ÖDP ist Teil des Bündnisses KettenreAktion

Das Bündnis KettenreAktion will frischen Wind in die Energiewende in Bayern bringen.

Der Trägerkreis kritisiert die Untätigkeit der Bayerischen Staatsregierung und startet eine UnterstützerInnenaktion mit einem Energiewende-Appell an die Bayerische Staatsregierung.  Bekannt als Organisator der Anti-Atom-Demos der letzten Jahre, nimmt das breite Bündnis aus Oppositionsparteien, Bund Naturschutz und IG Metall diese Woche seine Arbeit wieder auf. Die BündnisprecherInnen betonten bei ihrer Pressekonferenz am Dienstag, dass die Schonfrist der Staatsregierung vorbei sei und nicht mehr tatenlos zusehen werde, wie die Energiewende an die Wand gefahren wird.

Sebastian Frankenberger, der für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) an der Pressekonferenz teilnahm, ist der Meinung, dass der Weg zu einer Energiewende nur über Dezentralisierung und Umverteilung führe. „Die Bürger müssen sich z. B. in Genossenschaften zusammentun und so die großen Strommonopolisten entmachten.“ Der ÖDP-Chef ist sich sicher: „Wenn die Regierung nicht bald einlenkt, dann wird aus der KettenreAktion eine große Bürgeraktion werden, die sicherlich in einem Volksbegehren über Energieversorgung mündet.“

 „Bayern hat Jahrzehnte beim Ausbau der Windenergie verschlafen. Die einzige Chance, sozial verträgliche Strompreise in Zukunft zu haben, sind die Erneuerbaren Energien.“ sagte der Grüne Landesvorsitzender Dieter Janecek. SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen betonte: "Wir sind uns hier im Bündnis einig: das EEG muss bleiben, wenn auch mit Einschränkungen für die großen Stromverbraucher." Richard Mergner, Landesbeauftragter des Bund Naturschutzes, fügte hinzu: "Jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien entlastet die Umwelt." Prof. Dr. Michael Piazolo von den Freien Wählern betonte die Wichtigkeit einer dezentralen Energiewende, die von den Kommunen aus getragen wird.  In den nächsten Monaten sind Aktionen geplant wie beispielsweise die jetzt gestartete Unterschriftensammlung zur Unterstützung des Appells "Die Energiewende in Bayern in Fahrt bringen". Das Bündnis steht desweiteren in engem Kontakt zur Wirtschaft. In den nächsten 12 Monaten werden die Bündnispartner dafür sorgen, dass das Thema Energiewende im Wahlkampf einen wichtigen Platz einnimmt. 

Auf www.eeg-buendnis.de kann der Appell unterstützt werden.

 


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