Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Energiekonzept der ÖDP

Sabotagesicher und klimaneutral bis 2030

Modernes Betriebsgebäude aus Holz mit Photovoltaik vor idyllischer Landschaft mit Wald auf Hügeln

Symbolfoto: RoyBuri/Pixabay

(Würzburg) Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat auf ihrem diesjährigen kleinen Parteitag in Würzburg eine Resolution für eine ökologische und resiliente Energieversorgung beschlossen. Entgegen der Meinung aller anderer Parteien kann diese schon innerhalb eines Jahrzehnts verwirklicht werden, wenn alle Weichen richtig gestellt werden.

Der Physiker Dr. Michael Stöhr hat dazu für die ÖDP ein Konzept erarbeitet, das auf aktuellen Studien und Rechnungen renommierter Institute aufsetzt. Diese zeigen, wie eine dezentrale Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien für Deutschland möglich ist. Sie ist nicht nur ökologisch, sondern auch resilient, da lokale Zerstörungen immer nur lokale Auswirkungen haben und nicht weiträumig die Energieversorgung zusammenbrechen lassen. Die ÖDP setzt mit ihrem Energiekonzept diese Erkenntnisse konsequent in Politik um.

Die Sabotageanschläge auf die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 und auf zentrale Kommunikationseinrichtungen der Deutschen Bahn, sowie die militärischen Angriffe auf die zentralisierte Energieinfrastruktur der Ukraine haben gezeigt, wie fragil zentralisierte Infrastrukturen sind – und damit auch unsere aktuelle Energieversorgung in Deutschland. „Die größte Resilienz wird durch eine dezentrale Energieversorgung mit einem ausgeglichenen Mix verschiedener erneuerbarer Energien und mit Energiespeichern erreicht, die den Aufwand für einen Angreifer, größere Schäden zu verursachen, so in die Höhe treibt, dass er Angriffe unterlässt“, so Stöhr.

„Die Mär, es bräuchte weiterhin fossile Energien oder gar neue Atomkraftwerke, der alle anderen Parteien immer wieder folgen, wenn es konkret wird, ist durch unser Konzept eindeutig widerlegt“, so die Bundesvorsitzende der ÖDP, Charlotte Schmid. „Sicherheit der Energieversorgung und der Ausstieg aus fossiler und atomarer Energienutzung bedingen sich und sind kein Widerspruch. Wir müssen schnellstmöglich auf 100 Prozent dezentrale erneuerbare Energieversorgung in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern umstellen, um sozialverträglich den deutschen Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad, aber auch zur Sicherung unserer Energieversorgung zu leisten. Gerade nach dem enttäuschenden Ende der COP27 muss Deutschland beispielhaft diesen Weg vorangehen.“

Die wichtigsten Energiequellen für diese Ziele sind Wind- und Solarenergie, betont die Resolution. Die Wärmeversorgung muss durch lokal angepasste Kombinationen von Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse und -gas gesichert werden. Geothermie ist für die Wärmeversorgung bei entsprechenden geologischen Gegebenheiten zu nutzen, etwa mittels Wärmepumpen aus dem abgepumpten Grubenwasser in den ehemaligen Bergbauregionen wie dem Ruhrgebiet. Energiespeichersysteme sind dezentral auszubauen und durch eine beschleunigte Forschung und Entwicklung die technischen Möglichkeiten schnell auszuweiten.

„Wir haben in Deutschland eine so große Vielfalt an Energiequellen, welche derzeit nicht genutzt oder stiefmütterlich behandelt werden. Es wird höchste Zeit, diese zu nutzen. Dadurch werden wir unabhängiger von anderen Ländern, können die Klimaschutzziele einhalten und die Preise für Energie stabilisieren. Das Konzept der ÖDP erlaubt Klimaneutralität bis 2030“, so Schmid.

Modernes Betriebsgebäude aus Holz mit Photovoltaik vor idyllischer Landschaft mit Wald auf Hügeln

Symbolfoto: RoyBuri/Pixabay

Zurück