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Stoppt die Räumung!

ÖDP will weder Klima noch Lützerath opfern

Kohleabbau Garzweiler II bei Lützerath

Foto: ÖDP

„Stoppt sofort die Räumung von Lützerath! Wir können nicht länger die Zukunft unserer Kinder verheizen.“ Die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Charlotte Schmid ist fassungslos angesichts der Nachrichtenlage: „Mitten in der Klimakrise erneut Kohle abbauen, um sie zu verbrennen? Geht´s noch?“ Die schwarz-grünen Koalitionspartner in Nordrhein-Westfalen wollen Lützerath abreißen und begründen das mit intransparenten Zahlen. Das kritisiert unter anderem auch Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie fordert das Ausbautempo für Erneuerbare Energien zu vervierfachen – was die ÖDP schon seit über zehn Jahren verlangt.

Die Ökologisch-Demokratische Partei lehnt jegliche weitere Nutzung von fossilen Brennstoffen ab, die dem +1,5-Grad-Limit widerspricht und fordert die  schnellstmögliche, hundertprozentige Abdeckung mit Erneuerbaren Energien bis 2030. Dafür hat die Partei ein ausführliches Konzept erarbeitet auf Basis der Aussagen von Scientist for Future. Auch die Verlängerung der AKW-Laufzeiten mit neuen Brennstäben ist für die ÖDP nicht akzeptabel. Zu hoch sind die Risiken alternder oder gar neuer AKWs – außerdem muss auch Uran aufwändig abgebaut werden.

Charlotte Schmid versteht durchaus die Frustration, die Wut und die Verzweiflung der Menschen, die derzeit bei Lützerath protestieren und in den letzten Wochen und Monaten an weiteren öffentlichkeitswirksamen Aktionen teilgenommen haben. „Wie verzweifelt müssen vor allem junge Menschen sein, um sich dies anzutun? Ist es nicht mittlerweile klar, dass wir jetzt sofort aufhören müssen, CO2 auszustoßen? Diese Klimakrise wurde seit mehreren Jahrzehnten vorhergesagt, doch die regierenden Parteien haben die Wissenschaft ignoriert.“

Charlotte Schmid bietet allen umweltbewussten Menschen, die nicht weiter ignoriert werden wollen, eine neue politische Heimat an: Bei der ÖDP, Deutschlands zehntgrößter Partei (nach Mitgliederzahl). „Konsequente, ehrliche und schonungslose Klimapolitik ist nun die einzige Möglichkeit, wenn wir gemeinsam die Klimakrise durchstehen wollen. Die ÖDP würde niemals zustimmen, weiterhin Kohle auszugraben, die Laufzeit von Atomkraftwerken zu verlängern und Frackinggas zu kaufen. Bessere Lösungen und Antworten haben wir schon lange, wir stehen für eine dezentrale Energiewende statt der Sicherung von Konzernoligopolen! Deshalb rufen wir dazu auf, wie Greta Thunberg am 14.01.2023 nach Lützerath zu kommen und an der großen Demonstration teilzunehmen!“

Kohleabbau Garzweiler II bei Lützerath

Foto: ÖDP

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