MdEP Buchner (ÖDP) rät im Konflikt mit dem Iran zu Besonnenheit

Buchner: "Weitere Eskalation verhindern"

(Brüssel/06.08.2019) Angesichts der aufgeheizten Beziehungen zum Iran rät der Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Prof. Dr. Klaus Buchner, allen Beteiligten, den Konflikt nicht weiter aufzuheizen. "Man muss endlich wieder miteinander reden, ohne Drohungen auszusprechen," so Buchner, der auch Mitglied der Iran-Delegation im europäischen Parlament ist. Der ÖDP-Politiker ist deshalb auch der Meinung, dass Deutschland keine Mission zur Sicherung des Handelsverkehrs in der Straße von Hormus unterstützen soll. "Wir müssen einen Krieg verhindern und deshalb besonnen vorgehen," begründet Buchner.

In Brasilien war kürzlich ein iranischer Frachter, der Getreide und Fleisch an Bord hatte, zwei Monate festgesetzt worden, obwohl nach internationalem Recht Lebensmittel nicht unter Sanktionsbestimmungen fallen dürfen. "Dieses Beispiel zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung mittlerweile überall ist. Jetzt ist diplomatisches Geschick gefragt und keine Machtgeste," so Buchner.

Seit Anfang Juli hält die britische Marine einen iranischen Tanker vor Gibraltar mit der Behauptung fest, der habe Öl nach Syrien transportieren wollen und damit gegen EU-Auflagen verstoßen. Im Gegenzug haben kürzlich die iranischen Revolutionsgarden einen ausländischen Öltanker im persischen Golf festgesetzt. "Die Spirale dreht sich immer weiter und ich hoffe sehr, dass diplomatische Gespräche eine weitere Eskalation verhindern," sagt ÖDP-Politiker Buchner abschließend. 

MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner

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