Bundesumweltminister Röttgen greift ÖDP-Forderung nach CO2-Budget auf

Frankenberger: „Jeder Mensch muss Verantwortung tragen“

Erfreut zeigt sich die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) über die Forderung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen nach einem persönlichen CO2-Budget für jeden Menschen. „Damit unterstützt Röttgen ein Thema, das sich genau so in unserem Programm wieder findet.“ Das erläutert Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender der ÖDP.

Schon vor fast drei Jahren sprachen sich die Delegierten der ÖDP auf einem Bundesparteitag für ein individuelles CO2-Limit aus. „Wir können nicht weiter so zerstörerisch mit der Natur umgehen. Deshalb muss jeder Mensch die persönliche Verantwortung tragen,“ begründet Frankenberger. Die persönlichen CO2-Anteile könnten eventuell auch verkauft oder zusätzliche erworben werden. Die Gesamtmenge wäre aber beschränkt. „Nur mit klaren Zielvorgaben kann es uns gelingen, den Klimawandel noch aufzuhalten. Freiwillige Vereinbarungen nützen kaum etwas,“ so Frankenberger.

Gespannt blickt die ÖDP auf den Uno-Klimagipfel in Durban, der heute beginnt. Vor allem müssten sich nun diejenigen Länder, die am meisten CO2 ausstoßen – China und die USA – handlungsbreit zeigen und sich zu verbindliche Klimazielen verpflichten. „Ohne diese beiden Länder geht es nicht, deshalb muss die internationale Staatengemeinschaft mehr Druck ausüben, um unseren nachfolgenden Generationen noch eine lebenswerte Erde zu hinterlassen,“ so Frankenberger. 


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