ödp fordert raschen Umstieg auf erneuerbare Energien

Anlässlich des Gasstreits zwischen der russischen Firma Gazprom und der Ukraine, der auch Auswirkungen auf Länder in der Europäischen Union hat, erneuert die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) ihre Forderung nach dem Ausbau regenerativer Energien.

„Deutschland muss seine Energiepolitik unabhängig von politischen Turbulenzen in Osteuropa gestalten. Das kann nur mit erneuerbaren Energien geschehen,“ so Prof. Dr. Klaus Buchner, Energieexperte und Bundesvorsitzender der ödp. Er verweist auf das energiepolitische Konzept der ödp, das auf drei Säulen beruht: Erstens müsse ein Drittel des Verbrauchs eingespart werden, zweitens sollte Energie optimal genutzt werden und drittens müssten erneuerbare Energien ausgebaut werden.

Buchner führt aus: „Häuser in Passivbauweise benötigen keine Brennstoffe für die Heizung.

Wenn genügend Platz für einen großen Wassertank vorhanden ist, amortisieren sich die höheren Kosten beim Bau recht schnell. Aber auch mit optimaler Wärmedämmung und solarer Warmwasserbereitung kann man viele Heizkosten sparen. Oft ist auch Erdwärme eine interessante Alternative.“

Der ödp-Politiker weist darauf hin, dass der Ausbau von Atomkraftwerken keine Alternative zum Erdgas sein kann, da Uran nicht in unendlicher Menge vorhanden sei. Außerdem schädigten Atomkraftwerke ebenfalls die Atmosphäre, weil sie klimagiftige Gase ausstießen.

„Nicht nur wegen der Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen, sondern vor allem auch des Klimaschutzes wegen müssen wir sofort handeln,“ sagt der ödp-Vorsitzende.

 

 

 

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)

 

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