Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung

Konflikte sind nur im Gespräch zu lösen

ÖDP-Chef Brendle-Behnisch plädiert zum 4. Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine auf einer Veranstaltung seiner Partei für den Dialog auch mit Präsident Putin.

Ukraine und Krieg

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Der Bundeskanzler nennt Russland, vor dem 4. Jahrestag seiner Invasion in der Ukraine am 24. Februar barbarisch. „Markige Worte jedoch lösen das Problem nicht“, ist der Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) sich sicher. Günther Brendle-Behnisch plädiert im Gegensatz zu Friedrich Merz (CDU) stattdessen lieber für Verhandlungen, um dem Frieden in Osteuropa endlich wieder einen Schritt näher zu kommen. „Konflikte lösen wir nicht mit immer mehr Waffen“, so der ÖDP-Chef: „Was hilft ist nur ein Austausch – auch mit potenziellen Feinden.“ 

Natürlich verurteilt Brendle-Behnisch den Angriffskrieg Russlands als Bruch des Völkerrechts. Selbstkritisch räumt er aber ein: „Wir als Westen haben es teilweise versäumt, die russische Perspektive besser zu verstehen und zu berücksichtigen.“ Daher mahnt er, über dem Krieg in der Ukraine alle anderen Konfliktherde der Erde nicht auszublenden. „Wollen wir nicht heucheln, müssen wir uns weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen“, zitiert er die Position seiner Partei zur seit der „Zeitenwende“ vorherrschenden Lage auf der Erde. Auf einer ÖDP-Veranstaltung in Nürnberg fordert er am Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine, „nicht zu heucheln, sondern uns weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen“. Das jedoch erfordere zwingend und dringend den Dialog auch mit Aggressoren und autokratischen Herrschern – „in beiden Lagern“, so Brendle-Behnisch. Er spielt damit darauf an, dass auch die USA – zumindest unter Donald Trump als sich immer häufiger ebenso autokratisch gebärdendem Präsidenten – nicht mehr jener freundliche Partner sind, der sie einmal als Garant unserer Weltordnung waren. Auch hier gilt für den ÖDP-Chef, dass Unstimmigkeiten nur im direkten Gespräch behoben werden. 

Zurück