ÖDP fordert: Tiertransporte nur zu einem nahe gelegenen Schlachthof!

Den Welttierschutztag am Samstag, den 04. Oktober nimmt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) zum Anlass, den Fokus auf die unsäglichen Zustände bei den Schlachttiertransporten zu lenken. 

Laut einem Bericht des deutschen Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  (BVL) über durchgeführte Kontrollen von Tiertransporten wurden auch im Jahr 2013 wieder zahlreiche Mängel festgestellt. Knapp ein Viertel der kontrollierten Schweine-, 34 Prozent der Schaf- und 38 Prozent der Rindertransporte wurden beanstandet. Die häufigsten Verstöße: Überladung der Fahrzeuge, falsche Anbindung der Tiere, defekte Lüftungsanlagen und fehlende Wasserversorgung.

Die ÖDP fordert schon lange Schlachttiertransporte nur bis zu einem nahe gelegenen Schlachthof zuzulassen und Langzeittransporte zu verbieten. "Es werden tonnenweise tiefgekühlte Lebensmittel quer durch Europa  transportiert, warum soll dies nicht auch beim Fleisch möglich sein? Lebend-Tiertransporte bedeuten immer großen Stress und viel zusätzliches Leid für die Tiere" sagt dazu Ludwig Maier, Vorsitzender des Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik der ÖDP.  Weitaus schonender für die leidenden Tiere, so die Meinung der Öko-Demokraten, sind dezentrale Schlachthöfe, mobile Schlachtanlagen und eine handwerkliche Verarbeitung der Tiere. "Eben das ist jedoch nur mit einer bäuerlichen Landwirtschaft, einer bodengebundenen Tierhaltung und einer Abkehr von der Weltmarktorientierung der Fleischproduktion möglich" unterstreicht Ludwig Maier.


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