15.10.2013

ÖDP zum Welternährungstag

Lüst: Fairen Handel unterstützen

Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober ruft die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) die Konsumenten auf, bei der Einkaufsentscheidung auf Produkte aus fairem Handel zu achten. 

“Damit kann man direkt einen Beitrag leisten für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den Entwicklungsländern“, sagt Christiane Lüst, die Fairtrade-Beauftragte der ÖDP.

Der Kauf von Fairtrade-Produkten bringe den Erzeugern bessere Einkommen bei gesicherten Mindestlöhnen, sie hätten feste Arbeitsverträge und seien sozial abgesichert. Statt Kinderarbeit sei gewährleistet, dass die Kinder zur Schule gingen. Viele Produkte würden auch schon in Bioqualität hergestellt. Der Gesundheitsschutz beim Umgang von Pestiziden, die beim Fairen Handel immer mehr reduziert würden– sei ebenfalls gegeben. Das heißt z. B. Schutzanzüge für die Ausbringer von Pestiziden, ein Verbot der schlimmsten Gifte, die auch in der EU verboten sind, die Gewächshäuser dürfen ein paar Stunden nach der Ausbringung nicht betreten werden, etc. etc.  „Viele Studien weisen mittlerweile nach, dass der Einkauf von Fairtrade-Produkten nachweislich zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in den Dritte-Welt-Ländern führt“, begründet Lüst.

Sie weist darauf hin, dass man z. B. in Firmen Fairtrade-Kaffee ausschenken könne, ebenso in Cafés und Restaurants, für Schulen gebe es mittlerweile sogar Fairtrade-Kioske und vieles mehr – jeder könne in seinem Bereich mobil machen und direkt was für eine weltweite Reduzierung des Hungers tun!  ÖDP-Politikerin Lüst ergänzt, dass sich die ÖDP als erste Partei um eine Zertifzierung als „Fairtrade-Partei“ beworben habe. 

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