ÖDP fordert Haftpflichtversicherung für AKW-Betreiber

Frankenberger: „Eleganter Weg, um AKW unrentabel zu machen“

Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger, unterstützt den Vorschlag von EU-Kommissar Oettinger, eine Pflichtversicherung gegen Atomunfälle einzuführen. „Wir fordern schon lange eine Haftpflichtversicherung für AKW-Betreiber. Das ist der eleganteste Weg, um Atomkraftwerke unrentabel zu machen und damit auszuschalten,“ so Frankenberger. Um alle etwaigen Schäden, die bei einem Super-GAU entstünden, finanziell abzudecken, müssten die AKW-Betreiber eine so hohe Versicherungssumme zahlen, dass der Betrieb von Kernkraftwerken sich nicht mehr lohnen würde.

Bezüglich Oettingers Sorge, der Atomstrom würde mit einer Pflichtversicherung teuerer kontert Frankenberger: „Eine gute Alternative ist ja der Ökostrom, zu dem schon viele umweltbewussste Menschen gewechselt sind. Garantiert ohne Atommüll und ohne Gefahren für Mensch und Umwelt.“ Der ÖDP-Politiker weist darauf hin, dass bereits alle ÖDP-Geschäftsstelle Ökostrom beziehen und auch viele Mitglieder ihren Strom bei EWS, Greenpeace oder einem anderen zertifizierten Anbieter beziehen. „Für uns gehört umweltbewusstes Verhalten zum Alltag und wird nicht nur in Sonntagsreden gefordert,“ so der ÖDP-Chef.

 


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