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Vögel und Mobilfunk

Ursachen des Vogelsterbens

Das Schwinden der Vogelwelt hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Nach Aussage des European Bird Census Councilhat in der intensiv genutzten Agrarlandschaft der EU seit 1980 die Zahl der Vögel um 56 Prozent abgenommen.[1] Als wichtige Ursachen können ausgemacht werden:

- zunehmend fehlender, geeigneter Lebensraum,

- Pestizide,

- Nahrungsmangel, insbesondere durch das massive, globale und bundesweite Insektensterben, da sich die in Deutschland brütenden Vogelarten zu 80 % vorwiegend von Insekten ernähren.

Bei der Aufzucht der Jungen (Nestlinge) sind die meisten Vogelarten auf Insekten und deren Larven als Nahrungsquelle angewiesen, neben beispielsweise Würmern, Schnecken oder Spinnen.  Ein Ausweichen auf pflanzliche Nahrung wie z.B. Samen u.ä. ist bei der Fütterung der Brut nicht möglich, auch wenn diese Bestandteil des Speiseplans der erwachsenen Vögel sind.

Selbst in Naturschutzgebieten sind viele Vogelarten verschwunden, da auch dort ihre Nahrungsquelle Insekten stark abgenommen hat. 63 der meist in Nordwest-Deutschland gelegenen Naturschutzgebiete zeigten einen Rückgang der Fluginsekten von 76 Prozent innerhalb von nur 27 Jahren.[2]

Zwar zeigen fast 700 Arten bereits negative Reaktionen aufgrund der globalen Erwärmung, doch weder Klimafaktoren oder andere Veränderungen in den untersuchten Gebieten können bisher einen so drastischen Rückgang erklären, der um die Jahrtausendwende deutlicher wurde. Während die Zahl der Vögel zwischen 1990 und 1998 offensichtlich fast stabil blieb, sind zwischen 1998 und 2009 in Deutschland 15 Prozent aller Vogelbrutpaare verschwunden.[3], [4]

Ähnliche Berichte liegen aus Neuseeland[5], Nord-Griechenland[6] und Australien[7] vor. Allerdings wird hier ein Zusammenhang mit dem Ausbau des Mobilfunkes gesehen. Bei den vielfältigen Ursachen dieses erschreckenden Vogelschwunds wird bisher der Einfluss hochfrequenter Funkstrahlung (hochfrequente elektromagnetische Felder - HF-EMF) kaum betrachtet, die gerade in den letzten zwei Jahrzehnten allgegenwärtig wurde. Auch der beobachtete Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Insektensterben kann hier eine verstärkende Rolle spielen. Die direkten möglichen Gefahren von Mikrowellen auf Vögel diskutiert z.B. Manville ausführlich.[8]

Bereits in den 1970er Jahren gab es Überlegungen, Vögel mittels Mikrowellen von Flughäfen fernzuhalten. In den Jahren 2014/2015 wurde beobachtet, dass Vögel durch Fluchtbewegungen auf sich nähernde Autos mit Radar früher reagieren als auf Autos ohne Radar. In der Nähe stationärer Sendeanlagen zeigen Vögel Verhaltensänderungen.[9] Vögel meiden offensichtlich Gebiete mit hoher Funkbelastung, was auch andere Autoren bestätigen.[10], [11]

2012 wies der Deutsche Naturschutzring auf eine Studie in Indien hin, die auf dem Hintergrund des Ausbaus des Mobilfunks einen Rückgang der Spatzen-Populationen in Städten aufzeigte und entsprechende Vorsorgemaßnahmen forderte.[12]

 

Einflüsse auf Zugvögel

Zugvögelkönnen die Orientierung bei Mobilfunkstrahlung verlieren.[13] In allen Tieren, die mit Hilfe eines eigenen Kompasses navigieren können, wurde Magnetit gefunden.[14] Diese Eisenverbindung regt bei solchen Vögeln die Nervenzellen an, wenn sich die Stärke des Erdmagnetfelds bei Bewegungen verändert.[15]Die magnetische Intensität wird wahrscheinlich von Magnetit-basierten Rezeptoren in der Schnabelregion wahrgenommen. Vögel können zwei Arten von Informationen aus dem Erdmagnetfeld zur Navigation nutzen: die Richtung der Feldlinien, d.h. den Neigungswinkel als Kompass und die Stärke des Erdmagnetfeldes als Bestandteil einer Navigations- „Karte“. Ein Blaulichtrezeptor in den Augen und im Gehirn ermittelt elektrochemisch die Richtung. Diese Information wird über den Sehnerv an das Gehirn weitergeleitet und im visuellen System verarbeitet. Bei zahlreichen Tieren gelang der Nachweis ihres Magnetsinns, weil ihre Orientierung im Erdmagnetfeld durch ein künstliches Magnetfeld gestört wurde.[16]

Vögel können auch (ähnlich wie Insekten, Frösche und verschiedene Säugetiere) auf meteorologisch bedingte elektromagnetische Impulsaktivität der Atmosphäre reagieren und Schlechtwettergebiete vermeiden.[17] Vögel reagieren auf Frequenzen zwischen etwa 100 Kilohertz und 10 Megahertz mit Fehlfunktion ihres Magnetkompasses. [18],[19],[20]

So löst sich die V-Formation beim Flug z.B. von Kranichen auf, wenn sie über Sendeanlagen fliegen. Das Phänomen wird besonders deutlich, wenn in Zugrichtung Wasseroberflächen auftauchen, die elektromagnetische Wellen reflektieren.[21] Dies kann daran liegen, dass die Federn von Vögeln „piezo (sprich: pi-ezo) -elektrische“ Eigenschaften haben. Das heißt, sie können elektrische Ladung aufnehmen und abgeben. Dabei spielt die Verformung durch Druck eine Rolle. Verformungen der Federn beim Fliegen produzieren elektrische Signale und umgekehrt können Federn elektrische Ladungen wahrnehmen.[22]

Viele Arbeiten liegen vor zur Beeinflussung von Brieftauben durch künstliche elektromagnetische Felder.[23]

 

Physiologische Effekte

J.A. Tanner weist bereits 1966 auf athermische Effekte durch mit Mikrowellen exponierte Vögel hin: er nennt Muskelstörungen, Fehlorientierung, neuronale Probleme. Auch Halbleitereffekte seien möglich.[24]

Werden Gehirnzellen von Zebrafinken Mobilfunkstrahlung ausgesetzt, so reagieren sie durchschnittlich 3,5 mal stärker als auf natürliche Reize.[25]

Beobachtet wurde, dass mit einem Sender ausgestattete (besenderte) Vögel wie Waldrappe bald unter Grauem Star leiden. Waldrappe schlafen, wie viele andere Vogelarten auch, mit dem Kopf auf dem Rücken. Dabei kommt ein Auge in unmittelbare Nähe zu dem solarbetriebenen auf dem Rücken angebrachten Sendegerät. Dieses besteht aus einem GPS- und GSM-Modul. Da die Augenhornhaut  zu den wärmeempfindlichsten Geweben des Körpers gehört, ist diese Augentrübung vermutlich eine Folge der elektromagnetischen Strahlung, die von dem Sender ausgeht.
GSM (=2G) sendet regelmäßig sehr starke Strahlungsimpulse aus. Hierbei (Besenderung) werden SAR-Grenzwerte für Smartphones sehr wahrscheinlich überschritten. Sonst wären Datenübertragungen aus mobilfunksenderarmen Regionen nicht möglich und sind es ja auch teilweise wirklich nicht.[26]

 

Mangelnder Bruterfolg

Es gibt zahlreiche Studien zu Versuchen mit Vögeln, insbesondere an Hühner-Eiern und -Embryonen.[27] Vermutet wird Stressauslösung durch EMF bei 1.800 MHz: die Zahl roter Blutkörperchen steigt, ebenfalls die Hämoglobin-Konzentration, die Hämatokrit-Anteile, die Zahl weißer Blutkörperchen.[28]

Auch in den Embryonalzellen bestrahlter Wachteleier wird oxidativer Stress beobachtet.[29] Wenn Storchennester einer elektrischen Feldstärke von im Mittel 2,36 V/m (entspricht einer Leistungsflussdichte von ca. 15.000 μW/m²) ausgesetzt waren, wie man sie in verdichteten Stadtbereichen messen kann, hatten die betroffenen Störche keinen Bruterfolg mehr.[30] Auch die Anzahl der Spatzen geht in Spanien[31] und in Belgien[32] signifikant dort zurück, wo sich in der Nähe der Brutstätten Antennen befindenden, die Feldstärken von 1 V/m erreichen.

 

Beobachtung im Welterbe-Naturschutzgebiet Mt. Nardi (Australien)

Nach der Ausweisung als Naturschutzgebiet und einem Stopp der Holzfällaktionen nahm der Artenreichtum dort zunächst ab Ende 1970 zu. Dieser sank jedoch wieder, nachdem dort ab 2003 fortlaufend Sendeanlagen auf der Spitze eines Bergs errichtet wurden, die mit zunehmender Stärke strahlten. Auch das Frequenzspektrum wurde ausgeweitet. Der Beobachtungszeitraum sowie die Stärke und Art der Bestrahlung wurden präzise vermerkt. Ab 2009 wurde bei einer Frequenz bis 2100 MHz (3G) in einem Radius von 2-3 km um den Senderkomplex 27 Vogelarten selten oder wanderten ab, ebenso wie 11 vorher bedrohte und gefährdete Vogelarten. In den Jahren 2012 bis 2015 (4G, bis 2300 MHz & 2600 MHz) wurden weitere 49 Vogelarten als selten eingestuft, wanderten ab oder wurden gar nicht mehr registriert. 11 Zugvogelarten kehrten nicht wieder zurück, 86 Vogelarten veränderten ihr Verhalten.[33]

 

Ungewöhnliche Todesfälle

2017 starben im hessischen Bad Wildungen über 40 Stare[34]; 2018 fielen innerhalb einer Woche Hunderte von Staren in einem Park in der Nähe einer 4G-Antenne während eines Funktests in Den Haag von den Bäumen[35]; Ende Februar 2020 wurden im Schweizer Kanton Thurgau, Triboldingen, mehr als hundert Stare durch eine unbekannte Ursache über den Weinbergen zum Absturz gebracht[36]; in Sikestone, Missouri, USA, waren es fast zur gleichen Zeit, Anfang März 2020 über tausend Vögel, darunter viele Stare[37]; Anfang Januar 2012 fielen in Rom hunderte Vögel tot vom Himmel.[38]

Die Ursache bleibt in der Regel ungeklärt: Unwetter, ein Virus, eine Vergiftung? Die Vögel befanden sich in einem guten Gesundheitszustand.

Zusammenstöße? „Massenkarambolage“? Ein erfahrener Ornithologe dazu: Vögel, wie Stare, würden im Flug, auch im Schwarm bei rasanten Manövern nicht zusammenstoßen, nicht abstürzen. Wenn vielleicht doch einmal, komme es zu keinen Gehirnerschütterungen. Es müsse da noch einen anderen Einflussfaktor geben. Erkrankte Vögel würden sich verkriechen.[39]

Was machen Beamforming des Mobilfunks (flexible Sendestrahl-Fokussierung bei 4G, 5G,…) und neuer privater Richtfunk oder Zielverfolgungsradar, die variierend strahlenscharf aktiv sind, mit Vögeln in der Luft?

Hier ist gezielte Forschung vonnöten. In alle Richtungen muss ermittelt und möglichen Ursachen auf den Grund gegangen werden, auch möglichen Wechselwirkungen verschiedener Faktoren miteinander. Dabei ist es notwendig, dass ggf. geplante Feldversuche zu Strahlungstechniken angemeldet werden und darüber informiert wird.

 

Forderungen

- Gezielte Erforschung möglicher Wirkungen von Mobilfunkstrahlung auf Tiere, insbesondere auf solche, die ein ungestörtes elektrisches und magnetisches Feld zur Arterhaltung benötigen.

- Stopp des weiteren Ausbaus und der Intensivierung von Anwendungen mit Mobilfunk, bis die Unschädlichkeit der Wirkungen auf Lebewesen bewiesen ist.

- Reduzierung der Leistungsstärken und Anwendungen.

- Einführung und Anwendung des Vorsorgeprinzips bei Mobilfunkstrahlung.

- Schutz der Naturschutzgebiete vor Mobilfunkstrahlung, keine Sendeanlagen in Naturschutzgebieten und Abbau dortiger vorhandener Sendeanlagen.

- Freihaltung funkarmer Gebiete als Referenz für die Erforschung der Auswirkungen der HF-EMF auf Lebewesen.

- keine WLAN-Hotspots in Parkanlagen.

 

Margot Ullmann, Prof. Dr. Wilfried Kühling, Anja Schmidt und Dr. Niels Böhling, August 2021


[5]Hargraeves, P. & Ward, D. (2001): Hidden dangers of electromagnetic radiation from communication towers, power lines and cellphones. http://canterbury.cyberplace.co.nz/ouruhia/hidden.doc

[6]Kordas, D. (2017): Birds and Trees of Northern Greece: Changes since the advent of 4G wireless http://electricalpollution.com/documents/Birds&TreesNorthGreece.pdf

[8]Manville, A.M. 2016: A briefing memorandum: What we know, can infer, and don’t yet know about impacts from thermal and non-thermal non-ionizing radiation to birds and other wildlife. https://ehtrust.org/memorandum-bird-wildlife-impacts-non-ionizing-radiation-albert-m-manville-ph-d-for-mer-u-s-fish-wildlife-service-senior-biologist/aufgerufen am 21.7.21

[9]Sheridan, E.R. et al. (2015): The effects of radar on avian behavior: implications for wildlife management at airports. - Applied Animal Behaviour Science. https://doi.org/10.1016/j.applanim.2015.08.001

Sheridan, E.R. (2014): The effects of radar on avian behavior: Implications for wildlife manage-ment at airports. Open Access Theses. 681. https://docs.lib.purdue.edu/open_access_theses/681

[11]Balmori, A. (2009): Electromagnetic Pollution from Phone Masts. Effects on Wildlife. - Patho-physiology 16 (2–3): 191–99. https://doi.org/10.1016/j.pathophys.2009.01.007.

Balmori, A. (2014): Electrosmog and species conservation. - The Science of the Total Environment. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2014.07.061

Balmori, A. (2015): Anthropogenic radiofrequency electromagnetic fields as an emerging threat to wildlife orientation. - Science of the Total Environment 518–519 (June): 58–60. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2015.02.077

[12]DNR [Deutscher Naturschutzring] (2012): Mobilfunksendeanlagen schädigen biologische Systeme von Vögeln. - Natur und Landschaft 87/2: 93.

Ein Ausschuss des indischen, für Naturschutz zuständigen Ministeriums unter der Leitung von Asad Rahmani, Direktor der Bombay Natural History Society, schlug bereits 2011 ein Gesetz vor, neue Sendeanlagen in Städten innerhalb eines Radius von 1 km um vorhandene Sendeanlagen zu verbieten und deutliche Hinweisschilder auf deren Gefahren anzubringen.

http://www.indiaenvironmentportal.org.in/content/341385/report-on-possible-impacts-of-communication-towers-on-wildlife-including-birds-and-bees/
https://timesofindia.indiatimes.com/city/nagpur/radiation-from-mobile-towers-affect-birds-moef-study/articleshow/10487141.cms
https://timesofindia.indiatimes.com/city/ahmedabad/cell-towers-killing-sparrows-bees-says-moef-study/articleshow/10481535.cms
https://www.mainecoalitiontostopsmartmeters.org/wp-content/uploads/2015/08/India-final_mobile_towers_wildlife-report.pdf

DNR zum Vorsorgeprinzip, auch bezüglich Mobilfunk:
https://www.dnr.de/eu-koordination/eu-umweltnews/2013-politik-recht/eea-vorsorgeprinzip-und-fruehwarnsignale-beachten/?L=0

[13]Thill, A. (2021): Desorientierung durch elektromagnetische Felder beim Vogelzug. - Elektrosmog Report 2021/1: 15ff. Siehe auch: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1727

[14]Kirschvink, J.L. & Gould, J.L. (1981): Biogenic magnetite as a basis for magnetic field detection in animals. - Biosystems 13 (3): 181-201.

Kirschvink, J.L. (2014): Radio waves zap the biomagnetic compass. - https://www.nature.com/articles/nature13334

[15]Falkenberg, G, Fleissner, GE, Schuchardt, K, Kuehbacher, M, Thalau P. et al. (2010) Avian Magnetoreception: Elaborate Iron Mineral Containing Dendrites in the Upper Beak Seem to Be a Common Feature of Birds. PLoS ONE 5(2): e9231. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0009231aufgerufen am 26.7.21

[16]siehe Endnote 13

[17]Warnke, U. (2006): Alarmstufe rot. - in: Blüchel, K.G. & Malik F.: Fazination Bionik: 274-291; SWR.

[18]Mouritsen, H. (2018): Long-distance navigation and magnetoreception in migratory animals. - Nature 558(7708): 50-59.

[19]Kobylkov, D., Wynn, J., Winklhofer, M., Chetverikova, R., Xu, J., Hiscock, H. & Mouritsen, H. (2019): Electromagnetic 0.1-100 kHz noise does not disrupt orientation in a nigth-migrating songbird implying a spin coherence lifetime of less than 10 μs. - Journal of the Royal Society interface, 16 (161), 20190716.

[20]Wiltschko, R. & Wiltschko, W. (2019): Magnetoreception in birds. - Journal of the Royal Society Interface 16 (158), 20190295.

[21]Warnke, U. (1984): Avian Flight Formation with the Aid of Electromagnetic Forces: A New Theory for the Formation Alignment of Migrating Bird. - Journal of Bioelectricity 3 (3), 493-508.

[22]Warnke, U. (2007, 2008): Bienen, Vögel, Menschen: https://kompetenzinitiative.com/wp-content/uploads/2019/08/heft1_bienen-broschuere_screen.pdf; hierin insbesondere die Quellen: Bigu-del-Campo, J. & Romero-Sierra, C. (1975 a + b).

[24]Tanner, J.A. (1966): Effect of Microwave Radiation on Birds. - Nature 210: 636.
Tanner, J.A.,
Romero-Sierra, C. & Davies, S.J. (1967): Non-thermal Effects of Microwave Radiation on Birds. - Nature 216: 1139.https://www.nature.com/articles/2161139a0

Eine kurze Übersicht zu Insekten, Vögeln (Piezoelektrik), Pflanzen, Demylenisierung:
Tanner, J.A. & Romeiro-Sierra, C. (1974): Beneficial and harmful accelerated growth induced by the action of nonionizing radiation. - Annals New York Academy of Sciences 238: 171-175.

[25]Beason, R. & Semm, P. (2002): Responses of neurons to an amplitude modulated microwave stimulus. - Neuroscience Letters 333, 175-178.

[26]Fritz, J. et al. (2020): Biologging is suspect to cause corneal opacity in two populations of wild living Northern Bald Ibises (Geronticus eremita). - Avian Res 11:38 https://doi.org/10.1186/s40657-020-00223-8

[27]Cucurachi, S. & et al. (2013): A review of the ecological effects of radiofrequency electromagnetic fields (RF-EMF). - Environment International 51: 116-140.

Fatma Al-Qudsi & Solafa Azzouz (2012): Effect of Electromagnetic Mobile Radiation on Chick Embryo Development. - Life Science Journal, 9(2): 983-991.

Jyoti Ravinder, Kumar Kohli & Upma Bagai (2014 ): Effect of mobile phone frequency radiation on early development of chick embryo. - International Journal of Science, Environment and Technology, Vol. 3, No 3: 1273-1280.

[28]Pawlak, K., Bojarski, B., Nieckarz, Z., Lis, M. & Wojnar, Th. (2018): Effect of an 1800 MHz electromagnetic field emitted during embryogenesis on the blood picture of one-day-old domestic hen chicks (Gallus gallus domesticus). – Acta vet. BRNO 87: 65-71; https://actavet.vfu.cz/87/1/0065/

[29]Burlaka, A. et al. (2013): Overproduction of free radical species in embryonal cells exposed to low intensity radiofrequency radiation. – Exp. Oncol. 35 (3), 219-225.

[30]Balmori, A. (2005): Possible Effects of Electromagnetic Fields from Phone Masts on a Population of WhiteStork (Ciconia ciconia). - Electromagnetic Biology and Medicine 24, 109-119.

[31]Balmori, A. & Hallberg, Ö. (2007): The House Sparrow (passer domesticus): A possible Link with Electro-magnetic Radiation. - Electromagnetic Biology and Medicine 26(2), 141-151.

[32]Everaert J. & Bauwens D. (2007): A possible effect of electromagnetic radiation from Mobile phone base stations on the number of breeding House Sparrows (Passer domesticus). - Electromagnetic Biology and Medicine 26, 63-72.

[33]Broomhall, M. (o.J.; sehr wahrscheinlich 2017): Report detailing the exodus of species from the Mt. Nardi area of the Nightcap National Park World Heritage Area during a 15-year period (2000-2015.) - Report for the United Nations Educational Scientific and Cultural Organization (UNESCO), 39 S.

https://ehtrust.org/wp-content/uploads/Mt-Nardi-Wildlife-Report-to-UNESCO-FINAL.pdf

 

[39]Dr. Wulf Gatter, seit über 50 Jahren Leiter der Vogelzug-Forschungsstation Randecker Maar, 13.8.2021, mündl.; https://randecker-maar.de/V