22.06.2011

ÖDP-Chef Frankenberger nimmt an Debattier-Weltrekordversuch teil

48 Stunden sportlich über Deutschlands Politik diskutieren

Tübingen/Passau. Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger, nimmt vom 24. bis 26. Juni am Wettbewerb der „Offenen Parlamentarischen Debatte“ in Tübingen als Debattant teil.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs soll ein Weltrekordversuch stehen: 48 Stunden Dauerdebatte ohne Pause und dazwischen 48 bis 50 Einzeldebatten. Oberthema des Wettbewerbs ist die Frage „Muss sich Deutschland neu erfinden?“. Zu seiner Teilnahme sagt Frankenberger: „Es ist mir eine große Ehre, bei diesem Ereignis mitzumachen und deshalb habe ich gleich zugesagt, als die Anfrage kam.“  Insbesondere auf den Themenblock „Demokratie“ freut sich Frankenberger. „Hier geht es auch um die Frage, ob die Bürger direktdemokratisch entscheiden sollen. Als Verfechter der direkten Demokratie kann ich sicher die Zuhörer überzeugen,“ so der ÖDP-Chef. Für Frankenberger ist der sachliche Austausch über politische Themen ein wichtiger Bestandteil der politischen Kultur, der bei diesem Wettbewerb aber eher in den Hintergrund tritt. Die rhetorische Sprachfertigkeit steht im Vordergrund, so dass Frankenberger auch mal gegen die eigene Parteiposition antreten muss: „Nur im Austausch können wir die Argumente der anderen verstehen und sind vielleicht zu Kompromissen bereit. Leider ist es in den politischen Debatten oft so, dass nur der eigene Standpunkt vertreten wird und niemand gewillt ist, sich in den anderen hineinzuversetzen.“ Frankenberger hofft, dass mit seiner Teilnahme am Wettbewerb viele junge Leute dazu angeregt werden, sich politisch zu engagieren und freut sich auf die Schlussdebatte am Sonntag ab 11:00 Uhr, bei der der Schlichter von Stuttgart 21 und Schirmherr des Weltrekordversuches, Dr. Heiner Geißler, das Schlusswort haben wird.

 

Mehr zum Wettbewerb mit Live-Stream der Debatte: www.streitkultur.net/weltrekord-2011/

 

 

 

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz, Familie, Jugend, Soziales