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            <title>ÖDP : Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sun, 01 Nov 2026 05:51:46 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 01 Nov 2026 05:51:46 +0100</lastBuildDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-124679</guid>
                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 16:01:17 +0100</pubDate>
                        <title>Erst Zerstörung der Landschaft – jetzt Giftmüll-Depot und PFAS-Flut</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/erst-zerstoerung-der-landschaft-jetzt-giftmuell-de</link>
                        <description>Kohlegrube in Garzweiler wird nach Abbaustopp zur Gefahrenquelle für die Menschen am Niederrhein, warnt die ÖDP. Staatsanwalt ermittelt gegen skrupellose Müllsünder.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Region ist ohnehin schwer geschunden: Bei Garzweiler am Niederrhein klafft der Krater des RWE-Braunkohle-Tagebaus. Den nutzten nach Recherchen der Dortmunder Staatsanwälte nun seit längerem skrupellose Geschäftemacher. Sie kippen unerlaubt mit Schadstoffen belasteten Erdaushub ins Loch und vertuschen ihre Machenschaften durch Bestechung, was Recherchen von <a href="https://correctiv.org/umweltverbrechen-in-nrw/2026/10/19/verdacht-auf-korruption-im-tagebau-garzweiler/">Correctiv</a> belegen. „Ein Skandal“, wettert Prof. Dr. Herbert Einsiedler als stellvertretender Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP - Die Naturschutzpartei) und Mitglied im ÖDP-Landesverband Nordrhein-Westfalen: „Die Grube darf weder zum Giftmülllager verkommen noch unsachgemäß geflutet werden, wie dies der Energiekonzern nach dem Ende der Kohleförderung plant. Beides missachtet die Interessen der Menschen in der Region.“ Die ÖDP warnt seit längerem vor den Plänen, <a href="https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/kein-skandal-scheint-gross-genug-es-geht-immer-noc">den Rhein anzuzapfen</a> und sein Wasser durch eine extra gebaute Pipeline ungeklärt ins Tagebauloch zu pumpen. Laut Greenpeace würden dadurch Schadstoffe wie PFAS das angestrebte „Freizeitparadies“ verseuchen. „Dass jetzt auch noch Gifte illegal auf dem Grund des späteren Sees verbuddelt werden, passt ins Bild“, wettert Einsiedler. Nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ versuchten die Geschäftemacher sich möglichst billig aus der Affäre zu stehlen. Das sei unverantwortlich und kriminell, so die ÖDP. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 15:23:59 +0100</pubDate>
                        <title> ÖDP: „Audi greift in die US-Wahlen ein und schadet damit dem Audi-Werk Neckarsulm“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-audi-greift-in-die-us-wahlen-ein-und-schadet</link>
                        <description>Baden-Württembergs ÖDP-Chef Guido Klamt fürchtet um deutsche und europäische Arbeitsplätze und fordert rasche Umsetzung des Industrial Accelerator Act der EU mit Local Content-Vorgabe. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) kritisiert die Art und Weise, wie der deutsche Automobilhersteller Audi aus dem VW-Konzern einen möglichen Werksneubau in den USA angekündigt hat. Guido Klamt hält es als ÖDP-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg für eine Einmischung von Audi zugunsten von US-Präsident Trump bei den US-Zwischenwahlen (den so genannten Midterms) im November: „Wie kann Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlveranstaltung von Trump eine Ankündigung für ein neues Werk machen, dessen Bau vom Aufsichtsrat noch nicht einmal beschlossen wurde?“, fragt Klamt. Der ÖDP-Politiker vermutet, dass Audi dadurch auf hohe Subventionen in den USA spekuliert. Deutsche Firmen in den USA sollten sich zur politischen Neutralität verpflichten, fordert Klamt. <br /><br />Der ÖDP-Landesvorsitzende fürchtet auch wirtschaftliche Nachteile für den Audi-Standort Neckarsulm. Für deutsche Hersteller mit Werken in den USA könne es zukünftig interessant werden, in den USA gebaute Autos nach Europa zu exportieren, da für diese Autos keine Zölle anfallen würden. Dadurch könnten in Audis Osteuropa-Werk im ungarischen Györ Kapazitäten mit der Folge frei werden, dass dann Produktionsvolumen von Neckarsulm nach Osteuropa abwandern. Um ein solches Vorgehen generell zu unterbinden, fordert Klamt die schnelle Umsetzung des Industrial Accelerator Act in der EU mit einer Local Content-Vorgabe. Sie schreibt vor, dass 70 Prozent oder mehr eines Autos in der EU produziert werden müssen. Dies dürfe nicht nur für Elektroautos gelten, sondern auch für Fahrzeuge mit Verbrenner-Antrieb, da das Verbrenner-Verbot bis 2035 erst kürzlich gekippt wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124643</guid>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 12:25:57 +0200</pubDate>
                        <title>Dramatische UN-Klimadaten müssen Weckruf für ein neues Wirtschaften sein</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/dramatische-un-klimadaten-muessen-weckruf-fuer-ein-neues-wirtschaften-sein</link>
                        <description>
ÖDP: Nur rasche Energiewende und Neuausrichtung der Wirtschaft können Aufheizen des Globus mindern und uns Menschen die Zukunft sichern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als „Weckruf für uns alle“ werten die Co-Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die Daten des <a href="https://wedocs.unep.org/rest/api/core/bitstreams/8819b586-8d60-4aaf-bd0e-4a48d04759f2/content">jüngsten UN-Berichts zum Klimawandel</a>. „2,8 Grad führt in die Katastrophe. Wir müssen aktiv gegensteuern“, betont Kirsten Elisabeth Jäkel zur Erkenntnis der Wissenschaft und ergänzt: „Die Lösungen haben wir als ÖDP längst in unserem Programm verankert. Jetzt geht es – endlich – ans Handeln“, macht sie Mut zur aktiven Umkehr.  Günther Brendle-Behnisch legt als Co-Chef der Partei nach: „Wer jetzt noch weiter die Energiewende verschleppt, verschärft die Lage wissentlich. Das dürfen wir nicht länger akzeptieren. Schon heute sind Erneuerbare Energien günstiger – warum verzögert sie die etablierte Politik?“ Es gehe um eine neue Art zu wirtschaften, ist Brendle-Behnisch vom ÖDP-Programm überzeugt: „Wir müssen ins postfossile Zeitalter. Wirtschaftspolitik braucht neue Leitlinien: Sie muss sozial gerechter sein und die ökologischen Grenzen beachten.“  Wer dies hinauszögere, mache dramatische Fehler, da dieses Know-how der Qualitätsbeweis unserer Wirtschaft sind, so die ÖDP. Es mache unser Land zukunftsfähig. „Diesen Vorsprung nicht zu nutzen und ihn stattdessen zu verspielen, indem wir weiter aufs falsche Pferd setzen, schadet der Ökonomie und den Menschen in Deutschland“, betont der ÖDP-Co-Vorsitzende.<br /> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Chef kritisiert Porto-Erhöhung der Post scharf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-chef-kritisiert-porto-erhoehung-der-post-scharf</link>
                        <description>Brendle-Behnisch: „Erneut fatales Zeichen für verfehlte Wirtschaftspolitik, die sich nicht an den Bedürfnissen der Menschen im Land, sondern nur am Profitinteresse der Aktionäre orientiert.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12px;">Die Post will das Porto drastisch in die Höhe schrauben. Noch muss der Dienstleister auf die Genehmigung durch die Bundesnetzagentur warten, die aber hielt schon im Vorfeld eine Steigerung von über 20 Prozent für gerechtfertigt. „Das darf nicht sein", fordert dagegen Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der </span><i><span style="font-size:12px;">Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)</span></i><span style="font-size:12px;">: „Das Befördern von Briefen und Paketen gehört zur Daseinsvorsorge für uns Menschen. Die muss für alle im Land erschwinglich bleiben. Nur weil die ehemals staatliche Dienstleistung seit 1995 privatisiert ist und ihren Anteilseignern Dividenden erwirtschaften soll, darf sie ihre ureigene Aufgabe als Dienstleister für alle nicht vernachlässigen." Für den </span><i><span style="font-size:12px;">ÖDP</span></i><span style="font-size:12px;">-Chef ist der Vorgang erneut ein Beispiel für eine verfehlte Wirtschaftspolitik, „die nicht das Gemeinwohl im Auge hat, sondern den Profit einiger". Die Post argumentiert, dass sie durch das stark rückläufige Briefaufkommen viel höhere Kosten jeder einzelnen Sendung ausgleichen müsse. Die </span><i><span style="font-size:12px;">ÖDP</span></i><span style="font-size:12px;"> erinnert dagegen an den Auftrag des einst staatlichen Unternehmens: „Die Post muss auch in Zeiten zunehmender elektronischer Kommunikation jenen Menschen, die noch analog mit einander Kontakt aufnehmen wollen, diese Möglichkeit zu fairen Konditionen bieten – das darf nicht nur betriebswirtschaftlich kalkuliert sein, das ist die Gemeinwohlaufgabe der Post." </span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 17:09:10 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP bestätigt Bundesvorstand mit deutlichen Wahlergebnissen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-bestaetigt-bundesvorstand-mit-deutlichen-wahl</link>
                        <description>Naturschutzpartei: Mit Doppelspitze eine bessere Politik für alle Menschen sowie Wirtschaftsordnung mit sozialem Gewissen gestalten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einer Welt des Wandels setzt die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ein klares Signal der Kontinuität. Bei ihrem 67. Bundesparteitag in Chemnitz bestätigten die Delegierten den Vorstand mit breiter Mehrheit. Größte Neuerung dabei: Künftig verteilt die ÖDP die Arbeit in der Parteiführung auf zwei Schultern: Sie installierte eine Doppelspitze, in die sie neben dem bisherigen Parteichef Günther Brendle-Behnisch (Landesverband Bayern) nun auch die bisherige 1. Stellvertreterin Kirsten Elisabeth Jäkel (Brandenburg) zur gleichberechtigten Co-Parteivorsitzenden bestimmte.<br /> <br /> Den aktuellen ÖDP-Bundesvorstand ergänzen mit Helmut Kauer (Bayern) und Prof. Dr. Herbert Einsiedler (Nordrhein-Westfalen) als Stellvertreter sowie Prof. Dr. Felix Leinen (Rheinland-Pfalz) als Bundesschatzmeister das Leitungsgremium der Partei.<br /> <br /> In den ÖDP-Bundesvorstand gewählt sind daneben Yorck Müller-Dieckert (Niedersachsen) als Stellvertretender Schatzmeister, Dr. Corinne Enders als Schriftführerin (Nordrhein-Westfalen) sowie Rahel Wehemeyer-Blum (Sachsen) als ihre Stellvertreterin und Ilias Ajam-Oghli (Bayern) als Vertreter der ÖDP-Nachwuchsorganisation JÖ.<br /> <br /> Als Beisitzer sind im neugewählten ÖDP-Bundesvorstand zudem die Europaabgeordnete Manuela Ripa (Saarland), Guido Klamt (Baden-Württemberg) Lukas Leinen (Rheinland-Pfalz) und Willi Reinbold (Bayern) vertreten.<br /> <br /> Dieses deutliche Votum sieht die ÖDP als Ansporn und Auftrag, sich weiter für die Menschen im Land und eine gerechtere Wirtschaft einzusetzen - weg von Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum. Brendle-Behnisch formuliert das Ziel: ein gutes Leben für alle.</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/partei/bundesparteitage/bundesparteitag-chemnitz-2026" target="_blank">Zu den Parteitagsergebnissen!</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 09:34:03 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP wählt Doppelspitze: Durchstarten für eine Politik für alle Menschen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-waehlt-doppelspitze-durchstarten-fuer-eine-po</link>
                        <description>Parteivorstand im Amt bestätigt – jetzt geht es um ein gerechteren Wirtschaftssystems und neue Perspektiven für die Menschen im Land.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Wiederwahl ihres gesamten Bundesvorstands stellt die Ökologisch -Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die Weichen zur konsequenten Fortsetzung ihrer Arbeit am Aufbau einer ökologisch und sozial gerechten Politik in und für Deutschland. Wichtigstes Detail ihres dreitägigen Bundeskonvents in Chemnitz war die große Mehrheit für die Etablierung einer Doppelspitze in der Parteiführung. Künftig lenken die ÖDP ihr bisheriger Bundesvorsitzender Günther Brendle-Behnisch und seine bisherige Stellvertreterin, Kirsten Elisabeth Jäkel als gleichberechtigtes Duo. Die ÖDP verspricht sich von dieser arbeitsteiligen Neuaufstellung eine deutlich verbesserte Präsenz bei Wählerinnen und Wählern. Sie will in die Offensive gehen und es künftig nicht bei Verbalkritik am Versagen der im Bundestag aktiven Konkurrenz belassen. „Jetzt können wir mit doppelter Power durchstarten und unsere Ideen und Konzepte näher und konsequenter den Menschen im Land zu deren Wohl umsetzen“, so Brendle-Behnisch.<br /> <br /> So viel Harmonie war selten. Jäkel und Brendle-Behnisch präsentierten den Delegierten eine Bilanz ihrer abgelaufenen Amtszeit und ernteten dafür viel Anerkennung. Ihnen gelang es, interne Spannungen abzubauen, Gräben zwischen Parteilagern zuzuschütten und Brücken zu bauen, um die Arbeit konsequenter auszurichten. Die Delegierten honorierten dies mit ihrer überzeugenden Zustimmung zur Wiederwahl – sie setzen klar auf Kontinuität. Und sie votieren damit zugleich für ein gerechteres Wirtschaftssystem. Jäkel und Brendle-Behnisch wollen weg von Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum: „Wir wollen einen Sozialstaat, der dem Gemeinwohl dient“, lautet die Botschaft der ÖDP an alle Menschen in Deutschland. „Wenn eine Regierung, wie die deutsche, und ihr Kanzler behaupte, wir könnten uns den Sozialstaat nicht leisten, ist das eine Bankrotterklärung“, so Brendle-Behnisch. Er formuliert das Ziel der ÖDP: ein gutes Leben für alle.<br /> <br /> „Ökologie ist kein Hindernis für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Sie ist eine ihrer wichtigsten Voraussetzungen“, betonte auch Manuela Ripa als Europaabgeordnete der ÖDP beim Parteitag. Sie setzt bei ihrer Arbeit im Europäischen Parlament auf die Bewahrung von Werten. Demokratie, Menschenwürde den Schutz unserer Lebensgrundlagen sowie die Verantwortung für kommende Generationen sind ihre und die Leitlinien der ÖDP. „Unsere Überzeugungen können etwas verändern“, ist sie sich sicher: „Wir müssen den Menschen wieder Perspektiven und damit Zuversicht geben“ schloss sie den Bogen zur Rede des Parteivorstands, „mit einer Politik, die ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit zusammendenkt“.</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp.de/partei/bundesparteitage/bundesparteitag-chemnitz-2026" target="_blank">Link zur Parteitagsseite</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124589</guid>
                        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 13:36:20 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesparteitag der ÖDP in Chemnitz wählt Führungsmannschaft</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/bundesparteitag-der-oedp-in-chemnitz-waehlt-fuehru</link>
                        <description>Pressekonferenz am Sonntag präsentiert Ergebnisse</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Einführung einer Doppelspitze und die Aufforderung an alle im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien zur Diskussion einer Bilanz des in 80 Jahren Bundesrepublik und fast 40 Jahre nach der Wiedervereinigung Erreichten stehen vom 16. Bis 18. Oktober 2026 auf dem Programm des 67. Bundesparteitags der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP -Die Naturschutzpartei). Die Delegierten treffen sich dazu im LUXOR Kongress- und Veranstaltungszentrum (Hartmannstraße 9-11) in Chemnitz. Auf der Tagesordnung stehen zudem die Neuwahl des Bundesvorstands sowie die Beratung des Haushalts und öffentlichen Aktionen der Partei u.a. mit ihrem ÖDP-Demokratiewagen in der sächsischen Textil- und Industriestadt am Fuß des Erzgebirges.</p>
<p>Die ÖDP lädt Medienvertreter zu ihrem Parteikonvent ein, sich vor Ort ein Bild der Beratungen und Abstimmungen zu machen. Am Sonntag (18.10.2026) informiert sie auf einer Pressekonferenz im Veranstaltungszentrum ab 12 Uhr über die Ergebnisse der Beratungen und Wahlen. Vor Ort dabei ist neben Vertretern des Bundesvorstands dann auch der Landesvorsitzende der sächsischen ÖDP, Jens Gagelmann.</p>
<p>------------------------------------------</p>
<p>Die Pressekonferenz können Medienvertreter, die nicht nach Chemnitz kommen, auch ONLINE MITVERFOLGEN. Die ÖDP hat dafür eine Online-Version erstellt. Der Zugangslink ist: https://app.bbbserver.com/join/e0855e68-3d9a-4e7b-a703-14cb52f28516 Alternativ kann die Online-Teilnahme per Telefon erfolgen. Rufnummer: 02195 9449 964. PIN: 080 143 146</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 13:33:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP macht Regierungsjob und zahlt Klimageld symbolisch an Bürgerinnen und Bürger aus</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-macht-regierungsjob-und-zahlt-klimageld-symbolisch</link>
                        <description>Naturschutzpartei löst beim Parteitag in Chemnitz symbolisch Versprechen von Schwarz-Rot ein.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierung hat’s versprochen – die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) setzt um. Schwarz-Rot hatte den Bürgerinnen und Bürgern zugesagt, dass sie Einnahmen aus der CO2-Abgabe als Klimageld zurückbezahlt, verzögert jedoch mit fadenscheinigen Argumenten immer wieder die Auszahlung und stopft derweil mit dem Geld lieber Haushaltslöcher. Die ÖDP dagegen übernimmt nun diesen Job der Bundesregierung: Am Rand ihres 67. Bundesparteitags in Chemnitz (vom 16. Bis 18. Oktober) wird sie an alle Menschen, die vor den Veranstaltungsort (LUXOR Kongress- und Veranstaltungszentrum, Hartmannstraße 9-11, 09111 Chemnitz) kommen, symbolisch das Klimageld ausbezahlen. Die ÖDP will damit demonstrieren, dass die Menschen einen Anspruch auf die Einlösung dieses Versprechens der schwarz-roten Koalition haben.</p>
<p>Sie übernimmt die Verantwortung für die im Bundestag streitenden Parteien. Denn die Auszahlung des Klimagelds ist nicht nur die Einlösung eines Versprechens an die Menschen in Deutschland. Die schnelle Einführung des Klimageldes an die Menschen ist für die Akzeptanz der Energiewende nach Meinung der ÖDP notwendig. „Ausreden der etablierten Parteien zerstören die Unterstützung für mehr Klimaschutz“, argumentiert sie: Ein Klimageld für alle bedeute, dass diejenigen, die wenig fossile Energie verbrauchten, mit dem Klimageld trotz der steigenden CO2-Kosten für Heizung und Kraftstoffe unter dem Strich mehr Geld haben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 17:46:32 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Ripa: Kein Jagen mehr mit Bleischrot</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-ripa-kein-jagen-mehr-mit-bleischrot</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 8. Oktober 2026 - Die Jagd mit bleihaltiger Schrotmunition wird europaweit der Vergangenheit angehören. Das Europaparlament in Straßburg unterstützte am Donnerstag entsprechende Pläne der EU-Kommission. Mit deutlicher Mehrheit lehnten die Abgeordneten Anträge von rechtsgerichteten Parlamentariern ab, die das Verbot in letzter Minute stoppen wollten.</p>
<p>Das Bleiverbot kann damit nach einer siebenjährigen Übergangsfrist europaweit in Kraft treten. „Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall, das sich in der Umwelt anreichert und dort über lange Zeit bleibt“, erläutert die Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP), in ihrer Fraktion EVP zuständig für das Dossier. „135 Millionen Vögel laufen jedes Jahr Gefahr, sich mit herumliegendem Bleischrot zu vergiften, wie die Europäische Chemikalienagentur ECHA berichtet.“</p>
<p>Wie Ripa erklärt, verwechseln Vögel verschossene Schrotkörner oft mit Nahrung oder auch mit kleinen Steinchen, die sie zur Verdauungsförderung schlucken. Besonders betroffen sind Wasservögel, die die Körner beim Gründeln oder bei der Nahrungssuche verschlucken. Nach ECHA-Angaben reicht ein einziges Bleischrotkorn aus, um einen kleinen Wasservogel zu töten. Beute- und aasfressende Tiere, etwa Greifvögel, können sich zudem indirekt vergiften.</p>
<p>Auch für Menschen kann Blei aus Schrot sehr gefährlich sein, etwa, wenn sie Wildfleisch von mit Bleimunition erlegten Tieren verzehren. Beim Erlegen des Tiers können sich kleinste Fragmente der Munition im Gewebe verteilen. Die Teile sind mit bloßem Auge kaum erkenn- und daher auch nicht einfach entfernbar. „Wer weiter auf Bleischrot setzt, hat den Schuss nicht gehört“, so Ripa.</p>
<p>Sie verweist darauf, dass längst Alternativen zu Bleischrot existieren, etwa Schrot aus Stahl. Gleichzeitig seien Militär, Sicherheit und Verteidigung von den neuen Regeln nicht berührt, so Ripa mit Blick auf die aktuelle geopolitische Lage. Auch das Sportschießen könne weiter stattfinden, wenn es geeignete Maßnahmen zum Einsammeln des Bleis gebe.</p>
<p>Nach Angaben der ECHA gelangen aus Jagd, Sportschießen und Fischerei zusammen jährlich rund 44.000 Tonnen Blei in die Umwelt. Im Sommer 2026 hatte das Europaparlament bereits ein Verbot von Blei in Angelzubehör unterstützt. Auch dieses Dossier hatte Ripa als Verantwortliche ihrer Fraktion betreut. „Für Blei gibt es keinen sicheren Schwellenwert“, so die Abgeordnete. „Es geht darum, einen giftigen Stoff dort zu vermeiden, wo er absolut nicht nötig ist.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124552</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 15:43:20 +0200</pubDate>
                        <title>JÖ geht für mehr Klimaschutz auf die Straße</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/joe-geht-fuer-mehr-klimaschutz-auf-die-strasse</link>
                        <description>ÖDP-Nachwuchs ruft zur Teilnahme am Fridays For Future-Klimaprotest am 9. Oktober auf.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>JÖ (Jung.Ökologisch) ruft als Jugendorganisation der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) zur Teilnahme am Klimastreik vom 9. Oktober 2026 auf: „Wir schließen uns dem Protest von Fridays for Future an, weil die Lage immer brenzliger geworden ist.“</p>
<p>Die Bilanz des zurückliegenden Sommers ist erschreckend: Der war der zweitwärmste seit Messbeginn – mit 41,8 Grad in Sachsen-Anhalt und über 40 Grad an 54 deutschen Wetterstationen an nur einem Wochenende. Die Pegelstände in Rhein und Donau sind auf Rekordtief, Böden ausgetrocknet, Ernten vernichtet. Das Berliner Robert-Koch-Institut schätzt 16.000 Hitzetote in diesem Sommer, 9.600 davon in nur einer Woche Ende Juni. Diese Hitze hat uns laut der Umweltorganisation Greenpeace und des Versicherers Allianz mindestens 36 Milliarden Euro gekostet – das ist mehr als der gesamte Verkehrsetat des Bundes.</p>
<p>Die Lage trifft zuerst jene Menschen, die am wenigsten haben – die auf dem Bau unde in der Pflege arbeiten oder in überhitzten Wohnungen schwitzen. „Deshalb schließen wir uns als Jugendorganisation JÖ (Jung.Ökologisch) der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dem Klimastreik von Fridays for Future an“, begründet der JÖ-Bundesvorstand. Deshalb setze sich JÖ für konsequenten Klimaschutz, für Hitzeschutz und für soziale Gerechtigkeit ein. Es sei genug für alle da - wenn wir endlich die Verursacher in die Verantwortung nehmen, argumentiert die Parteijugend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>Reiches „klimapolitisches Harakiri&quot; kostet Arbeitsplätze</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/reiches-klimapolitisches-harakiri-kostet-arbeitspl</link>
                        <description>ÖDP kritisiert Energiepläne der Wirtschaftsministerin: „Sie verspielt Deutschlands Zukunft und gefährdet Tausende Arbeitsplätze.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„So nicht", kritisiert Günther Brendle-Behnisch als Bundesvorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) die jüngsten Reformideen von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU). „Sie kann's einfach nicht." Mit ihren Plänen eckt die Ministerin nicht nur bei der ÖDP an – auch Klima- und Umweltschützer, Wissenschaftler und Manager fürchten, dass die „Schnaps"-Idee der Ministerin nicht nur die Energiewende abwürgt und damit eine Zukunftschance für und in Deutschland verspielt. Sie sprechen ebenfalls von einer „<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/energiewende-unternehmen-kritisieren-energiepolitik-von-katharina-reiche-scharf-a-a1825cf7-a4eb-48aa-84f1-a2bf8b1163dd" target="_blank">Vollbremsung</a>" Reiches bei der Energiewende. Nicht zum ersten Mal „profiliert" sich Reiche damit in der Bundespolitik: Als Staatssekretätin unter dem seinerzeitigen Minister Peter Altmaier trat sie schon einmal mit aufs Bremspedal. Jetzt setzt sie eins drauf: <a href="https://www.fr.de/wirtschaft/gehen-verloren-kritik-an-merz-ministerin-reiche-10-000-arbeitsplaetze-zr-94408982.html" target="_blank">10.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel</a>, analysiert die Frankfurter Rundschau. Auch die Bertelsmann-Stiftung sieht laut einem Bericht der <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/beschaeftigung-erneuerbare-energien-deutschland-arbeitsplaetze-bertelsmann-stiftung-gxe" target="_blank">ZEIT</a> „Tausende von Jobs" in Gefahr. „Was die Ministerin macht, ist schlechte Politik, und sie ist auch nicht kritikbereit bei so viel Gegenwind einmal nachzudenken, ob es anders gehen kann", betont ÖDP-Chef Günther Brendle-Behnisch:</p>
<p>Reiche will die Energiewende bezahlbarer gestalten – allerdings zulasten privater Energieerzeuger, deren Einspeisevergütungen auf dem Prüfstand stehen, oder mit einer Ausweisung so genannter kapazitätslimitierter Gebiete, in denen Energieerzeuger auf Entschädigungen nach erzwungenen Abschaltungen bei Netzüberlastungen verzichten müssen. Dagegen will die Ministerin beim ebenfalls neuen Gebäudesanierungsgesetz weiter auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zum Heizen setzen – für die ÖDP ist das „klimapolitisches Harakiri". Die Partei setzt hingegen konsequent auf dezentral genutzte erneuerbare Energien. Brendle-Behnisch: „Es ist allerhöchste Zeit, diese Möglichkeit der günstigen Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen allen Menschen anzubieten - besonders denjenigen, die nur über begrenzte finanzielle Spielräume verfügen." Denn, so der ÖDP-Chef: „So können wir Ökologie und Gerechtigkeit verknüpfen."</p>

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                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 16:33:45 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Urgestein Klaus Buchner: „Atomdeal mit Putin in Lingen ist Skandal!“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-urgestein-klaus-buchner-atomdeal-mit-putin-in</link>
                        <description>Ex-EU-Abgeordneter und Bundesvorsitzender: Politik verstößt wegen Wirtschaftsdeal mit Frankreich gegen Sanktionen wegen Ukrainekrieg und ebnet Atomfabrik in Niedersachsen den Weg.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Buchner" target="_blank">Klaus Buchner</a> nennt den Vorgang ohne Umschweife beim Namen: „Das ist ein Skandal!“ Der Ex-Europaabgeordnete und langjährige Bundesvorsitzende der <a href="http://www.oedp.de" target="_blank">Ökologisch-Demokratischen Patei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)</a> belegt als emeritierter Physik-Professor (TU München sowie Max-Planck-für Physik) seine Kritik: „Während die EU-Kommission eigentlich einen Ausstieg aus den Uranimporten von Russland beschloss, gibt die Bundesregierung ihr Pacet zur atomaren Kooperation mit Putins Staatskonzern Rosatom. Der darf jetzt im niedersächsischen Emsland Brennelemente für russische Reaktoren bauen.“<br /> Proteste der Menschen, die sich gegen diese Pläne der Brennelementefabrik des französischen Atomkonzerns Advanced Nuclear Fuels in Deutschland wehren, zählen für die politischen Entscheider offenbar nicht. Die Bundesregierung interessiert sich dafür ebenso wenig, wie für den Widerstand von Tausenden Umweltschützern oder des <a href="https://www.bund-niedersachsen.de/service/presse/detail/news/genehmigung-fuer-atomfabrik-lingen-bedroht-sicherheit-umweltverband-prueft-rechtliche-schritte/" target="_blank">BUND</a> sowie Bedenken der <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/236319/20-11-2024/kontroverse-diskussion-um-moeglichen-rosatom-einstieg-lingen" target="_blank">Evangelischen Kirche</a>. Buchner stellt daher die Glaubwürdigkeitsfrage an die im Bundestag vertretene Politik: „Soll jetzt das Interesse der Atomwirtschaft siegen und einen weiteren Ausbau der Kernkraft fördern?“<br /> Hinter dem Deal, den Kanzler Merz mit seinem Kollegen Emanuel Macron im Pariser Elysée-Palast ausheckte, stehen offensichtlich Wirtschaftsinteressen. Die Atomfabrik in Lingen ist eine Tochter von Framatome, das wiederum ein Tochterunternehmen des Energieversorgers Électricité de France ist. Dieser Mutterkonzern gilt im Nachbarland als Bestandteil der französischen Nuklearstreitmacht als unverzichtbar. Buchners Urteil über das schamlose Vorgehen der Verantwortlichen dieses Atomdeals: „Wie scheinheilig ist unsere Regierung: Sie unterläuft die Sanktionen gegen Russland und will gleichzeitig Atomkraft fördern – ausgerechnet gemeinsam mit einem russischen Staatsunternehmen als Investor.“</p>

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                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 15:56:05 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP lädt zum Bundesparteitag ein</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-laedt-zum-bundesparteitag-ein</link>
                        <description>Delegierte bestimmen 16. bis 18.10.2026 ihre neue Parteispitze im Oktober in Chemnitz.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) veranstaltet vom 16. bis 18. Oktober 2026 ihren 67. Bundesparteitag im LUXOR Kongress- und Veranstaltungszentrum in der Hartmannstraße 9 - 11 in Chemnitz. Die Delegierten der Partei werden dort neben zahlreichen Anträgen, die sie beraten und beschließen, auch den Bundesvorstand der ÖDP neu aufstellen. Am Sonntag (18.10.2026) lädt die ÖDP die Vertreter der Presse zudem zu einer Pressekonferenz in das Veranstaltungszentrum ein. Dann informiert sie über die Debatten und Ergebnisse des Parteitags.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Parteitag</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124470</guid>
                        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:26:59 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP ruft zur Teilnahme an Demonstration für sozial gerechte Reformen auf</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-ruft-zur-teilnahme-an-demonstration-fuer-sozi</link>
                        <description>Naturschutzpartei: Zukunft muss ökologisch und gerecht sein</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) beschloss auf seiner jüngsten Sitzung, Mitglieder sowie Sympathisanten zur Teilnahme an den in ganz Deutschland organisierten Gewerkschaftsdemonstrationen am Samstag (26. September) unter dem Motto „Hände weg von unserem Sozialstaat“ aufzurufen. In insgesamt 15 Städten von Berlin bis Stuttgart wollen Teilnehmer sich gemeinsam stark machen, um Änderungen an den von der Bundesregierung geplanten Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung oder Elterngeld durchzusetzen. Der Sozialstaat soll, so die Partei, nicht geschleift werden. „Zukunft muss gemeinwohlorientiert, ökologisch und sozial gerecht gestaltet sein“, betont Prof. Dr. Herbert Einsiedler von Bundesvorstand der ÖDP.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 15:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Altersgrenzen allein schützen Kinder nicht“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/altersgrenzen-allein-schuetzen-kinder-nicht</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete Ripa zum Kinderschutz in den Sozialen Medien</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 17. September 2026 – Die Europäische Kommission hat heute ihren Gesetzesvorschlag zum Schutz von Minderjährigen in sozialen Medien, den sogenannten EU Kids Act, vorgestellt. Kinder unter 13 Jahren sollen künftig keinen Zugang zu riskanten sozialen Netzwerken erhalten. Für 13- bis 15-Jährige sind eingeschränkte, von den Eltern eingerichtete Konten vorgesehen; eigene Konten sollen ab 15 Jahren möglich sein.</p>
<p>Dazu erklärt Manuela Ripa, Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP):</p>
<p>„Heute ist ein wegweisender Schritt für den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen gemacht worden. Besonders wichtig ist, dass erstmals klare Altersgrenzen für soziale Medien vorgeschlagen werden. Ob 13 Jahre die richtige Grenze sind, stelle ich infrage. Für mich könnte sie deutlich höher liegen.</p>
<p>Entscheidend ist aber auch, dass die Mechanismen der Plattformen angegangen werden, die Kinder möglichst lange am Bildschirm halten. Endloses Weiterscrollen, automatische Wiedergabe und Empfehlungssysteme, die ihre Aufmerksamkeit ausnutzen, müssen der Vergangenheit angehören. Kinder sind keine Klickzahlen. Ihr Wohl und ihre mentale Gesundheit müssen vor Profitinteressen stehen.</p>
<p>Richtig ist deshalb auch der Grundsatz, dass digitale Angebote von Anfang an sicher und kindgerecht gestaltet sein müssen. Schutz und Privatsphäre sollen bei Minderjährigen bereits voreingestellt sein. Die Verantwortung darf sicherlich nicht allein bei den Eltern liegen, das wäre realitätsfern. Wer digitale Dienste entwickelt und damit Geld verdient, muss auch dafür sorgen, dass Kinder dort sicher unterwegs sein können.</p>
<p>Auch bei der Altersprüfung wird es auf die konkrete Umsetzung ankommen. Sie muss verlässlich funktionieren und zugleich die Privatsphäre schützen. Außerdem müssen die Regeln in allen Mitgliedstaaten konsequent durchgesetzt werden. Halten sich die großen Technologiekonzerne nicht daran, muss die EU hart und vor allem schnell durchgreifen. Mit dem Digital Services Act haben wir dafür bereits ein scharfes regulatorisches Schwert, das mehr genutzt werden muss.</p>
<p>Ich begrüße auch, dass der Vorschlag KI-Chatbots und digitale KI-Begleiter erfasst. Wenn solche Systeme menschliche Beziehungen nachahmen und emotionale Abhängigkeiten fördern können, braucht es klare Grenzen.</p>
<p>Europa darf seinen digitalen Raum nicht wenigen großen US-Technologiekonzernen überlassen. Wir brauchen mehr technologische Souveränität und starke europäische Alternativen. Der Kids Act kann ein wichtiger Schritt sein, damit Europa seine digitalen Regeln selbst bestimmt und dabei nicht nur das Wohl unserer Kinder, sondern letztendlich unser aller Wohl an erste Stelle setzt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 10:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Wahlantritt in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-wahlantritt-in-berlin-und-mecklenburg-vorpomm</link>
                        <description>Öko-Demokraten schicken Landespolitiker in der Hauptstadt und Nordosten Deutschlands ins Rennen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bürgerinnen und Bürger in Berlin sowie in Mecklenburg-Vorpommern entscheiden am 20. September über ihre jeweils nächsten Landesparlamente. Zur Wahl der beiden politischen Vertretungen tritt auch die Ökologisch-Demokratische Partei an: in Berlin mit ihrem Spitzenkandidaten Thomas Kuhn, in Mecklenburg-Vorpommern mit Ronald Schünemann. Nach der jüngsten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt dürften diese Abstimmungen zum nächsten Stimmungstest für die im Bund regierenden Parteien werden. Mit Spannung beobachten politische Kommentatoren zudem das Abschneiden der Rechtsaußenpartei AfD. Die Berliner ÖDP nutzte ihren Wahlkampf unter dem Motto „Rettet den Respekt“ um die Bedeutung der politischen Kultur für eine gelingende Demokratie hervor­zuheben. Sie will damit zeigen, dass es im Wahlkampf stets um das „Was in der Politik“ gehe – „mindestens genauso wichtig dürfte sein, wie Politik gemacht wird“, betont die ÖDP in Berlin.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124434</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 15:54:53 +0200</pubDate>
                        <title>MdEP Ripa fordert Zeitenwende beim Naturschutz nach „Sommer der Wahrheit“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/mdep-ripa-fordert-zeitenwende-beim-naturschutz</link>
                        <description>ÖDP-Abgeordnete kritisiert Leerstelle in der Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Straßburg, 16. September 2026 – Die Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) kritisiert eine entscheidende Leerstelle in der Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen:</p>
<p>„Ursula von der Leyen hat zu Recht vom ‚Sommer der Wahrheit‘ gesprochen: Hitze, Dürre, verheerende Waldbrände, Wasserknappheit und austrocknende Flüsse zeigen, wie dramatisch die Folgen der Klimakrise bereits heute sind. Das gilt umso mehr, weil Europa der Kontinent ist, der sich am schnellsten erwärmt.</p>
<p>Doch auf die Diagnose müssen Konsequenzen folgen – keine Lippenbekenntnisse. Ausgerechnet Naturschutz, Biodiversität und intakte Ökosysteme kommen in ihrer Antwort praktisch nicht vor. Bei Wasserknappheit hören wir vor allem: Europas Leitungen verlieren zu viel Wasser, also müssen wir die Lecks schließen. Ernsthaft? Natürlich müssen marode Leitungen repariert werden. Aber Europas Wasserkrise lässt sich nicht allein mit dichteren Rohren lösen.</p>
<p>Wir brauchen Landschaften, die Wasser aufnehmen und speichern: gesunde Wälder, lebendige Flüsse und Auen, wiedervernässte Moore und intakte Böden. Artenreiche und intakte Ökosysteme sind keine schöne Ergänzung zur Klimaanpassung – sie sind eine ihrer wichtigsten Voraussetzungen.</p>
<p>Anpassung ist notwendig, darf aber konsequenten Natur- und Klimaschutz nicht ersetzen. Wer vom ‚Sommer der Wahrheit‘ spricht, muss auch die Ursachen angehen: unsere Abhängigkeit von fossilen Energien, den Flächenverbrauch und den übermäßigen Ressourcenverbrauch.</p>
<p>Deshalb müssen wir unsere Natur und Biodiversität schützen und zerstörte Ökosysteme wiederherstellen – und zwar jetzt. Dazu gehört insbesondere eine schnelle und konsequente Umsetzung des europäischen Renaturierungsgesetzes. Auch Deutschland steht hier politisch auf der Bremse.</p>
<p>Die angekündigte Allianz für Klimaversicherungen und der europäische Hitze-Aktionsplan gehen in die richtige Richtung. Sie setzen aber vor allem bei den Folgen der Klimakrise an. Wenn wir Schäden nur besser versichern und Krisen besser bewältigen, ohne ihre Ursachen zu bekämpfen, wird die Rechnung jedes Jahr größer.</p>
<p>Ja, Europa braucht weniger Bürokratie. Aber Entbürokratisierung darf nicht zum Deckmantel für Deregulierung werden. Wer Natur-, Klima- und Umweltstandards zurückdreht, schafft keine Wettbewerbsfähigkeit, sondern Unsicherheit und Folgekosten. Eine Kreislaufwirtschaft innerhalb unserer planetaren Grenzen ist ökologischer und geoökonomischer Imperativ zugleich.</p>
<p>Positiv in ihrer Rede war das klare Bekenntnis zu europäischer technologischer Souveränität bei Künstlicher Intelligenz. Europa muss eigene Fähigkeiten aufbauen und seinen eigenen Weg gehen – mit Regeln, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.</p>
<p>Auch die angekündigte ‚Alliance for the Future‘ mit Kanada ist ein interessantes Signal. In einer geopolitisch unsicheren Welt braucht Europa verlässliche demokratische Partner. Entscheidend wird sein, was die Allianz konkret beinhaltet.</p>
<p>Ebenso richtig ist die klare Ansage beim Schutz von Kindern im Netz. Plattformen müssen verpflichtet werden, suchterzeugende Mechanismen zu begrenzen und sichere digitale Räume zu schaffen. Den angekündigten Kids Act werde ich im parlamentarischen Verfahren akribisch verfolgen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124429</guid>
                        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 19:00:57 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP zum hohen Spritpreis: Keine erneute Subvention für Fossilenergie</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-zum-hohen-spritpreis-keine-erneute-subvention</link>
                        <description>Naturschutzpartei plädiert für sofortige Entlastung der Menschen durch Auszahlung des Klimagelds.
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An den Tankstellen zahlen die Bürgerinnen und Bürger zurzeit erneut Rekordpreise. Die Schwarz-Rote-Koalitionsregierung aber verweigert ihnen ihre Hilfe – obwohl sie das Geld über die CO2-Bepreisung im Klima- und Investitionsfonds hortet oder zur Etatsanierung bereits wieder verplant hat. „Jetzt an neue Subventionen fossiler Energie zu denken, wäre grundfalsch“, ist Günther Brendle-Behnisch überzeugt. Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) warnt vor einer erneuten Subventionierung fossiler Energie, die im Zuge des Machtstreits im Iran und des aktuellen von Israel und den USA geführten Nahostkriegs die Preise an Zapfsäulen nach oben treiben. „Das wäre ökologisch das falsche Signal“, betont der ÖDP-Chef: „Es wäre dagegen wichtig den Startschuss zur Umkehr zu geben: raus aus den fossilen Energien. Das verringert zugleich unsere Abhängigkeiten von der jeweiligen geopolitischen Lage.“ Die nötige Technologie sei bekannt, erprobt und vorhanden. „Es fehlt aber am Willen der Entscheider“, kritisiert Brendle-Behnisch.</p>
<p>Für ihn und die ÖDP ist jedoch auch klar, „wir sollten den Menschen jetzt helfen“. Das gehe, indem endlich das schon beschlossene Klimageld an die Bürgerinnen und Bürger bezahlt werde, anstatt mit den Einnahmen Etatlücken zu verbergen. Ein Klimageld käme allen Menschen im Land sofort, unbürokratisch und rechtssicher zugute: „Die Pro-Kopf-Rückverteilung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung an alle Menschen zu gleichen Teilen bietet gegenüber anderen Vorschlägen Vorteile. Vor allem würde es untere und mittlere Einkommen sowie Familien entlasten.“.</p>

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                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124346</guid>
                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 19:59:35 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP: Endlich bessere Politik machen und die Menschen ernst nehmen! Mehr Dialog statt Spaltung  </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-endlich-bessere-politik-machen-und-die-mensch</link>
                        <description>„Die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt haben gesprochen. Als Demokraten müssen wir das Ergebnis anerkennen“, so ÖDP-Bundesvorsitzender Günther Brendle-Behnisch. „Wir halten aber die politischen Ziele der AfD für falsch. Der Wahlausgang ist deshalb ein Warnsignal für unsere Gesellschaft und unser demokratisches System.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gerade die Parteien, welche über Jahre hinweg für stabile politische Mehrheiten gesorgt haben, hatten den Warnschuss im Vorfeld der Wahl nicht gehört, stellt die ÖDP fest und dafür bekommt die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung die Quittung. „Schön reden ist vorbei. Man muss sich endlich um die Sorgen und Nöte der Menschen kümmern und eine bessere Politik machen. Das Gegenteil ist aber immer noch der Fall: Die Menschen werden vom Bundeskanzler als faul beschimpft und die nötigen Veränderungen werden weder breit mit den Menschen debattiert, geschweige denn am Ende umgesetzt“, so ÖDP-Chef Brendle-Behnisch weiter.</p>
<p>Die ÖDP wird nun ihren Weg fortsetzen, um stärker mit den Menschen vor Ort in den Dialog zu treten, egal, ob es um kommunale Themen, Landespolitik oder die Bundespolitik geht. „Geht hinaus zu den Menschen mittels Infoständen, Veranstaltungen oder Stammtischen. Eine bessere Politik braucht den intensiven Dialog. Machen wir es besser als die anderen Parteien“, appelliert ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler an die eigenen Mitglieder.</p>
<p>Die ÖDP bietet sich weiterhin als politische Kraft der Mitte an, um mehr Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung für die Menschen zu organisieren, eine nachhaltige sowie gerechte Wirtschaftspolitik umzusetzen und sich für mehr Gemeinsinn statt Spaltung in unserer Gesellschaft einzusetzen. Beim Umwelt- und Klimaschutz muss die versprochene soziale Komponente endlich umgesetzt werden, und nicht länger die unteren Einkommensschichten benachteiligt werden. „Hier werden wir weiterhin als demokratische Partei der politischen Mitte einen Beitrag zur Stärkung unserer Demokratie leisten“, betont die ÖDP abschließend.</p>

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                                <category>Wahlen</category>
                            
                                <category>Landtagswahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:51:26 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP erweitert Reformdebatte mit Vorschlag für ein Pflegegehalt</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-erweitert-reformdebatte-mit-vorschlag-fuer-ei</link>
                        <description>Naturschutzpartei: Statt Sparzwang muss Würde der Betroffenen im Fokus stehen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlagzeile schockt Ältere, Kranke und deren Angehörige: Der Pflegeversicherung fehlen bis Jahresende 500 Millionen Euro, <a href="https://www.zdf.de/play/magazine/phoenix-collection-phoenix-1080805-1610/phoenix-oliver-blatt-vors-gkv-spitzenverband-zur-pflege-100" target="_blank">warnt Versicherungschef Oliver Blatt</a>. Nächstes Jahr könne gar ein Zehn-Milliarden-Euro-Loch bei den Kassen klaffen. Die Aussage heizt die ohnehin derzeit polarisierende Reformdebatte an – die jedoch lediglich zur Suche nach Wegen degeneriert, wie Etatlücken zu stopfen sind.</p>
<p>„Das ginge menschlicher“, betont die stellvertretende Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Kirsten Elisabeth Jäkel: „Würden die Parlamentsparteien endlich unsere seit Jahren auf dem Tisch liegende Idee eines Pflegegehalts für Betreuungspersonen aufgreifen, könnten Kranke und Pflegebedürftige in Würde leben und die Pflegenden ein steuer- und versicherungspflichtiges Gehalt dafür erhalten.“<br /> Für die ÖDP ist dies eine Frage von Menschlichkeit und Gerechtigkeit. „Erziehungs- und Pflegearbeit bedürfen besonderer Sorgfalt. Sie sollen nicht sachfremden Interessen, auch nicht denen der Wirtschaft, untergeordnet werden“, schreibt die Partei in ihrem Bundespolitischen Programm. Jäkel: „Das ist doch schließlich Voraussetzung für ein nachhaltiges, stabiles Sozialsystem und ein friedliches Miteinander.“</p>
<p>Die ÖDP schlägt ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungs- und Pflegegehalt für Menschen, die familiäre Sorgearbeit leisten, vor. Das Konzept der Partei sieht vor:</p>
<p>•  Ein sozialversicherungspflichtiges Pflegegehalt für pflegende Angehörige, das – anders als das heutige Pflegegeld der Sozialen Pflegeversicherung – dem tatsächlichen, durch den Pflegegrad definierten Arbeitsaufwand entspricht und mindestens dem gesetzlichen Mindestlohn gleichkommt.<br /> •  Steuer- und beitragspflichtige Auszahlung, damit die Pflegezeit voll in die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung einzahlt – Pflege darf nicht länger zu Altersarmut führen.<br /> •  Echte Wahlfreiheit: Weder die Gewährung noch die Höhe der Leistungen dürfen davon abhängen, ob häuslich oder in einer Einrichtung gepflegt wird. Maßstab ist allein der Grad der Pflegebedürftigkeit.<br /> •  Anerkennung der in der Pflege erworbenen Erfahrungen, etwa durch Anrechnung auf spätere Berufswege und gezielte Fortbildungsangebote für den Wiedereinstieg.<br /> •  Parallel dazu: Aufwertung der professionellen Pflegeberufe durch bessere Bezahlung, mehr Personal und eine 30-Stunden-Regelarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, damit Pflege kein Beruf am Rand der Belastungsgrenze bleibt.</p>
<p>Nach Berechnung der ÖDP würde ein solches Pflegegehalt nicht nur die Situation Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen spürbar verbessern, sondern auch den Arbeitsmarkt entlasten: Wer für Pflegearbeit bezahlt wird, muss keine Erwerbsstelle mehr freihalten oder aufgeben – „ das wäre ein Beitrag gegen Fachkräftemangel und Familienarmut zugleich“, so Jäkel. Die Partei fordert zudem, familiäre Sorgearbeit endlich im Bruttoinlandsprodukt sichtbar zu machen. „Ein Pflegegehalt ist kein zusätzliches Sparprogramm, sondern eine Investition in Würde, Gerechtigkeit und ein stabiles Sozialsystem“, so Jäkel abschließend. „Wer heute nur über Beitragssätze und Finanzierungslücken spricht, verpasst die Chance dieser Reform: Pflege als das anzuerkennen, was sie ist – gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit, die endlich fair entlohnt werden muss.“</p>

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                                <category>Familie, Jugend, Soziales</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 18:17:33 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Vize greift Finanzminister an: „Zweckentfremdung von Klimaschutzgeld“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-vize-greift-finanzminister-an-zweckentfremdun-1</link>
                        <description>Klingbeils Milliarden-Griff in den Klimaschutzfonds zur Etatsanierung verkennt Dramatik des Klimawandels.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erst kam die Meldung, dass Deutschland seine selbst gesetzten Klimaziele verfehle. Das allein ist nicht akzeptabel. Jetzt schrieben Wirtschaftsverbände und Umweltschützer einen gemeinsamen (!) Brand-Brief gegen den „Tabu-Bruch“ von Finanzminister Klingbeil. „Industrie und Naturschützer fürchten um den Klimaschutz“, titelte die Frankfurter Allgemeine zu dieser ungewöhnlichen Aktion. Die aber signalisiert die Dringlichkeit der Situation. Beides markiert einen echten Skandal: Sozialdemokrat Lars Klingbeil jongliert mit den Milliarden, die sich die Regierung für Klimaschutz und Investitionen in einen Wirtschaftsaufschwung genehmigte – um Haushaltslöcher im Etat zu stopfen. „Damit betrügt der Minister uns alle und er gefährdet das Land als ‚klimaneutralen Industriestandort‘, wie die Briefschreiber zurecht anklagen“, kommentiert Kirsten Elisabeth Jäkel als Stellvertreterin des Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) dieses Fehlverhalten der Regierung zum Ende eines Sommers, der weltweit allen die Dramatik des Klimawandels vor Augen geführt hat: „Das ist unverantwortlich und alles andere als gute Politik.“</p>
<p>Ein Teil des Geldes des Klimaschutzfonds stammt aus der CO2-Bepreisung. Dieser ist den Menschen als Klimageld zurückzugeben. Ein weiterer Teil stammt unter anderem aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (KTF). Es soll dazu dienen, die Umstellung auf erneuerbare Energien – etwa E-Autos oder Wärmepumpen – zu fördern. Nur, weil 2025 nicht alle Mittel wieder ausgegeben werden mussten, überschreitet Klingbeil mit diesem Griff in die volle Kasse Gesetzesschranken. Er veruntreut das Geld, das die Menschen im Land für Klimaschutz aufbrachten: „Das Geld ist zweckgebunden und darf nur für Klimaschutz oder ein Klimageld verwendet werden“, so ÖDP-Vizechefin Jäkel. Sie mahnt an: „Da nicht alles Geld im KTF ausgegeben wurde, ist die Summe an die Bürger auszuzahlen – so wie es eigentlich vorgesehen ist.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 13:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Runter mit dem Zucker – Steuer muss Gesundheit schützen</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/runter-mit-dem-zucker-steuer-muss-gesundheit-schuetzen</link>
                        <description>Zur aktuellen Debatte über eine Zuckersteuer erklärt die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa:</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Eine Abgabe auf stark gesüßte Getränke ist überfällig. Sie muss so ausgestaltet sein, dass Hersteller einen echten Anreiz bekommen, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu senken.“<br /> <br /> Die Zahlen zeigen den Handlungsbedarf: Fast jedes sechste Kind in Deutschland ist übergewichtig oder adipös, rund ein Viertel der Erwachsenen lebt mit Adipositas. Die Leopoldina beziffert die volkswirtschaftlichen Folgekosten von Übergewicht und Adipositas auf rund 113 Milliarden Euro jährlich beziehungsweise 2,6 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts.<br /> <br /> Dass eine solche Abgabe wirkt, zeigt Großbritannien: Nach Einführung der britischen Süßgetränkeabgabe lag die Adipositasrate bei 10- bis 11-jährigen Mädchen laut einer Cambridge-Studie acht Prozent unter dem erwarteten Verlauf. Besonders deutlich war der Effekt in sozial benachteiligten Gruppen.<br /> <br /> „Zucker einfach durch Süßstoffe zu ersetzen, ist keine nachhaltige gesundheitspolitische Lösung. Die WHO empfiehlt Süßstoffe nicht als langfristiges Mittel zur Gewichtskontrolle. Bei Stoffen wie Aspartam bestehen zudem weiterhin wissenschaftliche Unsicherheiten bezüglich des Gesundheitsrisikos. Deshalb sollten auch Zero- und Light-Getränke bei einer umfassenden Gesundheitsabgabe in den Blick genommen werden. Wir brauchen keine Zuckersteuer light, die Süßstoffe ausblendet. Süßstoffe sind keine gesundheitlich unproblematische Dauerlösung und sie dürfen auch nicht als gesundheitlich gleichwertiger Ersatz betrachtet werden. Das Ziel muss vielmehr sein, sich insgesamt weniger an einen stark süßen Geschmack zu gewöhnen.“<br /> <br /> Ungesüßte pflanzliche Milchalternativen mit natürlich vorkommendem Zucker sollten dagegen ausgenommen bleiben. Es sollten nur solche Getränke künftig erfasst werden, die zugesetzten Zucker enthalten und den maßgeblichen Schwellenwert erreichen.<br /> <br /> „Wer es mit Prävention ernst meint, darf nicht bei der Steuer stehen bleiben. Die Einnahmen müssen zurück in die Gesundheitspolitik fließen – in Prävention und Ernährungsbildung. Hier muss insbesondere der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Fokus stehen. Dazu gehört auch, Werbung für stark zuckerhaltige und ungesunde Produkte, die sich gezielt an Kinder richtet, deutlich stärker zu begrenzen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 15:56:17 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert „negative Einkommenssteuer“ </title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-negative-einkommenssteuer</link>
                        <description>Finanzexperte der Naturschutzpartei: &quot;Geplante Reform der Einkommenssteuer gleicht nicht einmal die kalte Progression aus.&quot;
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) kritisiert die geplante Reform des Einkommenssteuerrechts der Bundesregierung aus CDU/CSU sowie SPD: „Sie ist völlig unzureichend für kleine und mittlere Einkommen“, moniert ÖDP-Wirtschafts- und Finanzpolitiker Dr. Peter Schneider: „Nicht einmal die kalte Progression wird kompensiert.“ Diese Mehrbelastung für Steuerzahlerinnen und -zahler entsteht, wenn inflationsbedingt ein höheres Einkommen – etwa durch eine Tarifsteigerung - anfällt und der Empfänger dadurch in eine höhere Steuerstufe rutscht.</p>
<p>Dieser Negativeffekt müsse vermieden werden, so die ÖDP. Zur Absicherung kleiner und mittlerer Einkommen fordert die Partei daher in der derzeit geführten Debatte um eine Reform der Einkommensteuer in Deutschland „die Einführung einer negativen Einkommenssteuer“, so Schneider. Für alle Bürgerinnen und Bürger, auch solche ohne eigenes Einkommen sowie für Kinder, soll eine Grundpauschale ohne Bedürftigkeitsprüfung bei der Einkommenssteuer berücksichtigt werden. „Liegt das Einkommen unter dem Existenzminimum, muss die Einkommenssteuer nicht nur entfallen, sondern negativ werden“, erklärt Schneider das Konzept der ÖDP: „Eine solche negative Einkommenssteuer kann andere Formen der finanziellen Unterstützung auf einfache Weise ersetzen und trägt damit auch zum Bürokratieabbau bei.“</p>
<p>In einer ersten Ausbaustufe, so der Steuerplan der ÖDP, müsse die Grundpauschale bzw. die negative Einkommenssteuer mindestens der durchschnittlichen Mehrwertsteuerlast von Geringverdienern entsprechen. „Die Gegenfinanzierung erfolgt durch Streichung von Subventions- und Ausnahmeregelungen im Einkommenssteuerrecht“, kontert die ÖDP alle Zweifler an ihrem Konzept: „Auch diese Maßnahme würde den Bürokratieabbau fördern.“</p>
<p>Das von den aktuellen Koalitionsparteien versprochene, aber überfällige Klimageld sollte in die Grundpauschale und damit in die negative Einkommenssteuerreform integriert werden, betont ÖDP-Experte Schneider: „Hier erfolgt die Finanzierung bekanntlich über die CO2-Bepreisung. Sie ist also eine ganz konkrete Entlastung der Menschen – vor aller jener mit kleinerem Geldbeutel.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 14:52:08 +0200</pubDate>
                        <title>„Waldbrände machen nicht an Grenzen halt – europäische Solidarität auch nicht“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/waldbraende-machen-nicht-an-grenzen-halt</link>
                        <description>Europaabgeordnete Manuela Ripa zu den Waldbränden</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den schweren Waldbränden im Hohen Venn sowie weiteren Bränden in Deutschland und anderen Teilen Europas erklärt die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP – Die Naturschutzpartei):<br />  <br /> „Die schweren Waldbrände im belgischen Hohen Venn, in Deutschland und andernorts in Europa zeigen auf dramatische Weise:Waldbrände machen nicht an Staatsgrenzen halt. Die Klimakrise verschärft die Bedingungen, unter denen sich solche Brände ausbreiten können. Als Saarbrückerin weiß ich, wie selbstverständlich das Leben über Grenzen hinweg funktioniert – und genau so muss auch unser Katastrophenschutz funktionieren.<br />  <br /> Was wir derzeit im Hohen Venn erleben, ist gelebte europäische Solidarität. Einsatzkräfte aus Belgien, Deutschland und Luxemburg sind gemeinsam gegen den Brand im Einsatz. Über das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde weitere Hilfe mobilisiert, darunter zwei schwedische Löschflugzeuge. Auch Landwirte aus der Region unterstützen die Löscharbeiten. Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften und Helfenden, die Menschen, Ortschaften und Natur schützen.<br />  <br /> Doch europäische Solidarität darf nicht erst beginnen, wenn es brennt. Beim Löschen handeln wir bereits europäisch. Auch bei der Vorsorge gibt es bereits bewährte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Angesichts zunehmender Klimarisiken müssen wir diese Zusammenarbeit konsequent ausbauen und Prävention, Klimaanpassung und Klimaschutz noch stärker zusammendenken – gemeinsam und vorausschauend. Wir brauchen klimaresiliente und artenreiche Wälder und Landschaften, mehr Wasserrückhalt, bessere Frühwarnsysteme und gut vorbereitete Einsatzstrukturen. Intakte Moore und Wälder binden Kohlenstoff, halten Wasser in der Landschaft und machen unsere Ökosysteme widerstandsfähiger.<br />  <br /> Auch unsere Vorsorge darf weder an Verwaltungsgrenzen enden noch in einzelnen Ressorts stecken bleiben. Europäische Krisenvorsorge muss sektorübergreifend organisiert sein – bis in die Regionen und Kommunen. Gerade Grenzregionen müssen die bereits bestehende Zusammenarbeit weiter ausbauen: mit besser abgestimmten Gefahrenkarten und Frühwarnsystemen, gemeinsamen Einsatzplänen und regelmäßigen Übungen mit den Nachbarregionen – insbesondere mit Blick auf zunehmende Waldbrandrisiken.<br />  <br /> Auch der Gesundheitsschutz gehört dazu: Rauch, Feinstaub und extreme Hitze belasten besonders Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke. Katastrophen-, Umwelt- und Gesundheitsschutz müssen gemeinsam gedacht werden.<br />  <br /> Derzeit diskutiert das Europäische Parlament über den künftigen EU-Katastrophenschutz. Klimarisiken sollen stärker berücksichtigt, die Zusammenarbeit bei der Vorsorge zwischen den Mitgliedstaaten ausgebaut und Einsatzkapazitäten in besonders gefährdeten Regionen vorsorglich stationiert werden. Zugleich sollen Prävention, Krisenvorsorge und Krisenreaktion auf EU-Ebene stärker aufeinander abgestimmt werden. Das geht in die richtige Richtung: Waldbrände betreffen nicht nur den Katastrophenschutz, sondern zugleich Klima, Natur, Wasser, Landwirtschaft, Gesundheit und Infrastruktur.<br />  <br /> Jetzt kommt es darauf an, diesen Ansatz konsequent weiterzuentwickeln: Grenzregionen als gemeinsame Vorsorgeräume zu behandeln, Behörden und Politikbereiche besser miteinander zu verzahnen und stärker in widerstandsfähige Ökosysteme zu investieren. Klimaschutz und Katastrophenvorsorge sind zwei Seiten derselben Medaille.<br />  <br /> Wir dürfen europäischen Katastrophenschutz nicht allein daran messen, wie viele Löschflugzeuge wir schicken können, wenn die Flammen bereits lodern. Europäische Solidarität beginnt früher – mit gemeinsamem Klimaschutz, guter Vorsorge, gesunden Ökosystemen und Strukturen, die über Grenzen und Zuständigkeiten hinweg funktionieren.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:49:27 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP fordert „Debatte über Sperrklausel bei Wahlen“</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-fordert-debatte-ueber-sperrklausel-bei-wahlen</link>
                        <description>Naturschutzpartei: „Krise der ehemaligen „Volksparteien“ führt zur Krise der Akzeptanz unserer Demokratie.“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen fühlten sich von den in den Parlamenten vertretenen Parteien nicht mehr vertreten. Dies führe zu Demokratieverdrossenheit und der Stärkung radikaler Ränder, so die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP -die Naturschutzpartei). Daher begrüße die ÖDP die jetzt angelaufene Diskussion um die Sperrklausel.<br /> <br /> Nach dem Vorschlag des ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier habe nunmehr der renommierte Wirtschafts- und Sozialforscher Andreas Herteux hierzu Stellung bezogen. Die ÖDP stimmt ihm zu, dass immer weniger unterschiedliche soziale Milieus in unseren Parlamenten repräsentiert seien. Unsere Republik bestehe nun mal aus unterschiedlichen kleinen Gesellschaften, die sich aufgrund des deutschen Wahlrechts nicht mehr repräsentiert fühlten. Bei der letzten Bundestagswahl erreichten immerhin 8,6 Millionen abgegebene gültige Zweitstimmen keine Repräsentanz im Bundestag. Hinzu kämen die Stimmen der Wählerinnen und Wähler, die aufgrund des Wahlrechts „das kleinere Übel“ gewählt hätten. Somit sei in den Landesparlamenten und im Bundestag die Repräsentanz der Bevölkerung nicht mehr gegeben.<br /> <br /> Die sogenannten „Volksparteien“ hätten ihre Integrationskraft verloren. Durch die Sperrklausel würde die Krise der ehemaligen „Volksparteien“ zu einer Krise der Akzeptanz unserer Demokratie. Der Ursprungsgedanke zur Einführung der Sperrklausel, diese verhindere die Entfremdung der Menschen von der Politik, habe sich in ihr Gegenteil verkehrt. Die ÖDP spricht sich daher für eine eingehende Diskussion der Sperrklausel und aller anderen Beteiligungshemmnisse für nichtetablierte Parteien wie die Pflicht zu Unterstützungsunterschriften und die Hürden für die Wahlkampfkostenrückerstattung aus. Die Diskussion müsse sich am Ziel der Berücksichtigung aller relevanten Bevölkerungsgruppen ausrichten, und nicht an „Koalitionsarithmetik“. Eine Ausrichtung nur an den veränderten Wahlchancen etablierter Parteien verstärke nach Meinung der ÖDP nur die Politikverdrossenheit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 09:38:08 +0200</pubDate>
                        <title>Befürworter der 5-Prozent-Hürde verkennen die Realität</title>
                        <link>https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/befuerworter-der-5-prozent-huerde-verkennen-die-re</link>
                        <description>ÖDP: Sperrklauseln verursachen schon lange Minderheitsregierungen und seit 2024 auch Sperrminoritäten in Landtagen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Falsch verstanden:</strong> Erstmals seit 1975 im Saarland haben die Fünf-Prozent-Sperrklauseln mittlerweile bereits elf Minderheitsregierungen in Landtagen der Bundesrepublik Deutschland verursacht, anstatt diese zu verhindern. Seit 2024 verursacht diese nun auch Sperrminoritäten. Aktuell sind es drei in den Landtagen von Brandenburg und Thüringen (jeweils AfD) und im Bundestag (AfD + Die Linke). Insbesondere für die Landtage in Brandenburg und Thüringen sind die Auswirkungen dramatisch. „Ohne die 5%-Sperrklauseln hätte es sehr wahrscheinlich die Minderheitsregierungen und die aktuellen Sperrminoritäten nicht gegeben. Dennoch wird von politischen Akteuren der im Landtag vertretenen Parteien nach wie vor und völlig unbeirrt die Lanze für dieses undemokratische, ganz offensichtlich unwirksame und nun auch die Demokratie gefährdende Werkzeug gebrochen", moniert Martin Truckenbrodt als Landesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Thüringen. Dies stoße bei seiner Partei auf völliges Unverständnis.</p>
<p>Truckenbrodt: „Die aktuelle Sperrminorität der AfD im Thüringer Landtag und die zweite Minderheitsregierung in Thüringen in Folge sind ein direktes Ergebnis der 5%-Sperrklausel. Nach wie vor schafft es der Thüringer Landtag nicht, Funktionen mit der dafür benötigten Zwei-Drittel-Mehrheit nach zu wählen. Das Höchstlebensalter für die Richter am Thüringer Verfassungsgerichtshof wurde nur deshalb kürzlich hochgesetzt, damit das Gericht trotz dieser Problematik zumindest bis zum Ende der aktuellen Legislatur des Landtags auch weiterhin besetzt sein kann. Mit gutem Grund wirbt nun auch Bodo Ramelow, mit seiner eigenen Erfahrung mit Minderheitsregierungen, für eine Abschaffung der Sperrklauseln. Dies bestätigt eindrücklich, dass unsere Klage vor der Landtagswahl 2024 gegen die 5%-Sperrklausel richtig war. Leider hat der Thüringer Verfassungsgerichtshof die vom Bundesverfassungsgericht legitimierten Brüche von vier im Grundgesetz verankerten verfassungsmäßigen Prinzipien weitergelebt. Er hat damit nicht im Sinne des Freistaats Thüringen, seiner Bürger und der Demokratie entschieden. Man wollte vermutlich auch den darauffolgenden Gang anderer an das Bundesverfassungsgericht als nächster Instanz vermeiden."</p>
<p>Günther Brendle-Behnisch, ÖDP-Bundesvorsitzender aus Mittelfranken ergänzt: „Ohne die 5%-Sperrklauseln wäre die ÖDP schon vor 40 Jahren in den Bayerischen Landtag eingezogen. Dies hätte mit Sicherheit weder dem Freistaat Bayern noch der Demokratie in Deutschland geschadet. Diese Geißelung kleinerer Parteien durch die großen Parteien, muss ein Ende haben. Denn so langsam wird es wirklich gefährlich. Daher unterstützen wir als ÖDP ausdrücklich den Vorstoß des Ex-BVG-Präsidenten Hans-Jürgen Papier. Die Absenkung der Sperrklauseln darf jedoch nicht nur den kleinen Parteien dienen. Dies wäre unehrlich und unredlich. Daher fordern wir die Absenkung auf die Hürde zur Teilhabe an der staatlichen Parteienfinanzierung, also auf 1,0 Prozent bei Landtagswahlen und auf 0,5 Prozent bei der Bundestagswahl. Bei der Europawahl braucht es gar keine Sperrklausel."</p>
<p>---</p>
<p><a class="hervorgehobener-link" href="https://www.oedp-thueringen.de/themen/wahlgesetzgebung/sperrklauseln" target="_blank">Liste der bisherigen Minderheitsregierungen und Sperrminoritäen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
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