Referent: Uli Mück

Die Erde als Warenkorb der Ernährung ist Ausgangspunkt der Perspektive die Ulrich Mück, Öko-Agraringenieur und Ernährungsexperte, wählt und er zeigt Wirkungen auf, die die Ernährungsentscheidungen der Menschen darin ausüben. In einer Online-Veranstaltung am 10.11.2026, 19:30 Uhr, ist der Referent zu Gast beim ÖDP-Bundesarbeitskreis Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik.

An Zeitpunkten der menschlichen Kultur- und Ernährungsgeschichte erläutert er die Bedeutung der Haus- und Nutztiere und die Situation der tierischen Lebensmittel heute. Er greift Fragen der gesellschaftlichen Diskussion um Ernährungsformen auf, diskutiert sie anschaulich und mit wissenschaftlichem Hintergrund. 

 
 

Die GLOBE EU-Konferenz „Resilience Redefined: Shaping Europe’s Economic, Social, and Ecological Renaissance“ findet am 17. November 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr im Raum SPAAK 3C50 des Europäischen Parlaments in Brüssel sowie online statt.

Wichtigste Eckdaten zur Veranstaltung

• Datum & Uhrzeit: 17. November 2026, 17:00 – 20:00 Uhr
• Ort: Europäisches Parlament in Brüssel, Raum SPAAK 3C50 (mit digitaler Teilnahmeoption)
• Gastgeberin: Manuela Ripa (MdEP), Präsidentin von GLOBE EU
• Keynote-Speakerin: Prof. Dr. Ingrid Robeyns (Utrecht University) zum Thema Resilienz als Fundament für Europas Renaissance
• Vorstellung der Studie: "Conditions for a Resilient Economy: Comparing Existing European Economic Models to Develop a New Sustainable Economic System Within Planetary Boundaries for the European Union" durch Prof. Dr. Nancy Landrum, Thomas Schiffelmann und Dr. Lucas Scheliga
• Link zur Veranstaltung: www.globe-eu.org/resilience-redefined-shaping-europes-economic-social-and-ecological-renaissance/

Diese Studie fragt: Was ist das beste Wirtschaftsmodell für die Europäische Union, das ein nachhaltiges Wirtschaftssystem bietet, das innerhalb planetarer Grenzen operiert und soziale Grundlagen erfüllt? Während frühere Forschungsarbeiten primär kartieren, wo sich Länder relativ zur ökologischen Obergrenze und sozialen Grundlage befinden, verschiebt diese Studie die analytische Fragestellung von „Wo befinden sich die Länder?" zu „Welche wirtschaftlichen Merkmale sind mit einer besseren Positionierung verbunden?"

Diese Studie bewegt sich daher von der Ergebnismessung hin zur institutionellen Erklärung und Politikgestaltung. Mithilfe thematischer Analyse und Fuzzy-Set-Qualitative Vergleichsanalyse über 26 EU-Mitgliedstaaten haben wir untersucht, welche Elemente priorisiert werden müssen, um eine resiliente Wirtschaft zu erreichen. Die Ergebnisse zeigen, dass demokratische Governance und Ungleichheitsreduzierung die stärkste gemeinsame Konfiguration bilden, Arbeitsreformen am stärksten mit sozialen Ergebnissen verknüpft sind und die BIP-Wachstumsintensität am stärksten mit der ökologischen Leistung zusammenhängt. Die Studie schlägt einen koordinierten institutionellen Postwachstumsrahmen für die EU vor, der Wachstumsdeprioritisierung, demokratische Kontrolle, Ungleichheitsreduzierung und Arbeitsreform umfasst – der als integriertes Politikpaket umgesetzt werden soll.

Anmelden für diese Veranstaltung bitte hier (auch online): docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdgB_RHymEoUl477CoxHC4bigl1liIPdBVSkDpgo-wGKwcwGg/viewform

 
 

Prof. Dr. Michael Succow, (Bild: Stefan Schwill)

Herzliche Einladung zur Online-Veranstaltung am 20.11.2026 um 19:30 Uhr: