ÖDP zur Pisa-Studie

Frankenberger: „Bildung muss Werte vermitteln“

Anlässlich der heute veröffentlichten neuen Pisa-Studie weist der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger, darauf hin, dass wirkliche Bildung mehr als das bloße Ansammeln von Wissen und technischem Know-how umfasst. „Die Pisa-Prüfungsinhalte basieren auf den Bedürfnissen der Wirtschaft und nicht darauf, was für ein gelungenes, selbstbestimmtes Leben wichtig ist,“ erläutert Frankenberger seine Kritik. So sei es nicht verwunderlich, wenn in erster Linie mathematische bzw. naturwissenschaftliche Kenntnisse abgefragt würden. Der ÖDP-Chef weiter: „Bildung muss den ganzen Menschen umfassen und neben Verstand und Vernunft auch die emotionale, ästhetische, ethische und lebenspraktische Seite berücksichtigen. Bildung muss Werte vermitteln.“

Frankenberger kritisiert zudem, dass beim Pisa-Test verschiedene Bildungsmodelle zusammengefasst würden und dann ein Ranking erstellt würde. „Aus meiner Sicht kann man z. B. das Bildungssystem in Südkorea nicht mit dem deutschen Bildungssystem vergleichen. Erstens weil ein anderer kultureller Hintergrund vorhanden ist und zweitens weil in Südkorea oftmals ein großer Druck auf die Schüler ausgeübt wird.“

Für den ÖDP-Chef sagen die Ergebnisse der Pisa-Studie überhaupt nichts darüber aus, wie intelligent, zufrieden oder sozial kompetent die getesteten Schülerinnen und Schüler wirklich sind. 


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