03.06.2011

ÖDP zeigt Präsenz auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden

Resolution für einen Ausstieg Deutschlands aus dem Euratom-Vertrag

Dresden. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sammelt auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden Unterschriften für eine Resolution, die sich mit dem Ausstieg Deutschlands aus dem Euratom-Vertrag befasst. Dazu Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender der ÖDP: „Wenn Deutschland aus dem Euratom-Vertrag aussteigt, dann werden Millionen Euro für den Ausbau der Erneuerbaren Energien frei. Außerdem wird kein Atommüll mehr produziert, der den nachfolgenden Generationen hinterlassen wird.“ Damit sei die Resolution ganz im Sinne der Kirchentagsbesucher, die sich durch Verantwortungsgefühl für die Schöpfung und die nachfolgenden Generationen auszeichneten. „Nicht jeder Atomkraftgegner ist Christ, aber jeder Christ sollte Atomkraftgegner sein,“ so Frankenberger, der damit einen immer noch wahren Spruch aus den achtziger Jahren zitiert. Bis Sonntag müssen auf dem Kirchentag mindestens 3000 Unterschriften gesammelt werden, damit diese Resolution als offizielle Kirchentags-Resolution anerkannt werden kann.

Mit einem interaktiven Infostand zeigt die ÖDP Präsenz auf dem evangelischen Kirchentag. Neben Gesprächen mit Interessenten, zeichnet die ÖDP auch Videobotschaften der Kirchentagsteilnehmer auf. Die Botschaften enthalten Forderungen der Besucher an die Politik. Zu den Inhalten der Forderungen sagt Sebastian Frankenberger: „Viele junge Leute äußern sich kritisch zur Atomkraft. Das ist eine Aufgabe der Politik, hier die Ängste ernst zu nehmen. Deshalb haben wir auch die Resolution gestartet.“ Die Videobotschaften werden unter www.ödp.de veröffentlicht.

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