ÖDP appelliert: Keine AKW in Polen

Buchner: „Zukunft liegt in regenerativen Energien“

„Es muss uns gelingen, die polnische Regierung davon zu überzeugen, keine Atomkraftwerke zu bauen.“ Das sagt Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Sprecher der Bundesprogrammkommission in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), anlässlich der polnischen Pläne in die Atomenergie einzusteigen.

Im Rahmen des Strategischen Umweltprüfungsverfahrens konnten bis Anfang Januar die Bürger in einigen deutschen Bundesländern Einwendungen gegen den Bau der Atomkraftwerke einlegen. Über 40.000 Menschen schrieben an die polnische Regierung, unter ihnen auch viele ÖDP-Mitglieder. Da nun Pläne der polnischen Regierung bekannt wurden, wonach ein AKW-Standort neu bestimmt ist, können die Bürger noch einmal bis 27. Februar Stellung beziehen. Buchner hierzu: „Der neue AKW-Standort Gaski ist direkt an der Ostsee gelegen. Falls es hier zu einem Unfall kommt, würde das eine Naturkatastrophe unbekannten Ausmaßes auslösen.“

Buchner fordert alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger auf, auf der ÖDP-Homepage Einsprüche gegen den Bau der polnischen AKW einzulegen, die dann direkt an die polnische Regierung geschickt werden. „Im Jahr eins nach Fukushima müssen wir den polnischen Politikern klar machen, dass die Zukunft nur in regenerativen Energien liegen kann“, so der ÖDP-Politiker abschließend.

 

Link zur ÖDP-Homepage: www.ödp.de/aktuelles/aktionen/keine-akw-in-polen/

 

 


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