Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Pressemitteilung

Tierschutz-Erfolg der ÖDP: Schlachthöfe künftig mit Videos überwacht

Petition der Naturschutzpartei mit 30.000 Unterschriften erfolgreich – jetzt sollen aber auch kleinere Schlachthöfe Tierleid vermeiden.

Bild: www.pixabay.com

Fast 30.000 Menschen in Deutschland haben – gemeinsam mit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) – per Unterschrift mit einer Petition an den Bundestag für mehr Tierschutz in Schlachthöfen gekämpft. Jetzt gab ihnen der zuständige Agrarausschuss im Parlament – zumindest in Teilen – recht. Er stimmte für den neuen Gesetzentwurf der Regierung. Wenigstens in den größeren Schlachthöfen fordert das neue Gesetz künftig zwingend eine Videoüberwachung, um dadurch das Tierleid nach der Ankunft im Schlachthof zu begrenzen.

Für die ÖDP kann diese Entscheidung allerdings nur ein erster Schritt sein. Sie will Schweine oder Rinder und Geflügel auch in den vielen kleineren Schlachthöfen des Landes besser vor Qualen schützen. Manko am neuen Gesetz nämlich bleibt, dass es nicht für alle Schlachtanlagen gilt. Ausgenommen bleiben Betriebe, die „weniger als 1.000 sogenannte Großvieheinheiten pro Jahr schlachten. Das sind rund 1.000 Rinder, 5.000 Schweine oder 150.000 Hühner“, berichten Medien. Das kritisieren, neben der ÖDP, auch Veterinäre und Tierschützer. Sie verweisen darauf, dass von über 4.000 Schlachteinrichtungen in Deutschland, gerade einmal 232 von der neuen Regel betroffen sind. Selbst wenn die Gegner von mehr Tierschutz argumentieren, dass mit dem Gesetz 90 Prozent der Tiertötungen erfasst würden, stellen sie die Frage, ob nicht den restlichen 10 Prozent ebenfalls mehr Schutz zusteht.

Zurück