Keine weitere Zentralisierung von Krankenhäusern!

ÖDP zum Vorschlag des AOK-Bundesverbands

„Die Schließung zahlreicher wohnortnaher Krankenhäuser zugunsten von Großkliniken muss verhindert werden.“ Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) stellt sich klar gegen Bestrebungen in der etablierten Politik, immer mehr Patienten in immer weniger und größeren Krankenhäusern zu behandeln. 

Aktuell fordert der AOK-Bundesverband auch noch, dass die Kliniken noch stärker zentralisiert werden sollen und sich noch weiter spezialisieren müssen. Die ÖDP sieht die wohnortnahe Versorgung für die Bevölkerung im ländlichen Raum in Gefahr und stellt sich entschieden gegen diese Vorschläge.

„Die Leute wollen eine umfassende und wohnortnahe medizinische Versorgung auch in ländlichen Regionen!“, betont Agnes Becker, kommissarische Bundesvorsitzende der ÖDP. „Eine weitere Verdichtung und Zentralisierung von Krankenhäusern lehnen wir ab“, so Becker. Die wohnortnahe und umfassende medizinische Versorgung politisch umzusetzen sei auch ein aktiver Beitrag gegen Landflucht und ein Dienst an der Heimat vieler Bürgerinnen und Bürger. „Es würde mehr nutzen, die Zahl der Krankenkassen und deren Werbeetats drastisch zu reduzieren“, wirft Becker ein. Dies sei im Sinne des ÖDP-Programms der bessere Beitrag zur Senkung der Kosten im gesetzlichen Gesundheitssystem.

Agnes Becker. Foto: ÖDP Bundespressestelle.

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