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Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
was war das für ein Sommer in diesem Jahr: Ächzte die Wirtschaft ohnehin schon unter den Folgen von Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Billigimporten, Handelskonflikten, Cyberkriminalität, Bürokratie und Fachkräftemangel, brachten die heftigen Auseinandersetzungen im Nahen Osten für nicht wenige das Fass zum Überlaufen. In der Folge wurden teils drastische Sparmaßnahmen angeordnet – viele Beschäftigte verloren ihren Job oder müssen nun mit Einschnitten zurechtkommen. Aber auch durch neue Möglichkeiten der Effizienzsteigerung mithilfe von KI und Robotern sehen sich viele Betriebe und ihre Beschäftigten ganz neu herausgefordert: Wer sich als weniger leistungs- und anpassungsfähig erweist, hat schnell wirtschaftlich und damit auch sozial das Nachsehen, denn Teilhabe hängt allzu oft vom Einkommen ab. Wirtschaftliche Krisenzeiten offenbaren daher auch, welchen Status der Menschenwürde beigemessen wird. Dürfen Menschen Schwäche zeigen, Fehler machen und daraus lernen? Wie weit sollten in einem resilienten System das Recht des Stärkeren einerseits und universelle Werte andererseits gelten? Welche grundlegenden Reformen bräuchte es, damit die Wirtschaft dauerhaft dem Menschen und dem Leben allgemein dienen kann? Solchen und ähnlichen Fragen gehen wir in einer Online-Veranstaltung am 22.10.2026 um 19:00 Uhr zur neuen Ausgabe der ÖkologiePolitik mit dem Titel „Wirtschaft, Arbeit, Menschenwürde“ auf den Grund.
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