen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe und Sofortmaßnahmen wie die Gewässer-Renaturierung und den Umbau der Städte zu Schwammstädten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Rekord-Durchnittstemperaturen sind ein Zeichen für den Klimawandel, sondern auch Extremwetterlagen mit den aktuellen starken Niederschlägen in Baden-Württemberg und Bayern, so der Landesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) von Baden-Württemberg, Guido Klamt, als Reaktion auf das Hochwasser in weiten Teilen Süddeutschlands. Wetterforscher hätten schon seit Jahren vor den Extremwetterereignissen als Folge des Klimawandels gewarnt. Hatten wir in den letzten Jahren mit Dürren zu kämpfen, suchen uns in diesem Jahr bisher Starkniederschläge heim. Betraf dies zum Jahreswechsel vor allem Niedersachsen, vor wenigen Wochen das Saarland und Rheinland-Pfalz sind derzeit Baden-Württemberg und Bayern an der Reihe, bedauerte der ÖDP-Politiker. Verstärkt werde der Niederschlagseffekt zusätzlich durch die zunehmende Versiegelung von Freiflächen, die das Versickern der Niederschläge vor Ort verhinderten und die Kanalisierung der Fließgewässer in den letzten Jahrzehnten. Klamt: „Neben den notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels müssen dringend auch Klimaanpassungsmaßnahmen durchgeführt werden.“ Dazu gehöre der Erhalt von Freiflächen ebenso wie die Renaturierung der Gewässer mit Schaffung von Retentionsflächen und der Umbau der Städte zu Schwammstädten, um Niederschläge im Boden speichern zu können. Diese Maßnahmen könnten auch gleichzeitig durch die Wasserspeicherung im Boden die Auswirkungen von Dürre-Perioden eingrenzen.<br /> <br /> „Wir brauchen eine doppelte Strategie im Umgang mit der Klimaerhitzung“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP, Helmut Scheel. „Wir müssen auf der einen Seite so schnell wie möglich aus der Verbrennung fossiler Energieträger aussteigen und auf der anderen Seite konzentriert und rasch unsere Lebensbereiche auf die veränderte und sich weiter verändernden Klimabedingungen anpassen.“<br /> <br /> Scheel lobte in diesem Zusammenhang den Landkreis Ostallgäu mit seiner 2019 veröffentlichten Klimaanpassungsstudie. Allerdings fehle es diesbezüglich an der Umsetzung und am Monitoring. „Was nutzen gut gemeinte Studien, wenn daraus keine Handlungen erfolgen?“ fragt der ÖDP-Politiker. „Sicher ist an der einen oder anderen Stelle bereits etwas geschehen, aber das reicht eben nicht. Es genügt auch nicht, wenn eine Landrätin bei Presseterminen schön in die Kamera lächelt und hinterher hinter den Ansprüchen zurückbleibt. Beherztes Handeln, das notwendig ist, im wahrsten Sinne des Wortes, sieht anders aus.“<br /> <br /> Scheel kritisiert auch die Nachbarlandkreise: Diese hätten sich die Ergebnisse der Studie nicht zu eigen gemacht und es folglich auch versäumt, Handlungsanweisungen herzuleiten. Insgesamt stellt Scheel den Kommunen, Kreisen und Regierungen schlechte Noten in Sachen Klimaschutz und Klimaanpassung aus: „Die katastrophalen Auswirkungen, auch finanzieller Art, die der fehlende konsequente Klimaschutz nach sich zieht – sie sind seit Jahrzehnten bekannt. Allein die Ahrtal-Katastrophe von 2021 hat jeden Bundesbürger rechnerisch 360 Euro gekostet, da Bund und Länder eine Kostendeckung für Flurschäden in Höhe von 30 Mrd. Euro übernommen haben.“<br /> <br /> Das naturnahe Hochwasserschutzkonzept der ÖDP sieht einen fünfstufigen Schutz vor, um im besiedelten Bereich schwere Sachschäden zu begrenzen und Menschenleben zu schützen:<br /> 1. Hochwasser- und Bodenvorsorge<br /> 2. Wasserrückhalt in der Fläche<br /> 3. Verlangsamung des Wasserablaufs<br /> 4. Wasser-Rückhalt im Fließgewässer – Hochwasser zu „Breitwasser“<br /> 5. Technischer Hochwasserschutz. Die Vorsorge beginnt, laut ÖDP, bei der Flächen- und Bauleitplanung.<br /> <br /> Scheel zitiert dabei einen Feuerwehrkommandanten mit: „Planungsfehler lassen sich nicht wegpumpen“. Die Verhaltensvorsorge beginnt mit Starkregenrisiko-Plänen und den Übungen der Rettungskräfte, in die die Bevölkerung einmal im Jahr einbezogen werden soll. Die ÖDP zeigt dabei auf, wie die Bodenvorsorge durch angepasste rechtliche - und Förder-Möglichkeiten verbessert werden kann. (<a href="https://www.oedp.de/themen/hochwasser">https://www.oedp.de/themen/hochwasser</a>)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 23 May 2024 19:06:29 +0200</pubDate>
                        <title>75 Jahre Grundgesetz: Gut ist nicht mehr gut genug</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/75-jahre-grundgesetz-gut-ist-nicht-mehr-gut-genug</link>
                        <description>Die Naturschutzpartei ÖDP fordert anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der deutschen Verfassung eine grundlegende Anpassung – mehr direkte Demokratie wagen und Naturschutz mit effektiv wirksamem Verfassungsrang ausstatten</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 75 Jahren, am 23. Mai 1949, trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Eigentlich sollte es nur vorläufigen Charakter haben – und blieb dennoch auch nach dem Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik in Kraft.<br /> <br /> „Das Grundgesetz berücksichtigt stark die Erfahrungen mit der Weimarer Republik. Indem es Sicherungen gegen den Missbrauch durch Demokratie-feindliche Kräfte eingebaut hat, lässt es sich nicht mehr so ohne weiteres aushöhlen“, würdigt Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) das wegweisende Werk. Bestens bewährt habe sich, so Schmid, nicht zuletzt die starke Stellung des Bundesverfassungsgerichts, welches durch eine Weiterentwicklung ihrer Unabhängigkeit gestärkt werden muss.</p>
<p>„Allerdings waren die Mütter und Väter dieser Verfassung stark von der Furcht geprägt, Demagogen könnten die Bevölkerung verführen.“ Daher gebe es nur wenige Elemente der direkten Demokratie. Volksbegehren und Volksentscheide wie etwa in Bayern lässt die Verfassung der Bundesrepublik bis heute nur eingeschränkt zu. „Das ist nicht mehr zeitgemäß. Dieses Misstrauen hat die inzwischen jahrzehntelang demokratisch geprägte deutsche Gesellschaft nicht verdient.“<br /> <br /> Daher fordert die Naturschutzpartei ÖDP, dass die Verfassung künftig deutlich mehr Elemente direkter Demokratie enthalten sollte, darunter beispielsweise<br /> •    Volksbegehren und Volksentscheide nach dem Vorbild Bayerns,<br /> •    Direktwahl des Bundespräsidenten,<br /> •    Regelungen, die etwa über eine Ersatzstimme dafür sorgen, dass bei Wahlen nicht Millionen Stimmen für Parteien, die es nicht über die 5 % Hürde schaffen (die die ÖDP grundsätzlich ablehnt), unter den Tisch fallen.<br /> <br /> Zudem bedauert Schmid, dass nach der Wiedervereinigung Deutschlands nicht die wertvollen Erfahrungen der DDR übernommen wurden – zum Beispiel eine recht gut funktionierende Kreislaufwirtschaft, eine umfangreiche Kleinkinderbetreuung in Form von Kinderhorten und Kindergärten oder eine ausreichende Versorgung mit Wohnraum. Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP, ergänzt: „Das Grundgesetz war bei seiner Entstehung ein großer Wurf, doch die Zeit ist weitergegangen. Heute fehlt insbesondere auch, dass die Natur nicht nur theoretisch Verfassungsrang haben sollte – der relativ neue Art. 20a GG ist ohne Verbandsklagerecht ein zahnloser Tiger. Gut ist nicht mehr gut genug!“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 May 2024 16:21:47 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert Bundeskanzler zu Klimaehrlichkeit auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-bundeskanzler-zu-klimaehrlichkeit-auf</link>
                        <description>Offener Brief an Olaf Scholz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP-Spitze hat einen offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz bezüglich der Forderungen der Hungerstreikenden in Berlin zur Klimaehrlichkeit. „Wir verstehen zwar, dass sich der Bundeskanzler nicht erpressen lassen will. Allerdings sind wir der Meinung, dass Olaf Scholz ohnehin von der Notwendigkeit der Klimamaßnahmen überzeugt sein muss, sonst ist die umweltpolitische Richtung seiner Regierung unverständlich,“ erklärt Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. „Die Maßnahmen zum Klimaschutz sind zwar bisher dürftig, zeugen aber von einer grundsätzlichen Akzeptanz der Klimakrise.“<br /> <br /> Vielmehr stellt sich die Frage, ob der Bundeskanzler sich so sehr darauf konzentriert, sich nicht erpressen zu lassen, dass er sich selbst mundtot macht?<br /> <br /> „Erpressung heißt, zu etwas gezwungen zu werden, was man sonst nicht getan hätte,“ kommentiert der stellvertretende  Bundesvorsitzende der ÖDP Helmut Scheel. „Wir laden den Bundeskanzler mit unserem offenen Brief dazu ein, aus der Deckung zu kommen und sich ehrlich zu seinen eigenen klimapolitischen Überzeugungen zu bekennen. Denn jetzt ist nicht die Zeit für politische Spielchen, sondern für mutiges politisches Handeln.“<br /> <br /> Die ÖDP fordert Klimaneutralität bis 2030 durch Beendigung der Nutzung fossiler Energieträger und anschließende Senkung des CO2-Gehalts der Atmosphäre von derzeit 420 auf den sicheren Wert von 350 ppm mit natürlichen Methoden, insbesondere durch konsequenten Schutz und Reaktivierung der Moore, der Wälder, des Grünlands, durch Humusaufbau und gegebenenfalls Pflanzenkohleeinbringung (Terra Preta) in Ackerböden, aber ohne unterirdische Speicherung von CO2.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 May 2024 09:10:44 +0200</pubDate>
                        <title>Linke kopiert ÖDP</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/linke-kopiert-oedp</link>
                        <description>Mehrere Linke Spitzenpolitiker kopieren für ihre Partei jahrzehntealte Grundsätze der ÖDP</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den Wahlwerbespots der Linken und in ihren Reden behaupten Linke-Politiker wie die Spitzenkandidatin Rackete, dass die Linke die einzige Partei wäre, die keine Firmenspenden nähme. „Das ist einfach falsch,“ so die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) Charlotte Schmid. „Die ÖDP hat von Anfang an auf Firmenspenden verzichtet.“ Es herrscht in der Ökopartei großes Unverständnis, dass die Linke sich mit Falschaussagen rühmen will. Noch dazu verzichtet Die Linke nach ihrer Bundessatzung „grundsätzlich auf Unternehmensspenden“, erlaubt aber Ausnahmen. „Wer eine Hintertür hat, kann nicht behaupten, er sei Firmenspendenfrei!“ so Schmid.<br /> <br /> Neben ihren Aussagen zu Firmenspendenfreiheit behauptet die linksorientierte Partei zudem, dass sie die einzige Partei sei, die die soziale Frage nicht gegen die ökologische ausspiele. „Es ist unverfroren sich einen weiteren Wesenskern der ÖDP anzueignen“, kommentiert Schmid und fährt fort: „gerade die ökologischen Herausforderungen mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden steht schon seit weit über 10 Jahren in unserem Grundsatzprogramm. Es ist schon verwunderlich, dass die Linke sich unserer Grundsätze bedient für den eigenen Wahlkampf. Unser Programm muss einfach gut sein, wenn andere es heute kopieren.“<br /> <br /> Eine dritte Aussage, so die ÖDP-Bundesvorsitzende, könne man als Wahlkampfgeplänkel durchgehen lasse. Sie bezieht sich auf die Aussage, dass die Linkspartei die einzige sei, welche klar zu den Menschenrechten stehe. „Alle demokratischen Parteien in Deutschland stehen zu den Menschenrechten. Es für sich zu proklamieren ist einfach Unsinn, auch wenn es verschiedene Auslegungen einzelner Teile davon gibt“, relativiert Schmid die Aussage und ergänzt: „Ich weiß nicht, ob ich es begrüßen soll, dass sich die Linke unseres Programmes bedient, weil das der ÖDP besser ist, oder ob ich mich ärgern soll, weil Kopiertes als exklusiv Eigenes ausgelegt wird.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 May 2024 20:12:06 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP zum Mindestlohn: 16 Euro schützen vor Altersarmut</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zum-mindestlohn-16-euro-schuetzen-vor-altersarmut</link>
                        <description>Naturschutzpartei will arbeitenden Menschen ein auskömmliches Leben sichern und das Lohnabstandsgebot stärken.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn der Bundeskanzler für seine Interview-Aussage zur Erhöhung des Mindestlohns heftig gescholten wird, begrüßt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) seine Forderung – und legt noch eine Schippe drauf. „Der Mindestlohn muss auf mindestens 16 Euro pro Stunde steigen“, rechnet Helmut Scheel als stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei vor.<br /> <br /> „Nur so kann der Mindestlohn arbeitende Menschen vor drohender Altersarmut schützen“, ist Scheel überzeugt. Die 16 Euro pro Stunde garantierten zudem, dass das geforderte Lohnabstandsgebot eigehalten werde. Seine Partei orientiert sich mit ihrer Forderung nach einer gerechten Bezahlung am Durchschnittsverdienst in Deutschland. Laut Statistik liegt der bei zurzeit rund 51.000 Euro/Jahr. Scheel: „Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) kritisiert, dass die ‚Mindestlohnhöhe völlig an der Realität vorbei‘ geht. Sie fordert eine Aufstockung auf 60 Prozent des Durchschnittsverdienstes – sie hat recht.“ Die ÖDP stimmt dieser Wertung vieler Sozialverbände ausdrücklich zu und  will ein deutliches Zeichen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer setzen: „Der Mindestlohn muss auf mindestens 16 Euro steigen“, so Scheel.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 May 2024 20:00:14 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fluchtursachen-bekaempfen-nicht-fluechtlinge</link>
                        <description>Fluchtbewegungen begrenzen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) kritisiert den sogenannten „Asylkompromiss“ der EU als kontraproduktives Einknicken vor rechtspopulistischen Forderungen und fordert wirksame und menschenwürdige Maßnahmen.</p>
<p>„Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlingen das Leben schwer machen“, fordert Matthias Dietrich, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Asyl der ÖDP. In einem 6-Punkte-Programm fordert die Naturschutzpartei, endlich die Maßnahmen zu ergreifen, mit der sich die Fluchtbewegungen tatsächlich begrenzen lassen:<br /> 1. Klimawandel und Umweltkatastrophen wie die Vernichtung der Artenvielfalt und der Bodenfruchtbarkeit sofort mit oberster Priorität bekämpfen.<br /> 2. Die Perspektivlosigkeit durch faire Handelsverträge ändern, Lebensgrundlagen erhalten.<br /> 3. Menschenwürde achten, auf gefängnisartige Auffanglager in und auch außerhalb der EU-Grenzen verzichten.<br /> 4. Kriege und Bürgerkriege nicht länger mit Waffenlieferungen in Krisenregionen anheizen.<br /> 5. Keine Einmischung in innere Angelegenheiten fremder Länder.<br /> 6. Verzicht auf unsinnige, nur für den Steuerzahler teure Schikanen wie Bezahlkarten für Flüchtlinge, dafür nach dem Prinzip „Fördern und Fordern“ eine gezielte Integration ermöglichen.</p>
<p><strong>Klimawandel löst Flüchtlingswellen aus</strong><br /> <br /> Die Auswirkungen des Klimawandels, etwa Dürre und der Anstieg des Meeresspiegels, haben bereits im Jahr 2023 fast 33 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Nach einer Studie der Weltbank, dem Groundswell-Bericht, droht bis 2050 ein Anstieg auf 216 Millionen.<br /> <br /> Die Profitgier industrialisierter Länder zerstört in vielen Ländern natürliche Lebensgrundlagen – wer keine Perspektive hat, sich und seine Angehörigen in der eigenen Heimat ein gutes Leben zu ermöglichen, wird fliehen. Dieser Zusammenhanng wurde in einem ÖDP-Expertengespräch bekräftigt: Ein Beispiel dafür sei die Überfischung der senegalesischen Küstengewässer durch die „moderne“ Fischerei durch fremde Nationen, insbesondere durch chinesische Flotten. In den Folgejahren stieg auch die Zahl der Flüchtlinge aus dem Senegal explosionsartig.<br /> <br /> <strong>Auffanglager verstoßen gegen die Menschenwürde</strong><br /> <br /> Die von der EU geplanten, gefängnisgleichen Auffanglager lösen kein Flüchtlingsproblem, siehe Lesbos. „Diese verstoßen nach Auffassung von Menschenrechtsorganisationen, der Kirchen und auch der ÖDP eindeutig gegen Menschenrechte, insbesondere, da nicht einmal für Familien mit Minderjährigen Ausnahmen geplant sind“, betont Matthias Dietrich.<br /> <br /> „Der Westen trägt mit seinen Waffenlieferungen in Krisengebiete und die Einmischung in Länder wie dem Irak oder Syrien eine klare Mitverantwortung an Millionen zusätzlicher Flüchtlinge“, sagt Jeyaratnam Caniceus, selbst ehemaliger Bürgerkriegsfüchtling und Kandidat der ÖDP für das EU-Parlament. „Es ist völlig unverantwortlich, einem Land wie Saudi-Arabien, das die Menschenrechte mit Füßen tritt und im Jemen in einem Bürgerkrieg verwickelt ist, auch noch Waffen dafür zu liefern, wie es die Ampel macht.“<br /> <br /> <strong>Bezahlkarte eine unsinnige Geldverschwendung</strong><br /> <br /> Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP fordert den Verzicht auf teure Schikanen. „Diese Versuche sind seit Jahrzehnten gescheitert.“ Die neueste Geldvernichtung sei die „Bezahlkarte für Flüchtlinge“: „Das bringt gar nichts, sondern kostet nur Steuerzahler-Geld.“<br /> <br /> Da der Umgang mit Flüchtlingen seit dem Lissabonner Vertrag, der seit 2009 in Kraft getreten ist, eine EU-Angelegenheit darstellt (Art. 78 AEUV), müsste auch die EU für alle Kosten aufkommen und für einen fairen Lastenausgleich sorgen. Die ÖDP fordert daher die Bundesregierung und alle deutschen EU-Abgeordneten auf, diese Forderung mit Nachdruck geltend zu machen.<br /> <br /> Matthias Dietrich: „Die Parteien, die mit unmenschlichen Maßnahmen auf Stimmenfang gehen, sind genau diejenigen, die die größte Schuld an den Flüchtlingsströmen haben.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 May 2024 16:45:05 +0200</pubDate>
                        <title>Fakten-Check Bild-Zeitung. ChatGPT würde eher die ÖDP wählen! </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/fakten-check-bild-zeitung-chatgpt-wuerde-eher-die</link>
                        <description>Die BILD-Zeitung hat ChatGPT den Wahl-O-Mat spielen lassen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aber sie hat ihre Hausaufgaben leider nicht richtig gemacht. Denn bei der Europawahl gibt es keine 5% Hürde! Oder denkt die BILD etwa, dass am 9.6 eine Bundestagswahl stattfindet?<br /> Parteien ohne Sitz im Bundestag werden im Wahl-O-Mat genauso berücksichtigt wie die etablierten Regierungsparteien: Das ist Demokratie!</p>
<p>Wenn ChatGPT die komplette Auswahl an Parteien für die EU-Wahl hätte, wie jedem Bürger und jeder Bürgerin auf dem Wahlzettel steht, stehen die Chancen gut, dass die ÖDP gewählt werden würde! Und das ist für die Bundesvorsitzende der ÖDP selbstverständlich, da die politischen Lösungen der ÖDP logisch, durchdacht und – natürlich – intelligent sind.</p>
<p>„Das ist eine Bestätigung dafür, dass die Lösungen der ÖDP noch nie so relevant und notwendig waren wie heute!“ freut sich Bundesvorsitzende Charlotte Schmid, die selbst bei der Eröffnung des Wahl-O-Mats in Berlin teilgenommen hat. „Auch freue ich mich sehr, dass junge Menschen maßgeblich daran beteiligt waren, die Fragen im Wahl-O-Mat zu stellen, und dass auf Basis ihrer Fragen eine solche gute Übereinstimmung mit unserer Parteipolitik erfolgt. Junge Wählerinnen und Wähler ab 16 können und sollen bei dieser Europawahl den Unterschied machen. Denn bei den Entscheidungen, die auf Europa-Ebene getroffen werden, geht es in erster Linie um ihre Zukunft.“</p>
<p>Am 9.6 findet die Europawahl statt. Die ÖDP ruft alle wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren dazu auf, ihre Stimme für eine gute Zukunft zu nutzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Mobilfunk / Digitales</category>
                            
                                <category>Europawahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 May 2024 17:53:29 +0200</pubDate>
                        <title>Kritik an Ökonomisierung der Kliniken</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kritik-an-oekonomisierung-der-kliniken</link>
                        <description>ÖDP zeigt konkrete Alternativen zu Lauterbachs Rettungsplan für finanziell überforderte Kliniken bei wohnortnaher Versorgung aller Patientinnen und Patienten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheitsminister Karl Lauterbach lobt sich selbst nach der Verabschiedung (15. Mai) seiner Krankenhausreform und spricht von einer „<a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/krankenhausreform-kabinett-lauterbach-100.html" target="_blank">Revolution</a>“. „Eigenlob stinkt!“ mahnt dagegen die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) und warnt nachdrücklich vor einer Verschlechterung der Patientenversorgung durch die neuen Vorhaben der Ampelregierung - speziell für die jüngsten oder älteren Patientinnen und Patienten.</p>
<p>„Lauterbachs Pläne greifen zu kurz“, formuliert der Bundesarbeitskreis Gesundheit (BAK Gesundheit) der Partei. Die stetige Ökonomisierung des Gesundheitswesens in Deutschland löse der SPD-Minister keineswegs: „Er geht nicht an die Ursachen wie die der mangelnden Personaldecke und das Fehlen einer Finanzierung auf breiter Basis, sondern orientiert sich weiter rein marktwirtschaflich. Wir wollen das Ausbluten der medizinischen Infrastruktur stoppen, bei dem sich nur noch Großkrankenhäuser in Ballungszentren und private profitorientierte Klinikkonzerne durchsetzen können.“</p>
<h3>Öffentliches Geld für Daseinsvorsorge</h3>
<p>Dabei sieht auch die ÖDP und ihre Fachpolitiker, dass viele Kliniken ums Überleben kämpfen. Sie aber halten Lauterbachs Rettungsversuch für einen Irrweg, wenn er Kosten minimiere, indem er „Übernachtungen einsparen will und dafür vermehrt frisch operierte Patienten schneller nach Hause schickt“. Eine vernünftige und medizinisch angemessenere Art der Patientenversorgung sieht für die ÖDP anders aus. BAK-Gesundheitschefin Christine Mehle-Plath fordert vielmehr: „Abkehr von den Fallpauschalen und die zukunftssichernde Hinwendung zum medizinischen Bedarf als Behandlungskriterium. Die öffentliche Hand muss für die Daseinsvorsorge verantwortlich bleiben.“</p>
<p>Die ÖDP fordert „jedem Kreis sein Krankenhaus“ – nur so kann nach Meinung der Naturschutzpartei eine qualitativ hochwertige medizinischen Grundversorgung, inklusive Notaufnahme, Geburtshilfe, Kinder- und Palliativmedizin“ für alle Menschen gewährleistet werden. Krankenhäuser für spezialisierte Therapien sollen dazu eng mit den Häusern der Grundversorgung zusammenarbeiten. In diesem Punkt ist die ÖDP einig mit Lauterbach. „Aber eine reine Umverteilung wie er sie nun plant, reicht dafür nicht aus“, betont die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid: „Das braucht mehr Geld im System. Die Gesundheit unserer Bevölkerung muss es uns wert sein.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 May 2024 16:19:03 +0200</pubDate>
                        <title>Profitdenken zulasten des Naturschutzes</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/profitdenken-zulasten-des-naturschutzes</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Einknicken Cem Özdemirs vor streikenden Bauern: Verwässerte EU-Agrarregeln schwächen Umwelt und stützen Agrarindustrie-Lobby</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Machtdemonstration der Trecker-Protestanten wirkt: Europas Landwirtschaftsminister knicken angesichts massiver Bauern-Aufstände vom Frühjahr ein. Sie kippten wichtige Umweltauflagen für die Hofherrn. Deutschlands Oberbauer Özdemir spielt dabei eine unrühmliche Rolle wie bei Glyphosat – entgegen dem Rat der Umweltverbände. Der „grüne“ Politiker enthält sich der Stimme. Ergebnis: Die Natur verliert!<br /> <br /> Bauern, die Milliarden aus Europas Finanztöpfen schöpfen, müssen dafür künftig nicht mehr mindestens vier Prozent ihrer Äcker für Brachen, Bäume und Blühstreifen reservieren und so im Gegenzug für den Geldsegen aus der EU-Kasse die Umwelt schonen, das Klima schützen und viele Tier- und Pflanzenarten vor dem Verlust ihres Lebensraums bewahren. Die Bauernlobby hatte geklagt, dass ihr dadurch Ackerfläche für die Nahrungsproduktion verloren gehen. Viel mehr Land haben die Bauern an Bauherren verscherbelt: Allein in Bayern verschwanden seit 1980 etwa 5.000 Quadratkilometer landwirtschaftliche Flächen. Sie wurden asphaltiert und bebaut. Dort wuchsen statt Korn, Gemüse oder Hopfen Häuser und Fabriken – die Bauern fuhren eine prächtige Finanz-Ernte ein.<br /> <br /> Solch „Rückgrat freie Politik des deutschen Agrarministers“ verurteilt Helmut Scheel als stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei): „Zugeständnisse an die Vertreter der Agrarindustrie sind der falsche Weg. Der führt statt zu mehr Klima- und Artenschutz direkt ins Abseits.“ Mit dem zuständigen Minister geht er hart ins Gericht. Dessen Hinweis, dass die Änderung der EU-Regeln für Bauern „ökonomische Vorteile“ bringen, „geht gar nicht“, so Scheel. Cem Özdemir habe die Chance verpasst, sich als Landwirtschaftsminister für den Erhalt der Landschaft einzusetzen: „Er macht sich zum Handlanger der Großbauern, die EU-Subventionen kassieren und sich nicht um die Natur bemühen – das ist Özdemir-doch-egal.“<br /> <br /> Auf europäischer Ebene ist zwar eine Reform der Agrarsubventionen - immerhin ein Drittel des EU-Budgets - unumgänglich, allerdings sollte die EU die Landwirtschaft unterstützen, nachhaltiger, ökologisch und klimafreundlicher zu produzieren, anstatt die Errungenschaften zu Umweltauflagen zurückzudrehen. Dazu Manuela Ripa, Europaabgeordnete der ÖDP und ÖDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl: „Wir müssen mit und nicht gegen die Natur arbeiten. Im Eilverfahren und ohne Folgeabschätzung die Regeln für Natur- und Artenschutz auszuhebeln, ist nicht zielführend. Es mag kurzfristig einige Landwirte besänftigen, aber langfristig hilft uns das nicht weiter. Landwirte sollten viel mehr für Umweltauflagen und Tierschutz entlohnt werden, anstatt Geld rein für die Fläche zu bekommen."  <br /> <br /> Als Politiker vor der Macht der Agrarindustrie zu kuschen, ist ein Zeichen von Schwäche. Wer den Schutz der Natur Profitinteressen opfert, ist kein Agrarminister, denn er kümmert sich nicht ums Gemeinwohl, sondern nur um die Geldbeutel von Großbauern. „Die ÖDP stärkt dagegen die bäuerliche Landwirtschaft“, zitiert Scheel die Grundsätze seiner Partei, die nicht erst seit dem Volksbegehren zum Schutz der Bienen den Wert bäuerlicher Arbeit für die Natur lobt: Sie fördert den Ökolandbau und setzt auf Kleinbetriebe, die auf das Wohl ihrer Tiere achten und gesunde Lebensmittel erzeugen. Da ist es auch Augenwischerei, dass der Minister den Wegfall von Bürokratie für Höfe mit weniger als 10 Hektar Fläche als seinen Erfolg verkauft. Das unterscheide die ÖDP von einer dann doch verlogenen Naturschutzpolitik des „grünen“ Landwirtschaftsministers: „Özdemir entscheidet sich im Zwiespalt zwischen „Land“ und „Wirtschaft“ eben doch für Profitdenken.“ Deshalb auch ist die ÖDP für den Erhalt der von Özdemir geopferten Naturflächen wie Blühstreifen oder Brachen. „Wir verlieren ohnehin viel zu viel Wiesen und Äcker an Baumaschinen“, ist Scheel überzeugt, „diesen Ausverkauf unserer Landschaft will die ÖDP stoppen.“ </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 03 May 2024 11:38:45 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP lädt zur Weltpremiere</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-laedt-zur-weltpremiere</link>
                        <description>Pressekonferenz anlässlich der weltweit ersten Gemeinwohlzertifizierung einer politischen Partei</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorgang ist weltweit – noch – einmalig: Als erste politische Partei hat die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) ihre Gemeinwohlzertifizierung bestanden.<br /> <br /> Die ÖDP zeigt seit ihrer Gründung, dass ihr Werte wichtiger sind als der Wert des Geldes. Sie hat noch nie seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren Firmenspenden angenommen und kann von sich sagen, dass kein Geldgeber jemals Einfluss auf den Inhalt ihrer Politik nehmen konnte oder kann. Die Partei sympathisiert zudem schon länger mit den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie – deshalb setzt sie konsequenterweise diese Theorie nun auch praktisch um.<br /> <br /> „Die ÖDP ist die erste Partei weltweit, die sich traute, sich einer Gemeinwohlbilanzierung zu unterziehen und das Ergebnis zu veröffentlichen. Wir sind stolz auf diesen historischen Schritt. Wir betrachten es für Parteien als unerlässlich, zum Wohle der Allgemeinheit zu agieren, und sehen in Deutschland diesbezüglich einen großen Nachholbedarf“, ordnet die Bundesvorsitzende Charlotte Schmid den bislang einmaligen Schritt zur Gemeinwohlzertifizierung einer Partei ein. Sie fordert die politische Konkurrenz zudem auf, dem Beispiel der ÖDP zu folgen. „Denn das Gemeinwohl sollte für alle Politikerinnen und Politiker Handlungsmaxime und Leitschur sein.“<br /> <br /> Wenige Tage nach dem Erdüberlastungstag für Deutschland (2. Mai 2024) wird dies überdeutlich: Wir leben über unsere Verhältnisse. Deshalb setzt sich die ÖDP für ein Umsteuern vor allem der Wirtschaft ein. „Sie darf nicht länger den Profit der Wenigen ins Zentrum stellen, sondern muss das Gemeinwohl aller in den Blick nehmen“, ist ÖDP-Bundeschefin Charlotte Schmid überzeugt. Sie verweist im aktuellen EU-Wahlkampf darauf, dass ihre Partei als einzige klar und deutlich einen anderen Weg einschlägt: „Damit zeigen wir, dass wir nicht nur reden, sondern Worten wirklich Taten folgen lassen – auch das ist im politischen Wettbewerb ein Alleinstellungsmerkmal der ÖDP“, so Schmid.</p>
<p><strong>Die Pressekonferenz findet statt am 6. Mai 2024 um 10:00 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm 40, 10117 Berli</strong>n.</p>
<p><em>Bitte teilen Sie Ihr Kommen möglichst vorab unter presse@oedp.de kurz mit. Wir bedanken uns dafür.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 18:09:24 +0200</pubDate>
                        <title>Bundestag verwässert Klimaschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundestag-verwaessert-klimaschutz</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Bundestagsentscheidung: „Kein guter Tag für das Erdklima, wenn ein Verkehrsminister mit Fake-News das Land in Geißelhaft nimmt, weil er seinen Job nicht verstehen will.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Klingt scheinbar passabel: Die im Bundestag durchgewunkene Novelle des Klimaschutzgesetzes verspricht mehr Geld für Balkonkraftwerke und Solaranlagen auf Äckern. Dafür sind die vom Verkehrsminister medienwirksam inszenierten Auto-Fahrverbote an Wochenenden vom Tisch.<br /> Für Jubel gibt das jedoch keinen Anlass: „Volker Wissing hat mit seinem Hütchenspieler-Trick Land und Parlament bewusst am Nasenring vorgeführt“, kommentiert Charlotte Schmid die Taktik des FDP-Ministers: „Er verschleiert, dass er zu wenig für Klimaschutz unternimmt und verwässert zugleich die Vorgaben für konsequentes und verantwortungsvolles Regierungshandel“, so die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei). Dass Wissing damit massiv und unverantwortlich gegen die Interessen der Menschen, die er eigentlich vertreten soll und der Natur, die deren Lebensgrundlage ist, verstößt, ficht ihn nicht an. Schmid: „Nun kann er sich statt ums Klima zu kümmern wieder auf die faule Haut legen.“<br /> Besser wäre es, der Minister blockiert nicht länger Maßnahmen, die dem Klimaschutz helfen. Nach Überzeugung der ÖDP zählen dazu</p>
<ul> 	<li>ein <strong>Tempolimit</strong>: Anders als vom Verkehrsminister wider besseres Wissen behauptet bescheinigen Wissenschaftler des Umweltbundsamts in einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/fluessiger-verkehr-fuer-klimaschutz-luftreinhaltung" target="_blank">Studie</a> dass dies CO2 und Geld spart.</li> 	<li>die <strong>Abschaffung der Steuervorteile</strong> für Dienstwagen: Sie führt laut einer <a href="https://foes.de/publikationen/2023/2023-06_FOES_Subventionssteckbrief-Dienstwagenprivileg.pdf" target="_blank">Studie</a> des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft zu positiven Effekten auf Klima und Staatsbudget.</li> 	<li>die <strong>Wiederaufnahme der Kaufprämie für Elektroautos</strong> könnte den Abschied vom Verbrenner-Motor ankurbeln und so zu mehr Klimaschutz verhelfen. Das <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/elektroautos-umweltbonus-kaufpraemie-100.html" target="_blank">belegen Beispiele aus Nachbarländern</a>.</li> 	<li>die <strong>Transformation der Mobilität</strong> mit Förderung für Radverkehr, Bus und Bahn statt Individualverkehr mit Autos hat <a href="https://www.bund-naturschutz.de/mobilitaet/autoverkehr" target="_blank">positive Effekte</a> wie weniger Landschaftsverbrauch, Einsparungen durch weniger Infrastrukturprojekte und die  Gesundheit vieler Menschen.</li> </ul>
<p>„Diese Vorteile fürs Gemeinwohl übersieht die jetzige Klimaschutzpolitik der Regierung“, sagt Schmid: „Die ÖDP will das anpacken.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 17:37:34 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Horrorszenarien zum Atomausstieg Populismus pur</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-horrorszenarien-zum-atomausstieg-populismus-pur</link>
                        <description>Strompreis-Explosion, zu wenig Energie, verheerende CO2-Bilanz: Als vor einem Jahr die letzten deutschen Atommeiler gleichzeitig vom Netz gingen, malten konservative Politiker wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder Horrorszenarien an die Wand. Ein Jahr später hat sich die CO2-Bilanz verbessert, der Strompreis ist auf dem tiefsten Stand seit Ausbruch des offenen Ukrainekriegs, von Versorgungsengpässen keine Spur – die Forderungen nach dem Ausstieg aus dem Atomausstieg entpuppen sich als populistische Angstmacherei. Die Naturschutzpartei ÖDP fordert nun den beschleunigten Ausbau der dringend nötigen Stromspeicher.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Nasen der Polit-Pinocchios sind länger als deren Arme“, kommentiert Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der Naturschutzpartei ÖDP die tatsächliche Bilanz der deutschen Energieversorgung. Ein Jahr, nachdem die letzten deutschen Atomkraftwerke zeitgleich vom Netz genommen wurden, haben sich die Warnungen der Möchtegern-Laufzeitverlängerer als Fehlinformationen erwiesen. „Die Versorgungssicherheit war zu jeder Sekunde gewahrt“(1), so Klaus Müller, Leiter der Bundesnetzagentur, im NDR-Interview. Statt Versorgungsengpässen und hoher Strompreise sind letztere deutlich gesunken. Das Vergleichsportal Strom-Report resümiert: „Der Strompreis für Haushalte war Anfang 2024 um 30,5% günstiger als 2023.“(2)  Aktuell liege der Strompreis für Neukunden bei 25,9 Cent pro Kilowattstunde und damit „auf einem Niveau vor Ausbruch der Krise“.(3)<br />  <br /> Laut Bruno Burger, verantwortlich für die Datenbank Energy Charts des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme, gab es keine Stromknappheit. „Die Abschaltung der Kernkraftwerke hat sich nicht negativ ausgewirkt auf die Stromversorgung im Winter.“(4) Sogar deutsche die CO2-Bilanz hat sich insgesamt um 11 Prozent gegenüber 2022 verbessert.(5)<br /> <br /> Konservative Politiker hatten sich also einmal mehr als Polit-Pinocchios betätigt. Ihre gebetsmühlenhaft vorgetragenen Forderungen nach verlängerten Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke waren gar nicht durchführbar. Dies ergibt sich u. a. aus dem von den Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz sowie dem für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gemeinsam erstellte "Prüfvermerk zur Debatte um die Laufzeiten von Atomkraftwerken". Dieser warnte</p>
<p>dringend vor einer Laufzeitverlängerung und nannte zahlreiche Hindernisse dafür, darunter:<br /> •    Die nötige Risikoabwägung müsste im Gesetzgebungsverfahren auch neu erkannte, bisher wenig berücksichtigte Risiken wie Sabotage oder einen militärischen Angriff auf das AKW oder die Stromversorgung stärker berücksichtigen.<br /> •    Die seit 2019 mit Blick auf die kurze Restlaufzeit unterbliebenen Sicherheitsüberprüfungen dauern Jahre.<br /> •    Die Personalprobleme (Ruhestand, Jobwechsel…) mit entsprechendem Knowhow-Verlust lassen sich nicht kurzfristig ausgleichen.<br /> •    Selbst ohne gestörte Lieferketten würde die Beschaffung neuen Urans 18 bis 24 Monate dauern.(6)<br /> <br /> Hinzu kommt, dass eine zu erwartende Klagewelle das Verfahren mindestens monate- wenn nicht jahrelang verzögert hätte.<br /> <br /> Helmut Scheel: „Der Atomausstieg war energiepolitisch überfällig. Jetzt benötigen wir dringend ausreichende Stromspeicher, damit wir die bereits vorhandenen regenerativen Stromerzeuger auch wirklich vollständig und wirtschaftlich nutzen können!“ Am 6. April wurden sogar sechs Stunden lang Negativ-Strompreise am Spotmarkt EPEX verlangt – es wurde einfach zu viel Strom produziert. Wer Strom einspeiste, musste dafür bezahlen.(7)</p>
<p>---</p>
<p>(1) Bundesnetzagentur: "Versorgungs-Sicherheit zu jeder Sekunde gewahrt", <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/Bundesnetzagentur-Chef-Versorgungssicherheit-zu-jeder-Sekunde-gewahrt,mueller1672.html">https://www.ndr.de/nachrichten/info/Bundesnetzagentur-Chef-Versorgungssicherheit-zu-jeder-Sekunde-gewahrt,mueller1672.html</a>, Stand: 15.4.24, abgerufen am 15.4.24</p>
<p>(2) Strom-Report: Strompreise, <a href="https://strom-report.com/strompreise/#strompreise-sinken">https://strom-report.com/strompreise/#strompreise-sinken</a>, Stand: 15.4.24, abgerufen am 15.4.24</p>
<p>(3) Strom-Report: Strompreise, <a href="https://strom-report.com/strompreise/#strompreise-sinken">https://strom-report.com/strompreise/#strompreise-sinken</a>, Stand: 15.4.24, abgerufen am 15.4.24</p>
<p>(4) Lorenz Storch: Winter ohne Atomkraft gut überstanden – und Strom ist billiger, <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/ohne-atomkraft-winter-gut-ueberstanden-strom-billiger-energie,U6id6Al">https://www.br.de/nachrichten/bayern/ohne-atomkraft-winter-gut-ueberstanden-strom-billiger-energie,U6id6Al</a>, Stand: 15.4.24, abgerufen am 15.4.24</p>
<p>(5) Christoph M. Schwarzer: So sauber war das Elektroauto 2023,<br /> <a href="https://www.electrive.net/2024/01/28/co2-emissionen-so-sauber-war-das-elektroauto-2023/">https://www.electrive.net/2024/01/28/co2-emissionen-so-sauber-war-das-elektroauto-2023/</a>, Stand: 28.1.24, abgerufen am 15.4.24<br /> <br /> (6) Hanns-J. Neubert: Atomkraft: Was für eine längere Laufzeit nötig wäre, <a href="https://www.heise.de/hintergrund/Atomkraft-Was-fuer-eine-laengere-Laufzeit-noetig-waere-7158625.html">https://www.heise.de/hintergrund/Atomkraft-Was-fuer-eine-laengere-Laufzeit-noetig-waere-7158625.html</a>, Stand: 1.7.22, abgerufen am 15.4.24</p>
<p>(7) Dr. Olaf Zinke: Strompreise stürzen ins Negative, <a href="https://www.agrarheute.com/energie/strom/strompreise-stuerzen-ins-negative-ursachen-folgen-viel-kritik-618844">https://www.agrarheute.com/energie/strom/strompreise-stuerzen-ins-negative-ursachen-folgen-viel-kritik-618844</a>, Stand: 10.4.24, abgerufen am 16.4.24</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 14:32:02 +0200</pubDate>
                        <title>Wissings Panikattacke alles andere als seriöser Klimaschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wissings-panikattacke-alles-andere-als-serioeser-klimaschutz</link>
                        <description>ÖDP entlarvt Vorschlag des Verkehrsministers zum Fahrverbot an Wochenenden als Ablenkmanöver vom eigenen Unvermögen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner reichlich populistischen Schocknachricht lenkt Verkehrsminister Volker Wissing von seiner Unfähigkeit ab, Klimaschutz auf der Straße umzusetzen: Der FDP-Mann droht den Menschen im Land, dass sie am Wochenende ihr Auto in der Garage parken müssten, wenn sie das Klima ernsthaft schützen wollen: „Anders“, so Wissing im Interview mit dem Deutschlandfunk, seien „22 Millionen Tonnen CO2-Equivalente“ nicht einzusparen.<br /> <br /> „Der Minister lügt“, kontert Helmut Scheel als stellvertretender Chef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) diese Falschbehauptung harsch: „Wissing lenkt ab, weil er selbst den Klimaschutz behindert.“ Scheel: „Der Minister hat Investitionen in die Bahn fast halbiert. Er trägt die Streichung der Förderung für Elektroautos mit, die sein Kabinettskollege Habeck von den Grünen über Nacht verkündet hat, und Wissing sperrt sich konsequent gegen ein Tempolimit, das nach Studien aus dem Umweltbundesamt mit über 11 Millionen Tonnen CO2-Einsparung schon die Hälfte des erforderlichen Klimaschutzbeitrags brächte.“<br /> <br /> Völlig absurd, so Helmut Scheel, werde Wissings Argumentation, wenn ausgerechnet ein Liberaler sich für den Verzicht aufs Autofahren ausspreche. Damit präsentiert der Ampel-Minister ausgerechnet die FDP als „Verbotspartei“. Das zeige, dass Wissings „Klimaschutz-Vorschlag“ eher auf Panik fußt, denn auf seriöser Politik.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 Apr 2024 14:59:09 +0200</pubDate>
                        <title>Klimawandel verstößt gegen Menschenrechte</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimawandel-verstoesst-gegen-menschenrechte</link>
                        <description>EGMR verurteilt Schweiz zur Einhaltung des 1,5°-Ziels - Die Naturschutzpartei ÖDP fordert erneut Sofortprogramm der deutschen Bundesregierung.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem bahnbrechenden Urteil die Schweiz verurteilt: Das rechtskräftige Urteil verpflichtet die Schweiz, effektive Maßnahmen zur Einhaltung des Ziels zu ergreifen, die Erderwärmung auf 1,5°-Celsius-zu begrenzen. Damit gab der EGMR der Klage der KlimaSeniorinnen Schweiz und anderer Kläger(innen) Recht. Es stellte Verstöße gegen Artikel 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) und Artikel 6 § 1 (Zugang zu einem Gericht) der Europäischen Menschenrechtskonvention fest, da die Schweiz keine ausreichenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ergriffen hat.[1]<br /> <br /> <em><strong>Dringender Handlungsbedarf: Deutschland liegt weit hinter den nötigen Klimaschutzzielen</strong></em></p>
<p>„Schluss mit faulen Ausreden“, fordert die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid die deutsche Bundesregierung auf, umgehend das Urteil ernsthaft auszuwerten und die logischen Konsequenzen aus dem EGMR-Urteil zu ziehen – statt der erst gestern von Grünen Spitzenpolitiker(inne)n diskutierten Aushöhlung des Klimaschutzgesetzes sei jetzt ein Sofortprogramm für wirklich wirksamen Klimaschutz überfällig. „Deutschland handelt nicht viel besser wie die Schweiz. Beide Länder ergreifen laut dem neuen CCPI-Ranking von 2024 weniger als 70 Prozent der nötigen Maßnahmen für den Klimaschutz. [2)  Jetzt wird es allerhöchste Zeit, die seit zig Jahren von uns geforderten Möglichkeiten wie Tempolimits endlich umzusetzen!“<br /> <br /> Die Urteilsbegründung des EGMR liest sich wie ein Auszug aus dem ÖDP-Parteiprogramm. Das Gericht stellte fest, dass es „hinreichend zuverlässige Hinweise darauf gibt, dass der anthropogene Klimawandel existiert, dass er eine ernsthafte gegenwärtige und zukünftige Bedrohung für die die Ausübung der durch die Konvention garantierten Menschenrechte darstellt, dass die Staaten sich dessen bewusst sind und in der Lage, Maßnahmen zu ergreifen, um dem wirksam zu begegnen.“ [3] Die einschlägigen Risiken würden voraussichtlich geringer sein, wenn der Temperaturanstieg auf maximal 1,5° C über dem vorindustriellen Niveau begrenzt wird und dringend Maßnahmen unverzüglich ergriffen werden würden. Zudem stellte das Gericht fest, „…dass die derzeitigen weltweiten Bemühungen zur Eindämmung der Folgen nicht ausreichen, um dieses Ziel zu erreichen…“[3]</p>
<p><em><strong>Folgen des Richterspruchs</strong></em><br /> <br /> Das Ministerkomitee des Europarates wird nun die Umsetzung des Urteils durch die schweizerischen Behörden überwachen.<br /> <br /> In zwei anderen Fällen hat das EGMR die Klagen auf die Einhaltung der in Paris vereinbarten Klimaschutzziele abgewiesen. Auch Deutschland wurde dabei verklagt, das deutsche Justizministerium hat eine juristische Mitverantwortung für die Folgen des Klimawandels etwa in Portugal jedoch bestritten.[4]<br /> <br /> Allgemein sind die vom EGMR gefällten Urteile für die betroffenen Staaten bindend und haben Regierungen dazu veranlasst, ihre Gesetze und ihre Verwaltungspraxis in vielen Bereichen zu ändern. Der Gerichtshof überwacht die Achtung der Menschenrechte von 800 Millionen Menschen, die in den 47 Mitgliedstaaten des Europarats leben.<br /> <br /> Helmut Scheel, stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP: „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist eine schallende Ohrfeige für die halbherzige und letztlich menschenverachtende Klima-Politik der Bundesregierung. Ein Kurswechsel ist überfällig! Die derzeitge Regierung setzt nur die lasche Klimapolitik der Vorgängerregierungen fort.“</p>
<p>---<br /> [1] Drei Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Klimawandel, <a href="https://www.coe.int/de/web/portal/-/three-climate-change-rulings-from-the-european-court-of-human-rights" target="_blank">https://www.coe.int/de/web/portal/-/three-climate-change-rulings-from-the-european-court-of-human-rights</a>, Stand: 9.4.24, abgerufen am 10.4.24, 11:50 h.<br /> [2] Länder-Rangliste Klimaschutz- Die Schweiz hat punkto Klimaschutz noch einiges zu tun,<br /> <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/laender-rangliste-klimaschutz-die-schweiz-hat-punkto-klimaschutz-noch-einiges-zu-tun" target="_blank">https://www.srf.ch/news/schweiz/laender-rangliste-klimaschutz-die-schweiz-hat-punkto-klimaschutz-noch-einiges-zu-tun</a>, Stand: 19.6.23, abgerufen am 10.4.24, 11:50 h.<br /> [3]Judgment Verein KlimaSeniorinnen Schweiz and Others v. Switzerland - Violations of the Convention for failing to implement sufficient measures to combat climate change, <a href="https://hudoc.echr.coe.int/fre-press#{%22itemid%22:[%22003-7919428-11026177%22]}" target="_blank">https://hudoc.echr.coe.int/fre-press#{%22itemid%22:[%22003-7919428-11026177%22]}</a>, Stand: 9.4.24, abgerufen am 10.4.24, 11:45 h<br /> [4] Klimaklagen vor dem EGMR: Deutschland streitet Klima-Verantwortung ab,<a href=" https:/www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/klimaschutz-verantwortung-klage-deutschland-egmr-100.html" target="_blank"> </a><a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/klimaschutz-verantwortung-klage-deutschland-egmr-100.html" target="_blank">https:/www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/klimaschutz-verantwortung-klage-deutschland-egmr-100.html,</a> Stand: 9.4.24, abgerufen am 10.4.24, 11:50 h.<br /> Drei Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Klimawandel, <a href="https://www.coe.int/de/web/portal/-/three-climate-change-rulings-from-the-european-court-of-human-rights" target="_blank">https://www.coe.int/de/web/portal/-/three-climate-change-rulings-from-the-european-court-of-human-rights</a>, Stand: 9.4.24, abgerufen am 10.4.24, 11:50 h.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 17:28:43 +0100</pubDate>
                        <title>Die Gruppe der “Sonstigen” steht auf!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-gruppe-der-sonstigen-steht-auf</link>
                        <description>ÖDP unterstützt Brief der „Sonstigen“ unter den Parteien an Meinungsforscher vor der EU-Wahl</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Juni reichen etwa 0,7 Prozent der Wahl-Stimmen für einen Sitz im Europaparlament. Dennoch schlüsseln Umfrageinstitute derzeit die Parteien erst ab 3 Prozent einzeln auf. Das widerspricht der Chancengleichheit der Parteien, denn es fasst die Meinungen von Millionen Wählern unter einem grauen “Sonstigen”-Balken zusammen.<br /> <br /> Damit Umfrageinstitute die Meinungsvielfalt künftig besser abbilden, haben die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN), die Tierschutzpartei, die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei), Volt und die Partei der Humanisten (PdH) einen offenen Brief an Meinungsinstitute und ihre Auftraggeber verfasst, die diese zur Aufschlüsselung der “Sonstigen” in ihren Demoskopen zur Europawahl 2024 auffordern.<br /> „In Vielfalt geeint“ ist das Motto der Europäischen Union. Diese gesellschaftliche Vielfalt unter den 500 Mio. Europäern spiegelt sich auch politisch wieder.<br /> <br /> Über 200 Parteien sind zurzeit im Europäischen Parlament vertreten, darunter 13 deutsche Parteien. Ohne Sperrklausel konnten 2019 kleine Parteien ab ca. 240.000 Stimmen (0,7% der abgegebenen Stimmen) einen Sitz im Europäischen Parlament erringen. Die „faktische Sperrklausel“ lag bei 0,5%. Mit zusammen mehr als 3 Mio. Wählerstimmen sind neun Abgeordnete kleiner Parteien gewählt worden.<br /> <br /> "Unsere Demokratie wird immer vielfältiger - dies müssen wir aber auch zeigen, um sie zu schützen. Wir Demokratien wollen dann aber auch sichtbarer sein, daher brauchen wir einen transparenten Umgang auch bei den Wahlprognosen.“, so die Europaabgeordnete der ÖDP Manuela Ripa.<br /> <br /> Das Bündnis der fünf “Sonstigen” führt zahlreiche Gründe für die Aufschlüsselung der Umfrageergebnisse auf:<br /> 1.    Exaktere Prognose der Wahl<br /> 2.    Abbild der Einzugschancen<br /> 3.    Wettbewerbsgleichheit<br /> 4.    Unter den “Sonstigen” befinden sich bereits im Parlament vertretene Parteien<br /> 5.    Abbild der Relevanz<br /> 6.    Aufzeigen von echten Wahlalternativen zu etablierten Parteien – AfD ist keine Alternative!<br /> 7.    Wahlbeteiligung erhöhen<br /> 8.    Anpassung an internationale Standards<br /> <br /> Darüber hinaus fordert das Bündnis die Offenlegung der prognostizierten Wahlbeteiligung im Rahmen der Umfragen. Meinungsumfragen sollten auch die Altersgruppe der ab 16-Jährigen umfassen, da diese bei der Europawahl erstmalig wahlberechtigt sind. Thematische Fragen zur Europawahl sollten auch neue Themen abseits des politischen Mainstreams umfassen, um den politischen Wettbewerb zu beleben.</p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-105141</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 Mar 2024 16:37:54 +0100</pubDate>
                        <title>Alarmierende Studie der Europäischen Umweltagentur zeigt: Wir sind nicht ausreichend auf die Klimakrise vorbereitet!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/alarmierende-studie-der-europaeischen-umweltagentu</link>
                        <description>Manuela Ripa MdEP kritisiert EU-Kommission: „Erforderliche Gesetze und Strategien werden verwässert, zurückgenommen oder gar nicht erst vorgelegt!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/19.03.2024) Heute fand im Umweltausschuss im Europäischen Parlament ein Austausch zum vergangene Woche vorgelegten Bericht der Europäischen Umweltagentur zur Klimarisikobewertung und zum Klimaanpassungspaket der EU-Kommission statt.</p>
<p>Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) nutzte die Gelegenheit, die Kommission mit inkohärenten und nicht ausreichenden Maßnahmen zu konfrontieren:<br />  <br /> „Ich frage mich, wie das Handeln der EU-Kommission zum Bericht der Europäischen Umweltagentur passt, der ja ganz klar ein Katastrophenszenario für unser Jahrhundert zeichnet, wenn wir beim Klimaschutz nicht endlich aktiv gegensteuern. Unsere Ernährungssicherheit ist in Gefahr, unsere Ökosysteme und unsere Wasserressourcen. Europa erwärmt sich als Kontinenten am schnellsten. Der Bericht stellt ganz klar dar, dass sofortiges Handeln gefragt ist und dass die zurzeit geltenden europäischen Strategien und Anpassungsmaßnahmen nicht ausreichen. Statt zu handeln, legt die Europäische Kommission erforderliche Gesetze und Strategien erst gar nicht vor, verwässert sie oder nimmt wichtige Maßnahmen zurück. Das ist absolut kontraproduktiv und führt sehenden Auges direkt in die Klimakatastrophe."<br />  <br /> In der vergangenen Woche hatte die EU-Umweltagentur (EEA) in einer Studie gewarnt, dass die EU nicht ausreichend auf die Klimakrise und ihre Folgen vorbereitet ist. Laut der Studie werden extreme Hitze, Dürre, Waldbrände und Überschwemmungen in Zukunft die Regel und stellen keine Ausnahme mehr dar.<br />  <br /> Kurz nach Veröffentlichung der Studie hatte dann die Europäische Kommission das sogenannte Klimaanpassungspaket vorgestellt, ein Paket von Maßnahmen, deren Umsetzung die EU-Staaten besser auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel vorbereiten soll. Dabei geht es sowohl um eine bessere Koordinierung in Bezug auf Klimarisiken, als auch um die Finanzierung von Klimaresilienz. Genannt werden etwa das Katastrophenmanagement als auch Zivilschutzsysteme. In der gleichen Woche stellte die Kommission Pläne zur Abschwächung der Umweltstandards in der gemeinsamen Agrarpolitik vor.<br />  <br /> Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) hält die Maßnahmen für viel zu weich und kritisiert insgesamt die neuerdings sehr zaghafte Politik der EU in Bezug auf den menschengemachten Klimawandel.<br />  <br /> „Die Europäische Kommission reagiert nicht auf die drängenden Umweltprobleme! Statt die Gemeinsame Agrarpolitik zu „vereinfachen“, indem Umweltstandards abgesenkt werden, hätte die Kommission an den Umweltleistungen festhalten müssen, bei entsprechender Entlohnung der Bauern. Die Wasser-Resilienz-Initiative hätte angesichts der Klimakrise, in der wir uns befinden, nicht gestrichen werden dürfen.<br /> <br /> Offenbar geht es jetzt nur noch darum, halbherzig Maßnahmen zu ergreifen, anstatt die Ursachen der Erderwärmung anzugehen. Dabei ist Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin, die dem europäischen Klimaschutz zum Durchbruch verhelfen wollte, in ihr Amt gestartet. Doch davon ist nun nicht mehr viel übrig. Bei ihrer Nominierung zur Spitzenkandidatin der konservativen EVP für die Europawahl musste sie auf Druck – insbesondere von CDU und CSU – mächtig Wasser in ihren Wein schütten. Der ‚Europäische Green Deal‘ wurde vor versammelter Öffentlichkeit zerrupft und als Gefahr für die Landwirtschaft und den sozialen Frieden in Europa diffamiert. Das ist angesichts der dringlichen Lage völlig fehl am Platz und unverantwortlich.“<br />  <br /> Mit einem Retro-Programm und dem Schielen auf den rechten Rand will die EVP offenbar bei der Europawahl punkten, vermutet Manuela Ripa.<br />  <br /> „Gerade mit ihren Forderungen nach mehr Atomkraft wollen CDU und CSU zurück in die Vergangenheit. Hieraus spricht nicht nur die Angst vor Rechtspopulisten, die am liebsten gar keinen Klimaschutz wollen, sondern es werden auch die Augen vor der Realität verschlossen. Der Bericht der Europäischen Umweltagentur stellt fest, dass aufgrund Hitze und Dürren erhebliche Risiken für die Energieerzeugung, -übertragung und -nachfrage bestehen. Wir brauchen den Ausbau erneuerbarer Energien und nicht der Atomkraft. Wir erinnern uns alle noch an Frankreich im Hitzesommer des letzten Jahres, das Strom aus Deutschland beziehen musste, da es seine Atommeiler aufgrund der Wasserknappheit nicht mehr kühlen konnte.“<br />  <br /> Die Abgeordnete der „ÖDP – die Naturschutzpartei“ warnt davor, dass die Klimakrise wegen anderer Krisen wie dem Krieg in der Ukraine in den Hintergrund rückt. „Im Falle meiner Wiederwahl werde ich im nächsten Parlament meine Zustimmung zu einem Kommissionspräsidenten oder einer Kommissionspräsidentin davon abhängig machen, ob er oder sie sich eindeutig zu den Zielen des europäischen ‚Europäischen Green Deal‘ bekennt und diese auch umsetzen wird“, so Manuela Ripa abschließend.</p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-105021</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 14:28:28 +0100</pubDate>
                        <title>„Klimaschutz“ à la Bundesregierung ist Augenwischerei</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimaschutz-a-la-bundesregierung-ist-augenwischerei</link>
                        <description>ÖDP hat Verzicht auf alle Treibhausgase im Programm verankert und fordert konsequent Null-Emission</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>So erfreulich die Nachricht auf den ersten Blick klingen mag, ist sie doch bloß ein magerer Etappensieg im deutschen Klimaschutz. Der zuständige Grünen-Minister Robert Habeck versucht sich zwar mit den aktuellen Zahlen aus dem Umweltbundesamt zu schmücken. Auch wenn die den „stärksten Rückgang der CO2-Emissionen seit 1990“ verkünden, ist das dennoch „viel zu wenig“. So kommentiert die ÖDP Bundesvorsitzende Charlotte Schmid die Klima-News: „Es reicht nicht, bis 2030 den CO2-Ausstoß um 65 Prozent zu reduzieren. Wir müssen die Emissionen vollständig vermeiden, denn wir haben die 1,5 Grad-Grenze bereits gerissen. Das ist fatal!“<br /> <br /> Echter Klimaschutz, davon ist die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) überzeugt, kann nur mit Null-Emissionen von Treibhausgasen gelingen. „Alles andere ist Augenwischerei“, betont Schmid und verweist auf das ÖDP-Programm. Darin ist eine solch radikale CO2-Vermeidung schon lange verankert. „Damit sind wir die Partei, die auf absolut konsequenten Klimaschutz setzt und dieses Ziel immer fest im Auge hat“, so Schmid.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 16:42:00 +0100</pubDate>
                        <title>Sicherheit von Spielzeug - Europäisches Parlament verschärft EU-Gesetz zum Schutz unserer Kinder </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sicherheit-von-spielzeug-europaeisches-parlament-v</link>
                        <description>Manuela Ripa MdEP: Kinder sollen Spaß an Spielzeug haben und nicht krank davon werden!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 13. März 2024. Heute hat das Europäische Parlament seinen Standpunkt zu den überarbeiteten EU-Vorschriften für die Sicherheit von Spielzeug angenommen. Damit ist der Weg frei für Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission. Mit der Überarbeitung wandelt sich die EU-Richtlinie in eine Verordnung, die in allen EU-Ländern einheitlich und direkt umgesetzt werden muss.<br /> <br /> Mit den neuen Regeln sollen die Sicherheitsanforderungen an Spielzeug erhöht werden. Gefährliche Chemikalien werden verboten, um die Gesundheit und Entwicklung von Kindern zu schützen. Hierzu die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei):<br /> <br /> In Sachen Sicherheit für unsere Kinder haben wir großen Nachholbedarf und es wurde deshalb höchste Zeit, dass die EU-Vorschriften zu Spielzeug verschärft werden: Laut dem EU-Schnellwarnsystem für Produktsicherheit führte Spielzeug im Jahr 2022 mit 23% aller Meldungen die Liste gefährlicher Produkte in der EU an. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass hier endlich nachgebessert wurde, damit unsere Kinder in Zukunft besseres Spielzeug in den Händen halten, das deutlich weniger Schadstoffe enthält. Die schädlichsten Chemikalien wie endoktrine Disruptoren und PFAS werden zum Glück endlich ganz verboten! Ärgerlich ist allerdings, dass sich Rechtspopulisten und Christdemokraten bei den Umsetzungsfristen durchsetzen konnten: Damit bleiben gefährliche Substanzen in Kinderspielzeugen länger enthalten, als nötig wäre. Hier sind jetzt die Mitgliedsländer gefragt, in den weiteren Verhandlungen kürzere Umsetzungsfristen durchzusetzen.  </p>
<p>Die Verbote der Chemikalien zielen auf Stoffe ab, die für die Organe von Kindern giftig, persistent oder bioakkumulierbar sind.<br /> Weiterhin werde Lärmgrenzwerte bei Spielzeug zum Schutz der Kinder festgelegt, die nach bisherigem EU-Recht höher als die Grenzwerte bei Erwachsenen am Arbeitsplatz sein durften. Wichtige Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher sollen in einem digitalen Produktpass zugänglich sein. Außerdem sind verstärkte Kontrollen für Spielzeug aus dem EU-Ausland oder im Online-Verkauf geplant. Zur Überwachung der Sicherheit von Spielzeugen soll eine europäische Datenbank aufgebaut werden.</p>
<p>Weiterer Verhandlungsbedarf besteht bei Spielzeug mit Künstlicher Intelligenz. Entgegen der Annahme der Europäischen Kommission und den Christdemokraten ist meine Fraktion Greens/EFA davon überzeugt, dass Spielzeuge mit KI nicht unter bestehendes EU-Recht fallen und als hochrisikohaft eingestuft werden würden. Das wäre allerdings für die Sicherheit unserer Kinder unabdingbar.</p>
<p>Insgesamt haben wir mit der Abstimmung einen großen Schritt nach vorne für die Sicherheit unserer Kinder getan! Jetzt kommt es darauf an, das Ergebnis bei den Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission in der neuen Legislaturperiode zu verteidigen. „Denn Kinder sollten an ihren Spielzeugen Spaß haben und nicht krank davon werden“, so die Europaabgeordnete.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-104881</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 01:09:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mutige Frauen kämpfen seit 1911 für Ihre Rechte auf der ganzen Welt. </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mutige-frauen-kaempfen-seit-1911-fuer-ihre-rechte</link>
                        <description>Internationaler Frauentag am 8. März: Heute erinnern wir uns daran, nicht damit aufzuhören!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Meilensteine der Frauenbewegung war der 20. November 1970, als einige mutige Frauen den Wettbewerb „Miss World“ in der Royal Albert Hall, England stürmten und die Veranstaltung empfindlich störten. Diese Demonstration ging um die Welt, weil sie im Fernsehen weltweit übertragen wurde. Nach dieser Demonstration nahm die „Frauenbewegung“ um einiges an Fahrt auf. Viele Frauen fühlten wie diese mutigen Frauen und gingen fortan auf die Straße und demonstrierten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Seinerzeit mussten Frauen noch ihre Männer fragen, ob sie arbeiten gehen dürfen und das „Patriarchat“ war im vollen Gange.<br /> Gleiche Löhne für gleiche Arbeit, größere Selbstbestimmung und nicht das Aussehen als Garant für bessere Chancen, sind nur einige Forderungen von seinerzeit.</p>
<p>Heute, am Weltfrauentag lohnt sich ein Blick zurück. Was haben wir bis heute erreicht?<br /> Nun, wir müssen heute nicht mehr unsere Männer fragen, ob und wo wir arbeiten gehen. Wir Frauen können um ein vielfaches selbstbestimmter leben. Das sind schon einmal große Fortschritte, in der noch immer von Männern dominierten Welt. Auch die Tatsache, dass immer häufiger Frauen in Führungspositionen und in der Politik zu finden sind.</p>
<p>Wo es aber noch immer fehlt, ist die Gleichstellung der Frauen bei den Gehältern. Auch wird die sogenannte Care-Arbeit überwiegend von Frauen geleistet. Dies aber leider ohne eine entsprechende Entlohnung. Dadurch können Frauen nicht die Leistungen im Berufsleben erbringen wie Männer, was zur Folge hat, dass sie im Alter weniger Rente erhalten. Altersarmut ist bei Frauen viel häufiger anzutreffen, als bei Männern.</p>
<p>Damit dieser Trend nicht weiter anhält, muss sich auch politisch etwas ändern. Die „ÖDP – Die Naturschutzpartei“ hat hierfür Lösungen in ihren Programmen (<a href="https://www.oedp.de/programm/europawahlprogramm/10-mindeststandards-in-der-sozial-und-familienpolitik">https://www.oedp.de/programm/europawahlprogramm/10-mindeststandards-in-der-sozial-und-familienpolitik</a>), mit der Forderung nach einem sozialversicherungspflichtigen Erziehung- oder Pflegegehalt, um die Lücken, welche durch diese gesellschaftliche wertvolle, nicht entlohnte Arbeit entstehen, zu schließen.</p>
<p>Abschließend möchte ich aber einmal „Danke“ sagen, all den mutigen und kraftvollen Frauen, welche uns Frauen von Heute die Möglichkeit erstritten haben, frei und selbstbestimmt zu leben. Der 08. März ist seit 1911 ein Mahnmal, dass wir Frauen weiterkämpfen müssen, bis erreicht ist, dass eine echte Gleichberechtigung in allen Konsequenzen entsteht und wir auch finanzielle keine Unterschiede mehr vorfinden.<br /> <br /> Kirsten Elisabeth Jäkel,<br /> Vorsitzende des Bundesarbeitskreis „Frauen“ in der ÖDP – Die Naturschutzpartei</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-104895</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 15:23:00 +0100</pubDate>
                        <title>EU Parlament nimmt Renaturierungsgesetz an</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-parlament-nimmt-renaturierungsgesetz-an</link>
                        <description>Wichtiger Schritt für den Naturschutz und nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Abstimmung blieb bis zum Schluss eine Zitterpartie: Gestern wurde das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (Renaturierung) final im Europaparlament angenommen.<br />  <br /> Das Gesetz sieht vor, dass bis 2030 mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen der EU renaturiert werden müssen. Bis 2050 sollen dann alle sanierungsbedürftigen Ökosysteme wiederhergestellt sein.<br />  <br /> Das Europäische Parlament, die Kommission und der Rat hatten sich bereits Ende November auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt. Eine breite Mehrheit der Mitgliedsstaaten unterstützt den verhandelten Kompromiss. Dennoch hatten Christdemokraten, Rechtspopulisten und Teile der Liberalen versucht, das Gesetz in letzter Minute mit Änderungsanträgen zu kippen.<br />  <br /> Dazu die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei):<br /> „Die Wiederherstellung der Natur ist unverzichtbar und längst überfällig und wir können von Glück sprechen, dass der Plan gescheitert ist, das Renaturierungsgesetz trotz politischer Einigung noch zu Fall zu bringen und Wahlkampf auf Kosten der Natur zu machen.</p>
<p>Mit dem Abstimmungsergebnis sind wir auf dem richtigen Weg, die zunehmende Zerstörung unserer Ökosysteme aufzuhalten. Es ist nur ein Mindestschutz, den wir abgestimmt haben, aber er gibt der Natur eine Chance! Und das ist auch dringend nötig! Nach Angaben der Europäischen Kommission sind 80% der europäischen Lebensräume in schlechtem Zustand - das heißt, ein Großteil unserer Natur und Artenvielfalt ist extrem gefährdet. Wir müssen also dafür sorgen, dass sich unserer Lebensräume regenerieren, dass wir gegen die Ursachen des Artensterbens vorgehen und unsere Moore und Flüsse, Wälder und Wiesen besser schützen.</p>
<p>Letztendlich ist die Abstimmung auch ein Sieg für die Demokratie, weil Vernunft über Wahlkampftaktik einzelner Parteien obsiegt hat. Gerade die Christdemokraten und Rechtspopulisten haben versucht, das gesamte Gesetz zu kippen, obwohl sie es bereits zuvor durch viele Vorgaben extrem verwässert haben. Sie sind damit komplett der Agrarindustrielobby gefolgt. Aber ohne Natur- und Umweltschutz hat auch die Landwirtschaft keine Zukunft.“<br />    <br /> Bis 2030 soll der Fokus der Mitgliedsstaaten auf Natura-2000-Gebieten liegen. Hier haben sie die Möglichkeit, Lebensräume in schlechtem Zustand in einen guten zu versetzen. Dabei muss auch sichergestellt werden, dass sich ein Gebiet in gutem Zustand nicht wieder verschlechtert.<br />  <br /> Unter anderem müssen die Mitgliedsstaaten auch sicherstellen, dass urbane Grünflächen nicht zurückgehen und Maßnahmen vorlegen, um den Rückgang der Vielfalt von Bestäubern zu stoppen.<br />  <br /> Um die Emissionen im Agrarbereich zu verringern, sollen bis 2030 30% der entwässerten Torfgebiete renaturiert werden, teils durch Wiederverwässerung.<br />  <br /> Für landwirtschaftliche Ökosysteme soll eine Notbremse für unvorhersehbaren Situationen gelten: Die Zielvorgaben können ausgesetzt werden, wenn die Ernährungssicherheit mangels Anbauflächen in der EU gefährdet wäre.<br />  <br /> Mit den neuen Vorschriften gehen die europäischen Institutionen auch auf die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger ein. In den Schlussfolgerungen der Konferenz zur Zukunft Europas haben diese mehrere Vorschläge zur Wiederherstellung der Artenvielfalt, der Landschaften und der Meere vorgelegt.<br />  <br /> Die Mitgliedsstaaten stimmen voraussichtlich Ende März über die politische Einigung ab, damit das Gesetz noch vor Ende der Legislaturperiode in Kraft treten kann. In den kommenden zwei Jahren müssen sie der Europäischen Kommission dann nationale Pläne zur Wiederherstellung der Natur vorlegen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-104896</guid>
                        <pubDate>Tue, 27 Feb 2024 15:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>Starkes Verhandlungsmandat für EU-Parlament zur Reform von Wasch- und Reinigungsmitteln</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/starkes-verhandlungsmandat-fuer-eu-parlament-zur-r</link>
                        <description>Manuela Ripa MdEP: „Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltigen Produkten.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 27. Februar 2024. Die EU-Abgeordneten haben heute mit großer Mehrheit Änderungsvorschläge zur Gesetzesreform von Wasch- und Reinigungsmitteln angenommen. Damit statten sie das Europaparlament mit einem starken Mandat für die kommenden Verhandlungen mit Mitgliedsstaaten und EU-Kommission aus.</p>
<p>Der Bericht von Chefverhandlerin Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) konnte den Kommissionsvorschlag erheblich verbessern und den Anwendungsbereich der Reform ausweiten. Insofern zeigt sich Manuela Ripa sehr zufrieden mit dem Ergebnis:</p>
<p>„Die heutige Abstimmung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zu nachhaltigen Wasch- und Reinigungsmitteln!<br /> Mit dem Bericht schützen wir die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger und erleichtern ihre Einkäufe durch lesbare und verständliche Informationen auf den Produkten. Wir schützen zudem unsere Ökosysteme und die aquatische Umwelt und verbessern damit die Qualität unserer Gewässer. Künftig sollen Detergenzien besser biologisch abbaubar sein, das heißt, sie dürfen keine schwer abbaubaren Stoffe mehr enthalten, die in der Umwelt verbleiben und dort unter anderem auch Trinkwasserressourcen kontaminieren. Zudem ist vorgesehen, den Phosphat- und Gesamtphosphorwert in Detergenzien zu reduzieren, letzteres erstmals auch in industriellen Produkten.  <br /> Außerdem geht der Bericht mit der Zeit, indem er Tierversuche in Zusammenhang mit Detergenzien verbietet. Stattdessen sind alternative Testmethoden zu nutzen.  <br /> Das Abstimmungsergebnis ist also eine gute Nachricht für Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für unsere Umwelt und für den Tierschutz. Für die Hersteller wird es gleiche Wettbewerbsbedingungen geben und damit Anreize, nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel herzustellen.“</p>
<p>Um Detergenzien nachhaltiger und verbraucherfreundlicher herzustellen, stehen im Bericht des EU-Parlaments neben der besseren biologischen Abbaubarkeit folgende Aspekte im Vordergrund:</p>
<p>Wasser- und Gewässerschutz<br /> Phosphate tragen vor allem zu dem weit verbreiteten Problem der Anreicherung von Nährstoffen in Gewässern und dem damit verbundenen schädlichen Wachstum von Algen (Eutrophierung) in ganz Europa bei. Es gibt bereits Beispiele von Herstellern, die vor langer Zeit Phosphate in Konsum- und Industrieprodukten eingestellt haben. Um die Innovation in der Branche weiter zu fördern, sollen gesenkte Schwellenwerte für den Gesamtphosphorgehalt in Wasch- und Reinigungsmitteln gelten.</p>
<p>Vermeidung von Überdosierung<br /> Um Überdosierung zu vermeiden, die wiederum zu einer höheren Umweltbelastung und Allergien führen können, soll es auf den Kappen und Messbecher die Produkte besser sichtbare Messskalen und eine Mindestangabe der Dosierung geben. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Verbraucherinformationen.</p>
<p>Verbraucherschutz<br /> Wichtige Informationen zu dem Produkt soll es für die Verbraucher:innen nicht nur digital sondern auch direkt auf den Verpackungen geben. Der Bericht sieht vor, dass Wasch- und Reinigungsmittel klare und leicht verständliche Etiketten aufweisen müssen. Gleiches gilt für Nachfüllprodukte. Mit dem Vorschlag wird sichergestellt, dass die Verbraucher über alle Inhaltsstoffe, insbesondere allergene Stoffe direkt auf dem Produkt informiert werden. Bei Bedarf liefern digitale Etiketten zusätzliche Informationen.</p>
<p>Tierschutz<br /> Der Bericht verbietet Tierversuche, die in Zusammenhang mit der Testung von Wasch- und Reinigungsmitteln oder bestimmten Inhaltsstoffen stehen.  Stattdessen sind alternative Testmethoden zu nutzen, die es bereits gibt und die besser geeignet sind, Sicherheitsbedenken auszuschließen.<br /> Zum ersten Mal werden auch klare Regeln für vegane Kennzeichnung in der EU für Wasch- und Reinigungsmittel vorgeschlagen.</p>
<p>Lediglich beim Thema Gefahrenstoffe hätte sich Manuela Ripa mehr gewünscht. Christdemokraten, Rechtspopulisten und Teile der Liberalen hatten dies jedoch verhindert. Die jetzige Regelung sieht zwar eine Überprüfungsklausel vor, doch „das ist eine Verzögerung auf dem Weg in eine giftfreiere Umwelt“, kommentiert Ripa.</p>
<p>Mit der Überarbeitung wird die Basis dafür gelegt, dass Detergenzien in Zukunft nicht mehr auf Chemikalien basieren sollen, die aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden.</p>
<p>Die Mitgliedsstaaten wollen ihre Position zur Detergenzienreform im Juni festlegen. Die sogenannten Trilogverhandlungen könnten dann Anfang der nächsten Legislaturperiode aufgenommen werden. Hier gelte es, so Manuela Ripa, die vom Parlament nun angenommenen Reformvorschläge zu verteidigen, zum Wohl der Verbraucher:innen, der Umwelt, unserer Gewässer sowie der Tiere.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-104600</guid>
                        <pubDate>Wed, 14 Feb 2024 15:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments zur Gesetzesreform zu Wasch- und Reinigungsmitteln:</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/abstimmung-im-umweltausschuss-des-europaeischen-pa</link>
                        <description>Verhandlungsführerin Manuela Ripa MdEP (ÖDP): „Dreifacher Gewinn für Gewässer, Verbraucher und Tiere“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, 14. Februar 2024. Heute hat der Umweltausschuss im Europäischen Parlament über die Reform der Wasch- und Reinigungsmittel (Detergenzienverordnung) abgestimmt. Mit 68 zu 1 Stimmen, bei 7 Enthaltungen, wurde der Bericht mit überragender Mehrheit angenommen.</p>
<p>Als Chefverhandlerin zuständig für den Bericht ist die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei), sie zeigte sich nach der Abstimmung sehr erfreut über das Ergebnis:</p>
<p>„Es ist uns gelungen, den Kommissionsvorschlag ganz erheblich zu verbessern und den Anwendungsbereich des Gesetzes auszuweiten. Das ist ein dreifacher Gewinn, sowohl für den Wasser- und Gewässerschutz, als auch für die Rechte von Verbraucherinnen und Verbraucher und den Tierschutz. Mein Bericht fordert ganz klar die biologische Abbaubarkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln, deutlich reduzierte Schwellenwerte für den Phosphat- und Phosphorgehalt nicht nur für Verbraucherprodukte, sondern auch für den industriellen Gebrauch von Detergenzien, leicht verständliche und lesbare Kennzeichnung direkt auf dem Etikett der Verpackung und ein Verbot von Tierversuchen.“</p>
<p>Während sich die Kommission fast ausschließlich auf die Einbeziehung von Mikroorganismen in den Anwendungsbereich und eine bessere Kennzeichnung der Inhaltsstoffe konzentrierte, gelang es im Umweltausschuss, den Anwendungsbereich des Vorschlags auf Folgendes auszuweiten:</p>
<p>Wasser- und Gewässerschutz<br /> Es wurden ehrgeizigere Schwellenwerte für reduzierte Phosphat- und Phosphorgehalte in Detergenzien festgelegt, die auch erstmals für industrielle Detergenzien gelten. Phosphate tragen vor allem zu dem weit verbreiteten Problem der Anreicherung von Nährstoffen in Gewässern und dem damit verbundenen schädlichen Wachstum von Algen (Eutrophierung) in ganz Europa bei. Es gibt bereits Beispiele von Herstellern, die vor langer Zeit Phosphate in Konsum- und Industrieprodukten eingestellt haben. Um die Innovation in der Branche weiter zu fördern, sollen gesenkte Schwellenwerte für den Gesamtphosphorgehalt in Wasch- und Reinigungsmitteln gelten.</p>
<p>Biologische Abbaubarkeit von Detergenzien<br /> Zum Schutz der Gesundgeit und Natur müssen Detergenzien künftig besser biologisch abbaubar sein, d.h., sie dürfen keine persistenten Stoffe mehr enthalten, die in der Umwelt verbleiben. Dies wird sowohl der aquatischen Umwelt als auch unserer Gesundheit zugutekommen. Denn schwer abbaubare Stoffe können sich in der Umwelt ansammeln und so auch Trinkwasserressourcen kontaminieren.<br /> Der Kommissionsvorschlag hatte diesen grundlegenden Aspekt des Umweltschutzes völlig vernachlässigt, obwohl einige europäischen Hersteller sich schon dazu verpflichtet hatten. Nun werden gleiche Wettbewerbsbedingungen geschaffen und Hersteller haben konkrete Anreize, hier nachzuziehen</p>
<p>Verbraucherschutz<br /> Wichtige Informationen zu dem Produkt soll es für die Verbraucher:innen nicht nur digital sondern auch direkt auf den Verpackungen geben. Der Bericht sieht vor, dass Wasch- und Reinigungsmittel klare und leicht verständliche Etiketten aufweisen müssen. Gleiches gilt für Nachfüllprodukte. Mit dem Vorschlag wird sichergestellt, dass die Verbraucher über alle Inhaltsstoffe, insbesondere allergene Stoffe in physischer Form informiert werden. Bei Bedarf liefern digitale Etiketten zusätzliche Informationen.<br /> Um Überdosierung zu vermeiden, die wiederum zu einer höheren Umweltbelastung und Allergien führen können, wird es auf den Kappen und Messbecher die Produkte besser sichtbare Messskalen geben.<br /> Insgesamt wichtige Schritte hin zu mehr Verbraucherinformationen.</p>
<p>Tierschutz<br /> Der Bericht verbietet Tierversuche, die in Zusammenhang mit der Testung von Wasch- und Reinigungsmitteln oder bestimmten Inhaltsstoffen stehen.  Damit erfüllt er die Forderungen der erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics – Für ein Europa ohne Tierversuche“, die sich für ein generelles Verbot von Tierversuchen bei kosmetischen Inhaltsstoffen einsetzt. Stattdessen sind alternative Testmethoden zu nutzen, die es bereits gibt und die besser geeignet sind, Sicherheitsbedenken auszuschließen.<br /> Der Bericht schlägt zudem das erste vegane Label in der EU für Wasch- und Reinigungsmittel vor.</p>
<p>Nun gilt es, das Ausschussergebnis auch im Plenum zu verteidigen. Die Abstimmung zur Detergenzienverordnung ist dort für Ende Februar vorgesehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 09 Feb 2024 13:22:37 +0100</pubDate>
                        <title>„Die ehrliche Klimaschutzpartei Deutschlands gibt es bereits“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-ehrliche-klimaschutzpartei-deutschlands-gibt-es-bereits</link>
                        <description>ÖDP zur möglichen Parteigründung der Klimaschutzaktivisten: „Wir haben alle Ziele der ‚Letzten Generation‘ schon im Parteiprogramm“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aus Protest wird Partei: Die Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“, die mit ihren Klimaklebern die Republik auf vielen Straßen zum Stillstand zwang, wechselt die Strategie. Sie will als Partei bereits zur kommenden EU-Wahl im Juni antreten. „Sie sollten besser direkt zu uns in die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei) kommen“, kommentiert ÖDP-Bundeschefin Charlotte Schmid diese Ankündigung. „Die ÖDP hat alle Klimaschutz-Ziele der ‚Letzten Generation‘ als einzige ehrliche Klimaschutz-Partei Deutschlands längst in ihrem Programm verankert“, unterstreicht sie: „Bei uns mitzuarbeiten, würde die Klimaziele deutlich schneller realisierbar machen.“ Als stellvertretender ÖDP-Chef sieht Helmut Scheel beim Eintritt von Klimaschutzaktivistinnen und -aktivisten in die ÖDP Vorteile für alle Beteiligten. „Das wäre besser als die Parteienlandschaft weiter zu zersplittern – das nämlich schwächt nur den konsequenten Einsatz für mehr Klimaschutz.“</p>
<p> „Die ‚Stimme der Überlebenswilligen‘, wie die Gruppe sich selbst nennt, kann ihre Ideen und Forderungen in unsere existente Partei genauso laut und gezielt einbringen. Sie würde sich damit die langwierige Prozedur der Parteigründung sowie das Erfüllen vieler Regularien vor Wahlen ersparen", Scheel würde sich über den möglichen zusätzlichen Input für seine bereits in vielen Kommunalvertretungen sowie im Europaparlament vertretene Partei freuen: „Gemeinsam können wir die verkrustete Politik der etablierten Parteien noch besser aufmischen.“</p>
<p>Kontakte zur letzten Generation hat die ÖDP seit dem Hungerstreik von einigen Klimaschützern vor der Bundestagswahl 2021. Damals hatte sich die ÖDP mit den jungen Aktivisten solidarisch erklärt: „ Es gibt kein wichtigeres Thema als das Klima.“ Die ÖDP bot den Aktivisten schon damals die Zusammenarbeit an, da alle anderen Parteien – inklusive der Grünen – Klimaschutz nicht konsequent genug vertreten. ÖDP-Chefin Schmid hatte dies begründet: „Sie engagieren sich nicht bei einer der großen Parteien, weil die ihre Klimapolitik zu zaghaft gestalten, um die Bedürfnisse der Wirtschaft ja nicht zu irritieren.“ Heute zeigt sich, diese ÖDP-Position war und ist die einzig richtige: Durch Unterstützung der „Letzten Generation“ entstünde eine echte Alternative für mehr und endlich konsequenten Klimaschutz.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-104599</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 15:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Europaparlament stimmt über Gesetz zu neuen Gentechniken ab </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/europaparlament-stimmt-ueber-gesetz-zu-neuen-gente</link>
                        <description>Manuela Ripa MdEP (ÖDP): „Das ist das Ende für gentechnikfreie Lebensmittel! Ein schwarzer Tag für unsere Artenvielfalt und die Biolandwirtschaft!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 7. Februar 2024. Heute hat das Europaparlament mit 307 zu 263 Stimmen final über den Gesetzesvorschlag der Kommission zu genmanipulierten Pflanzen (New Genomic Technics, kurz NGT) abgestimmt. In nur zwei Monaten wurde die Parlamentsposition durch das Parlament gepeitscht.</p>
<p>Eine Mehrheit aus rechtspopulistischen, christdemokratischen und liberalen Fraktionen sorgte dafür, dass der Bericht angenommen und dadurch der Gentechnik Tür und Tor geöffnet wurde.</p>
<p>In der Parlamentsdebatte, die hierzu im Plenum stattfand, bezog die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) klar Stellung:</p>
<p>„Es ist ein regelrechter Skandal, wie diese Reform über neue Gentechnik im Eilverfahren durchgedrückt wurde – ohne ausreichende Befassung in den Ausschüssen. Das Parlament hat rund eineinhalb Jahre gebraucht, um das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur zu verhandeln - jetzt, um die Natur zu zerstören, nur einige Monate! Hier wurden ganz klar Konzerninteressen in den Vordergrund gerückt, ohne Rücksicht auf unsere Natur. Daher habe ich klar gegen das Gesetz und die damit einhergehende Deregulierung gestimmt!“</p>
<p>Der im vergangenen Sommer vorgelegte Vorschlag der Europäischen Kommission würde die EU Gesetzgebung im Bereich Gentechnik grundlegend ändern. Denn mit dem neuen NGT-Gesetz könnten Pflanzen mit neuen, veränderten Eigenschaften ohne spezifische Risikobewertung und ohne Umweltfolgenabschätzung in großer Zahl in die Ökosysteme gelangen.</p>
<p>Wenigstens stimmte eine Mehrheit der Abgeordneten für die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit NGT-Pflanzen hergestellt wurden. Ebenso soll die Nachverfolgbarkeit garantiert werden.   </p>
<p>Manuela Ripa bemängelt allerdings, dass die Parlamentsposition nicht wissenschaftsbasiert ist und weitreichende Folgen für den Biolandbau und Biobauern und -bäuerinnen haben würde:</p>
<p>„Wir haben heute zumindest erreicht, dass es eine Kennzeichnung von NGT Produkten und Nachverfolgbarkeit von genveränderten Pflanzen geben soll, allerdings gibt keine Koexistenz-Maßnahmen und die Risikobewertung bleibt unzureichend - das Vorsorgeprinzip ist damit ausgehebelt.<br /> Bio-Landwirte bekommen also: eine unkontrollierte Verunreinigung von Biopflanzen und ihre Verdrängung durch genmodifizierte Pflanzen.<br /> Für Verbraucher bleiben so eine Menge Unsicherheiten. Das Gesetz darf in dieser Form nicht kommen- zum Wohle unserer Gesundheit, der Verbraucherreche, der Artenvielfalt und der ökologischen Landwirtschaft!“</p>
<p>Gestern traf sich Manuela Ripa mit der AbL-Bäuerin Barbara Endraß, die zusammen mit Kolleginnen und Kollegen die Petition „Kennzeichnung und Regulierung aller Gentechnik-Pflanzen erhalten!“ gestartet hatte. Allein in Deutschland haben in nur zwei Monaten mehr als 92.000 Menschen die Petition unterstützt und sich damit für gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung ausgesprochen. Laut einer Forsa-Umfrage vom September letzten Jahres möchten 96 Prozent der Deutschen, dass alle NGT-Pflanzen ausnahmslos einer Risikoprüfung unterzogen werden. Das darf nicht ignoriert werden.</p>
<p>Der Ball liegt jetzt im Ministerrat bei den Mitgliedsstaaten. Die EU-Agrarminister konnten sich im Dezember auf keine gemeinsame Position einigen. In den kommenden Diskussionen, sagt Manuela Ripa, muss nun insbesondere der deutsche Landwirtschaftsminister Cem Özdemir klare Kante zeigen. Sich enthalten sei keine Option und vor allem keine ökologische Politik. Es gehe um nichts weniger als um die Artenvielfalt auf unserem Planeten, den Schutz unserer Natur und die Qualität unserer Lebensmittel!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 05 Feb 2024 09:25:54 +0100</pubDate>
                        <title>„Verkehrtminister“ fährt Mobilitätswende aufs Abstellgleis</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verkehrtminister-faehrt-mobilitaetswende-aufs-abstellgleis</link>
                        <description>ÖDP – die Naturschutzpartei kritisiert Minister für falsche Prioritätensetzung: „So verhindert FDP-Wissing Klimaschutz“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rolle rückwärts auf der Bahnfahrt in die ökologische Zukunft: „Die Ampel trägt die Mobilitätswende zu Grabe“, kommentiert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei), den aktuellen Bundeshaushalt 2024 mit seinen milliardenschweren Kürzungen im Verkehrsetat. „FDP-Minister Volker Wissing entpuppt sich endgültig als ´Verkehrtminister´“, kommentiert Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der Partei: „Ausgerechnet die Bahn jetzt auszubremsen statt Gas zu geben auf dem Weg zur Mobilitätswende in eine nachhaltigere Zukunft unseres Landes, ist die absolut falsche Weichenstellung.“</p>
<p>Von den ursprünglich geplanten und der Bahn zugesagten 45 Milliarden Euro bekommt das Verkehrsunternehmen nach dem Beschluss der Bundeshaushalts durch die Ampelkoalitionäre nur 27 Milliarden Euro. Das reicht gerade, um den Bestand der Bahn am Laufen zu halten. „Ein Ausbau der bankrottgesparten Bahn ist nicht zu denken“, so Schmid. „Wenn die Bahn und der FDP-Minister sagen, dass sie wegen knapper Haushaltsmittel Prioritäten setzen müssten, dann verfehlen sie klar ihre Aufgabe. Auto-Minister Wissing und Finanzminister Lindner setzten sich auf ganzer Linie durch und stoppen die Mobilitätswende. Für Wissing und Lindner ist es klar: Weniger Schiene, weniger Klimaschutz. Ein Armutszeichen für die Bundesregierung.“</p>
<p>Die ÖDP fordert dagegen eine gegensätzliche Prioritätensetzung: Der ÖPNV und die Ausbaupläne für die Schiene müssen Vorrang haben. „Nur so kann Deutschland seine Klimaziele erreichen“, ist sich Schmid sicher. Weil der Straßenverkehrssektor seine Klimazielen seit Jahren verfehlt, ist die ÖDP der Auffassung, dass nur ein rascher und konsequenter Ausbau des Schienenverkehrs die Klimaziele sicherstellt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 16:46:00 +0100</pubDate>
                        <title>Politische Einigung zu Frühstücksrichtlinien</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/politische-einigung-zu-fruehstuecksrichtlinien</link>
                        <description>Manuela Ripa MdEP (ÖDP) „Herkunft von Honig wird endlich erkennbar - Verbraucherschutz gestärkt!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, 31. Januar 2024. Gestern Abend erzielten die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, des Ministerrates und der Europäischen Kommission eine vorläufige politische Einigung über die Zusammensetzung, Bezeichnung und Kennzeichnung bestimmter Frühstücksnahrungsmittel. Für die Fraktion Greens/EFA war die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) als Schattenberichterstatterin für die Überarbeitung verantwortlich.</p>
<p>Die neuen Regeln der „Frühstücksrichtlinien“ sollen den Verbrauchern helfen, fundierte und gesündere Entscheidungen über Lebensmittelprodukte wie Honig, Fruchtsäfte und Marmeladen zu treffen.</p>
<p>Mehr Transparenz: Kennzeichnungspflicht des Herkunftslands bei Honig</p>
<p>Die bessere Kennzeichnung der Herkunftsländer auf dem Honigglas war eines der Kernthemen in der Überarbeitung der Frühstücksrichtlinien. Nach den neuen Regeln können Verbraucher nun endlich auf den ersten Blick erkennen, woher der Honig stammt: Denn in demselben Sichtfeld wie der Name des Erzeugnisses muss nun das Ursprungsland angegeben werden. Zum Vergleich: Bisher muss bei Honigmischungen nur angegeben werden, ob der Honig aus der EU stammt oder nicht.</p>
<p>Neu ist auch, dass der Prozentsatz der vier wichtigsten Herkunftsländer angegeben werden muss, die mehr als die Hälfte des Honigs ausmachen, alle anderen Länder folgen in absteigender Reihenfolge ohne Prozentsatz. Für Manuela Ripa ist die Einigung zu Honig ein voller Erfolg:</p>
<p>„Mit der präzisen Angabe der Herkunftsländer bei Honig stärken wir die Verbraucherrechte, denn die neuen Kennzeichnungen werden Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, zu erkennen, wo der Honig wirklich herkommt. Auch dem Betrug mit regional klingenden Namen kann durch die neuen Regeln vorgebeugt werden. Die neue Kennzeichnung wird auch den Markt für unsere regionalen Produkte stärken können. Und mehr Regionalität ist gut für unsere lokalen Imker.“    </p>
<p>Um auch die Qualität von importiertem Honig besser zu kontrollieren, und Betrug - etwa durch die Zugabe von Zucker und Sirup - zu bekämpfen, soll sich eine Expertengruppe der Europäische Kommission innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Methodologie und Kriterien einigen, wie verfälschter Honig besser aufgedeckt werden kann. Entwickelt werden soll auch ein EU-Rückverfolgbarkeitssystem, mit dem der Honig auf den Ernteerzeuger oder Importeur zurückgeführt werden kann.</p>
<p>„Für unsere Imker ist die Rückverfolgung elementar, denn hier geht es um die Qualität des Honigs. 46% des importierten Honigs könnten mit Zucker oder Sirup gestreckt sein, hat die Europäische Kommission herausgefunden. Diesen Betrug gilt es, im Interesse der Verbraucher und der Imker zu bekämpfen. Wir brauchen eine klare Rückverfolgbarkeit bis zum Produzenten und ich appelliere hier an den Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir, jetzt schon mögliche Schritte zu unternehmen, um die Qualität des Honigs aus Drittstaaten zu überwachen.“  </p>
<p>Kennzeichnung auf Fruchtsäften bleibt unklar</p>
<p>Bei Fruchtsäften wird es zunächst keine Herkunftsbezeichnung auf dem Etikett geben. Dazu wird die Kommission erst noch ein Machbarkeitsstudie vorlegen müssen, die dann aber in einem Gesetzesvorschlag münden soll. Auch beim Kampf gegen die Zuckerindustrie wäre mehr drin gewesen.</p>
<p>Vereinbart wurde, dass bei Fruchtsäften das Etikett „nur natürlich vorkommende Zucker“ zugelassen werden soll. Außerdem können reformierte Fruchtsäfte als „reduzierter Zuckersaft“ gekennzeichnet werden. Dafür muss mindestens 30 % des natürlich vorkommenden Zuckers entfernt worden sein und die Erzeuger dürfen keine extra Süßungsmittel verwenden, um den Geschmack des Endprodukts auszugleichen. Die Europaabgeordnete Manuela Ripa hätte sich hier dennoch mehr Klarheit gewünscht:</p>
<p> „Der ausgehandelte Kompromiss zu Fruchtsäften lässt zu wünschen übrig, denn für Käuferinnen und Käufer wird nicht deutlich, dass diese Säfte einfach sehr viel Zucker enthalten. Es ist zwar eine Verbesserung zu der bisherigen Kennzeichnung, die ebenfalls irreführend war. Aber mit der nun verhandelten Lösung „enthält nur natürlich vorkommenden Zucker“ wird der Eindruck erweckt, es handele sich um ein gesundes Produkt. Aber Zucker ist Zucker, das muss man ganz klar sagen!“  </p>
<p>Auch für Obst in Marmeladen gelten neue Regeln - zufriedenstellend ist, dass hier der Fruchtgehalt erhöht werden konnte. Demnach müssen mindestens 450 Gramm Obst statt wie bisher 350 Gramm verwendet werden, um 1 Kilo Marmelade oder Konfitüre zu produzieren. Für hochwertige „extra Marmelade“ müssen mindestens 500 Gramm verwendet werden.</p>
<p>Bevor die neuen Frühstücksrichtlinien Inkrafttreten können, muss das Abkommen noch vom Europäischen Parlament und Rat formal angenommen werden. Die EU-Länder müssen die neuen Vorschriften dann innerhalb von zwei Jahren umsetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-104237</guid>
                        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 10:47:03 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP unterstützt Forderung der Stiftung KlimaWirtschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-unterstuetzt-forderung-der-stiftung-klimawirt</link>
                        <description>Klimaneutralität braucht verlässliche Rahmenbedingungen über alle parteipolitischen Grenzen hinweg</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Appell von über 50 namhaften Firmen an die Politik, endlich den Klimaschutz als zentrale Aufgabe des politischen Handelns zu sehen, lässt erkennen, welche Bedeutung mittlerweile selbst die Wirtschaft dieser Herausforderung zumisst. „Der Schlingerkurs in Sachen Klimapolitik geht mittlerweile selbst bedeutenden Firmen gegen den Strich“, so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) – Die Naturschutzpartei. Sie sieht in dem Aufruf einen klaren Weckruf der Wirtschaft, dass es endlich eine konsequente, klimaneutrale Energiewende braucht. „Dieser Appell ist gleichzeitig ein Hilfeschrei der Unternehmen in Sachen Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Hier trifft die Wirtschaft bei der ÖDP auf offene Ohren, weil wir seit Jahren den Umbau auf eine resiliente und klimaneutrale Energieversorgung fordern. Allerdings verhallten bisher unsere Forderungen im Wind“, ergänzt Schmid.<br /> <br /> „Die konsequente Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare heimische Quellen, eine echte Mobilitätswende, Kreislaufwirtschaft und eine kohlenstoffbindende Landwirtschaft würden uns in Deutschland bereits innerhalb von längstens 10 Jahren weit unabhängiger und komplett klimaneutral machen“, so der Physiker und Kandidat für die Europawahl Dr. Michael Stöhr. Er arbeitet seit Jahrzehnten im Energiesektor und hat dazu viele Studien und Publikationen ausgewertet und für die ÖDP ein durchgerechnetes Szenario erstellt. „Wenn jetzt selbst die Wirtschaft, der man lange ein Beharren an der zentralen Energieversorgung zugeschrieben hat, einen dringlichen Appell an die Politik richtet, dann sollte dies ein Alarmsignal für alle politisch Verantwortlichen sein, parteipolitische Scharmützel hintenan zu stellen.“</p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-104179</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Der Umweltausschuss im Europaparlament hat über genmanipulierte Pflanzen abgestimmt</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/der-umweltausschuss-im-europaparlament-hat-ueber-g</link>
                        <description>Manuela Ripa (MdEP): „Gentechnik wird hier Tür und Tor geöffnet: Der Biolandbau ist in Gefahr, die Verbraucherrechte werden mit Füßen getreten!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, 24. Januar 2023. Heute hat der Umweltausschuss mit 47 zu 31 Stimmen über den Vorschlag der Kommission zu genmanipulierten Pflanzen (New Genomic Technics, kurz NGT) abgestimmt. Der im vergangenen Sommer vorgelegte Vorschlag der Europäischen Kommission würde die EU Gesetzgebung im Bereich Gentechnik grundlegend ändern und den Anbau, bzw. die Verarbeitung von genveränderten Pflanzen unkontrollierbar vorangetrieben.    </p>
<p>Eine Mehrheit aus rechten, christdemokratischen und liberalen Fraktionen sorgte dafür, dass der Bericht des Umweltausschusses angenommen wurde. Auf undemokratische Weise hatte die zuständige Berichterstatterin der EVP-Fraktion zuvor aufs Gas gedrückt, um nach nur 7 Wochen Verhandlungen im Ausschuss abzustimmen. Völlig unnötig, haben doch die Mitgliedsstaaten im Rat bisher keine Position gefunden -  inter-institutionelle Verhandlungen können demnach nicht beginnen.</p>
<p>Der abgestimmte Text zum EU-Gesetzesvorschlag der Kommission ist weder evidenz- noch wissenschaftsbasiert, sondern rein konzerngesteuert. Mit den neuen Regeln würden keine Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von Pflanzen und Produkten mehr stattfinden, die mit neuer Gentechnik hergestellt wurden oder genveränderte Inhaltsstoffe enthalten. Auch die Risikobewertung wäre gestrichen - und damit das Vorsorgeprinzip aus den Angeln gehoben.</p>
<p>Das hätte unabsehbare Folgen für unsere Ökosysteme und die Artenvielfalt - und würde gleichzeitig den Verbraucherschutz aufweichen. Dazu Manuela Ripa, Europaabgeordnete der ÖDP - Die Naturschutzpartei:</p>
<p>„Landwirte wollen wissen, was sie anbauen - gerade im Biolandbau.  Aber wie soll das künftig gewährleistet werden, wenn es keinerlei Kennzeichnung für NGT-Pflanzen geben soll und keine Auflagen für den Nachweis? Wie die Co-Existenz zwischen NGT und Biopflanzen aussieht, ist auch nicht geregelt. Deshalb wird es zu unkontrollierter Kontamination kommen und unsere Biopflanzen werden von genmodifizierten NGT-Pflanzen verdrängt. Dies ist das Ende des Ökolandbaus wie wir ihn in der EU kennen – der ja per EU-Gesetz gentechnikfrei ist. Und das dürfen wir nicht zulassen!</p>
<p>Große Unsicherheit gibt es aber nicht nur für Landwirte, sondern auch für die Verbraucher:innen, sagt Manuela Ripa.</p>
<p>„Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, was sie kaufen und konsumieren. Und sie wollen vor allem Wahlfreiheit haben - also entscheiden können, was im Einkaufskorb landet. Gentechnik freie Produkte sind heutzutage hoch im Kurs und es gibt keinen Grund, warum gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden sollen, damit wir alle informierte Kaufentscheidungen treffen können.“    </p>
<p>Der Ball liegt jetzt im Ministerrat bei den Mitgliedsstaaten. Die EU-Agrarminister konnten sich im Dezember auf keine gemeinsame Position einigen. In den kommenden Diskussionen, sagt Manuela Ripa, muss nun insbesondere der deutschen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir klare Kante zeigen. sich enthalten sei keine Option und vor allem keine ökologische Politik. Es gehe um nichts weniger als um die Artenvielfalt auf unserem Planeten, den Schutz unserer Natur und die Qualität unserer Lebensmittel!</p>
<p>Der Bericht des Umweltausschusses wird voraussichtlich im Februar im Plenum des Europaparlaments abgestimmt, aufgrund der Mehrheitsverhältnisse ist allerdings nicht mit einem besseren Ergebnis zu rechnen. Die Hoffnungen liegen also nun auf dem Rat: Wenn dieser eine gemeinsame Position gefunden hat, starten die Verhandlungen zwischen den Institutionen</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-104103</guid>
                        <pubDate>Mon, 22 Jan 2024 13:57:57 +0100</pubDate>
                        <title>Quo vadis Demokratie?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/quo-vadis-demokratie</link>
                        <description>Online-Podiumsdiskussion am 25.01.2024 geplant</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ungefähr eine Million Menschen haben in Deutschland mittlerweile an Demonstrationen gegen Rechts teilgenommen. Ein Mobilisierungsgrad, wie es ihn seit den Protesten gegen die Stationierung der Pershing II – Raketen zu Beginn der 1980iger Jahre nicht mehr gab. Viele sprechen von positiven Zeichen für die Wertigkeit der Demokratie.<br /> <br /> Die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei – Die Naturschutzpartei (ÖDP), Charlotte Schmid und ihr Stellvertreter Helmut Scheel nahmen neben weiteren ÖDP-MItgliedern, darunter auch weitere Bundesvorstandsmitglieder, an der Demonstration am Wochenende in München teil. „Wir waren mitten unter den besorgten Menschen. Wir haben zum Teil körperlich gespürt, welche Besorgnis die Menschen antreibt, auf die Straße zu gehen“, so Schmid. „Es wird endlich Zeit, dass wir die Politik antreiben, endlich von ihrer antisozialen und kapitalfreundlichen Politik Abschied zu nehmen“.<br /> <br /> Die AfD, die Werteunion und andere sind keine politische Spontangeburt, ergänzte dazu Scheel: „Die Nazigeschichte wurde nie richtig aufgearbeitet. Theodor W. Adorno hat in einem Vortrag 1959 bereits gesagt, dass der Begriff der Aufarbeitung in Deutschland nur dazu verwendet wird, um diese Geschichte zu verdrängen. Für Adorno ist Aufarbeitung die Beseitigung der Ursachen.“ Dieser Aussage schließt sich Scheel an.<br /> <br /> Für die ÖDP ist klar, dass rechte Politik nie wieder eine verantwortliche Funktion in Deutschland haben darf. „Die Anbiederung an die rechten Parteien und deren Themenübernahme, wie sie unter anderem Hubert Aiwanger von den Freien Wählern vornimmt, macht die extremen Positionen hoffähig. Dafür ist auch die CDU und CSU mitverantwortlich, welche seit Jahren immer wieder in die Falle der Rechten tappen“, betont die Vorsitzende der Naturschutzpartei und ergänzt: „Wir müssen die Probleme der Menschen ernst nehmen und Lösungen anbieten, statt mit rechten Phrasen Wunder zu versprechen. Deutschland braucht eine ehrliche ökologisch-soziale Politik.“<br /> <br /> Viele Studien bestätigen diese notwendige Ausrichtung. Die Zerstörung der Lebensgrundlagen und die Verarmung der Bevölkerung gehen Hand in Hand. „Der neoliberale Kurs ist gescheitert. Die Zeiten einer Politik von Thatcher und Reagan muss beerdigt werden. Daher braucht es eine klare Politik für Mensch und Natur, welche derzeit nur die ÖDP zu bieten hat,“ unterstreicht Scheel.<br /> <br /> Zu diesem Thema bietet die ÖDP am Donnerstag um 20 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmenden an:<br /> •    Ralf-Uwe Beck, Theologe, Bürgerrechtler und Autor (Mehr Demokratie e.V.)<br /> •    Dr. Björn Benken, Institut für Wahlrechtsreform<br /> •    Dr. Michael Funken, Philosoph und Publizist<br /> •    Manuela Ripa, MdEP, ÖDP<br /> Moderation: Helmut Scheel, stellv. Bundesvorsitzender der ÖDP</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/aktuelles/termine/detailansicht/news/ist-unsere-demokratie-in-gefahr" target="_blank">Weitere Informationen finden Sie auf der ÖDP-Internetseite</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-104063</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 Jan 2024 15:22:00 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP – Die Naturschutzpartei) unterstützt die Klage gegen die Mittelfreigabe zugunsten Ungarns</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-die-naturschutzpartei-unter</link>
                        <description>Ripa: „Die EU muss endlich klare Kante gegen Orbán zeigen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Straßburg/18.01.2024) Im Streit um die Freigabe eingefrorener EU-Gelder an Ungarn haben die Europaabgeordneten heute in einer Resolution dafür gestimmt, die Europäische Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. Der Text wurde von der Fraktion Greens/EFA und anderen Fraktionen im Europäischen Parlament unterstützt. Der Rechtsausschuss des Parlaments ist nun damit beauftragt, die Klage vorzubereiten.</p>
<p>Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) unterstützt dieses Vorgehen. Denn beim EU-Gipfel im Dezember konnte nur durch eine Finte verhindert werden, dass Orbán den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine blockiert. Dazu Manuela Ripa:</p>
<p>„Man gibt Herrn Orbán zehn Milliarden, und wenige Stunden später stimmt er zu, mal eben kurz den Raum zu verlassen, während über die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine abgestimmt wird. Für wie naiv hält die Kommission die Bürgerinnen und Bürger der EU, wenn sie versucht, uns weiszumachen, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun. In Wahrheit hat Orbán Blutgeld dafür bekommen, dass er die Ukraine-Entscheidung nicht blockiert hat. Nur so konnte die notwendige Einstimmigkeit erreicht werden. Das ist skandalös, und deswegen unterstütze ich die Entscheidung des Europäischen Parlaments, die Freigabe der Fördermittel vor dem Europäischen Gerichtshof anzufechten. Das Parlament wird seiner wichtigen Rolle als Kontrolleurin der Kommission hier voll gerecht.“</p>
<p>Am Vorabend des Gipfels im Dezember hatte die EU-Kommission jene 10,2 Milliarden Euro an EU-Hilfsgeldern für Ungarn freigegeben, die bis dahin wegen mangelnder Rechtsstaatlichkeit blockiert waren. Angeblich habe Ungarn mit seiner jüngsten Justizreform die Unabhängigkeit der Justiz gestärkt, weswegen man die Gelder freigeben könne. Die Europaabgeordnete Ripa weist allerdings darauf hin, dass sowohl Amnesty International als auch das ungarische Helsinki-Komitee die Reformen in Ungarn als absolut unzureichend ansehen, um auf den Pfad der Rechtsstaatlichkeit zurückzufinden. Auch Ripas Fraktion Greens/EFA sowie die drei anderen großen Fraktionen im Europäischen Parlament teilen diese Kritik.</p>
<p>Manuela Ripa ruft dazu auf, das Appeasement gegenüber der destruktiven Politik Ungarns zu beenden und endlich klare Kante gegen Orbán zu zeigen. Solange keine demokratischen Standards hergestellt sind, dürfe kein einziger Cent mehr an Kohäsionsgeldern und aus dem Corona-Wiederaufbaufonds an Budapest überwiesen werden.</p>
<p>Angesichts des Krieges in der Ukraine und den ständigen Drohungen, die Russlands Präsident Putin auch gegen die EU ausspricht, sowie der Gefahr der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus, ruft die Europaabgeordnete Manuela Ripa die EU dazu auf, endlich geschlossen zu agieren. Insbesondere die ständigen Querschüsse Ungarns seien nicht länger hinnehmbar. Ungarns Präsident Viktor Orbán agiere wie ein Vasall Russlands und ziele darauf ab, die EU von innen heraus zu schwächen oder sogar zu demontieren.</p>
<p>Gerade aus diesem Grund sei es auch geboten, schnellstmöglich eine Nachfolgeregelung für den EU-Ratspräsidenten Charles Michel zu finden. Da dieser für das Europaparlament kandidiert, muss er – falls er gewählt wird – mehrere Monate vor dem eigentlichen Ende seines Mandats zurücktreten. Laut EU-Regeln würde er vom Regierungschef desjenigen Landes ersetzt, das den EU-Vorsitz innehat: Das ist ab Juli ausgerechnet Ungarn. Manuela Ripa:</p>
<p>„Dass Victor Orbán ab 16. Juli für mehrere Monate als EU-Ratspräsident fungiert, will man sich gar nicht vorstellen. Damit wäre der EU ein Bärendienst erwiesen. Deswegen hat die Frage, wer Michel als Übergangslösung nachfolgen könnte, absolute Priorität.“</p>
<p>Um zu verhindern, dass die Regierung eines Mitgliedslandes die EU so wie Orbán mit Vetodrohungen erpressen könne, müsse die EU unbedingt vom Einstimmigkeitsprinzip wegkommen und Mehrheitsentscheidungen einführen, so Manuela Ripa abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 19:42:35 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) zu den aktuellen Protesten der Landwirte</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-ripa-oedp-zu-aktuellen-protesten-der-landwirte</link>
                        <description>Ripa: „Es gibt einen riesigen Reformbedarf“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel. Seit Tagen protestieren die Landwirte in Deutschland gegen die von der Regierung geplante Streichung der Befreiung von der Kfz-Steuer sowie der Steuerbegünstigung auf Agrardiesel. Auch wenn die angekündigten Kürzungen von der Bundesregierung inzwischen teilweise wieder rückgängig gemacht wurden, versteht Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), dass die Landwirte weiter ihren Unmut äußern.</p>
<p>„Die Regierung wollte mit ihrem ursprünglichen Beschluss mit dem Kopf durch die Wand. Auf die Landwirtschaft entfallen nur ein Prozent der deutschen Wertschöpfung, aber die Bauern sollten zum Sparprogramm der Regierung einen sechsmal so großen Anteil beitragen. Und das, ohne sich vorher überhaupt mit Vertretern der Landwirte konsultiert zu haben. Dabei stehen die Landwirte seit Jahren unter Druck. Die Beschlüsse der Regierung haben das Fass nun zum Überlaufen gebracht, und ich kann den Unmut der Landwirte absolut nachvollziehen“.</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin weist darauf hin, dass der ökonomische Druck auf die Landwirte seit Jahren steigt, weswegen es ein massives Höfesterben gibt.</p>
<p>„Die deutschen Bauern haben gegenüber Anbietern aus Ländern mit niedrigeren Lohnkosten und geringeren Ansprüchen an Tierwohl und Umweltschutz einen massiven Nachteil. Deshalb sind sie auf Hilfen angewiesen, wenn in Deutschland und Europa auch in Zukunft noch lokale und regionale Lebensmittel zur Verfügung stehen sollen. Zudem spielt die Landwirtschaft eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Klimakrise, weswegen es sehr unklug von der Regierung war, die Bauern so dermaßen zu düpieren. Bauern sind systemrelevant und brauchen mehr Respekt für ihre Leistungen“, so Manuela Ripa.</p>
<p>Die Landwirtschaft sei nicht der Gegner, sondern der Partner bei der Bewältigung der gewaltigen Zukunftsaufgaben für unsere Menschheit. Diese ist nur gesamtgesellschaftlich zu schultern, gibt sich die Abgeordnete überzeugt.</p>
<p>Gerade die Europäische Union hat mit den von ihren gewährten Subventionen einen mächtigen Hebel in der Hand, um die Landwirtschaft dabei zu unterstützen, mit nachhaltigen, ökologisch und klimafreundlich produzierten Lebensmitteln langfristig überlebensfähig zu sein. Dazu Manuela Ripa:</p>
<p>„Es gibt einen riesigen Reformbedarf. Derzeit werden die meisten EU-Subventionen einheitlich nach Hektar bewirtschafteter Fläche verteilt. Damit profitieren überwiegend große, industrielle Betriebe von den Zahlungen. Außerdem bekommen so auch viele große Landeigentümer Geld von der EU, was die Pachtpreise steigen lässt und vor allem kleinen Höfen schadet. Deshalb plädieren wir als die Naturschutzpartei ÖDP dafür, dass die Flächensubvention umgewandelt wird in eine Subvention für Umweltleistungen. Höfe, die nachhaltige Bodenbewirtschaftung betreiben, die Artenvielfalt bewahren und auf das Tierwohl achten, sollen entsprechend entlohnt werden. Das würde den Bauern größere finanzielle Anreize für mehr Biodiversität und ökologische Landwirtschaft geben. So würden wir auch die Rolle der Landwirtschaft beim Arten- und Klimaschutz anerkennen. Man könnte den Landwirten ein gerechtes Einkommen garantieren – ohne den Einsatz von Pestiziden oder chemischen Düngern.“</p>
<p>Was die Viehhaltung anbelangt, so ist die Europaabgeordnete überzeugt, dass nur der gesellschaftlich gewünschte Wandel der Landwirtschaft hin zu mehr Tierwohl eine Zukunft bietet. Leider fehlt es den Landwirten für Investitionen in Tierwohlställe an Planungssicherheit. Deshalb ruft Manuela Ripa dazu auf, die Pläne für eine Tierwohlabgabe endlich umzusetzen. „Laut Berechnungen wären 40 Cent pro Kilo Fleisch ausreichend, um die Stallumbauten zu finanzieren und das ethisch gebotene Tierwohl endlich flächendeckend zu garantieren“, so Ripa.</p>
<p>Zum Abschluss betont Manuela Ripa, dass es in einer Demokratie selbstverständlich möglich sein muss, seinen Protest zu äußern. Sie ruft die Bauern aber dazu auf, sich in ihren Aktionen zu mäßigen, sich an die Gesetze zu halten und auf Gewalt zu verzichten. Aktionen wie jene, bei der Wirtschaftsminister Habeck daran gehindert wurde, eine Fähre zu verlassen, sind deshalb nicht in Ordnung und schaden überdies dem Ansehen der Landwirte. Wir alle müssen stärker darauf achten, dass legitimer Protest nicht von Rechtsextremisten unterwandert wird. Denn auch das würde die Legitimation jeglicher Forderungen untergraben, die berechtigterweise in unserer Gesellschaft erhoben werden.</p>
<p>„Es brodelt in Deutschland und in Europa. Die Proteste der Landwirtschaft sind nur die Spitze des Eisbergs. Wer Ökologie und Ökonomie versöhnen will, muss einen langfristig orientierten Dialog führen. Wichtige Themen wie Gentechnik, Patentrecht und Freihandelsabkommen müssen weit mehr beachtet werden“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 16:06:50 +0100</pubDate>
                        <title>Gentechnik: Aushebeln des Verbraucherschutzes vorerst gescheitert</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gentechnik-aushebeln-des-verbraucherschutzes-vorer</link>
                        <description>Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik in der Ökologisch-Demokratischen Partei - Die Naturschutzpartei (ÖDP) hält Vorsorgeprinzip für unverzichtbar und stemmt sich gegen Agrarlobby</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Agrarminister verpassten in ihrer Sitzung am 11. Dezember 2024 die Mehrheit für die Einführung neuer Gentechnikmethoden zur Manipulation von Saatgut und Pflanzen. Die ÖDP – Die Naturschutzpartei begrüßt dieses Scheitern der Gentechnik-Befürworter ausdrücklich. „Wir wollen ein Anbauverbot gentechnisch veränderter Organismen EU-weit erreichen“, weiß Hans-Gerd Pelzer. Er ist Mitglied des Bundesarbeitskreises Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik (BAK LTG) in der ÖDP. Pelzer: „Der Knackpunkt ist, dass die EU die bisher klaren und fundierten Regeln und Standards, die den Verbraucherschutz gewährleisten, aushebeln will.“</p>
<p>Agrarminister Cem Özdemir hat recht, wenn er schreibt „es geht um Vorsorge und Transparenz“. Es braucht klare gesetzliche Regeln, die dafür sorgen, dass es auf Saatgut, Pflanzen und Lebewesen keine Patente geben darf. Für die ÖDP formuliert Hermann Dietzinger als Mitglied der Arbeitsgruppe Gentechnik des ÖDP-Bundesarbeitskreises LTG: „Die im EU-Lebensmittelrecht verankerten Pflichten zur Gefahrenermittlung und Risikoprüfung, die unter dem Begriff 'Vorsorgeprinzip' bisher als wesentliche Stütze des Verbraucherschutzes gelten, dürfen nicht den falschen Versprechen der Agrarindustrie geopfert werden.“</p>
<p>Für seine Partei ist die Entscheidung im EU-Agrarrat daher alles, nur keine Entwarnung. Landwirtschaftsminister Özdemir hat sich bei der Abstimmung enthalten, er ist damit dem Druck des Koalitionspartners FDP gefolgt, die die Interessen der Agrarlobby vertritt und den Verbraucherschutz aushebeln will. Die ÖDP dagegen ruft Minister Özdemir auf, sich mit seiner Stimme und seinen Worten klar und eindeutig für den Erhalt des Vorsorgeprinzips einzusetzen. Pelzer und Dietzinger fordern: „Die Versprechen der Agrarlobby, 'wir lösen den Hunger in dieser Welt auf und meistern mit gentechnisch verändertem Saatgut und Pflanzen den Klimawandel', müssen auch vom Landwirtschaftsminister kritisch hinterfragt und als in dieser Ausprägung falsch benannt werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 15 Dec 2023 17:51:40 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) zum EU-Gipfel und dem Erpressungsversuch Ungarns</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/manuela-ripa-zum-eu-gipfel</link>
                        <description>Auf dem EU-Gipfel in Brüssel diese Woche hat die Europäischen Union die historische Entscheidung getroffen, mit der Ukraine und Moldau Beitrittsverhandlungen zu beginnen. Da sich der ungarische Regierungschef Orban dagegen ausgesprochen hat, musste wegen des Einstimmigkeitsprinzips ein Verfahrenstrick angewandt werden, damit die Entscheidung zustande kommt.</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld hatte die EU 10,2 Milliarden Euro an Ungarn freigegeben, die bislang wegen der eingeschränkten Rechtsstaatlichkeit in dem Land eingefroren waren. Dazu Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP):</p>
<p><em>„Die EU hat sich leider von Orban, einer Marionette Putins, erpressen lassen. Die Kommission hat die Zahlung von 10,2 Milliarden Euro an Ungarn freigegeben. Angeblich deswegen, weil Budapest die Bedingungen im Bereich der Unabhängigkeit der Justiz erfüllt habe. Doch diese Begründung ist ein Witz, wie alle NGOs, die mit der Situation in Ungarn vertraut sind, wissen. In Wahrheit hat Orban das Geld dafür bekommen, dass er bei Abstimmung über die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau den Saal verlassen hat, um den Beschluss zu ermöglichen. Das ist ein absolut schändlicher Deal mit Orban!“</em></p>
<p>Allerdings hat Orban im weiteren Verlauf des Gipfels dann wieder sein wahres Gesicht gezeigt. Denn Ungarn hat die Auszahlung weiterer EU-Hilfen für die Ukraine in Höhe von 50 Milliarden Euro blockiert. Nun soll im Januar ein weiterer Anlauf gestartet werden, um die Hilfen freizugeben. Manuela Ripa ist über dieses Vergehen erzürnt:</p>
<p><em>„Wahrscheinlich wird Orban wieder einen dafür Preis verlangen, dass er die Hilfen an die Ukraine dann doch noch freigibt. So verkommt die EU zu einem Bazar. Ursprung allen Übels ist das Einstimmigkeitsprinzip der EU in außenpolitischen Fragen. Dieses ermöglicht es Autokraten wie Orban, die gesamte EU zu blockieren.“</em><br /> Die Europaabgeordnete schlussfolgert aus dem politischen Schlamassel:</p>
<p><em>„Für mich steht es außer Frage, dass wir das Einstimmigkeitsprinzip in außenpolitischen Fragen abschaffen und durch Mehrheitsentscheidungen ersetzen müssen.“</em></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 10:31:40 +0100</pubDate>
                        <title>Die Lehren aus der COP in Dubai: Mut zum Handeln</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-lehren-aus-der-cop-in-dubai-mut-zum-handeln</link>
                        <description>ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid fordert die Ampelkoalition auf, beim Klimaschutz endlich voranzugehen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Einigung in allerletzter Sekunde auf ein Abschlussdokument der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai setzt die Bundesvorsitzende Charlotte Schmid der Ökologisch-Demokratischen Partei – Die Naturschutzpartei (ÖDP) auf mehr Courage im Klimaschutz. Sie fordert, dass die Regierungen aller Staaten und auch Deutschlands nicht länger auf konkrete Handlungen anderer Staaten zum Klimaschutz warten, sondern ein mutiges Vorangehen gemeinsam mit einer Gruppe von willigen Vorreitern wagen. Das Zaudern und Zögern müsse ein Ende haben. Obwohl es einen ersten Schritt Richtung umweltschädlicher Subventionen gab, indem es zu einer Kerosinsteuer bei Inlandsflügen kommen soll, reicht dies bis weitem nicht aus.</p>
<p>Diese Einstellung macht Sinn. Schmid erinnert an die Erfolgsstory des Erneuerbare Energiegesetzes (EEG) aus dem Jahr 2000. Es bescherte der Bundesrepublik und der Erde den ersten Solarboom. „Das hat uns auch eine Studie des Umweltbundesamts (UBA) beschrieben. Folgen wir dem Rat und machen damit Deutschland endlich wieder zum echten Vorreiter und positiven Vorbild für viele andere Staaten in Sachen effizienter Klimaschutz“, sagt Schmid. „Wir fordern alle Regierungsmitglieder auf, diesen Weg ohne Wenn und Aber einzuschlagen. Damit können wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Planeten leisten. Laut UBA können wir sogar ökonomisch davon profitieren.“</p>
<p>Schmid zeigt damit auch den unzähligen Lobbyvertretern die rote Karte. In Dubai haben sie zu Tausenden versucht Einfluss auf die Verhandlungen zu nehmen und dadurch fast erreicht, dass das Ergebnis der COP gescheitert wäre. „Diesen Vertretern der fossilen Lobby und ihren politischen Helfershelfern, allen voran Christian Lindner, Friedrich Merz und Markus Söder, müssen wir ihre Schranken zeigen“, so Schmid, „denn wir haben keine Alternative: Noch länger abzuwarten verschlimmert die Situation nur weiter. Die Verschiebung der Problematik der Klimakrise auf spätere Generationen ist nicht hinnehmbar und hat uns das Bundesverfassungsgericht eindeutig verboten.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 13 Dec 2023 21:52:45 +0100</pubDate>
                        <title>COP28: Abkehr von fossilen Energieträgern, Verdreifachung von erneuerbaren Energien und Reduzierung von Methanemissionen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/cop28-abkehr-von-fossilen-energietraegern-verdreif</link>
                        <description>Begrenzung der Erderwärmung um 1,5 Grad</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Verlängerung der Klimakonferenz COP28 und einer finalen Verhandlungsnacht gibt es eine Einigung in Dubai. Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) hebt hervor, dass im Abschlussdokument zum ersten Mal in der Geschichte die Abkehr von fossilen Brennstoffen gefordert wird. Zur Einigung, das Ende dieser Energieträger einzuleiten und zu beschleunigen, sagt Manuela Ripa:<br /> <br /> „Die Einigung auf die Abkehr von Öl, Gas und Kohle ist ein klarer Auftrag an alle unterzeichnenden Länder, ihre Energiesysteme schnellstmöglich auf saubere und günstige Energien umzustellen, weg von umweltschädlichen fossilen Brennstoffen. Nur so kann die Begrenzung der Erderwärmung um 1,5 Grad in Reichweite bleiben.“<br /> <br /> Mit der COP28 wird die Begrenzung der globalen Erwärmung weiterhin auf das 1,5 Grad Ziel ausgerichtet und fester verankert.<br /> <br /> Die Abkehr von fossilen Energieträgern geht einher mit einer Einigung, dass die Kapazitäten von erneuerbaren Energien verdreifacht werden. Auch die Bekämpfung von Methanemissionen, die unter anderem durch das Abfackeln von Erdgas verursacht werden, soll dem COP28 Deal zufolge beschleunigt werden. Eine erhebliche Reduzierung dieser Emissionen ist bis 2030 vorgesehen.<br /> <br /> Unakzeptabel bleibt, dass es Nuklearenergie weiterhin als Teil der Lösung gelten soll. Noch immer können alle Länder frei über die Art ihrer Energiebereitstellung entscheiden. Dazu Manuela Ripa: „Es ist ganz klar, dass Atomenergie nicht nachhaltig und nicht klimasicher ist. Atomkraft ist kein Ausweg aus der Klimakrise. Von den den Sicherheitsrisiken und dem nicht gelösten Endlagerproblem abgesehen, ist Atomkraft viel zu teuer. Das Geld muss stattdessen in erneuerbare Energien investiert werden, die unendlich saubere Energie liefern können.“<br /> <br /> Bereits am ersten Tag der COP28 wurde ein Fonds für Verluste und Schäden bestätigt, um jene Länder finanziell zu unterstützen, die am stärksten von extremen klimabedingten Ereignissen betroffen sind. Die ersten Beiträge belaufen sich auf insgesamt 792 Millionen US-Dollar.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 20:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr Transparenz auf dem Frühstückstisch:</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mehr-transparenz-auf-dem-fruehstueckstisch</link>
                        <description>Europäisches Parlament stimmt für bessere Kennzeichnung bei Honig, Marmelade und Fruchtsäften</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 12. Dezember 2023. Das Europäische Parlament hat heute über die Reform der Früchtstücksrichtlinien abgestimmt. Damit kann der Gesetzesvorschlag nun mit den Mitgliedsstaaten im Rat und der Kommission verhandelt werden.<br />  <br /> Bei dem Gesetzesvorschlag geht es um eine verbesserte Kennzeichnung von Lebensmitteln und Getränken, die morgens auf unserem Frühstückstisch stehen. Das macht es Verbraucher:innen leichter, gesündere Entscheidungen zu treffen. Der Standpunkt des Parlaments legt fest, dass das Ursprungsland eines Produktes angegeben werden muss. Außerdem müssen Marmeladen einen höheren Fruchtanteil enthalten und Betrug mit Honig wird bekämpft.<br />  <br /> Die EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei), Schattenberichterstatterin für ihre Fraktion Greens/EFA, freut sich über das Abstimmungsergebnis:<br />  <br /> „Wir haben es geschafft, irreführende Informationen von den Etiketten von Honig und Marmeladen zu verbannen, und für Klarheit zu sorgen, aus welchem Land oder Ländern, die Früchte oder der Honig stammen und zu welchem Anteil. Für Verbraucher:innen ist wichtig zu wissen, wo genau ein Produkt herkommt und was in ihm enthalten ist. Die Überarbeitung der Frühstücksrichtlinien war dringend nötig, um gerade gegen irreführende Bezeichnungen und Betrug bei Honig vorzugehen.“<br />  <br /> Um Betrug einzuschränken, wollen die Abgeordneten ein System zur Rückverfolgung entlang der Lieferkette beim Honig einrichten, das die Herkunft des Produkts nachvollziehbar macht. Außerdem soll die EU ein Referenzlabor für Honig einrichten, um die Kontrollen zu verbessern und Verfälschungen durch systematische Tests aufzudecken.</p>
<p>Bei Honig muss auch das Ursprungsland künftig auf dem Etikett ersichtlich sein. Stammen die Zutaten aus mehreren Ländern, ist geplant, die Herkunftsstaaten in absteigender Reihenfolge aufzulisten, je nachdem, woher die meisten Bestandteile kommen. Auch darf gefilterter Honig nicht mehr als Honig gekennzeichnet werden. Damit werden Qualitätsprobleme in Zusammenhang mit Honig angegangen und keine irreführenden Informationen auf den Etiketten mehr verbreitet.<br />  <br /> Bei Marmeladen ist es dem Europäischen Parlament gelungen, den Vorschlag der Kommission beizubehalten, den allgemeinen Mindestfruchtgehalt auf 450 g/1000 g zu erhöhen. Auf dem Etikett muss auch angegeben werden, aus welchem Land die Früchte kommen. Das sind gute Neuigkeiten, damit Verbraucher:innen bewusste Kaufentscheidungen treffen können.<br />  <br /> Nicht zufrieden ist EU-Abgeordnete Manuela Ripa mit dem Ergebnis bei Fruchtsäften: Zusammen mit ihrer Fraktion hatte sie sich stark gegen irreführende Kennzeichnung eingesetzt. Fruchtsäfte sollten nicht mehr mit dem Aufdruck „ohne zusätzlichen Zucker“ beworben werden dürfen. Denn diese haben von Natur aus einen sehr hohen Zuckergehalt. Leider konnte sich hier ganz klar die Zuckerindustrie durchsetzen. „Hier müssen wir weiter gegen irreführende Kennzeichnung vorgehen“, so Ripa.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 11:18:42 +0100</pubDate>
                        <title>Schalter aus für das Klima – was dann?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schalter-aus-fuer-das-klima-was-dann</link>
                        <description>Durch den Klimawandel stehen fünf globale Systeme vor dem Zusammenbruch und stoßen einen Dominoeffekt irreparabler Schäden an</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaft ist sich einig: Erreichen wir sogenannte „Kipppunkte“, führt der Klimawandel unausweichlich zum Dominoeffekt mit Folgeschäden. Das zerstört ein ums andere natürliche System der Erde und mündet im Kollaps des ganzen Globus.</p>
<p>Kipppunkte sind wie Lichtschalter. Aus Hell wird Dunkel. Sie ändern alles in bislang reibungsfrei funktionierenden Systemen. Laut der Studie wandeln sich zurzeit das grönländische und das westantarktische Eisschild, die subpolare Wirbelzirkulation im Nordatlantik, Warmwasserkorallenriffe und einige Permafrost-Gebiete. Deshalb muss die aktuelle Nachricht von der COP 28 Weltklimakonferenz in Dubai alarmieren. Mehr als 200 Forschende aus 26 Ländern kommen in ihrem federführend an der britischen Universität Exeter publizierten Global Tipping Points Report zum Schluss, dass „fünf Natursysteme (...) unumkehrbare Umwälzungen durch Klimaerwärmung“ bevorstehen, berichtet  das Wallstreet Journal in seiner Onlineausgabe.</p>
<p>Fatal ist, dass das Erreichen dieser sensiblen Punkte von der Wissenschaft noch nicht genau vorhersagbar ist. „Wann der Kipppunkt erreicht ist, wird man im Vorhinein nicht sagen können, sondern erst danach!“ Klar sei aber: „Mit jedem Zehntel Grad steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder mehrere dieser Kipppunkte eintreten“, zitiert die Tagesschau PIK-Klimaforscher Hermann Lotze-Campen.</p>
<p>Wie nötig diese Mahnung ist, zeigt eine weitere Hiobsbotschaft aus Dubai. Bei der COP 28 machten Meteorologen deutlich, dass die Menschheit inzwischen nur noch 0,04 Grad Celsius vom in Paris vereinbarten Klimaschutzziel von 1,5 Grad entfernt ist.</p>
<p>„Im Global Village gehen die Lichter aus“, kommentiert der Stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Helmut Scheel, daher die auf der COP 28 vorgestellte Studie. Er zieht daraus die Konsequenz: „Wir haben keine Zeit mehr, wir müssen endlich handeln.“ Scheel nimmt die Fakten und die Mahnungen der Wissenschaft ernst – und als Auftrag für sich und seine Partei. „Die Zeit der Sonntagsreden für den Klimaschutz ist vorbei“, so Scheel, „jetzt braucht es konsequentes Handeln für den Klimaschutz.“ Er verweist darauf, dass die Klimaschutzpolitik der Ampelregierung in Berlin und aller Landesregierungen von Experten mehrfach als stümperhaft entlarvt und dass die Koalition ihre selbst gesetzten Ziele im internen Gezänk um Geld und eigene Profilneurosen verwässert werden. „Das ist nicht die Politik, die den Menschen hilft“, ist er überzeugt: „Sie wollen klare Hinweise, wie wir den Klimawandel abmildern.“</p>
<p>Scheel nennt den konsequenten Abbau klimaschädlicher Subventionen, wie die ÖDP ihn vorschlägt. Das könnte das 60 Milliarden Euro-Loch im Bundeshaushalt mehr als füllen. Die Abschaffung dieser Finanzhilfen würde sich doppelt positiv auswirken, wenn etwa fehlgeleitete Investitionen in den Straßenneubau, zusätzliche Mittel frei machen für den Umbau in eine sozial-ökologische Marktwirtschaft. „Nicht die Kürzung von Sozialleistungen machen uns zukunftsfähig, sondern die Änderung unseres politischen Mindsets“, so der ÖDP-Vize.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 09 Dec 2023 15:32:05 +0100</pubDate>
                        <title>Respekt und Menschenwürde im täglichen Miteinander</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/respekt-und-menschenwuerde-im-taeglichen-miteinand</link>
                        <description>75 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UNO erinnert ÖDP-Chefin Charlotte Schmid daran, wie die Proklamation von 1948 für die Menschheit noch immer eine Aufforderung darstellt, täglich an einem humanen und respektvollen Miteinander zu arbeiten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Unser Wertekanon ist eindeutig: Wer für die demokratischen Grundrechte eintritt, kann und will keinerlei Form von Gewalt akzeptieren. Wir setzen uns für ein respektvolles und achtsames Miteinander ein“, erinnert Parteichefin Charlotte Schmid zum 75. Jahrestag der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte durch die UNO an die Proklamation vom 10. Dezember 1948. Für die ÖDP bleibt sie bis heute und auch in Zukunft Richtschnur – nach außen in all ihren politischen Entscheidungen für das Land und die Gesellschaft, wie nach innen: im persönlichen Umgang der Menschen untereinander.<br /> <br /> Die Katastrophe des zweiten Weltkriegs und der gemeinsame Entschluss zum „nie wieder“ bildeten damals den Nährboden für die Formulierung der Menschenrechte. Heute, 75 Jahre später, ist klar, dass die Proklamation allenfalls ein Anfang gewesen sein kann.<br /> <br /> Eleanor Roosevelt hat damals die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte maßgeblich für die UNO erarbeitet. Auf die Frage, wo für sie die Menschenrechte beginnen, meinte sie:<br /> <br /> <em>"An den kleinen Plätzen, nahe dem eigenen Heim. So nah und so klein, dass diese Plätze auf keiner Landkarte der Welt gefunden werden können. Und doch sind diese Plätze die Welt des Einzelnen: Die Nachbarschaft, in der er lebt, die Schule oder die Universität, die er besucht, die Fabrik, der Bauernhof oder das Büro, in dem er arbeitet.<br /> <br /> Das sind die Plätze, wo jeder Mann, jede Frau und jedes Kind gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Würde ohne Diskriminierung sucht.<br /> <br /> Solange diese Rechte dort keine Geltung haben, sind sie auch woanders nicht von Bedeutung. Wenn die betroffenen Bürger nicht selbst aktiv werden, um diese Rechte in ihrem persönlichen Umfeld zu schützen, werden wir vergeblich nach Fortschritten in der weiteren Welt suchen."</em><br /> <br /> Gerade dieses „selbst aktiv werden“ ist für die Bundesvorsitzende die Aufforderung, ihre Energie und ihr Augenmerk dorthin zu lenken, wo etwas Positives bewirkt werden kann.<br /> <br /> „Ja, es gibt Themen, bei denen wir auf unsere gewählten Volksvertreter und -Vertreterinnen angewiesen sind. Aber beim Thema Menschenrechte sind wir alle gefordert, aktiv zu sein und den Unterschied dort auszumachen, wo wir können. Denn jeder Mensch, wie klein oder unbedeutend er sich selbst auch fühlen mag, kann in seinem Wirkungsbereich auf die Rechte seiner Mitmenschen achten, und sich wirksam für Menschenrechte einsetzen. Gerade deshalb sind die Allgemeinen Menschenrechte brandaktuell und bleiben universell und wichtig.“ ordnet Charlotte Schmid die Bedeutung des Jubiläums ein.<br /> <br /> „Die Kriege in unserer Welt sollen uns nicht dazu verführen, ausschließlich mit dem Finger auf andere zu zeigen und die Einhaltung der Menschenrechte nur anderswo einzufordern. In der heutigen Informationsgesellschaft würden wir immer einen Konfliktherd finden, den wir vorschieben könnten und der uns davon ablenken könnte, vor unserer eigenen Tür zu kehren.“<br /> <br /> Für Charlotte Schmid bedeutet das aber nicht, dass die derzeit kriegsführenden Regierungen aus ihrer Pflicht genommen werden: „Wir dürfen diesen Regierungen nicht dazu verhelfen, weiterhin Menschenrechte zu verletzen, indem wir – weltweiten rechten Tendenzen folgend – Menschenrechte einschränken und verwässern lassen. Ganz im Gegenteil: Wenn schon Veränderung, dann ist jetzt die Zeit dafür, Menschenrechte zu stärken!“<br /> <br /> Die ÖDP hat seit 2015 Verhaltensregeln für ihre Mandatsträger. Intern wird darauf geachtet, den Schutz der Menschenrechte einzuhalten und laufend zu verbessern.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 10:52:36 +0100</pubDate>
                        <title>Mercosur: Scholz‘ blumige Worte sind kein Nährboden guter Politik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mercosur-scholz-blumige-worte-sind-kein-naehrboden</link>
                        <description>Mercosur-Abkommen: die Titanic für den Umwelt- und Klimaschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Brasiliens Präsident Lula schwadroniert Kanzler Scholz über Freihandel. Dabei braucht gute Politik mehr als hehre Worte. Das Mercosur-Abkommen zielt auf den Profit weniger. Es verheimlicht die wahre Lage. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) positioniert sich klar dagegen.</p>
<p>Blumig und wortreich beschwört der Text die „sozial gerechte und ökologische Transformation“. Brasiliens Präsident Lula da Silva und der deutsche Bundeskanzler vereinbarten beim Besuch des Brasilianers in Berlin die engere Zusammenarbeit der beiden Länder. Sie soll „Fortschritt und Nachhaltigkeit“ fördern, Klimaschutz stärken und Hunger bekämpfen. Soweit die hehren Worte.</p>
<p>Allein: Im Kommuniqué zu den aktuellen Regierungskonsultationen können die beiden Politiker nicht verheimlichen, worum es ihnen in Wahrheit geht: Sie setzen „einen Schwerpunkt auf wirtschaftliche Zusammenarbeit“ – will heißen, es geht ihnen um „das EU-Mercosur-Abkommen“. Nach jahrelangem Ringen zwischen den südamerikanischen Staaten und Europa soll endlich weltweit Freihandel den Warenfluss über den Südatlantik ohne Begrenzung erlauben. Schranken sollen fallen – zum Schrecken nahezu aller Umwelt- und Klimaschützer.</p>
<p>„Da bitte ich um größtmöglichen Pragmatismus und um größtmögliche Kompromissbereitschaft“, versucht Scholz aus dieser Zwickmühle zu entkommen. ÖDP-Chefin Charlotte Schmid bewertet diese Politik anders: „Schon wieder wirft der Kanzler alle Prinzipien über Bord.“</p>
<p>Zum Glück hat Scholz hier nichts zu bestimmen. Den Vertrag schließen die EU und die Mercosur-Mitglieder. Und zumindest in Südamerika regt sich mit den Ankündigungen des neuen argentinischen Präsidenten Widerstand. Auch die ÖDP – die Naturschutzpartei lehnt das Abkommen ab. Deren Europaabgeordnete Manuela Ripa positioniert sich seit Jahren „klar gegen diese Art des Handels“. Ripa wirft der EU-Kommission vor, sich „undemokratischer Kniffe“ zu bedienen, um den Vertrag gegen alle Widerstände in den Mitgliedsstaaten durchzuboxen.</p>
<p>Der Mercosur-Vertrag, den der deutsche Sozialdemokrat in Regierungsverantwortung so massiv propagiert, „ist in Wahrheit eine unmittelbare Bedrohung für Arbeitsplätze, die bäuerliche Landwirtschaft, den Regenwald und die Gesundheit von Millionen Menschen“, beschreibt die ÖDP-Europaabgeordnete die wahre Lage: „Der Vertrag begünstigt den Handel mit Rindfleisch, Autos, gefährlichen Pestiziden und genveränderten Produkten“ – alles Waren, die der Umwelt und dem Klima schaden.</p>
<p>„Immer wieder machen diese Art Politiker denselben Denkfehler. Sie handeln gegen die Interessen der Menschen“, kritisiert daher Schmid: „Scholz und Lula setzen nur auf kurzfristige ökonomische Profite, anstatt langfristig das Wohl aller Menschen und der Natur ins Zentrum ihrer Politik zu stellen.“ Nur so könne, das betont auch Manuela Ripa, „Freihandel sich in Fairhandel wandeln“. Sie will den internationalen Handel stärker an ethische Standards knüpfen. „Freihandelsabkommen brauchen klare Orientierung“, fordert sie: „Wir müssen innerhalb unserer planetaren Grenzen handeln.“ Gute Politik muss auf festen Grundsätzen fußen, steht für die ÖDP fest. Luftschlösser und falsche Versprechungen taugen nicht.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 14:14:37 +0100</pubDate>
                        <title>Ja zum Herdenschutz bei Weidetieren - Nein zu „wolfsfreien Zonen“ und „Quotenabschuss“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ja-zum-herdenschutz-bei-weidetieren-nein-zu-wolfsf</link>
                        <description>Die Ökologisch-Demokratische Partei - Die Naturschutzpartei (ÖDP) bezieht Position</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Grundsätzlich begrüßen wir die Vorschläge des BMUV vom 11.10.2023 zum Umgang mit Wölfen, die wiederholt geschützte Weidetiere reißen“, so Eva-Maria Kastell, stellv. Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik. Damit schließt sich die Naturschutzpartei ÖDP den Verbänden wie BUND, NABU, LBV und dem Ökologischen Jagdverband Deutschland in deren Grundhaltung an.</p>
<p>„Gleichzeitig werden momentan aber auch wieder Stimmen laut, die sogenannte wolfsfreie Zonen und einen Quotenabschuss von Wölfen fordern“, so Kastell. „Dies lehnt die ÖDP strikt ab! Eine derartige Bejagung verstieße nicht nur gegen geltendes Recht, sondern würde auch die Herausforderungen im Weidetierschutz nicht lösen.“</p>
<p>Die Koexistenz von Wölfen und Weidetierhaltung ist durch Herdenschutzmaßnahmen möglich. Die Entwicklungen in Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern belegen, dass Herdenschutz funktioniert (Zunahmen der Wolfsbestände, Ausbau des Herdenschutzes und Rückgang der Nutztierrisse). Nur in den Ausnahmefällen, in denen Wölfe gelernt haben, auch gut geschützte Weidetiere zu reißen, sollte als „Ultima Ratio“ deren Entnahme ermöglicht werden.</p>
<p>„In erster Linie benötigen Nutztierhalter jedoch Hilfe in Form von bewährten Herdenschutzmaßnahmen, frühzeitig und unbürokratisch gefördert. Damit zu beginnen, wenn erste Risse an ungeschützten Weidetieren aufgetreten sind, ist zu spät,“ führt Eva-Maria Kastell aus.</p>
<p>Im Fall einer angeordneten Entnahme gemäß Bundesnaturschutzgesetz befürwortet die ÖDP diese durch dafür explizit ausgewähltes und geschultes Personal durchführen zu lassen. Selbstverständlich ist bei Entnahmen der Muttertierschutz auch bei Wölfen zu gewährleisten, d.h. in den Setz- und Brutzeiten dürfen bis zur Verselbständigung der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere nicht bejagt werden.</p>
<p>Die ÖDP fordert die Verantwortlichen in Bund und Ländern auf: Helfen Sie unseren Landwirten durch die Etablierung bewährter Herdenschutzmaßnahmen. Die Weidehaltung ist eine zentrale Säule der artgerechten Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen im Öko-Landbau. Unsere Tierhalter brauchen echte Hilfe statt wertloser Floskeln und „Schnellschüsse“.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-103219</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 10:24:24 +0100</pubDate>
                        <title>Wie Deutschland den Klimaschutz retten kann</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wie-deutschland-den-klimaschutz-retten-kann</link>
                        <description>Zur aktuellen Weltklimakonferenz COP 28 in Dubai (30.11. bis 12.12) versagt die Ampel beim Klimaschutz auf ganzer Linie. Die Ökologisch-Demokratische Partei - Die Naturschutzpartei (ÖDP), zeigt Wege, wie unser Land seine Klimaschutzversprechen an die Welt noch einhalten kann.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Klimaschützer der Welt treffen sich in Dubai, um zu beraten, wie die Erderwärmung effektiv zu begrenzen ist. Derweil „verfehlt Deutschland seine eigenen Klimaziele und bessert noch nicht einmal nach, um seine Versprechen an die Welt noch aufs richtige Gleis zu setzen“, kritisiert Dr. Michael Stöhr, einer der Spitzenkandidaten der ÖDP für die Europawahl 2024, die Situation Deutschlands vor der COP 28-Konferenz.<br /> <br /> Stöhr nennt Fakten: Deutschland ist mit 1 Prozent der Weltbevölkerung für 2 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich, berücksichtigt man Importe und Exporte, sind es eher 4 Prozent, die durch unseren Konsum verursacht werden.<br /> <br /> „Lange galt Deutschland als Vorreiter beim Klimaschutz, aber Deutschland ist drauf und dran, die eigenen, sowieso schon nicht besonders ambitionierten Klimaziele zu verfehlen“, sagt dazu Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der ÖDP. „Nach dem Urteil von Sachverständigen bleibt die Ampel-Regierung mit der aktuellen Novelle des Klimaschutzgesetzes weit hinter den Anforderungen zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels zurück.“<br /> <br /> Insbesondere im Verkehrssektor bewegt sich nichts, betont Stöhr als Experte der ÖDP für Klimaschutz: „Das FDP-geführte Ressort fällt durch Komplettversagen auf, was durch die aktuelle Novelle des Klimaschutzgesetzes mühsam kaschiert werden soll. Nach dem Urteil von Sachverständigen bleibt die Ampel-Regierung damit weit hinter den Anforderungen zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels zurück.“<br /> <br /> Die Klimabilanz der Ampel fällt für die ÖDP äußerst mager aus. Ob Essen-retten-Gesetz oder Tempolimit, immer ist es die FDP, die als Verhinderer selbst kostenloser und sofort wirksamer Maßnahmen in Erscheinung tritt. Am 21. November 2023 wurde im Europäischen Parlament mit überwältigender Mehrheit eine neue Richtlinie zum Recht auf Reparatur angenommen – eine Kernforderung der ÖDP. Wer stimmte dagegen? Die FDP. „Und wenn die Ampel-Regierung sich einmal einig ist, verhindern CDU/ CSU sinnvolle Änderungen, so wie aktuell im Bundesrat Neuregelungen im Straßenverkehrsrecht, die Städten und Gemeinden mehr Spielraum etwa für Anwohnerparkzonen, die Einrichtung von Busspuren und Tempo-30-Zonen geben sollten“, kommentiert Dr. Stöhr diese ineffiziente Klimapolitik.<br /> <br /> Stöhr belegt auch diese Kritik mit Zahlen: „Umweltschädliche Subventionen belaufen sich in Deutschland auf über 65 Milliarden Euro pro Jahr, die Hälfte davon fließt in den Verkehrssektor. Mit dieser Summe ließe sich das Finanzloch in Höhe von 60 Milliarden Euro, das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verwendung von Corona-Geldern für Klimaschutzmaßnahmen nun im Klima- und Transformationsfonds klafft, binnen eines Jahres schließen.“ Schmid ergänzt: „Das wäre obendrein sozial ausgewogen, denn die meisten Subventionen kommen vor allem Besserverdienenden zugute.“ Dabei verursacht gerade das reichste Prozent der Bevölkerung in Deutschland durch seinen Konsum acht Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Die ÖDP steht daher für einen sozial gerechten Klimaschutz, der die Schere zwischen Arm und Reich verringert: durch eine ökologisch-soziale Steuerreform, durch eine Begrenzung der Lohnspreizung auf den Faktor zwölf, durch die Beendigung von Subventionen, die vor allem Wohlhabenden zugutekommen, durch den Ausbau von Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und Carsharing, die für alle zugänglich sind. Schmid: „Schließlich steht die ÖDP für ein Ende des unbegrenzten Wachstums, denn das ist auf einem begrenzten Planeten nicht möglich.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-103207</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 12:05:24 +0100</pubDate>
                        <title>Gekaufte Politik: „Unfassbar verlogen“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gekaufte-politik-unfassbar-verlogen</link>
                        <description>ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid über Sponsoren beim jüngsten Parteitag der Grünen: „Geballter Macht von Lobbyisten Tür und Tor geöffnet – ehrliche Politik sieht anders aus: Darauf können sich Wählerinnen und Wähler nur bei der ÖDP verlassen.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Diese Verlogenheit ist einfach unfassbar.“ Für die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) – die Naturschutzpartei zeigt die aktuell publizierte Sponsoren-Liste  des Grünen-Parteitags, „dass die Grünen ihre Ideale über Bord geworfen haben und dort angekommen sind, wo sich CDU/CSU, FDP und SPD schon lange tummeln: in der gekauften Realpolitik“. Die Grünen öffnen freiwillig ihre Türen der geballten Macht der Lobbyisten. Die winken mit Geldscheinen und erzwingen sich so die für sie passenden oder günstigen politischen Entscheidungen.</p>
<p>Schmid verweist auf die lange Liste der Unternehmen und Verbände, die am Wochenende das Zusammentreffen der einstigen Demokratieverfechter mit ihren Geldern gepampert haben. Sie liest sich wie das Who’s who der Demokratieschrecks: Die Grünen ließen sich ihren Parteitag, auf dem sie unter anderen über das aktuelle Finanzdebakel der Ampel debattierten, ausgerechnet von Firmen bezahlen, deren Produkte „einer ehrlich und ernst gemeinten Politik oft diametral entgegen stehen“, wertet die Vorsitzende der Öko-Partei. Dabei klingelten immerhin rund 320.000 Euro in der Parteikasse der Grünen.</p>
<p>Zu den Finanziers des grünen Parteispektakels zählen neben Amazon oder Google, die beide mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung Probleme haben, die deutschen Automobilbauer, die nichts von einem Tempolimit halten, Versicherungen, Energieverbände und die Lufthansa, keine Freunde der Dekarbonisierung, DHL, Telekom und die Deutsche Bahn oder – „eher pikant“, so Charlotte Schmid – Bayer/Monsanto, welche über die Verlängerung von Glyphosat in Brüssel jubelte!</p>
<p>Viele dieser Sponsoren der Grünen-Politik stehen nicht eben für klima- und umweltfreundliche Geschäfte. Sie konterkarieren vielmehr die offiziell von den Grünen an ihre Wähler verkaufte Politik: Sie blockieren die Verkehrswende, heizen die Erdatmosphäre auf, vergiften unsere Äcker und vernichten die Artenvielfalt. Mit den Gewinnen aus dem Verkauf sprit-schluckender Großkarossen oder die Gesundheit gefährdender Pestizide wie Glyphosat finanzieren die Grünen ihre Politik. „Ein arger Schelm, der dabei Böses denkt“, kommentiert Schmid und fügt an: „Interessant ist, wer nicht als Sponsor auf der Liste der Grünen auftaucht: Bioanbau- und Biohandelsverbände oder Mehrwegverbände.“</p>
<p>Die ÖDP hingegen verzichtet seit ihrer Gründung auf jegliches Sponsoring, sie lehnt als einzige Partei in Deutschland zudem alle Unternehmensspenden grundsätzlich ab. Das hat die ÖDP in ihrer Satzung verankert. Darauf ist Schmid stolz: „Bei uns können sich alle Wählerinnen und Wähler zu 100 Prozent darauf verlassen, dass die ÖDP keine Politik nach dem Willen der Unternehmen macht. Wir orientieren uns bei all unseren Entscheidungen am Gemeinwohl und hören genau hin, was die Menschen brauchen und für unsere Natur gut ist.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-103066</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 11:43:05 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Verpackungsverordnung: Kampf gegen wachsende Müllberge</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-verpackungsverordnung</link>
                        <description>Straßburg, 23. November 2023. Diese Woche hat das EU Parlament über die Revision des Gesetzes zu Verpackungen und Verpackungsabfällen abgestimmt und das Mandat für die weiteren Verhandlungen mit dem Ministerrat festgelegt. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer Rede im Plenum sagte die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) hierzu:</p>
<p><em>„Das Gesetz, über das wir jetzt abstimmen, ist zwar besser als der Status Quo, aber immer noch viel zu schwach. Die Menge der Verpackungen in der EU nimmt ständig zu. Unsere Verpackungsabfälle haben ein Rekordniveau erreicht. Es liegt jetzt in unserer Verantwortung, eine Lösung zu finden, die gut für Mensch und Natur ist.“</em></p>
<p>Tatsächlich wird damit gerechnet, dass die Müllberge in den nächsten Jahren in Europa immer höher werden. Denn der Verpackungsmüll steigt rasant an. Allein in Deutschland schmeißen wir pro Kopf 236 kg Verpackungen weg und die europaweiten Prognosen für 2030 sehen düster aus - knapp 20% mehr Verpackungsmüll und sogar 46% mehr Plastik.<br /> Aus diesem Grund sei eine Überarbeitung der EU-Verpackungsrichtlinie dringend notwendig, so Manuela Ripa:</p>
<p><em>„Mehr Vermeidung und Wiederverwendung von Verpackungen vor Recycling sind entscheidend, um die Menge der Verpackungen nachhaltig zu reduzieren, CO2- und andere Emissionen zu verringern, sowie den Raubbau an natürlichen Ressourcen, den Verlust an biologischer Vielfalt und Umweltverschmutzung zu stoppen. Die Müllberge in Europa müssen endlich konsequenter bekämpft werden.“</em></p>
<p>Zwar fordert das EU Parlament nun, mindestens 80% der Verpackungen zu recyceln. Und immerhin sollen gefährliche Chemikalien in Lebensmittelverpackungen verboten werden. Auch ist geplant, Plastikverpackungen bis 2030 um zehn Prozent zu reduzieren, bis 2035 um 15 Prozent und bis 2040 um 20 Prozent. Allerdings wurde der ursprüngliche Bericht durch zahlreiche Änderungsanträge stark abgeschwächt, konkrete Vorschläge, die die Faktion Greens/EFA zur Müllvermeidung und Wiederverwendung von Verpackungen eingebracht hatte, wurden gestrichen. Auch die Zielvorgaben für 2030 zur Wiederverwendung von Verpackungen wurden verwässert. Jetzt stehen die Verhandlungen mit dem Ministerrat an. Dazu Manuela Ripa:</p>
<p><em>„Es liegt in unseren Händen, Verpackungen und damit Müll zu reduzieren. Dafür kämpfe ich weiter zusammen mit meiner Partei ÖDP - die Naturschutzpartei und mit meiner Faktion Greens/EFA im EU Parlament.“</em></p>
<p>Oberstes Ziel hierbei bleibt eine starke Verpackungsmüllverordnung für Europa mit strikten Zielen für die Vermeidung und Wiederverwendung, die eine nachhaltigere, effizientere und umweltfreundlichere Verpackungswirtschaft unterstützt.</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Silke Lalvani</p>
<p>Büro Manuela Ripa, MdEP<br /> silke.lalvani@europarl.europa.eu<br /> Telefon: +32 2 2837739</p>
<p><br /> Über Manuela Ripa:<br /> Manuela Ripa vertritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Europäischen Parlament und ist Mitglied der Fraktion Greens/EFA. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Biodiversität, Tierschutz, Klima- und Verbraucherschutz.<br /> Manuela Ripa ist Mitglied des Industrieausschusses und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Ausschusses für internationalen Handel. Außerdem ist sie Vizepräsidentin der interfraktionellen Arbeitsgruppe für mehr Tierschutz.<br /> Derzeit ist Manuela Ripa als Chefverhandlerin des Europäischen Parlaments zuständig für die Überarbeitung der Verordnung für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Für ihre Fraktion ist sie zudem verantwortlich für die Frühstücksrichtlinien. Hier geht es untere anderem darum, gefälschten Honig zu verhindern sowie die Marmeladen und Fruchtsäfte richtig zu kennzeichnen. Manuela Ripa ist für ihre Fraktion außerdem für das Bodenüberwachungsgesetz zuständig.<br /> <a href="https://manuela-ripa.eu/">Website Manuela Ripa</a></p>

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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-103050</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 15:16:13 +0100</pubDate>
                        <title>Bestellt - sofort geliefert: ÖDP ist eine Ausnahme in der Politik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bestellt-sofort-geliefert-oedp-ist-eine-ausnahme-i</link>
                        <description>Am Konsumfest Black Friday fragt die ÖDP, warum die Wählerinnen und Wähler bei den Regierungsparteien nicht die Politik bekommen, die sie bestellt haben?</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bevölkerung hat, nach dem Volksbegehren der Ökologisch-Demokratischen Partei – Die Naturschutzpartei (ÖDP) „Für echten Nichtraucherschutz“ 2010 tatsächlich ein echtes Nichtraucherschutzgesetz geliefert bekommen. Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler, die sich beim Volksentscheid beteiligt haben, haben damals dieses Gesetz „bestellt“.<br /> <br /> „Die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands sind es mittlerweile gewohnt, dass ihre bestellten Artikel binnen kürzester Zeit an die Haustür geliefert werden“, so Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der ÖDP, „aber mit ihrer Politik sind sie scheinbar viel geduldiger. Viele wählen immer wieder Parteien, die entweder das Falsche oder eben gar nichts liefern. Die Ampel-Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag einiges versprochen, wie beispielsweise den Stopp der Zulassung von Glyphosat, aber sie liefert genau das Gegenteil, nämlich eine Verlängerung der Zulassung. Wer aber ein teures Handy bestellt und bezahlt und dann bewusst nur ein Flummi geliefert bekommt oder eben gar nichts, der wurde betrogen!“<br /> <br /> Die Naturschutzpartei ÖDP sorgt dafür, dass die Politik, die die Menschen bei ihr bestellen, sie auch geliefert bekommen. Auch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat zum versprochenen Gesetz geführt. Dass die bayerische Regierung mit der ‚Bedienungsanleitung dieses Gesetzes‘ nicht umgehen kann, sorgt selbstverständlich für großen Unmut bei Umweltschützerinnen und Umweltschützern in Bayern.  <br /> <br /> Der Black Friday hat seine Wurzeln in den USA, dem Land des Massenkonsums ohne Rücksicht auf die Natur. Dieser Tag ist damit ebenfalls ein politischer Feiertag für alle regierenden Parteien in Deutschland, da sie alle auf Wirtschaftswachstum, Konsumsteigerung und Mehrausgaben in allen Bereichen setzen. Die Folge: Zerstörung der Lebensbasis auf diesem Planeten. Am Black Friday sieht unsere Welt schwarz.<br /> <br /> In ihrem Wahlprogramm zur EU-Wahl 2024 fordert die ÖDP „das Ende des ständigen Wachstums von Konsum und Verbrauch sowie die Abkehr von der Wegwerfgesellschaft und der Aufbau einer echten Kreislaufwirtschaft.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-102814</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 17:23:32 +0100</pubDate>
                        <title>Verheerender Schlag für unsere Gesundheit, Artenvielfalt und Umwelt: Pestizidverordnung scheitert im Europäisches Parlament</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verheerender-schlag-fuer-unsere-gesundheit-artenvielfalt</link>
                        <description>Straßburg, 22. November 2023. Das EU-Parlament hat heute zur Verordnung über die nachhaltige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln keine Position gefunden, nachdem der Vorschlag durch eine Vielzahl von Änderungsanträgen ad absurdum geführt wurde.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch der Antrag, den Text an den Umweltausschuss zurückzuverweisen, wurde von einer knappen Mehrheit der EU-Abgeordneten, insbesondere von Rechten und Christdemokraten abgelehnt. Damit ist der Vorschlag der EU-Kommission zur Pestizidverordnung vom Tisch. Manuela Ripa (ÖDP - Die Naturschutzpartei) zeigt sich tief bestürzt:</p>
<p><em>„Das ist verheerend für unsere Gesundheit, die Artenvielfalt und Umwelt! Meine Fraktion Greens/EFA hat sich für eine starke Verordnung mit verbindlichen Zielen zur Pestizidreduktion in den Mitgliedsstaaten eingesetzt. Leider wurden die Vorschläge des Umweltausschusses so weit verwässert, dass der ganze Vorschlag in unakzeptabler Weise aufgeweicht wurde. Ein Gesetz ohne verbindliche Zielvorgaben würde uns nicht weiterhelfen.“</em></p>
<p>Streitpunkte bei der Abstimmung waren u.a. die Definition von Schutzgebieten sowie das Zieljahr für die angestrebte Verringerung des Einsatzes von Pestiziden: Die Greens/EFA Fraktion kritisierte, dass eine EU-weite Definition von Schutzgebieten gestrichen wurde und es am Ende weder verbindliche Zielvorgaben bis zum Jahr 2030, noch konkreten Maßnahmen zu Naturschutzgebieten und für schutzbedürftige Menschen, wie Kinder, gegeben hätte.<br />       <br /> Zu einem der Kernstücke des Vorschlags, den Maßnahmen zur Verringerung des Pestizideinsatzes, wie den integrierten Pflanzenschutz, wurden ebenfalls alle verpflichtenden Zielvorgaben gestrichen, übrig blieben allein Richtwerte für die Mitgliedsstaaten.  </p>
<p>Es bleibt also beim Status Quo, mit weitreichendend Folgen, sagt Manuela Ripa:</p>
<p><em>„Das Scheitern unseres Vorschlags wirft uns um Jahre zurück im Schutz unserer Artenvielfalt und unserer Böden. 83% aller Böden weisen heute Pestizidrückstände auf und der Rückgang der Bestäuber ist alarmierend.<br /> Auch wurden die Ängste der Bauern geschürt, dass es keine Alternativen zu Pestiziden gibt. Dabei wollte der Parlamentsvorschlag sie bei der Umstellung auf eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft finanziell und beratend unterstützen, hier wäre die Abhängigkeit von der Agroindustrie reduzieren worden.“</em></p>
<p>Die EU Kommission hatte in der Strategie Farm-to Fork (vom Hof auf den Tisch) sowie in der Biodiversitäts-Strategie angekündigt, den Einsatz von gefährlichen Pestiziden bis 2030 um 50% zu reduzieren. Auch in der erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten", die von der ÖDP unterstützt wurde, wurde ebenfalls eine deutliche Pestizidreduktion gefordert. Wann mit einem neuen Kommissionsvorschlag zu rechnen ist, bleibt vorerst offen - in dieser Legislaturperiode wird daraus nichts mehr.</p>
<p><br /> Pressekontakt:<br /> Silke Lalvani<br /> Büro Manuela Ripa, MdEP</p>
<p>silke.lalvani@europarl.europa.eu</p>
<p>Telefon: +32 2 2837739</p>
<p><br /> Über Manuela Ripa:<br /> Manuela Ripa vertritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Europäischen Parlament und ist Mitglied der Fraktion Greens/EFA. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Biodiversität, Tierschutz, Klima- und Verbraucherschutz.<br /> Manuela Ripa ist Mitglied des Industrieausschusses und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Ausschusses für internationalen Handel. Außerdem ist sie Vizepräsidentin der interfraktionellen Arbeitsgruppe für mehr Tierschutz.<br /> Derzeit ist Manuela Ripa als Chefverhandlerin des Europäischen Parlaments zuständig für die Überarbeitung der Verordnung für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Für ihre Fraktion ist sie zudem verantwortlich für die Frühstücksrichtlinien. Hier geht es untere anderem darum, gefälschten Honig zu verhindern sowie die Marmeladen und Fruchtsäfte richtig zu kennzeichnen. Manuela Ripa ist für ihre Fraktion außerdem für das Bodenüberwachungsgesetz zuständig.<br /> <a href="https://manuela-ripa.eu/">Website Manuela Ripa</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-102809</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 10:21:17 +0100</pubDate>
                        <title>Ohrfeige aus Karlsruhe – eine Chance für echten Klimaschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ohrfeige-aus-karlsruhe-eine-chance-fuer-echten-klimaschutz</link>
                        <description>Dreifach-Wumms statt Doppel-Wumms: Noch nie war der Handlungsdruck so groß, klimaschädliche Subventionen zu streichen. Damit ließe sich das 60-Milliarden-Haushaltsloch auf einen Schlag schließen, Umweltschäden abwenden und den ökologisch zwingend nötigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigen. Diesen „Dreifach-Wumms“ fordert die ÖDP mit Nachdruck.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe/Berlin – Die Ökologisch-Demokratische Partei - Die Naturschutzpartei (ÖDP) fordert nach der blamablen Bauchlandung der Ampel-Koalition vor dem Bundesverfassungsgericht die konsequente Streichung der umweltschädlichen Subventionen von über 65 Milliarden Euro jährlich – Geld, das der Klimaschutz dringend braucht. „Wer ernsthaft Klimaschutz will, muss endlich umsetzen, wozu Experten seit Jahren raten: Endlich konsequent die klimaschädlichen Subventionen streichen!“ fordert Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. „Wir haben absolut keine Zeit mehr zu verlieren, jetzt besteht die einmalige Chance, aus der Not eine Tugend zu machen. Wie schlimm es um den Klimaschutz wirklich bestellt ist, zeigt der am 20. November 2023 vorgestellte Bericht „Emissions Gap Report 2023: Broken Record“ der Vereinten Nationen: Die Welt steuert mit Volldampf auf eine Klimaerwärmung von bis zu 3 Grad zu, mit verheerenden Folgen.“<br /> <br /> Das international vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, erscheint schon heute nahezu unerreichbar (<em>1</em>). Umso dringender ist nach Ansicht der ÖDP ein grundsätzliches und schnelles Umsteuern der Bundespolitik:<br /> <br /> Diese Subventionen haben gemäß dem aktualisierten Bericht des Umweltbundesamtes bereits vor fünf Jahren ein Volumen von über 65 Milliarden Euro pro Jahr erreicht (<em>2</em>) – also insgesamt deutlich mehr als das nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil klaffende 60-Milliarden-Euro-Loch im Haushalt. Entgegen den vollmundigen Versprechungen des Ampel-Regierungsprogramms ist ein grundsätzliches Umsteuern bei der Klimapolitik aktuell nicht erkennbar; erst im Januar 2023 hat die Ampelregierung beschlossen, neue Gaskraftwerke zeitlich unbegrenzt zu fördern – Kostenpunkt geschätzt 1 Milliarde Euro pro Jahr (<em>3</em>).<br /> <br /> Das Bundesverfassungsgericht hatte die trickreiche Umwidmung von Coronahilfe- in Klimaschutz-Kredite – am regulären Haushalt und vor allem der geltenden Schuldenbremse vorbei – gekippt und den Nachtragshaushalt 2021 am 15. November 2023 für verfassungswidrig erklärt. Dadurch fehlen 60 Milliarden Euro im Bundeshaushalt, die für den Klimaschutz vorgesehen waren, etwa für den Tausch alter Ölheizungen.</p>
<p><strong>Politikwechsel international überfällig</strong><br /> <br /> Nicht alle der vom Umweltbundesamt aufgelisteten Maßnahmen, die dem Klimaschutz zu Gute kommen könnten, etwa eine Kerosinsteuer, lassen sich freilich auf nationaler Ebene umsetzen – für die ÖDP nur ein weiteres Argument für den überfälligen Politikwechsel. „Es wird höchste Zeit, dass sich Deutschland auf allen Ebenen für echten Umweltschutz ins Zeug legt. Nur eine ehrliche Finanzpolitik kann zu echtem Klimaschutz führen, weil nur derartige Transparenz zur notwendigen Akzeptanz bei der Bevölkerung führen wird“, sagt Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. Allein der Abbau umwelt- und klimaschädlicher Subventionen kann dem Staat „neue finanzielle Freiräume zur Gestaltung einer nachhaltigen Politik“ verschaffen. Die Beibehaltung der umweltschädlichen Subventionen gefährde zudem die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, warnt das Umweltbundesamt.<br /> <br /> Helmut Scheel, stellvertretender ÖDP-Bundesvorsitzender, will noch einen Schritt weiter gehen: „Wenn nicht nur die klimaschädlichen Subventionen abgebaut, sondern ebenfalls klima- und umweltschädliche Investitionen gestrichen würden, dann ergäbe sich daraus ein klimapositiver Dreifach-Wumms.“<br /> <br /> Scheel zeigt damit auf, dass die Gelder im Klima- und Transformationsfonds (KTF) verbleiben und die geplanten Maßnahmen durchgeführt werden könnten. Hinzu kommt: Die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen würde sich gegenseitig verstärkend positiv auswirken – und die fehlgeleiteten Investitionen, z. B. in den Straßenneubau, zusätzliche Mittel frei machen für den Umbau in eine sozial-ökologische Marktwirtschaft. „Nicht die Kürzung von Sozialleistungen machen uns zukunftsfähig, sondern die Änderung unseres politischen Mindsets. Wir sollten die Krise als Chance nutzen, so ist zumindest die Herangehensweise der ÖDP", betont Scheel und ergänzt: „Damit zeichnet sich die ÖDP als die einzige Zukunftspartei aus.“</p>
<p><em>(1) Emissions Gap Report 2023, www.unep.org/resources/emissions-gap-report-2023, abgerufen am 21.11.23</em></p>
<p><em>(2) Dr. Andreas Burger, Dr. Wolfgang Bretschneider: Umweltschädliche Subventionen in Deutschland. Aktuali-sierte Ausgabe 2021, www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland-0, abgerufen am 21.11.23</em></p>
<p><em>(3) Petra Pinzler: Hier und da eine Milliarde für dreckige Energie, www.zeit.de/wirtschaft/2023-01/energiepolitik-ampel-lobbyismus-gaskraftwerke-5vor8, abgerufen am 21.11.23</em></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-102802</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 17:34:08 +0100</pubDate>
                        <title>Manuela Ripa (ÖDP): „Die Zeiten der Wegwerfgesellschaft sind angezählt!“ - Europäisches Parlament stimmt für Recht auf Reparatur</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zeiten-der-wegwerfgesellschaft-sind-angezaehlt</link>
                        <description>Straßburg, 21. November 20223. Heute hat das Europäische Parlament sein Verhandlungsmandat zum Recht auf Reparatur festgelegt. Mit der Abstimmung haben die EU-Abgeordneten den Gesetzesvorschlag der EU-Kommission in zentralen Punkten gestärkt.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP), Mitglied der Greens/EFA Fraktion steht voll und ganz hinter dem Ergebnis:</p>
<p><em>„Die Zeiten der Wegwerfgesellschaft sind angezählt! Und es wurde höchste Zeit, dass sich etwas ändert. Seit Jahren kämpft meine Partei ÖDP für reparierbare und haltbare Produkte! Denn allein in Deutschland fallen jedes Jahr über 100.000 Tonnen Geräteschrott an. Die Abstimmung zum Recht auf Reparatur ist insofern ein Meilenstein. Damit ebnen wir den Weg von der ressourcenintensiven Wegwerfgesellschaft hin zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaftsgesellschaft. Auch der Verbraucherschutz wird deutlich gestärkt, denn bei einer Vielzahl von Produkten sollen die Hersteller zur Reparaturmöglichkeit verpflichtet werden. Das ist ganz im Sinne der EU-Bürger, denn 80% wollen ihr Produkt lieber reparieren als ein Neues kaufen!“</em></p>
<p>Die Verpflichtung der Hersteller zur Reparatur ihrer Produkte für einen bestimmten Zeitraum ist der Kern des Gesetzesvorschlags. Auch soll die Reparatur und nicht der Ersatz bei Defekt eines Produktes Priorität haben.</p>
<p>Als Greens/EFA Fraktion haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass Geräte nicht allein mit vom Hersteller selbst produzierten Ersatzteilen reparierbar sein dürfen. Die Reparatur soll außerdem für einen angemessenen Preis für die vorhergesehene Lebensdauer eines Produktes angeboten werden - und nicht nur für eine begrenzte Garantie von kurzer Dauer.</p>
<p>Konkret bedeutet das, dass Hersteller für künstlich erhöhte Reparaturpreise zur Rechenschaft gezogen werden können, indem sie die wahren Reparaturkosten offenlegen müssen. Damit werden Verbraucher nicht zu teuren Ersatzprodukten gezwungen.</p>
<p>Manuela Ripa ist zuversichtlich, dass Produkte durch das Recht auf Reparatur wieder langlebiger werden und ihre Lebensdauer nicht mehr künstlich verkürzt wird. Dies würde Europa führend in der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft machen und gleichzeitig CO2 Emissionen einsparen. Auch für einen effizienteren Ressourcenverbrauch ist das zukünftige Gesetz von großer Wichtigkeit.  </p>
<p>Nächsten Monat geht das EU-Parlament in Verhandlung mit Vertretern der Mitgliedsstaaten, damit ein gesetzlich verankertes Recht auf Reparatur noch vor Ende der Legislaturperiode im nächsten Jahr verabschiedet werden kann.</p>
<p> <br /> Pressekontakt:<br /> Silke Lalvani<br /> Büro Manuela Ripa, MdEP</p>
<p>silke.lalvani@europarl.europa.eu</p>
<p>Telefon: +32 2 2837739</p>
<p><br /> Über Manuela Ripa:<br /> Manuela Ripa vertritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Europäischen Parlament und ist Mitglied der Fraktion Greens/EFA. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Biodiversität, Tierschutz, Klima- und Verbraucherschutz.<br /> Manuela Ripa ist Mitglied des Industrieausschusses und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Ausschusses für internationalen Handel. Außerdem ist sie Vizepräsidentin der interfraktionellen Arbeitsgruppe für mehr Tierschutz.<br /> Derzeit ist Manuela Ripa als Chefverhandlerin des Europäischen Parlaments zuständig für die Überarbeitung der Verordnung für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Für ihre Fraktion ist sie zudem verantwortlich für die Frühstücksrichtlinien. Hier geht es untere anderem darum, gefälschten Honig zu verhindern sowie die Marmeladen und Fruchtsäfte richtig zu kennzeichnen. Manuela Ripa ist für ihre Fraktion außerdem für das Bodenüberwachungsgesetz zuständig.<br /> https://manuela-ripa.eu</p>

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                        <guid isPermaLink="false">news-102735</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 12:22:05 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP: Ein klares Nein zu Glyphosat</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-ein-klares-nein-zu-glyphosat</link>
                        <description>Eine dauerhafte Wiederholungsschleife an Abstimmungen für die Zulassung macht das Gift nicht verträglicher</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei - Die Naturschutzpartei (ÖDP), fordert die Bundesregierung energisch auf, ihre im Koalitionsvertrag 2021 gemachte Zusage, Glyphosat keinesfalls in die Zulassungsverlängerung für weitere 10 Jahre gehen zu lassen, einzuhalten!<br /> <br /> Immerhin wollen fast 70% der deutschen Bürgerinnen und Bürger keinen weiteren Einsatz dieses Pflanzenschutzmittels. Glyphosat, der Wirkstoff in Roundup, hergestellt von Bayer-Monsanto, ist ein Unkrautvernichter, welcher nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in städtischen Gebieten eingesetzt wird. „Die verheerende Wirkung auf die Artenvielfalt ist hinreichend bewiesen. Ebenso die flächendeckende Kontaminierung,“ so Eva-Maria Kastell, stellv. Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Landwirtschaft, Tierschutz & Gentechnik in der ÖDP. „Mittlerweile verzeichnen wir einen Verlust von über 75% der Insektenbiomasse in Deutschland, eine Katastrophe, die von vielen Menschen noch gar nicht richtig wahrgenommen wird.“ „Seitens der ÖDP ein klares Nein zur weiteren Verwendung dieses Herbizids! Stehen Sie zum unterschriebenen Koalitionsvertrag von 2021 – Glyphosat kommt bis 2023 vom Markt“, fordert die ÖDP-Politikerin.</p>
<p>Dazu auch die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa: „Trotz erheblicher Datenlücken bzgl. der Auswirkung auf unsere Gesundheit und der Artenvielfalt erlaubt die Kommission Glyphosat für weitere 10 Jahre. Das ist unverantwortlich!  Jeder einzelne Mitgliedsstaat muss das Vorsorgeprinzip Ernst nehmen und Glyphosat nicht anwenden."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-102736</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 00:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Nächster Thüringer Landtag ohne FDP und B‘90/Grüne? ÖDP und Piraten fordern deutliche Absenkung der Sperrklausel</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/naechster-thueringer-landtag-ohne-fdp-und-b90-grue</link>
                        <description>Demonstration am Thüringer Landtag am Samstag 18. November 12:30 Uhr</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesverbände Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und der Piratenpartei Deutschland (Piraten) fordern eine deutliche Absenkung der aktuellen 5%-Sperrklausel. Naheliegend ist eine Absenkung auf die Hürde der Wahlkampfkostenerstattung, also auf 1%. Das ist die einzig sinnvolle Alternative zur vollständigen Abschaffung der Sperrklausel.</p>
<p>Die beiden Parteien betonen, dass es ihnen damit nicht nur um eigene Interessen geht. Sie sehen in der Absenkung der Sperrklausel auch eine Stärkung der Demokratie. Weiterhin möchten die beiden Parteien, die sich selbst in der Mitte verorten, dass B‘90/Grüne und FDP auch weiterhin im Thüringer Landtag vertreten sind. Ziel ist es hier, dass die stark rechtsextremistisch geprägte AfD nicht noch mehr Gewicht im Thüringer Landtag bekommt und dass eine Mehrheitsregierung auch ohne AfD möglich bleibt. ÖDP und Piraten beziehen sich hier auch auf die Berichterstattung von das Freie Wort am 10. November.</p>
<p>ÖDP und Piraten demonstrieren am kommenden Samstag 18. November um 12:30 Uhr am Thüringer Landtag für eine Absenkung der Sperrklausel und weitere ausstehende Reformen der Thüringer Landes- und Kommunalwahlgesetzgebung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landtagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 13:55:53 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP: Auch die Neue Gentechnik muss gekennzeichnet bleiben </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-auch-die-neue-gentechnik-muss-gekennzeichnet</link>
                        <description>Einheimisches Saatgut bewahren!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei - Die Naturschutzpartei (ÖDP), fordert ein konsequentes Anbauverbot für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in der EU. Dies muss auch für CRISPR/Cas und weitere neue biotechnische Methoden gelten. Importierte Produkte, die mit GVO hergestellt sind oder diese enthalten, müssen klar und verständlich gekennzeichnet sein.</p>
<p>Mit dem Einsatz der Genschere (CRISPR/Cas, auch als „Genome Editing“ oder „Neue Gentechnik“ (NGT) bezeichnet) kann das Erbgut verändert werden, ohne dass das Einbringen artfremder DNA nötig ist. Die EU-Kommission will diese genveränderten Sorten von der Kennzeichnungspflicht und einer umfassenden Risikoprüfung ausnehmen. Der Sprecher für Gentechnik in der ÖDP Ulrich Brehme dazu: „Damit wird die Verbrauchersouveränität ausgehebelt und das Vertrauen in die ökologische Landwirtschaft langfristig zerstört. Dies hilft den Gentechnik-konzernen, die Monopolisierung des Saatgutes voranzutreiben. Die Züchtung wird dann durch Patente behindert.“</p>
<p>Rosi Reindl, ebenfalls Fachfrau für Gentechnik in der ÖDP, dazu: „Es muss unbedingt eine große Vielfalt in der Saatgutzüchtung gefördert werden. Statt trockenheitsresistenter Pflanzen muss auf eine ständige Bodenbedeckung, bessere Wasserkreisläufe und mehr Hecken und Bäume auf den Feldern geachtet werden."</p>
<p>Die natürlichen Veränderungen in Pflanzen verlaufen in vielen kleinen Schritten, die ständigen Anpassungen unterworfen sind. Die Natur hat vielfältige Regeln der Genregulierung hervor-gebracht, um die Stabilität von Arten und das Entstehen neuer biologischer Vielfalt im Gleichgewicht zu halten. Diese natürlichen Mechanismen von Vererbung und Genregulation werden bei der NGT komplett umgangen.</p>
<p>Speziell Pflanzen haben oft ein redundantes Genom, das heißt Gen-Informationen liegen mehrfach vor. Genkopien mit gleicher oder ähnlicher Sequenz im Erbgut werden durch die NGT-Verfahren alle gleichzeitig verändert. Innerhalb jeder Art gibt es bestimmte Bereiche im Erbgut, die sich auch über lange Zeiträume in der Natur kaum verändern. Die Neue Gentechnik erschafft neue und sehr spezifische Genkombinationen, die bei konventioneller Zucht nicht zu erwarten sind.</p>
<p>Durch die Verfahren der NGT kommt es auch zu unbeabsichtigten DNA-Veränderungen, die sich von denen der konventionellen Zucht unterscheiden. In den meisten Fällen wird die DNA der Gen-Schere mit Zufallsverfahren irgendwo in das Erbgut der Pflanzen eingeführt. Dadurch kommt es häufig zu unbeabsichtigten Veränderungen des Erbguts.</p>
<p>Brehme dazu weiter: „Die Folgen dieses Eingriffs für das Erbgut, die Pflanzen und die Umwelt vorherzusagen oder zu kontrollieren, ist unmöglich, darum darf die Risikobewertung nicht auf die beabsichtigten Eigenschaften des Endprodukts beschränkt sein, wie das die EU-Kommission möchte. Werden die Pflanzen nicht genau untersucht, können die unbeabsichtigt genetischen Veränderungen bestehen bleiben und sich so ausbreiten. In jedem Fall ist also eine detaillierte Analyse und Risikobewertung notwendig, bevor die Sicherheit der Pflanzen beurteilt werden kann. Risiken können sich unbemerkt auch in Lebensmitteln akkumulieren."</p>
<p>Ebenso bedenklich ist, dass nach dem Vorschlag der EU-Kommission auch NGT-Pflanzen, die zu nicht-domestizierten Wildformen wie Bäumen, Gräsern, Moosen und Algen gehören, von der Regulierung ausgenommen werden können.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-102519</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:45:35 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP: Bundeshaushaltskürzungen durch Christian Lindner gefährden ländliche Projekte</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-bundeshaushaltskuerzungen-naturschutz-laendlicher-raum</link>
                        <description>Bundesfinanzminister plant die Mittelstreichung für mühsam erarbeitete Projekte im Umwelt- und Naturschutz und in der ländlichen Entwicklung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) - Die Naturschutzpartei kritisiert die jüngsten Pläne zur Haushaltskürzung von Bundesfinanzminister Christian Lindner scharf. Besonders schwer betroffen ist nach Auffassung der ÖDP das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die geplanten Kürzungen in Höhe von 300 Millionen Euro beim Bundestopf Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) bedrohen eine Vielzahl von Projekten im ländlichen Raum. Massiv trifft es das ländlich geprägte Brandenburg.<br /> <br /> Bereits jetzt sind Programmanträge von Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel gestoppt worden, mit Ausnahme von Maßnahmen zur Wolfsprävention, die ebenfalls chronisch unterfinanziert sind. Weitere wichtige Projekte, wie der Vertragsnaturschutz für Deichpflege, Förderprogramme für den ländlichen Raum, hier speziell die Regionalbudgets der integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE), stehen auf der Kippe.<br /> <br /> Norman Heß, Sprecher der AG Wald, Forst & Moore in der ÖDP, gibt zu bedenken: „Solche Kürzungen gefährden nicht nur die Arbeit der Land- und Forstwirte, sondern auch das Vertrauen in die Politik und in naturschutzfachliche Maßnahmen.“ Die mühevolle Arbeit der letzten Jahrzehnte sieht er massiv bedroht. Das Anlegen von Blühstreifen, die Förderung des Tierwohls, Maßnahmen zur Resilienz des Waldes und der Vertragsnaturschutz im Wald sind finanziell gefährdet, wie auch Projekte zum Voranbringen des Waldumbaus. Auch der Gewässerschutz leidet unter Lindners Kürzungen, da Gelder für Gewässerentwicklung und -sanierung nicht neu bewilligt wurden. Aber auch vieles Weitere hängt an den Geldern aus dem Topf der GAK: Gemeinwohl und Ehrenamt sowie die kommunale Selbstverwaltung.<br /> <br /> Heß warnt und fordert: „Gerade jetzt in Zeiten von vielen Krisen darf Umwelt- und Naturschutz nicht vernachlässigt werden. Die Klima- und Biodiversitätskrise sind die größten Bedrohungen für die menschliche Existenz. Es ist zwingend geboten, den Fokus auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen zu setzten anstatt hier Mittel zu streichen. Umwelt- und Naturschutz sowie die zu fördernde regionale und ökologische Land- und Forstwirtschaft brauchen Planungssicherheit und Kontinuität. Veränderungen sind immer nur langfristig möglich und mit Praktiken einer kurzfristigen Haushaltskonsolidierung nicht vereinbar. Bei dieser Herangehensweise besteht jeder erreichte Erfolg stets nur auf Zeit, und nachhaltige Verbesserungen werden unmöglich. Auch ein Finanzminister sollte sich im Klaren darüber sein, dass es deutlich teurer wird, mühsam aufgebaute Strukturen ständig wieder zu erneuern.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 09:38:11 +0100</pubDate>
                        <title>Manuela Ripa erneut Spitzenkandidatin der ÖDP für EU-Wahl</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/manuela-ripa-erneut-spitzenkandidatin-der-oedp-fue</link>
                        <description>Parteiversammlung kürt Kandidierende für die Wahl zum EU-Parlament 2024. Bisherige EU-Abgeordnete der ÖDP - Die Naturschutzpartei auf Listenplatz 1.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) setzt im kommenden EU-Wahlkampf im Juni 2024 weiter auf die EU-Politikerin Manuela Ripa aus dem Saarland. Die Nominierung gilt als Vertrauensbeweis für die Abgeordnete der ÖDP. Sie wurde bei der Aufstellungsversammlung in Würzburg am Wochenende von den Delegierten aus ganz Deutschland erneut ins Rennen geschickt. Die weitere Spitzenplätze für die EU-Wahl errangen Dr. Michael Stöhr (Bayern), Alina Möller (NRW), Guido Klamt (Baden-Württemberg), Agnes Becker (Bayern) und Dr. Andrea Brieger (Berlin).</p>
<p>Bei der Aufstellungsversammlung stellte der bekannte Kampagnenspezialist Lutz Meyer aus Berlin den ÖDP-Delegierten erstmals auch die neue Kampagne der Öko-Partei für ihre künftigen Wahlkämpfe vor. Er gilt als Medienexperte und Fachmann für erfolgreichen Stimmenfang. Meyer hat Wahlkämpfe für Gerhard Schröder und später für Angela Merkel medial konzipiert und organisiert. Mit ihm will die ÖDP künftig den weiteren Stimmenzuwachs voranbringen.</p>
<p>Zwei Tage lang nahmen sich die ÖDP-Delegierten Zeit, die besten Kandidierenden zu küren. Jede und jeder musste den Parteivertretern auf deren Fragen Rede und Antwort stehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Europawahl</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-102350</guid>
                        <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 14:11:52 +0200</pubDate>
                        <title>Nachhaltige Umstellung unseres Ernährungssystems verzögert sich weiter – Gentechnik ist keine Option!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/nachhaltige-umstellung-unseres-ernaehrungssystems</link>
                        <description>Brüssel (25. Oktober 2023). Der Umweltausschuss im Europäischen Parlament hatte diese Woche wichtige Themen auf der Tagesordnung: Pestizide und Glyphosat.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht zur nachhaltigen Verwendung und Einschränkung von besonders gefährlichen Pflanzenschutzmitteln wurde angenommen. Dazu äusserte sich die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP):</p>
<p><em>„Das ist eine gute Nachricht für unsere Umwelt, für den Natur- und Artenschutz und letztendlich für unsere Gesundheit. Wir versprühen noch immer viel zu viele Pestizide. Jetzt steht fest, dass gefährliche Mittel bis 2030 um 65% reduziert werden müssen!“</em></p>
<p>In ökologisch sensiblen Gebieten dürfen keine herkömmlichen Pflanzenschutzmittel, sondern allein Pestizide aus der ökologischen Landwirtschaft eingesetzt werden. Allerdings werden eigenenPläneder Länder zur Pestizidreduktion berücksichtigt, was beispielsweise den lokalen Weinbauern zugutekommt.</p>
<p>Schockierend dagegen findet Ripa das Abstimmungsergebnis zum Thema Glyphosat: Der Umweltausschuss konnte sich hier nicht auf eine Resolution einigen, die ein komplette Verbot des Umweltgiftes fordert. Die Verwendung von Glyphosat ist hoch umstritten. Eine europäische Bürgerinitiative mit über einer Millionen Stimmen hatte bereits vor fünf Jahren ein Verbot gefordert. Dennoch will die EU-Kommission - trotz Datenlücken in den wissenschaftlichen Studien - die Zulassung um zehn Jahre verlängern. Die Mitgliedsstaaten stimmen im November final über diesen Vorschlag ab, hier fordert Manuela Ripa dass Deutschland eine klare Haltung einnimmt, das heißt für den Natur- und Artenschutz und gegen Glyphosat stimmt.</p>
<h2><strong>Gentechnik nicht Allheilmittel in der Landwirtschaft</strong></h2>
<p>Neben den Themen Pestizide und Glyphosat steht auch weiterhin der Einsatz von Gentechnik zur Diskussion. So wurde kürzlich im Plenum des Europäischen Parlaments ein Initiativbericht zur Europäischen Eiweißstrategie zur Abstimmung vorgelegt, der sich nicht klar von der Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen distanziert. Dazu Manuela Ripa:</p>
<p><em>„Wenn wir nachhaltig wirtschaften und konsumieren wollen, dürfen wir uns nicht auf Neue Gentechnik als Allheilmittel verlassen. Das ist definitiv der falsche Weg, denn die Folgen für die Artenvielfalt sind nicht absehbar! Auch die Fokussierung auf tierische Eiweiße in dem Bericht zur Eiweißstrategie ist hinderlich, wenn wir die nötige Ernährungsumstellung umfassend angehen wollen.“</em></p>
<h2><strong>Verzögerung der grünen Wende</strong></h2>
<p>Im Vergleich zu tierischen Proteinen gelten pflanzliche Eiweiße als nachhaltigere und effizientere Energiequelle. Insofern spielen sie bei der ökologischen Umstellung des Ernährungssystems eine grosse Rolle. Allerdings dürfte sich der von der Europäischen Kommission angekündigte Paradigmenwechsel beim Thema Lebensmittelproduktion und - konsum weiter verzögern, da sie den geplanten Vorschlag für ein Gesetz über nachhaltige Lebensmittelsysteme vorerst nicht vorlegen wird. Neben diesem Kernstück der europäischen Farm-to-Fork Strategie fehlt ausserdem das Gesetzesvorhaben zur Lebensmittelkennzeichnung.</p>
<p>Beide bisher nicht vorgelegten Gesetzestexte gelten als zentrale Punkte im EU Green Deal. In Bezug auf die grüne Wende sei dieser Deal allerdings erst einmal geplatzt, sagt die Europaabgeordnete Manuela Ripa. Die Europäische Kommission vertut eine Gelegenheit, um die so nötige Wende für uns Verbraucher und die Landwirtschaft in die Wege zu leiten.</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br /> Silke Lalvani<br /> Büro Manuela Ripa, MdEP</p>
<p>silke.lalvani@europarl.europa.eu</p>
<p>Telefon: +32 2 2837739</p>
<p><strong>Über Manuela Ripa:</strong><br /> Manuela Ripa vertritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Europäischen Parlament und ist Mitglied der Fraktion Greens/EFA. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Biodiversität, Tierschutz, Klima- und Verbraucherschutz.</p>
<p>Manuela Ripa ist Mitglied des Industrieausschusses und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Ausschusses für internationalen Handel. Außerdem ist sie Vizepräsidentin der interfraktionellen Arbeitsgruppe für mehr Tierschutz.</p>
<p>Derzeit ist Manuela Ripa als Chefverhandlerin des Europäischen Parlaments zuständig für die Überarbeitung der Verordnung für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Für ihre Fraktion ist sie zudem verantwortlich für die Frühstücksrichtlinien. Hier geht es untere anderem darum, gefälschten Honig zu verhindern sowie die Marmeladen und Fruchtsäfte richtig zu kennzeichnen. Manuela Ripa ist für ihre Fraktion außerdem für das Bodenüberwachungsgesetz zuständig.</p>
<p><a href="https://manuela-ripa.eu">manuela-ripa.eu</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-102183</guid>
                        <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 17:59:45 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP zu Wagenknecht: Personenkult und Populismus zu wenig für Politik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zu-wagenknecht-personenkult-und-populismus-zu</link>
                        <description>Ökodemokraten begrüßen den neuen Mitbewerber im politischen Wettstreit um die besten Lösungen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Willkommen im Club“, begrüßt Helmut Scheel als 2. stellvertretender Chef der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Sarah Wagenknecht, die Noch-Bundestagsabgeordnete und Ex-Linke, nach Ankündigung der Neupartei-Gründung: „Wir freuen uns als Demokraten auf den Austausch und die Auseinandersetzung mit den Ideen und Konzepten von Bündnis Sarah Wagenknechts (BSW), mit der sie schon zur Europawahl im Frühsommer 2024 Stimmen sammeln will – vorausgesetzt die Medien lassen sich auch weiterhin vor den Karren der als Salon-Sozialistin zum TV-Star avancierten Talkshow-Politikerin spannen“, kommentiert Scheel nüchtern die mit viel Rummel inszenierte Ankündigung der Parteigeburt vor der Berliner Hauptstadtpresse: „Wagenknecht muss mit BSW jetzt erst einmal die Mühen politischer Kärrnerarbeit leisten und – wie alle anderen kleineren Politgruppierungen – Sperrklauseln überspringen (die es bei der kommenden EU-Wahl nicht gibt) und mit ihrem Programm Menschen überzeugen.“</p>
<p>Die ÖDP freut sich immer über neue Mitstreiter im Ringen um Wählerinnen und Wähler und auf gute Argumente der BSW in künftigen Debatten um die richtigen Lösungen für Deutschland. Die ÖDP scheut Wortgefechte nicht, sie kann auf ein gutes Programm mit zahlreichen Vorschlägen zur Verbesserung des Lebens der Menschen in Deutschland setzen. Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP ist sich auch sicher, dass Populismus à la Wagenknecht dafür nicht reicht. „Die Menschen im Land wollen echte Lösungen. Von TV-Auftritten und schönen Worten haben sie genug.“ Ein Promi-Bonus sei schlicht zu wenig, um die anstehenden Probleme in der Gesellschaft und in der Wirtschaft zu meistern, so Charlotte Schmid: Zumal Wagenknechts Neupartei als ersten „Erfolg“ lediglich für sich verbuchen könne, die als Korrektiv zur Politik der Ampel dringend benötigte Opposition im Deutschen Bundestag durch weitere Aus- und Übertritte aus der Linken-Fraktion, erheblich zu schwächen. Schmid: „Selbst wenn die Regierung zurzeit alles andere als gute Politik macht, ist eine solche Marginalisierung der Opposition das falsche Zeichen: Es verhindert mögliche Alternativen.“</p>
<p>Der Hype um Sarah Wagenknecht scheint von manchen Medien extra geschürt. Erst beschrieben sie mit Berichten über die Beziehungskrise zwischen Wagenknecht und der Linkspartei das Zerwürfnis der Politikerin und den ehemaligen Gefährten. Sie redeten die Spaltung herbei und ergötzen sich jetzt am freudigen Ereignis eines Parteibabys. „Eine Story ganz im Sinne des Publikums“, kommentiert Charlotte Schmid. Andere kleine Parteien müssen seit Jahren um Aufmerksamkeit ringen. „Noch hat BSW als Neuling nicht einmal ein Programm und ist trotzdem auf allen Kanälen und in allen Zeitungsspalten präsent.“ Schmid stellt der Medienbranche daher die Frage: „Reicht jetzt schon der Kultstatus Wagenknechts aus, um auf Sendung zu gehen?“  Sie fragt weiter, ob nicht die von vielen Sendern und Redaktionen bislang immer wieder selbst als „Regeln“ aufgestellten Bedingungen, nach denen sie (sehr sparsam) über kleinere Parteien berichten, noch gelten?  „Immerhin sprechen wir hier ja über bis zu 10 Prozent des Wahlvolks, die bei allen Berichterstattungen eher achtlos nur unter 'Andere' abgehakt werden“, kommentiert Schmid und fragt: „Ist das fair und demokratisch?“ Zum ersten Mal in der bundesdeutschen Geschichte ist das Programm einer Parteineugründung eine Person. Für die ÖDP steht fest: „Personenkult darf Politik nicht aushebeln.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-102091</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 15:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Studie zeigt: Meine Fraktion setzt sich im europäischen Parlament am meisten für Tierschutz ein </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/neue-studie-zeigt-meisten-tierschutz</link>
                        <description>EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) fordert europäisches Tierschutzpaket</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel (16. Oktober 2023). Die Fraktion Greens/EFA direkt gefolgt von der Fraktion der Linken sind die einzigen Gruppen im EU Parlament, die durchweg für eine Verbesserung des Tierwohls stimmen - zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der NGO „Compassion in World Farming“. Alle anderen politischen Fraktionen schneiden sehr schlecht ab, am schlechtesten mit nur 23 % die EVP.  Für den Bericht „„EU Stimmen für Nutztiere” wurden mehr als 10.000 Datenpunkte aus 16 wichtigen Abstimmungen analysiert.<br /> <br /> Dementsprechend machte sich die EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) erneut für mehr Tierwohl in der EU stark. Auf der Konferenz Greens 4 Animals verwies sie auf die Dringlichkeit, ein europäisches Gesetzespaket zum Tierschutz auf dem Weg zu bringen. Die Konferenz wurde vergangene Woche im Europäischen Parlament von ihrer Fraktion Greens/EFA organisiert.</p>
<p>„Das Gesetzespaket ist längst überfällig,“ sagte Manuela Ripa, Vizepräsidentin der parlamentarischen Gruppe für mehr Tierschutz. „Tiere haben komplexe Emotionen, sie empfinden Schmerz, Angst und Freude, ähnlich wie Menschen. Sie werden im EU-Vertrag als fühlende Wesen anerkannt. Trotz dieses Wissens werden insbesondere Nutztiere in den Mitgliedsländern größtenteils immer noch wie landwirtschaftliche Produkte behandelt. Die meisten Haltungsbedingungen verursacht großes Leid für Millionen von Tieren täglich. Das muss ein Ende haben!”<br /> Bereits vor zwei Jahren haben sich über eine Million europäischen Bürger im europäischen Bürgerbegehren „End the Cage Age“ klar für mehr Tierschutz und das Ende der Qualhaltung in Käfigen ausgesprochen. Bisher hat die Europäische Kommission hierzu noch kein Gesetz vorgelegt, obwohl sie es mehrfach versprochen hat. Darunter sind Vorschriften zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere, ein Verbot der Käfighaltung sowie Regeln zur Schlachtung und Transport von Tieren umfassen. Allein letzterer Vorschlag zu Tiertransporten wird voraussichtlich im Dezember vorgelegt. Dazu sagt Manuela Ripa auf der Konferenz:</p>
<p>„Das ist zwar zu spät, um das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode durch das Parlament zu bringen, dennoch müssen wir mit der Arbeit anfangen. Wir brauchen allerdings auch dringend die anderen Rechtsvorschriften zum Schutz landwirtschaftlicher Tiere, die Mindeststandards für den Schutz von Legehennen, Masthähnchen, Schweinen und Kälbern festlegen - um dem Tierleid endlich ein Ende zu setzen.“</p>
<p>In der von Manuela Ripa moderierten Debatte ging es darum, was ganz praktisch auf lokaler und globaler Ebene für mehr Tierwohl getan wird. Eine Reihe Praxisbeispiele gab Einblicke zum Beispiel in die Arbeit von Gnadenhöfen. Die Beispiele zeigten allerdings auch deutlich, dass insgesamt mehr öffentliche Mittel für Tierschutz gerade vor Ort gebraucht werden.     </p>
<p>Bereits vor der Konferenz demonstrierte Manuela Ripa zusammen mit einer Gruppe von EU-Abgeordneten vor dem Sitz der EU-Kommission für die Freigebung des Gesetzespakets zum Tierschutz.</p>
<p><br /> Pressekontakt:<br /> Silke Lalvani<br /> Büro Manuela Ripa, MdEP<br /> <a href="mailto:silke.lalvani@europarl.europa.eu">silke.lalvani@europarl.europa.eu</a><br /> Telefon: +32 2 2837739</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101900</guid>
                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 10:18:23 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP verurteilt den Angriff auf Israel durch die Hamas aufs Schärfste</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-verurteilt-den-angriff-auf-israel-durch-die-hamas</link>
                        <description>Israel hat das Recht, sich zu verteidigen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei verurteilt den Angriff auf Israel durch die Hamas aufs Schärfste. Der Angriff auf Zivilisten war für die ÖDP ein eindeutiger Terrorakt. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen. Alle Geiseln müssen unverzüglich freigelassen werden.<br /> <br /> Die ÖDP befürwortet die Einstellung der Entwicklungshilfe, sofern die Hamas oder andere extremistische Vereinigungen davon profitieren. Die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza soll jedoch gewährleistet bleiben.<br /> <br /> Trotzdem hofft die ÖDP, dass die Waffen bald wieder schweigen und die Gemäßigten auf beiden Seiten eine dauerhafte und gerechte Lösung finden.<br /> <br /> Die ÖDP findet es unfassbar traurig, dass unmittelbar nach dem Massaker, durch das so viele Menschen grausamst ums Leben gekommen sind, auf deutschen Straßen gejubelt wurde und Süßigkeiten von Islamisten verteilt worden sind. Gleichzeitig ist Deutschlands neuer Energiepartner, Katar, einer der wichtigsten Finanziers der Hamas, bisher noch nie von der Bundesregierung für ihre Terrorfinanzierung, nicht nur in Gaza, zur Rechenschaft gezogen worden.<br /> <br /> Generell wünscht sich die ÖDP, dass man das Bekenntnis zu Israel und das Andenken an die Schoah nicht nur an besonderen Gedenktagen in Deutschland hochhält, sondern dass jüdisches Leben in Deutschland geschützt ist, auch im öffentlichen Raum und besonders an unseren Schulen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101792</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 10:24:01 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP freut sich über Stimmenzuwachs</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-freut-sich-ueber-stimmenzuwachs</link>
                        <description>Aber: „Wahlergebnis zeigt Verzweiflung der Bevölkerung!“ – Wir brauchen Kümmerer und Lösungen für die Politik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir bedanken uns bei allen Menschen in Bayern und Hessen, die uns bei den Landtagswahlen am heutigen Tag das Vertrauen geschenkt haben“, so die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. „Allerdings sind wir über das Erstarken der AfD extrem besorgt. Für uns ist eines glasklar: Den Wählern und Wählerinnen in Hessen und Bayern fehlt es an echten politischen Lösungen zu den echten Problemen unserer Gesellschaft. Und noch schlimmer: Die Parteien, die sozusagen als Nebenwirkung bei diesen Wahlen gut abgeschnitten haben, haben keine Lösungen.“ „Beim derzeitigen schlechten Umgang vor allem der Bundesregierung, mit den aktuellen Lösungsoptionen für die Krisen unserer Zeit, muss man sich über das Wahlergebnis nicht wundern“, so ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler. „Wir brauchen Kümmerer in der Politik, die Lösungen erarbeiten und die Menschen rechtzeitig in Entscheidungen mit einbinden. Also keine Politik von oben!“<br /> <br /> Im bayerischen Wahlkampf ging es um Machtkämpfe, Populismus und schmutzige Wäsche statt politischen Inhalt. Einfache Lösungsversprechen, etwa zur Problematik der zunehmenden Anzahl an Migranten nach Deutschland, haben offenbar gereicht. „Wo bleibt aber die Weitsicht?“ fragt Schmid. „Wie lange wollen wir die Ursachen dieser Fluchtzunahme ignorieren? Solange die Klimakrise ungebremst mit der Befeuerung von fossilen Brennstoffen begünstigt wird, solange wir mit unserer Ausbeutung von ärmeren Ländern deren Lebensverhältnisse verschlechtern, solange werden diese Menschen eine lebenswerte Zukunft dort suchen, wo es noch erträglich ist. Unter anderem in Deutschland. Deshalb brauchen wir auch globale Lösungen für die Migrationsproblematik.“<br /> <br /> Die ÖDP freut sich in Bayern über eine Zunahme an Stimmen auf 1,8%. In Hessen waren die Ergebnisse weniger erfreulich, mit 0,2%. „Noch sind wir in Hessen relativ dünn vertreten, trotz eines starken und kompetenten hessischen Wahlkampfteams“, erklärt Schmid. „Wir bedanken uns aber für jede einzelne Stimme in beiden Bundesländern. Die Sperrklausel, die angesichts der aktuellen Fragmentierung der Parteienlandschaft immer weniger relevant erscheint, zeigt leider ihre Wirkung und vermindern die Bereitschaft, eine kleine Partei zu wählen.“<br /> <br /> Bei der Europawahl am 09.06.2024, wo die ÖDP ihre Vertretung im Europäischen Parlament ausbauen will, und bei den Kommunalwahlen, die im Frühjahr 2024 in 10 Bundesländern stattfinden, gibt es keine Sperrklausel. Hierzu die Bundesvorsitzende: „Es ist die Zeit, alle Hemmungen abzulegen. Die ÖDP spricht Probleme ehrlich und offen an, und bietet im Dialog mit den Menschen unseres Landes wirksame Lösungen an, die unsere Welt und unsere Gesellschaft enkeltauglich machen werden. Was ist eigentlich die Aufgabe der Politik, wenn nicht dies?“</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101583</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Oct 2023 15:36:17 +0200</pubDate>
                        <title>Kernenergie unter neuem Deckmantel</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kernenergie-unter-neuem-deckmantel</link>
                        <description>ÖDP kritisiert geplantes „bayerisches Ökosystem für Kernfusion“ der Staatsregierung und mahnt zügigen Ausbau erneuerbarer Energien und Naturschutz an</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>“Zu ungewiss, zu teuer, zu spät“, fasst Dr. Michael Stöhr, Physiker und Landesbeauftragter für Klimaschutz der Ökologischen-Demokratischen Partei (ÖDP) sein Urteil über das von der Staatsregierung geplante „bayerische Ökosystem für Kernfusion“ zusammen. Bei der Kernfusion soll die Energieproduktion in der Sonne im Kleinen nachgeahmt werden. Dazu muss aber ein extrem heißes Gas stark verdichtet werden. Bei etwa einer Viertelstunde liegt aktuell der Rekord für die Laufzeit eines Kernfusionsreaktors, dabei geht mehr Energie hinein, als wieder rauskommt. Der Weg zu kommerziellen Reaktoren ist auch nach jahrzehntelanger Forschung und Milliarden von Fördergeldern noch sehr weit, für den Klimaschutz kämen sie viel zu spät.</p>
<p>„Hier wird kurz vor der Landtagswahl vollmundig mehr heiße Luft produziert als in jedem Reaktor,“ empört sich Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. „Was hier als „neue Energie“ angepriesen wird, ist nicht erneuerbar und hinter „Förderung der Kernfusion und neuartigen Kerntechnologien“ verbirgt sich der Wiedereinstieg in die altbekannte Kernenergie. Dem wird sich die ÖDP entschieden entgegenstellen!“</p>
<p>„Wenn die Staatsregierung Ökosysteme fördern will, sollte sie besser das Naturschutzgesetz konsequent beachten, das sie unter dem Druck des von der ÖDP initiierten Volksbegehrens ‚Rettet die Bienen‘ deutlich verbessern musste“, ergänzt Helmut Scheel, 2. Stellv. Bundesvorsitzender der ÖDP. „Und für die Energieversorgung gibt es längst andere Lösungen: dezentrale erneuerbare Energien in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern, genutzt im Einklang mit Natur-, Arten-, Landschafts- und Anwohnerschutz. Die Umstellung auf sie muss nur endlich auch in Bayern zügig und umfassend erfolgen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101413</guid>
                        <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 16:33:02 +0200</pubDate>
                        <title>Aus Grün wird Gelb</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/aus-gruen-wird-gelb</link>
                        <description>ÖDP rügt Verschlimmbesserung des bestehenden Klimaschutzgesetzes</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Klimaschutzgesetz setzt nur noch auf die Gesamtbilanz, statt wie bisher verbindliche Einsparziele für jeden einzelnen Sektor vorzugeben. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) protestiert gegen die Verschlimmbesserung des bestehenden Klimaschutzgesetzes. Das bisherige Klimaschutzgesetz setzte für die einzelnen Sektoren wie Landwirtschaft, Verkehr oder Industrie jeweils für diese Sektoren geltende Einsparziele fest. Diese Einsparziele hatte insbesondere der von der FDP geführte Sektor Verkehr im vergangenen Jahr weit verfehlt. Daher musste der Verkehrsminister „Sofortmaßnahmen“ vorlegen, um künftig die Ziele einzuhalten.<br /> <br /> Mit der „Reform“ des noch aus der Regierungszeit von Angela Merkel stammenden Gesetzes sollen die Sektorziele zukünftig nicht länger entscheidend sein, sondern nur noch der jährliche Gesamtausstoß an Treibhausgasen. Eine Verrechnung zwischen den Sektoren soll möglich werden. Wenn etwa im Verkehr zu viel CO2 anfällt, lässt sich das beispielsweise durch stärkere Treibhausgas-Einsparungen in der Landwirtschaft ausgleichen.<br /> <br /> „Das ist eine üble Verschlimmbesserung eines Gesetzes, dessen Vorgaben schon bisher nur teilweise erfüllt wurden. Mit dem heute im Bundestag diskutierten Gesetzesentwurf verabschieden sich auch die Grünen von ernst gemeintem Klimaschutz weitgehend – dem Koalitionspartner FDP zuliebe. Aus Grün wird Gelb“, sagt Helmut Scheel, 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der Naturschutzpartei ÖDP. „Jetzt wird jedes Ministerium dem anderen den schwarzen Peter zuschieben, die Klimawende legt eine Vollbremsung hin!“ Problematisch sei das Gesetzesvorhaben auch mit Blick auf die EU-Ziele beim Klimaschutz: „Effektiver Klimaschutz sieht völlig anders aus, so lässt sich der Klimawandel nicht bremsen. Das Gesetz ist ein Rohrkrepierer. Es muss schleunigst vom Tisch und stattdessen müssen massive Energie-Einsparungen in allen Bereichen zum Gesetz werden! Das Konzept der ÖDP zeigt auf, wie Deutschland binnen zehn Jahren klimaneutral werden kann.“</p>
<p><br /> Quellen:<br /> Sachverständige warnt vor Abkehr von Sektorzielen im Klimaschutzgesetz, <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw27-pa-nachhaltigkeitsbeirat-klimaschutzverpflichtungen-955980">https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw27-pa-nachhaltigkeitsbeirat-klimaschutzverpflichtungen-955980</a>, abgerufen am 22.09.2023<br /> Hauptsache, die Bilanz stimmt, <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/klimaschutzgesetz-bundestag-100.html">https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/klimaschutzgesetz-bundestag-100.html</a>, abgerufen am 22.09.2023<br /> Bundestag berät über Reform des Klimaschutzgesetzes, <a href="https://www.deutschlandfunk.de/bundestag-beraet-ueber-reform-des-klimaschutzgesetzes-104.html">https://www.deutschlandfunk.de/bundestag-beraet-ueber-reform-des-klimaschutzgesetzes-104.html</a>, abgerufen am 22.09.2023<br /> Europäisches Klimagesetz, <a href="https://climate.ec.europa.eu/eu-action/european-climate-law_de">https://climate.ec.europa.eu/eu-action/european-climate-law_de</a>, abgerufen am 22.09.2023</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101349</guid>
                        <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Tag der Gebärdensprache am 23. September</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/internationaler-tag-der-gebaerdensprache-am-23-sep</link>
                        <description>ÖDP sieht Gebärdensprache und Gehörlosenkultur als eine Bereicherung für die Gesellschaft</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Menschen mit Einschränkungen haben eigene Stärken und leisten Beiträge zum Leben der Gesellschaft, die eine Bereicherung für alle sein können. Gebärdensprache und Gehörlosenkultur sind Beispiele dafür, welche die ÖDP fördern möchte“, sagt Charlotte Schmid, Vorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zum Internationalen Tag der Gebärdensprache am 23. September 2023.  (1)<br /> <br /> In der ÖDP lernen mehrere schwerhörige Menschen die Deutsche Gebärdensprache, Dr. Michael Stöhr, Vorsitzender der Bundesprogrammkommission, ist einer davon. Als Kandidat bei der Wahl für den Bayerischen Landtag hat er Teile des Wahlprogramms auf Instagram und Facebook in Gebärdensprachvideos erläutert. „Gebärdensprachen sind vollwertige Sprachen, in denen alles ausgedrückt werden kann, oft prägnanter und nuancenreicher als in Lautsprache. (2)<br /> <br /> Vereinfachte Formen der Deutschen Gebärdensprache können Kindern mit Lernbehinderung ermöglichen zu kommunizieren, bevor sie sprechen können. Aber auch schwierige wissenschaftliche Sachverhalte können in Gebärdensprache ausgedrückt werden“, so Stöhr, von dem ein Vortrag zur Klima- und Energiepolitik der ÖDP mit Verdolmetschung in Gebärdensprache auf Youtube zu sehen ist. (3)<br /> <br /> Fast jeder fünfte Mensch über 14 Jahre in Deutschland ist hörbeeinträchtigt. (4) Wenn Gebärdensprache im Alltag sichtbarer und von mehr Menschen verstanden wird, wird nicht nur tauben Menschen geholfen, die von Kindesbeinen an gebärden lernen, sondern auch Menschen, die im Laufe des Lebens ihr Gehör ganz oder teilweise verlieren, eine zweite Möglichkeit gegeben, mit anderen Menschen zu kommunizieren und am Leben der Gesellschaft teilzuhaben.<br /> <br /> Konkret fordert die ÖDP mehr bimodale (mit Laut- und Gebärdensprache) Kitas und Schulen für taube, schwerhörige und hörende Kinder, die Ausbildung von mehr Dolmetscherinnen und Dolmetschern für Gebärdensprache, mehr Untertitel in Fernsehen, Film und Videos sowie die Einführung des Wahlfachs „Gebärdensprache“ an Schulen. Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von tauben Menschen sollen Ärzte und Pflegekräfte Grundkenntnisse der Gebärdensprache erwerben. Wo es noch nicht gezahlt wird, wie z.B. in Bayern, soll ein Gehörlosengeld analog zum Blindengeld die Mehrkosten von tauben Menschen für Dolmetschende u.a. kompensieren.<br /> <br /> Für alle Menschen mit Einschränkungen fordert die ÖDP einen barrierefreien Zugang zu öffentlichen Einrichtungen, Freizeit- und Kulturangeboten sowie zu allen Verkehrsmitteln des ÖPNV und den Ausbau des unbeschränkten Zugangs zu Information im öffentlichen Raum, z.B. durch Verdolmetschung in Gebärdensprache für Gehörlose oder entsprechende lautsprachliche Angebote für Blinde. (5)<br /> <br /> Auf EU-Ebene fordert die ÖDP die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung der EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Einschränkungen, vor allem auch mit Blick auf eine umfassende Unterstützung von Eltern, die ein Kind mit voraussichtlichen Einschränkungen erwarten oder ein Kind mit Einschränkungen haben. (6)</p>
<p>(1) <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche-dosis-politik/513383/internationaler-tag-der-gebaerdensprache/">https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche-dosis-politik/513383/internationaler-tag-der-gebaerdensprache/</a><br /> (2) <a href="https://www.instagram.com/drstohr/">https://www.instagram.com/drstohr/</a>, <a href="https://www.instagram.com/oedpbayern/">https://www.instagram.com/oedpbayern/</a>, <a href="https://www.facebook.com/michael.stohr.180">https://www.facebook.com/michael.stohr.180</a>, <a href="https://www.facebook.com/oedpbayern">https://www.facebook.com/oedpbayern</a><br /> (3) <a href="https://www.youtube.com/watch?v=w-N_gm4DsoI&list=PL0dcN0erFR0PHyA9uGDak5JIpn_PL02vv">https://www.youtube.com/watch?v=w-N_gm4DsoI&list=PL0dcN0erFR0PHyA9uGDak5JIpn_PL02vv</a><br /> (4) <a href="https://www.schwerhoerigen-netz.de/statistiken/?L=0">https://www.schwerhoerigen-netz.de/statistiken/?L=0</a><br /> (5) <a href="https://www.oe-oder-nie.de/">https://www.oe-oder-nie.de/</a>, <a href="https://www.oedp-hessen.de/programm/landesprogramm">https://www.oedp-hessen.de/programm/landesprogramm</a><br /> (6) <a href="https://www.oedp.de/programm/europawahlprogramm">https://www.oedp.de/programm/europawahlprogramm</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-101357</guid>
                        <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:25:00 +0200</pubDate>
                        <title>EuGH: Deutschland verletzt EU-Recht beim Artenschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eugh-deutschland-verletzt-eu-recht-beim-artenschutz</link>
                        <description>Vom Zugpferd zum Bremsklotz: ÖDP kritisiert fehlenden Willen der Bundesregierung, die Arten- und Umweltschutzvorgaben der EU rechtzeitig und vollständig umzusetzen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell laufen rekordverdächtige 17 Umweltschutz-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, drei mehr als im Jahr 2020 unter der schwarz-roten Vorgängerregierung. (1)  „Das zeigt überdeutlich, wie ernst die rot-grün-gelbe Bundesregierung Arten- und Umweltschutz wirklich nimmt“, sagt Helmut Scheel, 2. stellvertretender Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). „Verschleppen, verwässern, blockieren – das ist die ganz reale Politik der deutschen Bundesregierungen. Deutschland ist längst nicht mehr das ökologische Zugpferd in Europa, sondern entwickelt sich zunehmend zum Bremsklotz.“<br /> <br /> Die laut dem eigenen „Expertenrat für Klimafragen“ völlig unzureichenden, gegen deutsches wie EU-Recht verstoßenden Maßnahmen in Sachen Klimawandel  (2) seien dazu, so Scheel „nur ein Beispiel von vielen für halbherzige Politik“. Ein weiteres Beispiel sei das Drama um die Umsetzung der Habitatrichtlinie: Deutschland hat die seit über 30 Jahren geltende Habitatrichtlinie der EU noch immer nicht vollständig und gesetzeskonform umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kam der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 21. September 2023 in einem Vertragsverletzungsverfahren (Az: C-116/222), dessen Kosten Deutschland vollständig tragen muss. Kommt die Bundesrepublik diesem Urteil nicht zeitnah nach, drohen nach einer erneuten Klage der EU-Kommission hohe Strafzahlungen.<br /> <br /> Die Habitatrichtlinie der EU soll seit 1992 natürliche Lebensräume erhalten. Seit 2012 hat die EU-Kommission Deutschland mehrfach aufgefordert, endlich die offiziell ausgewiesenen Schutzgebiete mitzuteilen und die zu erreichenden Ziele und die dafür nötigen Maßnahmen zu nennen. (3)  Erst im Jahr 2020 kam Deutschland dieser Aufforderung nach, jedoch noch immer nicht vollständig. In seinem Urteil gab der EuGH der im Jahr 2015 eingereichten Klage der EU-Kommission weitestgehend recht: Die Bundesrepublik Deutschland habe gleich in dreifacher Hinsicht gegen geltendes EU-Recht verstoßen – indem sie „88 der 4606 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nicht ausgewiesen“, dafür „keine detaillierten Erhaltungsziele festgelegt“ und für 737 Gebiete „nicht die nötigen Erhaltungsmaßnahmen festgelegt“ hat.</p>
<p>(1) European Commission at Work, <a href="https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=277628&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=771326">https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=277628&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=771326</a>, abgerufen am 22.09.2023<br /> 14 EU-Verfahren gegen Deutschland—wegen nicht eingehaltener Umweltrichtlinien, <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/umweltschutz-14-eu-verfahren-gegen-deutschland-im-umweltbereich-a-d8001cc2-62b8-47b6-94ee-9be9da731502">https://www.spiegel.de/politik/deutschland/umweltschutz-14-eu-verfahren-gegen-deutschland-im-umweltbereich-a-d8001cc2-62b8-47b6-94ee-9be9da731502</a>, abgerufen am 22.09.2023</p>
<p>(2)  Stellungnahme zum Entwurf des Klimaschutzprogramms 2023, <a href="https://www.expertenrat-klima.de">https://www.expertenrat-klima.de</a>, abgerufen am 22.09.2023</p>
<p>(3) EuGH-Urteil: Deutschland verstößt gegen FFH-Richtlinie, <a href="https://www.agrarheute.com/management/recht/eugh-urteil-deutschland-verstoesst-gegen-ffh-richtlinie-611287">https://www.agrarheute.com/management/recht/eugh-urteil-deutschland-verstoesst-gegen-ffh-richtlinie-611287</a>, abgerufen am 22.09.2023</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101335</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 15:28:46 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Glyphosat EU-weit verbieten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-glyphosat-eu-weit-verbieten</link>
                        <description>EU-Kommission will Glyphosat weitere zehn Jahre in der EU zulassen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Geht es nach der EU-Kommission, darf das gefährliche „Pflanzenschutzmittel“ Glyphosat weitere zehn Jahre EU-weit gespritzt werden. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hält dieses Unterfangen für unverantwortlich und fordert das EU-Parlament und die Regierungen auf, jede weitere Zulassungs-Verlängerung zu verhindern. Das Totalherbizid Glyphosat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonate und Hauptbestandteil der meistverwendeten „Unkrautvernichtungsmittel“. Es wird durch grüne Pflanzenbestandteile aufgenommen und tötet nahezu alle Pflanzen – ausgenommen gentechnisch veränderte.<br /> <br /> Vor dem Hintergrund alarmierender Studien sollte Glyphosat bereits 2017 EU-weit verboten werden; ein Kompromiss sieht bisher eine Zulassung nur bis zum 15.12.2023 vor. Dem Hersteller gelang dieser Erfolg durch massiven Lobbyismus. Der ausschlaggebende deutsche Vertreter stimmte weisungswidrig und entgegen dem damaligen Koalitionsvertrag der Verlängerung zu: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hätte sich enthalten müssen, weil Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ihr Veto eingelegt hatte. Ob und wie wahrscheinlich Glyphosat ein Krebsrisiko darstellt, ist umstritten: Das Internationale Krebsforschungszentrum der Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat als "wahrscheinlich" krebserregend ein; die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) dagegen sah in einer erneuten Zulassung kein Problem.<br /> <br /> Ein generelles Problem aller Pflanzengifte dagegen ist die jahrzehntelange Anreicherung und ihren Abbauprodukten im Wasser: Im Herbst 2022 alarmierte das Bundesumweltamt, dass nur 8 Prozent der Flüsse und Bäche und 67 Prozent der Grundwasserkörper in Deutschland noch gute Wasserqualität bieten. Hauptverantwortlich dafür – neben der Nitratbelastung: der giftige Pestizidcocktail.<br /> <br /> „Glyphosat ist ein Massenvernichtungsmittel, eine ABC-Waffe gegen die Artenvielfalt, die alle natürlichen Pflanzen umbringt. Völlig unabhängig davon, ob und inwieweit Glyphosat die menschliche Gesundheit direkt gefährdet – so etwas hat in einer Zeit, in der wir das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier erleben, nichts zu suchen. Allein in Deutschland sind rund 9000 der bekannten Arten gefährdet“, betont Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Naturschutzpartei ÖDP. „Seit vielen Jahren kämpft die ÖDP gegen Glyphosat und es wird höchste Zeit, dass die EU den Artenschutz wirklich ernst nimmt!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Landwirtschaft Tierschutz Gentechnik</category>
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101311</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 15:53:47 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Gewaltspirale unterbrechen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-gewaltspirale-unterbrechen</link>
                        <description>Schmerzgriffe bei Klimademonstrierenden? ÖDP ruft zu Verzicht auf und fordert Klarstellung in den Polizeiaufgabengesetzen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Immer häufiger setzt die Polizei „Schmerzgriffe“ gegen Klimademonstrierende ein, um diese vom Platz zu entfernen. Diese Tendenz beunruhigt den Bundesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), die dafür keine Rechtsgrundlage sieht.</p>
<p>Im engeren Sinn sind Schmerzgriffe Nervendrucktechniken. Diese verursachen unabhängig davon, wie sich die oder der Betroffene bei der Anwendung verhält, teils erhebliche Schmerzen. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, Betroffene einzuschüchtern. „Schmerzgriffe bei Klimademonstrierenden – da gibt es mildere Mittel, um einen Menschen von einem Ort zu einem anderen hinzubewegen“, sagt Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Naturschutzpartei ÖDP. „Die Anwendung von Schmerzgriffen ist sogar kontraproduktiv, weil sich manche Menschen wegen des Schmerzes dann für einige Zeit nicht bewegen können.“ Menschen hätten nämlich eine ganz unterschiedliche Schmerzempfindlichkeit.</p>
<p>Obwohl in den Polizeiaufgabengesetzen der Bundesländer die Anwendung von Schmerzgriffen bisher nicht ausdrücklich geregelt ist, dürften diese unverhältnismäßig und somit bereits nach geltender Rechtslage auch rechtswidrig sein.</p>
<p>Im Bayerischen Polizeiaufgabengesetz steht in Art. 4 Grundsatz der Verhältnismäßigkeit:<br /> <em>„(1) Von mehreren möglichen und geeigneten Maßnahmen hat die Polizei diejenige zu treffen, die den einzelnen und die Allgemeinheit am wenigsten beeinträchtigt.<br /> (2) Eine Maßnahme darf nicht zu einem Nachteil führen, der zu dem erstrebten Erfolg erkennbar außer Verhältnis steht.<br /> (3) Eine Maßnahme ist nur so lange zulässig, bis ihr Zweck erreicht ist oder sich zeigt, dass er nicht erreicht werden kann.“</em><br /> Entsprechende Regelungen gibt es auch in den anderen Bundesländern.</p>
<p>„Von Schmerzgriffen im engeren Sinn zu unterscheiden sind beispielsweise Hebeltechniken, die je nach Situation durchaus verhältnismäßig sein können“, differenziert Charlotte Schmid. Und fordert: „Schmerzgriffe haben in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Zustände wie in den USA oder in lateinamerikanischen Staaten mit teils überbordender Polizeigewalt braucht niemand. Wir fordern eine umgehende Klarstellung in den Polizeiaufgabengesetzen und in der Polizeiausbildung, dass Schmerzgriffe schlicht verboten sind – schon um eine drohende Gewaltspirale zu unterbinden!“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-101125</guid>
                        <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 16:18:42 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP ruft zu naturgemäßer CO2-Speicherung auf! </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-ruft-zu-naturgemaesser-co2-speicherung-auf</link>
                        <description>Unterirdisches Carbon-Capture-Storage birgt Risiken und bietet Klimasündern eine Ausrede.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Grünen gleichen sich immer mehr den Lobbyparteien FDP, CDU/CSU und SPD an und geben echten Klima- und Naturschutz auf. Das zeigt der Vorstoß für die unterirdische Speicherung von CO2 (CCS) im Entwurf für ihr Europawahlprogramm 2024.  </p>
<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) betrachtet die unterirdische Speicherung von CO₂ als gefährliches Abenteuer und als Türöffner für Greenwashing, da es industriellen Klima- und Umweltsündern eine Ausrede bietet, Emissionen weiter in die Höhe steigen zu lassen. Die ÖDP möchte erst gar nicht CO2 entstehen lassen, das dann mit großem Aufwand an Energie und Ressourcen eingefangen, über weite Strecken transportiert und zentral unterirdisch gespeichert werden muss. Darum fordert sie eine 100 % erneuerbare Energieversorgung bis 2030.</p>
<p>„Die ÖDP möchte weiterhin CO2, das bereits in die Atmosphäre gelangt ist, dezentral wieder binden und den Klimawandel umkehren“, sagt Charlotte Schmid, ÖDP-Bundesvorsitzende. In ihrem EU-Wahlprogramm fordert die ÖDP die Senkung des CO2-Gehalts der Atmosphäre von derzeit 420 auf den sicheren Wert von 350 ppm. „Die besten Lösungen dafür bietet die Natur selbst, wir müssen sie nur gewähren lassen: durch konsequenten Schutz und Reaktivierung der Moore, der Wälder und des Grünlands, durch neue Büsche und Hecken an Äckern und durch Humusaufbau, gegebenenfalls verstärkt durch Pflanzenkohleeinbringung (Terra Preta) in Ackerböden, aber ohne CCS“, so Dr. Michael Stöhr, Energiesprecher der ÖDP und Vorsitzender der Bundesprogrammkommission.</p>
<p>Damit werden gleich mehrere wichtige Ziele gleichzeitig verfolgt: Schutz der Artenvielfalt, des Klimas, der Böden, des Grundwassers und damit der Ernährungssicherheit sowie der Schutz vor Hochwasser.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 11:59:21 +0200</pubDate>
                        <title>Ökologisch-Demokratische Partei: Wer definiert die Brandmauer?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oekologisch-demokratische-partei-wer-definiert-die</link>
                        <description>Thüringer ÖDP weist auf die Problematik und die Ursachen der Minderheitsregierung hin</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag im Thüringer Landtag zur Senkung der Grunderwerbssteuer wurde von der CDU eingereicht. Für Marin Truckenbrodt, Landesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Thüringen, ist die entscheidende Frage, ob es in Zusammenhang mit diesem Antrag im Vorfeld der gestrigen Abstimmung seitens der CDU eine konkrete Zusammenarbeit mit der AfD-Fraktion gab. Sollte es diese gegeben haben, dann wäre der CDU genau dafür deutlich ein konkreter Vorwurf zu machen. In einem reinen gemeinsamen Händeheben sieht der Landeschef der Öko-Demokraten den Sachverhalt der Zusammenarbeit nicht gegeben.</p>
<p>Dazu ergänzt Helmut Scheel, 2. stv. Bundesvorsitzender der ÖDP: „Es stellt sich die Frage, ob Rot-Rot-Grün rechtzeitig genug gewillt und tätig war, um zum Inhalt des Antrags im Vorfeld einen Konsens mit der CDU herbeizuführen. Dies scheint der Fall gewesen zu sein. Unabhängig davon hat die CDU auf Grund der Mehrheitsverhältnisse in Thüringen – Minderheitsregierung von Rot-Rot-Grün - klar mit der Zustimmung der AfD gepokert. Derartiges Taktieren verschiebt langsam die Akzeptanz immer weiter nach rechts und schadet damit auch der Demokratie. Zukünftige ähnliche Fälle sind nur durch eine bessere Kommunikation und mehr praktische Zusammenarbeit innerhalb des gesamten demokratischen Lagers vermeidbar. Das sollte man im Interesse der Bürgerinnen und Bürger bundesweit anstreben.“</p>
<p>Seit der letzten Landtagswahl 2019 in Thüringen gibt es im Thüringer Landtag keine Mehrheitsregierung mehr. Die 5%-Sperrklausel, welche eigentlich das Zustandekommen von Mehrheitsregierungen gewährleisten soll, hat nach Ansicht des ÖDP-Landesvorsitzenden Truckenbrodt versagt. Sie passt nicht mehr in die heutige Zeit und Parteienlandschaft. Truckenbrodt ist der Ansicht, dass es gut sein könne, dass es ohne 5%-Sperrklausel aktuell sogar eine Mehrheitsregierung in Thüringen gäbe. Denn das Argument der angeblichen „verschenkten Stimme“ beeinflusst das Wählerverhalten sehr. Die Sperrklausel sorgt u.a. dafür, dass vor allem Wählerstimmen für eher in der Mitte des Parteienspektrums stehende Parteien, wie der ÖDP, der Piratenpartei, Volt und Freie Wähler, nicht in den Parlamenten vertreten sind. Das stärkt die Ränder und Extremisten.</p>
<p>Dazu Truckenbrodt abschließend: „Am 1. September 2024 ist damit zu rechnen, dass B‘90/Grüne und FDP an der 5%-Sperrklausel scheitern und damit nicht mehr in den Thüringer Landtag einziehen werden. Selbst die SPD muss mit zuletzt 8,2% Zweitstimmen schon etwas zittern. Der Zustand der Minderheitsregierung wird sich dann noch weiter verschärfen. Wir haben als Thüringer ÖDP bereits angekündigt, juristisch gegen das Ergebnis der kommenden Landtagswahl vorzugehen, sollte es wieder nicht zu einer Mehrheitsregierung kommen. Wer in Thüringen und in anderen der Neuen Bundesländer stabile Mehrheitsregierungen möchte, muss die 5%-Sperrklauseln abschaffen oder zumindest sehr deutlich absenken. Das Ergebnis wäre, dass wieder mehr Wählerstimmen in den Parlamenten vertreten wären. Das würde nicht zuletzt die Demokratie stärken. Nur noch aus drei Parteien bestehende Landtage, wie aktuell der Landtag im Saarland, können nicht das Ziel sein. Es kann auch nicht sein, dass man hier durch ein Nichthandeln letztendlich der CDU die Entscheidung zwischen Die Linke und AfD aufdrängt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-101044</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 Sep 2023 15:03:11 +0200</pubDate>
                        <title>„Spargut“ Bildung?</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/spargut-bildung</link>
                        <description>ÖDP ruft zum Bildungsstreik auf</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuelle Bildungshaushalt sieht Kürzungen im Bildungsbereich vor. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist dies in Zeiten der Bildungskrise absolut unverständlich.<br /> <br /> Dazu meint Eike Zimpelmann, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Bildungspolitik und Bundesvorstandsmitglied: „Wir verschwenden Milliarden und Abermilliarden an Steuergeldern für klimaschädliche Subventionen, bei unseren Kindern und unserer Zukunft soll aber gespart werden? Das ist Irrsinn! Wie viel mehr wollen wir unser Bildungssystem noch kaputtsparen?“<br /> <br /> Wir bräuchten eigentlich endlich eine Erhöhung des Bildungsetats, wenn wir der Bildungskrise auch nur halbwegs vernünftig begegnen wollen. Sparen hat noch nie eine Krise gelöst und wird es auch hier nicht tun. Das Bildungspersonal und unsere Kinder verdienen etwas Besseres!<br /> <br /> „Wir rufen unsere Mitglieder und die gesamte Gesellschaft dazu auf, sich am Bildungsstreik am 23. September zu beteiligen“, so Zimpelmann. Die ÖDP unterstützt damit den Bildungsstreik der Bürgerbewegung Bildungswende (<a href="https://www.bildungswende-jetzt.de/mach-mit/">https://www.bildungswende-jetzt.de/mach-mit/</a>).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100968</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 16:59:55 +0200</pubDate>
                        <title>Atomfolgekosten höher als alle Natur- und Klimaschutzmaßnahmen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/atomfolgekosten-hoeher-als-natur-und-klimaschutz</link>
                        <description>ÖDP zur Haushaltsdebatte im Bundestag</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bewältigung der Atomenergiekosten ist heute bereits höher als alle Klima- und Naturschutzmaßnahmen zusammen“, so Helmut Scheel, 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Für das Jahr 2024 (2023) sind Kosten für das Endlager Schacht Konrad / Asse in Morsleben mit 710 Mio. Euro veranschlagt (729 Mio.) und für die Standortsuche eines Atommüll-Endlagers von 430 Mio. Euro (431 Mio.). Das ergibt Ausgaben von 1,14 Mrd. Euro (1,16 Mrd.). Für alle Maßnahmen für Klima- und Naturschutz sind es gerade einmal 893,8 Mio. Euro (880,3 Mio.). Davon entfallen auf den Klimaschutz 716,8 Mio. Euro (714,8 Mio.). Diese Zahlen belegen die Bedeutung bzw. die geringe Bedeutung des Natur-, Arten- und Klimaschutzes in der jetzigen Regierung, beklagt die ÖDP weiter. Rund eine Viertel Milliarde Euro werden bereits jetzt mehr für die Folgen der Atomwirtschaft ausgegeben als für die Bewahrung der Natur und ein besseres Klima. Daran erkennt man die hohen Kosten für die Vergangenheitsbewältigung. Dieses Geld fehlt nun für Investitionen in die Zukunft.</p>
<p>„Wir müssen mehr als das Doppelte in die Erhaltung und den Schutz der Natur investieren. Wir brauchen die natürlichen Lebensgrundlagen, denn sie sind der beste Schutz für das Klima“, so Scheel und er ergänzt: „Jede Flächenversiegelung, jeder gefällte Baum und jede ausgestorbene Tierart ist ein Verlust und trägt zur Klimaerwärmung bei. Solange wir nicht verstehen, dass Vorsorge günstiger ist als Nachsorge, werden die Kosten für die Folgebewältigung einer falschen Politik ständig steigen. Das erkennt man am besten an der falschen Energiepolitik der letzten 30 Jahre.“ Die ÖDP ist die Naturschutzpartei per se und verfolgt eine konsequente Politik für ein klimaneutrales Deutschland.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100933</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 14:13:24 +0200</pubDate>
                        <title>Deutschlands Tiere brauchen eine Stimme!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/deutschlands-tiere-brauchen-eine-stimme</link>
                        <description>Neue Kommission zum ökologischen Umbau der landwirtschaftlichen Betriebe dringend nötig</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Borchert Kommission, die erst 2022 ihr Mandat aufnahm, hat ihre Tätigkeit für eine ‚zukunftsfähige Tierhaltung‘ und deren Finanzierung eingestellt. Deutschlands Tiere brauchen aber eine Stimme“, beklagen Beate Backhaus und Jürgen Schilling vom ÖDP-Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz & Gentechnik. Die Forderung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zielt auf eine stärkere Wertschätzung von Tierschutz und Tierwohl in der Politik.<br /> <br /> „Diese Kommission, die sich aus Vertretern von Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Umweltschützern zusammensetzte, sollte die notwendigen Umbauprozesse bei der Tierhaltung in Deutschland begleiten und Vorschläge für politische Entscheidungen erarbeiten. Namhafte Vertreter aus AbL, von NEULAND e.V., dem Bauernverband, der ISN oder des BUND zeigen sich schwer enttäuscht, dass der Umbau der Tierhaltung in der Ampelkoalition eine derart geringe Priorität hat und viel zu geringe finanzielle Mittel dafür zur Verfügung gestellt wurden“, berichtet Backhaus.<br /> <br /> Der Weg für den notwendigen Neugestaltung der Tierhaltung wurde von der Borchert-Kommission bereits fest skizziert und vorbereitet. Tierhaltung muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben soll. Allein der Bio-Anteil des Umbaukonzepts zeichnet sich durch besonders strenge Haltungsregeln aus. Immerhin gibt es weit mehr als 17.000 Bio-Tierhalter in Deutschland. „Für Bio-Tiere gilt die Flächenbindung, sprich es dürfen nur so viele Tiere gehalten werden, wie Böden und Gewässer vertragen“, so Bio-Landwirt Schilling.<br /> <br /> Die ÖDP bedauert das Ende dieser Kommission außerordentlich, wird sich jedoch weiterhin mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass sich die Situation in Deutschland und Europa für die „Nutztiere" verbessert. Die ÖDP fordert, dass das in seiner Leidensfähigkeit dem Menschen nahestehende Tier ein Recht auf artgerechte Haltung hat. Intensiv- und Massentierhaltung sind ebenso wenig artgerecht wie qualvolle Tiertransporte und gehören verboten. Wenn dadurch Fleisch teurer würde und der Fleischkonsum zurückginge, so würde das nicht nur der menschlichen Gesundheit dienen, sondern auch zum Tier-, Klima- und Umweltschutz beitragen.<br /> <br /> „Die bereits erarbeiteten Tierwohlrichtlinien müssen als politische Grundlage genutzt und eine ausreichende Finanzierung schnellstens auf die Beine gestellt werden“, betont die ÖDP-Politikerin Backhaus. „Eine neue Kommission, die auf Grundlage der Ergebnisse der Borchert-Kommission ansetzen kann, gehört dringend eingesetzt, damit landwirtschaftliche Betriebe den notwendigen Umbau vollziehen können. Dies wird seitens der ÖDP vollumfänglich unterstützt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100811</guid>
                        <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 10:10:59 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert breites Angebot an Berufsausbildungen </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-breites-angebot-an-berufsausbildungen</link>
                        <description>Kompromisse bei der Berufswahl begünstigen Ausbildungsabbrüche</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesinstitut für Berufsbildung stellte in seiner jüngsten Studie fest, dass 13% derjenigen Auszubildenden, die bei der Ausbildungswahl von ihrem Wunschberuf abgewichen sind, ihre Ausbildung bereits nach einem Jahr abbrechen. Der Anteil bei Auszubildenden, die eine Ausbildung in ihrem Wunschberuf ergreifen, liegt hingegen nur bei 6% und ist damit nicht einmal halb so hoch.(1)<br /> <br /> Die ÖDP setzt sich dafür ein, dass junge Menschen eine Ausbildung in ihrem Wunschberuf ergreifen können. „Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, das Interesse und die Begeisterung der jungen Menschen zu verschenken“, so Eike Zimpelmann, Berufsbildungsforscher und Vorsitzender des ÖDP-Bundesarbeitskreises Bildungspolitik.<br /> <br /> Bildung muss sich aus Sicht der ÖDP auf die Entfaltung der Persönlichkeit richten. Dazu braucht es unter anderem ein breites Angebot an Berufsausbildungen, aus dem die jungen Menschen wählen können. Zimpelmann: „Wer wählen kann, ist motivierter, wie die neuen Zahlen ebenfalls zeigen.“<br /> <br /> Aus Sicht der ÖDP ist das auch ein wichtiger Aspekt für die Chancengleichheit, denn die ÖDP setzt sich dafür ein, dass jeder junge Mensch die Möglichkeit hat, nach seinen Begabungen gefördert zu werden.</p>
<p>1) Siembab, Matthias ; Beckmann, Janina ; Wicht, Alexandra  (2023): Warum entscheiden sich Jugendliche dazu, ihre Ausbildung vorzeitig zu beenden? Die Rolle von Berufswahlkompromissen und subjektiven Bewertungen der Ausbildung; abrufbar unter https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/download/19224 (31.08.2023)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100750</guid>
                        <pubDate>Tue, 29 Aug 2023 14:37:54 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP zur Kindergrundsicherung: „Stiefmütterlicher Ansatz reicht hinten und vorne nicht.“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zur-kindergrundsicherung-stiefmuetterlicher-ansatz</link>
                        <description>Bundesvorsitzende Charlotte Schmid fordert, Kinder stärker zu fördern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) begrüßt die Einigung der Ampelkoalition auf die Kindergrundsicherung. Aus Sicht der ÖDP ist es absolut richtig und war längst überfällig, dass Kinderarmut bekämpft wird. „Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, an unseren Kindern zu sparen. Sie sind das Wichtigste, was wir haben und unsere Zukunft“, so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP und selbst Mutter von zwei Kindern. Der Abbau der bürokratischen Hürden geht aus Sicht der ÖDP in die richtige Richtung.<br /> <br /> Die angedachten Regelungen gehen der ÖDP überhaupt nicht weit genug. „Kinder und Familien steht deutlich mehr als eine Minimallösung zu,“ so Schmid. „Wir geben z.B. hohe Summen für klimaschädliche Subventionen aus und sparen bei unseren Kindern. Das muss sich ändern. Es ist eine Frechheit, dass der Finanzminister diesen stiefmütterlichen Ansatz als ´die letzte größere Sozialreform´ beschreibt“. Die Ampelregierung soll sich aufrichtig schämen.“<br /> <br /> Da die ÖDP für eine familien- und kinderfreundliche Politik steht, fordert sie eine deutliche Erhöhung des soziokulturellen Existenzminimums und der geplanten Ausgaben im Rahmen der Kindergrundsicherung. Die jetzigen Sätze sind weder ausreichend für eine gesunde Ernährung noch für eine Bildungsteilhabe, die Chancengerechtigkeit herstellt. „1 Euro pro Tag für Bildung ist einfach zu wenig“, so Eike Zimpelmann, Vorsitzender des ÖDP-Bundesarbeitskreises Bildungspolitik.<br /> <br /> Außerdem fordert die ÖDP als ersten Schritt zusätzlich zur Kindergrundsicherung die kurzfristige Einführung eines Erziehungsgehalts in Höhe der staatlichen Kosten eines Krippen-/Kitaplatzes für Kinder bis drei Jahre. Dieses Erziehungsgehalt soll grundsätzlich allen Elternteilen offenstehen und später auch auf weitere Altersgruppen von Kindern erweitert werden. Dadurch sollen Eltern die Wahlfreiheit haben, ob sie ihre Kinder selbst betreuen möchten oder in die Fremdbetreuung geben. „Für uns ist Wahlfreiheit ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte Gesellschaft und wir wollen damit die für die Gesellschaft wichtigen Erziehungsleistungen der Eltern honorieren“, so Schmid.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100648</guid>
                        <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 18:15:20 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Handeln statt Reden!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-handeln-statt-reden</link>
                        <description>Expertenrat: Bundesregierung versagt beim Klimaschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krachend verfehlt das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung die gesetzlichen Mindestanforderungen. Wie sich die Maßnahmen auf den Treibhausgas-Ausstoß auswirken werden, lässt sich nur grob schätzen, denn dazu fehlen die Berechnungsgrundlagen. Zu diesen verheerenden Ergebnissen kommen die beiden am 22. August vorgestellten Gutachten des „Expertenrats für Klimafragen“. Die Umweltschutzpartei ÖDP bedauert das Versagen auch Grün-geführter Ministerien und fordert ein wirksames Sofortprogramm für echten Klimaschutz.</strong></p>
<p><strong>Berlin, 23.08.23</strong> – „Das grenzt an Arbeitsverweigerung, was die Bundesregierung einmal mehr in Sachen Klimaschutz abliefert“, resümiert Helmut Scheel, 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), gestützt auf die neuen Gutachten des von der Bundesregierung eingesetzten Expertenrats für Klimafragen (<a href="https://expertenrat-klima.de" target="_blank">https://expertenrat-klima.de</a>). „Wir brauchen Klimaneutralität bis spätestens 2030 und dafür ein Sofortprogramm, das die ÖDP seit Jahren fordert: Mobilitätswende und Tempolimits – jetzt. Energiesparen statt LNG-Terminals und fossile Energieträger subventionieren. Weniger Bürokratie für mehr Nachhaltigkeit bei der Energieversorgung, der Nahrungsmittelproduktion. Wir müssen endlich Handeln statt Reden!“</p>
<h3>Harsche Kritik der Klima-Experten</h3>
<p>In der „Stellungnahme zum Entwurf des Klimaschutzprogramms 2023“ übt der Expertenrat harsche Kritik an der Arbeit der Bundesregierung: Diese gehe davon aus, dass selbst mit diesem Klimaschutzprogramm bis 2030 eine Lücke von 200 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten klaffen werde. „Aus der festgestellten Zielerreichungslücke folgt, dass das Klimaschutzprogramm 2023 nicht den Anforderungen an ein Klimaschutzprogramm gemäß Klimaschutzgesetz entspricht“, so das Gutachten wörtlich. Mit anderen Worten: Die Bundesregierung hält sich nicht einmal an die eigenen – aus Umweltschutzsicht wenig ambitionierten – gesetzlichen Mindestanforderungen. Auch EU-rechtlich ist dies höchst bedenklich: „Der Expertenrat weist zugleich darauf hin, dass eine erhebliche Lücke zur Erreichung der Ziele auch innerhalb der Lastenteilung in der Europäischen Klimaschutzverordnung zu erwarten ist.“ Daher drohten Deutschland unter anderem Strafzahlungen bzw. Verpflichtungen zum Erwerb von Emissionsrechten von anderen EU-Mitgliedsländern. Zugleich kritisiert der Expertenrat grobe methodische Mängel: „In Anbetracht der vorliegenden inkonsistenten Datenlage ist eine zuverlässige Aussage über die Gesamtminderungswirkung der Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2023 methodisch nicht möglich.“<br /> Detaillierter äußert sich der Expertenrat in dem zeitgleich vorgelegten „Prüfbericht 2023 für die Sektoren Gebäude und Verkehr“ zu diesen beiden Bereichen. Beide Sektoren verfehlen die gesetzlichen Anforderungen selbst nach der zu optimistischen Einschätzung der Bundesregierung: „Während die kumulierte Lücke ausweislich der Daten der Bundesregierung für den Gebäudesektor bei etwa dem halben Zielwert für die Jahresemissionen des Jahres 2030 liegt, ist es beim Verkehr etwa das 1,4- bis 2,3-fache. Zudem gibt es für beide Sektoren Hinweise darauf, dass mit dieser Quantifizierung tendenziell eine Überschätzung der Minderungswirkung erfolgt.“<br /> Dazu Helmut Scheel: „Wunschdenken hilft nicht gegen den Klimawandel. Wer wirklich etwas gegen ihn tun will, muss die ÖDP wählen!“</p>

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                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-100567</guid>
                        <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 17:12:45 +0200</pubDate>
                        <title>Beschwerde beim Menschenrechtsrat soll Verklappung radioaktiven Wassers in Fukushima verhindern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/beschwerde-beim-menschenrechtsrat-soll-verklappung</link>
                        <description>Zur bevorstehenden Verklappung von Atommüll in den Pazifischen Ozean durch Japan und rechtliches Vorgehen durch eine deutsche Rechtsanwaltskanzlei.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Rechtsanwaltskanzlei Ocean Vision Legal <sup>1</sup> hat am 14. August einen Kommunikationsprozess am internationalen Menschenrechtsrat eingeleitet, in welchem die bevorstehenden Menschenrechtsverletzungen durch die Verklappung des strahlenden Abwassers aus dem havarierten Atomreaktor im japanischen Fukushima gerügt werden. Die Die Ökologisch-Demokratische Partei und der Verein „Rechte der Natur, Deutschland“ befürworten diesen Schritt.</p>
<p>Die Verklappung des radioaktiven Kühlwassers der Fukushima Daiichi Nuclear Power Station (NPS) in den Pazifischen Ozean soll noch im August diesen Jahres, nach einem Gipfeltreffen zwischen den USA, Südkorea und Japan am 18. August 2023, stattfinden. <sup>2</sup></p>
<p>Die Stilllegung des Fukushima Daiichi NPS, das am 11. März 2011 durch einen Tsunami an der Ostküste Japans massiv beschädigt wurde, <sup>3</sup> bereitet der Regierung Japans und dem Betreiber des Werkes, Tokyo Electric Power Company (TEPCO), erhebliche Probleme, da zunächst die großen Mengen an nuklear kontaminiertem Wasser beseitigt werden müssen. <sup>4</sup> Japan will das Abfallwasser in den Pazifischen Ozean verklappen, nachdem es von einem Advanced Liquid Processing System (ALPS) behandelt worden sei. Da die ALPS-Behandlung nicht in der Lage ist alle Radionuklide, wie etwa Tritium, aus dem Wasser zu lösen, <sup>5</sup> führt dieser Plan zu erheblichen Widerstand in der Zivilbevölkerung, Nachbarländern und Umweltschutzorganisationen. <sup>6</sup></p>
<p>Rechtliche Mittel gegen Japan vorzugehen gibt es kaum: Zwar verstößt die Verklappung von atomar verseuchtem Wasser möglicherweise gegen internationales Recht, aber nur Staaten sind berechtigt, vor internationalen Gerichtshöfen <sup>7</sup> zu klagen. Dies ist mit Rücksicht auf die politischen Beziehungen bisher nicht geschehen. Menschenrechtsverletzungen einzuklagen ist auch nicht möglich, da Japan die Gerichtsbarkeit des Internationalen Menschenrechtskomitees nicht anerkennt.</p>
<p>Das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) zeigt für Japans Pläne Verständnis, obwohl man eigentlich dagegen ist. Ein Sprecher des BMUV schreibt auf eine Anfrage: „Nicht zuletzt gilt: Jede zusätzliche Einleitung von Radioaktivität in das Meer ist selbstverständlich aus Sicht des Bundesumweltministeriums nicht zu begrüßen. Unter den gegebenen Umständen haben wir aber Verständnis für die Entscheidung der japanischen Behörde.”</p>
<p>Helmut Scheel, 2. Stellv. Vorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), weist auf die langfristigen Folgen der Atomkraft hin. “In Japan werden die realen Gefahren der Atomenergie überdeutlich. Das Beispiel zeigt auch wieder einmal, wie rechtlos die Natur ist.  Deshalb fordern wir in Zusammenarbeit mit dem deutschen „Netzwerk Rechte der Natur“ (<a href="https://www.rechte-der-natur.de" target="_blank">www.rechte-der-natur.de</a>), große Ökosysteme, wie Meere zum Beispiel, mit subjektiven Rechten auszustatten.”</p>
<p>Ocean Vision Legal <sup>8</sup> handelt im Auftrag des Pacific Networks of Globalisation (PANG) <sup>9</sup>. „Durch die Verklappung in den Ozean droht eine irreversible Verletzung des Menschenrechts auf eine gesunde Umwelt sowie der Menschenrechte auf Gesundheit, Leben oder Ernährung,“ sagt Dr. Anna von Rebay, Gründerin von Ocean Vision Legal.</p>
<p>Obwohl eine Kommunikation des Menschenrechtsrates mit Japan zu keiner rechtlich verbindlichen Entscheidung führt, übt ein Kommunikationsprozess erheblichen Druck auf Japan aus, da öffentlich darauf hingewiesen wird, dass die geplante Verklappung Menschenrechte verletzt. Der betroffenen Zivilbevölkerung wird damit die Möglichkeit gegeben, diese  Menschenrechtsverletzungen mit Nachdruck zu  rügen.</p>
<p>Das Schreiben an den Menschenrechtsrat wurde bisher von 56 Nichtregierungsorganisationen unterstützt und kann auf der Internetseite von PANG <sup>10</sup> (<a href="https://pacificnetwork.info">https://pacificnetwork.info</a>) von Privatpersonen und Organisationen unterschreiben werden.</p>
<p><em>Kontaktdaten:</em></p>
<p>Dr. Anna von Rebay, <a href="mailto:anna@oceanvisionlegal.com">anna@oceanvisionlegal.com</a>, +49 151 6778 6007, <a href="http://www.oceanvisionlegal.com">www.oceanvisionlegal.com</a></p>
<p><a href="mailto:info@rechte-der-natur.de">info@rechte-der-natur.de</a>, +49 151 2669 1150, <a href="http://www.rechte-der-natur.de">www.rechte-der-natur.de</a></p>
<p>Dr. Claudius Moseler, Bundespressestelle, <a href="mailto:presse@oedp.de">presse@oedp.de</a>, Telefon 06131/679820</p>
<p><em>Quellen:</em></p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://www.oceanvisionlegal.com" target="_blank">www.oceanvisionlegal.com</a><br /> <sup>2</sup> <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/us-south-korea-japan-hold-aug-18-summit-camp-david-newsis-2023-07-20/">https://www.reuters.com/world/asia-pacific/us-south-korea-japan-hold-aug-18-summit-camp-david-newsis-2023-07-20/</a><br /> <a href="https://apnews.com/article/japan-fukushima-nuclear-plant-water-discharge-cdaea4f4201d08ca6117ecbff34d082e">https://apnews.com/article/japan-fukushima-nuclear-plant-water-discharge-cdaea4f4201d08ca6117ecbff34d082e</a><br /> <a href="https://www.science.org/content/article/japan-plans-release-fukushima-s-contaminated-water-ocean">https://www.science.org/content/article/japan-plans-release-fukushima-s-contaminated-water-ocean</a><br /> <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/japan-prepare-august-start-fukushima-water-release-nikkei-2023-07-04/">https://www.reuters.com/world/asia-pacific/japan-prepare-august-start-fukushima-water-release-nikkei-2023-07-04/</a><br /> <a href="https://asia.nikkei.com/Spotlight/Environment/Japan-preparing-to-release-Fukushima-water-into-sea-from-August">https://asia.nikkei.com/Spotlight/Environment/Japan-preparing-to-release-Fukushima-water-into-sea-from-August</a><br /> <sup>3</sup> <a href="https://www.reuters.com/article/us-japan-quake-idUSKBN13G2DC">https://www.reuters.com/article/us-japan-quake-idUSKBN13G2DC</a><br /> <sup>4</sup> PCO, Current ALPS Treated Water, <a href="https://www.tepco.co.jp/en/decommission/progress/watertreatment/alps01/index-e.html">https://www.tepco.co.jp/en/decommission/progress/watertreatment/alps01/index-e.html</a>; Pacific Islands Forum Expert Panel, Dr Arjun Makhijani, Dr Ferenc, Dr Robert H. Richmond, Dr, Anthony Hooker, Dr Ken Buesseler (in the following: PIF Expert Panel), Minimizing Harm: the concrete option for solving the accumulation of radioactively contaminated water at the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant site - A paper prepared by the Independent Expert Panel to the Pacific Islands Forum, 12. June 2023, p. 1.<br /> <sup>5</sup> TEPCO, Radiation concentration estimates for each tank area (as of March 31, 2023), <a href="https://www.tepco.co.jp/en/decommission/progress/watertreatment/images/tankarea_en.pdf">https://www.tepco.co.jp/en/decommission/progress/watertreatment/images/tankarea_en.pdf</a>; PIF Expert Panel, Minimizing Harm; Burnie, Shaun, Greenpeace Germany, Stemming the tide 2020 The reality of the Fukushima radioactive water crisis (2020), <a href="https://www.greenpeace.org/static/planet4-japan-stateless/2020/10/5e303093-greenpeace_stemmingthetide2020_fukushima_radioactive_water_crisis_en_final.pdf">https://www.greenpeace.org/static/planet4-japan-stateless/2020/10/5e303093-greenpeace_stemmingthetide2020_fukushima_radioactive_water_crisis_en_final.pdf</a>, p. 6.<br /> <sup>6</sup> <a href="https://www.reuters.com/world/asia-pacific/south-korean-activists-protest-against-fukushima-water-discharge-2023-08-12/">https://www.reuters.com/world/asia-pacific/south-korean-activists-protest-against-fukushima-water-discharge-2023-08-12/</a><br /> <sup>7</sup> Internationaler Seegerichtshof, Internationaler Gerichtshof<br /> <sup>8</sup> <a href="http://www.oceanvisionlegal.com">www.oceanvisionlegal.com</a><br /> <sup>9</sup> <a href="https://pacificnetwork.info/">https://pacificnetwork.info/</a><br /> <sup>10</sup> <a href="https://www.blue-resourcing.net/militarisation" target="_blank">https://www.blue-resourcing.net/militarisation</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100349</guid>
                        <pubDate>Sun, 06 Aug 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert Moratorium für den Tiefseebergbau</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-moratorium-fuer-den-tiefseebergbau</link>
                        <description>Regelwerk für den Tiefseebergbau gescheitert</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Sorge schaut die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) auf das Scheitern des Rats der Internationalen Meeresbodenbehörde der Vereinten Nationen ein Regelwerk für den Tiefseebergbau festzulegen. Die Einigung auf ein für die Meere und Natur wichtiges Regelwerk wird das Gremium wohl erst in Jahren erzielen. Somit gibt es keine Regelung, die eine von Wirtschaftsinteressen getriebene Gefährdung und Zerstörung der Tiefsee auf einer Fläche so groß wie ein Drittel Europas wirksam verhindern könnte.<br /> <br /> Verschiedene Länder und Konzerne stehen bereits in den Startlöchern mit dem hochgefährlichen Abbau von Rohstoffen, vor allem im Pazifik und nahe Mexiko und Hawaii, zu beginnen. Dies könnte nach Einschätzung der ÖDP, von Expertinnen und Experten, aber auch von Umweltschutzorganisationen, sowie einigen großen Ländern zu einer nicht wieder gut zu machenden Zerstörung des Ökosystems Tiefsee führen. Erfahrungen aus Testversuchen zeigen, dass 25 Jahre nach dem Einsatz von Technik auf dem Meeresboden noch Verwüstungen sichtbar sind und dort kaum Leben vorzufinden ist.<br /> <br /> „Eine solche Gefahr für den Ursprungsort des Lebens auf unserem Planeten und seiner einzigartigen Lebenswelt in der Tiefsee muss schnellsten wirksam verhindert werden! Doch mit der Vertagung eines Regelwerks könnte es bereits zu spät sein, da manche Länder schon mit Unternehmen zusammenarbeiten, um Tiefseebergbau zu starten“, befürchte ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Dr. Tobias Kretschmer. Es mag zwar wichtig sein, Metalle und andere Rohstoffe für die Energiewende und Klimaschutz-Technologien zu fördern, jedoch darf dabei unter keinen Umständen ein noch wenig erforschtes, Millionen Jahre altes und einzigartiges Ökosystem zerstört werden. „Erst recht nicht für Profitinteressen von Konzernen!“<br /> <br /> Aus Sicht der ÖDP und vieler Wissenschaftler, Regierungen und Umweltorganisationen, sowie mancher Unternehmen braucht es den Abbau dieser Rohstoffe aus der Tiefsee für Wirtschaft und nachhaltige Energien nicht. Es gibt ausreichend Alternativen und nach Meinung der ÖDP sollten noch nicht ausgeschöpfte Potentiale von Recycling-Systemen und Kreislaufwirtschaft schleunigst ausgebaut werden.<br /> <br /> Kleinen Ländern und Nationen muss im Rahmen von Entwicklungshilfe Unterstützung geleistete werden, damit sie auf solchen Tiefseebergbau verzichten können und trotzdem an wichtige Rohstoffe für nachhaltige Technologien gelangen. Doch besonders diese Länder, wie der Inselstaat Nauru, haben bereits Interesse am Abbau bekundet und sich mit Unternehmen zusammengetan. „Wir brauchen ein Moratorium auf den Tiefseebergbau für Jahre, bis sichergestellt ist, dass allen Tiefenschichten keine Arten und keine Lebensräume vernichtet werden. Niemand weiß was nach dem Abbau am Meeresboden passieren wird – das allein sollte Grund genug sein, den Tiefseebergbau auszusetzen“, fordert der ÖDP-Politiker Kretschmer.</p>
<p>Quellen:<br /> <a href="https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1218586.html">https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1218586.html</a><br /> <a href="https://www.spektrum.de/news/mineralienabbau-in-der-tiefsee-ein-schatz-zum-greifen-fern/2161626">https://www.spektrum.de/news/mineralienabbau-in-der-tiefsee-ein-schatz-zum-greifen-fern/2161626</a><br /> <a href="https://www.helmholtz.de/newsroom/artikel/bergbau-in-der-tiefsee">https://www.helmholtz.de/newsroom/artikel/bergbau-in-der-tiefsee</a><br /> <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/meereskonferenz-tiefseebergbau-jamaika-100.html">https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/meereskonferenz-tiefseebergbau-jamaika-100.html</a></p>


]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-100336</guid>
                        <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 18:22:33 +0200</pubDate>
                        <title>Junge Menschen als Opfer haushaltspolitischer Taschenspielertricks</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/junge-menschen-als-opfer-haushaltspolitischer-tasc</link>
                        <description>ÖDP fordert Stopp beim geplanten Verschiebebahnhof zwischen Steuer- und Beitragstöpfen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Nein, es ist leider kein Planungsvorhaben aus der Rubrik ´Sommerloch‘ oder ´Verstehen Sie Spaß‘ – kurz darüber geschmunzelt und alles wäre in wenigen Tagen vergessen. Tatsächlich aber rüttelt das Vorhaben an sozialen Grundpfeilern, die über die letzten Jahre in mühsamen kleinen Schritten bei der Betreuung und Beratung junger Menschen in Deutschland aufgebaut worden sind“, beklagt Kurt Rieder, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).</p>
<p>Gemeint ist das aktuelle Vorhaben der Ampelkoalition in Berlin, nach dem die bisherige Beratung junger Menschen, die bislang von den Jobcentern in Deutschland betreut werden, in die Zuständigkeit der Arbeitsagenturen ab 01. Januar 2025 wechseln sollen. Betroffen sind über 700.000 Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren. Begründet wird dieses Verschieben von Verantwortung mit der aktuellen Forderung des Bundesfinanzministers, Steuergelder einsparen zu müssen, in diesem Fall hat man gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium eine Einsparsumme von 900 Mio. € errechnet.</p>
<p>Durch die Abgabe der Zuständigkeit an die Bundesagentur für Arbeit würden zukünftig die notwendigen Ausgaben statt über Steuergelder über Sozialversicherungsbeiträge finanziert. „Das ist nichts anderes als ein billiger Taschenspielertrick. Hütchenspielern auf dem Berliner Ku´damm arbeiten nach derselben Methode. Dieses Vorhaben spart keinen Cent, es geht allein nach dem Motto `Linke Tasche – Rechte Tasche“, beklagt der ÖDP-Politiker Rieder. Im Gegenteil: durch dieses Hin- und Herschieben von Verantwortung und Zuständigkeit besteht die Gefahr zusätzlicher Bürokratiekosten.“</p>
<p>Die ÖDP ist nach Gesprächen mit Fachleuten der Auffassung, dass diese Planung zusätzlich die handfeste Gefahr in sich birgt, dass bisher aufgebauten Netzwerke, Kooperationen und funktionierenden Beratungskompetenzen und Betreuungsstrukturen durch den Zuständigkeitswechsel der Boden unter den Füßen weggerissen wird. Dabei geht es im täglichen Tun der u25-Beratungsstellen nicht nur um Ausbildung und Arbeit, sondern fast immer auch um psychische und Suchtproblematiken, Schulden oder Probleme mit dem Elternhaus oder Beziehungskrisen. Gerade in der Zusammenarbeit mit problembehafteten Jugendlichen und ihrem sozialen Umfeld braucht es Vertrauen, welches über lange Zeit aufgebaut werden muss.</p>
<p>Diesen spezialisierten Jugendberatungszentren, die in den letzten 18 Jahren gerade bei betreuungsintensiven jungen Menschen Beratungskompetenz mühsam aufgebaut, mit ihrer sozialraumorientierten Arbeit etabliert und sich gemeinsam mit Jugendberufsagenturen vor Ort Respekt verschafft haben, droht das Aus ihrer erfolgreichen Arbeit. Nicht alle dieser erfahrenen Fachkräfte werden den Weg in Richtung Agentur mitgehen können oder wollen. Ein enormer Kompetenzverlust wäre eine weitere negative Folge.</p>
<p>Die ÖDP fordert deshalb den sofortigen Stopp dieses insbesondere finanziell begründeten, aber wieder einmal nicht zu Ende gedachten Vorhabens. Denn so manches Mal ist nicht nur „Weniger mehr“, sondern auch „Bestehendes innovativer als Neues“.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-100234</guid>
                        <pubDate>Fri, 28 Jul 2023 17:54:34 +0200</pubDate>
                        <title>Ampelregierung fiedelt, während die Welt brennt!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ampelregierung-fiedelt-waehrend-die-welt-brennt</link>
                        <description>ÖDP-Bundesvorstand spricht sich gegen die Kriminalisierung der Gruppe „Letzte Generation“ aus </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Geduld der verschiedenen Gruppierungen, die sich für Klimaschutz engagieren, geht zu Ende. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) will nicht mehr zuschauen, während verzweifelte Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ als eine „kriminelle Vereinigung“ abgestempelt werden, während die Ampelkoalition bei einer zunehmenden Klimakrise untätig zuschaut. „Ich begrüße die Anzeige wegen Verleumdung von Mitgliedern der „Letzten Generation“ gegen den ehemaligen Verkehrsminister Alexander Dobrindt durch Maiken Winter (ÖDP). Es ist unsäglich wie dieser diese Menschen verbal kriminalisiert und in eine Ecke stellt, mit den Staatsgefährdern des letzten Jahrhunderts, während er in seinem Amt fast untätig in Sachen Klimaschutz war“, so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP.<br /> <br /> Der Bundesvorstand der ÖDP sieht in der Gruppe „Letzte Generation“ derzeit keine kriminelle Vereinigung. Die ÖDP bekennt sich uneingeschränkt zum Rechtsstaat Deutschland. Deshalb sind Rechtsverstöße zu ahnden. Solange der Rechtsweg in Deutschland und Europa nicht restlos ausgeschöpft ist, gibt es auch kein Widerstandsrecht gemäß Art. 20 GG. Der Bundesvorstand der ÖDP erkennt in der „Letzte Generation“ einen Zusammenschluss von Menschen, die, wie die ÖDP, sich für einen lebenswerten Planeten einsetzen und wie die ÖDP der Überzeugung sind, dass die Veränderungen viel zu langsam gehen. Die ÖDP setzt sich mit allen demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln für eine sofortige, nachhaltige und soziale Klimaschutzpolitik ein und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit daran ein.<br /> <br /> Weiterhin fordert Schmid einen sofortigen Spurwechsel zu einer klima- und naturschonenden Politik. „Wer gerade nicht in Regierungsverantwortung steht, hat gerade schlaflose Nächte und fragt sich ununterbrochen, was kann wichtiger sein als die Bremsung dieser doppelten Klima- und Artenkatastrophe? Vor allem die Grünen, vor 2 Jahren die Hoffnungsträger für viele, haben versagt. Die kurzfristigen finanziellen Interessen der großen deutschen Industriebranchen haben anscheinend nach wie vor Top-Priorität. Die ÖDP fordert eine neue, bahnbrechende Politik, die dem Schutz von Mensch und Natur dient.“</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/themen/klimaschutz" target="_blank">Beschluss des Bundesvorstandes</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-100030</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 14:06:29 +0200</pubDate>
                        <title>Familien gerecht behandeln!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/familien-gerecht-behandeln</link>
                        <description>ÖDP fordert nachhaltige Familienpolitik durch ein Grundgehalt für familiäre Sorge-Arbeit. Streichungsvorschläge aus den Ampelparteien sind frauenfeindlich und verschärfen bestehende Ungerechtigkeiten
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sehen mit großer Sorge, wie vorgeschlagen wird, dass die Witwenrenten sowie das Ehegattensplitting im Steuerrecht abgeschafft werden sollen,“ sagt Dr. Johannes Resch, Familienpolitik-Spezialist der ÖDP. „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer und SPD-Chef Lars Klingbeil begründen ihre Vorschläge damit, dass sowohl Witwenrente als auch Splitting ein Anreiz dafür seien, dass nicht beide Ehepartner erwerbstätig sind. Das widerspreche der „Gleichstellungspolitik“.</p>
<p>„Beide Seiten übersehen, dass sich sowohl Splitting als auch Witwenrenten besonders zugunsten der Familien auswirken, die mehrere Kinder haben, und damit auch den Müttern, die heute am stärksten benachteiligt sind,“ so Resch.</p>
<p>Außerdem seien die beiden zur Streichung vorgeschlagenen Leistungen die derzeit einzigen erkennbaren Anerkennungen von familiärer Sorge-Arbeit: „Besser wäre freilich die Einführung des von der ÖDP seit langem geforderten Grundgehalts für die familiäre Sorgearbeit,“ stellt ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid fest. Sie sieht darin eine echte Chance, Familien das Leben zu erleichtern. „Die heutige kurzsichtige Politik ist durch eine nachhaltige Politik zu ersetzen, die den Familien wieder einen echten Freiraum gibt, die nach ihren individuellen Möglichkeiten und Wünschen beste Wahl für eine gelingende Kindererziehung zu treffen,“ sagt Schmid.</p>
<p>Heute werde einseitig die institutionelle Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren aus Steuergeldern gefördert. „Dabei wird übersehen, dass bis zu zwei Drittel der Betreuungsarbeit in den Familien geleistet wird – kostenlos und zum dramatischen Nachteil für die Frauen, die diese wichtige Leistung bevorzugt erbringen!“ Die familiäre Sorgearbeit bei Kinderbetreuung und Pflege würde das öffentliche System erst ermöglichen: „Würden alle Familien ihre Kinder in die Krippe geben und die pflegebedürftigen Menschen in Heimen anmelden, bräche das öffentliche System angesichts der herrschenden Personalmangels völlig zusammen,“ stellt Schmid fest. „Es sei an der Zeit, das Familienbashing zu beenden und die von Eltern erbrachten Leistungen endlich anzuerkennen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-99717</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 13:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ripa: &quot;Das Europäische Parlament spricht sich für Naturschutz aus!&quot; </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ripa-das-europaeische-parlament-spricht-sich-fuer</link>
                        <description>Straßburg, 12.07.2023. Heute stand im Plenum des Europäischen Parlaments die mit Spannung erwartete Abstimmung zum „Gesetz zur Wiederherstellung der Natur“ auf der Tagesordnung.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld wurde sehr heftig über die Ziele des Gesetzes gestritten, und auch über den Weg, um diese Ziele zu erreichen. Nun hat eine Mehrheit der Abgeordneten für das Renaturierungsgesetz gestimmt, was Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) begrüßt. „Angesichts des massiven Verlusts von Biodiversität brauchen wir jetzt mutige Schritte, um kaputte oder geschädigte Ökosysteme in der EU aktiv wiederherzustellen. Nun gibt es dafür eine Position des Europäischen Parlaments. Es ist deshalb heute ein guter Tag für unsere Ökosysteme.“</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin betont allerdings auch, dass sie gemeinsam mit ihrer Fraktion für noch strengere Regeln war. Der ursprüngliche Gesetzestext wurde leider abgeschwächt. Dennoch sei es wichtig und gut, dass das Europaparlament dem Gesetz zugestimmt hat und das Parlament nun gestärkt in die Trilog-Verhandlungen mit Rat und Kommission treten kann.</p>
<p>Die EU-Abgeordnete ist allerdings empört über das Nein der konservativen EVP-Fraktion, der auch CDU, CSU und Familienpartei angehören. Denn anfangs war die EVP durchaus für das Gesetz. Doch durch den zunehmenden Erfolg von rechtsradikalen Parteien, die in ökologischen Fragen ein „Rollback“ anstreben, habe sich die EVP aus opportunistischen Gründen plötzlich gegen das Gesetz gestellt: „Die EVP hat mit abstrusen Argumenten, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben, gegen das Renaturierungsgesetz opponiert. So ist die Behauptung, das Gesetz behindere Landwirte bei ihrer Arbeit und würde die Lebensmittelsicherheit bedrohen, absolut hanebüchen. Selbst viele Bauernverbände widersprechen dem. Zudem haben 6000 Wissenschaftler*innen die EVP aufgefordert, das Gesetz mitzutragen. Aber aus strategischen Gründen und der damit zusammenhängenden Anbiederung der EVP an sehr rechte und populistische Parteien wollten die Konservativen nun ein zentrales Gesetz zur Bewältigung der Natur- und Klimakrise verhindern – zum Glück ohne Erfolg.“</p>
<p>Manuela Ripa, deren Partei ÖDP den Namenszusatz „Die Naturschutzpartei“ verwendet, weist darauf hin, dass sich das Renaturierungsgesetz nicht gegen die Landwirte richtet, sondern im Gegenteil mit ihr Überleben sichert. Denn die kaputten Böden, der Schwund an Bestäubern wie Insekten und Vögeln sowie der zunehmende Wassermangel aufgrund der Klimakrise sind die größten Bedrohungen für die Ernährungssicherheit.</p>
<p>Manuela Ripa erinnert noch einmal an die Fakten: „Vier Fünftel der Lebensräume in der EU sind geschädigt. Durch das Gesetz werden die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Städte zu begrünen, trockengelegte Moore wiederherzustellen, die Ökosysteme in den Meeren instandzusetzen sowie Wälder und Flüsse naturnah zu gestalten. Das Gesetz ist deshalb ein Schlüsselvorhaben des Green Deals gegen das Artensterben und den Klimawandel. Damit respektiert die EU ihre Verpflichtungen, die sie sowohl bei der Weltnaturkonferenz als auch bei den verschiedenen Klimagipfeln eingegangen ist.“</p>
<p> Mit ihrem Nein beschädigt die EVP ihre Parteifreundin Ursula von der Leyen, die als Präsidentin der EU-Kommission den Green Deal mit auf den Weg gebracht hat. Dafür, dass CSU-Mitglied Manfred Weber heute nicht an der Spitze der Kommission steht, könne man dagegen gar nicht dankbar genug sein. „Dass dem Chef der EVP-Fraktion die Schuhe eines EU-Kommissionspräsidenten mindestens zwei Nummern zu groß sind, hat er nun endgültig bewiesen. Die CSU hat wieder einmal gezeigt, dass das „C“ in ihrem Namen nur noch Folklore ist. Denn anstatt die Schöpfung zu bewahren, arbeiten die CDU und CSU dagegen. Wir als ‚ÖDP-die Naturschutzpartei‘ haben uns dagegen in Bayern mit einem Volksbegehren für die Rettung der Bienen eingesetzt, und so tun wir es nun auch für die Rettung der Natur auf EU-Ebene!“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-99668</guid>
                        <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 11:09:16 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert wirkungsvollen Schutz für Nutztiere, Landwirte und Wolf statt populistischer Wahlkampfmanöver</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-wirkungsvollen-schutz-fuer-nutztiere</link>
                        <description>Wirksamer Herdenschutz ist unumgänglich und möglich</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Weidehaltung ist eine zentrale Säule der artgerechten Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen im Öko-Landbau. Schafe und Ziegen sind aber auch die Nutztiergruppen, die am stärksten von Wolfsrissen betroffen sein können, wenn sie nicht wolfsabweisend geschützt werden. Die Sorgen der Nutztierhalter sind berechtigt und ernst zu nehmen. Jeder Wolfsriss ist einer zu viel. Mit Erlass der neuen Bayerischen Wolfsverordnung wird den Nutztierhaltern lediglich mehr Sicherheit vorgegaukelt.</p>
<p>Mit ihrer neuen Verordnung haben sich der bayerische Ministerpräsident Söder und seine Minister über geltende Gesetze und ihren eigenen Wolfsmanagementplan hinweggesetzt. Die bayrische Staatsregierung wäre dafür verantwortlich, wenn es in der bevorstehenden Weidesaison vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf Schafe und andere Nutztiere kommen sollte. Man suggeriert den Landwirten, jetzt, wo der Wolf leichter abgeschossen werden darf, sind Zäune und andere Herdenschutzmaßnahmen nicht mehr nötig. Das aber ist ein großer Irrtum, so zeigen es Erfahrungen in Brandenburg und Niedersachsen. Die ÖDP unterstützt die Klage des Bund Naturschutz gegen die neue bayerische Wolfsverordnung.</p>
<p>Wolfsabweisende Zäune und die Haltung von Herdenschutzhunden (HSH) zeigen in Brandenburg und Niedersachsen sehr gute Erfolge. Während es in Brandenburg im Jahr 2021 noch zu annähernd 375 Schadensereignissen durch den Wolf kam, waren es im Jahr 2022 insgesamt nur noch 297. Es gab also einen Rückgang von über 20 % an Schadensereignissen und das bei gleichzeitiger Zunahme des Wolfsbestandes. In 71% der Fälle waren die Weidetiere nicht durch wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen geschützt.<br /> Siehe: <a href="https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/">https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/schadensmanagement/nutztierrisse/</a></p>
<p>Je vielfältiger ein Ökosystem ist, desto stabiler und robuster ist es. „Der Wolf spielt in der Natur als Großraubtier eine wichtige Rolle. Er greift in die Bestände verschiedener Wildtierarten ein. Dabei reißt er primär Jungtiere sowie alte und kranke Tiere. So werden die Bestände vitaler und gesünder“, wie Willi Reinbold, der Wolfsbeauftragte des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.) aus allen Wolfsgebieten Europas weiß. In einer Zeit, in der wir eines der größten Artensterben der Erdgeschichte erleben und unsere heimischen Wälder sich teils nicht selbst verjüngen können, ist die Rückkehr einer in Deutschland ausgerotteten Art zu begrüßen. Wolfsschutz ist also auch Biodiversitätsschutz.</p>
<p>Die Naturschutzpartei ÖDP fordert: „Artgerechte Weidehaltung und bewährte Herdenschutzmaßnahmen sind zu fördern, anstatt den Wolf zum Sündenbock zu machen. Entnahme von Wölfen nur als Ultima Ratio bei Tieren, die sich gegenüber Menschen aggressiv zeigen oder solche, die gelernt haben auch gute Herdenschutzzäune zu überwinden, so wie es sich in anderen Bundesländern bewährt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-99601</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 11:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) zur geplanten Deregulierung der Gentechnik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-zur-geplanten-deregulierung</link>
                        <description>Ripa: „Vorsorgeprinzip darf nicht ausgehebelt werden!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/06.07.2023) Wenn es nach dem Willen der EU-Kommission geht, sollen die strengen Regeln für gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa künftig deutlich aufgeweicht werden. Der Änderungsvorschlag der Kommission sieht vor, dass Pflanzen, die mittels neuer Verfahren hergestellt wurden, nicht mehr unter die strengen Gentechnik-Regularien fallen sollen, sondern einen einfacheren Zulassungsprozess durchlaufen können, ähnlich dem von Pflanzen aus konventionellen Zuchtverfahren. Darunter sollen etwa auch gentechnisch veränderte Pflanzen fallen, die mittels Crispr/Cas-Genschere hergestellt wurden.</p>
<p>Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) kritisiert die geplanten Änderungen scharf. Insbesondere das Vorhaben, dass Lebensmittel von Pflanzen, die mittels Genschere hergestellt wurden und höchstens 20 gentechnische Veränderungen aufweisen, nicht mehr gekennzeichnet werden müssen, sei inakzeptabel. „Das Wegfallen der Hinweispflicht auf der Verpackung ist nicht hinnehmbar. Viele Menschen lehnen Gentechnik aus ethischen Gründen ab. Deshalb muss sichergestellt werden, dass auch weiterhin auf den Verpackungen draufstehen muss, was drin ist. Überdies lehne ich es ab, dass für Genscheren-Anbau künftig keine Risikoprüfung mehr vorgesehen ist“.</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin befürchtet, dass durch die Deregulierung die Macht großer Unternehmen zunehmen würde. „Einige wenige Konzerne werden in der Lage sein, resistente, ergiebige und leicht zu verarbeitende Sorten mittels Genschere zu züchten, die dann den Markt dominieren. Dies wird zu höheren Saatgutpreisen, weniger Innovation in der Saatgutzüchtung und einer geringeren Verfügbarkeit, Vielfalt und Auswahl von Saatgut führen“, gibt sich die Europaabgeordnete überzeugt.</p>
<p>Manuela Ripa betont, dass sich die hohen Erwartungen an die Gentechnik bislang nicht erfüllt hätten. So hätten die Unternehmen bereits in der Vergangenheit mittels Gentechnik insektenresistente Pflanzen entwickelt. Doch schon nach kurzer Zeit hätten die Schädlinge Resistenzen gegen die aufgerüstete Pflanzenabwehr entwickelt. Deshalb würden die Risiken der Gentechnik den Nutzen bei Weitem übertreffen. „Das Vorsorgeprinzip darf nicht ausgehebelt werden“, warnt Manuela Ripa.</p>
<p>Stattdessen schlägt die Abgeordnete vor, die Pflanzengesundheit durch eine Ausweitung des ökologischen Anbaus zu erhöhen. „Abwechslungsreiche Fruchtfolgen, angepasste Düngung, eine geeignete Sortenwahl, Förderung und Schutz von Nützlingen sind deutlich nachhaltiger als der massive Einsatz von Pestiziden oder von Gentechnik“, erläutert die ÖDP-Politikerin.</p>
<p>„Da die Gefahren gentechnisch veränderter Pflanzen nicht ausreichend erforscht sind, werde ich mich gemeinsam mit meiner Fraktion gegen die geplanten Änderungen einsetzen.“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vorschlag der EU-Kommission zur Bodengesundheit ist ungenügend</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/vorschlag-der-eu-kommission-zur-bodengesundheit-is</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa: „Der Vorschlag muss dringend nachgebessert werden!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, 05.07.23. Die Daten zur Bodengesundheit sind eindeutig und alarmierend zugleich, so Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP): "70 Prozent der Böden in der EU befinden sich in einem schlechten Zustand. Hauptverantwortlich für eine Verschlechterung sind vor allem eine nicht nachhaltige Bewirtschaftung der Flächen mit hohem Einsatz von synthetischem Dünger und Pestiziden sowie die Bodenversieglung, Verschmutzung und Übernutzung der Böden in Verbindung mit den Auswirkungen des Klimawandels und extremer Wetterereignisse. Gerade das Problem des Flächenfraßes ist vielen nicht bewusst. Jährlich wird mehr als 400 km2 Land in der EU in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Das entspricht einer Fläche, die größer ist als die gesamte Staatsfläche des EU-Mitglieds Malta!“</p>
<p>Die Europaabgeordnete begrüßt, dass die Europäische Kommission endlich ein Gesetz zur Bodengesundheit vorgelegt hat. Doch die von der Kommission vorgestellte Richtlinie ist in den Augen von Manuela Ripa absolut ungenügend. „Der Vorschlag der Kommission ist leider wachsweich und wird in keinster Weise der Dramatik des Themas gerecht. So werden zwar Grenzwerte angegeben, ab deren Einhaltung ein Boden als gesund angehsehen werden kann. Aber es gibt keine Pflicht für die Mitgliedstaaten, diese Grenzwerte auch einzuhalten. Ohne rechtsverbindliche Ziele und verbindliche Pläne wird man nicht die erforderliche Bodengesundheit erreichen. Es sieht ganz danach aus, dass die Kommission insbesondere vor der sehr umtriebigen Lobby der industriellen Landwirtschaft unter Unterstützung der EVP und Teilen der Liberalen eingeknickt ist.“</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Bodengesundheit. Im Jahr 2021 war sie Schattenberichterstatterin der Fraktion Grüne/EFA für eine Resolution des Europäischen Parlaments zum Bodenschutz. Manuela Ripa erinnert in diesem Zusammenhang auch an den massiven Verlust der Biodiversität, der ebenfalls eng mit der abnehmenden Bodenqualität zusammenhänge. Gesunde Böden spielten zudem eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels sowie für die Wasserqualität inklusive des Hochwasserschutzes. Deshalb sei auch die zunehmende Versieglung von Acker- und Forstflächen für Industrieansiedlungen ein großes Problem, etwa für die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide oder für die geplante Batteriefabrik im saarländischen Überherrn. Die Europaabgeordnete plädiert stattdessen dafür, für solche Ansiedlungen zwingend auf Industriebrachflächen auszuweichen.</p>
<p>Leider haben im Vorfeld sowohl die konservative EVP-Fraktion als auch Teile der liberalen RENEW gegen strengere Regeln und damit für eine verwässerte EU-Richtlinie plädiert. Die ÖDP-Politikerin kritisiert insbesondere die EVP-Fraktion, die es sich neuerdings zum Ziel gesetzt hat, den „European Green Deal“ zu torpedieren. „Der EVP-Fraktionschef Manfred Weber von der CSU argumentiert mit Halbwahrheiten und Mythen, wie mit den angeblich negativen Folgen für die Lebensmittelproduktion, falls verbindliche Ziele für die Bodengesundheit festgeschrieben würden. Diese Haltung ist so peinlich wie destruktiv, denn gesunde Böden sind im Gegenteil eine Voraussetzung für eine nachhaltige und dauerhafte Produktion von gesunden Lebensmitteln. Nach dem Feldzug der EVP gegen das Renaturierungsgesetz erleben wir nun eine erneute Anbiederung der EVP an die Agrarlobby sowie an extrem rechte Parteien. Weber stellt die gesamte EU- Klima und Naturschutzpolitik in Frage, um verunsicherte Wähler zu erreichen.  Es gilt diesen Irrweg zu beenden und zukunftsgerichtete Politik zu machen“, so Manuela Ripa.</p>
<p>Die Europaabgeordnete kündigt an, den Vorschlag der Kommission gemeinsam mit ihrer Fraktion im Parlament nachzuschärfen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lauterbach bestätigt ÖDP-Forderungen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/lauterbach-bestaetigt-oedp-forderungen</link>
                        <description>Hitzeschutzplan erforderlich wegen Klimaerhitzung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat eine Expertenkommission zum Hitzeschutzplan eingeladen. Auf Grund der Klimaerwärmung sterben immer mehr Menschen in Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es in Deutschland ca. 4.500 Menschen, die an den Folgen der Hitze verschieden.* Dies sind mehr als das 1,5fache der Verkehrstoten: Hier lag die Zahl bei 2.782 im Jahr 2022.** Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) fordert seit Jahrzehnten, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen, die Erderhitzung zu verlangsamen: Stoppen lässt sie sich nicht mehr. „Jetzt müssen die Auswirkungen der seit Jahrzehnten verfehlten Klimapolitik abgemildert werden, wozu die ÖDP ebenfalls seit vielen Jahren konstruktive Vorschläge macht“, betont ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Helmut Scheel.</p>
<p>Der 2. Stellv. Bundesvorsitzender der Partei fordert eine massive Reduzierung der Treibhausgase nicht nur in Deutschland, sondern auch bei der Herstellung aller Produkte, welche in die Europäische Union importiert werden.  „Wir haben in Deutschland nicht nur die Verantwortung für die Treibhausgasemissionen in unserem Land, sondern für alle Produkte und deren Herstellung, welche wir importieren, um sie zu nutzen. Es kann nicht sein, dass deutsche Firmen im eigenen Land die hohen Umweltstandards einhalten müssen, aber „dreckige“ Produkte zu günstigeren Bedingungen einführen können.“ Dies sei nur ein Punkt, beispielhaft an Forderungen der ÖDP.</p>
<p>Konkret wird die ÖDP ebenfalls in München. Sie hat Beschwerde bei der Regierung von Oberbayern eingelegt, weil der Stadtrat das angenommene Bürgerbegehren „Grünflächen erhalten“ nicht umsetzt.*** Darüber hinaus fordert die ÖDP Stadtratsfraktion „Coole Straßen“ für München nach dem Wiener Vorbild. Bei diesem Konzept werden die Temperaturen im Straßenumfeld um bis zu 5° Celsius abgesenkt.****</p>
<p>„Es ist in Deutschland wie fast immer, zuerst muss es Tote geben, bevor ernsthaft über die Folgen unseres Handelns und deren Vermeidung nachgedacht wird,“ so Scheel. „Diese Art Politik zu machen, treibt die Wähler in die Netze der politischen Rattenfänger.“</p>

<p>Quellen:<br /> * <a href="https://www.allgaeuer-zeitung.de/welt/politik/lauterbach-kuendigt-erstmals-nationalen-hitzeschutzplan-an_arid-588725">https://www.allgaeuer-zeitung.de/welt/politik/lauterbach-kuendigt-erstmals-nationalen-hitzeschutzplan-an_arid-588725</a><br /> ** <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185/umfrage/todesfaelle-im-strassenverkehr/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185/umfrage/todesfaelle-im-strassenverkehr/</a><br /> *** <a href="https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/coole-strassen-muenchen-atmet-auf">https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/coole-strassen-muenchen-atmet-auf</a><br /> **** <a href="https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/buergerbegehren-gruenflaechen-erhalten-beschwerde">https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/buergerbegehren-gruenflaechen-erhalten-beschwerde</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lange genug gewartet – Jetzt Geflüchteten Integrationshilfe leisten!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/lange-genug-gewartet-jetzt-gefluechteten-integrati</link>
                        <description>ÖDP fordert erleichterten Zugang zur Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Deutschland geflüchtete Menschen müssen in der Regel viele Jahre warten, bis sie - wenn überhaupt - einen Arbeitsvertrag erhalten, der ihre Lebensgrundlagen sichert. „Die bittere Alternative ist der jahrzehntelange Verbleib in deutschen Grundsicherungssystemen und der Ausschluss bei gesellschaftlicher Teilhabe, die oftmals vorrangig über Arbeit wirklich gelingt. Bei nicht wenigen dauert es ein oder zwei Jahrzehnte, manche schaffen es nie!“, so Kurt Rieder, der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und langjähriger Fachexperte in der Grundsicherung. Rieder belegt seine Aussage, indem er darauf verweist, dass viele (ehemalige) Flüchtlinge des letzten Jahrzehnts, insbesondere aus Syrien, dem Irak, aus der Türkei oder Afghanistan seit ihrer Ankunft in Deutschland in ihren ersten Jahren zunächst lange Zeit auf Integrations- und diverse Sprachkurse warten, dann durchlaufen und oftmals dann wieder lange warten und wiederholen müssen, ohne danach eine feste Arbeitsstelle zu erhalten.<br /> „Die meisten anderen Länder in Europa machen uns vor, dass das auch anders geht“, sagt Rieder. „So haben wir beispielsweise auch bei der Integration von Ukrainerinnen und Ukrainern die rote Laterne bei der Arbeitsintegration in der Hand – trotz milliardenschwerer Finanzmittelinvestitionen.“ Auch hier warten viele Betriebe seit geraumer Zeit auf entsprechende Unterstützung und Hilfen beim Versuch der betrieblichen Integration der Kriegsflüchtlinge aus Osteuropa – bislang ohne Erfolg.</p>
<p>Rieder ist davon überzeugt, dass nach Deutschland geflüchtete Menschen auch ohne nahezu perfekte Deutschkenntnisse sehr viel schneller einen Weg in die Betriebe finden und dort zudem auch viel besser als durch rein theoretische Schulungen integriert werden können. „Der Arbeitsmarkt schreit doch gerade nach Arbeitskräften - vor allem praxisnahen und handfesten Fachleuten. Diese wachsen aber nicht auf Bäumen. Vielmehr müssen Menschen die Chance erhalten, praxisnah und über eine längere Zeitspanne in Betrieben vor Ort angelernt und mit dann wachsendem Sprachverständnis weiterqualifiziert zu werden. Das gilt insbesondere für den immer größer werdenden Bereich der Geflüchteten. Das hierfür notwendige finanzielle Förderinstrument haben wir bereits – es muss nur auf den Personenkreis der geflüchteten Menschen endlich angepasst werden“, ist Rieder überzeugt.</p>
<p>Die ÖDP fordert daher, das sogenannte Teilhabechancengesetz (§ 16i SGB II) um einen einzigen Satz im Abs. 3 zu ergänzen (siehe unten) und geflüchtete Menschen in Deutschland die Chance nach bereits 3 Jahren Grundsicherungsbezug an der seit 2019 nachweislich hochwirksamen Förderung zur Arbeitsintegration partizipieren zu lassen, anstatt wie bisher 7 Jahre warten zu müssen, bis die sogenannte „Wartezeiten“ erfüllt sind. „Denn gewartet“, so Rieder, haben alle Beteiligten, ob Flüchtlinge, Arbeitgeber oder förderbewilligende Stellen, in den letzten Jahren und Jahrzehnten genug.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-99042</guid>
                        <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 17:42:04 +0200</pubDate>
                        <title>„Elektrosensibilität ist eine Volkskrankheit“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/elektrosensibilitaet-ist-eine-volkskrankheit</link>
                        <description>ÖDP fordert: „Nicht mehr wegschauen angesichts der unzähligen Betroffenen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der 16. Juni ist der Welttag der Elektrosensibilität. An diesem Tag werden weltweit gelbe Herzen in der Öffentlichkeit gezeigt, in sozialen Medien geteilt und Aktionen in Gelb organisiert. Aufmerksamkeit erregen könnte dieses Jahr eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.<br /> Und zurecht. Die Zahl der Betroffenen steigt. Das Schweizer Bundesamt für Umwelt und die französische Behörde für Ernährung, Umwelt- und Arbeitsschutz gehen von einem Anteil von ca. 5% elektrosensiblen oder elektrohypersensiblen Menschen an der Gesamtbevölkerung aus. Der wirkliche Anteil dürfte höher sein, da viele erst gar nicht testen, ob ihre unspezifischen Beschwerden nicht doch auf elektromagnetische Felder zurückzuführen sind. Thomas Warmbold, Vorsitzender des Vereins gesund verNETZt und ÖDP-Mitglied: „Bei 80 Millionen Deutschen sind es 4 Millionen Betroffene, da können wir doch nicht wegschauen. Elektrosensibilität muss man als volkswirtschaftlich relevant, als Volkskrankheit bezeichnen.“<br /> <br /> Denn elektrosensible Menschen können nicht beschwerdefrei öffentliche Verkehrsmittel benutzen, an Veranstaltungen teilnehmen, in der Nähe von funkenden Geräten oder Stromleitungen sein. Ein Krankenhausaufenthalt kann für viele von ihnen lebensbedrohlich werden. Der Arbeitsplatz muss auf ihre Bedürfnisse angepasst sein. Und die Situation für die Erkrankten verschärft sich weiter. Die wenigen noch vorhandenen Rückzugsräume für Funkerkrankte werden nun auch noch ausgestrahlt.<br /> <br /> „Es ist so wichtig, dass jeder Bürger die Möglichkeit bekommt, den Mobilfunk soweit meiden zu können, dass er davon nicht krank wird“, betont Warmbold und fordert stattdessen in Deutschland endlich Maßnahmen zur Teilhabe zu ergreifen: Die Mitgliedsländer der EU werden vom Europäischen Parlament und dem Wirtschafts- und Sozialausschuss dazu aufgefordert, Schutzräume für elektrosensible Menschen zu schaffen (1). Aber die Medizin hat sich darauf noch nicht eingestellt, in der Ärzteausbildung sucht man das Krankheitsbild vergeblich. Anders die ÖDP. Sie fordert, dass Umweltmedizin wieder eine medizinische Fachrichtung werden muss. Die Partei setzt sich für die ein, die selbst ihre Stimme nicht erheben können, weil sie die Öffentlichkeit meiden müssen. Thomas Warmbold: „Nur die ÖDP bietet diesen 5% der Bevölkerung an, dass sie deren Interessen vertritt.“</p>
<p>***</p>
<p><em>Nebeninfo:</em><br /> Sie reagieren auf elektromagnetische Felder mit Symptomen wie Tinnitus, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, erhöhter Reizbarkeit, Brain Fog, Herz-Rhythmus- und Schlafstörungen, Dehydrierung, Bluthochdruck, andauernder Müdigkeit, Schwindel, Depressionen, Magen-Darm-Problemen oder einer Schwächung der Immunkompetenz.  (2) (3)</p>
<p><em>1.  Europarat, Resolution 1815 von 2011: The potential dangers of electromagnetic fields and their effect on the environment.</em><br /> <br /> <em>2. <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/elektrosmog/externe-studien-berichte/bericht-ueber-die-anforderungen-einer-umweltmedizinischen-nis-beratungsstelle-aus-aerztlicher-sicht-und-patientensicht.pdf.download.pdf/AefU_Bericht_NISU_210202.pdf">https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/elektrosmog/externe-studien-berichte/bericht-ueber-die-anforderungen-einer-umweltmedizinischen-nis-beratungsstelle-aus-aerztlicher-sicht-und-patientensicht.pdf.download.pdf/AefU_Bericht_NISU_210202.pdf</a></em><br /> <br /> <em>3. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:C:2022:105:FULL">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:C:2022:105:FULL</a></em></p>



]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 14:10:26 +0200</pubDate>
                        <title>Breites Bündnis appelliert an Bundestag: Prozenthürde bei Europawahlen schädigt demokratische Vielfalt</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/breites-buendnis-appelliert-an-bundestag</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel und Berlin, 15. Juni 2023 - Die Bundesregierung möchte mit Unterstützung der Union eine Prozenthürde für die Europawahl einführen und damit mehreren Millionen Bürger*innen ihre Stimme stehlen. Wir appellieren mit einem offenen Brief an Politiker*innen demokratischer Parteien im Bundestag und den Bundespräsidenten, dieses undemokratische Vorhaben zu verhindern. Wir, das sind u.a. Volt, die Piratenpartei, ÖDP, Die Partei sowie bürgerliche Initiativen wie Mehr Demokratie e.V.<br />  <br /> Demokratie bedeutet bei Wahlen seine Stimme abgeben zu können. Demokratie bedeutet aber auch, dass die abgegebene Stimme zählt und sich im Parlament wiederfindet. Das verhindert die Ampelkoalition mit Wiedereinführung der Prozenthürde auf Europäischer Ebene. Bereits in zwei Urteilen hat das Bundesverfassungsgericht klar festgestellt, dass eine Sperrklausel bei der Europawahl verfassungswidrig ist. Es verstößt u.a. gegen die Chancengleichheit der Parteien. Auch greift das Scheinargument nicht, dass darunter die Funktionsfähigkeit des Europäischen Parlaments leiden würde. Das zeigen wir mit unserer Arbeit im Europäischen Parlament und selbst das Bundesverfassungsgericht hat dies widerlegt. Unsere Zeiten schreien nach einer Stärkung der Demokratie und erlauben nicht eine Schwächung.<br /> <strong><em>Manuela Ripa, ÖDP MdEP (Greens/EFA)</em></strong></p>
<p>Der Bundestag entscheidet über einen EU-Gesetzesentwurf, der vorrangig das Ziel verfolgt, die kleinen Parteien aus dem Europäischen Parlament zu drängen. Dabei haben diese bei der letzten Wahl in Deutschland zusammen mehr als drei Millionen Stimmen erhalten, die nun einfach unter den Tisch fallen sollen. Eine Sperrklausel ist nicht gerechtfertigt, ist zutiefst undemokratisch und greift schwerwiegend in die Grundrechte der Wählerinnen und Wähler ein, was echte Meinungsvielfalt unmöglich macht!<br /> <em><strong>Charlotte Schmid, ÖDP Bundesvorsitzende</strong></em></p>
<p>Der Bundestag will heute einem fünf Jahre alten EU-Gesetzesentwurf zustimmen, der auf EU-Ebene allein von CDU und SPD getrieben wurde. Das einzige Ziel schon damals: die 2% Hürde über die EU einführen, wenn man national an Karlsruhe scheitert. Dabei ist völlig klar: eine Hürde für die EU-Wahlen kann anders als bei Landtags- und Bundestagswahlen nicht über Zersplitterung gerechtfertigt werden! Das hat Karlsruhe 2-Mal bestätigt! Außerdem ist der vorliegende Vorschlag veraltet. Wir haben im letzten Jahr eine neue und bessere Reform vorgelegt, die zusätzlich zur Hürde zumindest auch positive Elemente wie die transnationale Liste enthält. Auch hier gab es in den Verhandlungen nur deutsche Parteien, die sich für die Hürde eingesetzt haben.  Den alten Vorschlag zu ratifizieren, nimmt dem neuen etwas den Wind aus den Segeln. Die anti-demokratische Machtpolitik der Ampel schockiert mich. Vielleicht sollte man sich auf überzeugende inhaltliche Politik konzentrieren, statt die Demokratie zu unterwandern.<br /> <em><strong>Damian Boeselager, Volt Europa MdEP</strong></em><br />  <br /> In Polen und Ungarn wird man mit Spannung verfolgen, wie unsere Groko Haram EU-Recht missbraucht, um sich eine Handvoll Mandate von Kleinparteien anzueignen. Dass die Regierungsparteien uns aus dem Parlament haben wollen, kann ich verstehen: zu viel Transparenz, zu schlechte Witze. Smiley<br /> <em><strong>Martin Sonneborn, Die Partei MdEP (Fraktionslos)</strong></em><br />  <br /> Die Ampel-Regierung ist als "Fortschrittskoalition" angetreten, doch mit der Einführung einer Prozenthürde will sie jetzt das Gegenteil bewirken! Mehr als 3 Millionen Wähler*innen würden mit einer 2% Hürde bei den nächsten Europawahlen ihre Stimme verlieren - das ist undemokratisch und unterdrückt die politische Meinungsfreiheit. Unsere Demokratie muss alle Stimmen berücksichtigen und die Vielfalt unserer Gesellschaft abbilden. Die Prozenthürde zahlt nur auf das Konto der etablierten Parteien ein und schwächt den Wettbewerb für innovative und neue politische Kräfte. Das ist für uns nicht hinnehmbar, daher appellieren wir an die Politiker*innen im Bundestag und den Bundespräsidenten, diesen Vorschlag nicht anzunehmen.<br /> <em><strong>Rebekka Müller, Co-Vorsitzende Volt Deutschland</strong></em><br />  <br /> Heute ist ein schlechter Tag für die Demokratie in Deutschland. Mit der Einführung einer undemokratischen Prozenthürde werden mehrere Millionen an Stimmen vernichtet. Millionen Menschen, die zur Wahl gegangen sind, um Europa zu verändern. Die Prozenthürde schließt konkret Meinungsvielfalt aus unseren Parlamenten aus. Dabei lebt eine Demokratie von Austausch und Vielfalt. Eine Vielfalt die wir verteidigen und schützen werden. Jeder Mensch zählt, jede Stimme ist von Bedeutung. Alles andere ist undemokratisch. <br /> <em><strong>Anne Herpertz, Vorsitzende Piratenpartei Deutschland</strong></em><br />  <br /> Der offene Brief wurde an die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Parteien im Bundestag sowie an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier versendet.<br />  <br /> <strong>Einladung zum Pressebriefing und -Konferenz am Montag, 19. Juni 2023 ab 10.00 Uhr</strong><br />  <br /> <strong>Pressebriefing</strong><br /> Datum: Montag, 19.06.2023 um 10.00 Uhr<br /> Ort: Europahaus in Berlin, Unter den Linden 78, 10117 Berlin & Digital: Ein Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt<br /> Anmeldung: <a href="mailto:damian.boeselager@ep.europa.eu">damian.boeselager@ep.europa.eu</a><br /> Agenda: Wir möchten deutsche und europäische Pressevertreter*innen zu einem konkreten Austausch zum Thema Implementierung und Ratifizierung des EU Wahlrechts einladen. Mit Ihnen sprechen wollen Damian Boeselager, MdEP, Volt Europa, Dr. Sebastian Roßner (Anwalt für Die Partei), Anne Herpertz, Piratenpartei Deutschland sowie Dr. Björn Benken (ÖDP Wahlrechtsexperte). Ziel ist es, in die Details der Debatte und Gesetzesvorschläge zu gehen, um zu verstehen, was die Prozenthürde für die Demokratie in Deutschland bedeutet und was dies für mögliche Konsequenzen für die Europawahlen hat. Bringen Sie all Ihre Fragen zu Kaffee und Croissants mit.<br />  <br /> Pressekonferenz<br /> Datum: Montag, 19.06.2023 um 11.10 Uhr<br /> Ort: Europahaus in Berlin, Unter den Linden 78, 10117 Berlin & Digital: Ein Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt<br /> Anmeldung: <a href="mailto:damian.boeselager@ep.europa.eu">damian.boeselager@ep.europa.eu</a><br /> Agenda: Pressekonferenz zu den Konsequenzen der Ratifizierung des Bundestags und Bundesrats des veralteten 2018 Wahlrechtsgesetz sowie der neuen 2022 EU Wahlrechtsreform im Europahaus in Berlin. Sprecher*in sind Damian Boeselager Schattenberichterstatter der Wahlrechtsreform von 2022 (Volt), Manuela Ripa (ÖDP), Martin Sonneborn (Die Partei) und Anne Herpertz (Piratenpartei).<br />  <br /> Alle weiteren Informationen zum <a href="t3://page?uid=46653">offenen Brief </a>finden Sie hier.</p>

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                        <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 20:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Offener Brief gegen eine Prozenthürde bei der EU-Wahlen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/offener-brief-gegen-eine-prozenthuerde-bei-der-eu</link>
                        <description>Gegen das Stehlen unserer Stimmen!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) und ÖDP-Vorsitzende Charlotte Schmid unterzeichnen offenen Protestbrief gegen Prozenthürde bei Europawahl</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://manuela-ripa.eu/wp-content/uploads/2023/06/WhatsApp_Video_2023-06-12_um_10.57.10_V1-2.mp4" target="_blank">Link zum Videostatement von Manuela Ripa</a></p>
<p>(Straßburg/12.06.2023) Ende Mai hat der Bundestag erstmals über den EU-Gesetzentwurf beraten, mit dem bei Wahlen zum Europäischen Parlament eine Sperrklausel von zwei Prozent eingeführt werden soll. Damit wird vorrangig das Ziel verfolgt, die kleinen Parteien aus dem Parlament zu drängen, obwohl diese bei der letzten Wahl in Deutschland zusammen mehr als drei Millionen Stimmen erhalten hatten. Das ist mehr, als manche EU-Mitgliedstaaten überhaupt an Wahlberechtigten zählen.Die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Manuela Ripa, deren Partei bei der Wahl 2019 mehr Stimmen erhielt als Luxemburg an Wahlberechtigten zählt, hat einen offenen Brief an den deutschen Bundestag mitunterschrieben, der sich gegen das undemokratische Vorhaben richtet. Neben den Abgeordneten anderer kleiner Parteien hat auch die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid den Brief mitunterzeichnet.</p>
<p>Die Politiker*innen wehren sich gegen den geplanten, schwerwiegenden Eingriff in die Grundsätze des Wahlrechts und in die Chancengleichheit politischer Parteien. <em>„In ganz Europa erleben wir, dass antidemokratische Tendenzen immer stärker um sich greifen. Weil eine Krise auf die nächste folgt, sollte sich unsere Regierung für uns Bürger*innen stark machen. Stattdessen setzen sie sich dafür ein, dass wir unsere Stimmen verlieren“</em>, heißt es in dem Brief.</p>
<p>Die Autor*innen verwahren sich auch gegen den Vorwurf, eine fehlende Sperrklausel würde die Arbeits- und Funktionsfähigkeit des Europäischen Parlaments einschränken. Denn es sind etwa 200 Parteien aus 27 Ländern im Parlament vertreten. Und fast alle Abgeordneten der kleineren Parteien sind Mitglied einer Fraktion und leisten dort gute und konstruktive Arbeit.</p>
<p>Manuela Ripa weist insbesondere auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2014 hin. <em>„Das Bundesverfassungsgericht hat bereits in zwei Urteilen klar festgehalten, dass eine Sperrklausel bei der Europawahl verfassungswidrig ist. Es verstößt u.a. gegen die Chancengleichheit der Parteien. Auch hat das BVerfG klar das Scheinargument widerlegt, dass durch die Prozenthürde eine Zersplitterung des Parlaments verhindert werden soll. Das  EU-Parlament muss keine Regierung stellen. Eine Sperrklausel ist nicht gerechtfertigt. Eine Prozenthürde bleibt undemokratisch, da sie den Wählerwillen verzerrt. Denn durch die Sperrklausel bekämen die größeren Parteien Sitze, die nach dem Wahlergebnis für kleinere Parteien vorgesehen sind. Demokratie bedeutet Meinungsvielfalt, Demokratie bedeutet, dass man seine Stimme abgeben kann. Demokratie bedeutet aber auch, dass die abgegebene Stimme zählt und im Parlament vertreten ist. Das wird mit der Wiedereinführung der verfassungswidrigen Sperrklausel verhindert“, </em>so die ÖDP-Europaabgeordnete.</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://file?uid=60858" target="_blank">Download Protestschreiben</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 14:14:22 +0200</pubDate>
                        <title>Asyl-„Kompromiss“: unmenschlich, unausgereift, ungerecht </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/asylkompromiss-unmenschlich-unausgereift-ungerecht</link>
                        <description>Die ÖDP lehnt die Einigung der EU-Innenminister/-innen als durchsichtiges Wahlkampfmanöver auf dem Rücken der Flüchtlinge ab und fordert Berücksichtigung der Klimaflüchtlinge. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit blankem Entsetzen reagiert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) auf die Beschlüsse, die die Mehrheit der EU-Innenminister/-innen gefasst hat. „Statt EU-weit eine überfällige und menschenwürdige Lösung für die drängenden Flüchtlingsprobleme zu finden, schafft ein fauler Kompromiss eine Menge neuer Probleme“, kritisiert Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP, die Vereinbarung, die dazu führen soll, dass auch Familien mit kleinen Kindern an den EU-Außengrenzen erst in haftähnlichen Asylzentren an den EU-Außengrenzen leben müssen. „Die Beschlüsse sind unmenschlich, unausgereift und ungerecht. Unter Mitverantwortung der Grünen bekommen wir also genau das, was diese Partei immer abgelehnt hat: eine Asylpolitik ganz nach dem Geschmack der Rechtspopulisten.“<br /> <br /> Der sogenannte Asyl-Kompromiss der EU-Innenminister/-innen bedarf noch der Zustimmung des EU-Parlaments und soll einige Wochen vor den kommenden EU-Wahlen im Mai 2024 in Kraft treten – „ein durchsichtiges Wahlkampf-Manöver“ (Schmid).<br /> <br /> Einige der beschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab, den Zustrom an Flüchtlingen massiv zu verringern. So sollen Menschen, die über „sichere Drittstaaten“ wie Tunesien einreisen, gar nicht erst in die EU gelangen dürfen.<br /> <br /> „Diese Beschlüsse lösen viele drängende Probleme nicht. Familien werden nicht ausreichend geschützt. Durch die Ausweitung des sicheren Drittstaatsprinzips könnten sich Mitgliedsstaaten ihrer Schutzverpflichtung zukünftig entziehen. Da muss das Europäische Parlament in der Kompromissfindung mit dem Rat und der Europäischen Kommission dringend nachbessern“, sagt die EU-Abgeordnete der ÖDP, Manuela Ripa.<br /> <br /> „Wer sein Land verlässt, weil er aufgrund der Folgen des Klimawandels dort verhungern oder verdursten müsste, genießt nach der Genfer Flüchtlingskonvention ebenso wenig Schutz wie jemand, der vor Krieg oder Armut flieht“, ergänzt Helmut Scheel, 2. Stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP.<br /> <br /> Nach UNO-Angaben war der Klimawandel bereits 2021 mit stark steigender Tendenz der wichtigste Fluchtgrund – in diesem Jahr haben „…rund 23,7 Millionen Menschen ihre Heimat aufgrund von Naturereignissen, wie Dauerregen, langanhaltenden Dürren, Hitzewellen und Stürmen sowohl kurz- als auch langfristig verlassen müssen…“<br /> <br /> Helmut Scheel: „Wir müssen Menschen wirksam schützen, wenn sie sich nicht selbst schützen können und die EU muss sich dringend ihrer Verantwortung stellen.“ Nach Scheels Vorstellung sollten Flüchtlinge künftig einen Aufnahmeantrag in die EU in jeder EU-Land-Botschaft stellen können. Das Aufnahmeland sollte zugelost werden, es sei denn, es lebt bereits eine Angehörige oder ein Angehöriger in einem EU-Land. Scheel fordert einen Verteilungsschlüssel auch für Klima- und Kriegsflüchtlinge nach fairen Kriterien wie der Bevölkerungszahl, der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Größe des Landes. „Es ist schwer erträglich, dass wir uns nach wie vor sträuben, wirklich Verantwortung für die Folgen des Klimawandels zu übernehmen, den wir wesentlich mitverursacht haben.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 15:04:31 +0200</pubDate>
                        <title>Kernfusion? - Nein Danke! </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kernfusion-nein-danke</link>
                        <description>ÖDP will lieber dezentrale Energiewende fördern </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Schatten des Angriffs auf die Ukraine gewinnt die Kernenergie immer mehr Auftrieb. Vor allem Union und FDP wittern Morgenluft, die demokratisch beschlossene Energiewende zu unterwandern. <!-- Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching gibt es schon sehr lange und hat seit 30 Jahren schon einen Ableger in Greifswald. Mir fällt keine sinnvolle Abänderung dieses Satzes ein. Drum streichen. -->„Kernenergie ist keine Alternative. Ihre Nutzung ist zu gefährlich und teuer. Ein gezielter Angriff oder eine schwere Sabotageaktion gegen ein Kernkraftwerk kann eine ganze Region langfristig unbewohnbar machen. Zudem sind alle Großkraftwerke als militärische Ziele interessant“ so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei).</p>
<p>Die Naturschutzpartei ist davon überzeugt, dass auch Kernfusion keine Alternative darstellt. Die Erforschung ihrer energetischen Nutzung würde zu lange dauern, der Beitrag für den Klimaschutz käme zu spät. „Bislang liefert kein einziger Fusionsreaktor unter dem Strich <!-- Die Rekordzeit für ein hinreichend heißes Plasma liegt bei 17 Minuten, https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/physik/kernfusionsreaktor-haelt-17-minuten-lang-70-millionen-grad-13375702. Dabei wurde jedoch mehr Energie reingesteckt als gewonnen. -->Energie. Kernkraftwerke jeder Art würden zudem zentrale Versorgungsstrukturen zementieren. Interesse daran haben nur wenige, die sich davon Macht und hohe Gewinne zu Lasten des Gemeinwohls erhoffen,“ stellt Charlotte Schmid klar.</p>
<p>Die ÖDP setzt verstärkt auf Nutzung klimafreundlicher erneuerbarer Energien auf lokaler Ebene in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern. Die dezentralen und kleinteiligen Versorgungsstrukturen führen zu größerer Unabhängigkeit und weniger Ressourcenkonkurrenz. Selbst große Windkraftanlagen könnten auf etwa sechs Prozent der Landesfläche Deutschlands in Einklang mit Anwohner-, Arten-, Natur- und Landschaftsschutz genutzt werden. (Pape, Thylmann, Peters, Hink, & Geiger, 2022). So viel Freifläche will die ÖDP gar nicht nutzen. Zwei Prozent für Windkraft und zwei Prozent für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen und in Kombination mit Landwirtschaft (Agri-PV) müssen reichen. Gebäude und bereits versiegelte Flächen sollen vorrangig genutzt werden.<br /> <br /> Unter erneuerbaren Energien versteht die ÖDP nur solche, die beständig verfügbar sind oder sich durch natürliche Zyklen wie Pflanzenwachstum innerhalb kurzer Zeit vollständig regenerieren. Kernkraft, fossile Brennstoffe wie Erdgas, sowie nicht nachhaltig gewonnene Biomasse, Torf und nicht recyclebare Abfall- und Reststoffe, die aus fossilen Energieträgern hergestellt wurden, sind keine erneuerbaren Energien und werden abgelehnt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 31 May 2023 16:19:25 +0200</pubDate>
                        <title>Kein Qualm mehr in der Gastronomie   </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-qualm-mehr-in-der-gastronomie</link>
                        <description>Nichtraucherschutz geht auf ÖDP zurück </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Weltnichtrauchertag ist es schön zu sehen, dass in weiten Teilen Europas etwas erreicht wurde, das bis vor wenigen Jahren noch unvorstellbar war: Ohne Qualm in einem Restaurant zu essen. „Wir haben es also geschafft, durch eine kleine Einschränkung für Wenige einen gesundheitlichen Vorteil für uns alle zu schaffen – insbesondere für unsere Kinder, die sich dem für sie so schädlichen Tabakkonsum durch Passivrauchen kaum entziehen konnten“, <font face="OpenSans, sans-serif">hebt Manuela Ripa, die EU-Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) hervor.</font></p>
<p><strong>Volksbegehren brachte Stein ins Rollen</strong><br /> Denn es war ja dank des Volksbegehrens der ÖDP „Ja zum echten Nichtraucherschutz“, dass im Jahr 2010 ein konsequentes Rauchverbot in Gaststätten, Festzelten und Restaurants in Bayern eingeführt wurde. Dies hat über die Grenzen Bayern hinaus dem Nichtraucherschutz gedient. <br /> <br /> <font face="OpenSans, sans-serif">Als stellvertretendes Mitglied im neu gegründeten Ausschuss für Gesundheit (SANT) und Mitglied des Sonderausschusses zur Krebsbekämpfung im Europäischen Parlament ist es Manuela Ripa insbesondere ein Anliegen, sich für konsequenten Gesundheitsschutz durch Prävention auch auf europäischer Ebene einzusetzen.</font></p>
<p><strong>Deutschland schützt Jugend am schlechtesten vor Tabak</strong><br /> Es braucht eine verpflichtende Einschränkung des Tabakkonsums in den Mitgliedsstaaten, denn Rauchen ist weiterhin die häufigste vermeidbare Todesursache und Auslöser von Volkskrankheiten wie Krebs! „Mit 120.000 Menschen, die allein in Deutschland wegen Tabakkonsum sterben, sind wir auch das einzige EU-Land, das Tabakwerbung auf Plakaten noch erlaubt. Gleichzeitig kommen Minderjährige immer noch zu einfach an Zigaretten. Das muss aufhören!“, so die EU-Abgeordnete.</p>
<p><strong>ÖDP will auch rauchfreies Europa</strong><br /> Die ÖDP erwartet von der EU-Kommission, dass dieses im Rahmen des angekündigten EU-Plans gegen den Krebs den europäischen Rechtsrahmen entsprechend verschärft und durchsetzt! „Nur so kann das EU-Ziel erreicht werden, bis 2040 rauchfrei zu werden“, erklärt Manuela Ripa.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 23 May 2023 13:25:50 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Alles was Recht ist&quot;</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/alles-was-recht-ist</link>
                        <description>fordert die ÖDP für die Natur</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) fordert einen subjektiven Rechtsstatus für die Natur in der Charta der Europäischen Union.</p>
<p>Der Bundesparteitag der ÖDP hat eine von Umweltverbänden geforderte Maßnahme in ihr Europa-Wahlprogramm aufgenommen – die Natur soll endlich einen subjektiven Rechtsstatus erhalten. „Ohne juristische Chancengleichheit zieht die Natur immer den Kürzeren. Wenn es um die Durchsetzung von Rechten der Natur geht, braucht diese auch eine Rechtsmacht zur Durchsetzung ihrer berechtigten Interessen“, so der 2. Stellvertretende Vorsitzende Helmut Scheel. Derzeit hat die Natur keinen eigenen subjektiven Rechtsstatus in Europa, anders als in außereuropäischen Ländern wie in Ecuador. Einzige Ausnahme: Mar Menor südlich von Alicante in Spanien.</p>
<p>„Dies muss sich zwingend ändern. Die Natur braucht den gleichen Status wie eine Firma, ein Verein oder dergleichen“, ergänzt Scheel. Bisher werden „Eingriffe in die Natur fast immer bagatellisiert“, so Scheel. Selbst unrechtmäßige und schwerwiegende Eingriffe bleiben bisher allzu oft folgenlos.</p>
<p><strong>ÖDP betont Kernkompetenz als Naturschutzpartei</strong><br /> <br /> Zudem beschlossen die Delegierten den Namenszusatz „Die Naturschutzpartei“. „Wir sind die einzige Partei in Deutschland, die dem Naturschutz eine überragende Bedeutung für uns Menschen und das Leben auf diesem Planeten beimisst“, betont Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. Sie verbindet die Forderung nach dem Rechtsstatus für die Natur mit dem Namenszusatz „Die Naturschutzpartei“ als logische Konsequenz. „Wenn wir unsere Lebensgrundlage zerstören, nutzt uns kein Geld der Welt.“ Viele der derzeitigen Probleme wie die Zunahme von Flüchtlingen, Überschwemmungs-Katastrophen wie aktuell an der Adria oder das Artensterben seien unmittelbaren Folgen einer verfehlten Wachstum-um-jeden-Preis-Politik. „Die Natur ist die Lebensgrundlage allen Lebens. Dies drücken wir im Namenszusatz und der Forderung nach einem subjektiven Rechtsstatus für die Natur aus“, ergänzt Schmid.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Sun, 21 May 2023 14:20:01 +0200</pubDate>
                        <title>Höchste Zeit für grenzenlose Ökologie  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/hoechste-zeit-fuer-grenzenlose-oekologie</link>
                        <description>ÖDP beschließt Programm für Europawahl 2024</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>ÖDP – die Naturschutzpartei! So heißt die Ökologisch-Demokratische Partei seit dem 20.05.2023. Beschlossen haben den Namenszusatz „Naturschutzpartei“ mehr als zwei Drittel der 155 Delegierten auf dem Bundesparteitag der ÖDP. Die Partei setzt damit ein starkes Zeichen für ihr konsequentes Eintreten zum Schutz der Natur. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund vieler Fehlentwicklungen, die demokratische Mitbewerber in der Ampelkoalition zu verantworten haben: Trotz Energiemangelsgibt es immer noch kein Tempolimit in Deutschland. Trotz Wassermangels genehmigt der grüne Umweltminister von Brandenburg eine Autofabrik in einem Trinkwasserschutzgebiet. Trotz Klimaerhitzung will die Ampelkoalition noch mehr Straßen bauen.<br /> <br /> <b>Gemeinwohl steht im Mittelpunkt</b><br /> „Wir sind unbestechlich und konsequent! Wer wirklich die Umwelt schützen will, der kommt an der ÖDP nicht vorbei. Denn anders als fast alle anderen Parteien nehmen wir von Beginn an keine Spenden von Konzernen oder Unternehmen, unsere Politik dient ganz allein dem Gemeinwohl – und gerade deshalb der Natur. Denn sie ist Grundlage unser aller Lebens!“, betont Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der ÖDP auf dem Bundesparteitag in Gersfeld.<br /> <br /> <b>ÖDP beim Artenschutz schon erfolgreich</b><br /> Die Delegierten waren aus ganz Deutschland in die Rhön gereist, um dort unter vielem anderen auch das Programm für die Europawahl 2024 zu beschließen. Manuela Ripa, die Europaabgeordnete der ÖDP, erinnert zum Weltbienentag an das von ihrer Partei initiierte Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern für mehr Arten- und Naturschutz. „Uns als Partei, die die natürlichen Lebensgrundlagen schützt, braucht es mehr denn je. Wir sind mitten in einer Klimakrise und in einer existenzbedrohenden Artenschutzkrise. Mit unserem Europawahlprogramm legen wir ein vollumfängliches Maßnahmenpaket vor, um diesen Notstand zu bewältigen und einen lebenswerten Planeten zu erhalten. Dazu brauchen wir auch nachhaltige Wirtschaftskreisläufe anstatt immer mehr giftigen Abfall zu verursachen“.<br /> <br /> <b>ÖDP will Tiere besser schützen</b><br /> Weiterer Schwerpunkt im Wahlprogramm ist der Tierschutz. „Wir dürfen Tiere nicht länger wie leblose Waren behandeln, sie empfinden Schmerz und sind der industriellen Landwirtschaft schutzlos ausgeliefert. Tierquälerei darf in ganz Europa nicht länger geduldet werden – schon gar nicht, um Profit zu maximieren. Der bessere Schutz der Natur muss sich auf unsere Freihandelsabkommen auswirken, die nur als Fairhandelsabkommen zu verantworten sind. Eine konsequente ökologisch orientierte Landwirtschaft kann die Ernährung weltweit in Zukunft sichern,“ erklärt Manuela Ripa, die EU-Abgeordnete der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 20 May 2023 10:36:20 +0200</pubDate>
                        <title>Appell zum Weltbienentag</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/appell-zum-weltbienentag</link>
                        <description>ÖDP will endlich Artensterben eindämmen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) ist jeder Tag Weltbienentag! „Für uns hat Artenschutz Priorität,“ so ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid in ihrer heutigen politischen Rede am Bundesparteitag der ÖDP in Gersfeld, Hessen. „Andere Parteien reden über Artenschutz, aber an ihren Taten sollt ihr sie erkennen!“</p>
<p><strong>75 Prozent der Masse sind schon verloren</strong></p>
<p>Das Artensterben betrifft nicht nur den Regenwald: Auch in Deutschland sind 75 Prozent der Insektenmasse verschwunden, vermutlich für immer. Das entzieht vielen Tieren die Lebensgrundlage, es entstehen Lücken in der Nahrungskette. Zudem fehlen die wichtigsten Tiere für die natürliche Bestäubung von Obst- und Gemüsepflanzen. „Diese Entwicklung hat dramatische Folgen, für die vernetzte Natur und damit auch für uns Menschen. In Bayern konnte die ÖDP mit dem erfolgreichsten Volksbegehren in der Geschichte des Freistaates ´Rettet die Bienen´ den gesetzlichen Rahmen verbessern. Doch die Staatsregierung macht ihre Hausaufgaben nicht. Auch deshalb wird die ÖDP hier nicht lockerlassen!“, betont die Bundesvorsitzende Charlotte Schmid.</p>
<p><strong>Krise der Artenvielfalt stellt alles in Schatten</strong></p>
<p>Die ÖDP will eine 180 Grad-Kehrtwende – und zwar so schnell wie möglich. Denn nur damit ist es überhaupt noch möglich das immer dramatischere Artensterben aufzuhalten. „Vieles deutet darauf hin, dass die Krise der Artenvielfalt alle Gefahren in den Schatten stellt, mit denen unsere Gesellschaft gegenwärtig zu kämpfen hat. Das Vorhaben von CDU/CSU, im Europaparlament die Reduzierung des Pestizideinsatzes zu blockieren, ist deshalb unverantwortbar“, kritisiert Manuela Ripa, die EU-Abgeordnete der ÖDP anlässlich des Weltbienentages am 20. Mai.</p>
<p><strong>Keine Bestäubung ohne Insekten</strong><br /> Wer die Bilder aus China gesehen hat, wo landwirtschaftliche Hilfskräfte Obstbäume mit der Hand bestäuben müssen, weil Umweltverschmutzung die Insektenwelt dort schon zu stark dezimiert hat, der kann sich die unersetzliche Bestäubungsleistung der Insekten vorstellen. „Wir brauchen weniger Chemieeinsatz auf Äckern! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft ist von größter Bedeutung für die Welternährung. Der Kniefall vor der Agrochemielobby macht einen vor diesem Hintergrund fassungslos“, meint Agnes Becker, Co-Landesvorsitzende der ÖDP Bayern.</p>
<p><strong>Bayerische Staatsregierung versagt</strong></p>
<p>Das von der ÖDP initiierte Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen!“ hat zwar in Bayern zu einem der fortschrittlichsten Naturschutzgesetze Europas geführt. „Die Staatsregierung versagt aber bei der Umsetzung und verfolgt in Brüssel genau das Gegenteil von dem, was sie nach dem erfolgreichen Volksbegehren für Bayern versprochen hat“, kritisiert Agnes Becker, die Initiatorin der basisdemokratischen Entscheidung.</p>

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                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 May 2023 14:03:09 +0200</pubDate>
                        <title>Bayerns Tiere brauchen eine Stimme </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bayerns-tiere-brauchen-eine-stimme</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete Ripa Schirmherrin der Tierschutz-Petition</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa und Vizepräsidentin der interfraktionellen Arbeitsgruppe für das Wohlergehen von Tieren im Europäischen Parlament hat die Schirmherrschaft für die von der ÖDP Bayern initiierte Petition „Bayerns Tiere brauchen eine Stimme!“ übernommen. Die Petition fordert die Bayerische Staatsregierung auf, eine Beauftragte oder einen Beauftragten für den Tierschutz in Bayern zu berufen. Diese neue Position soll dabei Impulsgeber und zentrale Anlaufstelle rund um alle Fragen des Tierschutzes sein.</p>
<p><strong>In anderen Bundesländern gibt es bereits Tierschutzbeauftragte</strong></p>
<p>In anderen Bundesländern hat sich die Position des Tierschutzbeauftragten bereits bewährt, deshalb freut sich Ripa besonders über die Initiative ihrer Partei in Bayern: „In anderen Bundesländern wie dem Saarland gibt es bereits einen Tierschutzbeauftragten. Diese Position ist nicht nur für die Durchsetzung der einschlägigen Gesetze wichtig, sondern auch um die Regelungen zum Schutz von Tieren stetig weiterzuentwickeln. Deshalb mache ich mich besonders auch auf europäischer Ebene dafür stark, dass die EU einen Kommissar für Tierschutz bekommt!“<br /> <br /> Als Vizepräsidentin der Interfraktionellen Arbeitsgruppe für das Wohlergehen von Tieren und Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Haustiere im Europäischen Parlament setzt sich Manuela Ripa seit Jahren kontinuierlich für mehr Tierschutz und das Wohlergehen aller Tiere ein. Sie freut sich über das Engagement ihrer Partei auf bayerischer Landesebene, das Hand in Hand geht mit ihrer Arbeit im Europäischen Parlament. </p>
<p>Die stetige Weiterentwicklung der Regelungen zum Tierschutz sei wichtig, so Ripa, da sich die Einstellung zum Tier in den letzten Jahren grundlegend gewandelt habe und die wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich der kognitiven und emotionalen Fähigkeiten von Tieren umfassend gewachsen sind. Deshalb seien wir alle generell dazu aufgerufen, Tiere als Mitgeschöpfe weit stärker zu achten.</p>
<p><strong>Vermeidbares Tierleid muss enden!</strong></p>
<p>„Massentierhaltung, Versuchslabors oder nicht artgerechtete Privathaltung – das vermeidbare Tierleid muss ein Ende finden. Wir brauchen endlich einen Systemwechsel“, fordert die Abgeordnete und fährt fort: „Es gibt unentwegt viel zu tun – für einen echten Tierschutz brauchen wir einen gemeinsamen Ansatz auf EU-Ebene. Aber es braucht auch ein entschiedenes Vorgehen auf allen Ebenen, sei es europäisch, national oder regional! Dazu zählt auch die Arbeit der Tierschutzbeauftragten auf Länderebene. Insbesondere deshalb freue ich mich, die Schirmherrschaft über die Petition ‚Bayerns Tiere brauchen eine Stimme!‘ zu übernehmen.“ </p>
<p>Abschließend ruft die Europapolitikerin zur Unterzeichnung der Petition auf: „Wenn Sie sich für den Tierschutz engagieren möchten, können Sie die Petition noch bis zum 30. August 2023 unterschreiben und dazu beitragen, dass Bayerns Tiere eine starke Stimme haben!“</p>
<p>Weitere Informationen zur Petition:<br /> <a href="http://www.oedp-bayern.de/tierschutz" target="_blank">www.oedp-bayern.de/tierschutz</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 05 May 2023 11:25:42 +0200</pubDate>
                        <title>EVP-Parteitag mit Markus Söder will Pestizideinsatz verteidigen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/evp-parteitag-mit-markus-soeder-will-pestizideinsa</link>
                        <description>Becker und MdEP Ripa (ÖDP): „Söder soll sich beim Runden Tisch ´Rettet die Bienen´ entschuldigen!“

</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>EVP-Chef Manfred Weber will seine Partei am Freitag (5.5.) bei der EVP-Versammlung in München darauf festlegen, die Pestizidreduzierung abzulehnen, die gerade im Europäischen Parlament diskutiert wird. „Dass Markus Söder an dieser Veranstaltung teilnimmt, ohne sich bei allen Teilnehmern des Runden Tisches ‚Rettet die Bienen‘ zu entschuldigen, offenbart ein Maximalmaß politischer Unverschämtheit“, findet ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker, die als Initiatorin des Artenvielfalt-Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ Söder am Runden Tisch politische Zugeständnisse abgerungen hatte. </p>
<p><strong>Söder muss Wort halten - Zustimmung zur Pestizidreduzierung</strong></p>
<p>2019 hatte Söder aus Angst vor einer weiteren politischen Niederlage in einem Artenvielfalts-Volksentscheid für Bayern sogar das Ziel der Pestizidhalbierung bis 2028 ausgerufen. „Sollten Beschlüsse des Landtags und das Wort des Ministerpräsidenten irgendetwas gelten, dann wäre es Söders Pflicht sich in München beim EVP-Parteitag insbesondere vor die bayerischen EU-Abgeordneten zu stellen und zu sagen: Zustimmung zur drastischen Pestizidreduzierung ist Pflicht!“, so Becker. Becker ist sich sicher, dass er das nicht tun wird und meint weiter: „So zerstört man Vertrauen in Politik, untergräbt Gesetze und riskiert unsere Lebensgrundlagen.“</p>
<p><strong>Ernährungssicherheit nur durch Pestizidreduzierung</strong></p>
<p>Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa kritisiert den EVP-Kurs scharf: „Wer Bäume umarmt für soziale Medien, wer Trittbrett fährt beim Volksbegehren "Rettet die Bienen", der muss auch klar beim EVP-Parteitag gegen Pestizide als Vernichter der Bienen und Insekten Stellung beziehen. Nur weniger Pestizideinsatz bringt mehr Ernährungssicherheit, weil wir dadurch eine widerstandsfähige Lebensmittelproduktion bekommen ohne Artensterben. Markus Söder und die EVP müssen Farbe bekennen, wenn sie es mit der Natur Bayerns und europaweit ernst meinen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Apr 2023 11:00:13 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Angst vor dem 15. April! </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/keine-angst-vor-dem-15-april</link>
                        <description>Deutsche haben Leistung der drei noch laufenden AKW im ersten Quartal einfach weggespart!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die drei aktuell noch laufenden Atomkraftwerke lieferten bisher jährlich rund 6-7 % des deutschen Strombedarfs. Im Streckbetrieb der letzten Monate brachten die Reaktoren wegen der abgebrannten Brennstäbe nur noch rund 5% des Gesamtstrombedarfs in Deutschland.</p>
<p>Im ersten Quartal des laufenden Jahres sank der Strombedarf in Deutschland um 7,5 %. Die gestiegenen Preise für die Endverbraucher hatten eine spürbare Spardynamik ausgelöst. Nach Überzeugung der ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker besteht deshalb kein Grund, vor dem Abschalttermin 15. April irgendwelche Angst zu haben: "Die Leistung der drei letzten AKW wird aufgrund des erfreulichen Verbraucherverhaltens gar nicht mehr gebraucht. Wir alle haben mehr als die Stromproduktion der Atomkraftwerke einfach weggespart!" Zudem war auch im ersten Quartal 2023 der Export von Strom erneut höher als die Leistung der Atomkraftwerke.</p>
<p>Nun müsse auch das Wegsparen des Braunkohlestroms angegangen werden, fordert Becker: "So sehr wir rasant viele neue Anlagen zur Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom brauchen, so dringend brauchen wir Spar- und Effizienzprogramme." Dringlich müsse jetzt das von der Ampel im Koalitionsvertrag versprochene "Energiegeld" eingeführt werden: Damit würde jede eingesparte Kilowattstunde bares Geld bringen, vor allem für energiebewusst lebende Familien und Rentnerinnen mit niedrigen Altersbezügen. Dass diese wichtige Maßnahme offenbar in der Rumpelkammer der Bundesregierung verschollen ist, sei ein schwer verzeihlicher Fehler. In der Schweiz werde ein ähnliches Modell seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 20 Mar 2023 12:18:00 +0100</pubDate>
                        <title>Symptomatisch für das ganze Land</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/symptomatisch-fuer-das-ganze-land</link>
                        <description>Lobbyisten beeinflussen Koalitionsverhandlungen in Berlin</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Noch stärkerer Einfluss auf die Politik? Die Koalitionsverhandlungen für die künftige Landesregierung von Berlin sind überschattet von Versuchen verschiedener Konzerne, ihre Lobbyisten dort zu installieren. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt rbb berichtet von bisher drei Personen, die hauptberuflich in Software-, Pharma- und Verkehrskonzernen arbeiten. Diese will die Berliner CDU als Experten in Arbeitsgruppen engagieren. „Die Schamgrenze sinkt offenbar immer tiefer. Warum dürfen externe Lobbyisten in Arbeitsgruppen aktiv werden, die ausschließlich dem Allgemeinwohl verpflichtet sein sollten? Wie werden diese Lobbyisten wohl entscheiden, wenn Profit des Arbeitgebers gegen Gemeinwohl steht?“, fragt Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).</p>
<p>„Es ist ein Armutszeugnis für die CDU, dass die Partei offensichtlich nicht über ausreichend Fachleute in den eigenen Reihen verfügt, um die Themen der Koalitionsverhandlungen abzuarbeiten,“ stellt Dr. Andrea Brieger fest, Landesvorsitzende der ÖDP in Berlin. „Politik wird dadurch komplett inhaltsleer. Der Wähler wird getäuscht!“</p>
<p>Der gemeinnützige Verein Lobby Control, Initiative für Transparenz und Demokratie e.V., warnt davor, dass gerade bei Koalitionsverhandlungen langfristige Weichenstellungen erfolgen: „Es werden die Grundsätze für die kommende Legislaturperiode gelegt.“ Wer aus der Privatwirtschaft in den vorbereitenden Arbeitsgruppen dabei sein kann, gewinne daraus strategische Vorteile für die Zukunft. Lobby Control fordert daher, dass bei Koalitionsverhandlungen grundsätzlich nur Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker der Parteien teilnehmen dürfen. Diese Position unterstützt auch die ÖDP: „Nur Fachpolitiker haben einen klaren Auftrag von den Wählerinnen und Wählern bekommen. Externen Konzern-Lobbyisten fehlt die demokratische Legitimation vollkommen“, betont die ÖDP- Bundesvorsitzende Charlotte Schmid.<br /> <br /> Was in Berlin vor sich geht, ist symptomatisch für ganz Deutschland. Die Interessen weniger sehr mächtiger Konzerne fließen viel stärker in die politische Willensbildung ein, als die Interessen der Bevölkerung unserer Republik. „Das muss endlich aufhören! Die ÖDP als politische Partei lehnt nicht ohne Grund seit ihrer Gründung die Annahme von Konzernspenden ab. Wer uns wählt, kann sicher sein, dass wir uns ausschließlich für Menschen und alle anderen Lebewesen in einer intakten Natur einsetzen!“, erklärt Charlotte Schmid.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 13:02:31 +0100</pubDate>
                        <title>Wahlrechtsreform: CSU diesmal voll auf ÖDP-Linie</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wahlrechtsreform-csu-diesmal-voll-auf-oedp-linie</link>
                        <description>„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit: Die CSU sieht sich selbst mit den Nachteilen eines Wahlrechts konfrontiert, welches sie jahrzehntelang fanatisch unterstützt hat. Die 5-Prozent-Hürde, durch die bei jeder Bundestagswahl Millionen von Stimmen unberücksichtigt bleiben, lässt im Zusammenspiel mit der heute von der Ampelkoalition beschlossenen Abschaffung der Grundmandatsklausel bei den Direktmandaten nun plötzlich auch die CSU um den Nichteinzug in das Parlament fürchten. Bei der letzten Bundestagswahl mit 5,2 % hat sie nur knapp über dieser Hürde gelegen.</p>
<p>Jetzt auf einmal werden die Auswirkungen der Sperrklausel aus dem Unionslager als eine „Attacke auf die Demokratie“ bezeichnet – so wörtlich der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder.<sup>1</sup> Mit ihrer lautstarken Kritik übernimmt nun also auch die CSU die schon seit Jahrzehnten vertretene Linie der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). „Besser spät als nie“, freut sich darüber der 2. stellvertretende ÖDP-Bundesvorsitzende Helmut Scheel. „Wo Herr Söder recht hat, hat er recht: Die 5-Prozent-Hürde ist undemokratisch, weil sie dazu führt, dass zahlreiche gültige Stimmen unter den Tisch fallen.“</p>
<p>Bezeichnenderweise kämpft die CSU derzeit im Europaparlament für die Wiedereinführung einer Sperrklausel: Dort will sie allerdings nur eine 2-Prozent-Hürde, um ganz sicher zu sein, dass sie selbst drüber springt und gleichzeitig die Mandate der kleineren Parteien wie der ÖDP einsacken kann.</p>
<p>Bislang nicht bestätigt hätten sich, so Scheel, Gerüchte, wonach die CSU sich bereits diskret bei der ÖDP erkundigt habe, wie man als bayerische Partei auch ohne Bundestagsmandate überleben kann.<br /> <br />  </p>
<h5>1) Wahlrechtsreform: CSU könnte aus dem Bundestag fliegen, abgerufen am 16.03.23, <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/wahlrechtsreform-csu-koennte-aus-dem-bundestag-fliegen,TYOmzbn">https://www.br.de/nachrichten/bayern/wahlrechtsreform-csu-koennte-aus-dem-bundestag-fliegen,TYOmzbn</a></h5>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 18:57:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klima-Bankrott durch Verkehrspolitik</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klima-bankrott-durch-verkehrspolitik</link>
                        <description>ÖDP will Geisterfahrt des Bundesverkehrsministers stoppen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Reduzierung der Treibhausgase in Deutschland kommt laut UBA nur langsam voran. Im Verkehrssektor liegen die aktuellen Werte über den gesetzlichen Mindestanforderungen.</strong></p>
<p>Deutschland hat im Jahr 2022 insgesamt 1,9 Prozent weniger Treibhausgase als im Vorjahr zu verantworten. Doch nicht in allen Bereichen gibt es eine positive Tendenz: Die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors überstiegen die im Bundesklimaschutzgesetz festgelegten, zulässigen Jahresemissionsmenge von 138,8 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente – und zwar gleich um 9,2 Millionen Tonnen. Damit ist „…der Verkehr der einzige Sektor, der gleichzeitig sein Ziel verfehlt und einen Emissionsanstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnet…“. Zu diesen vernichtenden Erkenntnissen kommt die am 15. März 2023 veröffentlichte Prognose des Umweltbundesamtes (UBA) <sup>1</sup></p>
<p>Die erneute Überschreitung der Höchstmengen im Verkehrssektor will die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) nicht hinnehmen und fordert, zusammen mit zahlreichen Umweltschutzverbänden, ein rasches und entschiedenes Umsteuern. „Die neuesten Zahlen zeigen: Die Verkehrspolitik der Bundesregierung hält nicht einmal die wenig ambitionierten, selbstgesteckten gesetzlichen Vorgaben ein – eine Bankrott-Erklärung“, sagt dazu die ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid. Markus Taubert, Vorsitzender des ÖDP-Bundesarbeitskreises Klima- und Umweltschutz, Verkehr, Energie: „In der Mobilitätspolitik müssen endlich Taten folgen.“</p>
<p>So würde nach UBA-Berechnungen ein – von der ÖDP seit Jahren gefordertes – Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Außerortsstraßen den Treibhausgasausstoß des deutschen Straßenverkehrs insgesamt um gut 5 Prozent reduzieren.<sup>2</sup> „Das entspricht 8 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten pro Jahr“, betont Taubert.</p>
<p>Er fordert zudem ein langfristig angelegtes Komplettpaket. Dieses sollte beispielsweise die Verlagerung des Güterverkehrs enthalten – weg von der Straße, hin zur Schiene. Zentral sei es dabei, den Bürgerinnen und Bürgern die gleiche Mobilität mit weniger Verkehr zu ermöglichen. Kürzere Wege sind hierfür ein Baustein auf dem Weg zur 15-Minuten-Stadt, in der alltägliche Ziele in einer Viertelstunde zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. „Durch Dezentralisierung rücken Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und andere tägliche Ziele zusammen, sodass sich ihre Erreichbarkeit mit weniger Verkehr verbessert“, erklärt Taubert.</p>
<p>Ein Blick ins benachbarte Ausland, etwa nach Österreich, dem „Bahnland Nummer 1“, zeigt, wie sinnvoll eine stärkere Förderung des Bahnverkehrs einschließlich Klima-Ticket ist – nicht zuletzt auch volkswirtschaftlich. Die staatlichen Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ersparen Österreich mit ihren Verkehrsleistungen (mit Bahn und Bus) schon heute durchschnittlich 4,2 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr, die Klimaneutralität soll im Jahr 2030 erreicht sein.<sup>3</sup></p>
<p>Deutschland dagegen fährt mobilitätspolitisch auf dem falschen Gleis: Bereits im vergangenen Jahr hat der von der Regierung eingesetzte „Expertenrat Klima“ das „Sofortprogramm“ des Bundesverkehrsministers Volker Wissing mit einer glatten „6“ bewertet.<sup>4</sup> Auch die Scheindebatte über E-Fuels zeige, so Markus Taubert, „dass die FDP die Lobbyinteressen einer wohlhabenden Minderheit über die Notwendigkeit des Klimaschutzes stellt“. Markus Taubert: „Der Neuzulassungsstopp für Verbrenner ist dringend erforderlich. Doch nur weil Minister Wissings Parteichef Porsche-Fan ist, blockiert er die ganze EU. Mit dieser Geisterfahrerpolitik fahren wir nicht nur gegen die Wand, sondern mit dröhnenden Motoren in den Gegenverkehr.“</p>
<p>Die ÖDP dagegen will sich weiterhin mit allem Nachdruck für den Klimaschutz einsetzen. Auf dem ÖDP-Bundesparteitag vom 19.5. bis 21.5.23 in Gersfeld steht sogar die Verschärfung des mobilitätspolitischen Maßnahmenpakets auf der Tagesordnung.</p>
<p>Quellen:</p>
<p><sup>1</sup> UBA-Prognose: Treibhausgasemissionen sanken 2022 um 1,9 Prozent, abgerufen am 15.03.23, <a href="http://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/uba-prognose-treibhausgasemissionen-sanken-2022-um">www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/uba-prognose-treibhausgasemissionen-sanken-2022-um</a></p>
<p><sup>2</sup> Tempolimits könnten mehr Treibhausgase sparen, als bisher gedacht, abgerufen am 15.03.23, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/tempolimits-koennten-mehr-treibhausgase-sparen-als">https://www.umweltbundesamt.de/themen/tempolimits-koennten-mehr-treibhausgase-sparen-als</a></p>
<p><sup>3</sup> Klimaschutzstrategie 2030, abgerufen am 15.03.23, <a href="https://konzern.oebb.at/de/nachhaltige-oebb/klimaschutzstrategie-2030">https://konzern.oebb.at/de/nachhaltige-oebb/klimaschutzstrategie-2030</a></p>
<p><sup>4</sup> Ist das noch schlechter Klimaschutz – oder schon Arbeitsverweigerung?, abgerufen am 15.03.23, <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/volker-wissings-sofortprogramm-ist-das-noch-schlechter-klimaschutz-oder-schon-arbeitsverweigerung-a-18ae22f8-09f7-4dc2-9dd0-2640d58cd0b1">https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/volker-wissings-sofortprogramm-ist-das-noch-schlechter-klimaschutz-oder-schon-arbeitsverweigerung-a-18ae22f8-09f7-4dc2-9dd0-2640d58cd0b1</a></p>


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                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-97527</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Mar 2023 10:20:45 +0100</pubDate>
                        <title>§ 218 darf nicht gestrichen werden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/218-darf-nicht-gestrichen-werden</link>
                        <description>Pressemitteilung des BAK Frauen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Sorge hat der ÖDP-Bundesarbeitskreis Frauen über den Vorstoß der grünen Familienministerin Lisa Paus diskutiert, den Paragrafen 218 im Strafgesetzbuch ersatzlos zu streichen.</p>
<p>„Bei dieser wichtigen Abwägung für oder gegen das Kind ist es wichtig, dass die Frauen während des gesamten Prozesses gründlich begleitet und unterstützt werden. Es ist nicht zu unterschätzen, welche medizinischen und seelischen Folgen eine Abtreibung, eine vertrauliche Geburt, eine offene Adoption oder auch eine ungewollt begonnene Erziehungstätigkeit für eine Frau hat. Außerdem ist Wissen um die Unterstützungs-möglichkeiten, wie z.B. den Kindergeldzuschlag für Familien, die sich für das Kind entscheiden, extrem wichtig“, so die Vorsitzende des Bundesarbeitskreis Frauen der ÖDP, Kirsten Elisabeth Jäkel. „Hinzu kommt noch, dass einer Frau, welche nach entsprechenden Überlegungen und emotionalen Entscheidungsprozessen den Schritt einer Abtreibung geht, größtes Verständnis entgegengebracht werden muss und sie nicht kriminalisiert werden darf!“ führt Kirsten Elisabeth Jäkel weiter aus.</p>
<p>Ministerin Paus stellt leider einen falschen Zusammenhang her, wenn sie die ihrer Meinung nach notwendige Abschaffung des Paragrafen 218 mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau begründet - denn das ungeborene Kind ist eben nicht Teil der Mutter (<sup>1</sup>). Daher steht dieses Leben wie jedes andere menschliche Leben zwangsläufig unter dem besonderen Schutz des Staates. Das Grundrecht auf Leben des Kindes kann hier auch nicht gegen Freiheitsrechte der Schwangeren aufgewogen werden. Das Bundesverfassungsgericht hat schon in seinem Urteil von 1975 klargestellt, dass das Recht auf Leben nicht irgendein Grundrecht ist, sondern “die vitale Basis der Menschenwürde und die Voraussetzung aller anderen Grundrechte”(<sup>2</sup>). Es steht somit vor allen Freiheitsrechten.</p>
<p>Der nach langer gesellschaftlicher Diskussion gefundene Ansatz einer Fristenlösung mit vorheriger Beratung trägt dieser Tatsache Rechnung und ermöglicht Frauen gleichzeitig eine straffreie Abtreibung. Weiterhin kann der Paragraf auch eine Schutzfunktion haben, indem er verhindert, dass Frauen ohne eine ergebnisoffene Beratung zu einer Abtreibung gedrängt werden. In Abschnitt zwei des Paragrafen wird die Frau explizit vor einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch geschützt.</p>
<p>Wichtig ist bei der Frage, ob ein Kind ausgetragen wird oder nicht, oftmals auch der finanzielle Aspekt. Hierfür bietet ein mögliches Erziehungsgehalt für Mütter oder Väter, sowie gute Infrastruktur für Familien (Kitas, Schulen, Hort und Jugendbetreuung) einiges an Lösungen. Würde sich Ministerin Paus mehr mit diesen Themen beschäftigen, die allen Familien zugutekommen könnten, dann wäre der Paragraf 218 vielleicht nicht mehr so relevant und es gäbe eventuell weniger Abtreibungsbedarf.</p>
<p><br /> <sup>1</sup> Allgemeiner biologisch-wissenschaftlicher Konsens, populärwissenschaftlich wiedergegeben z.B. in <a href="http://www.gesundheit.gv.at/leben/eltern/schwangerschaft/info/entwicklung-embryo.html">www.gesundheit.gv.at/leben/eltern/schwangerschaft/info/entwicklung-embryo.html</a>  in dem Satz <em>„Kommt es in diesem Zeitraum zu einer Verschmelzung mit einer Samenzelle (Befruchtung), <u>entsteht ein neuer Organismus</u>.“</em></p>
<p><sup>2</sup> BVerfG-Urteil vom 25. Februar 1975, Az. 1 BvF 1-6/74, <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE+39%2C+1">BVerfGE 39, 1</a></p>



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                                <category>BAK Frauen</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-97428</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 15:53:53 +0100</pubDate>
                        <title>Sperrklausel zur Europawahl gefährdet Demokratie in Europa</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sperrklausel-zur-europawahl-ist-anschlag-auf-unser</link>
                        <description>Gemeinsame Presseerklärung der EU-Abgeordneten von Volt, Piraten und ÖDP</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ampel-Bundesregierung will einem veralteten EU-Beschluss zustimmen, der Deutschland zur Einführung einer Sperrklausel zur Europawahl von 2% zwingen würde. Mehr noch, der Beschluss, falls von Bundestag und Bundesrat bestätigt, würde mehrere Urteile des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von Sperrklauseln aushebeln („EU-Wahlakt-Zustimmungsgesetz“).[1] Eine entsprechende Änderung des Wahlrechts noch vor der Europawahl 2024 ist laut wissenschaftlichem Dienst des Bundestags jedoch verfassungswidrig. [2]</p>
<p>Die Europaabgeordneten Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei), Damian Boeselager (Volt), Manuela Ripa (ÖDP) prangern die Entscheidung an:</p>
<p>„Diese schamlose Selbstbedienung ist ein Affront gegen das Bundesverfassungsgericht und ein Anschlag auf unsere Demokratie. Mit der geplanten Sperrklausel von 2% wären bei der letzten Europawahl 1,7 Mio. Wählerstimmen für sechs kleine Parteien wie die Piratenpartei, Volt Europa, Freie Wähler und ÖDP wertlos verfallen. Stattdessen würden die Stimmen an das politische Establishment gehen. Die EU darf nicht als Vehikel für eigennützige Sperrklauselpläne der etablierten Parteien missbraucht werden, die ihre eingebrochenen Wahlergebnisse kompensieren wollen! Die etablierten Parteien wollen eine Hürde, um a) sich Wettbewerber und innovative Parteien vom Leib zu halten, b) so weitermachen zu können wie gehabt und c) um unangenehmen Fragen zu ihrer Arbeit im Europaparlament aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Europa braucht mehr Vielfalt, mehr Wettbewerb, mehr Mitbestimmung und politische Ideen, nicht weniger. Wer Millionen von Bürgerinnen und Bürgern, die von den etablierten Parteien enttäuscht sind, keine andere Wahl lässt, lässt sie insgesamt der Wahlurne den Rücken kehren. Dies schadet unserer Demokratie und gefährdet Europa.</p>
<p>Die Mär von Zersplitterung oder verminderter Arbeitsfähigkeit des Europaparlaments wird dadurch widerlegt, dass fast alle Abgeordnete von Kleinparteien Mitglied einer der großen Fraktionen sind. Es sind bereits etwa 200 Parteien im Europaparlament aus 27 Ländern vertreten. Diese 200 Parteien organisieren sich in 7 politischen Fraktionen. Seit mehr als 40 Jahren ist das so. Und seit der Aufhebung der Hürde für die Europawahlen in Deutschland in 2009 hat sich daran auch nichts geändert! Wir werden zusammen alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, um diesen Angriff auf Demokratie und Vielfalt in Europa zu stoppen!”</p>
<p>Engin Eroglu (FREIE WÄHLER) kommentiert:</p>
<p>„Die Ampel beschneidet mit der geplanten Zwei-Prozent-Hürde die politische Vielfalt unnötig. Demokratie lebt davon, dass verschiedene Meinungen und Parteien in den Parlamenten die Bürger vertreten. Im Europaparlament funktioniert das aktuell im Rahmen seiner Fraktionen hervorragend. Ein- und Zwei-Personen-Delegationen sind im Europäischen Parlament eher die Regel als die Ausnahme - schließlich haben viele EU-Staaten nur eine einstellige Anzahl an Abgeordneten. Innerhalb ihrer Fraktionen können auch kleine Delegationen viel bewirken und konstruktiv arbeiten, wie auch das Bundesverfassungsgericht schon anerkannt hat. Es gibt aus Sicht der FREIE WÄHLER keine sachlogische Begründung, die eine Prozenthürde bei Europawahlen erfordert. Die großen Parteien wollen sich nur zusätzliche Mandate erschleichen.“</p>

<p>Hintergrund:</p>
<p>Die umstrittene EU-Wahlrechtsreform 2018 lag bisher auf Eis, weil auf EU-Ebene ein neues Reformpaket verhandelt wird. Das Bundesverfassungsgericht hatte Sperrklauseln zur Europawahl wiederholt für verfassungswidrig erklärt. Die Große Koalition hatte 2018 daraufhin auf EU-Ebene eine Mini-Wahlrechtsreform durchgesetzt, die im Wesentlichen ausschließlich die Einführung einer Sperrklausel von mindestens 2% vorschreibt. Vom Grundgesetz abweichen kann Deutschland nur, wenn zwei Drittel der Mitglieder des Bundestags und des Bundesrats zustimmen.</p>
<p>Ins Europaparlament sind 2019 Abgeordnete 14 deutscher Parteien eingezogen, von denen aber nur ein Abgeordneter – Martin Sonneborn – fraktionslos blieb und zu der angeblichen “Zersplitterung” beitrug. Mit einer Sperrklausel von 2% bei der Europawahl 2019 wären 1,7 Mio. Wählerstimmen für kleine Parteien wie die Piratenpartei verfallen und deren fünf Parlamentssitze stattdessen an CDU, CSU, FDP, Linke und die PARTEI gegangen.</p>
<p>Am 18. Juli 2018 hatte der Rat der Europäischen Union einen Beschluss zur Änderung des Akts zur Einführung allgemeiner unmittelbarer Wahlen der Mitglieder des Europäischen Parlaments gefasst.[3] Die Bestimmungen sehen für Mitgliedstaaten mit mehr als 35 Sitzen im Europäischen Parlament eine verbindliche Sperrklausel in Höhe von 2 bis 5% vor. Diese Neuregelung tritt jedoch nur dann in Kraft, wenn sie von sämtlichen EU-Staaten ratifiziert wird.</p>
<p>In der Antwort des Rates auf die Anfrage Breyers heißt es: „Der Vertrag sieht weder eine rechtliche Verpflichtung der Mitgliedstaaten vor, diesen Bestimmungen zuzustimmen, noch eine Frist für ein solches Verfahren. Die für das Inkrafttreten des Beschlusses 2018/994 des Rates erforderlichen Mitteilungen über die Zustimmung Zyperns, Deutschlands und Spaniens stehen noch aus.“</p>
<p><a name="Bookmark"></a>[1] <a href="https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/gruenes-licht-fuer-eu-ratsbeschluss-zu-sperrminoritaet-bei-europawahl">https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/gruenes-licht-fuer-eu-ratsbeschluss-zu-sperrminoritaet-bei-europawahl </a></p>
<p><a name="Bookmark1"></a>[2] <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/573016/3d5e20054ac28a3dccfbb25723e64c58/WD-3-261-18-pdf-data.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/573016/3d5e20054ac28a3dccfbb25723e64c58/WD-3-261-18-pdf-data.pdf</a></p>
<p>[3]  <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018D0994&from=FI">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018D0994&from=FI</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Europawahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 10:48:10 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr Strom vom Balkon - jetzt</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mehr-strom-vom-balkon-jetzt</link>
                        <description>ÖDP will weniger Bürokratie für Energiewende</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen 100 und 200 Euro im Jahr könnte jeder Haushalt in Deutschland sparen, der mit Photovoltaik Strom auf dem eigenen Balkon gewinnt. Technisch ist längst machbar, was die Energiewende ursprünglich beabsichtigt hatte: Bürgerinnen und Bürger produzieren Energie für den Eigenbedarf selbst und entlasten damit Netze und Umwelt. „Mehr als 50 Millionen Tonnen CO2 könnten bis 2030 eingespart werden, soviel wie ein großes Braunkohlekraftwerk ausstößt“, erläutert Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei. Die ÖDP begrüßt eine Aktion der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die unter einkommensschwachen Haushalten so genannte Balkonkraftwerke verlost.</p>
<p>"Für mehr Strom dezentral und direkt von der Sonne brauchen wir weniger Bürokratie und mehr tatkräftiges Handeln auf allen Ebenen. Die Kommunen bringen die Energiewende nur dann mit großen Schritten voran, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen dies überhaupt ermöglichen,“ so Markus Hollemann, ÖDP-Bürgermeister der Klimaschutz-Vorreiterkommune Denzlingen. Die Bundesnetzagentur und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik, kurz VDE, haben konkrete Vorschläge gemacht, um Mietern und Hausbesitzern die Installation von Balkon-Kraftwerken zu erleichtern. „Bereits seit 2020 fördern wir in meiner Gemeinde diese einfach und unkompliziert zu installierende Technik; ich freue mich persönlich über jede Steckersolaranlage, die hinzukommt.“</p>
<p>Auch lässt der Gesetzgeber immer noch nicht zu, dass das öffentliche Netz für Quartierstrom-Modelle genutzt wird. Selbst dann nicht, wenn nur PV-Strom zwischen zwei Gebäuden dorthin fließen soll, wo er gebraucht wird. Dr. Michael Stöhr vom ÖDP-Bundesarbeitskreis Klima, Umwelt, Verkehr, Energie meint dazu: “Das bedeutet de facto das Aus für Quartierstrom-Modelle, willkommen im Land der Bürokratiebremsen. Das Potenzial von Dächern kann so nicht voll genutzt werden. Unnötig viele und in der Summe viel zu große Energiespeicher werden installiert, Kostensenkungspotenziale nicht erschlossen. Wir wollen stattdessen verbesserte Beteiligungsoptionen für einkommensschwache Bürgerinnen oder attraktive Strombezugsangebote für Bewohner in Nähe der Anlage!“, fordert Dr. Stöhr von der Ampelkoalition.</p>
<p>Ständige Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter, der Technologiestandort Deutschland sollte hier mit großen Schritten vorangehen. Stattdessen hinkt er hinterher und erlaubt bislang nur 600 Watt Stromernte pro Minikraftwerk auf dem Balkon. „Wie kann es sein, dass Deutschland die EU-weit mögliche Bagatellgrenze von 800 Watt unterschreitet? Die ÖDP fordert die Ampelregierung auf, sofort grünes Licht für mehr Strom vom Balkon zu geben. Die Energiewende war nie nötiger als heute!“, so Charlotte Schmid.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-97144</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 11:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kein CO2 Endlager unter Wattenmeer</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-co2-endlager-unter-wattenmeer</link>
                        <description>ÖDP will stattdessen natürliche Speicherung in Mooren, Grünland und Äckern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck (B´90/Grüne), setzt auf die Speicherung von Kohlendioxid (CO2) durch die Technologie CCS (Carbon Capture and Storage). Dabei wird das klimaschädliche Gas in Kraftwerken technisch abgespaltet und dann in unterirdische Lagerstätten transportiert. „Das Wattenmeer ist denkbar ungeeignet für das Lagern der Treibhausgase. Dafür muss das CO2 erst einmal mit hohem Aufwand komprimiert werden. Danach muss das so produzierte Kondensat an den Speicherort transportiert werden, durch Pipelines oder Schiffe. Und dann auch noch in den Boden gepumpt werden. Die weitere Beeinträchtigung des ökologisch sensiblen Wattenmeers ist vorprogrammiert. Das ist unverantwortlich!“, so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).</p>
<p>Experten halten Sandstein für die beste Umgebung zur unterirdischen Lagerung von CO2. Doch Sandstein hat Poren – und genau das ist das Problem. Ab etwa 2000 Meter Tiefe versetzen Wärme und Druck das CO2 in einen sehr gefährlichen Zustand. Das Gas wird sich in dieser Tiefe durch die Poren im Sandstein ausbreiten. Nur eine sehr dicke Tonschicht über dem Sandstein kann verhindern, dass CO2 nach oben kommt. Experten glauben, dass so jedes Jahr bis zu 10 Millionen Tonnen gespeichert werden könnten. Umweltschutzverbände warnen jedoch vor Lecks: Dabei könnte tonnenweise CO2 austreten, das Wasser versauern, und so dem Ökosystem schaden. Im schlimmsten Fall erstickt am Ort des Austritts alles auf Sauerstoff angewiesene Leben.</p>
<p>"Wir als ÖDP sehen in dieser Technologie genau wie der NABU ein Hinauszögern der Klimaneutralität unserer Wirtschaft. Das Verpressen von CO2 im Wattenmeer ist sehr kritisch, man stört damit den Lebensraum von zahlreichen Lebewesen massiv. Stattdessen sollte das Bundesumweltministerium die natürliche Bindung von CO2 in Mooren, Grünland, Hecken auf Feldern und in humusreichen Ackerböden nicht länger vernachlässigen. Damit würde auch ein Beitrag zum Artenschutz geleistet. Doch solche wertvollen Lebensräume legt man hier trocken oder versiegelt sie, um die Autobahn A20 noch weiter auszubauen," so der stellvertretende Landesvorsitzende ÖDP Schleswig-Holstein Olaf Kipp. Die ÖDP schließt sich der Forderung der Umweltschützer an: Stoppt das CO2-Endlager Schleswig-Holstein und kein CO2-Endlager unter das Wattenmeer. Die ÖDP will unser Ökosystem erhalten und Meerestiere und -pflanzen schützen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
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                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 18:23:32 +0100</pubDate>
                        <title>Politische Wettbewerbsverzerrung beenden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/politische-wettbewerbsverzerrung-beenden</link>
                        <description>ÖDP begrüßt Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Förderung von parteinahen Stiftungen und fordert Gleichberechtigung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe – Die einseitige Förderung parteinaher Stiftungen ist der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) seit vielen Jahren ein Dorn im Auge. Endlich hat das Bundesverfassungsgericht am 22.02.2023 die bisherige Praxis der Parteienfinanzierung durch Bundesmittel für verfassungswidrig erklärt (<a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2023/02/es20230222_2bve000319.html">2 BvE 3/19</a>) und dafür eine gesetzliche Grundlage gefordert.</p>
<p>Seit Jahren erhalten die Konrad-Adenauer-, Friedrich-Ebert-, Rosa-Luxemburg-, Heinrich-Böll-, Hanns-Seidel- und die Friedrich-Naumann-Stiftung sehr viel Geld vom Steuerzahler. Allein im Jahr 2022 erhielten diese sechs parteinahen Stiftungen rund 660 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt – ohne, dass es dafür bislang eine gesetzliche Grundlage gibt. Dagegen hatte die AfD geklagt und einen Teilerfolg erzielt. „Der verfassungsrechtliche Status der Parteien gewährleistet das Recht, gleichberechtigt am politischen Wettbewerb teilzunehmen. Art. 21 Abs. 1 Satz 1 GG garantiert den politischen Parteien nicht nur die Freiheit ihrer Gründung und die Möglichkeit der Mitwirkung an der politischen Willensbildung, sondern auch, dass diese Mitwirkung auf der Basis gleicher Rechte und gleicher Chancen erfolgt“, so das Bundesverfassungsgericht in seiner Urteilsbegründung. Es führt in seiner neuen Entscheidung aus, dass „durch die Stiftungstätigkeit für den politischen Wettbewerb relevante Effekte eintreten“. Die Bildungsarbeit der politischen Stiftungen sei ein“ wichtiger Resonanzkörper für die Verbreitung politischer Vorstellungen der nahestehenden Partei“. Diese profitiere u. a. durch die Forschungstätigkeit der Stiftungen. Die Begabtenförderung der Stiftungen eröffne den nahestehenden Parteien die Chance zur Gewinnung und Förderung qualifizierten Nachwuchses.</p>
<p>Die richtungsweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Stiftungsfinanzierung begrüßt die ÖDP – wenngleich mit leichten Bauchschmerzen. Die ÖDP hatte selbst bereits gegen die Praxis der indirekten Parteienfinanzierung geklagt. „Entweder, es bekommen ALLE politischen Parteien eine indirekte Förderung durch finanzielle Zuschüsse für parteinahe Stiftungen – oder KEINE“, sagt dazu Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. Sie fordert die Bundestagsparteien auf, in dem nun zügig zu erlassenden Gesetz die „massive Wettbewerbsverzerrung“ durch die einseitige Förderung einiger weniger Parteien unverzüglich zu beenden und zugleich strikte Verfassungstreue für die Mittelvergabe einzufordern.</p>
<p>„Künftig sollte der Bundestag die Stiftungen aller Parteien unterstützen, die fest auf dem Boden der Verfassung stehen und seit mindestens zehn Jahren entweder mindestens 300 Mandate in Kommunalparlamenten innehaben – oder in mindestens drei Landesparlamenten oder im Bundestag oder im EU-Parlament vertreten sind“, betont Dirk Uehlein, Bundesschatzmeister der ÖDP.</p>
<p>„Wir als ÖDP bedauern, dass jetzt auch eine Partei von Millionen Steuergelder zusätzlich profitieren wird, deren Verfassungstreue fraglich ist. Dennoch begrüßen wir, dass das Bundesverfassungsgericht die einseitige Bevorzugung der Parteien CDU, CSU, Die Grünen, Die Linken, FDP und SPD endlich klar benannt hat“, so Charlotte Schmid.</p>
<p>„Die wichtigsten sechs parteinahen Stiftungen der etablierten Bundestag-Parteien bekommen derzeit exklusiv rund dreimal so hohe Bundeszuschüsse wie die im Bundestag vertretenen Parteien. Dieser Zustand ist untragbar“, betont Bundesschatzmeister Dirk Uehlein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Feb 2023 07:14:41 +0100</pubDate>
                        <title>Nächste Wahlpanne in Berlin  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/naechste-wahlpanne-in-berlin</link>
                        <description>Wahlbeteiligung unnötig niedrig</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge hat es bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin eine Wahlbeteiligung von nur 63,0 Prozent gegeben. Bei der Suche nach den Ursachen muss nach Ansicht der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) berücksichtigt werden, dass sicher nicht wenige Wahlberechtigte frustriert zu Hause blieben, weil sie keine der etablierten Parteien als wählbar angesehen haben und weil andererseits die Parteien, die sie hätten wählen können, vorhersehbar nicht über die 5%-Hürde gekommen sind.<br /> <br /> Mit einem reformierten Wahlsystem hätten viele dieser Wahlberechtigten eine Motivation gehabt, zur Wahl zu gehen. Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP, hat deshalb wenig Verständnis dafür, dass jetzt wieder über die niedrige Wahlbeteiligung geklagt wird: „Wenn man bestehende Hürden aus politischen Gründen beibehalten will, müsste man wenigstens eine Ersatzstimme einführen, um auch denjenigen Gehör zu verschaffen, die sich mit keiner der im Parlament vertretenen Parteien identifizieren können.“<br /> <br /> Steffen Meyer, Spitzenkandidat für Volt in Berlin, ergänzt: "Die Zahl der unberücksichtigten Stimmen bei dieser Wahl ist größer als die Zahl der Wahlberechtigten in so manchem Bezirk. Man stelle sich vor, alle Stimmen in Pankow würden für die Sitzverteilung nicht zählen. Der Aufschrei wäre riesig. Aber weil's der ‚Sonstige‘-Bezirk ist, passiert nichts. Diese Wahlpanne gibt es schon seit Jahrzehnten; es ist ein Skandal, dass sie bislang nicht behoben wurde".<br /> <br /> Auch die Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Anne Herpertz, hält das gegenwärtige Wahlsystem für zutiefst unfair: „Wähler/innen, die ihre Stimme nicht verschenken wollen, fühlen sich unter Druck gesetzt, eine der großen Parteien zu wählen, obwohl sie ganz klar eine kleine Partei bevorzugen. Mit dieser Schere im Kopf gibt es keine echte Freiheit der Wahl.“<br /> <br /> Deshalb fordern ÖDP, Piraten und Volt gemeinsam die Einführung einer Ersatzstimme. Bei diesem Wahlsystem können Wähler/innen auf dem Stimmzettel zusätzlich zu ihrer Hauptstimme eine weitere Partei angeben. Falls die Partei, für die die Hauptstimme abgegeben wurde, an der Prozenthürde scheitert, geht die Stimme automatisch an die Partei, die mit der Ersatzstimme versehen wurde.<br /> <br /> So können Wähler/innen ihre Hauptstimme einer Partei geben, die womöglich an der 5%-Hürde scheitern könnte, und mit der Ersatzstimme eine Partei wählen, die höchstwahrscheinlich den Sprung über die 5%-Hürde schafft. Somit müssten sie sich künftig nicht mehr zwischen einer Wahl aus Überzeugung und einem taktischen Wahlverhalten entscheiden.<br /> <br /> Björn Benken vom Institut für Wahlrechtsreform ist der Ansicht, dass die Zeit für eine solche Wahlrechtsänderung reif ist: „Im letzten Jahr haben die Wahlrechtsexperten von SPD, Grünen und FDP eine Ersatzstimme für die Erststimme empfohlen, um ihr Modell für eine Verkleinerung des Bundestages gerechter zu gestalten. Deshalb wäre es nur logisch, wenn sich diese Parteien jetzt auch für eine Ersatzstimme bei der Zweitstimme stark machen würden. Die Konzepte dafür liegen auf dem Tisch!“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 16:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Lehrkräftemangel bald noch viel schlimmer</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/lehrkraeftemangel-bald-noch-viel-schlimmer</link>
                        <description>ÖDP: „Wer jetzt schon klagt, wird sich noch wundern“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Lehrkräftemangel wird sich bald deutlich verschärfen. Darauf weist die Ökologisch-demokratische Partei (ÖDP) hin. „Schaut man sich die einschlägigen Statistiken über den erwarteten Lehrkräftebedarf und -nachwuchs an, dann wird schnell klar, dass die Kultusministerien sich die Situation schön rechnen. Die angesetzten Zahlen des Lehrkräftenachwuchses sind utopisch und vor allem wird hier nicht nach unterschiedlichen Fächern unterschieden. Wir stehen erst am Anfang eines noch viel größer werdenden Problems. Wer jetzt schon klagt, wird sich noch wundern“, so der Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Bildungspolitik der ÖDP, Eike Zimpelmann. Dies gelte zumindest für einige Fächer und Fachrichtungen, in denen sich die Situation nochmals dramatisch verschärfen werde.</p>
<p>Die ÖDP sieht dringenden Handlungsbedarf, um die seit Jahrzehnten vorherrschende Sparpolitik im Bildungsbereich zu beenden. Es mangelt in allen Bildungsbereichen – von Kindertagesstätten über Kindergärten, Schulen und Hochschulen – an Personal. Hinzu kommen häufig fehlende oder unzureichende Ausstattung sowie ein miserabler Zustand der Gebäude.</p>
<p>Dazu Kara Tober, Stellvertretende Vorsitzende des ÖDP-Bundesarbeitskreises Bildungspolitik: „Unsere Kinder und ihre Zukunft müssen uns etwas wert sein. Bildung ist ein hohes Gut und muss endlich so behandelt werden.“ Im Bildungssystem gehe es nicht darum, die Kinder zu parken, damit die Eltern arbeiten können. Vielmehr gehe es darum, dass unsere Kinder später ihr eigenes Leben und die Gesellschaft mitgestalten können. „Das scheinen viele misszuverstehen“, so Tober.</p>
<p>Die ÖDP fordert eine massive Aufwertung des Bildungssystems, attraktive Arbeitsplätze und mehr Wertschätzung für das Bildungspersonal. Zu den ÖDP-Forderungen gehört unter anderem, dass Lehrkräfte bei administrativen Aufgaben entlastet werden, um sich endlich mehr auf das Unterrichten an sich und vor allem auf die vielen rein pädagogischen Anforderungen ihres Berufs konzentrieren zu können. Denn Kinder und Jugendliche erweitern in unseren Bildungsinstitutionen heute nicht mehr nur ihr Wissen und Können, sondern werden von den Pädagogen auch in der emotionalen und sozialen Entwicklung unterstützt. Lehrkräftemangel und Personalmangel in den anderen Bildungsbereichen kann nur reduziert werden, wenn die Arbeit in diesem Bereich wieder attraktiver wird. Dafür wird sich die ÖDP auch in Zukunft einsetzen.<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Bildungspolitik</category>
                            
                                <category>Bildung, Forschung, Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 12:51:41 +0100</pubDate>
                        <title>Ohrfeige für die Große Koalition   </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ohrfeige-fuer-die-grosse-koalition</link>
                        <description>ÖDP begrüßt Verfassungsgerichtsurteil zur Parteienfinanzierung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) zeigt sich zufrieden, dass das Bundesverfassungsgericht die von CDU/CSU und SPD beschlossene Anhebung der Parteienfinanzierung um rund 25 Millionen auf 190 Millionen Euro jährlich gekippt hat. Damit gab das höchste deutsche Gericht einer Klage drei kleiner Bundestagsfraktionen statt. CDU/CSU und SPD hatten im Hauruck-Verfahren unmittelbar vor der Sommerpause 2018 die staatlichen Mittel für Parteiarbeit um mehr als 10 Prozent erhöht. Die damals regierende Große Koalition hatte die deutliche Anhebung der Parteienfinanzierung mit den "Kosten der Digitalisierung" nicht hinreichend detailliert begründet. Das Urteil ist eine schallende Ohrfeige für die drei „Volksparteien“.<br /> <br /> „Die Digitalisierung muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt“, sagt Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der ÖDP. „Eine sinnvolle Digitalisierung sollte Kosten reduzieren und Abläufe optimieren, also Ressourcen sparen – sonst läuft da was grundsätzlich falsch.“ Die staatliche Teilfinanzierung von Parteien durch Steuermittel lehnt Charlotte Schmid keineswegs grundsätzlich ab: „Es ist viel besser, wenn Parteien auch durch staatliche Mittel in angemessenem Umfang mitfinanziert werden als wenn sie von Firmenspenden abhängig sind.“ Gerade wegen dieser staatlichen Zuschüsse müsste jedoch der Einfluss durch finanzstarke Lobbys und große Konzerne drastisch unterbunden werden, denn die haben schon lange einen viel zu starken Einfluss auf die Parteien, fordert Schmid: „Die ÖDP ist die einzige Partei in Deutschland, die schon seit Jahrzehnten kategorisch keine Firmenspenden annimmt. Denn wir wissen doch: Wer zahlt, schafft an!“<br /> <br /> Neben der direkten Parteienfinanzierung müsse zudem auch die indirekte über sogenannte parteinahe Stiftungen Thema werden. Ein Bundesverfassungsgerichtsurteil dazu steht noch aus. Dabei geht es um wesentlich höhere Summen: 590 Millionen Euro erhalten parteinahe Stiftungen Jahr für Jahr laut Bund der Steuerzahler allein aus dem Bundeshaushalt. „Wir brauchen dringend transparente Regeln und strikte gesetzliche Vorgaben. Die Stiftungen sind gut, wenn sie ihrem eigentlichen Zweck erfüllen: politische Bildung. Sie sind schädlich, wenn sie indirekt Parteien mitfinanzieren und etwa der Altersversorgung langgedienter Funktionsträger dienen“, betont Dirk Uehlein, Bundesschatzmeister der ÖDP. Steuerexperte Uehlein war angesichts der grundlegenden Bedeutung bei der Urteilsverkündung im Karlsruher Bundesverfassungsgericht persönlich vor Ort und freut sich über die „überfällige Richtungsentscheidung im Sinne der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler“. Zwar muss nun voraussichtlich auch die ÖDP einen Teil der erhaltenen staatlichen Mittel zurückzahlen; dies hatte die Partei jedoch eingeplant, weil mit einem solchen Urteil zu rechnen gewesen sei.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Demokratie Außenpolitik Europa</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:05:20 +0100</pubDate>
                        <title>Geplantes Bundeswahlgesetz ist verfassungswidrig</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/geplantes-bundeswahlgesetz-ist-verfassungswidrig</link>
                        <description>ÖDP will deutlich weniger Bundestagswahlkreise</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die geplante Änderung des Bundeswahlgesetzes zur Reduzierung der Größe des Bundestags auf 598 Mandatsträger ist aus Sicht der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) eindeutig verfassungswidrig und nichts als Augenwischerei. „Eine systematische und zudem fast schon zufällige Nichtbesetzung von Direktmandaten würde wohl niemals vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand haben. Hinter dem Vorschlag steckt letztendlich die Angst, die Parteien könnten zu viele Posten für ihre Berufspolitiker verlieren,“ so Dr. Claudius Moseler, Generalsekretär der ÖDP.</p>
<p>Der einzige sinnvolle Ansatz zur Lösung ist die deutliche Verringerung der Anzahl der Wahlkreise, also der Direktmandate, bei gleichbleibender Anzahl der Listenmandate. In Folge dessen käme es künftig kaum noch zu Ausgleichs- und Überhangmandaten. Würde man die Anzahl der Wahlkreise halbieren, verkleinert sich der Bundestag dadurch von etwa regulär 598 Mandate auf 448 oder 449 Mandate. Bürger und Steuerzahler werden mit Sicherheit keine Einwände dagegen haben, wenn die frei werden Steuermittel dann sinnvoller verwendet werden. Die Bundestagswahlkreise sind jetzt schon sehr groß, sie vertreten momentan eher die Regionen als die einzelnen Bürgerinnen und Bürger. Weniger Wahlkreise brächten für die Bürgerinnen und Bürger noch weniger Kontaktmöglichkeiten zu den Abgeordneten mit sich. Doch das will die ÖDP durch mehr direkte Demokratie auf Bundesebene ausgleichen. Mehr Volksbegehren und -entscheide erlauben auch eine längere Legislaturperiode ohne Defizite bei der demokratischen Mitbestimmung.</p>
<p>Im Herbst 2021 ist der Landesverband der ÖDP mit einem Volksbegehren zur Verkleinerung des Thüringer Landtags am ersten Quorum gescheitert. Die Bemühungen der Öko-Demokraten sind damals im Bundestagswahlkampf untergegangen. Die ÖDP hatte vorgeschlagen, zur Vermeidung von Ausgleichs- und Überhangmandaten das Verhältnis der Direktmandate zu den Listenmandaten zu ändern. Die Anzahl der Wahlkreise sollte von 44 auf 25 reduziert werden. Die Anzahl der Listenmandate jedoch nur von 44 auf 35. „Unsere Lösung hat zwei entscheidende Vorteile: Anders als das von der Ampel geplante Bundeswahlgesetz ist sie nicht verfassungswidrig. Außerdem entlastet sie den Fiskus in wirtschaftlich unsicheren Zeiten und sorgt für mehr Gerechtigkeit bei der demokratischen Willensbildung“, so Martin Truckenbrodt, Landesvorsitzender der ÖDP Thüringen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Demokratie Außenpolitik Europa</category>
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Jan 2023 11:25:20 +0100</pubDate>
                        <title>Sachkunde statt Lobby-Hörigkeit</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sachkunde-statt-lobby-hoerigkeit</link>
                        <description>ÖDP will Umdenken in der deutschen Verteidigungspolitik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zahlreichen Pannen und Fehltritten hat die bisherige deutsche Verteidigungsministerin, Christine Lambrecht (SPD), ihren Rücktritt eingereicht. Diesen, auch aus Sicht der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) überfälligen Schritt sollte die „Ampel-Koalition“ zum Anlass nehmen, nicht nur eine offenkundig überforderte Ministerin auszutauschen.</p>
<p>„Das Beispiel Lambrecht zeigt, dass Bundesminister und -ministerinnen ein gewisses Mindestmaß an Sachkunde für das jeweilige Amt mitbringen müssen. Parteiproporz und ´Stallgeruch´ oder das Geschlecht dürfen niemals ausschlaggebend für die Besetzung eines Ministeramts sein“, fordert Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der ÖDP. Ob ihr Nachfolger Boris Pistorius geeigneter ist, weil er vor über 30 Jahren Wehrdienst leistete, wird sich zeigen.</p>
<p>„Die gravierenden Missstände in der Bundeswehr sind keineswegs allein die Schuld einer einzigen SPD-Politikerin,“ bemerkt Helmut Kauer, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Außenpolitik. Lambrecht habe von ihren Vorgängerinnen und Vorgängern ein riesiges strukturelles Problem übernommen: Deutschland ist seit Jahrzehnten eines der Länder mit den höchsten Verteidigungsausgaben weltweit. Im Jahr 2021 waren es z. B. allein 56 Milliarden US-Dollar, damit hatte Deutschland den siebthöchsten Etat aller Länder. „Deutschland ist allerdings weit davon entfernt, im Gegenzug auch die siebtbesten Streitkräfte weltweit zu haben. Israel beispielsweise gibt weit weniger als die Hälfte aus, verfügt jedoch nach allgemeiner Einschätzung über ein weitaus schlagkräftigeres Militär“, so Kauer.</p>
<p>Das Problem sei: Deutschlands Militär fehlt es seit Jahren an grundlegenden Dingen wie ausreichend Munition, die im Ernstfall nur für wenige Stunden reichen würde; es mangelt an eigenen Kapazitäten, zu viele Pulver- und Sprengstoffhersteller befinden sich in chinesischer Hand. Das ganze System der Beschaffung muss wieder weg von der Vorstellung: es wird nicht zum Verteidigungsfall kommen. Kurzfristige Beschaffung kann nicht mit Ausschreibungen und langwierigen Vergabeverfahren erfolgen.<br /> <br /> „Mit rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Beschaffungsamt der Bundeswehr leistet sich Deutschland einen bürokratischen Wasserkopf, der extrem wenig zur Verteidigungsfähigkeit beiträgt,“ so Kauer. Diese Bürokratie muss jetzt zu allererst abgebaut werden, hier braucht Deutschland klare Prioritäten. Dass man im Ministerium und Beschaffungsamt der Bundeswehr nichts dazu gelernt hat, zeigt die aktuelle Bestellung von Spionagebooten, wo die Auftragsvergabe, laut Pressemeldungen, ohne Leistungsbeschreibung erfolgte.<br /> <br /> Die ÖDP steht auch hinter einer intensiveren Zusammenarbeit innerhalb der EU bei Rüstungsprojekten, nur so kann man unabhängiger von China aber auch von den USA werden. Generell muss für die Bundeswehr die Landesverteidigung wieder die wichtigste Aufgabe werden, dazu kommen die Verpflichtungen aus dem Nato-Bündnis gefolgt von den Verpflichtungen für die EU.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Demokratie Außenpolitik Europa</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 16 Jan 2023 16:14:00 +0100</pubDate>
                        <title>§ 218 muss erhalten bleiben</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/218-muss-erhalten-bleiben</link>
                        <description>Bundesarbeitskreis Christen in der ÖDP bezieht Stellung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Sorge hat der Bundesarbeitskreis Christen in der ÖDP bei seiner Wintertagung im Bergkloster Bestwig vom 13. bis zum 15. Januar 2023 über den Vorstoß der grünen Familienministerin Lisa Paus diskutiert, den Paragraphen 218 im Strafgesetzbuch ersatzlos zu streichen. “Für uns als Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) gehört das Bekenntnis zu ungeteiltem Lebensschutz zum politischen Grundkonsens”, sagt der Arbeitskreisvorsitzende Dirk Uehlein aus Karlsruhe. “Unsere gesamte Politik ist, wie es unser Grundsatzprogramm sagt, von der Achtung vor dem Leben geprägt.”</p>
<p>Ministerin Paus stelle leider einen falschen Zusammenhang her, wenn sie die ihrer Meinung nach notwendige Abschaffung des Paragraphen 218 mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau begründet - denn das ungeborene Kind ist eben nicht Teil der Mutter. <sup>1</sup> Daher steht sein Leben wie jedes andere menschliche Leben zwangsläufig unter dem besonderen Schutz des Staates. Das bestätigt auch die gesamte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, nach dessen Urteil von 1998 Schwangerschaftsabbrüche zwar unter bestimmten Bedingungen straffrei bleiben können, aber grundsätzlich rechtswidrig sind. <sup>2</sup> Das Grundrecht auf Leben des Kindes kann hier auch nicht gegen Freiheitsrechte der Schwangeren aufgewogen werden. Das Bundesverfassungsgericht hat schon in seinem Urteil von 1975 klargestellt, dass das Recht auf Leben nicht irgendein Grundrecht ist, sondern “die vitale Basis der Menschenwürde und die Voraussetzung aller anderen Grundrechte”. <sup>3</sup> Es steht somit vor allen Freiheitsrechten.</p>
<p>Der nach der deutschen Wiedervereinigung in einer langen gesellschaftlichen Diskussion mühsam gefundene Kompromiss einer Fristenlösung mit vorheriger Beratung trägt dieser Tatsache Rechnung und ermöglicht Frauen gleichzeitig eine straffreie Abtreibung. “Diesen Kompromiss aufzukündigen, würde neuerlich eine scharfe Diskussion auslösen - und angesichts der klaren verfassungsrechtlichen Lage am Ende nicht zu einem anderen Ergebnis führen”, vermutet Martin Weinmann, Krankenpfleger und stellvertretender Arbeitskreisvorsitzender.</p>
<p>Bei all dem ist uns klar, dass das Strafrecht nur einen Teil zum Schutz des ungeborenen Lebens beitragen kann. Die ÖDP fordert daher seit vielen Jahren eine gerechtere Familienpolitik und ein Erziehungsgehalt, so dass sich Familien ohne Angst vor gravierenden Nachteilen für ein Kind entscheiden können. Auch ein einfacherer Zugang zu Verhütungsmitteln und Aufklärung sind wichtig, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, so dass die Frage nach einer Abtreibung gar nicht erst aufkommen muss.</p>
<p><sup>1</sup> Allgemeiner biologisch-wissenschaftlicher Konsens, populärwissenschaftlich wiedergegeben z.B. in <a href="http://www.gesundheit.gv.at/leben/eltern/schwangerschaft/info/entwicklung-embryo.html">www.gesundheit.gv.at/leben/eltern/schwangerschaft/info/entwicklung-embryo.html</a>  in dem Satz  <em>„Kommt es in diesem Zeitraum zu einer Verschmelzung mit einer Samenzelle (Befruchtung), <u>entsteht ein neuer Organismus</u>.“</em></p>
<p><sup>2</sup> BVerfG-Urteil vom 27. Oktober 1998, Az. 1 BvR 2306/96, <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=27.10.1998&Aktenzeichen=1%20BvR%202306%2F96">BVerfGE 98</a>, S. 265 – 365</p>
<p>„gesamte Rechtsprechung“, weil auch Urteile z.B. zur Forschung an Embryonen dieser Linie entsprechen.</p>
<p><sup>3</sup> BVerfG-Urteil vom 25. Februar 1975, Az. 1 BvF 1-6/74, <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE+39%2C+1">BVerfGE 39, 1</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Christen in der ÖDP</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-96574</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 15:36:48 +0100</pubDate>
                        <title>Stoppt die Räumung!  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/stoppt-die-raeumung</link>
                        <description>ÖDP will weder Klima noch Lützerath opfern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Stoppt sofort die Räumung von Lützerath! Wir können nicht länger die Zukunft unserer Kinder verheizen.“ Die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Charlotte Schmid ist fassungslos angesichts der Nachrichtenlage: „Mitten in der Klimakrise erneut Kohle abbauen, um sie zu verbrennen? Geht´s noch?“ Die schwarz-grünen Koalitionspartner in Nordrhein-Westfalen wollen Lützerath abreißen und begründen das mit intransparenten Zahlen. Das kritisiert unter anderem auch Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie fordert das Ausbautempo für Erneuerbare Energien zu vervierfachen – was die ÖDP schon seit über zehn Jahren verlangt.<br /> <br /> Die Ökologisch-Demokratische Partei lehnt jegliche weitere Nutzung von fossilen Brennstoffen ab, die dem +1,5-Grad-Limit widerspricht und fordert die  schnellstmögliche, hundertprozentige Abdeckung mit Erneuerbaren Energien bis 2030. Dafür hat die Partei ein ausführliches Konzept erarbeitet auf Basis der Aussagen von Scientist for Future. Auch die Verlängerung der AKW-Laufzeiten mit neuen Brennstäben ist für die ÖDP nicht akzeptabel. Zu hoch sind die Risiken alternder oder gar neuer AKWs – außerdem muss auch Uran aufwändig abgebaut werden.</p>
<p>Charlotte Schmid versteht durchaus die Frustration, die Wut und die Verzweiflung der Menschen, die derzeit bei Lützerath protestieren und in den letzten Wochen und Monaten an weiteren öffentlichkeitswirksamen Aktionen teilgenommen haben. „Wie verzweifelt müssen vor allem junge Menschen sein, um sich dies anzutun? Ist es nicht mittlerweile klar, dass wir jetzt sofort aufhören müssen, CO2 auszustoßen? Diese Klimakrise wurde seit mehreren Jahrzehnten vorhergesagt, doch die regierenden Parteien haben die Wissenschaft ignoriert.“<br /> <br /> Charlotte Schmid bietet allen umweltbewussten Menschen, die nicht weiter ignoriert werden wollen, eine neue politische Heimat an: Bei der ÖDP, Deutschlands zehntgrößter Partei (nach Mitgliederzahl). „Konsequente, ehrliche und schonungslose Klimapolitik ist nun die einzige Möglichkeit, wenn wir gemeinsam die Klimakrise durchstehen wollen. Die ÖDP würde niemals zustimmen, weiterhin Kohle auszugraben, die Laufzeit von Atomkraftwerken zu verlängern und Frackinggas zu kaufen. Bessere Lösungen und Antworten haben wir schon lange, wir stehen für eine dezentrale Energiewende statt der Sicherung von Konzernoligopolen! Deshalb rufen wir dazu auf, wie Greta Thunberg am 14.01.2023 nach Lützerath zu kommen und an der großen Demonstration teilzunehmen!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-96515</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Jan 2023 11:15:57 +0100</pubDate>
                        <title>Jedem Kreis sein Krankenhaus</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/jedem-kreis-sein-krankenhaus</link>
                        <description>ÖDP für schnelle und beherzte Krankenhausreform</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Krankenhäuser sind am Limit, das Personal ebenso. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sieht die Gesundheitsfürsorge als eine Aufgabe des Staates, die dem Gemeinwohl dienen muss. Die Richtung der Krankenhaus-Reformpläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach stimmt zwar, doch seine Vorschläge sind noch viel zu halbherzig. Die ÖDP will stattdessen eine bedarfsorientierte, solidarisch organisierte Versorgung ohne Profitabsicht, ohne Fallpauschalensystem und mit weniger Bürokratieaufwand.</p>
<p>„Jeder Mensch sollte wohnortnah Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung haben, inklusive Notaufnahme, Geburtshilfe, Kinder- und Palliativmedizin,“ so die Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Gesundheit Christine Mehlo-Plath. Die ÖDP will das Ausbluten der medizinischen Infrastruktur stoppen, bei dem sich nur noch Großkrankenhäuser in Ballungszentren und private profitorientierte Klinikkonzerne durchsetzen können.</p>
<p>Krankenhäuser für spezialisierte Therapien sollen eng mit den Häusern der Grundversorgung zusammenarbeiten. Hier stimmt die ÖDP Lauterbachs Plänen im Grundsatz zu. Aber eine reine Umverteilung wie sie nun geplant ist, reicht dafür nicht aus. Es braucht mehr Geld im System. Die Gesundheit unserer Bevölkerung muss es uns wert sein. Schon jetzt sehen sich mehr als 50 Prozent der Krankenhäuser von Insolvenz bedroht. Grundsätzlich soll jeder Bürger entsprechend seines Einkommens zur Finanzierung des Gesundheitswesens beitragen. Investitionen und laufende Kosten müssen steuerfinanziert sein.</p>
<p>Das Krankenhauspersonal braucht mehr Anerkennung und bessere Bedingungen für mehr Arbeitszufriedenheit: einen guten Personalschlüssel, familienfreundliche Arbeitszeiten, weniger Dokumentationspflichten. Dadurch könnten laut Hans-Böckler-Stiftung mehr als 600 000 ausgebildete Pflegekräfte zurückgewonnen werden. „Diese System-Umstellung muss schnellstmöglich erfolgen, bevor noch mehr Kliniken bankrott sind und weitere Pflegekräfte aussteigen!“, so Christine Mehlo-Plath.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 15:51:37 +0100</pubDate>
                        <title>Einigung über das EU-Klimaschutzpaket</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/einigung-ueber-das-eu-klimaschutzpaket</link>
                        <description>MdEP Ripa: „CO2-Grenzausgleichsmechanismus setzt weltweit neue Maßstäbe“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel) Das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission haben sich darauf geeinigt, das Europäische Emissionshandelssystem (Emissions Trading System/ETS) zu überarbeiten. Es wird auf die Bereiche Verkehr und Gebäude ausgeweitet, außerdem wird ein neuer Klima-Sozialfonds eingeführt. Auch hat man noch offene Punkte des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) finalisiert. Das Verhandlungsergebnis sendet ein klares Signal an die Industrie, ihre Emissionen zu reduzieren.</p>
<p>Manuela Ripa, Abgeordnete des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), zeigt sich über den Verhandlungsausgang erfreut: „Die Vereinbarung zum Emissionshandel wird von vielen als „historisch“ bezeichnet. Man kann das Glas immer halb leer oder halb voll sehen - als direkt an den Verhandlungen Beteiligte sehe ich das Ergebnis positiv. Wir haben es innerhalb von drei Jahren geschafft, die gesetzliche Grundlage für das große Ziel zu legen, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Die hierfür nötige Verminderung der CO2 Emissionen um mehr als 55 Prozent braucht unbedingt eine Abschaffung der freien Emissionszertifikate, die den Emissionshandel bisher zahnlos gemacht haben. Endlich haben wir ein klimapolitisches Instrument, um der kostenlosen Umweltverschmutzung ein Ende zu setzen. Die Industrie, die die Umwelt verschmutzt, wird zur Kasse gebeten und die Industrie, die auf dem Weg zur ökologischen Transformation ist, wird unterstützt. Mit der Einigung wird die Verteilung kostenloser CO2-Zertifikate bis 2030 um die Hälfte gekürzt und bis 2034 in zentralen Sektoren ganz eingestellt. Durch die Unterstützung der sich modernisierenden Industrien sichern wir Industriearbeitsplätze in Europa und legen den Baustein für eine nachhaltige Produktion in der EU. Obwohl das Auslaufen der freien Emissionszertifikate erstmal nicht für alle Sektoren gilt, ist die Einigung dennoch ein guter erster Schritt hin zur Energie- und Klimawende und zu einer dekarbonisierten Industrie. Hierauf können wir aufbauen und auch in Zukunft weiter für einen mutigen und sozial gerechten Klimaschutz kämpfen."</p>
<p>Der Kompromiss sieht auch die Einführung eines zweiten Emissionshandelssystems (ETS2) für Gebäude und Verkehr ab 2027 vor. Parallel dazu wird ein neuer Klima-Sozialfonds geschaffen, der in Höhe von 86,7 Milliarden Euro ab 2026 für Strukturinvestitionen und zur Senkung der Energierechnungen von Haushalten eingesetzt werden wird. Die Berücksichtigung des Verkehr- und Gebäudebereichs wird eine besondere Belastung für die sozial schwachen Haushalte mit sich bringen. Leider haben die EU-Mitgliedsstaaten in den Verhandlungen durchsetzen können, den im ursprünglichen Kommissionsvorschlag vorgesehenen Umfang des Klima-Sozialfonds deutlich zu reduzieren. „Gesetzliche Verschärfungen müssen auch sozial abgefedert werden. Eben das wurde mit der Schaffung eines Klima-Sozialfonds versucht. Es liegt nun an den Mitgliedsstaaten, die Mittel für diesen Fonds weiter aufzustocken“, so die ÖDP-Politikerin.</p>
<p>Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus, den Ripa als Schattenberichterstatterin für ihre Fraktion Greens/EFA mit der Kommission und dem Rat die letzten Monate verhandelte und für welchen jetzt eine Einigung erzielt werden konnte, soll ab 2026 schrittweise eingeführt werden. Auf Einfuhren von Eisen und Stahl, Elektrizität, Düngemitteln, Zement und Wasserstoff wird eine Kohlenstoffsteuer erhoben, die sich nach den in diesen Produkten enthaltenen Emissionen richtet und gleiche Wettbewerbsbedingungen für die EU-Industrie schafft. „Die Industrie muss sich auf ein Ende der kostenlosen Verschmutzungszertifikate einstellen. Im Gegenzug wird sie durch eine Grenzausgleichssteuer für CO2, dem CO2-Grenzausgeichsmechanismus (CBAM), vor der Billigkonkurrenz aus dem Ausland geschützt. Das sind harte aber zielführende Einschnitte, denn sie ermöglichen eine Ökologisierung des gesamten Weltmarkts. Externe Kosten werden für alle Einfuhren nach Europa internalisiert. Es hat mich besonders gefreut, ökologische Politik als Verhandlungsführer meiner Fraktion direkt einbringen zu können. Mit dem Verhandlungsergebnis zum EU-ETS ist der letzte Baustein zur erfolgreichen Umsetzung von CBAM endlich gesetzt“, kommentiert Ripa.</p>
<p>„Uns Europäern stehen jetzt die entscheidenden Mittel zur Verfügung, um unsere Worte in konkrete Tat umzusetzen. Klar, die Ziele hätten noch schärfer sein können, das kann und muss man im Laufe der Zeit nachbessern. Europa hat jetzt aber erstmal geliefert und kann global eine Vorreiterrolle einnehmen. Nun müssen die Mitgliedstaaten folgen und die konkrete Umsetzung gestalten“, so die Europaabgeordnete der ÖDP abschließend.</p>

<p>Hintergrund:</p>
<p>Der EU-Emissionshandel ist ein zentraler Baustein des Green Deal und des „Fit-for-55“-Pakets zur Erreichung des EU-Klimaziels, die Nettoemissionen der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken und die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Die am Sonntagmorgen erzielte Einigung sieht vor, fast 50 Prozent der kostenfreien Zuteilungen an CO2-Zertifikaten bis zum Jahr 2030 zu streichen. Ab 2034 wird es gar keine freien Zuteilungen mehr geben für die Sektoren, die von CBAM abgedeckt werden. Anfangs sind dies Zement, Eisen und Stahl, Aluminium, Düngemittel sowie Strom und Wasserstoff. Im Jahr 2030 prüft die Kommission dann die Erweiterung von CBAM auf organische Chemikalien und Kunststoffe. Das Parlament und der Rat müssen das Verhandlungsergebnis im letzten Schritt noch offiziell bestätigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 14:23:31 +0100</pubDate>
                        <title>„Kein Habitat darf verloren gehen!“ </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-habitat-darf-verloren-gehen</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa zur UN-Weltnaturkonferenz COP 15 in Montreal</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel) Im Dezember 2022 ist die UN-Weltnaturkonferenz in Montreal mit der Verabschiedung einer Abschlusserklärung zu Ende gegangen. Darin wurden wichtige Maßnahmen zum Artenschutz beschlossen. So sollen etwa bis 2030 mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen unter Schutz gestellt werden. Um das zu erreichen, wollen die Länder im Norden den Ländern des globalen Südens bis 2025 rund 20 Milliarden Dollar zahlen. 80 Prozent der globalen Biodiversität konzentrieren sich in den Ländern des Tropengürtels.</p>
<p>Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), ist erfreut, dass ein Scheitern der Konferenz, die eine Weile im Raum stand, vermieden werden konnte: „Wir erleben derzeit eine beispiellose Biodiversitätskrise. Eine Million Arten drohen in den kommenden Jahren von unserem Planeten zu verschwinden. Das ist jede achte Art! Schon jetzt gehen laut wissenschaftlichen Erkenntnissen täglich 150 Arten für immer verloren. Wenn wir die Welt noch retten wollen, dann ist jetzt die Zeit zum Handeln gekommen! Der Naturschutz ist auf die gleiche Stufe zu stellen wie der Klimaschutz- beides ist gleichermaßen für die Menschheit überlebensnotwendig! Mit der Vereinbarung von Montreal ist wenigstens ein Grundstein dafür gelegt.“</p>
<p>Allerdings kritisiert die Europaabgeordnete die gesetzten Ziele als nicht ausreichend. Konkrete Vereinbarungen zur Umsetzung der Maßnahmen fehlen ebenso wie messbare Ziele. Dazu Manuela Ripa: „In der Abschlusserklärung finden sich einige gute Aspekte, aber das ist bei weitem noch kein Durchbruch beim Kampf gegen den Biodiversitätsverlust. Viele Ziele befinden sich zu weit in der Zukunft, und die Möglichkeiten, die Umsetzung der Ziele zu überprüfen, sind nicht genau genug definiert. Auch sind die finanziellen Hilfen für die Länder des globalen Südens nicht ausreichend, da ambitionierte Schutzziele die Menschen dort stärker einschränken als im reichen Norden. Um unsere Lebensgrundlage zu erhalten, darf jedoch kein Habitat verloren gehen“</p>
<p>Für die ÖDP-Politikerin ist auch klar, dass die EU und insbesondere Deutschland nicht mit erhobenem Zeigefinger agieren können, da sie selber ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. „Die Europäische Umweltagentur warnt in ihrer aktuellen Bewertung, dass viele Ökosysteme in der EU durch Verschmutzung, Zersiedlung und industrielle Landwirtschaft mit dem massiven Einsatz von Pestiziden in einem sehr schlechten Zustand sind und die biologische Vielfalt dramatisch abnimmt. Die EU ist also in puncto Schutz der Biodiversität kein Vorbild.“</p>
<p>Manuela Ripa moniert auch die mangelnden deutschen Bemühungen zum Erhalt der Artenvielfalt. „Alle Berichte zum Zustand der Natur in Deutschland zeichnen ein düsteres Bild. Die Bundesregierung ist mit ihrer schon 2007 beschlossenen Strategie für mehr Biodiversität krachend gescheitert, denn kein einziges der selbst gesteckten Ziele wurde erreicht. Mehr als die Hälfte aller Brutvogelarten in Deutschland ist gefährdet, und ähnlich schlecht geht es Libellen, Reptilien und Amphibien. Jeder fünfte Grundwasserkörper ist mit Nitraten verseucht, und weniger als zehn Prozent der Seen und Flüsse in Deutschland sind in einem guten ökologischen Zustand. Für die Biodiversität wichtige Lebensräume wie Binnengewässer, Moore oder Küstengebiete sind zunehmend belastet und durch Zersiedlung und Industrialisierung bedroht. Die EU und Deutschland müssen ihre Bemühungen zum Natur- und Artenschutz deutlich nachbessern- sie können sich nicht auf den Ergebnissen von Montreal ausruhen.“</p>
<p>Dabei sei die Bevölkerung heute schon viel weiter als die vielfach von Lobbyinteressen geleitete Politik, so die Europaabgeordnete: „Mir macht das erfolgreiche Volksbegehren ‚Artenvielfalt – Rettet die Bienen!‘ der bayerischen ÖDP Mut. Denn dass dermaßen viele Menschen in den Rathäusern für den Schutz und den Erhalt der Biodiversität unterschreiben, zeigt, dass die Bevölkerung endlich deutliche Schritte hin zu mehr Artenschutz von der Politik erwartet. Wir als ÖDP werden weiter für diese Ziele kämpfen“, so Manuela Ripa abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 19:07:57 +0100</pubDate>
                        <title>Korruptionsskandal im Europäischen Parlament</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/korruptionsskandal-im-europaeischen-parlament</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) will Kampf gegen Korruption intensivieren</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel) Nach dem Aufdecken des Korruptionsskandals im Europäischen Parlament und der Verhaftung der Parlamentsvizepräsidentin Eva Kaili fordert Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), dringend umfassende Reformen. Die Europaabgeordnete sieht den Ruf des ganzen Parlaments in Gefahr. „Die Vorurteile über vermeintlich raffgierige Politiker*innen bekommen nun leider neue Nahrung und sind ein immenser Imageschaden für das Europäische Parlament. Nichtsdestotrotz muss sich das Parlament aber auch fragen lassen, wie im Fall Kaili die Kontrollinstanzen versagen konnten. Der Kampf gegen Korruption muss nun ganz dringend intensiviert werden, mit einer Überarbeitung des Verhaltenskodex für Abgeordnete sowie mehr Transparenz und Rechenschaftspflichten zur Korruptionsprävention. <font color="#000000">Abgeordneten sollte es nicht mehr erlaubt sein, Einfluss auf die Gesetzgebung in Bezug auf Verbände zu nehmen, bei denen sie selber Mitglied sind. Darüber hinaus muss nachweislich korrupten Abgeordneten ihr Parlamentsmandat entzogen werden können.“</font></p>
<p>Die ÖDP-Politikerin weist darauf hin, dass in Brüssel rund 25.000 Lobbyisten von Wirtschaftsunternehmen oder Staaten aktiv sind. Klar ist, dass nicht jeder Lobbyismus mit Korruption gleichzusetzen ist, aber die Grenzen sind manchmal fließend. Gut ist, dass das Europäische Parlament in Bezug auf die Lobbyregeln für seine Abgeordneten relativ strikt ist. Jedoch mit einer bedeutenden Einschränkung, so Manuela Ripa: „Eine Lücke bleibt bei den Aktivitäten mit Bezug zu einem Drittstaat. Hier gibt es keine Mitteilungspflichten der Abgeordneten. Das gehört nun dringend geändert. Wenn Abgeordnete von autoritären Staaten eingeladen werden, gegen Geld Konferenzen eröffnen oder lukrative Beraterverträge erhalten, ohne dass dies bislang öffentlich gemacht werden muss, ist das nicht hinnehmbar. Da dies ganz offensichtlich ein Einfallstor für Korruption ist, müssen Spenden von Drittstaaten an Parlamentarier*innen des Europäischen Parlaments verboten werden. Darüber hinaus unterstütze ich den Vorschlag meiner Fraktion, einen Sonderausschuss zur Untersuchung der Korruption und des Einflusses von Drittstaaten auf Entscheidungen des Europäischen Parlaments einzusetzen. Alle Abstimmungen des Parlaments mit Bezug zu Katar und Reisen von Abgeordneten dorthin müssen ab sofort ausgesetzt werden, bis die Causa vollumfänglich aufgeklärt ist.“</p>
<p>Manuela Ripa weist darauf hin, dass auch auf Bundesebene in Bezug auf Einflussnahme und Korruption noch manches im Argen liegt. So ist Deutschland eines der wenigen demokratischen Länder, in denen sowohl natürliche Personen als auch Unternehmen in unbegrenzter Höhe Geld an Parteien spenden können. Und die bundesdeutschen Transparenzregeln sind weniger streng als die europäischen. Dass die FDP, die sehr viele Spenden aus der Industrie erhalte, sich gegen eine Verschärfung der deutschen Lobbyregeln ausgesprochen hat, spricht nach Meinung der ÖDP-Politikerin Bände: „Dass Abgeordnetenbestechung erst seit vergangenem Jahr als Verbrechen gilt und nicht mehr nur als Vergehen, zeigt, wie wenig Beachtung man diesem Thema in Deutschland lange geschenkt hat. Dabei hatte nicht nur die Maskenaffäre bewiesen, dass Korruption auch im deutschen Bundestag ein Thema ist. Darüber hinaus brauchen wir beim Wechsel von Politiker*innen in die Wirtschaft oder zu Interessensverbänden strengere Karenzzeitregeln, um den so genannten ‚Drehtür-Effekt‘ auszuhebeln. Gute wäre es, wenn wir eine europäische Lösung mit strengen Regeln für Parteispenden finden würden.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete weist darauf hin, dass ihre Partei, die ÖDP, schon seit Langem strengere Transparenzregeln für Abgeordnete sowie ein Parteispendenverbot für Konzerne fordert, und zwar sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene. Gemäß ihrer Satzung nimmt die ÖDP keine Spenden aus der Industrie an und ist damit konzernspendenfrei.</p>

<p>Manuela Ripas Interview im Saarländischen Rundfunk am 12. Dezember zu diesem Thema kann hier nachgelesen werden: <a href="https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/ripa_eu-korruptionsskandal_100.html">https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/ripa_eu-korruptionsskandal_100.html</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:43:22 +0100</pubDate>
                        <title>Strom und Nahrung vom Feld </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/strom-und-nahrung-vom-feld</link>
                        <description>ÖDP für Agri-Photovoltaik zur echten Energiewende </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Auf weniger als einem Prozent der Ackerfläche Deutschlands könnten neun Prozent unseres aktuellen Strombedarfs erzeugt werden, bestätigt eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim. <sup>1</sup> Das Potential für eine echte Energiewende ist da, es zu nutzen ist vor allem eine Frage des politischen Willens,“ so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Strom vom Feld ist ein bedeutsamer Beitrag zur Energiewende. Agri-Photovoltaik heißt dieses Konzept, bei dem Solarzellen auf Ständern in Feldern so montiert werden, dass darunter oder daneben noch Nahrungsmittel erzeugt werden können. Auch artgerechte Weidewirtschaft, Garten- und Weinbau sind damit möglich. Die ÖDP fordert ein Prozent der Landesfläche Deutschlands, das sind etwa drei Prozent der Ackerfläche, für diese Form der Energieerzeugung auszuweisen. Damit könnte sogar ein Drittel des aktuellen Strombedarfs gedeckt werden.</p>
<p>Großes Potential haben auch Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf aktuell landwirtschaftlich genutzten ehemaligen Mooren. Intakte Moore entziehen der Luft sehr viel Kohlendioxid (CO2) und binden es dauerhaft. Wenn Landwirte ihre bisher aufwändig entwässerten Flächen nicht mehr für Ackerbau, sondern für Stromerzeugung durch Photovoltaik auf Stelzen nutzen können, haben sie einen Anreiz, diese zu renaturieren. Die Flächen werden dann dreifach sinnvoll eingesetzt: Für Klimaschutz durch Entzug von CO2 aus der Luft, zur sauberen Energiegewinnung und als stabile Einkommensquelle für Landwirte, deren Beitrag zu Klima-, Arten- und Landschaftsschutz damit honoriert werden kann. „Allein auf diesen Flächen könnten 270 bis 660 Gigawatt Photovoltaik installiert werden, das entspricht 50 bis über 100 Prozent des aktuellen Strombedarfs in Deutschland!“, erläutert Dr. Michael Stöhr, Energieexperte der ÖDP: „Ein riesiges Potenzial ist an verschiedenen Stellen da. Wird es nur endlich richtig genutzt, ist eine echte Energiewende möglich – unter konsequenter Beachtung von Arten-, Natur- und Anwohnerschutz. <sup>2</sup></p>
<p>Die Energie-Experten der ÖDP haben ein top-aktuelles Konzept (https://www.oedp.de/themen-1/energiepolitik) ausgearbeitet, mit dem eine echte Energiewende sofort politische Realität werden kann. „Bei der jüngsten Klimakonferenz COP27 in Ägypten haben die Verantwortlichen wieder keinen Ausstieg aus der fossilen Energie beschlossen. Und das, obwohl niemand die Existenz der Klimakrise seriös anzweifelt. Dabei gibt es genug klimafreundliche, saubere und kostengünstig verfügbare Energiequellen, allein der politische Wille fehlt. Mit der Agri-Photovoltaik und PV-Freiflächenanlagen auf wiedervernässten Mooren bietet die ÖDP kreative Lösungen für eines der dringendsten Probleme unserer Zeit an,“ betont die ÖDP-Bundesvorsitzende, Charlotte Schmid.</p>
<p>Text aktualisiert am 29.12.2022</p>
<p><sup>1</sup> <a href="https://agrar.uni-hohenheim.de/detailansicht-extern?tx_ttnews%5Btt_news%5D=56412&cHash=af5d9c4ce70bc94dfdc3ef84264dee8a">https://agrar.uni-hohenheim.de/detailansicht-extern?tx_ttnews%5Btt_news%5D=56412&cHash=af5d9c4ce70bc94dfdc3ef84264dee8a</a></p>
<p><sup>2</sup> <a href="https://www.naturschutz-energiewende.de/aktuelles/neue-kne-publikation-photovoltaik-auf-wiedervernaessten-moorboeden/">https://www.naturschutz-energiewende.de/aktuelles/neue-kne-publikation-photovoltaik-auf-wiedervernaessten-moorboeden/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 12:11:14 +0100</pubDate>
                        <title>CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM)  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/co2-grenzausgleichsmechanismus-cbam</link>
                        <description>Manuela Ripa (ÖDP): „CO2-Gehalt wird zur neuen Währung im Welthandel!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Straßburg) Im Rahmen des großen Klimaschutzpakets „Fit for 55“ wurde ein weiteres zentrales Element beschlossen. Mit dem CO2-Grenzausgleichsmechanismus (kurz CBAM) machen das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten den CO2-Gehalt von Produkten auf dem Weltmarkt zum zentralen Steuerungsinstrument. Die Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission, die im Juli begannen, gingen jetzt zu Ende, unter Beteiligung der Ökologisch- Demokratischen Partei (ÖDP.</p>
<p>Manuela Ripa, Abgeordnete im Europäischen Parlament für die ÖDP, begleitete den Vorschlag als Schattenberichterstatterin für ihre Fraktion Greens/EFA. Über das Ergebnis der Verhandlungen zeigt sich Ripa erfreut: „CO2 wird zur neuen Währung des Welthandels. Die Grenzausgleichssteuer für Kohlenstoff sorgt dafür, dass endlich die externen Kosten durch schädliche Emissionen internationalisiert werden.  Dies ist ein Riesenschritt hin zu einem ökologischen Welthandel. Mit dem heutigen Beschluss, eine CO2-Grenzausgleichssteuer einzuführen, werden neue Maßstäbe für die europäische und auch globale Industrieproduktion gesetzt. Die Vermeidung von CO2 wird belohnt und die Umstellung auf entsprechende klimaneutrale Prozesse wird endlich weltweit in Gang gebracht. So bekommen auch Drittstaaten starke Anreize, strengere Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen.“</p>
<p>Einer der Kernpunkte des letzten Trilogs war die Frage, ob der von der EU-Kommission in ihrem ursprünglichen Vorschlag festgelegte Anwendungsbereich erweitert werden kann – darauf hatten die Verhandlungsführer des EU-Parlaments bis zur letzten Minute gepocht und schließlich die Ausweitung auf zusätzliche Sektoren erreicht. Somit wird CBAM nun nicht nur die von der Kommission festgelegten Sektoren Eisen, Stahl, Zement, Aluminium, Düngemittel und Elektrizität umfassen, sondern deckt dank der Bemühungen des Parlaments nun auch Wasserstoff, gewisse Vorprodukte sowie einige nachgelagerte Produkte wie Schrauben und ähnliche Gegenstände aus Eisen oder Stahl ab.</p>
<p>Leider konnte sich die Forderung des Europäischen Parlaments, die am wenigsten entwickelten Länder finanziell bei der Dekarbonisierung ihrer Industrie durch CBAM zu unterstützen, nicht in diesem Maße durchsetzen. Jedoch wird die Kommission jährlich darüber berichten, wie das Instrument für Nachbarschaft, Entwicklung und internationale Zusammenarbeit zur Dekarbonisierung der Industrien in den am wenigsten entwickelten Ländern beiträgt.</p>
<p>Nun muss im letzten Schritt das Verhandlungsergebnis durch das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten bestätigt werden. Der Beginn des Mechanismus sowie die schrittweise Abschaffung der kostenlosen Emissionszertifikate wird Teil der Verhandlungen über das EU-Emissionshandelssystem sein. Die letzten Verhandlungsrunden dazu sind für das kommende Wochenende geplant.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>CBAM soll das Risiko einer Verlagerung von CO2-Emissionen verringern, da für importierte Waren ein Kohlenstoffpreis gilt, der dem Preis entspricht, den sie im Rahmen der EU-Emissionsrechte gezahlt hätten, wenn sie in der EU hergestellt worden wären. Drittstaaten sollen so dazu gebracht werden, ihre Produktionsverfahren umweltfreundlicher zu gestalten. Somit ergänzt der CO2-Grenzausgleichsmechanismus das EU-Emissionshandelssystem.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Dec 2022 08:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>„Riss-Reaktor“ vor Gericht </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/betreiber-des-riss-reaktors-vor-gericht-oedp-unter</link>
                        <description>ÖDP unterstützt Klage gegen AKW Neckarwestheim</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Betriebsgenehmigung für das AKW Neckarwestheim II muss sofort widerrufen werden. Seit 2018 werden dort laufend neue Risse in sicherheitsrelevanten Rohren entdeckt. Inzwischen sollen es mehr als 350 sein, die auf zu hohe Spannungen im Kühlleitungssystem zurückgeführt werden. Dieses AKW ist eine Zeitbombe.“, so Charlotte Schmid, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Sie begrüßt die Klage zweier AnwohnerInnen des AKWs vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim, die am 14. Dezember öffentlich behandelt werden soll.</p>
<p>Die Ursache für das Entstehen der Risse in Dampferzeugerheizrohren des Atomkraftwerks ist bis heute nicht beseitigt. Bei Spannungsrisskorrosion sei nicht abschätzbar, wie schnell die Risse wachsen, heißt es in einer Pressemitteilung der Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt.de. Die Risse könnten während des laufenden Betriebs nicht entdeckt werden und es besteht die Gefahr, dass Rohre spontan abreißen, brechen oder bersten. Das Umweltministerium von Baden-Württemberg sieht in diesen Rissen allerdings kein Sicherheitsrisiko, berichtete der SWR.</p>
<p>In Frankreich stehen derzeit etliche Atomkraftwerke still, weil Risse entdeckt wurden wie im AKW Neckarwestheim. Dass jetzt ausgerechnet die grüne Umweltministerin Thekla Walker den Pannenreaktor Neckarwestheim II auch im nächsten Jahr weiterlaufen lassen will, ist mit der Energiekrise nicht zu rechtfertigen.</p>
<p>„Das Risiko-AKW Neckarwestheim muss umgehend stillgelegt werden, weil die Sicherheit der Bevölkerung bei derartigen Entscheidungen an oberste Stelle steht!“, fordert Charlotte Schmid.</p>
<p>Die Politik der ÖDP beruht prinzipiell auf dem Vorsorgeprinzip, mit dem Ziel, Gefahren für Leib und Leben bestmöglich abzuwenden.  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 19:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bei Zustimmung zu CETA: Verrat!  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bei-zustimmung-zu-ceta-verrat</link>
                        <description>ÖDP will keine Paralleljustiz für Profit</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Können Konzerne künftig Deutschland verklagen, weil ihnen Profit entgeht, wenn der Staat Bevölkerung und Natur schützt? Darüber entscheidet in der letzten Novemberwoche der Deutsche Bundestag. Bereits vor fünf Jahren trat das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada teilweise und vorläufig in Kraft. Ohne die umstrittene Schiedsgerichtsbarkeit. Die sieht unter anderem vor, dass internationale Konzerne Staaten auf Schadenersatz verklagen können, wenn ihnen Profit durch staatliche Maßnahmen entgeht. Für internationale Konzerne ein wirksamer Hebel, Auflagen für Verbraucher-, Klima- und Umweltschutz auf Kosten der Steuerzahler zu verhindern.<br /> <br /> Manuela Ripa, die EU-Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), ruft daher den Bundestag und den Bundesrat dazu auf, „kein grünes Licht für das Inkrafttreten der verbleibenden Teile von CETA zu geben. So wie das Abkommen momentan ausgestaltet ist, handelt es sich nicht um ein Fair-Handelsabkommen“. Der sogenannte Investitionsschutz für Firmen und die damit verbundenen Schiedsgerichte, die Streitfälle schlichten sollen, untergraben den demokratischen Rechtsstaat. Es entsteht eine Paralleljustiz, nur für die Interessen internationaler Konzerne. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen oder Gewerkschaften können dagegen nicht klagen, wenn ein Unternehmen im Rahmen von CETA gegen Umwelt-, Gesundheits- oder andere Rechte verstößt.<br /> <br /> „Wenn die Ampel-Koalition dieses Abkommen ratifiziert, verraten die Verantwortlichen Deutschland. Denn sie sollen Schaden von der deutschen Bevölkerung abhalten. Doch CETA wird das Leben der Menschen in Europa ungesunder und teurer machen. Deshalb fordert die ÖDP die Bundesregierung auf, ihre Bevölkerung nicht für noch mehr Profit zu verraten“, so Charlotte Schmid, die Bundesvorsitzende der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 23 Nov 2022 17:25:24 +0100</pubDate>
                        <title>Gewalt gegen Frauen beenden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gewalt-gegen-frauen-beenden</link>
                        <description>ÖDP unterstützt UN Women Deutschland</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><font face="OpenSans, sans-serif">Der Bundesarbeitskreis Frauen in der ÖDP unterstützt die Aktion der Vereinten Nationen, UN Women Deutschland „STOPP Gewalt gegen Frauen“. Sie nehmen bei der Social-Media Kampagne „orange the world“ der UN teil und haben sich mit erhobenen, orange-gefärbten Händen fotografieren lassen, um symbolisch jeglicher Gewalt Einhalt zu gebieten. </font></p>
<p>„<font face="OpenSans, sans-serif">Wir wollen nicht nur informieren und Handlungsmöglichkeiten kennenlernen, sondern vor allem politisch auf kommunaler Ebene tätig werden“, berichtet Charlotte Schmid, Mitglied im BAK Frauen und Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Deshalb habe man sich auch in einem Workshop mit dem Thema befasst und werde weiterhin daran arbeiten, dass Hilfsangebote und Anlaufstellen in allen Kommunen in Deutschland zur Verfügung stehen und gesetzliche Maßnahmen wo nötig geschaffen und ergriffen werden.</font></p>
<p>„<font face="OpenSans, sans-serif">Aktuell sind alle Mitglieder unserer Partei aufgerufen, die Vorschläge der Kampagne von UN Women oder anderen Organisationen wie z.B. Terre des Femmes zu unterstützen und auch mit Spenden für eine Linderung der Zustände beizutragen", so Charlotte Schmid. Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein Problem, das alle angeht und deshalb müsse auch an alle Menschen appelliert werden, sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen einzusetzen, so die Überzeugung des Bundesarbeitskreises Frauen der ÖDP.</font></p>
<p><font color="#231f20"><font face="OpenSans, sans-serif">243 Millionen Frauen und Mädchen wurden weltweit Opfer von Gewalt in der Partnerschaft – allein im Jahr 2022. Mord, Vergewaltigungen und Frauenhandel sind die schlimmsten Auswüchse, die Frauen in und außerhalb ihrer Partnerschaften bedrohen. Auch digitale Gewalt nimmt ständig zu. Das sind Angriffe über das Internet, in den Frauen bedroht, erpresst, herabgesetzt oder verleumdet werden. </font></font></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-95713</guid>
                        <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 08:18:13 +0100</pubDate>
                        <title>Energiekonzept der ÖDP</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/energiekonzept-der-oedp</link>
                        <description>Sabotagesicher und klimaneutral bis 2030</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Würzburg) Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat auf ihrem diesjährigen kleinen Parteitag in Würzburg eine <a href="t3://page?uid=45364">Resolution für eine ökologische und resiliente Energieversorgung</a> beschlossen. Entgegen der Meinung aller anderer Parteien kann diese schon innerhalb eines Jahrzehnts verwirklicht werden, wenn alle Weichen richtig gestellt werden.</p>
<p>Der Physiker Dr. Michael Stöhr hat dazu für die ÖDP ein Konzept erarbeitet, das auf aktuellen Studien und Rechnungen renommierter Institute aufsetzt. Diese zeigen, wie eine dezentrale Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien für Deutschland möglich ist. Sie ist nicht nur ökologisch, sondern auch resilient, da lokale Zerstörungen immer nur lokale Auswirkungen haben und nicht weiträumig die Energieversorgung zusammenbrechen lassen. Die ÖDP setzt mit ihrem Energiekonzept diese Erkenntnisse konsequent in Politik um.</p>
<p>Die Sabotageanschläge auf die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 und auf zentrale Kommunikationseinrichtungen der Deutschen Bahn, sowie die militärischen Angriffe auf die zentralisierte Energieinfrastruktur der Ukraine haben gezeigt, wie fragil zentralisierte Infrastrukturen sind – und damit auch unsere aktuelle Energieversorgung in Deutschland. „Die größte Resilienz wird durch eine dezentrale Energieversorgung mit einem ausgeglichenen Mix verschiedener erneuerbarer Energien und mit Energiespeichern erreicht, die den Aufwand für einen Angreifer, größere Schäden zu verursachen, so in die Höhe treibt, dass er Angriffe unterlässt“, so Stöhr.</p>
<p>„Die Mär, es bräuchte weiterhin fossile Energien oder gar neue Atomkraftwerke, der alle anderen Parteien immer wieder folgen, wenn es konkret wird, ist durch unser Konzept eindeutig widerlegt“, so die Bundesvorsitzende der ÖDP, Charlotte Schmid. „Sicherheit der Energieversorgung und der Ausstieg aus fossiler und atomarer Energienutzung bedingen sich und sind kein Widerspruch. Wir müssen schnellstmöglich auf 100 Prozent dezentrale erneuerbare Energieversorgung in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern umstellen, um sozialverträglich den deutschen Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad, aber auch zur Sicherung unserer Energieversorgung zu leisten. Gerade nach dem enttäuschenden Ende der COP27 muss Deutschland beispielhaft diesen Weg vorangehen.“</p>
<p>Die wichtigsten Energiequellen für diese Ziele sind Wind- und Solarenergie, betont die Resolution. Die Wärmeversorgung muss durch lokal angepasste Kombinationen von Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse und -gas gesichert werden. Geothermie ist für die Wärmeversorgung bei entsprechenden geologischen Gegebenheiten zu nutzen, etwa mittels Wärmepumpen aus dem abgepumpten Grubenwasser in den ehemaligen Bergbauregionen wie dem Ruhrgebiet. Energiespeichersysteme sind dezentral auszubauen und durch eine beschleunigte Forschung und Entwicklung die technischen Möglichkeiten schnell auszuweiten.</p>
<p>„Wir haben in Deutschland eine so große Vielfalt an Energiequellen, welche derzeit nicht genutzt oder stiefmütterlich behandelt werden. Es wird höchste Zeit, diese zu nutzen. Dadurch werden wir unabhängiger von anderen Ländern, können die Klimaschutzziele einhalten und die Preise für Energie stabilisieren. Das Konzept der ÖDP erlaubt Klimaneutralität bis 2030“, so Schmid.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 15:49:06 +0100</pubDate>
                        <title>Kein radioaktiver Bauschutt nach Büttelborn </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-radioaktiver-bauschutt-nach-buettelborn</link>
                        <description>ÖDP Hessen unterstützt Bürgerinitiative im Widerstand gegen hessische Landesregierung
Aufruf zur Teilnahme an Informationsveranstaltung am 22.11.22 in Büttelborn</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) beabsichtigt, tausende Tonnen schwach radioaktiven Bauschutts, die beim Rückbau des Atomkraftwerks Biblis anfallen, in der Kreis-eigenen Deponie in Büttelborn (Groß-Gerau) einlagern zu lassen. Der Deponiebetreiber soll zur Einlagerung verpflichtet werden.</p>
<p>Dass die Einlagerung des radioaktiven Materials alles andere als ungefährlich für Mensch und Tierwelt ist, darauf hat die ÖDP Hessen schon Anfang des Jahres hingewiesen.</p>
<p><a href="https://www.oedp-hessen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/gruene-atomlobby-um-priska-hinz-will-radioaktiven">https://www.oedp-hessen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/gruene-atomlobby-um-priska-hinz-will-radioaktiven</a></p>
<p>Allein aufgrund der großen Menge an „leicht-strahlendem Material“ ist mit einer Verdoppelung der Krebsfälle zu rechnen. Ein Risiko, dass Büttelborn und Umgebung nicht bereit ist einzugehen.<br /> <br /> Die ÖDP Hessen kritisiert zudem, wie das „freigemessene Radioaktive Material“ klassifiziert wird. Nicht das Umweltministerium oder eine staatliche Behörde kontrolliert das Freimessen. Der Baudienstleister prüft und entscheidet, wie mit dem Material umzugehen ist.  </p>
<p><strong>Standort-Nähe wichtiger als Schutz der Anwohner?</strong><br /> <br /> Ministerin Hinz (Grüne) befürwortet Büttelborn aufgrund der räumlichen Nähe zu Biblis, so dass weniger Kilometer für den Transport des Bauschutts gefahren werden müssen. Somit nimmt sie die bewusste radioaktive Gefährdung eines der dicht besiedelten Gebiete in Kauf.<br /> <br /> <strong>Widerstand vor Ort sichtbar machen – Bürgerinitiative unterstützen</strong><br /> <br /> Die ÖDP Hessen, vertreten durch Yasmin Finkbohner aus Groß-Gerau, bittet daher alle Mitglieder, Sympathisanten und Kernkraftgegner am kommenden Dienstag um 18 Uhr nach Büttelborn ins Volkshaus zu kommen und mit Eurer Anwesenheit die heimische Bürgerinitiative im Widerstand gegen die Einlagerung des radioaktiven Materials zu unterstützen.<br /> <br /> Die ÖDP Hessen setzt sich bewusst für den Bevölkerungsschutz vor radioaktiven Gefahren ein. Weitere Informationen über das Programm der ÖDP und der ÖDP Hessen finden Sie auf der Homepage <a href="http://www.oedp.de">www.oedp.de</a> sowie <a href="http://www.oedp-hessen.de">www.oedp-hessen.de</a> als auch per Email: <a href="mailto:info@oedp-hessen.de">info@oedp-hessen.de</a>.<br />   <br /> Für die ÖDP Hessen: Frank Deworetzki, Herborn</p>

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                        <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 09:51:32 +0200</pubDate>
                        <title>Hamburger Hafen muss sicher bleiben</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/hamburger-hafen-muss-sicher-bleiben</link>
                        <description>ÖDP will keine chinesische Beteiligung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Kritische Infrastruktur in den falschen Händen, stellt eine Bedrohung unserer Demokratie dar. Die sollte unser Bundeskanzler eigentlich schützen, statt kritische Infrastruktur zu verscherbeln!“ Mit diesen deutlichen Worten kommentiert Helmut Kauer, Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und Vorsitzender des Arbeitskreises Demokratie, Außenpolitik und Europa, die jüngsten Pläne von Olaf Scholz. Der Kanzler will Teile des Hamburger Hafens an den chinesischen Staatskonzern Cosco verkaufen lassen.<br /> <br /> Dieses Vorhaben muss unterbunden werden. Cosco würde mit einer Minderheitsbeteiligung sicher nicht den Hafen schließen können, auch nicht das betreffende Terminal. Aber China bekäme durch die Beteiligung Zugang zu sensiblen Daten der deutschen Wirtschaft. Diese Interna können durch andere chinesische Wirtschaftsbeteiligungen zum Nachteil der deutschen und somit auch der europäischen Wirtschaft eingesetzt werden. „Die Abhängigkeit vieler Länder von den chinesischen Investitionen im Rahmen der ´Neuen Seidenstraße´ birgt die Gefahr, dass wichtige Rohstoffe für die deutsche Industrie blockiert werden können und Deutschland somit erpressbar ist“, stellt Kauer fest.<br /> <br /> Kritische Infrastruktur wie Häfen, Straßen, Schienen oder auch Wasser-, Strom- und Gasleitungen gehören in die öffentliche Hand und keinesfalls in die Hände eines Staatskonzerns aus dem undemokratisch regierten China. Bundeskanzler Olaf Scholz muss auf seine Minister und auf den Verfassungsschutz hören, die allesamt vor dem Verkauf warnen. Auch juristisch ist das Vorhaben nicht wasserdicht. „Die ÖDP erinnert in diesem Zusammenhang an die Ministererlaubnis des damaligen SPD-Wirtschaftsminister Gabriel für der Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka. Dieser undemokratische Alleingang wurde von der Judikative unseres Rechtsstaates verhindert, die Gerichte haben Gabriels Entscheidung wieder kassiert. Doch damals ging es um weit weniger als den Schutz deutscher und europäischer kritischer Infrastruktur“, erläutert das Mitglied im Bundesvorstand der ÖDP.</p>

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                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 15:12:09 +0200</pubDate>
                        <title>Energiepauschale statt „Doppelwumms&quot; </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fuer-energiepauschale-statt-doppelwumms</link>
                        <description>200-Milliarden-Euro-Paket torpediert Klimaschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Olaf Scholz´ Doppelwumms ist ein Schlag ins Gesicht all der Menschen, die ihr Haus frühzeitig gedämmt oder mit erneuerbaren Energien versorgt haben. Denn die jetzt aufgestockten staatlichen Zuschüsse für die geplante Energiepreisbremse belohnen höheren Energieverbrauch. Haushalte und Unternehmen, die schon seit Monaten sparen, werden damit regelrecht verhöhnt", kritisiert Dr. Peter Schneider, Erster stellvertretender Bundesvorsitzender der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei). „Während Privatleute mit dicken Pullovern im Wohnzimmer sitzen, verheizt die Bundesregierung unsere Steuermittel und erhitzt damit auch noch das Klima!"</p>
<p>Statt fossile Energie zurückzudrängen, wird de facto eine Erdgas-Verbrauchsprämie eingeführt. Die Politik der Ampel-Koalition ist ausgelegt auf einen vollständigen Ersatz der russischen Erdgaslieferungen. Doch beim Klimaschutz hilft nur konsequente Reduktion des Verbrauchs. Eine weitere Schieflage erzeugt die Ampel-Regierung in der Verteilungswirkung: Wenn die Regierung ihrer Gaspreis-Kommission folgt, profitieren vor allem wohlhabende Haushalte mit hohem Gasverbrauch von der Energiepreisbremse. „Richtig wäre stattdessen ein gleichwertiger Zuschuss für alle Menschen, ein Recht auf eine Mindestteilhabe an bezahlbarer Energie. Die ÖDP fordert daher eine Energiepauschale für jeden Menschen, für jeden Monat. Das 200-Milliarden-Euro-Paket reduziert auch nicht den gestiegenen Gasverbrauch in der Stromerzeugung: Der Gasverbrauch wird subventioniert, Erneuerbare Energien weiterhin ausgebremst. Momentan wird Strom aus Erneuerbaren Energien regelrecht beschlagnahmt, weil private Solarstrom-Erzeuger weiter gezwungen werden, Preise weit unter dem Marktwert für Stromerzeugung zu akzeptieren.“</p>
<p>Ein weiteres Vorhaben der Ampel-Regierung mit dem 200-Milliarden-Euro-Paket ist der Erdgas-Preisdeckel für Unternehmen. Dr. Schneider stellt fest. „Wir hätten jetzt die Chance, unsere Wirtschaft klimagerecht umzubauen. Es ist zwar richtig, vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise zu helfen, aber nicht mit abermaligen Subventionen fossiler Energieträger. Die ÖDP will Arbeitgeber direkt unterstützen durch den Abbau der Lohnnebenkosten, statt fossile Energie weiterhin zu subventionieren - das wäre ein zukunftsorientierter Beitrag in Richtung einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft!"</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Oct 2022 09:10:41 +0200</pubDate>
                        <title>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/internationaler-tag-der-katastrophenvorbeugung</link>
                        <description>ÖDP für Prävention statt Aufräumarbeiten</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einhundertvierunddreißig Menschenleben hat die Flutkatastrophe im Ahrtal letzten Sommer gekostet. Tausende Gebäude, Wohnungen und Existenzen wurden im Juli 2021 zerstört. Die Flut hat Schäden in Milliardenhöhe verursacht, es wird Jahre dauern, bis ihre Folgen beseitigt sind. „Ausmaß und Leid dieser Katastrophe hätten verhindert werden müssen. Doch die Behörden haben die Warnungen der Meteorologen nicht ernst genommen. Dass so etwas in Deutschland möglich ist, hätte ich vorher niemals geglaubt!" Mit diesen deutlichen Worten kommentiert die neue Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Charlotte Schmid, das Versagen der Behörden im Ahrtal.</p>
<p>Immer häufiger treten in Deutschland Extremwetterereignisse auf. Die Regierungen und Behörden müssen endlich Naturkatastrophen ernst nehmen. Die ÖDP warnt vor dieser Häufung seit Jahrzehnten, verweist auf Erkenntnisse der Wissenschaft und hat schon viele Konzepte zur Vorbeugung vorgelegt: Zuletzt mit einem ausführlichen Positionspapier zum Hochwasserschutz. Die Zunahme extremer Wetterphänomene führt die Wissenschaft direkt auf die Klimaerhitzung durch menschliches Handeln zurück. Dazu zählen neben dem Einbringen von Treibhausgasen in die Atmosphäre auch die Versiegelung von Flächen und Trockenlegung von natürlichen Wasserspeichern.</p>
<p>Am 13. Oktober 2009 riefen die Vereinten Nationen zum ersten Mal den internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung aus. Nicht nur an diesem Tag sollte die politische und organisatorische Arbeit zur Prävention von Extremereignissen und der Ausbau von Katastrophenschutzmechanismen bedacht werden. Bundesweite Testwarnungen der Bevölkerung genügen nicht.<br /> <br /> Die ÖDP will für Länder und Kommunen zusätzlich ebenso konkrete, auf ihre Landschaft und Umwelt zugeschnittene Schutzkonzepte im Sinne des Vorsorgeprinzips. Es muss ein zielgerichtetes Hochwasserschutzkonzept für die Kommunen in fluss- und gewässernahen Zonen wie dem Ahrtal geben. Baupläne dürfen ausschließlich nach dem Vorsorgeprinzip genehmigt werden. Die ÖDP hat ein naturnahes und integratives, fünfstufiges Hochwasserschutzkonzept erarbeitet, das gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Artenschutz ist. „Wer jetzt nicht konkret handelt, geht fahrlässig mit Besitz, Leib und Leben von Menschen in Risikozonen um," erklärt Charlotte Schmid. Für die ÖDP ist klar, dass die Behörden die Allgemeinheit zu schützen haben: „Wir wollen die Behörden in die Pflicht nehmen. Nie wieder dürfen Verantwortung und Zuständigkeiten im Katastrophenfall hin- und hergeschoben werden. Wir brauchen Prävention statt Aufräumarbeiten!"</p>
<p>Hinweis: In unserer ursprünglichen Pressemitteilung vom 12.10.2022 war die Zahl der Todesopfer bei der Katastrophe im Juli 2021 mit 180 angegeben. Diese Zahl bezog sich nicht allein auf die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal.  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Oct 2022 08:56:55 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/erfolgreiche-europaeische-buergerinitiative</link>
                        <description>Manuela Ripa (ÖDP) will „Bienen und Bauern retten“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel) Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten! Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt“ war erfolgreich. Das hat jetzt die Europäische Kommission bekannt gegeben. Nach Überprüfung wurden 1.054.973 gültige Unterschriften bestätigt. Damit hat die EBI die nötige Schwelle von mindestens einer Million Unterstützerinnen und Unterstützern übersprungen. Die Initiative fordert die Kommission auf, rechtliche Maßnahmen vorzuschlagen, um synthetische Pestizide bis 2035 auslaufen zu lassen, die biologische Vielfalt wiederherzustellen und die Landwirte bei diesem Übergang zu unterstützen. Vorläufer der Initiative war das bayerische Volksbegehren für Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, das von der ÖDP (Ökologisch-Demokratischen Partei) initiiert wurde und Bayern zu einem der besten Naturschutzgesetze Europas verhalf.</p>
<p>Initiatorin der EBI „Rettet die Bienen“ ist die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa, die sich der EBI “Bienen und Bauern retten“ angeschlossen hat. Sie zeigt sich begeistert angesichts des Erfolgs. „Immer mehr Menschen erkennen, dass wir mit der derzeitigen Agrarpolitik an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen. Die abnehmende Artenvielfalt, die Belastung des Grundwassers mit Nitraten, die zerstörten Böden sowie der Beitrag der industriellen Landwirtschaft zum Klimawandel erzwingen ein Umdenken. Der Erfolg der EBI bedeutet für die EU und die Regierungen in den Mitgliedstaaten den Auftrag für die Schaffung einer ökologischen Landwirtschaft, die unsere Lebensgrundlagen schützt. Nur so können wir das Überleben der Bienen und anderer Insekten und damit letztlich auch der Menschheit langfristig sicherstellen.“</p>
<p>Die Initiatorin des bayerischen Volksbegehrens für Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, die bayerische ÖDP-Vorsitzende Agnes Becker, äußert sich ebenfalls sehr zufrieden: „Die Europäische Bürgerinitiative ist heute wichtiger denn je. Wir sind mitten im größten Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier, trotzdem droht dieses Drama angesichts der zahlreichen anderen Krisen in den Hintergrund zu treten. Die Agrarlobby und der Bauernverband versuchen unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine sogar die agrarpolitische Rolle rückwärts, und mit dem grünen Bundeslandwirtschaftsminister haben sie offenbar kein Gegenüber, der das Artensterben ernst nimmt. Wir brauchen mehr und besseren Artenschutz, denn es geht um nichts weniger als um unsere Lebensgrundlagen. Die Rettung der Artenvielfalt ist kein Luxus, sondern unabdingbare Pflicht!“</p>
<p>Die EBI „Bienen und Bauern retten“ ist die siebte erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative. Manuela Ripa betont, dass der Erfolg zu einem wichtigen Zeitpunkt kommt. „Derzeit wird in der EU über ein Gesetzespaket verhandelt, das die ,Halbierung des Pestizideinsatzes bis 2030‘ und die ‚Wiederherstellung der Natur in Europa‘ zum Ziel hat. Die EBI ist ein starkes Signal für den Artenschutz und Biodiversität und sollte nun Rückenwind geben für mutige Schritte hin zu einer Landwirtschaft ohne Chemie“.</p>
<p>Innerhalb von drei Monaten wird zu den Forderungen der EBI eine Anhörung im Europäischen Parlament stattfinden. Die Europäische Kommission hat bis zum 07. April 2023 Zeit, auf die EBI zu reagieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 03 Oct 2022 15:30:29 +0200</pubDate>
                        <title>Führungswechsel bei der ÖDP</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/fuehrungswechsel-bei-der-oedp</link>
                        <description>Charlotte Schmid ist neue Bundesvorsitzende</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich stehe für gesunde Luft, reines Wasser und besseren Klimaschutz. Nur eine Politik, die unseren Kindern diese Existenzgrundlagen sichert, ist heute noch verantwortbar. Doch nicht einmal der Ausbruch des grausamen Kriegs in der Ukraine und die dadurch ausgelöste akute Energiekrise konnten die Bundesregierung dazu bringen, das längst fällige Tempolimit durchzusetzen. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie allgegenwärtiger Lobbyismus der Allgemeinheit massiv schadet!“ Das erklärt die neue Bundesvorsitzende der ÖDP, Charlotte Schmid auf dem 61. Bundesparteitag in Würzburg. Als Mutter kennt sie die Ängste der jungen Generation vor der nahenden Zukunft und sie kennt auch die Lösungen der ÖDP auf die drängenden Fragen der Gegenwart, nicht zuletzt aufgrund der Expertise, die sich in der Partei in den letzten 40 Jahren entwickelt hat.</p>
<p>Der erste stellvertretende Bundesvorsitzende, Dr. Peter Schneider, wurde in seinem Amt bestätigt, zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurde Helmut Scheel gewählt. Vier Jahrzehnte nach dem ersten öffentlichen Parteitag erweitert sich der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei auf jetzt insgesamt 13 Mitglieder.</p>
<p>Basisdemokratie ist für die Partei nämlich seit ihrer Gründung unverzichtbarer Grundsatz, den sie auch immer wieder erfolgreich in die Gesellschaft trägt. So konnte die ÖDP das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte des Freistaates Bayern anstoßen: „Rettet die Bienen.“ Das selbe Ziel verfolgt eine aktuelle Bürgerinitiative auf europäischer Ebene, denn Insekten kennen keine Landesgrenzen. In Brüssel macht sich die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa für wirksamen Schutz der Arten auf dem gesamten Kontinent stark.</p>
<p>Heute sorgen sich die Menschen vor allem um ihre Zukunft und die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf ihr Leben. „Unglaubliche 68 Prozent der Bevölkerung sind mit der Bundesregierung unzufrieden. Die Ampelkoalition bietet für die aktuellen Herausforderungen keine adäquat wirksamen Lösungen an."</p>
<p>Nie war es so wichtig wie heute, Energie zu sparen. Die ÖDP setzt sich als einzige Partei dafür ein, 100 Prozent Erneuerbare Energie für Deutschland bereits bis 2030 zu erreichen. „Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn wir den motorisierten Individualverkehr halbieren! Auch in der Luft können wir nicht mehr so weitermachen wie bisher. Die ÖDP will keine Inlandsflüge mehr! Und zusätzlich wollen wir Klima- und Treibhausgasneutralität bis 2030 erreichen. Das sind wir unseren Kindern einfach schuldig!“, unterstreicht Charlotte Schmid, die neue Bundesvorsitzende der ÖDP.</p>
<p>Und sie lädt alle Menschen, "denen ehrliche und nachhaltige Politik wichtig ist", ein, diesen spannenden Weg gemeinsam mit der ÖDP (www.oedp.de) zu gehen. </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 15:53:03 +0200</pubDate>
                        <title>Ampel streicht Gasumlage</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ampel-streicht-gasumlage</link>
                        <description>ÖDP-Vorsitzender will Reiche stärker besteuern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Gasumlage wird am 1. Oktober doch nicht in Kraft treten. Das erklärten heute Nachmittag der Bundeskanzler, der Finanz- und der Wirtschaftsminister in einer Pressekonferenz. Der Bundesvorsitzende der ÖDP begrüßt diese Entscheidung: „Die Gasumlage war von vorneherein ungerecht. Die Ampel wollte damit den Menschen in Deutschland noch mehr Kosten aufbürden, um große Energiekonzerne zu finanzieren und deren Gewinne zu sichern. Einer von ihnen, Uniper, hat danach auch noch zum Luxus-Galadinner eingeladen, andere machen aktuell noch Milliardengewinne. Ausgerechnet der Grüne Habeck hatte diese ungerechten Pläne geschmiedet, ich bin froh, dass sie seit heute Geschichte sind,“ so Christian Rechholz.<br /> <br /> Die Ökologisch-Demokratische Partei fordert schon seit Monaten eine Entlastung für die Bevölkerung durch eine Energiepauschale. Sie steht symbolisch für eine Mindestmenge bezahlbarer Energie, die jedem Menschen zusteht. Diese Entlastung, ursprünglich Klimageld genannt, hatte die Ampelregierung der Bevölkerung in ihrem Koalitionsvertrag versprochen. Darüber hinaus soll Energie aber teuer sein, um die Klimaziele noch zu erreichen. Heute zog die Ampel ein neues Kaninchen aus dem Hut: Einen Abwehrschirm in Höhe von „bis zu 200 Milliarden Euro“. In einer Pressekonferenz sprach der deutsche Finanzminister von einem Energiekrieg, der damit gewonnen werden soll. Von den davor angekündigten Entlastungen der Ampelkoalition profitierten jedoch vor allem Besserverdienende. „Das ist grundverkehrt. Wir müssen die vielen Millionäre in diesem Land endlich gerecht besteuern, das fordern manche von ihnen sogar selbst! Stattdessen soll immer wieder die gesamte Bevölkerung für Politik- und Managementfehler blechen, während die Verantwortlichen Abfindungen kassieren? Bei jeder Krise ist das Krisenmanagement sozial unausgewogen, das fing bei der Bankenkrise an und stärkt seither den Rechtspopulismus", so Rechholz.<br /> <br /> Rein statistisch besitzen 45 Haushalte in Deutschland genauso viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Gesamtbevölkerung. In den letzten beiden Jahren der Corona-Pandemie ist die Kluft zwischen Superreichen und vollkommen Armen erneut weiter gewachsen, neue Armut und Existenzängste entstanden, während die anderen ihre Vermögen verdoppelten. „Dieses Ungleichgewicht können wir nicht länger zulassen. Ohne Krankenpflege, Müllabfuhr und Bäckereien können auch Superreiche nicht leben. Und wir dürfen auch nicht den Mittelstand und das Handwerk im Regen stehen lassen und müssen diese entlasten." Für die ÖDP gehen die ökologische und die soziale Frage Hand in Hand. Rechholz fordert: "Es braucht auch Klimagerechtigkeit. Große Konzerne und Reiche tragen viel stärker zum Klimawandel bei, sie müssen auch aus diesem Grund mehr Lasten tragen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 15:14:20 +0200</pubDate>
                        <title>Grüne verraten ihren Markenkern </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gruene-verraten-ihren-markenkern</link>
                        <description>ÖDP gegen Streckbetrieb für AKW</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Man kann die Energie-Krise nicht lösen, indem man der Bevölkerung noch mehr unkalkulierbare Risiken zumutet! „Robert Habeck hat mit seiner Entscheidung zu einem neuen Atomgesetz der Kernkraft ein undemokratisches Hintertürchen geöffnet – und damit den Markenkern seiner Partei pulverisiert. Die Grünen wurden nicht gewählt, um die Laufzeiten maroder Kernkraftwerke zu verlängern!" So kommentiert Dr. Michael Stöhr vom ÖDP-Bundesarbeitskreis Energie die Pläne der Ampelkoalition, die zwei Kernkraftwerke Neckarwestheim 2 und Isar 2 trotz bekannter technischer Mängel einfach weiter laufen zu lassen. Dabei warnte sogar der Betreiber von Isar 2 selbst, Preussen Elektra, eine Tochter von E.ON, vor dem Weiterbetrieb. Und das noch zwei Wochen bevor ein möglicherweise sicherheitsrelevanter Verschleiß bei einem Ventil für den Kühlkreislauf bekannt wurde. Am AKW Neckarwestheim sind seit langem Risse bekannt, die ÖDP forderte dessen Stilllegung schon vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine.<br /> <br /> Wirtschaftsminister Habeck beruft sich mit seiner Entscheidung für den Weiterbetrieb der beiden Kraftwerke unter anderem auf den zweiten so genannten Stresstest für die Energieversorgung in Deutschland. Resultat des ersten Stresstestes war es noch, am demokratisch beschlossenen zweiten Atomausstieg festzuhalten. Doch dieses Ergebnis wird jetzt verworfen. „Der Ausfall der Hälfte der französischen Reaktoren zeigt doch, wie unsicher diese Technologie ist. Vor allem weil ja gerade die jüngsten französischen AKW wegen technischer Mängel momentan ausfallen," stellt Dr. Stöhr fest.</p>
<p>Auch der BUND vertritt die Position, dass der Weiterbetrieb der AKW viel zu gefährlich sei. Vor allem im Hinblick auf den geringen Beitrag, den die Kernkraftwerke zur Versorgungssicherheit überhaupt leisten könnten. „Wir müssen jetzt Energie sparen und die Erneuerbaren Energiequellen endlich konsequent nutzen. Wie kann es sein, dass die bundeseigene Deutsche Bahn in München einen neuen Bahnhof plant, ohne Photovoltaik auf den riesigen Dachflächen? Nur Erneuerbare bringen uns aus der toxischen Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, geliefert von despotischen Regimen. Die ÖDP ist jetzt die einzige Partei, die sich noch glaubhaft gegen Atomkraft und für die Energiewende einsetzt!", erklärt der Energie- und Klimaexperte der Ökologisch-Demokratischen Partei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 26 Sep 2022 13:49:47 +0200</pubDate>
                        <title>„Unsere europäischen Werte sind nicht verhandelbar!“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/unsere-europaeischen-werte-sind-nicht-verhandelbar</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) zum Wahlsieg der Rechten in Italien</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel) Nach dem Wahlsieg des rechten Wahlbündnisses in Italien zeigt sich die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) besorgt. Ripa verweist insbesondere auf die postfaschistischen Wurzeln der „Brüder Italiens“, die mit ihrer Spitzenkandidatin Giorgia Meloni in der Allianz aus drei rechten Parteien stärker sind als die beiden übrigen Parteien zusammen. Ripa, die selber neben der deutschen auch die italienische Staatsbürgerschaft hat, sieht als Grund für den Wahlsieg Melonis auch die mangelnde kritische Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit des Landes: „Die Jahre der Diktatur unter Mussolini wurden nie ernsthaft aufgearbeitet. Mussolini ist immer noch Ehrenbürger in vielen italienischen Gemeinden. Innerhalb der ‚Brüder Italiens‘ tummeln sich die Nostalgiker und Verharmloser des italienischen Faschismus, und diese Leute werden nun fatalerweise die Regierung anführen.“</p>
<p>Auch die Partner der „Brüder Italiens“, die rechtsgerichtete „Lega“ von Matteo Salvini sowie die „Forza Italia“ von Silvio Berlusconi sind problematische Gruppierungen. „Sowohl Salvini als auch Berlusconi sind Fans von Wladimir Putin, Berlusconi bezeichnet ihn sogar als seinen persönlichen Freund. Es steht zu befürchten, dass mit der Regierungsbeteiligung dieser Parteien der außenpolitische Kurs der EU in Bezug auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine unterminiert wird. Wir brauchen aber neben Victor Orban nicht noch ein zweites russisches U-Boot in der EU“, so die ÖDP-Politikerin.</p>
<p>Enttäuscht zeigt sich die Europaabgeordnete auch davon, dass Klima- und Umweltschutz im Wahlkampf überhaupt keine Rolle gespielt haben, obwohl Italien derzeit wie noch nie unter den Folgen der globalen Erwärmung leidet. Das ökologisch orientierte Bündnis, „Verdi + Sinistra“ wird – wenn überhaupt – nur ganz knapp den Sprung ins Parlament schaffen. Manuela Ripa ruft die neue Regierung dazu auf, die Mittel aus dem Corona-Wiederaufbaufonds der EU zu nutzen, um Italien zum Vorreiter bei den Erneuerbaren Energien zu machen. Denn aufgrund seiner Topographie und seines Klimas sei es sowohl für Sonnen- als auch für Windenergie prädestiniert. Außerdem sei das Land ein ganz wichtiger Korridor für die Versorgung Europas mit erneuerbarer Energie aus Nordafrika. Der Weg hin zur Dekarbonisierung sei auch eine Chance für die italienische Wirtschaft. Die Äußerungen führender Politiker des Rechtsbündnisses, die Wiedereinführung der Atomkraft zu prüfen, sei dagegen kontraproduktiv. „Darin zeigt sich allerdings auch ein Versagen der EU. Denn indem Atomkraft kürzlich im Rahmen der Taxonomie das Nachhaltigkeitslabel verliehen wurde, berufen sich nun Politikerinnen und Politiker in mehreren Ländern der EU auf diese Entscheidung, um Atomkraft aus der Mottenkiste der Energiepolitik hervorzukramen“, so die Europaabgeordnete.</p>
<p>Manuela Ripa ist auch besorgt wegen der Äußerungen führender Vertreterinnen und Vertreter der Rechtsallianz zum Thema Geflüchtete. „Gerade Salvini von der Lega aber auch Meloni selbst, haben sich immer wieder als Scharfmacher hervorgetan, denen die Menschenrechte egal sind. Gerade in Krisenzeiten wie diesen werden Migrantinnen und Migranten gerne von rechten Parteien als Sündenböcke missbraucht. Dies dürfen wir nicht zulassen. Ich rufe die zukünftige italienische Regierung dazu auf, sich zu der Grundrechtecharta der EU zu bekennen und Geflüchtete human und mit Würde zu behandeln. Unsere europäischen Werte sind nicht verhandelbar!“, so die ÖDP-Politikerin abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 21 Sep 2022 14:45:48 +0200</pubDate>
                        <title>Stoppt Produkte aus Zwangsarbeit in EU</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/stoppt-produkte-aus-zwangsarbeit-in-eu</link>
                        <description>Europaabgeordnete Ripa (ÖDP) fordert Umkehr der Beweislast</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass Produkte, die mit Hilfe von Zwangsarbeit hergestellt wurden, in Zukunft in der EU nicht mehr verkauft werden dürfen. Insbesondere China steht hierbei im Fokus, wo es schon seit Längerem Berichte über eklatante Menschenrechtsverletzungen gegenüber der Volksgruppe der Uiguren gibt. Auch deutsche Firmen sollen dort von der Zwangsarbeit dieser unterdrückten Minderheit profitieren.</p>
<p>Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei), begrüßt die Pläne der EU-Kommission. „Es war höchste Zeit, dass dieses Gesetz zum Verbot von Zwangsarbeit auf europäischer Ebene kommt. Auch meine Partei, die ÖDP, vertritt vehement für eine solche Regelung ein. Weltweit gibt es schätzungsweise 25 Millionen Menschen, die Zwangsarbeit verrichten müssen. Viele der von ihnen geernteten oder hergestellten Produkte werden in der EU verkauft. Dabei betrifft das Thema beileibe nicht nur China. Deshalb begrüße ich die Pläne der Kommission.“</p>
<p>Die EU-Kommission beruft sich bei ihrem legislativen Vorschlag auf die Definition von Zwangsarbeit, die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) aufgestellt wurde. Demnach fällt darunter jegliche Art unfreiwilliger Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung von Strafe verlangt wird. Allerdings muss der Gesetzesvorschlag noch vom Ministerrat und dem Europäischen Parlament angenommen werden. Manuela Ripa wird sich dafür einsetzen, dass der Text dabei noch nachgeschärft wird. Dazu die ÖDP-Politikerin: „Für die Umsetzung des Verbots sollen die einzelnen Mitgliedstaaten zuständig sein. Für diese ist es jedoch alles andere als einfach, aufgrund der teils sehr komplexen Lieferketten in der Industrie im Detail nachzuweisen, dass ein Produkt oder Teile davon durch Zwangsarbeit hergestellt wurden. Deshalb plädiere ich gemeinsam mit meiner Fraktion für eine Umkehr der Beweislast. Sobald es bei einem Produkt einen starken Hinweis auf Zwangsarbeit gibt, sollte ein Unternehmen dazu verpflichtet sein, die Einhaltung der Menschenrechte in der Produktionskette nachzuweisen, oder das Produkt wird von den Behörden vom Markt genommen.“</p>
<p>Die ÖDP-Abgeordnete weist darauf hin, dass in den USA ein Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit bereits in Kraft ist. Um es auch in der EU zu einem effektiven Mittel zum Schutz gegen Ausbeutung von Menschen werden zu lassen, sei man auf die Hilfe der Zivilgesellschaft wie Nichtregierungsorganisationen angewiesen.</p>
<p>Die Zeit ist reif für mehr Verantwortung gegenüber all den Menschen, die unter unwürdigsten Bedingungen von skrupellosen Geschäftemachern rund um den Globus ausgebeutet werden. Mit den richtigen Weichenstellungen der Politik können auch europäische Importeure an solchen Verbrechen gegen die Menschenrechte nicht länger verdienen: "Im Zusammenhang mit der Zwangsarbeit muss gerade auch die Einfuhr von Produkten aus Kinderarbeit so schnell wie möglich verboten werden. Das betrifft unter anderem Grabsteine aus Indien." Das fordert Helmut Scheel, Mitglied des Bundesvorstandes der ÖDP.</p>

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                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 12:56:31 +0200</pubDate>
                        <title>Zu wenig, zu spät, zu unsozial</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zu-wenig-zu-spaet-zu-unsozial</link>
                        <description>„Wir werden schlecht regiert&quot;, kritisiert ÖDP-Chef das Entlastungspaket der Bundesregierung

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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Selbstlob der Ampelkoalition ist purer Hohn: „Zu wenig, zu spät, zu unsozial", kommentiert Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) was SPD, Grüne und FDP den Menschen in Deutschland als Entlastung für hohe Energiekosten und als Inflationsausgleich anbieten: „Wir bräuchten mehr zielgerichtete Unterstützung. Auch dauert es viel zu lange, bis viele Maßnahmen greifen." Es gebe zwar Fortschritte beim 3. Entlastungspaket, denn endlich dächten die Koalitionäre auch an Rentner und Studenten. „Die Not der Menschen, aber auch von kleinen und mittelständischen Betrieben scheint noch immer nicht wirklich bei der Ampel angekommen zu sein", bringt Rechholz seine Kritik auf den Punkt. „Einmal-Zahlungen sind nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, denn die Belastungen wirken ja dauerhaft. Und das Prinzip Gießkanne ist völlig unangebracht."</p>
<p>Nach Ansicht des ÖDP-Vorsitzenden reichen die Wohn- und Kindergeldsätze bei weitem nicht aus. Zumal letztere bei Hartz-IV-Empfängern noch mit den Regelsätzen verrechnet werden. Die Ampel feiert sich dafür, dass diese Sätze so stark angehoben werden wie noch nie. „Doch erstens kommt die Erhöhung erst im Januar, die höheren Preise schlagen aber jetzt schon voll durch. Zudem bleibt die Erhöhung hinter der Inflation." Das klinge nach Selbstbeweihräucherung, nicht nach Hilfe für gebeutelte Bürger. Die Inflation, ist sich der ÖDP-Chef sicher, werde aber neben den Hartz-IV-Beziehern auch viele Gering-und Normalverdiener betreffen. „Gerade diejenigen, die knapp über den Wohngeld- und Sozialhilfegrenzen liegen, werden in die Röhre schauen", fürchtet Rechholz.</p>
<p>Er belegt seine Argumente mit Fakten: Der Sparkassen-Verband warnt, 60 Prozent der Bevölkerung werde ihr komplettes Einkommen für den Lebensunterhalt aufwenden müssen. „Wenn wir sozialen Frieden in diesem Land wahren wollen, müssen wir dringend mehr und das zielgerichteter tun. Auch sind die meisten Maßnahmen derzeit lediglich Absichtserklärungen", resümiert Rechholz die Versprechungen der Ampel, „von Überschriften kann man aber keine Rechnungen bezahlen." Auch die Abschaffung des 9-Euro-Tickets hält der ÖDP-Bundesvorsitzende für einen schweren Fehler: „Das geplante Nachfolgemodell kommt zu spät und ist viel zu teuer."</p>
<p>Eine sozialere Politik scheitere laut Rechholz regelmäßig an der FDP. „Der kleinste Koalitionspartner bremst und bedient lieber seine Wählerklientel", beschreibt Rechholz: „Von den 10 Milliarden Steuerentlastung entfallen 70 Prozent auf das obere Drittel der Bevölkerung. Wo aber bleiben Grün und Rot in dieser Ampel? Wo ist die soziale Note der SPD, der von Kanzler Scholz oft versprochene Respekt und wo bleibt die ökologische Handschrift der Grünen?"</p>
<p>Die Verschiebung der CO2-Preis-Erhöhung hält der ÖDP-Chef für ein genauso falsches Signal. Seine Ökodemokraten sind grundsätzlich für höhere Energiepreise, denn „wir müssen weg von unserem hohen Energiekonsum", wissen sie und fordern stattdessen, Kriegsgewinne zu verhindern und soziale Härten abzufedern. Die ÖDP fordert deswegen schon länger eine Energiepauschale. „Wir brauchen eine Preisgrenze für Strom, aber auch für Gas, die dem Grundverbrauch entspricht. Darüber hinaus soll die Energie aber teuer werden. Dass die Menschen kalt duschen und im Winter frieren sollen, darf nicht sein, aber der beheizte Whirlpool soll ruhig ordentlich kosten. Es geht hier nicht um Sozialneid, sondern um die schlichte Tatsache, dass die Vermögenden auch einen wesentlich höheren Anteil zur Klimakatastrophe beigetragen haben", beschreibt Rechholz die Beschlusslage der ÖDP und ergänzt: „Ich fordere Klimagerechtigkeit". Zur Klimagerechtigkeit gehöre auch die Abschaffung der Schnapsidee Gasumlage, mit der Verbraucher den Konzernen Milliardengewinne sichern sollten, fordert Rechholz: „Hier wird zu Unrecht der Bürger für Managementfehler der Konzerne in Haftung genommen und für die verfehlte Klimapolitik der letzten Jahre."</p>
<p>Auch Handwerksbetriebe, viele klein- und mittelständische Unternehmen kommen in Existenzängste oder haben schon aufgegeben, mahnt der ÖDP-Vorsitzende: „Wir haben schon jetzt ein Viertel mehr Insolvenzen als in der Corona-Pandemie. Es ist das immer gleiche Schema: Die Großen überleben, die Kleinen gehen hopps – ihnen wird nicht geholfen. Dabei sind sie das Rückgrat unserer Wirtschaft und sichern unsere Arbeitsplätze." Die Ampel müsse hier dringend nachsteuern und dürfe nicht auf die EU warten", ist Rechholz überzeugt: „Jetzt muss konsequent gehandelt werden, sonst laufen wir in eine Katastrophe."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Familie Soziales</category>
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 10:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa zu Ursula von der Leyens Rede zur Lage der EU</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-zu-ursula-von-der-leyens-rede-zu</link>
                        <description>Ripa: „Gute Ansätze, aber viele wichtige Themen ignoriert“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Straßburg) Heute hielt die EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen vor dem Europäischen Parlament ihre jährliche Rede zur Lage der Europäischen Union. Zu Beginn begrüßte sie die ukrainische Präsidentengattin Olena Selenska, die im Parlament anwesend war. Von der Leyen betonte, dass derzeit viel auf dem Spiel stehe, für Europa und die Welt. Es gehe um den Wettbewerb zwischen Autokratie und Demokratie. Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), begrüßt die Solidaritätsbekundungen gegenüber der Ukraine: „Von der Leyen weist zurecht darauf hin, dass die Sanktionen gegen Russland das Land bereits erheblich schwächen. Es ist deshalb ein wichtiges Zeichen, dass sie betont hat, dass die Sanktionen nicht gelockert werden, solange die russische Aggression bestehen bleibt. Auch dass der Ukraine der Zugang zum EU-Binnenmarkt geebnet werden soll, ist wichtig, damit das Land sich ökonomisch stabilisiert.“</p>
<p>Was die explodierenden Preise für Energie anbelangt, so ist das angekündigte Abschöpfen der übermäßigen Gewinne von Energiefirmen ein wichtiger Schritt, um Unternehmen und Privatpersonen zu entlasten.  Diese Maßnahme wird voraussichtlich 140 Milliarden Euro für die Mitgliedstaaten bringen. Außerdem soll der Wandel hin zu Erneuerbaren Energien beschleunigt werden, um sich aus der Abhängigkeit von Energieimporten zu lösen. Allerdings kritisiert Manuela Ripa, dass die EU-Kommission schon viel früher die Erneuerbaren viel stärker hätte fördern müssen: „Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine macht nun möglich, was die Bedrohung durch den Klimawandel nicht geschafft hat, nämlich ein Beschleunigen der Energiewende. Von der Leyen sagte in ihrer Rede zurecht, dass es ein Fehler war, sich nach der Ölkrise der 70er Jahre nicht stärker von den fossilen Brennstoffen zu lösen. Man muss sich allerdings fragen, wer die vergangen Jahre und Jahrzehnte regiert hat. Von der Leyen war in Deutschland Teil einer von der CDU geführten Regierung, die die Energiewende ausgebremst hat, wo es nur ging. Dabei hat der ‚Club of Rome‘ schon vor 50 Jahren auf die Probleme der massiven Rohstoffverschwendung hingewiesen und ein Umdenken angemahnt.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete hofft, dass die Politik beim grünem Wasserstoff, der Teil der Energiewende ist, nicht wieder ähnlich verschlafen agiert. Deshalb ist es positiv zu bewerten, dass von der Leyen angekündigt hat, im Rahmen eines „Grünen Pakts für Europa“ drei Milliarden Euro in den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur zu investieren und Angebot und Nachfrage mittels einer Wasserstoffbank in Einklang zu bringen. Dem müssen jetzt aber auch Taten folgen.</p>
<p>Was die Handelspolitik anbelangt, so begrüßt die ÖDP-Politikerin die Aussage der Kommissionpräsidentin, dass die EU sich zukünftig verstärkt um Handelsbeziehungen mit demokratischen Staaten bemühen will. Was die Verhandlungen zu neuen Freihandelsverträgen anbelangt, die von der Leyen angekündigt hat, müsse man aber sehr genau hinschauen, ob dadurch demokratische Grundwerte nicht ausgehöhlt werden, so Ripa: „In Verträgen wie CETA oder TTIP wurden die Rechte von Arbeitnehmer*innen und Verbraucher*innen eher beschnitten als gefördert. Auch Umweltstandards drohte eine Absenkung. Das ist aber nicht akzeptabel, genauso wenig wie das Etablieren einer Paralleljustiz, wie sie mit den intransparenten Schiedsgerichten vorangetrieben wurde. Wir dürfen unsere hohen Standards und insbesondere das Vorsorgeprinzip nicht auf dem Altar eines angeblich selig machenden Freihandels opfern. Wir brauchen einen Fairhandel anstatt eines Freihandels!“</p>
<p>Das Fazit der Europaabgeordneten zu Ursula von der Leyens Rede fällt deshalb gemischt aus: „Die Rede zeigte einige gute Ansätze, aber viele wichtige Themen wurden leider ignoriert. Die Gefahren des Klimawandels, derer wir uns in diesem Sommer wie vielleicht noch nie zuvor gewahr wurden, kamen nur am Rande vor. Und ein essenzielles Thema wie das Artensterben sprach sie nicht einmal an. Auch wenn auf dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundene Energiekrise derzeit das Hauptaugenmerk liegt, dürfen wir aber nicht das große Ganze aus dem Blick verlieren. Wir brauchen europäische Lösungen für eine lebenswerte und gerechte Gesellschaft, damit die EU und die Demokratie insgesamt nicht ihre Legitimation verlieren“, so Manuela Ripa.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Sep 2022 15:27:10 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP zum Lehrkräftemangel: „Setzen sechs!“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zum-lehrkraeftemangel-setzen-sechs</link>
                        <description>Ökodemokraten kritisieren „hausgemachtes“ Problem der Kultusbehörden: Vernachlässigte Fürsorgepflicht ist „Raubbau an Gesundheit der Lehrenden“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Lehrermangel war noch nie so offensichtlich“, kritisiert Eike Zimpelmann, Vorsitzender des Bundesarbeitskreises (BAK) Bildungspolitik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) die Situation an deutschen Schulen zum Ende der Sommerferien. Nach Ansicht der Partei „ist für die aktuelle Misere der unverantwortliche Umgang der Kultusbehörden mit Lehrkräften“ verantwortlich - „dieser Mangel ist hausgemacht“. ÖDP-Bundesvorstandsmitglied Helmut Scheel legt die Versäumnisse schonungslos offen: „Statt angestellten Lehrkräften in Teilzeit, die nachweislich seit Jahren einen guten Job machen, mehr Stunden unterrichten zu lassen, werben sich Bundesländer gegenseitig Unterrichtende ab oder stellen Studierende in Klassen vor unsere Kinder – die angestellten Lehrkräfte schauen dabei in die Röhre, sie fragt niemand, ob sie die Misere durch Mehrarbeit lösen helfen – dabei würden viele ihr Deputat aufstocken.“ Scheel kann solch ein Verhalten nur mit „einer klaren Sechs“ bewerten.</p>
<p>Lehrerinnen und Lehrer sollen Probleme auffangen, die andernorts verursacht werden, beschreibt die Partei die derzeitige Lage im Bildungssystem. Sie sollten etwa ohne entsprechende Aus- oder Weiterbildung Schülerinnen und Schüler unterrichten, die noch kein oder wenig Deutsch sprechen und verstehen. Zugleich würden Klassengrößen ausgereizt, Deputatsstunden erhöht, und es fehle an grundlegender Infrastruktur wie beispielsweise der IT-Betreuung, zählt der Bundesarbeitskreis Bildungspolitik der ÖDP die Versäumnisse der Kultusbehörden auf. „Schon während der Corona-Pandemie hingen Lehrkräfte ständig in der Luft und mussten sich sowohl auf Präsenz- als auch aufwändigeren Online-Unterricht gleichzeitig vorbereiten. Jetzt müssen sie als pädagogische Expertinnen und Experten mit unzähligen einfachen Verwaltungsaufgaben beschäftigen, für die sie völlig überqualifiziert sind“, kritisiert die ÖDP. „Es sei kein Wunder, dass Gewerkschaften die Kultusadministrationen dafür kritisieren, dass sie ihre Fürsorgepflicht für die Lehrkräfte nicht wahrnehmen und Raubbau an deren Gesundheit betreiben“.</p>
<p>Verschlimmert werde die Lage der Lehrkräfte durch die Probleme der Einstellungspraxis. „Angestellte Lehrerinnen und Lehrer werden über die Sommer-Ferien entlassen, damit sie nicht aus dem Budget der Kultusministerien bezahlt werden müssen. Das heißt, dass sie nicht einmal länger in Urlaub fahren dürfen, sondern der Arbeitsagentur zur Verfügung stehen müssen“, skizziert die Partei das Dilemma. Auch die Einstellung von Lehrkräften in „Wellen“ nennen die Ökodemokraten „problematisch“. Zimpelmann: „Wer nicht das Glück hat, zu Zeiten des Ausscheidens vieler Lehrkräfte mit dem Studium fertig zu werden, hat Pech und muss sich einen anderen Beruf suchen. In Zeiten, in denen viele Lehrkräfte aus dem Dienst scheiden, wird hingegen jede Person genommen – auch wer nicht Lehramt studiert hat oder die persönlichen Voraussetzungen mitbringt.“</p>
<p>Aus Sicht der ÖDP ist es vor diesem Hintergrund nicht verwunderlich, wenn Lehrkräfte sich entscheiden, den Beruf aufzugeben, oder wenn geeignete Personen erst gar nicht diesen Beruf ergreifen wollen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Bildungspolitik</category>
                            
                                <category>Bildung, Forschung, Kultur</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Sep 2022 10:59:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) Abstimmung im EU-Parlament über die Verordnung gegen Entwaldung und Waldschädigung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-abstimmung-im-eu-parlament</link>
                        <description>Ripa: „EU trägt große Verantwortung an weltweiter Abholzung“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Straßburg) Heute hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit eine Verordnung gegen Entwaldung und Waldschädigung angenommen. Damit besteht nun ein Rechtsrahmen, mit dem sichergestellt werden kann, dass in der EU verkaufte Rohstoffe und Produkte nicht mit Abholzung und Menschenrechtsverletzungen in Verbindung stehen. Dazu Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP): „Die EU trägt eine große Verantwortung an der weltweiten Abholzung, denn sie importiert Soja, Rindfleisch, Palmöl, Kaffee, Kakao und andere Waren aus abgeholzten Gebieten. Diese Produkte, die Naturzerstörung und Menschenrechtsverletzungen vorantreiben, landen in unseren Supermärkten. Es darf nicht sein, dass es an den Verbrauchern hängen bleibt, sich für verantwortungsvoll produzierte Produkte zu entscheiden. Deshalb ist die heute verabschiedete Verordnung ein wirklich großer Wurf.“</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin weist insbesondere auf zwei wichtige Punkte in dem vom Plenum angenommenem Text hin: So unterliegen EU-Unternehmen in Zukunft einer Sorgfaltspflicht. Das heißt, dass sie zum einen nachweisen müssen, dass es innerhalb ihrer Lieferketten nicht zu Abholzungen und Naturzerstörungen kommt. Zum anderen müssen sie nachweisen, dass bei der Herstellung der Produkte Menschenrechte wie auch die Rechte indigener Völker beachtet werden, ebenso wie die einschlägigen Gesetze und Normen der jeweiligen Länder.</p>
<p>Insbesondere auf Druck von Ripas Fraktion der Grünen/EFA wurde der von der EU-Kommission ursprünglich vorgeschlagene Text nochmals deutlich nachgeschärft. So wurde der Geltungsbereich auf „andere bewaldete Flächen“ ausgeweitet und der Anwendungsbereich umfasst nun noch weitere Rohstoffe wie z.B. Kautschuk und Mais.  Darüber hinaus hat es die Bestimmung über Finanzinstitutionen in den finalen Text geschafft. So kann nun sichergestellt werden, dass keine Unternehmen finanziert werden, die Entwaldung verursachen. Dies war bis kurz vor der Abstimmung noch ungewiss.</p>
<p>Manuela Ripa sieht deshalb die heute verabschiedete Verordnung als großen Fortschritt: „Laut einer Studie der Kommission ging zwischen 1990 und 2008 weltweit eine Waldfläche von der Größe Portugals verloren, weil die EU Waren konsumierte, die auf abgeholzten Flächen angebaut wurden. Der heute angenommene Text kann nicht nur die von der EU verursachte Abholzung verringern. Dank der Vorbildfunktion, die die EU beim Klimaschutz einnimmt, kann auch der Druck auf die internationale Gemeinschaft, ihre Lieferketten entwaldungsfrei zu machen, erhöht werden.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete betont, dass sie sich auch weiterhin dafür einsetzen wird, dass nur noch nachhaltige Produkte, die der Natur nicht schaden und keine Menschenrechte verletzen, in den EU-Binnenmarkt gelangen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Sep 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa zur Verzögerung der SVolt-Pläne auf dem Linslerfeld</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-zur-verzoegerung-der-svolt-plaen</link>
                        <description>Ripa: „Industriebrachflächen sind für Unternehmensansiedlungen attraktiv“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Saarbücken) Der chinesische Batteriehersteller SVolt hat angekündigt, seine Pläne für den Bau einer Fabrik für E-Auto-Batterien auf dem Linslerfeld im saarländischen Überherrn um mehrere Jahre zu verschieben. Der Beginn der Batterieproduktion ist nun für 2027/2028 anvisiert. Bislang ging SVolt von einem Produktionsbeginn bereits im Jahr 2023 aus. Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), die überdies die einzige saarländische Europaabgeordnete ist, bewertet diese Verschiebung positiv. „Das Linslerfeld ist ein Trinkwasserschutzgebiet und grenzt direkt an das Naturschutzgebiet Warndt. Deshalb war die geplante Ansiedlung auf diesem Areal von Anfang an mehr als fragwürdig. SVolt plant, pro Jahr eine Million Kubikmeter Trinkwasser zu verbrauchen. Dadurch würde sich laut einem Gutachten der Grundwasserspiegel im benachbarten Naturschutzgebiet so weit absenken, dass die Natur massiv Schaden nehmen würde.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete betont, dass sie nicht gegen den Bau der Batteriefabrik von SVolt im Saarland ist. Jedoch sei ganz klar allen Umweltbedenken Rechnung zu tragen. Denn die Umweltverträglichkeitsprüfung sei nun mal nicht abgeschlossen und würde noch Zeit brauchen. „Ich bin mir bewusst, dass die versprochenen 2.000 Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region durchaus für das Projekt sprechen, gerade nach dem Aus von Ford in Saarlouis. Aber die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger müssen ernst genommen und von SVolt ausgeräumt werden, bevor der Bau beginnen kann. Davon abgesehen ist das Linslerfeld für eine solche Fabrik ungeeignet. Schon jetzt ist das Saarland eines jener Bundesländer, in denen am meisten Fläche versiegelt wird. Es gibt geeignetere Standorte im Saarland, etwa auf einer der zahlreichen Industriebrachflächen.“</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin hatte mehrmals an Kundgebungen der Bürgerinitiative „Freunde des Linslerfelds“ teilgenommen und sich mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Überherrn und Umgebung ausgetauscht.</p>
<p>Dass ehemalige Industrieflächen durchaus für den Bau einer solchen Batteriefabrik in Frage kommen, beweist SVolt mit der Entscheidung, im brandenburgischen Lauchhammer ab 2025 die Serienproduktion für E-Auto-Batterien zu starten. Der dortige Standort befindet sich auf einem bestehenden Industriegelände, nämlich dem ehemaligen Produktionsstandort des Windradherstellers Vestas. An dieser Entscheidung sieht man, dass Industriebrachflächen für Unternehmensansiedlungen sehr attraktiv sind, da die Genehmigungsverfahren dadurch viel kürzer sind, als wenn unversiegeltes Ackerland wie auf dem Linslerfeld bebaut werden soll. Gerade das Saarland, in dem es viele solcher ehemaligen Industrieflächen gibt, könnte so seine Attraktivität für Unternehmensansiedlungen nochmals deutlich steigern. Das Bauen auf versiegelter Fläche schützt vor allem auch das Klima und hat Vorteile für den Artenschutz sowie die Umwelt insgesamt. Dies ist besonders wichtig, um gegen die Klimakrise anzugehen.</p>
<p>Manuela Ripa betont jedoch, dass auch in Brandenburg die Folgekonsequenzen für Umwelt, Verkehrsaufkommen und Lebensqualität genau untersucht werden müssen, bevor SVolt die Produktionsgenehmigung erhält. Zudem handelt es sich um einen der regenärmsten Landstriche Deutschlands. „Nachdem schon beim Bau der Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide der Gefahr einer Wasserknappheit von den Behörden kaum Beachtung geschenkt worden ist, hoffe ich, dass man in Lauchhammer klüger in Bezug auf das Wassermanagment einer solchen Fabrik agiert“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 15:09:28 +0200</pubDate>
                        <title>Mit der Queen starb ein politisches Vorbild</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mit-der-queen-starb-ein-politisches-vorbild</link>
                        <description>ÖDP-Chef Christian Rechholz: Mit King Charles III. besteigt ein ausgewiesener Ökologe den britischen Thron</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Königin ist tot</strong>: „In Zeiten zunehmender Unsicherheiten ist einer der großen Stabilitätsanker gegangen“, reagierte der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz bestürzt auf den Tod von Queen Elizabeth II. Man müsse weder Brite noch Royalist sein, um Trauer und Respekt angesichts des Todes der Königin zu empfinden, unterstrich Rechholz zum Ende der Amtszeit und des Lebens der Monarchin: „Die Queen beeindruckte auch mich mit ihrer Würde, ihrem Einsatz, ihrer Standhaftigkeit, Integrationskraft, Integrität und Disziplin. 70 Jahre versah sie ihren Dienst und vergaß nie, dass in diesem Wort vor allem 'dienen' steckt.“</p>
<p>Weltweit äußern Politiker und Politikerinnen ihre Bestürzung über das Ableben der britischen Langzeit-Königin. Neben der Trauer um eine bemerkenswerte Frau mischte sich in den meisten Kondolenz-Bekundungen jedoch vor allem der Respekt vor der besonderen Lebensleistung von Elizabeth II. „Bei aller Last des Amtes ließ sie immer wieder auch ihren feinen Sinn für Humor durchscheinen“, würdigt der ÖDP-Chef die Frau im und hinter dem Königsamt. Rechholz: „Wir werden sie und ihre Beständigkeit und ihr Rückgrat vermissen.“</p>
<p>Charlotte Schmid ist gebürtige Britin. Als zweite stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP lebt sie seit 20 Jahren in Deutschland und kommentiert den Tod der „sehr beliebten Königin, die das Leben aller britischen StaatsbürgerInnen seit Generationen geprägt hat“: „Für Politikerinnen und Politiker weltweit kann Königin Elizabeth und ihre Herrschaft ein Vorbild sein. Denn diese beeindruckende und starke Frau blieb nicht nur für ein paar Legislaturperioden respektiert, sie war es sieben Jahrzehnte lang.“ Schmid beschreibt das Vermächtnis der Queen mit deren „Ruhe, der Konsequenz und unbeugsamen Langsicht“ der Monarchin.</p>
<p><strong>Es lebe der König:</strong> Der Chef der deutschen Ökodemokraten verband seine Würdigung der Queen mit einer Hoffnung auf den neuen König der Briten. Charles III. übernahm mit dem Tod seiner Mutter nicht nur die Regentschaft. Mit ihm besteigt nun ein König den Thron, in den weltweit gerade Ökologen größte Erwartungen setzen. Charles hat in den zurückliegenden Jahrzehnten als Prince of Wales oft, nachdrücklich sowie kompetent belegt, dass ihm Klima-, Umwelt-, Naturschutz und ökologische Landwirtschaft besondere Anliegen sind. Obwohl er als britischer Monarch zur politischen Neutralität verpflichtet sein wird, wie dies seine Mutter vorlebte, „hoffen wir, dass King Charles III. sich dennoch auch in seiner neuen Rolle weiter für den Erhalt eines lebenswerten Planeten einsetzen wird“, bekräftigt der ÖDP-Bundesvorsitzende seine und die Hoffnung vieler Natur- und Umweltschützer auf dem Globus. „Denn der geschundene Planet braucht kompetente Fürsprecher“, weiß der ÖDP-Chef.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 13:58:44 +0200</pubDate>
                        <title>Die ÖDP sieht in der Laufzeitverlängerung einen Dammbruch mit weitergehenden Folgen:</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-oedp-sieht-in-der-laufzeitverlaengerung-einen</link>
                        <description>„Wir sind nun die einzige Anti-Atomkraft-Partei“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die bayerische ÖDP sieht in dem von Minister Habeck (Grüne) vorgeschlagenen Streckbetrieb für das Atomkraftwerk Isar 2 einen „politischen Dammbruch, der auf Druck der CSU zu einer noch weitergehenden Verlängerung des Atomrisikos führen könnte“. </p>
<p>„Andi Scheuer fordert bereits den Neubau von Atomkraftwerken. Erwin Huber hat sich schon vor dem Angriff auf die Ukraine für eine längere Laufzeit des AKW Isar 2 ausgesprochen. Das machen die nicht ohne Absprache mit Söder. Das alles zeigt, dass die CSU den Atomausstieg generell rückgängig machen will. Die CSU wird das in eine Kampagne packen, wenn sie glaubt, daraus einen politischen Vorteil ziehen zu können. Dass auch die Bundesregierung die bestehenden Sicherheitsbedenken gegen eine Betriebsverlängerung nicht größer gewichtet, halten wir für verantwortungslos. Die ÖDP wird als letzte verbliebene Anti-Atomkraftpartei mit aller Kraft dagegen ankämpfen“, kündigen die ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker und Tobias Ruff an.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 04 Sep 2022 14:55:01 +0200</pubDate>
                        <title>Viel Palaver – wenig Substanz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/viel-palaver-wenig-substanz</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Entlastungspaket der Ampel als falschen Weg</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aufwand und Politshow stehen im krassen Gegensatz zum kargen Ergebnis: Die Verkündung des so genannten „dritten Entlastungspakets“ der Bundesregierung für die Menschen in Deutschland durch Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntag ist bestenfalls ein erneuter Beweis, dass der alte Römer Horaz mit seiner Einschätzung schon vor 2000 Jahren richtig lag: „Der Berg kreißte und gebar eine Maus!“ Als „völlig unzureichend“ wertet Dr. Peter Schneider vom Bundesvorstand der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei), was die Ampel in Berlin nach zähen Nachtdebatten am Wochenende präsentierte: „Statt jetzt eine Lösung mit Perspektive zu schaffen, liefert die Koalition wieder nur eine Einmalzahlung.“ Selbst einen Ersatz für das erfolgreiche, aber abgelaufene Neun-Euro-Ticket schieben die Berliner Regierungspolitikerinnen und -politiker erneut auf die lange Bank. Die ÖDP dagegen ist beim Thema Entlastung konkret. Die Ökodemokraten fordern eine dauerhafte Grundpauschale – und zwar „für alle Menschen und für jeden Monat“, betont Dr. Peter Schneider.</p>
<p>„Wie schon mit dem Bürgergeld schafft es die Ampel-Koalition wieder, die Einzahlenden in unsere Sozialsysteme weiter zu benachteiligen und den Einkommensabstand zu Grundsicherungsempfängern weiter zu verkleinern oder ganz abzuschaffen“. Das ist Dr. Schneiders Bilanz zum Ergebnis der Koalitionsgespräche über Hilfen gegen die grassierende Inflation und einen Ausgleich für die Kostenexplosion bei der Energie. Diese Hilfen hätten die Menschen im Land sehnlichst erwartet. Doch trotz Entlastungspaket schmelze für Erwerbstätige der Einkommensabstand zur Grundsicherung stetig weiter dahin, kritisiert Dr. Schneider die aktuellen Beschlüsse der Ampel. Sie verbesserten die Situation für die Bürgerinnen und Bürger keinesfalls: „Viele Geringverdiener stellen sich sogar schlechter“, ist sich das ÖDP-Bundesvorstandsmitglied sicher. Dr. Schneider: „Nur eine Grundpauschale für alle kann einen adäquaten Abstand wieder herstellen und einen finanziellen Anreiz für Erwerbsarbeit bieten.“</p>
<p>Das Entlastungspaket in Kombination mit dem neuen Bürgergeld führt für die ÖDP in die Irre. Diese Politik bewirke vielmehr das genaue Gegenteil: „Menschen in Grundsicherung fühlen sich bestätigt und viele Menschen sehen sich gezwungen, in das Bürgergeld zu flüchten“, kritisiert Dr. Peter Schneider die aktuelle Regierungspolitik.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 02 Sep 2022 11:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) fordert eine kohärente Bodenschutzstrategie</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-fordert-eine-kohaerente-bod</link>
                        <description>Ripa: „Der Klimawandel setzt unseren Böden zusätzlich zu“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/02.09.2022) Die Meldung des Deutschen Wetterdienstes aus dieser Woche , dass der Sommer 2022 in Deutschland der sechsttrockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, nimmt die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zum Anlass, auf den dramatisch schlechten Zustand unserer Böden aufmerksam zu machen. „Die zunehmende Trockenheit bedroht die Gesundheit des Bodens und damit auch die Stabilität des Anbaus von Lebensmitteln. Denn der abnehmende Niederschlag in den Sommermonaten und die zunehmende Hitze verringern die Pflanzenproduktivität. Das ganze Ökosystem gerät so in Stress, was sich auch negativ auf die Mikroorganismen im Boden auswirkt, die wiederum die Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen schützen. So entsteht ein fataler Teufelskreis.“</p>
<p>Doch der Trockenstress, dem die Böden ausgesetzt sind, ist nur eine zusätzliche Herausforderung für die Bodengesundheit. 70 Prozent der Böden in der EU befinden sich in einem schlechten Zustand. Hauptverantwortlich dafür ist die intensive landwirtschaftliche Nutzung unserer Agrarflächen. Die hohen Mengen an synthetischem Dünger und Pestiziden zerstören die unterirdische pflanzliche Biomasse. Wie der „Naturschutzbund Deutschland“ mitteilt, wurden in über 80 Prozent der untersuchten Böden in der EU Pestizidrückstände nachgewiesen, in fast 60 Prozent sogar mehr als eins dieser Gifte. Der Einsatz von schwerem landwirtschaftlichem Gerät presst den Boden zusammen und ist fatal für die Kleinstlebewesen im Boden, die essenziell sind für die Bodengesundheit. Manuela Ripa betont: „Böden sind eine begrenzte und endliche Ressource. Gesunde Böden sind eine Grundvoraussetzung für unsere Lebensmittelversorgung und die Basis unserer Ökosysteme. Dass wir der Bodengesundheit bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben, ist auch einer der Hauptgründe für den massiven Rückgang der Biodiversität. Aber wenn wir die vereinbarten Ziele des europäischen Grünen Deals ernst nehmen, müssen wir massiv in die Wiederherstellung gesunder Böden investieren.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete freut sich, dass sich die Europäische Kommission vergangenen Herbst dazu verpflichtet hat, bis zum Jahr 2023 einen Gesetzesvorschlag auszuarbeiten, mit dem der Zustand der Böden bis zum 2030 deutlich verbessert werden soll. Böden sollen auf der gleichen rechtlichen Grundlage geschützt werden wie Wasser und Luft. Das Europäische Parlament hatte lange auf solch verbindliche Vorgaben gedrängt.<br /> Ein Ziel ist auch eine nachhaltigere Bodennutzung. Gegen dieses Prinzip wird in Deutschland leider noch allzu oft verstoßen, wie die ÖDP-Politikerin betont: „Beim Bau der Gigafactory von Tesla im brandenburgischen Grünheide wurden 200 Hektar Kiefernwald gerodet. Diese Fläche, die für die Bildung von Grundwasser in der Region eine große Bedeutung hatte, ist nun dauerhaft durch eine Industrieansiedlung versiegelt. Und im saarländischen Überherrn plant der Batteriehersteller SVOLT den Bau einer Fabrik auf dem Linslerfeld, wodurch eine große Ackerfläche – in unmittelbarer Nähe zu einem Naturschutzgebiet – zerstört würde. Und das, obwohl im Saarland genügend ehemalige Industriebrachflächen zur Verfügung stehen. Ich fordere die EU-Kommission angesichts dieser Vorgänge auf, in der Ausarbeitung des Bodengesundheitsgesetzes verbindlich festzuschreiben, dass bei Industrieneuansiedlungen zwingend Industriebrachflächen genutzt und Naturräume verschont werden“, so Manuela Ripa abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 31 Aug 2022 11:03:00 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) zur neuen Studie des „Club of Rome“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-zur-neuen-studie-des-club-o</link>
                        <description>Ripa: „Für unsere Welt steht die Uhr bereits auf fünf nach zwölf“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) nimmt den neuen Bericht des Club of Rome zum Anlass, eine radikale Kehrtwende in der Umwelt- Wirtschafts- und Sozialpolitik zu fordern. Den Autor*innen der Studie sind drastische Schritte – insbesondere der wohlhabenden Länder – notwendig, um den Klimakollaps und den Zusammenbruch ganzer Weltregionen zu verhindern. Ansonsten drohe eine explosive Kombination aus extremer politischer Destabilisierung und Stagnation. Der Bericht nennt insbesondere fünf Bereiche – nämlich Armut, Ungleichheit, Ernährung, Energie sowie die Ermächtigung von Frauen – in denen eine Kehrtwende notwendig sei, um die Erderwärmung unterhalb der Zwei-Grad-Marke zu stabilisieren.</p>
<p>Manuela Ripa fragt sich, was eigentlich noch passieren muss, damit die Menschheit endlich aufwacht. „Der meteorologische Sommer, der auf der Nordhalbkugel heute zu Ende geht, war in Deutschland einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Europa ist von massiven Dürren betroffen, inklusive historischen Niedrigwassers der Flüsse, während es in Asien zu apokalyptischen Regenfällen kommt, die in den vergangenen Tagen alleine in Pakistan mehr als 1.000 Menschen das Leben gekostet haben. Die Folgen des Klimawandels sind allenthalben sichtbar und töten Menschen. Hinzu kommt, dass mit immer häufigeren Wetterextremen wie Hitzewellen und Dürreperioden das Wohlbefinden der Menschen sinkt und die Ungleichheit größer wird. Die Klimakrise wird deshalb auch immer mehr eine soziale Krise. Für unsere Welt steht die Uhr daher bereits auf fünf nach zwölf, weshalb wir uns viel schneller als geplant von den fossilen Energieträgern verabschieden müssen und gesünder erzeugte Lebensmittel brauchen.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete unterstützt deshalb den Vorschlag des Club of Rome, den Treibhausgasausstoß alle zehn Jahre zu halbieren, ebenso wie die Forderung, den armen Staaten die Schulden zu erlassen und die vermögendsten Menschen stärker für die Finanzierung des ökologischen Umbaus hin zu einer dekarbonisierten Gesellschaft heranzuziehen.</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin erinnert an ihre Veranstaltung Ende April diesen Jahres, als sie mit Prof. Dr. Christian Berg den Vize-Präsidenten der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen hatte. „Bereits vor 50 Jahren hat der Club of Rome mit seinem Bericht auf die ‚Grenzen des Wachstums‘ hingewiesen. In der Diskussion damals äußerte Prof. Dr. Berg den Gedanken, dass die Wurzel des Unglücklichseins einer Gesellschaft nicht im Level des Wohlstands eines Landes zu finden sei, sondern dass es vor allem die existierenden sozialen Ungleichheiten seien, die zu einer großen Unzufriedenheit in der Gesellschaft führten. Das passt hervorragend zu den ÖDP-Vorstellungen von Wachstumskritik und Gemeinwohlökonomie. Bei einer Umsetzung der ÖDP-Forderung nach einem ‚Weniger ist mehr‘ würde nicht nur die gesellschaftliche Zufriedenheit steigen, sondern auch die natürlichen Ressourcen sowie das Klima geschont.“</p>
<p>Deshalb ruft Manuela Ripa zu einer umfassenden Denk- und Verhaltensänderung auf.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-94283</guid>
                        <pubDate>Fri, 12 Aug 2022 11:52:31 +0200</pubDate>
                        <title>Lindners Steuerreform ist Farce</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/lindners-steuerreform-ist-farce</link>
                        <description>ÖDP fordert das versprochene Klimageld – jetzt!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die von Finanzminister Lindner vorgeschlagene Steuerentlastung ist eine Farce. Ein Ausgleich der kalten Progression ist zwar grundsätzlich richtig, aber keine Antwort auf die drastisch steigenden Energiekosten,“ erklärt der Erste stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP, Dr. Peter Schneider. Sein Hauptkritikpunkt: Die Reform des FDP-Ministers begünstigt vor allem die Besserverdienenden. Doch genau diese höhere Entlastung in absoluten Zahlen kommt zum völlig falschen Zeitpunkt.<br /> <br /> „Wo bleibt das `Klimageld´, das die Ampelregierung der Bevölkerung in ihrem Koalitionsvertrag versprochen hatte? Wir brauchen einen gleichwertigen und wirklich sozialen Ausgleich der explodierenden Energiepreise für alle – und zwar jetzt!“ Im Namen der Ökologisch-Demokratischen Partei erinnert Schneider die Ampel an ihre eigenen Ankündigungen und fragt, warum diese versprochene soziale Maßnahme denn jetzt nicht umgesetzt wird: „Wir brauchen einen Ausgleich für alle und für jeden Monat. Doch die Ampel steht an dieser Stelle auf Rot, obwohl die Energiepreise durch den Ukraine-Krieg viel stärker angestiegen sind als im Koalitionsvertrag durch die CO2-Bepreisung geplant,“ erklärt der Steuerexperte der ÖDP.<br /> <br /> Ein `Klimageld´, auch `Energiepauschale´ genannt, steht symbolisch für eine Mindestmenge Energie, die jedem Menschen zusteht. Die von der Ampel unter anderem durch den Tankrabatt politisch gedämpfte Steigerung der Energiepreise hilft dagegen vor allem den Wohlhabenden. Denn Haushalte mit hohem Einkommen verbrauchen acht mal mehr Geld für Verkehr und Mobilität als Geringverdiener. Sie belasten damit auch das Klima sehr viel stärker als untere Einkommensklassen. Im Gegensatz dazu steht das ÖDP-Konzept: Keine Subvention fossiler Energieträger, keine politische Dämpfung der Energiepreise. Stattdessen fordert Schneider einen sozialen Ausgleich durch eine Energiepauschale: Für jeden Menschen, für jeden Monat.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 21 Jul 2022 20:56:00 +0200</pubDate>
                        <title>Energiepauschale statt Subventionen für Uniper</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/energiepauschale-statt-subventionen-mehr-kohle-fue</link>
                        <description>Mehr Kohle für Bürger statt Knete für Konzerne</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Habecks Schutzschirm für Uniper geht in die völlig falsche Richtung. Die ÖDP will die Bevölkerung entlasten, nicht die Atomkonzerne,“ so Dr. Peter Schneider, Erster stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei. Wie in jeder Krise fordern auch jetzt im Krieg gegen die Ukraine große Konzerne staatliche Unterstützung für die drastisch steigenden Energiekosten. Darunter Uniper, ein Energieunternehmen, abgespalten vom Konzern E.ON, beteiligt an Atomkraftwerken, zu großen Teilen Eigentum des Staates Finnland und Kunde des russischen Gaskonzerns Gazprom. Nach Konzernangaben hat der grüne Bundeswirtschaftsminister staatliche Hilfen für Uniper in Aussicht gestellt.<br /> <br /> Mit den deutschen Steuermitteln für den teils finnischen Konzern soll unter anderem die Preisexplosion durch die stark reduzierten Gaslieferungen abgemildert werden. Die Energieanbieter wollen damit ihre Gewinneinbußen ausgleichen, weil sie Verträge mit Preisgarantien mit ihren Endkunden abgeschlossen haben. Schneider fordert stattdessen eine Energiepauschale für Privathaushalte und die Aktivierung der Preisanpassungsklausel im Energiesicherungsgesetz. „Dann könnten die Energieversorger die hohen Marktpreise an ihre Kunden weiter reichen, dennoch bliebe Energie für die Menschen in Deutschland erschwinglich“, so Schneider. „Gleichzeitig wäre das ein Anreiz, Energie zu sparen und damit CO2-Belastung zu reduzieren.“<br /> <br /> „Reichere Menschen verursachen immer mehr Klimaschaden. Mit der Energiepauschale der ÖDP wird dem Rechnung getragen. Das Konzept ist sozial gerechter als eine erneute Förderung von finanziell wackeligen Großkonzernen, die ihre Profite schon seit Jahrzehnten stets auf Kosten der Allgemeinheit und der Umwelt erzielen,“ so Schneider. Statistisch gesehen verbrauchen Menschen mit hohem Einkommen acht mal mehr Energie für Mobilität als weniger Begüterte. Für Wohnen und Heizen verbrauchen hohe Einkommensschichten nach Angaben des Umweltbundesamtes 2,7 mal mehr als Menschen mit wenig Geld.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 12 Jul 2022 11:47:11 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP für EU-verbindliche Kennzeichnung von Fleischprodukten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fuer-eu-verbindliche-kennzeichnung-von-fleisc</link>
                        <description>Manuela Ripa kritisiert Eckpunktepapier von Cem Özdemir</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Seit Jahren fordere ich mit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), die Einführung einer verpflichtenden Tierwohlkennzeichnung inklusive einer bildlichen Darstellung der Haltungsbedingungen. Zusammen mit Klaus Buchner, meinem Vorgänger im EU-Parlament, habe ich das Konzept eines EU-weiten Siegels ausgearbeitet, das ich im Rahmen meiner Kampagne `Agrarwende jetzt!´ (www.agrarwende-jetzt.de) bewerbe,“ so die EU-Abgeordnete Manuela Ripa.</p>
<p lang="de-DE">Den Plan der deutschen Bundesregierung, ein staatliches Tierwohlsiegel einzuführen, kommentiert Ripa wie folgt: „Generell begrüße ich die geplante Einführung einer verpflichtenden Tierwohlkennzeichnung, allerdings gehen mir die Ambitionen der Bundesregierung nicht weit genug. Bei diesem wichtigen Thema brauchen wir ein klares und gut durchdachtes Label. Die Europäische Kommission denkt selbst über eine Tierkennzeichnung nach und da sollte Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen. Nur, die Details im Eckpunktepapier des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, enttäuschen. Seine Vorschläge sind viel zu lasch, um die Tierhaltung in Deutschland entscheidend zu verbessern.“</p>
<p>So soll die Kennzeichnung erst einmal nur für Schweinefleisch gelten, obwohl auch die Haltungsbedingungen von anderen Nutztieren wie Hühnern oder Rindern oft nicht den gängigen Tierschutzstandards entsprechen. Zwar sollen später weitere Tierarten hinzukommen, doch wann das der Fall sein wird, ist bislang unklar.</p>
<p lang="de-DE">Der Vorschlag des Ministers geht auch bei anderen Kriterien nicht weit genug, zum Beispiel soll er nicht für verarbeitetes Fleisch gelten und bezieht sich soweit nur auf die Haltungsbedingungen. „Mein Konzept sieht vor, dass zunächst einmal klar und deutlich auf den Fleischverpackungen gezeigt wird, wie die Tiere gehalten werden. Bilder wirken und könnten das Kaufverhalten stark beeinflussen! Auch müssen die Art des Futters oder die Verwendung von Antibiotika in der Tiermast bei der Kennzeichnung berücksichtigt werden. Zudem brauchen wir noch Informationen, ob das Futter für die Tiere aus gentechnischen Monokulturen mit Einsatz von Totalherbiziden stammt oder nicht. Im Gegensatz zu den fünf Stufen, die dem Minister vorschweben, besteht mein Konzept außerdem nur aus drei Stufen. Das ist übersichtlicher für die Verbraucherinnen und Verbraucher“, so die ÖDP-Europaabgeordnete.</p>
<p lang="de-DE">Durch die massenhafte, vorbeugende Verabreichung von Antibiotika in der Tierhaltung entstehen multiresistente Keime, die bereits jetzt weltweit eine Million Menschen jährlich das Leben kosten – Tendenz steigend. Ripa: „Eine Tierwohlkennzeichnung muss auch hierzu Informationen liefern, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher transparent informiert werden und selbst entscheiden können, was auf ihren Teller kommt.“</p>
<p>Manuela Ripa findet auch die geplante fünfstufige Kennzeichnung des Ministers problematisch. So sollen ausgerechnet die Haltungsbedingungen mit den geringsten Standards als „Haltungsstufe 1“ und „Haltungsstufe 2“ gekennzeichnet werden, diejenige mit dem höchsten Standard allerdings als „Haltungsstufe 5“. Das ist höchst verwirrend für die Verbraucherinnen und Verbraucher. „Haltungsform 1 (Stall) und Haltungsform 2 (Stall und Platz) sind tierschutzwidrige Haltungen und gehören eigentlich verboten“, so die ÖDP-Politikerin. „Außerdem kennzeichnet die Zahl 1 meist die höchste Qualität, nicht die niedrigste“.</p>
<p lang="de-DE">„Aus all diesen Gründen kann ich dem Eckpunktepapier, das Minister Özdemir zu seinem geplanten Tierwohlsiegel vorgestellt hat, leider nur ein ´Ungenügend´ (=Note 4) ausstellen. Ich lade den Minister ein, sich mein Konzept eines verpflichtenden Siegels anzuschauen, das überdies nicht nur national, sondern auf EU-Ebene gelten soll. Die von mir vorgeschlagene Tierwohlkennzeichnung ist übersichtlich und transparent, beinhaltet überdies alle Tierarten und sieht auch eine bildliche Darstellung der jeweiligen Haltungsarten vor. Deutschland muss sich im Europäischen Rat deshalb dafür stark machen, dass eine aussagekräftige Tierwohlkennzeichnung in der ganzen EU zur Pflicht wird, um zu verhindern, dass sich die Massentierhaltung künftig in jenen Ländern konzentriert, in denen es kein Siegel gibt. Wir brauchen ein EU-weites Siegel und keine Irreführung durch vermeintliches Tierwohl“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 14:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Grüne jetzt für umstrittenes Freihandelsabkommen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gruene-jetzt-fuer-umstrittenes-freihandelsabkommen</link>
                        <description>Manuela Ripa: „Sowohl CETA als auch Energiecharta-Vertrag sind Klimakiller!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Brüssel/08.07.2022) Nach jahrelangem Einsatz von Umweltverbänden und politischen Parteien wie der ÖDP scheint der Kampf gegen das geplante europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA leider verloren. Bündnis 90/Die Grünen haben angekündigt, die Ratifizierung nicht länger blockieren zu wollen. Damit ist der Weg frei für ein Abkommen, das unter anderem undemokratische Schiedsgerichte sowie weitreichende Liberalisierungsvorschriften für die öffentliche Daseinsvorsorge implementiert.</p>
<p>Dazu Manuela Ripa, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei: „CETA steht für einen rückschrittlichen und unfairen Handel. Dieses Abkommen wurde hinter verschlossenen Türen von Konzernlobbyisten an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei entworfen und droht dem Staat und vor allem den Kommunen demokratische Entscheidungen zu entziehen. Die nun angekündigten Nachverhandlungen zum Investitionsschutz in CETA sind eine reine Showveranstaltung, da schon im Vorhinein angekündigt wird, dass der Vertragstext nicht geändert wird. Damit wird in Form von Schiedsgerichten eine Paralleljustiz etabliert, die das Vertrauen in den Rechtsstaat unterhöhlt. Gerade das Argument, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Notwendigkeit erhöht, wirtschaftlich enger mit Demokratien wie Kanada zusammenzuarbeiten, sollte doch eigentlich dagegensprechen, dass mit CETA demokratische Grundprinzipien ausgehebelt werden. Denn der geheimtagende CETA-Ausschuss kann unter Umgehung von Regierungen und Parlamenten das Abkommen grundlegend verändern – auch noch nach der Ratifizierung“.</p>
<p>Die ÖDP-Politikerin befürchtet zudem, dass durch CETA ein Dumping-Wettbewerb in Gang kommt, der den Druck auf die bäuerliche Landwirtschaft erhöht und sich damit zu Lasten ökologischer Standards auswirkt. „EU-Standards für Umweltschutz für Lebensmittelsicherheit werden durch CETA unterlaufen, das europäische Vorsorgeprinzip dadurch leider ausgehebelt. Aber auch für den Klimaschutz ist das CETA-Abkommen ein Desaster. Denn dadurch wird sich zum Beispiel der Handel mit dem kanadischen, äußerst klimaschädlichen Teersandöl massiv erhöhen. Angesichts der derzeitigen Krisen und des Klimawandels ist das Abkommen aus der Zeit gefallen. Wir müssen Entglobalisieren und regionale Kreisläufe stärken, statt genau das Gegenteil zu machen“, so Manuela Ripa.</p>
<p>Die Europaabgeordnete kritisiert auch, dass der Ratifizierungstext nun im Hauruckverfahren durch den Bundestag gepeitscht werden soll. „Offenbar will die Ampelregierung die Ferienzeit nutzen, um das äußerst unpopuläre Freihandelsabkommen möglichst schnell und geräuschlos zu verabschieden. So hat aber die Zivilgesellschaft keine Möglichkeit, den Prozess kritisch zu begleiten. Das zeugt leider von einem schlechten Stil.“</p>
<p>Da das Ratifizierungsgesetz noch vor der parlamentarischen Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden soll, ruft die ÖDP-Politikerin die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gegenüber ihren Bundestagsabgeordneten ihren Unmut über das Ratifizierungsverfahren sowie ihren Protest gegen CETA insgesamt auszudrücken.</p>
<p>Die intransparenten und undemokratischen Schiedsgerichte sind leider auch bei der Energiecharta ein Problem. Deshalb ist es umso bedauerlicher, dass die angestrebte Reform des Vertrags jüngst gescheitert ist. Der Energiecharta-Vertrag stammt aus den 1990er Jahren und hatte als Ziel, nach dem Ende des Kalten Kriegs die Energiesektoren der Staaten Osteuropas in die europäischen und globalen Märkte zu integrieren. Eigentlich wollte man mit der Reform erreichen, dass der Vertrag der notwendigen Energiewende und den Zielen des Pariser Klimaabkommens nicht im Wege steht. Mehr als kosmetische Reformen wurden allerdings nicht beschlossen. Da der Energiecharta-Vertrag somit – auch durch das schädliche Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren – weiterhin für viele weitere Jahre Investitionen in Öl, Gas und Kohle schützt, gleicht er – ähnlich wie CETA wegen der Förderung des Teersandöls – einem Klimakiller.</p>
<p>Dazu Manuela Ripa: „Nicht nur der Klimanotstand, auch der Krieg Russlands gegen die Ukraine haben uns die Notwendigkeit einer raschen Energiewende nochmals deutlich vor Augen geführt. Wir müssen unsere Sucht nach den fossilen Brennstoffen endlich überwinden, sowohl um uns von erpresserischen Autokraten unabhängig zu machen als auch, um das Überleben unseres Planeten zu sichern. Der Energiecharta-Vertrag ist deswegen leider kontraproduktiv“.</p>
<p>Die Europaabgeordnete ruft die Bundesregierung deshalb dazu auf, aus dem Vertrag auszusteigen und dabei möglichst viele weitere Staaten dazu zu bewegen, sich diesem Schritt anzuschließen. Dabei sollte gemeinsamen geprüft werden, wie dies rechtssicher durchgeführt werden kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 11:33:23 +0200</pubDate>
                        <title>Manuela Ripa (ÖDP) zur EU-Taxonomie  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/manuela-ripa-oedp-zur-eu-taxonomie</link>
                        <description>„Europäisches Parlament wurde heute zum Ort des Greenwashings“ </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Atomkraft und Gas als nachhaltige Energiequellen? Das ist das absurde Ergebnis einer Abstimmung im Europäischen Parlament in Straßburg. Eine knappe Mehrheit stimmte für den delegierten Rechtsakt der EU-Kommission, der Gas und Atomkraft ein Siegel für Nachhaltigkeit verleihen wird. Bis zuletzt hatte die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa gemeinsam mit ihrer Fraktion Grünen/EFA im eigenen Haus dafür gekämpft, die Abgeordneten anderer Fraktionen dazu zu bewegen, gegen die geplante EU-Taxonomie zu stimmen.</p>
<p>Das Ergebnis der Abstimmung kommentiert Ripa wie folgt: „Das heutige Abstimmungsergebnis ist ein schwerer Schlag. Meine Fraktion der Grünen/EFA und ich haben uns schon im Vorfeld klar gegen das Greenwashing von Erdgas und Atomkraft positioniert und uns wochenlang gegen die EU-Taxonomie eingesetzt. Nur Energien, die wirklich nachhaltig sind und eine glaubhafte Klima- und Umweltpolitik versprechen, sollte ein grüner Stempel verliehen werden. Anscheinend wird diese Einschätzung aber weder von den Konservativen noch von einem Großteil der Liberalen im EU-Parlament geteilt. Das heute beschlossene EU-Nachhaltigkeitssiegel ist nicht mehr als eine Farce und wirft Europas Energiewende um Meilen zurück.“</p>
<p>Die EVP-Fraktion, die bis zuletzt gespalten war, unterstützte den Kommissions-vorschlag mit 107 von insgesamt 145 Mitgliedern. Auch die Renew sprach sich bis auf eine kleine Minderheit für die EU-Taxonomie aus. Nur eine Mehrheit der S&D-Fraktion befand sich klar auf einer Linie mit den Grünen/EFA - diese Allianz reichte jedoch nicht aus, um die benötigte absolute Mehrheit von 353 Stimmen zu erreichen.</p>
<p>„Leider konnte sich die knappe Mehrheit, die in der gemeinsamen Abstimmung des Umweltausschusses und des Wirtschaftsausschuss im EU-Parlament Mitte Juni erzielt wurde, im Plenum heute nicht durchsetzen. Die heutige Zustimmung zur EU-Taxonomie ist ein Geschenk an Putin und ein Schlag gegen die Ukraine. Mit der EU-Taxonomie bleiben Investitionen in Gas- und Atomkraftprojekte nun in Zukunft weiter attraktiv und die Umstellung auf Erneuerbare Energien wird unnötig nach hinten verzögert.</p>
<p>Somit ist die Glaubwürdigkeit der EU als globale Vorreiterin beim Klimaschutz gefährdet. Das Greenwashing an Finanzmärkten muss endlich ein Ende finden. Die EU muss alles daransetzen, nachhaltige Zukunftsinvestitionen auszubauen und weiter in die Energiewende und klimaneutrale Wirtschaft investieren. Nur ein klares „Nein“ zu Atomkraft und Gas kann der Finanzbranche das nötige Vertrauen in grüne Investitionen geben“, so das Fazit der Europaabgeordneten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-93894</guid>
                        <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 09:55:22 +0200</pubDate>
                        <title>Politik zerstört Handwerk goldenen Boden   </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/politik-durchloechert-handwerk-goldenen-boden</link>
                        <description>ÖDP für mehr praktische Ausbildung an Schulen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Handwerk hat goldenen Boden. Doch dieser Boden wird immer dünner, es fehlen Fachkräfte an allen Ecken und Enden. Gleichzeitig sorgt der Bauboom für steigenden Bedarf. „Diese Entwicklung hätten die Bundes- und Landesregierungen verhindern müssen, doch seit Jahrzehnten stellen sie immer wieder falsche Weichen. Die Hauptschule wurde sträflich vernachlässigt. Diese Schulart war immer die beste Vorbereitung für die handwerklichen Ausbildungsberufe. Heute klagen viele Handwerksmeister über das niedrige Niveau der Absolventen,“ stellt Helmut Scheel, Mitglied des Bundesvorstandes der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) fest. „Jugend und Handwerk sind Opfer der falschen Bildungspolitik.“</p>
<p>Das Personal im Handwerk wird durch die demographische Entwicklung immer weniger. Viele kleine und mittlere Betriebe finden keine Nachfolger und schließen dann für immer. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Jugendlichen in ganz Deutschland. Arbeitgeber überbieten sich darin, die besten Kandidaten und Kandidatinnen für ihre Ausbildungsplätze zu gewinnen. Dennoch gab es letztes Jahr einen Rekord an unbesetzten Ausbildungsstellen von über 63.000*. „Gerade mal 136.102 neue Ausbildungsverträge wurden 2021 im Handwerk abgeschlossen. 4,7 Prozent weniger als 2019.** Dem stehen 2,7 Millionen Studierende gegenüber. Das ist ein krasses Missverhältnis. Durch die Überbewertung der akademischen Laufbahn wurde den jungen Menschen der Spaß und die Freude an der beruflichen 'Handarbeit` vermiest.“ so Scheel.</p>
<p>„250 000 Fachkräfte fehlen schon jetzt, man müsste zwei Jahre ohne Abbrüche ausbilden, um allein diese Lücke zu schließen. Die ÖDP fordert mehr Berufspraxisklassen an Haupt- und Mittelschulen. Viele junge Menschen haben noch gar nicht bemerkt, welche praktischen Begabungen in ihnen schlummern. Dieses Potential muss dringend gefördert werden“.<br />  </p>
<p>*https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/so-viele-unbesetzte-ausbildungsplaetze-wie-nie-214560/</p>
<p>**berufsbildungsbericht-2022.pdf (bmbf.de)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bildung, Forschung, Kultur</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-93535</guid>
                        <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 17:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP gegen Gasbohrungen vor Borkum </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-lehnt-gasbohrungen-vor-borkum-ab</link>
                        <description>Fehlentscheidung gegen Naturerbe Wattenmeer</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die geplante Gasbohr-Plattform im Wattenmeer vor den Ostfriesischen Inseln wird von der Ökologisch-Demokratischen Partei strikt abgelehnt. Dieses Projekt konterkariert ganz klar die Klimaschutzziele in Deutschland und Europa sowie Beschlüsse von Gerichten“, so ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler. „Es ist völlig widersinnig weiterhin auf fossile Energieträger zu setzen. Jetzt müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, das Projekt zu verhindern.“</p>
<p>Im Mai dieses Jahres hat allerdings der niedersächsische Landtag - trotz bisheriger Ablehnung - die Gasförderung im Wattenmeer vor Borkum möglich gemacht. Die ÖDP lehnt das Projekt mit gravierenden Auswirkungen auf die Meeresumwelt und das Weltnaturerbe Wattenmeer mit seinen Insel- und Küstengebieten konsequent ab. Diese unumkehrbare Zerstörung von Natur würde wohl auch auf den Lebensraum von Seehunden, Kegelrobben und Schweinswalen beeinträchtigen, die im Meer vor Borkum leben.</p>
<p>Etwa 20 Kilometer nordwestlich von der Insel Borkum soll 500 Meter vor deutschen Hoheitsgewässern die geplante Gasplattform auf dem „Feld N05-A“ errichtet werden. Dieser Standort grenzt direkt an den Nationalpark, der als Weltnaturerbe einen besonderen Schutz genießt. Die Plattform soll im Gebiet „Borkumse Stenen“ liegen, für das die Niederlande gerade eine Eignung als FFH- und als Natura 2000-Gebiet prüfen. Nach Angaben des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie beabsichtigt das niederländische Unternehmen „ONE Dyas B.V.“, in den nächsten 10 bis 25 Jahren in diesem Bereich Erdgas zu fördern. Laut ntv.de ist die Hälfte des auf 60 Milliarden Kubikmeter geschätzten Vorkommens an förderbarem Erdgas auf deutschem Hoheitsgebiet verortet.</p>
<p>Moseler begrüßt, dass sich eine „große Koalition“ von Naturschutzverbänden, über die betroffenen Kommunen Borkum und Norderney bis hin zu Fischereiverbänden gegen dieses Projekt aussprechen und auch entsprechende Einwendungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens abgegeben haben. „Es gibt Risiken durch ein mögliches Austreten von Kohlenwasserstoffen, Bohrschlämmen und Lagerstättenwasser, aber auch durch Erdbeben und erhebliche Absenkungen von Land und Meeresboden“, so die Argumente der Naturschutzverbände gegen das Projekt. „Aber auch für den Tourismus auf Borkum ist dieses Projekt in Sichtweite von den Hauptstränden eine Katastrophe“, betont Moseler, der seit Jahren im Sommer die Insel Borkum besucht.</p>
<p>Bis zum 15.07.2022 kann eine Klage bei der Abteilung für Verwaltungsrecht im Bezirksgericht Den Haag eingereicht werden. Weitere Informationen und Links zum Projekt stellt die Stadt Borkum hier zur Verfügung:<br /> https://www.stadt-borkum.de/Aktuelles/Pressemitteilung-Erdgasfoerderung.html</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-93461</guid>
                        <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 14:48:25 +0200</pubDate>
                        <title>Klimaschutzpaket &quot;Fit für 55&quot; </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/fit-fuer-55</link>
                        <description>MdEP Ripa stimmt für globalen Klimaschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Europäische Parlament stimmte in Brüssel im zweiten Anlauf über drei Kernvorschläge des EU-Klimaschutzpakets „Fit für 55“ ab: über das EU- Emissionshandelssystem, den Klima-Sozialfonds und den CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). </p>
<p>Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa war für CBAM Schattenberichterstatterin ihrer Fraktion der Grünen/EFA und begrüßt das Ergebnis der heutigen Abstimmung: „Gerade mit dem heutigen Beschluss, eine CO2-Grenzausgleichssteuer einzuführen, werden neue Maßstäbe für die europäische und auch globale Industrieproduktion gesetzt. Die Vermeidung von CO2 wird belohnt und die Umstellung auf entsprechende klimaneutrale Prozesse wird endlich weltweit in Gang gebracht. So bekommen auch Drittstaaten starke Anreize, strengere Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen.“</p>
<p>Mit der Abstimmung im Umweltausschuss Mitte Mai hatten die Parlamentarier ein ehrgeiziges Instrument vorgelegt, im Einklang mit dem Welthandelsrecht. Trotz vieler Bemühungen von Christdemokraten, Liberalen und Europagegnern, das gesamte Klimaschutzpaket zu verwässern, konnte dies im Plenum Anfang Juni auch dank der Fraktion der ÖDP-Europaabgeordneten Ripa abgewendet werden. Dadurch wurde ein besseres Ergebnis erreicht: „Das Ende der freien Zuteilung der EU- Emissionshandelszertifikate tritt nun zwar zwei Jahre später als von uns gefordert ein. Das ist aber immer noch eine Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag. Die kostenlosen Emissionszertifikate, die letztendlich die Dekarbonisierung der Industrie nicht im erforderlichen Masse vorangebracht haben, wird mit CBAM endlich beendet und kann dann nicht mehr als Feigenblatt eines kaum funktionierenden Systems genutzt werden“, so Ripa bestimmt.</p>
<p>Die ÖDP-Europaabgeordnete begrüßt, dass das EU- Parlament dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag weitere wichtige Ergänzungen beifügen konnte. So wird für die Kontrolle der CO2-Grenzausgleichssteuer eine zentrale CBAM-Behörde verantwortlich sein, die Betrugsversuche streng beobachten und ahnden wird. Außerdem konnte in den Text verhandelt werden, dass ein großer Teil der CBAM-Einnahmen für die finanzielle Unterstützung der am wenigsten entwickelten Länder verwendet wird, um diese bei der Dekarbonisierung ihrer Industrie zu unterstützen.<br /> <br /> Gegenüber dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag konnte die Fraktion Greens/EFA außerdem stärkere Maßnahmen gegen die Umgehung des neuen Instruments in der Verordnung durchsetzen. Sogenannte downstream products, also aus mehreren Materialien zusammengesetzte Produkte, sollen ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt von der CO2-Grenzausgleichssteuer erfasst werden. Ripa bedauert bei dem Instrument jedoch Aufweichungen im Bereich der Exportrabatte und im Anwendungsbereich, wo sie und ihre Fraktion Grüne/EFA sich klar mehr gewünscht hätten.</p>
<p>„Wir stehen vor einer Zeitenwende, die neue Instrumente erfordert. Dank der heutigen Abstimmung führen wir Europäer mit CBAM ein globales neues Instrument ein, dass den Klimaschutz ernst nimmt. Wir brauchen CBAM als starkes Instrument für die industriepolitische Wende hin zu CO2-freien, nachhaltigen Technologien. So schaffen wir auch langfristige Strukturen für einen neuen, klimafreundlichen Welthandel. Bei den anstehenden Trilogverhandlungen gilt es nun, weiter für einen starken Klimaschutz zu kämpfen“, so die Europapolitikerin abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Jun 2022 20:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>FDP steigert Profit für Ölkonzerne</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/fdp-steigert-profit-fuer-oelkonzerne</link>
                        <description>Lindner gegen Übergewinnsteuer nach Tankrabatt</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland will eine Übergewinnsteuer für Kriegs- und Krisengewinne verhindern. Italien und Ungarn dagegen haben bereits beschlossen, die seit dem Ukrainekrieg außergewöhnlich stark gestiegenen Gewinne der Ölkonzerne zu besteuern, auch die USA denkt über solche Maßnahmen nach. „Die FDP beweist damit einmal mehr, dass ihre Politik ausschließlich den Konzernen und Multis dient. Die Belange der breiten Bevölkerung spielen für diese Partei keinerlei Rolle. Für die ÖDP gilt immer Mensch vor Profit. Mindestens die zusätzlichen Gewinne der Ölkonzerne, erzielt durch Leid und Krieg, sollen der Staatskasse zugute kommen,“ stellt Charlotte Schmid klar, zweite stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP.</p>
<p>Die Diskussion um die Übergewinnsteuer war durch einen Vorschlag von Bremens Bürgermeister ausgelöst worden. Andreas Bovenschulte hat darauf hingewiesen, dass die enormen Preissteigerungen für Energie die Ärmsten in der Bevölkerung existenzbedrohend belasten. Diese Menschen müssen dann von Städten und Gemeinden finanziell unterstützt werden, während Steuermittel für den Tankrabatt vor allem in die Kassen der Konzerne fließen. Wie schon in unserer letzten Pressemitteilung berichtet, sind die Preise für Diesel und Benzin kurz vor dem Tankrabatt noch einmal kräftig gestiegen. Die behauptete Entlastung kommt also gar nicht wirklich bei der Bevölkerung an.</p>
<p>„Christian Lindner pumpt gezielt Steuergelder in die Kassen der Mineralölkonzerne. Besonders infam ist seine Ausrede, dass eine Übergewinnsteuer auch Unternehmen der erneuerbaren Energiebranche belasten würde. Hohe Gewinne in dieser Branche gibt es gar nicht, jahrzehntelang hat nicht zuletzt die FDP mit ihrer Politik gebremst und verhindert. Auch der Tankrabatt beschleunigt aktiv den Klimawandel,“ stellt Charlotte Schmid fest. Neben den Freien Demokraten haben auch Politiker der Union abgelehnt, die derzeit exorbitant gestiegenen Gewinne der Mineralölkonzerne zumindest teilweise auch für die Allgemeinheit abzuschöpfen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 31 May 2022 10:22:25 +0200</pubDate>
                        <title>Tankrabatt aus Steuermitteln </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/tankrabatt-aus-steuermitteln</link>
                        <description>ÖDP gegen verkehrspolitische Geisterfahrt  </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Drei Milliarden Euro aus Steuermitteln plant die Bundesregierung für den so genannten Tankrabatt ein. „Damit pumpt die Ampelregierung Steuergelder in die Kassen der Mineralölkonzerne. Und konterkariert ihre eigenen unausgegorenen Maßnahmen, die eigentlich fossile Energie für den Verkehr reduzieren sollten. Das ist eine verkehrspolitische Geisterfahrt!“, so Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP.<br> <br> Tatsächlich sind die Preise für Benzin und Diesel vor der Einführung des Tankrabatts ab 01. Juni 2022 bereits wieder deutlich angestiegen. „Die angebliche Entlastung für die Berufspendlerinnen und -pendler erhöht nur den Profit der Konzerne. Das hätte der Bundesfinanzminister eigentlich vorher wissen müssen,“ kommentiert Rechholz. „Selbst sein Ministerium sieht den Effekt skeptisch.“ Viel sinnvoller wäre eine Entlastung der Menschen etwa durch eine deutliche Senkung der Mehrwertsteuer auf ebenfalls gestiegene Lebensmittel gewesen.<br> <br> Differenzierter als den Tankrabatt sieht die ÖDP das so genannte 9-Euro-Ticket. „Ein guter Ansatz, aber nicht zu Ende gedacht, denn es fehlt die langfristige Perspektive für einen attraktiven Öffentlichen Nahverkehr“, urteilt Rechholz. Verkehrsexperten rechnen mit völlig überfüllten Bussen und Bahnen. Pendler, die bisher lieber Auto gefahren sind, könnten dadurch wohl schnell wieder zurück ans Steuer getrieben werden. Trotzdem begrüßt die ÖDP im Grundsatz das 9-Euro-Ticket und sieht die Erfahrungen der nächsten drei Monate damit als Grundlage für die überfällige Debatte einer nachhaltigen Neuausrichtung des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV). „Wir brauchen sofort eine wirksame Verkehrswende, weniger Autos in den Städten, einen dauerhaft kostenlosen, leistungsfähigen und attraktiven Nahverkehr – zumindest aber für alle das 365-Euro-Ticket“, fordert der ÖDP-Bundesvorsitzende.<br> <br> Die ÖDP tritt schon lange für einen modernen ÖPNV ein, der die Umwelt entlastet und die Fahrgäste unkompliziert und effektiv zum Umsteigen bewegt. In Großstädten und im Fernverkehr können mehr moderne Waggons pro Zug für Entlastung sorgen. Auf dem Land dagegen sollten mehr Angebote entwickelt werden, die Transport nach Bedarf bieten, statt leere Geisterbusse durch die Landschaft zu schicken. „Der bedarfsorientierte Ortsbus im Umkreis beispielsweise von Murnau sollte Schule machen. Der ist einfach per Telefon erreichbar, auch ältere Menschen ohne Computerkenntnisse können ihn nutzen,“ erläutert Christian Rechholz. „Das wichtigste im ÖPNV sind einfache Regeln. Wer von einem Landkreis in den anderen fahren will, darf nicht länger genötigt werden, Tickets von zwei verschiedenen Verkehrsverbänden zu kaufen. Immerhin in dieser Hinsicht weist das 9-Euro-Ticket den richtigen Weg.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 20 May 2022 10:48:51 +0200</pubDate>
                        <title>CO2-Grenzausgleichmechanismus (CBAM)</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/co2-grenzausgleichmechanismus-cbam</link>
                        <description>EU-Umweltausschuss legt globales Klimaschutzinstrument auf den Tisch</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kohlendioxid (CO2) macht an den Landesgrenzen nicht Halt. Jetzt hat in Brüssel der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) über wesentliche Teile des Klimaschutzpaketes der EU („Fit für 55“) abgestimmt. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Vorschlag eines CO2-Grenzausgleichmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM). Diese Klimaschutzmaßnahme soll das Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen (Carbon Leakage) verhindern, die ehrgeizigen Klimaschutzziele der EU unterstützen und im Einklang mit den Welthandelsregeln stehen.</p>
<p>Als Schattenberichterstatterin für CBAM verhandelte die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa in den vergangenen Monaten federführend für ihre Fraktion der Greens/EFA an dem Gesetzesvorschlag mit den anderen Fraktionen im Europäischen Parlament: „Mit der heutigen Abstimmung legen wir eine globale Lösung für den Klimawandel vor. Um weltweite Maßstäbe zu setzen, muss die EU Instrumente einsetzen, die einen niedrigen CO2 Gehalt belohnen und hohe Karbonwerte verteuern.“</p>
<p>Manuela Ripa begrüßt, dass das EU-Parlament dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag wichtige Ergänzungen beifügen konnte. „Wir haben erreicht, dass der Besteuerungsmechanismus bereits ein Jahr früher in Kraft tritt, nämlich ab 2025. Ab diesem Zeitpunkt wird CBAM schrittweise eingeführt, während die kostenlosen Zertifikate des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) in den von der CBAM erfassten Sektoren auslaufen.“</p>
<p>Das Parlament befürwortet, dass ab 2025 bis 2027 die freien Zertifikate um 10% verringert werden. Ab 2028 soll dann eine Senkung auf 50% und 2029 auf 25% stattfinden. Manuela Ripa beteuert: „Ab dem Jahre 2030 werden dann keine freien Zertifikate mehr zugeteilt.“ Bis Januar 2030 soll der Anwendungsbereich des CBAM gleich sein mit den Sektoren, die vom EU-EHS erfasst werden.</p>
<p>Der Bericht schafft nun zudem die Grundlage für die Errichtung einer CBAM-Behörde, die Betrugs- und Umgehungsversuche streng beobachten und ahnden wird. „Das ist definitiv eine effizientere Alternative zu dem Bestehen von sonst 27 einzelnen nationalen Behörden“, ist Manuela Ripa überzeugt. Dadurch könne auch die Gefahr einer Umgehung (forum shopping) vermieden und gleichzeitig die Effizienz erhöht werden. „Ebenfalls konnten wir erreichen, dass der Geltungsbereich von CBAM auf weitere Sektoren, wie auf Polymere, Wasserstoff und Ammoniak ausgeweitet wird.“</p>
<p>Darüber hinaus sollen auch indirekte Emissionen von Beginn an mit einbezogen werden, die aus der Erzeugung von Strom entstehen, der bei der Herstellung von Waren eingesetzt wird. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, ist es maßgebend, dass CBAM möglichst weit greift und möglichst viele Bereiche abdeckt!“, erklärt Manuela Ripa.</p>
<p>„Um die Klimakrise zu bekämpfen, dürfen wir die am wenigsten entwickelten Länder bei der globalen Dekarboniserung nicht zurückzulassen. Es freut mich daher sehr, dass wir es geschafft haben, hinein zu verhandeln, dass diese Länder eine finanzielle Unterstützung zur Umstellung ihrer Industrie bekommen. Das verbuche ich als großen Gewinn im Kampf für soziale Gerechtigkeit bei der Unterstützung des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel“, erklärt die EU-Abgeordnete.</p>
<p>Der jährlich festgelegte Betrag soll mindestens der Höhe der Einnahmen aus dem Verkauf von CBAM-Zertifikaten entsprechen, damit diese Einnahmen dazu genutzt werden können, die Klimaschutzmaßnahmen vor Ort in den am wenigsten entwickelten Ländern zu finanzieren. „Nicht zuletzt haben wir uns auch darauf geeinigt, dass die Kommission bei Exporten aus der EU die Entwicklung möglicher Carbon-Leakage-Effekte genau beobachtet, und bei Bedarf Maßnahmen vorschlägt, die mit dem Welthandelsrecht vereinbar sind. Alles in allem haben wir eine hervorragende Basis für die Umsetzung des European Green Deal gefunden. Wir haben ein Instrument verabschiedet, das die Treibhausgasemissionen global senkt, die Verlagerung von CO2 Emissionen verhindert, unsere Industrie wettbewerbsfähig hält und die Vereinbarkeit mit den Regeln des Welthandels gewährleistet. Nun kommt es auf die Abstimmung im Plenum Anfang Juni an. Ich hoffe sehr, dass die gefundenen Kompromisse nicht verwässert werden.“</p>
<p>Zum Hintergrund: „Fit für 55“ enthält eine Reihe von Legislativvorschlägen, die darauf abzielen, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55% zu reduzieren. Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus ist Teil von „Fit für 55“ wie auch eine zentrale Maßnahme des Europäischen Grünen Deals. CBAM soll das Risiko einer Verlagerung von CO2-Emissionen verringern, indem für Hersteller in Nicht-EU-Ländern ein Anreiz geschaffen wird, ihre Herstellungsverfahren umweltfreundlicher zu gestalten.. Das CBAM ergänzt das EU-EHS. Es beruht ebenfalls auf einem System von Zertifikaten für CO2 Emissionen, welche bei der Herstellung von Produkten entstanden sind, die anschließend in die EU eingeführt werden, d.h. EU- Importeure kaufen Zertifikate, die dem CO2-Preis entsprechen, der gezahlt worden wäre, wenn die Waren nach den EU-Regeln für die Bepreisung von CO2-Emissionen hergestellt worden wären. Ein höherer CO2 Gehalt führt zu einer höheren Besteuerung, ein niedriger zu einer Befreiung von Steuern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 13 May 2022 14:30:02 +0200</pubDate>
                        <title>Schutz kritischer Infrastruktur </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schutz-kritischer-infrastruktur</link>
                        <description>ÖDP für Energiesicherungsgesetz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat das Energiesicherungsgesetz von 1975 reformiert. Das war schon geplant, ist aber durch den Angriffskrieg von Russland jetzt noch dringender geworden. „Im Extremfall könnten nach der Gesetzesnovelle Anlagen wie die PCK-Raffinerie in Schwedt unter staatliche Treuhand gestellt werden. Diese Form der Enteignung des russischen Staatskonzerns Rosneft, der jetzt 91,67 Prozent der Anteile an der PCK-Raffinerie anstrebt, wird jetzt in Kriegszeiten vielleicht nötig sein, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu behalten,“ betont Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP. „Dennoch ist Enteignung immer nur Ultima Ratio, eine Maßnahme für die höchste Gefahrenstufe!“</p>
<p>Hintergrund ist die Umsetzung des Öl- und Gas-Embargos gegen Russland. Bisher verarbeitet die PCK-Raffinerie vor allem Öl aus diesem Land, in dem der Staatskonzern Rosneft sitzt. Mit der Gesetzesnovelle, die der Bundesrat noch genehmigen muss, will die Bundesregierung einen Rahmen setzen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Produktion in Schwedt mit Öl aus anderen Ländern aufrecht zu halten. PCK versorgt Brandenburg, Berlin, Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen mit Energie. „Rosneft verfügt aber auch über die größten Wasserstoffspeicher in Deutschland. Diese kritische Infrastruktur sichert unsere Zukunft. Daher müssen wir im Extremfall auch Zugriff darauf haben, solange der Krieg den Energiemarkt maßgeblich beeinflusst,“ so Prof. Klaus Buchner, ehemaliger Europaabgeordneter der ÖDP und Energieexperte.</p>
<p>„Es wundert mich in keinster Weise, dass die AfD im Bundestag gegen diese Gesetzesnovelle gestimmt hat. Die Partei klüngelt seit vielen Jahren mit Putin und lässt sich auch von ihm bezahlen,“ stellt Rechholz fest. Die ÖDP drängt seit langem auf einen Ausstieg aus fossiler Energieversorgung. Durch den Krieg in der Ukraine wird es den meisten erst jetzt klar, das Öl und Gas nicht nur massive Schäden beim Klima anrichten, sondern auch den Frieden gefährden - weltweit.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Fri, 13 May 2022 11:04:21 +0200</pubDate>
                        <title>Wasserstoff statt Öl von Putin</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wasserstoff-statt-oel-von-putin</link>
                        <description>EU stellt Weichen für mehr Erneuerbare Energien
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jede Krise birgt auch eine Chance. Mit diesem Bewusstsein haben der Kommissar für den EU-Binnenmarkt, Thierry Breton und 20 Vertreter der europäischen Elektrolyse-Branche jetzt Weichen für mehr grünen Wasserstoff gestellt. Damit wollen sie nicht nur das Klima besser schützen, sondern auch die Abhängigkeit von Öl und Erdgas aus Russland reduzieren. „Die ÖDP begrüßt diese Entwicklung. Mitglieder unserer Partei sind und waren Pioniere beim Ausbau der Technologie für mehr grünen Wasserstoff. Sie haben unter anderem eine der damals modernsten Anlagen für Elektrolyse und Methanisierung am Standort Werlte entwickelt und gebaut,“ stellt Prof. Klaus Buchner fest, Physiker und ehemaliger Europaabgeordneter der ÖDP.<br> <br> Der gegenwärtige Angriffskrieg auf die Ukraine macht deutlich, dass fossile Energieträger nicht nur unser Klima immer stärker beschädigen, sondern auch die Kriegskasse Russlands mit Devisen füllen. Daher begrüßt die ÖDP, dass die EU bis 2030 zehn Millionen Tonnen Wasserstoff selbst produzieren will und weitere zehn Millionen Tonnen Wasserstoff importieren will. Damit soll die Produktion innerhalb der EU verzehnfacht werden. Drei Säulen umfasst die Vereinbarung zwischen Thierry Breton und den Vertretern von 20 innovativen Unternehmen, die verstärkt grünen Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien herstellen wollen: Einen verbindlichen Rechtsrahmen, Möglichkeiten der Finanzierung durch Investitionen und mehr staatliche Forschung und Entwicklung.<br> <br> „Es wird höchste Zeit, dass die EU hier die Hausaufgaben der Bundesregierung macht. Denn die Vorteile von grünem Wasserstoff liegen auf der Hand. In der Stahl- und Glasindustrie kann mit erneuerbarem Strom hergestellter Wasserstoff fossile Brennstoffe direkt ersetzen. Andere Industriezweige können mit sauberem Strom aus Photovoltaik und Wind Wasserstoff in Methan umwandeln, das sehr gut im vorhandenen Leitungssystemen transportiert und in bestehenden Erdgasspeichern gespeichert werden kann,“ freut sich Prof. Buchner.<br> <br> Endlich gehen die Verantwortlichen in die Richtung, die die ÖDP seit Jahrzehnten empfiehlt. Die jetzt beschlossenen Maßnahmen ergänzen die Elektrifizierung des motorisierten Verkehrs. Wasserstoff und regenerative Kraft- und Grundstoffe eignen sich am besten für Bus-, Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr, sowie für die chemische Industrie, erläutert der ÖDP-Bundesarbeitskreis Klima, Umwelt, Verkehr und Energie. „Wir haben für die Bevölkerung noch viel mehr gute Konzepte, die scheinbar ihrer Zeit immer etwas voraus sind,“ schmunzelt Prof. Buchner.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 11 May 2022 16:42:37 +0200</pubDate>
                        <title>Stoppt Profit aus dem Krieg </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/stoppt-profit-aus-dem-krieg</link>
                        <description>ÖDP gegen Spekulation auf Hunger</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Krieg wird vieles zur Waffe - auch der Hunger. So haben russische Truppen ukrainische Land- und Erntemaschinen erst zerstört, später geraubt. Weltweit sinken die Getreidebestände, zivile Spekulanten nutzen dies für Profit aus dem wachsenden Hunger. „Wer skrupellos das Elend von Milliarden Menschen ausnutzt, um sich daraus persönlich zu bereichern, verdient totale Verachtung und auch gesellschaftliche Ächtung. Die internationalen Finanzbehörden müssen hier sofort Riegel vorschieben und weitere Spekulationen verbieten!“ fordert Dr. Claudius Moseler, Generalsekretär der ÖDP.<br> <br> Die Nahrungsmittelproduktion in der Ukraine und auch in anderen Kriegsgebieten ist massiv beeinträchtigt - vorhandene Nahrungsmittel können nicht ausgeliefert werden. Der Welt droht eine Hungerkatastrophe. Gleichzeitig boomen allerdings Nahrungsmittel derzeit als Spekulationsobjekte. Weizen-Rohstoff-Fonds haben ihren Wert seit Ende Februar verfünffacht. Diese finanziellen Mittel kommen jetzt aber nicht etwa der verstärkten Produktion von Nahrungsmitteln zugute - mitnichten. Sie treiben vielmehr die Preise für Nahrungsmittel auf unerschwingliche Höhen. Finanzkräftige Kapital-Spekulanten konkurrieren mit Hungernden - ein ungleicher Konkurrenzkampf.<br> <br> Warentermin-Geschäfte sollten ursprünglich Sicherheit garantieren. Kauf und Verkauf "auf Termin" gibt sowohl Lieferanten als auch Kunden Sicherheit vor überraschenden Preisschwankungen. Aber der Terminmarkt hat diesen kooperativen Bereich längst verlassen. Der Verkauf von Weizen, den der Verkäufer nicht hat, an einen Käufer, der den Weizen nicht braucht, dient einzig und alleine der Spekulation, treibt die Preise in unangemessene Höhen und verursacht bei denen, die den Weizen als Nahrungsmittel brauchen, Hunger, Not und Elend. Diese Form des Casino-Kapitalismus zerstört die realen Wirtschaftskreisläufe, sie dient einzig und allein dem persönlichen Profit ohne realwirtschaftlichen Mehrwert. Spekulanten koppeln die Preise von der Realität ab und verursachen Schäden in der Realwirtschaft. Letztlich hat der Casino-Kapitalismus die ursprüngliche Schutzfunktion der Termingeschäfte ins Gegenteil verkehrt.<br> <br> Hier ist dringend ein Eingreifen der Politik erforderlich. Nicht nur in Krisenzeiten sind Agrar-Spekulationen, auch mit anderen Rohstoffen, zu verbieten. Allen Terminkontrakten sollten reale Vorgänge zugrunde liegen. Es kann nicht angehen, dass Profit aufgrund von Hunger, Not und Elend gemacht wird. „Wir fordern seit langem eine Regulierung von Spekulationsgeschäften, ein Verbot von Derivaten ohne Gegengeschäfte und eine Erhebung einer Finanztransaktionssteuer auf alle Finanz- und Börsengeschäfte. Für die ÖDP steht das Gemeinwohl im Mittelpunkt allen Wirtschaftshandelns,“ erläutert Dr. Moseler: „Wir grenzen uns klar von den Ansätzen des Neo-Liberalismus ab und fordern eine am Gemeinwohl orientierte ökologisch-soziale Marktwirtschaft. Wer mit seinem Geld spekulieren will, sollte einfach ins Casino gehen!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 10 May 2022 12:08:05 +0200</pubDate>
                        <title>Europa muss Vorbild werden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/europa-muss-vorbild-werden</link>
                        <description>MdEP Ripa (ÖDP) will Ziele der Zukunftskonferenz verwirklicht sehen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. Mai 2022 stellte das Europäische Parlament in Straßburg die Ergebnisse der Konferenz zur Zukunft Europas vor. Genau 72 Jahre früher hatte der damalige französische Außenminister Schuman eine Erklärung verlesen, die als Grunddokument der Europäischen Union gilt. Der 09. Mai steht seither als Europatag für Frieden und Einheit in Europa.</p>
<p>In den vergangenen Monaten haben 800 zufällig ausgewählte europäische Bürger*innen mit EU-Mitgliedsstaaten, Europaabgeordneten und Repräsentant*innen der Kommission darüber beraten, wie man die EU reformieren kann, für welche Politikbereiche diese in Zukunft zuständig sein soll und wie die Institutionen in Zukunft bürgernäher werden können.<br> <br> „Die ausgearbeiteten Vorschläge der Zukunftskonferenz haben ergeben, dass die EU bei der Bekämpfung des Klimawandels, beim Schutz der biologischen Vielfalt, bei der unabhängigen Energieversorgung sowie bei der nachhaltigen und sicheren Lebensmittelproduktion eine Führungsrolle übernehmen sollte. Und nicht zuletzt sollte unsere Union auch ein Vorbild für eine echte Demokratie sein, und zwar u.a. durch ein Initiativrecht für das Parlament und die Abschaffung des Grundsatzes der Einstimmigkeit im Rat“, bekräftigt Manuela Ripa, Europaabgeordnete der ÖDP.</p>
<p>Es freut Ripa, dass das Europäische Parlament in einer Abstimmung vergangene Woche offiziell anerkannt hat, dass die im Rahmen der Konferenz festgehaltenen Vorschläge eine Änderung der EU-Verträge erfordern: „Ich habe deshalb zusammen mit der Mehrheit meiner Kolleg*innen dafür gestimmt, dass ein europäischer Verfassungskonvent einberufen wird.“ Im nächsten Schritt müssten die EU-Institutionen aber nun beweisen, dass sie die Forderungen der Bürger*innen nach institutionellen Reformen auch ernst nehmen. „Schaffen wir dies nicht, müssen wir uns nicht wundern, wenn der Frust der Bürger*innen über die EU weiter zunimmt“, erklärt Ripa.  „Wir brauchen mehr Lust auf Europa statt Frust über Europa! Nur durch eine echte Reform der Verträge kann die EU jetzt vorankommen.“<br> <br> Die vergangenen zwölf Monate waren und sind von Gesundheitsbedrohungen durch die Pandemie und geopolitischen Krisen geprägt. Krisen erfordern gemeinsame europäische Lösungen. „Das Vertrauen der Bürger ist daher wichtiger denn je und wir müssen ihnen zuhören“, sagt Manuela Ripa: „Daher begrüße ich das Format der Konferenz zur Zukunft Europas sehr, das die Bürger mehr an Europa teilhaben lassen will. Mit der Zukunftskonferenz kann partizipative Demokratie gelebt werden. Genau dafür setzt sich meine Partei, die ÖDP ein. Eine unserer zentralen Forderungen ist es,  dass sich der Bürgerwille auch endlich im Entscheidungsprozess wiederfindet, also mehr direkte Demokratie stattfindet. Wir brauchen mehr solcher Konferenzen“, erklärt Ripa.</p>
<p>Zu vielen Vorschlägen, die ihm Rahmen der Konferenz entstanden sind, hat die ÖDP bereits in der Vergangenheit konkrete Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung vorgelegt, wie den vermehrten Einsatz  ökologischer Anbaumethoden in der Landwirtschaft, die Umstellung auf eine stärker pflanzenbasierte Ernährung zur Sicherung einer nachhaltigen Ernährung sowie die Festlegung strengerer Standards für Produkte zur Stärkung einer schadstofffreien und ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>Zum Hintergrund: Die Konferenz zur Zukunft Europas ist eine Initiative europäischer Institutionen, die darauf abzielte, mit den Bürger*innen Europas in Kontakt zu treten und ihnen gleichzeitig die Gelegenheit zu bieten, ihre eigenen Vorstellungen über die Zukunft der Europäischen Union zum Ausdruck zu bringen. Der Prozess, an dem zufällig ausgewählte Bürger, Abgeordnete, Vertreter des EU-Rates und der EU-Kommission sowie die Mitgliedstaaten beteiligt waren, lief über ein gesamtes Jahr und kam nun zu seinem Abschluss.<br> <br> Knapp fünfzig Vorschläge und über dreihundert Maßnahmen zu neun Themen, darunter Klimawandel, Gesundheit, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit, Demokratie, digitale Transformation, Bildung und Migration wurden zur Verbesserung Europas eingereicht. In den Vorschlägen finden sich konkrete Forderungen, wie etwa nach der Bekämpfung des Klimawandels, nach mehr Autonomie im Bereich der Energieerzeugung und -versorgung, nach Schutz und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, der Landschaft und Meere sowie nach der sichereren und erschwinglichen Produktion von Lebensmitteln unter Beachtung von Nachhaltigkeit und Umwelt. <br> <br> Die konkreten Vorschläge und Maßnahmen, die durch die Konferenz zur Zukunft Europas zustande gekommen sind, können unter diesem Link eingesehen werden: https://politi.co/3MdhPYx</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 May 2022 10:19:41 +0200</pubDate>
                        <title>EU-Parlament beschließt neues Wahlrecht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/europaparlament-beschliesst-neues-wahlrecht</link>
                        <description>MdEP Manuela Ripa (ÖDP): „Prozenthürde undemokratisch und verfassungswidrig“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Europäische Parlament hat eine Reform des EU-Wahlsystems vorgelegt. Dabei stimmte eine Mehrheit von 406 Europaabgeordneten auch für die Einführung einer Sperrklausel, die verhindert, dass Kleinstparteien in das Europaparlament einziehen. Dies betrifft insbesondere Deutschland, wo eine 3,5%-Hürde gelten soll. Diesem Beschluss ist ein politischer Kuhhandel vorausgegangen. Damit die deutschen Konservativen von CDU und CSU einer Quotenregelung und transnationalen Wahllisten zustimmen, haben sie als Gegenleistung die Einführung einer Sperrklausel verlangt und bekommen. Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa stimmte deshalb gegen die Wahlrechtsreform. „Wir brauchen keine künstliche Ausgrenzung von Wählerinnen und Wählern durch Prozenthürden. Demokratie bedeutet Partizipation, stabile Demokratie bedeutet Partizipation aller. Deshalb erfüllen die Abgeordneten der kleineren Parteien mit ihrer parlamentarischen Tätigkeit einen wichtigen Auftrag, und das sollte auch in Zukunft so bleiben!“, unterstreicht Ripa. In Deutschland hatte das Bundesverfassungsgericht 2011 und 2014 geurteilt, dass eine Prozenthürde bei Europawahlen verfassungswidrig ist. „Die vorliegende Prozenthürde im Wahlrecht ist deshalb ein schwerwiegender Eingriff in die Grundsätze der Wahlrechts- und der Chancengleichheit und nicht zu rechtfertigen“, hebt Ripa hervor.</p>
<p>Die jetzt verabschiedete Wahlrechtsreform beinhaltet jedoch auch einige positive Punkte. So sollen zusätzlich zu den 705 bisherigen Europaabgeordneten weitere 28 Abgeordnete über transnationale Listen gewählt werden. Das bedeutet, dass die europäischen Bürgerinnen und Bürger in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten erstmals dieselben Kandidatinnen und Kandidaten wählen können. Die Wahlberechtigten haben künftig zwei Stimmen: Eine für ihre nationalen Europaabgeordneten und eine für die transnationalen Kandidaten, die in einem unionsweiten Wahlkreis antreten. Die Reform sieht ebenfalls eine Geschlechterquote oder ein Reißverschlussverfahren vor, wonach die Wahllisten abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt werden müssen. Manuela Ripa zeigt sich erfreut über diese Neuerungen: „Ich begrüße dies, insbesondere auch die Einführung von transnationalen Listen. Die bislang rein nationale Dimension von EU-Wahlen wird damit aufgebrochen und europäische Themen werden stärker in den Vordergrund gerückt.“</p>
<p>Die Wahlen zum Europäischen Parlament sollen künftig nach dem Willen der Europaabgeordneten nach einheitlichen Regeln in allen Mitgliedstaaten stattfinden. Auch der Wahltag soll EU-weit auf den 9. Mai fallen. Über die ordnungsgemäße Durchführung der Europawahlen soll in Zukunft eine neue Europäische Wahlbehörde wachen. Damit die Wahlrechtsreform in Kraft tritt, muss nun der EU-Ministerrat zustimmen. Einige EU-Mitgliedsstaaten haben sich jedoch bereits skeptisch bezüglich der Wahlrechtsreform geäußert und eine Zustimmung ist folglich nicht sicher.</p>
<p>Manuela Ripa hofft nun darauf, dass die Wahlrechtsreform letztendlich ohne Sperrklauseln kommt. „Sollte bei der nächsten Europawahl tatsächlich eine Prozenthürde gelten, behält sich die ÖDP - in Abstimmung mit anderen kleinen Parteien - rechtliche Schritte vor“, betont die Abgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 May 2022 15:40:33 +0200</pubDate>
                        <title>Mensch vor Profit nach Flucht aus Ukraine </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mensch-vor-profit-nach-flucht-aus-ukraine</link>
                        <description>Kein Missbrauch Geflüchteter für Fehler in Arbeitsmarkt-Politik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) hält die Aufnahme von ukrainischen Kriegsflüchtlingen für das Gebot der Stunde. Ukrainische Kriegsflüchtlinge seien jedoch als solche zu behandeln und dürften nicht ganz und gar anders behandelt werden als andere Kriegsflüchtlinge. Doch genau das geschieht durch den Beschluss von Bund und Ländern, ukrainische Kriegsflüchtlinge sofort in das SGB II einzugliedern.</p>
<p>„Gewöhnlich wird Kriegsflüchtlingen ein Aufenthaltsrecht für die Dauer des Krieges gewährt,“ so Kurt Rieder, Arbeitsmarkt-Experte der ÖDP. „Nach deren Anerkennung werden in einem vereinfachten Verfahren Bedürftigkeit, Erwerbsfähigkeit und mögliche Unterstützung durch Verwandte geprüft. Je nach Ergebnis der Prüfung wird Grundsicherung gewährt oder auch nicht.“ Völlig unabhängig von der Grundsicherung könnten sich Kriegsflüchtlinge eine Arbeit vermitteln lassen oder an Qualifizierungsmaßnahmen oder Sprachkursen teilnehmen.</p>
<p>„Es ist völlig unverständlich, warum bei den ukrainischen Kriegsflüchtlingen eine gänzlich andere Vorgehensweise gewählt wird,“ stellt Rieder klar. „Ukrainische Kriegsflüchtlinge werden einerseits durch ihre sofortige Eingliederung in das SGB II anderen Kriegsflüchtlingen gegenüber bessergestellt. Andererseits werden sie zur schnellstmöglichen Aufnahme einer Arbeit genötigt.“</p>
<p>Rieder sieht in dem gewählten Verfahren das Bestreben, ukrainische Kriegsflüchtlinge unabhängig von der Dauer des Krieges dauerhaft in Deutschland zu integrieren. „Humanitäre Aspekte spielen eine untergeordnete Rolle. Vorrangig scheint es darum zu gehen, den Arbeitskräftemangel in ´Problem-Branchen´ beispielsweise in der Landwirtschaft, in der Pflege oder im Hotel- und Gaststättengewerbe zu beheben.“ Völlig aus dem Blick gerate, dass die Mehrheit der ukrainischen Kriegsflüchtlinge wieder baldmöglichst in die Heimat zurückkehren möchte und dort auch für den Wiederaufbau dringend gebraucht wird. Traumatisierte Flüchtlinge benötigen zuerst einmal Schutz und Sicherheit und keine Schnellvermittlung in seit langem vakante Jobs. Der Arbeitskräftemangel in Deutschland ist die Folge politischer Fehlentwicklungen gerade in der beruflichen Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte.</p>
<p>Letztendlich schaffe die einseitig auf wirtschaftlichen Profit ausgerichtete Vorgehensweise den Nährboden für soziale Konflikte. Rieder befürchtet einen verstärkten Druck auf den sowieso schon angespannten Wohnungsmarkt und eine zunehmende Konkurrenz um freie Kita-Plätze. Die Schwierigkeiten der Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt würden unterschätzt und es bestehe die Gefahr des weiteren Zerfalls der Gesellschaft in immer mehr Parallelgesellschaften. Laut Rieder dürfe der Mensch nicht aus dem Blick geraten: „Mensch vor Profit – Das muss auch im Umgang mit Geflüchteten gelten!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 20:33:14 +0200</pubDate>
                        <title>Die Ansprüche an den Planeten begrenzen: Agnes Becker und Tobias Ruff sind die neuen ÖDP-Landesvorsitzenden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-ansprueche-an-den-planeten-begrenzen-agnes-bec</link>
                        <description>„Ist Söders Wasserstoffstrategie das Nord Stream 2 der CSU?“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die bayerische ÖDP hat zwei neue Landesvorsitzende: Agnes Becker, Initiatorin des erfolgreichen Artenvielfalt-Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und Tobias Ruff, Vorsitzender der ÖDP-Fraktion im Münchner Stadtrat sind die neuen Parteichefs. Erstmals gibt es eine Doppelspitze. Die rund 250 Delegierten aus den bayerischen Kreisverbänden haben das Duo am Samstag in Landshut ohne Gegenkandidaten mit 96,6 Prozent (Becker) und 95,4 Prozent (Ruff) gewählt.</p>
<p>Der Parteitag ist eine Weichenstellung für die Landtags- und Bezirkstagswahl im kommenden Jahr. Die ÖDP verzeichnet im Freistaat Bayern einen kontinuierlichen Zuwachs auf inzwischen fast 5000 Mitglieder und will nun „den Einzug in den Landtag schaffen“. „Wir sind die politisch erfolgreichste Oppositionspartei in Bayern. Wir sind die einzige Oppositionspartei, die gegen den Willen der CSU Gesetze durchbringt. So wie es zwei Parteien gibt, die so tun als ob sie um das „Sozial“ in ihrem Parteinamen konkurrieren, so muss es unbedingt zwei Öko-Parteien geben, die sich tatsächlich in einem positiven Wettbewerb um die besten ökologischen Weichenstellungen befinden. Wir werden darauf achten, dass auf dem Weg zur sozialökologischen Transformation nichts weichgespült wird“, erklärten Becker und Ruff.</p>
<p>„Die ÖDP greift Themen auf, die die Parlamentsopposition noch gar nicht bemerkt hat oder einfach liegen lässt“, sagte Becker. Als Beispiel hierfür nannte die neue Vorsitzende „die bayerische Wasserstoffstrategie“. Daran, so Becker, sei das Unternehmen Bayernoil beteiligt, deren zweitgrößter Anteilseigner wiederum ausgerechnet Putins Staatsfirma Rosneft ist - mit Schröder an der Spitze. Was für eine Heuchelei! Während die westliche Welt darüber diskutiert, ein Energie-Embargo gegenüber Russland zu verhängen, lässt die Bayerische Staatsregierung zu, dass Putin auch beim Wasserstoff den Fuß in der Tür hat und schafft damit neue Abhängigkeiten. Das kann nach dem brutalen Überfall auf die Ukraine niemand befürworten. Es ist zynisch gegenüber den leidgeplagten Menschen, die bei uns Zuflucht gefunden haben. Und es ist ebenso schwer erträglich für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Bayern. Wenn Söder nicht die Notbremse zieht, dann wird dieser Skandal das Nord Stream 2 der CSU“, so Becker.</p>
<p>Landesvorsitzender Tobias Ruff erklärte, inzwischen sei „für alle erkennbar, dass die Energieversorgung auch eine Frage der nationalen Sicherheit ist. Jedes neue Windrad, jede Solaranlage schenkt uns mehr Unabhängigkeit und sichert ein Stück Frieden in Europa. Mit ihrer Windkraft-Blockade schadet die CSU auch der bayerischen Wirtschaft. Die Regionalen Planungsverbände haben vor zehn Jahren nach Fukushima bereits naturschutzfachlich abgewogene Windkraft-Vorranggebiete entwickelt, die dann aber wegen Seehofers 10-H-Desaster nicht zum Tragen gekommen sind. Wir glauben an Söders gute Windkraftabsichten nur, wenn er die bestehenden Vorranggebiete aus der Schublade zieht und in Kraft setzt“, so Ruff. Auch die neue Bundesregierung habe bislang keine sinnvollen Vorschläge vorgelegt, um die Bürokratielast abzuwerfen, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindert.</p>
<p>Der bisherige bayerische ÖDP-Vorsitzende Klaus Mrasek, der nach elfjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl antrat, skizzierte in seiner Abschiedsrede „die Gefahr, dass sich selbst in der gegenwärtigen schweren Energiekrise nichts ändert“: „Wer die von CSU und SPD verschuldete Abhängigkeit von Putin durch eine Abhängigkeit von anderen Diktatoren ersetzt, erreicht keine Versorgungssicherheit. Nachhaltiger maßvoller Wohlstand ist nur mit erneuerbaren Energien möglich, produziert im eigenen Land“.</p>
<p>Mrasek erinnerte daran, dass vor genau 50 Jahren Dr. Dennis Meadows in seinem Wissenschaftsklassiker „Die Grenzen des Wachstums“ aufgezeigt habe, „dass es auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum geben kann“. In diesen letzten fünfzig Jahren habe sich aber der Konsum vervielfacht. Die ökologischen Bedingungen der Welt hätten sich drastisch verschlechtert. „Die ÖDP ist die einzige Partei, die sich dazu bekennt, dass wir unsere Ansprüche an den Planeten begrenzen müssen. Alle anderen Parteien wollen den Wählerinnen und Wählern diese Härte der Wahrheit ersparen. Dem muss sich jemand entgegenstellen. Und das ist der Job der ÖDP“.</p>
<p>In einer Resolution forderten die Delegierten die bayerische Staatsregierung auf, die geplante Stilllegung des Atomkraftwerkes Isar 2 zum Jahresende nicht länger in Frage zu stellen und die Sicherheit der bestehenden Zwischenlager vor dem Hintergrund einer veränderten sicherheitspolitischen Lage zu verbessern. „11 Milliarden kWh produziert Isar 2 pro Jahr. Wenn jede und jeder Deutsche 132 kWh im Jahr einspart, ist die Abschaltung ausgeglichen. Das ist erreichbar und es wäre auch ohne Putins Kriegsverbrechen sinnvoll“, so Ruff. Außerdem startete die ÖDP eine Petition „Stimmkreisreform statt XXL-Landtag“.</p>
<p>Die weiteren Wahlergebnisse: Als stellvertretender Landesvorsitzender wurde Thomas Büchner (Landkreis Coburg) im Amt bestätigt und die stellvertretende Landrätin aus dem Landkreis Straubing-Bogen, Martha Altweck-Glöbl neu gewählt. Neuer Landesschatzmeister ist Bezirksrat Alexander Abt (Memmingen). Zu Beisitzern wählten die Delegierten Agnes Edenhofer (Weilheim), Esther Wagenhäuser (Schweinfurt), Lucia Fischer (Memmingen-Unterallgäu) und Christoph Zollbrecht (Amberg-Sulzbach).</p>
<p>Die Ergebnisse im Detail: Agnes Becker (242 abgegebene Stimmen, 228 JA, 2 Nein, 6 Enthaltung, 6 ungültig); Tobias Ruff (241 abgegebene Stimmen, 229 Ja, 5 Nein, 6 Enthaltung, 1 ungültig).</p>
<p>Agnes Becker und Tobias Ruff stehen für Interviews gerne zur Verfügung, auch bereits am Sonntag (Kontakt: 0151-54744901)</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 11:30:41 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Pimmelgate-Süd&quot; weitet sich aus </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/pimmelgate-sued-weitet-sich-aus</link>
                        <description>ÖDP solidarisch mit schikanierten Klima-Aktivisten</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als drei Wochen muss Alexander Mai ohne seine digitalen Geräte auskommen – und das als junger Student. Aber nicht etwa freiwillig. Die Abteilung „Staatsschutz“ der Polizei Augsburg hat all seine Geräte beschlagnahmt, mit denen der Klimaaktivist im Internet arbeiten konnte. Eine Razzia wie aus einem schlechten Krimi oder einem autoritären Staat. Hat der Beschuldigte ein Attentat vorbereitet, einen Terroranschlag, gehört er zu einem Drogenkartell? Nein: Ein Augsburger Stadtrat fühlte sich durch einen Link beleidigt, den der Aktivist Mai bei einem öffentlichen Facebook-Beitrag des Stadtrats als Kommentar hinterließ. Dieser Link führt zu einem Bild eines Zeitungsartikels über Geschehnisse in Hamburg, deren Auslöser die Verwendung des Wortes „Pimmel“ als Beleidigung im politischen Kontext war.<br> <br> „Es reicht jetzt! Dieses völlig überzogene Vorgehen verhöhnt den Rechtsstaat. Hier wird ohne Maß und Mitte gehandelt. Die Beschlagnahme wirkt sich aus wie ein Berufsverbot für den Studenten. Ich fordere, Alexander Mai sofort sein Eigentum zurückzugeben! Die Daten auf seinen Geräten dürfen nicht ausgewertet werden, denn das verletzt nicht nur seine Persönlichkeitsrechte, sondern auch die aller anderen Personen, deren Kontaktdaten, Fotos und Texte auf seinen Geräten gespeichert sind“, so der Bundesvorsitzende der ÖDP, Christian Rechholz.<br> <br> Die Razzia nach der Anzeige wegen Beleidigung wäre gar nicht nötig gewesen. Der Staatsschutz hat sie mit Beweissicherung begründet. Doch Alexander Mai hat diesen Facebook-Post nie bestritten. Wie schon bei früheren Durchsuchungen fühlen sich die Klimaaktivisten vom Staatsschutz schikaniert. „Die Abteilung Staatsschutz nutzte gezielt den ansonsten bedeutungslosen Anlass für einen weiteren Vorstoß gegen friedlichen Klimagerechtigkeitsaktivismus“, erklärt Alexander Mai in einer Pressemitteilung der Klimaaktivisten. Der Staatsschutz durchleuchtet die Geräte nach vertraulichen und privaten Nachrichten, fürchten die jungen Menschen in den Klimacamps. Die wurden als Protestform auch vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof als legal anerkannt. Illegal war nach diesem Urteil dagegen der Räumungsbescheid der Stadt Augsburg für das Klimacamp. Denn das Lager ist laut Bayerischem Verwaltungsgerichtshof eine vom Grundgesetz geschützte Versammlung.<br> <br> Alexander Mai ist kein Mitglied der ÖDP, trat aber für die Partei zur Bundestagswahl 2021 an. In dem Bewusstsein, dass die ÖDP seit 40 Jahren das gleiche Ziel verfolgt wie die Klimaaktivisten in Augsburg und vielen anderen Städten: Wirksamen Klimaschutz! „Klimacamps sind Mahnwachen für die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Nicht Alexander Mai bedroht unseren Staat, sondern das Nicht-Handeln in Sachen Klimaschutz“, kommentiert Christian Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 16:00:52 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP Bayern zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-bayern-zum-urteil-des-bundesverfassungsgerich</link>
                        <description>„Die Regierung Söder hat dem bayerischen Verfassungsschutz einen Bärendienst erwiesen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine „unverantwortliche Schlamperei“ sieht die ÖDP Bayern in dem vom Bundesverfassungsgericht verworfenen Bayerischen Verfassungsschutzgesetz. „Wir befürworten ausdrücklich handlungsfähige Verfassungsschutzorgane. Umso ärgerlicher ist es, dass die Bayerische Staatsregierung bei der Neufassung der Rechtsgrundlagen offenbar so schlampig gearbeitet hat, dass das oberste deutsche Gericht eingreifen musste. Leider kann dieser außergewöhnliche Vorgang nun von politischen Kräften instrumentalisiert werden, die generell Misstrauen gegen staatliches Handeln schüren. Söders Regierung hat mit einem dilettantischen Gesetz dem Verfassungsschutz einen Bärendienst erwiesen. Das muss jetzt schnellstens und rechtsstaatlich einwandfrei korrigiert werden“, fordert die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker. Vor allem die vom Bundesverfassungsgericht eingeforderte unabhängige Vorabkontrolle sei eine unverzichtbare Eingriffsvoraussetzung für Verfassungsschutzbehörden.<br> <br> Zur PM des Bundesverfassungsgerichts:<br> https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/bvg22-033.html</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 09:24:11 +0200</pubDate>
                        <title>Profit vor Mensch in Brandenburg!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/profit-vor-mensch-in-brandenburg</link>
                        <description>Privater Wasserverbrauch nahe Tesla-Fabrik eingeschränkt


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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer in die Region östlich von Berlin ziehen will, sollte sich das ganz genau überlegen. Denn der dort zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) hat die Trinkwassermenge für künftige Privatverbraucher eingeschränkt: Nicht zuletzt, weil Wasser vom WSE auch in die Tesla-Gigafactory nach Grünheide fließt. „Damit werden unsere Befürchtungen wahr. Die Landesregierung in Brandenburg entzieht ihren eigenen Bürgern Trinkwasser, weil Tesla dieses Wasser beim Bau von Elektroautos verbraucht. Der WSE muss jetzt umsetzen, was die rot-grün-schwarzen Minister ohne jede Rücksicht durchdrücken: Profit vor Mensch!“ entrüstet sich Charlotte Schmid, zweite stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP. „Doch für uns als Partei steht seit Jahrzehnten Mensch eindeutig vor Profit.“</p>
<p>Wer ein neues Haus im Einzugsbereich von Strausberg-Erkner baut, darf nicht mehr als 105 Liter Wasser am Tag verbrauchen. Das ist deutlich weniger als im Rest der Republik. Bundesweit lag der Verbrauch pro Kopf laut Bundesumweltamt 2018 bei 121 Litern Wasser am Tag. Alle, die nicht schon seit Jahren im Verbandsgebiet leben und die mehr als 105 Liter Wasser am Tag verbrauchen, müssen bald mit einer Geldstrafe rechnen. „Die ÖDP war schon immer für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen. Aber Wasser zu sparen, damit die Industrie es dafür verwenden kann, Produkte herzustellen, die noch mehr wertvolle Rohstoffe und seltene Erden verbrauchen, das ist alles andere als nachhaltig,“ stellt Charlotte Schmid fest. „Wenn mit dem Brandenburger Wasser kein Gemüsegarten gegossen werden darf, damit die Gigafactory Profit abwirft, dann ist etwas faul im Lande Brandenburg!“<br>  <br> Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Das hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen 2010 anerkannt. „Brandenburg beschneidet seiner Bevölkerung dieses Recht, um den Wirtschaftsstandort zu stärken; damit setzt die Landesregierung dort absolut falsche Signale. Denn genug Arbeitsplätze gab es in Grünheide auch schon vor der Ansiedlung der Gigafactory. Aber nicht mehr genug Grundwasser, spätestens nach etlichen schweren Dürren in den letzten Jahren. Eine Autofabrik, die teilweise auf einem Trinkwasserschutzgebiet steht, hätte dort niemals genehmigt werden dürfen. Schon gar nicht vom grünen Umweltminister Axel Vogel!“, so Charlotte Schmid, zweite stellvertretende Bundesvorsitzende der ÖDP.<br>  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 08:49:50 +0200</pubDate>
                        <title>Löcher in Habecks Osterpaket  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/loecher-in-habecks-osterpaket</link>
                        <description>ÖDP will Nachbesserungen für Erneuerbare</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Immer noch keine freie Fahrt für Bürgerenergie.“ Das ist das Fazit von Dr. Michael Stöhr, Beisitzer im Bundesarbeitskreis Klima- und Umweltschutz, Verkehr und Energie und Klimasprecher der ÖDP. Dr. Stöhr hat das so genannte Osterpaket von Robert Habeck genau unter die Lupe genommen. Damit will der Grüne per Gesetz Energie sauberer als bisher produzieren lassen. Doch im grundsätzlich erfreulichen Osterpaket ist noch nicht alles bestens geregelt. Bei der Analyse hat der ÖDP-Experte festgestellt: „Die fossile Energielobby ist im Wirtschaftsministerium immer noch sehr einflussreich. Auch der grüne Minister hat jedenfalls einige versteckte Hindernisse noch nicht beseitigt.“</p>
<p>Konkret geht es um Hemmnisse, die die Vorgängerregierungen schon installiert haben, um die Energiewende auszubremsen. Offensichtlich hat die Ampelregierung diese noch nicht entfernt. Ein Beispiel ist §21b Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 - richtig, das ist schon ziemlich gut versteckt, da haben die Lobbyisten 2017 ganze Arbeit geleistet, ganz nach dem Vater der bayerischen 10H-Windenergieverhinderungsregel, Horst Seehofer: Gesetze muss man kompliziert machen, damit erstickt man Bürgerwillen effektiv.</p>
<p>In diesem gut versteckten Satz ist festgelegt, dass das öffentliche Netz bei Mieterstrom-Modellen nicht genutzt werden darf, selbst dann nicht, wenn nur PV-Strom zwischen zwei Gebäuden dorthin fließen soll, wo er gebraucht wird. Dr. Michael Stöhr meint dazu: “Aus für Quartierstrom-Modelle, willkommen im Land des Jeder-für-sich. Das Potenzial von Dächern wird nicht voll genutzt, Energiespeicher werden unnötig viele und in der Summe viel zu große installiert, Kostensenkungspotenziale nicht erschlossen.“</p>
<p>Bürgerenergie wird zwischen den Zeilen de facto so definiert: Niemand der Projektbeteiligten darf in den 5 Jahren zuvor an Wind- oder Solarenergieprojekten beteiligt gewesen sein. „Auf so eine Bürgerenergie-Verhinderungsdefinition muss man erst einmal kommen! Wie wäre es, sinnvolle Kriterien zu finden oder etwas genauer zu fassen: Begrenzung der absoluten und anteiligen Höhe der Beteiligungen, starke Streuung der Anteile, verbesserte Beteiligungsoptionen für einkommensschwache Bürgerinnen oder attraktive Strombezugsangebote für Bewohner in Nähe der Anlage?“ fragt Dr. Stöhr die Ampelkoalition.</p>
<p>Die Ampel-Regierung hat es nicht leicht, räumt Charlotte Schmid ein, zweite stellvertretende ÖDP-Bundesvorsitzende. Seit 2009 ist das ursprünglich geniale Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) systematisch zu einem Paragrafen-Monster umgebaut worden, das kaum noch einer durchschaut. „Einige zentrale Punkte des nun vorgelegten Novellen-Entwurfs sind gut, aber auch längst überfällig, zum Beispiel die Ausnahme von Bürgerenergie von Ausschreibungen. Im Detail bleibt aber noch einiges zu tun, nicht zuletzt, um die Energiewende sozial akzeptabel zu gestalten.“</p>
<p>Wie bei allem, geht es für Charlotte Schmid dabei auch um Konsequenz und Offenheit: „Wir fordern, dass die Beteiligung an Bürgerenergieprojekten nicht nur deutlich erleichtert wird, sondern auch, dass die Konditionen für Menschen aus allen Gesellschaftsschichten attraktiv und verständlich werden. Wir wollen schließlich erreichen, dass beim dringend notwendigen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie, jeder und jede mitmacht! Es geht um die Zukunft von uns allen und um die Beteiligung aller an ihrer Gestaltung.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Klima- Umweltschutz Verkehr und Energie</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 16:39:31 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert Kreislaufwirtschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-kreislaufwirtschaft</link>
                        <description>EU-Abgeordnete Ripa für Recht auf Reparatur</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Manuela Ripa (ÖDP) begrüßt den Entschließungsantrag Recht auf Reparatur: „Die Zeiten der Wegwerfgesellschaft sind vorbei!“ Zusammen mit einer großen Mehrheit im Plenum hat die EU-Abgeordnete jetzt im Europäischen Parlament den Entschließungsantrag für ein Recht auf Reparatur angenommen. Die geforderten Maßnahmen zielen darauf ab, die Verbraucher zu ermutigen, Produkte länger zu nutzen, indem sie defekte Waren selbst reparieren und das Angebot zum Kauf von gebrauchten und generalüberholten Produkten ausgeweitet wird. Diese Maßnahmen könnten von einer Verpflichtung zur Bereitstellung eines Ersatzartikels während der Reparaturzeit für bestimmte Produkte bis hin zu erweiterten Garantien und Anreizen für diejenigen Verbraucher reichen, die sich für die Reparatur eines Artikels entscheiden.</p>
<p>Ripa ist überzeugt: „Die EU muss führend in der Kreislaufwirtschaft werden. Das Recht auf Reparatur und insbesondere die Entwicklung langlebiger Produkte sind zentrale Bestandteile davon. In Zeiten von Ressourcenknappheit müssen Ressourcen so gut und effizient wie möglich genutzt werden. Wir müssen endlich weg von der ressourcenintensiven Wegwerfgesellschaft hin zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaftsgesellschaft!“</p>
<p>Der Entschließungsantrag drängt zudem auf eine nachhaltigere öffentliche Beschaffung sowie auf Vorgaben für verantwortungsvolles Marketing und Werbung. Auch sind neue Regeln für die Abfallwirtschaft im Allgemeinen sowie die Beseitigung rechtlicher Hindernisse, die die Reparatur, den Weiterverkauf und die Wiederverwendung von Produkten verhindern könnten, Kernpunkte der Resolution.</p>
<p>Das Reparieren und die längere Nutzung von Produkten nutzen nicht nur den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern helfen auch dem Klima. Damit muss schon beim Produktdesign begonnen werden. Hersteller sollen dazu Geräte so konstruieren, dass einzelne Teile problemlos und ohne weitere Schäden am Produkt ausgetauscht werden können. Außerdem müssen Ersatzteile zu einem angemessenen Preis und für einen langen Zeitraum zur Verfügung stehen.</p>
<p>„Rund 80 Prozent der EU-Bürger*innen wollen ihr Produkt reparieren lassen und sie müssen endlich die Möglichkeit dazu bekommen, dies problemlos zu tun“, fährt Ripa fort und merkt abschließend an, „Verbraucher*innen sollen auch mehr Macht beim Einkauf haben durch Informationen zur Haltbarkeit und Reparaturmöglichkeit.“<br> <br> Die Politikerin ist überzeugt, dass die Resolution aus diesen genannten Gründen so wichtig ist. „Durch die Abstimmung haben wir der Kommission nun gezeigt, dass wir ein ambitioniertes Gesetz brauchen und auch wollen“, so das Fazit der Europaabgeordneten Manuela Ripa (ÖDP).</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 10:48:48 +0200</pubDate>
                        <title>Söder muss vor seiner Nahost-Reise am Sonntag noch etwas erklären:</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/soeder-muss-vor-seiner-nahost-reise-am-sonntag-noc</link>
                        <description>Bayerische Wasserstoff-Subventionen für Putin?</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Agnes Becker: Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, Herr Ministerpräsident!</strong></p>
<p>Bayern geht bei seiner Wasserstoff-Strategie Bay H2 nach Ansicht der ÖDP „einen unakzeptablen Weg“: Projektpartner ist neben den Bayerischen Staatsforsten unter anderem das Unternehmen BAYERNOIL mit Sitz im oberbayerischen Vohburg, Landkreis Pfaffenhofen und einer Raffinerie im niederbayerischen Neustadt a. d. Donau (Kreis Kelheim). Zweitgrößter Anteilseigner von BAYERNOIL ist ausgerechnet Rosneft.</p>
<p>Das bedeutet: „Fließen Wasserstoff-Subventionen in das Bay H2-Projekt, freut sich auch Putin. Während die westliche Welt darüber diskutiert, ein Energie-Embargo gegenüber Russland zu verhängen, lässt die Bayerische Staatsregierung zu, dass Putin auch beim Wasserstoff den Fuß in der Tür hat und schafft damit neue Abhängigkeiten. Das kann nach dem brutalen Überfall auf die Ukraine niemand befürworten. Wie wollen Ministerpräsident Söder und Minister Aiwanger das den Bürgern und Steuerzahlerinnen erklären“, fragt Becker.</p>
<p>Nach Ansicht der ÖDP stellen sich mehrere Fragen: „Folgt Söders Vorstoß zugunsten 500 neuer Windkraftanlagen dem Ziel, Rosneft unter dem Dach von BAYERNOIL zu ermöglichen, hier zu investieren und Subventionen abzugreifen? War das vielleicht sogar Thema beim Moskau-Besuch Söders im Januar 2020? Diese Fragen sollte die Staatsregierung schnell beantworten“, fordert Becker. Immerhin habe Rosneft seinen Anteil an BAYERNOIL nach Söders Moskau-Visite gesteigert. Und der Umbau von Bayerns größter Raffinerie zum Wasserstoffproduzenten steht mit hohen Beträgen auf der Förderliste von Freistaat und Bund.</p>
<p>Agnes Becker bekräftigt: „Jedes neue Windrad und jede Photovoltaikanlage ist ein Beitrag zur Friedenssicherung und Unabhängigkeit. Förderprogramme für eine Wasserstoffinfrastruktur sind unbestreitbar notwendig. Aber nur dann, wenn am Ende nicht wieder Putin die Hand aufhält. Das wäre unerträglich und zynisch gegenüber den Menschen in der Ukraine, die unter Putins Terror zu leiden haben“. Auch der Bund müsste nach Ansicht der ÖDP seine Förderung davon abhängig machen, dass nicht am Ende Putin profitiert. Die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende will sich deswegen auch noch an Bundesminister Habeck wenden.</p>
<p>Quellen u.a.:<br> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bayernoil#Anteilseigner">https://de.wikipedia.org/wiki/Bayernoil#Anteilseigner</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 09:11:04 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP will Klimaschutz jetzt sofort</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-will-klimaschutz-jetzt-sofort</link>
                        <description>EU-Abgeordnete Manuela Ripa zum IPCC-Report</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) nimmt den neuesten Bericht des Weltklimarats IPCC zum Anlass, um auf deutlich schärfere Maßnahmen zum Schutz des Klimas zu drängen. Die Politikerin zeigt sich sehr besorgt darüber, dass die CO2-Emmissionen im Jahr 2021 auf das höchste je erreichte Niveau gestiegen sind. Aber auch der Ausstoß von Methan, ein vielfach stärkeres Treibhausgas als CO2, ist stark gestiegen. Um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, dürfen bis 2030 weltweit nur noch 30 Milliarden Tonnen CO2-Equivalente emittiert werden, was nur noch so halb so viele wäre wie heute. Dazu die ÖDP-Politikerin: „Wie viele Weckrufe von Seiten der Wissenschaft brauchen wir denn noch? Es ist jetzt oder nie, wenn wir die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen wollen. Das Europäische Parlament hat bereits 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Aber die unmittelbare und starke Emissionsverringerung, die wir nun dringend bräuchten, ist derzeit leider nicht in Sicht.“</p>
<p>Die Europaabgeordnete betont, dass es nicht ausreicht, alleine auf technische Lösungen wie den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu setzen, um die Erderwärmung zu stoppen. Stattdessen führe an einer Änderung unseres Lebensstils kein Weg vorbei. Manuela Ripa erwähnt etwa die Landwirtschaft. „Mit einer stärker pflanzenbasierten Ernährung könnten wir nicht nur einen wesentlichen Beitrag zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten, sondern würden auch die anderen Probleme, die mit der Massentierhaltung einhergehen, bekämpfen. Dazu zählt etwa die Nitratverseuchung unseres Grundwassers, der Artenschwund oder die Entstehung multiresistenter Keime in der industriellen Landwirtschaft. Dass die Agrarindustrie jedoch nun den Krieg in der Ukraine dafür missbraucht, die dringend notwendige Agrarwende zu torpedieren, ist unredlich und schäbig.“</p>
<p>Ein ähnliches Muster habe sich, so Manuela Ripa, erst unlängst bei der Bund-Länder-Vereinbarung zum besseren Schutz der Moore gezeigt. Diese sind für den Klimaschutz wichtig, da der darin enthaltene Torf große Mengen an CO2 speichert. Zuletzt stammten etwa 53 Millionen Tonnen CO2-Emissionen aus entwässerten Moorböden. Strenge Vorgaben wurden jedoch durch die industrielle Landwirtschaft torpediert und die Bundesregierung ist vor der Agrarlobby eingeknickt. Die Europaabgeordnete fordert deshalb die Ausarbeitung einer kohärenten Strategie zum Moorschutz sowie auf EU-Ebene ein ambitioniertes EU-Renaturierungsgesetz. Die EU-Kommission hat die von ihr geplante Vorstellung für ein solches Gesetz Ende März leider verschoben. Lobbyverbände versuchen, mit dem Hinweis auf den Krieg in der Ukraine und eine angebliche Gefährdung der „Versorgungssicherheit“ eine umweltschützende Gesetzgebung zu verhindern.<br> <br> Aber auch in anderen Bereichen müsse die Politik der Bevölkerung mehr Veränderungen zumuten. Doch Deutschland traue sich nicht einmal, ein Tempolimit auf Autobahnen einzuführen, obwohl damit erhebliche Mengen an Benzin und Diesel und damit auch an CO2 eingespart werden könnten. „Das Rasen weiterhin zu erlauben und zusätzlich noch einen Rabatt auf Benzin und Diesel einzuführen, ist das absolut falsche Signal“, so die ÖDP-Politikerin.<br> <br> Die Europaabgeordnete ist überzeugt, dass ein entschleunigter Lebensstil mit weniger Treibhausgasemissionen das Wohlbefinden der Bevölkerung sogar erhöhen kann. „Das ‚Immer mehr‘ und ‚Immer weiter‘, das das Denken in unserer Gesellschaft bestimmt, hat nicht zu einer erhöhten Zufriedenheit der Menschen geführt. Im Gegenteil: immer mehr Menschen fühlen sich gestresst und haben psychische Probleme. Wenn wir uns aber von liebgewonnenen Statussymbolen und Gewohnheiten trennen, werden wir erkennen, dass darin auch eine Chance liegt“, so die Europaabgeordnete abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 12:38:31 +0200</pubDate>
                        <title>Sofortiger Importstopp aus Russland</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/sofortiger-importstopp-aus-russland</link>
                        <description>60. Parteitag der ÖDP fordert konsequentes Handeln ein</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP forderte auf ihrem Bundesparteitag in Köln die Ampel-Koalition auf, den Import von Gas, Kohle und Erdöl aus Russland sofort einzustellen. „Wer fossile Energieträger aus Russland nutzt, finanziert Putins Angriffskrieg“, erklärt der Vorsitzende der ÖDP, Christian Rechholz. „Wir müssen endlich konsequent handeln, auch wenn das Auswirkungen auf uns selbst hat. Sonst bleiben Solidaritätsbekundungen nur hohle Phrasen“. Die seit Jahrzehnten versäumte echte Energiewende hin zu Erneuerbaren ist Sicherheits- und Friedenspolitik. Die Bundesregierung hat beim Verkünden ihrer Sanktionen gegen Russland unterschlagen, dass ihre Geschäfte über fossile Energie-Träger ausgenommen sind. „Schließen wir endlich diese Hintertür“, fordert der ÖDP-Vorsitzende.</p>
<p>Das Verbrennen fossiler Energie finanziert aber nicht nur den Krieg gegen die Ukraine. Es befeuert auch die rasante Zerstörung des Klimas und beschleunigt die Katastrophe, die nach dem Erreichen weiterer Kipppunkte nicht mehr einzudämmen sein wird. Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe, hat als Gastredner auf dem ÖDP-Bundesparteitag ein konsequentes Tempolimit gefordert: „Tempo 100 km/h auf Autobahnen, 80 zwischen Ortschaften und Tempo 30 in Ortschaften würde große Mengen Energie sparen – und auch unser Klima stark entlasten: Konkret um 9,2 Millionen Tonnen CO2 im Jahr!“ Insofern ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, dass die Ampel-Koalition ein Tempolimit schon bei den Koalitionsverhandlungen abgelehnt hat und auch jetzt in Kriegszeiten keinen Anlass dafür sieht. Christian Rechholz: „Auch die Ampel-Regierung steht beim Rasen auf Grün.“</p>
<p>Krieg und Klimaschutz wird auch den Menschen in Deutschland Opfer abverlangen. Führende Ökonomen rechnen im Falle des Importverbots mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um rund drei Prozent. „Während des Corona-Lockdowns hat Deutschland einen Rückgang von fünf Prozent verkraftet. Die Aussicht auf weniger Krieg muss uns das wert sein,“ so Christian Rechholz. Aber es braucht auch einen sozialen Ausgleich. Die ÖDP will fossile Energie verteuern, aber gleichzeitig arme Menschen in Deutschland entlasten.<br> <br> „Mensch bleiben“, unter diesem Motto beschäftigte sich die ÖDP auf ihrem Parteitag mit der Gefahr der schleichenden Entmenschlichung im Zuge des sogenannten Transhumanismus. Der Begriff ist in Deutschland noch kaum angekommen, die ersten Folgen sehr wohl: Die Selektion behinderter Menschen vor der Geburt, die vermeintliche Optimierung ungeborener Kinder in vitro durch Selektion ihrer Gene. Außerdem noch totale digitale Kontrolle durch das Social Credit System in China, Manipulation von Wahlen und Meinungen durch Programmierung gefälschter Personenprofile. „Digitalisierung und technischer Fortschritt bieten viele Chancen für die Menschheit“, sagt Rechholz. Aber nach Überzeugung von Transhumanisten soll sie genutzt werden, um Menschen zu optimieren und zu Mensch-Maschinen zu machen oder Entscheidungen der Künstlichen Intelligenz zu überlassen. Das ist ein gefährlicher Angriff auf das Menschenbild, wovor der berühmte Physiker Stephen Hawking warnte. Technische Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen sind für die ÖDP ein Segen, im Gegensatz zu technischen Hilfsmitteln für Gesunde, die nur die Leistung steigern sollen. Der Bundesparteitag beauftragte nun die Bundesarbeitskreise das vorgelegte Papier weiter zu bearbeiten.<br>              <br> Auf ihrem 60. Bundesparteitag hat die ÖDP auch Weichen für die eigene Zukunft als echte ökologische und friedensaktive Alternative zu den herrschenden Parteien gestellt. Im Bundesvorstand wurde die bisherige Beisitzerin Charlotte Schmid mit überwältigender Mehrheit zur zweiten Stellvertreterin des Bundesvorsitzenden gewählt. Neuer Beisitzer wurde Helmut Scheel. Als Schriftführer fungiert künftig Christian Stadelmann, langjähriger Vorsitzender der Jugendorganisation JÖ – jung ökologisch.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 28 Mar 2022 08:51:26 +0200</pubDate>
                        <title>Mensch bleiben! Transhumanismus gefährdet unsere Freiheit  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mensch-bleiben-transhumanismus-gefaehrdet-unsere-f</link>
                        <description>Einladung zum Bundesparteitag der ÖDP in Köln</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch ist ein Mangelwesen. Deshalb muss er mit technischen Mitteln seinen Körper, seinen Geist, ja sogar seine Psyche optimieren. Daran glauben Anhänger des Transhumanismus. Diese Bewegung aus den USA will die Grenze zwischen Mensch und Maschine auflösen, sie gewinnt an Einfluss. Menschen mit Behinderungen hätten in dieser Weltanschauung gar kein Recht mehr zu leben, die Eugenik will deren Geburt verhindern. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes unmenschlich. Die ÖDP ist die einzige Partei, die dieser Entwicklung einen Riegel vorschieben will. „Deshalb werden wir uns auf unserem Bundesparteitag in Köln-Chorweiler in einem Leitantrag gegen Transhumanismus positionieren,“ kündigt der Bundesvorsitzende Christian Rechholz an.<br> <br> Die Ideologie will die Leistungsfähigkeit aller Menschen optimieren. „Transhumanismus ist ein weiterer Schritt in den totalitären Kapitalismus. Menschen werden nur noch danach beurteilt, wie viel Profit sie abwerfen. Ihre Arbeitskraft soll maximiert werden, sogar ihr Privatleben soll Gewinn abwerfen, der privaten Konzernen zufließt, z.B. über kostenpflichtige Kontaktportale,“ kritisiert Christian Rechholz.</p>
<p>Für die Ökologisch-Demokratische Partei ist Transhumanismus nicht nur ein Modetrend, sondern auch eine Gefahr für Freiheit und Demokratie. Denn langfristig sollen immer mehr Entscheidungen von Computern getroffen werden, die durch Künstliche Intelligenz zunehmende Kontrolle gewinnen. „Auch die Arbeitswelt wird dadurch vollkommen verändert. Nicht nur in Fabriken, auch in Behörden oder Pflegeeinrichtungen. Aber wer will von einem Roboter gepflegt werden? Eine Maschine kann die körperlichen und vor allem seelischen Bedürfnisse von Patienten und pflegebedürftigen Menschen nicht erfüllen. Viel sinnvoller wäre es, wenn in der Pflege Computer die ausufernden Dokumentationspflichten übernähmen – dann bliebe den Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen,“ schlägt der ÖDP-Bundesvorsitzende vor.</p>
<p>Für ihren 60. Bundesparteitag hat sich die ÖDP ganz bewusst einen Stadtteil ausgewählt, der nicht privilegiert ist: Köln-Chorweiler. Hier leben Menschen, die weniger Chancen haben als andere, Menschen aus mehr als 120 Nationen, die zuerst eine Sprachbarriere überwinden müssen, um überhaupt in den Genuss von Bildung kommen zu können. Corona-Krise und Krieg in der Ukraine haben wirtschaftliche Folgen, die hier besonders schlimm wirken. Gleichzeitig haben die Menschen hier aber schon etliche Initiativen geschaffen, die Armut und Ressourcenverbrauch reduzieren. Die ÖDP wird im Rahmen ihres Bundesparteitags diese engagierten Anwohner aufsuchen und sich informieren, wie auch am Rand einer Großstadt solidarische Landwirtschaft funktioniert oder Gebrauchsgüter neue Besitzer finden, was Ressourcen schont.</p>
<p>Neben diesen Themen können Sie auf unserer Pressekonferenz am Sonntag, 3.4.2022 um 13 Uhr auch erfahren, wie aus Sicht der ÖDP-Europaabgeordneten Manuela Ripa unser Energiehunger den Ukraine-Krieg und auch noch das Klima anheizt. Ripa informiert dort auch über ihren jüngsten Brief an den Vizepräsidenten der EU und den EU-Umweltkommissar zur Wasserproblematik, nicht nur bei Tesla. Das Schreiben zeigt auf, wie Deutschland EU-Recht bricht, um möglichst viel Industrie anzusiedeln. Die ÖDP drängt auf vorgeschriebenes Batterierecycling und wirksame Kreislaufwirtschaft.<br> <br> Bitte melden Sie sich an zur Pressekonferenz unter pressesprecher@oedp.de</p>
<p>Bürgerzentrum, Pariser Platz 1 · 50765 Köln</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 10:25:13 +0100</pubDate>
                        <title>Zynischer geht es nicht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zynischer-geht-es-nicht</link>
                        <description>Tesla feiert Gigafactory am Tag des Wassers</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Das ist Zynismus pur: Ausgerechnet am Tag des Wassers will Elon Musk die Tesla Gigafactory einweihen", empört sich Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP. "Gleichzeitig wurde der Bevölkerung das Wasser rationiert. Doch Trinkwasser ist ein Menschenrecht." Am morgigen Tag des Wassers (22. März) will Elon Musk höchstpersönlich aus den USA einfliegen. Wohl wie immer CO2-lastig im Privatjet kommt er, um in Grünheide die Eröffnung seiner Tesla Gigafactory zu feiern. Zufall? Oder gar zynische Absicht? Musk erwartet sogar hohen Besuch zu seiner Party: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will dabei sein, falls der Ukraine-Krieg ihn nicht abhält. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich ankündigen lassen, um die Verkehrswende der Bundesrepublik zu feiern. Ausgerechnet auf Teilen eines Trinkwasserschutzgebietes, auf dem Tesla die Gigafactory mit 19 vorläufigen Baugenehmigungen des Landes Brandenburg errichtet hat, bevor das Projekt überhaupt offiziell genehmigt war.</p>
<p>Nur sieben Tage vor der großen Party jedenfalls hatte der Chef des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) noch gedroht, den Liefervertrag mit Tesla zu kündigen, weil sonst Trinkwasser für die künftige Bevölkerung fehle. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel sprach noch bei der Verkündung der Baugenehmigung von der bekannten Wasserknappheit in Brandenburg. "Doch mit ausreichend politischem Druck wird hier wieder mal das Recht des Stärkeren durchgesetzt", ärgert sich Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP: „Mit dem Umweltamt sei eine Duldung über 3,8 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich vereinbart worden, teilte der WSE kurzfristig mit. Die ÖDP nennt das Einflussnahme! Die Landesregierung schreckt vor nichts zurück, um die Tesla Gigafactory auf Teilen eines Trinkwasserschutzgebietes zu ermöglichen! Und natürlich wurde Geheimhaltung vereinbart. So sieht Transparenz in Brandenburg aus." Die erteilte Duldung ist ohnehin nur befristet. Sie hat indirekt zur Folge, dass im Einzugsgebiet des WSE jetzt keine weiteren Baugenehmigungen erteilt werden können, weder für Gewerbe noch für Wohnhäuser.</p>
<p>Schon am 4. März 2022 hat das Verwaltungsgericht in Frankfurt (Oder) entschieden, dass die zusätzliche Wasserentnahme in Eggersdorf für die Gigafactory in Grünheide juristisch nicht korrekt ist. Auch wenn es sich um einen formalen Fehler handelt, darf aus Sicht der ÖDP ohne gültige Genehmigung kein Wasser geliefert werden. Denn Dürre und Trockenheit haben in Brandenburg nicht nur in der Vergangenheit Schäden in der Landwirtschaft und in der Natur hinterlassen, sie werden auch in Zukunft immer häufiger dazu führen, dass auch den Menschen in Deutschland Wasser fehlt. Darauf weist das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung in einem Interview im rbb hin. Der eklatante Wassermangel sei nicht zuletzt verursacht durch einen erhöhten Wasserbedarf und eine Infrastruktur, die nicht an den Klimawandel angepasst sei, kritisieren die Klimaforscher.<br> <br> „Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Die wenigsten können sich vorstellen, dass auch in Deutschland Wassermangel allgegenwärtig wird. Doch für viele Regionen befürchten Wissenschaftler genau das,“ erläutert der ÖDP-Bundesvorsitzende. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung verweist darauf, dass mehr Grundwasser gebildet werden muss, um die Versorgung der Bevölkerung auch in Zukunft zu sichern. Regenwasser von den Dächern muss versickern können, statt in die Kanalisation gespült zu werden. Das verhindere nicht nur Sturzfluten bei Starkregen, sondern trage auch zur Grundwasserneubildung bei. „Wir brauchen dringend mehr Misch- und Laubwälder, die können Grundwasser viel besser speichern. Doch in Brandenburg lässt der grüne Umweltminister zu, dass allein für Tesla schon 200 Hektar Wald zerstört wurden. Dann wird auch noch behauptet, das alles diene dem Klimaschutz. Das ist nichts anderes als zynische Profitgier,“ empört sich der ÖDP-Bundesvorsitzende, Christian Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 08:22:05 +0100</pubDate>
                        <title>Brandenburg bricht EU-Recht</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/brandenburg-bricht-eu-recht</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete protestiert bei Timmermans und Sinkevičius</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die endgültige Baugenehmigung für die Tesla-Gigafactory bricht geltendes EU-Recht. Dagegen protestiert die EU-Abgeordnete Manuela Ripa in einem weiteren Brief an den zuständigen Umweltkommissar Sinkevičius und den Vizepräsident Timmermans: „Die Landesregierung Brandenburg ignoriert den Wassermangel, der ihre Bevölkerung bedroht. Trotz jahrelanger Dürren genehmigt sie wertvolles Trinkwasser für eine Auto- und Batteriefabrik. Dieses Wasser fehlt dann den Menschen in Brandenburg, ein Skandal in Zeiten der Klimakrise!“, stellt Manuela Ripa von der ÖDP fest.</p>
<p>Das dreiste Vorgehen des US-Autokonzerns am Standort Grünheide scheint Schule zu machen. Indem die Landesregierung von Brandenburg ihrer Verantwortung beim Genehmigungsverfahren in keinster Weise gerecht wird, opfert sie das wertvolle Trinkwasser der Bevölkerung dem Profit von Tesla. Das weckt Begehrlichkeiten. Jetzt will auch der US-Konzern Intel 450 Hektar Ackerfläche versiegeln, um eine riesige Halbleiterfabrik in Magdeburg zu bauen. Ähnlich rücksichtslos geht die Firma SVOLT im Saarland vor. Am Standort Überherrn wollen Behörden und lokale Politiker ohne mit der Wimper zu zucken eine geplante Batteriefabrik genehmigen. In einem Vorranggebiet für Grundwasserschutz, in dem viele bedrohte Tierarten leben. Außerdem handelt es sich dort um ein Einzugsgebiet verschiedener Trinkwasserbrunnen. Das umstrittene Projekt könnte die Bildung neuen Grundwassers ganz beträchtlich beeinträchtigen.</p>
<p>Besonders besorgniserregend ist auch eine jüngst veröffentlichte Datenanalyse, von der NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland zu den Regionen mit dem höchsten Wasserverlust weltweit gehört.</p>
<p>Solchen unverantwortlichen Entwicklungen will die Europaabgeordnete der ÖDP endlich einen Riegel vorschieben. In ihrem offenen Brief an den Vizepräsidenten der EU und an den EU-Umweltkommissar schlägt Manuela Ripa zum wiederholten Male vor, bei jeder neuen Industrieansiedlung vorhandene Industriebrachflächen zu nutzen: „Da es mittlerweile auch von anderer Seite Aufforderungen an die Kommission gibt, in dieser Sache aktiv zu werden, möchte ich Sie dringend dazu aufrufen, gegen die wiederholten Verstöße der deutschen Behörden gegen geltendes Recht vorzugehen. Gesetze dürfen nicht so ausgelegt werden, dass ein großer Konzern schalten und walten kann, wie er will,“ fordert die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Mar 2022 11:13:53 +0100</pubDate>
                        <title>Volles Embargo für Öl- und Gasimporte aus Russland - jetzt!  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/volles-embargo-fuer-oel-und-gasimporte-aus-russlan</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete Manuela Ripa appelliert an EU </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die EU darf keinen einzigen weiteren Tag den grausamen Krieg Putins finanzieren. Keine Maßnahme darf ungenutzt bleiben, um der russischen Aggression ein Ende zu setzen. Wir brauchen das sofortige Öl und Gas Embargo“, fordert die EU-Abgeordnete Manuela Ripa der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Brüssel.</p>
<p>Es steht außer Frage, dass die EU stark von den russischen Gas- und Öllieferungen abhängig ist und Putin diese Abhängigkeit als Instrument geopolitischen Drucks gegen Europa nutzt. Jeden Tag bezahlt Europa rund eine Milliarde Euro an Putin für Gas- und Ölimporte. Letztendlich ist es auch die EU, die die Kosten für Russlands Panzer und Artillerie gegen die Ukraine trägt.</p>
<p>Was viele nicht wissen: Bereits im April 2021 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, dass die EU im Falle einer Invasion der Ukraine durch die Russische Föderation die Einfuhren von Öl und Gas aus Russland in die EU sofort stoppen sollte. Die Invasion der Ukraine begann am 24. Februar 2022, 20 Tage später, am 15. März 2022, fließen russische Rohstoffe noch immer ungebremst.</p>
<p>Aus diesem Grund fordern zahlreiche Mitglieder des Europäischen Parlaments, darunter die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa, in einem offenen Brief die EU-Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten auf, unverzüglich das Embargo für Öl-, Kohle- und Gasimporte aus Russland zu verhängen, bis sich die Russische Föderation vollständig aus der Ukraine zurückzieht. Das Embargo ist auch die einzige Möglichkeit den lang geforderten vollständigen SWIFT-Ausschluss Russlands zu ermöglichen. Noch immer dürfen drei für den fossilen Handel grundlegende Banken am SWIFT-System teilnehmen. „Es ist an Doppelmoral nicht zu überbieten, wenn ausgerechnet die für die fossilen Öl- und Gaslieferungen zuständigen Banken weiterhin bei SWIFT beteiligt sind, während uns ein Ausschluss Russlands aus dem für den Geldverkehr wichtigen System vorgegaukelt wird“, so die EU-Parlamentarierin.</p>
<p>Ripa stellt besonders auch an ihr Heimatland Deutschland klare Forderungen: „Wir müssen energieeffizienter werden und dürfen dabei keine Möglichkeit außen vorlassen, so wie z. B. ein Tempolimit auf den Autobahnen und die kostenlose Nutzung des ÖPNV!“ Die ÖDP-Politikerin appelliert zudem an die Bevölkerung: „Auch für uns persönlich sollte nun die Zeit der individuellen Konsumeinschränkung gekommen sein. Je weniger Energie wir vergeuden, desto deutlicher lösen wir uns von der Abhängigkeit von Russland.“</p>
<p>Es darf nicht sein, dass Menschen mit kleinem Geldbeutel am meisten unter den hohen Energiekosten leiden. Um soziale Verwerfungen zu vermeiden, muss deshalb ein Teil des 200-Milliarden-Klimapakets der Bundesregierung für eine soziale Abfederung der Maßnahmen genutzt werden. Der Staat könnte überdies aus einer Besteuerung der außerordentlichen Gewinne der Energieversorger Gelder für den sozialen Ausgleich akquirieren, ebenso wie aus den Gewinnen, die der Staat derzeit aus den hohen Erlösen mit CO2-Emmissionsrechten erzielt.</p>
<p>Zusätzlich muss die Primäraufgabe der deutschen Regierung sein, die Energiewende und damit den Ausbau Erneuerbarer Energie zu beschleunigen. Dazu zählt u.a. sich für die schnellere Genehmigung für Solaranlagen sowie die zügige Errichtung von netzdienlichen kurzfristigen und saisonalen Speichern einzusetzen. „Europa muss so schnell wie möglich resilient in Bezug auf seine Energieversorgung werden. Um das zu erreichen sehe ich nur eine Lösung: Klimaschutzmaßnahmen im beschleunigten Tempo!“, bringt es Ripa auf den Punkt. Die EU-Abgeordnete warnt aber auch: „Dabei darf der Kohleausstieg 2030 nicht nach hinten verschoben werden, denn schon jetzt ist 2030 zu spät für das 1,5-Grad-Ziel. Wir können uns zur geopolitischen Katastrophe nicht auch noch eine Klimakatastrophe leisten.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 12:46:40 +0100</pubDate>
                        <title>Bordelle sind keine sicheren Häfen  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bordelle-sind-keine-sicheren-haefen</link>
                        <description>ÖDP warnt vor Menschenhandel mit Geflüchteten aus Ukraine</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Millionen Menschen sind bereits auf der Flucht vor den verheerenden Folgen des Krieges in der Ukraine. Unter ihnen auch viele junge Frauen, oft allein mit Kindern, deren Väter im Krieg sind. Zuhälter und Menschenhändler bieten diesen Schutzlosen „kostenlose" Transporte ins sichere Ausland an. Es ist zu befürchten, dass viele dann dort in der Zwangsprostitution landen. „Die Vorstellung, dass Frauen aus der Hölle des Krieges entkommen und dann in Bordellen festgehalten und zur Prostitution gezwungen werden, ist unerträglich. Und doch könnte das Realität werden. Wir müssen alles daran setzen, um diese potentiellen Verbrechen im Keim zu ersticken!", fordert Charlotte Schmid aus dem Bundesvorstand der ÖDP. "Nach dem Nordischen Modell macht sich jeder strafbar, der Sex kauft. Höchste Zeit, dass dies nicht nur in Frankreich, Schweden, Norwegen, Irland, Nordirland, Kanada, Island und Israel, sondern auch in Deutschland Gesetz wird!"</p>
<p>Jeder Krieg führt zu unsäglichem Leid in der Zivilbevölkerung. Doch auch in Zeiten des Friedens werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen, Tag für Tag. Solch skrupellose Täter nutzen im Krieg dann die Notlagen der zivilen Opfer aus, um Bedürfnisse zu befriedigen und daran viel Geld zu verdienen. Auf Pornoportalen wird seit dem Einmarsch Russlands bereits nach Videos von Vergewaltigungen gefragt, die leider im Krieg noch häufiger begangen werden. „Wer solche Medien anbietet oder konsumiert, macht sich schuldig. Er muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Nur wenn kein Geld mehr fließt, können die Opfer sexueller Gewalt besser geschützt werden," erläutert Charlotte Schmid. Nach Angaben der Hilfsorganisation ACT212, einem Beratungs- und Schulungszentrum gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung aus der Schweiz, sind schon nach der russischen Annexion der Krim 2014 viele Ukrainerinnen in die Fänge des organisierten Menschenhandels geraten. Das gilt es jetzt zu unterbinden. Deshalb unterstützt die ÖDP eine Petition von Dr. Ingeborg Kraus auf change.org. Titel: Achtung! Menschenhändler warten auf fliehende Ukrainerinnen an den Grenzen.<br>  </p>
<p>Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" unterstützt und berät Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben: kostenlos, vertraulich, rund um die Uhr. Das Hilfetelefon ist unter 08000 116 016 zu erreichen. Hier geht es zur Webseite des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen: www.hilfetelefon.de</p>

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                                <category>00 Bundesverband</category>
                            
                                <category>BAK Frauen</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 10:55:51 +0100</pubDate>
                        <title>Neue EU-Batterieverordnung stellt den Kurs auf Kreislaufwirtschaft  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/neue-eu-batterieverordnung-stellt-den-kurs-auf-kre</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete Manuela Ripa hat im Industrieausschuss Fortschritte erzielt</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Straßburg stimmte das Europäische Parlament über die neue Batterieverordnung ab. Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) war hierzu als Schattenberichterstatterin des Industrieausschusses sowie für kritische Rohstoffe im Internationalen Handelsausschuss tätig und kommentiert: „Dieses Gesetz wird in zwei elementaren Bereichen Fortschritte erzielen: Es erhöht die Recyclingquoten für Batterien und Metalle - was ein großer Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft ist; und es implementiert starke Regeln zu Sorgfaltspflichten in der Wertschöpfungskette - was unsere Umwelt und die Menschen entlang der Batterieproduktion schützt.“</p>
<p>Die Batterieverordnung zählt zum Maßnahmenpaket des EU-Aktionsplans zur Kreislaufwirtschaft. Über ihren gesamten Lebenszyklus nachhaltige Batterien sind von entscheidender Bedeutung für die Verwirklichung der Ziele des europäischen Grünen Deals und tragen zum darin festgelegten Null-Schadstoff-Ziel bei. „Nur mit nachhaltig produzierten Batterien und einer Reduktion des primären Rohstoffverbrauchs kann eine global gerechte Rohstoffwende eingeläutet werden. Dies ist umso wichtiger, da Batterien bei der Mobilitätswende eine entscheidende Rolle spielen sollen “, so Manuela Ripa.</p>
<p>Ressourceneffizienz und Recyclingeffizienz sollten Hand in Hand gehen. Es muss die gesamte Komplexität der Lieferkette betrachtet und der globale Kontext im Auge behalten werden. Heutzutage werden viel zu viele endliche Ressourcen verbraucht. Obwohl es Fortschritte bei einzelnen Rohstoffen gibt, kommen sie in zu großen Mengen in Batterien zum Einsatz. Deren Beschaffung ist weder umweltfreundlich noch menschenrechtskonform. „Der Abbau von Rohstoffen muss unter Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards geschehen und darf nicht Naturschutzgebiete gefährden,“ gibt die Europaabgeordnete zu Bedenken.</p>
<p>Deshalb war es ein großer Erfolg u.a., die Sorgfaltspflichten für Menschenrechte und Ökologie auf die gesamte Wertschöpfungskette zu erstrecken - dies beinhaltet nicht nur alle Batterien und Materialien, sondern auch die Abfallbehandlung. „Des Weiteren ist es uns gelungen, den Einsatz giftiger Substanzen in Batterien einzuschränken“, freut sich Manuela Ripa, die sich in ihrer Arbeit besonders für den Umwelt- und Verbraucherschutz einsetzt. Weiter betont sie: „Für echtes Recycling aller Rohstoffe braucht es auch ein besseres Sammelsystem für alle Batterien und ein besseres Produktdesign. Denn Recycling fängt bereits bei der Herstellung an und muss ganzheitlich gedacht werden.“ Die Forderung der ÖDP-Politikerin lautet deshalb: Europa muss in Sachen Kreislaufwirtschaft führend werden!</p>
<p>Zugunsten der Stärkung der europäischen Industrie und um auf dem Weltmarkt auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, werden Rohstoffabbau und Produktion teilweise nach Europa verlagert. Hier warnt Ripa deutlich davor, den Umwelt- und Artenschutz - weltweit und in Europa - nicht außen vor zu lassen, insbesondere auch beim Bau von neuen Batteriefabriken: „Wir dürfen beim Kampf gegen den Klimawandel nicht auf beiden Augen blind sein, für den Verlust der Artenvielfalt und für den Boden- und Wasserschutz - wie wir es gerade exemplarisch in Deutschland bei der neuen Tesla-Gigafarbrik in Brandenburg erleben.“ Stattdessen fordert die Abgeordnete, künftige Fabriken auf reichlich vorhandenen Industriebrachflächen zu bauen, statt Ackerböden, Wälder oder Wasserschutzgebiete unwiderruflich zu zerstören. „Um nachhaltig zu sein, muss ganzheitlich nachhaltig gedacht werden. Dieser Gesetzesvorschlag ist hierfür der erste gute Aufschlag. Jetzt kommt es darauf an, dass er in den Verhandlungen mit dem Rat und somit mit den Mitgliedstaaten nicht verwässert wird,“ so Ripa abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 12:56:05 +0100</pubDate>
                        <title>Medizin blind für weiblichen Körper</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/medizin-blind-fuer-weiblichen-koerper</link>
                        <description>ÖDP für Gendermedizin - nicht nur zum Internationalen Frauentag</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Frauen und Männer können unterschiedlich erkranken und brauchen folgerichtig auch unterschiedliche Behandlung und Therapien, das zeigt die Forschung in der Gendermedizin. Ihre Erkenntnisse sind für die Gesundheit von Frauen und Männern gleichermaßen wichtig, jedoch noch viel zu wenig bekannt. „Wir fordern eine Politik, die eine ´personalisierte` Medizin voranbringt, indem sie mehr Mittel für die Erforschung der Bedeutung des Geschlechts in der Medizin bereitstellt,“ so Roswitha Bendl, stellvertretende Vorsitzende des Bundesarbeitskreises (BAK) Frauen in der ÖDP. Um Krankheiten besser erkennen zu können, sei die Forschung an Genen und Hormonen aber auch am Einfluss von Lebensumständen, Geschlecht, Alter und sozialen Bedingungen der Erkrankten unumgänglich. Im Vorfeld des Internationalen Frauentags hat eine Gruppe des BAK Frauen festgestellt, dass in Deutschland in der Medizin die körperlichen Besonderheiten und gesundheitlichen Probleme von Frauen noch viel zu wenig beachtet werden – zum Schaden für die Gesundheit aller.</p>
<p>Der BAK Frauen kritisiert, dass Frauen in Deutschland bei Arzneimitteltests viel zu häufig unterrepräsentiert sind. Dass es auch anders geht, zeigen Gesetze in den USA, die dazu verpflichten, bei jeder Forschung Mann und Frau differenziert zu begutachten. Auch in Italien gilt ein Gesetz, das vorschreibt, medizinische Daten nach Geschlecht auszuwerten. Das ist deshalb besonders wichtig, weil ein und dasselbe Medikament bei Frauen häufig anders wirkt als bei Männern. Auch bei den Diagnosen klafft eine Lücke in der Wahrnehmung von Gefahren: „Wir haben gelernt, dass bei Männern Schmerzen häufig ernster genommen und schneller behandelt werden, was z.B. bei Herzinfarkten zu weniger Todesfällen führt“ berichtet die stellvertretende Vorsitzende des BAK, Roswitha Bendl. Dies sei noch eine Folge von jahrhundertelangen Vorurteilen, die die Tatsache, dass Frauen häufig über Schmerzen im Zusammenhang mit Menstruation oder auch Geschlechtsverkehr leiden, als „hysterisch“ einstuften. Heute weiß man, dass sie Folge von weit verbreiteten gynäkologischen Erkrankungen sind, die dringend behandelt werden müssen.</p>
<p>Bei der Gendermedizin geht es also nicht etwa darum, Männer zu unterdrücken – sondern ganz klar um ein geschlechtersensibles Erforschen und Entschlüsseln wichtiger medizinscher Unterschiede für eine gezieltere, effektivere Behandlung aller. Deshalb muss sie aus dem Nischendasein geholt werden und darf nicht nur Wahlfach in der medizinischen Ausbildung sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Frauen</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 13:10:10 +0100</pubDate>
                        <title>Endgültige Baugenehmigung für Tesla? ÖDP sieht Rechtsstaat frech missachtet</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/endgueltige-baugenehmigung-fuer-tesla-oedp-rechtss</link>
                        <description>Regierung Brandenburg ignoriert die Gewaltenteilung zugunsten des Profits</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brandenburg hat jetzt die endgültige Baugenehmigung für die Tesla-Gigafactory angekündigt. Sie soll genau am gleichen Tag erteilt werden, an dem der wichtige Gerichtsprozess stattfindet, bei dem es um eine Klage gegen zusätzliche Grundwasserförderung für die Autofabrik geht. „Das Land Brandenburg missachtet damit den Rechtsstaat! Das ist ein unglaublicher Skandal. Die ÖDP unterstützt die beiden Umweltverbände, die gegen die zusätzliche Grundwasserentnahme klagen. Mit dieser symbolträchtigen, kurzfristigen Ankündigung der endgültigen Genehmigung am Tag vor dem Prozess, drückt das Land Brandenburg seine Verachtung für die Belange der eigenen Bürger aus,“ empört sich der Bundesvorsitzende der ÖDP, Christian Rechholz. "Die eigene Regierung gräbt den Menschen damit das Trinkwasser ab!"<br> <br> Die Gewaltenteilung gelte auch für Brandenburg. Daher dürfte die Landesregierung eine solche endgültige Genehmigung nicht erteilen, bevor die Judikative über die Belange der Bürger abschließend entschieden hat. 1,3 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr sind Gegenstand der Klage. So groß ist die Menge, die aus dem Trinkwasservorkommen in Eggersdorf entnommen und der Gigafactory in Grünheide zur Verfügung gestellt werden soll. „Wie viel ist eine endgültige Genehmigung des Landes Brandenburg wert, wenn die Gerichte dann doch zugunsten der Bürgerinnen und Bürger entscheiden? Der Ministerpräsident der SPD und der Umweltminister der Grünen in Brandenburg haben von Anfang an in Salami-Taktik vollendete Tatsachen geschaffen, ohne jede Rücksicht auf Mensch und Natur in Grünheide. Sie sind sogar so dreist zu behaupten, die Gigafactory wäre gut für die Umwelt, obwohl sie den eigenen Bürgern das Wasser abgräbt,“ unterstreicht Christian Rechholz. „Die ÖDP lässt die Menschen vor Ort nicht im Stich, sauberes Trinkwasser ist ein unverhandelbares Menschenrecht!“</p>


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                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 09:26:17 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP für sofortige Abkehr von Öl und Gas - Erneuerbare machen Europa autark </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fuer-sofortige-abkehr-von-oel-und-gas-erneuer</link>
                        <description>Klima-Sprecher Dr. Stöhr für dezentrale Versorgung statt angreifbarer Großkraftwerke</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat es schockartig wieder ins Bewusstsein gerufen: Erneuerbare Energien sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch friedensfördernd. Sie bewahren nicht nur die natürlichen Lebensgrundlagen, sondern auch die nationale und europäische Sicherheit. Die stärkste Waffe Putins ist nicht das russische Militär, sondern sein Potential, Europa durch Drosselung von Erdöl- und Erdgaslieferungen quasi stillzulegen. 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, die Olaf Scholz jetzt fordert, sind wirkungslos gegen diese Waffe.<br> <br> Der Klima-Sprecher der ÖDP, Dr. Michael Stöhr, erklärt: „Deutschland und Europa brauchen eine sichere Energieversorgung. Sicher heißt: Aus eigenen erneuerbaren Quellen, so dass eine stabile Grundversorgung völlig ohne Importe auch über längere Zeit möglich ist. Sicher heißt: Dezentral organisiert und damit widerstandsfähig gegen äußere Störungen, ohne dominierende Rolle militärisch angreifbarer Großkraftwerke und zentraler Gas- und Stromleitungen. Sicher heißt: Im Notfall autark. Gemeinden und Landkreise müssen auch bei einem Zusammenbruch von Energielieferungen eine elementare Versorgung mit lokalen Erzeugungsanlagen und Energiespeichern sicherstellen können."<br> <br> Wir haben in der Vergangenheit immer wieder erlebt, wie schnell gehandelt werden kann, wenn Menschen in die Enge getrieben werden, etwa bei der rapiden Umstellung von ziviler industrieller Produktion auf Waffenherstellung in Kriegszeiten. Angesichts der von Putin ausgelösten militärischen Eskalation fordert die ÖDP aber nicht, dass deutsche bzw. europäische Hersteller ihre Produktion auf Waffen umstellen, sondern auf PV-Anlagen und Wind-Turbinen, auf Wasserstoff-Elektrolyseure, saisonale Speicher und Batteriespeicher, sowie auf intelligente Steuerungssysteme, die mit lokalen Flexibilitätsmärkten eine autarke Grundversorgung in Krisenzeiten ermöglichen.<br> <br> Charlotte Schmid, Mitglied im ÖDP-Bundesvorstand, erklärt die Position ihrer Partei: „Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit einem schnellen Ausbau der deutschen und europäischen Herstellungskapazitäten und einer drastischen Steigerung der Produktion von PV- und Windkraftanlagen bekämpfen wir nicht nur die Klimakrise, die mit voller Wucht auf uns zukommt, sondern reduzieren auch die Anzahl der Atemwegserkrankungen und Todesfälle, die mit der hohen Luftverschmutzung durch die Nutzung von Erdöl und Erdgas zusammenhängen. Und nicht zuletzt reduzieren wir die Macht von Diktatoren und Autokraten, die uns mit unserer aktuellen Abhängigkeit auf Öl und Gas kontrollieren können."<br> <br> Manuela Ripa, Abgeordnete der ÖDP im Europa-Parlament, fordert den rapiden Ausbau von Erneuerbarer Energie und Speichertechnologien als geballte europäische Antwort auf die völkerrechtswidrige Invasion russischer Truppen in der Ukraine: Ein schneller und massiver Ausbau von Windkraftanlagen, PV-Anlagen, Wasserstoff-Elektrolyseanlagen und saisonalen Speichern sowie Batteriespeichern in der EU werden Europa sicher machen, Putins Kriegskasse austrocknen und weitere Autokraten vor imperialen Abenteuern abschrecken. Dies wird ergänzt durch eine Technologie- und Friedenspartnerschaft der EU mit allen Ländern, die ebenso schnell auf erneuerbare Energien umstellen wollen. Das ist auch eine wirksame Antwort auf die Klimakrise. Der Weltklimarat IPCC hat gerade wieder eindringlich vor den unumkehrbaren Folgen für Mensch und Natur gewarnt, wenn die 1,5 Grad Erderwärmung überschritten werden.<br> <br> „Menschen, vor allem in reichen Industriestaaten, können sehr schnell handeln, wenn sie wollen" sagt Charlotte Schmid. „Wir können hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gegen die Klimakrise agieren, und uns von Russland und anderen autokratischen Regimen unabhängig machen."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 11:43:01 +0100</pubDate>
                        <title>Energiewende sozialverträglich gestalten </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/energiewende-sozialvertraeglich-gestalten-oedp-wil</link>
                        <description>ÖDP-Chef Rechholz: „Energiewende gelingt nur, wenn wir Menschen dabei finanziell unterstützen&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Inflation treibt die Preise, die Energiewende erfordert zunächst Investitionen – zusätzlich setzt der Krieg in der Ukraine den Energiemarkt unter steigenden Druck. Viele Menschen in Deutschland wissen kaum noch, wie sie ihre Rechnung fürs Heizen oder an den Tankstellen bezahlen können, Hunderttausenden wurde der Strom abgeklemmt, immer mehr Menschen geraten zudem in Armut. „Die soziale Not ist riesig, die geplanten Entlastungen der Ampel-Regierung kommen zu spät und zu halbherzig. Wir brauchen daher dringend den sozialen Ausgleich für diese Belastung der Bürgerinnen und Bürger", fordert der Bundesvorsitzende der ÖDP. Christian Rechholz mahnt, dass sein sozialverträglicher Vorschlag zur Energiewende „zugleich aber die Lenkungswirkung der CO2-Bepreisung erhält und somit das gewünschte Instrument zur Bekämpfung des Klimawandels auf dem Tisch bleibt. Denn beides gehört zusammen, die ökologische und die soziale Frage."</p>
<p>Die ÖDP ist überzeugt, dass die Menschen die Lasten einer Neuorientierung im Sinne des Klimaschutzes nur mittragen, wenn es gelingt, die Energiewende sozial verträglich abzufedern. „Es zeigt sich, dass es falsch war, das Geschehen am Energiemarkt allein den Kräften von Angebot und Nachfrage zu überlassen", ist Christian Rechholz überzeugt und fordert für seine Partei: „Es fehlt das soziale Regulativ." Viele der Vorschläge, die jetzt kursieren, um die gestiegenen Energiepreise zu kompensieren, verpuffen ohne Wirkung. Das Problem sei mit ihnen nicht in den Griff zu bekommen: Versprechen auf Steuersenkungen helfen nicht rasch genug – die Menschen brauchen heute Hilfe, nicht erst nach der Steuererklärung im nächsten Jahr. Die Erhöhung der Pendlerpauschale, wie sie die wirtschaftsliberale und konservative Politkonkurrenz anpreist, entlastet allenfalls die ohnehin schon meist gut Verdienenden. „Solche Vorschläge nützen den Menschen, die weniger besitzen, gar nichts", rückt Christian Rechholz zurecht, was nur falsche Hoffnungen weckt und am Ende enttäuscht.</p>
<p>Der ÖDP-Chef plädiert stattdessen dafür, den Vorschlag wohlwollend zu prüfen, den Kirchen, Sozial- und Umweltverbände jetzt in einer Studie zu Möglichkeiten der Umsetzung einer Klimaprämie vorlegten: Ein so genanntes „Klimageld" käme allen Menschen im Land sofort, unbürokratisch und rechtssicher zugute. Er stimmt den Initiatoren des Klimagelds zu: „Die Pro-Kopf-Rückverteilung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung an alle Menschen zu gleichen Teilen bietet gegenüber anderen Vorschlägen Vorteile. Vor allem würde dieses System untere und mittlere Einkommen sowie Familien entlasten." Nicht vergessen dürfe man auch, dass es vor allem die Superreichen sind, welche die größten privaten CO2-Emissionen verursachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 14:45:25 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP für bessere Russland-Sanktionen - Energiesparen reduziert Putins Profit</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fuer-konsequentere-russland-sanktionen-stopp</link>
                        <description>Partei-Chef Rechholz: „Verzicht kann Menschen vor Krieg und zugleich Klima schützen“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir müssen endlich konsequent auf den Einmarsch von Putins Soldaten in die Ukraine reagieren“, fordert der Bundeschef der ÖDP angesichts der anhaltenden Kämpfe und vor dem Hintergrund der viel zu inkonsequenten Maßnahmen der Bundesregierung gegen Russland. „Wir müssen Putin und seine Claqueure vom internationalen Zahlungsverkehr konsequent und komplett abschneiden – nicht wie bislang mit Hintertürchen, um unsere Wirtschaft bloß nicht zu schwächen.“<br> <br> Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei ist sich bewusst, dass dies auch für die Menschen in Deutschland Folgen haben wird. Viele klagen schon jetzt über hohe Energiepreise. Die werden vermutlich durch einen SWIFT-Boykott und die Einstellung aller Kohle-, Gas- und Öl-Käufe in Russland weiter klettern. „Aber das ist der Preis, den wir für ein Leben in Frieden und Freiheit zu zahlen bereit sein sollten“, mahnt Christian Rechholz. Er erinnert die Menschen in Deutschland daran, wie auch ihren Familien nach dem Zweiten Weltkrieg die Menschen aus anderen Ländern beim Wiederaufbau und zur Sicherung der Demokratie Unterstützung gewährten. Rechholz: „Jetzt ist der richtige Anlass: Wir können als Wohlstandsgesellschaft Opfer verkraften. Wir sollten sie tragen, wenn wir damit den Menschen in der Ukraine helfen.“<br> <br> Für die ÖDP ist ein solch konsequentes Einschreiten der einzige Weg, um Russland mit nicht-militärischen Mitteln in die Schranken zu weisen, erläutert der Stellvertretende ÖDP-Vorsitzende Dr. Peter Schneider: „Nur wirklich harte Sanktionen wirken gegen den Aggressor Putin.“ Zugleich, da ist sich die ÖDP einig, stellt ein solch konsequentes Vorgehen im eigenen Land die Weichen, um dem Klimawandel zu begegnen: „Je rascher wir uns von Kohle-, Gas- oder Öl-Lieferungen aus Russland abnabeln, desto resilienter kann unsere postfossile Gesellschaft sein und eine de-karbonisierte Wirtschaft wachsen“.<br> <br> Dieser Kampf gegen den Klimawandel, dem sich alle Menschen im Land gemeinsam stellen müssen, bleibt für die ÖDP eine der wichtigsten politischen Zukunftsaufgaben. „Die Energiewende aber muss sozial abgefedert sein“, fordert Peter Schneider. Dann könne auch jede Bürgerin und jeder Bürger mit ganz einfachen Mitteln helfen: Die Partei schlägt allen Menschen in Deutschland, die Klimaschutz ernst nehmen, vor, ihre Heizungen zu drosseln und die Wohnungen um lediglich ein einziges Grad Celsius weniger zu heizen. „Damit sparen wir Kosten und schützen das Klima – und im Vergleich mit dem, was die Menschen in der Ukraine zurzeit an Lasten für die Freiheit schultern, wäre ein solch geringer Komfortverlust nur eine kleine Bürde und völlig vertretbar“, glaubt auch Rechholz. Es gibt aber Menschen, für die sind die hohen Energiepreise und die Inflationsrate der letzten Monate schon jetzt ein riesiges Problem, sie rutschen dadurch in die Armut. „Wir müssen diese Menschen schnellstens entlasten und den stärkeren Schultern mehr abverlangen“, fordert Rechholz,<br> <br> Der Vorschlag, weniger zu heizen, kann lediglich ein Zwischenschritt zum Ziel sein, ist sich der Parteichef bewusst. „Aber er dämpft zu hohe Kosten, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren – darauf kommt es in diesen besonders schwierigen Zeiten an.“ Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs gewinnt der Plan doppelt an Bedeutung: „In Deutschland kommen wir damit einen Schritt gegen den Klimawandel voran und den Menschen in Ukraine sichern wir unsere Solidarität, wenn wir damit Putins System schwächen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 16:22:59 +0100</pubDate>
                        <title>Russlands Ausschluss aus SWIFT wäre deutliches und notwendiges Signal</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/russlands-ausschluss-aus-swift-waere-deutliches-signal</link>
                        <description>Sanktionen gegen Russland auch als Warnung an China - ÖDP-Chef Christian Rechholz: „Ukraine-Krieg darf nicht zur Blaupause für Machtpolitiker werden“
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Klare Worte: „Die ÖDP verurteilt Russlands Angriff auf die Ukraine scharf.“ Ihr Bundesvorsitzender Christian Rechholz kommentiert den Einmarsch russischer Soldaten in das Nachbarland: „Putin ist ein Aggressor, seine Rechtfertigungen für den Krieg sind Lügen.“ Der Präsident habe das Völkerrecht gebrochen, so Rechholz. Mit dem Überfall auf die Ukraine hat er die europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur angegriffen, die selbst im Kalten Krieg die Grenzen der Länder respektierte. Rechholz ist sich sicher, dass der Westen Putins Macht-Allüren durch eine „naive Außenpolitik“ sogar begünstigte: „Wir haben ihm unsere Argumente zu früh und zu bereitwillig offen gelegt und außerdem die geschichtlich belegte Linie aufgegeben, dass Verhandlungen nur mit zugleich vorhandenem Drohpotenzial erfolgreich zu führen sind.“</p>
<p>Sein Urteil über den aktuellen Krieg in Europa: „Wir haben uns mit der naiven Außenpolitik nicht nur selbst in eine Zwangslage manövriert, wir haben damit vor allem auch die Menschen in der Ukraine im Stich gelassen“, sagt der ÖDP-Chef.</p>
<p>Christian Rechholz warnt davor, dass das rücksichtslose und menschenverachtende Vorgehen Putins zur Blaupause für andere Machtpolitiker wird. Er fordert mit Blick auf China und Taiwan unmissverständliche Reaktionen der demokratischen Staaten: „Sie sind als klares Statement und Zeichen Richtung China unerlässlich.“ Konsequentes Auftreten der demokratischen Länder könne die Lust auch Xi Jinpings zur Einverleibung Taiwans ins Reich der Mitte in die Schranken weisen.</p>
<p>Der ÖDP-Chef stellt sich mit seiner Erklärung zum Ukraine-Krieg hinter die Aussagen der ÖDP-Europaabgeordneten Manuela Ripa. Sie bezeichnete die russische Aggression gegen das Nachbarland als „absolut inakzeptabel“. Die Aktion müsse „harte Sanktionen nach sich ziehen“. Rechholz: „Harte Sanktionen sind wichtig.“ Er gibt aber zu bedenken: „Sie werden das, was jetzt geschieht, - leider! - nicht stoppen.“ Putin kalkuliere eiskalt und wisse, der Westen werde nicht militärisch zugunsten der Ukraine eingreifen. Daher drängt der ÖDP-Bundesvorsitzende auf den Ausschluss Russlands aus den SWIFT-Vereinbarungen zum internationalen Zahlungsverkehr. Sie sind seiner Auffassung nach der Weg, um Putin Grenzen aufzuzeigen. Rechholz kontert Bedenken, diese Maßnahme werde auch die heimische Wirtschaft belasten mit dem Hinweis, dass die heute mit Deutschland verbündeten Staaten früher ebenfalls Lasten trugen, um unser Land nach dem Krieg wieder aufzubauen und die Demokratie festigen zu können und damit unsere Freiheit zu sichern. „Als wir jetzt von der Ukraine um Hilfe gebeten wurden, haben wir 5.000 Helme geschickt: Das ist beschämend“, so Rechholz und fordert als Konsequenz dieser Blamage: „Nun sollten wir wenigstens bei den Sanktionen und speziell bei SWIFT konsequent sein.“</p>
<p>Sorgen bereitet der ÖDP, dass Deutschland derzeit laut Aussagen hochrangiger Bundeswehroffiziere nur „bedingt abwehrbereit“ sei. Bei der Gesamtbeurteilung der Situation in der Ukraine, von wo aus die Menschen in Europa und der Welt zunehmend dramatischere Nachrichten erreichen, muss für den ÖDP-Chef differenziert betrachtet werden. Nichts rechtfertigt das kriegerische Vorgehen Putins, auch wenn der Westen Fehler gemacht habe, analysiert er: Im Falle von Georgien, wie auch jetzt bei der Ukraine, sei es falsch gewesen, über einen NATO-Beitritt dieser Länder zu spekulieren. Putin wiederum versuchte, die Ukraine in seinen Einflussbereich zu ziehen. „Die Ukraine ist ein zerrissenes Land zwischen Ost und West. Sie hätte gut eine Brückenfunktion zwischen Ost und West spielen können“, glaubt Christian Rechholz. Das wolle der Macht- und Realpolitiker Putin nun jedoch korrigieren. Ihm müsse mit einer Politik begegnet werden, die auf realistischer Einschätzung beruhe statt lediglich moralisch zu lamentieren: „Es braucht eine neue Friedenspolitik und einen neuen OSZE-Plan um den Frieden in Europa zu sichern“, ist der ÖDP-Chef überzeugt. Putin habe sich nämlich verkalkuliert, wenn er Nato und EU zu spalten versuche: „Die zeigen sich einiger denn je."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 10:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>MdEP Manuela Ripa (ÖDP) zum Ukraine-Konflikt: „Putin lässt seine Maske fallen“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-manuela-ripa-oedp-zum-ukraine-konflikt-putin</link>
                        <description>Ukraine verdient unsere uneingeschränkte Solidarität</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri, sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Nach der russischen Anerkennung der abtrünnigen Provinzen Donezk und Luhansk in der Ostukraine verurteilt die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei das russische Vorgehen scharf. Putin habe mit seinem aggressiven Vorgehen das Minsker Abkommen beerdigt und damit den Weg der Diplomatie verlassen. Dazu Manuela Ripa: <i>„Putin hat nun seine Maske fallen lassen. Ihm ging es ganz offensichtlich nie darum, den Konflikt am Verhandlungstisch zu lösen, sondern er will mit Gewalt Fakten schaffen. 150.000 russische Soldaten stehen an der Grenze zur Ukraine zum Angriff bereit. Fast 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nutzt wieder ein Land in Europa seine Armee, um Grenzen mit militärischer Gewalt zu verschieben. Das ist absolut inakzeptabel und muss harte Sanktionen nach sich ziehen. Die Ukraine verdient jetzt nun unsere uneingeschränkte Solidarität.“</i></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri, sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Insbesondere die große Abhängigkeit von russischen Energieimporten müssen Deutschland und Europa nun dringend verringern. Es gehe nicht an, dass Putin seine Kriege auch noch mit den Geldern der europäischen Bürgerinnen und Bürger bezahle, die für ihr Gas und Öl immer tiefer in die Tasche greifen müssen. Manuela Ripa weist darauf hin, dass auch aus Klimaschutzgründen eine Abkehr von Öl und Gas dringend notwendig und die Nichtinbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 auch aus diesem Grund eine gute Nachricht ist. Die Politik muss nun massive Anstrengungen unternehmen, um die Industrie schnellstmöglich auf grünen Wasserstoff umzustellen.</span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri, sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Was die deutsche Haltung zu Russland anbelangt, so steht die Politik der Bundesregierung vor einem Scherbenhaufen. <i>„Jahrelang redete man uns ein, dass unsere ökonomischen Verflechtungen mit Russland der beste Schutz gegen die imperialen Bestrebungen Putins seien. Diese Illusion ist nun wie eine Seifenblase zerplatzt. Stattdessen hat Deutschland viel außenpolitisches Porzellan zerbrochen, da es Warnungen seiner eigenen Bündnispartner wie etwa Polen oder den baltischen Staaten vor dem russischen Dominanzstreben lange Zeit nicht ernst genommen hat.</i></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:medium"><span style="font-family:Calibri, sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">Die ÖDP-Politikerin verweist auf Aussagen Putins, nachdem der Untergang der Sowjetunion die größte Tragödie des 20. Jahrhunderts in Europa sei. Aber sein Ziel, das großrussische Reich quasi wiederauferstehen zu lassen, mit brutaler Unterdrückung nach innen und einem Ring von autoritären Vasallenstaaten um Russland herum, sei zum Scheitern verurteilt. <i>„Putin ist ein Mann der Vergangenheit. Seit Jahren sinkt der Lebensstandard der russischen Bevölkerung, während Putin und seine Entourage sich die Taschen mit Öl- und Gasgeschäften füllen. Mit der Schaffung eines imaginären Feindes in Form des „Westens“ will Putin von den inneren Problemen Russlands ablenken. Doch irgendwann wird das russische Volk dieses Spiel nicht mehr mitspielen und sich von der tyrannischen Herrschaft Wladimir Putins und seiner Getreuen befreien“</i>, gibt sich die Europaabgeordnete überzeugt.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 12:25:05 +0100</pubDate>
                        <title>Verzweiflung statt Urlaubsverkehr- ÖDP wirft Ampel-Koalition Klimaversagen vor</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verzweiflung-statt-urlaubsverkehr-oedp-wirft-ampel</link>
                        <description>Klimaprotest der Letzten Generation verursacht Staus auf Autobahnen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Will die Ampel-Koalition die Klimakrise bremsen, oder nicht? „Genau das ist doch die Frage, die alle stellen müssten!“ staunt Charlotte Schmid, Bundesvorstandsmitglied der ÖDP. „Warum fragt man stattdessen, ob Protestmaßnahmen, die den Verkehr auf Autobahnen behindern, sozial akzeptabel sind? Das ist Ablenkung pur! Wir sollten uns lieber fragen, wie verzweifelt diese jungen Leute sein müssen. Sie haben ihr ganzes Leben noch vor sich, aber sie kleben sich jetzt selbst aus Protest auf dem Asphalt fest und riskieren damit Strafanzeigen!“<br> <br> Charlotte Schmid und ihre Ökologisch-Demokratische Partei ist auch der Meinung, dass die Klima-Maßnahmen der neuen Regierungsparteien absolut unzureichend sind: „Heute sind wir bereits gefährlich nah an vielen Kipppunkten angelangt, haben einige vielleicht sogar schon überschritten, mit der Folge, dass Klimaveränderungen unumkehrbar geworden sind und die Erderwärmung zusätzlich beschleunigen,“ kommentiert Dr. Michael Stöhr, Klima-Sprecher der ÖDP. „Die Ampel-Koalition beabsichtigt Klimaneutralität bis 2045. Das ist für das Klima aber viel zu spät, eine Erderwärmung von 1,5 Grad wird voraussichtlich um 2030 eintreten. Aus diesem Grund verfolgt die ÖDP eine Politik, mit der Klimaneutralität in Deutschland bis allerspätestens 2030 erreicht werden kann.“<br> <br> Obwohl sich die Mehrheit der Wissenschaftler in diesem Bereich schon seit vielen Jahren einig ist, obwohl wir bereits Technologien haben, mit denen die notwendigen Klima-Schutz-Maßnahmen umgesetzt werden können, was sofort geschehen muss, um weiteren katastrophalen Klimaereignissen wie dem Hochwasser vom Sommer 2021 vorzubeugen, bewegen sich die Regierungsverantwortlichen kaum. „Schnell handeln konnte die Bundesregierung allerdings bei den staatlichen Zuschüssen für deutsche Autokonzerne zu Beginn der Corona-Krise“, kommentiert Schmid.<br> <br> Uns läuft aber die Zeit davon. Die Aktivistinnen und Aktivisten der „letzten Generation“ ringen um ihr eigenes Leben auf diesem Planeten. Auch die grün-gelb-rote Ampel-Koalition schaut dabei nur zu und empört sich auch noch darüber. Nicht mal die einfachsten Lösungen werden umgesetzt: „Mit einem Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen könnte man pro Jahr 2,6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen sparen. Bei einer 50-prozentigen Reduzierung der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten könnten sechs Millionen Tonnen CO2-Äquivalente an Treibhausgas-Emissionen in Deutschland eingespart werden. Aber es wird nichts getan!“ Charlotte Schmid, selbst zweifache Mutter, hat immer weniger Antworten für ihre eigenen Kinder, wenn sie fragen, ob die Erderwärmung vermieden werden kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 14 Feb 2022 16:49:33 +0100</pubDate>
                        <title>Fast Fashion killt Klima - ÖDP für nachhaltige Textilindustrie </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/fast-fashion-killt-klima-oedp-fuer-nachhaltige-tex</link>
                        <description>EU-Abgeordnete Manuela Ripa will mehr Nachhaltigkeit auch bei Kleidung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche – das fordert die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP). In diesem Kontext hat die Politikerin auch zusammen mit Kollegen aus dem Europäischen Parlament mehrere Schreiben an die EU-Kommission gesandt, die sich für eine nachhaltigere Textilwirtschaft einsetzen – unter anderem für einen längeren Lebenszyklus, auch bei künstlichen Fasern. In den Briefen wird für klare Regeln und ehrgeizige Ziele für nachhaltige Stoffe in der Textilindustrie geworben. Die Parlamentarierin kritisierte die derzeit am Markt vorherrschende Fast-Fashion-Industrie scharf: „Wir brauchen dringend ein Umdenken auf dem Modemarkt, es kann nicht sein, dass wir die Textilindustrie nur über den möglichst niedrigen Endpreis der Ware definieren.“<br> <br> Ripa setzt sich in ihrer Arbeit im EU-Parlament verstärkt für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und eine Verlängerung des Lebenszyklus unserer Waren ein, um Abfall und Ressourcenverschwendung zu vermeiden. „Es ist einer meiner Arbeitsschwerpunkte ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der immer schnelllebigere Konsum kein Zukunftsmodell ist. Er ist vielmehr die Grundlage für die Ausbeutung von Mensch, Natur und Umwelt. Ich sehe hier die Firmen ganz klar in der Verantwortung“, hebt die EU-Parlamentarierin hervor.<br> <br> Die Abgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei setzt sich in diesem Zusammenhang dafür ein, den Unternehmen stärkere Vorgaben in Sachen nachhaltiger Wirtschaft zu machen und sieht Potential im Handeln derer, die Nachhaltigkeit bereits praktizieren. Ripa hierzu: „Für mich ist es ein tolles Signal, dass ein großer deutscher Textilkonzern eine nachhaltige und CO2-neutrale Produktion für Jeans in Deutschland aufbaut. Auch in meiner Heimat, dem Saarland, setzen gerade junge Menschen der Fast Fashion mit neuen Labels etwas entgegen. Wir brauchen mehr solch guter Ideen.“</p>
<p>Nicht nur die Umwelt leidet unter den miserablen Produktionsbedingungen der Textilindustrie. Im globalen Süden werden Millionen Frauen, Kinder und Männer mit Hungerlöhnen abgespeist, für gesundheitsgefährdende Arbeit in riesigen, oft baufälligen Fabriken, „Sweatshops“ genannt. Immer wieder kommt es dort zu furchtbaren Brandkatastrophen. Die Modeketten der Industrieländer schieben die Verantwortung einfach ab an ihre Lieferanten, die im gnadenlosen Preiskampf auch Leben opfern. Fast Fashion muss endlich ausgebremst werden. Wir brauchen dazu auch ein starkes europäisches Lieferkettengesetz.<br> <br> Mit Blick auf die aktuelle Corona-Pandemie findet Ripa ebenfalls deutliche Worte: „Covid wirkt in vielen Bereichen wie ein Brennglas – auch was die Wirtschaft angeht. Es kann nicht sein, dass während Corona Kleinunternehmer und Arbeiter verarmen, die Großkonzerne wie z. B. Amazon aber das Geschäft ihres Lebens machen. Sie tragen mit diesem hohen Gewicht auch eine Verantwortung und müssen diese ausleben. Das fängt bei Löhnen an und setzt sich im Schutz der Umwelt fort. Hier brauchen wir mehr Engagement, so wie es kleinere Betriebe längst vorleben.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Jan 2022 08:23:47 +0100</pubDate>
                        <title>Noch mehr Steuergelder für Atomkraft? EU-Kommission will Neubauten fördern  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/noch-mehr-steuergelder-fuer-akw-eu-kommission-will</link>
                        <description>Europäische „Plattform für nachhaltige Investitionen“ lehnt das ab</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Atomkraft ist nie nachhaltig gewesen und wird es niemals sein.“ Das erklärt Sonja Haider (ÖDP) als Mitglied der „Plattform für nachhaltiges Finanzwesen“, ein Beratergremium der EU. Die EU-Kommission versucht, unter der Führung ihrer Präsidentin Ursula von der Leyen (CDU), Atomkraft zur nachhaltigen Energieerzeugung zu erklären und damit einen Investitionsanreiz für den Bau neuer Atomkraftwerke zu schaffen. Denn bisher waren alle Neubauten von AKWs in Europa ein finanzielles Desaster.<br> <br> Aufgrund gesetzlicher Vorgaben musste die EU-Kommission dazu auch die „Plattform für nachhaltiges Finanzwesen“ befragen. Diese hat jetzt ihre Stellungnahme veröffentlicht. Sie lehnt das Ansinnen der EU-Kommission ab: Atomkraft kann nicht nachhaltig sein, weil der Uranabbau oft mit enormen Umweltschäden verbunden ist, in der unmittelbaren Nähe von Kernkraftwerken vermehrt Leukämieerkrankungen auftreten und weil das Endlagerproblem auch nicht ansatzweise gelöst ist. An dieser Stellungnahme der Finanzexperten hat neben Sonja Haider auch Prof. Klaus Buchner mitgearbeitet, Physiker und Mitglied im Bundesvorstand der ÖDP. Die beiden Fachleute unserer Partei befürchten, dass sich die EU-Kommission über alle Bedenken hinwegsetzen wird und durch den Bau neuer AKWs den Übergang zu erneuerbaren Energien behindert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 09:21:52 +0100</pubDate>
                        <title>Digitales Grundgesetz für die EU - Manuela Ripa stärkt Verbraucherschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/digitales-grundgesetz-fuer-die-eu-oedp-europaabgeo</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete wollte auch Tiere im Internethandel besser schützen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel - Das Europäische Parlament hat jetzt dem Vorschlag für ein Gesetz über digitale Dienstleistungen (DSA) zugestimmt. ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa begrüßt diese Entscheidung, denn besonders Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Minderjährige werden künftig im Netz stärker geschützt sein.</p>
<p>Der Digital Services Act (DSA) steht für mehr Fairness im Internet mit weniger Macht in den Händen einzelner großer Tech-Giganten. Der Gesetzesvorschlag ist die Antwort der EU auf die Tatsache, dass große Online-Plattformen - wie Meta, Google, Apple, Amazon und Microsoft - das digitale Ökosystem zunehmend kontrollieren. „Umso mehr freue ich mich, dass Nutzerinnen und Nutzer mehr klar definierte Rechte im Netz erhalten werden. Eingesetzt habe ich mich unter anderem für Änderungen, die die Nutzung personenbezogener Daten betreffen: Verbraucher:innen sollen nicht benachteiligt werden, wenn sie ihre Daten verweigern. Es müssen alternative Zugangsmöglichkeiten zu Online-Plattformen geschaffen werden, z. B. die Option auf trackingfreier Werbung“, führt Manuela Ripa aus. Auch sollen Online-Plattformen zukünftig sicherstellen, dass Nutzerinnen und Nutzer schnell und einfach entscheiden können, ob sie in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu Werbezwecken einwilligen möchten oder nicht. Die Verweigerung der Einwilligung darf dabei nicht schwieriger oder zeitaufwändiger sein als die Einwilligung.</p>
<p>Besonders wichtig war Ripa der bessere Schutz Minderjähriger im Internet. Der Gesetzesvorschlag zu digitalen Dienstleistungen verbietet Targetingtechniken, die personenbezogene Daten von Minderjährigen zu Werbezwecken verarbeiten oder offenlegen. „Dass sich das Europäische Parlament in den anstehenden Verhandlungen mit dem Rat und der Europäischen Kommission nun für ein Totalverbot von profilbasierter Überwachungswerbung für Kinder und Jugendliche einsetzen wird, ist ein großer Erfolg meiner Fraktion“, erklärt die EU-Abgeordnete.</p>
<p>Auch für den Tierschutz hätte das Gesetz für Digitale Dienste einen wichtigen Beitrag leisten können. Änderungsanträge, welche zu einem besseren Schutz von online verkauften Haustieren beigetragen hätten, haben es aber leider nicht in den Rechtsvorschlag geschafft. Dazu zählte beispielsweise die Forderung, dass Online-Plattformen ausschließlich mikrogechipte und registrierte Tiere anbieten dürfen, welche von registrierten Tierhändlern stammen. „Ich bin zutiefst enttäuscht, dass der illegale Handel mit Tieren weiterhin nicht als europaweites Problem anerkannt wird. Ein starker Gesetzesvorschlag wäre nicht nur den Tieren zugutegekommen und hätte viel Tierleid erspart, sondern auch der öffentlichen Gesundheit! In letzter Zeit gab es immer wieder besorgniserregende Berichte über eine Zunahme von Zoonosen wie zum Beispiel der für Mensch und Tier tödlichen Tollwut“, erklärt Manuela Ripa abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Medien / Internet</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 19:23:27 +0100</pubDate>
                        <title>EU-Parlament verpasst Chance - ÖDP will Tierleid auf Straßen beenden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-parlament-verpasst-chance-oedp-will-tierleid-au</link>
                        <description>Abstimmung zu Empfehlungen des Tiertransport-Untersuchungsausschusses (ANIT)</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel - „Die EU hat eine einmalige Chance verpasst dem Elend der Tiertransporte ein Ende zu setzen und ihrer Verantwortung gegenüber schutzbedürftigen Tieren gerecht zu werden. Viele unserer Forderungen - wie die maximale Transportdauer auf acht Stunden zu begrenzen - wurden verwässert. Daher war es mir nicht möglich dem Bericht zuzustimmen, ich habe mich meiner Stimme enthalten“, erklärt Manuela Ripa von der ÖDP enttäuscht. </p>
<p>„Insbesondere Langstreckentransporte verursachen extremes Tierleid. Weshalb eine Begrenzung der Transportdauer für alle Tiere und alle Transportmittel - auch Schiffe - wichtig gewesen wäre.“ Gemeinsam mit ihrer Fraktion Greens/EFA hatte sich die Abgeordnete neben der Kürzung der Transportdauer auch für ein Exportverbot in Drittstaaten eingesetzt. „Sobald die Tiere die EU-Grenze überschreiten, kann die Einhaltung von EU-Tierschutznormen nicht mehr garantiert werden“, verdeutlicht die EU-Politikerin.</p>
<p>Weitere wichtige Forderungen der Fraktion waren ein Verbot des Transports sehr junger und trächtiger Tiere, sowie eine Umstellung auf den Transport von Fleisch statt lebender Tiere. Die ÖDP-Politikerin führt eine ihrer Kernforderungen aus: „Wann immer möglich, sollte die Weideschlachtung oder Schlachtung vor Ort vorgezogen werden. Es braucht einen Systemwechsel: Weg vom Lebendtiertransport hin zum Fleischtransport.“</p>
<p>Aber es gibt auch Positives zu vermelden: Der Bericht fordert die Kommission auf, Tierschutzverletzungen einzelner Mitgliedstaaten stärker zu ahnden und Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten, sollten Länder wiederholt gegen Vorschriften verstoßen. Auch ein EU-weit harmonisiertes Sanktionssystem und die bessere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten soll in diesem Zusammenhang initiiert werden.</p>
<p>„Mit einem starken Bericht zu Tiertransporten hätte das Europäische Parlament heute die Weichen für den Systemwechsel stellen können, leider wurde diese Chance verpasst. Nun liegt es in der Hand der Europäischen Kommission bis 2023 eine neue Tiertransport-Verordnung - mit hoffentlich klaren, Tierleid-reduzierenden - Rechtsvorschriften vorzulegen“, so Ripa abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Jan 2022 08:26:46 +0100</pubDate>
                        <title>Trinkwasser in Gefahr - Tesla darf kein Präzedenzfall werden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/trinkwasser-in-gefahr-tesla-darf-kein-praezedenzfa</link>
                        <description>ÖDP fordert mit Umweltverbänden Aussetzung des Genehmigungsverfahrens</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Sauberes Trinkwasser ist ein Grundrecht der Bevölkerung. Das darf nicht für eine Industrieansiedlung geopfert werden. Das Land Brandenburg hat zugelassen, dass Tesla die Gigafactory einfach ohne endgültige Genehmigung errichtet hat. Dieses Verfahren muss gestoppt werden, sonst berufen sich auch andere Unternehmen darauf und unterwandern so rechtsstaatliche Standards in Deutschland!“ Thomas Löb, der Landesvorsitzende der ÖDP Brandenburg, hat zu diesem Thema jetzt auch dem ZDF-Politmagazin Frontal21 ein Interview gegeben. Der Fernsehbeitrag ist für den 11.01.2022 geplant. Die ÖDP unterstützt seit Jahren juristische Klagen der Umweltverbände gegen das dreiste Vorgehen des Autofabrikanten.</p>
<p>Die Bürgerinitiative Grünheide und der Verein für Natur und Landschaft Brandenburg e.V. fordern die Aussetzung des Genehmigungsverfahrens für die Tesla Gigafactory und den Stopp der Anlagentests, bis die Wasserfrage in der Region geklärt ist. Immer wieder wurde die finale Genehmigung der Tesla Gigafactory durch das Landesamt für Umwelt Brandenburg angekündigt. Sie liegt aber immer noch nicht vor! Es wird immer deutlicher, dass der Standort in einem Wasserschutzgebiet und einer Region mit Problemen bei der Trinkwasserversorgung ungeeignet ist. Nicht nur die Störfallproblematik, sondern auch die Versorgung mit Wasser der ersten von vier Ausbaustufen der gigantischen Industrieansiedlung ist immer noch nicht geklärt. Es sollen auch noch Ansiedlungen von Industrie, Gewerbe und Wohngebieten mit weiterem Wasserbedarf folgen. Die nachhaltige Versorgung mit Trinkwasser der Region bis Berlin hinein ist gefährdet.</p>
<p>Für die Wasserversorgung von Tesla erhielt der regionale Wasserversorger „über Nacht" vom Landesamt für Umwelt Genehmigungen zur Grundwasserförderung an den Standorten Eggersdorf und Hohenbinde. Gegen diese Genehmigungen legten Naturschutzverbände Widerspruch ein. Zur Fördergenehmigung am Standort Eggersdorf läuft ein Verfahren am Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder). Ein Ergebnis dieser Verhandlung kann sein, dass Tesla nicht mit der vereinbarten Wassermenge beliefert werden kann. Erteilt das Landesamt für Umwelt unter diesen Bedingen eine finale Genehmigung für die Tesla Gigafactory, besteht die Gefahr von Regressforderungen an das Land Brandenburg. Die Tesla Ansiedlung wird damit ein finanzielles Risiko für die Brandenburger Bürger.</p>
<p>Um die Versorgung mit Wasser langfristig zu lösen, soll in den nächsten Jahren das letzte mögliche Grundwasserreservat in Hangelsberg neben dem Fauna-Flora-Habitat (FFH) Löcknitztal ausschließlich für Tesla erschlossen werden. Die Versorgung mit Trinkwasser ist eine kommunale Aufgabe. Ungeachtet dessen entscheidet die Landesregierung erneut über die Verteilung des Trinkwassers wie bei der Tesla-Ansiedlung über die Köpfe der zuständigen Lokalpolitiker und ohne Einbeziehung der Anwohner. Das ist ein zutiefst undemokratischer Vorgang. Konflikte sind vorprogrammiert.</p>
<p>Investoren in Brandenburg sind gut beraten frühzeitig Kontakt zu Kommunalpolitikern, Versorgern und Organisationen vor Ort aufzunehmen. Die Organisationen in der Region, wie Umweltverbände und Bürgerinitiativen, sind in der Bevölkerung verwurzelt und kennen die lokale Situation. Nur im Dialog sind Konflikte lösbar, nur so können alle Interessen aufeinander abgestimmt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 10 Jan 2022 13:14:15 +0100</pubDate>
                        <title>Taxonomie-Debatte in EU - Atomkraft ist nicht nachhaltig!  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/taxonomie-debatte-in-eu-atomkraft-ist-nicht-nachha</link>
                        <description>Manuela Ripa, Europaabgeordnete der ÖDP, bezieht klare Stellung </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel - Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, dass sowohl Atomenergie als auch fossiles Gas in die sogenannte EU-Taxonomie aufgenommen werden. Die Taxonomie liefert Leitlinien für die notwendigen nachhaltigen und zukunftsorientierten Investitionen in den wirtschaftlichen Umbau Europas. Mit der nun getroffenen Entscheidung werden sowohl Kernenergie als auch fossiles Gas als „nachhaltige“ Energiequellen gekennzeichnet.</p>
<p>Manuela Ripa, Abgeordnete des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), ist über die getroffene Entscheidung entsetzt: „Die Atomlobby ist offenbar sehr erfolgreich darin, die Taxonomie als Einfallstor für ein Comeback der Atomenergie zu nutzen. Unterstützung bekommt sie dabei von mehreren Mitgliedstaaten unter Federführung Frankreichs. Wenn die Atomenergie künftig als `nachhaltig´ klassifiziert wird, kann sie auf EU-Fördergelder sowie auf private Investitionen hoffen. Dabei ist doch klar, dass Atomkraft kein Ausweg aus der Klimakrise sein kann. Von den Sicherheitsrisiken und dem nicht gelösten Endlagerproblem abgesehen, ist Atomkraft viel zu teuer. Das Geld sollte lieber in Erneuerbare Energien investiert werden, die unendlich saubere Energie liefern können. Die Energie kann über Wasserstoff gespeichert werden.“</p>
<p>Was die Aufnahme von fossilem Gas in die Taxonomie anbelangt, so weist die Europaabgeordnete darauf hin, dass Gas entlang seiner Gewinnungs- und Transportkette große Mengen an klimaschädlichen Gasen verursacht, insbesondere Methan. Dessen klimaschädliche Wirkung liegt um etliches höher als jene von CO2 (Kohlendioxid), das beim Verbrennen von Gas freigesetzt wird. Deswegen ist Gas, anders als oft behauptet, kaum weniger klimaschädlich als Kohle und Öl. Fossile Brennstoffe hätten in dieser Form in der Verordnung überhaupt nichts verloren, so Ripa, da die EU-Kommission sonst die Glaubwürdigkeit des „European Green Deal“ aufs Spiel setze. „Gas kann nur akzeptiert werden, wenn die dazugehörige Infrastruktur ´wasserstoffbereit´ gemacht wird und ein klares Enddatum vorab und lange vor 2049 für fossiles Gas festgelegt wird. Alles andere ist Greenwashing,“ so die Europaabgeordnete der ÖDP.</p>
<p>Manuela Ripa wird sich im Europäischen Parlament dafür einsetzen, dass Atomkraft und Gas in der jetzigen, fossilen Form, nicht als nachhaltig in der Taxonomie bezeichnet werden dürfen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 09:07:40 +0100</pubDate>
                        <title>Essen retten aus Containern - ÖDP unterstützt Appell an Ampel-Koalition</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/essen-retten-aus-containern-oedp-unterstuetzt-appe</link>
                        <description>Gemeinsame Forderung für Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung 

</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP erklärt sich solidarisch mit der Aktion „Essen retten – Leben retten“, die am Dienstag, den 21.12.2021 in mehreren Städten als Teil des „Aufstands der Letzten Generation“ durchgeführt wird. „Wenn Konzernketten genießbare Lebensmittel vernichten, vernichten sie auch das Klima. Wer diese Lebensmittel rettet, darf nicht länger kriminalisiert werden,“ so Charlotte Schmid aus dem Bundesvorstand der ÖDP. Von Supermärkten weggeworfene Lebensmittel aus der Tonne zu holen, also gutes Essen vor Vernichtung zu retten, ist in Deutschland ein Straftatbestand. Auf diesen doppelten Skandal, nämlich Lebensmittelverschwendung und Kriminalisierung des „Containerns“, will in Nürnberg eine symbolische Aktion zivilen Ungehorsams aufmerksam machen.</p>
<p>Pater Dr. Jörg Alt wird dabei aus den Abfallbehältern Nürnberger Supermärkte containerte und so gerettete Lebensmittel auf offener Straße an Passanten verteilen. Den strafrechtlichen Vorwurf des vorsätzlichen Diebstahls - Diebstahl aus dem Müll! – nimmt er bei dem Protest bewusst in Kauf. Er erinnert dabei auch an alle, die in Deutschland aus Armut zum Containern gezwungen sind, weil sie sich sonst nicht oder nur schwer ernähren könnten.</p>
<p>Wir stehen solidarisch hinter Pater Dr. Jörg Alt, denn Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu retten ist nicht falsch. Vielmehr sind Gesetze, die genau das verbieten, falsch. Sich dem entgegenzustellen, ist der einzig vernünftige Weg.</p>
<p>In Deutschland landen jährlich zwischen 12 und 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Müll, während gleichzeitig fast 800 Millionen Menschen weltweit hungern. Der sinnlose Einsatz von Boden, Energie, Wasser und anderen Rohstoffen, die verschwendet werden, um Lebensmittel zu produzieren, die dann im Müll landen, heizt den Klimawandel weiter an, trägt zum Artensterben bei sowie zur Übernutzung und Verschmutzung natürlicher Ressourcen.</p>
<p>Wir fordern deshalb, dass die Regierung sofort ihre Absichtserklärung auf Seite 45 des Koalitionsvertrags umsetzt, gegen die Lebensmittelverschwendung vorgeht und große Supermärkte dazu verpflichtet, noch genießbares Essen zu spenden. Dass das keinesfalls utopisch ist, sondern gut funktioniert, zeigt Frankreich vorbildhaft, denn dort gibt es bereits seit 2016 ein solches Essen-Retten-Gesetz.</p>
<p>Im nächsten Schritt fordern wir von unserer neuen Regierung, eine echte Agrarwende einzuleiten und bis 2030 umzusetzen, um grundsätzlich die Ernährung auch künftig sicherzustellen sowie den aufgezählten Problemen nachhaltig entgegenzuwirken.</p>
<p>Wir können nicht weiter hinnehmen, dass Menschen sich gezwungen sehen, Lebensmittel aus dem Müll zu retten und sich dadurch strafbar zu machen. Lebensmittelrettung kann und muss einfacher werden!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Familie Soziales</category>
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 18:36:40 +0100</pubDate>
                        <title>Regeln für Tech-Giganten - Ripa will EU als Vorbild im Verbraucherschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/regeln-fuer-tech-giganten-ripa-will-eu-als-vorbild</link>
                        <description>Abgeordnete gegen Werbung für Minderjährige auf Basis ihres Nutzungsverhaltens</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg - „Mit dem Gesetz zu digitalen Märkten kann die EU bei der Regulierung von Tech-Riesen wie Meta/Facebook und Google weltweit zum Vorreiter digitalen Verbraucherschutzes werden“, so die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP).</p>
<p>In dem Digitalgesetz fordert das Parlament solidere Bestimmungen für Interoperabilität: „Zur Machtregulierung der Tech-Giganten ist es wichtig, dass die plattformübergreifende Nutzung über verschiedene Messenger-Dienste und soziale Medien hinweg ermöglicht wird. Auch wenn ich mir an dieser Stelle noch mehr Klarheit im Bericht gewünscht hätte, ist es ein großer Erfolg meiner Fraktion Greens/EFA, die diese Forderung in den Text einbringen konnte“, so Ripa.</p>
<p>„Leider hat es unsere Forderung nach einem vollständigen Verbot personalisierter Werbung nicht in den Bericht geschafft. Dafür ist es uns gelungen, Minderjährige besser zu schützen: Ihre personenbezogenen Daten sollen künftig nicht mehr von den Online-Konzernen zu Direktmarketing- und anderen Werbezwecke genutzt werden dürfen“, betont die EU-Abgeordnete, zu deren Schwerpunktthemen der Verbraucherschutz zählt.</p>
<p>Wie schnell der Text nun vorankommen wird, hängt unter anderem davon ab, was der EU-Rat aus den Ergänzungen des Parlaments macht. „Das Gesetz wurde heftig lobbyiert. Wir stehen einer Milliardenbranche gegenüber. Nun kommt es auf die Trilog-Verhandlungen Anfang des Jahres an. Ziel muss es sein, das Internet zu einem fairen, verbraucherfreundlichen Raum zu machen - eine wahre Mammutaufgabe“, mahnt Manuela Ripa.</p>
<p>Nun müssen die EU-Verhandlungsführenden eine gemeinsame Basis finden. Dann folgt eine weitere große Herausforderung: Sicherzustellen, dass die neuen Vorschriften von den Online-Giganten auch lückenlos umgesetzt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 15:00:06 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP zu Windkraftplänen von Habeck - Klima- und Artenschutz nicht gegeneinander ausspielen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zu-windkraftplaenen-von-habeck-klima-und-arte</link>
                        <description>EU-Abgeordnete Manuela Ripa fordert sinnvolle Regeln statt Bürokratie</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel - Die EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) hat angesichts der Pläne der Ampel-Koalition in Berlin vor einem „Entweder-Oder“ beim Thema Windkraftausbau gewarnt. „Klima- und Artenschutz dürfen keine Gegensätze sein. Was das neu besetzte Wirtschafts- und Klimaschutzministerium hinsichtlich der Genehmigungsverfahren plant, ist nicht zielführend“, betont die Europaparlamentarierin.</p>
<p>Das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Leitung von Vizekanzler Habeck plant derzeit eine Entschärfung von Naturschutzrichtlinien, um den Ausbau von Windkraftanlagen zu beschleunigen. So soll bei der Genehmigung von Windkraftanlagen vom Schutz betroffener Tiere direkt vor Ort auf den Schutz nur noch der gesamten Population umgestiegen werden. „Dass durch diese Aufweichung des Artenschutzes der Ausbau von Windenergie beschleunigt wird, ist eine Illusion. Wird die Populationsstärke einer Art nun zum Maßstab für den Bau einer Windkraftanlage, muss erst einmal die Population der Tiere vor Ort kartiert werden. Das ist ein zeitaufwändiges Verfahren und nicht etwa eine Beschleunigung. Außerdem hat der Individualschutz im Naturschutz durchaus seine Berechtigung. Insbesondere bei seltenen Arten ist das sehr wichtig. Wenn z. B. ein Schreiadler von einem Windrad getötet wird, kann das eine ganze regionale Population auslöschen. Um Arten und Populationen zu erhalten, ist und bleibt der Individualschutz die stärkste Waffe“, stellt die Politikerin der Ökologisch-Demokratischen Partei klar.</p>
<p>Ripa betont weiter: „Die jetzigen Pläne schränken den Artenschutz im Zweifelsfall deutlich ein, es kann nicht die Lösung sein, auf Flächen zu bauen, die für Vögel und andere Tiere wichtige Habitate darstellen. Aktuell dauern Verfahren in der Praxis nicht (nur) wegen des Artenschutzes so lange, man kann an vielen anderen Punkten ansetzen wie der Aufstockung der Verwaltung und Entschlackung anderer Verfahrensschritte, wie z. B. der Abbau bürokratischer Hürden, um alte Windräder durch leistungsstärkere neue Windräder zu ersetzen. Auch das Design der Windräder sollte angegangen werden. Eine andere Lackierung der Rotorblätter und kameragesteuerte Abschaltsysteme können helfen. “</p>
<p>Nicht zuletzt verweist die ÖDP-Parlamentarierin auf den so wichtigen Energiemix für eine naturverträgliche Energiewende: „Wir müssen einen intelligenten Mix der zukunftsträchtigen ökologischen Energieträger setzen, statt naturschutzrechtlich wichtige Flächen einzugrenzen. Neben Windkraft brauchen wir z. B. Photovoltaik auf allen Dächern, insbesondere auf Neubauten. Darüber hinaus müssen wir erneuerbare Energien auch an anderen Orten produzieren, die mit dem Artenschutz besser verträglich sind. Oft liegen diese Orte außerhalb Deutschlands, z. B. in Nordafrika. Daher müssen wir auch eine Strategie für den Import erneuerbarer Energien, etwa in Form von grünem Wasserstoff haben, damit die Energiewende für Mensch und Tier gut gelingt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Dec 2021 15:19:36 +0100</pubDate>
                        <title>Null Prozent Mehrwertsteuer -So will ÖDP Gesundheit fördern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/null-prozent-mehrwertsteuer-so-will-oedp-gesundhei</link>
                        <description>„Weniger Mehrwertsteuer für klimafreundliche und gesunde Produkte überfällig“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Manuela Ripa hat sich für eine Senkung der Mehrwertsteuer auf klima- und gesundheitsförderliche Güter ausgesprochen. Hintergrund ist die Einigung der EU-Mitgliedsstaaten, die Gestaltung der Mehrwertsteuer ab 2022 zu flexibilisieren. „Ich begrüße die Idee einer Mehrwertsteuersenkung für bestimmte Produkte ausdrücklich. Ziel muss es sein, damit klimafreundliche und gesundheitsförderliche Güter zu vergünstigen, z. B. regionales Obst und Gemüse“, betont die ÖDP-Politikerin. Die neue Flexibilisierung der Mehrwertsteuer ermöglicht die Förderung solcher Produkte, ist aber in ihrer konkreten Ausgestaltung noch unklar.</p>
<p>Güter wie Medikamente oder Lebensmittel, die Grundbedürfnisse abdecken, könnten künftig ganz von der Mehrwertsteuer ausgenommen werden. Ziel sei vor allem, den Gesundheitssektor, die Digitalisierung und den Wandel zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft voranzubringen. Die EU-Abgeordnete Ripa plädiert dafür, diese Vergünstigungen für besonders umweltfreundliche und nachhaltige Waren einzusetzen, möchte aber auch die steuerliche Förderung klimaschädlicher Produkte auf den Prüfstand stellen: „Wir müssen im Gegenzug auch darüber reden, die Ermäßigungen auf klima- und gesundheitsschädliche Waren zurückzunehmen. Damit können Missstände behoben werden, wie z. B., dass pflanzliche Alternativen zur Milch noch den vollen Mehrwertsteuersatz haben aber Fleisch einen reduzierten. Bestehende Mehrwertsteuerausnahmen für Waren, die den EU-Klimazielen schaden, müssen klar bis 2030 ausgesetzt werden.“</p>
<p>Gerade beim Thema Gesundheitsprävention hat sich die Parlamentarierin der Ökologisch-Demokratischen Partei erst vor Kurzem im Sonderausschuss für Krebs für eine Steuerreduktion für gesunde Lebensmittel stark gemacht. Eine der Forderungen des Abschlussberichts richtet sich an die Mitgliedstaaten, Preispolitiken wie Mehrwertsteuerdifferenzierung und Marketingkontrollen gezielt zur Gesundheitsvorsorge einzusetzen: „Gesunde Nahrungsmittel und Getränke mit niedrigem Gehalt an gesättigten Fetten, Transfetten, Salz und Zucker müssen bezahlbar und leicht zugänglich sein. Zugleich sollten ungesunde Lebensmittel dasselbe Werbeverbot erhalten wie Alkohol und Tabak. Es gehört zu meinen Herzensthemen, die Prävention von Krebserkrankungen voranzutreiben. Obst und Gemüse können hier in der Ernährung nachgewiesenermaßen präventiv wirksam sein, hier macht die Absenkung der Mehrwertsteuer großen Sinn, zumal die neue Einigung eine Absenkung bis auf Null Prozent ermöglicht“, fasst Ripa zusammen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:33:06 +0100</pubDate>
                        <title>Kampf gegen Krebs - Erfolg für EU-Abgeordnete Manuela Ripa</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kampf-gegen-krebs-erfolg-fuer-eu-abgeordnete-manue</link>
                        <description>Einheitliche Zigarettenpackungen mit 80 Prozent Warnhinweisen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel - Der Sonderausschuss zur Krebsbekämpfung hat gestern über den Bericht Stärkung Europas im Kampf gegen Krebserkrankungen abgestimmt. Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP): „Nach fast anderthalb Jahren harter Arbeit freue ich mich sehr, dass es uns gelungen ist, einen umfassenden Bericht vorzulegen.“</p>
<p>Einer der Kernpunkte meiner Fraktion Greens/EFA war die Prävention. „Meine Fraktionskolleg:innen und ich haben uns hierfür besonders eingesetzt. Deshalb freut es mich, dass das Kapitel umfangreich ist, zumal die EU hier Entscheidungsbefugnis hat. Es ist richtig und wichtig, dass wir uns bei Prävention für ehrgeizige Gesetzesvorhaben aussprechen“, so Manuela Ripa. Das gilt nicht nur für offensichtliche Krebsrisikofaktoren wie Alkohol und Zigaretten, die mit Warnhinweisen versehen werden sollen, sondern ein Schwerpunkt wird auch auf andere krebserregende Faktoren wie Umweltgifte z. B. endokrine Disruptoren gelegt. Die Krebsprävention beinhaltet auch die Reduzierung der Luft-, Nahrungs-, Wasser- und Bodenverschmutzung sowie der Chemikalienbelastung.  <br /> <br /> „Ebenso ist eine gesunde Ernährung zentral und hier begrüße ich es sehr, dass Risikofaktoren wie übermäßiger Konsum von Fleisch und hochverarbeiteten Lebensmitteln sowie Produkten mit hohem Zucker-, Salz- und Fettgehalt klar angesprochen werden“, betont Manuela Ripa. Besonders Kinder sind zunehmend von Fettleibigkeit betroffen, was ein Krebsrisiko im Alter darstellt. Daher ist auch das geforderte Verbot von Werbung für Kinder von solchen Produkten nur folgerichtig.  <br /> <br /> „Besonders der Schutz und die bessere Behandlung von Kindern liegt mir sehr am Herzen. Daher begrüße ich, dass sich dies durch den gesamten Bericht zieht sowie, dass wir mehr Forschung zu Kinderkrebs fordern,“ so die ÖDP-Politikerin. Schließlich erfordert die Bekämpfung von Kinderkrebs individuelle medizinische Ansätze, die sich von den Therapien erwachsener Krebspatientinnen und Krebspatienten unterscheiden.<br /> <br /> Darüber hinaus ist das Recht auf Vergessen ein wichtiges Ziel des Berichts, da niemand sein ganzes Leben lang diskriminiert werden sollte, weil er als Kind an Krebs erkrankt ist.<br /> <br /> Da der Zugang zu Medikamenten und Behandlungen nicht in allen EU-Ländern gleich ist, fordert der Bericht eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit, wie die Möglichkeit eine zweite ärztliche Meinung einzuholen und eine einfachere Kostenerstattung in anderen EU-Mitgliedstaaten. Genauso wichtig: Der Bericht legt auch einen klaren Schwerpunkt auf den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten und bestmöglicher Behandlung von Krebs für alle. „Jeder hat das Recht auf die bestmögliche Behandlung und Medikamente, unabhängig von seiner finanziellen Situation. Krebs darf keine Frage des Geldbeutels sein”, stellt die Europaabgeordnete fest.<br /> <br /> Nicht zuletzt enthält der Bericht auch Forderungen nach mehr Investitionen in tierversuchsfreie Forschungsmethoden, Patientendatenschutz und effektiven Begleittherapien. „Es ist nun an der Kommission das aufzugreifen und einen Aktionsplan 2.0 zu entwerfen sowie an den Mitgliedsstaaten Prävention, Zugang zu Medikamenten und Behandlungen für alle zu verbessern“, schließt Manuela Ripa.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Gesundheit</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 03 Dec 2021 16:35:04 +0100</pubDate>
                        <title>Tesla in Grünheide - Kein Wasser, keine Genehmigungen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/tesla-in-gruenheide-kein-wasser-keine-genehmigunge</link>
                        <description>ÖDP sorgt sich um Trinkwasser für die Anwohner der Gigafactory</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Trinkwasser in der Nähe der Tesla-Gigafactory muss rationiert werden. Das hat der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) jetzt mit einer Satzungsänderung beschlossen. Schon 2019 hat der WSE mehr Grundwasser als vorgesehen fördern müssen, um genug Trinkwasser für die Menschen dort bereit stellen zu können. Damals haben die Wasserexperten jede künftige Neuansiedlung von Gewerbe und Industrie abgelehnt. „Warum haben die Behörden diese Empfehlung des Wasserversorgungsverbandes einfach ignoriert? Wie kann es sein, dass die verantwortlichen Politiker in Brandenburg ihrer Bevölkerung das wichtigste Element wegnehmen? Darf ein Industrieprojekt ohne Rücksicht auf Mensch, Natur und geltendes Recht genau so umgesetzt werden, wie es der Investor bei der rot-grün-schwarzen Landesregierung bestellt?“ Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP, wird nicht müde, darauf hinzuweisen, wie skrupellos die Rechte der Bevölkerung in Grünheide mit Füßen getreten werden.</p>
<p>Tesla hatte angekündigt, im Dezember 2021 den bereits verschobenen Beginn der Produktion nachzuholen. Doch immer noch liegt keine endgültige Genehmigung für die Gigafactory vor. Das liegt auch daran, dass Tesla bisher noch keine abschließende Fassung des Störfallgutachtens vorgelegt hat, heißt es aus dem Landesamt für Umwelt. Die von Tesla eingereichte Fassung war nach Ansicht von Experten aus Umweltverbänden unzureichend. Deshalb muss sie nachgebessert werden.</p>
<p>Wer Trinkwasser verbraucht, produziert Abwasser. Doch bei der Tesla-Fabrik ist auch unklar, wie die riesigen Mengen an Abwasser behandelt werden können. Immerhin sollen Jahr für Jahr eine halbe Million Elektroautos produziert werden. Allein schon in der ersten Ausbaustufe. Diese Abwässer will Tesla selbst reinigen. Aber wann wird die Reinigungsanlage fertig gestellt? Auch darüber kann nur spekuliert werden. Das Landesamt für Umwelt hat jedenfalls schon mal eine Vorab-Genehmigung erteilt.</p>
<p>Der Testbetrieb im Wald läuft bereits. Erstaunlicherweise oft in der Nacht. Eine Messstation am Löcknitzcampus steht zwei Kilometer von der Tesla-Baustelle entfernt. Dort wurde zeitweise eine Belastung von 200 Mikrogramm Stickstoffdioxid gemessen. Ausgerechnet zwischen Mitternacht und 10 Uhr morgens. Diese Belastung entspricht Werten wie an der Landshuter Allee in München, eine der dreckigsten Straßen in ganz Deutschland. Mit dem Unterschied, dass an der Tesla-Fabrik nachts kaum Autoverkehr stattfindet. Die Anwohner fürchten, es gibt einen Zusammenhang zum Probebetrieb der Tesla-Gigafactory. „Es wird höchste Zeit, dass die verantwortlichen Politiker in Brandenburg endlich ihrem Amtseid entsprechend dafür sorgen, dass diese Industrieansiedlung den eigenen Bürgern nicht das Trinkwasser abgräbt und auch nicht die Luft in Grünheide verpestet!“, fordert der ÖDP-Bundesvorsitzende, Christian Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 30 Nov 2021 12:54:39 +0100</pubDate>
                        <title>Das neue Bürgergeld der Ampel - Spaltung der Gesellschaft statt Solidarität</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/das-neue-buergergeld-der-ampel-spaltung-der-gesell</link>
                        <description>ÖDP warnt, der Entwurf verhindere Integration in den Arbeitsmarkt</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick klingt es wie das Märchen vom Schlaraffenland: Die Versprechungen der Ampel-Koalition zum Bürgergeld, auch wenn sie in weiten Teilen sehr allgemein und relativ unverbindlich formuliert sind. Für die ÖDP sind die geplanten und gerade veröffentlichten Änderungen der Grundsicherung in Deutschland allerdings vor allem eins – ungerecht!</p>
<p>Bei näherem Hinsehen und mit Expertenverstand betrachtet, erweisen sich die Überlegungen der künftigen rot-gelb-grünen Bundesregierung vor allem als erleichterter Zugang zu staatlicher Alimentation für weitere, große Bevölkerungsgruppen. Menschen, die bisher aufgrund von sinnvollen gesetzlichen Hürden wie die Prüfung der Vermögens- oder Wohnraumverhältnisse auf Hartz IV-Anträge verzichtet haben.</p>
<p>„Schon jetzt steht unser Staat vor der wachsenden Problematik, dass Grundsicherungsempfänger den Jobcentern vorrechnen, dass sie mit Vollzeitbeschäftigung nicht besser, sondern sogar schlechter gestellt sind, weil die Bezahlung in vielen Branchen so schlecht ist. Deshalb bekommen diese Menschen keinerlei finanzielle Anreize, dieses oft so gehasste System jemals wieder verlassen zu können oder zu wollen“, weiß Kurt Rieder, selbst langjährige Führungskraft im Jobcenter und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der ÖDP. Er befürchtet eine große Welle an neuen Anträgen auf Hartz IV und einen dauerhaften oder zumindest sehr langfristigen Verbleib großer Bevölkerungsteile in den Grundsicherungssystemen. „Daran ändert auch die vorgesehene Anhebung des Mindestlohns auf demnächst 12 Euro nichts, denn erfahrungsgemäß werden sich die Grundsicherungsbeträge in Windeseile den neuen Lohn-Gegebenheiten anpassen und ebenfalls entsprechend steigen“, so Rieder weiter. Damit aber werden noch mehr Menschen in die Grundsicherung gespült und noch mehr „Bedürftigkeits-Bedarfsgemeinschaften geschaffen“.</p>
<p>Rieder fordert in diesem Zusammenhang nachdrücklich, auf notwendige Leistungsanreize und ein gerechtes und deutliches Lohnabstandsniveau zur Facharbeiter-, Meister- und Studienebene zu achten. Schon jetzt fehlt in fast allen Wirtschafts- und Berufsbereichen in Deutschland das dringend benötige Fachpersonal und auch finanzielle Anreize zur qualifizierten beruflichen Aus- und Weiterbildung.</p>
<p>„Das ist kein Bürgergeld – das ist gesicherter Lebensbedarf für die eine Hälfte der Bevölkerung – und die andere Hälfte zahlt. Und bei der zahlenden Hälfte handelt es sich keineswegs nur um die `oberen Zehntausend´, ist Rieder überzeugt. „Deshalb sind die Pläne der auch sozial ungerecht und belasten die normalen Leistungsträger unserer Gesellschaft in ganz massiver Art und Weise“.</p>
<p>Rieder fordert stattdessen eine Grundpauschale für jeden Bürger und jede Bürgerin, die völlig losgelöst von irgendwelchen Bedarfsgemeinschaften, Familienkonstellationen und Bedürftigkeitsprüfungen individuell und pauschalisiert als steuerfreier Lebensgrundbetrag gewährt wird. „Solch eine Grundpauschaule wäre viel gerechter, es würde zu eigener Leistung anregen und Deutschlands Grundsicherungen massiv entlasten. Das wäre gleichzeitig in hohem Maße ein wichtiger Beitrag zum doch immer wieder allseits geforderten Bürokratieabbau. Doch diese Ziele verfehlen die Planungen für das Bürgergeld der Ampel-Koalition“, so Kurt Rieder, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Familie Soziales</category>
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 29 Nov 2021 11:45:34 +0100</pubDate>
                        <title>Ampel bremst Demokratie - Koalitionsvertrag schließt Millionen Wahlberechtigte aus</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ampel-bremst-demokratie-koalitionsvertrag-schliess</link>
                        <description>ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa gegen künftige Sperrklausel bei EU-Wahlen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sperrklausel für das EU-Parlament ist nicht mehr zeitgemäß. Seit 2014 dürfen auch Kandidaten mit weniger als 3 Prozent der Stimmen die Interessen ihrer Wählerinnen und Wähler vertreten. Das will die künftige Bundesregierung jetzt wieder abschaffen. „Es ist absolut unverständlich, dass nach dem Koalitionsvertrag eine Ratifizierung des Wahlrechtsaktes aus dem Jahr 2018 vorgesehen ist, während auf EU-Ebene längst an einer neuen Regelung gearbeitet wird“, kritisiert die EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) die Pläne der künftigen rot-grün-gelben Bundesregierung.</p>
<p>Die Ampel-Parteien hatten dies in ihrem nun vorgelegten Koalitionsvertrag festgehalten. Der Wahlrechtsakt von 2018 ist derzeit noch nicht von allen EU-Staaten angenommen worden und würde eine neue Sperrklausel für die Wahlen zum EU-Parlament mit sich bringen. Die EU-Abgeordnete der ÖDP hat diesen Plänen der Ampelkoalition für kommende Wahlen zum EU-Parlament eine klare Absage erteilt. Ripa fürchtet mit zahlreichen anderen Vertreterinnen und Vertretern kleinerer Parteien im EU-Parlament um die demokratische Mitbestimmung Millionen Bürgerinnen und Bürger.</p>
<p>Gerade erst hatten sich Abgeordnete von ÖDP, Piraten, Volt und Die PARTEI gemeinsam an die Öffentlichkeit gewandt, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen: Echte Demokratie bedeutet: KEINE Prozenthürde bei Europawahlen! Die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien befürchten, dass Millionen von Wählerstimmen keine Repräsentanz in den zukünftigen Parlamenten finden. „Zu viele Stimmen der Bürgerinnen und Bürger werden schlicht nicht berücksichtigt, wenn ihre gewählten Vertreter an der Prozenthürde scheitern“, führt die ÖDP-Parlamentarierin Ripa aus. „Unsere Demokratie ist vielfältiger geworden, gerade weil die so genannten etablierten Parteien die Interessen vieler Wählerinnen und Wähler nicht mehr berücksichtigen. Diesen Auftrag erfüllen wir mit unserer Tätigkeit als Abgeordnete. Dies muss auch in Zukunft so bleiben“, betont Ripa. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Sperrklausel bei Europawahlen wiederholt für nicht verfassungskonform erklärt.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Nov 2021 13:00:53 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaampel steht auf Gelb - Koalitionsvertrag enttäuscht ÖDP</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimaampel-steht-auf-gelb-koalitionsvertrag-enttae</link>
                        <description>Partei liest Vereinbarungen der Ampel mit gemischten Gefühlen </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Beim Klimaschutz steht die Ampel mindestens auf Gelb, wenn nicht gar auf Rot“, befindet der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz, angesichts des vorgestellten Koalitionsvertrages. Hier und da gebe es zwar durchaus auch Positives in dem Papier, aber neben etwas Licht sei dort doch viel Schatten. Und mitten in der Corona-Krise leisten sich die Grünen ein unwürdiges Postengeschacher statt sich um die wichtigen Fragen zu kümmern. „Köpfe gehen vor Inhalte, das ist echt absurd“, so Rechholz.<br> <br> „Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“, fasst Rechholz den Koalitionsvertrag zusammen. „Die FDP hat sich weitgehend durchgesetzt und zeigt dies auch sehr unverhohlen: Kein Tempolimit, keine Steuererhöhungen für Superreiche und keine Erhöhung des CO2-Preises. Stattdessen wachsweiche Formulierungen bei allen Klimaschutzmaßnahmen. Das ist zu wenig, um Klimaneutralität und mehr soziale Gerechtigkeit zu erreichen.“<br> <br> Der Kohleausstieg wird im neuen Koalitionsvertrag nicht konkret terminiert, sondern nur noch als Option formuliert – windelweich: „Schritt für Schritt beenden wir das fossile Zeitalter, auch, indem wir den Kohleausstieg idealerweise auf 2030 vorziehen und die Technologie des Verbrennungsmotors hinter uns lassen." Aus Sicht der ÖDP ist das eine Bankrotterklärung der künftigen Regierung in Sachen Klimaschutz. „Wer bei diesem Thema die vage Formulierung `idealerweise´ verwendet, der verrät die Ideale der grünen Partei. Auch die Ampel-Koalition sollte aber wissen, dass Klimaschutz die Wirtschaft weltweit nicht hemmt, sondern in Zukunft überhaupt ermöglichen wird," so Christian Rechholz.<br> <br> Die Ampel will am Atomausstieg festhalten. Doch im Koalitionsvertrag steht kein Wort dazu, dass die Atomkraft auf europäischer Ebene wieder salonfähig gemacht wird. Ohne eindeutige Position Deutschlands wird es für Frankreich und andere Atomstaaten ein Leichtes sein, Atomkraft als klimafreundliche Energiequelle zu verkaufen. Doch im Koalitionsvertrag steht dazu keine Silbe," wundert sich der ÖDP-Bundesvorsitzende.<br> <br> Erstaunt stellt die Ökologisch-Demokratische Partei fest, dass die rot-grün-gelbe Koalition den Führerschein ab 16 einführen will. „Wir brauchen weniger Pkw-Verkehr, doch stattdessen erhöht die Koalition die Zahl der Autofahrer“, wundert sich Rechholz. Statt mit innovativer Vernetzung besseren ÖPNV auf dem Land zu fördern, stellt die Ampel die Signale für noch mehr einzeln besetzte Fahrzeuge auf Grün. „Das sieht eher nach einem weiteren Zugeständnis an die Automobil-Lobby aus, die ja auch alle drei Koalitionsparteien sponsert", analysiert Rechholz.<br> <br> Wählen mit 16 dagegen begrüßt die ÖDP. Eine starke finanzielle Unterstützung der Pflege in Deutschland ist eine weitere Vereinbarung der Ampel, die längst überfällig war. Auch das Ende der Verschwendung unverkaufter Lebensmittel begrüßt deren Bundesvorsitzender: „Wer Nahrung aus Müllcontainern der Supermarktketten vor der Vernichtung bewahrt, wird künftig endlich nicht mehr bestraft.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-89991</guid>
                        <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 15:51:02 +0100</pubDate>
                        <title>GAP keine Lösung, sondern Problem - Gemeinsame Europäische Agrarpolitik schlecht für Bauern und Bürger</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gap-keine-loesung-sondern-problem-gemeinsame-europ</link>
                        <description>EU-Abgeordnete der ÖDP Manuela Ripa kritisiert Abstimmung in Brüssel</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) hat angesichts der jüngsten Abstimmung des Parlamentes die Gemeinsame Europäischen Agrarpolitik (GAP) scharf kritisiert. Ripa hatte dagegen gestimmt, weil die beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichen, um unsere Böden, die Artenvielfalt und das Klima zu schützen.</p>
<p>Entgegen den Zielen des Europäischen Green Deal greift die Reform aus Sicht der ÖDP-Abgeordneten Ripa aber deutlich zu kurz: „Diese Entscheidung ist komplett rückwärtsgewandt. Die geplante Agrarpolitik schadet der Artenvielfalt, den Böden, den Landwirtinnen und Landwirten und den Tieren. Sie ist ein fatales Signal für alle, die sich gegen Klimawandel, Massentierhaltung, Artenschwund, Monokulturen und Pestizide einsetzen. Deshalb lehne ich, und lehnt auch meine Fraktion diese Reform ab“.</p>
<p>Die GAP stellt eine der wichtigsten Entscheidungen der EU dar, weil sie die Agrarpolitik der einzelnen Mitgliedsländer in den nächsten sieben Jahren maßgeblich beeinflusst. Außerdem fließen in die Agrarpolitik rund 40 Prozent der gesamten EU-Ausgaben. Mit der Abstimmung wurden die Rahmenbedingungen für die EU-Agrarsubventionen für die Jahre 2023 bis 2027 gesetzt.</p>
<p>Manuela Ripa setzt sich stattdessen gemeinsam mit ihrer Fraktion für eine nachhaltige Landwirtschaft ein: „Ambitioniertere Ziele und Maßnahmen sind genau das, was wir jetzt brauchen. Wir sind mitten in einer Arten- und Klimakrise. Diese GAP ist jedoch keine Lösung, sondern verschärft das Problem zusätzlich. Sie belastet die Böden durch mehr Pestizide und Düngemittel und drängt Kleinbauern zum Aufgeben zugunsten von Großkonzernen. Auch der Tierschutz steht nicht im Fokus der künftigen Agrarpolitik, sondern große industrielle Nutztierhaltungsbetriebe können weiter subventioniert werden. Es kommt jetzt auf die nationalen Strategiepläne der Mitgliedstaaten an, hier deutlich nachzubessern und mehr zu tun, als nur das von der EU vorgegebene absolute Minimum.“</p>
<p>Sorge bereitet der EU-Abgeordneten insbesondere, dass die GAP sich gegen den Willen von über einer Million Petenten richtet, die sich schriftlich für die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ eingesetzt hatten. „Die derzeitige Fassung der Agrarreform richtet sich gegen den Schutz der Biodiversität. Auch die Errungenschaften der #Farm2Fork Strategie werden nicht abgebildet“, fasst Manuela Ripa ihre Kritik zusammen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 06:47:29 +0100</pubDate>
                        <title>CO2 für Industrie noch billiger - ÖDP an Ampel: Stoppt Lobbyismus </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/co2-fuer-industrie-noch-billiger-oedp-an-ampel-sto</link>
                        <description>Bundesumweltministerium will Unternehmen noch mehr Klimaschäden ermöglichen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer das Klima belastet, soll dafür zahlen – das ist in einigen Gesetzen geregelt. Theoretisch. In der Praxis werden in erster Linie Bürgerinnen und Bürger zur Kasse gebeten. Industrieunternehmen dagegen können mit Entlastung rechnen. Demnächst sogar mit noch mehr Entlastung. Zumindest wenn es nach einem Entwurf des bundesdeutschen Umweltministeriums geht. „Dieser Entwurf ist das Gegenteil von Klimaschutz. Er sollte verworfen werden. Die Ampel-Koalition hat jetzt Gelegenheit, nach dem geopferten Tempo 130 km/h endlich mal etwas für das Klima zu tun. Das ist sie ihren Wählerinnen und Wählern schuldig,“ so Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP.</p>
<p>Hintergrund ist die geplante staatliche Rückerstattung hoher Anteile der CO2-Bepreisung für Unternehmen. Die alte Bundesregierung will dafür die Brennstoffemissionshandelsverordnung verändern. Auf Kosten der Privatverbraucher, denn die Erstattung für die Industrie soll aus dem Energie- und Klimafonds bezahlt werden. Geld, das aus diesem Fonds an die Industrie fließt, fehlt zur Entlastung privater Haushalte. Dagegen spricht sich unter anderem auch der Verbraucherzentrale Bundesverband aus.</p>
<p>Nach Aussage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes sollen die vorgeschlagenen finanziellen Entlastungen für Unternehmen gelten, die nicht exportieren, aber energieintensiv produzieren. Danach wird eine Firma bereits als energieintensiv definiert, wenn nur ein Fünftel der Gesamtbetriebskosten für Brennstoffe anfallen. Unklar ist, wie der Gesetzesentwurf die dort erwähnten Zusatzkosten für den Bezug von Brennstoffen definiert, die er auch noch ausgleichen will. Wie hoch der Ausgleich sein soll, finanzielle Ober- und Untergrenzen oder auch nur Prozentanteile, werden in dem Papier der Bundesumweltministerin Svenja Schulze nicht definiert.</p>
<p>„Das Papier ist ein Paradebeispiel für allgegenwärtigen Lobbyismus. Wachsweich formuliert will der Entwurf den Unternehmen Klimaschäden verbilligen. Die ÖDP fordert stattdessen staatliche Förderung von klimafreundlichen Investitionen!“, so Bundesvorsitzender Christian Rechholz. "In ihrem Entwurf unterschlägt die SPD-Ministerin auch die Tatsache, dass Betriebsausgaben für Unternehmen ohnehin deren Steuern mindern. Das ist nicht seriös. Die noch geschäftsführend tätige Bundesregierung lässt keine Gelegenheit aus, ihrer Klientel aus der Industrie noch Abschiedsgeschenke zu machen.“ Die Ökologisch-Demokratische Partei dagegen tritt dafür ein, private Haushalte mit geringem Einkommen bei der CO2-Bepreisung zu entlasten. Unternehmen, die in den Klimaschutz investieren, sollen belohnt werden, nicht die Firmen, die weiterhin an fossilen Energieträgern festhalten und damit das Klima verpesten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 08:07:53 +0100</pubDate>
                        <title>25 000 Tote im Jahr - EU-Abgeordnete der ÖDP gegen Antibiotikaresistenzen </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/25-000-tote-im-jahr-oedp-europaabgeordnete-ripa-ge</link>
                        <description>Massentierhaltung Brutstätte, Staaten müssen neues Gesetz konsequent umsetzen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich erkranken allein in der EU 670.000 Menschen an Infektionen durch antibiotikaresistente Erreger - 25.000 davon sterben, weil selbst Notfall-Antibiotika nicht mehr helfen. „Über 60% der Antibiotika in der EU werden für Nutztiere und nicht für Menschen verwendet. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass die EU-Kommission das neue Gesetz umfassend umsetzt und der Einsatz von Reserveantibiotika allein dem Menschen vorbehalten wird“, erklärt die EU-Abgeordnete der ÖDP, Manuela Ripa.</p>
<p>Im Januar 2022 tritt dieses neue EU-Gesetz zur routinemäßigen Verwendung antimikrobieller Mittel in der Massentierhaltung in Kraft. Ripa (ÖDP) und 16 mitunterzeichnende Parlamentarierinnen und Parlamentarier setzen sich für die direkte Umsetzung des anstehenden EU-Verbots ein. Angestoßen wurde das Schreiben an die EU-Kommissarin von der EU-Abgeordneten der ÖDP. Sie fordert mit den anderen Abgeordneten die Kommission unter anderem auf, von den Mitgliedsstaaten regelmäßig konkrete Maßnahmen und Pläne zur Einführung des Gesetzes abzufragen. Eine umgehende Umsetzung der Gesetzesnovelle ist für die ÖDP-Abgeordnete Ripa „angesichts des starken Einsatzes von Antibiotika in der industriellen Nutztierhaltung wichtiger denn je, um tödlich endende Antibiotikaresistenzen beim Menschen zu verhindern“.</p>
<p>Der Welt-Antibiotikatag ist willkommener Anlass auf die Dringlichkeit der richtigen Umsetzung des anstehenden Verbotes in der industriellen Nutztierhaltung hinzuweisen. Ripa und 16 weitere Parlamentarierinnen und Parlamentarier wandten sich in einem Brief an die EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Stella Kyriakides. In dem von Ripa initiierten Schreiben fordern sie eine rechtzeitige und umfassende Aufklärung der Mitgliedsstaaten. „Sie müssen bereits vor Inkrafttreten geeignete Maßnahmen zur Umsetzung dieses lebenswichtigen Gesetzes ergreifen. Sonst kommt es zu einer weit verbreiteten Nichteinhaltung des Gesetzes“, fasst Ripa die Befürchtungen der Abgeordneten zusammen. Artgerechtere Tierhaltung ist wichtig, um das Ziel zu erreichen. Tiere, die in extensiver Haltung aufwachsen, sind viel gesünder. Eine standardisierte Verabreichung von Antibiotika ist dann gar nicht mehr nötig.</p>
<p>Abschließend fügt Manuela Ripa hinzu: „Die Europäische Union kann und sollte eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Maßnahmen zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen spielen. Mein Ziel: Den Kampf gegen Antibiotikaresistenzen ganz oben auf die politische Agenda zu setzen!“</p>
<p>Den vollständigen Brief an die EU-Kommission finden Sie auf der Website manuela-ripa.eu</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 16:23:16 +0100</pubDate>
                        <title>Kein Patent auf Fische - Forelle und Lachs sind keine Erfindungen </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-patent-auf-fische-forelle-und-lachs-sind-kein</link>
                        <description>ÖDP begrüßt Teilerfolg gegen Missbrauch des Patentrechts
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fische sind keine Erfindung, auf die man ein Patent anmelden kann. Auch nicht, wenn man sie so füttert, dass ihr Muskelfleisch Omega3-Fettsäuren entwickelt. Das hat heute eine Spruchkammer des Europäischen Patentamts in mündlicher Verhandlung entschieden. „Die Patentansprüche auf die Fische selbst, auf die Fischfilets und auf das Fischöl wurden in der mündlichen Verhandlung gestrichen. Das ist ein Teilerfolg für mehr als 30 Umweltorganisationen, die dagegen Widerspruch eingelegt hatten,“ erläutert Christoph Then von No Patents on Seeds. „Das Patent auf das Fütterungsverfahren bleibt allerdings erhalten.“</p>
<p>Die australische Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) hatte dieses umstrittene Patent auf Forellen und Lachse angemeldet. Ein Irrweg, meint die Europaabgeordnete der ÖDP, Manuela Ripa: „Patente auf Tiere oder Pflanzen sind die falsche Lösung, sie werden allein von der Agrarindustrie propagiert. Statt einzuknicken, muss von großen Agrarkonzernen verlangt werden, dass sie mehr tun - für unser Klima, für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion, unsere Gesundheit und Natur. Außerdem müssen Gentechnik-Produkte strikt reguliert werden. Sie müssen rückverfolgbar und klar gekennzeichnet sein, damit jeder, der dies möchte, sie meiden kann.“ </p>
<p>Fische als Erfindung eines Unternehmens, da schüttelt jedes Schulkind mit dem Kopf. Trotzdem hat das Europäische Patentamt das Patent EP1965658 auf Forellen und Lachse erteilt. Vorausgesetzt diese Forellen und Lachse werden mit einem Verfahren gefüttert, das bestimmte Fettsäuren in ihren Muskeln bildet. Doch Landwirte wissen seit Jahrtausenden, dass die Qualität der Futtermittel auch die Qualität des Fleisches beeinflusst – das ist alles andere als neu, schon gar keine Erfindung! Für die mehr als 30 Agrar- und Umweltorganisationen Anlass für den Widerspruch gegen das bereits erteilte Patent. Die ÖDP steht an ihrer Seite. </p>
<p>„Wie weit haben sich die Verantwortlichen im Europäischen Patentamt eigentlich von der Realität entfernt? Patente auf Leben zu erteilen ist ein Schlag ins Gesicht aller Landwirte. Niemand kann ohne Nahrung überleben. Doch wie sollen die Produzenten unserer Lebensmittel überleben, wenn skrupellose Unternehmen mit juristischen Taschenspielertricks auch daraus noch maximalen Profit ziehen wollen ?“ Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP, versichert die Solidarität der ÖDP mit den Gegnern dieses Fake-Patents. „Es geht den Konzernen um eine Monopolstellung auf dem Weltmarkt. Doch genau wie Wasser darf auch Nahrung nicht nur einigen wenigen gehören, sondern der Allgemeinheit!“</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft spricht von einem Missbrauch des Patentrechts. Patente auf Tierrassen oder konventionell gezüchtete Tiere verbietet das Europäische Patentrecht. Doch es gibt Firmen, die dieses Verbot über die Hintertür umgehen wollen und dann einfach die Futtermittel und deren Anwendung als eigene `Erfindung´ anmelden. Oder auch Auswahlverfahren von Tieren oder biologischem Material. Der BUND fordert von der neuen Bundesregierung, hier endlich einen Riegel vorzuschieben. Zumal Patente auf die Gen-Schere CRISPR hier wieder neue Schlupflöcher bieten. Denn wer ein Patent auf in Deutschland kennzeichnungspflichtige, genmanipulierte Nahrungsmittel bekommen hat, kann theoretisch auch Lizenzgebühren von einem Bauern verlangen, wenn dessen Produkte durch natürliche Mutation zufällig die gleiche Erbinformationen enthalten wie die genmanipulierten Nahrungsmittel.    </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 11:15:46 +0100</pubDate>
                        <title>Wurden die 1,5 Grad verraten? Manuela Ripa enttäuscht von COP26 </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wurden-die-15-grad-verraten-manuela-ripa-enttaeusc</link>
                        <description>ÖDP-Europaabgeordnete kritisiert Intervention gegen Kohleausstieg</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, 15.11.21. Am Wochenende ging die UN-Klimakonferenz COP26 mit einer Reihe von Ankündigungen zu Ende. „Das Ergebnis ist ernüchternd. Die angekündigten Vorhaben werden nicht ausreichen, um die weltweite Erderwärmung auf die notwendigen 1,5 °C zu beschränken. Der Klimaschutz kommt - aber zu spät und zu langsam; daran ändern auch die großen Auftritte der Staatsoberhäupter nichts“, fasst die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der ÖDP die zwei Wochen Klimaverhandlungen zusammen. </p>
<p>Ziel der COP26 war es, die 1,5 °C zumindest in Reichweite zu halten. Doch die aktuellen Klimapläne der Länder führen laut dem angepassten Emissions Gap Report (UNEP) immer noch zu einer globalen Erwärmung von 2,4 °C. Ripa hierzu: „Besonders zu kritisieren ist die Intervention von China und Indien, die beide in letzter Minute, die vorgelegten Änderungen zum weltweiten Kohleausstieg und dem Ende der Subventionen für fossile Brennstoffe extrem abgeschwächt haben.“ Nun spricht der Text nicht mehr von vollständigem Ausstieg, sondern von einer Beschleunigung des Ausstiegs sowie von einem Stopp für ineffiziente Subventionen. Also ja - es ist das erste Mal, dass Kohle und fossile Brennstoffe explizit in einer COP-Entscheidung erwähnt werden - aber mit einer so schwachen Formulierung ist dies maximal symbolisch.</p>
<p>Auch die Europäische Union muss konkreter werden: „Zum Beispiel in ihren Gesetzesentwürfen zur Begrenzung der Methanemissionen oder der mit Spannung erwarteten EU-Taxonomie: Atomkraft darf unter keinen Umständen von der EU als nachhaltig deklariert werden“, fordert die ÖDP-Politikerin. „Letztendlich bräuchten wir einen festen Stab an Verhandler:innen eines jeden Landes, die im ständigen Austausch stehen und sich nich1t nur für die Klimakonferenzen treffen. Klima- und Biodiversitätsschutz müssen weltweit zur Chefsache gemacht werden,“, ist das Fazit der ÖDP-Politikerin. </p>
<p>Damit es nicht auch wieder im nächsten Jahr heißt: Die COP27 in Ägypten ist entscheidend ohne dass Entscheidendes passiert!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>10019 KV Bielefeld-Gütersloh</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 16:44:49 +0200</pubDate>
                        <title>Schonfrist für Lützerath - ÖDP will Dorf vor Kohlebaggern retten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schonfrist-fuer-luetzerath-oedp-will-dorf-vor-kohl</link>
                        <description>Teilerfolg nach Protest gegen Enteignung durch RWE-Konzern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP freut sich mit dem Landwirt Eckardt Heukamp darüber, dass Lützerath am 1. November 2021 nicht abgerissen wird. Dieses Dorf steht für den Widerstand gegen eine vollkommen unverantwortliche Energiepolitik. Denn es soll vollständig abgebaggert werden, um die Kohlevorkommen darunter auszubeuten. „Die Enteignung durch den RWE-Konzern und das Land Nordrhein-Westfalen ist ein Verbrechen gegen die Zukunft unseres Planeten und gegen die Gegenwart der Bewohner von Lützerath! Wir freuen uns, dass dieses Unrecht durch demokratischen Protest vorerst verhindert werden konnte.“ So kommentiert Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP, die Entwicklung.</p>
<p>RWE hatte angekündigt, noch vor einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vollendete Tatsachen zu schaffen und das Dorf am 1. November 2021 abzureißen. Dagegen haben zehntausende von Menschen protestiert. Sogar Greta Thunberg war nach Lützerath gereist, um ihre Solidarität mit den Bewohnern zu demonstrieren. Die Anwältin des klagenden Landwirts, Dr. Roda Verheyen, hatte ihre Beschwerde gegen das Urteil zur Enteignung damit begründet, dass es verfassungswidrig sei. Schließlich habe das Bundesverfassungsgericht im März 2021 klar gestellt, dass wirksamer Klimaschutz im öffentlichen Interesse ist, und nicht länger der Abbau von klimaschädlicher Kohle. „Die ÖDP hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März bereits als historischen Meilenstein erkannt. Wir müssen endlich umdenken und raus aus dem Zeitalter fossiler Verbrennung,“ so Christian Rechholz.</p>
<p>Das vorläufige Einlenken von RWE wiegt die Freunde des Kohleausstiegs allerdings nicht in falscher Sicherheit. Schließlich wartet der Konzern nur bis 07. Januar 2022 die Entscheidung im laufenden Verfahren am Oberverwaltungsgericht Münster ab. Deshalb planen Klimaaktivisten am Sonntag eine Großdemonstration. Sie wollen damit klar machen, wie dringend der Kohleausstieg 2030 wirklich ist. An der Großdemonstration „#LützerathBleibt“ beteiligen sich verschiedene Initiativen wie „Lützerath lebt“, das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ und „Fridays for Future“. Für den Stopp weiterer Förderung und Verbrennung von Braunkohle sowie für die Einhaltung der Pariser Klimaziele demonstriert die ÖDP dann noch einmal am 05. November in Elmshorn, zusammen mit den Aktiven von „Fridays for Future“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 08:33:53 +0200</pubDate>
                        <title>11 000 Tote durch Pestizide - ÖDP warnt vor mehr Konzerneinfluss auf UNO</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/11-000-tote-durch-pestizide-oedp-warnt-vor-mehr-ko</link>
                        <description>Ökologisch-Demokratische Partei unterstützt Petition zum Erhalt der Unabhängigkeit</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Welthunger wird mit Pestiziden und Gentechnik nicht bekämpft – im Gegenteil. Selbstmorde verzweifelter, wirtschaftlich ruinierter Bauern im globalen Süden verschlimmern die Nahrungsversorgung vor Ort. Sie sind auch Folge einer verantwortungslosen Politik, die Kleinbauern ruiniert und Menschen weltweit vergiftet,“ empört sich der Bundesvorsitzende der ÖDP, Christian Rechholz. Die Ökologisch-Demokratische Partei warnt schon seit geraumer Zeit vor dem Irrglauben, dass Gentechnik-Konzerne den Hunger weltweit wirksam eindämmen. Sie steht damit auch auf Seiten von Brot für die Welt. Diese Organisation hat am letzten Kongress der Vereinten Nationen zur Zukunft der weltweiten Ernährungssysteme bewusst nicht teilgenommen – aus Protest.<br> <br> Denn schon bei der Vorbereitung des Treffens in Rom zeichnete sich ab, dass dort der Einfluss internationaler Agrarindustriekonzerne weiter ausgebaut werden soll. Dieser Prozess wird immer noch weiter vorangetrieben. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) arbeitet auf Hochtouren an einer Partnerschaft mit CropLife International. Diese sehr mächtige Lobbygruppe vertritt die Interessen der Chemiekonzerne Bayer, Syngenta und von mehr als 300 weiteren Pestizidherstellern. „Das Menschenrecht auf Nahrung darf aber nicht missbraucht werden, um Profitinteressen zu verfolgen,“ kommentiert Christian Rechholz diese bedenkliche Entwicklung. „Schon gar nicht weltweit!“</p>
<p>Die ÖDP unterstützt daher die Petition der Organisation SumOfUs, die sich gegen diese unheilige Allianz von CropLife International und FAO wendet. In der Petition schildert SumOfUs die drastischen Folgen des steigenden Pestizideinsatzes weltweit: 385 Millionen Vergiftungen dadurch werden jährlich verzeichnet – 11.000 davon sogar mit Todesfolge. Als Lobbygruppe setze sich CropLife dafür ein, dass die Produkte seiner Mitglieder Verbreitung finden: hochgiftige Pestizide und genetisch verändertes Saatgut. Der Einsatz dieser Produkte führe zu einem toxischen Teufelskreis: Immer größere Mengen Pestizide müssen für manipuliertes Saatgut eingesetzt werden. Dies untergrabe systematisch die Rechte und das Wohlergehen von Landwirtinnen und Landwirten auf der ganzen Welt. Die ÖDP fordert die FAO auf, kein Bündnis mit CropLife einzugehen!</p>
<p>Hier die Petition: <a href="https://actions.sumofus.org/a/fao-croplife/" target="https://actions.sumofus.org/a/fao-croplife/">Fordern Sie die UN auf, kein Bündnis mit CropLife einzugehen! (sumofus.org)</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 07:34:32 +0200</pubDate>
                        <title>Mogelpackung Quartier-Strom - ÖDP fordert praktikable Gesetze</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mogelpackung-quartier-strom-oedp-fordert-praktikab</link>
                        <description>Transparente Demokratie im neuen Bundestag statt Lobbyisten und Klimakiller</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie perfide Lobbyisten effektiven Klimaschutz verhindern, sieht man oft erst im Kleingedruckten“, empört sich Charlotte Schmid, Beisitzerin im Bundesvorstand der ÖDP. So soll offiziell im Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften vom 21. Dezember 2020 die EU-Richtlinie Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen vom 18. Dezember 2018 umgesetzt werden. Die EU-Richtlinie zielt dabei explizit auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien im Nahbereich, etwa in Stadtvierteln. Sie fordert, Energiegemeinschaften zu ermöglichen. Ähnliches fordert auch die EU-Richtlinie mit gemeinsamen Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt vom 5. Juni 2019.</p>
<p>Entsprechend sieht die EEG-Novelle 2020 vor, dass Quartier-Strom-Modelle analog zu Mieterstrom-Modellen ermöglicht werden. Dabei kommt der Strom dezentral aus Photovoltaik-Anlagen oder Blockheizkraftwerken (BHKW) vor Ort. Leider trügt der Schein. Der Begriff „Quartier“ wird nämlich nicht definiert, was diese Neuerung juristisch wertlos macht. Alle, die sich darauf berufen wollen, müssen damit rechnen, juristische Auseinandersetzungen auf sich zu nehmen, in denen überhaupt erst einmal geklärt wird, was der Gesetzgeber mit „Quartier“ gemeint haben könnte. Bürgerfreundlichkeit sieht anders aus.</p>
<p>Damit nicht genug: Auch der umstrittene Satz, wonach bei solchen Modellen das öffentliche Stromnetz nicht genutzt werden darf, bleibt im Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 17. Juni 2017 bestehen. „Wie um alles in der Welt sollen denn dann Bewohnerinnen und Bewohner benachbarter Häuser gemeinsam Strom erzeugen und je nach Bedarf teilen?“, fragt daher Charlotte Schmid.</p>
<p>Als überzeugte Europäerin ist Schmidt wütend, wie perfide hier Deutschland EU-Recht unterläuft und seinen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu bezahlbarer Energie aus klimafreundlichen Quellen verweigert. Ganz zu schweigen von der Missachtung, mit der die Rechte junger Menschen behandelt werden, deren Gesundheit, Wohlstand und Leben diese Art von Politik gefährdet.</p>
<p>Nur Zufall? Oder Absicht, um der fossilen Energiewirtschaft noch ein paar Jahre länger zu erlauben, weitere Milliardengewinne auf Kosten der Verbraucher und des Klimas anzuhäufen? Um diese Konzernpolitik endlich abzustellen, möchte die ÖDP transparente demokratische Entscheidungsprozesse. „Dazu gehört ein Verbot von Firmenspenden an Parteien, eine strikte Kontrolle der Nebentätigkeiten von Abgeordneten, ein Lobbyregister, das diesen Namen verdient, und die Offenlegung der Namen aller Personen und Organisationen, die auf die Entstehung eines Gesetzes Einfluss genommen haben“, zählt Charlotte Schmid auf und ergänzt: „Der neue Bundestag ist gut beraten, sich seiner verfassungsgemäßen Rolle zu besinnen und sich nicht an die Leine derer nehmen zu lassen, die nur kurzfristig Gewinne abschöpfen statt an das Gemeinwohl zu denken.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 20 Oct 2021 16:11:13 +0200</pubDate>
                        <title>Schicksalsabstimmung zur Landwirtschaft - ÖDP-Abgeordnete Manuela Ripa erfolgreich in Brüssel</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/pixelbliss-adobe-stock</link>
                        <description>EU-Parlament widersteht Druck der Agrarindustrie-Lobby bei Farm-to-Fork </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 20.10.2021. Nach Wochen des Belagerungszustandes durch aggressiven Lobbyismus, hat das Europäische Parlament in Straßburg für die ehrgeizige Farm-to-Fork Strategie gestimmt. EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP): „Endlich werden die Weichen zur notwendigen Transformation der Landwirtschaft und für ein nachhaltiges, faires Lebensmittelsystem gestellt. Das ist gut für den Tierschutz, für die Unterstützung von Landwirtinnen und Landwirte, für eine nachhaltigere Landwirtschaft sowie für Verbraucherinnen und Verbraucher.“</p>
<p>Im Mai 2020 veröffentlichte die Kommission die Farm-to-Fork Strategie als Lebensmittel- und Landwirtschaftskomponente des europäischen Green Deals. Die Strategie listet 27 Maßnahmen, um das gesamte europäische Ernährungssystem nachhaltig zu gestalten: Von einer umweltfreundlicheren Lebensmittelproduktion über Empfehlungen an den Einzelhandel bis hin zu Richtlinien zur Lebensmittelkennzeichnung für besseren Verbraucherschutz.</p>
<p>„Mit der Forderung einer deutlichen Reduktion des Einsatzes chemischer und toxischer Pestizide bis 2030, ist es uns gelungen, eines der ambitioniertesten Ziele der Farm-to-Fork Strategie festzuschreiben“, freut sich Manuela Ripa. Der aktuell zu hohe Einsatz von Pestiziden treibt das Artensterben voran und vergiftet die Böden. Die meisten dieser Pflanzenschutzmittel helfen zudem nur kurzfristig, das ist nicht nachhaltig. Aus diesem Grund kämpfte die Europaabgeordnete der ÖDP auch besonders für den Exportstopp von Pestiziden, die in der EU schon längst verboten sind und trotzdem in Drittstaaten ausgeführt werden.</p>
<p>Des Weiteren spricht sich das Europäische Parlament explizit für höhere Tierwohlstandards aus und begrüßt die Pläne der Kommission, den Verkauf von Antibiotika in der Nutztierhaltung und Fischzucht um 50 Prozent zu verringern. „Ein ebenfalls starkes Zeichen für den Tierschutz ist das Einfuhrverbot von Tierprodukten aus Drittländern, deren Produktion nicht den EU-Normen entspricht“, erklärt Ripa. Dass in Zukunft eine klare Definition von intensiver Nutztierhaltung im Rechtssystem der EU vorhanden sein soll, um zu verhindern, dass EU-Gelder für industrielle Tierhaltung vergeben werden, ist ein weiterer großer Erfolg.</p>
<p>Auch der Verbraucherschutz kommt in Farm-to-Fork nicht zu kurz. Mit der Abstimmung ist es gelungen, darauf hinzuweisen, wie notwendig eine Kennzeichnung tierischer Erzeugnisse in Bezug auf Herstellungsverfahren und Tierschutzindikatoren ist: „Denn Verbraucherinnen und Verbrauchern müssen auf den ersten Blick erkennen, wie die Tiere gehalten wurden, um bewusste Kaufentscheidungen treffen zu können.“ Darüber hinaus verlangt die Farm-to-Fork Strategie auch eine verpflichtende Kennzeichnung synthetischer Inhaltsstoffe sowie verbindliche Nährwertkennzeichnungen auf Produkten.</p>
<p>Manuela Ripa abschließend: „Ich freue mich, dass es so viele meiner und unserer Ziele in den Bericht geschafft haben. Natürlich ist es ein ambitioniertes Programm, aber eines steht fest: Ein Festhalten am Status quo geht auf lange Sicht zu Lasten von uns allen - Verbraucherinnen, Landwirten, Tiere und Umwelt. Die nationalen Strategiepläne der Mitgliedsstaaten zur Umsetzung der EU-Agrarpolitik müssen sich mehr an der Farm-to-Fork Strategie ausrichten. Auch liegt es nun an der Kommission aus der Strategie ehrgeizige Gesetzesvorhaben zu machen!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 15:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Besserer europaweiter Tierschutz in landwirtschaftlichen Betrieben</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/besserer-europaweiter-tierschutz-in-landwirtschaft</link>
                        <description>Manuela Ripa freut sich über Erfolg im Umweltausschuss des EU-Parlaments</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat den Bericht „zur Umsetzung des Tierschutzes in landwirtschaftlichen Betrieben“ mehrheitlich angenommen. Als Schattenberichterstatterin der Fraktion Greens/EFA freut sich Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) über ihren hart erkämpften Erfolg: „Mit unseren Änderungsanträgen haben meine Kolleginnen aus der Animal Welfare Intergroup, Anja Hazekamp (GUE/NGL), Jytte Guteland (S&D) und ich, nach schwierigen Verhandlungen deutliche Forderungen für das Wohlergehen von Nutztieren erreichen können. Die Forderungen beinhalten auch eine bessere finanzielle Unterstützung der Bauern für mehr Tierwohl und eine Verbesserung der Verbraucherinformation.“</p>
<p>Konkret konnte Manuela Ripa z. B. einbringen, dass die EU-Gesetzgebung zu Tierschutz artspezifisch überprüft werden muss und sich nach den fünf Tierwohl-Kriterien – Fütterung, Haltung, Gesundheit, Verhalten und psychische Verfassung – ausrichten muss.<br> Auch das längst überfällige Verbot der grausamen Stopfleberproduktion konnte durchgesetzt werden. Besonders erfreut ist Ripa über die Aufnahme der Einführung eines EU-weit verpflichtenden Tierwohl-Labels. „Die Mitgliedsstaaten wollen bisher nur eine freiwillige Kennzeichnung, was eindeutig zu wenig ist. Hier sendet der Umweltausschuss ein deutliches Signal“, so Ripa.</p>
<p>Doch es reicht nicht aus, nur in Europa hohe EU-Tierschutzstandards zu haben. Diese dürfen nicht durch Importe unterwandert werden. Daher war es extrem wichtig, eine klare Forderung an die EU-Handelspolitik zu stellen: Handelsabkommen sollen Handelspräferenzen nur unter der Bedingung gewähren, dass sie alle EU-Tierschutzgesetze einhalten. Dafür werden erstmals verbindliche und durchsetzbare Sanktionen verlangt. Auch sollen alle dem Tierschutz zuwiderlaufenden EU-Subventionen bis nächstes Jahr auslaufen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die stärkere Kontrolle auf Antibiotika und andere, in der EU verbotene Chemikalien in Importen tierischer Produkte aus Nicht-EU-Ländern: „Dies ist ein wichtiger Schritt für mehr Verbraucherschutz“, erklärt Ripa.</p>
<p>Manuela Ripa fasst ihre Arbeit der letzten Monate zusammen: „Es ist eigentlich unglaublich, dass so viel Selbstverständliches, wie mehr Tierschutz in unseren Ställen, so schwer im Parlament durchzusetzen war.“ Wie groß der Widerstand Seitens des Parlaments war, sieht man an den Änderungsanträgen, welche es nicht in den Bericht geschafft haben. Ripa forderte beispielsweise auch den grausamen Lang-Lebendtiertransport zu beenden und Ausfuhren in Drittländer zu verbieten.</p>
<p>Dafür ist es gelungen, die Förderung von regionalen und mobilen Schlachthöfen sowie die direkte Hof-Schlachtung in den Bericht aufzunehmen.  Auch soll statt Lebendtiertransporten, vielmehr das Fleisch transportiert werden. „Tieren soll der schreckliche Transport, der Stress und die Qualen in den Schlachtfabriken erspart werden, denen sie ausgesetzt sind.“</p>
<p>Jetzt liegt es am Agrarausschuss des Europäischen Parlaments, der federführend zuständig ist, die wichtigen Forderungen des Umweltausschusses für mehr Tierwohl bei Nutztieren mitaufzunehmen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 01 Oct 2021 10:55:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als eine Million Unterschriften für Bienen und Bauern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mehr-als-eine-million-unterschriften-fuer-bienen-und-bauern</link>
                        <description>Manuela Ripa sieht klaren Auftrag an die EU-Kommission</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel, 30.09.2021. Der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ („Save Bees and Farmers“) ist ein fulminanter Erfolg gelungen: Mehr als eine Million Europäerinnen und Europäer haben ihre Stimme für eine ökologische Landwirtschaft - ohne synthetische Pestizide - und damit für eine echte Agrarwende gegeben.<br> Die Europaabgeordnete Manuela Ripa von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) äußert sich begeistert: „Es wird deutlich, dass die Menschen in der Europäischen Union eine andere Landwirtschaft wollen. Denn mit der derzeitigen Agrarpolitik haben wir uns in eine Sackgasse manövriert. Das Tierleid, das durch die Massentierhaltung verursacht wird, die zunehmende Belastung des Trinkwassers mit Nitraten, die Zerstörung der Böden, die abnehmende Artenvielfalt sowie der Beitrag der industriellen Landwirtschaft zum Klimawandel bewegen viele Menschen zu einem Umdenken.“</p>
<p>Nach dem Vorbild des bayerischen Volksbegehrens für Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, das von der ÖDP initiiert wurde und Bayern zu einem der besten Naturschutzgesetze Europas verhalf, hat Ripa das Thema mit ihrer Partei auch auf Europäische Ebene gebracht. Die von ihr 2019 gegründete Europäische Bürgerinitiative „We save bees“ fusionierte mit der nun erfolgreich zu Ende gegangenen EBI „Save Bees and Farmers“.</p>
<p>Die ÖDP setzt sich seit ihrer Gründung für mehr direkte Demokratie ein und hat bereits einige erfolgreiche Volksbegehren initiiert (Abschaffung des bayerischen Senats, echter Nichtraucherschutz). Aktuell angelaufen ist die neue „Volksinitiative gegen den Flächenfraß im Saarland“.<br> Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa sieht nun die Europäische Kommission am Zug. „Mehr als eine Million Unterschriften sind ein klarer Auftrag an die EU-Kommission für eine nachhaltige Landwirtschaft. Das ist auch im Interesse der Bauern, denn in den letzten zehn Jahren musste alle drei Minuten ein landwirtschaftlicher Betrieb in Europa aufgeben. Der Erhalt der bäuerlichen Traditionen ist untrennbar mit dem Gedanken verbunden, die Schöpfung zu bewahren. Kleine familiengeführte Höfe müssen deshalb von der Politik mehr unterstützt werden, damit sie nicht mehr dem Druck ausgesetzt sind, zu wachsen oder zu weichen. Derzeit fördert die EU leider vor allem die industrielle Landwirtschaft, die uns die ganzen Probleme beschert hat.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 10:25:07 +0200</pubDate>
                        <title>Die Mär von der verschenkten Stimme - Demokratie braucht Wahlfreiheit</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/die-maer-von-der-verschenkten-stimme-demokratie-br</link>
                        <description>ÖDP, Volt und Piratenpartei widersprechen Behauptung großer Parteien</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Parteien wie Volt, ÖDP und Piratenpartei verschmelzen in der öffentlichen Berichterstattung oft im Balken “Sonstige”. Dahinter stecken allerdings alleinstehende Parteiprogramme mit teils sehr unterschiedlichen Zukunftsvisionen. Ihre Gemeinsamkeit: Sie werden in der Öffentlichkeit auf ihre Größe reduziert. Die Stimmen würden “verfallen”, effektivem Klimaschutz im Weg stehen und sogar “schaden” - das verbreitete erst vor wenigen Tagen der Vorstand der Organisation Campact (Newsletter vom 10.09.2021). Im öffentlichen Diskurs wird dieses Stimmungsbild nicht groß hinterfragt: Kleine und junge Parteien spielen im medialen Wahlkampf nur eine untergeordnete Rolle.<br> <br> Jetzt meldet sich “der graue Balken” zu Wort: ÖDP, Volt und Piratenpartei richten sich explizit gegen das Märchen der verschenkten Stimme. Christian Rechholz, der ÖDP-Bundesvorsitzende stellt klar: „Die etablierten Parteien wollen die Wähler davon abhalten, ihre Stimme wirksam für Veränderungen einzusetzen. Veränderung ist aber nicht nur möglich, sondern dringend nötig. Die Zusammensetzung des Bundestages ist nicht in Stein gemeißelt, wie suggeriert wird. Sonst säßen dort auch noch Bayernpartei oder das Zentrum wie 1949. Einige kamen hinzu, andere flogen hinaus, Linke, Grüne und FDP gehörten dem Bundestag nicht immer an. Und zum Glück auch nicht die AfD. Auf taktisches Wählen kann sich niemand verlassen, gerade heute, wenn Dreier-Bündnisse wahrscheinlich werden. Die letzten Woche haben massive Veränderungen bei den Umfragen für die Bundestagsparteien gezeigt. Hinzu kommen auch noch die vielen Unentschlossenen. Kurz: es ist viel Spielraum für Verschiebungen bei der Wahl. Wählerinnen und Wähler entscheiden jeweils neu, welche Partei in den Bundestag kommt oder auch nicht mehr. Die Vielfalt an Parteien zeigt auch, die Etablierten repräsentieren die Interessen vieler Menschen nicht mehr. Wir brauchen frischen Wind im Bundestag für eine neue Politik. Die ÖDP hat in den Kommunen, im Europaparlament und in ihren zahlreichen Volksbegehren wie ´Rettet die Bienen´ und den ´Nichtraucherschutz´ unter Beweis gestellt, wie gut sie arbeitet."<br> <br> Bei Umfragen liegt der Anteil der „Sonstigen“ bei bis zu 10%, ein Novum in der deutschen Politik. Es zeigt, dass sich immer mehr Menschen einen Politikwechsel wünschen. Diese Tatsache zu ignorieren, spricht gegen jedes Demokratie-verständnis. Noch nie hat sich taktisches Wählen so wenig gelohnt wie bei dieser Wahl, insbesondere, wenn Dreier-Bündnisse immer wahrscheinlicher werden. Die vielfältige Parteienlandschaft in Deutschland bieten den Wählerinnen einen Ausweg aus dem politischen Stillstand. Auf die bundesweite Wechselstimmung können nur Parteien reagieren, die eine andere Politik durchsetzen. Der Wählerwille zählt – und nicht der Machterhalt. “Wer immer das kleinere Übel wählt, wählt immer noch ein Übel!“, so Christian Rechholz.</p>
<p>Außerdem: Wer heute im Bundestag sitzt, kann morgen wieder raus sein. Mit dieser Dynamik hatten zum Beispiel die Linke und die FDP in der Vergangenheit schon zu kämpfen. Auf taktisches Wählen kann sich niemand verlassen! Bei jeder Wahl entscheiden die Wählerinnen und Wähler aufs Neue, welche Partei in den Bundestag kommt. Damit ist klar, dass ein Wandel nur von außen kommen kann. Es braucht eine neue Kraft im Bundestag, um die Zukunft zu gestalten, es braucht Platz für neue Visionen in der Politik.</p>
<p>Mehr dazu in diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cnbFhTxIHs0" target="_blank" title="Die Mär von der verschenkten Stimme - Parteiübergreifendes Statement">Video</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 23 Sep 2021 17:59:49 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte - ÖDP kritisiert Entscheidung auf Kosten der Armen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/keine-lohnfortzahlung-fuer-ungeimpfte-oedp-kritisi</link>
                        <description>Bundesvorsitzender Rechholz kritisiert Impfpflicht durch die Hintertür</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte ist ein Angriff auf die solidarische Krankenversicherung. Nach der Logik von Jens Spahn dürfte künftig auch keine Amateurfußballerin mehr Lohnfortzahlung erhalten, weil ihr Sport ja Risiken mit sich bringt. Wo soll das enden? Im Online-Armband, mit dem das Bundesgesundheitsministerium den Lebenswandel der Versicherten überwacht?“ Christian Rechholz nimmt als Bundesvorsitzender der ÖDP deutlich Stellung. „Auch diese Entscheidung trifft wieder die Ärmsten im Land am härtesten.“ Zwanzig Prozent der Menschen in Deutschland könnten es sich nicht leisten, einfach mal so sämtliche Kinder und Familienmitglieder testen zu lassen. Denn auch das Testen soll ja nun kostenpflichtig werden. Das ist sozial ungerecht. "Hier geht es nicht um medizinische Maßnahmen, sondern um politische. Es geht um eine Impfpflicht durch die Hintertür. Die Regierungen hatten aber versprochen, dass es diese nicht geben wird", so Rechholz.<br> <br> Die Testpflicht nur für Ungeimpfte läuft aus Sicht der ÖDP ohnehin ins Leere. Denn auch Geimpfte können das Coronavirus weitergegeben, ohne es zu wissen. Gerade weil sie Symptome dank der Impfung meist kaum wahrnehmen und sich in Sicherheit wägen. „Diese Regelung macht medizinisch überhaupt keinen Sinn. Die 2-G-Regel ist reine Schikane. Wenn man Tests nach wie vor für nötig hält, dann muss man alle testen oder keinen. Dann aber bitte auch in Betrieben und nicht nur an Schulen eine Testpflicht", findet Rechholz. "Die Akzeptanz von Schutzmaßnahmen wird durch unlogische, ungerechte und medizinisch sinnlose Regelungen untergraben. Eine Steilvorlage für radikale Verschwörungstheoretiker,“ meint Rechholz.<br> <br> Das Ende der Lohnfortzahlung für ungeimpfte Arbeitnehmer in Quarantäne kritisieren auch Gewerkschaften und Sozialverbände. „Das wird die Pandemie sogar verschlimmern. Es besteht die Gefahr, dass Menschen mit geringem Einkommen eine angeordnete Quarantäne nicht einhalten. Schlicht und einfach, weil sie es sich gar nicht leisten können, nicht zu arbeiten. Schließlich laufen Mieten und andere Kosten immer weiter,“ gibt der ÖDP-Bundesvorsitzende zu bedenken. Nach der Bundestagswahl muss sich nach Ansicht des ÖDP-Bundesvorsitzenden das Parlament auch dringend mit dieser Thematik befassen. Alles solle auf den Prüfstand, um zu sehen, was medizinisch evident zu begründen ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Sep 2021 13:55:26 +0200</pubDate>
                        <title>Schon wieder Wählertäuschung - Grüne schummeln beim Wahlswiper</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schon-wieder-waehlertaeuschung-gruene-betruegen-be</link>
                        <description>ÖDP bedauert, dass Grüne nicht mehr für Volksentscheide kämpfen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Grünen spielen falsch, zum wiederholten Mal haben wir sie beim Mogeln erwischt“, ärgert sich der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. „Sollen Volksentscheide für wichtige Sachfragen auf Bundesebene eingeführt werden?“ Diese Frage können die Nutzer der Plattform Wahlswiper beantworten und mit den Programmen der Parteien vergleichen. Die Antwort der ÖDP ist hier klar und eindeutig: Ja! Früher zogen ÖDP und Grüne dabei auch an einem Strang. Doch im November 2020 haben die Grünen sich auf ihrem Parteitag vom gemeinsamen Ziel verabschiedet. „Direkte Demokratie wird nicht mehr groß geschrieben bei Grün“, moniert Rechholz. „Dabei waren Volksentscheide mal ein Kernanliegen. Doch auf ihrem Parteitag haben die Grünen vorsorglich alle Ecken und Kanten aus ihrem Programm geworfen, um koalitionsfähig mit allen zu sein. Und wenn man selbst auf eine Regierungsbeteiligung hofft, scheint direkte Demokratie, erscheinen Bürgerinnen und Bürger den Grünen offenbar als störend.“<br> <br> Im Wahlswiper täuschen die Grünen jedoch vor, für Volksentscheide auf Bundesebene einzutreten. Die konkrete Frage beantworten sie mit Ja. „Das ist unehrlich und eine erneute Wählertäuschung,“ stellt der ÖDP-Bundesvorsitzende fest. Selbst der Blick in die Begründung hilft nur bedingt. „Direkte Beteiligungsmöglichkeiten bereichern die Demokratie und stärken die Repräsentanz. Mit Bürger*innenräten schaffen wir die Möglichkeit, bei ausgewählten Themen die Alltagsexpertise von Bürger*innen direkter in die Gesetzgebung einfließen zu lassen.“ Kein Wort zu den Volksentscheiden und dass die Grünen diese mittlerweile ablehnen.<br> <br> „Direkte Demokratie sieht anders aus. Ganz anders. Ein Blick ins Parteiprogramm der ÖDP zeigt, dass wir die Wählerinnen und Wähler wirklich ernst nehmen. Wo Volksentscheid drauf steht, ist bei uns auch Volksentscheid drin. Was die Grünen beim Wahlswiper veröffentlichen, ist nichts anderes als eine Mogelpackung,“ empört sich Christian Rechholz. „Das hat bei den Grünen Methode. Auch im Wahl-O-Mat behaupten sie, gegen Parteispenden zu sein. In der Realität gehören sie zu den Spendenempfängern aus Industrie und Verbänden und bei Großspenden stehen sie sogar an zweiter Stelle hinter der FDP.<br> <br> Die ÖDP hat über Bürger- und Volksbegehren in der Vergangenheit viele Erfolge feiern können. Auf kommunaler Ebene hat sie in Münster den Sonntag gerettet und in München die Abschaltung eines Kraftwerks durchgesetzt. In Bayern konnte sie auf Landesebene besonders viele Ziele erreichen, etwa mit dem Nichtraucherschutz-Begehren oder vor zwei Jahren mit dem erfolgreichsten Volksbegehren in der Geschichte des Freistaats „Rettet die Bienen“. Die FAZ bezeichnete die ÖDP deswegen schon als „erfolgreichste Oppositionspartei in Bayern.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 16:37:46 +0200</pubDate>
                        <title>Wahl-O-Mat vergisst Eltern - ÖDP will Familienarbeit stärken</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wahl-o-mat-vergisst-eltern-oedp-will-familienarbei</link>
                        <description>Bundeszentrale für politische Bildung ignoriert auch Bedürfnisse von Kindern</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Familien haben in diesem Land keine Lobby", zu diesem Schluss kommt der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. Die Familie ist die Keimzelle jeder Gesellschaft. Die Bundeszentrale für politische Bildung ignoriert diese Tatsache leider. Deren Wahl-O-Mat spricht bei insgesamt 38 Fragen zu den Wahlprogrammen der Parteien nur ein einziges Mal das Thema Eltern an. „Wie sollen denn dann die Wähler wissen, was die jeweiligen Parteien für Familie, Kinder und Jugend im Programm haben? Warum fällt dieses Thema derart unter den Tisch? Warum dürfen die Nutzer des Wahl-O-Mats nicht erfahren, dass die ÖDP ein Erziehungs- und Pflegegehalt für alle fordert, die hier wertvolle Arbeit für die Gesellschaft leisten. Wie sollen sie die Familienpolitik aller Parteien vergleichen?", fragt Rechholz und prangert diese Missachtung an. „Die ÖDP hat sich immer für bessere Familienpolitik stark gemacht. Das muss auch im Wahl-O-Mat zum Ausdruck kommen!"</p>
<p>Schon im fünften Familienbericht des Bundesministeriums für Familie wird die „strukturelle Rücksichtslosigkeit unserer gesellschaftlichen Verhältnisse gegenüber Familien“ beschrieben. Dagegen kämpft seit Jahrzehnten der parteiinterne Bundesarbeitskreis (BAK) Familie an. Er wendet sich unter anderem gegen die Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder und von jungen, noch in Ausbildung befindlichen Eltern beim Elterngeldgesetz. Auch weist er immer wieder darauf hin, dass die staatliche Finanzierung der Krippenbetreuung all die Mütter und Väter benachteiligt, die ihre Kleinkinder zu Hause selbst betreuen. Auch bei der Rente sieht der BAK eine Gerechtigkeitslücke. Eltern, die ihre Kinder finanzieren, tragen diese Kosten selbst. Ihre Kinder zahlen dann als Erwachsene in der Regel Beiträge für höhere Renten an kinderlose Rentner als die eigenen Eltern an Renten beziehen.</p>
<p>Die ÖDP macht sich stark für ein Erziehungsgehalt, mit dem Erziehungs- und auch Pflegearbeit angemessen gewürdigt wird. Dieses Gehalt soll abgabenpflichtig und rentenwirksam konzipiert werden, orientiert an den staatlichen Kosten für einen Krippenplatz für Kinder unter drei Jahren. Damit wird die Familienarbeit der Erwerbsarbeit gleichgesetzt und so auch die Gleichstellung von Frau und Mann befördert. Das Erziehungsgehalt der ÖDP entlasten Familien ganz konkret finanziell. Außerdem vermindert es Stress, psychische Belastungen und auch Altersarmut. Wer Kinder ohne Partner aufziehen muss, kommt mit diesem Gehalt aus der Abhängigkeit von Hartz IV.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 13:50:15 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Rezo-Video - Die meisten Parteien sind käuflich   </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/neues-rezo-video-die-meisten-parteien-sind-kaeufli</link>
                        <description>ÖDP teilt Kritik des YouTubers an Korruption</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer nicht wählt, kann auch nicht erwarten, dass sich was ändert.“ Dieses Fazit zieht YouTuber Rezo in seinem neuesten Video, das sich mit Parteispenden und Korruption beschäftigt. "Damit trifft Rezo voll ins Schwarze", so der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. "Konzernspenden und als "Leihbeamte getarnte Lobbyisten sind das Grundübel unserer Politik. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, dies zu ändern. Die ÖDP nimmt seit Beginn an konsequent keine Firmen- und Verbandsspenden an und fordert, dass dies auch Gesetz für alle Parteien werden soll."<br> <br> Wo Parteispenden fließen, wächst Einfluss. Einfluss von Konzernen, Verbänden und Lobbyisten, die dadurch Vorteile erkaufen, immer auf Kosten der Allgemeinheit. Immer wieder stößt man auf dieselbe Antworten, wenn man sich fragt, warum Parteien und Regierungen so entschieden, wie sie entscheiden. "Sie entscheiden im Sinne ihrer Geldgeber", so Rechholz. "Rezo zählt viele Fälle auf, bei SPD und Union. Leider vergisst er aber die Grünen. Auch diese sind von Lobbyverbänden und Konzernen finanziert. Und wer sich fragt, warum auch die grüne Klimaschutzpolitik völlig unzureichend ist, der hat hier die Antwort. Die etablierten Parteien sind abhängig von ihren Geldgebern.“<br> <br> Die zahlreichen Fälle bei der Union aufzudecken, dafür reichten der ZDF-Sendung "Die Anstalt" im Mai schon die 45 Minuten Sendezeit nicht aus – und es kommen ja ständig neue hinzu. Aber auch die anderen Parteien haben Dreck am Stecken. Rezo nimmt den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ins Visier und dessen Rolle, etwa bei Cum-Ex-Skandal oder Wirecard. Die Grünen behaupten im Wahl-o-Mat zwar gegen Parteispenden zu sein, gehören aber selbst zu den großen Geld-Empfängern. "Hier wird den Menschen Sand in die Augen gestreut. Wir fordern ein wirksames Lobbyregister, neue Transparenz-Regelen, das Verbot bezahlter Aufsichtsratsmandate für Abgeordnete und das Ende der Parteispenden von Firmen und Verbänden. Anders als die Grünen leben wir diese Prinzipien auch vor", betont Rechholz. "Deswegen fordern wir in unserem Wahlprogramm auch Klimaneutralität bis 2030 – im Gegensatz zu den Grünen!"<br> <br> Ein besonderes Problem sieht der ÖDP-Vorsitzende in den sogenannten Leihbeamten. "Wir holen Lobbyisten in die Ministerien, die dann dort Gesetzestexte im Sinne ihrer Auftraggeber formulieren. Willkommen in Schilda. Diese Praxis, die es auch unter Rot-Grün gab, muss sofort gestoppt werden. Wer will, dass der neue Bundestag Korruption endlich ernsthaft bekämpft, der sollte die ÖDP wählen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 12:02:47 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP für Nordisches Modell - Besserer Schutz vor Zwangsprostitution</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fuer-nordisches-modell-besserer-schutz-vor-zw</link>
                        <description>Parteiinterner Bundesarbeitskreis (BAK) Frauen tritt Bündnis bei</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwangsprostitution ist ein großes Problem, gerade auch in Deutschland. Der Bundesarbeitskreis Frauen der ÖDP ist nun dem Bündnis "Nordisches Modell" beigetreten. Dieses setzt sich für die Einführung des seit 1999 in Schweden geltenden Prostitutionsrechts ein, das auch das Europaparlament seinen Mitgliedsstaaten zur Übernahme empfohlen hat. Beim Sexkauf werden dort nicht die Frauen, sondern nur ihre "Freier" bestraft. „Das ist nicht ganz so einfach wie es vielleicht klingt,“ meint die Vorsitzende des BAK Frauen der ÖDP, Julia Prantl. „Doch ein Verbot, Sex zu kaufen, wäre ein Schritt in eine bessere Welt für Zwangsprostituierte und Frauen im Allgemeinen.“<br> <br> In Deutschland wurde Prostitution im Jahr 2002 legalisiert. Seit 2017 gibt es das Prostituiertenschutzgesetz, das die Arbeitsbedingungen von Sexarbeitenden verbessern sollte. Demnach brauchen Bordelle eine Betriebserlaubnis und Prostituierte müssen sich registrieren lassen. Bisher sind in Deutschland allerdings nur rund 40.000 Anmeldungen eingegangen – bei einer geschätzten Zahl zwischen 200.000 und einer Million Prostituierten. Bei vielen gilt das Gesetz daher schon jetzt als gescheitert, auch weil die überwältigende Mehrheit von 80 Prozent der Sexarbeitenden einen Migrationshintergrund hat und deshalb weiterhin aus Angst vor Abschiebung im Untergrund arbeitet. Fehlende valide Zahlen und eine ideologisierte Debatte in Deutschland erschweren eine objektive Betrachtung über die Folgen eines Sexkaufverbots in Bezug auf Zwangsprostitution und Menschenhandel. Trotzdem steht für Julia Prantl fest: „Wir müssen an beiden Hebeln arbeiten – an der Bestrafung der Freier und Bordellbetreiber und an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die selbstbestimmten Sexarbeitenden.“<br> <br> Mehr als 30 Vereine und Initiativen für Menschenrechte haben das bundesweite „Bündnis Nordisches Modell“ am 21. März 2021 gegründet. Zu den Bündnispartnern gehören unter anderem Sisters e.V., ein Zusammenschluss von (ehemaligen) Frauen in Prostitution, die Organisation Solwodi und Terre des Femmes. Das Bündnis setzt sich für die Einführung des an Schweden orientierten Modells zum Umgang mit Prostitution ein. Das Nordische Modell umfasst vor allem Aufklärung über die Situation von Betroffenen, die Entkriminalisierung und Entstigmatisierung von Frauen in der Prostitution, eine Verstärkung und Förderung effektiver Ausstiegsmöglichkeiten und höhere Strafen. 10 Jahre nach der Einführung in Schweden zogen Norwegen, Island und Finnland nach. England, Wales und Nordirland führten das Modell 2009 mit Abwandlungen ebenfalls ein, Frankreich im Jahr 2016, Irland ein Jahr später. Auch in Kanada und Israel gibt es vergleichbare Prostitutionsgesetze angelehnt am Nordischen Modell.</p>
<p>Dass Deutschland eines der liberalsten Prostitutionsgesetze in Europa hat und auch als "Bordell Europas" bezeichnet wird, kann durchaus auf den finanziellen Einfluss und die Lobbystärke der Sexbranche zurückgeführt werden. Die ÖDP ist die einzige Partei, die für die Bundestagswahl 2021 antritt und dem Bündnis zum Nordischen Modell beigetreten ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Sep 2021 13:48:15 +0200</pubDate>
                        <title>Verzweiflungstat zeigt Sorgen einer ganzen Generation - ÖDP solidarisch mit Hungerstreikenden</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verzweiflungstat-zeigt-sorgen-einer-ganzen-generat</link>
                        <description>Sorgen, aber tiefstes Verständnis für ihre Frustration</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir teilen die Verzweiflung dieser jungen Menschen, und machen uns ernsthaft Sorgen um sie. Wir sorgen uns aber mit ihnen auch um die Zukunft ihrer Generation. Daher appellieren auch wir an die sogenannten großen Parteien: nehmt das Gesprächsangebot dieser verzweifelten jungen Menschen an. Die Klimapolitik der Regierung muss konsequenter werden: Das schulden wir künftigen Generationen“, erklärt Charlotte Schmid vom ÖDP-Bundesvorstand, selbst Mutter zweier Kinder.<br> <br> Die Hungerstreikenden Lina, Sasha, Mephisto, Simon, Rumen, Henning und Jacob spricht Schmid direkt an: „Ich teile Ihre Frustration, Ihre Wut und Ihre Trauer, dass die Verantwortlichen in unserem Land Sie bisher nicht ernst genommen haben. Als Mama von Schulkindern teile ich Ihre großen Sorgen um die Welt von morgen, die meine und alle Kinder erleben werden. Sie wissen, wenn diese Klimakrise weiter ungebremst voranschreitet, werden Millionen von Menschen weltweit als direkte Folge der Klimaerwärmung leiden und sterben. Ich bitte Sie aber trotzdem, setzen Sie Ihr Leben nicht weiterhin aufs Spiel. Sie haben bereits mit Ihrer Aktion ganz viel erreicht. Werden Sie bitte wieder gesund und stark, um weitere Kämpfe für Klimagerechtigkeit ausführen zu können.“<br> <br> Die herzzerreißende Verzweiflung der jungen Menschen ist eine Konsequenz der unfassbar schwachen Klimapolitik der letzten Jahre. Wissenschaftliche Vereinigungen warnen seit Jahrzehnten eindringlich davor, eine „Weiter so“-Umwelt-Politik zu betreiben. Fridays for Future ist jetzt seit über zwei Jahren aktiv und wird von Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft unterstützt. "Es gibt kein wichtigeres Thema als das Klima", findet auch der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. "Doch die Debatten und die Parteiprogramme sind diesem Ernst nicht angemessen. Die EU hat Deutschland abgemahnt und sogar das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, was getan wird, ist verfassungswidrig, weil viel zu wenig. Denn es missachtet die Rechte der jungen und künftigen Generationen. Haben wir noch immer nicht verstanden? Wir wissen seit 50 Jahren was Sache ist und nehmen das Thema noch immer nicht ernst. Wir rauben den jungen Menschen ihr Recht auf Zukunft und Leben."<br> <br> Heute noch zielt die CDU auf Klimaneutralität bis sage und schreibe 2045; obwohl die Aussagen der Wissenschaft ganz klar sind, dass wir deutlich schneller klimaneutral werden müssen. Auch 2041, wie es die Grünen wollen und selbst 2035, von den Linke angepeilt, ist zu spät. Die Studie des DIW vor wenigen Tagen hielt fest: Die klimapolitischen Positionen aller im Bundestag vertretenen Parteien sind nicht ausreichend.<br> <br> Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz meinen, dass sich die Hungerstreikenden anders engagieren sollen. Schmid fragt die drei Kanzlerkandidierenden direkt: „Sollen diese jungen Menschen dann etwa weiterhin demonstrieren, nur um weiter ignoriert zu werden? Sollen sie sich bei einer Ihrer großen Parteien engagieren, die ihre Klimapolitik so zaghaft gestalten, um die Bedürfnisse der Wirtschaft ja nicht zu irritieren? Die Bevölkerung Deutschlands hat die Klimakrise erkannt und möchte handeln. Hören Sie bitte zu und hören Sie auf, zu bremsen!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 15:51:59 +0200</pubDate>
                        <title>Grüne sollten Spenden zurückzahlen - ÖDP fordert Glaubwürdigkeit</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gruene-sollten-spenden-zurueckzahlen-oedp-fordert</link>
                        <description>Moseler: „Wahl-O-Mat-Antwort der Grünen zu Unternehmensspenden an Parteien ist nicht seriös“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wasser predigen und Wein saufen“, das ist die durchsichtige Strategie von Bündnis 90/Die Grünen. ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler stellt dazu fest: „Der niederländische Tech-Unternehmer Steven Schuurman hat den Grünen eine Rekordspende von 1,25 Millionen Euro gezahlt. Gleichzeitig lehnen die Grünen im Wahl-O-Mat die Annahme von Unternehmensspenden ab und fordern im Wahlprogramm eine Deckelung von Spenden auf jährlich 100.000 Euro. Im August spendete die Deutsche Vermögensberatung AG den Grünen 100.000 Euro.“ Im Wahl-O-Mat schreiben sie zur Überraschung der Öffentlichkeit auf die Frage „„Sollen Spenden von Unternehmen an Parteien weiterhin erlaubt sein?“ „Nein: Der Einfluss von Geld in der Politik muss eingeschränkt werden und auch nachvollziehbarer werden. Deshalb wollen wir Spenden von allen juristischen Personen an Parteien verbieten, dazu gehören auch Unternehmen. Parteispenden von natürlichen Personen wollen wir deckeln und auch das Parteiensponsoring transparenter machen.”</p>
<p>„Wie passt das alles zusammen? Glaubwürdigkeit sieht anders aus.“ Daher fordert Moseler die Grünen auf, ab sofort keine Unternehmensspenden mehr anzunehmen, sämtliche Konzernspenden konsequent zurückzuzahlen und gleiches in Bezug auf Privatspenden über 100.000 Euro zu veranlassen. „Wer zahlt schafft an. In der Verflechtung von Politik und Wirtschaft sieht die ÖDP ernst zu nehmende Gefahren für Demokratie und Gemeinwohl. Spenden von Firmen und Großorganisationen an politische Parteien und Wählervereinigungen sind deshalb zu verbieten, um diese subtile Beeinflussung von Parteien zu verhindern“, so Moseler weiter. Die ÖDP hat sich als einzige Partei seit ihrer Gründung verpflichtet, Unternehmens- und Verbandsspenden grundsätzlich nicht anzunehmen. Nur so kann Politik unabhängig bleiben und dem Gemeinwohl dienen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 10 Sep 2021 20:52:00 +0200</pubDate>
                        <title>Manuela Ripa für Lea Ackermann - Vorschlag der ÖDP-Abgeordneten für Sacharow-Preis</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/manuela-ripa-fuer-lea-ackermann-vorschlag-der-oedp</link>
                        <description>Saarländische Europaabgeordnete würdigt Frauenrechtlerin Lea Ackermann für Lebenswerk</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einmal im Jahr verleiht das Europäische Parlament den Sacharow-Preis für herausragende Beiträge zum Schutz der geistigen Freiheit. Diese Auszeichnung ist dotiert mit 50.000 Euro. Sie wurde erstmals 1988 verliehen, an Nelson Mandela und Anatolij Martschenko. Damit werden Menschen oder Organisationen gewürdigt, die sich besonders für Menschenrechte und Demokratie einsetzen. Deshalb schlägt Manuela Ripa im Jahr 2021 dafür Lea Ackermann und ihre Hilfsorganisation SOLWODI (Solidarity with women in distress / Solidarität mit Frauen in Not) vor: „Lea Ackermann gehört mit ihrer 1985 gegründeten Organisation in Afrika und Europa zu den wichtigsten Anlaufstellen für Frauen in Not - ihr Engagement und ihre Aufopferung sind beispielslos.“</p>
<p>Geboren 1937 in Völklingen und aufgewachsen in Klarenthal, schloss sich Lea Ackermann 1960 der Religionsgemeinschaft "Die Schwestern unserer Lieben Frau von Afrika" an. Nach ihrem Studium erlebte sie als Lehrerin in Ruanda und Kenia hautnah, wie Frauen unter Prostitution, Ausbeutung und Gewalt leiden. Um dieses Leid zu lindern, rief Ackermann das Projekt SOLWODI ins Leben, welches vor Ort Beratungs- und Bildungsangebote für Frauen anbietet.</p>
<p>„Wenn man sich anschaut, was für eine Bedeutung SOLWODI für Frauen in Not hat, wie wichtig die Anlaufstellen in Rumänien, Ungarn, Österreich und auch in Deutschland sind, gerade mit Blick auf Menschenhandel und Zwangsprostitution, dann gebührt der Sacharow-Preis dieses Jahr dem Lebenswerk von Lea Ackermann“, plädiert die saarländische EU-Abgeordnete.</p>
<p>Für Manuela Ripa steht fest: „Mit der Nominierung von Lea Ackermann würden wir ein deutliches Zeichen setzen, gegen Zwangsprostitution und Gewalt an Frauen. Lea Ackermann hat ihr ganzes Leben dem Schutz der Frauen gewidmet und steht für den Kampf um die Würde und den Respekt von Frauen. Mit besonderem Stolz nominiere ich Lea Ackermann, eine saarländische Frauenrechtlerin!“</p>
<p>Lea Ackermann wurde neben weiteren Auszeichnungen bereits 1998 zur Frau Europas von der Europäischen Bewegung Deutschland (EPD) gewählt. Sie ist außerdem Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und neben ihrem Einsatz als Frauenrechtlerin und Buchautorin auch Botschafterin des Saarlands.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 10 Sep 2021 12:03:55 +0200</pubDate>
                        <title>Umweltverbände kritisieren Regierung - ÖDP will Verbandsklagerecht retten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/umweltverbaende-kritisieren-regierung-oedp-will-ve</link>
                        <description>Teslas Gigafabrik dient der Politik als Blaupause</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Verbandsklagerecht steht massiv unter Beschuss", stellt der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz fest und pflichtet damit den Umweltverbänden bei. Diese wehren sich zurzeit gegen Vorwürfe aus der Politik, sie würden mit Klagen gegen Bauprojekte den Ausbau der Infrastruktur in Deutschland blockieren. Unterstützung finden sie dabei jetzt bei der Ökologisch-Demokratischen Partei. „Die Regierungsparteien wollen demokratische Grundprinzipien opfern, um von eigenen Versäumnissen abzulenken. Das ist durchsichtig und unverschämt“, so Rechholz. Bestes Beispiel dafür sei die Tesla-Baustelle bei Berlin. Immer noch nicht endgültig genehmigt, wächst die Gigafabrik - obwohl sie neben Anwohnern vor Ort auch Millionen Bürgern in Berlin das Trinkwasser abgräbt!“ Der ÖDP-Bundesvorsitzende setzt sich seit langem gegen diese Fehlentwicklung ein. Umso mehr begrüßt Rechholz den Vorstoß der Verbände, die nun ihrerseits den Regierungsparteien Augenwischerei attestieren.<br> <br> DNR, BUND, DUH, Greenpeace, NABU, WWF und VCD prangern Wahlkampfparolen zur Planungsbeschleunigung an. Sie werfen den Parteien Scheinheiligkeit vor. Vor allem wenn sie den mangelnden Fortschritt bei der Energie- und Verkehrswende mit zu langfristigen Planungsverfahren begründen. Das sieht die ÖDP genauso: „Die Beteiligung der Bürger an Planungsverfahren ist ein unverhandelbares Element einer Demokratie. Auch das Klagerecht der Umweltverbände darf niemals ausgehöhlt werden“, wirft Rechholz der Parteikonkurrenz vor. „Schon oft konnte damit Schlimmeres verhindert werden, weshalb die ÖDP immer wieder Umweltverbände bei Klagen finanziell unterstützt,“ erläutert der ÖDP-Bundesvorsitzende. Der Fall Tesla liefert den Beweis: Die ÖDP macht sich mit Umweltverbänden dafür stark, dass der Bau ohne Genehmigung nicht allzu rücksichtslos Wald vernichtet und geschützten Arten den Lebensraum raubt. Vor allem aber will die Partei in Zeiten der Klimakrise das ohnehin gefährdete Grundwasser rund um Berlin nicht rücksichtslos wirtschaftlichen Einzelinteressen opfern lassen. „Wasser muss für alle da sein“, unterstreicht Rechholz die Position der ÖDP: „Dafür kämpfen wir.“<br> <br> Projekte zur Energie-und Verkehrswende würden stattdessen häufig von den Regierungsparteien selbst blockiert, betonen die sieben Umweltverbände: durch den Lobbyismus der Großkonzerne, durch Missstände wie Personalmangel in den Planungsbehörden, unübersichtliche Gesetzeslagen und ständige Änderungen der rechtlichen Voraussetzungen. „Diese Schwächen im System nutzt Tesla für sich. Der US-Konzern reicht immer wieder geänderte Planungsunterlagen bei den überlasteten Behörden ein. Die rot-grüne Landesregierung winkt sie durch, auf Kosten der Menschen vor Ort und zum Schaden der Natur sowie des Klimas. Wer das weltgrößte Elektroauto-Batterien-Werk bauen will, reicht den Antrag dafür sicher nicht ohne Grund erst Monate nach dem Beginn der Bauarbeiten im Wald ein!“ gibt Christian Rechholz zu bedenken. Tesla jedoch werde für diese Art der Bauplanung im Nachgang mit Milliarden aus Steuermitteln auch noch belohnt.<br> <br> Die Regierungsparteien argumentieren bewusst mit falschen Zahlen, lautet der Vorwurf der Umweltverbände. Nach ihren Angaben lag zwischen 2017 bis 2020 der Anteil der Urteile, die Umweltschützer gegen Infrastrukturvorhaben durchsetzen konnten, bei lediglich 0,0004 Prozent aller Verfahren vor Verwaltungsgerichten. Für die ÖDP ist allein dies Grund genug, den Verbänden beizustehen: „Die ÖDP wird sich einer weiteren Aushöhlung der Verbandsklagerechte entschieden entgegen stellen. Darauf können sich alle Wählerinnen und Wähler verlassen!“ bekräftigt der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. Die ÖDP lehnt zudem sämtliche Firmen- und Verbandsspenden konsequent ab, weil sie den Einfluss der Lobbyverbände und Konzerne auf die Politik für demokratisch äußerst bedenklich hält. "Wir bleiben unabhängig und unbestechlich", so Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Sep 2021 15:36:04 +0200</pubDate>
                        <title>Razzia in zwei Bundesministerien - Schockierende Zustände in einer desolaten Regierung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/razzia-in-zwei-bundesministerien-schockierende-zus</link>
                        <description>Schäuble und Scholz für Desaster politisch verantwortlich</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik, den Olaf Scholz und Wolfgang Schäuble zu verantworten haben. Die aktuellen Razzien im Finanz- und im Justizministerium sind eine Bankrotterklärung. Wer gedacht hat, in den letzten Tagen vor der Wahl komme kein weiterer Skandal aus dieser Großen Koalition, sieht sich nun eines besseren belehrt. Vom Klimaschutz bis zur Finanzaufsicht: wir werden schlecht regiert!“ stellt der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz angesichts der heutigen Razzien im Bundesfinanzministerium und im Bundesjustizministerium fest.<br> <br> Anlass für die Durchsuchung ist der begründete Verdacht der mutmaßlichen Strafvereitelung. Eine Spezialeinheit des Zolls, die Financial Intelligence Unit (FIU), soll eigentlich Geldwäsche verhindern, stattdessen soll diese nun wohl im Zusammenhang mit Waffen- und Drogengeschäften gedeckt worden sein. „Ein ungeheuerlicher Skandal, mitten in der Regierung, im Ministerium des Kanzlerkandidaten Scholz“, betont Rechholz. Schon in der Vergangenheit hatte diese Spezialeinheit Verdachtsfälle nicht bearbeitet. „Hierfür ist Olaf Scholz als Finanzminister verantwortlich. Warnungen, dass die FIU nicht ausreichend ausgestattet ist, hat er in den vergangenen Jahren stets in den Wind geschlagen.“<br> <br> Es ist nicht der erste Finanzskandal, der mit Olaf Scholz in Verbindung steht. „Warburg-Bank, Wirecard und Cum-Ex. Dieser Mann schickt sich tatsächlich an der neue Bundeskanzler zu werden?“, fragt sich der ÖDP-Vorsitzende. Doch die Union kommt nicht besser weg. Auch sie hat in dieser Regierung an vielen Stellen versagt. Und der frühere Finanzminister Wolfgang Schäuble hat entgegen aller Warnungen die FIU vom Bundeskriminalamt (BKA) in sein Ministerium geholt. Seither haben die gemeldeten Verdachtsfälle auf Geldwäsche rapide abgenommen. Genau davor hatten Experten gewarnt. „Wir erleichtern Kriminellen und Terroristen ihre Geschäfte. Das ist wirklich ungeheuerlich“, findet Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                                <category>Inneres / Justiz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 08 Sep 2021 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochwasser: Auswirkungen des Klimawandels längst Realität</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/hochwasser-auswirkungen-des-klimawandels-realitaet</link>
                        <description>ÖDP legt umfassendes Hochwasserschutzkonzept vor - Schluss mit der Versiegelung </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Seit der Hochwasserkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen am 15. Juli 2021 ist klar geworden, dass im Hochwasserschutz nicht Sachwerte, sondern der Schutz von Leib und Leben zur höchsten Priorität geworden ist. Daran müssen sich künftige Schutz- und Handlungsmaßnahmen ausrichten“, so ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler. Dort, wo der erste Regentropfen auf den Boden auftritt, muss gedanklich der Hochwasserschutz beginnen, so die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) in ihrem 14–seitigen 5-Stufenkonzept zum Hochwasserschutz, welches von einem fünfköpfigen Expertenteam erarbeitet wurde.<br> <br> Hochwasserschutz ist für die ÖDP nicht die Verhinderung von Überflutungen. Die Aufmerksamkeit bei Starkregen sollte vielmehr auf natürliche oder naturnahe Bereiche gerichtet sein, in denen Überschwemmungen zugelassen werden, um im besiedelten Bereich schwere Sachschäden zu begrenzen und Menschenleben zu schützen. Allerdings gibt es keinen absoluten Schutz vor Hochwasser. Hochwasserschutz muss in der Fläche anfangen. Der zentraltechnische Hochwasserschutz stößt bei Starkregen – Ereignissen ansonsten sofort an seine Grenzen.<br> <br> „Es geht letztlich darum, einen Ausgleich zwischen zu viel und zu wenig Wasser zu finden. Jeder Kubikmeter Wasser, der nicht sofort zum Abfluss kommt, entlastet bei Hochwasser und ist gleichzeitig ein Gewinn für den Natur- und Wasserhaushalt bei Hitzewellen und Trockenwetterperioden. Naturnaher Hochwasserschutz ist deshalb gleichzeitig Dürreschutz“, so ÖDP-Bundesvorsitzender Christian Rechholz.<br> <br> Das naturnahe Hochwasserschutzkonzept der ÖDP sieht einen fünfstufigen Schutz vor. Dazu gehört für die ÖDP auch eine „Bringpflicht“ seitens der Behörden gegenüber der Allgemeinheit. Sie bezeichnet dies als „Beschützer-Garanten-Pflicht“, um dem Hin- und Herschieben zwischen Behörden und Zuständigkeiten Einhalt zu gebieten.<br> <br> „Naturnaher Hochwasserschutz ist direkter Klimaschutz, da er durch die Vernetzung der verschiedenen Bereiche die Aufnahmefähigkeit des Bodens für Wasser erhöht, den Humusaufbau fördert und somit Kleinklimazonen schafft, die die Biodiversität und damit auch die CO2-Aufnahme des ganzen Ökosystems erhöhen“, so Moseler weiter.<br> <br> Durch die Klimaveränderung nehmen die Extremwetter-Situationen zu, die durch Starkregen-Ereignisse und Trockenwetter-Perioden und Hitzewellen zu einer zunehmenden Gefahr für den Menschen werden. „Die Landwirte sind für die Umsetzung des naturnahen Hochwasserschutzes die wichtigsten Partner, so die ÖDP in ihrem Positionspapier und sollen für ihre Leistung als „Wasserwirte“ so hoch vergütet werden, dass sie selbst ein großes Interesse an der Umsetzung auf der eigenen Fläche haben“, unterstreicht Bundesvorsitzender Rechholz abschließend.</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="t3://page?uid=40199" target="_blank">Link zum ÖDP-Hochwasserschutzkonzept</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 15:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat mehr als fragwürdig - Christiani-Rücktritt unumgänglich</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/verhaeltnis-zu-demokratie-und-rechtsstaat</link>
                        <description>Nach Bürgermeister-Interview stellen sich erneut Fragen nach Stasi-Vergangenheit</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Ein Bürgermeister in einem demokratischen Land, der öffentlich im Fernsehen erklärt, kein Verfechter der Demokratie zu sein, kann nicht im Amt bleiben. Herr Christiani: Treten Sie zurück", fordert der ÖDP- Bundesvorsitzende Christian Rechholz. Der Grünheider Bürgermeister Arne Christiani hatte im niederländischen Fernsehen im Zusammenhang mit dem Bau der Giga-Factory von Tesla und Einwänden gegen diese freimütig erklärt: Es muss ja nicht heißen, dass ich unbedingt der größte Verfechter der Demokratie bin. Das bin ich nicht. Nö. Ich muss nach den Spielregeln spielen, aber deshalb muss ich nicht der Verfechter dieser Methode sein."</p>
<p>"Wer derart wenig Respekt vor unserer Demokratie hat, ist eine Fehlbesetzung als Bürgermeister. Das sollte auch Herr Christiani einsehen", findet Rechholz. Auch eine weitere Äußerung findet Rechholz empörend. Er erklärte vor Abschluss aller Prüfungen bereits, die Tesla-Fabrik werde nicht an der Brandenburger Bürokratie scheiden. "Das deutet darauf hin, dass Bürgermeister Christiani auch kein Verfechter des Rechtsstaates ist, wenn er das Prüfungsergebnis schon vor Ende der Prüfungen mitteilt", so Rechholz. "Unser beauftragter Rechtsanwalt, eine Koryphäe im Wasserrecht, kommt da zu einem ganz anderen Ergebnis. Die Giga-Factory wird an der Wasserfrage scheitern, es ist schlicht zu wenig Wasser vorhanden."  In diesem Zusammenhang stellt sich für die ÖDP erneut die Frage, weshalb ein entsprechendes Gutachten von den Behörden mit aller Kraft zurückgehalten wird. "Über Grünheide stinkt es zum Himmel", erklärt Rechholz.</p>
<p>Nach den jüngsten Äußerungen von Bürgermeister Christiani fordert der ÖDP-Vorsitzende auch nochmals dessen Stasi-Tätigkeit aufzuarbeiten. "Da scheint noch nicht alles geklärt. Ich fordere Herrn Christiani auf, seine Stasi-Akte offenzulegen, wenn es, wie er behauptet, keine aktive Zusammenarbeit gab."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demokratie</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 24 Aug 2021 15:52:31 +0200</pubDate>
                        <title>Keine Fußball-WM bei Taliban-Unterstützern! - ÖDP fordert DFB zum Boykott der WM 2022 in Katar auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/keine-fussball-wm-bei-taliban-unterstuetzern-oedp</link>
                        <description>Moderne Sklaverei für König Fußball ist nicht akzeptabel</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP lehnt in einem offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) Katar als Austragungsort für die nächste Fußball-WM entschieden ab und fordert den Verband auf, endlich konsequent zu handeln. „Katar ist angesichts der Lage in Afghanistan nun endgültig untragbar geworden. Denn Katar unterstützt Taliban, vermutlich nicht nur in Afghanistan. Dies ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten!“ findet der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz.</p>
<p>„Der DFB hat hier die einmalige Chance, ein deutliches Zeichen zu setzen, indem er alleine oder in einer Allianz von friedliebenden Fußball-Nationen bei einem WM-Boykott voranschreitet“ urteilt Dr. Claudio Caballero, Politischer Referent bei der ÖDP. „Der deutsche Fußball verspielt leider auch den letzten Rest seiner Glaubwürdigkeit, falls die Nationalmannschaft tatsächlich an diesem Turnier in Katar teilnehmen wird“, so Dr. Caballero weiter.</p>
<p>Vor einigen Tagen hatte bereits der Berliner Tagesspiegel zu Recht daran erinnert, dass Doha, die Hauptstadt von Katar, den Taliban jahrelang als „Stützpunkt“ diente und immer noch dient. Darüber hinaus hat sich das Emirat Katar seinen Reichtum als eines der reichsten Länder der Welt durch die grauenvolle Ausbeutung von Menschen aufgebaut und auch deren Tod bewusst in Kauf genommen. "Für unsere Sport-Erlebnis bei König Fußball werden moderne Sklaven gehalten und ausgebeutet", unterstreicht Rechholz. "Der Guardian spricht von 6.500 Menschen, die beim Bau der Stadien zu Tode gekommen sind. Die anderen vegetieren unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Lagern. Schaut Euch die Reportage mit Norbert Blüm an! Wollen wir diese Zustände unterstützen, als Fans, als DFB, als Deutschland?", fragt sich der ÖDP-Vorsitzende. "Der DFB hätte die Macht, tätig zu werden, aber er muss handeln. Nur Transparente hochhalten oder Appelle veröffentlichen bringt nichts, es braucht einen Boykott."<br> <br> Wenn sich jetzt auch die deutschen Kanzlerkandidaten, wie Annalena Baerbock eher zaghaft äußern, zeigt dies nur, dass man es sich nicht mit den fußballinteressierten Wählern verscherzen möchte. Und ein Armin Laschet offenbart mit seinem Hinweis, diese „Frage entscheiden ja nicht Politiker“, dass er auch bei diesem Thema nicht voranschreiten möchte.</p>
<p>Die ÖDP dagegen wendet sich mit ihrem Brief an den DFB bewusst direkt an einen einflussreichen Akteur, der durch einen Boykott durchaus etwas bewirken würde. „Die Ökologisch-Demokratische Partei zeigt mit diesem Vorgehen beispielhaft, wie man konsequent handelt – so wie sie es auch bei anderen Themen, etwa dem Verzicht auf Parteispenden oder dem Klimaschutz, als einzige Partei konsequent vorlebt“, betont der Vorsitzende Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Asyl &amp; Integration</category>
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Aug 2021 16:22:46 +0200</pubDate>
                        <title>Chaostage in Kabul und Berlin - Rücktritt der Regierung überfällig </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/chaostage-in-kabul-und-berlin-ruecktritt-der-regie</link>
                        <description>Zaudern der Regierung in Afghanistan und bei Klima kostet Menschenleben</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Selten wurden wir so schlecht regiert wie heute. Sie ist zwar nur noch fünf Wochen im Amt, dennoch sollten Bundeskanzlerin Merkel und ihre Minister Rückgrat zeigen und zurücktreten. Die unsäglichen Vorgänge rund um Kabul und das unwürdige Verhalten zeigen: diese Regierung hat abgewirtschaftet, auch moralisch. Und gleichzeitig ist die Causa Afghanistan nur der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Versäumnissen und Fehlern", findet der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. "Denn sie setzt für ihre Politik sogar zahlreiche Menschenleben aufs Spiel. <br> <br> "Wie sich diese Regierung in Afghanistan verhält, ist zutiefst empörend", kritisiert Rechholz. "Statt wie versprochen die Ortskräfte nun endlich, wenn auch viel zu spät, zu retten, bietet man ihnen Geld, wenn sie bleiben. Dabei droht ihnen die Ermordung durch die Taliban. Wie kann man diese Menschen, die unserem Land unter Lebensgefahr geholfen und uns vertraut haben, derart im Stich lassen", fragt sich der ÖDP-Vorsitzende. Weil man die Bilder von Geflüchteten im Wahlkampf fürchtet, setzt man deren Leben aufs Spiel. Obendrein will man nur Ortskräfte retten, die in den letzten zwei Jahren für Deutschland gearbeitet haben. Als ob die anderen nicht weniger gefährdet wären. "Es ist eine Schande, wie sich unsere Regierung hier verhält", so Rechholz. "Jeder moralische Kompass scheint abhandengekommen." Auch die Tatsache, dass man allenfalls die Kernfamilie und zum Beispiel Söhne nicht retten wolle, findet Rechholz empörend. "In der Heimat etwas vom hohen Gut der Ehe und Familie erzählen und dann hier Familien auseinanderreißen, soviel Heuchelei ist unerträglich. Wir haben diese Menschen in Gefahr gebracht und wir müssen sie nun schützen." <br> <br> Doch nicht nur in Afghanistan fehlt jede Strategie und hat man alle Mahnungen und Warnungen in den Wind geschlagen. "Die Misswirtschaft und das Nichtstun zieht sich wie ein Roter Faden durch die letzten Jahre", resümiert Rechholz. "Ein Verkehrsminister, der die Verkehrswende verschläft und stattdessen eine halbe Milliarde Euro versenkt, eine Agrarministerin, die im Amt Werbung und Interessenpolitik für Konzerne macht und eine fehlende Strategie bei Corona, stattdessen unlogische und ungerechte Maßnahmen. Auch die vom Verfassungsgericht beauftragte Wahlrechtsreform wurde absichtlich gegen die Wand gefahren, weil die CSU um die Anzahl ihrer Mandate fürchtete.“<br> <br> "Vor allem aber hat diese Regierung auch das Klimathema sträflich vernachlässigt. Das höchste deutsche Gericht hat ihr bescheinigt, zu wenig zu tun und ihr Gesetz als verfassungswidrig eingestuft. ´Setzen Sechs´ hieß das früher in der Schule. Diese Regierung sollte den letzten Rest Anstand dafür aufwenden, sich aus dem Amt zu verabschieden", findet Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Demokratie Außenpolitik Europa</category>
                            
                                <category>BAK Asyl &amp; Integration</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 17 Aug 2021 09:52:28 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP solidarisch mit Afghanen - Menschenleben für Wahlkampf riskiert</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/menschenleben-fuer-wahlkampf-riskiert-oedp-fuer-so</link>
                        <description>Kritik am schäbigen Verhalten der Bundesregierung, die Tod ihrer Helfer in Kauf nimmt.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist unterlassene Hilfeleistung und Verrat! Viel zu lange hat diese Bundesregierung gezaudert, aus innenpolitischem Kalkül heraus. Damit setzt sie unzählige Leben aufs Spiel“, so der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. „Die Bilder aus Kabul sind unerträglich. Afghanistan versinkt im Chaos – und das mit Ansage. Die Bundesregierung hat den Rat und die Warnungen ihrer eigenen Botschaft, von Experten und humanitären Organisationen in den Wind geschlagen. Allein aus wahltaktischen Erwägungen.“</p>
<p>Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet erklärt ganz offen, worum es ihm geht. 2015 dürfe sich nicht wiederholen. „Die Union fürchtet die Bilder von Flüchtlingen im Wahlkampf und gefährdet lieber Menschenleben. Das Leben der Deutschen in Afghanistan, das von Tausenden einheimischen Ortshelfern und ihren Familien und das Leben der Soldaten, die nun viel zu spät unter Lebensgefahr doch noch versuchen, Menschen auszufliegen“, ist Rechholz empört. „Wenn Armin Laschet jetzt Hinrichtungen voraussagt, frage ich mich, wie der Mann in den letzten Wochen noch ruhigen Gewissens schlafen konnte. In Afghanistan drohen Folter, Verstümmelung und Ermordung und das Innenministerium hat erst vor fünf Tagen Abschiebungen in dieses Land – vorerst – gestoppt, will sie aber später wieder aufnehmen. Der Zynismus dieser Regierung ist unerträglich.“</p>
<p>„Die aktuellen Bilder erinnern an die letzten Tage des Vietnam-Krieges“, findet Rechholz. „Sie sind nur noch viel dramatischer und erst jetzt beginnt die Regierung überhaupt zu Handeln. Besonders dumm und schäbig ist der Umgang mit den sogenannten Ortskräften. Schäbig, denn all diese Menschen haben in den vergangenen 20 Jahren ihr Leben riskiert, um Deutschland zu helfen und unsere Regierung opfert sie, weil in Deutschland gerade Wahlkampf ist und liefert sie ihren Häschern und Mördern aus. Es ekelt mich an. Dumm ist es, weil sich jeder künftig überlegen wird, ob er einem Land hilft, das sich derart illoyal verhält und seine Helfer verrät.“</p>
<p>Holland und die USA haben ihre Ortskräfte rechtzeitig aus dem Land geholt, Deutschland hat die Rettung durch bürokratische Vorgaben verschleppt und auf Zeit gespielt. Man wollte sogar, dass diese Menschen ihre Rettungsflüge selbst zahlen. „Die Regierung muss jetzt alles tun, um Menschen aus dem Krisengebiet vor der Rache der Taliban zu schützen“, fordert Rechholz.</p>
<p>Die ÖDP spricht sich seit ihrer Gründung gegen militärische Lösungen von Konflikten aus. Auch den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hat die Partei von Anfang an kritisch gesehen. „Wenn man aber schon einen solchen Militäreinsatz für nötig hält, dann braucht es hierfür eine Strategie. Rot-Grün ist aber damals vor 20 Jahren ohne klares Konzept und ohne Exit-Strategie in diesen Krieg gegangen. Sie und ihre Nachfolgeregierungen haben es – wiederum aus innenpolitischen Gründen – vermieden, den Krieg beim Namen zu nennen. Diesen Mut hatte erst Minister Guttenberg“, erinnert Rechholz. 20 Jahre Krieg mit zahlreichen toten Zivilisten und Soldaten, darunter auch 53 gefallene deutsche Soldaten, hinzu kommen Unzählige an Körper und Seele Verwundete. „Was müssen deren Angehörigen denken, wenn der Einsatz von der Bundeskanzlerin nun lapidar als gescheitert erklärt wird? Nein, es war nicht alles schlecht in Afghanistan. Neben zivilen Hilfsorganisationen engagierten sich viele Soldaten auch über ihren Dienst hinaus vor Ort, etwa im Verein ´Lachen helfen´, um das Leid vor Ort zu mildern und eine positive Zukunft für dieses Land zu ermöglichen. Diesem Einsatz gilt unser Dank. Aber der Waffeneinsatz braucht eine strategische Grundlage und die war nie vorhanden“, kritisiert der ÖDP-Vorsitzende.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Demokratie Außenpolitik Europa</category>
                            
                                <category>BAK Asyl &amp; Integration</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 09 Aug 2021 16:22:22 +0200</pubDate>
                        <title>Mutter Erde kocht über - Klimaneutralität nur mit der ÖDP</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mutter-erde-kocht-ueber-klimaneutralitaet-nur-mit</link>
                        <description>Nach jüngstem Bericht des Weltklimarats Arktis bis 2030 eisfrei </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Klimakrise findet nicht morgen statt, sie hat uns längst erreicht. Hochwassertote und zerstörte Städte in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, riesige Waldbrände am Mittelmeer, Sturmschäden und Ernteausfälle. Das kann auch die Bundesregierung nicht länger ignorieren,“ so ÖDP-Bundesvorsitzender Christian Rechholz. „Leider sind das erst die Vorboten. Alles wird noch viel schlimmer. Ab 2030 rechnen Forscher mit jahrelangen Dürren und extremen Wetterereignissen. Neue Studien des jüngsten Weltklimaberichts zeigen, unser Planet wird schon in neun Jahren 1,5 Grad heißer sein!“<br /> <br /> „Jetzt ist die Zeit zu handeln. Wir haben genug Zeit verplempert. Seit Jahrzehnten liegen die Fakten auf dem Tisch, seit ihrer Gründung 1982 fordert die ÖDP, endlich die Notbremse zu ziehen. Passiert ist so gut wie nichts“, ärgert sich Rechholz. „Inzwischen reden zwar fast alle davon, aber alle Parteien, haben zu wenig konkrete Maßnahmen in ihrem Wahlprogramm, um hier wirksam gegenzusteuern, auch die Grünen, spätestens seit sie an der Macht schnuppern“, hält der ÖDP-Vorsitzende fest. Zu einem echten Wandel ist nur unsere Partei in der Lage, weil wir anders als Schwarz, Rot, Gelb und Grün keinerlei Geld von Konzern und Lobbyisten annehmen. Die ÖDP lehnt Korruption und käufliche Politik grundsätzlich ab. Damit sind wir unabhängig und entscheiden allein für das Gemeinwohl!“<br /> <br /> Der Klimaschutz ist von Anfang an Markenkern der ökologisch-demokratischen Partei. Auch im aktuellen Wahlprogramm steht er ganz oben. Darin hat die ÖDP genau das formuliert, was der Weltklimarat jetzt mit neuen wissenschaftlichen Daten bestätigt. „Wir können das 1,5-Grad-Ziel nur erreichen, wenn wir sofort umsteuern und bis 2030 Klimaneutralität erreichen! Sonst ist die Heißzeit unausweichlich“, so Christian Rechholz. „Wir fordern seit Jahren einen sofortigen Kohleausstieg. Aber doch nicht erst 2038! Wir müssen aus erneuerbaren Quellen Strom, Wärme, Kälte und Energie für Mobilität gewinnen. Wir brauchen mehr Wärmepumpen, grünen Wasserstoff und Kraftstoffe aus nachhaltiger Produktion. Das alles ist bei der ÖDP längst Programm,“ erläutert der Bundesvorsitzende.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 17:24:58 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als 1000 Kilometer auf dem Rad - ÖDP-Fahrradtour mit Fragen zu Tesla</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mehr-als-1000-kilometer-auf-dem-rad-oedp-fahrradto</link>
                        <description>Vertreter des Umweltministeriums Brandenburg äußern sich zu Missständen auf der Baustelle </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 1000 Kilometer sind sie durch Deutschland gefahren – auf dem Fahrrad! Der ÖDP ist kein Weg zu weit, wenn es um die Umwelt geht. In Potsdam gaben die sportlichen Umweltschützer ein Fahrradklingelkonzert. Auftakt eines Treffens der ÖDP mit Vertretern des Umweltministeriums Brandenburg. Anlass dafür: Wiederholte Missstände auf der Tesla-Baustelle in Grünheide. Die ÖDP hatte dazu im Vorfeld einige Fragen an den grünen Umweltminister Axel Vogel geschickt. Die Antworten darauf gaben jetzt die Leiter der Abteilung Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit vor dem Ministerium, bei einer offenen und lebhaften Diskussion. Wichtigstes Thema dabei – der Wasserverbrauch.</p>
<p>Die ÖDP-Mitglieder wollten von den Experten wissen, welche Konsequenzen das Umweltministerium Brandenburg für künftige Baugenehmigungen nach den jüngsten Flutkatastrophen zieht. Die Antwort der beiden Experten: Sturzregen in dieser Dimension ist in unseren Gesetzen noch nicht berücksichtigt. Man könne nur auf Basis der geltenden Regeln der Technik entscheiden. Denen liegen deutlich niedrigere Regenmengen aus der Vergangenheit zugrunde. Die Flutereignisse hätten daher keine Auswirkung auf das weitere Genehmigungsverfahren für die Gigafactory. „Die Klimakrise macht auch vor Grünheide nicht Halt. Das sollte man beim weiteren Genehmigungsverfahren endlich berücksichtigen,“ kommentiert der ÖDP-Landesvorsitzende Thomas Löb diese Aussage.<br /> <br /> Unter den ÖDP-Anhängern war auch eine Anwohnerin aus der Gegend um Grünheide. Sie hat von den Experten des Umweltministeriums eine vierfache Sicherung der Abwasserrohre der Tesla- Gigafactory gefordert. Nach dem Vorbild Wasserprojekt Emscher Park. Dort arbeiten in einem Industriepark verschiedene Chemieunternehmen. Deren Abwasserrohre sind mit vier Wänden übereinander ausgestattet, zur Sicherung bei Störfällen. Das soll im Trinkwasserschutzgebiet, auf dem Tesla die Gigafactory teilweise errichtet, auch vorgeschrieben werden, so die Anwohnerin. Der Leiter der Abteilung Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat versichert, dem Nachzugehen.<br /> <br /> Sorgen bereitet den beiden Experten im Ministerium die Tatsache, dass Tesla auf der Baustelle für die Gigafactory immer wieder vollendete Tatsachen schafft, die die Umwelt direkt beeinträchtigen. Zum Beispiel wurden über 500 Pfähle im Grundwasser verankert, ohne dass dies vorher genehmigt gewesen wäre. Weitere 1800 Pfähle hat Tesla im Nachhinein beantragt. Genauso wie das größte Batteriewerk der Welt, das in den ursprünglichen Bauantragsunterlagen überhaupt nicht erwähnt worden war und jetzt neben der Autofabrik entstehen soll.<br /> <br /> Die Leiter der Abteilung Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind unzufrieden mit der Öffentlichkeitsarbeit der Firma Tesla. Denn das Ministerium in Potsdam muss letztendlich diese Aufgabe für das private Unternehmen übernehmen, weil die Verantwortlichen von Tesla keine Stellungnahmen zu ihren wiederholten Verstößen gegen geltendes Recht abgeben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Jul 2021 10:46:08 +0200</pubDate>
                        <title>Ressourcen für 2021 schon aufgebraucht - Schluss mit der egoistischen Plünderei </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/ressourcen-fuer-2021-schon-aufgebraucht-schluss-mi</link>
                        <description>Erde jetzt wieder so stark ausgebeutet wie vor Corona, auch mehr Klimaschäden</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Wahnsinn geht weiter. Die Menschheit hat Ende Juli 2021 bereits so viele Ressourcen verbraucht, wie in einem Jahr natürlich nachwachsen können. Wir rauben den Planeten aus und leben auf Kosten künftiger Generationen. Wir sind Egoisten. Damit muss endlich Schluss sein. Wir müssen jetzt handeln. Auch das Bundesverfassungsgericht hat das lasche Klimaschutzgesetz als verfassungswidrig bezeichnet, weil es in die Katastrophe führt“, erinnert der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz anlässlich des Erdüberlastungstags.<br /> <br /> Jedes Jahr berechnen Wissenschaftler des Global Footprint Networks diesen Termin auf´s Neue. Im Coronajahr 2020 hatte sich der Erdüberlastungstag um fast drei Wochen nach hinten verschoben, das Klima und auch der Planet konnten sich leicht erholen. Jetzt hat der rechnerische Verbrauch natürlicher Ressourcen wieder den Stand von 2019 erreicht. Umweltorganisationen wie der BUND und Germanwatch nennen als Ursachen dafür einen starken Anstieg der CO2-Emissionen um 6,6 Prozent im Vergleich zu 2020. Auch sei die Biokapazität der globalen Wälder um 0,5 Prozent gesunken, eine Folge weiterer großflächiger Abholzung der Regenwälder im Amazonas.<br /> <br /> Doch nicht nur dort, auch in Deutschland geht die Abholzung munter weiter, wie etwa im Dannenröder Forst, der einer Autobahn zum Opfer fällt. „Täglich werden über 84 Fußballfelder in Deutschland versiegelt. Wir haben scheinbar noch immer nichts verstanden“, ist Rechholz empört. „Wir können so nicht weiter wirtschaften. Allein schon der Flächenverbrauch schwächt das Klima, denn versiegelte Gebiete lassen kein Regenwasser ins Erdreich ab. Das dort abfließende Niederschlagswasser treibt dann die Pegel von Flüssen, Bächen und Grundwasser an anderen Stellen hoch. Das führt zu Überschwemmungen und auch immer häufiger zu Starkregenfällen im Mikroklima. Wir müssen raus aus diesem Teufelskreis,“ so Christian Rechholz.<br /> <br /> Vor 50 Jahren wurde der Erdüberlastungstag noch auf Ende Dezember datiert. Im Jahr 2000 errechneten die Wissenschaftler den 23. September als Termin. Die ÖDP hat viele Konzepte ausgearbeitet, um eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu ermöglichen. Dem exorbitant wachsendem Ressourcenverbrauch setzt die ökologisch-demokratische Partei eine Kreislaufwirtschaft entgegen. „Kreisläufe erhalten in der Natur das Leben. Wenn wir seltene Erden, Plastik und Metall wiederverwenden, statt ständig mit hohem Energieaufwand und CO2-Belastung für das Klima neue Rohstoffe abzubauen und zu verbrauchen, können wir das Leben auch in der Wirtschaft erhalten,“ fordert der Bundesvorsitzende der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 19 Jul 2021 12:24:52 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP im EU-Parlament: Keine Überwachungstechnik an Diktaturen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-im-eu-parlament-keine-ueberwachungstechnik-an</link>
                        <description>Aktuelle Empörung über Pegasus ist scheinheilig</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Entrüstung, dass hochrangige Politiker, Journalisten und Manager mit der Überwachungssoftware Pegasus aus Israel ausspioniert wurden, ist scheinheilig. Denn in vielen Diktaturen werden auch mit europäischer Überwachungstechnik Regimekritiker aufgespürt, die dann verhaftet, gefoltert und ermordet werden. Dazu Klaus Buchner (ÖDP), der im<br> EU-Parlament für die Entwicklung eines Gesetzes zuständig war, das den Export solcher Techniken einschränken sollte: „Wir können nicht Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen gegen Länder wie den Iran verhängen. Denn diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden durch europäische Technik erst möglich gemacht. Europäische Firmen verdienen viel Geld damit.“ Deshalb nahm das EU-Parlament im Februar 2018 den Entwurf des damaligen EU-Abgeordneten Klaus Buchner mit großer Mehrheit an. Der EU-Ministerrat, der seine Zustimmung zu dem Gesetz geben musste, verzögerte danach jedoch die Verhandlungen bis zur deutschen Ratspräsidentschaft 2020. Die deutsche Regierung aber wollte gar keine strengen Exportbeschränkungen; es handelt sich immerhin um einen Markt von rund 80 Milliarden Euro im Jahr.<br> <br> 2020 war Buchner nicht mehr im EU-Parlament, sondern im Ruhestand. Die Fraktion der Grünen, die für die Verhandlungen zuständig war, übergab die Aufgabe an eine unerfahrene, junge tschechische Vertreterin der Piraten-Partei, die das Verfahren so schnell wie möglich abschließen wollte. Dabei gab sie dem Druck der deutschen Regierung nach. So entstand schließlich ein Gesetz voller Schlupflöcher, das den Export von Überwachungstechnik an Diktaturen nicht wirklich einschränkt. So sind wir in Europa mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen, die ohne europäische Überwachungstechnik nicht möglich wären.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Demokratie Außenpolitik Europa</category>
                            
                                <category>BAK Asyl &amp; Integration</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Jul 2021 09:35:49 +0200</pubDate>
                        <title>Profil-Neurose trifft Profit-Versprechen - Kontrolle auf Tesla-Baustelle mehr als überfällig</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/profil-neurose-trifft-profit-versprechen-kontrolle</link>
                        <description>ÖDP erneuert Forderung: Baustopp bei Gigafactory Grünheide bis zum Ende der geregelten  Genehmigungsverfahren</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das war längst überfällig, höchste Zeit. Endlich haben die Behörden nun gehandelt und nach den jüngsten Verstößen nun eine Großkontrolle auf der Baustelle durchgeführt!“ Für ÖDP-Chef Christian Rechholz zeigt das erneut illegale Aufstellen eines Chemikalien-Tanks auf dem Baugelände der Tesla-Gigafactory im brandenburgischen Grünheide die allmählich für alle unübersehbare und unerträgliche Arroganz des US-Unternehmen gegenüber deutschen Gesetzen. „Tesla setzt auf das Recht des Stärkeren und sich zum wiederholten Mal über in Deutschland geltende Vorgaben hinweg. Das muss ein Ende haben! Mit einer Kontrolle ist es aber nicht getan. Die einzig folgerichtige Konsequenz aus diesem Vorfall muss der Baustopp sein, so wie die ÖDP dies bereits seit Wochen bei jedem Verstoß gegen die Vorschrift auf der Tesla-Baustelle gefordert hat“, betont Rechholz.  </p>
<p>Der Elektroautobauer will offenbar aber seine Macht zur Schau stellen, mit der er schon seit Monaten unbehelligt die brandenburgische Politik immer weiter vor sich her treibt und diese ließ ihn bislang gewähren.<br /> Der nun bei einer Baustellenkontrolle publik gewordene, neue Vorfall ist bereits der dritte Beleg für die Richtigkeit der ÖDP-Kritik:</p>
<ul> 	<li>Bei den unerlaubten Pfahlgründungen für die Fabrikhallen auf dem sandigen Untergrund des Wasserschutzgebiets hatte Tesla ein „Versehen“ für sich als Entschuldigung reklamiert – und ohne Konsequenzen befürchten zu müssen schlicht weiter gebaut.</li> 	<li>Bei der ebenfalls nicht genehmigten Verlegung von – zudem lediglich einwandigen – Abwasserohren mitten durchs dortige Trinkwasserschutzgebiet verteidigte sich Tesla „mit einer früheren Genehmigung“. Auch dieser Vorfall blieb für den Autobauer ohne Folgen.</li> 	<li>Nun verstößt das Unternehmen erneut gegen geltendes Recht. Tesla stellte ausgerechnet einen Tank mit einem im Gefahrstoffgutachten für das Landesumweltamt monierten,  feuergefährlichen Stoff auf. Die Gutachter hatten ausdrücklich gewarnt: Die Chemikalie könne mit ätzenden Gasen Anwohner der Fabrik in Lebensgefahr bringen.</li> </ul>
<p>Die für das Dilemma verantwortlichen Politiker der SPD und der Grünen in Potsdam jedoch schweigen zum ganz offensichtlichen Chaos auf der Baustelle. Dort sind laut aktuellen Medienberichten „Verantwortliche unter extremem Zeitdruck das Risiko eines illegalen Baus eingegangen“. „Wenn Politik sich so offensichtlich an der Nase herum führen und zum Handlanger von skrupellosen Unternehmern macht, läuft doch was schief: Profilierungssucht endet im Chaos“, kommentiert Rechholz mit Blick auf die zurzeit laufende, neue Auslegung der Planunterlagen für die  Gigafactory. „Warum beschreitet Tesla und die Landespolitik nicht den geregelten Weg, der nach diesem Verfahren feststellt, was in Grünheide wirklich gebaut werden darf und was nicht.“ Das ist der einzig richtige Weg: Nur Transparenz erzeugt Akzeptanz. Das ist die Basis der Demokratie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 18:23:08 +0200</pubDate>
                        <title>Merkel auf ÖDP-Kurs? Experten der Bundesregierung bestätigen ÖDP-Forderungen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/merkel-auf-oedp-kurs-experten-der-bundesregierung</link>
                        <description>Zukunftskommission Landwirtschaft fordert grundlegende Änderungen in der Land- und Ernährungswirtschaft</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wirtschaft und Landwirtschaft müssen sich künftig am Gemeinwohl orientieren. Was die ÖDP schon immer fordert, das empfehlen nun auch die von der Bundesregierung beauftragten Experten“, freut sich der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz: „Zeit zu handeln! Wir dürfen nicht weiter Mensch und Natur ausbeuten und wir müssen unsere Klimaziele erreichen.“ Wissenschafts- und Umweltministerin waren sich einig: Schon bei der Vorstellung des Beirats-Berichts zur Klimaschutzkonferenz betonten Anja Karliczek (Bildung und Forschung) und Svenja Schulze (Umwelt), dass die Wissenschaft der Regierung zur „Landwende im Anthropozän“ rät. Nur dann könne Deutschland seine Klimaschutzziele stemmen. Mit ihrem aktuell veröffentlichten Ergebnis schreibt nun auch die von Kanzlerin Merkel eingesetzte <em>Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL)</em> ähnliche Ziele auf die Agenda: Sie fordert eine „große Transformation der Land- und Ernährungswirtschaft“, mit weitreichenden Auswirkungen auf die „Agrar-, Ernährungs-, und Umwelt- sowie Tierwohl-Politik“. „Dazu müssen sich Bäuerinnen und Bauern am Gemeinwohl orientieren“, kommentiert ÖDP-Chef Rechholz: „Ernährung und Gesundheit sowie Biotop- und Artenschutz sind Aufgaben, die nicht profitgeleitet sein dürfen.“</p>
<p>„Nur wenn sich unser Umgang mit Land grundlegend ändert, können wir die Klimaschutzziele erreichen“, fasste bereits der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) die in seinem „Landwende-Gutachten“ erarbeiteten Empfehlungen an die deutsche Politik zusammen. Der Weg zu „Klimaschutz, Biodiversitätserhaltung und Ernährungssicherung“ führe, so die Wissenschaftler, nur über eine Umorientierung der bäuerlichen Wirtschaftsweise. Hier setzen nun auch die von Merkel eingesetzten Experten an. Sie berechnen die Folgekosten der Landwirtschaft bei einem „weiter so“ mit „über 90 Milliarden Euro pro Jahr“. Dagegen seien „die jährlich sieben bis elf Milliarden Euro für die sozial-ökologische Transformation der Landwirtschaft ein Schnäppchen“. Ergänzend soll der Ökolandbau ausgebaut, der Konsum tierischer Lebensmittel verringert und Nutztierbestände reduziert werden, so die Experten weiter. So würden die externen Folgekosten, die die Land- und Ernährungswirtschaft der Gesamtgesellschaft aufbürden, eingedämmt werden.</p>
<p>„Das alles sind ureigene ÖDP-Vorgaben“, sagt dazu Rechholz. „Für diese Leistung jedoch sollten Bäuerinnen und Bauern fair bezahlt werden. Die Dumping-Preise für Lebensmittel schätzen die Arbeit der Landwirte nicht wert und sie bilden nicht die wahren Kosten ab. Sie sind der Grund für die Billigproduktion, unter der Mensch und Tier leiden.“ Die Expertenkommission empfiehlt, die „negative Auswirkungen der Landnutzung auf Ökosysteme einzupreisen“ - auch das ist seit Jahren eine Ur-Forderung der ÖDP. „Damit fühlt sich unsere Partei mit ihrer Programmatik auf der Höhe der Zeit“, kommentiert Rechholz die Aussagen der nun vorliegenden beiden Gutachten. „Unsere Inhalte decken sich mit dem Votum der interdisziplinär arbeitenden Expertengremien und verbindet konsequent Klimaschutz, Naturschutz, Gesundheit und Ernährung. Das aber geht nur, wenn wir ebenso konsequent unser Wirtschaften reformieren und dort das Gemeinwohl wieder ins Zentrum unseres Antriebs und Handelns stellen.“   </p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 02 Jul 2021 09:20:13 +0200</pubDate>
                        <title>Schluss mit der Ausbeutung - ÖDP fordert: Zurück zu den Tarifverträgen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/schluss-mit-der-ausbeutung-oedp-fordert-zurueck-zu</link>
                        <description>Politik muss skandalöse Entwicklung zum Lohndumping endlich beenden </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Mangel an Fachkräften wird immer schlimmer, händeringend suchen vor allem Handwerker nach Azubis und qualifiziertem Nachwuchs. Gleichzeitig steigen immer mehr Betriebe in Deutschland aus der Tarifbindung aus. Das ist ein Skandal erster Güte, zu dem Regierung und Opposition schweigen!“ Kurt Rieder, arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der ÖDP ist darüber entsetzt.</p>
<p>Nur noch gut jeder fünfte Betrieb in Deutschland hält sich an die Branchentarife, auf die sich Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in zumeist harten Verhandlungen geeinigt haben. Dies ergab eine aktuelle Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.</p>
<p>Um die Jahrtausendwende waren vier von zehn Betrieben verpflichtend branchentarifgebunden, 20 Jahre später hat sich diese Quote nahezu halbiert. Gleichzeitig steigt die Zahl an sogenannten „Aufstockern“ seit Jahren kontinuierlich – also Beschäftigten, die trotz Vollzeit von ihrem Hungerlohn ihren Lebensunterhalt alleine nicht sichern können und Hartz IV brauchen, um zu überleben. „Gerade bei den Aufstockern ist die offizielle Zahl ja nur die Spitze des Eisbergs – viele Menschen beantragen die ihnen grundsätzlich zustehenden Hilfen aus Angst, Scham oder Unwissenheit gar nicht. Und hinter vielen dieser hart arbeitenden, aber schlecht bezahlten Beschäftigten stehen auch noch ganze Familien, die sich dann mit unsicheren und krisengeschüttelten Minijobs irgendwie über Wasser halten müssen“, erläuter Rieder.</p>
<p>In der Erhebung des IAB wurde zudem als Ursache der Auflösung der Tarifbindungen festgestellt, dass in der Regel nicht vorrangig strukturelle Veränderungen wie etwa Veränderungen in den Branchenstrukturen ausschlaggebend sind, sondern vielmehr veränderte Einstellungen, Verhaltens- und Denkweisen im betrieblichen Management.</p>
<p>„Wenn solche Fakten auf dem Tisch liegen ist es Zeit, dass Politik handelt – und zwar sofort“, so der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der ÖDP. Seine Partei fordert: Schluss mit Vertröstungen und Hoffen auf ein freiwilliges Umdenken in den Chefetagen. „Wir brauchen jetzt konsequente Erleichterungen zur Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen, die Vergabe von öffentlichen Aufträgen ausschließlich an tarifgebundene Anbieter und den Ausschluss einer Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden von nicht tarifgebundenen Betrieben!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 11:05:54 +0200</pubDate>
                        <title>Nach Klimaschutz-Fake mit Elektroautos - Fixierung auf E-Cars für ÖDP keine Verkehrswende</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/nach-klimaschutz-fake-keine-fixierung-auf-elektroautos</link>
                        <description>ÖDP fordert nach Skandal um Rechenfehler in Klimabilanz von Elektromotoren echte und faire Verkehrswende</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">„Dreister als die Autobauer betrügt wohl niemand“, kommentiert der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Deutschland erneute Skandaleskapaden der Mobilitäts-Branche. „Noch kämpfen Millionen betrogener Dieselfahrer mit den Folgen der Motormanipulationen an ihren Fahrzeugen, da legen die Hersteller von Elektroautos unverfroren nach: Auch Sie drücken ihre Wagen mit schön gerechneten Schummel-Argumenten in den Markt. Es geht ihnen dabei nur um Gewinne“, meint Christian Rechholz: „An Klimaschutz denken Elektroauto-Produzenten trotz aller Werbeaussagen offenbar nicht.“</span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Gleich 171 renommierte Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebsexperten der International Association of Sustainable Drivetrain and Vehicle Technology Research (IASTEC) stützen den Verdacht des ÖDP-Bundeschefs mit ihrem Brief an die EU-Kommission in Brüssel. Sie legen Ursula von der Leyen und Frans Timmermans einen Rechenfehler der E-Auto-Lobbyisten offen, welcher deren Karossen viel klimafreundlicher erscheinen lässt als diese in Wahrheit sind. Über den Brief berichten inzwischen die Medien. Die Studie der IASTEC-Experten erschien nach einer wissenschaftlichen Überprüfung in einer Fachpublikation. Ergebnis: Der CO2-Fußabdruck der Stromer ist doppelt so groß wie angegeben!</span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Elektroautos als Klimaretter: Der dreiste Skandal zeigt für die ÖDP erneut, wie falsch es ist, beim Thema Verkehrswende, die wir neben Energie-, Wärme- oder Agrarwende dringend als einen Baustein im Kampf gegen den Klimawandel brauchen, auf zu simple Konzepte zu setzen. „Es wird nicht die eine oder einzige Lösung geben“, ist Christian Rechholz überzeugt. „In einer vernetzten Welt müssen wir ebenfalls vielfältig denken und systemisch handeln, wenn wir Probleme angehen wollen. E-Motoren allein sind kein Allheilmittel, weil die Umstellung auf erneuerbare Energien noch nicht so weit ist. Wir müssen die Mobilitätswende ganzheitlich anpacken: Einfach nur auf die Schnelle alle Verbrenner durch E-Autos zu ersetzen, wird nicht die Lösung sein. Sondern wir brauchen weniger Autos und mehr Car-Sharing. Dazu braucht es mehr und besseren ÖPNV, diverse Antriebslösungen für verschiedene Zwecke, mehr Sicherheit für Radfahrer und mehr Platz für Fußgänger oder ein Nachdenken über das Fahrtempo.“ Alles müsse verzahnt sein mit den Themen Städtebau und Landschaftsplanung, der Sozialpolitik oder der Suche und dem Forschen nach neuen technologischen Innovationen. „Das Elektroauto, so groß seine Vorteile auch sein mögen, rettet nicht unser Klima“, so der ÖDP-Bundesvorsitzende: „Es mit zweifelhaften und noch dazu ganz offensichtlich unehrlichen Argumenten sowie gefälschten Fakten zum Heilsbringer zu stilisieren, schadet am Ende echtem Klimaschutzengagement eher.“</span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri",sans-serif"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Der Automobilbranche rät Rechholz, wenigstens aus ihren Fehlern zu lernen. „Sie sollte künftig weniger manipulieren und schummeln, es vielmehr mit Transparenz und Offenheit versuchen. Sonst gilt zum „dreister geht kaum noch“ künftig als Nachsatz: „Dümmer geht immer.“</span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 12:24:29 +0200</pubDate>
                        <title>Solange neue Bürgerbeteiligung läuft - ÖDP fordert Baustopp bei Tesla</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/solange-neue-buergerbeteiligung-laeuft-oedp-forder</link>
                        <description>Tesla ändert ständig Bauanträge - Umweltministerium muss Bürger erneut beteiligen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Arbeiten am Bau der Giga-Factory in Grünheide müssen unterbrochen werden, solange die erneute Bürgerbeteiligung nicht abgeschlossen ist. Sonst werden weitere Fakten geschaffen, die für die Natur unumkehrbar sind. Und erst recht für die Anwohner in Grünheide und sogar im Großraum Berlin“. Das erklärt Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP, nachdem das grün geführte Umweltministerium in Brandenburg bekannt gegeben hat, dass das Landesamt für Umwelt das Verfahren zur Beteiligung der Bürger neu aufrollen muss. „Offenbar konnte auch das grün geführte Umweltministerium nicht länger ignorieren, dass Tesla mit einer Salamitaktik die Gigafactory ständig erweitert, ohne gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung.“</p>
<p>Die Wasserrahmenrichtlinie, Luftschadstoffe, Gerüche, Lärm, Artenschutz, Erschütterungs- und Schwingungsgutachten und weitere Gutachten und Stellungnahmen müssen ab Freitag, 18.06.2021 neu ausgelegt werden. Das beinhaltet also sämtliche Prognosen für künftige Immissionen. „Wir können nur hoffen, dass diesmal auch das Gutachten über Mängel beim Katastrophenschutz berücksichtigt wird. Darauf haben alle Anwohner und auch die Natur in Grünheide ein gesetzliches Recht. Die Erkenntnisse aus dem Gutachten müssen sofort umgesetzt werden, so dass die Folgen von Katastrophen auf dem künftigen Werksgelände besser eingegrenzt werden können,“ fordert Christian Rechholz.</p>
<p>Mit der Neuauslegung hat die Bevölkerung die Möglichkeit, innerhalb einer Frist vom 18. Juni bis 16. August 2021 Einwendungen gegen die Änderungen für das Vorhaben zu erheben. Das bezieht sich auf die Änderungen der Bauanträge die Tesla immer wieder nachgereicht hat. Alle bisher erhobenen Einwendungen behalten ihre Gültigkeit, teilt das Umweltministerium mit. Nach dem Ende der Einwendungsfrist entscheidet die Genehmigungsbehörde, ob eine erneute Erörterung der erhobenen Einwendungen erforderlich ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 12:13:51 +0200</pubDate>
                        <title>Gelbes Herz als internationales Symbol - Welttag der Elektrosensibilität am 16.06.2021</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/gelbes-herz-als-internationales-symbol-welttag-der</link>
                        <description>Bundesarbeitskreis Mobilfunk der ÖDP warnt vor Gesundheitsgefahren</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2021 findet zum vierten Mal der „Welttag der Elektrosensibilität“ statt. Die Aktion hat ihren Ursprung in Frankreich,wo sie von der Organisation Cœurs d’EHS ins Leben gerufen wurde. Das Symbol für Elektrohypersensibilität (EHS) ist ein gelbes Herz. Gelb, weil dies die Farbe der Kanarienvögel ist. Kanarienvögel wurden früher im Bergbau eingesetzt, um vor Kohlenstoffmonoxid zu warnen, das bereits in geringen Konzentrationen giftig ist. Das Gas ist - wie auch elektromagnetische Strahlung - geruchs-, geschmacks- und farblos. Bei geringsten Anzeichen von Stress bei den Kanarienvögeln wurden die Minen evakuiert. Ähnlich diesem Frühwarnsystem sind heutzutage die Elektrohypersensiblen zu sehen. Doch bei Mobilfunk werden bisher keine staatlichen Vorsorgemaßnahmen ergriffen. Am 16. Juni 2021, dem Welttag der Elektrosensibilität, werden gelbe Herzen in der Öffentlichkeit gezeigt, in sozialen Medien geteilt, leere gelbe Stühle auf funkbelastete öffentliche Plätze gestellt - um die vom öffentlichen Leben ausgeschlossenen Elektrohypersensiblen sichtbar zu machen!</p>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte im Mai 2011 hochfrequente elektromagnetische Felder für Menschen als „möglicherweise krebserregend“ ein. Im Europarat wurde bereits im Mai 2011 der Bericht Nr. 12608 „Die potentiellen Gefahren von elektromagnetischen Feldern und ihre Wirkungen auf die Umwelt“ veröffentlicht. Dessen Zusammenfassung schließt mit dem Satz: „Man muss das Vorsorgeprinzip beachten und die geltenden Grenzwerte ändern; ein Abwarten eines hohen Grades von wissenschaftlichen und klinischen Beweisen kann zu sehr hohen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kosten führen, so wie es in der Vergangenheit im Fall von Asbest, bleihaltigem Benzin und Tabak war“.</p>
<p>Die Grenzwerte im Bereich der hochfrequenten Mobilfunkstrahlung liegen in Deutschland bei bis zu 10 Mio. Mikrowatt pro Quadratmeter (μW/m²) und sind in Bezug auf die staatliche Schutz- und Fürsorgepflicht unwirksam. Aus umweltmedizinischer und baubiologischer Sicht sollten diese Grenzwerte auf 100 μW/m², für Orte sensibler Nutzung auf unter 10 μW/m² gesenkt werden. Elektrohypersensible vertragen z. T. nur Werte unter 1 μW/m² (so genannte mobilfunkfreie Bereiche: „Weiße Zonen“). Etwa fünf Prozent der Menschen in unserer Gesellschaft sind elektrohypersensibel.</p>
<p>EHS wird als chronische Multisystemerkrankung gesehen, zu denen u. a. auch die Multiple Chemikaliensensibilität und das chronische Müdigkeitssyndrom gehören. Die Symptome können vielfältig sein: u. a. Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, chronische Schmerzen, Konzentrationsprobleme, Depressionen, Tinnitus, Sehstörungen, epileptische Anfälle,” so Marion Schmidt, die Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Mobilfunk.</p>
<p>Immer mehr Elektrohypersensible sind von der Teilhabe am öffentlichen Leben ausgeschlossen, da sie die hohe künstliche, gepulste Funkstrahlung auf öffentlichen Plätzen, Fußgängerzonen, in Einkaufszentren, in öffentlichen Verkehrsmitteln körperlich nicht vertragen. Sie benötigen mobilfunkfreie Bereiche („Weiße Zonen“). Elektrohypersensibiltät kann - wie auch Allergien - jeden Menschen treffen. Mit ansteigender Expositionsdauer erhöhen sich die Symptome und die Sensibilität gegenüber den Mikrowellenstrahlen. Durch Funkstrahlung werden die Herzratenvariabilität verringert und die Gehirnströme beeinflusst. Mobilfunkstrahlung nicht zu spüren bedeutet nicht, davon nicht krank werden zu können. „Die ÖDP fordert die unverzügliche Verschärfung der Grenzwerte auf ein gesundheitlich verträgliches Maß, das wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefahren berücksichtigt. Das gilt insbesondere im Hinblick auf den geplanten Mobilfunkausbau 5G“, so Prof. Klaus Buchner, Mitglied im Bundesvorstand der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>BAK Mobilfunk</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 09:15:21 +0200</pubDate>
                        <title>Klimaneutralität bis 2030 - Frischer Wind in der Jugendorganisation der ÖDP</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimaneutralitaet-bis-2030-frischer-wind-in-der-ju</link>
                        <description>Erstmals in ihrer Geschichte wählen JÖ – jung.ökologisch Frau und Mann in Doppelspitze</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Voller Begeisterung und mit einer neuen Vision startet der frisch gewählte Bundesvorstand der JÖ (Jugendorganisation der ÖDP) in die nächsten zwei Jahre. "Wir sind die Generation des Wandels! Gemeinsam erschaffen wir eine klimagerechte und lebenswerte Zukunft für alle", so die neue JÖ Co-Vorsitzende Emilia Kirner. "Miteinander statt Gegeneinander ist dabei unser oberster Grundsatz", ergänzt Co-Vorsitzender Tim-Oliver Kray. Außerdem wurden gewählt: 1. Stellvertreterin Cornelia Wiedorn, 2. Stellvertreterin Jessica Burkhardt und als Beisitzerinnen und Beisitzer Felix Ley, Lisa Lösel, Jan-Philipp van Olfen, Anastasia Kühn, Michael Baderschneider und Rosa Marghescu.</p>
<p>Am 11. Juni wurde der neue JÖ-Bundesvorstand per Briefwahl bestätigt und fand sich am folgenden Wochenende zur ersten konstituierenden Sitzung in Würzburg zusammen. Mit Emilia Kirner und Tim-Oliver Kray hat die JÖ das erste Mal in ihrer Geschichte eine Doppelspitze gewählt. "Bisher haben Tim und ich schon sehr gut im Vorstand zusammengearbeitet. Als Doppelspitze sind wir nun doppelt so schlagkräftig", sagt Emilia Kirner. In einer hitzigen Debatte wurde außerdem für eine Namensänderung der Jungen Ökologen zu "JÖ - jung. ökologisch" gestimmt. "Eine gendergerechte Sprache ist ausschlaggebend für ein wertschätzendes Miteinander", betont Rosa Marghescu.</p>
<p>Was ist die JÖ?<br /> Die JÖ bildet die Jugendorganisation der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei und tritt für die Interessen der jungen ökologisch denkenden Menschen ein. Zu ihren Hauptzielen gehört Klimaneutralität bis 2030 zum Erreichen des 1,5 Grad Ziels und eine Wirtschaft, von der Mensch und Natur profitieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 14 Jun 2021 09:04:01 +0200</pubDate>
                        <title>Grundsätzlicher Systemwandel bei Rente nötig - ÖDP will Gerechtigkeit für alle Generationen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/grundsaetzlicher-systemwandel-bei-rente-noetig-oed</link>
                        <description>Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss auch ohne Minijob genug zum Leben haben</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit wird kontrovers die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 68 oder gar 70 Jahre diskutiert. Für die ÖDP besteht die Lösung jedoch in einem Systemwechsel, die Rente muss vom Faktor Arbeit entkoppelt werden, damit sie auch künftig ihren Zweck erfüllen kann und für alle Generationen gerecht ist. Denn die Beitragszahler werden immer weiter belastet, gleichzeitig reicht vielen Rentnern die Rente nicht mehr zum Leben. „Immer mehr Rentner geraten in die konkrete Gefahr von Altersarmut. Die Angst geht um in breiten Teilen der Seniorengesellschaft. Immer häufiger sieht man Werbung für Rentner, die darauf abzielt, das über Jahrzehnte mühsam ersparte Eigenheim ganz oder teilweise zu verkaufen und damit den Lebensabend einigermaßen zu sichern,“ empört sich Kurt Rieder, Bundessprecher für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der ÖDP. Minijobs und Arbeit über das eigentliche Renteneintrittsalter hinaus werden in vielen Rentnerhaushalten zum Muss. Als besonders deprimierend empfinden viele ältere Menschen die Tatsache, trotz jahrzehntelanger harter Arbeit und Einzahlung in die gesetzliche Rentenkasse nicht oder nicht bedeutend mehr an Rente im Alter zu erhalten als diejenigen, die von einer Grundsicherung im Alter leben. Diese Grundsicherung reicht ohnehin nicht aus, um am Leben auch nur halbwegs angemessen teilzunehmen.<br /> <br /> Die ÖDP fordert deshalb eine schnellstmögliche Umstellung der Finanzierung der sozialen Sicherung: Weg von Sozialversicherungsbeiträgen, die alleine durch den Faktor Arbeit finanziert werden, hin zu einem umlagefinanzierten Steuersystem. Dort müssen alle einzahlen und insbesondere auch Gewinne und Vermögen berücksichtigt werden, die nicht durch Arbeit zugeflossen sind. „Das ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit. Das Rentensystem beruht immer noch auf der Altersstruktur zu Bismarcks Zeiten. Aber heute können nicht immer weniger junge Arbeitnehmer immer mehr ältere Rentner finanzieren. Deshalb müssen Renten künftig von Arbeitskosten entkoppelt werden,“ so ÖDP-Bundesvorsitzender Christian Rechholz. „Genau wie die Klimakrise können wir auch die Rentenkrise nicht einfach nachfolgenden Generationen aufhalsen.“ Darüber hinaus fordert die ÖDP eine Grundrente in Form eines Grundeinkommens neben den bisher erworbenen Sozialversicherungsansprüchen und unabhängig von Bedürftigkeitsprüfungen: Das Rentner-Grundeinkommen.<br /> <br /> Zudem braucht es mehr Gerechtigkeit für Familie, denn die Kosten von Erziehung, Betreuung, Versorgung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen müssen in finanzieller Hinsicht von der ganzen Gesellschaft getragen werden, so wie die nachwachsende Generation die Versorgung und Betreuung der Generation der Ruheständler trägt. Deshalb tritt die ÖDP für ein Erziehungsgehalt als angemessenes Einkommen für Eltern ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 09:31:39 +0200</pubDate>
                        <title>Risse im AKW Neckarwestheim - ÖDP will Reaktor sofort abschalten</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/risse-im-akw-neckarwestheim-oedp-will-reaktor-sofo</link>
                        <description>Grüne Landesregierung in Baden-Württemberg lässt den Reaktor immer wieder ans Netz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erst im Februar ist radioaktives Wasser ausgetreten. Die Risse im Atomkraftwerk Neckarwestheim sind schon lange bekannt. Doch trotz zahlreicher Pannen ließ die grüne Landesregierung Baden-Württemberg den Reaktor immer wieder ans Netz. Ein großer Fehler, wie sich jetzt herausstellt. Gleich zwei Gutachten belegen, wie groß die Gefahr wirklich ist. „Schon eine bloße Betriebsstörung kann so einen schweren Atomunfall auslösen, mit Freisetzungen größer als in Fukushima.“ Das schreibt die Bürgerinitiative ausgestrahlt.de.</p>
<p>"Diese Art von Rissen, wie sie auch in Neckarwestheim aufgetreten sind, lässt sich grundsätzlich nicht beherrschen. Sie wurden in der Vergangenheit in mehreren, inzwischen abgeschalteten AKW entdeckt. Wo sie auftreten, ist man nie sicher, ob es nicht plötzlich zum Abreißen eines Rohrs kommt, in dem über 300 °C heißes Wasser unter ungeheurem Druck steht. Die Folgen wären katastrophal: Eine Kernschmelze wäre möglich." So kommentiert Prof. Klaus Buchner, Atomexperte und Mitglied im Bundesvorstand der ÖDP, die Ergebnisse der jetzt bekannt gewordenen Studien zum Pannen-Reaktor Neckarwestheim.<br /> <br /> Eigentlich hatte sich das Umweltministerium Baden-Württemberg von den beiden Gutachten Argumente für den Weiterbetrieb des Reaktors erhofft. Doch beide Studien bestätigen unabhängig voneinander: Einen Nachweis, dass Rohre aufgrund der Risse nicht brechen können, gibt es nicht. Ein solcher Nachweis sei auch gar nicht möglich, fügt einer der Gutachter laut ausgestrahlt.de hinzu. Davor hatte Dipl.-Ing. Dieter Majer, einst der oberste Atomaufseher im Bundesumweltministerium, darauf hingewiesen, dass es keine Sicherheitsnachweise gebe, die den Weiterbetrieb des Riss-Reaktors rechtfertigen. Mit solchen Sicherheitsnachweisen hatte das Umweltministerium von Baden-Württemberg den Weiterbetrieb des Pannen-AKW immer wieder begründet. „Wir schließen uns der Forderung von ausgestrahlt.de an: Die grüne Landesregierung in Baden-Württemberg muss Neckarwestheim sofort abschalten", betont der frühere ÖDP-Europaabgeordnete Klaus Buchner.<br /> <br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 17:38:57 +0200</pubDate>
                        <title>EU-Parlament für Biodiversität - ÖDP-Abgeordnete Ripa begrüßt Entscheidung</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/eu-parlament-fuer-biodiversitaet-oedp-abgeordnete</link>
                        <description>Beschlossene Strategie als ehrgeizige Grundlage zum Schutz unserer Ökosysteme</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Europäische Parlament hat jetzt den Weg für besseren Schutz der Biodiversität freigemacht. Denn die Mehrheit der Abgeordneten hat einen Bericht angenommen, den der Umweltausschuss in Brüssel erstellt hat. Der Titel: „EU-Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bis 2030: Die Natur zurück in unser Leben bringen". Damit bekräftigt und ergänzt das Parlament die Ziele zum Schutz und zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, wie sie in der im Mai 2020 mitgeteilten Strategie der Kommission festgelegt worden sind.</p>
<p>„Ich bin sehr froh über den Ausgang der Abstimmung. Wir gewinnen ein verbindliches Biodiversitätsgesetz im Einklang mit dem Klimagesetz, das die Wirksamkeit der Biodiversitätspolitik und die Umsetzung der Ziele deutlich erhöht. Das Europäische Parlament leitet endlich den dringend notwendigen Wandel ein, der das Überleben vieler Arten und die Widerstandsfähigkeit unseres Planeten sichern soll“, so ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa.</p>
<p>Strenger Schutz bestehender Gebiete, Vorgaben zur Aufforstung und Renaturierung sowie Bodenschutz und eine deutliche Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden und Düngemitteln sind nur einige der Vorgaben, die die Kommission bis Ende 2021 in verbindliche Ziele für die Wiederherstellung der Natur umsetzen wird.</p>
<p>Auch im Bereich des internationalen Handels konnte ein Durchbruch erzielt werden: Das Papier enthält unter anderem verbindliche und durchsetzbare Kapitel zur nachhaltigen Handelsentwicklung, einschließlich abschreckender Sanktionen sowie die Wiedereinführung von Zöllen bei Nichteinhaltung. „Fairhandel statt Freihandel“ lautet die Devise der ÖDP. Umso mehr begrüßt Manuela Ripa die neuen Positionen: „Freihandelsabkommen verursachen einen massiven Verlust an Biodiversität, beschleunigen die Ausbreitung von Pandemien und höhlen unsere Nachhaltigkeitsziele aus. Mit der Biodiversitätsstrategie erkennen wir diese schädlichen Auswirkungen nicht nur an, sondern geben auch konkrete Empfehlungen, auf denen aufgebaut werden kann!“</p>
<p>Mit dem Einfuhrverbot für Wildtiere und andere Arten aus Gebieten, in denen Infektionskrankheiten auftreten, können Pandemien, invasive Krankheiten und Zoonosen zukünftig eingedämmt und verhindert werden. Darüber hinaus wird auch die Überarbeitung der Richtlinie zur Umweltkriminalität, die Bestrafung von Umweltverbrechen sowie ein Protokoll zur Wildtierkriminalität zur UN-Konvention gegen transnationale organisierte Kriminalität angestoßen.</p>
<p>Die ÖDP hat mit dem von ihr angestoßenen Volksbegehren Artenvielfalt und der Europäischen Bürgerinitiative „Rettet die Bienen!" schon früh Grundsteine für den Weg zur Biodiversitätsstrategie gesetzt. „Bürgerbeteiligung lohnt! Wir brauchen mehr Instrumente der direkten Demokratie, um den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger besseres Gehör zu verschaffen,“ zeigt sich Manuela Ripa vom Instrument der Bürgerinitiative überzeugt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-86262</guid>
                        <pubDate>Tue, 08 Jun 2021 14:23:04 +0200</pubDate>
                        <title>Union jetzt doch wieder für Glyphosat - ÖDP fordert endlich Insektenschutz vor Lobbyismus!</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/union-jetzt-doch-wieder-fuer-glyphosat-oedp-forder</link>
                        <description>Nach zähem Ringen hatte sich das Kabinett eigentlich auf ein Paket zum Insektenschutz verständigt. Doch die Union im Bundesrat hat das Thema jetzt von der Agenda gestrichen. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Juni, eigentlich die Zeit des Summens zahlloser Insekten. Doch in Deutschland summt nur noch wenig. Alleine seit 2009 sind ein Drittel aller Arten aus Wiesen und Wäldern verschwunden. Eine Hauptursache liegt in der intensiven industriellen Landwirtschaft, die oft ohne Rücksicht auf Verluste unter massivem Einsatz von Giften zur Unkraut-, Schädlings- und Pilzbekämpfung betrieben wird.</p>
<p>Ohne Insekten kann auch der Mensch nicht leben. Nach zähem politischen Ringen und dem erfolgreichen ÖDP-Volksbegehren "Rettet die Bienen" schien auch die Union Insekten künftig besser schützen zu wollen. Das Kabinett stimmte dem neuen Insektenschutzgesetz zu. Neben einer Vielzahl von Maßnahmen sollte eigentlich auch der Einsatz des hochumstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat stark eingeschränkt und Ende 2023 ganz verboten werden. Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Eine Studie des Bundesamts für Umwelt hat bei mehr als 40 Prozent zufällig ausgewählter Menschen Spuren des Gifts im Blut gefunden. Trotzdem wurde das geplante Verbot auf Drängen der Union im Bundesrat kurzfristig von der Tagesordnung genommen. Hat die Union Angst vor weiteren Protesten der Agrar-Lobby? Viele Bauern fürchten um ihre Existenz, sollte der Einsatz von Chemie stärker reguliert werden. Diesen Befürchtungen muss die Bundesregierung mit umfangreichen Fördermaßnahmen für eine ökologischere Wirtschaftsweise entgegen steuern. Es gibt auch mechanische Alternativen zum Gifteinsatz. Mit speziellen Geräten wie einem Geohobel können die Bauern das Unkraut an den Wurzeln kappen, bevor die erste Aussaat erfolgt. Je häufiger der Boden damit unterschnitten wird, umso weniger Unkraut kann darauf wachsen. Die ÖDP fordert hier staatliche Förderung zum Beispiel über bestehende Maschinenringe, die solche Gerätschaften zur Verfügung stellen könnten. Bauern ernähren die Bevölkerung, doch durch jahrzehntelange falsche Agrarpolitik können immer weniger Familienbetriebe überleben, es steigt der Trend zur Agrarindustrie mit massiven Gifteinsatz. Die ÖDP will das Höfesterben beenden durch umweltverträgliche Landwirtschaft, die auch den Wert der Ackerböden steigert, statt sie auszulaugen.</p>
<p>„Mit dem Sterben von Insekten wie Bienen, Hummeln, Wespen oder Schmetterlingen stehen unsere natürlichen Lebensgrundlagen auf dem Spiel," warnt Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP . Allein für die Bestäubung von Obst und Gemüse müsste die Menschheit Unsummen aufbringen, wenn es keine Insekten mehr gäbe. Die Nahrungsmittelpreise würden explodieren. Mengen und Angebotsvielfalt würden massiv zurückgehen. Auch sind Insekten Nahrungsquelle für viele andere Tiere. Sollten die nichts mehr zu fressen finden, sind auch sie gefährdet."Rechholz weiter: „ Das Bundeskabinett war sich über ein Glyphosatverbot einig. Nun kriegt die Union im Bundesrat aus Angst vor der mächtigen Agrarlobby kalte Füße. Wir als ÖDP fordern, endlich eine lobbyfreie Politik zu praktizieren und unsere Lebensgrundlagen zu schützen. Der massive Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft und das Wirken der CDU/CSU im Bundesrat tragen dazu nicht bei. Die Union im Bundesrat sollte aufhören, in dieser Frage nur die kurzfristigen Gewinne der industriellen Landwirtschaft und Agro-Chemie ins Zentrum ihres Handelns zu stellen."</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 04 Jun 2021 09:04:18 +0200</pubDate>
                        <title>Brechen Grüne erneut ihr Wort? - ÖDP bleibt bei Nein zu CETA</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/brechen-gruene-erneut-ihr-wort-oedp-bleibt-bei-nei</link>
                        <description>Massive Schwächung der Demokratie durch internationale Konzerne befürchtet</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie steht die Führung der Grünen um Annalena Baerbock zu CETA, dem Freihandelsabkommen der EU mit Kanada? Längst nicht mehr klar dagegen. Im neuen Wahlprogramm der Grünen fehlt ein eindeutiges Bekenntnis zu diesem heiklen Thema. Dabei haben sich noch vor einigen Jahren auch prominente Grüne auf Demonstrationen gegen das Freihandelsabkommen kämpferisch fotografieren lassen. „Offenbar korrumpiert Macht, selbst wenn man sie noch gar nicht erlangt hat. Allein die Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung lässt die Grünen zum Wolf im Schafspelz mutieren. CETA ist nicht das einzige Thema, wo die Grünen ihre Prinzipien über Bord werfen und einknicken!“, so der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz.</p>
<p>Auch Verbände wie der BUND, Greenpeace und Foodwatch kritisieren, dass die Grünen hier eine Hinhaltetaktik verfolgen. Man will das Freihandelsabkommen auf europäischer Ebene zwar nicht ratifizieren, aber eben auch nicht mehr ablehnen. Die Begründung dafür lässt tief blicken: Die Grünen wollen es „bei der Anwendung der derzeit geltenden Teile belassen.“ In Folge blieben diese dann in Kraft. Nicht nur Umweltschutzorganisationen befürchten, dass so Standards im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz gesenkt werden. Denn CETA ist ein sogenannter ´lebender Vertrag´. Das bedeutet, dass ein demokratisch nicht legitimierter Ausschuss den Vertrag auch nach der Ratifizierung weiter entwickeln darf, ohne Kontrolle durch Parlamente, es bedarf lediglich der Zustimmung des Rates der Europäischen Union. „Allein dieser Ansatz widerspricht unserem Verständnis von Demokratie,“ kommentiert der ÖDP-Bundesvorsitzende.</p>
<p>Doch CETA birgt noch mehr Untiefen: Das gefährlichste Instrument ist der sogenannte Investorschiedsgerichtshof (ICS engl. Investor Court System). Dort können Investoren sogar Regierungen auf Schadensersatz verklagen, alleine schon bei einer Gewinnerwartung, die nicht in Erfüllung geht. „Man stelle sich nur vor, Tesla würde die Landesregierung in Brandenburg verklagen, weil der Firma dort Gewinne entgehen, wenn das Trinkwasser für die Bevölkerung bereit gehalten wird, statt für die Gigafactory, die dort ohne endgültige Baugenehmigung schon errichtet wurde. Und über diese Klage entscheiden dann eine Handvoll Richter, für vier Jahre vom nicht demokratisch legitimierten Ausschuss ernannt und nach Fallpauschalen bezahlt. So etwas darf nicht möglich sein,“ meint Christian Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 31 May 2021 09:43:39 +0200</pubDate>
                        <title>Soziale Gerechtigkeit, Klima, Demokratie - ÖDP beschließt Bundestagswahlprogramm</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/soziale-gerechtigkeit-klima-demokratie-oedp-beschl</link>
                        <description>Klimaneutralität bis 2030, eine Wirtschaft für das Gemeinwohl und eine korruptionsfreie Politik</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Corona reißt die soziale Kluft noch weiter auf – auch in Deutschland. Bis zu zehn Millionen Menschen sind beruflich und finanziell extrem gefährdet. Es kann nicht sein, dass Corona Armut und Ungerechtigkeit noch weiter verschärft, hier muss schleunigst entgegen gesteuert werden,“ erklärt der Bundesvorsitzende Christian Rechholz zum Bundestagswahlprogramm, das die ÖDP auf ihrem 59. Bundesparteitag in Nürnberg beschlossen hat. „Für klimaschädliche Flug- und Autokonzerne sind Milliarden quasi über Nacht geflossen, viele Selbständige und Kreative dagegen haben heute immer noch nur einen Bruchteil der versprochenen Hilfen erhalten. Auch ausgerechnet die hoch belastete Arbeitskräfte in der Pflege sind Leidtragende der Corona-Politik sowie Kinder und Familien.“ Die ÖDP fordert unter anderem steuerfinanzierte Sozialversicherungen, die alle Bürger einbeziehen, ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie eine steuerfreie Grundpauschale für alle.<br /> <br /> Die Kernthemen der Partei sind heute aktuell wie eh: Klima-, Arten- und Umweltschutz waren Anlass für die Gründung der Partei. „Zwar reden mittlerweile fast alle davon, doch die großen Volksparteien beschränken sich auf Lippenbekenntnisse. Das gilt mittlerweile auch für die Grünen, die heute Wälder für Autobahnen abholzen und auch dem Wachstums-Dogma anhängen,“ so der ÖDP-Vorsitzende. Die ÖDP setze sich seit fast 40 Jahren für besseren Klima- und Artenschutz ein. “Als erste Partei haben wir uns glasklar dem 1,5-Grad-Ziel und der Klimaneutralität bis 2030 verschrieben“, betont Rechholz: „Zwei Drittel der Bundesbürger wollen laut Umfragen eine bessere Klimapolitik. Sie können eine Kurskorrektur erreichen, denn genau die bietet unser Bundestagswahlprogramm.“<br /> <br /> Die ÖDP fordert darin eine Wirtschaft, die sich am Gemeinwohl orientiert. „Statt Profit für Wenige und immer mehr Ausbeutung von Mensch und Natur, sollte die Wirtschaft dem Wohl der Allgemeinheit dienen, das verlangt auch unsere Verfassung“, so Rechholz. Die Partei möchte dazu unter anderem eine Gemeinwohl-Bilanz für Unternehmen einführen. Die öffentliche Daseinsvorsorge soll nicht privatisiert werden dürfen und umweltschädliche Subventionen müssen abgeschafft werden. Die ÖDP setzt sich für die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und eine nachhaltige Produktion ein. „Nutzen statt besitzen ist eine Leitlinie der ÖDP, um uns von der Wegwerf-Gesellschaft zu verabschieden“, erklärt Rechholz. Auch eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte und die Wiedereinführung des Trennbankensystems wird von der ÖDP gefordert. Wenn sich Unionspolitiker mit Maskendeals sogar an der Coronakrise persönlich bereichern, dann ist dies symptomatisch. Die großen Parteien sind abhängig von Konzernspenden, die deren Politik beeinflussen, das unterhöhlt die Demokratie systematisch. Die ÖDP bietet dem die Stirn und nimmt grundsätzlich keine Firmen- und Verbandsspenden“, erklärt der ÖDP-Bundesvorsitzende: „Wir finden, das sollte für alle Parteien gelten, denn nur so ist Politik transparent und nicht käuflich.“<br /> <br /> Das Bundestagswahlprogramm für das Superwahljahr 2021 wurde in der Partei gemeinsam erarbeitet. Daran beteiligt haben sich die Bundesprogrammkommission, diverse Bundesarbeitskreise, Bezirksvorstände und Landesvorstände der ÖDP. Mehr als 94 Prozent der Delegierten haben auf dem digitalen Parteitag für das Bundestagswahlprogramm gestimmt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bundestagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 28 May 2021 14:01:54 +0200</pubDate>
                        <title>Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche? - ÖDP für Vorsicht solange Studien fehlen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/corona-impfung-fuer-kinder-und-jugendliche-oedp-fu</link>
                        <description>Skepsis gegenüber den Plänen der Bund-Länder-Kommission </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Kinder und Jugendliche mussten seit Beginn der Pandemie nahezu alle Freiheiten opfern für den Schutz der Älteren. Sie leiden ganz besonders. Nun sollen sie auch noch ein Risiko tragen, das niemand wirklich abschätzen kann? Das wäre unverantwortlich!“ Mit diesen Worten kommentiert der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz die jetzt bekannt gewordenen Pläne der Bund-Länder-Kommission, den Impfstoff von Biontech für Kinder ab 12 Jahren zuzulassen, sobald die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA dies befürwortet. „Eine solche Entscheidung darf nicht am Deutschen Bundestag vorbei getroffen werden,“ erläutert Rechholz die politische Dimension dieser Entscheidung.<br /> <br /> Medizinisch und ethisch ist das Vorhaben höchst umstritten. Kinder sind durch das Corona-Virus wesentlich weniger gefährdet als Erwachsene. Sie erkranken nur sehr selten schwer an COVID-19. Die Corona-Impfstoffe sind nur bedingt zugelassen, daher sind mittel- und langfristige Nebenwirkungen nach wie vor nicht absehbar. Die bisher veröffentlichten und noch nicht abgeschlossenen Studien zeigen jedoch auf, dass die schweren und schwersten Nebenwirkungen bis jetzt vor allem jüngere Menschen treffen. Bislang begonnene Impfstoffstudien an Kindern und Jugendlichen haben viel zu wenige Studienteilnehmer, die noch nicht lang genug beobachtet werden konnten. Sie können die hohen Anforderungen an die Sicherheit der Impfstoffe für Kinder und Jugendliche nicht erfüllen.<br /> <br /> Deshalb will sich die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland mit ihrer Empfehlung noch Zeit lassen, weil aus ihrer Sicht die Daten über Nebenwirkungen bei Kindern noch zu dünn sind. Sie hat angedeutet, eine Impfung womöglich nur für vorerkrankte Kinder zu empfehlen. Auch Ärztepräsident Klaus Reinhardt stellte sich hinter dieses Vorgehen: "Die Datenlage zu Risiken und Nutzen einer möglichen Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen ist derzeit noch so unzureichend, dass man keine Empfehlung abgeben kann", zitiert ihn die "Rheinische Post". Rechholz kritisiert, wie diese Bedenken und Einschätzungen einfach beiseite gewischt werden.<br /> <br /> Die Schäden für die Kinder könnten größer sein als Nutzen und die Langzeitnebenwirkungen seien noch völlig unklar. Da Kinder kaum gefährdet sind, vermutet Rechholz, man wolle durch diese überstürzte Maßnahme vielmehr die Erwachsenen schützen. „Es ist ethisch absolut nicht zulässig, die Kinder dafür diesen Risiken auszusetzen“, moniert der ÖDP-Bundesvorsitzende. „Sehen wir sie bitte als Kinder mit ihren Bedürfnissen und nicht als potentielle Virenträger.“<br /> <br /> Schon vor Corona hat die ÖDP bei Impfungen immer für Freiwilligkeit plädiert. „Wir wollen, dass in Deutschland niemand zu einer Impfung gezwungen werden kann, die er nicht will. Auch dieses Manöver in Berlin zeigt erneut, wie planlos die Bundesregierung in der Pandemie vorgeht. Vor allem wenn man bedenkt, dass es auch für Risikogruppen nicht genug Impfstoffe gibt und viele Menschen über 60 noch keine Impfungen bekommen haben, obwohl sie eine wollen,“ betont der Bundesvorsitzende der ÖDP. „Statt jetzt die Priorisierung zu ändern, sollte die Bundesregierung erst einmal dringend Ihre Impfstoffbeschaffung verbessern!“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Corona</category>
                            
                                <category>Gesundheit</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 22 May 2021 21:17:58 +0200</pubDate>
                        <title>Wirtschaft ohne Wachstumszwang - Erfolgreiches 2. Symposium der ÖDP </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wirtschaft-ohne-wachstumszwang-erfolgreiches-2-sym</link>
                        <description>Wege aus der Zerstörung des Planeten bei Podiumsdiskussionen und Workshops</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende eines der größten Umweltverbände in Deutschland, ein ehemaliger Berater der Vereinten Nationen und verschiedener Bundesregierungen, eine mutige Dokumentarfilmerin, ein witziger Buchautor und qualifizierte Sozialexperten. Sieben Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen kamen beim zweiten Symposium zur Wachstumskritik in Coburg zusammen. Die ÖDP hat ganz bewusst diese sehr verschiedenen Referentinnen und Referenten eingeladen, um Perspektiven aus allen Lebensbereichen beim 2. Coburger Symposium zur Wachstumskritik zu gewinnen – nicht zuletzt auch durch die Zuschauer vor Ort und im Netz, die sich lebhaft an der Veranstaltung beteiligten. Bis zu 800 Menschen verfolgten den Livestream gleichzeitig. Charmant und kompetent moderiert von Dr. Uwe Brückner, wie auch beim 1. Coburger Symposium zur Wachstumskritik.</p>
<p>Zwei Tage lang diskutierten die Experten live auf dem Podium, zwei von ihnen sogar zugeschaltet aus Berlin und Frankreich. Das große Thema: Wie können wir unser Wirtschaftsleben so gestalten, dass auch unsere Enkelkinder noch einen Planeten vorfinden, der bewohnbar ist? Das ökologische Grundeinkommen wurde diskutiert, auch eine gerechtere Preisgestaltung der Waren, die ökologische Folgeschäden nicht länger unberücksichtigt lässt.</p>
<p>Im Fazit waren sich alle einig: So wie bisher kann es nicht weiter gehen. "Es ist deutlich geworden, dass eine Lebensweise mit weniger Umweltzerstörung die Menschen glücklicher macht als der unentwegte Konsum auf Kosten der Umwelt." So Günther Brendle-Behnisch, Hauptorganisator der beiden Veranstaltungen in Coburg, 2020 und 2021. Das momentan vorherrschende Wirtschaftssystem zerstört die Grundlagen der menschlichen Existenz – und auch die Tausender Arten von Tieren und Pflanzen. Die Vielzahl an Ideen und Erkenntnissen aus dem 2. Symposium zur Wachstumskritik werden im Nachhinein ausgewertet. So wie schon bei der ersten Veranstaltung im Januar 2020. Danach hatte Günther Brendle-Behnisch auf Video die Aufzeichnungen sämtlicher Workshops und Diskussionsbeiträge gesichtet und systematisch ausgewertet. Das Resultat daraus: Ein Buch mit dem Titel „Wirtschaft ohne Wachstumszwang.“ Rezensionsexemplare erhalten Journalisten bei der ÖDP Pressestelle. Der archivierte Livestream von der Veranstaltung an den beiden Tagen ist auf der Webseite www.ödp.de zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 May 2021 14:34:41 +0200</pubDate>
                        <title>Wegen Corona weniger Unterschriften für Wahlantritt  - ÖDP begrüßt Entscheidung im Deutschen Bundestag</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wegen-corona-weniger-unterschriften-fuer-wahlantri</link>
                        <description>Ab jetzt nur noch 25 Prozent der Unterschriften nötig  </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP begrüßt die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestags zum Bundeswahlgesetz. Danach müssen kleine Parteien 2021 deutlich weniger Unterschriften sammeln, um überhaupt an der Bundestagswahl teilnehmen zu dürfen. Grund sind die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie, die das ohnehin mühsame Sammeln von  Unterstützungsunterschriften noch erheblich erschweren: Die Fußgängerzonen sind leer, Treffen von Vereinen und Verbänden abgesagt und Hausbesuche sind ebenfalls nicht möglich.<br /> <br /> Vier Fraktionen hatten sich darauf verständigt, dass jetzt nur noch 25 Prozent der Unterschriften nötig sind. „Für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg mussten wir noch vor den Verfassungsgerichtshof ziehen – und nach unserem Sieg trotzdem 50 Prozent der Unterschriftenquoren erreichen,“ so Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP.<br /> <br /> Auch im Land Berlin hatte der ÖDP-Landesverband Erfolg und bekam vom Berliner Verfassungsgericht Recht. Dort müssen jetzt für die Teilnahme an den Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksparlamente nur noch 25 Prozent der Unterschriften gesammelt werden. „Trotzdem haben die großen Parteien diese Entscheidung sehr lange hinausgezögert. Bereits 2020 haben wir den Bundeswahlleiter mehrfach auf diese Problematik hingewiesen. Deshalb hatte die ÖDP Anfang April eine Organklage vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht. So sehr wir uns über die heutige Entscheidung des Bundestags freuen – sie kommt mindestens ein halbes Jahr zu spät, denn auch zu vielen Landtagswahlen wurden die Unterschriftenquoren bereits deutlich reduziert“, so der Generalsekretär der ÖDP, Dr. Claudius Moseler.<br /> <br /> Ohne Pandemiebedingungen müssen nach dem Bundeswahlgesetz mindestens 200 Unterschriften in einem Wahlkreis gesammelt werden, wenn die jeweilige Partei nicht mindestens fünf Abgeordnete in einem Landes- oder Bundesparlament sitzen hat. Für das Aufstellen einer Landesliste braucht man sogar bis zu 2000 Unterschriften von Wahlberechtigten. „Für unsere Partei ist das reine Schikane, wir haben mit Manuela Ripa eine erfolgreiche Abgeordnete im Europaparlament, stellen Bezirksräte, Landräte und Bürgermeister sowie Dutzende weitere kompetente Kommunalpolitiker. Die ÖDP beweist seit 1982 wie seriös ihre Politik ist, das sollte der Gesetzgeber endlich anerkennen,“ so Christian Rechholz, Bundesvorsitzender der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Corona</category>
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 May 2021 13:02:46 +0200</pubDate>
                        <title>Kein Antisemitismus – niemals!  ÖDP verurteilt Ausschreitungen auf Demonstrationen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-antisemitismus-niemals-oedp-verurteilt-aussch</link>
                        <description>„Die Ausschreitungen vor deutschen Synagogen, Rathäusern und auf Demos sind widerlich!“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die ÖDP verurteilt in aller Deutlichkeit die antisemitischen Ausschreitungen vor öffentlichen Gebäuden und auf Demonstrationen. Was da in Deutschland vor Synagogen, Rathäusern und auf Demos passiert, ist widerlich. Da wird gegen Juden skandiert und ein Bürgermeister zieht eine israelische Flagge ein, nur um Demonstranten nicht zu provozieren. Zahlreiche andere Flaggen wurden bei Protesten in Brand gesteckt. Das ist ein Skandal, der nicht toleriert werden darf.“ Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP bezieht hier eindeutig Stellung.<br /> <br /> Anlass für die Ausschreitungen in ganz Deutschland waren Proteste gegen die Vergeltungsschläge der israelischen Armee nach Angriffen der palästinensischen Hamas auf zivile Ziele in Israel. Der ÖDP-Bundesvorsitzende hat hier eine ganz eindeutige Haltung – die der friedlichen Konfliktlösung, auch und gerade in der Politik: „Die Hamas ist eine Terrororganisation und beschießt unschuldige Zivilisten. Das ist inakzeptabel. Man stelle sich einmal vor, in Deutschland treffen 2.000 Raketen auf zivile Gebiete. Bei sämtlichen Terroranschlägen sonst wo auf der Welt, wird Solidarität gezeigt und nicht als erstes die betroffene Regierung kritisiert.“</p>
<p>Protest gegen Politik muss sich immer an die demokratischen Regeln halten: „Ja, man kann und darf die israelische Regierung kritisieren. Auch ich bin mit vielem nicht einverstanden, was der Ministerpräsident des Landes entscheidet. Doch all das rechtfertigt niemals Terror gegen Zivilisten. Und es rechtfertigt nicht, hier bei uns in Deutschland Hass gegen alle Juden zu verbreiten. Wenn man gegen die Regierung demonstriert, dann tut man das nicht vor Synagogen,“ so Christian Rechholz. „Die ÖDP steht solidarisch zu den zivilen Opfern des Nah-Ost-Konflikts auf allen Seiten und appelliert an die Verantwortlichen vor Ort, diese erneute Eskalation zu beenden. Sie sollte neuer Anlass zur Suche nach einer friedlichen Lösung werden.“ Am Mittwochnachmittag hielten die Raketenbeschüsse und darauf folgende Luftangriffe im Gazastreifen weiter an.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 17 May 2021 11:48:18 +0200</pubDate>
                        <title>Wirtschaft ohne Wachstumszwang - ÖDP versammelt Experten auf Kongress</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/wirtschaft-ohne-wachstumszwang-oedp-versammelt-exp</link>
                        <description>Wege aus der Zerstörung des Planeten auf dem zweiten Symposium in Coburg </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wirtschaften so, als hätten wir 1,6 Planeten Erde zur Verfügung. Wir verbrauchen viel mehr Ressourcen als nachwachsen können. Wir verfrühstücken hier die Lebensgrundlagen und damit die Zukunft unserer Kinder und Enkel“. Günther Brendle-Behnisch hat selbst ein halbes Dutzend Enkelkinder. Denen will der Vorsitzende der Bundesprogrammkommission und designierte Beisitzer im Bundesvorstand der ÖDP eine Welt hinterlassen, die gesund und schön ist. Doch dafür brauchen wir eine neue Wirtschaftsordnung, so schnell wie nur irgend möglich. Daran arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fakultäten schon seit geraumer Zeit. Die ÖDP lädt solche Experten regelmäßig zu einem fruchtbaren Austausch ein. Jetzt steht das 2. Symposium zur Wachstumskritik in Coburg an, ein Kongress, der am 21./22.05.2021 sowohl vor Ort als auch im Internet stattfinden wird.</p>
<p>Thematisch geht es diesmal um Finanzwirtschaft und Soziales, nur scheinbar zwei Gegensätze. Soll der Mensch der Wirtschaft dienen oder die Wirtschaft dem Menschen? Das ist eine grundsätzliche Frage, aus Sicht der ÖDP ganz eindeutig zu beantworten. Doch auch wenn sie eigentlich in der Verfassung garantiert wird, ist die Gemeinwohlökonomie momentan nicht Realität in unserem Wirtschaftssystem. Andreas von Westphalen, Journalist und Regisseur, sagt im Interview in Ökologie und Politik*: „Das zentrale Menschenbild der Wirtschaftswissenschaft ist das eines Egoisten, Konkurrenzwesens und faulen Materialisten.“ Laut einer japanischen Studie entsprächen allerdings nur 7 Prozent der Menschen dem Modell des Homo Oeconomicus; und nur weitere 9 Prozent weisen Ähnlichkeit mit ihm auf. Deshalb stellt sich die Frage, ob wir unserer Realwirtschaft nicht ein anderes Modell zu Grunde legen sollten.</p>
<p>Günther Brendle-Behnisch hat die Erkenntnisse aus dem 1. Coburger Symposium in einem Buch zusammengefasst: „Wirtschaft ohne Wachstumszwang“ zeigt auf, wie eine Ökonomie gestaltet werden kann, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen maximale Gewinne erzielt, sondern auf der Basis nachhaltiger Konzepte das Gemeinwohl fördert. Mit dieser neuen Wirtschaftsordnung befassen sich die Experten beim 2. Coburger Symposium am 21. und 22. Mai 2021. Sie diskutieren wie die Finanzwirtschaft – Geld- und Kapitalmarkt – gestaltet werden muss, damit sie die dringend notwendige Energie- und Klimawende, die ökologischen und sozialen Aufgaben mitfinanzieren kann, ohne das Wachstum und damit das Klima weiter anzuheizen. Die soziale Frage darf nicht auf Kosten der Ökologie gelöst werden, stattdessen müssen die Probleme der Ökologie gemeinsam mit der sozialen Frage angegangen werden! Darüber tauschen sich auf dem Podium und auch in Workshops Experten und Publikum unter anderem mit der Dokumentarfilmerin Alexandra Schneider, dem BUND-Vorsitzenden Olaf Bandt und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Heiner Flassbeck aus. Die Teilnahme ist live in Coburg und virtuell im Stream möglich, über die Webseite www.ödp.de</p>


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                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 May 2021 08:35:34 +0200</pubDate>
                        <title>Pfandpflicht für Einwegflaschen – ÖDP will besseres Verpackungsgesetz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/pfandpflicht-fuer-einwegflaschen-oedp-will-bessere</link>
                        <description>Die Neuregelung der Bundesregierung geht der ÖDP angesichts weiter wachsender Müllberge nicht weit genug.
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kaffee zum Mitnehmen, das Abendessen vom Lieferservice, der Joghurt in kleinen Einzelportionen: In Deutschland werden immer mehr Verpackungen verbraucht. Gemäß statistischem Bundesamt steigt die Pro-Kopf- Müllmenge weiter an. Die Corona-Pandemie verstärkt diese Entwicklung weiter.</p>
<p>Ein neues Verpackungsgesetz soll nun zumindest Kunststoffabfälle deutlich reduzieren. So besteht ab 2022 eine generelle Pfandpflicht für Einweg-Getränkeflaschen und Getränkedosen. Ab 2023 sollen für Fastfood und To-Go Getränke Mehrwegverpackungen verbindlich vorgeschrieben sein. Mindestens 25 % Recycling-Plastik bei PET-Getränkeflaschen sind ab 2025 verpflichtend.</p>
<p>„Gut gemeint, aber nicht konsequent zu Ende gedacht,“ so Charlotte Schmid, Beisitzerin im Bundesvorstand der ÖDP. „Die Pfandpflicht für Einwegflaschen und Dosen ist vollkommen richtig, da diese Verpackungen dann nicht mehr achtlos weggeworfen werden. Die Plastikflaschen werden bisher zwar gesammelt und gewaschen, doch ein sinnvolles Recycling dieser Behältnisse gibt es in Deutschland bislang nicht. Sie werden geschreddert, eingeschmolzen und sind dann nur schwer verwertbar.“ Nur ein Viertel des eingeschmolzenen Plastiks geht in die Herstellung neuer Flaschen, obwohl technisch bereits viel mehr möglich wäre. Für jeden Liter Getränk in Plastikflaschen ist also wieder viel neues Plastik notwendig. Darum sollte viel stärker auf nachhaltige Mehrwegsysteme, größere Gebindeeinheiten, kurze Transportwege und lokale Abfüller gesetzt werden.</p>
<p>Zum zahnlosen Tiger könnte laut Schmid auch die ab 2023 geltende Verpflichtung zur Verwendung von Mehrwegverpackungen für Fastfood und To-Go Speisen werden. „Nicht eingebunden sind Betriebe mit maximal fünf Beschäftigten und 80 Quadratmetern Verkaufsfläche. Dies sind erfahrungsgemäß kleinere Restaurants, Kioske, Bäckereien, Imbissbuden, Dönerläden. Genau dort wird ein erheblicher Teil des Müllproblems verursacht. Diese Unternehmen nicht zu verpflichten, ist unvernünftig und nicht zielführend. Auch sie sollten ihren Beitrag leisten.“</p>
<p>Charlotte Schmid wünscht sich mehr Konsequenz und Mut bei den politischen Akteuren. „Müllvermeidung muss uns alle angehen. Keiner ist auszunehmen. Ausnahmetatbestände schaffen nicht nur neuen Müll, sondern auch Unverständnis und weiter abnehmende Solidarität.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-85801</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 May 2021 19:58:38 +0200</pubDate>
                        <title>Endlich und ganz im Sinne der ÖDP - EuGH bestätigt Verbot einiger Pestizide</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/endlich-und-ganz-im-sinne-der-oedp-eugh-bestaetigt</link>
                        <description>Urteil stärkt Artenvielfalt in Europa</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 06.05.2021 sein Urteil zum Verbot bestimmter Insektizide des Bayer-Konzerns bestätigt. In erster Instanz hatte der EuGH in bereits in 2018 Teilverbote für drei bestimmte Pestizide erlassen mit der Begründung, es bestünden ernsthafte Zweifel an ihrer Unschädlichkeit. Bei den drei Pestiziden handelt es sich um Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Daraufhin hatte der Bayer-Konzern Beschwerde beim EuGH eingelegt. Diese Beschwerde wurde nun mit der Bestätigung des Urteils von 2018 zurückgewiesen.</p>
<p>„Dieses Urteil unterstreicht, dass dringend ein Umdenken stattfinden muss: Weg von industrieller Landwirtschaft, weg von umweltschädlichen Praktiken und mehr Nachhaltigkeit auf den Feldern. Ich begrüße sehr, dass der EuGH das genauso sieht. Dieses Urteil allein reicht aber nicht. Mit Blick auf die besorgniserregenden Verhandlungen zur neuen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, gibt es noch zu viele Baustellen. Dabei müssen wir zuallererst abkehren von einem Subventions-System, das solche Chemie-Keulen auf unseren Feldern erst möglich und nötig macht. Das bedeutet: keine Vergabe der Gelder mehr nach Fläche, sondern nach Umweltleistungen. Gleichzeitig muss die EU einen sofortigen Exportstopp solcher Pestizide verhängen. Wir exportieren immer noch Stoffe, die hierzulande bereits verboten sind – besonders in Entwicklungsländer. Damit machen wir die Landwirtschaft in diesen Drittstaaten abhängig von hochgiftigen Substanzen und verlagern die weitere Zerstörung unserer Biodiversität hinter die Außengrenzen der EU. Damit muss endlich Schluss sein!“</p>
<p>Hintergrund</p>
<p>Bereits in 2013 hat die EU-Kommission in mehreren Verordnungen die Genehmigungen für Pestizid-Wirkstoffe erheblich eingeschränkt. Das Urteil des EuGHs fünf Jahre später fand große Beachtung in der Öffentlichkeit und die EU-Kommission und viele Mitgliedstaaten haben sich daraufhin für ein vollständiges Verbot der Wirkstoffe im Freiland eingesetzt, was die EU dann in 2018 auch beschlossen hat.</p>
<p>Das von der ÖDP initiierte Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!“ sammelte über 1,7 Millionen Unterschriften und fordert einen besseren Natur- und Artenschutz in Bayern, insbesondere von Insekten und wilden Bestäubern. An dem daraufhin einberufenen Runden Tisch im Landtag, berieten sich die ÖDP-Initiatorin Agnes Becker zusammen mit anderen Vertreter:innen des Volksbegehrens, sowie Staatsregierung, Ministerien und Verbänden über weitergehende Maßnahmen. Im Juli 2019 beschloss der Landtag mit großer Mehrheit den Gesetzestext des Volksbegehrens sowie in einem Begleitgesetz weitere Maßnahmen für bessern Artenschutz in Bayern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 02 May 2021 15:36:40 +0200</pubDate>
                        <title>Klimaneutralität 2030, Sozialreformen, Bargeld - ÖDP fasst wichtige Beschlüsse auf digitalem Parteitag</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/klimaneutralitaet-2030-sozialreformen-bargeld-oedp</link>
                        <description>Umfassende Sozialreform am Tag der Arbeit verabschiedet</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP beschließt als erste Partei Klimaneutralität bis zum Jahr 2030. „So sieht konsequenter Klimaschutz aus“, freut sich der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz. „Und genau diese Konsequenz hat das Bundesverfassungsgericht vor wenigen Tagen der Politik ins Stammbuch geschrieben. Wer den Planeten erst dann retten will, wenn es zu spät ist, weil physikalische Kipppunkte unumkehrbare Prozesse auslösen, der handelt unverantwortlich gegenüber allen nachfolgenden Generationen. 1,5 Grad Erderhitzung ist für uns Schadensbegrenzung und kein wünschenswertes Ziel. Auch nachfolgende Generationen haben ein Recht auf Zukunft,“<br /> so Rechholz.</p>
<p>Um Suchtkranken eine Chance auf eine individuelle Zukunft und allzu oft auch auf eine erträgliche Gegenwart zu ermöglichen, hat die ÖDP ihre Drogenpräventionspolitik den gesellschaftlichen Realitäten angepasst. Der Schwerpunkt liegt dabei auf intensive Prävention, um das Bewusstsein für Suchtstrukturen zu schärfen, auch bei nicht-stofflichen Abhängigkeiten wie Spiel-, Kauf- und Arbeitssucht. Beratungsstellen für alle Formen von Abhängigkeiten sollten aus Sicht der ÖDP finanziell und personell besser ausgestattet werden, um Menschen schon vor dem Beginn einer schweren Erkrankung aufzufangen.<br /> <br /> In ihrem Leitantrag fordert die ÖDP eine umfassende Reform der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland. Die Pandemie wirkt hier wie ein Brennglas für soziale Probleme und Missstände, die seit Jahren in der Gesellschaft gären. Verschärft wird dies durch die verstecke Arbeitslosigkeit. Offiziell liegt die Arbeitslosenquote im April 2021 bei sechs Prozent. Doch diese Zahl täuscht gewaltig über die Realität hinweg: Etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland sind durch die Corona-Krise in ihrer beruflichen und finanziellen Existenz bedroht. Sie tauchen jedoch in der offiziellen Arbeitslosen-Statistik nicht auf. Mini-Jobber und die so genannte „Stille Reserve“ sind nicht leistungsberechtigt. Auch „Unterbeschäftigte“ fallen aus diversen Gründen aus der Statistik. Nicht erfasst sind auch die drei Millionen Menschen, die seit Corona in Kurzarbeit überleben müssen. All diese Menschen bangen momentan um ihre wirtschaftliche Existenz. Das betrifft auch Selbständige, Künstler und Gastronomen sowie Menschen mit Behinderung. „Hilfen dürfen nicht nur in Milliardenhöhe über Nacht bei Lufthansa & Co ankommen, sondern auch bei diesen besonders betroffenen Gruppen“, fordert Rechholz „diese benötigen unbürokratische Sofort- und Extrahilfen“.<br /> <br /> Auf ihrem digitalen Parteitag beschloss die ÖDP unter anderem steuerfinanzierte Sozialversicherungen und eine steuerfreie Grundpauschale für alle. Die ÖDP betont außerdem den individuellen Anspruch und das Recht auf Teilhabe am Leben. „Der Mensch ist ein soziales Wesen und will auch Teil der Gesellschaft sein“, betont Rechholz. Das müsse ihm die Gesellschaft ermöglichen. Die Partei fordert zudem ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie eine Wirtschaft, die sich am Gemeinwohl orientiert. „Genau das fordert auch unser Grundgesetz, doch die Realität ist leider eine andere. Gemeinwohl und ökologischen Belange sollten im Vordergrund stehen“, unterstreicht Rechholz. Die ÖDP hat sich in Würzburg auch gegen die Abschaffung des Bargelds ausgesprochen. Ohne Bargeld wären die Banken im Fall ihrer eigenen Insolvenz nicht mehr in der Pflicht, ihren Kunden das eingezahlte Geld auch wieder auszuzahlen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 01 May 2021 17:37:06 +0200</pubDate>
                        <title>1. Mai – Tag der Arbeit und Umwelt - ÖDP fordert sozial-ökologischen Umbau der Industriegesellschaft </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/1-mai-tag-der-arbeit-und-umwelt-oedp-fordert-sozia</link>
                        <description>„Die Gefahr sozialer Verwerfungen muss vermieden werden!“ </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Coronakrise zeigt klar auf, dass es für die Gesellschaft systemrelevante Arbeiten gibt, die allerdings im Regelfall schlecht bezahlt werden“, so Kurt Rieder, Bundessprecher für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). „In den letzten 30-40 Jahren ist der finanzielle Gegenwert wichtiger, ganz normaler Arbeit stetig gesunken“, so Rieder weiter. „Daran ändern keine Lob- und Alltagsheldenreden sowie einmalige Pauschalzahlungen für einige wenige Beschäftigungsgruppen nichts“.</p>
<p>Die alte These: „Wer fleißig ist und viel für die Gesellschaft leistet, wird hoch geschätzt und gut bezahlt“ ist nicht mehr aktuell und klingt in den Ohren von Alten- oder Krankenpflegern, Friseuren, Reinigungskräften, Verkäufern oder Paketboten wie blanker Hohn. Erst recht, wenn die Menschen trotz Vollzeitarbeit noch beim Jobcenter sogenannte „aufstockende Leistungen“ beantragen müssen, weil ihr Lohn für ihren Lebensunterhalt nicht ausreicht.</p>
<p>Die ÖDP weist darauf hin, dass immer mehr prekäre Jobs und Bezahlungen unterhalb der Grundsicherung trotz Vollzeittätigkeit das Bild neuer Arbeitsformen prägen. Das führt dazu, dass Familien nur mit zwei niedrigen Einkommen über die Runden zu kommen und digitale Tagelöhner sowie Schein- und Kleinselbständige zunehmend von der Hand in den Mund leben. Selbst gute Ausbildungen und Studiengänge schützen mittlerweile oftmals nicht mehr davor, in einem reichen Land wie Deutschland verschämt arm zu sein.</p>
<p>Als in diesem Zusammenhang äußerst traurig bezeichnen die Ökodemokraten, dass eine allgemeine Tarifbindungspflicht in Deutschland immer noch in weiter Ferne liegt. Und sich auch noch immer weiter entfernt. Während im Jahr 2000 noch fast 70 Prozent aller Betriebe tarifgebunden waren, sind es nach einer aktuellen Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung jetzt nur noch die Hälfte. Diese Entwicklung betrachtet Rieder als skandalös, sie birgt aus Sicht der ÖDP schweren sozialen Sprengstoff.</p>
<p>Um andererseits die dringend notwendige Transformationen im Klima- und Umweltschutz zeitnah zu verwirklichen und zu finanzieren, fordert die ÖDP deshalb die schnelle Entlastung beim Faktor Arbeit durch steuerfinanzierte Sozialversicherungen und eine steuerfreie Grundpauschale für alle Bürgerinnen und Bürger in Form einer Klima- und Umweltdividende als Kompensation - etwa von erforderlichen CO2- Bepreisungen. „Ökologisch wertvolles Verhalten muss belohnt werden. Nur so wird ein nachhaltiger Anreiz für alle Menschen geschaffen, umwelt- und klimafreundlich nachhaltig zu handeln und zu leben“, so Rieder. „Wir müssen endlich begreifen, dass dringende ökologische und soziale Fragen keine Gegensätze darstellen, sondern nur zusammen gelöst werden können,“ ist der Bundessprecher für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) überzeugt.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 01 May 2021 15:57:37 +0200</pubDate>
                        <title>Initiative für europäischen Bodenschutz - ÖDP-Europaabgeordnete Ripa erfolgreich  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/initiative-fuer-europaeischen-bodenschutz-oedp-eur</link>
                        <description>Ökologisch-demokratische Politikerin erreicht Verbesserungen - gegen Stimmen der CDU/CSU</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gesunde Böden sind die Grundlage unserer Ökosysteme, sie sichern die Lebensmittelversorgung, dienen einem effektiven Klimaschutz und dem Erhalt der Biodiversität. Deshalb sind gesunde Böden ein zentraler Bestandteil für die Ziele des europäischen Grünen Deals. Allerdings sind rund 70% der Böden in der EU in einem schlechten Zustand.</p>
<p>Insbesondere aufgrund der inhärent grenzübergreifenden Auswirkungen zerstörten Bodens, hat diese Woche das EU-Parlament einen Entschluss für einen europäischen Bodenschutz angenommen. Damit rufen die Abgeordneten die EU-Kommission dazu auf, einen EU-weit einheitlichen Gesetzesrahmen für den Schutz von Böden in der EU vorzulegen.</p>
<p>Manuela Ripa, EU-Abgeordnete der ÖDP, hat als Schattenberichterstatterin für ihre Gruppe der Greens / EFA den Entschluss mitverhandelt: „Das ist ein starkes Zeichen an die EU- Kommission: Böden in Europa müssen mit einem EU-weit verbindlichen Gesetzesrahmen geschützt werden. Es gibt bereits EU-weite Regelungen zum Schutz von Wasser und Luft – aber eben nicht für die genauso lebensnotwendige Ressource Boden. Nachdem ein früherer Versuch, einen solchen Gesetzesrahmen einzuführen, an einer Sperrminorität im EU-Rat scheiterte, haben wir die Diskussion nun mit diesem starken Entschluss neu entfacht. Hier konnten wir uns gegen CDU/CSU-Abgeordnete im EU Parlament durchsetzen, die keine gesetzliche Regelung wollten. Ich freue mich sehr, dass die Mehrheit der Abgeordneten im EU-Parlament dies anders gesehen hat und sich für einen starken Bodenschutz in ganz Europa einsetzt.“</p>
<p>Die Resolution fordert eine Bodenverschlechterung bis 2030 zu vermeiden und ein Netto-Null Flächenverbrauch bis spätestens 2050, mit einem Zwischenziel für 2030, durchzusetzen, um so eine Kreislaufwirtschaft für Böden zu schaffen. Darüber hinaus konnte die Forderung an die Kommission durchsetzt werden, wirksame Maßnahmen zur Verhinderung und Minimierung von Bodenversiegelung zu ergreifen. „Besonders freut mich, dass meine Forderungen aufgenommen wurden, Brachflächen und Leerstände von Grünflächen, wie Wiesen, zu bevorzugen sowie das Recht auf eine wirksame und verbindliche Beteiligung der Öffentlichkeit bei Flächennutzungsplanung,“ betont die EU-Abgeordnete.</p>
<p>Weitere zentrale Punkte, die Manuela Ripa anbringen konnte, sind eine Forderung zur Entwicklung neuer Grün-, Forst- und Agroforstwirtschaftsflächen insbesondere in urbanen Regionen um Versiegelungen ortsnah auszugleichen, sowie die Aufforderung zur strikten Einhaltung von hohen Standards in der Nutztierhaltung. Damit sollen die Vergabe von Tiermedikamenten reduziert und Nitrat-Grenzwerte genau eingehalten werden.</p>
<p>„Dieser Entschluss für einen EU-weiten, gesetzlich verbindlichen Bodenschutz ist ein großer Erfolg und eine längst überfällige Anerkennung dafür, wie herausragend wichtig Böden für unsere Existenz sind. Jetzt liegt der Ball im Feld der EU Kommission, um einen entsprechend starken Gesetzesvorschlag vorzulegen“, sagt Manuela Ripa abschließend.</p>

<p><em>Hintergrund:</em></p>
<p>Ein erster Versuch der EU-Kommission in 2006, einen EU-weiten Gesetzesrahmen zum Schutz von Böden einzuführen, wurde zwar vom EU Parlament getragen, allerdings von einer Sperrminorität einiger Mitgliedstaaten im EU-Rat blockiert, insbesondere von Deutschland und Frankreich. Der Vorstoß war deshalb von der EU Kommission in 2014 zurückgezogen worden.</p>
<p>Am 18. Mai 2021 will die EU Kommission den Zero Pollution Action Plan für Luft, Wasser und Boden annehmen. In diesem Zusammenhang hat das EU-Parlament bereits über Entschließungsanträge für die Bereiche Luft und Wasser abgestimmt. Der Entschließungsantrag für den Bodenschutz ist also das letzte noch fehlende Puzzleteil, um den Zero Pollution Action Plan maßgeblich zu beeinflussen.</p>

<p><em>Weiterführende Links:</em></p>
<p><a href="https://manuela-ripa.eu/eu-parlament-fordert-einen-eu-weiten-gesetzesrahmen-zum-schutz-von-boden/">Pressemitteilung auf manuela-ripa.eu</a></p>
<p><a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20210422IPR02636/meps-call-for-eu-common-legal-framework-for-the-protection-of-soil">Pressemitteilung des EU Parlaments</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PAxJk-g1OH0">Plenar-Rede von Manuela Ripa zur Boden-Resolution (Video)</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 12:08:39 +0200</pubDate>
                        <title>Konsequenzen nach zahlreichen Rechtsverstößen - ÖDP will Baustopp für Tesla-Gigafactory </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/konsequenzen-nach-zahlreichen-rechtsverstoessen-oe</link>
                        <description>Arbeit unterhalb Mindestlohn, kein Coronaschutz, illegale Abwasserleitungen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Maß ist voll! Beim Bau der Gigafactory in Grünheide herrscht offenbar die blanke Gesetzlosigkeit. Da schuften Bauarbeiter unterhalb des Mindestlohns bis zu 14 Stunden lang und müssen dann teilweise zu dritt im Zimmer schlafen. Trotz Corona!“ Der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz hat erst kürzlich im ZDF erklärt, dass seine Partei schon länger die Missstände auf der Baustelle juristisch prüfen lässt, weil die zuständigen Politiker und Behörden in Brandenburg alle Augen zudrücken: „Sind das etwa die Arbeitsplätze, die Grün-Rot-Schwarz in Brandenburg immer wieder als Argument für die Gigafactory nennt? Wir wollen das Recht stärken, nicht das Recht der Stärkeren!“</p>
<p>Recherchen der Medien haben an den Tag gebracht, dass auf der Baustelle illegal Abwasserrohre verlegt wurden. Das hat der grüne Umweltminister von Brandenburg jetzt im Landtag auch bestätigen müssen. Nicht die einzigen Ungereimtheiten. Noch immer fehlen Unterlagen von Tesla, die die Genehmigungsbehörden angefordert haben, um Katastrophenpläne für Störfälle in der künftigen Fabrik auszuarbeiten. Bei einem möglichen Brand oder einer Explosion in Grünheide muss gewährleistet sein, dass kein Trinkwasser verseucht wird. „Insgesamt 12 Baugenehmigungen haben die Behörden bereits erteilt. Allesamt vorläufig. Doch damit muss jetzt Schluss sein. Die ÖDP fordert einen Baustopp in Grünheide. Solange bis das ganze Projekt neu ausgelegt wurde, die Öffentlichkeit wie vorgeschrieben beteiligt wird und rechtsgültige Genehmigungen vorliegen!“, erklärt Rechholz.</p>
<p>ÖDP-Mitglieder haben Tausende Seiten Akten gewälzt und auch eine absolute Koryphäe im Wasserrecht mit einer Überprüfung beauftragt. Rechtsanwalt Rüdiger Nebelsieck hat dabei zahlreiche Hinweise auf Mängel im Genehmigungsverfahren festgestellt. Seine Stellungnahme dazu können Medienvertreter bei der ÖDP-Pressestelle anfordern. „Tesla hat an die 500 Pfähle für die Bodenplatte in den Sand getrieben, auch das ohne Genehmigung. Das ist unumkehrbar, diese Baumaßnahme kann nicht mehr rückgebaut werden, ohne dabei das Grundwasser zu gefährden. Jetzt erst hat Tesla den zusätzlichen Bau des größten Batteriewerks der Welt in Grünheide beantragt. Auch der beanspruchte Wasserverbrauch des Unternehmens wird immer wieder nach oben korrigiert. Wasserrechte von 15 Millionen Kubikmeter im Jahr laufen demnächst aus und werden dann neu beantragt. Obwohl Brandenburg seit langem eine Dürre nach der anderen erleidet und Trinkwasser dort Mangelware ist. Das verstößt gegen das Menschenrecht auf sauberes Wasser,“ so Christian Rechholz.<br /> <br /> All diese Verstöße gegen geltendes Recht will die ÖDP nicht länger tolerieren. Die Partei fordert deshalb neben dem Baustopp auch eine Neubewertung des Großprojekts. „Hier in Brüssel wird gerade die Taxonomie für nachhaltige Investitionen verhandelt, also die Klassifizierung von umweltfreundlichen Wirtschaftsaktivitäten. Wer die Umwelt beim Bau der Gigafactory so mit Füßen tritt, kann nicht mit Steuermitteln rechnen, weil er nicht nachhaltig handelt, sondern rücksichtslos profitorientiert. Daher wende ich mich erneut mit einer Eilanfrage an die EU-Kommission, die Bundesregierung wird hier ihrer Verantwortung nicht gerecht,“ so Manuela Ripa, die Europaabgeordnete der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 12:51:51 +0200</pubDate>
                        <title>Jugendliche erkämpfen epochalen Erfolg - ÖDP froh über Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/jugendliche-erkaempfen-epochalen-erfolg-oedp-freut</link>
                        <description>„Absage an eine Nach-mir-die-Sintflut-Politik“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Unzureichender Klimaschutz verletzt schon heute die Freiheits- und Grundrechte. Diese Entscheidung ist eine Ohrfeige für die verantwortlichen Politiker.“ So deutlich kommentiert Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP, den heutigen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, das den Beschwerden von neun Jugendlichen teilweise stattgegeben hat: „Es ist sehr traurig, dass die Jugend den Erhalt unseres Planeten erstreiten muss, weil die Politik so offensichtlich versagt!“<br /> <br /> „Das ist ein epochales Urteil“, findet Rechholz, „denn es ist die klare Absage an eine Politik, die nur in Wahlperioden denkt. Wir müssen nachhaltig agieren und auch die Freiheit unserer Kinder und Enkel im Blick behalten. Es kann nun nicht mehr nach dem Motto gehen: Nach mir die Sintflut!“ Die ÖDP fordert deshalb erneut den sofortigen Ausstieg aus der Kohle und den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch die umweltverträgliche Verkehrswende ist längst überfällig. Für Neubauten dürfen fossile Heizungen spätestens ab 2024 nicht mehr zugelassen werden.<br /> <br /> „Mit dieser Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht Geschichte geschrieben: Klimaschutz ist ein Menschenrecht. Der Gesetzgeber muss jetzt sofort handeln, weiteres Verschieben verstößt gegen die Verfassung,“ stellt Rechholz fest: „Offensichtlich hat sich Christian Lindner von der FDP ganz gewaltig getäuscht, als er Fridays for Future mit den arroganten Worten abkanzelte: ´Lasst da mal besser die Profis ran.´ Heute wurde deutlich, die Profis findet man offensichtlich bei der Jugend und nicht bei der FDP oder der Großen Koalition.“<br /> <br /> Die ÖDP ist solidarisch mit der Jugend und der Bevölkerung in der ganzen Welt. Wir wollen, dass die Ergebnisse der Wuppertaler Studie konsequent in Gesetze gegossen werden. Danach darf Deutschland nicht mehr CO2 pro Einwohner verursachen als andere Länder. „Das bedeutet, dass Deutschland in den kommenden fünf Jahren seine Emissionen drastisch reduzieren muss. Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, müssen wir unseren CO2 Ausstoß um mindestens 60 Prozent reduzieren – bis 2025. Bis 2030 braucht es eine Reduktion von 85 Prozent, im Vergleich zu 1990!“, so Rechholz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 27 Apr 2021 13:18:16 +0200</pubDate>
                        <title>ZDF legt nach - Umstrittene Tesla-Gigafactory erneut im Fernsehen </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/zdf-legt-nach-umstrittene-tesla-gigafactory-erneut</link>
                        <description>ÖDP-Bundesvorsitzender Rechholz und beauftragter Wasserrechtsexperte Nebelsieck im Interview</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es bleibt spannend. Der Bau der Tesla-Gigafactory in Brandenburg zieht weitere Kreise und bleibt in den Schlagzeilen. Das ZDF-Magazin Frontal 21 beobachtet seit Frühjahr 2020, welche Folgen das Großprojekt für die Menschen und die Natur in Grünheide hat. Nach einer 45-minütigen TV- Dokumentation über das Großprojekt hatte Elon Musk im März 2021 das ZDF auf Twitter beschimpft. Das Fernsehteam reagierte darauf souverän, mit einer Einladung zu einem Interview. Ob sich der Chef von Tesla im Folgebeitrag jetzt konkret äußert, wird noch nicht verraten. Fest steht allerdings, dass Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP und auch deren Rechtsanwalt die Position der Partei im Interview mit Frontal 21 erläutern werden. In einem zweiten Fernsehbericht zur Giga-Factory, heute Abend, am 27.04.2021 um 21 Uhr im ZDF.<br /> <br /> „Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht!“ Davon ist der ÖDP-Bundesvorsitzende überzeugt. Mitglieder seiner Partei sind seit Beginn der Bauarbeiten in Grünheide in Kontakt mit Anwohnern und Naturschutzverbänden. Im Dezember war die ÖDP an einem juristischen Verfahren beteiligt, mit dem ein vorläufiger Stopp der Rodungen erreicht werden konnte. Nicht nur an die hundert Hektar Wald sind den Baumfällarbeiten davor zum Opfer gefallen, sondern auch in der EU streng geschützte Reptilien wie Schlingnattern und Zauneidechsen.<br /> <br /> Um auch das Trinkwasser im Erdreich unter der entstehenden Autofabrik zu schützen, hat die ÖDP Rechtsanwalt Rüdiger Nebelsieck beauftragt, eine echte Koryphäe im Wasserrecht. So wie alle anderen Genehmigungen für das Großprojekt wurden auch die Verfahren für den Wasserverbrauch von den zuständigen Behörden sehr viel schneller als üblich und mehr als großzügig erteilt.<br /> <br /> Rüdiger Nebelsieck hat der ÖDP eine 16-seitige rechtliche Stellungnahme erstellt. Darin werden mögliche Verfahrensfehler bei bis jetzt schon zwölf vorläufigen Genehmigungen skizziert. Dieses brisante Papier können Medienvertreter beim Pressesprecher der ÖDP anfordern. Was sich bei dem umstrittenen Großprojekt in Brandenburg seit der ersten ZDF-Dokumentation vom März Neues getan hat, erfahren Sie heute Abend ab 21 Uhr in Frontal21.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 11:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wirtschaft ohne Wachstumszwang - Buch der ÖDP zeigt Lösungen aus Symposium</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/default-64dabfd221</link>
                        <description>Planungen für Zweites Symposium in Coburg im vollen Gange</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Den Welttag des Buchs hat die UNESCO am 23. April 1995 eingeführt, 13 Jahre nach Gründung der ÖDP. Die Partei hat jetzt ein weiteres Buch heraus gebracht, das Lösungen aus den Krisen aufzeigt, die seit Jahrzehnten Mensch und Natur immer stärker unter Druck setzen. Weltweit verschärft Corona zahlreiche Probleme, die schon lang schwelen: Klimakrise, Hunger, Defizite in der Gesundheitsversorgung, Lieferkettenabhängigkeit, soziale Ungerechtigkeit. Diese Missstände analysiert die ÖDP bereits seit ihrer Gründung 1982, also lange vor der Pandemie, auf allen Ebenen. Im Januar 2020 hatte die Ökologisch-Demokratische Partei namhafte Wissenschaftlerinnen und Experten zum Ersten Coburger Symposium zur Wachstumskritik eingeladen. Zwei Tage lang diskutierten die Fachleute untereinander, aber auch mit dem Publikum. Zusätzlich wurden noch Workshops zu einzelnen Themenbereichen angeboten. Das Ergebnis dieses zweitägigen Symposiums kann man jetzt in einem neuen Buch nachlesen.</p>
<p>„Wir sind sehr stolz, dass mit diesem Buch alle Menschen die Möglichkeit bekommen, unsere Vorstellung eines gerechteren Wirtschaftssystems kennenzulernen. Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet Auswege aus der Sackgasse des permanenten Wachstumszwangs, der unseren Planeten für unsere eigenen Enkel unbewohnbar macht, wenn wir so weiter machen,“ so Günther Brendle-Behnisch. Der ÖDP-Politiker hat das Erste Symposium zur Wachstumskritik mitorganisiert und eröffnet. Brendle-Behnisch war auch die treibende Kraft bei der Zusammenfassung der Ergebnisse der zweitägigen Veranstaltung.</p>
<p>Der Zwang zum Wachstum wird durch die Corona-Krise voraussichtlich noch verstärkt – und das weltweit. Ansätze zum besseren Schutz des Klimas drohen dabei unter die Räder zu kommen. Die ökonomischen Folgen der Klimakrise sind bisher sträflich vernachlässigt worden, sie fallen bei der Preiskalkulation oft unter den Tisch. Allerdings ist nicht nur die Landwirtschaft davon abhängig, dass Stürme und Extremwetter nicht noch mehr Menschen, Gebäude und Infrastruktur gefährden. Dabei gibt es theoretisch viele Alternativen zu diesem destruktiven Wirtschaftssystem. Darüber werden sich auch 2021 wieder Fachleute austauschen, eingeladen von der ÖDP. Am 21. und 22.05. treffen sie sich im Kongresshaus Rosengarten in Coburg. Dort diskutieren dann Fachleute unter Hygieneschutzmaßnahmen über die vielen Möglichkeiten zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem. Wer dabei sein will, kann sich mit diesem Link anmelden:</p>
<p><a href="https://weniger-ist-mehr.jetzt/2-symposium-zur-wachstumskritik/">Anmeldung zum Zweiten ÖDP-Symposium zur Wachstumskritik</a></p>
<p>Rezensionsexemplare des neuen Buches können Sie bei der ÖDP-Pressestelle anfordern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen / Verwaltung</category>
                            
                                <category>Arbeit / Wirtschaft</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 22 Apr 2021 14:44:52 +0200</pubDate>
                        <title>Akuter Reformbedarf im Sozialsystem - ÖDP beim 58. Bundesparteitag in Würzburg online </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/akuter-reformbedarf-im-sozialsystem-58-bundesparte</link>
                        <description>Einladung zur Online-Pressekonferenz vom 58. Bundesparteitag der ÖDP</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Warum braucht Deutschland eine zweite ökologische Partei?<br /> <br /> Warum nimmt die ÖDP generell keine Spenden von Unternehmen und Verbänden?<br /> <br /> Warum sollte dieses Prinzip für alle Parteien gelten?<br /> <br /> Warum braucht Deutschland dringend eine Reform des Sozialversicherungssystems?<br /> <br /> Wie soll diese Reform aussehen?</p>
<p>Antworten auf diese Fragen gibt die Ökologisch-Demokratische Partei auf ihrem 58. Bundesparteitag in Würzburg. Der wird angesichts der Corona-Pandemie erstmalig online stattfinden. Nicht zuletzt weil die Bundesregierung den deutschlandweiten Lockdown mit Ausgangssperre verhängt hat.</p>
<p>Die Delegierten können in ganz Deutschland über ein Videokonferenz-Tool an dieser Veranstaltung teilnehmen. Diese Möglichkeit besteht auch für Journalistinnen und Journalisten. Die Ergebnisse des Parteitages können Sie komprimiert in einer Pressekonferenz am 02.05.2021 um 13 Uhr erfahren. Bequem vom Schreibtisch aus, wo immer der steht.<br /> <br /> Anmeldungen dazu bitte an pressesprecher@oedp.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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