MdEP Buchner: Berufung von Cañete als Kommissar ist ein „Kuhhandel“

ÖDP-Abgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner kritisiert Benennung des Spaniers

Am Mittwochabend haben die zuständigen Ausschüsse des Europaparlaments die Berufung des Spaniers Miguel Arias Cañete zum neuen EU-Kommissar für Energie und Klimaschutz gebilligt. „Wegen seiner Beteiligungen an Ölkonzernen ist Cañete als Klimaschützer eine absolute Fehlbesetzung“, kritisiert Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP). In seiner Zeit als spanischer Umweltminister habe Cañete überdies die Erneuerbaren Energien gebremst, so Buchner. „Cañete als zuständiger Kommissar für Energie und Klimaschutz ist ungeeignet, das Ende des fossilen Zeitalters zu organisieren“, so der ÖDP-Abgeordnete weiter. Obwohl Cañete bei seiner Anhörung im EU-Parlament massiv kritisiert worden war, hat ihn die Mehrheit der Konservativen und Sozialdemokraten nun trotzdem durchgewunken. „Die Sozialdemokraten haben nur deshalb für Cañete gestimmt, damit die Konservativen die Wahl des Sozialisten Moscovici nicht blockieren“, kritisiert Buchner. Ein solcher Kuhhandel würde dem Ansehen des Europaparlaments massiven Schaden zufügen, so der Abgeordnete abschließend.

Prof. Dr. Klaus Buchner

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