ÖDP wählt neuen Bundesvorstand

Frankenberger: „Wahlkämpfe haben höchste Priorität“

Sebastian Frankenberger ist erneut zum Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) gewählt worden. Die rund 160 Delegierten sprachen dem 31jährigen Passauer ihr Vertrauen aus. Frankenberger setzte sich mit 72 Prozent der Stimmen gegen Felix Staratschek aus Radevormwald durch. Zu seinen Stellvertretern wurden Susann Mai (Worbis/Thüringen) und Karl Heinz Jobst (Erding) gewählt. Willi Reinbold aus Eichstätt wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt, ebenso die Schriftführerin Tanja Pfisterer.

Für folgende Beisitzer votierten die Delegierten: Christian Tischler, Hanns-Dieter Schlierf, Werner Roleff, Dr. Hermann Schweiger.

Der aktuelle Bundesvorstand der ÖDP möchte sich in erster Linie um die anstehenden Wahlen kümmern. „Die Wahlkämpfe haben höchste Priorität,“ so ÖDP-Chef Frankenberger für den Bundesvorstand.

 

In seiner ersten Reaktion sagte Frankenberger: „Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen und werde mich dafür einsetzen, dass wir mit mindestens 2 Mandaten in das Europäische Parlament einziehen.“ Durch die Aufhebung der 5-Prozent- Sperrklausel hat die ÖDP echte Chancen, im EU-Parlament vertreten zu sein.

Der Wahlkampf zur EU-Wahl, aber auch zur Bundestagswahl und die bayerische Landtagswahl stehe nun an erster Stelle.

Frankenberger sagte in seinem Rechenschaftsbericht, dass die ÖDP einen neuen Politikstil lebt und den Menschen ehrlich sage, dass nur nachhaltiges Wirtschaften zukunftsfähig ist. „Wir sagen den Bürgern vor der Wahl, dass wir uns besinnen müssen, unsere Lebensgrundlagen zu schützen, “ so Frankenberger. Die ÖDP sympathisiere deshalb mit der Postwachstums-Ökonomie, die berücksichtigt, dass Ressourcen begrenzt sind und nicht unerschöpflich zur Verfügung stehen. Die Postwachstumsökonomie setzt auf den Gewinn an Lebensqualität durch mehr Zeit für Familie, Sport, Kunst und Kultur. 

Sebastian Frankenberger sei sehr dankbar über den parteiinternen Rückhalt und sagte wörtlich, warum er sich für die ÖDP engagiere: „Weil wir anders sind als andere Parteien. Weil unsere Mitglieder wissen, dass wir als Gemeinschaftswesen Verantwortung füreinander übernehmen müssen. Weil unsere Mitglieder konstruktiv die Gegenwart gestalten, um die Zukunft zu verbessern.“

 

Zu den Mitgliedern des Bundesvorstands:

Sebastian Frankenberger: Jahrgang 1981, Passau

Susann Mai: Jahrgang 1967, Worbis, Landesvorsitzende der ÖDP in Thüringen

Karl Heinz Jobst: Jahrgang 1950, Erding

Willi Reinbold: Jahrgang 1952, Eichstätt

Tanja Pfisterer, Jahrgang 1986, Germering

Christian Tischler, Jahrgang 1983, Ingolstadt

Hanns-Dieter Schlierf, Jahrgang 1954,  Egling / Kreisverband Landsberg

Dr. Hermann Schweiger, Jahrgang 1954, Feuchtwangen

Werner Roleff, Jahrgang 1962, Köln


Zurück

Teilen Mail Bookmark Drucken