Radeln für Bayern: Vom Hochwasser eingeholt

ÖDP-Chef Frankenberger: Anderen Kulturen offen begegnen

Eben noch das Hochwasser in Passau hinter sich gelassen und schon wieder mit den Fluten konfrontiert. So kann man den heutigen Tag der „Radeln für Bayern“-Tour zusammenfassen. Der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger aus Passau, war vom selbst stark vom Hochwasser der Donau betroffen. Auf seiner Wahlkampftour durch Bayern besuchte er in Schweinfurt die Ausstellung „Main und Meer“, die unter anderem ein Foto des vom Hochwasser umspülten Scharfrichterhauses in Passau zeigt.

Frankenberger lobt die Ausstellung als „pädagogisch wertvoll aufgebaut“ und  freut sich darüber, dass der Bau des Main-Donau Kanals auch kritisch dargestellt wird.

Der ÖDP-Politiker weiß um die Bedeutung von Ausstellungen, insbesondere von Landesausstellungen. „Landesausstellungen sind ganz wichtig, um uns ein Bild unserer Identität zu machen. Was macht uns aus? Als Bayer, als Unterfranke, als Anwohner des Mains,“ so der ÖDP-Politiker. Zu wissen wer man ist, wo man herkommt, was einen ausmacht, ist Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein gibt Sicherheit und Stärke und die Voraussetzung, um dem Fremden, wie zum Beispiel anderen Kulturen, offen begegnen zu können, ohne sich bedroht und gefährdet zu fühlen. Denn erst die Angst schafft Feindseligkeit. „Kultur soll mehr gefördert werden, weil auch in kleineren Ausstellungen Kulturgeschichte erhalten bleibt und dadurch nicht vergessen wird,“ meint Frankenberger. 

Die ÖDP-Tour führt in 90 Tagen durch alle 90 bayerischen Stimmkreise. Ziel ist es, vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen am 6. September symbolisch im Landtag abzugeben.

Morgen führt die Etappe von Bad Kissingen nach Bad Neustadt an der Saale. 

Mehr Infos hier: www.radeln-fuer-bayern.de

 


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