ÖDP kritisiert Gerd Sonnleitner als "UN-Sonderbotschafter für die Ausrottung der bäuerlichen Familienbetriebe."

Die bayerische ÖDP übt heftige Kritik am ehemaligen Bauernverbandspräsidenten Gerd Sonnleitner. In seiner Eigenschaft als UN-Sonderbotschafter für das Internationale Jahr der bäuerlichen Landwirtschaft habe Sonnleitner erklärt, "wo die Bedingungen es nicht erlauben, von 30, 40 oder gar 50 ha ein hinreichendes Familieneinkommen zu erwirtschaften, muss man sich anpassen oder ausscheiden"."Dies sei skandalös", kritisiert der agrarpolitische Sprecher der bayerischen ÖDP, Sepp Lirsch aus Triftern (Landkreis Rottal-Inn): "Wie kann es sein, dass jemand wie Herr Sonnleitner, mit solch einer Einstellung zur bäuerlichen Landwirtschaft, zum UN-Sonderbotschafter für bäuerliche Landwirtschaft berufen werden konnte". Das Gegenteil müsse erfolgen, fordert Lirsch: "Die Subventionen müssen noch mehr als bisher auf eine nachhaltige und ökologisch wertvolle Wirtschaftsweise der Betriebe ausgerichtet sein - auf Qualität und nicht auf Quantität. Sonnleitners Politik des Wachsens oder Weichens ist die schlimmste Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft, für die Natur und für die Verbraucher".

Agrarsprecher Sepp Lirsch kritisiert Bauernverband

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