ÖDP-Bundesvorstand begrüßt #kaufnix-Kampagne der Deutschen Umweltstiftung

Christoph Raabs (ÖDP): „Das Wachstumsmantra hat ausgedient: Weniger ist mehr“

Der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) begrüßt die Kampagne der Deutschen Umweltstiftung mit dem Titel „kauf nix“. Christoph Raabs, Bundesvorsitzender der ÖDP: „Die Kampagne der Umweltstiftung trifft den Nerv der Zeit und knüpft optimal auch an unser Wahlkampfthema ‚weniger ist mehr‘ zur Europawahl 2019 an“, so Raabs. In immer mehr Organisationen würde die Einsicht wachsen, dass Klima- und Artenschutz bei stark steigender Weltbevölkerung  nicht ohne einen sparsameren Gebrauch unserer natürlichen Ressourcen (Wasser, Böden, Bodenschätze, etc.) funktionieren kann. „Daher müssen wir auch unseren ausufernden westlichen Lebensstil hinterfragen und mehr über das Einsparen nachdenken, statt dem Irrglauben zu verfallen, die Klimakrise oder das Artensterben ließe sich alleine mit neuen Technologien lösen“, so Raabs

„Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Um Klimaschutz zu erreichen, muss Suffizienz statt Wachstum zur persönlichen, politischen und ökonomischen Prämisse werden“, schreibt dazu die Deutsche Umweltstiftung auf ihrer Kampagnenwebsite von #kaufnix. Die ÖDP titelt auf ihren Wahlplakaten ähnlich: „Weniger Wachstum ist mehr Zukunft“ und betont auf https://wenigeristmehr.jetzt/ „Wenn im Jahr 2050 alle Menschen weltweit den Lebensstil der heutigen reichen Länder kopieren wollten, benötigten wir die Ressourcen von drei Erden.“

Die ÖDP steht seit ihrer Gründung für die Überzeugung, dass unsere begrenzte Erde kein grenzenloses Wachstum verträgt. Deshalb fordert sie eine Umkehr, hin zu einer für Menschheit und Natur verträglichen Wirtschaftsweise mit  wirkungsvollen gesetzliche Regelungen, wie beispielsweise eine höhere Besteuerung von Wegwerfartikeln, die Verbesserung der Reparierbarkeit von Produkten oder höhere Steuern auf klimaschädliche Flug- und Kreuzfahrtreisen.


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