8. Verkehr vermeiden und umweltverträglich gestalten

Die Strukturierung und Gestaltung der Lebensräume ist zu häufig noch am Auto als alleinigem Fortbewegungsmittel orientiert und mindert so die Lebensqualität. Die bedrohliche Erdüberhitzung und die fortwährende Zerschneidung und Zerstörung von Lebensräumen erfordern in der Verkehrspolitik ein konsequentes Umdenken.

Die Mobilitätsanforderungen der Zukunft lassen sich nicht über immer mehr Autos, LKWs und Straßen bewältigen, sondern durch die Kombination konsequenter Verkehrsvermeidung mit dem gezielten Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel.

Die ÖDP fordert daher auf EU-Ebene:

  • Faire Wettbewerbsbedingungen für alle Verkehrsträger, indem alle Verkehrsarten mit ihren tatsächlichen Kosten belastet werden. Zu diesen Kosten zählen auch Umweltverschmutzung und Folgeschäden.
  • Anreize zur Entwicklung sparsamerer, umweltverträglicherer Fahrzeuge und Verkehrssysteme.
  • Förderung von Verkehrsvermeidung und Verkehrsminderung.
  • Umbau des Transportwesens vom Autoverkehr hin zu öffentlichen Systemen auf der Basis erneuerbarer Energien.
  • Drosselung des Luftverkehrs, v.a. von Inlandsflügen.
  • Kerosin- und Flugbenzinbesteuerung, Nachtflugverbot von 20-6 Uhr, keine EU-Subventionierung für Neu- und Ausbau von Flughäfen.
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