ÖDP fordert Eindämmung der Leiharbeit

(Berlin, 29.09.2010) „Für gleiche Arbeit muss das gleiche Geld bezahlt werden.“ Das sagt Dirk Uehlein, Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und Mitglied im ÖDP-Bundesvorstand.

Laut den aktuellen Zahlen einer Initiative gegen Leiharbeit verdienten Leiharbeiter in den Betrieben bis zu 45 Prozent weniger Lohn als Festangestellte desselben Betriebes. Uehlein dazu: „Hier wird durch die Hintertür ein Niedriglohnsektor etabliert, der Leiharbeiter zu Arbeitnehmern zweiter Klasse degradiert.“

Die Gewerkschaft IG Metall erteilte dem Gesetzentwurf zur Leiharbeit von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen eine klare Absage. Auch die ÖDP schließt sich der Kritik an. „Stammbelegschaften können weiter von Leiharbeitnehmern ersetzt werden. So werden reguläre Arbeitsplätze vernichtet,“ sagt Uehlein. Um den Auswüchsen der Leiharbeit entgegen zu wirken, fordert die ÖDP die Einführung einer maximalen Dauer zur Überlassung von Leiharbeitern. „Eigentlich war die Leiharbeit als Möglichkeit gedacht, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Ganze hat sich nun zu einem Schattenarbeitsmarkt entwickelt,“ empört sich Uehlein. Der ÖDP-Politiker kritisiert noch einen weiteren Aspekt der Leiharbeit: „Reguläre Arbeitnehmer können so leichter unter Druck gesetzt werden, auf Lohn zu verzichten.“ Auch um reguläre Jobs zu schützen, müsse die Leiharbeit eingeschränkt werden, so Uehlein abschließend.

 

 

 

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