ÖDP-Aktion für besseres Elterngeld

Resch: Was für Eltern gut ist, nützt auch den Kindern

Anlässlich des internationalen Tages des Kindes am 20. September,  wirbt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) mit einer  Postkartenaktion für ein besseres Elterngeld.

„Zum Wohl der Kinder fordert die ÖDP ein Elterngeld, das drei Jahre lang in Höhe von 1000 Euro monatlich an alle Familien gezahlt wird, unabhängig davon, wie die finanzielle Situation vor der Geburt des Kindes war,“ führt Dr. Johannes Resch, Sprecher des Arbeitskreises Sozialpolitik in der ÖDP, aus.

Adressatin der Aktionspostkarte ist Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Sie wird aufgefordert, sich für eine Korrektur des bestehenden Elterngeld-Gesetzes zu engagieren, da aktuell Eltern benachteiligt werden, die vor der Geburt des Kindes bereits vorhandene Kinder betreut haben, noch in Ausbildung waren oder wenig verdient haben. 

Dazu Resch: „Mit einer Reform des Elterngeldes können Väter und Mütter viel leichter entscheiden, wie ihre Kinder betreut werden sollen, ob sie diese selbst betreuen  oder die Kinder in die Obhut von anderen geben. Das ist echte Wahlfreiheit.“

Die ÖDP hat erst vor wenigen Monaten ein Gutachten bezüglich der Verfassungsmäßigkeit des aktuellen Elterngeldes in Auftrag gegeben. Der Verfasser des Gutachtens, Prof. Kingreen von der Universität Regensburg, kommt darin zu dem Ergebnis, dass die Berechnungsart des Elterngeldes verfassungswidrig sei, da es Mehr-Kind-Familien, in Ausbildung befindliche Eltern und Geringverdiener benachteilige. „Wir sind sicher, dass ein Elterngeld in Höhe von 1000 Euro monatlich sinnvoll und gut für die Eltern ist. Damit nützt es natürlich auch den Kindern, denn die wachsen somit in gesicherten finanziellen Verhältnissen auf,“ so ÖDP-Politiker Resch.


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