BAK Frauen in der ÖDP: mehr Frauen in die Parlamente - neue Denkansätze gefragt!

Arbeitskreis diskutiert neue Denkansätze der politischen Gleichstellung von Frauen

Der Bundesarbeitskreis „Frauen in der ÖDP“ hat auf seiner Mitgliederversammlung am 10.11.2018 neben seiner turnusmäßigen Vorstandswahl auch eine Reihe politischer Themen behandelt. Einen Schwerpunkt bildete die Diskussion über neue Wege hin zu einem gesteigerten Frauenanteil in den Parlamenten.

Auf großes Interesse stieß die aktuell ins Gespräch gebrachte Lösung, größere Wahlkreise zu schaffen und gleichzeitig je eine Männer- und eine Frauenliste aufzustellen. Allein diese Idee zeige schon, dass es außer dem Modell des Aktionsbündnisses „Parité in den Parlamenten“ weitere Denkansätze geben müsse und kreatives Nachdenken in naher Zukunft angezeigt sei. Hierbei möchten sich die Politikerinnen des Bundesarbeitskreises aktiv beteiligen.

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ betonte die alte und neue Vorsitzende der ÖDP-Frauen, Roswitha Bendl, „Wir sind natürlich froh darüber, was von und für Frauen erreicht wurde. Andererseits gilt aber festzuhalten, dass es beim Thema Wahlrecht grundsätzlich noch viele ärgerliche Lücken gibt.“ Noch könne z.B. keine Rede davon sein, dass „das Volk“ die Parlamente wähle. Tatsächlich seien große Gruppen, wie Unter-18-jährige, aber auch eine Reihe von Menschen mit Behinderung, grundsätzlich von Wahlen ausgeschlossen. Dies sei eines modernen Demokratieverständnisses unwürdig, so Bendl.

Roswitha Bendl. Foto: ÖDP Bundespressestelle.

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