Rückzug von Angela Merkel zum unpassenden Zeitpunkt

Regierungsarbeit darf keinen Schaden nehmen

„Die Ankündigung von Angela Merkel, nicht mehr für den Parteivorsitz der CDU sowie für das Kanzleramt zu kandidieren, kommt zum völlig unpassenden Zeitpunkt“, so ÖDP-Bundesvorsitzender Christoph Raabs. „Einerseits zu spät, weil der Schritt sicherlich schon nach dem Scheitern der Jamaika-Koalitionsverhandlungen angebracht gewesen wäre. Andererseits zu früh, weil sie künftig als Bundeskanzlerin ohne Parteivorsitz nicht auf die volle Rückendeckung ihrer Partei zur Lösung der Diesel-, der Europa- und Demokratiekrise rechnen kann. Innenpolitisch ist die Kanzlerin damit weitgehend handlungsunfähig,“ befürchtet Raabs. Der ÖDP-Bundesvorsitzende betont, dass es sich jetzt natürlich rächt, dass nicht rechtzeitig eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger in der CDU aufgebaut wurde. „Wichtig ist nun, dass die Krisen unseres Landes gelöst werden und bis zum CDU-Bundesparteitag am 7./8. Dezember keine innerparteilichen Chaostage veranstaltet werden.“ Raabs hofft, dass durch den Führungswechsel in der Union die Regierungsarbeit unseres Landes keinen weiteren Schaden nehmen wird.

Bundesvorsitzender Christoph Raabs

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