15.10.2013

ÖDP: Keine verdeckten Firmenspenden an Parteien!

Frankenberger: „Entflechtung von Politik und Wirtschaft“

Anlässlich der Großspenden in Höhe von fast 700.000 Euro der Familien Quandt/Klatten an die CDU fordert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) eine Deckelung von Privatspenden.

Johanna Quandt, ihr Sohn Stefan Quandt und ihre Tochter Susanne Klatten - die Spender - sind Anteilseigner des Autokonzerns BMW. „Dieses Detail ist besonders pikant, hat sich doch Bundeskanzlerin Merkel erst kürzlich gegen strengere Abgasnormen in der EU engagiert –  zum Wohl der deutschen Autobauer,“ kommentiert ÖDP-Chef Sebastian Frankenberger. Er fordert ein Verbot von Firmenspenden an Parteien und eine Deckelung von Privatspenden in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr und Person. „Nur so kann eine Entflechtung von Politik und Wirtschaft stattfinden und der Einfluss der Wirtschaft zurückgedrängt werden. Es darf keine verdeckten Firmenspenden mehr an Parteien geben!“

Frankenberger betont, dass die ÖDP seit ihrer Gründung 1982 keine Firmenspenden annimmt: „Nur so können wir unabhängig zum Wohl der Bürger Politik machen. Unsere 400 kommunalen Mandatsträger beweisen das jeden Tag vor Ort!“

Kategorie: Arbeit / Wirtschaft, Finanzen / Verwaltung, Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz