Wohlstand ohne Wachstumszwang

Abkehr von der Wachstumsideologie und für faire Handelsbedingungen

Die ÖDP steht für eine Wirtschaftsordnung, die ökologisches, soziales und gemeinwohlorientiertes Handeln fördert. Auf europäischer Ebene herrscht derzeit noch die neoliberale Ideologie vor, die auf Wirtschaftswachstum, hohe Kapitalrenditen und die Selbstregulierungsmechanismen der Märkte setzt. Wohin das führt, kann man an den Umweltzerstörungen ebenso ablesen wie an den wiederkehrenden Finanzmarktkrisen. Daher fordert die ÖDP eine Wirtschaftsform ohne Zwang zu ständigem Wachstum. Sie bekennt sich in wesentlichen Teilen zu der Idee der Postwachstumsökonomie, die vom Grundsatz „Weniger ist mehr!“ geleitet wird. Wir wollen mit weniger materiellem Aufwand mehr Lebensqualität erreichen. Dazu bedarf es eines grundlegenden Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Ziel ist die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks von Personen, Unternehmen und Staaten auf ein global nachhaltiges Niveau.

Wir brauchen auf EU-Ebene:

  • Eine ökologisch und sozial ausgerichtete Wirtschaftsordnung.
  • Eine Harmonisierung der Steuerpolitik, damit nicht Gewinne, die in Deutschland erzielt werden, in Irland oder auf Jersey mit niedrigsten Sätzen versteuert werden können.
  • Die Beendigung schädlicher Subventionen (z.B. des Straßen- und Luftverkehrs, der Atomkraft, des Tabakanbaus).
  • Die Beendigung versteckter Subventionen durch kostenlose Emission von Schadstoffen in Luft, Wasser und Böden, von Licht und Lärm in die Umwelt. Nur Kostenwahrheit in diesem Bereich schafft faire Wettbewerbsbedingungen für verantwortlich wirtschaftende Unternehmen.Eine Angleichung der Beschäftigungs-, Sozial- und Umweltstandards.
  • Faire Bedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen.

 

 

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