ÖDP schafft Einzug ins Europäische Parlament

Buchner: „Energiewende ist alternativlos“

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) zieht mit ihrem Spitzenkandidaten – dem Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner aus München -  erstmals ins Europäische Parlament ein. Der ÖDP gaben 0,6 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme. In absoluten Zahlen konnte die ÖDP einen Stimmenzuwachs von über 50.000 Stimmen verbuchen.

Zu den Zielen der Partei sagte Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender der ÖDP: „Wir werden uns im Europäischen Parlament Mitstreiter suchen, mit denen wir wichtigen Themen wie Energiewende, Engagement gegen TTIP und mehr Bürgerbeteiligung in Europa durchsetzen können.“

Zum Thema Energiewende sagte Klaus Buchner: „Das Gelingen der Energiewende durch den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien ist alternativlos.“ Als Atomphysiker will Buchner sein wichtiges Hintergrundwissen nutzen, um den Einfluss der Energielobby im Parlament zu verringern.

Gemäß ihrer Philosophie „Mensch vor Wirtschaft“ nimmt die ÖDP keine Firmenspenden an und kann so Politik unabhängig von Konzerninteressen für die Bürger machen. Außerdem verpflichten sich alle Mandatsträger dazu, einen Ehrenkodex zu unterschreiben, der u. a. die Veröffentlichung aller Einnahmen vorsieht.

Erstmalig konnten die Wähler bei der Europawahl ihre Lieblingspartei ohne Angst vor der „verlorenen Stimme“ wählen, da sich ÖDP und andere Parteien für die Abschaffung der 3-%-Sperrklausel stark gemacht hatten. Das Bundesverfassungsgericht hatte erst im Februar die Sperrklausel für verfassungswidrig erklärt und so den kleineren Parteien den Weg nach Brüssel geebnet.

 

Infos zu Prof. Buchner: prof-dr-klaus-buchner.de

 

 

 


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