ödp kritisiert Planung neuer Kohlekraftwerke

„Seine Forderung nach neuen Kohlekraftwerken entlarvt Bundesumweltminister Röttgen als völlig unqualifiziert.“ Das sagt Helmut Kauer, Mitglied im Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp).

Der neue CDU-Umweltminister Norbert Röttgen hatte sich kürzlich in einem Interview für den Bau neuer Kohlekraftwerke ausgesprochen. Er sehe diese Technik als „Übergangstechnik“.

Dazu Helmut Kauer: „Kohlekraftwerke blasen Kohlendioxid in die Luft, das maßgeblich zum Klimawandel beiträgt. Röttgen sollte sich hier mal Nachhilfe in Chemie geben lassen.“ Dem ödp-Politiker ist es völlig unverständlich, warum der Minister das Geld nicht lieber in Erneuerbare Energien oder in mehr Energieeffizienz steckt. „Es wäre ein starkes Signal, wenn Röttgen hier am richtigen Hebel ansetzen würde, statt in veraltete Technologien zu investieren.“

Kauer ist der Meinung, dass dem Klimawandel am besten beizukommen ist, wenn der Staat ordnungspolitische Maßnahmen ergreift: „Beispielsweise könnte man für neue Elektrogeräte vorschreiben, dass nur solche zugelassen werden, die weniger Energie verbrauchen, als diejenigen, die schon am Markt sind. Der Staat ist hier in der Verantwortung und muss Rahmenbedingungen setzen.“ Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Klima-Politik in Japan: „Dort stellt der Staat klare Bedingungen für klimafreundliche Produkte. Das muss doch in Deutschland und der EU auch möglich sein.“

 

 

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