Tag der Arbeit: ÖDP fordert Einführung von Mindestlöhnen

Frankenberger: „Würde des Menschen ist unantastbar”

Berlin. Anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai fordert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) die Einführung eines bundesweiten Mindestlohns.

„In Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Ein Lohn von knapp über drei Euro, wie ihn beispielsweise eine Frisörin in Thüringen erhält, ist eindeutig würdelos,” sagt Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Er weist darauf hin, dass seine Partei die Forderung nach einem Mindestlohn von 7,50 Euro in ihr Parteiprogramm aufgenommen hat. „Es darf nicht sein, dass sich in Deutschland die Lohnspirale immer weiter nach unten dreht. In anderen europäischen Ländern sind die Mindestlöhne längst eingeführt,” so Frankenberger. Er erinnert daran, dass in Deutschland der Lohn von mindestens 1,4 Millionen Menschen mit Hartz IV aufgestockt werden muss, weil das Geld sonst nicht zum Leben reiche. „In einem so reichen Industrieland wie Deutschland ist es ein Skandal, dass die Arbeitgeber ihre Verantwortung nicht wahr nehmen und menschenwürdige Löhne zahlen,” empört sich Frankenberger. Der Steuerzahler komme dafür auf, dass bestimmte Arbeitgeber an den Löhnen sparten. „Die finanzielle Verantwortung wird wieder einmal auf den Staat und damit auf die Steuerzahler abgewälzt,” so der ÖDP-Vorsitzende.

ÖDP-Bundespressestelle: Florence v. Bodisco
presse@oedp.de


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