13. Lebensschutz und Bioethik

Die Ehrfurcht vor allem Leben und der Grundsatz der unantastbaren Würde menschlichen Lebens lenkt den Blick auf die aktuell diskutierten Probleme am Beginn des menschlichen Lebens (Abtreibung, Pränatale Diagnostik) und an seinem Ende (Sterbehilfe, Organspende), aber auch auf Gentechnologie, Klonen, Stammzellen- und Embryonenforschung.

Durch neue biochemische Techniken zur Zerschneidung und Veränderung von Genen kann das Erbgut von Menschen, Pflanzen und Tieren verhältnismäßig einfach und effizient verändert werden.

Die von der Medizin bzw. Gentherapie darauf gesetzten Hoffnungen gehen einher mit schlimmsten Befürchtungen vor Wildwuchs und Missbrauch auch zu kriminellen Zwecken.

Die ÖDP fordert daher auf EU-Ebene:

  • Lebensbejahende Strategien zur Senkung der europaweit hohen Abtreibungszahlen.
  • Bedarfsgerechter Ausbau der Palliativversorgung sowie ausreichende Finanzierung der Hospizstationen und –dienste.
  • Keine Patentierung und wirtschaftliche Ausbeutung von pflanzlichem, tierischem und menschlichem Erbgut. Schaffung eines europäischen Embryonenschutzgesetzes.
  • Verbot des Klonens und irreversibler Eingriffe in die menschliche Keimbahn.
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