Aktuelle Entwicklungen bei Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Hebammenverband

ÖDP-Frauen fassungslos wegen geplanter Einschränkung der Geburtshilfevergütung

Die Freiheit und Mitsprache von Frauen bei der Wahl des Geburtsortes ist für den Bundesarbeitskreis Frauen in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurden die Verhandlungen der Krankenkassen mit den Hebammenverbänden stets kritisch beobachtet.
„Wir können absolut nicht nachvollziehen, dass es jetzt Ausschlusskriterien für die Vergütung von Hausgeburten geben soll,die eine sehr große Anzahl von Schwangeren betreffen werden“, so die Vorsitzende Roswitha Bendl.

In Anbetracht dessen, dass die Krankenkassen ja gesetzlich dazu verpflichtet sind, die freie Wahl des Geburtsortes zu gewährleisten, hält der Arbeitskreis Frauen in der ÖDP die geplante Regelung, die Überschreitung des Geburtstermins als Ausschlusskriterium für eine Vergütung zu sehen, für nicht akzeptabel.

"Wir schätzen die von Hebammen geleistete gute medizinische und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Kinder vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit als unabdingbare Hilfe für Frauen und ihre Gesundheit. Deshalb hoffen wir auf ein Einlenken der gesetzlichen Krankenkassen und eine baldige einvernehmliche Lösung mit den Hebammenverbänden."
„Es kann nicht angehen“, so Bendl weiter, „dass die Hebammen, deren Existenz ohnehin durch die haftungsrechtliche Entwicklung gefährdet ist, weiterhin auf eine Erhöhung ihrer Vergütung warten müssen.“

 

 

 

Roswitha Bendl, Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Frauen in der ÖDP.

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