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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, wir brauchen heute Ihre dringende Aufmerksamkeit, denn die Probleme sind riesig: Das darf nicht sein! Jetzt gibt es endlich einen wichtigen Durchbruch: Das Europäische Parlament hat eine neue EU-Verordnung beschlossen, die erstmals verbindliche Standards für Zucht, Haltung, Verkauf und Registrierung von Hunden und Katzen schafft. Herzstück ist die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung per Mikrochip – ein wirksames Mittel gegen den illegalen Welpenhandel, das Aussetzen von Tieren und die Überlastung der Tierheime. Auf diesen Erfolg kann die ÖDP besonders stolz sein. Unsere Europaabgeordnete Manuela Ripa hat als Berichterstatterin des Umweltausschusses maßgeblich dazu beigetragen. Sie hat die Chip- und Registrierungspflicht auch für private gehaltene Hunde und Katzen in dem Gesetz durchgesetzt. Nur so kann der illegale Welpenhandel wirksam bekämpft werden und Tierheime entlastet werden. Der Vorschlag der EU-Kommission hatte dies nur für Züchter und Verkäufer von Tieren vorgesehen. Doch während das Tierleid jeden Tag weitergeht, sehen die EU-Regeln lange Übergangsfristen vor. Dabei könnte Deutschland sie schon jetzt umsetzen. Deshalb haben wir als ÖDP eine Petition gestartet. Wir fordern Bundesregierung und Bundestag auf, die neuen Regeln sofort in nationales Recht zu übernehmen. Das hilft, dem illegalen Welpenhandel das Handwerk zu legen, entlastet Tierheime und damit die Kommunen und auch die Steuerzahler. Schon unterschrieben? Dann machen Sie jetzt den nächsten Schritt: Unterzeichnen Sie unsere Petition unter openpetition.org/wwkst und machen Sie auch Familie, Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Sie haben einen Hund oder eine Katze? Dann zeigen Sie, warum Ihnen Tierschutz am Herzen liegt: Posten Sie ein gemeinsames Foto oder ein Reel mit Ihrem Tier in den sozialen Medien und rufen Sie zur Unterzeichnung der Petition auf. Schicken Sie Ihren Beitrag auch gerne an politik@oedp.de – wir veröffentlichen ausgewählte Bilder und Videos auf den Social-Media-Kanälen der Bundes-ÖDP. Jede Unterschrift erhöht den Druck auf Bundesregierung und Bundestag, die neuen EU-Regeln schneller in deutsches Recht zu übernehmen und unseren Erfolg als ÖDP bei diesem Gesetz fortsetzen. Gemeinsam können wir Tierleid verhindern, Tierheime entlasten und den Tierschutz entscheidend voranbringen. Denn wer Tiere liebt, darf nicht länger warten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Verantwortung zu übernehmen – für mehr Tierschutz, mehr Mitgefühl und mehr Respekt gegenüber unseren Mitgeschöpfen.
Beim kleinen Parteitag in Augsburg startet die ÖDP Bayern mit den beiden Landesvorsitzenden Agnes Becker und Tobias Ruff (1. und 2. Reihe rechts) das Startsignal für eine Protestaktion gegen die Zulassung der Agrar-Gentechnik. Foto: Kauer. Augsburg. Beim kleinen Parteitag der ÖDP Bayern gaben die Delegierten das Startsignal für eine Protestaktion gegen die auch vom Europa-Spitzenpolitiker Manfred Weber durchgesetzte Zulassung der Agrar-Gentechnik. Obwohl das Naturschutzgesetz des Freistaates die sogenannte grüne Gentechnik seit dem ÖDP-Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ verbietet, stimmten Weber und seine CSU-Parteifreunde im Europaparlament für eine Aufweichung der Gentechnik-Gesetze und gegen das Vorsorgeprinzip. „Die CSU tritt in Brüssel als Wahrer bayerischer Interessen auf und fällt dem vom Volk durchgesetzten Naturschutzgesetz gleichzeitig in den Rücken. Deshalb starten wir in zahlreichen bayerischen Kreisen eine Protestaktion mit unserem Aktionsbanner „Ist Manfred Weber gesetzestreu?“, kündigen die ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker und Tobias Ruff an.
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