Pressemitteilung
Kinderwünsche verantwortungsvoll erfüllen: Tiere sind mehr als kurzfristige Ostergeschenke
ÖDP mahnt Verantwortung und Verpflichtung für die Lebewesen an: „Tiere sind keine Waren.“
Foto: Alexas Fotos/Pixabay CC/PublicDomain
Die Zahlen variieren, sind aber gigantisch – und auf jeden Fall viel zu hoch: Zehntausende Hunde, Katzen oder Kaninchen erleiden alljährlich das gleiche, tragische Schicksal. Die Begeisterung über verhätschelte Schmusepartner (meist der Kinder) verfliegt nämlich oft nur allzu rasch. Das Wunschtier mutiert zum Ballast in Familien. Niemand findet dann mehr Gefallen am Gassigehen, Futter kaufen ist schnell zu teuer – Tierarztrechnungen oder Abgaben an Kommunen sprengen die Budgets. Am Ende landen Hunde, Katzen und Kaninchen festgezurrt am Gartenzaun, auf dem Parkplatz einer öden Autobahnraststätte oder im – leider dann oft völlig überfüllten – Tierheim. „Gerade vor Feiertagen wie Ostern sollten Eltern, Tanten oder Onkel vor dem Kauf von Haustieren gut die damit verbundenen Konsequenzen bedenken“, mahnt der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei). Der Theologe Günther Brendle-Behnisch weiter: „Tiere sind Lebewesen und keine Waren.“ Gemeinsam mit Experten aus Tierschutzverbänden mahnt die ÖDP, Tiere nicht zu verschenken, ehe nicht gesichert ist, dass sich jemand garantiert für ihr ganzes Leben um die geschenkten Tiere kümmern kann, will und wird: „Wer ein Tier verschenkt, übergibt damit nämlich Verantwortung und Verpflichtung.“
